Bücher mit dem Tag "skurril"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "skurril" gekennzeichnet haben.

254 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783328102366)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

    (5.965)
    Aktuelle Rezension von: Archive_ratte

    Ein schöner ausflug über die 100 Jahre und wie man durch die Welt stolpern kann und dennoch einen Weg findet. 

    wirklich gut gemacht, eine wunder schöne Rahmengeschichte, ist aus gutem grund ein BEstseller. Wem dieses Buch gefallen hat sollte die Anderen von Jonasson lesen. Freue mich auf die Fortsetzung. 

  2. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

    (3.691)
    Aktuelle Rezension von: Jessi123

    Ein Krimi aus der Sicht einer Schafherde – allein diese Idee macht das Buch zu etwas ganz Besonderem. Die unterschiedlichen Charaktere der Schafe sind liebevoll ausgearbeitet und jeder bringt seine ganz eigene Persönlichkeit und Motivation in die Ermittlungen ein. Gerade diese Vielfalt sorgt für viele unterhaltsame und überraschende Momente. Mit viel Charme, Witz und einer spannenden Geschichte hebt sich dieser Schafkrimi wohltuend von klassischen Krimis ab. Eine originelle Lektüre, die mir viel Freude bereitet hat.

  3. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.145)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Inhalt

    Als Jacobs Großvater stirbt, wird für den Jugendlichen klar, dass er die Geschichten, die ihm sein Opa zeitlebens erzählt hat, noch einmal hinterfragen muss. Angeblich war Abraham in seinen jungen Jahren nicht nur ein Waisenkind, sondern ist viel gereist und hat abenteuerliche Dinge erlebt, die er seinem Enkel in schier unglaublichen Geschichten nahebringen wollte. Vieles davon hat Jacob schon lange nicht mehr geglaubt, sei es die Erzählung von einem schwebenden Mädchen oder die wilden Verfolgungsjagden mit gruseligen Monstern.

    Doch der Tod seines Großvaters wirft Fragen auf und Jacob reist gemeinsam mit seinem Vater auf die Insel Cairnholm, um Spuren aus der Vergangenheit seines Großvaters aufzuspüren. Jacob besucht das örtliche Museum und erfährt Vieles, was ihm genauso bereits erzählt wurde. Der 03. September des Jahres 1940 scheint ein enorm wichtiges Datum für Abraham gewesen zu sein und genau an diesem Tag wurde das Waisenhaus durch einen Bombenabwurf vollkommen zerstört.

    Die Merkwürdigkeiten häufen sich und Jacob befürchtet, dass die wilden Erzählungen doch der Wahrheit entsprachen und keine fiktiven Geschichten waren. Spätestens als er den besonderen Kindern des Waisenhauses begegnet, die ihn die Zusammenhänge erklären, inklusive der aufwendigen Zeitschleife, die ihre Heimleiterin konstruiert hat, um ihr Leben zu schützen. Es gelingt ihm selbst von einer Seite auf die andere zu gelangen, er trifft die Freunde seines Opas, die nach 70 vergangenen Jahren immer noch Teenager sind und er muss erleben, dass es auch die Monster irgendwie geschafft haben, zu überleben …

    Meinung

    Von dieser Fantasy-Reihe sind bereits 6 Bände erschienen, der erste hier wurde im Jahr 2011 veröffentlicht. Trotzdem bin ich in erster Linie durch die Verfilmung darauf aufmerksam geworden. Dort geht es nicht immer kindgerecht zu, manches ist für jüngere Zuschauer eher gruselig – aber wie so oft in diesem Genre führen mich die Filme zum Buch und das geschriebene Wort gefällt mir dann eindeutig besser.

    Das Buch beinhaltet viele alte Fotos, die thematisch in die Geschichte eingeflochten werden und ihr Mehrwert verleihen. Die Magie kommt nicht zu kurz aber vor allem das hochinteressante Thema der Zeitreisen. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Verwandlungen und Lebensaufgaben – ein kleines Universum, welches in den Folgebänden sicherlich in vielen bunten Facetten schimmern wird. Band 1 weckt auf jeden Fall mein Interesse, an dieser Reihe dranzubleiben, gerade weil mich die vielen Abenteuer von Jacob und seinen neuen Freunden gekonnt in andere Welten entführen. 

