Bücher mit dem Tag "software"

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128 Bücher

  1. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (473)
    Aktuelle Rezension von: Marheiaa21

    Audrey hat den großen Traum ihr eigenes Restaurant zueröffnen. Doch der Weg ist steinig, dewegen schafft sie gerade in einer restaurantkette um hier den absprung zu schaffen. Griffen ist nach der Highschool wieder nach hause. Auf der Farm seiner familie gibt es viel zu tun. Als Audrey für einen Job nach Vermont fährt denkt sie nicht dran ihrer Hoghschool-Affäre wieder zusehen. Doch jetzt muss sie griffen auch noch überzeugen seinen preisgekrönten Cider zum halben preis für die Kette zu verkaufen. Doch das seine Nähe wie früher immer noch so elektrizierend und heiß ist, damit hat sie nicht gerechnet.

    -True North, wo auch immer du bist- ist der erste Teil der Vermont-Reihe. Leider muss ich gestehen das ich Band 6 auch schon gelesen habe (Bevor ich mit meinem "Bookstgramacc" angefangen habe) Doch eins ist klar der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Diesen Teil hatte ich an einem Wochenende weggelesen.

    Audrey wirkt taff und gut für die Welt. Das sie für diese Kette arbeitet finde ich ziemlich ärgerlich. dennoch war es gut das sie so bei Griffin gelandet ist.
    Griffin ist so heiß, ich muss es so sagen. Seine Art und Weise wir er sich für seine Familie, die Menschen außenherum und die Farm aufobpfert hat mich berührt. Auch seine Art und Weise wie er mit ihr spricht macht ihn so ungelublich attraktiv.

    Grummel Griff und Prinzessin Audrey hatten von Anfang an eine Spannung und man dachte die Geschichte entwickelt sich gerade etwas zu schnell, doch die Vorgeschichte hat alles erklärt. Griffins Familie, besonders die Mum hat in meinem herzen ein Platz eingenommen. Sie hat alles zusammengehalten, war der kühle Kopf und dennoch die Weisheit. Dieses großfamilien feeling und die Verantwortung für ein Unternhmen konnte ich zu 100% nach empfinden. Das hat die geschichte für mich zu etwas besonderen gemacht !

  2. Cover des Buches Ich bin der Zorn (ISBN: 9783404174218)
    Ethan Cross

    Ich bin der Zorn

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Buch „Ich bin der Zorn“ ist der vierte Teil der Shepherd Reihe und es geht in diesem Teil der Reihe um einen blutigen Amoklauf in einer Strafanstalt in Arizona. 

    Die Handlung des Buches war wieder durch und durch spannend und der Autor zog mich mit seinen Schreibstil in seinen Bann. Die Story an sich mit dem hochmodernen Gefängnis, dass kaum Personal benötigt, weil die Gefangenen durch ein Computerprogramm überwacht werden, empfand ich als sehr interessant. Bei solch einem Gefängnis liegt es nahe, dass es Menschen gibt, die dieses System versuchen, zu überlisten. Genau dieses befürchtet auch Marcus und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Die beiden Charaktere Marcus und Francis gefallen mir sehr gut und mittlerweile bekommt man das Gefühl, dass beide gut zusammenarbeiten. Francis wird mir von Buch zu Buch immer sympathischer. Er bekommt fast schon eine liebenswürdige Seite. Interessant an seiner Persönlichkeit finde ich seine verquere Sicht auf die Welt und seine zum Teil trockene alalytische Art und Weise.

    Insgesamt konnte mich auch dieser Teil der Shepherd Reihe von sich überzeugen. Es gab überraschende Ereignisse, obwohl man sich dieses Mal den Ausgang der Story zusammenreimen konnte. Ich vergebe fünf Sterne und bin gespannt auf die Fortsetzung der Reihe.

  3. Cover des Buches Kiss & Crime - Zeugenkussprogramm (ISBN: 9783846600153)
    Eva Völler

    Kiss & Crime - Zeugenkussprogramm

     (367)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Naja...  Das Buch hat mich gut unterhalten, es hatte eine leichte Spannung etwas irreführende Nebencharaktere und eine Liebesgeschichte. Jedoch hätte von allem mehr sein können. 

    Emily ist 17 und kommt nachdem ihre Familie angegriffen wird in den Zeugenschutzprogramm. Der Personenschützer der ihr zugeteilt wird, Pascal anfangs 20 und sehr attraktiv. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebe obwohl beide das nicht geplant hatten und dies in so einer Situation nicht angebracht ist…

    Ich habe bereits einige ihrer Bücher gelesen und war gespannt auf dieses, da Eva Völler viel Intrigen und Überraschungen in ihre Geschichten packt. Dies war auch zu Beginn der Fall, der Schreibstiel ist ebenfalls sehr fliessend und ich mag ihre Art eine Geschichte zu erzählen. Leider hat mich die Protagonistin einfach nur genervt. Sie ist sehr kindlich und naiv und handelt als sei sie ein Teenie auf Rebellion… Pascal empfand ich als interessanter Charakter, konnte das Buch trotzdem nicht retten. Irgendwie ist ein enormer Altersunterschied (oder fehlende Entwicklung ihrer Seite) zwischen den beiden, was dazu geführt hat, dass ich die Liebesgeschichte als unrealistisch und nervend empfunden habe. Zusätzlich wird man am Schluss von seinen Gefühlen überrumpelt, das ganze Buch durch spürt man von seiner Seite nicht wirklich was und plötzlich war es innige Liebe…Augenrollen…

    Für den Schreibstiel und die Idee gibt’s 3 Sterne, werde den zweiten Band der Reihe nicht lesen es interessiert mich einfach nicht.

    Für alle die, die ein Jugendbuch mit etwas schwärmender jugendlicher Protagonistin suchen und sich von einem etwas naiven Charakter nicht stören lassen.

