Bücher mit dem Tag "smartphone"

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77 Bücher

  1. Cover des Buches Der Circle (ISBN: 9783462048544)
    Dave Eggers

    Der Circle

     (771)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Der Circle – Band 1

    Huxleys schöne neue Welt reloaded: Die 24-jährige Mae Holland ist überglücklich. Sie hat einen Job ergattert in der hippsten Firma der Welt, beim „Circle“, einem freundlichen Internetkonzern mit Sitz in Kalifornien, der die Geschäftsfelder von Google, Apple, Facebook und Twitter geschluckt hat, indem er alle Kunden mit einer einzigen Internetidentität ausstattet, über die einfach alles abgewickelt werden kann. Mit dem Wegfall der Anonymität im Netz – so ein Ziel der „weisen drei Männer“, die den Konzern leiten – wird die Welt eine bessere. Mae stürzt sich voller Begeisterung in diese schöne neue Welt mit ihren lichtdurchfluteten Büros und High-Class-Restaurants, wo Sterne-Köche kostenlose Mahlzeiten für die Mitarbeiter kreieren, wo internationale Popstars Gratis-Konzerte geben und fast jeden Abend coole Partys gefeiert werden. Sie wird zur Vorzeigemitarbeiterin und treibt den Wahn, alles müsse transparent sein, auf die Spitze. Doch eine Begegnung mit einem mysteriösen Kollegen ändert alles…
    (Quelle: Klappentext - KiWi-Verlag)

    Schon lange wollte ich Dave Eggers berühmten Roman „Der Circle“ lesen, der bereits im August 2014 veröffentlicht wurde und nun, mit „Every“, im Oktober 2021 eine Fortsetzung erhalten hat.
    „Der Circle“ ist in der fernen Zukunft angesiedelt und beschwört ein beängstigendes Szenario herauf. Zunächst lernen wir die Hauptfigur –die 24-jährige Mae Holland- kennen, die ihr Glück kaum fassen kann: Sie hat einen der begehrten Jobs beim CIRCLE ergattert, ein Unternehmen, das stetig wächst – über 10.000 Menschen arbeiten auf dem Circle-Hauptcampus an vielen digitalen Projekten, Millionen Nutzer haben einen Circle-Account. Mae wird sehr freundlich empfangen, arbeitet sich langsam ein und versucht den Überblick über Quoten, Rankings, Likes, Shares, Feedbacks und Kommentaren zu behalten. Doch nach und nach verwächst sie immer mehr mit dem Unternehmen, tut alles, um immer weiter auf die vorderen Plätze zu steigen. In der Firma lernt sie auch jemanden kennen, der anders ist alle ihre Kollegen: Kalden ist geheimnisvoll und gibt nicht viel von sich preis, was dem Grundsatz des Circle –völlige Transparenz überall- widerspricht. Eines Tages wendet er sich mit einer Bitte an sie – und einer Warnung…

    Die Handlung lässt sich sehr gut verfolgen und zeigt nach und nach, wie Mae sich verändert. Zugleich lernt man auch den CIRCLE immer besser kennen – dessen Pläne und schon geschehene Umsetzungen (wie z.B. Millionen Kameras an allen Ecken der Erde aufzustellen, völlige Digitalisierung und Transparenz der Menschen) sehr beängstigend zu verfolgen ist. Jeder hat jederzeit Zugriff auf alle Informationen, Privatsphäre existiert nicht. Dazu plant der CIRCLE etwas Großes, dass als „Vollendung“ bezeichnet wird…

    „Überall auf dem Campus kündigten Schilder die unmittelbar bevorstehende Schließung des Kreises an, die Vollendung. Die Botschaften waren Kryptisch, sollten Neugier wecken und Diskussionen anregen.“
    – Seite 233

    Der Schreibstil ist flüssig, man bekommt einen guten Überblick über die Arbeit des Unternehmens – sowohl Schauplätze als auch Maes Tätigkeiten und Erlebnisse werden detailliert beschrieben. Auch die Atmosphäre wird ganz langsam immer unheimlicher…

    Mit jedem Befehl erschienen neue Bilder, bis mindestens hundert Livestreams gleichzeitig zu sehen waren.
    „Wir werden allsehend, allwissend.“ (…)
    „Alles was passiert, wird bekannt sein“
    . – Seite 59, eBook

    Aus Mae selbst bin ich nicht richtig schlau geworden, ihr Verhalten wirkte manchmal etwas wirr, auch die Nebenfiguren blieben alle viel zu blass. Es gibt in diesem Buch einige spannende und sehr interessante Abschnitte, gerade im ersten und im letzten Drittel. Der Mittelteil schwächelt etwas, auch kam das Ende etwas zu abrupt.

    Mein Fazit: Ein Zukunftsroman mit einem erschreckenden Szenario, dessen Stärken besonders im ersten und letzten Drittel liegen. Schwächen gibt es im Mittelteil, wo sich die Geschichte manchmal etwas zieht. Es wird durchaus spannend, unheimlich und sehr interessant, auch Dave Eggers Schreibstil ist sehr gut – doch leider konnte mich diese Dystopie nicht so richtig mitreißen.

  2. Cover des Buches Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle. (ISBN: 9783596705580)
    Arno Strobel

    Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.

     (878)
    Aktuelle Rezension von: riekeclausen

    Nachdem ich von einem anderen Buch von Strobel etwas enttäuscht wurde, muss ich ehrlich zugeben, dass ich etwas skeptisch an „Offline“ gegangen bin 🙊

    Ich wurde aber absolut nicht enttäuscht! Ein spannender Thriller, durch den man wegen seines flüssigen Schreibstils quasi fliegt! Strobel kommt schnell auf den Punkt und bauscht spannende Szenen nicht unnötig auf - gibt aber auch nichts zu schnell preis! Eine super Balance.

    Ich für meinen Teil konnte zu keinem Zeitpunkt sagen, wem man nun vertrauen konnte, wer der/die Täter/in war, was den Spannungsfaktor immens erhört hat. Das Buch hat mich sehr unwohl fühlen lassen - und das ist als reinstes Kompliment gemeint!

    Mein einziges Manko wäre allerdings, dass gerade dadurch, dass man jeden verdächtigen konnte, mir die Hetzerei untereinander ab einem gewissen Punkt zu viel wurde. Zusätzlich war mir das Ende etwas zu schnell abgehandelt. Es war befriedigend und als Abschluss für die Geschichte, meiner Meinung nach genau richtig gewählt, allerdings hätte ich mir ein paar mehr Seiten gewünscht in Anbetracht dessen, was die Charaktere in „Offline“ alles erleben mussten.

    Dennoch eine Empfehlung meinerseits für jeden Thrillerfan! :)

  3. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (735)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Zu Beginn des Buches war ich zum einen unschlüssig, wie es wohl enden wird und zum anderen unsicher, inwieweit mir der Erzählstil zusagt. Ich kam beim Lesen schnell voran, denn durch den Wechsel zwischen Textpassagen, SMS-Nachrichten und Dialogen, flogen die Seiten nur so dahin. Der Spannungsbogen begann frühestens ab Mitte des Buches, denn im ersten Teil wurde die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere detailreich beschrieben. Dies ist leider auch notwendig, um den weiteren Handlungsverlauf nachvollziehen zu können.

    Insgesamt beschreibe ich die Geschichte als märchenhaft, da die Verwechslung der Handys und dann noch ein gemeinsames Ereignis in der Vergangenheit der beiden Protagonisten keine natürliche Verkettung von Zufällen sein kann. Dies ist eher unrealitsisch.

    Dennoch ist es eine schöne Geschichte, die den Alltag vergessen lässt und mit einem Happy End gute Laune zaubert.