    Fazit

    Ich vergebe gute 4 Lesesterne für einen gelungenen Reihenauftakt, der weniger Gruselelemente aufweist, als zunächst vermutet. Das magische, düstere Setting, die langsam aufziehende Geschichte, die vor Toten und Morden nicht zurückschreckt, besticht vor allem durch die Dynamik, die mit Zeitreisen einhergeht. Auch die zahlreichen Nebenfiguren werden nahbar und dadurch erhöht sich der plastische Eindruck des Buches. Trotz der dunklen Stimmung und der gefährlichen Etappen im Kampf gegen das Böse überwiegt hier die Hoffnung und ein gefeiertes Miteinander. Diese Story eignet sich sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene, sie bedient nicht unbedingt ein Klischee. Besonders toll erscheint mir das Universum, welches sich nun für die Folgebände öffnet, es gibt hier zahlreiche Ansatzpunkte für die Entwicklung der Figuren untereinander, miteinander oder auch nicht und das durch verschiedene Zeitschleifen hindurch immer wieder hinein in eine neue Welt, die es doch nicht unbedingt braucht, weil die Dinge sich in ihren Grundzügen stets wiederholen. Band 2 wird von mir definitiv noch gelesen und dann schaue ich weiter …

  4. Cover des Buches Das Rosie Projekt (ISBN: 9783944668604)
    Graeme Simsion

    Das Rosie Projekt

    (1.480)
    Aktuelle Rezension von: ninzi-jh

    »Das Rosie-Projekt« von Graeme Simsion hat mich tatsächlich sofort angesprochen und blieb bis zur letzten Seite ganz auf meiner Wellenlänge. Ich muss dazusagen, dass ich nicht die vereinfachte Variante gelesen habe, sondern die normale. Bewerten kann ich hier aber leider nur die Ausgabe in einfacher Sprache. Die normale Version hat mir sprachlich sehr gut gefallen und ich kann nur vermuten, dass durch die Vereinfachung viel von ihrem ganz speziellen Charme verloren geht.

    Erzählt wird eine sehr ungewöhnliche gewöhnliche Liebesgeschichte, denn obwohl alle möglichen Klischees bedient werden, ist dieses Buch überhaupt nicht klischeehaft. Mir gefällt, wie der Hauptcharakter eigentlich alles Erdenkliche verkehrt macht und ausgerechnet dadurch bei seiner Rosie landet, die absolut falsch und damit genau richtig für ihn ist. Er wirkt dabei echt, sehr sympathisch und schräg zugleich und hat mich stark an Dr. Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory erinnert.

    Er ist anders als andere. Auch ohne exakte Diagnose wird klar, dass er wohl irgendeine Form von Autismus hat. Trotzdem - oder gerade deshalb? - wächst er über sich selbst hinaus. Dieser Grundgedanke ist schön: Jeder ist irgendwo anders, jeder beugt sich an irgendeiner Stelle Konventionen, die eigentlich gar nicht seiner Natur entsprechen. Bei ihm muss das eben auf stärkere Art und Weise passieren. Obwohl Don »anders konfiguriert« ist, wie er es nennt, ist er in der Lage, in Liebesdingen ebenso unbeholfen zu sein, wie der Rest der Menschheit.

    Genau das hat mich berührt und wird mir in Erinnerung bleiben. Band 2 steht jetzt auf meiner Wunschliste...

  5. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453428881)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

    (904)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Achtsam morden von Karsten Dusse war für mich definitiv mal etwas ganz anderes.

    Als mir das Buch empfohlen wurde, habe ich zunächst überhaupt nicht verstanden, wie Achtsamkeit und Mord zusammenpassen sollen. Beim Lesen hat sich aber ziemlich schnell gezeigt, wie genial diese eigentlich völlig absurde Kombination funktioniert.

    Spätestens als Dragan im Kofferraum landet, war ich richtig in der Geschichte drin. Tatsächlich war ich sogar ein bisschen traurig darüber, dass er sterben musste, weil ich ihn einfach todeslustig fand. 😭

    Björn mochte ich ebenfalls von Anfang an. Obwohl das, was er tut, im echten Leben natürlich kompletter Wahnsinn wäre, habe ich ihm im Buch ständig die Daumen gedrückt. Gerade seine vollkommen ruhige und rationale Art, immer schlimmere Probleme mithilfe seiner Achtsamkeitsübungen zu lösen, war genau mein Humor.

    Das Beste daran: Die Achtsamkeitsregeln selbst sind eigentlich gar nicht schlecht. Wenn man den ganzen Mord und die organisierte Kriminalität mal weglässt, sind da tatsächlich einige ziemlich gute Ratschläge dabei. 😂

    Der schwarze Humor hat bei mir deshalb komplett funktioniert und ich musste beim Lesen richtig oft lachen. Gleichzeitig fand ich es clever, wie sich Björns Privatleben ausgerechnet dadurch verbessert, dass sein restliches Leben immer absurder und krimineller wird.

    Auch die Beziehung zu seiner Tochter fand ich wichtig für die Geschichte. Schließlich ist sie einer der Gründe, warum Björn überhaupt beginnt, sein Leben zu verändern und sich mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen.

