Bücher mit dem Tag "soldaten"
180 Bücher
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.772)Aktuelle Rezension von: AleydaDas Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang. Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen.
Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️
- Leigh Bardugo
Das Lied der Krähen
(1.718)Aktuelle Rezension von: Amber1309Name: Das Lied der Krähen
Autor: Leigh Bardugo
Genre: Fantasy
Alter: ab 14
Beschreibung:
Das kriminelle Genie Kaz Brekker muss ein Team aus fünf gefährlichen Außenseitern zusammenstellen, um einen unmöglichen Raubzug in das bestgesicherte Gefängnis der Welt zu wagen. Ihr Ziel ist die Befreiung eines Gefangenen, dessen Wissen das Schicksal der Welt verändern könnte.
Bewertung:
Zuerst habe ich etwas gezögert,weil mich das Cover und der Titel nicht gerade so angesprochen haben. Aber weil mir das so oft empfohlen wurde, habe ich es mir dann aus der Bibliothek ausgeliehen. Am Anfang war ich etwas verwirrt wegen den vielen Perspektiven, auch dass das Buch aus der Er-/Sie-Perspektive geschrieben wurde, hat dazu geführt, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich in die Geschichte reingekommen bin. Die Idee fand ich sehr gut und es war auch gut umgesetzt. Man konnte auch richtig gut den Vibe fühlen. Aber dieser Cliffhanger am Ende😱
Leute,was war das?😭
Ich werde auf jeden Fall Teil 2 lesen😊
- Rick Yancey
Die fünfte Welle
(1.008)Aktuelle Rezension von: FritziSDie fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.
Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.
Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.
Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen
- Ian McEwan
Abbitte
(923)Aktuelle Rezension von: Glenn_HarrowMcEwan zeigt wie ein einziger Moment – eine Lüge, eine Fehlinterpretation, ein Kind das zu viel gesehen hat – ein ganzes Leben neu schreibt. „Abbitte" ist ein Roman über Schuld die sich nicht auflösen lässt, und über Literatur als letzten Versuch, eine Wahrheit herzustellen die man selbst zerstört hat. Sein genauestes Buch.
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(499)Aktuelle Rezension von: AnnieHallZélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.
Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab.
Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.
Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real.
Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.
Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung.
- Jojo Moyes
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
(692)Aktuelle Rezension von: luckytimmiWir lernen hier 4 Frauen - Frances, Margarete, Avice und Jean, die sich die 6 Wochen eine Kabine teilen mussten - kennen, die 1946 mit gut 600 anderen Frauen per Schiff von Australien nach England gebracht werden, alles Bräute, die zu ihren Ehemännern zurückwollen. Jede der 4 hat so ihre Geheimnisse oder Problemchen, und obwohl alle verschieden sind, kommen die fremden Frauen einigermaßen klar miteinander…
Ich mag den Schreibstil von Jojo Moyes total, aber zwischendurch hatte die Geschichte für mich einige Längen. Gegen Ende nimmt die Geschichte an Fahrt und Spannung auf. Deshalb “nur“ 4 Sterne.
- Renée Ahdieh
Zorn und Morgenröte
(934)Aktuelle Rezension von: Anna0807Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.
Leider hat mich die Umsetzung lange Zeit nicht wirklich erreicht. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hineinzufinden. Erst im letzten Drittel kam bei mir so etwas wie echtes Interesse auf, und ich hatte das Gefühl, endlich in der Handlung angekommen zu sein.
Ein großer Kritikpunkt für mich war der Erzählstil. Die vielen Sprünge zwischen Szenen haben es mir schwer gemacht, mich fallen zu lassen. Oft wirkten Szenen zu knapp erzählt, und auch die Dialoge haben sich für mich teilweise leer und wenig bedeutungsvoll angefühlt. Dadurch fehlte mir die Tiefe, die ich für eine solche Geschichte gebraucht hätte.
Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Viele Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und gerade Shazi und Chalid haben mich eher genervt als berührt. Besonders ihre Beziehung konnte mich emotional überhaupt nicht abholen, da sie für mich zu wenig ausgearbeitet war.
Dabei liegt das Problem für mich weniger in der Idee der Handlung, sondern vielmehr in der Umsetzung. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wirkt aber stellenweise blass und wenig ausgeschöpft.
Bis kurz vor dem Ende war ich mir deshalb ziemlich sicher, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Das Finale konnte mich dann zumindest etwas versöhnlicher zurücklassen. Es war solide und hat mich dazu gebracht, Band zwei vielleicht doch noch eine Chance zu geben – auch wenn ich mir da selbst noch nicht ganz sicher bin.
Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starker Grundidee, das mich in der Umsetzung jedoch nicht überzeugen konnte.
- Anthony Doerr
Alles Licht, das wir nicht sehen
(450)Aktuelle Rezension von: Kathrin_SchroederAlles Licht, das wir nicht sehen von Anthony Doerr, gelesen dank Netgalley
Ein blindes Mädchen, das die Welt entdeckt mit ihren Fingerspitzen, den Ohren und den Stimmen um sie herum. Eine junge Französin, die auf der Arbeit ihres Vaters die Geheimnisse der Naturforschung entdeckt und in gebastelten Modellen die Wege in ihrer Stadt. Ein Junge aus dem Kohlenpott, der aus Drähten Radios baut und träumt Ingenieur zu werden, obwohl ihn als Waise nur das Bergmannslos erwartet. Eine dunkle Zeit, in der Gewalt ohne Regeln, Gier ohne Grenzen und der Größenwahnsinn eines Mannes die Welt ins Dunkle stürzen.
In einer neuen Stadt, geflohen mit dem Vater wird sie ein Teil des Widerstands und er darf wegen seiner Fähigkeiten auf einer Eliteschule seinem Reich dienen.
Das Buch ist wunderbar geschrieben und enthält trotz der düsteren Zeit sehr viele wunderschöne Elemente in aller Angst. Die Personen sind liebevoll beschrieben und die Gewalt ist zwar real, wird aber nur soweit ausformuliert wie es nötig ist. Da Springen vor und zurück in der Zeit lässt uns zwar im Hintergrund den großen Knall erwarten oder das große Drama, aber es schafft nicht die Überraschung zu nehmen. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und mit beiden Helden mitgefiebert. Schön fand ich auch das Ende, in dem ein Teil der Zukunft noch mit erlebt wurde,
#AllesLichtdaswirnichtsehen @AnthonyDoerr #Rezension #Bookstagram #KathrinliebtLesen
- Ransom Riggs
Die Stadt der besonderen Kinder
(609)Aktuelle Rezension von: SmultronaJacob und die besonderen Kinder von Miss Peregrine haben es aus der Zeitschleife von der Insel geschafft und sind nun auf dem Festland. Dort versuchen sie nicht nur dem Krieg zu entkommen, sondern weiterhin auch den Hollows. Außerdem brauchen sie dringend Hilfe für Miss Peregrine.
Der zweite Teil verbirgt einige spannende Wendungen und Abwechslungen. Er steht dem ersten Teil in nichts nach.
- John Boyne
Der Junge im gestreiften Pyjama
(2.397)Aktuelle Rezension von: Karandi
Selbst wenn dieses Buch nicht auf Zustände zurückgreifen würde, wie sie in Deutschland einmal gewesen sind, wäre es eine der mitreißendsten Geschichten, die ich bisher gelesen habe. Das Buch fängt die kindliche Unschuld auf besondere Weise ein. Bruno, der Hauptprotagonist, kann weder „Führer“ noch „Auschwitz“ richtig aussprechen. Wir erleben die Nazizeit aus Kinderaugen – aus der Sicht eines Jungen, dessen Vater SS-Offizier ist und damit beauftragt wird, eines der bekanntesten Konzentrationslager zu leiten.
