Bücher mit dem Tag "sozial"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sozial" gekennzeichnet haben.

74 Bücher

  1. Cover des Buches Die Känguru-Chroniken (ISBN: 9783548372570)
    Marc-Uwe Kling

    Die Känguru-Chroniken

     (1.126)
    Aktuelle Rezension von: andheu

    https://andheu.com/2020/07/29/die-kaenguru-chroniken-marc-uwe-kling/

  2. Cover des Buches Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück (ISBN: 9783492248280)
    François Lelord

    Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

     (1.162)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Hector ist Psychiater und er ist unzufrieden. Denn seine Patientin sind nicht alle gleich krank, manchen kann er mit Pillen helfen, andere dagegen sind einfach nur unglücklich, ohne dass ein offensichtlicher Grund dafür besteht. Deshalb beschließt er eines Tages, Urlaub zu machen. Da seine Freundin Clara nicht mitgehen kann, begibt er sich alleine auf seine Weltreise. Seine erste Station ist China, denn dort wohnt sein Freund Édouard, diesen besucht er und findet schon auf dem Weg zu ihm seine erste Lektion: "Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mitteln, sich sein Glück zu vermiesen." Doch er reist noch weiter in andere Länder und findet noch mehr Lektionen über das Glück.

    Francois Lelord ist hier ein besonderes Werk über ein sehr komplexes Thema gelungen. Sein Schreibstil war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da er vieles durch komplzierte Umschreibungen beschreibt. Allerdings gewöhnt man sich daran und danach liest es sich sehr flüssig. Er hat das wirklich schwierige Thema Glück so schön behandelt, dass ich mir schon währenddessen und auch nun nach dem Lesen noch Gedanken darüber mache.

  3. Cover des Buches Mängelexemplar (ISBN: 9783596511891)
    Sarah Kuttner

    Mängelexemplar

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Kraemer

    Sarah Kuttner erzählt eine alltägliche Geschichte von einer 27-jährigen Frau, die an einen Punkt in ihrem Leben kommt, der alles verändert.

    Was, wenn der Alltag sich ganz plötzlich verändert und man nicht mehr man selbst ist?! Wie geht man mit dieser ständigen Angst um?! Bin ich verrückt oder einfach nur neben der Spur?! All das muss Karo sich dann doch mal fragen, nachdem ihr Leben sich um 360 Grad gewendet hat.

    Ein wirklich zynischer, aber unglauchlich lustiger und flüssiger Schreibstil und eine Geschichte, die mitreißt und unterhält. 

  4. Cover des Buches Die verblödete Republik (ISBN: 9783426780985)
    Thomas Wieczorek

    Die verblödete Republik

     (85)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Ich dachte mir, ich gebe dem Miesmacher- und Pessimisten-Buch nach der Generation Doof noch eine Chance. Doof war schließlich unterirdisch.

    Wieczorek nimm in bester Tradition dieser zur Zeit hippen Bücher den Rundumschlag vor und trifft des öfteren ins Schwarze. Das macht er geschickt und gut formuliert.

    Bloß leider nimmt die Interessenkurve - mal analog zur Spannungskurve eines Romanes zu sehen - stetig ab.

    Daß wir verblöden, steht wohl außer Frage. Alleine mit der Fernbedienung einen Abend lang durch die TV-Landschaft zappen und man bekommt das kalte Grausen.
    Darüber Bücher zu schreiben, ist legitim, denke ich. 

    Aber als Leser beginnt man genau damit die Therapie. 

    Was nützt es, wenn ich Geifer-sabbernd diese Werke lese, anstatt meine Zeit in richtige Bildung zu investieren? Wenn das das Ziel des Buches war, habe ich es erreicht. Denn es war mein letztes dieser Mein-Land-ist-schlecht-Bücher.

    (Welchen Eindruck möchte Wieczorek eigentlich mit der allgegenwärtigen "Bild"-Schelte hinterlassen, war er doch mal selbst Chefreporter dieser Zeitung ... ?)
  5. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (818)
    Aktuelle Rezension von: AnimFlaym

    Das erste Buch bei dem ich lange geweint habe und die Ungerechtigkeit dieser Welt verflucht habe. Tabitha Suzuma schafft es, dass man seine gesamte Existenz in Frage stellt und das Leben auf einmal als ganzes anzweifelt.

    Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man in einer guten Verfassung ist!

