Bücher mit dem Tag "sonne"
179 Bücher
- Sarah A. Parker
When The Moon Hatched
(409)Aktuelle Rezension von: bookscoffeetheoceanandcats_xoLeider war dieses Buch für mich am Ende eine Enttäuschung. Dabei hat es so vielversprechend angefangen.
Die ersten 50 % haben mir wirklich gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen, fand die Tension zwischen den beiden richtig gut und auch die Handlung konnte mich zu diesem Zeitpunkt überzeugen. Es ist viel passiert, die Geschichte war spannend und für mich wurde alles gut erzählt.
Ab ungefähr der Hälfte hat sich das Ganze für mich allerdings extrem in die Länge gezogen. Gleichzeitig kamen immer mehr Perspektiven, neue Charaktere und neue Handlungsstränge dazu, sodass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, was gerade passiert, wer was macht und wie die einzelnen Dinge überhaupt zusammenhängen. Kaum hatte ich eine Perspektive richtig verstanden, wurde schon wieder zu jemand anderem gewechselt und etwas Neues eingebaut.
Dabei mochte ich die Grundidee wirklich gerne. Die Schneelandschaften haben mir sehr gefallen und auch die Drachen fand ich interessant. Allerdings waren diese für meinen Geschmack viel zu wenig präsent, was ich ziemlich schade fand.
Auch mit der Protagonistin hatte ich gegen Ende immer mehr Probleme. Am Anfang fand ich sie noch tough und interessant, aber später wirkten ihre Handlungen auf mich teilweise sehr sprunghaft und verwirrend. Normalerweise stört es mich überhaupt nicht, wenn ich die Entscheidungen eines Charakters nicht immer nachvollziehen kann. Das kann für mich sogar sehr gut zum Charakter passen. Hier hatte ich allerdings immer öfter das Gefühl, dass es einfach nicht mehr stimmig war.
Ich musste gegen Ende tatsächlich mehrfach nachgoogeln, um überhaupt zu verstehen, was gerade passiert. Gerade weil ich komplexe High Fantasy eigentlich sehr liebe, hat mich das besonders enttäuscht. Komplexität ist für mich kein Problem, solange die verschiedenen Elemente gut miteinander verwoben und verständlich aufgebaut werden. Hier hatte ich leider das Gefühl, dass vieles zu schnell und zu grob eingeführt wurde. Einige Charaktere wurden kurz erwähnt und waren dann wieder verschwunden, neue Perspektiven kamen dazu und insgesamt fehlte mir einfach die Zeit, die ganzen Informationen richtig einzuordnen.
Dadurch hat die Geschichte für mich leider sehr viel von ihrem anfänglichen Reiz verloren.
Ich finde nach wie vor, dass das Buch unglaublich viel Potenzial hatte. Die Grundidee, das Setting und die Ansätze haben mir wirklich gefallen, aber die Umsetzung konnte mich besonders in der zweiten Hälfte nicht mehr überzeugen.
Für mich endet die Geschichte deshalb an diesem Punkt. Band 2 muss ich leider nicht unbedingt lesen und momentan bin ich auch nicht neugierig genug, um wissen zu wollen, wie es weitergeht.
Wirklich schade, denn gerade nach der starken ersten Hälfte hatte ich mir deutlich mehr erhofft. 🥲
- Estelle Maskame
DARK LOVE - Dich darf ich nicht lieben
(1.201)Aktuelle Rezension von: Janchen_MaerchendracheEine Liebesgeschichte zwischen Stiefgeschwistern, die ansich eine gute Mischung aus kribbeligen Gefühlen und einem gut gewählten Handlungsort war, aber für mich ging es nach dem 1. Band nicht mehr weiter, weil die Liebesgeschichte der zwei über mehrere Bände hinweg zu kämpfen hatte und das entsprach einfach nicht meinem Geschmack, wurde alles zu sehr in die Länge gezogen, meiner Meinung nach.
- Leigh Bardugo
Eisige Wellen
(1.084)Aktuelle Rezension von: Elite1304Während im ersten Band der Weg zum Hirsch sich durch das ganze Buch zieht, gelangt Alina hier bereits am Anfang zur Meeresgeißel. Es ist zwar nicht ihr Plan, sondern eher ein dummer Zufall, aber dennoch ist das ein wesentlicher Unterschied zu Band 1.