Anfangs ist die Geschichte sehr rührend, und man muss sogar leicht lächeln, wenn man die kindliche Naivität und Hoffnung sieht, die Bruno trotz dieses bitteren Umfelds in sich trägt. Die Augen eines Kindes sind einfach dazu berufen, noch das Gute in der Welt zu sehen. Dann folgt die Begegnung mit Schmuel, dem Jungen auf der anderen Seite des Zauns, der angeblich nicht gut genug war, um mit Bruno spielen zu dürfen.
Bruno, der gesunde Junge, der im Buch im Gegensatz zu Schmuel sogar etwas dicklich beschrieben wird, trifft auf den Jungen im gestreiften Pyjama, dessen Hände nur noch aus Knochen zu bestehen scheinen, dessen Haut grau geworden ist und dessen Adern deutlich hervortreten. Trotzdem entwickelt sich zwischen ihnen eine Freundschaft. Denn wie könnte es anders sein? Kinder entwickeln Freundschaften ganz selbstverständlich – es sind die Erwachsenen, die Unterschiede zwischen Menschen sehen.
Obwohl einige Situationen entstehen, in denen Bruno erkennen könnte, dass er und Schmuel nicht gleich behandelt werden, bewahrt er bis zum Schluss seine kindliche Unschuld. Und dann folgt das Ende. Es hat mir schlichtweg die Sprache verschlagen. Für Kinder ist es ein unglaublich ungerechtes Ende. Doch für einen Vater, der verantwortlich ist für den Tod so vieler Menschen, der so viele Kinder zu Waisen und so viele Eltern kinderlos gemacht hat, wirkt es vielleicht sogar wie eine gerechte Strafe.
„Der Junge im gestreiften Pyjama“ steht zwar auf dem Lehrplan vieler Schulen, doch eben nicht an jeder. Dabei sollte es Pflichtlektüre sein – bundesweit vereinheitlicht, sodass jeder dieses Buch einmal in seinem Leben lesen muss. Nicht nur wegen der Geschichte selbst, sondern um zu verhindern, dass sich solche Taten jemals wiederholen.
Denn auch wenn dies eine fiktive Geschichte ist, wissen wir anhand der Videoaufnahmen und Berichte aus jener Zeit alle, dass die dargestellten Ereignisse keineswegs weit hergeholt sind, sondern der Realität erschreckend nahekommen.
- Tahereh H. Mafi
Shatter Me (English Edition)
(328)Aktuelle Rezension von: Bookie_GirlDieses Buch ist wirklich super! Auch wenn man die englische Sprache nicht so gut beherrscht, lässt sich alles leicht aus dem Zusammenhang erschließen.
In jedem Punkt war es fantastisch! Die Charaktere sind einem im Laufe der Geschichte (und das schon beim ersten Band, wo man sich sonst noch "aufwärmen" muss) ans Herz gewachsen.
Die Spannung kam ebenfalls nicht zu knapp. Deshalb hat es die Charaktere nochmal um einiges lebendiger wirken lassen.
Ich liebe es total und kann es wirklich nur weiterempfehlen!
- Marie Graßhoff
Neon Birds
(480)Aktuelle Rezension von: Nick_ShadowheartDas Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen.
Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.
Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.
- Anna Todd
The Brightest Stars - attracted
(332)Aktuelle Rezension von: Pachi10In diesem Buch gibt es kaum Dialoge zwischen den Protagonisten, dafür unendlich lange innere Monologe von einer unreife, zickigen und unglaubwürdigen weiblichen Hauptfigur. Selten dass eine Figur so unsympathisch ist ohne der Bösewicht zu sein.
Viele Klischees
Ich weiß nicht mal ob man hier überhaupt von einer Liebesgeschichte sprechen kann, da diese lediglich 5 Seiten in dem ganzen Buch umfasst.