  4. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.543)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Tolles buch, einfacher Schreibstil. Erinnert mich im weitesten Sinne an "die Welle". Dennoch sehr spannend. Empfehlenswert

  5. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Bibliokate

    Das Buch gibt einen sehr wichtigen Einblick in die Gefühlswelt des Menschen in einer Extremsituation. Auch beschreibt es sehr gut die Reaktionen der Gesellschaft auf Menschen, die außerhalb der Norm denken. Allerdings Zeigt dieser Roman sehr gut das man manchmal einfach anders denken muss als die Masse um etwas großes zu schaffen. Der Roman ist die Geschichte eines Wales und eines Mannes deren Schicksale auf wundersame Weise verbunden sind. Um den Mann zu retten begibt sich der wl in Lebensgefahr und der Mann dankt es ihm indem er ihm das Leben rettet. Der Mann und der Wal bekommen sozusagen ein neues Leben geschenkt. Ein sehr eindrucksvoller, emotionaler und hochphilosophischer Roman über das Leben, das helfen, selbstlosigkeit, Zusammenhalt, aber auch darüber wie man große Krisen mit neuen Denkmustern durchbrechen kann und wie manchmal aus Zerstörung etwas vollkommen neues, großartiges entstehen kann 


            

  6. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (117)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Autor versucht auf die Gefahren der totalen Vernetzung und deren Folgen hinzuweisen. Allerdings mit harmlosen Stereotypen, Naivlingen und Deppen. Die Erfinder der Mirrors spalten sich in gut und weniger gut und lösen das Problem mit dem Aus-Knopf. So simpel wie in diesem Buch beschrieben ist es aber nicht. In dieser Geschichte fehlt es dermaßen an Tiefe, dass ich zum Teil glaubte, sie soll Teenies, Teen gebliebene und junge naive Erwachsene ansprechen. Schreibstil ist gut, die Protagonisten oberflächlich und der Schluss typisch enttäuschend, wie alle Geschichten, die keine befreidigende Lösungen anbieten können.
    Wie auch immer - ganz nett am Strand, danach ab ins Tauschregal!

  7. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (290)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Daemon (Die Welt ist nur ein Spiel 1) von Daniel Suarez, geht es um Pete Sebeck, welcher Detective ist und um seine Kollegen  Nathan Mantz und Martin Burkow. Er und seine Kollegen ermitteln gerade frisch in einem Mordfall von Joseph Pavlos von welchem man im ersten Kapitel, den Tod miterlebt hat. Außerdem ist noch jemand von den Technickern des Team CyberStorm gestorben und zwar Chopra Singh, auch unter einem Unfall, der eigentlich nicht passieren sollte. Wer steckt hinter diesen Unfällen ? 

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch nach über 100 Seiten abgebrochen, nicht weil es nicht spannend ist. Sondern weil ich gemerkt habe, das technische an der Geschichte interessiert mich zwar etwas, aber nicht so richtig, das ich weiter lesen oder hören mag. Meine Freizeit besteht nämlich nicht darin Computerspiele zu spielen oder mich mit viel Technik auseinander zu setzen, daher sollten vielleicht Leser, die mit dem Thema nicht viel anfangen können, die Geschichte lieber sein lassen. 

    Fazit:
    Das Buch war spannend, aber mit zu viel Technik und Computerspielen gespickt, das ich es abgebrochen habe. Um die Geschichte zu mögen, sollte man an Technik oder auch an Computerspielen interessiert sein.

  8. Cover des Buches Heartware (ISBN: 9783499267079)
    Jenny-Mai Nuyen

    Heartware

     (47)
    Aktuelle Rezension von: goldenbookworld

    Das Cover des Buches finde ich echt ansprechend. Durch die drei Farben Schwarz, Weis und Bronze explodiert -im farblichen Sinne- das Cover nicht so doll. Trotzdem wirkt es auf mich im positiven Sinne. Unten ist eine Stadt aus bronzenen Kästchen dargestellt, die gerade zerfällt. Die Idee und Umsetzung gefällt mir echt gut ❤

    Schon alleine der Prolog setzt die Grenze von meiner Erwartung ziemlich hoch. In dem Falle ist es auch echt wichtig diesen Prolog zu haben, weil man sonst keinen so großen Zwang hat das Buch weiter zu lesen. Außerdem ist das Buch in Teile unterteilt, welche den Tag, an dem man sich gerade befindet, zum Ausdruck bringen. Die Seite wird ebenfalls von der zerfallenen Stadt gezeichnet, welches also ein immer wiederkehrendes Symbol ist und auch zur Geschichte passt. Die einzelnen Teile sind jedoch nicht in Kapitel unterteilt. Man hat immer nur einen Perspektivenwechsel, weil Jenny-Mai Nuyen in dem Falle die allwissende Autorin ist. Im Allgemeinem finde ich es bei dem Buch auch echt wichtig, aber leider verliert man ab und zu die Orientierung. Die Protagonisten vergisst man nicht, aber bei kleineren Personen kommt man doch schnell durcheinander. Meistens auch, weil sie einfach nur so kurze Zeit teil eines Abschnittes sind. Trotzdem sind die Geschehnisse von denen wichtig. Die Spannung ist von vorne bis zum Schluss da. Gerade weil die Ereignisse passieren könnten.

    Ich liebe diesen Thriller. Trotzdem kann ich ihm nur 4 von 5 Teetassen geben, weil ich wegen der Perspektivenwechsel öfter als einmal rausgekommen bin. Insgesamt kann ich das Buch echt weiter empfehlen, weil es etwas besonderes ist ❤
  9. Cover des Buches Das System (ISBN: 9783746623672)
    Karl Olsberg

    Das System

     (191)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    Mark Helius ist Chef eines IT-Unternehmens. Es läuft nicht so gut, wie er es gerne hätte. Als dann auch noch zwei Mitarbeiter tot aufgefunden werden, gerät er ganz schnell als Täter in die Schussbahn. 

     

    Um seine Unschuld zu beweisen bleibt ihm nur die Flucht. Ausgerechnet bei der Frau, die er vor einiger Zeit wegen Diebstahls gekündigt hat, muss er vorbei schauen. In der Hoffnung auf Hilfe ist sie die einzige Person, die ihm helfen könnte. 

     

    Irgendwie scheinen die Computer gehackt zu sein und alles eindeutig auf seine Schuld hin zu weisen. Ob Lisa Hogert ihn überhaupt anhört, ist noch ungewiss.

     

    „Das System“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Karl Olsberg. 

     

    Das Cover ist eher unspektakulär und fällt leider nicht auf. Die Inhaltsangabe hört sich dafür umso einiges spannender an. 

