Bücher mit dem Tag "sophie"
84 Bücher
- Cassandra Clare
Clockwork Angel
(2.087)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"One must always be careful of books," said Tessa, "and what is inside them, for words have the power to change us."
Mit dem Auftaktband der "Infernal Devices"-Reihe wenden wir uns nun Tessa, Jem und Will zu, die wir in dieser Kombi bereits in den "Legenden der Schattenjäger-Akademie"-Reihe kennengelernt haben. Hier geht es nun um die Anfänge ihrer Beziehung und das Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit. Die Geschichte spielt in London des 19. Jahrhunderts, Sprachstil und Gepflogenheiten (Können Frauen überhaupt Schattenjäger sein und Hosen tragen?) sind entsprechend angepasst. Das hat der Geschichte einen ganz neuen Touch in der bereits gewohnten Handlungslinie verpasst. Auch Charaktere wie Magnus und Camille sind wieder kurz am Start.
Der erste Band der Trilogie ist leicht als solcher zu erkennen. Viele Handlungsstränge sind erst in der Anfangsphase, es bleiben viele Fragen offen, und die Suche nach dem Magister hat gerade erst begonnen. Die Spannung leidet darunter etwas. Zwar hat das Buch auch ein Finale und gerade die letzten Hundert Seiten haben ordentlich angezogen, nichtsdestotrotz passiert nicht wirklich viel. Vielmehr geht es um den Charakteraufbau der drei Protagonist*innen sowie die frühere Politik zwischen Schattenjägern und Unterweltlern. Wenn man die "aktuelle Situation" aus der Hauptreihe rund um den Kalten Frieden kennt, kann man die damalige fast als Freundschaft bezeichnen.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr bildlich, so dass ich trotz der eher gemächlichen Handlung förmlich durch die Seiten geflogen bin. Mit Will als Charakter bin ich bisher noch nicht ganz warm geworden, er ist sehr arrogant, überheblich und trieft nur so vor Sarkasmus. Erinnert das nicht an einen anderen Charakter? Ich kann verstehen, dass Clare den Herondale-Männern ähnliche Charakterzüge verpassen wollte, aber bisher ist mit die Ähnlichkeit zu Jace zu groß, zumal Will auch eine geheimnisvolle, aber gleichwohl tragische Familiengeschichte hat. Ich bin gespannt, wann das erste Zusammentreffen zwischen ihm und Magnus erzählt wird, und wie sich Will noch zu dem liebevollen und sympathischen Ehemann von Tessa entwickeln wird, den wir aus den "Legenden der Akademie" kennen.
"Clockwork Angel" ist ein interessanter Auftakt mit Steampunk-Elementen, der bereits das Potenzial dieser Reihe zeigen kann. Ich vergebe 4/5 Sterne.
- Soman Chainani
The School for Good and Evil - Es kann nur eine geben
(434)Aktuelle Rezension von: SinaAnisNachdem ich vor ein paar Jahren den dazugehörigen Film auf Netflix gesehen habe, wollte ich mich nun auch an das Buch wagen.
Meine Arbeitskollegin meinte, es sei ein Buch, welches super in den Herbst passen soll.
Die Geschichte über Sophie und Agatha verläuft ganz anders, als ich erwartet habe... Ich habe mich auf eine ruhige und cozy Jugendfantasy vorbereitet, erhalten habe ich einen tollen ausgearbeiteten Fantasyroman mit diversen Charakteren.
Obwohl das Buch etwas über 500 Seiten beinhaltet, hat es sich gar nicht nach so vielen angefühlt. Ich kam sehr schnell und simpel durch die Seiten. Also auch eine sehr einfache Sprache aber trotzdem nicht zu einfach.
Die verschiedenen Wendungen auf den letzten 200 Seiten haben mich richtig unerwartet getroffen-wirklich klasse gemacht.
Was mich am Anfang etwas verwirrt hat, war, dass die Sicht innerhalb der Kapitel zwischen Sophie und Agatha gewechselt hat. Da habe ich mich aber schnell angepasst.
Die Botschaft hinter diesem Buch finde ich sehr stark! Kann man alle Menschen immer nur in Gut oder Böse einteilen oder gibt es auch etwas dazwischen? Auch hat mich toll gefunden, wie gezeigt wird, wie man sich bei engen Freunden auch täuschen kann.
Also nicht nur ein Buch, welches eine Geschichte erzählt, sondern auch gute Ratschläge für das Leben mitgibt :)
Fazit
Ein abwechslungsreicher Jugendfantasyroman, der sich definitiv sehen lässt! Passt stimmungsmässig wirklich gut in den frühen Herbst.
Kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn man noch nicht so viel gelesen hat, da man schnell in diese Fantasywelt eintauchen kann.
Band 1 von einer mehrteiligen Reihe.
- Cassandra Clare
Clockwork Princess
(1.282)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BIn diesem finalen Teil der „Chroniken der Schattenjäger“ bekommt man als Leser nochmals alles, was an den ersten beiden bereits fesselnd war. Die Story geht spannend weiter und schafft es mit Wendungen, ein paar Höhepunkten und detaillierten Beschreibungen zu begeistern. Neben der (Fantasy-)Story entwickeln sich dabei auch die Liebesgeschichten weiter. Diese wird perfekt in die Geschichte integriert, sodass sie sich daraus ergeben, aber nicht überhand nimmt. Die Handlung und die Emotionen, die vermittelt werden, waren toll. Und auch die bereits aus den ersten beiden Bänden bekannten Charaktere können weiterhin überzeugen. Dabei konnte mich dieser Teil mit dem Fortgang der Handlung und den vermittelten Gefühlen sogar noch etwas mehr begeistern als der letzte. Vor allem dann das (emotionale) Ende, das die Autorin einleitet und dann schreibt…
Das Buch bildet mit fesselnder Fantasy, tollen Charakteren, Emotionen und Gefühlen und dem Ende ein tolles Finale der Reihe.