Das Buch umfasst eine Geschichte im Jahr 2014 und 2018
- Leigh Bardugo
Lodernde Schwingen
(862)Aktuelle Rezension von: LuliaDer dritte und letzte Teil der Reihe dreht sich um die Suche nach dem dritten Kräftemehrer, der beim Sieg gegen den Dunklen helfen soll. Die Handlung weist eine schöne Mischung aus Spannung, Düsternis und emotionaler Tiefe auf. In diesem Teil liegt der Fokus mehr auf der Dynamik zwischen Alina und Mal, die seit Teil eins ein großer Teil der Geschichte sind.
Die emotionale Tiefe wird analog zu den vorherigen beiden Teilen vor allem durch die Beschreibungen der Hauptprotagonistin Alina erzeugt, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive geschildert wird. Viele der Nebenprotagonisten aus den vorherigen Teilen finden auch hier wieder einen Platz und tragen gut zur Entwicklung der Geschichte bei.
Wer düstere und atmosphärische Fantasy mit einem originellen Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist klar, bildreich und weist weiterhin eine leichte humorvolle Note auf, was auflockernd wirkt.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Elly Blake
Fire & Frost, Band 1: Vom Eis berührt
(746)Aktuelle Rezension von: CEMaDRoIn Fire & Frost lebt die junge Ruby als Fireblood in einem Königreich, das von Frostbloods beherrscht wird. Ihre Feuerkräfte machen sie zur Gejagten… Fire & Frost ist ein spannender und fesselnder Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der sich mühelos an zwei Abenden durchlesen lässt. Der Schreibstil ist flüssig, die Welt düster, aber faszinierend, und der Mix aus Fantasy, Action und Romantik sorgt für viel Abwechslung. Besonders gelungen ist die Liebesgeschichte zwischen Ruby und Arcus, die nicht nur emotional mitreißt, sondern auch eine schöne Botschaft transportiert: Es ist nicht das Äußere, das zählt, sondern der Charakter und das, was einen im Inneren ausmacht. Die Romantik steht deutlich im Vordergrund und ist ein Highlight für Fans von Enemies-to-Lovers-Dynamiken. Auch die Action kommt nicht zu kurz – mit temporeichen Kampfszenen und düsteren Bedrohungen bleibt die Spannung bis zum Ende hoch. Leider bleibt dabei manchmal die Tiefe der Figuren und der Welt etwas auf der Strecke. Einige Aspekte der Handlung wirken vorhersehbar oder zu vertraut, gerade wenn man viel in diesem Genre liest. Bewertung: 3.5-4
- Daniel Suarez
DAEMON
(312)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!
- Rick Yancey
Das unendliche Meer
(458)Aktuelle Rezension von: FritziSDas unendliche Meer setzt direkt nach der fünften Welle an. Cassie, Ben und die anderen haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt, doch die Gefahr ist nie weit. Ringer gerät in Gefangenschaft und muss in einem Lager herausfinden, wem sie vertrauen kann. Geheimnisse um die Others werden vertieft und neue Opfer sind unvermeidlich.
Cassie bleibt eine Kämpferin, gezeichnet von Verlust, aber entschlossen weiterzugehen. Ringer rückt stärker in den Mittelpunkt, ihre Stärke und Zweifel machen sie zu einer spannenden Figur. Evan kehrt zurück, verletzt und mit vielen Geheimnissen, die neue Fragen aufwerfen.
Der Schreibstil ist temporeich, die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen den Figuren. Das hält Spannung, wirkt aber manchmal überladen. Gerade im Mittelteil gibt es Szenen, die sich ziehen. Trotzdem gibt es genug Momente voller Emotion, die die Handlung tragen.
Das Ende ist hart, emotional und voller offener Fragen. Es macht Lust auf den dritten Band, ohne wirklich abzuschließen. Für mich ein solider zweiter Teil mit Schwächen, aber auch vielen starken Szenen.
