Bücher mit dem Tag "smartphone"
48 Bücher
- Karen M. McManus
ONE OF US IS LYING
(1.239)Aktuelle Rezension von: LyjanaÄhnlich wie so viele andere Bücher meines Stapels ungelesener Bücher, musste auch dieses hier eine ganze Weile warten, bis ich es in die Hand genommen habe. Im Gegensatz zum Großteil meiner Sammlung habe ich dieses nicht gekauft, sondern aus Neugierde in einem hiesigen Bücherschrank mitgenommen. Gerade dadurch, dass ich es schon so oft online irgendwo gesehen habe, wollte ich gerne wissen, ob an dem Hype was dran ist.
Persönlich lese ich ja eigentlich eher Liebesromane oder Romantasy-Bücher, aber ich habe mir trotzdem viel hiervon versprochen. Für mich ist es kein schlechtes Buch, aber den Hype kann ich nicht so ganz nachvollziehen und für mich gab der Inhalt mehr Potenzial her als letztlich genutzt wurde.
Zu Beginn hätte ich mir mehr Zeit gewünscht die einzelnen Protagonisten besser kennenzulernen, auch wenn ich es sehr mochte, dass man allen nicht so recht trauen konnte oder wollte. Doch so wie es jetzt ist, kam ich bei den ganzen Sichtwechseln ab und an durcheinander, wen ich gerade vor der Nase habe bzw. durch wessen Augen ich das Geschehen gerade verfolge. Zudem kommt, dass ich keinen richtigen Favoriten habe, mir sowohl die Emotionen als auch die Gedankengänge zu wenig facettenreich ausgearbeitet waren.
Prinzipiell mochte ich die Idee total gerne. Gerade die unterschiedlichen Geheimnisse, die Lügen und Enthüllungen, aber ebenso die Verstrickungen der einzelnen Charaktere untereinander. Und doch vermisse ich einen deutlichen Spannungsbogen. Ja, die Geschichte schreitet immer weiter voran, Wahrheiten kommen ans Licht – mal mehr, mal weniger von mir vorausgeahnt -, aber so richtig spannend fand ich „One of us is lying“ leider nie. Gerade der entscheidende Aspekt, Simons Tod, lag für mich immer im Bereich des Möglichen und fühlte sich für mich am Ende eben nicht wie die größte Enthüllung der Geschichte an.
Fazit
Wahrscheinlich würde ich der Autorin in Zukunft durchaus nochmals eine Chance geben, aber dieses Buch wars letztlich einfach nicht für mich.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen. - Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(632)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Arno Strobel
Offline - Du wolltest nicht erreichbar sein. Jetzt sitzt du in der Falle.
(1.145)Aktuelle Rezension von: angelinamantaAn sich war das Buch recht spannend geschrieben, so dass ich es sehr schnell gelesen habe. Es waren mir anfangs einfach zu viele Namen durcheinander geworfen und es hat etwas gedauert, bis sich alle Protagonisten auseinanderhalten konnte. Die Atmosphäre war sehr düster aufgebaut, das hat mir sehr gefallen. An sich hat mir aber irgendwas gefehlt.
Das Ende hat mich absolut gar nicht schockiert- ich bin zwar nicht darauf gekommen, wer der Täter war, gelockert hat es mich allerdings auch absolut nicht.
- Arno Strobel
Die App – Sie kennen dich. Sie wissen, wo du wohnst.
(749)Aktuelle Rezension von: TTurtleIch finde es bemerkenswert, wie sehr es Strobel schafft, einen mit in einen Bann und eine wirklich andere Welt zu nehmen. Bei seinen Büchern erfährt man immer so viel über die Charaktere, dass man wirklich mit ihnen mitfühlt und fiebert und so auch in dieser Story. Aber irgendwie wiederholt sich für mich bei diesem Buch ein Strobel-Phänomen: Super ausgereifte, hammer, neuartige, Storyline - die aber leider zu schwach und fast gehetzt wirkend endet.
Ich würde trotzdem empfehlen es zu lesen - nur im Hinterkopf zu behalten, dass man nicht zu viel vom Ende erwarten sollte.
- Lauren Miller
Eden Academy. Du kannst dich nicht verstecken
(494)Aktuelle Rezension von: TiferethEin wirklich starker Einzelband mit einem unvorhersehbarem Ende.
Eden Academy ist eine düsterere und geheimnissvolle Geschichte, in der man viel miträtseln kann und sie trotzdem voller Überaschungen steckt. Man ist nie sicher wohin diese Geschichte führt und die Wendungen lassen einem oftmals den Atem stocken. Es ist ein absoluter Pageturner. Lauren Miller hat eine geheimnisvolle Erzählung mit Technik und Intriegen verfasst, die man absolut nicht weglegen mag. Die ganze Idee des Buches ist so unfassbar gut beschrieben mit zwei liebevollen Charakteren, die man gerne dabei begleitet die Lösung des Ganzen zu finden. Getoppt wird das Buch nur durch das tolle Seeting des Eliteinternats und seinen Bewohnern, wo man ständig das Gefühl hat, jeder trägt ein Geheimnis mit sich.
Ich hab spannende Lesestunden mit diesem Buch verbracht und bin sehr froh, dass ich es gelesen habe. Klare Empfehlung!
