Bücher mit dem Tag "soziale themen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "soziale themen" gekennzeichnet haben.

23 Bücher

  1. Cover des Buches Wunder (ISBN: 9783423086547)
    R.J. Palacio

    Wunder

     (1.068)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Mir gefiel die Message dieses Buches gut. Die Umsetzung und der Schreibstil haben mich aber leider nicht wirklich erreicht. Allerdings eine schöne Freundschaftsgeschichte mit einem tollen Hauptprotagonist.

  2. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (680)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  3. Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
    Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen

     (181)
    Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_book

    Ich liebe solche Geschichten. Mir selbst blieb es bedauerlicherweise verwehrt, Fragen über die Vergangenheit zu stellen. Bzw. war es dann, als ich es endlich tun wollte, viel zu spät ... Ich wünschte, mehr junge Leute würden sich für bereits Geschehenes interessieren - solange die Leute, die es erzählen können, noch leben.

    Christina Baker Kline hat einen angenehmen Schreibstil. Die Seiten flogen nur so dahin. Und selbst, als ich nachts einmal nicht wieder einschlafen konnte, habe ich 2 Stunden am Stück gelesen. Sowas passiert mir extrem selten.

    Leider geht der historische Teil neben der Gegenwartsgeschichte ein wenig unter.

    Vivian erzählt eindrucksvoll von ihrer Reise. Dass es dabei nicht immer gut geht, verrät bereits der Klappentext. Doch was sie alles erdulden muss, ist manchmal schier unfassbar. Mit jeder Seite, die ich umschlug, merkte ich auch, wie die kleine Kinderseele immer mehr zerbrach.

    Die Rahmenhandlung um Molly indes hat mir nicht immer zugesagt. Sie war langweilig. Sie hätte nicht existieren müssen.

    Ebenso der Schluss: Das ging mir dann doch etwas zu flott für eine 91-Jährige. (was genau, kann ich nicht sagen, da ich sonst spoilern würde)

    Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung. Der Teil um die Waisenkinder war super interessant und in meinen Augen auch gut dargestellt. Der Part von Molly nimmt unglücklicherweise zu viel Raum ein. Das schmälerte manchmal mein Lesevergnügen. Dennoch werde ich mir die anderen Romane der Autorin anschauen.

    ©2021 a_different_look_at_the_book

  4. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (531)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  5. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.556)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  6. Cover des Buches Glückskind (ISBN: 9783442746125)
    Steven Uhly

    Glückskind

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Goldilocks

    Der Roman „Glückskind“ von Steven Uhly handelt von dem verwahrlosten Hartz IV Empfänger Hans D. der eines Tages ein Baby im Müll findet. Darauf hin krempelt er sein ganzes Leben um, denn jetzt hat er endlich wieder einen Grund um zu leben. Aber wie kann er es schaffen für all die Dinge die das Kind braucht aufzukommen und es gleichzeitig vor der Polizei zu verstecken? Denn leider hat die Mutter die vor Gericht steht genau angegeben in welcher Mülltonne sie Felizia versenkt hat. Vor allem bei Hans ist das problematisch da er mit seiner Paranoia niemandem so ganz vertrauen will. 


    Hans seine Entwicklung über das Buch hinweg fand ich unglaublich berührend. Man merkt wie er im Verlauf lernt wieder Hoffnung zu haben und Sinn im Leben zu sehen. Um dahin zu gelangen muss er auch seine Vergangenheit konfrontieren die ihn erst in die Situation des Hartz IV Empfängers gebracht hat. Man fängt an ihn lieb zugewinnen, genauso wie Felizia natürlich und wünscht nur das Beste für die Beiden. Gleichzeitig fragt man sich aber auch wie lange das gut gehen kann. Irgendwann braucht Felizia Papiere, muss zum Arzt. Was sagt Hans dann? Woher hat er das Kind? Diese Sorgen teilt man mit Hans. 


    Auf ein meiner Meinung nach ganz neues Level wird das Buch durch den allwissenden Erzähler gebracht der sich durch die gesamte Geschichte hinweg durchzieht. Ich finde, dass der Autor es dadurch noch viel besser schafft einem Hans seine Gefühle zu vermitteln. Aber auch der beschreibende Schreibstil des Autors bringt eine ganz andere Perspektive und Tiefe in die Geschichte. Man versteht nicht nur Hans sondern im Allgemeinem alle Personen des Buches dadurch finde ich viel tiefer. Das bringt mich auch zu einem weiterem Punkt. Die Charaktere des Buches kommen mir persönlich zumindest unglaublich real vor. Sie könnten wirklich existieren so authentisch wie sie dargestellt werden. Obwohl die Geschichte vor allem am Anfang an sich ein wenig sonderbar erscheinen mag könnte sie sich wirklich so abgespielt haben.


    Auch das Ende scheint mir sehr gut gelungen. Gerade am Anfang hat man überhaupt keinen Plan davon wohin einen die Geschichte leiten wird und später fragt man sich dann wie lange das noch gut gehen kann. Dafür hat der Autor finde ich eine sehr gute Lösung gefunden Realität und Wunschdenken zu vereinigen. 


    Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlenswert finde aber nicht für jedermann/frau. Man muss sich auf eine (nicht zu) langsame Entwicklung der Geschichte und Charaktere einlassen und dann wird man zu einem schönem, einen zum nachdenken bewegendem Ende geleitet. Es ist aber keine rasante Achterbahnfahrt und auch kein Fantasyroman der die Welt verschönert. Meiner Meinung nach hat das Buch aber trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen fünf von fünf Sternen verdient.