- Cassandra Clare
Clockwork Prince
(1.430)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld„I've never minded it," he went on. "Being lost, that is. I had always thought one could not truly be lost if one knew one's own heart. But I fear I may be lost without knowing yours.”
Vier Monate ist der letzte Band der Reihe nun für mich her und dank Clares Schreibstil, beiläufig vergangene Ereignisse zu wiederholen, bin ich auch gut wieder in die Geschichte eingetaucht. Das war es dann aber leider auch schon und das ist auch mein allergrößter Kritikpunkt an diesem zweiten Band: An Handlung passiert eigentlich gar nichts. Die ersten 300 Seiten plätschern nur so vor sich hin, ehe es einen winzigen Schritt vorangeht und dann auch wieder auf der Stelle trampelt. Das hat mich wirklich überrascht, denn die „Infernal Devices“-Reihe ist sehr gut bewertet und das tatsächlich auch von Buch zu Buch besser. „Clockwork Prince“ jedoch fand ich leider am langweiligsten vom bisherigen Shadowhunter-Universum.
Ich verstehe, dass der Fokus hier wesentlich auf dem Liebesdreieck zwischen Will, Jem und Tessa liegt und somit auch auf dem character development, doch etwas Handlung und Spannung müsste doch drin sein! Bei der Suche nach Mortmain geht es eigentlich keinen Schritt weiter, Tessas wahre Identität ist immer noch ein Rätsel. Immerhin erfahren wir, warum Will immer so gehässig ist/war und die Nate-Storyline wird auch abgeschlossen. Das war es im Grunde schon.
Das genannte Liebesdreieck ist leider auch nicht zu hundert Prozent mein Geschmack. Mir gefällt die Dynamik zwischen den dreien eigentlich sehr und auch die Kurzgeschichte aus „Legenden der Schattenjägerakademie“, die in der Zukunft spielt, war sehr emotional. Nachdem sich Tessa hier am Ende aber nun für Jem entscheidet und Will ihr dann vom Fluch erzählt, wird sehr deutlich, dass Jem nur ein Lückenfüller war, und das finde ich einfach nicht fair ihm gegenüber. Dass das trotzdem als Liebe dargestellt wird, Tessa aber nun immer nur Gedanken für Will hat, schmerzt mich einfach. Das verleiht dem Ganzen, dass Tessa und Jem ja viel später nach Wills Tod auch noch heiraten, irgendwie einen faden Beigeschmack. Ich bin sehr gespannt, wie sich das noch entwickelt, auch wenn ich das Ende ja kenne.
“Clockwork Prince“ war für mich leider ein typisches Fillerbuch, mit dessen Weiterlesen ich mich aufgrund starker Langeweile sehr schwer getan habe. Ich vergebe 3/5 Sterne und hoffe, dass der Abschlussband wieder besser wird.
- Sarah Sprinz
Infinity Falling - Mess Me Up
(337)Aktuelle Rezension von: connys_buechererlebnisseÜber das Buch:
Titel: "Infinity Falling – Mess Me Up"
Reihe: Infinity Reihe Band 1
Autorin: Sarah Sprinz
Verlag: Lyx
Genre: New Adult
Seiten: 544
Format: Hörbuch
Sterne: 🌟🌟🌟🌟
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Klappentext:
"Nur wenn sie in fremde Rollen schlüpft, fühlt sich Schauspielerin Aven Amenta wie sie selbst. Doch seit eine Stalkerin in ihre Privatsphäre vorgedrungen ist, würde sich die Zwanzigjährige am liebsten verstecken. Der Umzug nach Vancouver für die Dreharbeiten des Kinoblockbusters „Infinity Falling“ kommt Aven daher gerade recht. Womit sie nicht gerechnet hat: Die männliche Hauptrolle wird kurzfristig mit Hayes Chamberlain besetzt. Statt Schauspielerfahrung bringt der Ex-Boyband-Star nur einen Haufen Fans und Medienrummel mit, den Aven eigentlich meiden wollte. Doch mit jedem Tag fällt es ihr schwerer, sich von ihm fernzuhalten. Bis Hayes begreift, dass er nicht mit Aven zusammen sein kann, ohne sie in Gefahr zu bringen."
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Meine Meinung:
Mit „Infinity Falling – Mess Me Up“ legt die Autorin den Auftakt einer neuen Reihe vor, die thematisch zwischen emotionalen New Adult, intensiver Figurenentwicklung und atmosphärisch dichtem Storytelling angesiedelt ist. Als Hörbuch entfaltet der Roman eine besondere Wirkung – nicht zuletzt durch die Sprecher*innen, die den Figuren spürbare Persönlichkeit verleihen und die emotionale Reise greifbar machen.