    Besonders gelungen fand ich, dass kein einzelner Teil die Geschichte getragen hat. Krimi, Satire, schwarzer Humor und die Achtsamkeitsthematik haben zusammen einfach richtig gut funktioniert.

    Die Buchreihe werde ich trotzdem nicht weiterlesen. Mittlerweile gibt es die Serie, von der ich bereits die ersten beiden Staffeln gesehen habe, und damit werde ich die Geschichte lieber weiterverfolgen.

    Insgesamt ein richtig unterhaltsames Buch, das mich mit seinem ungewöhnlichen Konzept positiv überrascht hat.

  6. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.307)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Tolle Idee, eine wilde und verrückte Reise, skurrile aber liebenswerte Charaktere, toller Humor. Eine Geschichte wie man sie selten erzählt bekommt. Ein großer Spaß mit dem Protagonisten auf diese Reise zu gehen. Wenn die Welt schon untergeht, dann so...  und nicht anders. Ein Buch das auch in 30 Jahren noch seine Fans finden wird.

  7. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257600209)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

    (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Fynn_Augustus

    Finde das Buch wirklich sehr gut. Vielschichtige Personen, die die Handlung schon fast unwichtig machen. Der Erzählstil ist sehr langsam, was ich persönlich sehr gerne mag wenn es gut gemacht ist. Es geht um die Personen, ihre Beziehungen zueinander und zu ihrer Umwelt, ihre Persönlichkeiten und ihre Leben. Die Abtreibungsdebatte wird humanisiert. Rassismus ist kein Hauptthema, aber trotzdem weißt der Autor auf einige Probleme hin.

    Ich kann das Buch grundsätzlich jedem empfehlen, nicht geeignet ist es meiner Meinung nach für Lese(wieder)einsteiger, da eben wenig passiert und das für Leute, die nicht viel lesen, öde sein kann, vor allem, da das Buch über 800 Seiten hat. 

  8. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548920771)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

    (1.269)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    MEINUNG

    Eigentlich peinlich, wenn ich zugebe, dass ich das Känguru zwar kenne - mein gesamter Freundeskreis war quasi davon besessen, als es raus kam - es jetzt aber das erste mal komplett gehört habe. 

    Ich hatte es schonmal angefangen, aber erst jetzt wirklich von Anfang bis Ende. Es ist  wahnsinnig unterhaltsam vorgelesen - aber durch die Stimme des Kängurus fand ich es auch echt immer wieder anstrengend dem lange zuzuhören.

    Rein von den Themen und der Art und Weise des Humors aber auf jeden Fall ein Hit! Dass da Band 2-5 noch folgen ist ja klar. Aber wegen der Stimme brauche ich dafür den richtigen Moment ;-)


    KLAPPENTEXT

    »Ich bin ein Känguru - und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet. Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.

  9. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    (733)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Zunächst ein großes Kompliment an die Übersetzerin. Es war sicher nicht einfach, diesen spielerischen Umgang mit Sprache, diese teils aberwitzigen und skurrilen Vorgänge, so zu übertragen, dass diese auch im Deutschen ihre gewünschte Wirkung entfalten. Es ist ein Genuss, diesen teils versteckten oder hintersinnig eingestreuten realen Bezügen in einer ansonsten doch sehr abgedrehten Story zu folgen. 

    Die Geschichte entfaltete ihren Reiz auch dadurch, dass die historischen Personen beim Namen genannt werden und das politische Geschehen in eine Lebenswirklichkeit hineingezogen wird, die die Distanz zu diesen Geschehnissen nicht nur verringert, sondern tatsächlich auch menschlicher und damit verstehbarer machen – unabhängig davon, ob sie sich so oder so oder auch ganz anders abgespielt haben.  Diese indirekten Anspielungen fordern geradezu nach Weiterdenken heraus. Es fällt leicht mit der „guten Seite“ zu sympathisieren (wer möchte nicht gerne, trotz aller Hindernisse, so souverän durchs Leben gehen?), wobei die „böse Seite“ durchaus auch ihren Charme hat. Es gibt also ausreichend Raum, bei guter Unterhaltung, die eigenen Gedanken spazieren zu führen.

    Da das Elend dieser Welt im Moment zuzunehmen scheint, kommt eine solche Geschichte gerade recht. Nicht als „Erlösungsgeschichte“, sondern als augenzwinkernder Hinweis: Nimm das Leben wie es kommt und mache das dir Mögliche daraus.

    (19.11.2018)

  10. Cover des Buches QualityLand (QualityLand 1) (ISBN: 9783548291871)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand (QualityLand 1)

    (895)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Qualityland von Marc-Uwe Kling aus dem #ullsteinverlag 

    🛜

    Gelesen und geliebt.