  4. Cover des Buches ONE OF US IS LYING (ISBN: 9783570311653)
    Karen M. McManus

    ONE OF US IS LYING

     (904)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Karen M. McManus hat mit “ONE OF US IS LYING” auf Anhieb die Bestseller Listen gestürmt und ich kann teils verstehen. Die Geschichte um den Jungen der ermordet wurde und um die vier Jugendlichen die als Täter in Frage kommen, hat ein gewisses etwas. Die Geschichte hat es vielleicht so schon gegeben, oder ist einem nicht Unbekannt, aber die Ausarbeitung und der Plot der da hinter steckt, ist sicherlich etwas was ich so noch nicht gelesen habe.


    Auch wenn sich der Mittelteil für meinen Geschmack etwas gezogen hat und die zu Anfang aufgebaute Spannung etwas erstickt. Es kommt unvermeidlich zu ein paar Wiederholungen, von denen ich auch sagen muss, das ich nicht gewusst hätte wie ich diese umgehe. Schließlich lesen wir Kapitelweise immer aus der Sicht einer der vier Jugendlichen und decken nach und nach dessen, dunkelsten Geheimnisse auf.


    Die oben erwähnte Charakter Entwicklung hat es mir am meisten angetan. Hier hat die Autorin wirklich ein großes Talent bewiesen. Ich mochte sehr die Reife die unsere vier Protagonistin an den Tag legen. Auch wenn ich mich gern gewünscht hätte, das mehr als nur ein Charakter eine Eigenartigkeit besitzt. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.


    Ein wichtige Thematik im Buch ist das Mobbing. Denn rund um baut es genau dort auf. In der heutigen Zeit mit Social Media und Co. stelle ich es mir noch schlimmer vor, als es damals schon zu meiner Schulzeit war. Kinder sind grausam und was vielleicht als “kleiner Streich” Anfängt, hat meist tiefergehende Folgen. Natürlich ist es in ONE OF US IS LYING eine sehr extreme aber nicht völlig unvorstellbare Handlung. Viele Narben können vermieden werden, wenn man anfängt vorher darüber nachzudenken was man sagt oder tut.


    Wenn du die komplette Rezension lesen möchtest von mir, besuche mich gerne auf meinem Blogg :) 


    https://calipa.de/2022/01/12/one-of-us-is-lying-von-karen-m-mcmanus-buchrezension/

  5. Cover des Buches ZERO - Sie wissen, was du tust (ISBN: 9783734100932)
    Marc Elsberg

    ZERO - Sie wissen, was du tust

     (583)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    Der Roman ist aus dem Jahr 2014, aber die Thematik ist aktueller den je. Seitdem sind 7 Jahre vergangen und bezüglich des Datenschutzes hat sich leider nur wenig getan. Aber nun zum Inhalt:

    Eine Aktivistengruppe namens ZERO macht auf die Risiken der Datenspeicherung aufmerksam in dem es Videos online stellt. Doch erst nachdem in London zwei Menschen bei einer Schießerei sterben werden die Leute auf ZERO aufmerksam. Der Jugendliche der dabei umkam war aktiver Nutzer der Onlineplattform Freemee. Er übertrug mittels Datenbrille die Jagd auf einen gesuchten Verbrecher und auch seinen Tod online. Was hatte sein Tod mit der Plattform zu tun? Macht die Plattform das Leben der User wirklich besser? Cynthia Bonsant eine Journalistin beginnt zu recherchieren und gerät dabei selbst in Gefahr.

    Buch in einem Ruck durchgelesen. Zeigt die Risiken von Smartphone, Smartwatch und Datenbrillen auf. Wollen wir wirklich immer und überall Sichtbar sein?

  6. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus

    Der Thriller "Mirror" wurde von Karl Olsberg geschrieben und ist 2016 im atb aufbau-verlag erschienen. In dem Thriller geht es um das neueste technische Gerät, den sogenannten Mirror. Der Mirror weiß, was sein Besitzer sich wünscht, was er fühlt und was er braucht. Das einzige Ziel des Mirrors ist es, seinen Besitzer glücklich zu machen. Doch die Geräte verhalten sich zum Teil merkwürdig? Wie sicher ist das System wirklich? Und welchen Einfluss hat das System des Mirrors? Wie Karl Olsberg im Nachwort erwähnt, ist es seine Aufgabe als Autor sich mit den negativen Folgen des technischen Fortschritts auseinanderzusetzen, doch auch, wenn er sich der künstlerischen Freiheit bedient hat, sollte man meiner Meinung nach mal genauer über das Thema nachdenken ohne, dass ich damit Angst schüren will. Was ich damit im Endeffekt sagen will, ist, dass mich dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt hat und ich es sehr interessant finde, auch wenn es an einigen Stellen relativ langatmig geschrieben ist.

  7. Cover des Buches Kein Kuss unter dieser Nummer (ISBN: 9783442467716)
    Sophie Kinsella

    Kein Kuss unter dieser Nummer

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Selma_liest
    Poppy will Magnus heiraten, als ihr teurer Verlobungsring auf einmal verloren geht. Zu diesem Unglück wird ihr auch noch das Handy geklaut. Doch sie findet ein gerade weggeworfenes Handy im Müll, das sie an sich nimmt, um damit die Suchaktion nach ihrem Ring zu managen. Blöderweise gehört dieses Handy der ehemaligen Assistentin von Sam Roxton und der ist gar nicht begeistert, als Poppy sein Leben neu strukturieren will.

    Die Story wird aus der Perspektive von Poppy erzählt. Es ist, als würde man ihre Gedanken mit anhören. Gerade dieser typische Kinsella-Stil, der mir z.B. bei "Göttin in Gummistiefeln" so gefallen hat, ist hier wieder vorhanden. Obwohl sie meist oberflächlich und unterhaltsam bleibt, schafft sie an einigen Stellen doch Tiefgang. Als Poppy beispielsweise erkennt, dass ihr Verlobter Magnus vielleicht doch nicht der tolle Typ ist, für den sie ihn immer gehalten hat. Oder die charakterliche Entwicklung von Sam, der sich vor seinem zufälligen Zusammentreffen mit Poppy immer sicher war, sein Leben komplett richtig zu führen.

    Das Buch lässt sich so gut lesen und man muss häufig schmunzeln, so dass ich nur eine klare Lese-Empfehlung geben kann! Wer Kinsella-Fan ist, wird hier auf keinen Fall enttäuscht.
  8. Cover des Buches Eden Academy. Du kannst dich nicht verstecken (ISBN: 9783473585069)
    Lauren Miller

    Eden Academy. Du kannst dich nicht verstecken

     (482)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Rory glaubt es kaum, als sie die Zusage für die berühmte Eden Academy bekommt. Die beliebte Eden Academy ist eine Privatschule für besonders begabte Schüler. Als sie dort ankommt, erfährt sie etwas von einem Geheimbund, der an der Schule existieren soll. Dann lernt sie North kennen, den sie sehr anziehend findet, aber dennoch scheint er etwas zu verbergen…

    Ich habe dieses Buch schon lange auf meinem SuB liegen gehabt, deshalb habe ich mich kurzum dazu entschlossen, einfach mit diesem Buch anzufangen. Das ist das erste Buch der Autorin, was ich gelesen habe.

    Der Einstieg in die Geschichte von ,,Eden Academy‘‘ ist mir sehr leicht gefallen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und habe das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen. Gerade die Auflösung bzw. das Ende war etwas, mit dem ich nicht gerechnet habe, da auch nicht wirklich etwas darauf hingewiesen hat. Das fand ich toll, da der Überraschungseffekt umso größer war. 