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Sprecherleistung
Die Stimmen der Sprecher*in transportieren die unterschiedlichen Stimmungen sehr nuanciert durch sanfte, intime Passagen, die warm und nahbar wirken. In Konfliktszenen schwingen Nervosität, Verletzlichkeit sowie Wut realistisch mit. Die Sprecher*in treffen die Tonlage und Charaktertiefe der Protagonisten so authentisch, dass man schnell das Gefühl hat, in ihre Welt hineingezogen zu werden. Pausensetzung, Rhythmus und Betonung sind so fein abgestimmt, dass das Hörbuch nie monoton wirkt. Gerade emotionale Momente profitieren enorm davon – man spürt das Zittern einer Stimme, die angespannte Stille oder den scharfen Bruch in einem Streit.
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Atmosphäre & Erzählstil
Die Autorin bleibt ihrem typisch Stil treu: flüssig, poetisch, emotional, dennoch modern und nicht überladen sowie detailreich, aber hin und wieder etwas langatmig. Sie schafft eine Atmosphäre zwischen Leichtigkeit und Schmerz, zwischen Sehnsucht und Selbsterkenntnis. Das Setting – meist urban, mit kreativen oder studentischen Milieus – wirkt authentisch und zugänglich. Jeder Schauplatz bekommt eine eigene Stimmung, die im Hörbuch besonders lebendig wird.
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Figuren & Emotionen
Die Protagonisten sind eindeutig das Herzstück- Die Autorin zeichnet sie mit all ihren Brüchen, Ängsten und Wunschvorstellungen so plastisch, dass man sie sehr schnell versteht – auch dort, wo sie Fehler machen. Tabus, Trauer, Scham und mentale Last fallen besonders auf, denn diese Aspekte werden ernst und realistisch behandelt. Die Chemie zwischen den Figuren ist intensiv, glaubwürdig, berührend, ohne künstliche Dramatisierung. Bei der emotionalen Entwicklung ist der Weg der Charaktere nicht immer geradlinig, aber nachvollziehbar und voller kleiner, bedeutsamer Momente. Wer schon Bücher der Autorin kennt, bekommt hier eine reifere, intensivere Variante ihrer Charakterdynamiken.
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Themen & Tiefgang
„Infinity Falling – Mess Me Up“ bewegt sich zwischen Coming-of-Age und Erwachsenwerden, beleuchtet aber auch schwere Themen. Ohne ins Dramatisch-Selbstzweckhafte abzurutschen, webt die Autorin Themen ein wie: Selbstvertrauen und Selbstwert, emotionale Abhängigkeit, Traumata und Schuldgefühle, Bindungsangst sowie die Suche nach dem „richtigen“ Platz im Leben. Sie behandelt diese Inhalte mit großer Sensibilität. Das Hörbuch verstärkt diesen Eindruck, weil man Nähe und Verletzlichkeit direkt in der Stimme hört.
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Romantik & Spannung
Die Liebesgeschichte entwickelt sich zwar emotional und intensiv, aber nicht überhastet. Sie lebt von knisternden Spannungsmomenten, persönlichen Rückschlägen, ehrlicher Verletzlichkeit und langsamen Vertrauensaufbau. Die romantischen Szenen wirken nicht kitschig, sondern natürlich und reif. Gleichzeitig gibt es genügend Konfliktpotenzial, um das Hörbuch durchgehend spannend zu halten.
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Fazit:
„Infinity Falling – Mess Me Up“ als Hörbuch ist ein intensives, atmosphärisch starkes und emotional tiefgehendes Erlebnis. Die Autorin verbindet feinfühlige Figurenzeichnung mit Themen, die unter die Haut gehen, ohne zu überfordern. Die ausgezeichnete Sprecherleistung macht das Hörbuch zu einer perfekten Wahl für alle, die sich fallen lassen und mitfühlen wollen. Für mich war es ein spannendes sowie wunderschönes Hörerlebnis. Vielen lieben Dank an die Autorin sowie die Sprecher*innen für die tollen Stunden. Hiermit vergebe ich 5 von 5 Sternen und kann auch hier sagen, es lohnt sich definitiv zu dem Buch zu greifen. - Jojo Moyes
Ein Bild von dir
(837)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsDieses Buch handelt von zwei Frauen, die 100 Jahre auseinanderleben, doch deren Geschichte durch ein Gemälde verbunden ist. Dieses Gemälde wurde 100 Jahre zuvor von Sophie Lefèvre gemalt und hängt jetzt in Livs Haus, doch wie kam es dazu?
Jojo Moyes hat irgendwas wunderschönes an ihrem Schreibstil, das mich immer zum Weiterlesen bringt. Dieses Buch hatte auf der einen Seite tragische und traurige Inhalte, doch war am Ende mal wieder wunderschön.
Die Charaktere wurden perfekt getroffen. Die Ähnlichkeiten zwischen Liv und Sophie sind mir direkt aufgefallen und ich bewundere beide für ihr Durchhaltevermögen und ihren Kampfgeist.
Durch die präzise Beschreibung konnte man sich das kleine französische Örtchen richtig bildhaft vorstellen.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne historische Romane liest oder es einfach mag, wenn Geschichten realitätsnah geschrieben werden. - Eva Siegmund
Pandora - Wovon träumst du?
(259)Aktuelle Rezension von: CreamyDieses Buch hat ewig auf meinem Sub gelegen doch ich bin so froh das ich es gelesen habe.
Das Buch ist eine Dystopie und spielt in Deutschland genauer gesagt in Berlin. Man kommt sofort in die Geschichte rein und kann alles nach vollziehen. Ich konnte mich auch größtenteils mit den beiden Hauptfiguren, Liz und Sophie, identifizieren. Allerdings ging mir ihr Kennenlernen etwas zu schnell, für mich war es etwas unrealistisch das sie ihre Vergangenheit so schnell akzeptiert haben.Doch die ganze Grundidee des Buches hat mir super gefallen, dem Buch hat es nie an Spannung gefehlt und auch die technischen Aspekte wurden ausreichend so dass man alles nachvollziehen konnte.