     

    Ich muss sagen, es gibt viele verschiedene Kapitel. Einmal sind wir im Weltall, dann auf einem Militärgelände, in einem Flugzeug, bei einem online-Game, bei der Hauptfigur. Mit den verschiedenen Kapiteln hatte ich so mein Problem. Sie zeigen eigentlich nur, was dieses Computerprogramm überall so anstellen kann. 

     

    Den Stress der beiden Astronauten verstand ich jetzt nicht so. Ich fand es schon etwas übertrieben. Die Situation auf dem Militärgelände fand ich dagegen wieder richtig spannend. Dass man als Gamer über so einen kleinen „Bug“ so dermaßen ausrasten kann, verstehe ich auch nicht. Ich bin selbst jahrelange online-Gamerin und bin noch nie über einen Bug so ausgerastet. Da habe ich mich mehr über komplette Server Whipes geärgert. Und selbst da habe ich mich nicht bei den Gamemastern beschwert. 

     

    Da es viele verschiedene Stränge gab, wurden auch nicht alle zur Genüge beendet. Die meisten blieben einfach offen. Da hätte ich mir schon das jeweilig passende Ende gewünscht. 

     

    Die Story um Helius fand ich ganz gut. Was ablief, war ja gleich klar und kein Geheimnis. Das machte allerdings der Spannung nichts. Gerade das war interessant, wie man da wieder raus kommen könnte. 

     

    Das Ende selbst kam mir dann wieder zu schnell und einfach. Das erinnerte mich an den Film „Land oft he Dead“, wenn einer über die Zombies sagt, sie suchen ja auch nur einen Ort, wo sie bleiben können. Bitte???? Ja, klar, bis sie dort alles gefressen haben und weiter ziehen. So ähnlich sehe ich das hier auch. 

     

    Das Buch ist ein Thriller mit sehr viel Potential. Er war soweit auch recht gut, hatte aber ein paar Ecken, die ich mir besser gewünscht hätte. Vor allen Dingen sollte man bei dem Buch bedenken, es ist aus 2007. Das Werk wurde vor 14 Jahren geschrieben mit einem sehr aktuellen Thema. Da kann man auch mal den ein oder anderen Fehler weg blinzeln, der sich heute vielleicht etwas seltsam anhört. 

     

  10. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (452)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Zum Buch: Cadel ist ein hochintelligenter Junge, ein wahres Computergenie. Und sein Vater? Ein gefährlicher Irrer, der im Gefängnis sitzt. Als Cadel mit 13 Jahren sein Abitur besteht kommt er an das von seinem Vater gegründete „Institut“. Offiziell um Computerwissenschaften zu lernen, inoffiziell hat er jedoch Fächer wie Unterschlagung, Fälschung und dergleichen. Denn das große Ziel seines Vaters: Cadel soll die Weltherrschaft übernehmen. Doch Cadel hat andere Pläne für sein Leben und setzt alles daran aus dem goldenen Käfig, in dem er sitzt, auszubrechen.

     

    Das Cover: Ich mag das Cover total gerne, weil es auf eine kindische, verspielte Art doch irgendwie gefährlich wirkt und damit einfach perfekt zum Buch passt. Neben einem Gehirn sind einige Totenköpfe abgebildet, die zum Thema „Gift“ passen, was in dem Buch eine große Rolle spielt. Das alles aber in der Art von Kinderzeichnungen. Ich mag sowohl die Farbgebung als auch die Gestaltung an sich und finde es damit richtig gelungen. 4/5 Punkte.

     

    Die Story: Am Anfang hat mir die Geschichte noch richtig gut gefallen. Ein kleiner Junge, der höchst intelligent ist, aber aufgrund seines Alters unterschätzt wird. Der sich an seinen Klassenkameraden rächt und ihnen (zum Teil wirklich fiese) Streiche spielt. Nur, dass diese Streiche einfach so geschehen sind, ohne, dass sie erklärt wurden. Ich hatte hier stellenweise den Eindruck, dass die Autorin selbst nicht wusste, wie genau Cadel nun beispielsweise das Dach der Sporthalle zum Einsturz gebracht hat. Also erklärt sie es nicht. Mmh. Dann kommt Cadel ans Institut und die Geschichte wird immer absurder und gipfelt schließlich in der totalen Überwachung bis hin zu dem einen entkommen, um in den Fängen des anderen zu landen. Immer wieder. Mehrmals hintereinander. Das hat dem Ganzen für mich wirklich den Rest gegeben, denn es war einfach nur völlig abstrus. 2/5 Punkte.

     

    Die Charaktere: Der einzige Charakter von dem ich wirklich behaupten kann, dass ich ihn mochte, war Sonia. Tolles Mädchen, von ihr hätte ich auch gerne mehr gelesen, denn sie war die einzige, die wirklich sympathisch war. Cadel war eher geht so. Natürlich, er ist ein Kind. Aber dafür, dass er ein liebes Kind sein sollte, hat er echt viel Mist angestellt. Gefährlichen Mist. Dafür, dass er so intelligent sein soll, hat er sich zum Teil wirklich dumm und naiv benommen. Und alle anderen Charaktere. Ach so, Gazo. Gazo war auch toll, auch wenn ich seinen Hintergrund irgendwie ziemlich albern fand. Aber ja, alle anderen Charaktere waren einfach nur böse und gemein. Und dabei ganz und gar nicht lustig. 2/5 Punkte.

     

    Der Schreibstil: Den Schreibstil fand ich tatsächlich in Ordnung. Nichts besonderes, aber in Ordnung. Die Autorin schreibt in einer verständlichen Sprache. Allerdings wusste sie – so wirkte es jedenfalls auf mich – nicht, ob sie einen lustigen Roman oder einen Krimi schreiben wollte. Entsprechend schwankte es immer zwischen den beiden Genres und war weder das eine noch das andere. Das hat es dann leider in gewisser Weise kaputt gemacht. 3/5 Punkte.

     

    Fazit: Ich hatte mir von dem Roman irgendwie etwas ganz anderes versprochen. Ich hatte eine witzige Lektüre erwartet, mit einem Jungen, der halt wirklich versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen, sich aber irgendwie trotz seiner Intelligenz dumm anstellt, weil er eigentlich zu lieb ist. Stattdessen war dieses Buch einfach echt grausam und gewalttätig voller wirklich fieser Gestalten und einem Jungen, der nicht so nett ist, wie es der Klappentext suggeriert hat. Schade, meine Erwartungen waren irgendwie anders und diese Reihe werde ich auf jeden Fall nicht weiter verfolgen. 2/5 Punkte.