    Jetzt einmal zu Rory. Ich habe oft gehört, dass viele sie gar nicht mochten, was ich absolut nicht verstehen kann. Zu Beginn war ihr verhalten nicht in Ordnung, ja, aber nach und nach wurde das auch immer besser und ich mochte sie richtig gerne. Rory ist sehr intelligent und ehrgeizig. Ich bewundere es sehr, wie schnell sie Rätsel lösen kann. Das könnte ich niemals. Hershey ist Rorys Zimmernachbarin und im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer sympathischer. Sie entwickelt sich auch in der Geschichte. Zu Beginn ist sie noch zickig und verhält sich nicht okay, aber mittlerweile ist sie eine loyale Freundin.

    Nun einmal zu den zwei Jungs aus der Geschichte. North ist ein Hacker und hat viele Tattoos, dass fand ich wahnsinnig spannend als Charakter. Er ist der glückliche der mit Rory zusammen kommt. Die Liebesgeschichte der beiden ist unfassbar süß. Beck ist Rorys bester Freund und interessiert sich für Kunst. Ich mochte ihn von Anfang total gerne, er ist sehr sympathisch. Außerdem bleibt er immer er selbst und ändert sich für niemanden. 

    ,,Eden Academy‘‘ liest sich flüssig, locker und schnell. Außerdem schreibt sie auch unglaublich Spannend, ich wollte immer wissen wie es weiter geht. Ich klebte förmlich an den Seiten und wollte gar nicht dass es endet, deshalb habe ich es auch so schnell durchgelesen.

    Die Geschichte ist durchweg spannend und ich kann es einfach nur empfehlen. Es wird nicht einmal langweilig und gerade das Ende erwartet man nicht, da nicht viel darauf hinweist. Als Leser möchte man immer wieder wissen was die Geheimnisse rund um Rorys Familie und die Eden Academy existieren. Das Buch zeigt uns eine Zukunft, die möglicherweise bald auf uns zutreffen könnte. Ich hoffe sehr, dass dies nicht passieren wird. Lest die Geschichte und lasst euch selbst davon überzeugen. Ihr werdet es lieben!

  9. Cover des Buches HUNTERS - Special Unit: Vergessen (ISBN: 9783902972170)
    Bianca Iosivoni

    HUNTERS - Special Unit: Vergessen

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Vor ein paar Wochen gekauft und dann gleich angefangen und dann nicht mehr weiter gelesen. Naja wie gesagt bin kein E-Book Typ und daher brauch ich länger oder vergesse es sogar. Jetzt habe ich es auf jeden Fall fertig gelesen und es hat mir wieder gut gefallen, ich hab mich zwar schon mit der DoD Serie schon ein wenig gespoilert, aber interessant mal die Vorgeschichte von Val zu kennen. Bin schnell durchgekommen und fand ich gegen Ende wieder richtig spannend. Finde jedoch die neuesten Bücher von der Autorin trotzdem viel besser, aber faszinierend die Entwicklung zu verfolgen. Werde hoffentlich zeitnah den nächsten Band lesen.

    4 Sterne

  10. Cover des Buches Realitätsgewitter (ISBN: 9783351036584)
    Julia Zange

    Realitätsgewitter

     (52)
    Aktuelle Rezension von: cat

    Klappentext:
    "Marlas Leben ist ein einziges Realitätsgewitter. Wenig Sex, viel iPhone. Viel Bewegung, wenig Sicherheit. Sehr globalisiert, aber immer noch ganz schön deutsch. Marla funktioniert perfekt. Sie hat immer die richtige Maske auf. Doch plötzlich bekommt ihr hochglänzender Panzer kleine Brüche. Plötzlich ist da eine schwere Traurigkeit, die langsam von ihrem Bauch nach oben spült. Um nicht zu ertrinken, macht sie sich auf den Weg zurück in ihr Heimatdorf. Und landet schließlich auf Sylt. Eine Reise ins Erwachsenwerden und zu sich selbst."


    Mein Fazit:

    Das Buch ist sehr kurz und einfach geschrieben, so das man es schnell durch hat.

    Marla wird gut beschrieben sowie auch Ihre Gedankengänge.

    Marlas Leben passt zu der heutigen Zeit, in der das Handy immer dabei ist, Facebook- Freunde zu "echten Freunden" zählen und die Kommunikationen teilweise nur an der Oberfläche stattfinden.

    Meiner Meinung nach ist das Leben von Marla aber sehr überspitzt und übertrieben.

    Sie schmeißt ihr Studium und lässt sich treiben, als Ihre  Eltern Ihr das Geld entziehen, weis sie nicht was sie machen soll, lässt sich aber weiter treiben anstatt irgendwas zu ändern, im Gegenteil sie gibt sogar noch mehr Geld aus und noch vieles mehr. Sie setzt immer wieder Masken auf anstatt sie selbst zu sein.

    Nichts dagegen das sich die Protagonistin ausleben darf und auf der Suche nach sich selbst befindet aber das hätte man auch anders, logischer und tiefgründiger beschreiben können.

    Ich hatte von diesem Buch mehr erwartet.

  11. Cover des Buches TEXT (ISBN: 9783958901971)
    Dmitry Glukhovsky

    TEXT

     (57)
    Aktuelle Rezension von: BellBel

    Bereits nachdem Ilja einen Fuß aus dem Zug, der ihn zurück nach Moskau brachte, gesetzt hat, offenbart sich der imaginäre Stempel, welchen er infolge des Straflagers nun für alle gut sichtbar trägt. Sofort wird er von der Staatsmacht aufgegriffen und überprüft - ein scheinbar endloser Prozess, der künstlich verlängert wird und dafür steht, dass Ilja mit keinerlei Entgegenkommen zu rechnen hat. Er als (wenn auch) ehemaliger Straftäter kommt von dieser ihm auferlegten Rolle nicht weg. Schließlich führt ihn der Weg zurück in seine Heimat, vorbei an den alten Gebäuden und Erinnerungen. Es ist ein Rückgriff auf die Zeit, als er noch nicht von seinem geplanten Weg abkam - als frischer Student der Philologie war ihm die Möglichkeit vorgezeichnet aus dem Vorort rauszukommen; aus der Provinz in die Großstadt. Doch dann lief etwas vollkommen schief und er wurde zu Unrecht verurteilt. Büßte die Strafe ab, doch wofür eigentlich? Hatte er eine Chance sein Schicksal abzuwenden? Eher nicht, zu willkürlich waren das Urteil und der Schuldige, den man in ihm fand. Als Ilja nun schließlich vor seiner Haustür steht und seine Mutter nicht öffnet, muss er sich der Tatsache stellen, dass sie gestorben ist, die Wohnung ausgeräumt wurde und er nicht mal genug Geld besitzt, um die Beerdigung in die Wege zu leiten. Von der fixen Idee beseelt Gerechtigkeit von dem Mann zu erfahren, der ihm vor sieben Jahren die Drogen unterjubelte und sein gesellschaftliches Todesurteil unterschrieb, begeht Ilja jedoch einen folgenschweren Fehler. Er ermordet seinen Wiedersacher und bemächtigt sich seines Handys. Hier nun verweben sich die Realitäten des toten Fahnders Petja Chasin und die von Ilja.

    Ein russischer Roman ist etwas Eigentümliches, er steckt voller Schönheit, auch wenn die Worte und der Inhalt dunkel und melancholisch sind; die gelesenen Worte sogar buchstäblich weh tun. Dmitry Glughovskys Stil erinnert an die Stille und Erhabenheit der großen Romanciers, allen voran Fjodor Dostojewskijs. Was ist es nur, was die russische Literatur von derartiger Schwermut ergreift das geschriebene Wort aber zugleich auch messerscharf an genau den Punkten ansetzen lässt, die auch beim Lesen schmerzen. Die sezierende Schärfe, mit der das Innere des Großreiches Russlands erfasst wird. Besonders eindrücklich zeigt sich dies, wenn man die von Glukhovsky beschriebenen russischen Städte kennt, wenn man den Baustil außerhalb der Zentren selbst erfahren hat - das Grau in Grau der Häuser.