  6. Cover des Buches Das geheime Leben der Bäume (ISBN: 9783453604322)
    Peter Wohlleben

    Das geheime Leben der Bäume

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Gremlins2

    Das geheime Leben der Bäume

    von Peter Wohlleben 


    Ein ausgezeichnetes Sachbuch, das Augen, Ohren und Geist öffnet. Ich werde nie wieder, wenn ich durch den Wald spazieren gehe diesen einfach so durchlaufen, sondern ihn mit ganz anderen Sinnen erleben. Dieses Buch ist interessant, spannend und unterhaltsam geschrieben. Dabei geht es unter die Haut und berührt. Ich habe es sehr genossen diese Ansichten zu lesen und vor dem zu verstehen. Der Schreibstil ist durchgehend fließend und macht es leicht den Worten zu folgen und den Geist zu öffnen.

  7. Cover des Buches Es muss ja nicht perfekt sein (ISBN: 9783570165232)
    Krystal Sutherland

    Es muss ja nicht perfekt sein

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Traumbuchwandlerin

    Hätte ich die Hauptperson im echten Leben kennengelernt, hätte ich mich nicht mit ihr angefreundet. Auch im Buch konnte ich nicht recht warm werden mit ihr. Sie hat eine unbegründete Angst vor ALLEM,  ihre Familie fand ich auch nicht wirklich symphatisch(außer ihren Bruder) und vor allem hält sie es für nötig, sich mit verrückten Kostümen im Alltag zu zeigen. Dass sich ein cooler  Skaterboy in ein solches Mädchen verliebt ist sehr unwahrscheinlich. Genau das passiert aber in dem Buch. Alles in allem kann ich nur sagen,  dass es definitiv nicht in mein Lieblingsbücherregal kommt, doch Geschmäcker sind verschieden.

  8. Cover des Buches True North - Schon immer nur wir (ISBN: 9783736306004)
    Sarina Bowen

    True North - Schon immer nur wir

     (226)
    Aktuelle Rezension von: JulesZissi

    Kann man Jude mieten oder so? Das ist einfach so eine schöne Geschichte gewesen. Und die Talfahrt seiner Empfindungen mitzuerleben, das war für mich alles so authentisch. Ich möchte ihn ja bereits aus dem ersten Truth North Band und habe mich deshalb sehr auf seine Geschichte gefreut. Er wirkt willensstark und will unbedingt nur das allerbeste für Sophie. 

    Und was soll ich sagen? Die Liebesgeschichte um die beiden war so spannend, denn es waren einige die ihnen das Glück auf die ein oder andere Art nicht gönnten und somit stand die Liebe unter keinem guten Stern. Aber was soll ich sagen? Jude ist eben willensstark beziehungsweise ist eher Sophie die hartnäckige. Denn sie hat alles herumgerissen und es kam das ein oder andere Detail ans Tageslicht, was man so vielleicht nicht vermutet hätte. Ich freue mich schon sehr auf die anderen Geschichten.

    Ich bin ein absoluter Jude Fan 💕

  9. Cover des Buches Sozialgeschichte der Malerei (ISBN: 9783832174002)
  10. Cover des Buches Coherent (ISBN: 9783959910835)
    Laura Newman

    Coherent

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?

    Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …

    Könnt ihr euch vorstellen, das Internet im Hirn zu haben? Mit einem Zwinkern digitale Fotogalerien durchstöbern, mit einem Gedanken E-Mails schreiben, mit einem Nicken Bestellungen aufgeben: Sophie, die Protagonistin in Laura Newmans SciFi-Roman „Coherent“, kann genau das. Und mehr. Sie braucht kein Endgerät, um online zu sein. Sie ist das Endgerät. Abgefahren. Aber ist es das wirklich? Oder wagte Newman mit diesem Buch einen Blick in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft? Die Autorin öffnet mit den Fähigkeiten, die sie Sophie verleiht, eine unheimliche Büchse der Pandora moralischer und ethischer Implikationen, die sich in meinem Kopf verselbstständigten. Ich konnte mir mühelos ausmalen, was dieses „Upgrade“ für das Zusammenleben der Menschheit im großen Rahmen bedeuten könnte. Schon jetzt sind wir mit den Auswüchsen der Digitalisierung überfordert, bemängeln zunehmende Beschleunigung, Anonymität und soziale Kälte, Verrohung und Skrupellosigkeit – wie sähe diese Entwicklung erst aus, bräuchten wir Smartphones und Laptops nicht mehr als Krücke? Für mich ist völlig offensichtlich, dass alles noch schneller, noch vernetzter, noch gläserner wäre und ja, diese Aussicht beunruhigt mich. „Coherent“ brachte mein Kopfkino ordentlich auf Touren, obwohl Laura Newman all diese Konsequenzen gar nicht anspricht. Sie spekuliert nicht und beleuchtet Sophies Fähigkeiten lediglich aus der engen Perspektive ihrer sympathischen Protagonistin. Sie erwähnt zwar potenzielle militärische Einsatzgebiete, aber weitere Folgen klammert sie aus. Ich denke, dass diese Beschränkung dem Genre des Buches geschuldet ist. Die negativen gesellschaftlichen Aspekte passen eher in einen Roman für ein älteres Publikum und ich finde nicht, dass „Coherent“ durch den Verzicht darauf etwas fehlt, schließlich breiteten sie sich vor meinem inneren Auge trotzdem aus. Dass ich fähig war, die Idee der Geschichte über ihren Rahmen hinaus zu analysieren, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Newman sich stark um Vorstellbarkeit und Realismus bemühte. Sophies Zustand ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis eines fragwürdigen Experiments. Ich schätze es als plausibel ein, dass bereits in diese Richtung geforscht wird. Dennoch bin ich skeptisch, ob die Autorin Sophies Reaktion auf die Datenmenge, die sie überrollt, drastisch genug darstellt. Kopfschmerzen scheinen mir zu wenig zu sein, weil ich glaube, dass das menschliche Hirn unter dieser Informationsflut zusammenbrechen würde. Doch natürlich konnte Sophie schlecht ein sabberndes Wrack sein – Jean hätte sich dann wohl kaum für sie interessiert. Die Romanze zwischen den beiden fand ich putzig und nicht allzu aufdringlich; ich empfand es als glaubhaft, dass sie sich auf der Flucht vor der ominösen Behörde näherkommen. Diese strenggeheime, fiktive Behörde klang durchaus etwas nach Verschwörungstheorie, ich kann allerdings verstehen, dass Newman eine Regierungsvertretung, die keinerlei rechtlichen Restriktionen unterworfen ist, porträtieren wollte. Letztendlich kann ja niemand beweisen, dass es diese Männer und Frauen in Schwarz nicht gibt, die unschuldige Teenager quer über den Globus jagen.

    „Coherent“ ist meiner Meinung nach ein gelungener SciFi-Jugendroman, der das Kunststück vollbringt, über die Grenzen der Geschichte hinaus verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Während der jüngeren Leserschaft eine aufregende, futuristisch anmutende Handlung und nahbare Figuren geboten werden, können sich ältere Leser_innen wie ich zu unausgesprochenen Schlussfolgerungen stimulieren lassen. Das schafft nicht jedes Buch und spricht definitiv für Laura Newmans Talent. Nichtsdestotrotz hätte ich mir insgesamt eine kritischere Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten ihrer Protagonistin gewünscht. Es ist vollkommen in Ordnung, dass sie auf den düsteren, mahnenden Zeigefinger verzichtete, doch sie hätte zumindest anklingen lassen können, dass diese nicht nur Vorteile haben. Wir sollten niemals vergessen, dass das Internet zwar ein Raum der Wunder ist – aber eben auch ein Raum voller Gefahren, Heimtücke und Illegalität.

  11. Cover des Buches Schamland (ISBN: 9783430201520)
    Stefan Selke

    Schamland

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Giorgo

    Stefan Selke beschäftigt sich seit 2006 über Armut in Deutschland.
    Durch intensive Gespräche mit betroffenen Leuten hat er ein Buch geschrieben.

    Die meisten Gesprächspartner hatten einen normales gutes Leben. Dann auf einmal, durch Unfall oder Krankheit, wurden sie arm. Sie schämen sich dafür und erzählen es niemanden, nicht einmal der eigene Familien...

    Einige trauen sich zur Tafel zu gehen, andere schämen sich zu sehr. In der Tafel bekommen sie, das was es gibt, egal ob sie es mögen oder sogar fast Schimmel entstehen. Sie sind dann nur noch eine Nummer und müssen immer "Danke" und "Bitte" sagen!

    Armut kann (fast) jeden treffen. Es ist traurig und auch krass, dass die Armutsquote 15% beträgt. Das sind 12 Mio. Bürger!

    Die Neue Armut ist eine einsame Armut, weil die Betroffenen alles verloren haben und sich immer mehr zurückziehen...