- Jonathan Haidt
Generation Angst
(13)Aktuelle Rezension von: Marie_GlaabDer Autor erklärt schlüssig anhand vieler Studien, eigener Erfahrungen und den Erfahrungen seines Umfeldes die Auswirkungen der Nutzung von Smartphones auf das kindliche und das jugendliche Gehirn. Die Zunahme psychischer Erkrankungen vor diesem Hintergrund finde ich absolut logisch. Ich selbst fühle mich dadurch aufgefordert, wieder mehr auf echte Kommunikation im Reallife zu achten, als mich der leicht zugänglichen Unterhaltung und Ablenkung mit Hilfe des Smartphones zu bedienen.
- Dmitry Glukhovsky
TEXT
(62)Aktuelle Rezension von: Sam_FoxtrottMit Text schlägt Dmitry Glukhovsky ein neues Kapitel auf: weniger Endzeit und Science Fiction, dafür eine realistisch-düstere Milieustudie des heutigen Russlands. Der Roman erzählt die Geschichte von Ilja, einem jungen Mann, der nach sieben Jahren unschuldiger Haft in einer Strafkolonie entlassen wird. Zurück in der Freiheit, findet er sein Leben zerstört: seine Mutter ist verstorben, seine Freundin hat sich entfremdet, und die Gesellschaft, in die er zurückkehrt, ist ihm fremd geworden. Getrieben von Wut und Hoffnungslosigkeit, stößt er auf den Polizisten Petja, der damals für seine Verurteilung verantwortlich war. Ein Moment der Eskalation verändert alles – Ilja nimmt Petjas Handy an sich, und damit beginnt ein neuer, gefährlicher Abschnitt seines Lebens.
Glukhovsky beschreibt in Text eine Welt, in der ein ganzes Leben in einem Smartphone steckt. Kontakte, Erinnerungen, Lügen, Träume – alles, was einen Menschen ausmacht, lässt sich hier durch Nachrichten und Chats rekonstruieren. Diese Idee ist gleichermaßen faszinierend wie beklemmend. Besonders gefallen hat mir, wie der Autor die Alltäglichkeit der digitalen Kommunikation mit der brutalen Realität von Gewalt, Korruption und sozialem Zerfall verknüpft. Weniger gefallen hat mir, dass sich manche Passagen in der Mitte etwas ziehen – die minutiöse Schilderung von SMS-Verläufen wirkt mitunter repetitiv, auch wenn genau das natürlich Teil des Konzeptes ist.
Die Handlung ist beides: spannend und berührend. Sie entwickelt eine fast thrillerartige Intensität, während man gleichzeitig Iljas tragischen Kampf um Selbstbestimmung und Zugehörigkeit miterlebt. Der Leser bleibt hin- und hergerissen zwischen Mitleid, Verständnis und Unbehagen.
Ilja als Figur ist vielschichtig: Opfer, Täter, Suchender. Seine Motive sind nachvollziehbar, auch wenn sie ihn auf einen dunklen Pfad führen. Petja, obwohl früh aus der Handlung genommen, lebt durch sein Handy weiter – und wirkt so trotz Abwesenheit wie eine zweite
Dieses Buch führt vor Augen, wie sehr unsere Identität im digitalen Zeitalter an Geräten, Accounts und Nachrichten hängt – und wie leicht Kontrolle, Überwachung und Manipulation möglich sind, wenn jemand Zugriff auf unser „virtuelles Ich“ erhält.
Wer Glukhovskys Metro-Bücher mochte, sollte sich darauf einstellen, hier eine andere, aber ebenso schonungslose Erzählweise zu erleben. Text ist düster, intensiv, unbequem – und genau deshalb lesenswert.
Ein Roman, der im Kopf bleibt und unter die Haut geht.
- Arne Dahl
Neid
(39)Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseiteAuch im Hochsommer mit einer Hitzewelle in Europa kann sich das Ocop-Team keine Auszeit gönnen. Sie sind auf der Spur eines Menschenhändlerrings, der insbesondere mit dem Betteln in Fußgängerzonen Profit macht. Währenddessen will Paul Hjelm die EU-Politikerin Marianne Barriere unterstützen, die unter Druck gerät, nachdem sie einen kontroversen Gesetzentwurf eingebracht hat. Und auch der Mord an einem Wissenschaftler, der einen Durchbruch bei der Elektromobilität geschafft hat, hält das international agierende Team auf Trab…
Arne Dahls „Ocop“-Reihe ist auf vier Bände angelegt, „Neid“ ist der dritte Band – und so kennt der Leser natürlich schon die Charaktere und die grundlegenden Zusammenhänge. Der Einstieg fällt dementsprechend leicht, wenn man die vorigen Bände kennt. Wenn man die Strukturen aber noch nicht kennt, dürfte man leicht überfordert sein. Besonders die vielen schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Ermittlern sind dabei durchaus herausfordernd, da man sich immer erst einmal orientieren muss. Die einzelnen Stränge sind dabei auch durchaus auch schon anspruchsvoll und erzählen sehr interessante Szenerien, aber es ist eben die Kombination aller Teile, die so reizvoll ist. Gelungen ist auch wieder, dass man die Charaktere noch ein wenig besser kennenlernt und diese andere Seiten von sich zeigen können – natürlich nicht in dem Maße, wie das bei einem einzigen Ermittler der Fall ist. Aber es ist eben auch die Vielfalt, die diese Romanreihe ausmacht.