     

    Kurzmeinung: Für mich leider viel zu weit hergeholt und unrealistisch, außerdem leider weder amüsant noch sonderlich spannend.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  11. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (392)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  12. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783945386705)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (1.305)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Mit dem Buch „das Joshua-Profil“ hat Sebastian Fitzek wieder einen sehr spannenden Thriller kreiert. Dieses Mal geht es um den Schriftsteller Max, der in der Zukunft ein Verbrechen gehen wird. Im Gegensatz zu seinen Gegnern weiß er aber noch nichts davon. 

    Schon allein der Klappentext klingt sehr vielversprechend und man möchte zum einen Wissen, was Max denn tun wird und zum einen, wie seine Taten vorhergesehen werden können. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen und durchweg spannend. Dies wird noch von Perspektivwechsel zwischen den unterschiedlichen Charakteren gestützt. Zum einen bekam man dadurch Einblicke in die Gedankenwelt der unterschiedlichen Charaktere, obwohl man das bei dem ein oder anderen nicht unbedingt möchte. Zum anderen erfuhr man so von den unterschiedlichen Personen, was gerade bei diesen Sache war. Auch von Max Widersachern erfuhr man das ein oder andere. Cool fand ich in diesem Thriller die Parallelen zu einem anderen Thriller des Autors. Generell spricht dieser Thriller einige unterschiedliche Thematiken an und ich war mal wieder sehr überrascht, wie die einzelnen Ereignisse miteinander verknüpft sind.

    Insgesamt konnte mich der Thriller von sich überzeugen, auch die ein oder andere Überraschung hielt er wieder bereit. Bis zum Ende stellte man sich die Frage: Wird Max ein Verbrechen begehen oder nicht? Ich vergebe volle fünf Sterne und kann das Buch nur weiterempfehlen.


  13. Cover des Buches Angst (ISBN: 9783453437135)
    Robert Harris

    Angst

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Alexander Hoffmann ist ein brillanter Physiker, ein von ihm entwickelter Algorithmus erwirtschaftet mit dem von ihm gegründeten Hedgefond überdurchschnittliche Renditen.

    Hoffmann hat alles und noch mehr, doch dann bekommt er ein Buch - und innerhalb eines Tages ändert sich alles.

    Robert Harris hat einen packenden Thriller geschaffen, Schritt für Schritt steigert sich die Spannung - und was auch passiert, immer wieder weisen die Spuren auf Hoffmann - hat er in einem schizophrenen Wahn selbst das Unheil losgetreten oder hat sein "Kind", ein selbstlernender Algorithmus die Zügel übernommen und steuert nicht nur Hoffmanns Leben sondern Teile der Weltwirtschaft ins Chaos und das alles nur, um seinem Zweck zu genügen - möglichst viel Gewinn zu erwirtschaften.

    Die Geschichte lässt einen "KI Laien" wie mich grübelnd zurück - wie weit ist die Technik heute bereits? Sind diese Szenarien denkbar und wann sind sie Realität und kann man das Ganze noch aufhalten?

    Fazit - ein wirklich gutes Buch, welches zum Nachdenken anregt.

  14. Cover des Buches Java and Glass - Die gefallene Stadt (ISBN: 9783960877356)
    Emily Dunwood

    Java and Glass - Die gefallene Stadt

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Das Cover ist wundervoll und schön detailliert.

    Ich liebe die Farbwahl und den Verlauf.

    Das Cover hat mich sofort angesprochen und ich wollte das Buch unbedingt lesen.


    Die Geschichte ist etwas ganz außergewöhnliches.

    Der Leser wird in die Geschehnisse geworfen und man hat lauter Fragen.


    Die Welt ist fast komplett digital und jeder Mensch hat eine Timeline.

    Man rast mit Java in die geheime, düster Unterstadt Deep City, dort rauscht sie in einen Deal.

    Der Leser hat kaum Erklärungen und jedes Kapitel ist ein neues Abenteuer für sich.


    Mir hat die düstere, dunkle Atmosphäre in Deep City sehr gut gefallen. Ich habe mich regelrecht in einer neuen, fremden Stadt widergefunden.

    Dort wo du niemanden trauen kannst und jeder nur um sein eigenes Überleben kämpft.

    Ich hatte total die Science-Ficiton Vibes und musste einfach immer weiterlesen.


    Die Geschichte ist aus Javas Sicht geschrieben, ab und zu werden Ausschnitte eingeblendet.

    Ob die Ausschnitte von der frühere Java war oder jemand anderes, weiß man als Leser nicht.


    Die Charaktere sind sehr vielseitig und interessant, ich hoffe man erfährt noch viel mehr über sie und das sie noch etwas mehr Tiefe bekommen.


    Es gibt wirklich kaum Erklärungen und man schwimmt in einem ungewissen, düsteren Gewässer.

    Mich konnte die Atmosphäre einfach begeistern und ich bin so gespannt wie es weitergeht.


    Die Geschichte ist wirklich außergewöhnlich und man steig als Leser ins kalte, düstere Wasser ohne Erklärung oder Informationen.


    Ich hoffe Band 2 kann Licht ins Dunkel bringen und gibt der Geschichte mehr Tiefe.


    Ein interessanter, ungewöhnlicher Einstieg in eine außergewöhnliche, düstere Welt mit einer atemraubenden Atmosphäre.

  15. Cover des Buches Frank Thelen – Die Autobiografie (ISBN: 9783867746113)
    Frank Thelen

    Frank Thelen – Die Autobiografie

     (18)
    Aktuelle Rezension von: LisaH

    Normal lese ich weniger Autobiografien, habe mir aber von diesem Buch erhofft, nicht nur Einblicke in Frank Thelens Leben zu bekommen, sondern auch aus der StartUp und Investoren Welt. Das ist sehr gut gelungen. Frank Thelen vermischt beides effektiv im Buch und wirkt so zum einen als Mensch nahbarer, zum anderen vermittelt er spannendes Wissen rund um seine StartUps. Der Schreibstil gefällt mir gut und ich hatte das Buch schnell durch. Auch Erklärungen zum Thema KI oder Kryptowährungen waren interessant und hatte ich so gar nicht in dem Buch erwartet. Definitiv ein gelungenes Werk und ich würde jederzeit gerne zu einem zweiten Teil greifen. 

