Bücher mit dem Tag "sonderdezernat q"
11 Bücher
- Jussi Adler-Olsen
Erbarmen
(4.212)Aktuelle Rezension von: Novaa„Erbarmen“ von Jussi Adler-Olsen liefert einen soliden Start für die Carl-Mørck-Reihe.
Die Charaktere sind gut eingeführt, allen voran Assad, der mit seiner geheimnisvollen Vergangenheit für Spannung sorgt und Lust auf mehr macht. Die Handlung verläuft auf zwei Zeitebenen, die geschickt miteinander verwoben werden und bis zum Finale stetig an Intensität gewinnen. Das große Finale kommt allerdings etwas abrupt und wirkt schnell abgehandelt, was den Gesamteindruck leicht schmälert. Der Epilog hingegen ist sinnvoll und rundet die Geschichte ab.
Insgesamt eine interessante Idee für den ersten Fall, die neugierig auf die weiteren Bände macht – kein Meisterwerk, aber definitiv ein solider Thriller.
- Jussi Adler-Olsen
Schändung
(1.581)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensierenSchändung ist der zweite Teil des Sonderdezernats Q und hat nichts von seiner Spannung seit Erscheinen eingebüßt. Ich habe die Reihe damals gelesen und nun höre ich mir die Reihe nach und nach noch einmal an.
Ich stelle fest, das vieles nicht mehr präsent gewesen ist und ich das Buch tatsächlich neu entdeckt habe, geht euch das auch so? Wir auch immer, in Band 2 kommt Rose ins SQ, eine Akte verschwindet und Carl und sein Team wird untersagt in dem Fall weiter zu ermitteln…. Die Internatskids von damals sind heute alle mehr oder weniger erfolgreich und schnell steht fest, hier wird was vertuscht.
Der Schreibstil von Olsen ist immer noch aktuell und spannend, die Dialoge bissig, amüsant und ironisch und auch wenn seit erscheinen mehr als 10 Jahre vergangen sind, ist die Reihe ein echtes Lesehighlight. Neben den Ermittlungen werden immer wieder das Dänische Sozialsystem, die Migrationspolitik und gesellschaftliche Themen aufgenommen – heute genauso aktuell wie damals!
Die ungekürzte Lesung von Wolfram Koch ist definitiv hörenswert, er verleiht dem ganzen die nötige Stimmung und die Charaktere werden dadurch verstärkt. Ich mochte die Kombination Buch und Sprecher hier sehr gerne!
Fazit:
Spannend, aktuell und tolle Protagonisten, die einen gut ausgefeilten Cold Case lösen müssen. Tolle Wendungen und ein starkes Finale! Wer die Reihe nicht kennt, der sollte das Nachholen!Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q - Jussi Adler-Olsen
Ungekürzte Lesung, 16:09 Stunden, gelesen von Wolfram Koch
Der Audio Verlag, 14,99€, - Jussi Adler-Olsen
Erlösung
(1.266)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisKlappentext / Zusammenfassung:
Ein rätselhafter Fund stellt Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q vor eine erschütternde Aufgabe: In einer alten, verstaubten Flaschenpost, die vor über 15 Jahren angeschwemmt wurde, entdecken sie eine mit Blut geschriebene, kaum noch lesbare Botschaft – ein stummer Hilferuf zweier Jungen, die offenbar entführt wurden. Doch das mutmaßliche Verbrechen scheint nie angezeigt worden zu sein. Warum hat niemand diese Kinder vermisst?
Die Ermittlungen führen das Team in ein Milieu aus religiösem Fanatismus, abgeschotteten Gemeinschaften und einem Netz aus Angst und Schweigen. Mit zunehmender Intensität verfolgt das Sonderdezernat Spuren, durchleuchtet Familienstrukturen, ideologische Abgründe und sektenähnliche Organisationen – bis es zu einem dramatischen und beklemmenden Höhepunkt kommt.