    Auch kann es nicht überraschen, dass TEXT in Moskau spielt. Die Stadt des Feuers, die noch am ehesten russisch ist, während Sankt Petersburg doch deutlich die europäischen Einflüsse erkennen lässt. Moskau als Staatsapparat und Zentrum eines schmerzenden Kontrastes zwischen Arm und Reich. Es ist die Stadt des Geldes, der Politik und für viele, die Stadt der Hoffnungen: „Moskau stand auf magischem Grund, und der war mit Wachstumshormonen gedüngt: Steckte man seine Wünsche hinein, wuchsen daraus einträgliche Jobs, angesagte Freunde und die schönsten aller Frauen.“ So auch für Ilja, dessen Fehler darin bestand zu glauben, dass es möglich wäre nach der Haft irgendwo erneut anzuknüpfen; er womöglich sogar sein Philologiestudium wieder hätte aufnehmen können, immerhin war es ihm gelungen ohne Bestechung einen der begehrten Studienplätze zu bekommen. Doch alles vergebens - mit dem Tod seiner Mutter beginnt ein Sog der Ilja unweigerlich nach unten zieht. Gerade in den Schilderungen jener Lebensumstände, die Glukhovsky bereits in seinen früheren Romanen minuziös wiedergab, liegt die Dramatik der Geschichte, dessen Rahmen ein altbekanntes Muster aufweist: ein junger Student gerät in die Mühlen des Gesetzes, wird als Unschuldiger aufgrund des korrupten Polizeiapparates schuldig gesprochen und reißt bei seinem Sturz ins Leere alles und jeden mit sich.

    TEXT ist authentisch und wirkt unmittelbar, da ein direkter Bezug zum gegenwärtigen Leben in Russland aufgenommen wird. Dies bezieht sich auf den Stil, die sezierende Schärfe des Blickes, welchen Glukhovsky auf seine Protagonisten und ihr Umfeld wirft. Der Zeitbezug ist auch gerade daraus erkennbar, dass die gesellschaftliche Schere mit zwei Prototypen, die einander verschiedener nicht sein könnten, offengelegt wird: einerseits Petja, der Major und Fahnder, der gleichzeitig Drogen verkauft und andererseits Ilja, dessen Mutter Lehrerin in einem Vorort von Moskau war und der aus reiner Willkür verurteilt wurde. Es sind zwei Welten, die Glukhovsky über ein Handy miteinander verbindet. Ein Handy, welches Ilja nach dem Mord als Spiegel dient, und gleichzeitig die Identität seines Opfers und seine eigene miteinander verbindet. „128 Gigabyte Speicherplatz hatte er. Da passte ein ganzes Leben rein, und es blieb noch Platz für Musik. Da denkst du, du erinnerst dich an deine Vergangenheit, dabei sind es nur Aufnahmen, die im Handy gespeichert sind.“ TEXT ist somit ein Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann, gerade weil er entwaffnend ist und voller Wahrheiten steckt.

  12. Cover des Buches Leiden sollst du (ISBN: 9783862784974)
    Laura Wulff

    Leiden sollst du

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Becky_loves_books
    Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut. Der Titel scheint mit Blut eine Wand geschmiert worden zu sein. Das und die Lichtverhältnisse erzeugen eine düstere Stimmung.
    Meinung: Dieser Thriller subte schon viel zu lange bei mir rum. Schlimm, wenn man an keinem Buch vorbeigehen kann und es dann oftmals trotzdem länger liegt. Jetzt habe ich mich also endlich rangewagt und hätte es gern schneller gelesen, mir fehlte aber schlichtweg die Zeit. Das Buch startet mit einem super spannenden Prolog, der mir gleich mal eine Gänsehaut bescherte. Leider ging der Spannungbogen danach zunächst mal steil nach unten. Der Leser lernt Daniel und Marie Zucker kennen. Er, Kripobeamter, ist seit noch nicht allzu langer Zeit dank eines Unfalls an den Rollstuhl gefesselt und hat damit zu kämpfen, momentan nicht im aktiven Dienst zu sein. Seine Frau Marie unterstützt ihn so gut sie kann, hat es mit ihm aber nicht wirklich leicht. Sympathisch waren sie mir beide von Anfang an. Die privaten Passagen der beiden wirken etwas zu langatmig, sind weniger spannend, aber dennoch wichtig, um die Charaktere und deren Handlungsweisen besser kennenzulernen. Der eigentliche Fall beginnt daher schleichend und plötzlich ist man schon mittendrin. Lange war mir nicht klar, wohin mich das Ganze führen würde, gewann die Handlung mit jeder Erkenntnis mehr und mehr an Komplexität. Zum Ende hin hatte ich schon eine Vermutung, was den Täter betraf und der Ermittler kam dann ebenfalls drauf. 😉 Wie gesagt mochte ich Daniel und Marie. Durch den Schicksalsschlag müssen sie langsam wieder zueinander finden. Diese schwierige Situation hat die Autorin sehr gut beschrieben. Die Handlung ansich ist vielschichtig und baut erst zur Buchmitte wieder ordentlich Spannung auf. Die Beschreibungen der Taten und Opfersind sehr detailliert und ziemlich grausam. Diese Brutalität lässt die Leser definitiv schlucken.
    Fazit:  Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Die Autorin hat eine ausgefeilte Story gestrickt und hält ihre Leser mit Spannung und immer neuen Details am Ball. Ein brutaler, aber intelligenter Täter und ein etwas anderer Ermittler. Spannende Lesestunden sind hier garantiert.
  13. Cover des Buches Agalstra (ISBN: 9783649624516)
    Anna Herzog

    Agalstra

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Gwynny

    KIDS-Rezension – Eltern und Kinder lesen gemeinsam.


    »Wohin will er ihn bringen«, flüsterte sie.
    »Was soll ich jetzt machen?«
    Sie rüttelte an der Tür, immer wieder,
    schluchzend, und dann – ganz plötzlich und
    viel schneller als sonst – verblasste der Schnee
     und wich die Kälte.

    Aus „Agalstra“ von Anna Herzog

     

    ÜBER DAS BUCH
     „Agalstra“ von Anna Herzog ist im Juni 2018 im Coppenrath Verlag erschienen. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelband, der als eBook und gebundenes Buch erhältlich ist. Genauere Informationen für die Eltern folgen, wie immer, am Schluss. 😊


    MEINE MEINUNG KURZ ZUSAMMENGEFASST
     Ein wirklich gruselige und düstere Geschichte, die in Atem hält.

     

    DARUM GEHT ES IN DIESEM BUCH (Mein Klappentext)
     Merle hat ja so überhaupt gar keine Lust auf den Theaterkurs mit ihrem kleinen Bruder Felix. Doch sie findet es richtig cool, dass es in der Burg stattfindet, auf die sogar schon ihre Mama herumgeklettert ist.

    Nur dem furchteinflößenden Grafen, der dort wohnt, will sie lieber nicht begegnen.

    Dann kommt noch hinzu, dass sie sich das Zimmer mit zwei überaus gemeinen und unangenehmen Mädels teilen muss …

    Zum Glück freunden sie und ihr Bruder sich mit zwei Jungs an, dem tollpatschigen, aber liebenswerten Jannis – und Wladimir. Er scheint nett, doch wirkt er manchmal furchteinflößend und düster. Merle kann ihn nicht einschätzen und am Ende wird ihr sogar angst und bange. Doch wirklich vor ihm, oder gibt es einen ganz anderen Grund?