    Ich finde es sehr stark, dass Stefan Selke ein Buch zu diesem Thema geschrieben hat. Er hat eine flüssige Schreibweise und benützt nicht so viel Fachbegriffe, so kommt man gut voran mit Lesen.

    Mich hat das Buch sehr mitgenommen und ich habe mir sehr viele Gedanken darüber gemacht, warum niemand arm sein möchte.

    Hoffentlich findet die Politik eine Lösung, damit es weniger Armut gibt. Aber dafür müsste sehr vieles ändern und nicht alle sind bereit etwas zu ändern!

  12. Cover des Buches Nie wieder New York: 2 Jahre New York City von Wolfgang Ga(e)bler (ISBN: B01KY78S1Q)
    Wolfgang Gabler

    Nie wieder New York: 2 Jahre New York City von Wolfgang Ga(e)bler

     (9)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Der Titel ist leicht irreführend, denn ich bin ein Fan von New York und habe das Buch sehr gerne gelesen.
    Allerdings wollte ich auch schon vor der Lektüre des Buches nicht unbedingt im Big Apple wohnen.
    Wolfgang Gaebler erzählt, meistens, mit einem zwinkernden Auge von der alltäglichen Begebenheiten, die ein Neu-Bewohner der schillerndsten Stadt der Welt so zu ertragen hat.
    Besonders in der ersten Hälfte des Buches musste ich oft laut lachen und habe ganz Kapitel komplett meinem Mann vorlesen müssen. Wir hatten viel Spaß damit.

    Viele Situationen und Begebenheiten konnten wir sehr gut nachvollziehen.
    Entweder als Eltern oder als Besucher New Yorks.
    Besonders beeindruckend sind die Fotos, da hat der Autor echt ein beeindruckendes Talent.
    Wunderschöne Aufnahmen. Tolle Perspektiven. Das ist auf jeden Fall ein Teil der auch New-York-Fans beeindrucken wird.
    Das Buch ist in unterschiedlich lange Kapital aufgeteilt.
    Auch schön, um hin- und wieder reinzulesen oder nur die tollen Fotos zu betrachten.

    Leider wurden die Themengebiete in der 2. Hälfte etwas spezieller.
    Dadurch wird der Lesegenuss geringfügig "eingeschränkt".
    Ich musste leider nicht mehr ganz so häufig lachen und brauchte auch meinem Mann nichts mehr vorlesen.
    Aber Themen über den ominösen Umlaut im Nachnamen Gaebler, der von den US-Behörden einfach gekürzt wurde, sind für uns einfach viel interessanter, da wir auch einen Umlaut im Nachnamen haben. Und schon bei unseren Urlauben wurde aus einem "ü" im Nachnamen kurzerhand ein "ue".
    Das finden wir natürlich viel spannender, als Tennisplatzbuchungen im Morgengrauen in Manhattan.
    Auch eine faszinierende Story, aber eben anders.

    Daher gebe ich nur 4 Sterne, da der Autor es nicht geschafft hat, den "Spannungsbogen" gleichmässig hoch zu halten.
    Trotzdem würde ich jederzeit einen Nachfolger lesen, der dann in Miami spilet. Auch diese Stadt haben wir schon besucht und interessieren uns sehr dafür.
    Und allein auf Wolfgang Gaeblers tolle Fotos würde ich mich sehr freuen.
    Auch kann man so mehr über die USA erfahren, denn auch, oder gerade, dort gibt es die verrücktesten Gesetze und Verbote.
    Und das finde ich sehr interessant.
    Also gerne weiter so...
  13. Cover des Buches Engagiert Euch! (ISBN: 9783550088858)
    Stéphane Hessel

    Engagiert Euch!