Meinung:
Für mich ist Erlösung bisher der spannendste Band der Reihe. Jussi Adler-Olsen gelingt mit dem dritten Fall für das Sonderdezernat Q ein düsterer, atmosphärisch dichter Thriller, der sich tief in psychologische Abgründe und das Thema manipulativer Machtstrukturen vorwagt. Die Geschichte bewegt sich in einem komplexen Spannungsfeld aus persönlichem Trauma und religiösen Dogmen.
Die Handlung wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Die Ermittlungen in der Gegenwart werden ergänzt durch Einblicke in das Leben des Täters sowie Rückblenden in dessen Vergangenheit. Diese Erzählstruktur ist anspruchsvoll und erfordert Konzentration – verleiht dem Roman jedoch Tiefe und einen vielschichtigen Spannungsbogen.
Adler-Olsen setzt nicht auf schnelle Action, sondern auf eine stetig wachsende Spannung, die sich manchmal zwar nur schleichend, aber unaufhaltsam verdichtet. Kleine Hinweise, scheinbar nebensächliche Details und psychologisch präzise gesetzte Szenen entfalten nach und nach ein erschütterndes Gesamtbild. Zwar ist der Aufbau stellenweise recht langsam – besonders dann, wenn sich die Ermittlungen festfahren –, doch gerade das wirkt authentisch und realitätsnah. Man braucht zu Beginn etwas Geduld, wird aber später mit einer dichten und intensiv erzählten Geschichte belohnt.
Die Figuren sind – wie in den vorigen Bänden – vielschichtig und glaubwürdig. Carl Mørck bleibt ein ambivalenter Protagonist mit Ecken, Kanten und einem trockenen Humor, der ihn sympathisch macht, ohne ihn zu idealisieren. Assad ist nicht nur für sprachliche und kulturelle Reibungspunkte zuständig, sondern auch ein cleverer, aufmerksamer Beobachter, dessen Rolle im Team zunehmend an Bedeutung gewinnt. Doch seine Herkunft wirft immer mehr Fragen auf – wer ist er wirklich? Rose bringt mit ihrer kratzbürstigen, aber eigenständigen Art frischen Wind ins Team und offenbart neue Facetten ihrer Persönlichkeit.
Besonders eindrucksvoll gelingt Adler-Olsen die Darstellung des Täters. Er wirkt über weite Strecken beinahe übermächtig – hochintelligent, manipulativ, mit einem perfekt ausgearbeiteten Plan und erschreckender psychologischer Kontrolle. Trotz (oder gerade wegen) dieser Überhöhung bleibt seine Figur fesselnd, weil ihre Beweggründe glaubwürdig aus einer gewalttätigen Kindheit und einem ideologisch geprägten Umfeld erwachsen.
Der Schreibstil ist klar und hochgradig atmosphärisch. Adler-Olsen versteht es, Spannung aufzubauen, ohne in übertriebene Effekthascherei zu verfallen. Die Schauplätze sind greifbar, die Stimmung ist durchgehend beklemmend – und genau das verleiht dem Roman seine Wirkung.
Fazit:
Erlösung ist ein vielschichtiger, psychologisch intensiver Thriller, der durch seine durchdachte Konstruktion, seine beklemmende Atmosphäre und seine klug gezeichneten Figuren überzeugt. Jussi Adler-Olsen erzählt eine verstörende Geschichte über Schuld, Verdrängung und zerstörerische Machtverhältnisse – leise, aber nachhaltig. Wer Krimis mit Substanz, Tiefe und emotionaler Wucht schätzt, findet hier einen der stärksten Bände der Reihe.