    Was hat die Sage mit der Hexe damit zu tun, warum sind ihre Theaterproben immer so seltsam? Und warum wird ihr immer so kalt, sobald sie dem unheimlichen Grafen begegnet?

     

    SO HAT MIR DAS BUCH GEFALLEN
     Da der Klappentext auf dem Buch schon ein bisschen gruselig klingt, habe ich das Buch erst einmal ohne meinen (7 Jahre alten) Sohn gelesen. Ich muss ja erst mal wissen, wie sehr wir beim gemeinsamen Lesen zittern werden. ^^

    Ich muss sagen, es war wirklich sehr gruselig. Auch mich als Mama hat es geschaudert und es war außerordentlich spannend! Der Verlag empfiehlt ein Lesealter von 10-12 Jahren. Ich denke, das haben sie sehr gut gemacht.

    Ich kenne meinen Junior, den erschreckt so leicht gar nichts, der mag solche Geschichten. Aber wenn ihr ein wenig ängstlich seid, wartet vielleicht lieber, bis ihr wirklich 10 Jahre alt seid. 😉

    Jedenfalls ist es sehr spannend geschrieben. Sobald die Kids in der Geschichte proben, fühlt sich das Lesen gleich anders an und man ist mitten in einer geheimnisvollen Geschichte – dem Theaterstück der vier Freunde. Aber was ist denn nun so gruselig und warum ist das Buch so spannend? Tja, das kann ich Euch leider nicht verraten. Doch in dieser Burg stecken mehr Geheimnisse und Rätsel, als man auf den ersten Blick glauben mag! 😉

    Und ihr lernt gleich ein wenig altertümliche Sprache. Die kommt immer zum Einsatz, wenn die Kinder an ihrem Stück arbeiten. Sehr cool. Sonst ist alles leicht verständlich und einfach zu lesen. Darum muss man sich also gar keine Sorgen machen.

    Ein tolles Buch, das ich sehr schnell ausgelesen habe. Und mein Sohn ist schon Feuer und Flamme dafür, vielleicht lese ich es ihm noch vor, das überlege ich mir noch. ^^

     

    SO VIELE ZAHNRÄDCHEN BEKOMMT DAS BUCH
    3 von 5 Zahnrädchen
     ©Teja Ciolczyk, 19.11.2020

     

     

     

     

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    FÜR DIE ELTERN
    Liebe Eltern,
     das angegebene Lesealter sollte in den meisten Fällen eingehalten werden. Das Buch ist von der Atmosphäre her sehr düster und auch das Theaterstück der Kinder ist. Es wird sehr spannend und es hat mich auch gegruselt. Und das mit 36 Jahren.

    Die Mutter der Kinder ist verstorben und das wird auch thematisiert. Merle trauert ab und an oder schluckt einen dicken Kloß hinunter, der sich bildet, sobald sie an ihre Mutter denkt. Wladimirs Eltern sind politische Inhaftierte in Russland – auch das sollte erwähnt werden.
    Zudem nimmt Merle ihren kleinen Bruder mit in verbotene Gebiete um die Burg und zwingt ihn beinahe, an diesem Theaterstück teilzunehmen, dass die Kinder deutlich verändert. Er hat Angst und will aufhören, sie lassen ihn aber nicht.
     Ihr selbst könnt am besten einschätzen, ob Euch das stört oder ihr es als Teil der Geschichte akzeptiert. Immerhin ist sie fiktiv, das darf man nicht vergessen.

    In diesem Fall empfehle ich, dass Ihr das Buch vorablest, ehe ihr es vorlest oder verschenkt. Im Zweifel gilt jedoch stets: Ihr kennt Eure Kinder am besten. 😉


    Über die Autorin:
     Anna Herzog lebt mit Mann, vier Kindern, einer wechselnden Tierschar und einem Kletterkastanienbaum in einem alten Haus im Ruhrgebiet. Eigentlich arbeitet sie als Ärztin, wenn sie nicht gerade schreibt. Und wenn sie Zeit hat, träumt sie sich auf ein Segelboot. Am liebsten mitten auf dem Meer.

  14. Cover des Buches Seelenriss (ISBN: 9783548283678)
    Hanna Winter

    Seelenriss

     (112)
    Aktuelle Rezension von: scarlett59

    Zum Inhalt:
    Kaum hat Lena Peters, die als Kriminalpsychologin oder auch „Profilerin“ bei der Berliner Kriminalpolizei arbeitet, ihren ersten großen Fall abgeschlossen, da gibt es bereits eine neue Serie von schrecklichen Todesfällen. Während ein Teil der Kollegen von Selbstmorden ausgeht, glauben Lena und ihr Partner Wulf Belling, dass es sich um besonders perfide Morde handelt …

    Meine Meinung:

    Auch hier überwiegt trotz all der Abscheulichkeiten die psychische Spannung. Und wieder gerät auch Lena in den Fokus des Täters und begibt sich in Gefahr.

    Die Berliner Örtlichkeiten gehen dieses Mal für mich ein wenig unter, aber dennoch mag ich die verschiedenen Entwicklungen, die sich die Autorin hier hat einfallen lassen. Leider gibt es keinen weiteren Band, was ich schade finde.

    Das Cover irritiert mich auch hier, wie beim ersten Band.

    Fazit: Dieser Teil hat mir sogar noch besser gefallen als er erste.

  15. Cover des Buches Stille (ISBN: B07Z6J7FGS)
    Lyl Boyd

    Stille

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte61

    Klappentext:

    Mensch der Zukunft hüllt sich in Schweigen

    Tommy ist das Sorgenkind seiner Eltern, denn obwohl er körperlich gesund ist, spricht er kein Wort. Was ist der Grund für sein Schweigen?

     Die Geschichte regt an zu einem kritischen Blick auf den heutigen Lebensstil und dessen Auswirkungen auf kommende Generationen.

    Fazit:

    Wieder einmal gelingt es Lyl Boyd, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Wer kennt sie nicht:  Die Jugendlichen, die in Horden durch die Orte ziehen, ohne miteinander zu reden, dafür mit starrem Blick aufs Handy? Menschen, die am gleichen Tisch sitzen und sich Nachrichten schreiben, statt miteinander zu reden? Tausende Freunde in sozialen Netzwerken, aber keiner aus Fleisch und Blut, den sie in Echtzeit treffen? Ist das unsere Zukunft, in der wir glücklich sein können?

    Das digitale Leben hat Einzug in unsere Welt gefunden und die Erleichterungen sollten auch geschätzt werden. Doch wer schafft den Spagat? Wo bleibt unsere Kommunikation? Nehmen wir unser Gegenüber noch wahr und hören wir einander noch zu?

    Die heutige Generation wächst mit den Medien auf und kommt schon in frühester Kindheit mit ihnen in Kontakt. So weit so gut? Wer hat die Medienkompetenz, um den Kindern ein sinnvolles Umgehen mit den digitalen Medien beizubringen? Die Eltern, die selbst nur auf Handy und Tablet starren? Was passiert mit denen, die sich bewusst für ein anderes Leben entscheiden? Wir sollten uns auch der Nachteile bewusst sein.

    In der vorliegenden Geschichte rennen die Eltern von Tommy von einem Arzt zum anderen, weil ihr Sohn kein Wort sprechen will.  Erst ein Psychiater, als letzter Rettungsring, öffnet den Eltern die Augen. Mehr werde ich nicht verraten, lest die Geschichte bitte selbst.