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Vorweg: ich bin Pessimist. Und unter diesem Gesichtspunkt muss man wohl auch meine Rezension verstehen. . Nach „Empört euch“ ist „Engagiert euch!“ Stéphane Hessel’s zweite Streitschrift zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Problemen. Es knüpft an die erste Streitschrift thematisch an und ist auch – so mein Eindruck – sinnvollerweise nach dieser zu lesen. Hessel konkretisiert in dem Interview mit Gilles Vanderpooten seine in „Empört euch!“ aufgestellten Thesen. . Hessels Kritik ist berechtigt. Das Buch ist ebenso dringend notwendig gewesen, doch werden seine Nachwirkungen (leider) begrenzt bleiben. Hessel selbst bleibt skeptisch, pessimistisch. Zwar fordert er die Jugend auf, sich mehr für aktive Veränderungen (also nicht nur philosophischen Disput) einzusetzen, doch man sieht bereits heute, wie beschränkt die Einflussmöglichkeiten tatsächlich sind. Erneue-rungsbewegungen und kritische Reflektionen gibt es zuhauf, gerade durch das Internet haben sie eine Omnipräsenz erlangt und eine Erleichterung bei der globalen Verbreitung gefunden. Erschreckend ist nur, dass selbst einmal als kritisch begonnene Bewegungen wie die Öko-Bewegung in vielerlei Hinsicht eine Massenkultur geworden sind, die sich kommerzialisiert hat und mittlerweile – wenn auch verdeckt – nach den gleichen Marktgesetzen abläuft, wie das Altbekannte, was durch sie abgelöst werden sollte. Zwar engagieren sich immer mehr Menschen aktiv für Umweltschutz, aber was nützt eine saubere Umwelt vor Ort (sicher viel), langfristig hat jedoch keiner geschafft, sich gegen den Regenwaldabbau, globale Verschmutzung und Versteppung sowie das stetige Auseinanderklaffen der sozialen Verhältnisse andernorts nachhaltig zu kümmern, die global wesentlich weitreichendere Auswirkungen auf Klima und politische Verhältnisse (Stichwort Klimakriege) haben werden, als wir annehmen. Mir scheint, dass sich der Kopf unserer Welt vom Rest abzulösen begonnen hat; vielleicht hat er es auch schon. Die schier unkontrollierbare Finanzindustrie scheint ein Beispiel. Es bleibt fraglich, ob Politiker ernsthaft Regelungswerke aufstellen können, die langfristig präventiv funktionieren. Der Mensch als System ist weder sozial noch nachhaltig denkend. Nur in sehr kleinen Gruppen ist der Mensch aus reinem Selbstschutz, ein wenig emotionaler Gebundenheit und Empathie daran interessiert, Gerechtigkeit und Kontrolle durchzusetzen – zum eigenen, individuellen Vorteil wohlgemerkt. Dass dies global geschieht und dauerhaft etablierbar ist, halte ich für eine Illusion, der wir schon seit der Antike nachjagen. Hessel mag ein kritischer Zeitgenosse sein, ob aber die Jugend als Ganzes mobilisierbar sein kann / wird, halte ich für sehr fragwürdig.
  14. Cover des Buches Die Räuber (ISBN: 9783744864763)
    Friedrich Schiller

    Die Räuber

     (645)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Diessner

    Direkt zu Beginn spinnt sich eine Intrige um den Helden des Stücks. Als Liebling seines Vaters, dem Grafen von Moor, ist Karl in sein Studium vertieft. Doch durch einen Brief aus der Feder seines Bruders Franz erfährt er von seiner Enterbung. Tief erschüttert gründet er mit seinen Kommilitonen eine Räuberbande, versucht dabei aber stets auf dem rechten Weg zu bleiben.

    Die Geschichte vereint verschieden Epochen. Karl steht für den Sturm und Drang und ist entsprechend sehr emotional und doch verantwortungsbewusst. So führt er seine Räuberbande mit Bedacht und steht ständig zwischen Recht und Unrecht. Franz dagegen trägt Elemente der Aufklärung und wehrt sich beständig gegen alles Göttliche – wird auf Grundlage dessen jedoch verrückt. Amalia – die Geliebte Kalr’s - verkörpert die Empfindsamkeit. Auffallend ist, dass sie sich nicht von den Machenschaften Franzens täuschen lässt und stets treu bleibt.

    Wie alle Werke von Schiller ist die Sprache teilweise schwer zu begreifen. Zwar finde ich, dass man den Inhalt des Buches gut versteht, viele Passagen sind jedoch gehoben und verworren formuliert. So wird klar, dass vor allem die Räuber über eine umfassende Bildung verfügen, was die Dialoge zeitweise wirklich amüsant werden lassen. Immerhin unterhalten sich Kriminelle sonst eher schlicht und mit grobem Vokabular.

    Auch die Handlung ist rund und wird zum Schluss vollends aufgeklärt. Ungewöhnlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Held einem Happy End gegenüber steht welches durch Pflichtbewusstsein zerschlagen wird. So endet die Handlung dennoch tragisch und Karl verliert alles kurz Gewonnene. Sein eigener ehrenvoller Tod wird dagegen nur angekündigt – bleibt jedoch offen.