- Jussi Adler-Olsen
Erwartung DER MARCO-EFFEKT
(634)Aktuelle Rezension von: marysfavouritebooksIch habe die Reihe bis zu diesem Band förmlich verschlungen. Aber hier hatte ich wirklich Mühe. Ich hatte das Buch bereits zwei Mal angefangen und wieder abgebrochen. Irgendwie kan ich leider überhaupt nicht rein. Jetz habe ich es endlich im Rahmen meiner SUB Abbau Challenge geschafft. Zwischenzeitlich war es sehr langatmig - das war ich mir von seinen anderen Büchern nicht gewohnt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bandenkriminalität, Clans und Korruption generell Themen sind, die ich nicht besonders interessant finde. Ich bin froh, ist es durch. Gegen Ende wurde es aber dann doch noch einigermassen spannend. Jetzt freue ich mich auf die restlichen Bücher.
- Jussi Adler-Olsen
Verachtung
(934)Aktuelle Rezension von: til_tomasko9Kurzbeschreibung:
Eine Frau verschwand spurlos in den 1980er-Jahren. Die Spur führt zu einem ehemaligen Heim für schwer erziehbare Mädchen und zu geheimen Programmen zur Zwangssterilisation. Parallel wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, die in der Gegenwart unter falscher Identität lebt und verfolgt wird. Die Ermittlungen decken Verbindungen zwischen Politik, Medizin und Justiz auf.
Der Autor:
Ich bin ein absoluter Fan von Jussi Adler-Olsen und seiner Reihe um das Sonderdezernat Q. Sein Schreibstil ist unglaublich packend, und doch ist er sich nicht zu Schade mit etwas Humor zu schreiben. Ich würde wirklich gerne mal Einblick in sein Gehirn bekommen um zu verstehen wie er auf diese absolut abnormalen Fälle zu kommen. Er hebt sich definitiv von den meisten Krimiautorinnen und -Autoren ab und schriebt sich in eine eigene Liga.
Meine Meinung:
Ich bin sowieso ein absoluter Fan dieser Reihe, doch dieses Buch ist für mich von den bisherigen Fällen das Beste! Klar, es ist definitiv nicht für alle etwas, da es wirklich grausame Fälle sind. Nichts für schwache Nerven oder Hoffen auf ein Happyend. Doch für alle die etwas spezielles in der Krimiwelt suchen, ein absolutes Muss zu lesen. Ich empfehle jedoch stets die Reihe in der chronologischen Reihenfolge zu lesen und dieses Buch eben als 4.Band zu lesen, auf den man sich definitiv freuen kann. Ich freue mich schon auf den 5.Band der Reihe!
- Jussi Adler-Olsen
Verheißung Der Grenzenlose
(521)Aktuelle Rezension von: Ulrike_OzdemirDer sechste Fall von Carl Morck und seinem Team versprach zunächst wieder eine gute Kombination aus Spannung, Humor und Charakterstudie. Leider ziehen sich die beiden Hauptstränge, in denen einerseits die Polizeiarbeit, andererseits eine gescheiterte Frau, die einer vor 17 Jahren gegründeten Sekte vorsteht, so in die Länge, dass man irgendwann nur noch hofft, dass Carl, Assad und Rose endlich kapieren, was man selbst schon vor gefühlt tausend Seiten verstanden hat.
Die Umsetzung der Idee hätte wirklich gut sein können, aber leider hat sich der Autor in seinen eigenen Netzen verfangen.
- Jussi Adler-Olsen
Selfies
(394)Aktuelle Rezension von: Buchwurm05Inhalt:
Carl Mørck und das Sonderdezernat Q kümmern sich um den Mord einer älteren Frau. Zwar kein Cold Case, aber die Tötungsmethode erinnert an einen weit zurückliegenden Fall. Gleichzeitig scheint es ein Autofahrer in Kopenhagen auf jüngere Frauen abgesehen zu haben, die er gnadenlos überfährt. Da ihre Aufklärungsrate angeblich nicht genügt, beschließt das Sonderdezernat Q auch hier heimlich zu ermitteln. Dabei müssen sie auf Rose verzichten, bei der eine Hypnose ihre Vergangenheit wieder aufgewühlt hat und sie deshalb in einem schlechten psychischen Zustand ist. Wie gefährlich es für alle Beteiligten noch wird ahnt niemand.......