Wie man es von Arne Dahl und insbesondere den Ocop-Bänden bereits gewohnt ist, scheinen die verschiedenen Handlungsstränge zunächst unabhängig voneinander zu verlaufen. Es gibt nur wenige Überschneidungen, erst nach und nach dämmert dem Leser, wie alles zusammenhängen könnte. In vielen Punkten kann man dabei richtig lesen, entscheidende Details sind aber dennoch überraschend und wendungsreich ausgearbeitet. Ich mag den einsetzenden Aha-Effekt an einem gewissen Punkt, an dem sich alles zusammensetzt. Das ist spannend geschrieben und hätte aus meiner Sicht die eingebauten Action-Szenen nicht gebraucht, wirklich gestört haben mich diese aber dann doch nicht.
„Neid“ zeigt weitere finstere Seiten der menschlichen Seele, handelt von Habgier, Machtwillen und einer geringen Wertschätzung anderer Menschen. Verpackt ist das in einen dynamisch erzählten und spannenden Thriller, der auf den verschiedenen Ebenen gut funktioniert und noch weiter an Reiz gewinnt, wenn die Stränge zusammengeführt werden. Das ist elegant und flüssig geschehen, sodass ein lesenswerter und packender Thriller entstanden ist. - Silke Müller
Wir verlieren unsere Kinder!
(19)Aktuelle Rezension von: Linker_MopsDie Autorin schafft es gut einen Einblick in die tiefen verstörenden Ebenen des Internets zu bieten, den unsere Kinder und Jugendlichen heutzutage ausgesetzt sind. Sie agiert abwechselnd mit Beispielen und Appellen sowie Lösungsansätzen.
Allerdings gab es oft Wiederholungen ihrer Ansichten, was das Buch meiner Meinung nach schon sehr aufgebläht hat. Da hätte man ein Drittel ruhig streichen können ohne einen Verlust des Inhaltes zu haben. Das Buch hat mich aber nochmal darin bestärkt, dass mein Grundschulkind kein Smartphone braucht.
- J.P. Conrad
Veranda
(13)Aktuelle Rezension von: DominicsBücherWeltKlappentext: Was muss passieren, damit ein Mensch zum Monster wird?
David Snow ist ein erfolgreicher Londoner Psychiater. Sein friedliches und geordnetes Leben fällt ins Chaos, als er eines Tages eine schockierende Nachricht auf seinem Smartphone erhält: Jemand hat seine Frau entführt und zwingt ihn, auf seiner gut einsehbaren Veranda zu bleiben. David ist sofort klar, dass er auf Schritt und Tritt beobachtet wird und so keine Chance hat, unbemerkt Hilfe zu rufen.
Als die Entführer David ihre wahren Absichten offenbaren, erkennt er, dass es ihnen nicht um Lösegeld geht; sie haben einen viel perfideren Plan …
Story: Die Geschichte beginnt mit einem spannenden und mysteriösen Prolog, den ich beim Lesen erst mal nicht zu den nachfolgenden Kapiteln zuordnen konnte. Die Hauptperson des Prologs scheint ein Geheimnis zu haben und für den Leser bleiben noch viele Fragen offen, wenn er in den nachfolgenden Kapiteln David Snow, einen erfolgreichen Londoner Psychiater kennenlernt. David hat gerade mit einem alten Kumpel, den er zufällig wiedergetroffen hat gefrühstückt und wartet auf einen Patienten, als er eine SMS bekommt: „David, gehen sie nicht ins Haus. bleiben sie auf der Veranda! das ist kein Scherz! bleiben sie, wo sie sind, oder ihre Frau wird sterben!“. Ab diesem Moment ist für David nichts mehr wie es scheint und für den Leser beginnt eine nervenaufreibende Story die bis zur letzten Seite spannend ist und immer wieder durch geschickte Wendungen in eine völlig unerwartete Richtung gelenkt wird….
Protagonisten: David Snow ist ein angesehener und erfolgreicher Psychologe, dessen Welt von einem Moment auf den Anderen aus den Fugen gerät. Durch die Ich-Perspektive lernt der Leser David im Verlauf der Geschichte gut kennen und der Autor lässt ihn in Davids Gedanken und Gefühle eintauchen, die so anschaulich und spannend beschrieben sind, dass man mit ihm mitfiebert. Auch die anderen Charaktere, die im Verlauf der Geschichte auftauchen sind sehr anschaulich und der Leser erfährt immer wieder Zusammenhänge zwischen den Charakteren, die der Geschichte sehr viel Tiefe verleihen. Dabei scheint jeder Charakter seine eigenen Geheimnisse zu haben…
Stil: Der Hauptteil der Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von David Snow erzählt. Der Leser erlebt die Gedankenwelt des Psychiaters und erfährt die Hintergründe und die Auflösung genauso Bruchstückhaft im Verlauf der Geschichte wie der Protagonist. Dadurch hat man schnell das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein und fiebert mit David Snow mit. Die Spannung baut sich dabei von Seite zu Seite immer mehr auf und wenn man als Leser denkt, man hätte eine Spur zur Lösung baut der Autor wieder eine Wendung ein… Erst auf den letzten Seiten setzten sich die Puzzleteile zusammen und das Finale ist noch einmal unheimlich spannend. Dabei lebt die Geschichte von den Charakteren und dieser Spannung und kommt ohne ausführliche Beschreibungen der Umgebung aus. Für mich hat sich dadurch ein großartiges Kopfkino entwickelt.
Cover: Das rote Cover ist mir vor dem Lesen schon ins Auge gefallen, ich konnte mir aber wenig unter dem Bild und dem Titel vorstellen, bis ich den Klappentext gelesen habe. In Verbindung mit dem Inhalt finde ich es insgesamt gut gelungen, auch wenn sich für mich der Zusammenhang zum Text erst spät erschlossen hat.