  15. Cover des Buches Geschenkt (ISBN: 9783442483006)
    Daniel Glattauer

    Geschenkt

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Leseratterosi

    Gerold ist der geborene Taugenichts. Ohne Frau/Freundin und augenscheinlich ohne Kinder lebt er in seiner kleinen, unaufgeräumten Wohnung, in der er jeden Tag definitiv zu viel Bier trinkt. Er arbeitet außerdem bei einer Gratiszeitung, in der er auch lediglich kleinere Berichte in der Rubrik "Bunte Meldungen zum Tag" schreibt. Alles ändert sich, als er erfährt, dass er einen Sohn namens Manuel hat und dieser die nächsten Monate bei ihm verbringen wird. Und als dann zu seinen Zeitungsberichten große anonyme Geldspenden eingehen, wird Gerolds Leben komplett auf den Kopf gestellt.

    Daniel Glattauers Bücher lesen sich praktisch von selbst. Die Kapitel sind sehr kurz und äußerst humorvoll geschrieben. Auch seine Charaktere schließt man sofort ins Herz. Gerold, als ewiger Versager, ist sofort ein Freund für den Leser und man wünscht ihm einfach nur das Beste und freut sich, dass er plötzlich so viel positive Rückmeldungen erhält :-) Auch Manuel ist ein sehr sympathischer Charakter. Wir verfolgen, wie er und Gerold sich aneinander annähern und er sich immer mehr für unseren Helden erwärmt. Auch die Story ist gut gewählt. In Zeiten, in denen jeder auf sich selber schaut und wenig auf andere, ist es schön, dass man hier von großer Güte lesen kann.

    Das Buch ist also für jeden eine Empfehlung, der etwas lesen möchte, was defintiv zu Herzen geht!


  16. Cover des Buches Nation (ISBN: 9780552557795)
    Terry Pratchett

    Nation

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde

    Wir befunden uns auf der Erde, aber nicht in unserer Welt, sondern in einer Art Paralleluniversum – es ist alles ein bisschen anders. Und wir befinden uns nicht in der Gegenwart, sondern schätzungsweise im späten 19. Jahrhundert. Im großen südpelargischen Ozean will der Junge Mau seine Initiation bestehen und damit zum Mann werden. Dazu muss er eine Aufgabe auf einer Nachbarinsel erledigen. Doch dann kommt der Tsunami, den Mau auf seinem Kanu übersteht – und Maus Insel, einfach “Nation” genannt, ist menschenleer, als er zurückkehrt. Angesichts der Katastrophe beginnt Mau, an den Traditionen und dem Glauben seiner Insel zu zweifeln. Zur gleichen Zeit stirbt in England die gesamte Königsfamilie an einer Seuche. Der verbleibende Thronfolger ist Gouverneur einer weiteren Insel im südpelargischen Ozean, und seine Tochter ist auf einem Schiff zu ihm unterwegs. Doch auch das Schiff wird vom Tsunami erwischt. Wo es wohl stranden wird?

    Ich spare mir Terry Pratchetts Bücher immer eine Weile auf, da ich Angst habe, dass sie mir ausgehen, bevor er Nachschub liefert ;-) Anlässlich meines Urlaubs hab ich mir nun eines gegönnt, und zwar eines, das nicht zur Scheibenwelt-Reihe gehört. Dennoch ist Pratchetts unverwechselbarer Schreibstil so vertraut, dass ich mich sofort in dem Buch “zu  Hause gefühlt” habe. Trotz der im Grunde traurigen Vorgeschichte durchzieht Pratchetts Humor das gesamte Buch. Das, was sich bezüglich der Geschichte der Insel gegen Ende herausstellt, ist schlicht genial, sehr Terry Pratchett eben! Ja, das Buch enthält ein gewisses Maß an Religionskritik, doch finde ich diese nicht drastisch, sondern respektvoll, sodass aufgeklärte religiöse Menschen das Buch eigentlich lesen können sollten, ohne zu sehr vor den Kopf gestoßen zu werden – meiner Meinung nach jedenfalls. Ich empfinde das Buch wie so viele Werke von Terry Pratchett als hochintelligenten Aufruf zur Toleranz.

    Die Geschichte des Südseejungen Mau und der unverhofft zur Prinzessin gewordenen Daphne hat mir sehr gut gefallen, ich bin rundum glücklich mit diesem Buch!