    .

    Nun bin ich wohl offiziell ein Marc-Uwe Kling Fan 😅

    .

    Dies Ideen, diese mögliche Zukunft, die Fallstricke, die Entwicklungen… Ich mochte alles an diesem Zukunftsroman.

    .

    Um manche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und wie großartig, wenn das ein Buch schafft!

    .

    Diskussionsmaterial in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt.

    .

    Absurd, witzig aber auch erschreckend im Bereich des möglichen. 

    .

    Ich vergebe 5 Sterne und einen #lesetipp 

    .

  11. Cover des Buches Garou (ISBN: 9783442473595)
    Leonie Swann

    Garou

    (507)
    Aktuelle Rezension von: sansol

    Die Schafe aus Glennkill befinden sich auf Wanderschaft und sind gerade in Frankreich. Vieles dort ist ihrer Meinung nach sehr strange - die Menschen können nicht verständlich sprechen, die Ziegen auf der Nachbarwiese sind verrückt und es gibt ein fremdes, ungeschorenes Schaf. Ihre Schäferin Rebecca hat Besuch von ihrer Mama (die für Humbug zuständig ist und ein zweites Gesicht hat). Doch das ist gar noch nichts denn der Garou treibt sein mörderisches Unwesen. Mensch? Wolf? Werwolf?
    Ich mochte Glennkill wirklich sehr, der Schreibstil hier ist ähnlich speziell und die Schafe sind wieder sehr tolle Charaktere mit teils hervorragenden Unterhaltungen. Doch bei aller Schaf-Logik hier herrschte für mich leider ein großes Durcheinander und unnötig verworren. Thriller? Nein wirklich nicht (hätte ich auch nicht erwartet).
    Band 3 liegt hier bereits, daher erhalten die Schafe trotz dieser schwachen Fortsetzung eine weitere Chance.

  12. Cover des Buches Ein Mann namens Ove (ISBN: 9783442493951)
    Fredrik Backman

    Ein Mann namens Ove

    (855)
    Aktuelle Rezension von: Lotteliest

    Ein Mann, der jeden Morgen seine Wohnsiedlung kontrolliert, der über Parkvergehen Buch führt, der Saab fährt und nicht viel redet - das ist Ove.

    Er lebt allein, ist verbittert und will nach dem Tod seiner Frau und dem Verlust seiner Arbeit nur noch eines: in Ruhe sterben. Doch das Leben - oder besser gesagt seine neuen Nachbarn - haben da ganz andere Pläne.

    Ein Mann namens Ove war mein erstes Buch von Fredrik Backman und ich wusste ehrlich gesagt nicht so recht, was mich erwartet. Ove als Protagonist ist sperrig - seine sture, abweisende Art machte es mir schwer, wirklich mit ihm mitzufühlen. Gleichzeitig hatte die Geschichte aber auch ihre starken Momente. Besonders die Rückblicke auf die Beziehung zu seiner Frau Sonja haben mich berührt und für etwas emotionale Wärme in einer ansonsten kühlen Welt gesorgt. Die Szenen mit den Nachbarskindern waren ebenfalls herzerwärmend - eine zarte Annäherung, die zeigt: hinter der harten Schale steckt ein weicher Kern.

    Was mir besonders gefiel, war die leise Botschaft zwischen den Zeilen - über Einsamkeit, Zugehörigkeit, Verlust und die kleinen Begegnungen, die ein Leben verändern können.

    Einige Zitate aus dem Buch werde ich definitiv nicht vergessen.

  13. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783401718613)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

    (1.301)
    Aktuelle Rezension von: Zams

    3,5⭐, ein absoluter Fiebertraum, aber auf eine gute Weise

    Diese Art von Literatur ist definitiv nicht das, was ich normalerweise gerne lese, aber als Kind hätte ich das ganze mit Sicherheit sehr lustig gefunden. Die Illustrationen fand ich auch unglaublich toll, sollte ich einmal Kinder haben werde ich ihnen die Geschichten von Alice definitiv vorlesen.

    Mir persönlich gefiel "Alice hinter den Spiegeln" ein Bisschen besser als "Alice im Wunderland", einfach weil es irgendwie etwas zusammenhängender erschien. Beim ersten Teil glaubte ich öfter, ich hätte eine Seite übersprungen, und als es mir dann wirklich einmal passierte, fiel es mir nur durch Zufall auf.

    Lewis Carroll hat eine sehr spielerische Weise, mit Worten und Sprache umzugehen, das erforderte von mir zwar einiges an Konzentration, aber es hat die Geschichten definitiv von anderen abgehoben.

    Als ich am Ende angekommen war musst ich schon ordentlich überlegen, was jetzt eigentlich die tatsächliche Handlung war, aber ich denke so wichtig ist das in diesem Fall gar nicht.