Fazit: Dem Autor J.P. Conrad ist mit „Veranda“ ein Psychothriller gelungen, der so unglaublich spannend ist, dass man ihn bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen kann. Für mich war es das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe, aber es wird definitiv nicht das letzte sein. Mit überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren fesselte mich der Autor bis zur letzten Seite. Von mir gibt es für „Veranda“ von J.P. Conrad
- Manuel Andrack
Cache!
(5)Aktuelle Rezension von: HoldenHarald Schmidts Sidekicks Geocaching-Roman für ganz junge Leser, die Jugend möge sich angesprochen fühlen und Tablets und Playse mal beiseitelegen. Draußen finden halt doch die wahren Abenteuer statt! Clara und Victor werden von ihrer Mutter zum Verwandtschaftsbesuch "verdonnert", weil diese nach München auf einen Kongreß muß, Vater ist im Ausland und beobachtet Tiere zum Filmen. In der Eifel stoßen die beiden auf den Trendsport "Geocaching", so macht die gute alte Schnitzeljagd noch mehr Spaß, und Technik ist auch involviert! Für aufgeweckte Kids.
- C. A. Raaven
E-Death: App ins Verderben
(10)Aktuelle Rezension von: ThaleiaDas Cover gefällt mir sehr und passtsuper zum Buch.
Der Schreibstil ist super und ich wollte garnicht mehr aufhören zu lesen. Besondersgut gefällt mir der Wechsel zwischen denaktuellen Ereignissen und den Rückblicken.Die Spannung wird gut aufgebaut undgehalten. Ich hatte nicht erwartet, dassman bei einem Buch, wo manaugenscheinlich viel erfährt trotzdem soauf dem Holzweg sein kann. Das Ende hatmich komplett überrascht.
Mir gefallen auch die Charaktere sehr gut.Sie sind gut ausgearbeitet und geben demBuch die gewisse Würze. Gerne würde ichnoch mehr von ihnen lesen.
Das Buch konnte mich komplett begeisternund überzeugen. - Karl Olsberg
Mirror
(134)Aktuelle Rezension von: Doscho„Dein bester Freund bist du selbst!“ So wirbt die Firma Walnut Systems für ihre neuen technischen Geräte, die Mirrors. Diese simulieren perfekt die Wünsche und Vorstellungen des jeweiligen Nutzers und begleiten sie so durch das Leben. Doch was, wenn dieser perfekte Lebensbegleiter gar nicht so perfekt ist?
Thriller über Künstliche Intelligenzen haben schon immer eine große Faszination auf mich ausgeübt. Karl Olsbergs „Mirror“ macht da keine Ausnahme. Zunächst beginnt alles recht harmlos und man sieht sogar, wie so ein System manchen Menschen wirklich helfen kann, das Leben zu bewältigen. Besonders herausgreifen möchte ich hier die Geschichte des Autisten Andy, der mithilfe des Mirrors sogar lernt, eine Freundin zu finden.
Doch mehr und mehr kommen die Schattenseiten und Ungereimtheiten der ganzen Technik zum Tragen, bis alles in einem eskalierenden Showdown gipfelt. Zwischen extremen Befürwortern, die in ihrer schmerzenden Naivität auch über Leichen gehen bis hin zu extremen Gegnern, die um ihr Leben kämpfen müssen, weil sie die Wahrheit erzählen, ist alles dabei.
Das Erschreckendste an dem Roman ist jedoch, dass man sich immer wieder dabei ertappt, zu denken, dass das Ganze in mehr oder weniger naher Zukunft durchaus so passieren kann. Auch das Nachwort des Romans, bei dem ich einige Fakten gelesen habe, bei denen mir mulmig geworden ist, lässt einen eher nachdenklich darüber werden, ob der Inhalt des Romans wirklich fern jeglicher Realität ist, wie teilweise behauptet wird.
„Mirror“ ist also eine eher grausame Dystopie über Verführungen, aber auch Grausamkeiten technischer Innovation, die nachdenklich macht. Dafür spreche ich eine Buchempfehlung und die Höchstwertung aus.
- Tom Philipps
Apps: Science Fiction Thriller
(23)Aktuelle Rezension von: NeugierigerGeist1. Hallo,
hier meine Rezension zu diesem - wie ich finde - sehr gelungenen Buch:
Nach 169 Seiten von „Apps“ habe ich das Gefühl, mitten in einen Sog geraten zu sein. Der Autor wirft mich ohne große Anlaufphase in ein Szenario, das gleichzeitig alltäglich und beunruhigend wirkt: ein Smartphone, das Dinge kann, die es nicht können sollte. Genau diese Mischung aus Normalität und Unheimlichkeit hält die Spannung für mich konstant hoch.
Was mir besonders auffällt: Die Handlung zieht sehr gleichmäßig an. Fast jedes Kapitel liefert eine neue Irritation oder ein kleines Puzzleteil, das meinen Verdacht schürt, dass hier etwas viel Größeres im Hintergrund läuft. Dieses Gefühl, dass der Protagonist immer weniger Kontrolle über sein eigenes Leben hat, kam bei mir deutlich an – und ich merke, wie ich ständig versuche, die Hinweise zu sortieren, um eine eigene Theorie zu entwickeln.
Der Stil ist angenehm direkt, ohne viel Schnörkel, wodurch sich das Buch sehr flüssig liest. Ich habe nie das Gefühl gehabt, hängenzubleiben. Die Figuren sind bisher nicht extrem komplex, aber ausreichend greifbar, um mitzugehen. Für mich steht klar die Handlung im Vordergrund – und die funktioniert bis hierher wirklich gut. Die Atmosphäre ist stellenweise beklemmend, ohne dass es jemals in Horror abrutscht; eher ein unterschwelliges, technikbezogenes Unbehagen.