  17. Cover des Buches Asterix 11 (ISBN: 9783841390110)
    René Goscinny

    Asterix 11

     (74)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Tolles Abenteuer der beiden Helden, wo sie den legendären arvernerschild suchen. Eines der stärksten Abenteuer der beiden!
  18. Cover des Buches Der gute Mensch von Sezuan (ISBN: 9783518731901)
    Bertolt Brecht

    Der gute Mensch von Sezuan

     (480)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    In der fiktiven Stadt Sezuan suchen drei Götter einen guten Menschen und finden diesen auch in dem Mädchen Shen Te.
    Diese hat aber mit ihrer Gütigkeit zu kämpfen da sie immer wieder nur ausgenutzt wird.

    Die Parabel zeigt, dass es unmöglich ist gut ist, gut zu sein und doch zu leben.

    Das Stück hat alles was man sich wünscht, Komödie und Tragödie in einem.

    Das Ende ist zwar offen, aber genau das ist gut, denn es zwingt einem dadurch weiter darüber nachzudenken ob es möglich ist einfach nur ein guter Mensch zu sein ohne Hintergedanken.

    Das Stück ist eine absolute Leseempfehlung von mir.

  19. Cover des Buches Vielleicht sind wir alle Monster (ISBN: 9783958765566)
    Michaela Weiß

    Vielleicht sind wir alle Monster

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Betty_J_Wendl

    Das Buch „Vielleicht sind wir alle Monster“ sind die Aufzeichnungen eines Mannes der einen Mord beobachtet und seine Gedanken dazu in einem Tagebuch festhält. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gedanken des Protagonisten. Ich kenne den Scheibstil der Autorin von ihrem Buch "Seelenfall" her und auch in diesem Buch schafft sie es, den Leser ab der ersten Zeile zu fesseln. Die Handlungen und Gedanken des Tagebuchschreibers lassen sich für mich manchmal nur schwer nachvollziehen, man fragt sich häufig, warum er tut was er tut und er kann es sich, wie er uns in seinen Gedanken mitteilt, oft selbst nicht erklären. Trotzdem wirkt er nicht unsympathisch. Er sucht fast schon irgendwie zwanghaft die Nähe zu Täter und dem Umfeld des Opfers, wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Wer ist Täter? Wer ist Opfer? Es ist wie es ist und doch ist es nicht so, wie es scheint. Es steckt mehr dahinter und oft liegt die eigentliche Tragödie nicht da, wo man sie sucht, sondern tiefer, versteckt und begraben unter einem Berg von Geheimnissen und einer Mauer des Schweigens. Ein sehr spannendes und gelungenes Buch, das alle Aspekte mit einbezieht und die Tragödie hinter der Tragödie näher beleuchtet. Michaela Weiß ist hier ein tiefgründiges Werk gelungen, das keine leichte Kost ist und wohl noch einige Zeit die Gedanken beschäftigen wird, denn vielleicht ist es tatsächlich so, vielleicht sind wir wirklich am Ende alle Monster oder könnten dazu werden.

  20. Cover des Buches Asterix 03 (ISBN: 9783841390035)
    René Goscinny

    Asterix 03

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Troubadix wird entführt. Könnte ja schön sein, dann ist es endlich ruhig im Dorf. Trotzdem machen sich Asterix und Obelix auf den Weg, ihren Freund zu retten. Sie machen sich auf den Weg nach Rom und enden als Gladiatoren im Colosseum. Zusammen mit Troubadix müssen sie sich nun gegen andere Gladiatoren zur Wehr setzen. Doch haben viele nicht mit der schlimmsten Waffe gerechnet - Troubadix Stimme. Sehr witzig und mit vielen Running-Gags. Nebenbei lernt man auch das antike Rom kennen und die Römische Geschichte. Ein Lesevergnügen für Jung und Alt.
  21. Cover des Buches Asterix 02 (ISBN: 9783841390028)
    René Goscinny

    Asterix 02

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Meine Meinung:
    Ich glaube, ich brauch gar nicht soo viel zu "Asterix und Kleopatra" schreiben. Der Inhalt ist auf die eine oder andere Weise bekannt, ebenso wie die Figuren und die Autoren.

    Deswegen wird meine Rezi kurz ausfallen.
    Also....
    Der 2. Asterix und Obelix Band wird niemals mein Lieblingsband werden, da fand ich ein paar echt besser...aber dennoch finde ich ihn einfach nur klasse.
    Die Figuren sind sehr originell und vor allen Caesar und Kleopatra begeistern mich jedes Mal wieder aufs Neue.
    Wenn man den Comic aufmerksam liest, findet man hier auch zahlreiche Fakten zu Ägypten und dem Altertum, was ich ganz toll finde.
    Die Story ist flott und spannend erzählt und es kam nie Langeweile auf. Interessant finde ich es auch, dass Themen wie faire Arbeit, Lohn usw. behandelt werden.