  16. Cover des Buches Die TodesApp: Thriller (ISBN: B07L36SMRH)
    Marcus Hünnebeck

    Die TodesApp: Thriller

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Jaci2012

    Die Story ist nicht schlecht, aber für meinen Geschmack wird definitiv zu viel ermittelt

  17. Cover des Buches Allmen und der rosa Diamant (ISBN: 9783257241976)
    Martin Suter

    Allmen und der rosa Diamant

     (137)
    Aktuelle Rezension von: ECKIX

    Der bereits aus dem ersten Teil bekannte Lebemann Johann Friedrich von Allmen ist von einem mysteriösen Auftraggeber beauftragt worden, der Spur eines gestohlenen rosa Diamenten zu folgen. Die Allmen International Inquiries,  an der neben Allmen selbst auch (oder besser: nur?) sein Gärtner/Koch/persönlicher Assistent/Ratgeber/Freund/Stratege Carlos de Leon als stiller Teilhaber beteiligt ist, beginnt also mit ihren Ermittlungen. Während Allmen in ein Nobelhotel auf Rügen aufbricht (ganz nach seinem Geschmack), bleibt Carlos zu Hause und stellt die Kolumbianerin Maria Moreno als Reinigungskraft ein. Zwischen beiden Allmen-Bediensteten entwickelt sich eine sehr gutes persönliches Verhältnis: „Allmen liebte Personal, und Carlos liebte Maria Moreno.“ Allmen hingegen begibt sich auf Rügen in Gefahr und wird nach einem Todesfall von der Polizei vernommen.

    Wieder ein kurzweiliger, amüsanter und pointiert geschriebener Allmen-Roman, dessen Ende verblüffte und der an keiner Stelle langweilig war.

  18. Cover des Buches Stockholm Love Story (ISBN: 9783426216736)
    Rebecca Timm

    Stockholm Love Story

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Lesia

    Der Klappentext hatte mich sehr angesprochen. Eine Frau, bei der es gerade nicht so läuft, eine ungünstige Jobsituation in einer wunderschönen Stadt, ein attraktiver Mann und dann die Zweifel, ob das alles so richtig ist… Das klang nach einer guten, vielleicht nicht sehr tiefsinnigen, aber auf jeden Fall unterhaltsamen Geschichte.

    Das Buch ließ sich ganz gut „weglesen“, besonders toll fand ich es aber leider nicht. Es gab ein paar witzige Stellen, aber meistens war ich eher genervt von der Protagonistin und den Charakteren ringsherum. Das Drama um die Verlobte und um die Firma empfand ich als übertrieben, ebenso wie die aus dem Hut gezauberte Lösung. Die im Klappentext angesprochene präpubertäre Tochter war an manchen Stellen ganz lustig, aber auch die fand ich größtenteils doch sehr überzeichnet.

    Dass das Ganze in Schweden spielte, hat das Buch für mich ursprünglich interessant gemacht, da ich großer Schwedenfan bin und selbst einige Zeit in Stockholm gelebt habe. Leider stellte sich nicht so richtig Schwedenfeeling bei mir ein. Das Einzige, was in wirklich in die Richtung ging, war die Erwähnung der Zimtschnecken. Die sind natürlich super, aber das reicht irgendwie nicht.

    Man kann das Buch lesen, wenn man nette, seichte Unterhaltung sucht, aber auch dann gibt es meiner Meinung nach bessere.

  19. Cover des Buches Das Ting (ISBN: 9783423230254)
    Artur Dziuk

    Das Ting

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Mugglemarla

    Instagram: https://www.instagram.com/mugglemarla_reads/?hl=de

    Mein Blog ♡: https://marlareads.home.blog


    Erstmal etwas zum Inhalt. Ich versuche ihn in eigenen Worten wiederzugeben, nehme aber auch immer mal etwas vom Klappentext hinzu:

    "Das Ting" ist 2019 bei BOLD erschienen und schreibt die Geschichte vierer junger Leute, die gemeinsam ein Start-up in Berlin gründen. Es geht um Linus, Kasper, Adam und Niu, die sehr unterschiedliche Leben führen und nach einem Ausweg suchen, den ihnen das Projekt "Ting" bietet. 

    Linus ist arbeitslos und lebt vom Geld seiner Langzeitbeziehung Kira. Kasper hingegen ist Erbe einer großen Unternehmensberatung und versucht den Ansprüchen seines Vaters gerecht zu werden. Stets daran scheiternd. Adam ist Angestellter der Unternehmensberatung Strindholm Consulting, doch findet sich schließlich in einer Sackgasse wieder. Und Niu ist knapp 20 Jahre alt und Spezialistin im Coden. Allein in Berlin lebt sie vor ihrem Computer und widmet es der Erstellung von I – doch als dieses fertig programmiert ist, weiß sie nichts mehr mit sich anzufangen. 

    Ein paar Infos zum Buch selbst:

    Das Buch ist auf 463 Seiten in mehrere Teile geteilt. In drei Teilen lernen wir die Protagonisten näher kennen und wie das "Ting" Einfluss auf ihr Leben nimmt. Jeder Teil hat genau vier Kapitel, je eines pro Protagonist. Die Idee finde ich eigentlich ganz spannend, doch mir persönlich wurden die Charaktere dadurch etwas zu oberflächlich behandelt ... Erstmal etwas Kritik, bevor es wirklich losgeht, super Einstieg, Marla. :D Dafür schiebe ich gleich was ganz Tolles hinterher: Das Buch hat ein Lesebändchen, davon bin ich ein großer Fan. :)

    Jetzt meine Meinung zum Buch (ich versuche mich kurz zu halten):

    Mich hat der Klappentext und die Idee hinter der Geschichte total interessiert. Das sie in meiner Heimat Berlin spielt, war noch ein zusätzlicher Pluspunkt. Normalerweise finde ich es komisch, ein Buch, das in meiner "Hood" spielt, zu lesen (besonders, wenn es Krimis wären, aber zum Glück lese ich ja kaum Krimis :) ), aber die Idee von Dziuk hat mich einfach sehr angesprochen. I mean, ein "Navigationssystem fürs Leben" (so wird das Ting im Buch beschrieben) klingt faszinierend und gruselig zugleich! Eine Technik, die ich mit unserer heutigen Zeit eigentlich gar nicht so abwegig finde.