- Rick Yancey
Der letzte Stern
(208)Aktuelle Rezension von: FritziSDer letzte Stern beendet die Trilogie und führt Cassie, Ben, Ringer und Evan an ihre Grenzen. Cassie weiß, dass der Kampf um das Überleben der Menschheit Opfer fordern wird, vielleicht sogar ihr eigenes. Die Welt ist düsterer denn je und der Druck wächst.
Cassie bleibt die Figur, die man am meisten spürt, mutig, verletzlich und voller Trotz. Ringer überzeugt mit Stärke und innerem Konflikt. Evan ist zurück, zwischen Liebe und Schuld, was neue Spannungen bringt. Ben kämpft weiter, er steht für Zusammenhalt und Menschlichkeit.
Der Schreibstil ist klar und fesselnd, viele Szenen sind voller Spannung und Emotion. Es gibt jedoch auch ruhige Passagen, die sich ziehen, und nicht alle Wendungen überraschen. Trotzdem tragen die Figuren das Buch und machen es intensiv.
Das Ende ist tragisch und hoffnungsvoll zugleich, es bringt Opfer, schließt die wichtigsten Fäden ab und wirkt nach. Für mich ein würdiger Abschluss der Reihe
- Erin Beaty
Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)
(401)Aktuelle Rezension von: Clara-Ma
Tatsächlich habe ich die Buchreihe jetzt bereits zum zweiten Mal gelesen und dieses Mal beschlossen, eine Rezension zu hinterlassen.Es gibt wenige Bücher, deren Geschichten mir nach dem lesen auf Dauer im Hinterkopf bleiben, aber bei diesem Buch war das der Fall.
Deswegen habe ich nun wieder die gesamte Reihe gelesen und sie hat mir genauso gut gefallen wie beim ersten Mal. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und so war es für mich trotzdem wieder spannend und schön bei der Geschichte mitzufiebern.
Der Fokus des Buches ist nicht auf eine Liebesgeschichte beschränkt, stattdessen ist auch sehr viel politisches Geschehen und der Kampf um Frieden zwischen verschiedenen Königreichen Teil der Geschichte.
Für alle, die es eher nur auf eine Liebesgeschichte abgesehen haben, ist das Buch daher vielleicht etwas zäh.
Allerdings fand ich das unter anderem besonders schön an der Geschichte: die Geschehnisse wurden von verschiedenen Seiten beleuchtet, man konnte die Konflikte dadurch sehr gut nachvollziehen und die Welt des Buches unglaublich detailliert kennenlernen.
Auch die Dynamik zwischen den Hauptprotagonisten war so liebevoll und wertschätzend dargestellt, man fühlt richtig mit den beiden mit.
Die Nebencharaktere waren zusätzlich zum gernhaben.Ich weiß, ich werde das Buch auch in der Zukunft wieder lesen, wenn mein lückenhaftes Gehirn wieder Teile der Geschichte vergessen hat.
Eine wunderschöne Geschichte über gegenseitigen Respekt, Menschlichkeit, Freundschaft und echte Liebe, die ich allen, die gut ausgearbeitete Plot-Lines und Charaktere an einer Geschichte wertschätzen, nur ans Herz legen kann!
- Julie Kagawa
Talon - Drachennacht
(279)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltNatürlich bin ich auch ein großer Fan vom Cover des dritten Bandes – sie sind einfach alle so wunderschön!
Nach dem Ende des zweiten Bandes war ich froh, direkt mit dem nächsten Teil weitermachen zu können.
Der dritte Band beginnt gleich emotional und zieht einen sofort wieder in diese gefährliche, faszinierende Welt voller Drachen, Geheimorden und dunkler Machenschaften hinein.
Julie Kagawas Stil ist wie immer angenehm – ich war sofort wieder mittendrin und hatte einen hervorragenden Lesefluss.