  7. Cover des Buches Als ich dich fand (ISBN: 9783548288574)
    Catherine Ryan Hyde

    Als ich dich fand

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Nathan McCann, der bei der Entenjagd mit seinem Hund ein 2 Tage altes Baby findet, was im Wald unter einem Haufen Laub versteckt ist. Er beschließt, das Kind zu adoptieren, dieses wird aber zur Großmutter gegeben, die bis ins Teenageralter auf den Jungen aufpasst.
    Sie hat ihren Enkel sogar nach seinem Finder benannt und wird Nat genannt. 
    Als Nat mit den Jahren immer mehr auf die schiefe Bahn gerät und seine Großmutter überfordert wird, gibt sie ihn schließlich zu Nathan in die Obhut. 
    Bei diesem wohnt er dann und wird vom ihm aufgezogen. 

    Meine Meinung : ( KANN SPOILER ENTHALTEN, DA ICH ERKLÄRE WELCHE STELLEN ICH NICHT GUT FAND) 
    Die Geschichte an sich ist sehr bewegend und eine sehr schöne Idee der Autorin. Allerdings sind einige Stellen für mich unglaubwürdig geschrieben. Dazu zählt zunächst, dass Nathan das Kind sofort adoptieren möchte. Man sieht doch normalerweise kein fremdes Kind und entwickelt zu diesem dann direkt so eine starke Bindung, dass man sein ganzes Leben mit diesem teilen möchte. Vielleicht hatte er schon länger einen Kinderwunsch und dieser kam dann in ihm hoch. Das ist aber nur eine Vermutung, welche diese Entscheidung erklären würde. Warum er sich so schnell an diesen Gedanken gehängt hat, hätte die Autorin eindeutig mehr erklären sollen. 
    Die nächste unlogisch Stelle war der Tag, an dem der junge Nat dann von seiner Großmutter zu Nathan gebracht wird. Nat hat den so rasanten Wohnungswechsel anscheinend gut eingesteckt, denn er hat sich kein einziges Mal beschwert. Die Geschichte vermittelt dem Leser, dass Nat als jungendlicher nur Blödsinn im Kopf hat und niemand an ihn heran kommt. Dann hätte ich bei seinem Wohnungswechsel, bei dem er kein Mitspracherecht hatte, erwartet, dass dieses wieder im Stress ausartet und die Anfangszeit bei Nathan schwieriger wird, als sie im Endeffekt war. Normalerweise steckt das niemand einfach so weg, bei einem wildfremden Menschen vom einen auf den anderen Tag zu wohnen und auf diesen dann auch noch hören zu müssen. Sehr unlogisch. Gerade bei Nats Charakter.
    Außerdem beschließt Nat mit gerade mal 18 Jahren ein Mädchen zu heiraten, welches er erst wenige Wochen kennt. Diese Entscheidung stellt Nathan überhaupt nicht in Frage und er toleriert es. Ich hätte mit einer langen Diskussion gerechnet und damit, dass es lange Zeit braucht um Nathan davon zu überzeugen.. 
    Das ging alles so schnell voran, als würde die Autorin schnell zum Ende kommen wollen. 

    Am Ende hätte ich mir gewünscht, dass Nat seinen leiblichen Vater sucht und von ihm erfährt, warum er und Nats Mutter so gehandelt haben. 
    Außerdem hätte ich mir ein Happy End mit der Großmutter gewünscht. 
    Ob er mit seiner Frau wieder zusammen findet steht auch in den Sternen, das ist sehr schade. 

    Trotz all den schlechten Kritiken gefällt mir die Geschichte gut, gerade die letzten 30 Seiten sind sehr gefühlvoll und haben mich zum Nachdenken angeregt.

  8. Cover des Buches Tote Mädchen lügen nicht (ISBN: 9783570311950)
    Jay Asher

    Tote Mädchen lügen nicht

     (4.886)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Mit der Rezension habe ich mich schwer getan. So geht es in dem Buch um ein wichtiges Thema, ich fand manche Aspekte aber irgendwie fraglich und vor allem fand ich die Hauptprotagonistin unsympathisch.

    Weil das Buch das irgendwie verpeilt hat und auch wenn es milde Spoiler sind:

    TRIGGERWARNUNG: Suizid, Tod, Übergrifflichkeiten, Missbrauch, Alkohol

    Wenn ich doch ein Thema in der Warnung vergessen habe zu erwähnen, lasst es mich bitte wissen! Ich trage es nach!

    Wenn jemand sich mit einem oder mehreren Themen nicht wohlfühlt, sollte das Buch bitte nicht/nur mit Bedacht lesen. Auch in meiner Rezension gehe ich auf Aspekte (vor allem den Suizid) ein. Bitte lest mit Vorsicht oder lasst es lieber sein <3

    Zum Inhalt:
    Clay bekommt eines Tages ein Paket. Darin befinden sich 13 Kassetten. 13 Kassetten seiner verstorbenen Mitschülerin Hannah Baker. Aber Hannah Baker ist nicht einfach irgendwie gestorben. Sie hat eine Überdosis an Pillen genommen. Auf den 13 Kassetten erklärt sie, wie es zu ihrem Suizid kam und wer alles involviert war. Clay muss nun ihre Geschichte hören und weiß, dass er eine Rolle in ihrem Suizid spielt.