    Der erste Teil startet zunächst damit, uns die Protagonisten vorzustellen. Wie gesagt, ein Teil besteht immer aus genau vier Kapiteln, jeder Charakter schreibt ein Kapitel. Wir lernen das Leben von Kasper, Adam, Linus und Niu kennen und wie unterschiedlich ihre Vergangenheiten und die Gegenwarten sind. Dadurch sind die Kapitel ziemlich lang, so ca. 40 Seiten ... und ich bin eigentlich kein Fan von solch langen Kapiteln. :/ Dennoch muss ich sagen, dass sie sich im Ganzen wirklich schön und schnell lesen lassen haben. Allerdings hatte der erste Teil insgesamt 169 Seiten ... und das hat mich vorerst dann doch zweifeln lassen. Außerordentlich spannend waren die Hintergrundgeschichten der Protagonisten für mich persönlich nämlich nicht und daher hatte ich auf 170 Seiten stetig das Gefühl, dass nichts passiert.

    Zum Glück habe ich jedoch weitergelesen, denn im zweiten Teil ging es dann heiß her. Während die Protas im ersten Teil noch ihre eigenen Wege gingen, haben sie im zweiten nun zusammengefunden und sind mitten im Aufbau vom "Ting" und bald schon in seiner Beta-Phase. Dieser Teil war um einiges spannender und packender und ich muss wirklich sagen: Solch ein "Navigationssystem fürs Leben" hätte schon was, aber nicht, wenn ich mich dazu verpflichte, wirklich jeder Empfehlung nachzugehen. Dass das Programm meine Körperwerte wahrnehmen und analysieren kann, finde ich eigentlich sehr spannend: "Es ist Zeit zum Aufstehen, du bist ausgeschlafen.", "Du solltest nicht ganz so schnell rennen, wenn du deine Laufstrecke durchhalten möchtest.", "Du bist nervös, nehme dir dringend eine Pause und Atme durch, um dich wieder fokussieren zu können." Dass das Programm jedoch auch die komplette Umwelt der Nutzer wahrnimmt, die Unterhaltungen, Gewohnheiten, Abnormalitäten und Umgebungen ..., würde in mir ein großes Unwohlsein auslösen und das Gefühl, stets beobachtet zu werden. 

    Ganz so ohne geht das tatsächlich auch nicht an den Protagonisten vorbei, denn ohne zu viel zu verraten, ist das Ting bald wie eine zweite Stimme im Kopf seiner Nutzer.

    Letztendlich hat mir das Buch von Artur Dziuk ganz gut gefallen und die Thematik war mal wieder eine völlig neue für mich. Ich muss aber auch sagen, dass ich es mir spannender vorgestellt hätte, dass mehr moralisch hinterfragt wird und die Empfehlungen des Ting sowie seine Folgen provokanter wären. Also bei einer so starken Thematik, ein "Navigationssystem für das Leben" zu entwickeln, habe ich mir mehr Zuspitzung gewünscht, wenn du verstehst, was ich meine. Für mich hätte die ganze Geschichte noch ein bisschen mehr außer Kontrolle geraten können, auch wenn die Protagonisten bereits mit sich zu kämpfen haben und einige Empfehlungen wirklich spannend waren, hinsichtlich dessen, wie Linus, Adam, Niu und Kasper darauf reagieren. Dadurch hat mir aber irgendwie doch ein wenig der Pepp gefehlt und das Buch konnte mich nicht so richtig vom Hocker reißen. 

    Hier möchte ich noch kurz auf die Charaktere eingehen. Ich finde, dass Dziuk Linus, Niu, Adam und Kaspar sehr authentisch dargestellt hat. Sie führen eben total unterschiedliche, aber recht normale Leben, wie du und ich, mit ihren eigenen persönlichen Schwierigkeiten. Dennoch ist für mich alles ein wenig oberflächlich geblieben. In jedem Kapitel spielt jeder Charakter eine Rolle, da sie eng zusammen arbeiten. Die Perspektiven wechseln allerdings. Anstatt jedoch in die Köpfe der Charaktere einzutauchen, sind wir eher äußere Betrachter, die die Empfehlungen des Ting miterleben dürfen. Mich persönlich hat Nius Charakter total interessiert, sie ist sehr geheimnisvoll. Allerdings erfährt man kaum etwas über ihre Persönlichkeit und Vergangenheit. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Damit hätte man ggf. deren Gedankenwelten, einen Zwiespalt zum Projekt oder eine eigene Hin-und-Her-Gerissenheit (puh, was ein Wort) miterleben können.

    Fazit:

    Eine knackige Geschichte mit sehr interessantem Thema, das sicher einige Meinungsbilder hervorruft. Damit meine ich nicht das Buch selbst, die Geschichte und Einflussnahme des Ting. Mit dem Ting entwirft Dziuk nämlich ein Programm, das in der realen Welt sicher einige Aufmerksamkeit bekommen würde, die aber auch stark moralisch hinterfragt werden müsste. Also mich fasziniert die Idee und ich werde noch länger darüber nachdenken müssen, wie ich handeln würde, wenn so ein "Ting" tatsächlich entwickelt werden würde. Würde ich es anwenden wollen? Ich wäre sicher einfach zu neugierig, um abzulehnen, und ... wer möchte denn nicht versuchen, das beste aus sich selbst herauszuholen, selbst wenn man sich dadurch auf ein allgegenwärtiges Tool einlässt?

    Ich könnte meine Gedanken dazu jetzt tatsächlich noch mehr ausschweifen lassen, dabei bin ich genauso gespannt, was du über die Thematik denkst! Hast du das Buch vielleicht auch schon gelesen und falls nicht, so ganz ohne Wissen, würdest du dich von so einem tool, wie das Ting, begleiten lassen, um dich selbst zu optimieren?