Hier spalten sich auch schon sehr die Gemüter. Der Kampf gegen den Dunklen dauert an. Es formieren sich Seiten und die Menschen und Grisha müssen entscheiden zu wem sie halten. Alina wird immer mächtiger und sie hat Personen um sie herum, die ihr folgen und mit ihr kämpfen und ihr dienen. In anderen Gegenden gilt sie als Mythos, in wieder anderen ist sie eine Heilige. Alina fängt an ihre Macht zu mögen und die Differenzen zwischen ihr und Mal werden immer größer. Er fühlt sich nicht zugehörig und hat Angst sie zu verlieren.
Außerdem treten hier auch neue Leute auf, die eine dauerhafte Rolle in der Geschichte haben. Da wären Gefolgsleute von Alina und ein Freibeuter, ein Seemann, der eigentlich jemand ganz anderes ist. Aus ihm wird der Leser nicht wirklich schlau, man weiß nicht ob er gut oder böse ist.
Ich fand das Buch teilweise schleppend, aber auch gleichermaßen wieder super spannend. Besonders zum Ende hin. Die Story ist und bleibt spannend und natürlich will ich wissen wie es weitergeht.
Was mich gestört hat bzw. wer, ist leider Alina. Ihre Machtgier gefällt mir nicht und so oft wünschte ich, sie würde Mal sagen was sie denkt und um ihn kämpfen, nachdem er die ganze Zeit alles für sie tut. Teilweise ist dieses Hin und Her zwischen den beiden auch sehr teeniemäßig. Deshalb gibt es einen Stern Abzug, ansonsten ist diese welterfolgreiche Geschichte aber natürlich weiterhin sehr spannend und ich bin gespannt wie es mit dem Feuervogel im letzten Teil weitergeht.
- Leigh Bardugo
Lodernde Schwingen
(862)Aktuelle Rezension von: LuliaDer dritte und letzte Teil der Reihe dreht sich um die Suche nach dem dritten Kräftemehrer, der beim Sieg gegen den Dunklen helfen soll. Die Handlung weist eine schöne Mischung aus Spannung, Düsternis und emotionaler Tiefe auf. In diesem Teil liegt der Fokus mehr auf der Dynamik zwischen Alina und Mal, die seit Teil eins ein großer Teil der Geschichte sind.
Die emotionale Tiefe wird analog zu den vorherigen beiden Teilen vor allem durch die Beschreibungen der Hauptprotagonistin Alina erzeugt, aus deren Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive geschildert wird. Viele der Nebenprotagonisten aus den vorherigen Teilen finden auch hier wieder einen Platz und tragen gut zur Entwicklung der Geschichte bei.
Wer düstere und atmosphärische Fantasy mit einem originellen Worldbuilding mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist klar, bildreich und weist weiterhin eine leichte humorvolle Note auf, was auflockernd wirkt.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Elizabeth Lim
Bestickt mit den Tränen des Mondes (Ein Kleid aus Seide und Sternen 2)
(222)Aktuelle Rezension von: derzwergMaia ist nun die königliche Schneiderin, doch anstatt Problemen einer Schneiderin nachgehen zu können muss sie sich noch um die Folgen ihres Schwures kümmern.
Auf der Reise zur Dämonin erlebt sie vieles, trifft alte und neue Gesichter.
Wird sie es schaffen und doch Maia bleiben? Was wird aus ihren Liebsten? Was passiert mit ihrer Welt?
Der 2. Teil der Diologie und der Einstieg ist leicht. Es geht sofort weiter.
Es zieht sich der Rote Faden weiter durch, der bereits im ersten Teil war. Doch in diesem Teil geht es um ihren Weg zur Dämonin oder ob sie es vielleicht doch noch abwenden kann.
Es kommen auch wieder die Charaktere aus dem ersten Band vor und sind genauso, wie man sie kennengelernt hat.
Es lässt sich schnell lesen und ist angenehm geschrieben. Das einzige wäre, dass die inneren Dialoge von Maia etwas besser abgehoben hätten sein können.
Das Buch bringt ein tolles Ende für die Diologie mit und rundet es schön ab.
3 Sterne von mir, da ich das ganze Dämonen Thema nicht so gefühlt habe. Mir hat dieser Wettkampf im Schneider im ersten Teil sehr gefallen und gab mir mehr wie der 2. Teil.