  14. Cover des Buches Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr (ISBN: 9783328103349)
    Walter Moers

    Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

    (331)
    Aktuelle Rezension von: shrimpdumpling

    Ich glaube, ich habe mit Walter Moers einen neuen Lieblingsautor gefunden. Ich wollte endlich mal etwas von ihm lesen und habe mir Prinzessin Insomnia trotz eher gemischter Bewertungen gekauft; Vor allem wegen der wunderschönen Illustrationen, die mich sofort angesprochen haben.

    Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wie man so kreativ sein kann und auf solche Ideen kommt. Die Welt und die Darstellung wirken unglaublich fantasievoll und einzigartig.

    Besonders schön fand ich auch die Hintergrundgeschichte, wie dieses Werk entstanden ist. Das hat dem Buch noch einmal eine ganz andere Tiefe gegeben.

    Insgesamt bin ich wirklich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Für mich ist es ein wunderschönes und besonderes Werk, das vor allem durch seine Atmosphäre und die Illustrationen überzeugt.

  15. Cover des Buches Dunkelsprung (ISBN: 9783442485420)
    Leonie Swann

    Dunkelsprung

    (209)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Julius Birdwell, Spross einer Einbrecherdynastie, ist ein begnadeter Goldschmied und der beste Flohzirkusdirektor Londons - nein des ganzen Landes!

    Der Verlust seiner Flöhe stürzt ihn in eine tiefe Krise und ist der Beginn eines großen Abenteuers, denn plötzlich ist die Welt um ihn herum bevölkert von Fabelwesen und ziemlich skurrilen Gestalten. Für die "Widerauferstehung" seiner geliebten Flöhe muss Julius eine gefangene Nixe befreien, unterstützt von Elizabeth Thorn - welche Hörner trägt und dem etwas wundersamen Detektiv Mr. Green will er den unheimlichen Magier Fawkes finden, der viele der fantastischen Kreaturen gefangen hält. Doch zunächst führt sie ihr Weg quer durch England um letztendlich in London in einem großen Showdown zu enden.

    Eine wirklich sehr schräge Geschichte voller faszinierender Protagonisten, toll geschrieben mit Humor und Wortwitz gespickt - man muss sich einfach darauf einlassen, dann kann man sich in dieser Parallelwelt treiben lassen und viel Spaß haben.

  16. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand (ISBN: 9783785577868)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 1) - Der Gentleman mit der Feuerhand

    (1.138)
    Aktuelle Rezension von: Fynn_Augustus

    Dieses Buch habe ich gehört. Es ist originell, es kommen sowohl typische "Jugendprobleme" als auch Magie vor. Mir hat es sehr gut gefallen und denke, dass wenn ich es früher gelesen hätte, es sogar 5/5 Sternen bekommen hätte. Es kommt nicht an Harry Potter heran, aber welcher Autor schafft das schon! Mir gefiel es wirklich gut und ich habe es innerhalb kurzer Zeit durchgehört.

  17. Cover des Buches Die Bibel nach Biff - Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund (ISBN: 9783442498277)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff - Die wilden Jugendjahre von Jesus, erzählt von seinem besten Freund

    (803)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Joah, für Zwischendurch am Strand oder im Wartezimmer ganz nett. Auf jeden Fall lustiger und kurzweiliger als die Bibel.... Ich fand die Grundidee gut, hatte es mir persönlich aber wesentlich lustiger vorgestellt. Humor ist ja Geschmackssache und Ich würde es als ein bisschen fad bezeichnen... Kann man aber locker lesen

  18. Cover des Buches Das Kind in mir will achtsam morden (ISBN: 9783453424449)
    Karsten Dusse

    Das Kind in mir will achtsam morden

    (344)
    Aktuelle Rezension von: Vanessiiia

    Mit Das Kind in mir will achtsam morden knüpft Karsten Dusse an den Erfolg seines ersten Bandes an und liefert erneut eine ungewöhnliche Mischung aus Krimi, schwarzem Humor und Achtsamkeitslehre. Diesmal steht vor allem das „innere Kind“ im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und sehr unterhaltsam, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Ernste Themen werden mit einer guten Portion Ironie verbunden, wodurch man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss. Wie schon beim ersten Buch ist die Geschichte sehr fesselnd, ich war nach vier Tagen durch. Klare Empfehlung, ich freue mich schon auf den nächsten Band!