    Sehr sehr spannend alles. :)

    Bewertung (5 als höchste Bewertung):

    Idee: 5 Handlung: 3,5 Authentizität: 4

    Erzählstil: 4 Charaktere: 3 Cover: 4

    = 3,9 ☆

    Wenn ich jetzt an das Buch zurückdenke, ist die Thematik wirklich eine, die mich so schnell nicht loslassen wird. Ich finde, das ist immer ein gutes Zeichen für ein gutes Buch. Gleichzeitig bleibt aber auch der Gedanke hängen, dass ich mir etwas mehr erhofft habe.

    Hier noch mal 3 Begriffe, die die Geschichte meiner Meinung nach gut zusammenfassen:

    • faszinierend
    • (leider) recht oberflächlich
    • aktuelle/moderne Thematik
  20. Cover des Buches Das wahre Wesen der Dinge (ISBN: 9783944720173)
    Ted Chiang

    Das wahre Wesen der Dinge

     (15)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Der Einstieg ist eine schöne Idee zum Thema künstliche Intelligenz, wie sie anders verstanden wird, aber die Umsetzung hat mich etwas enttäuscht, denn ich hatte sprachlich mehr erwartet.

    Der zweite Teil der Geschichtensammlung gibt eindeutig mehr her, von Robotern, die sich selbst fortpflanzen über Roboter als Kindermädchen und Technik, die einem ans Herz wächst. Da konnte ich mich einfühlen, weil der hard-fantasy-Anteil abnimmt, was dem Buch gut tut. 

    Es sind definitiv keine normalen Sci-fi Geschichten und sie regen zum Nachdenken an.

  21. Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 9783442455126)
    Neal Stephenson

    Cryptonomicon

     (100)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Komplizierte Schreibweise und abstrakte Gedankenergüsse des Autors haben mich nach etwa 70 Seiten aufgeben lassen.

  22. Cover des Buches 0.4 - Eine perfekte neue Welt (ISBN: 9783789141201)
    Mike Lancaster

    0.4 - Eine perfekte neue Welt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Cadiz

    Diese

    Talentshow

    verändert

    ALLES...

    ************************

    Inhalt: In der Zukunft werden Aufnahmen auf Kassetten entdeckt und angehört. Der 15jährige Kyle hat auf Band erzählt, wie zu seiner Zeit etwas Ungeheuerliches geschah: Mit drei weiteren Freiwilligen wurde er bei einer Talentshow hypnotisiert – und plötzlich ist alles anders. Die ganze Menschheit spinnt und wird zu einer übermächtigen Einheit. Eine perfekte neue Welt wurde erschaffen- ein Upgrade aller Menschen. Kyle berichtet von diesen Momenten, die seltsamer nicht sein könnten und ausweglos scheinen…

    Zum Buch: Die Story ist ja seltsam. Echt, irgendwie richtig gaga. Was ich aber nicht schlecht finde. Ich liebe mitunter durchgeknallte Geschichten, die nicht ganz sauber ticken. Die müssen auch nicht wirklich Sinn ergeben oder an der Realität kratzen, aber unterhalten natürlich schon. „0.4“ liest sich sehr rasch und ist interessant, spaßig, nett und anders. Wahnsinnig spannend nicht unbedingt, aber das habe ich jetzt nicht groß vermisst. Ich fand die Idee mit den angeblichen Kassetten-Aufnahmen, die hier im Buch wiedergegeben werden und mit Anmerkungen vom Herausgeber versehen wurden (, weil man in der Zukunft z.B. die ein oder andere Redewendung nicht mehr kennt) wirklich einzigartig gut.

    Leider fand ich den Ausgang etwas mau, weil ich das Gefühl hatte, dass das Buch, als es dem Ende zugeht, eigentlich erst richtig anfängt, aber okay. Der Autor hatte die ulkige Idee etwas Komisches zu schreiben und das hat auch funktioniert. „0.4“ ist keine Dystopie, wie ich erwartet habe. Wirklich eher ein Jugendbuch mit winzigen Science Fiction-Elementen. Da hätte wesentlich mehr herausgeholt werden können, aber im Großen und Ganzen hat mir das Lesen Spaß gemacht und deshalb ist „0.4“ eine kleine Empfehlung für zwischendurch.