- Elizabeth Lim
Ein Kleid aus Seide und Sternen
(556)Aktuelle Rezension von: Jenny_soDa mich das Cover sofort angesprochen hat, habe ich mir Band 1 und 2 direkt als Set gekauft.
Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen. Besonders Maia mochte ich sehr. Ihr Verhältnis zu ihrer Familie und die Tatsache, dass sie ihr Talent nie wirklich ausleben darf, weil Frauen in ihrer Welt nicht als Schneiderinnen angesehen werden, haben sie für mich zu einer spannenden und besonderen Protagonistin gemacht.
Auch Edan fand ich sehr interessant. Seine geheimnisvolle Art hat mich neugierig gemacht und ich wollte im Laufe der Geschichte immer mehr über ihn erfahren.
Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn sie sich an einigen Stellen etwas gezogen hat. Trotzdem ist es eine stimmige Geschichte mit aufregenden Momenten, aber auch vielen herzerwärmenden Szenen. Besonders die märchenhafte Atmosphäre hat mir sehr gefallen. Die Beschreibungen der Stoffe, Kleider und der Magie haben die Geschichte für mich sehr lebendig gemacht und ich konnte gut in diese Welt eintauchen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mir zwischendurch etwas die Spannung gefehlt hat. Für mich ist es ein gelungener Auftakt mit einer wunderschönen Atmosphäre und interessanten Charakteren. Da Band 2 bereits in meinem Regal wartet, bin ich gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.
- Alex Aster
Lightlark
(311)Aktuelle Rezension von: Sophie_Denise_Wie kann es bitte sein das ich dieses Buch erst jetzt in die Finger bekommen habe? Was für eine unglaubliche Geschichte. Was für unglaubliche Plot Twists und das World Building... unfassbar. Ich bin wirklich gespannt wie es in dieser Welt weiter geht. Dieses Buch habe ich nicht nur gelesen ich bin eingetaucht und war dort um jeden Zentimeter zu erkunden. Isla die sich von einer Kraftlosen Herrscherin zu einer unglaublich starken Frau entwickelt die nicht nur ihre Welt retten möchte sondern ihr Volk und alles was ihr am Herzen liegt. Richtig spannend und mitreisend.
- Kyra Groh
Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1)
(259)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksAnna fliegt nach ihrem Abi nach Portugal, um Urlaub zu machen. Leider kann sie auch dort ihrem Bruder und dem Marketingteam ihrer Familie nicht entfliehen. Durch Zufall trifft sie Helena und fängt an bei einer Hunderettungsstation zu helfen. Dort kommt sie Fynn näher. Ich mochte die Charaktere ganz gerne, aber manchmal war mir das Pacing ein bisschen zu langsam. Hundebabys waren natürlich ein Highlight.
- L. J. Shen
Scandal Love
(264)Aktuelle Rezension von: Isika0510Auch der dritte Band konnte mich nicht von der Reihe überzeugen.
In erster Linie war es einfach dieser große Altersunterschied zwischen Trent und Edie.
Er steht schon mit beiden Beinen im Leben, hat eine hohe Position, eine Tochter und ist finanziell gänzlich unabhängig.
Sie dagegen lernt gerade einmal zu laufen, habe ich das Gefühl. Edie kommt in sehr vielen Situationen noch so jung und unreif rüber. Was ja aber kein Wunder ist mit gerade einmal knappen 18 Jahren.
Für mich war außerdem auch die Bindung der beiden nicht greifbar. Wäre es einfach eine Affäre geblieben, hätte es für mich weitaus mehr Sinn gemacht, als dieses aufgesetzte Ende mit Happy-Family-Leben.
Also ja, für zwischendurch ganz nett, aber nichts mit Tiefgang. Schade.
- Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(469)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- Tracy Wolff
Charm
(143)Aktuelle Rezension von: dorothea84Wer die Katmere Academy Chroniken liest, kommt an „Charm“ nicht vorbei. Auch wenn der Zeitsprung zurück zu Graces Zeit als Gargoyle erst mal überrascht, entpuppt sich das Buch als absolutes Highlight der Reihe.
Die Chemie zwischen Grace und Hudson ist unbeschreiblich gut. Die Dialoge sind spritzig, witzig und emotional. Wir lernen Hudson hier so tiefgründig kennen wie nie zuvor. Dass auch noch Drachen eine Rolle spielen, macht das Ganze perfekt. Ein dickes Buch, das man trotzdem viel zu schnell durchgelesen hat!