  19. Cover des Buches The Stranger Times (ISBN: 9783847901570)
    CK McDonnell

    The Stranger Times

    (330)
    Aktuelle Rezension von: juli_schwarzaufweiss

    Nach der Trennung von ihrem Mann steht Hannah plötzlich ohne Haus, ohne Geld und ohne Job da. Als sie schließlich bei der Zeitung Stranger Times anfängt, landet sie in einer Redaktion voller skurriler Gestalten, die über die seltsamsten Ereignisse berichten. Doch je länger Hannah dort arbeitet, desto mehr muss sie sich fragen, ob an den verrückten Geschichten nicht doch etwas dran ist.

    Stranger Times lebt vor allem von seinem typisch britischen, oft schwarzen Humor und seinen liebenswert-schrägen Figuren. Besonders Hannah war mir sofort sympathisch, während der cholerische Chefredakteur Banecroft anfangs ziemlich gewöhnungsbedürftig ist. Die Dynamik innerhalb der Redaktion macht aber viel Spaß und wirkt mit der Zeit fast wie eine kleine, etwas dysfunktionale Familie.

    Die kurzen Kapitel und die immer wieder eingestreuten Zeitungsartikel sorgen für Tempo und viele Lacher. Außerdem lernt man die verschiedenen Figuren gut kennen, da die Handlung immer wieder die Perspektive wechselt. Die Mischung aus Urban Fantasy und Krimi hat mich insgesamt gut unterhalten, auch wenn die Geschichte für meinen Geschmack später etwas stärker in Richtung Krimi abdriftet, als ich erwartet hatte.

    Letztlich hat für mich aber nicht alles perfekt funktioniert. Manche Szenen und Figuren waren etwas überzogen und das Finale wirkte stellenweise hektisch und leicht verwirrend. Trotzdem hatte ich viel Spaß mit diesem verrückten Haufen und dem lockeren Schreibstil. Wer britischen Humor, schräge Charaktere und eine Mischung aus Fantasy und Krimi mag, dürfte hier gut unterhalten werden.

  20. Cover des Buches Miss Peregrine's Home for Peculiar Children (ISBN: 8601400315668)
    Ransom Riggs

    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

    (168)
    Aktuelle Rezension von: Isabelle_Kocher

    Um die Bücher von Ransom Riggs zu rezensieren gibt es im deutschen nicht genug positive Adjektive. Bereits die ersten Sätze seiner Bücher sind überragend, und was anschließend folgt, wir nur noch besser. Die Figuren, die Handlung, die magische Welt, die Sprache, die Ideen, ... all das ist exzeptionell und wir als Bonus auf noch mit besonderen Fotografien bestückt. 

    Wer seine neue Lieblingsbuchreihe sucht, sollte nach Miss Peregrine greifen.

    Wer den (leider sehr schlechten) Film gesehen hat, sollte sich davon nicht abschrecken lassen - die Bücher sind viel besser.

    Wer sich noch nicht an 6 Bücher binden will, kann auch einfach nur die ersten 3 einlassen, danach hat die Geschichte einen ersten Abschluss.

    Und wer glaubt, dass nichts im Rampenlicht neben Harry Potter Platz hat, soll sich darauf freuen, mit diesen Büchern eines besseren belehrt zu werden.

  21. Cover des Buches QualityLand 2.0 (QualityLand 2) (ISBN: 9783548064819)
    Marc-Uwe Kling

    QualityLand 2.0 (QualityLand 2)

    (276)
    Aktuelle Rezension von: leseratte_dani

    Peter Arbeitsloser darf nun endlich als Maschinentherapeut arbeiten. Dabei schlägt er sich mit den Beziehungsproblemen von Haushaltsgeräten herum. Kiki Unbekannt versucht währenddessen ihre eigene Vergangenheit aufzuklären, gerät dabei aber ins Fadenkreuz eines seltsamen Killers. Martyn Vorstand möchte stattdessen verzweifelt ein Level aufsteigen, um das Recht auf Vergessen werden nutzen zu dürfen. Aisha Ärztin fragt sich, was aus John of Us wurde, ob es nicht doch eine Lösung für die nervige Klimakrise gibt und wie die Verteidigungs-Algorithmen den Dritten Weltkrieg lostreten konnten.

    Der Schreibstil ist angenehm und bildhaft, wobei er mir im Gegenteil zum ersten Band an einigen Stellen fast zu gestellt witzig war. Neben der Geschichte, die an den ersten Teil anschließt, gibt es zwischendrin auf schwarzen Seiten hervorgehoben Art Werbeanzeigen, Ausschnitte aus Podcasts und andere Kuriositäten aus Qualityland.

    Spannung ist vorhanden, da man nie so richtig weiß, was als nächstes passiert. An manchen Stellen hatte die Geschichte etwas Längen, dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Neben Peter Arbeitsloser trifft man auf viele bereits bekannte Figuren und erfährt mehr über deren Entwicklung.