Den "großen Showdown" hätte ich mir persönlich etwas anders vorgestellt doch allem in allem ein überaus gelungenes und empfehlenswertes Buch. - Anne Freytag
Den Mund voll ungesagter Dinge
(693)Aktuelle Rezension von: downey_jr"Und ich gebe es ja nur sehr ungern zu, weil es so traurig und langweilig ist, aber irgendwie ist normal zu sein auch beruhigend. Weil man kein einzelner Fisch, sondern Teil eines riesigen Schwarms ist. Weil man Deckung und Schutz in der Masse findet. Weil man weiß, dass man nicht allein ist."
Das Leben der 17jährigen Sophie war von Anfang an nicht einfach: Ihre Mutter verließ sie gleich nach ihrer Geburt und sie wuchs alleine bei ihrem Vater Christian in Hamburg auf. Ihr bester Freund Lukas, mit dem sie von klein auf unzertrennlich war, ist zu seiner Freundin nach Frankreich gezogen, um dort sein Abitur zu machen.
Sophie selbst war noch nie richtig verliebt, obwohl sie schon was mit dem einen oder anderen Jungen hatte.
Als ihre Vater eine ernsthafte Beziehung eingeht, muss Sophie gegen ihren Willen zu Lena und ihren Söhne Leon und Valentin nach München ziehen.
Sophie ist fest entschlossen, Lena und ihre Söhne nicht zu mögen, doch Lena ist so ganz das Gegenteil einer "typischen" Stiefmutter.
Und dann ist da noch das Nachbarsmädchen Alex, von der Sophie gleich fasziniert ist.
Das Leben in der neuen Stadt ist besser, als Sophie erwartet hätte, doch ein unerwarteter Kuss bringt alles durcheinander...
Anne Freytags Erzählstil hat mir auch bei diesem Jugendbuch sehr gut gefallen. Sophies Verhalten konnte ich (vor allem Jungs gegenüber) nicht immer nachempfinden oder gut finden, ihre Selbstzweifel und Ängste kamen jedoch sehr gut rüber.
Besonders liebenswert fand ich die Charaktere von Leon und Lena. Auch Alex fand ich recht authentisch getroffen, und einen besten Freund wie Lukas hätten wohl viele Mädchen gerne.
Schön ist, dass Anne Freytag nicht explizit die sexuelle Orientierung hervorhebt, sondern das Gefühl, geliebt zu werden und zu lieben.
Die stets treffend formulierten Kapitelüberschriften sowie die am Ende des Buchs aufgeführte Playlist sind schon typisch für Anne Freytag und gefallen mir richtig gut.
Ein sehr schöner, emotionaler Coming-of-Age-Roman (nicht nur) für Jugendliche.
- Diana Wynne Jones
Das wandelnde Schloss
(324)Aktuelle Rezension von: JeannasBuechertraumDas Wandelnde Schloss ist mein Lieblings Ghibli Film! Schon lange wollte ich die Bücher auf denen der Film bassiert lesen. In den Grundzügen sind die Geschichten sehr ähnlich aufgezogen. Sophie ist die älteste Tochter und arbeitet in einem Buchladen - zurückgezogen mit zu wenig Selbstbewusstsein. Als sie von einer Hexe in eine alte Frau verwandelt wird findet sie unterwegs auf das wandelnde Schloss des Zauberers Howl. Sie bleibt dort als Haushälterin, lernt den Feuerdämon Calzifer kennen und den Zauberlehrling Michael. Die Vogelscheuche gibt es natürlich auch - aber umso mehr man liest umso mehr Unterschiede fallen auf.
Das ganze ist deutlich detaillierter und Handlungsstränge werden zunehmend anders als ich es aus der Verfilmung kennen. Es hilft aber bei der Vorstellung die Darstellungen aus dem Film bereits zu kennen. Dadurch wars für mich aufjedenfall viel schöner.
Ich nag die Original Geschichte super gern! Die Side Storys um ihre Schwestern und natürlich die Vergangenheit um Howl aber va Sophie! Aus ihr wird im Buch so viel mehr gemacht 😍 zauberhaft allem zu folgen ❤️ Eigentlich wollte ich nur wieder ein Buch vom SUB befreien, aber jetzt will ich die Reihe aufjedenfall zu Ende verfolgen 🥰
- Julia Quinn
Bridgerton - Francesca & Michael
(220)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterIch gebe zu, ich war schon ein bisschen enttäuscht, als ich in der Serie rund um Penelope und Colin mitbekommen habe, dass Francesca ebenfalls geheiratet hat. Bekommt sie etwa keine eigene Folge? Oder müssen wir uns ihre Liebesgeschichte mit John noch einmal komplett anschauen? Das Rätsel war dann gelöst, als ich diese Reihe bei mir einziehen ließ. Es gibt also einen Michael und wie er in Francescas Leben kam, wird im 5. Band erzählt.