Fazit: Eine emotionale Achterbahnfahrt und die perfekte Ergänzung zur Hauptstory. Absolute Leseempfehlung!
- Samantha Harvey
Umlaufbahnen
(160)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyNatürlich, das Buch steckt voller Poesie und Gedanken, an denen man andocken kann. Durch die Beschreibung der Routinen im All gelingt auch ein Perspektivwechsel, der uns Menschen sicherlich gut tut. Aber leider passiert in diesem Buch fast gar nichts. Allzu oft werden die vorbeiziehenden Landschaften beschrieben, die sich bei einer der zahlreichen Umrundungen den Bewohnern der Raumstation zeigen. Das ist in der Sache richtig und soll die Regelmäßigkeit der Flugbahn und auch die Monotonie des Alltags auf der Raumstation verdeutlichen. Aber es bedeutet eben auch, dass das Buch am Ende phasenweise doch sehr langweilig geraten ist, weil es einfach handlungsarm daher kommt. Das ist leider schade, denn die Idee Grundidee zweifellos grandios!
- Luca Di Fulvio
Das Kind, das nachts die Sonne fand
(222)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDas Buch ist so bildlich beschrieben, dass ich mich total in die Geschichte und Zeit hineinversetzt fühlte. Super geschrieben, es liest sich auch etwas wie ein Märchen. Liebe, Abenteuer allerdings auch die Brutalität der damaligen Zeit wird sehr deutlich dargestellt und es fasziniert und entsetzt zugleich. Ich bin begeistert und kann diesen abenteuerlichen Historienroman absolut empfehlen!
- Nina Schilling
When Shadows Darken the Sun
(138)Aktuelle Rezension von: Alexis_NightAlle dreißig Jahren kämpfen die jeweiligen Erben des Tag- und Nachthofes um ein magisches Artefakt, welches große Macht und die Kontrolle über den Dritten Hof für den Sieger garantiert.
So müssen Nox als Thronfolger des Nachthofs und Cas die Prinzessin des Taghofes in einem Duell sich beweisen wer würdig ist, dieses Artefakt zu erhalten.
Auch wenn beide am Anfang der Geschichte sich als Feinde begegnen, so spüren beide doch schnell dass es zwischen ihnen mehr Gemeinsamkeiten zu geben scheint.
Vorurteile, gesellschaftliche Unterschiede und die persönliche Wahrnehmung ihrer Selbst spielen eine wichtige Rolle und verleihen der Handlung zusätzlichen Tiefgang. Gleichzeitig verbindet die Geschichte eine gute Mischung aus Spannung und Gefühl.
Der Cliffhanger war stark und somit freue ich mich sehr auf die Fortsetzung.
- Laura Kneidl
Water & Air
(264)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksIch fand das Buch nicht schlecht und habe es gerne gelesen. Es ist jetzt nichts komplett außergewöhnliches aber mir hat die Zeit und die Welt gefallen in der das Buch spielt. Es spielt in einer dystopischen Zukunft und eine mysteriöse Mordserie hält die Kolonie in Atem.
Die Hauptprotagonisten fand ich total sympathisch und ich hab sie sehr gemocht. Ich fand die Dynamik der beiden Hauptprotagonisten Kenzie und Callum wirklich sehr schön und es hat Spaß gemacht, mit ihnen mitzufiebern wer für die Morde verantwortlich ist.
Ich glaube über den Schreibstil von Laura Kneidl brauchen wir nicht zu sprechen. Er war wie immer richtig toll und ich habe mich beim lesen sehr wohl gefühlt. Er war nicht zu kompliziert und man war sehr schnell in der Geschichte drinnen und konnte ihr sehr gut folgen.
Leider hätte ich tatsächlich gerne etwas mehr Informationen zu der neuen Welt die es in dem Roman gibt bekommen. Die Idee davon finde ich nämlich echt spannend. Das hat für mich leider etwas geschwächelt.
Aber im Großen und Ganzen ein unterhaltsames Buch mit Spannung und einer Liebesgeschichte.