  23. Cover des Buches Teuflisches Team (ISBN: 9783426501115)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Team

     (127)
    Aktuelle Rezension von: 78sunny
    5+ von 5 Sternen Inhalt: Prosper English ist mittlerweile zwar in Haft, aber Cadels Leben ist alles andere als ideal. Er lebt jetzt in einer Pflegefamilie in der er sich nicht wohl fühlt und von einem seiner Mitbewohner drangsaliert wird. Keine Uni will ihn nehmen, da seine Identität und Staatsangehörigkeit nicht geklärt ist. Sprich, er langweilt sich zu Tode. Außerdem wird er auf Schritt und Tritt bewacht, da immer noch Gefahr für ihn droht, da alle wissen wie mächtig und gewieft Prosper English selbst im Gefängnis ist. Cadels einzige Freundin Sonja kann er zwar ab und zu sehen, aber auch nicht oft. Wenigstens lernt er einen Polizisten kennen, der sich sehr für ihn einsetzt und seine Sozialarbeiterin ist ebenfalls sehr engagiert. Aber können sie ihn vor Prosper English retten und wie reagiert Cadel wenn er ein sehr verlockendes Angebot von etwas suspekten Personen bekommt? Wie kam das Buch zu mir Ich fand ja Teil 1 schon umwerfend und daher musste ich mir alle Teile kaufen. Aufmachung/Qualität Auch Teil 2 ist wieder sehr schön aufgemacht. Dieses Mal ist die Farbkombination schwarz und neon–orange. Die Kapitel sind wieder angenehm lang – ca. 10 vollgepackte Seiten. Meinung: Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen und im Gegenzug zu Teil eins, sogar von Anfang an. Auch dieser Band konzentriert sich wieder auf sehr verworrener und intelligent ersonnener Intrigen und Pläne. Cadel hat sich moralisch sehr entwickelt und diese Entwicklung geht auch in diesem Band weiter. Vor allem sein Umgang mit Sonjas Behinderung ist wirklich toll für einen Jungen seines Alters (15). Die Rätsel und technischen Details sind nicht mehr so hochtrabend und verworren wie noch im ersten Teil, aber trotzdem noch sehr interessant, intelligent und überraschend. Der Schreibstil ist wie schon in Teil eins sehr flüssig und reißt einen mit. Selbst die Stellen an denen es technisch wird, lesen sich flüssig. In Teil eins fand ich einige dieser Sequenzen etwas zu lang für ein Jugendbuch. In diesem Teil war dies nicht mehr der Fall. Ich fand allgemein das sich der Fokus jetzt ('verschuldet' durch Cadels Entwicklung) deutlich mehr in Richtung Emotionen gerichtet hat. Was mir persönlich super gefiel. Er wurde sehr stark an Cadels Beziehung zu Sonja gearbeitet, aber auch an seiner generellen emotionalen Entwicklung. Dies alles wirkte auf mich realistisch und nicht erzwungen. Höchstens vielleicht ein wenig zu perfekt, aber das finde ich bei Büchern gerade schön. Die Spannung war mal wieder der Hammer. Das Buch hätte ich am liebsten von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand gelegt. Man verdächtigt selbst immer wieder verschiedene Personen, da man seit Band 1 ja schon genauso paranoid geworden ist wie Cadel. Allgemein hatte ich das Gefühl mich ähnlich wie Cadel zu entwickeln. Seine Unsicherheit, sein Misstrauen und seine Probleme Emotionen zu zeigen oder zu reflektieren schienen beim Lesen regelrecht auf mich überzugehen. Ich fühlte voll und ganz mit ihm mit und fühlte mich Cadel daher noch näher als schon in Band 1. Die Spannung wird durch verschiedene Handlungsstränge aufrecht erhalten. Das letzte Drittel ist dann so spannend, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. Mich konnte dieses Mal nichts wirklich überraschen. Ich hatte das Gefühl, dass im Gegensatz zum ersten Teil einfach zu oft mit dem Zaunpfahl gewunken wurde. Trotzdem tat dies meinem Lesegenuss keinen Abbruch. Die Emotionen sind für mich einfach der Hammer in dieser Buchreihen. Allerdings liegt das vor allem an meiner Begeisterung für Bücher in denen arme junge Charaktere starke erwachsene Bezugspersonen bekommen, die sich tatsächlich um sie sorgen und kümmern. Ob das nun gerade Jugendliche lesen wollen, weiß ich nicht. Für mich jedenfalls ist es ein perfektes Buch. Ich habe mich kaum einem Buchcharakter so nah gefühlt wie Cadel. Ich habe wirklich das Gefühl ihn zu kennen und zwar in- und auswenig. Außerdem hatte das Buch ein absolutes Wunschende für mich. Etwas kitschig aber das mag ich ja. Es gab natürlich auch eine sehr wichtige Entwicklung in der Handlung, die mir überhaupt nicht gefiel, aber dazu kann ich leider nichts sagen ohne zu spoilern. Die Charaktere sind einfach toll – sowohl die Erwachsenen als auch die Jugendliche, sowohl die Guten als auch die Bösen. Catherine Jinks schafft es selbst die Bösen in so interessanter und manchmal recht emotional tiefer Weise darzustellen, dass man selbst diese nicht hassen kann. Mir ging es hier wieder wie Cadel, der hin und hergerissen ist und nicht weiß wie er sich fühlen soll. Prosper English zum Beispiel ist wirklich ein böser Charakter, aber trotzdem ist man immer wieder völlig unsicher. Man will ihn hassen, aber kann es einfach nicht, weil er doch auch wieder Seiten zeigt, die einem gefallen und einen weich werden lassen. Auch andere Bösewichte zeigen immer wieder eine klitzekleine Nettigkeit, die einen dann wieder zweifeln lassen. Herrlich. Tja und Cadel, der Hauptcharakter, ist ja sowieso mein Liebling geworden. Wie oben schon erwähnt ist er mir von allen Buchcharakteren, die ich bisher 'kennengelernt' habe am meisten ans Herz gewachsen und ich habe das Gefühl ihn wirklich zu kennen. Trotz der vielen Wendungen, die die Geschichte aufweist, wird alles logisch erklärt und man hat nie das Gefühl irgendetwas wurde überstürzt oder nicht richtig durchdacht. Es wirkt einfach überzeugend. Tja und dann Saul. Gott, er ist ja so toll. Was für ein Papa-Bär. Da fühlt man sich doch gleich mit Cadel zusammen geborgen, wenn er auf einen aufpasst. Ein toller Charakter. Die Jugendlichen mit denen Cadel zu tun hat wirken manchmal etwas überspitzt aber es ist noch im Rahmen. Sie spielen eine eher untergeordnete Rolle, aber das ist einfach auch sehr glaubwürdig bei Cadels Entwicklung. Er ist fast nur mit Erwachsenen aufgewachsen und hat nie gelernt sich mit andern Kindern und Jugendlichen auseinander zu setzte bzw. sich zu beschäftigen. Einzig Sonja stellt da die Ausnahmen, aber da sie ähnlich intelligent wie Cadel ist und auch sonst kaum als normaler Teenager gelten kann, spielt dies in Cadels Entwickelung in dieser Hinsicht keine Rolle. Grundidee 5+/5 Schreibstil 5/5 Spannung 5+/5 Emotionen 5+/5 Charaktere 5/5 Lesergruppe: Auf jeden Fall muss man Teil 1 gelesen habe! Ansonsten mach dieser Band keinen Sinn! Fazit: 5+ von 5 Sternen Die ist ein Buch voll nach meinem Geschmack. Ich liebe die Charaktere, die Spannung ist genau auf meinem Level und die Emotionen wirken auf mich echt und die Handlung riss mich mit. Das etwas kitschige Ende ist sicher nicht jedermanns Geschmack, meiner allerdings schon. Ich war lediglich mit einer bestimmten Entwicklung der Geschichte unglücklich, aber es ist eben nicht meinen Geschichte, sondern die von Catherine Jinks. Ich bin jedenfalls gespannt welchen Einfluss dieses wichtige Detail auf den dritten und somit letzten Band der Trilogie hat. Reihe: Teuflisches Genie Teuflisches Team Teuflischer Held
  24. Cover des Buches Der Termin (ISBN: 9783446414396)
    Tom DeMarco

    Der Termin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: flipbe
    Ich finde, es zeigt ganz nett in einer Geschichte, dass gewisse Strategien einfach nicht zu einem Projekt passen und genau das Gegenteil passieren kann.

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