Die Countess von Killmartin ist ganz glücklich mit ihrem Mann. Doch er verstirbt plötzlich und unerwartet, und sie ist nicht nur Witwe, sondern theoretisch auch nicht mehr in Schottland zu Hause, denn sie hat keinen Erben. Michael Sterling, der Cousin ihres Mannes, ist nun der Earl. Er hat ein großes Geheimnis. Er liebt Francesca schon seit er sie kennt doch war sie bisher für ihn verboten. In seinem Bewusstsein ändert sich das auch nach dem Tod von John nicht. Die beiden sind seelenverwandt und so wundert es Francesca, dass Michael sich auf einmal von ihr abzuwenden scheint. Wird sie seinem Geheimnis auf die Spur kommen?
Das müsst ihr nun selber lesen
Wie immer ist Bridgerton, ein sehr kurzweiliges Vergnügen, dass mich gut ablenkt, das nebenher gelesen werden kann und belanglos, aber sehr unterhaltend ist. Hier habe ich tatsächlich etwas gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Michael schien mir provokant und so unentschlossen und später habe ich auch Francesca nicht so richtig verstanden. Manches Mal musste ich mit den Augenrollen, weil doch irgendwie klar war, dass sie zueinander kommen sollen und können, aber beide auf Basis irgendwelcher Konventionen, die keiner so richtig verstanden hat, erst mal davon Abstand nehmen. Zum Ende hin war ich allerdings doch sehr berührt. Und der Epilog hat mich diesmal nicht verärgert, sondern mir fast sogar Tränen der Rührung, in die Augen getrieben.
Interessant ist auf jeden Fall, dass wir es diesmal nicht mit einer Jungfrau zu tun haben, die erst in die Liebe eingeführt werden muss, sondern eine erfahrene Ehefrau. Das verleiht dem Spice zumindest ein bisschen einen anderen Charakter. Der Rest der Familie Bridgerton kam nur sehr selten und meist in Briefen vor. Das ist ein bisschen schade, denn ich mag diese Truppe doch sehr.
In der Verfilmung ist für mich Francesca, neben Kate, die attraktivste der Bridgerton Frauen. Hannah Dodd hat die Rolle sehr graziös und anmutig verkörpert. Auf diese Staffel müssen wir wohl noch ein bisschen warten. Jetzt freue ich mich erst mal auf Januar und Benedict und Sophie.
- Claire Douglas
Missing - Niemand sagt die ganze Wahrheit
(262)Aktuelle Rezension von: bookxn_bellyIch habe zuvor noch nichts von dem Buch oder der Autorin gehört oder gelesen gehabt, daher bin ich wirklich völlig unvoreingenommen gestartet.
Auch wenn das Cover erstmal nicht besonders ist und recht simple scheint, könnte es dennoch nicht besser zum Inhalt des Buches passen.
Der Schreibstil konnte mich bereits im ersten Kapitel richtig packen. Das Buch ist wirklich grandios geschrieben. Es fiel mir wirklich schwer es überhaupt aus der Hand zu legen. Einzig und alleine die Kapitel waren teilweise schon recht lange für meinen Geschmack.
Im Buch wird aus zwei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Aus Vergangenheit & Gegenwart und zusätzlich noch aus Sicht zweier Personen. Ich fand diese Erzählweise richtig gut und vor allem auch total abwechslungsreich.
Die Charaktere waren alle verständlich und nachvollziehbar.
Zum Ende des Buches konnte ich zwar bereits erahnen, in welche Richtung wir uns mit der Auflösung bewegen und so habe ich einen Teil bereits erraten. Das eigentliche Ende konnte mich dann aber richtig überraschen und war für mich absolut nicht vorhersehbar. Es war gut und überzeugend gemacht!
Schlussendlich kann ich festhalten, dass mich das Buch hervorragend unterhalten hat und ich jederzeit wieder zu einem Buch der Autorin greifen würde. Das Buch hält was es verspricht und ist eine klare Leseempfehlung wert!
- Julia Quinn
Bridgerton - Benedict & Sophie
(336)Aktuelle Rezension von: claudis_buecherweltDas Buch ist nun das erste, welches ich vor dem Erscheinen der TV-Staffel gelesen habe. Und ich habe es geliebt. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich bin jetzt natürlich auf die TV Umsetzung gespannt. Die Spannung, Emotionalität und die Liebe wurden auch dieses Mal wieder sehr authentisch dargestellt.
- Paul Auster
Die New-York-Trilogie
(255)Aktuelle Rezension von: itwt69Nachdem die erste Geschichte die längste war, habe ich mich dennoch durchgequält: Dieser vielgelobte Schriftsteller scheint ein Problem mit Namen zu haben, alles ist total verwirrend und ergibt zumindest für mich überhaupt keinen Sinn. Die 2. Geschichte beginnt dann mit vielen "Farbnamen" - ich habe noch ein paar Seiten durchgehalten, danach war Schluss. Auch hier zusammenhanglose, endlose Beschreibungen von Nebensächlichkeiten und keinerlei roter Faden. Keinbe Ahnung, warum Paul Auster so gehyped wird - mein Fall ist das ganz bestimmt nicht...
- Jojo Moyes
Die Tage in Paris
(633)Aktuelle Rezension von: Rebecca_26Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die Vorgeschichte für das Buch lesen möchte .
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
also das Buch ist für alle ein Muss die :- Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
- Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
- Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
- Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
- Kristen Callihan
Idol - Gib mir deine Liebe
(233)Aktuelle Rezension von: Jannette21Für mich ist Jax der spannendste Charakter der Band bzw. der Geschichte. Man lernt ihn bereits in Band 1&2 kennen und erfährt schon etwas über seine psychische Situation. Die Story fing sehr humorvoll an und wurde immer emotionaler und tiefgründiger als es für Jax darum ging sich Stella zu öffnen. Für mich eine absolute Leseempfehlung!