    Dem Fortschritt kann sich keiner entziehen, gerade aus diesem Grund sollten wir darauf achten, dass wir unsere Mitmenschen noch wahrnehmen und noch von Angesicht zu Angesicht kommunizieren. Wenn wir dies verlernen, stehen wir vielleicht irgendwann alleine da in einer Stille, die uns wehtut.

    Mich hat diese Geschichte wieder einmal sehr nachdenklich zurückgelassen und begeistert und ich empfehle sie an alle Menschen weiter, die sich über Technik und Fortschritt einen eigenen Kopf machen wollen. Lyl Boyd hat es wieder kurz und knackig auf den Punkt gebracht.

  16. Cover des Buches Apps: Science Fiction Thriller (ISBN: B09766R6BK)
    Tom Philipps

    Apps: Science Fiction Thriller

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Nackt_und_Gluecklich

    Die vielen positiven Meinungen übers Buch kann ich kaum verstehen. Denn dass es Mängel hat, grobe, handwerkliche Mängel, ist ein Fakt, keine Meinung. Dem Buch hätte ein Lektorat gutgetan. Und ein Korrektorat, meine Güte! ^^
    Herr Philipps ist kein Freund der Zusammenschreibung aber dafür umso mehr ein Freund ausgelutschter Klischees. Die Stadt am Alpenrand ist malerisch und strotzt vor Adjektiven wie der ganze Roman. Selbst ein Drittel davon wären noch zu viel.
    Aber das erträgt man gerade noch. Wenn man sich die Figuren ansieht, merkt man, dass es noch schlimmer geht. So platt wie Abziehbilder ohne Farbe, die Dialoge sind kindisch und die meisten Gedanken eines Erwachsenen unwürdig. Der Vorgesetzte des Helden ist nach eigener Verlobung enttäuscht von den Weibern und mittlerweile der große Aufreißer. Gibt dem Helden Tipps, wie sich die Damenwelt öffnet. In diesem Stil. Die Angebetete will nur einen Alpha-Mann mit Geld. Die Nachbarin ist ein Nazi und so weiter. Büschen arg simpel.
    Der schüchterne Held spielt zwei Tage an der Börse, kauft sich vom Gewinn eine Lederjacke plus schicke Stiefel und abends in der Bar liegen ihm die Frauen quasi zu Füßen. Das ist alles in allem doch sehr kindisch und brachial einfach gehalten.
    Leider reißen es die Dialoge auch nicht raus, sie sind nach Schablone gestaltet und hölzern, als hätte Pinocchio sie gesprochen. Es fehlt an Witz, an Sprachwitz an überraschenden Gedanken und Humor. Sie ziehen sich wie Kaugummi über Seiten, sodass man nur noch diagonal lesen möchte.

    Warum ich überhaupt rezensiere? Weil die Grundidee gut ist, diese Apps und deren Verwendung und was damit möglich wäre! Das macht den Leser einfach neugierig, dass er weiterlesen muss, obschon es das Buch es einem wirklich schwer macht. Ich war mehrfach versucht, es aufzugeben, eigentlich bin ich niemand, der so etwas goutiert, aber nun ja, ist ja kein dickes Buch. Die Idee zur Geschichte ist wirklich toll, das mit den Apps und was alles möglich wäre! Aber der Autor macht nichts daraus, er spielt kaum damit und nutzt sie nicht annähernd aus, wie es erforderlich wäre, um unterhaltsam zu sein. Sein Held ist grundgut, ohne den geringsten Schatten auf der weißen Weste und solche Helden sind in erster Linie langweilig.

    Dazu wäre er gerne der totale Frauenversteher, aber man liest sofort, dass er rein gar nichts versteht. Ständig wirft man ihm vor, ein Beta-Männchen zu sein, dabei würde es Delta besser treffen, unglaublich. Aber wie ich den Autor kenne, wird sich der Held im zweiten Teil wandeln und mit seiner Kim kommt alles ins Lot, wenn sie erst einmal erkannt hat, welch noblen Charakter er hat. Ich bin noch unentschlossen, ob ich den zweiten Teil lesen soll. Ehrlich, so gut ist die Grundidee, aber wenn ich mir vorstelle, was alles passiert, das ist so vorhersehbar wie einfallslos. Eher nicht. Herr Philipps hätte mit der Idee zu einem Ghostwriter gehen sollen, dann hätte er jetzt einen Bestseller in den Händen. GARANTIERT.

    Die Idee, aus dem dünnen Plot zwei Teile zu machen, ist Geldschneiderei.

  17. Cover des Buches Neid (ISBN: 9783492306812)
    Arne Dahl

    Neid

     (36)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Neid“ wurde von Arne Dahl geschrieben und es handelt sich dabei um den dritten Teil der Opcop-Europol Reihe. Ich finde es wichtig, alle Bücher der Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um dieses jedoch ganz verstehen zu können, sollte man auf jeden Fall mit dem ersten Buch der Reihe, welches den Titel „Gier“ trägt, anfangen. „Neid“ ist am 17.02.2014 erschienen und umfasst 508 Seiten. Das Buch ist in der dritten Person Singular aus der Sicht der Opcop Mitglieder geschrieben. 


    Endlich hat sich Europa es sich zur Aufgabe gemacht etwas gegen die Bettlermafia zu machen, schnell merkt man jedoch, dass dies nur ein Teil des Menschenhandels ist und es nicht verschiedene Organisationen sind. Auf einem Festival trifft Paul Hjelm, der Chef der Opcop Gruppe, die EU-Kommissarin Marianne Barrière, welche einen revolutionären Gesetzvorschlag entworfen hat. Sie wird jedoch erpresst und zugleich wird ein Professor in Schweden, welcher für sie arbeitet auf offener Straße ermordet. Gehören diese Fälle zusammen und wird es Paul gelingen Marianne zu helfen? 


    Ich begleite die Mitglieder der Opcop Reihe nun schon durch einige Bücher und habe dadurch zu allen Charakteren Beziehungen aufgebaut und kann deren Handlungen nachvollziehen. Zu meiner Freude kommen zwei neue Mitglieder und eine davon ist Donatella Bruno, die ehemalige Chefin der Opcop-Einheit in Rom, zu der Gruppe dazu. Diese Frau mochte ich schon davor und habe mich deswegen sehr über sie gefreut. Das Böse hat verschiedene Formen wie auch deren Opfer und wir bekommen auf einige Fragen Antworten, welche aus dem ersten Buch stammen, was ich sehr genial fand. Erschreckend finde ich jedoch die Söldner, welche ich bisher noch nicht als das Böse angesehen habe, aber nach diesem Buch hat sich dies jedoch grundlegend geändert, obwohl es dort draußen bestimmt auch gute Menschen gibt, welche diesen Beruf ausüben. Gegen Ende des Buches kam eine neue Frage auf und so bin ich gespannt wer die wirklichen Bösen sind und ob wir darauf eine Antwort im letzten Band erhalten werden. 


    Alle Bücher der Reihe sind in einem angenehmen Schreibstil geschrieben und ich konnte dank der guten Beschreibungen der Orte gleich tief in die Geschichte eindringen. Ich fand es vom ersten Moment an spannend, auch wenn es einige ruhige Szenen gab, aber diese fand ich passend und somit haben sie mich nicht gestört. Diesmal kam ich zwar schnell auf die Söldner, aber dann habe ich den roten Faden verloren und das Ende hat mich überrascht, jedoch muss ich sagen, dass es absolut passend war. Im letzten Kapitel warteten dann nochmal sehr große Überraschungen auf mich, so dass ich sehr gespannt auf den vierten und letzten Band der Reihe bin. Diesmal lernte ich mehr über die Bettlermafia und bin regelrecht schockiert darüber, auch wenn ich davor schon einiges wusste und ahnte. Doch es gibt in dem Buch auch noch ein anderes Thema und dieses passt perfekt in die heutige Zeit, mehr kann ich nicht sagen, weil ich sonst zu viel verraten würde. 