Das Love Triangle... puh.
Ja, es ist wieder da – und für meinen Geschmack leider etwas zu präsent. 😅
Ich bin einfach kein Fan von Dreiecksbeziehungen, und hier hat es mich zunehmend gestört.
ABER: Die restliche Handlung war dafür umso spannender!
Ember bleibt eine besondere Figur.
Man merkt immer mehr, dass sie anders ist – und ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch einiges hintersteckt.
Ihre Entwicklung geht weiter, und auch wenn ich nicht jede Entscheidung gutheiße, finde ich sie insgesamt immer noch stark und authentisch.
Garret hat mich dieses Mal besonders berührt.
Seine Erinnerungen an die Kindheit, sein Weg zum Orden und die Einblicke in seine Ausbildung waren nicht nur krass, sondern auch unglaublich aufschlussreich.
Man versteht ihn dadurch noch besser – und gleichzeitig erfahren wir mehr über den Orden, was ich richtig spannend fand!
Riley bleibt für mich ein schwieriger Charakter.
Ich werde mit ihm nicht so ganz warm, auch wenn ich das, was er im Untergrund auf die Beine gestellt hat, wirklich beeindruckend finde.
Dante sorgt wieder für Gänsehaut.
Durch ihn bekommen wir noch tiefere Einblicke in Talon – und wow, das, was da ans Licht kommt, ist echt heftig.
Einige Stellen waren wirklich erschreckend.
Geheimnisse, Enthüllungen und ein Ende, das mich sprachlos zurückgelassen hat.
Die letzten Kapitel hatten es nochmal richtig in sich – WOW!
Zum Glück wartet Band 4 schon im Regal, denn ich muss wissen, wie es weitergeht! 🐉❤️📖
- Emma Scott
Light Up the Sky
(495)Aktuelle Rezension von: Kerstin_VogelhuberAuch dieser Band ist ein Reread. Dieser Band hat mich genauso berührt wie beim ersten Mal lesen. Die Autorin hat es super hin gekriegt die Figuren und ihre Blessuren authentisch rüber zu bringen. Ich konnte das Leid richtig mit fühlen und ich bin super glücklich das jede Figur ihr Happy End bekommen hat.
Das was in Band 1 seinen Anfang genommen hat, findet hier einen würdigen Abschluss. Es wird uns als Leser näher gebracht, wie Leute sich mit Handycap in unseren Welt fühlen und mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert werden. Inklusion ist hier ein sehr wichtiges Thema.
- Brandon Sanderson
Die Worte des Lichts
(149)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenWeiter geht es mit den Sturmlicht-Chroniken und ich liebe einfach alles daran: die Personen , das Setting, die Handlung! Sanderson weiß einfach wie man schreibt! Ich mag die Bedeutung der Wissenschaft in diesem Band sehr und auch, in welchem Gegensatz Religion und Wissenschaft stehen können und welche Folgen das für die Aufzeichnungen hat. Viele Personen finden in diesem Band zueinander und ich bin sehr gespannt, was noch passiert. Ich liebe Schallan über alles und in diesem Band erfahren wir auch etwas von ihrer Vergangenheit und vieles anderes Tolles! Auch gibt es mehr zu den Sprengseln und den Parschendi und ich habe sehr viele Fragen!
- Christina Henry
Die Chroniken von Rotkäppchen - Allein im tiefen, tiefen Wald
(143)Aktuelle Rezension von: BellitaIch war sehr gespannt auf Die Chroniken von Rotkäppchen – Allein im tiefen, tiefen Wald, weil ich Christina Henrys düstere Märchenadaptionen eigentlich richtig gerne mag. Auch hier fand ich die Atmosphäre von Anfang an unglaublich gelungen und die bekannte Rotkäppchen-Geschichte wurde wieder auf eine ganz andere Art erzählt.