- Axel Petermann
Im Kopf des Bösen - Ken und Barbie
(197)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Ich mag True-Crime Geschichten.
Das Buch hat mich aus diesem Grund auch gleich angesprochen. Der Klappentext klang vielversprechend und das Buch hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
Die Geschichte beginnt gleich voller Spannung im Rhein werden in Beton eingegossen Leichenteile einer jungen Frau gefunden, ist es die seit einem Tag vermisste junge Frau? Der Rechtsmediziner gibt Entwarnung es ist nicht die vermisste junge Frau. Sophie Kaiser und Leonhard Michels vom BKA Wiesbaden werden informiert und begleiten die Suche nach der Vermissten.
Der Fall war von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur spannend und hat mich absolut gefesselt. Sophie, die unter dem Asperger Syndrom leidet ist eine sehr fokussierte und trotzdem sehr sympathisch Ermittlerin, Leonhard Michels macht sie zu einem tollen Ermittlerteam.
Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten.
- Laura Newman
Coherent
(152)Aktuelle Rezension von: WortmagieLaura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?
Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …
Könnt ihr euch vorstellen, das Internet im Hirn zu haben? Mit einem Zwinkern digitale Fotogalerien durchstöbern, mit einem Gedanken E-Mails schreiben, mit einem Nicken Bestellungen aufgeben: Sophie, die Protagonistin in Laura Newmans SciFi-Roman „Coherent“, kann genau das. Und mehr. Sie braucht kein Endgerät, um online zu sein. Sie ist das Endgerät. Abgefahren. Aber ist es das wirklich? Oder wagte Newman mit diesem Buch einen Blick in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft? Die Autorin öffnet mit den Fähigkeiten, die sie Sophie verleiht, eine unheimliche Büchse der Pandora moralischer und ethischer Implikationen, die sich in meinem Kopf verselbstständigten. Ich konnte mir mühelos ausmalen, was dieses „Upgrade“ für das Zusammenleben der Menschheit im großen Rahmen bedeuten könnte. Schon jetzt sind wir mit den Auswüchsen der Digitalisierung überfordert, bemängeln zunehmende Beschleunigung, Anonymität und soziale Kälte, Verrohung und Skrupellosigkeit – wie sähe diese Entwicklung erst aus, bräuchten wir Smartphones und Laptops nicht mehr als Krücke? Für mich ist völlig offensichtlich, dass alles noch schneller, noch vernetzter, noch gläserner wäre und ja, diese Aussicht beunruhigt mich. „Coherent“ brachte mein Kopfkino ordentlich auf Touren, obwohl Laura Newman all diese Konsequenzen gar nicht anspricht. Sie spekuliert nicht und beleuchtet Sophies Fähigkeiten lediglich aus der engen Perspektive ihrer sympathischen Protagonistin. Sie erwähnt zwar potenzielle militärische Einsatzgebiete, aber weitere Folgen klammert sie aus. Ich denke, dass diese Beschränkung dem Genre des Buches geschuldet ist. Die negativen gesellschaftlichen Aspekte passen eher in einen Roman für ein älteres Publikum und ich finde nicht, dass „Coherent“ durch den Verzicht darauf etwas fehlt, schließlich breiteten sie sich vor meinem inneren Auge trotzdem aus. Dass ich fähig war, die Idee der Geschichte über ihren Rahmen hinaus zu analysieren, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Newman sich stark um Vorstellbarkeit und Realismus bemühte. Sophies Zustand ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis eines fragwürdigen Experiments. Ich schätze es als plausibel ein, dass bereits in diese Richtung geforscht wird. Dennoch bin ich skeptisch, ob die Autorin Sophies Reaktion auf die Datenmenge, die sie überrollt, drastisch genug darstellt. Kopfschmerzen scheinen mir zu wenig zu sein, weil ich glaube, dass das menschliche Hirn unter dieser Informationsflut zusammenbrechen würde. Doch natürlich konnte Sophie schlecht ein sabberndes Wrack sein – Jean hätte sich dann wohl kaum für sie interessiert. Die Romanze zwischen den beiden fand ich putzig und nicht allzu aufdringlich; ich empfand es als glaubhaft, dass sie sich auf der Flucht vor der ominösen Behörde näherkommen. Diese strenggeheime, fiktive Behörde klang durchaus etwas nach Verschwörungstheorie, ich kann allerdings verstehen, dass Newman eine Regierungsvertretung, die keinerlei rechtlichen Restriktionen unterworfen ist, porträtieren wollte. Letztendlich kann ja niemand beweisen, dass es diese Männer und Frauen in Schwarz nicht gibt, die unschuldige Teenager quer über den Globus jagen.
„Coherent“ ist meiner Meinung nach ein gelungener SciFi-Jugendroman, der das Kunststück vollbringt, über die Grenzen der Geschichte hinaus verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Während der jüngeren Leserschaft eine aufregende, futuristisch anmutende Handlung und nahbare Figuren geboten werden, können sich ältere Leser_innen wie ich zu unausgesprochenen Schlussfolgerungen stimulieren lassen. Das schafft nicht jedes Buch und spricht definitiv für Laura Newmans Talent. Nichtsdestotrotz hätte ich mir insgesamt eine kritischere Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten ihrer Protagonistin gewünscht. Es ist vollkommen in Ordnung, dass sie auf den düsteren, mahnenden Zeigefinger verzichtete, doch sie hätte zumindest anklingen lassen können, dass diese nicht nur Vorteile haben. Wir sollten niemals vergessen, dass das Internet zwar ein Raum der Wunder ist – aber eben auch ein Raum voller Gefahren, Heimtücke und Illegalität.