    Meine Meinung:
    Das Buch hat grundlegend für mich verpasst, sensitiv mit dem Thema Suizid umzugehen.
    Bitte versteht mich nicht falsch, die Gründe, die Hannah nennt und erklärt sind verständlich. Ich streite nicht ab, dass das valide Gründe sind.
    Aber sie selbst stellt halt fest, dass sich die vielen Begebenheiten zu einer Lawine aufgerollt haben.

    Im Englischen Original wird gerne diese Zeile zitiert: "When you mess with one part of a person’s life, you’re messing with their entire life. Everything. . . affects everything."

    Ab diesem Satz setzte für mich das Unverständnis ein. Hannah weiß, dass jede Kleinigkeit, jeder Akt in jemandes Leben einen Effekt hat. Und sie weiß selbst, dass sich die "kleinen" Dinge angesammelt haben. Wieso also ist sie der Meinung, einzelnen Personen diese Kassetten zu schicken, wo auch noch Namen genannt werden und wirklich schlimme Ereignisse geschildert werden? Welchen Effekt hat das wohl auf diese Personen? 

    Hannahs Suizid bekam für mich dadurch einen bitteren Beigeschmack. Vielleicht liegt es auch nur an mir. Suizid ist für mich etwas, was Personen letztendlich tun, um ihren eigenen Schmerz, dem Leid zu entkommen.
    Aber Hannah wirkte für mich wie ein Racheengel, der nach dem Tod nochmal zuschlägt ohne dabei zu beachten, welchen Effekt das auf deren Leben haben könnte...

    So dienten die Kassetten für mich einfach nur dazu, Spannung in der Geschichte aufzubauen. Wenn eine Kassette vorbei ist, will man wissen, was der nächste Grund/die nächste Person war. Aber bei so einem sensitiven Thema sollte man auf manche Mittel verzichten.

    Fazit:
    2 Sterne.
    Unsensitive Umsetzung. Unsympathische Hauptprotagonistin. Unmögliches Mittel zur Spannungserzeugung.

    Für manche kann es ein gutes Buch sein, das kann ich niemanden abstreiten. Aber für mich war es das einfach nicht. Suizid ist und sollte für mich in einer Geschichte nicht so benutzt werden.

  9. Cover des Buches Weißer Oleander (ISBN: 9783404157662)
    Janet Fitch

    Weißer Oleander

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    Das Buch hat mich wirklich gefesselt - man sollte doch immer mal wieder auf Bestseller zurückgreifen. Ein großartiges Werk, welches sich einbrennt. Die Geschichte der Protagonistin ist an sich schon fesselnd, prägend und lesenswert, doch die Beleuchtung der einzelnen Charaktere sucht seinesgleichen. Man erstellt direkt zu allen Personen psychologische Profile und staunt über vielschichtigen Personen und Verbindungen zueinander, die alle das Leben und Handeln der Protagonistin prägen. Besonders spannend ist die allgegenwärtige Beziehung zu Ihrer Mutter, die sich im Laufe des Aufwachsens und der unterschiedlichen Lebenssituationen wandelt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und bin hellauf begeistert, eines der besten Bücher, die ich dieses Jahr bisher gelesen habe. 
  10. Cover des Buches Hinter dem Orangenhain (ISBN: 9783868276602)
    Irma Joubert

    Hinter dem Orangenhain

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Traeumerin109
    Pérsomi wächst in armen Verhältnissen auf, doch ihr Traum ist es, zu studieren und Anwältin zu werden. Der Weg dahin ist nicht einfach, doch sie ist eine mutige und entschlossene junge Frau, die sich Ungerechtigkeit gegenüber den Armen nicht länger bieten lassen möchte.

    Für mich nach „Sehnsuchtsland“ schon das zweite Buch der Autorin, und ich bin ähnlich begeistert wie vom ersten. Wieder beschreibt die Autorin unglaublich feinfühlig und eindrücklich die Lebensgeschichte einer jungen Frau, die im Schatten eines Krieges aufwächst, der zwar weit entfernt ist, ihr Leben aber dennoch beeinflusst. Schließlich dient auch ihr geliebter Bruder an der Front, und nicht zuletzt werden viele Ereignisse in ihrer unmittelbaren Umgebung von lange gehegten Ressentiments und Vorurteilen hervorgerufen. Es ist immer wieder beeindruckend, wie Irma Joubert es schafft, ihre Figuren zum Leben zu erwecken. Sie verfügen über sehr ausgeprägte Charaktere und jede muss sich ihren eigenen Platz suchen. Manchmal ist die Sprache auch sehr karg, und doch fehlt auch an diesen Stellen nichts. Man spürt die Gefühle hinter dem, was passiert, und auch die scheinbar knappen Beschreibungen passen ins Geschehen. Manchmal sind sie auch unglaublich detailreich und versetzen einen an einen völlig anderen Ort. Das ist eine der großen Fähigkeiten dieser Autorin: Sie ist nicht vorhersehbar, sie kann ihre Sprache ihrer Geschichte anpassen. Und was für Geschichten dabei entstehen – voller Liebe und Hass, Freundschaft und Feindschaft. Stets sind auch die ganz großen Themen vertreten: Krieg, Hunger, Armut. Da ist nichts vorhersehbar und klischeehaft. Auch Gott spielt eine Rolle, wenn auch eher im Hintergrund. Aber immer mal wieder beschäftigt Pérsomi sich mit diesem Thema. Für mich ein sehr erfrischender christlicher Roman, der vor allem eines möchte: Eine Geschichte erzählen.