- Anja Saskia Beyer
Das kleine Café am Meer
(101)Aktuelle Rezension von: sarah83sbookshelfDer Freund hat die Tasche gepackt und am nächsten Tag läuft der Arbeitsvertrag aus. Es ist kein guter Abend für Hannah, als sie eine Nachricht von einer alten Freundin erhält, die auf Mallorca lebt. Kurzerhand kratzt Hannah ihre letzten Euros zusammen und bucht einen Flug, quasi in die Vergangenheit. Denn Lucia ist ihre Kindheitsfreundin. Das Mädchen, mit dem Hannah die Ferien auf Mallorca jahrelang verbrachte, bevor der Job ihr Leben übernahm. Während Hannah unter dem Trennungsschmerz leidet, hat Lucia ganz andere Sorgen, die auch etwas mit dem gutaussehenden Sam zu tun haben.
Schöne, malerische Strände, kleine verwunschene Orte.
Mallorca ist mehr als Ballermann und Saufen.Die Autorin verwebt die Geschichten der insgesamt vier Frauen so gekonnt und zeigt dabei auch, wie oft man einander im Leben begegnen kann, ohne sich wirklich zu sehen. Das Prinzip des Ich-kenne-einen-der-einen-kennt wird hier an manchen Stellen ein wenig überreizt, aber letztlich laufen alle Geschichten zusammen und bilden ein gelungenes Ende. Wobei mir hier gut gefällt, dass es nicht für alle rosig ausgeht. Denn so viele Zufälle in diesem Buch vermeintlich passieren, viele Dinge wie z.B. Neid und Missgunst sind so alltäglich, dass sie in einem Buch vorkommen müssen, denn sonst wäre zu viel Friede, Freude, Eierkuchen.
Eine Geschichte, die Mut macht und zeigt, dass es keinen festen Fahrplan für das Leben gibt und man durchaus sein Glück finden kann. Wenn man es zulässt und mit offenen Augen und Herzen durch das Leben geht.
4 von 5 Orangen - Kazuo Ishiguro
Klara und die Sonne
(128)Aktuelle Rezension von: Aischa„Klara und die Sonne“ ist der erste Roman, den Kazuo Ishiguro veröffentlicht hat, nachdem er den Literaturnobelpreis erhalten hat. Die Grundannahme dieser Dystopie hat mich von Anfang an gefesselt: In einer nicht näher beschriebenen Zukunft gibt es humanoide Roboter, sogenannte KF (Künstliche Freunde), die der zunehmenden Isolation und Einsamkeit von Jugendlichen entgegenwirken sollen.
Bemerkenswert fand ich, dass Ishiguro der Künstlichen Intelligenz sichtlich offen gegenübersteht. Er zeichnet kein einfaches Schreckensbild einer von Technik beherrschten Zukunft. Problematisch ist in seinem Roman weniger die KI selbst als vielmehr der Leistungsanspruch unserer Gesellschaft und das zunehmend von Algorithmen geprägte Denken der Menschen. Das nur vage skizzierte gesellschaftliche Umfeld lässt eine starke Orientierung an Erfolg und Optimierung erkennen. Besonders deutlich wird dies daran, dass Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder durch Genomeditierung zu verbessern. Diese Kinder werden als „gehobene Kinder“ bezeichnet (im englischen Original: „lifted children“). Die Eingriffe sollen ihnen bessere Bildungs- und Aufstiegschancen ermöglichen, bergen jedoch gleichzeitig erhebliche gesundheitliche Risiken.
Mit der deutschen Übersetzung des Begriffs bin ich allerdings nicht ganz glücklich. Das englische „lifted“ enthält mehrere Bedeutungsebenen: Die Kinder werden im übertragenen Sinn gesellschaftlich „angehoben“ und zugleich durch medizinische Eingriffe verbessert bzw. aufgewertet. „Gehobene Kinder“ wirkt im Deutschen dagegen eher wie eine Bezeichnung für Kinder aus einer höheren sozialen Schicht und vermittelt den Zusammenhang mit genetischer Veränderung weniger direkt. Eine Übersetzung wie „aufgewertete Kinder“ oder „verbesserte Kinder“ würde diese Bedeutung meiner Meinung nach klarer wiedergeben.
Der Roman stellt zentrale Fragen, die heute aktueller erscheinen denn je: In welchem Maß kann Menschlichkeit durch Roboter und KI nachgeahmt werden? Was macht den Menschen aus? Welche Bedeutung haben Beziehungen, Liebe und Fürsorge? Und wodurch erhält ein Leben seinen Sinn? Obwohl der Roman bereits 2021 erschienen ist, wirken diese Themen angesichts der aktuellen Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz besonders relevant.