Leseeindruck:
"Selfies" ist der 7. Fall für das Sonderdezernat Q. Und 7 Jahre ist es auch her, dass ich den Vorgänger gelesen habe. Vieles zu den Ermittlern ist mir entfallen. So musste ich mich anfangs etwas sortieren. Zu gute kam mir, es wurde nicht viel drumherum geredet, sondern ich wurde ins kalte Wasser geschmissen. So konnte ich mich auf das aktuelle konzentrieren. Was mir auch bis auf Kleinigkeiten gelungen ist. In "Selfies" geht es um die Ermordung einer älteren Frau. Außerdem um junge Frauen aus dem Sozialmilieu, die von einem Autofahrer vorsätzlich überfahren werden. Die Fälle sind komplex und scheinbar haben sie nichts miteinander zu tun. Erst nach und nach fügt sich einiges zusammen. Was mich anfangs verwirrt hat, fand ich mit fortschreiten der Geschichte immer spannender. Die Ermittler selbst waren so wie in den Vorgängern. Eben etwas anders. Zu Rose hat man nun einiges zu ihrer Vergangenheit erfahren. Geschickt wird das in die aktuellen Fälle eingewoben. Allerdings hatte ich beim Lesen immer mal wieder das Gefühl, dass es kleinere Logikfehler gab. Als Beispiel: sollte eigentlich die Abschlussbesprechung im Keller des Sonderdezernat Q stattfinden, war sie plötzlich doch im 2. Stock bei der Mordkommission. Auch hat mir das tiefere Verständnis für manche Handlungen der Figuren gefehlt.
Fazit:
Alles in allem hat mir "Selfies" gut gefallen. Nach anfänglicher Eingewöhnung bin ich immer besser reingekommen. Auch, wenn ich manches nicht immer nachvollziehen konnte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. - Jussi Adler-Olsen
Opfer 2117
(230)Aktuelle Rezension von: SelfsoulIn diesem Band der Reihe steht dieses Mal Assad im Mittelpunkt.
Im Laufe des Buchs erfährt man mehr über seine Vergangenheit und Geschichte. Insbesondere, dass er eine Familie hat. Seine Frau und beiden Töchter wurden aus Rache an ihm entführt.
Als plötzlich ein Foto von seiner Frau und einer seiner Töchter in der Zeitung zu sehen ist, wird ihm klar: sie leben und es muss Rache geben.
Sehr spannend! Rose kehrt zum Team zurück.
Der zweite Fall ist etwas too much, deshalb einen Stern Abzug.
- Jussi Adler-Olsen
NATRIUM CHLORID
(204)Aktuelle Rezension von: koechlZum neunten Mal ermitteln Carl Mørck und seine Kollegen vom Sonderdezernat Q bereits. Ihre Gebiet sind sogenannte Cold Cases - Fälle, die niemals aufgeklärt wurden. Oder - wie im vorliegenden Fall - noch nicht einmal als Mordfälle identifiziert wurden, da von einem Unfall oder Selbstmord ausgegangen wurde.
Carls Vorgesetzter Marcus möchte nach dem Selbstmord einer Frau, dass das Sonderdezernat noch einmal einen alten Fall untersucht. Alles sah nach einem Unfall aus, doch ein Detail störte: Am Tatort fand sich ein Haufen Kochsalz. Das Team macht sich auf die Suche und entdeckt, dass ein Serienmörder seit Jahren unerkannt am Werk ist. Die Ermittlungen werden zu den bisher gefährlichsten und schwierigsten. Denn nicht nur Corona erschwert die Ermittlungen, auch die Vergangenheit holt Carl ein.
Natriumchlorid liest sich - wie alle Bände der Serie - sehr gut, was natürlich auch wieder an dem besonderen Mitarbeitern des Dezernats liegt. Sie sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Der Fall ist spannend, auch wenn ich ihn streckenweise etwas konstruiert fand. Mir ging es mit den Ermittlungen teilweise auch etwas zu glatt und schnell: trotz aller Behinderungen ist der Täter schnell identifiziert, obwohl er davor wirklich jahrelang unerkannt war. Ich kann das für den Spannensaufbau natürlich verstehen, finde es aber doch ein wenig unrealistisch.