    Fazit: Ich kann Irma Joubert wirklich nur absolut weiterempfehlen. Ihre Bücher zählen zu den besten christlichen Romanen, die ich kenne. Die Autorin versteht es, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen und nicht mehr loszulassen. Pérsomi ist eine Hauptfigur, die mit ihren Ängsten und Kämpfen absolut überzeugt. Ich habe wirklich nichts auszusetzen an dem Buch. Ein wahres Vergnügen beim Lesen!

  11. Cover des Buches Das Löwenmädchen (ISBN: 9783596180899)
    Erik Fosnes Hansen

    Das Löwenmädchen

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee
    Inhalt vom Buch abgeschrieben:
    „Das Löwenmädchen“ erzählt eine fremde und doch wundersam nachvollziehbare Kindheitsgeschichte. Erik Fosnes Hansen verführt seine Leser, so als spiele alle Literatur in der Zeit von „Es war einmal“.

    Fees Meinung:
    Also ich hab eine Rezension gelesen bei Amazon und da steht, als Hörbuch musste die Rezentin zum ersten Mal ein Hörbuch abbrechen, wegen den ständigen Wiederholungen. Sie meinte, als Leser wäre es vielleicht nicht so schlimm, weil man es überlesen könnte.

    Als Leser muss man aber oft die ganze Geschichte lesen, und wenn da wie bei der ersten Geschichte Marktgeschrei auf 3 Seiten ungefähr 9 mal liest: „Trrreten sie näher!“, dann denkt man sich auch: Hilfe wo war der Lektor? Ist das um das Buch vollzubekommen? Oder hier darf jeder Autor sein, der meint, er hätte was zu sagen?

    Bei Seite 130 hab ich das ganze schon mit Humor gesehen:
    „Weihnachtsbaumfeier in Fredheim…. Weihnachtsbaumfeier…Weihnachtsbaum…Weihnachtsbaumfeier in Fredheim…Weihnachtsbaumfeier…Weihnachtsbaum… Weihnachtsbaumfeiern.. Weihnachtszeit…Baum… Baum… Baum…“ Und das auf einer dreiviertel Seite.

    Das Buch ist nett, teilweise kitschig, aber mit 13 lebt dann Eva ihre Sexualität aus. Wobei ich das, samt ihren Eroberungen irgendwie nicht glaubhaft finde. Also das gefällt mir gar nicht. Hanna ist am ganzen Körper behaart, deshalb kommt sie irgendwie in so eine „Freak Show“. Teilweise ist man als Leser direkt im Geschehen, teilweise kann man Abstand halten.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich mag das Buch nicht wirklich und echt, ich hatte Mühe das zu Lesen, wobei ich einiges quergelesen hatte, denn das war mir dann doch zu viel. Es ist mehr eine „Außenseitergeschichte“, wer daran und an ständigen Wiederholungen interessiert ist, der sollte dieses Buch lesen. Wer aber meinen Lesegeschmack hat, sollte sich nicht wirklich mit diesem Buch abgeben. Ich mag das Buch nicht und ich habe mich eher durchgequält, weil mir irgendjemand sagte, das sei ein toller skandinavischer Autor. Doch er ist in New York geboren und lebt in Oslo. 
  12. Cover des Buches Wir sehen uns morgen (ISBN: 9783453270732)
    Tore Renberg

    Wir sehen uns morgen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: thelastpage
    Meine Meinung:

    Selten habe ich in einem Roman so sehr einen depressiven Schreibstil genossen, wie in diesem.
    Zu Beginn lernen wir die einzelnen Personen der Geschichte durch ihre jeweiligen Erzählstränge kennen. Wir tauchen ein in ihre tiefste Gefühlswelt, schonungslos und ehrlich. Und schon bald stellen wir fest: so unterschiedlich die Charaktere auch sind, desto mehr ähneln sich ihre Gefühle.
    Pål ist ein alleinerziehender Familienvater von zwei pubertierenden Mädchen, Malene und Tiril. Um seinen Geldsorgen ein Ende zu setzen, und sich wieder richtig um die Kinder kümmern zu können, gerät er in eine fatale Spielsucht, welche mit einer Million Kronen Schulden endet. Diesen Fehler wird er ausbaden wollen, auf eine sehr erfolgslose Weise.
    Die Mädchen kämpfen jeweils ihren eigenen Kampf mit Sandra. Sandra verliebt sich, sehnt sich nach der großen Liebe, und verliert sich in bedingungsloser Hingabe.
    Zuletzt tauchen wir in das Leben einer kleinkriminellen Gruppe ein. Für einige Personen der Gruppe stellt diese eine Ersatzfamilie da, für andere eine Bürde.

    Und was haben diese verlorenen Charakter gemeinsam?

    Sie befinden sich auf einer vom Inneren getriebenen Suche nach Zuneigung, Zufriedenheit, und Zugehörigkeit.

    Dieser Roman trifft den Leser, die ruhige und sachliche Erzählweise von Renberg ist schonungslos. Wir sind mitten in den Gedanken, den Handlungen, und Gefühlen der Charaktere und können nicht wegschauen.
    Ihr werdet diesen Roman nach mehr als 700 Seiten final schließen, und er wird euch noch etwas mitverfolgen. Ihr werdet wie ich etwas darauß mitnehmen, dass euch stärkt und über das ihr noch länger nachdenken werdet.
    Was es ist, ist bestimmt bei jedem anders. Für mich war es die Erkenntnis, dass unser Leben durch die Außenwelt und unsere Gefühle zum Großteil geleitet wird.