Erzählt wird die Geschichte konsequent aus Klaras Perspektive. Klara ist eine künstliche Freundin, die der kranken Josie Gesellschaft leisten soll. Ihre Wahrnehmung der Welt ist ungewöhnlich: Einerseits verarbeitet sie Informationen erkennbar digital – so zerlegt sie beispielsweise ihr Sichtfeld in einzelne Kästen. Andererseits interpretiert sie ihre Beobachtungen auf eine sehr menschliche, fast kindlich-naive Weise. Besonders die Sonne erhält für Klara eine beinahe mythologische oder religiöse Bedeutung; sie glaubt an deren heilende Kraft. Dadurch bekommt der Roman stellenweise den Charakter eines modernen Märchens. Dies passt auch dazu, dass Ishiguro den Stoff ursprünglich als Kinderbuch veröffentlichen wollte.
Gerade diese Darstellung Klaras war für mich jedoch auch ein Schwachpunkt. Einerseits erscheint sie wie ein hochentwickeltes technisches System, andererseits besitzt sie Hoffnung, Glauben und Gefühle. Diese Mischung ist interessant, aber nicht immer vollständig überzeugend. Klara – oder besser gesagt ihre Darstellung – hat mich teilweise sogar etwas genervt: Es wird sehr häufig und mit nahezu denselben Formulierungen betont, dass sie sich zurückzieht, um den Menschen Privatsphäre zu lassen. Auch weist der Roman meiner Meinung nach einige Längen auf.
Trotz dieser Kritikpunkte ist „Klara und die Sonne“ eine äußerst lesenswerte Dystopie. Der Roman erreicht für mich nicht ganz die Eindringlichkeit und emotionale Wirkung von Ishiguros früherem Werk „Alles, was wir geben mussten“, beschäftigt sich aber auf sehr anregende Weise mit Fragen nach Menschlichkeit, Einzigartigkeit, Technik und den Bedingungen eines erfüllten Lebens.
- Laini Taylor
Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(319)Aktuelle Rezension von: Jula007Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.
Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen.
Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt.
- Lucy Clarke
One of the Girls
(508)Aktuelle Rezension von: kapitel_nach_mitternachtFür mich war es eher ein mittelmäßiges Buch. Im Kern ist es ein Roman und genau da hat mir die Spannung gefehlt, auch wenn das natürlich zu erwarten war. Zum Ende hin zieht das Tempo zwar nochmal an und bringt kurz Spannung rein, aber insgesamt konnte es mich nicht komplett packen.
Ich bleibe dann doch lieber bei meinen Thrillern und Krimis. Aber für alle die Romane lieben, ist es eine absolute Empfehlung.
- Ali Novak
Ich und die Walter Boys
(239)Aktuelle Rezension von: Annamaria00Ich möchte das Buch sehr, nach dem ich die Serie auf Netflix gesehen habe, habe ich angefangen das Buch zu lesen, es ist schön, gemütlich und eine leichte Lektüre. Ich mag die gesamte Storyline, die Ranch mit dem großen Haus voller verschiedener Charaktere.
Auch wenn man beim lesen wenig neue Informationen bekommt die nicht auch in der Serie gezeigt werden, ist es trotzdem sehr schön es zu lesen. - Asuka Lionera
Divinitas
(217)Aktuelle Rezension von: Lilli_AInhalt:
Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?
Miene Meinung:
Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:
Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.
Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.
Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.
Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.
Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.
Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.
An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.
Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.