- Theresia Graw
Das Liebesleben der Suppenschildkröte
(96)Aktuelle Rezension von: romanasylviaDie Geschichte hat mir sehr gut gefallen, obwohl sie vorhersehbar ist. Für zwischendurch genau richtig. - Soman Chainani
The School for Good and Evil - Eine Welt ohne Prinzen
(151)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeBand 2
Es ist sicher möglich diese Fortsetzung ohne Vorkenntnis des ersten Bandes zu lesen, jedoch empfehle ich die Reihenfolge einzuhalten, da auf einige nebensächlich erscheinende Details in Band 1 eingegangen wird, deren in diesem Buch vorausgesetzt werden.
Als Agatha und Sophie an „Die Schule von Gut und Böse“ zurückkehren, ist sie sehr verändert: Es gibt nun eine Mädchen- und eine Jungenschule, die gegeneinander einen erbitterten Kampf führen. Und es liegt an Agatha und Sophie das Gleichgewicht wiederherzustellen.
Die Übersichtskarte der Schule und Umgebung im Bucheinband ist identisch mit der aus Band 1, obwohl nur wenig davon mit der „neuen“ Schule übereinstimmt. Auch fand keine Fehlerkorrektur statt.
Mich langweilt das ständige Hin und Her zwischen Sophie und Agatha: Sie vertrauen einander, Sophie ist jetzt eine der Guten, sie wollen gemeinsam zurück in ihr Dorf, sie arbeiten zusammen. Aber könnte Sophie nicht doch eine Hexe sein, die Agatha ihr Glück nicht gönnt?
Die Nebenfiguren sind mir in diesem Buch deutlich sympathischer als die ständig unentschlossenen Protagonistinnen.
Auch die Fehler werden kaum weniger (jemand stürzt zur Tür, sieht aber etwas aus dem Fenster; Missdeutungen der Schulbewertungen)
Ich bekam beim Lesen immerhin eine Vermutung, dass zumindest der männliche Protagonist circa 14-15 Jahre alt sein dürfte. Genaue Altersangaben fehlen leider vollständig.Fazit: Liest sich gut, inhaltlich schwächer als Band 1, ständiges Hin und Her in der Geschichte verwirrt bis hin zum Finale inklusive Cliffhanger. Ich beende die Reihe damit, habe kein Interesse an den Fortsetzungen
- Jessica Khoury
Twin Island - Das Geheimnis der Sophie Crue
(49)Aktuelle Rezension von: ihkftDer Klappentext gefiel mir äußerst gut, doch leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht richtig mitgenommen hat. Ab der Mitte habe ich nur noch gelesen, um es fertigzubekommen und zu wissen, wies ausgeht.
Aber woran lags?
Die Story war gar nicht schlecht. Aber es wirkte auf mich etwas mechanisch und abgehetzt. Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin eine Checkliste abarbeiten: Einleitung ✓ Hintergrundstory der Protagonistin ✓ Lovestory ✓ Inselpanorama beschreiben ✓ Verfolgungsjagd ✓ Twist ✓ Spannung lösen ✓ Spannung wieder aufbauen ✓ Explosion ✓ etc.
Durch den Wechsel der drei Erzähler wurde die Sache nicht wirklich besser. Im Normalfall erhoffe ich mir von verschiedenen Perspektiven mehr über die Situation und Beweggründe der jeweiligen Person zu erfahren, aber selsbt das wirkte irgendwie ...künstlich und konstruiert. Ja, teilweise sogar stereotyp. Das ist echt schade, denn die Story hatte so viel potenzial.
Wem der Klappentext gefällt sollte das Buch ruhig lesen - die anderen Meinungen sind ja durchaus positiver :)
- Ashley Elston
10 Blind Dates für die große Liebe
(210)Aktuelle Rezension von: spozal89Eine ganz zuckersüßes und herzallerliebstes Romance-Buch. Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und humorvoll. Die behalte ich im Auge. Ich mochte die Familie von Sophie sehr gerne und wie sie sich für sie ins Zeug gelegt haben. Die Dates waren klasse und spannend und man fiebert mir Sophie richtig mit. Genau das richtige Buch für zwischendurch um abschalten zu können. Könnte ich mir auch gut als Film oder Kurzserie vorstellen!
- Jo Platt
Die Bücherfreundinnen
(183)Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertanteIch sag es ganz direkt: Ich hatte mir etwas anderes unter diesen Roman vorgestellt. Nachdem ich begriffen hatte, dass das Buch in eine andere Richtung ging, konnte ich mich langsam drauf einlassen (SPOILER).
Das fand ich gut:
Alice, Lydia und Miriam kennen sich seit dem Studium und haben zusammen im Studentenheim gewohnt. Die Idee zum Buchclub kam, als Miriam schwanger wurde, um einen festen Termin zu haben, an dem sich alle sehen. Dazu hat jede von den drei jemand neues mitgebracht (Connie, Sophie und Abigail).
Die Geschichte spielt in England, da bekommt es auf jeden Fall Pluspunkte von mir :) Bestückt ist das Buch mit ein paar Rückblenden, die meistens mit Lydia zu tun haben. Ein paar Dinge fand ich vorhersehbar, wenn auch nicht schlimm.