    Warum sollte man es lesen?

    Ganz einfach: Dieses Buch beschreibt unser Leben, unsere Gesellschaft, und unser Dasein. Es verschönert nichts, sondern es ist hemmungslos und bewegend.

  13. Cover des Buches Nujeen - Flucht in die Freiheit. Im Rollstuhl von Aleppo nach Deutschland (ISBN: 9783959672627)
    Nujeen Mustafa

    Nujeen - Flucht in die Freiheit. Im Rollstuhl von Aleppo nach Deutschland

     (22)
    Aktuelle Rezension von: -Leselust-
    Kurzmeinung:
    Ein wirklich bewegendes Buch über eine beeindruckende junge Frau, die vor Krieg und Terror in Syrien geflohen ist und sich auf den weiten und gefährlichen Weg nach Deutschland gemacht hat. Das Buch wird mich nicht so schnell loslassen und ich kann es nur weiterempfehlen.

    Meine Meinung:
    Nujeens Geschichte beginnt 1999. Als die Konflikte in Syrien beginnen, muss die Familie fliehen. Zunächst innerhalb von Syrien, dann in die Türkei und schließlich wagen Nujeen und ihre Schwester die lange und gefährliche Flucht nach Europa. Ihr Ziel ist Deutschland. Die sowieso schon riskante Reise wird noch zusätzlich erschwert, denn Nujeen leidet seit ihrer Geburt an Kinderlähmung und ist auf einen Rollstuhl angewiesen.

    Nujeens Geschichte hat mich sehr berührt. Ich kannte zwar viele Fakten über die Flüchtlingskrise aus den Nachrichten und habe Bilder von überfüllten Flüchtlingsbooten gesehen.
    Eine Person dann aber auf der Flucht vor Krieg und Terror zu begleiten und so "nah dabei zu sein", das ist dann noch mal etwas ganz anders und gibt den ganzen Fakten eine persönliche und emotionale Komponente.

    Dabei schildert Nujeen ihre teilweise wirklich schrecklichen Erlebnisse aber nie übertrieben dramatisch, emotional oder mitleidsheischend. Aber gerade diese unerschrockene Betrachtung der Flucht hat mich so mitgenommen, weil es bei mir den Eindruck verstärkt hat, dass dieses Wagnis für sie einfach ein notwendiges Übel ist und es in ihren Augen nichts bringt, groß darüber zu klagen. Dieser Mut und diese Unerschrockenheit der jungen Frau haben mich tief beeindruckt.
    Auch ihre Gedanken über die Situation der Flüchtlinge in Deutschland, aber auch darüber, wie die Deutschen sich bei all den "Fremden" in ihrem Land fühlen müssen, fand ich sehr interessant.

    Nebenbei lernt man auch noch etwas über die Geschichte Syriens, über die Kurden und auch die Rolle der Türkei. Und natürlich über Fluchtursachen, die verschiedenen Fluchtrouten, Schlepperbanden und was Menschen sonst noch auf sich nehmen, um sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen.

    Dabei ist dieses Buch dennoch nicht zu bedrückend. Denn Nujeen und ihre Schwester müssen zwar viel auf sich nehmen, sie erleben Ablehnung von Behörden und Menschen, denen sie auf der Flucht begegnen. Aber sie erfahren auch viel Unterstützung und Anteilnahme. Nujeen versprüht einfach enorm viel Lebensfreude und Hoffnung.

    Nicht ganz so gut gefallen hat mir an manchen Stellen der Schreibstil. Der ist teilweise ein bisschen naiv und kindlich, was aber wiederum authentisch ist, da Nujeen ja erst 16 Jahre alt war, als sie ihre Heimat verlassen hat.

    Fazit:
    Ein Buch über eine starke junge Frau, die alles Bekannte aufgibt und mit ihre Schwester die gefährliche Flucht von Aleppo bis nach Deutschland auf sich nimmt, um dem Krieg in ihrer Heimat zu entkommen. Das Buch wird mich nicht so schnell loslassen und ich kann es nur weiterempfehlen. 
  14. Cover des Buches Der Himmel über Quickborn: Roman (ISBN: 9781548212742)
    Kirstin Messerschmidt

    Der Himmel über Quickborn: Roman

     (13)
    Aktuelle Rezension von: SweetSmile

    Zum Inhalt:

    Seit sie denken kann leidet die 15-jährige Olivia "Liv" Ballato an unkontrollierbaren Wutausbrüchen. Ihr Temperament macht sie zur Außenseiterin. Gegen die Einsamkeit unterhält Liv eine imaginäre Liebesbeziehung mit dem Rockstar Kurt Cobain. Als die Familie von der Großstadt ins dörfliche Quickborn umzieht, wird Livs Dasein schier unerträglich: Ein wütender Teenager zwischen Schweinebauern, Dorfnazis und neureichen Snobs. Und dann stribt auch noch Kurt. Es gibt für Liv nur einen einzigen Grund noch am Leben zu bleiben: Ihren Lehrer Marc. Zwischen Liv und dem zwanzig Jahre älteren Mann entwickelt sich eine geheime Liebe.


    persönliche Wertung:

    "Der Himmel über Quickborn" hat mich mit seinem Klappentext auf sich aufmerksam gemacht. Ein Buch, in dem Kurt Cobain eine wichtige Rolle spielt musste ich einfach lesen! Außerdem finde ich auch dieses Lehrer - Schüler - Ding ganz interessant. Ich war also sehr gespannt auf diese Geschichte. :)

    Schön finde ich hier die relativ kurzen Kapitel. Gerade am Buchmesse-Wochenende, als ich dieses Buch gelesen habe, waren sie einfach perfekt. Sie gaben mir die Chance, immer mal wieder ein paar Seiten (ein kurzes Kapitel) zu lesen, ohne dann irgendwo mittendrin aufhören zu müssen. Das war sehr angenehm und hat mich sogar animiert mehr zu lesen - immer mal ein Kapitel in meinen vollen Tagesablauf zu quetschen, wo sonst eigentlich keine Lesezeit gewesen wäre.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die lockere Art passte sehr gut zur Geschichte. Die Probleme von Jugendlichen wurden nach meinem Empfinden sehr gut dargestellt. Die schnelle Veränderung von Gefühlen und der schwierige Weg, in einer neuen Umgebung anzukommen, sind typisch für die Teenagerzeit. Autorin Kirstin Messerschmidt hat dies in ihrem Buch wirklich gut umgesetzt.

    Liv ist ein sehr interessanter Charakter. Sie ist eine junge Frau mit Ecken und Kanten, die bei ihr wahrscheinlich sogar mehr ausgeprägt sind, als bei vielen anderen Mädchen ihres Alters. Die Autorin schafft es mit ihren Worten sehr schnell eine Verbindung zwischen der Protagonistin und dem Leser aufzubauen. Ich konnte mich sehr schnell in ihre Gefühlswelt einfühlen und dass obwohl ich nicht wirklich viel mit Liv gemeinsam habe. 

    Besonders spannend fand ich persönlich ja ihre imaginäre Beziehung zu Kurt Cobain. Viele würden sie wahrscheinlich für verrückt halten, wenn sie davon erfahren. Ich hingegen finde es toll und kann super gut verstehen, dass man manchmal einfach eine andere, bessere Welt braucht um aus dem Alltag zu entfliehen. Dass sie sich in Kurts Arme träumt, was soll ich sagen, ich kann mir weitaus schlimmere Sachen vorstellen. ;)

    Und dann ist da noch Marc, er ist so ganz anders, als man sich einen Lehrer vorstellt und auch ich habe ihn gleich besonders gefunden. Die Annäherungen zwischen den Beiden wurden sehr gut beschrieben, obwohl sie für meinen Geschmack noch etwas ausführlicher hätten sein können. An diesem Punkt hat mir in der Geschichte dann doch etwas der Tiefgang gefehlt.

    Im Laufe des Buches gab es Wendungen, welche ich schon vorher erahnen konnte, aber auch einige, vor allem gegen Ende, die mich absolut überraschen konnten. Und auch wenn das Ende der Geschichte nicht so ganz nach meinem Geschmack war, so rundete es das Buch doch wirklich gut ab. Und es hat mich länger darüber nachdenken lassen, als wenn es wie erwartet geendet hätte.

     

    Fazit: 

    Alles in allem konnte mich die Geschichte wirklich überraschen. "Der Himmel über Quickborn" ist ein locker, luftiges Jugendbuch mit vielen Situationen zum Schmunzeln. Schön finde ich, dass es trotz des eher leichten Stiles auch ernstere Themen anspricht. 

  15. Cover des Buches Niete zieht Glückslos (ISBN: B0765W3CLC)
    Roswitha Leferink

    Niete zieht Glückslos

     (2)
    Aktuelle Rezension von: mollissima
    Worum es geht:
    Ludger ist als Betriebsprüfer tätig. Nachdem er seine Frau und seine Tochter bei einem Flugzeugabsturz verloren hat, lebt er zurückgezogen und hat einige merkwürdige Angewohnheiten. Eines Tages entdeckt er vor seinem Haus den Straßenjungen Kito, den er durch die Unterstützung der Jugendamtmitarbeiterin Karla bei sich aufnimmt. Doch irgendwann stellt sich heraus, dass Kito noch einen Onkel in Malawi hat und er muss zu ihm nach Afrika. Ludger und Karla hegen Gefühle füreinander, wollen sich aber nicht so richtig aufeinander einlassen.

    Meine Meinung:
    Der Klappentext hat sich für mich interessant angehört. In der Zusammenfassung ist die Rede von einer `humorvollen Geschichte`, leider konnte ich keinen Humor entdecken. Zeitweise fand ich das Buch sogar ein bisschen langatmig, außerdem halte ich es für sehr abenteuerlich, dass ein alleinstehender Mann einfach so die Pflegschaft für einen Jungen bekommt. Es ist schon ein bisschen oberflächlich beschrieben. Den Schreibstil allgemein fand ich aber sehr flüssig. Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wechselt zwischen Ludger und Karla hin und her. 

    Mein Fazit: Es handelt sich hier um eine leichte Lektüre für Zwischendurch, für die ich 3 Sterne vergebe.
  16. Cover des Buches Tiefenreise (ISBN: 9781521993224)
    Loni Littgenstein

    Tiefenreise

     (2)
    Aktuelle Rezension von: xotil
    Das lesen hat mir an Anfang etwas Schwierigkeiten bereitet da es in der ich form geschrieben ist und ich mich da erst einfinden musste .