    Auch wenn mir das Buch sehr gefallen hat und ich alle Bücher der Reihe empfehlen kann, war es kein Highlight für mich wie das zweite Buch der Reihe. 

  18. Cover des Buches Wir sind die Nacht (ISBN: 9783453533653)
    Wolfgang Hohlbein

    Wir sind die Nacht

     (144)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lena hätte niemals gedacht, dass ihr Leben noch schlimmer werden könnte, als es eh schon ist. Doch dann trifft sie auf Louise. Louise ist ein Vampir und hat Lena gebissen und somit verwandelt. Dadurch wird sie ein Teil einer Gruppe von weiblichen Vampiren, die ihr Leben in vollen Zügen genießen und tun und lassen können was sie wollen. Bis zu jenem Tag, an dem etwas nicht stimmt…

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erst den Film gesehen habe und dann erst das Buch gelesen habe. Aber ich muss gestehen, dass ich beides gleich geliebt habe. Die Geschichte haben mich beide fasziniert. Ich könnte mich auch nicht entscheiden, was ich besser gefunden habe. 

    Das Cover der Geschichte gefällt mir sehr gut. Es ist passend zum Film und passt daher auch sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Nur fehlt mir leider noch Nora auf dem Cover, dann wäre es perfekt gewesen! Der Einstieg in die Geschichte viel mir total leicht und man hat überhaupt keine Probleme dem Geschehen zu folgen. Auch der Lesefluss ist in keiner Weise gestört. 

    Louise und die Vampire haben am Anfang noch nicht viel Persönlichkeit. Das kommt erst im Laufe der Geschichte. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Vampire, das hat mir sehr gut gefallen. Man merkt das die Vampire nicht einfach ,,gut‘‘ und auch nicht einfach ,,böse‘‘ sind. Es war wahnsinnig spannend zu rätseln und herauszufinden wer sie überhaupt sind. Das hat mir echt gut gefallen, da man sie nicht so leicht durchschauen konnte. Louise ist ja meine persönliche Favoritin. 

    Lena ist ein Charakter, den ich zu Beginn nicht gerne mochte. So wie sie sich verhalten hat, hat mir gar nicht gefallen. Aber auch Lena hat in diesem Buch eine große Entwicklung hinter sich, die ich sehr bewundere. Sie hat zu sich selbst gefunden und tut das was sie möchte.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass die Liebesgeschichte hier nicht im Mittelpunkt steht. Auch wenn ich mir persönlich gewünscht hätte, das Lena und Louise zusammen kommen würden. Außerdem fand ich es spannend, wie der Autor zum Thema ,,Sterben‘‘ und ,,Ewiges Leben‘‘ steht. Das hat mich das ein oder andere Mal zum Nachdenken angeregt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da es auch durchweg spannend war. 

    Der Schreibstil von Wolfgang Hohlbein ist sehr angenehm zu lesen. Obwohl der Autor recht ausführlich schreibt, wird es nie langweilig. Es bleibt immer spannend und uns erwarten immer wieder unerwartende Wendungen und Überraschungen. Wolfgang Hohlbein hat eine tolle Art zu schreiben. 

    ,,Wir sind die Nacht‘‘ war ein wundervolles Fantasy Abenteuer, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Die Geschichte und die Charaktere bewundere ich sehr und ich mochte sie auch sehr gerne. Außerdem spielt diese Geschichte in Berlin, was die Geschichte noch ein wenig lebensnaher macht. 

  19. Cover des Buches Apps 2: Chaos (Apps: Science Fiction Thriller) (ISBN: B0999PDLTM)
    Tom Philipps

    Apps 2: Chaos (Apps: Science Fiction Thriller)

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Der zweite Teil dieser Reihe überzeugt sehr.

    Nach den Vorfällen von Teil Eins, nachdem Online- Journalist Robin ein Smartphone mit außergewöhnlichen Kräften gefunden hatte, ist er nun Agent bei Tetragon. 

    Er muß viel trainieren. Und Challenges gibt es auch noch. Sie sind bei dieser Organisation als Einheiten jeweils ein Quartett. 

    D' Amour gesellt sich dazu. Weil die süße Kim ihn durchaus reizt. 

    Allerdings sucht sie alle schon bald eine fulminante Bedrohung heim, die die ganze Menschheit in Gefahr bringen könnte. Kann Robin mit seinen Frauen und Mannen dem etwas entgegensetzen? 

    Es ist besser, Teil Eins zu kennen, obwohl man am Beginn gerafft von dessen Inhalt erfährt. 

    Fesselnde Spannung baut sich zunehmend wie ein Hochdruckkessel auf. Humor kommt nicht zu kurz in all diesen brodelnden Emotionen. 

    Man kommt sehr schnell in die vitale, liquide Handlung hinein. Verständlich geschrieben, sodaß man auch die technischen Aspekte nachvollziehen kann.

    Nicht statisch oder flach entwickeln sich die Protagonisten überzeugend weiter. Ich kann kaum den nächsten Teil erwarten! Danke, Tom Philipps!!!!!

  20. Cover des Buches Stau (ISBN: 9783741251795)
    Lyl Boyd

    Stau

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sydneysider47

    Worum geht es in der Geschichte:

    Marie und Dirk sind mit ihrem Sohn Björn auf dem Weg in den Urlaub. Während die Eltern streiten und diskutieren, geraten sie mit ihrem Auto in einen Stau. Da hat Björn die rettende Idee…

     

    Meine Meinung zu dieser Kurzgeschichte:

    „Huch – schon zu Ende?“, dachte ich, als die Geschichte ausgelesen war. Der Schluss der Geschichte ist auf jeden Fall überraschend und zeigt, dass auch junge Leute, die von ihren Eltern nicht immer ernstgenommen werden, oft unterschätzt werden. Auch sie haben kreative Ideen – die beispielsweise Power in die Eintönigkeit eines Staus bringen können.

    Die Story ist flott geschrieben mit vielen Dialogen aus der Sicht des auktorialen Erzählers. Marie und Dirk sind unsympathisch, weil sie dauernd meckern. Daran ist nicht nur der Stau schuld. Ihr Sohn Björn ist auf den ersten Blick ein Träumer, der sich nur mit seinem Smartphone beschäftigen kann. Er ist aber ein durchaus aufgeweckter Bursche, der über sich hinauswachsen kann und zur richtigen Zeit die richtigen Ideen hat.

    Ich vergebe fünf Sterne und eine Leseempfehlung.

  21. Cover des Buches Als Schisser durchs Netz (ISBN: 9783442316373)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser durchs Netz

     (12)
    Aktuelle Rezension von: belanahermine

    Inhalt

    Der Protagonist, bekennender Schisser, erzählt hier von seinen Erlebnissen im Zusammenhang mit neuerer Technik, mit dem Internet, mit KI etc. Er trifft dabei nicht nur auf andere Einstellungen zur Technik bei seiner Frau, seinen Kollegen und seinen Freunden, sondern in einem Technik-Abstinenz-Experiment auch auf sich selbst und kann seine eigene Haltung auf den Prüfstand stellen. Das Ende des Buches gibt Auskunft darüber, wie sich die Gemengelage für den Hauptakteur letztlich zusammenrappelt.

    Subjektive Eindrücke

    Nett zu lesen, amüsant, unterhaltend, lustige Illustrationen.