    Wie schon im ersten Teil ist die Erzählweise eine satirische Dystopie, die dem Leser den Spiegel vorhält, indem gesellschaftlich und auch politisch aktuelle Themen aufgegriffen, aber auf witzige Weise weitergesponnen werden.

    Das Buch regt wie sein Vorgänger zum Nachdenken und zur Reflektion unserer Gesellschaft an. Auch wenn das Buch in meinen Augen nicht ganz mit seinem Vorgänger mithalten kann, kann ich das Buch an jeden empfehlen, der mit Satire umgehen kann und gerne lacht. Man sollte aber den ersten Band kennen, sonst erklären sich nicht alle Situationen.

  22. Cover des Buches Das Restaurant am Ende des Universums (ISBN: 9783453407817)
    Douglas Adams

    Das Restaurant am Ende des Universums

    (665)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus
    "Wir sitzen in der Tinte", sagte Ford. "Oh", sagte Arthur. Das hörte sich für ihn wie eine Monate alte Neuigkeit an.

    Kategorie: Abenteuer | Science-Fiction | Persiflage [3x gelesen]

    Worum dreht sich die Handlung?: Warum man nicht versuchen sollte, einen begriffsstutzigen Getränkeautomaten dazu zu überreden, eine Tasse Tee zu produzieren, wenn genau im gleichen Moment ein unvorhergesehener Vogonenangriff um die Ecke kommt? Arthur Dent findet dies – und viele andere überlebenswichtige Informationen – mal wieder auf die schmerzhafte Art und Weise heraus. Zwischen unwahrscheinlichen bis scheinbar unmöglichen Orten, Begebenheiten und Zeitsprüngen fällt es ihm erneut schwer, die Orientierung zu behalten – vor allem wenn seine wackeren Mitstreiter munter ins Verderben preschen und er aus Mangel an Alternativen einfach mal hinterherrennt. Über allem schwebt die Frage nach der Frage aller Fragen und die Suche nach dem Mann, der das Universum regiert – aufgelockert durch gefährliche Verfolgungsjagden, künstliche Universen und tiefgreifende Erkenntnisse über die Menschheit. Zum Glück blieb zwischen all dem Trubel auch noch kurz Zeit, bei einem gemütlichen Dinner dem Universum beim Untergang zuzusehen – alles ganz harmlos und mit Showeffekt.

    Große Themen im Hintergrund: Überheblichkeit, Machtgier und Ignoranz – allerdings werden diese Themen nur durch die sehr ironische Blume verkauft.

    Persönliche Notiz: Diese Rezension wird etwas kürzer ausfallen, da vieles, was ich über den ersten Band geschrieben habe, auch hier zutrifft. Allerdings fand ich den ersten etwas besser.

    Teilbewertung (Legende *= hat mich nicht überzeugt, **= ausbaufähig, ***=solide/gut zu lesen, ****= sehr gut/klare Empfehlung, *****= exzellent/schwer zu erreichen):


    1. Handlung ***


    Die Ideen sind genau so überraschend und verrückt wie im ersten Band, die „Handlung“ fußt – zumindest in den ersten zwei Dritteln des Buches – auf ähnlichen Prinzipien. Allerdings hatte ich dieses Mal den Eindruck, dass die Geschichte ab und an deutlich ins Schlingern kommt. Und auch, wenn die rätselhafteren Begebenheiten gut aufgelöst werden, sind sie manchmal etwas breit getreten. Den Teil, der die Entstehung der menschlichen Zivilisation betrifft mochte ich persönlich allerdings sehr gerne – hintergründig und sarkastisch, davon hätte es gern mehr geben können.

     


    1. Aufbau  **


    Wer den speziellen Aufbau des ersten Bandes kennt, weiß, wo die Fallstricke liegen. Und hier hat sich das Buch – im Gegensatz zum ersten Band – leider manchmal verfangen. Es mäandert, kommt nicht zum Punkt und verliert sich in Kleinigkeiten. Trotz allem ist in der komplizierten Schleifenform und rekursiven Handlung viel Potential vorhanden. Und selbst an eher drögen Stellen läuft die Handlung doch zu rasant, um ernsthaft Langeweile aufkommen zu lassen.

     


    1. Charakterzeichnung **°


    Die Charaktere sind etwas blasser als im ersten Band, teils, tauchen seltsame Stichwortgeber auf. Dennoch sind die liebenswerten Charaktere aus dem ersten Band gut wiederzufinden – auch, wenn ich es schade finde, dass nur einem davon die Möglichkeit zur Entwicklung gegeben wurde. So haben sich die üblichen Spannungsfelder und Sticheleien leider etwas abgenutzt.