    Bewertung:
    Zwar nicht mein Lieblingsband, aber ich kann auch nicht meckern.
    Von mir gibt es:

    5 von 5 Sterne

  22. Cover des Buches Der Spaßmacher (ISBN: 9783492228442)
    Konrad Hansen

    Der Spaßmacher

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Fabeln. Abhandlungen über die Fabel (ISBN: 9783150000274)
  24. Cover des Buches Aus dem Leben eines Teufels (ISBN: 9783739221014)
    Andreas Herteux

    Aus dem Leben eines Teufels

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Frank1
    Klappentext:

    Ein Teufel hat es nicht leicht, denn auch die Hölle kennt soziale Auf- und Abstiege. Ein Weg, dem Elend zu entkommen, ist es, sich der satanischen Unterhaltungsbranche zu verschreiben, mit deren Hilfe die Wesen der unheimlichen Sphären mit Geschichten aus der Menschenwelt erfreut werden.

    Zu diesem Zweck dürfen geeignete Kreaturen in die Welt der Menschen heraufsteigen, um dort "Beiträge" zur Zerstreuung der Höllenbewohner zu generieren. Dass dieses nicht immer zur Erheiterung der Menschheit geschieht, dürfte sich von selbst verstehen, spielt aber keine Rolle, denn jene soll ja auch nur bedingt dadurch erheitert werden.

    Unser bislang namenloser Beelzebub ist jedoch noch ein blutiger Anfänger. Für eine bestimmte Probezeit in die Menschenwelt entsendet, stellt er sich nun zitternd der Prüfung seiner Ergebnisse. War es eine gute Idee, die Spielregeln so zu ändern, dass ein einfacher Mensch plötzlich die Zeit anhalten konnte? War es richtig, Materie zu beleben? Einen Schneemann frieren zu lassen? Sterne vom Himmel zu holen? Jemanden durch die Hölle zu jagen? In der Weihnachtsnacht auf dem Friedhof zu verweilen oder die Augen für eine merkwürdige Liebe zu öffnen?

    Ja, der Höllenbewohner hat so manches Chaos erzeugt, doch findet es Gefallen? In wenigen Minuten wird sich das große Tor öffnen und die Prüfung, die sein Schicksal entscheidet, kann beginnen.


    Rezension:

    Als Teufel hat man es auch nicht leicht. Schon gar nicht, wenn man die Aufgabe hat, zur Unterhaltung der höllischen Mitbewohner die Menschenwelt zu manipulieren. Da muss man sich schon etwas einfallen lassen, was neu ist. Und das auch noch, wenn man ausgerechnet Franken als Tätigkeitsgebiet zugeteilt bekommt. Wie wäre es zum Beispiel, einem Studenten die Macht zu verleihen, die Zeit anzuhalten? Wie wird der diese Fähigkeit nutzen? Oder sollte man lieber einer Frau die wahre Liebe schenken und sehen, was dann passiert? Am Ende bleibt ohnehin nur die Hoffnung, dass die höllische Prüfungskommission mit den Ergebnissen zufrieden ist.

    Die Idee, einem Teufel die Welt manipulieren zu lassen, klingt interessant. Was Andreas Herteux in seinem Buch daraus macht, ist jedoch nicht einfach zu beurteilen. Manche seiner Einfälle sind wirklich gut, andere eher skurril – und manche einfach nur dämlich. Um das zu begründen, muss man etwas weiter ausholen: Der Teufel, der der Hauptprotagonist dieses Buches ist, steht vor der Prüfungskommission, der er seine unterhaltsamen Manipulationen der Menschen präsentieren muss. Manche führt er vor, über andere denkt er nur für sich nach, in beiden Fällen werden sie dem Leser erzählt. Und genau diese Geschichten und Geschichtchen sind es, die den eigentlichen Inhalt dieses Buches ausmachen. Leider sind nur wenige wirklich gut, manche durchaus lesbar und andere schlicht und einfach Zeitverschwendung. Dabei ist in viele sogar eine Kritik an unserer realen Welt eingewoben. Insgesamt gesehen kann das Buch jedoch nicht überzeugen.


    Fazit:

    Die wenigen guten Ideen können das Buch als Ganzes leider nicht retten. Dabei wäre die Grundidee durchaus tragfähig.


    – Blick ins Buch –

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