Besonders der Wald hat mir richtig gut gefallen.🌲✨ Er wirkt gleichzeitig wunderschön und bedrohlich und ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, dass hinter dem nächsten Baum etwas lauern könnte. Diese beklemmende Stimmung zieht sich eigentlich durch die gesamte Geschichte und war für mich definitiv eines der Highlights.
Auch Red fand ich als Protagonistin interessant.🖤 Sie ist nicht das typische hilflose Rotkäppchen, sondern muss sich in einer gefährlichen Welt behaupten und lernen, für sich selbst einzustehen. Ihre Entwicklung fand ich spannend und gerade ihre Stärke hat mir gut gefallen.
Leider konnte mich die Handlung nicht durchgehend fesseln.🙈 Gerade in der Mitte hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas zieht und teilweise nicht wirklich vorankommt. Einige Entwicklungen waren für mich außerdem etwas vorhersehbar, wodurch manche Wendungen leider nicht die gewünschte Wirkung hatten.
Dafür mochte ich die düsteren und teilweise wirklich unheimlichen Elemente sehr gerne.🌲🖤 Christina Henry schafft es einfach, bekannte Märchen so zu verändern, dass sie plötzlich überhaupt nicht mehr harmlos wirken. Einige Szenen waren definitiv nichts für schwache Nerven und haben für ordentlich Spannung gesorgt.
Auch die Themen hinter der Geschichte fand ich interessant. Es geht viel um Selbstständigkeit, Vertrauen, Angst und darum, sich gegen diejenigen zu behaupten, die Macht über einen haben.✨ Gerade diese Aspekte haben der Geschichte für mich mehr Tiefe gegeben.
Insgesamt eine atmosphärische und interessante Märchenadaption, die für mich aber nicht ganz an andere Bücher von Christina Henry herangekommen ist.🖤🌲 Die düstere Stimmung und die Protagonistin haben mir sehr gut gefallen, während ich mit einigen Längen und der Handlung teilweise meine Schwierigkeiten hatte. Trotzdem eine Geschichte, die besonders Fans von düsteren Märchen definitiv ausprobieren sollten.✨
- Raven Kennedy
The Darkest Gold – Die Verräterin
(373)Aktuelle Rezension von: LadyAndarielTalesIn Band 2 geht es genauso weiter, wie Band 1 aufgehört hat und ich war ab dem ersten Satz sofort wieder in der Geschichte drin.
Die Seiten fliegen nur so dahin und gleichzeitig passiert gefühlt in jedem Kapitel etwas Neues.
Besonders begeistert hat mich wieder Auren. Trotz allem, was ihr widerfährt, verliert sie dabei nie ihren gutmütigen und mitfühlenden Charakter, das hat mich immer wieder beeindruckt. Bereits im ersten Band gab es Momente, in denen ihre Fassade kleine Risse bekam und man gemerkt hat, dass in ihr deutlich mehr steckt. Hier nimmt ihre Entwicklung immer mehr Fahrt auf, bis am Ende ein großer Knoten platzt.
Und dann wäre da natürlich noch Riss.
Schon in Band 1 ging von ihm eine gewisse Faszination aus, obwohl er nur kurz am Ende eine Rolle spielt. In diesem Band hat man glücklicherweise sehr viel mehr von ihm. Jedes Mal, wenn er und Auren aufeinandertreffen, knistert die Luft förmlich und man möchte einfach immer mehr über ihn erfahren.
Auch die Sidekicks sind alle richtig toll und haben für mich einen Hauch Found Family versprüht.
Und zum Schluss die Plottwists. Manche Entwicklungen konnte man erahnen, andere haben mich doch überrascht. Gerade bei Riss wird man immer wieder auf die falsche Fährte gelockt.
Das Finale war dann einfach grandios und hat mich komplett sprachlos zurückgelassen.
Jetzt brauche ich allerdings dringend Band 3.