    Das Buch lässt sich flüssig lesen und regt auch zum nachdenken an .

    die Story deckt die bereiche Trauer,Liebe ,Krankheit ,Zusammenhalt und Spannung ab.

    Man kann sich richtig in dei Nöte und ängste des Jugendlichen hineinversetzten
  17. Cover des Buches Das Leben nach dem Sterben (ISBN: B071YBHC8F)
    Simone Trojahn

    Das Leben nach dem Sterben

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Every Ugly Word by Aimee Salter (2015-06-16) (ISBN: B01K3RGM24)
  19. Cover des Buches Silent Beauty (ISBN: 9781537764337)
    Ella Green

    Silent Beauty

     (7)
    Aktuelle Rezension von: DreamingYvi
    [Achtung: Spoilergefahr!]
    Schon als Kind musste Maggie eine harte Zeit erleben, denn ihre Mutter zerrte sie von Wettbewerb zu Wettbewerb, denn diese wollte unbedingt erreichen, dass ihre Tochter ein Supermodel wird. Schon in jungen Jahren fand Maggie wenig Liebe und Zuneigung und driftete so in ein kaltes und hartes Leben ab. Bis sie schließlich ein gefragtes Model ist und von Termin zu Termin reist. Sie lebt in einer Welt, in der es nichts anderes für sie geben darf.
    Die Idee der Geschichte gefällt mir wirklich sehr gut, aber ich bin der Meinung, dass man hier viel mehr hätte rausholen können. Schon am Anfang des Buches hat sich mir der Magen gedreht, als ich las, sie ritzte sich und ab dann war sie Borderliner.  Vorweg: Nur, weil man ritzt, ist man noch kein Borderliner, denn diese furchtbare Krankheit wird von einem Arzt diagnostiziert. Borderline bringt außerdem noch viel, viel mehr mit, außer der Selbstverletzung. Was ich sehr, sehr schade finde, ist, dass hiermit dieses typische Klischeedenken von Borderline unterstrichen wird. Borderliner = ritzen. Ritzen = Borderline.  Da Maggie ja so sehr von ihrer Mutter kontrolliert wird, müsste sie es eigentlich wissen. Denn wo bleibt die Therapie, in der dies erst mal bestätigt wird?
    Dass Borderliner einen enormen Druck verspüren und damit nicht umgehen können, ist richtig, aber ich finde, gerade an diesen Stellen hätte man vieeel mehr rausholen können. Was FÜHLT Maggie? Es tut mir sehr leid, aber bei mir kam absolut nichts an.Borderline bedeutet viel mehr, als sich nur zu verletzten.
    Ansonsten muss ich sagen, dass mir dieses Buch schon gefallen hat, abgesehen von der besagten Sache.  Außerdem bin ich mit dem Ende neugierig geworden und überlege, den zweiten Teil auch zu lesen. Vielleicht werde ich ja noch positiv überrascht?
    Das Cover gefällt mir sehr gut. Immerhin bin ich dadurch auch auf das Buch aufmerksam geworden. Es passt sehr gut zur Geschichte.Der Schreibstil war einfach (was mir gefällt), allerdings bin ich öfters über diverse Tippfehler oder fehlende Wörter gestolpert. Das war jetzt aber nicht so dramatisch, so dass es meine Bewertung beeinflussen könnte.
    Fazit: Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, allerdings mit ziemliche Logikfehler. Wen das nicht stört, der sollte dieses Buch lesen.
  20. Cover des Buches Das verborgene Mädchen (ISBN: 9783453201019)
    Maria Toorpakai

    Das verborgene Mädchen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Stellina_Frauke_Amicafiglia
    Klappentext

    Nur als Junge konnte sie frei sein
    Maria wird in einem kleinen Dorf in Pakistan geboren und bemerkt früh, dass ihre Brüder mehr Rechte und Freiheiten haben als sie. Mit vier Jahren verbrennt sie daher all ihre Mädchenkleider und beschließt: Ab heute bin ich ein Junge! Und die Eltern? Unterstützen sie. Von nun an heißt sie Dschingis Khan. Endlich kann sich Maria frei bewegen, zur Schule gehen und Sport machen. Ihre Tarnung ist perfekt. Mit 12 Jahren steigt sie sogar zum pakistanischen Jugendmeister im Gewichtheben auf – bei den Jungen! Doch als sie mit 15 Jahren ihre Liebe zum Squash entdeckt, fliegt ihre Tarnung auf. Todesdrohungen der Taliban sind die Folge. In ständiger Angst, entführt zu werden, hat Maria immer eine Zyankali-Kapsel dabei. Doch sie trägt nicht umsonst den Namen des größten Kriegers aller Zeiten – sie wird nicht aufgeben!

    Meine Meinung 

    Maria ist ein Mädchen aus Pakistan die früh gemerkt hat, das Mädchen nicht so viel dürfen und nicht so viele Rechte haben wie die Jungs und Männer in ihrem Land. Deshalb beschließt sie, sich als junge zu geben. Es ist traurig aber auch beeindruckend zu lesen, welche Freiheiten sie nun hat und was sie alles machen kann, welche Türen ihr jetzt offen stehen. Mit 15 Jahren kommt sie in ein Squash Team allerdings kann sie dann kein Junge mehr sein und muss sich als Mädchen zu erkennen geben. Ich fand es erschreckend das sie auch Todesdrohungen der Taliban erhalten hat. Trotz allem gehört sie heute zu den 50 besten des Squash. Dieses Buch lässt einen in ein Land blicken das doch so fern scheint. Man bekommt einen Einblick in das Geschehen des Landes und die Missstände. Es gibt auch private Bilder von Maria und ihrer Familie und von ihrer größten Leidenschaft dem Squash. 