     


    1. Sprache und Stil ***°


    Ein großes Lob geht wieder an Sprache und Stil – durchdacht, klug, zynisch und voller Anspielungen werden immer wieder ikonische Sätze und trockener Humor geliefert, der die Schwachsinnigkeit mancher Handlungsstränge mehr als rechtfertigt. Neben verstecken Anspielungen auf physikalische Theoreme wird einem auch die Ironie des Lebens und menschlichen Seins immer wieder vorgeführt. Dabei vermittelt die Sprache trotzdem sehr lebendige Eindrücke – hier steht der zweite Band dem ersten kaum in etwas nach.


    1. Zielgruppe(n)


    Man sollte „Per Anhalter durch die Galaxis“ auf jeden Fall gelesen und im besten Fall sehr gut gefunden haben, um dieses Buch zu mögen, da es hinter dem ersten Band leider etwas zurückbleibt. Ansonsten trifft das Buch die gleiche Zielgruppe wie der erste Band (siehe Rezension dort).

     


    1. Fazit ***


    Großzügige drei Sterne für dieses Buch, das definitiv nicht schlecht war, doch mit deutlichen Schwächen hinter seinem Vorgänger zurückblieb. Die Verrücktheit wird hier ins Absurde gesteigert und die Gratwanderung, nicht den Faden zu verlieren, geht in meinen Augen manchmal schief. Nichtsdestotrotz werden relevante Fragen hintergründig und mit dem typischen, großartig-speziellen Humor besprochen und auch sonst überzeugt das Buch durch seinen Stil und seine Sprachspiele. Die Charaktere kommen etwas kurz. Für Anhalter-Fans lohnt sich das Lesen der Fortsetzung gewiss, solange man seine Erwartungen nicht zu hoch schraubt. Für Quereinsteiger nicht geeignet!

  23. Cover des Buches AERA – Die Rückkehr der Götter (ISBN: 9783426518618)
    Markus Heitz

    AERA – Die Rückkehr der Götter

    (142)
    Aktuelle Rezension von: hannah_b

    Die Grundidee, dass alle Götter zurückgekommen sind, ist sehr interessant, die Götter stehen aber nicht so sehr im Vordergrund, wie ich es mir gewünscht hätte. Alles ist sehr bürokratisch-deutsch, die Götter haben klare Zuständigkeiten, Ausbreitungsgebiete und Regeln.

    Hauptsächlich geht es um Kriminalfälle, an denen sich die Story entlanghangelt, und die an sich spannend sind, und einen Ermittler, der nicht daran glaubt, dass die Götter wirklich existieren. Am Anfang macht es noch Spaß, Bourreau bei den Ermittlungen zu begleiten, und es passiert immer etwas Neues, Unvorhersehbares. Am Ende wird mir die unerklärliche Magie von Borreau aber etwas zu viel.

    Man merkt leider sehr, dass das Buch und die Charaktere von einem Mann geschrieben wurden. Die Frauenfiguren sind alle sehr platt, und haben ihren Platz in der Story, aber kaum Charakter. Bourreau ist dagegen der coolste, schlauste Typ, der existiert, und steht natürlich über allem (selbst den Göttern). Das hat mich beim Lesen ziemlich gestört.

    Ich fand das Buch sehr anstrengend zu lesen und habe mir den zweiten Teil nur gekauft, um wenigstens eine Auflösung für die ganzen unerklärlichen Vorfälle zu bekommen.

  24. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

    (444)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Im Jahre 1874 in Edinburgh wird ein Kind geboren. Es ist die kälteste Nacht des Jahres und nicht alle  werden sie überleben. Jack kommt auf die Welt, aber sein Herz schlägt nicht. Die Hebamme,  Dr.Madeleine, hat aber eine Idee. Sie holt eine alte Kuckucksuhr und setzt sie Jack ein. Es dauert  nicht lange und sein Herz beginnt zu schlagen. Bei der Ärztin wachsen noch weitere Kinder auf und  für jeden Fall hat sie eine ausgefallene Idee. Jacks Herz schlägt manchmal ganz laut und wild und als  er endlich einen Ausflug in die Stadt wagen darf, da überschlägt es sich fast. Er entdeckt ein  wunderschönes Mädchen, sie singt sich quasi sofort in sein Herz. Dr. Madelein warnt ihn aber vor der  Liebe, denn sie könnte mit seiner Uhr böses anstellen und ihn sein Leben kosten. Als sich dann auch  vieles anderes verändert, wagt Jack die Suche nach seiner einzigen Liebe. Man muss sich auf diese wunderbare Geschichte einlassen und taucht ein in eine faszinierende, märchenhafte Welt. Wie bei "Edward mit den Scherenhänden" im Film von Tim Burton trifft man einen  Jungen, der anders ist und doch lieben will. Skurril, märchenhaft, romantisch, spannend, anders. Toll!

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