Mein Zwischenfazit:
Ein rasanter, leicht zugänglicher Tech-Thriller, der mich durch seine Mischung aus digitaler Paranoia und stetig zunehmender Spannung weiter antreibt. Bis jetzt fühlt es sich an, als würde die Geschichte erst richtig Fahrt aufnehmen – und ich bin neugierig, welche Richtung das Ganze noch nimmt.Herzlichen Glückwunsch Tom, Sie haben eine glänzende Idee zu einem spannenden Thriller geschmiedet, der, wenn er weiter so die Spannung hält, sein Geld absolut wert ist und wenn er noch weiter anzieht, das Potenzial für einen Bestseller hat.
2. "Apps" – abschließende Meinung
Nachdem ich „Apps" nun beendet habe, kann ich sagen: Das Buch hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten. Die Grundidee – ein Smartphone, das immer mehr Kontrolle übernimmt – bleibt bis zum Schluss spannend und wirkt erschreckend nah an unserer Realität.
Besonders gefallen hat mir die stetig aufgebaute Spannung. Die Geschichte entwickelt sich zügig, ohne hektisch zu werden, und spielt sehr geschickt mit dem Gefühl von Kontrollverlust und digitaler Abhängigkeit. Dieses unterschwellige Unbehagen zieht sich durch den gesamten Roman und sorgt dafür, dass man immer weiterlesen möchte.
Der Schreibstil ist durchgehend flüssig und leicht zu lesen. Die Figuren sind nicht extrem tief ausgearbeitet, erfüllen ihren Zweck aber gut und tragen die Handlung zuverlässig. Für mich stand klar die Story im Vordergrund – und die funktioniert über weite Strecken richtig gut.
Ganz perfekt ist das Buch allerdings nicht. Ein gründlicheres Lektorat hätte ihm definitiv gutgetan, da es einige sprachliche und stilistische Ungenauigkeiten gibt. Diese stören den Lesefluss zwar nur selten, fallen aber auf und hätten vermeidbar sein können.
Trotzdem überwiegt für mich klar der positive Eindruck. „Apps“ ist ein spannender, moderner Tech-Thriller mit einer starken Idee und hohem Unterhaltungswert. Kleine Schwächen verhindern die Höchstwertung, ändern aber nichts daran, dass ich das Buch gern gelesen habe.
⭐ mindestens 4,6 von 5 Sternen
Für Fans von Tech-Thrillern und digitaler Spannung auf jeden Fall eine Empfehlung. - Tobias Schrödel
Der digitale Tod
(9)Aktuelle Rezension von: MyriamErichEines Tages bin ich tot und dann?! Was passiert mit meinem liebevoll gepflegten Instagram-Account, mit meinem bunten Facebook-Profil, mit meinen Snap-Chats, …? Diese Frage stellen sich die wenigsten. Warum auch, wer denkt schon an den Tod, wenn man seine Online-Profile mit Leben versieht?
IT-Experte Tobias Schrödel hat sich diesen Fragen gestellt. Sein Buch „Der digitale Tod“ ist eine Reportage über den Versuch, das Handy einer verstorbenen zu knacken, um an deren Daten heranzukommen. Es ist ein Ratgeber, wie man mit Daten von Verstorbenen umgehen kann. Es ist ein Nachschlagewerk, um sich rechtlich über das Thema Daten und Tod auseinanderzusetzen. Und nicht zuletzt ist es ein Appell an jeden einzelnen, vorausschauend mit den eigenen Daten umzugehen und sich zu überlegen, wie wichtig einem die eigene Privatsphäre ist.
Schrödel glänzt mit schwarzem Humor, der es aber sehr treffend auf den Punkt bringt: Wir denken nicht zuende. Weder unser eigenes Leben noch beim Datenschutz. Wir lassen uns treiben in dem Wust an Daten, den wir tagtäglich in die Welt hinaussenden und den wir selbst empfangen. Wir machen Selfies, Videos, füllen Messenger-Dienste mit Belanglosigkeiten, ohne darüber nachzudenken, wer unsere Daten jetzt schon abfangen kann und was nach unserem Tod damit passiert.
Der Autor verknüpft Ernst und Ironie. „Der digitale Tod“ ist jedoch kein banales Sachbuch, das auf die Gefahren der Digitalisierung hinweisen möchte. Es ist ein spannender Roman, gespickt mit sachlichen Informationen, die Schrödler aus einer Ansammlung von Interviews mit Experten geführt hat. Daher behandelt er nicht nur rechtliche, sondern auch ethische und moralische Themen.
Ein durchweg aktuelles Buch, mit Spannung, Witz und Sachlichkeit!
- Andreas Malessa
Jede Falte hart erlacht
(12)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee3,5 Sterne
In diesem Büchlein geht es um das Ehepaar Roswitha und Wolf-Günther. Die beiden sind schon etwas älter und erleben den ganz normalen Ehe-Alltag miteinander. Darum geht es in diesem Büchlein, und auch, wenn das vielleicht langweilig klingen mag, ist es das nicht.
Die kleinen Anekdoten, die hier erzählt werden, sind immer mit einem zwinkernden Auge zu betrachten.