    Fazit 

    Ein sehr beeindruckendes Buch über eine genauso beeindruckende junge Frau. Über ein fremdes Land, das nun nicht mehr so fremd erscheint. 

    Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen 

    Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar 

    Fraukesbuecher 

  21. Cover des Buches Haut und Knochen: Roman (ISBN: B01LW152KM)
    Josefine Engel

    Haut und Knochen: Roman

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Wer einmal aus dem Blechnapf frißt (ISBN: 9783868204520)
    Hans Fallada

    Wer einmal aus dem Blechnapf frißt

     (68)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Willi Kufalt wird in den 1920er Jahren nach 5 Jahren Gefängnis in die Freiheit entlassen. Vom ersten Tage tut er sich, trotz aller Bemühungen, schwer in dieser neuen Rolle. Er hat mit sich und vor allem den Vorurteilen der Menschen zu kämpfen. So fühlt er sich im Arbeitslosenheim ähnlich unterdrückt, wie im Gefängnis und beschließt schnell unter Mitarbeit anderer Bewohner, dementsprechend ebenfalls ehemalige Gefängnisinsassen, eine Selbständigkeit zu begründen. Seine Naivität bringt ihn dabei in Schwierigkeiten, während seine Kameraden ihn nie ganz akzeptiert haben, was ihn schnell wieder auf dem Boden der Tatsachen landen lässt. Später scheitert auch der Versuch auf seriöse Weise Geld zu verdienen, was sogar die geplante Ehe zutiefst erschüttert. Vorurteile und Misstrauen überall. Er scheint sich mit jeder Faser seines Körpers gegen sein Schicksal aufzubäumen und doch schlittert er wiederholt in zwielichtige Taten hinein, die schnell eine Eigendynamik entwickeln und deren Verläufe er nicht absehen und/oder steuern kann. Und, ja, auch mit den Frauen will es nicht so recht funktionieren. Die Erzählung spielt in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts. Vermutlich waren die Bedingungen einer erfolgreichen Rückkehr in die freie Welt damals schwieriger, trotzdem behält Falladas Roman eine gewisse Aktualität. 
  23. Cover des Buches Ein Zuhause für immer (ISBN: 9783423761840)
    Gill Lewis

    Ein Zuhause für immer

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sollhaben
    Scarlet ist 12 Jahre alt und lebt gemeinsam mit ihrem Bruder Red bei ihrer Mutter in einer Wohnung. Sie kümmert sich nicht nur um Red, der ein außergewöhnlicher Junge ist, sondern auch um den Haushalt, die Mutter und geht in die Schule mit erstaunlich großem Erfolg. Sie räumt auf, hält auch ihr Zimmer in Ordnung. Nur wenn sie die Sozialhelferin ankündigt, erweckt sie den Anschein einer normalen 12jährigen. Sie opfert alles, um die kleine Familie zusammenzuhalten.
    Als eines Tages in der Wohnung ein Brand ausbricht, werden die drei getrennt. Scarlet kommt in eine Pflegefamilie und lernt ein komplett neues Leben kennen. So sehr sie es geniest in geordneten Verhältnissen zu leben, so sehr vermisst sie ihren Bruder Red. Niemand sagt ihr, wo er sich aufhält und so setzt sie alles in Bewegung, um ihn zu finden.

    Wie hat es mir gefallen?

    Das entzückende Cover, der Klappentext und die Rezension einer anderen Bloggerin machten mich auf die Geschichte neugierig, obwohl ich der Zielgruppe schon ein paar Jährchen entwachsen bin.
    In diesem Buch treffen gleich mehrere spannende Themen aufeinander: verschiedene Krankheiten, Vernachlässigung und die damit einhergehenden Probleme.
    Im Mittelpunkt steht Scarlet, ein tapferes und mutiges Mädchen, das ständig über sich hinaus wachsen muss. Sie organisiert das ganze Familienleben, rund um die Einzigartigkeit ihres Bruders und der oft geistig abwesenden Mutter.
    Nachdem die Familie getrennt wird, lernt sie ein recht normales Leben kennen. Sie geht zur Schule, bekommt ein Pausenbrot gemacht. Sie darf hier einfach nur ein Kind sein, ohne große Sorgen. Gleichzeitig vermisst sie aber ihren Bruder und auch ihre Mutter. Sie ist entzwei gerissen, zwischen ihren Wünschen und ihrer Sehnsucht nach einem Zuhause, einer intakten Familie.
    „Ein Zuhause für immer“ wird in dem Genre Kinderbuch bzw. Jugendbuch gelistet. Da gehört es auch eindeutig hin. Scarlet erzählt die Geschichte in einfachen, klaren Worten. Sie schmückt sie nicht unendlich aus. Damit wird sie noch eindringlicher. Kindermund tut Wahrheit kund.
    Die Autorin hat bereits einige Kinderbücher geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie hat demnach Erfahrung, ihre Leserschaft zu fesseln. Ich fand die Geschichte gut und hätte ich Kinder würde ich ihnen dieses Buch ans Herz legen.

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

    www.mariessalondulivre.at
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