- Lilly Lucas
This could be home
(305)Aktuelle Rezension von: Freia2Dieses Buch hat mir einfach genau das gegeben, was ich mir von einem perfekten Sommerbuch wünsche! Die sommerliche Atmosphäre und vor allem der Strand-Vibe waren einfach perfekt – und das Beste: Ich habe das Buch sogar in den Bergen gelesen und mich trotzdem die ganze Zeit gefühlt, als würde ich irgendwo am Strand liegen. 🥹🌊☀️
Die Lovestory zwischen Laurie und Tristan fand ich unglaublich süß. 💗 Besonders schön war es zu beobachten, wie sich die beiden im Laufe der Geschichte entwickeln. Sie lernen, ihre Ängste zu überwinden, sich ihren tragischen Vergangenheiten zu stellen und dabei immer mehr über sich selbst hinauszuwachsen. Tristan wurde mir mit jeder Seite sympathischer und auch Laurie mochte ich richtig gerne. Kimi konnte mich anfangs zwar nicht ganz überzeugen, aber hintenraus war sie dann doch völlig okay. 🫶🏻
Die Geschichte selbst war einfach so süß und voller romantischer Vibes, ohne dass mir davon auch nur einmal genug war. 🥰 Gleichzeitig hat mich die Handlung aber auch emotional richtig mitgenommen. Ich habe mit den Figuren gelacht, gehofft und mitgefiebert und war bis zum Schluss komplett in der Geschichte gefangen. 🥹❤️
Dazu kommt ein leichter und wunderbar flüssiger Schreibstil, durch den ich nur so durch die Seiten geflogen bin. ✨ Besonders berührt hat mich aber die Botschaft hinter der Geschichte: an sich selbst zu glauben, seine Träume nicht aufzugeben und trotz allem weiterzumachen. Genau das hat das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht. 💗
Für mich definitiv ein perfektes Sommerbuch mit ganz viel Strand-Feeling, Liebe, Emotionen und einer wunderschönen Entwicklung der Charaktere. 🌊☀️💗
5/5 ⭐️
- C.M. Spoerri
Conversion - Zwischen Tag und Nacht
(127)Aktuelle Rezension von: FuexchenSkya: »Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt es noch diese gehirnlosen Muskelpakete, die auf der Nachbarsinsel Nox leben und deren Kräfte nachts von ihrem Gott Lunos verstärkt werden ...«
Zero: »Was willst du damit sagen, Prinzessin?«
Skya: »Unterbrich mich nicht. Ich versuche gerade, den Lesern zu erklären, wie unsere Welt funktioniert.«
Zero: »Du meinst wohl eher: unsere beiden Inseln.«
Skya: »Dieser Besserwisser hier ist übrigens Zero, der selbstverliebte Anführer der Nox. Aber immerhin hilft er mir, meine Freundin Mona vor den Diés zu verstecken.«
Zero: »Mhm. Aber nur, weil mein dämlicher Bruder sich mit deiner Freundin eingelassen und sie geschwängert hat!«
Skya: »Wir müssen jetzt zusammenarbeiten und versuchen, die Schwangerschaft vor den Ältesten geheim zu halten. Ansonsten droht uns allen die Todesstrafe – wir dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Und schon gar keine Kinder zeugen, weil Mona ... sie wird bei der Geburt wahrscheinlich sterben ...«Ich mag die Geschichten aus dem Sternensand Verlag, und besonders die von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch. Und umso gespannter war ich, was das Autorinnenduo hier geschaffen hat.
Der Klappentext klingt ja schon mal gut und so ging ich voller Vorfreude ans Lesen. Ich fand mich auch ohne Anlaufschwierigkeiten zurecht und war sogleich gefesselt von der Geschichte.
Der Schreibstil ist lebhaft und leicht zu lesen. Die örtlichen Gegebenheiten sind bildhaft dargestellt, sodass ich mir diese problemlos vorstellen. Da alles ausführlich beschrieben ist, sich aber nicht in Nebensächlichkeiten verloren wird, wurde mein Kopfkino angekurbelt und ich konnte ihm freien Lauf lassen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form aus der Perspektive von Skya und Zero kapitelweise. Ich mag diesen Stil sehr und gerade die beiden schaffen es scheinbar spielend, uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben zu lassen. Sie wirken lebendig, was es ein Leichtes machte, mit ihnen mitzufiebern.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Fürs Erste bin ich überzeugt und werde auch sogleich weiterlesen. Der Spannungsbogen war konstant hoch und gerade bei dem Ende kann noch alles passieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Dystopiefans, die nichts gegen eine Lovestory haben, und verdiente fünf Sterne.
- Maja Köllinger
Mondstaub und Sonnenstürme
(82)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Meinung:
•Achtung. Diese Rezension enthält viele Spoiler, da der Klappentext meiner persönlichen Meinung nach, sehr vage ist und den Inhalt nicht recht beschreibt.•
Ein sehr tiefgründiges und detailliert beschriebenes Buch über Galaxien, die hier über den menschlichen Verstand hinausreichen. Ich habe ehrlich gesagt, etwas total anderes erwartet, war aber nicht enttäuscht.
Cover: Das Cover und die innere Gestaltung sind einfach ein absolutes Träumchen. ♡ Auf dem Cover sehen wir das Seitenprofil eines Mädchens, welches unsere Hauptprotagonistin Stella darstellen soll.