Laut lachen müssen bei dieser Lektüre habe ich nicht, aber ich mochte dennoch den feinen Humor. Auch sind die Geschichten aus dem Alltag christlich angehaucht, aber nicht dominierend oder aufdringlich/belehrend.
Es ist ein schönes Büchlein für den Zeitvertreib und außerdem auch ein schönes Geschenk für Freunde!
- Dietmar Wischmeyer
Achtung, Artgenosse!
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenWischmeyers Beschimpfungen von Stumpfsinn und Gefräßigkeit des menschlichen Lebens, Wegwerfgesellschaft und Planetenvermüllung werden auf den Punkt gebracht, wie immer in gewohnt deftiger Sprache. Um die Deutschen muß es einem angst und bange werden, aufscheinende Pegidisten sind aber selbstverständlich noch etliche Grade ablehnungsbedürftiger. Wo bleibt die Neuauflage mit AFDlern, Coronaleugnern und Reichsbürgern? Die Entwicklung der deutschen Doofheit hat ja in der Zwischenzeit eher noch zugenommen. Wie wärs mit Wischmeyer for president? Oder vielleicht Günter der Treckerfahrer (aus Groß Hesepe!)?
- Anke Girod
Henry, Smuti und die Woche der doppelten Wunder
(3)Aktuelle Rezension von: olaDas Buch ist wirklich ein fesselnder Kinderkrimi, aber fantastischerweise auch eine tolle Integrationsgeschichte! Selten habe ich so viel Spaß und Tiefsinn gleichzeitig in einem Kinderbuch gelesen. Und selten, dass ein SOS-Kinderdorf so selbstverständlich mit eingebaut wird.
Die Geschichte ist bis ins Detail durchdacht und super spannend. Von der ersten Seite bis zur letzten hat uns die Geschichte in ihren Bann gezogen und erst wieder losgelassen, als wir endlich die Auflösung herausfinden konnten. Besonders war, dass diese Spannung ohne Angst erzeugt wurde, was ich für ein Kinderbuch für diese Altersstufe klasse finde, was aber eher selten der Fall ist.
Neben der Auflösung des „Kriminalfalls“ geht es darum, dass ein Mädchen, dass schon mehrere Pflegefamilien durch hat, aufgrund ihrer schwierigen Lebensgeschichte eine Besonderheit entwickelt hat, die für die Auflösung des Krimis sehr praktisch ist. Sie selbst ist nun mit ihrem Bruder seit kurzem in einem SOS Kinderdorf untergebracht und so geht es in der Geschichte auch darum, ob und wie das Mädchen in diesem Kinderdorf gemeinsam mit ihrem Bruder eine neue, wirkliche Heimat finden kann. Der ältere Bruder wünscht es sich inständig, dass sie beide dort endlich zur Ruhe kommen können, denn er fühlt sich dort bereits gut aufgehoben und liebt „seine neue Mutter“. Das Mädchen, Liliana, hat es schwerer, aber durch die gute Integration in die neue Bande von Henry und Smuti, in der sie Stück für Stück immer ernster genommen wird und sehr viel Wertschätzung erfährt, beginnt sie wieder Mut und Vertrauen zu fassen und nun ihrem neuen Zuhause eine echte Chance zu geben.
Fazit: Es ist eine sehr warmherzig erzählte und trotz des Tiefsinns, lustige und humorvolle Geschichte. Der Fall selbst ist toll ausgedacht, absolut modern.
Ich kann das Buch sehr, sehr empfehlen – für Mädchen, für Jungs und zum Vorlesen. - Tom Philipps
Apps 2: Chaos (Apps: Science Fiction Thriller)
(9)Aktuelle Rezension von: Dirk1974Nachdem Robin ins Tetragon-Team aufgenommen wurde, hat er seinen Job bei der Redaktion gekündigt, muss aber noch vier Wochen dort arbeiten. Sein Schwarm Kim, hält ihn für geistig verwirrt und drängt darauf, dass er sich Hilfe sucht. Robin beginnt mit seinem Training und lernt die weiteren Teammitglieder besser kennen.
Währenddessen fragen sich alle, um welche Art von Bedrohung es sich handelt, doch Mark und Timo wollen nichts verraten. Als Robin gerade zuhause ist, geht plötzlich sein Computer kaputt. Während er noch am Fluchen ist, stellt er fest, dass es sich wohl um einen großen Stromausfall handelt. Ist das der Beginn der angesprochenen Bedrohung? Als Robin sein spezielles Smartphone benutzen will, in der Hoffnung, dass dieses noch funktioniert, stellt er mit Entsetzen fest, dass es verschwunden ist. Wie kann das sein?
Im zweiten Band der Reihe um das Smartphone der anderen Art mit seinem besonderen Apps geht es nahtlos weiter. Diesmal beschränkt sich die Geschichte auf Berlin und das Umland. Auch wenn die Tetragon-Teammitglieder sich ihre Gedanken über eine mögliche Bedrohung gemacht haben, trifft sie die Wirklichkeit mit voller Wucht. Was zunächst nach einem simplen Stromausfall aussieht, ist der Beginn von etwas Unvorstellbarem. Auch wenn sie nur ein paar Leute sind, wollen sie ihr Bestes geben, um die Menschheit zu retten. Natürlich müssen sie weiter im Geheimen arbeiten. Doch dann taucht Robin plötzlich mit Kim im Hauptquartier auf. Wie werden die anderen damit umgehen? Wird er nun aus dem Team ausgeschlossen?