Das Buch hat mir aber bei weitem besser gefallen als der Vorgänger (den ich am schlechtesten von der ganzen Reihe fand), es reicht aber dennoch nicht ganz an die früheren Titel heran.
Auf den zehnten und leider letzten Band bin ich nun extrem gespannt. - Jussi Adler-Olsen
Verraten
(133)Aktuelle Rezension von: koechlMit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich das Buch gelesen. Adler-Olsens Ermittlerteam rund um Carl Morck hat vor vielen Jahren meine Begeisterung für Krimithriller geweckt und ich habe jedes Band gerne gelesen.
Im 10. und letzten Band der Reihe um das Sonderdezernat Q wird es ziemlich eng für Carl Morck. Das Buch startet genau da, wo "Natrium Chlorid" aufgehört hat. Praktisch in der nächsten Szene. Carl wird verhaftet, verschiedener Verbrechen bezichtigt und ist erst einmal zur Untätigkeit verdammt. Carls engste Bezugspersonen glauben an seine Unschuld und beginnen zu ermitteln, während Carl sich mehrerer Anschläge erwehren muss.
Dadurch dass Carl in der Defensive sitzt und quasi handlungsfähig ist, fehlt dem Buch etwas die sonst so gute Zusammenarbeit des Sonderdezenats bei der Aufklärung der Fälle.
Der Fall an sich ist wie vom Autor gewohnt mit einer hohen Spannung durchzogen. Einige Länge in der Buchmitte hat das starke und spannende FInale wieder ausgeglichen, hier war es echt temporeich und actiongeladen! Toll fand ich es auch, dass Personen aus den ersten Bänden wieder auftraten, das machte die ganze Reihe irgendwie rund.
Nur den eher privaten Abschluss des Buches hätte ich mir ein wenig emotionaler gewünscht. Genauso wie die Zwischensequenzen der anderen Hauptfiguren wie Assad hätte man im letzten Band ruhig etwas ausbauen dürfen. Für die Leser*innen ist es nach 10 Bänden ja ein richtiger Abschied. - Jussi Adler-Olsen
Erlösung – Carl Mørck, Sonderdezernat Q, Fall 3
(50)Aktuelle Rezension von: ZahirahMit „Erlösung“ folgt nun Band 3 der viel gelobten Carl Mørck-Serie von Jussi Adler Olsen. Diesmal haben es die Ermittler vom Sonderdezernat Q mit einem/mehreren Fällen von Kindesentführung(en) zu tun. Wie sie herausfinden ist der Täter von einst – denn man hätte ihn vielleicht schon schnappen können, hätte sich jemand mit der Flaschenpost näher beschäftigt – immer noch aktiv. Es ist also schnelles Handeln angesagt, denn der Täter schreckt nicht vor Erpressung und Mord zurück. Da es sich nicht nur um einen zu bearbeitenden Fall handelt bekommt in diesem Band auch die Recherchearbeit ihren Raum. Die Charaktere bekommen weiter Profil, und Assads neu formulierte Weisheiten bringen einen trotz des düsteren Falls ab und an zum Schmunzeln. Nur Rose, die Sekretärin, spielt eine merkwürdige Rolle – irgendwas stimmt mit ihr nicht. Und gerade durch dieses Verschiedensein aller drei harmoniert diese Truppe hervorragend und kommt dadurch dem raffinierten Täter doch noch auf die Spur.
Kurzum: Adler-Olsen versteht es auch im 3. Band den Krimiplot mit den zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb des Ermittlerteams gut zu verbinden und die Spannung gewohnt hochzuhalten. Von mir gibt es dafür natürlich eine Empfehlung und 5 von 5 Sterne.
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