Ihr Inneres ist eine einzige Galaxie, gefühlt tausende Sterne, Konstellation und Wolkenstürme aus rötlichen, lilanen und blauen Tönen wirbeln umher und ergeben ein unglaublich schönes Bild! Der Himmel ist teilweise dunkelviolett, wodurch sich das Ganze noch schöner hervorhebt.
Die innere Gestaltung zeigt nicht nur verschiedenste Bilder, die passend zu der Geschichte ausgewählt wurden, sondern am Anfang eines jeden Kapitels gibt es noch die Sonne und Monde. :) Super schön! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. (:
Er war sehr gut verständlich und sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Die ausführlichen Beschreibungen waren einerseits toll- denn man konnte sich dadurch alles sehr gut vorstellen und es war ziemlich bildhaft. Andererseits hat es mich doch zugegebenermaßen gerade anfangs etwas abgelenkt und sich dadurch etwas gezogen.
Für mich war es durchwachsen- dennoch bin ich schon auf andere Werke der Autorin gespannt. :)
Idee: Die Idee hat mir insgesamt recht gut gefallen. :)
Sofort werden wir in die Geschehnisse des Buches geworfen- Stella, unsere Hauptprotagonistin findet ihre toten Eltern. Ihre Welt liegt in Scherben. Sie ist gebrochen, wird in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert und wir lernen sie schnell, besser kennen. Denn langsam lebt sie sich ins Leben zurück.
Aber nicht nur das: Stella scheint unglaubliche Gaben zu besitzen.
Nicht nur, dass sie die Seelen aller Menschen anhand von Galaxien in ihren Augen erkennen kann.
(Getrübte Galaxien bedeuten Trauer, mehrere ausgeprägte Planeten z.B. das der Person mehrere Menschen wichtig sind, etc), sondern sie scheint auch unmittelbar mit der Sonne und dem Mond verbunden zu sein..
Stella muss sich nicht nur an ihre neuen Pflegeeltern gewöhnen, sondern herausfinden, was es mit ihren Gaben auf sich hat. Denn diese sind keineswegs natürlichen Ursprungs.. Als sie dann auch noch auf Noris trifft, der genauso zu sein scheint wie sie, muss sie feststellen, dass ihre Eltern ihr wohl einiges verheimlicht haben..
Wem kann sie vertrauen?
In diesem Buch geht es um Freundschaften, Liebe, aber auch Selbstfindung und Akzeptanz. Leider konnte mich das Buch jedoch nicht so fesseln wie erhofft.
Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung. (:
Ich muss sagen, dass ich tatsächlich sehr über den Inhalt und den Verlauf des Buches überrascht war.
Für mich hatte es nicht nur Fantasyelemente und ein wenig Romance, sondern auch einen Hauch von Crime. Eine interessante Mischung! (:
Das Ende hat mir recht gut gefallen. (: Es war ein klassisches Happy End mit einer etwas offenen Zukunft. Jedoch schon sehr positiv ausgelegt. Auch die Wendungen zum Schluss waren unverhofft und überraschend. Insgesamt ein netter Einzelband für Zwischendurch. (:
Charaktere: Die Charaktere haben mir gut gefallen.
Im Vordergrund steht die junge Stella. Stella mochte ich recht gerne- sie ist ein starkes Mädchen, obwohl sie soviel durchgemacht hat. Vor allem ist sie jedoch auch jemand der auch mal Schwäche zulässt und unperfekt ist. Diese Mischung hatte etwas sehr natürliches an sich. Ich muss sagen, dass ich wegen des detaillierten Schreibstils von ihrem Charakter etwas abgelenkt wurde, aber dennoch war sie nicht vollkommen farblos.
Auch Noris gefiel mir als Charakter recht gut. Anfangs kam er als Bad Boy daher, aber das Image wechselte relativ zügig.. Zumindest gegenüber Stella. :)
Viele der Charaktere durchleben eine gravierende Veränderung zum Ende hin und das Bild was man von ihnen hat, ändert sich radikal. Mindblowing.
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 3,5 Sterne. (: Für mich war die Geschichte eine echte Überraschung vom Inhalt her und hat mich gut unterhalten können, war aber kein Highlight für mich. Ein Buch was perfekt für Zwischendurch geeignet ist und eine erfrischend andere Story bietet. Gerade für die Sternengucker unter uns ein Muss. ♡