Tom Philips bleibt bei seinem lockeren Schreibstil. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben. Bei aller Anspannung der Teammitglieder gibt es aber auch immer wieder lustige Szenen. Mir hat die Fortsetzung gut gefallen und ich vergebe 4 Sterne.
- Gregor Eisenbeiß
Checker Tobi - Der große Digital-Check: Smartphone, Internet, Social Media – Das check ich für euch!
(11)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyDie Figur des Checker Tobis ist dem jüngeren Publikum wahrscheinlich durch den Sender KIKA bekannt. 😉 Mir war er eher kein Begriff. Zwar habe ich schon ein Mal von ihm gehört und das auch nur, weil ich fast täglich mit Grundschülerinnen und Grundschülern zu tun habe, aber er gehört nicht zu meiner Generation. XD Aber hey, man lernt nie aus. 😉
Checker Tobi erforscht zusammen mit seiner Roboter-Assistentin Roberta ein bestimmtes Themengebiet und beantwortet dabei eine gewisse Anzahl an sogenannten Checker-Fragen, die er an verschiedene Experten und Expertinnen stellt. Dieses Hörspiel dreht sich um das sehr wichtige und hochaktuelle Thema der Digitalisierung. Was genau wird eigentlich unter Digitalisierung verstanden? Das und weiteren Fragen geht Checker Tobi nach und erklärt kindgerecht alle Sachinhalte. Abwechslungsreich wird es durch die unterschiedlichen Experten und Expertinnen, die aus den verschiedensten Bereichen kommen. Die auf diesem Hörspiel relevanten Checker-Fragen sind folgende: Wie funktionieren Computer? Wie funktioniert das Internet? Wie funktionieren Suchmaschinen? Welche Gefahren lauern im Internet? Was sind Soziale Medien? Wie funktioniert eine Digitalkamera? Wie bekommt das Handy Netz? Was ist ein Digitaler Fußabdruck? Was ist Künstliche Intelligenz?
Ich finde die Sprecherstimmen allesamt sehr angenehm und leicht zu verstehen. Ich denke, dass auch jüngere Zuhörer*innen Spaß am Hören haben werden. Nicht nur ist das Thema sehr wichtig und es sollte eine dementsprechende Aufklärung geben, auch gibt es sogar Mitmachstellen. 😊 Mir hat das Zuhören großen Spaß bereitet und ich finde es daher sehr ansprechend. 😊 Für mich wäre dieses Hörspiel auch ein guter Einstieg in die digitale Aufklärung. Denn die wird zunehmend wichtiger!
Ich freue mich schon auf weitere Hörspiele mit Checker-Tobi und natürlich Roberta. 😊
♥♥♥♥♥ von ♥♥♥♥♥
- Christian Immler
Die besten Android Apps
(2)Aktuelle Rezension von: wschWer ein neues Smartphone oder Tablet mit Googles Betriebssystem Android einrichtet, von welchem Hersteller auch immer, steht unweigerlich vor dem gleichen Problem: Der Google Play Store ist ein schier unendlicher Dschungel aus nützlichen Werkzeugen, versteckten Perlen und leider auch jeder Menge digitalem Müll. Genau hier setzt der erfahrene IT-Autor Christian Immler mit seinem handlichen Ratgeber „Die besten Android-Apps“ an. Auf rund 192 Seiten versucht er, zumeist erfolgreich, Ordnung in das App-Chaos zu bringen.
Das Buch ist erfreulich klar strukturiert. Immler führt den Leser durch verschiedene Lebensbereiche und Alltagsszenarien. Die Palette reicht von klassischen Büro- und Finanzanwendungen über Reisehelfer, Foto- und Videotools bis hin zu Fitness-Apps und einigen total sinnlosen Apps wie die "Klopapier-App"...
Besonders positiv fällt auf, dass der Autor nicht nur die allseits bekannten Platzhirsche auflistet, sondern auch weniger bekannte Alternativen vorstellt, die oft datensparsamer oder schlanker programmiert sind. Jede App-Vorstellung bietet eine kurze, prägnante Beschreibung des Nutzwerts, ergänzt durch farbige Screenshots, die die Orientierung erleichtern.
Für absolute Power-User bietet das Büchlein wenig Neues. Für Einsteiger, Senioren oder Gelegenheitsnutzer, die ihr Gerät abseits von WhatsApp und YouTube sinnvoll erweitern wollen, ist Immlers App-Führer jedoch ein strukturierter, verlässlicher und sehr bodenständiger Wegweiser.
- Craig Groeschel
Super vernetzt – oder doch ganz allein?
(2)Aktuelle Rezension von: LEXI„Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen“ (1. Korinther 6,12)
„Super vernetzt – oder doch ganz allein? Die Kunst, mit Smartphone klug zu leben.“ Bereits der aussagekräftige Buchtitel weist den Leser auf das zentrale Thema dieses Buches hin: den klugen Umgang mit der virtuellen Welt, speziell dem Smartphone.
Craig Groeschel behandelt in acht Buchkapiteln und auf über dreihundert Buchseiten die Annehmlichkeiten der vernetzten Welt, weist zugleich aber auch auf deren Schattenseiten hin. Er nennt hier beispielsweise die permanente Erreichbarkeit, den Einfluss auf unser Leben, unsere Beziehungen, unseren Glauben, die Suchtgefahr sowie Cybermobbing. Groeschel spricht seine jugendliche Zielgruppe mit der vertrauten Anrede „Du“ an und gesteht freimütig ein, dass auch er selber bereits ein Suchtverhalten hinsichtlich Smartphone, apps und soziale Medien an sich feststellen durfte.