    Sicherlich erhebt das Buch nicht den Anspruch, ein erklärendes Sachbuch zu sein. Aber das Eine oder Andere an Wissen kommt dann doch nebenbei mit rüber. Man kann den Versuch erkennen, hier verschiedene Meinung in Diskussion oder wenigstens Kontakt zu bringen, auch wenn für eine ernsthafte Auseinandersetzung alles ein wenig flach wirkt. So bleibt hin und wieder das Gefühl zurück, dass manche Risiken trotz aller Schisserhaftigkeit des Protagonisten doch nicht wirklich wahrgenommen werden.

    Fazit

    Nette, amüsante Unterhaltung entlang eines aktuellen Themas.

    Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.vom/category/rezension/

  22. Cover des Buches Der Genitiv ist dem Streber sein Sex (ISBN: 9783499255144)
    Markus Barth

    Der Genitiv ist dem Streber sein Sex

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    In insgesamt 46 Kurzgeschichten, die kolumnenartig von Markus Barth verfasst wurden, lässt der Autor den Leser auf sehr humorige Art und Weise nicht nur an diversen Kindheits- und Lebenserinnerungen teilhaben, sondern regt stellenweise auf witzige Art und Weise sogar zum Nachdenken an, wenn er sich zum Beispiel in „Tot aber glücklich“ über ein typisches Klischee der Oköfleischesser lustig macht- die da nämlich jedes Mal vor dem Essen fragen, ob denn das Schlachttier, in diesem Fall ein Lamm, das sie vor sich auf dem Teller haben auch ein glücklich gehaltenes Tier war. Kann man denn überhaupt davon ausgehen, dass das Lamm glücklich war, in seiner sehr begrenzten Lebenszeit? Aber auch andere typische Dinge unseres tagtäglichen Lebens, ob Promis, Verhaltensweisen, neue Sitten und Unsitten etc.- alles wird vom Autor augenzwinkernd und immer mit sehr viel Witz angesprochen.

    Das kleine Büchlein ist die perfekte Lektüre um vom grauen Alltag abschalten zu können.

    Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert und bei einigen Stories sogar herzhaft lachen müssen. Ist es ein Buch, das die Welt unbedingt braucht? Eigentlich nicht, aber definitiv macht es den Alltag bunter und humorvoller.

    Markus Barth, nicht zu verwechseln mit Mario Barth, hat sich vor seinem Buch bereits einen Namen als Autor und Headwriter für Fernsehshows wie etwa die Wochenshow oder Ladykracher einen Namen gemacht und ist auch als Comedian unterwegs.

    Folgende Geschichten befinden sich in dieser Anthologie, wobei ich meine Favoriten mit Sternchen gekennzeichnet habe:

    Unter Kirmes- Ponys *
    Tot, aber glücklich *
    Der Genitiv ist dem Streber sein Sex *
    Allergie- Quartett *
    20 todsichere Methoden, berühmt zu werden
    Frisch geduschte Jogger *
    007 in der Kreissparkasse *
    Bügelbücher *
    Housekeeping
    Maria Furtwängler trägt die Nuance 8.13
    Chrashkurs Karneval
    Unsocial Timewasting
    Mit Tutti Frutti stimmt was nicht *
    Schöner leben mit Franz Kafka *
    David Beckham ist an allem schuld
    *liebkuck* *
    Dr.Feelgood und Mister Zahnstein
    Exkrementen-Lyrik
    Für schlechte Zeiten
    Deko-Depp *
    Gefühlte Gefühle *
    I said a flip flop *
    Hauptstadt-Hasser
    Die Schweinebraten-Verschwörung *
    Zur Geburt *
    Ich will Knöpfe!
    Reinigen!
    Mein digitaler Geburtstag *
    Indoor- Bananen-Esser *
    It's amazing *
    Jan-Torben, pack deine Brüste ein!
    Lob auf den Landgasthof
    Kopf nicht in Betrieb *
    Brustgeschirr! *
    Wünsch Dir nix!
    Mama vs. iTunes
    Hunger-Tinnitus *
    Nicht ohne meine Hartwurst
    Pinguin, Küchenschabe und Co. *
    Der Classic-Rock-Schock
    Die Entdeckung der Sauberkeit
    Spannung!
    Da lässt sich doch was am Preis machen *
    Eine Weihnachtsgeschichte
    Wave your hands like you care
    Zum Schlachten reicht's noch *
    Bonusmaterial

  23. Cover des Buches Endlich abschalten (ISBN: 9783499633560)
    Catherine Price

    Endlich abschalten

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kajime
    Das Buch, Endlich abschalten, Warum Urlaub vom Smartphone uns Zeit, Glück und Liebe schenkt" erschien 2018 im  Rowohlt Verlag von Catherine Price und umfasst ca. 208 Seiten.

    Kann sich heute Jemand eigentlich noch ein Leben ohne Smartphone vorstellen? Wohl kaum. Man muss nur raus auf die Straße gehen und immer begegnet man Jemanden, der gedankenverloren auf seinen Handy rumwischt. Ich selbst würde behaupten, nicht zu der Sorte Mensch zu gehören, die mehrere Stunden am Tag am Smartphone rumhängt und es ständig in Reichweite griffbereit hat (Umso überraschter war ich, das ich beim Test die volle Punktzahl erreicht hatte.) Ich interessiere mich schon lange für das Thema und durch meinen Streifzug in der Bibliothek habe ich dieses Buch gefunden. Gegliedert ist es in zwei Teile:  Besinnung und Trennung.
    Keinesfalls geht es um strenge Regeln oder Vorsätze, die befolgt werden müssen. In kurzen Kapiteln wird genauer erläutert, was der tägliche Handykonsum mit dem Gehirn anstellt, und die langfristigen Folgen sind nicht schön!  Im zweiten Teil wird man durch einen 30-Tage-Plan geführt. Jeder Tag enthält kleine Aufgaben um schrittweise sich vom Smartphone zu entwöhnen. Ich kann ehrlich gesagt den Teil nicht ganz nachvollziehen, wo auf der einen Seite die Social Media Apps komplett gelöscht werden aber gleichzeitig irgendwo im hinteren Teil des Handys verschwinden sollen. Auf alle Fälle werden viele Tipps und Anregungen gegeben, die sich gut in den Alltag einbauen lassen. Ganz besonders wertvoll empfinde ich noch das Literaturverzeichnuis mit Büchern, die sich ebenfalls mit den Thema Smartphone beschäftigen.

    Mir hat das Buch sehr geholfen. Endlich habe ich wieder das Gefühl, mehr Zeit für meine Hobbys zu haben, statt sinnlos am Handy herumzuwischen. Feste Zeiten, grad was Social Media betrifft, befreien mich von Zwang, ständig wissen zu müssen, ob etwas Neues hochgeladen wurde. Oder aus Langeweile das Teil in die Hände zu nehmen.
  24. Cover des Buches Kein Anschluss unter dieser Nummer (ISBN: 9783453407855)
    Lucy Hepburn

    Kein Anschluss unter dieser Nummer

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Buecherheike

    Nr 143

    Kein Anschluss unter dieser Nummer von Lucy Hepburn 

    Das ist eine meiner Sub-Leichen. 

    Eine wunderschöne Geschichte. 

    Christy verliert ihr Handy im Zug. Will findet es. Das ist der Auftakt zu einem sehr turbulenten und ereignisreichen Tag, der beide über ihr Leben nachdenken lässt. Am Ende des Tages finden sich beide, um einige Freunde, Erkenntnisse und Erfahrungen reicher, auf einer Verlobungsfeier wieder. 

    Eine locker, spritzig, humorvoll und manchmal auch komisch erzählte Geschichte über zwei Menschen, die ein verlorenes Handy erst ins Chaos stürzen musste, damit sie ihr Leben wieder schätzen lernen.

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