Vorne gibt es ein Personenverzeichnis, sowas mag ich immer gern :) Besonders mag ich Miriam, Sophie und Alice sowie Jon und Hugh. Greg hat für mich eine tolle Wandlung durchgemacht.
Das fand ich nicht so gut:
Bücher sind in diesem Roman ein sehr nebensächliches Thema, denn anders wie der Klappentext vermuten lässt, sind nicht der Buchclub und die Freundschaft unter ihnen im Fokus, sondern Alice, aus deren Sicht auch geschrieben wird. Ich habe mich sehr gewundert, wie ein Klappentext die Geschichte so anders darstellen kann und auch der Titel lässt ja auf einen anderen Fokus schließen. Da hab ich mir das englische Original angeschaut und festgestellt, dass im englischen sehr wohl der Fokus auf Alice und ihre Liebesgeschichte ist. Das finde ich sehr schade, dass so verfälscht übersetzt wurde. Auch das bei dieser Taschenbuchausgabe Connie im Klappentext völlig unterschlagen wurde. Vorne im Buch bei den Personen steht sie mit drin, da hab ich aber ehrlicherweise erst hingeschaut, als sie sofort am Anfang vorkam und ich mich fragte, wer sie ist.
Fazit:
Kurz um: Ich habe eine Geschichte über Freundschaft erwartet, in der Lesen ein großes Thema ist und die Liebesgeschichten das ganze würzen. Es ist aber ein klassischer Liebesroman. Es fiel mir sehr schwer, mich auf die neue Ausrichtung der Geschichte einzulassen, muss aber sagen, dass es ein gelungener Liebesroman ist. Vorhersehbar und doch schön <3
Bleiben oder Weg? Er wandert wohl auch auf meine Rereadliste, damit ich ihn nochmal unter dem Aspekt eines Liebesroman lesen kann :)
- Clara Sternberg
Sonntags bei Sophie
(103)Aktuelle Rezension von: Becky_loves_booksCover: Die Farben und das Arrangement des Covers gefallen mir wirklich gut. Es wirkt freundlich und heiter und lässt nicht unbedingt die ernste Geschichte vermuten, die sich im Inneren verbirgt.
Meinung: Möchte ich ein Buch lesen von dem ich schon vorher weiß, dass es mich zum Weinen bringen wird? Ja, denn auch ernste Themen gehören zum Leben, also auch zum Lesen dazu. In diesem Buch erzählt Rosa (Mitte 40) die Geschichte ihrer Freundschaft zu Sophie und Melanie. Am Anfang ist alles wunderbar, aber die Nachricht von Sophies erneuter Krebserkrankung trifft die Freundinnen wie ein Schlag. Da Sophie sich gegen eine Behandlung entschieden hat, verbringen die Frauen von nun an jeden Sonntag zusammen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Melanie ist schwanger und Sophie möchte das Baby unbedingt noch sehen. Dieser Roman ist sehr emotional, aber er erdrückt einen nicht. Es herrscht viel Freunde und Liebe in diesem Buch. Clara Sternberg nimmt ihre Leser mit viel Gefühl mit, lässt sie oft lächeln und manchmal eben auch weinen. So eine Freundschaft wie die hier beschriebene wünscht man sich und ich bin auch sicher, dass es sie gibt. Dieser wunderbare Roman ließ mich nachdenken. Ja, was wäre wenn? Hätte ich den Mut, mein Leben zu überdenken und nochmal einen neuen Weg einzuschlagen?
Fazit: "Sonntags bei Sophie" hat mich berührt - auf sanfte und leise Art und Weise. Ein wundervolles Buch über Freundschaft, Hoffnung, die Liebe und das Leben. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich nicht zu schade sind, auch mal ein Tränchen zu verdrücken. - Kristen Callihan
Idol - Gib mir dein Herz
(263)Aktuelle Rezension von: Cookie02Dies ist der zweite Teil der "Idol"-Reihe und wird abwechselnd aus den Perspektiven von Sophie und Gabriel erzählt. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen und behandelt ein anderes Paar.
Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gefallen, ich mochte den frechen Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten und ihr unkonventionelles Kennenlernen. Zugleich hat mir gefallen, wie gut beide den jeweils anderen einschätzen und lesen konnten, sodass man als lesende Person sofort ihre Verbindung gespürt hat. Ich mochte auch die Thematik um Paparazzi, Sensationsgier und was das Interesse der Medien bei Menschen des öffentlichen Lebens anrichten kann, das hier mehrfach aufgegriffen wurde. Die Nebencharaktere, die in anderen Büchern der Reihe eine Hauptrolle spielen, waren mir sehr sympathisch und ich mochte das Gefühl von Familie, das sie sich gegenseitig gaben.
Im Verlauf der Handlung hat sich die Entwicklung der Charaktere für mich ein bisschen im Kreis gedreht und sie kam mir insgesamt zu lang gezogen vor. Ich denke, ein paar Seiten weniger hätten dem Tempo der Geschichte gut getan. Außerdem sind mir die familiären Hintergründe der beiden Protagonisten ein bisschen zu knapp angerissen geblieben. Dennoch wurde ich sehr gut unterhalten, sowohl von den humorvollen Passagen, als auch von den emotionalen oder dramatischen Momenten.
Fazit:
Eine schöne Liebesgeschichte im Musikgeschäft, jedoch ohne eine:n Musiker:in in der Hauptrolle. Ich mochte den Humor und die in der Geschichte angesprochenen Themen und kann eine klare Empfehlung aussprechen.