Anhand von acht biblischen Werten analysiert er anschließend, wie man eine Balance im Leben finden und eine ungesunde Technik-Abhängigkeit vermeiden beziehungsweise beenden kann. Es sind dies: Zufriedenheit, Vertrautheit, Authentizität, Barmherzigkeit, Integrität, Ermutigung, Anbetung und Ruhe. Analog dazu hat er auch seine acht Buchkapitel benannt und er widmet jedes seiner Kapitel einem dieser Themen. Seine theoretischen Ausführungen sind stets von vielen Praxisbeispielen und Erfahrungsberichte untermalt, auch eigene Erlebnisse des Autors durften in das Buch einfließen.
Groeschel ist der Meinung, dass die technischen Möglichkeiten es den Menschen zwar einfacher machen, miteinander in Kontakt zu bleiben, dieser Kontakt jedoch seiner Ansicht nach keinesfalls mit zwischenmenschlichen Beziehungen und gemeinsamen Erlebnissen in der realen Welt vergleichbar sei. Es bestehe vielmehr die Gefahr, durch permanente Kontakte in der virtuellen Welt die wahre Nähe zu anderen Menschen zu vernachlässigen. Er sieht zudem einen starken Zusammenhang zwischen dem Teilen populärer Ideen und dem Niedergang des Mitgefühls, einen drastischen Rückgang der Empathie. Craig Groeschel ist der Meinung, dass die sozialen Medien die Menschen dazu bringen, ichbezogener zu werden und abzustumpfen. „Die vernetzte Welt formt ein Paradox: Wir leben in einer kontaktreichen Beziehungsarmut!“
Der Autor stellt jedoch nicht nur Behauptungen auf, sondern belegt seine Ausführungen wie bereits erwähnt mit Erfahrungsberichten. Die beispielhaft angeführte tragische Geschichte des Teenagers Amanda Todd zum Thema „Cybermobbing“ führt klar und deutlich die unheilvollen Schattenseiten der vernetzten Welt vor Augen.
„Super vernetzt – oder doch ganz allein?“ ist in einem fesselnden und lockeren Schreibstil verfasst und aufgrund des hoch aktuellen Themas ein regelrechter „Page Turner“. Obgleich ich selber bereits vor einiger Zeit die „Notbremse gezogen“ und einige von Groeschels beispielhaft angeführten „Schutzmaßnahmen“ umgesetzt habe, fand ich immer noch neue, interessante Anregungen in diesem Buch. Der Autor versucht, einen vernünftigen Mittelweg zwischen Gebrauch – und Missbrauch – der vernetzten Welt aufzuzeigen. Durch seine sympathische Art und die Tatsache, dass er zwar untersucht und bewertet, aber nicht generell verurteilt, ist ihm dies mit seinem Werk meines Erachtens vortrefflich gelungen.
Craig Groeschel schreibt: „Es ist an der Zeit, die Technik in ihre Schranken zu weisen! „Wir sind nicht geschaffen, um geliked zu werden, sondern um Liebe zu zeigen.“
Ich finde, er hat absolut Recht!
- Martin Eisenlauer
Das große, ultimative, inoffizielle Pokémon-Go-Buch
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Nora Fraisse
Marion, für immer 13
(30)Aktuelle Rezension von: CorinaPfInhalt:
Marion ist 13 Jahre alt und ist begeht Selbstmord in ihrem Zimmer. Wieso hat sich dies getan? Marions Mutter beginnt die Facebook Nachrichten und die SMS von ihrer Tochter zu durchforsten. Marions Mutter fiindet heraus dass ihre Tochter von ihrern Mitschüler gemobbt wurde. Sie versucht mit Lehrer und anderen Eltern zu reden, doch alle blocken sie ab. Doch sie findet heraus dass, alle in der Schule wusste, dass Marion gemobbt wurde und niemand was unternommen hat.
Eine Geschichte die einem vor Augen führt dass, Mobbing Kinder schädigt und sie in den Tod führt.
Schreibstil:
Dieses Buch ist von der Mutter geschrieben. Es ist eine eine wahre Geschichte. Ich war wirklich in die Geschichte gefangen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es war für mich erschreckend wie die Lehrer und vor allem der Direktor über den Tod von Marion reagiert haben.
Ich finde es gut dass, die Mutter diesen Buch veröffentlicht hat, damit man sensiblisiert auf dieses Thema wird.
Protagonistin:
Das Buch ist aus der Sicht der Mutter geschrieben, die sich nicht unterkriegen lässt. Sie will unbedingt wissen warum ihre Tochter sich umgebracht hat. Sie sieht selber ein dass, sie selber Fehler gemacht hat und die Wünsche ihrer Tochter nicht verhemmt durchgesetzt hat, z.B. einen Klassen wechsel. Aber sie sieht auch, dass die Lehrer und die anderen Mitarbeiter von der Schule Fehler gemacht haben, aber diese streiten dies ab.
Das Cover:
Das Cover finde ich sehr ausdruckt stark. Es zeigt einfach Marion und in der schwarz weiß Aufnahme bekommt das Buch eine Düsternis. Ich finde auch den Untertitel sehr ausdrucksstark.
Fazit:
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen und fühlte mich danach nicht gut. Ich kann das Buch auch wieder einmal nicht jedem empfehlen, es hat mich richtig mitgenommen und ich lese eigentlich viele solche Geschichten. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und jeder der sich für das Thema Mobbing interessiert sollte das Buch lesen.























