Bücher mit dem Tag "sozialgeschichte"

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97 Bücher

  1. Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)
    Juli Zeh

    Unterleuten

     (524)
    Aktuelle Rezension von: Randberliner

    Die in Bonn geborene Juli Zeh ist  Wahl-Brandenburgerin, und so verwundert es nicht, dass ihr 2016 veröffentlichter Roman Unterleuten in einem gottverlassenen Kaff irgendwo in der brandenburgischen Provinz spielt. Jedoch, Juli Zeh ist weder eine Heimatschriftstellerin, schon gar keine ostdeutsche, noch ist Unterleuten ein Brandenburg- oder Ost-Roman. Sie benutzt die Gegend, weil sie nur aus dem Fenster schauen muss, aber Unterleuten hätte mit einigen Modifikationen auch in einem der vielen anderen abgehängten Regionen in Deutschland, sei es in der Eifel, irgendwo in einem oberbayerischen Nest oder im Osten von Schleswig-Holstein spielen können. Das Dorf als Folie nehmend, geht es ihr vielmehr um die vielschichtigen Beziehungen in einer kleinen abgeschlossenen Gemeinschaft, in der jeder von jedem abhängig ist, noch alte Rechnungen offen hat oder in der früher begangenes oder vermeintliches Unrecht unter dünnen Schorf nicht in Vergessenheit gerät.

    Die Autorin erzählt keine durchgehende Geschichte, sondern setzt die Handlung wie in einem Kaleidoskop aus den verschiedenen Blickwinkeln aller Protagonisten zusammen. Jeder lebt in seinem Universum, in seiner persönlichen Filterblase. Als dieses festgefügte, ineinander verwobene Beziehungsgeflecht plötzlich durch Pläne zum Bau eines Windparks in heftige Schwingungen gerät, brechen alte Wunde wieder auf, entstehen neue Freund-Feind-Allianzen und bringen die dörfliche Gemeinschaft bis an den Rand des Zerbrechens. Dabei nimmt Juli Zeh für keine Seite Partei ein, sondern lässt den Leser die Handlung durch die Augen der unterschiedlichen Protagonisten erleben.

    Beeindruckend ist, wie es Juli Zeh gelingt, durch den geschickten Einsatz von Cliffhangern die Handlung immer spannender und dynamischer zu gestalten, bis sich der Leser plötzlich in einem Thriller wiederfindet, in dem nicht nur geköpfte Spielpuppen drohend am Gartenzaun hängen, sondern auch Menschen zu Tode kommen. Da sich der vielschichte Erzählstoff hervorragend auch für eine filmische Umsetzung eignet, war es nicht verwunderlich, dass die dreiteilige Fernsehverfilmung 2020 mit über sechs Millionen Zuschauer ein breites Publikum fand.

  2. Cover des Buches Frauen und Macht (ISBN: 9783103973990)
    Mary Beard

    Frauen und Macht

     (38)
    Aktuelle Rezension von: lillywunder

    Dass Frauen zum Schweigen gebracht und von den Zentren der Macht ferngehalten werden ist nicht nur von vorgestern, sondern hat tausende Jahre Tradition. In Form von zwei kurzen, aber pointierten Essays zeigt die Historikerin Mary Beard wie die heutige Debattenkultur und die Strukturen der Macht mit Blick auf die antiken Griechen und Römer erhellt werden können. 

    Denn schon in Homers Odyssee verbietet der junge Telemachos seiner Mutter Penelope den Mund - Frauen haben mit der öffentlichen Rede nichts am Hut, geschweige denn mit Macht und sie solle sich gefälligst um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern. Mit dieser Einstellung war Telemachos ein Kind seiner Zeit und Mary Beard findet viele weitere Beispiele in der klassischen Literatur. Die Redekunst war nicht nur eine den Männern vorbehaltene Tätigkeit, sondern ein entscheidendes Merkmal von Männlichkeit, Frauen hingegen hatten keinen Anteil an der öffentlichen Rede. Die einzigen Ausnahmen, und das ist interessant, waren Frauen, die als Opfer von Gewalttaten bzw. als Märtyrerin sprechen oder aber Frauen, die für sich und ihre Kinder einstehen - und klar kann man an dieser Stelle mal einen Gedanken daran verschwenden, ob Frauen heutzutage eigentlich eher Familienministerin oder Finanzministerin werden. In der klassischen Welt wurde unsere heutige Rhetorik begründet und die Basis dafür gelegt, was als gut und überzeugend wahrzunehmen ist und was nicht. Und da wundert es kaum, wenn es die tiefen, dunklen Männerstimmen sind, die noch immer als Beleg für Autorität wahrgenommen werden und Frauenstimmen lange Zeit im besten Fall lieblich in die Kindererziehung hineinwirkten, ansonsten aber eher "kreischten" und "zeterten". 

    Und auch die frühen Erzählungen von Frauen "an der Macht" wurden eher als Gruselgeschichten erzählt - von den furchterregenden Amazonen bis hin zu Medusa, die auch heute noch als abschreckendes Beispiel in Wahlkämpfen verwendet wird. In den griechischen Mythen müssen mächtige Frauen von Männern um ihre Macht gebracht werden, um die Menschheit vor dem Chaos zu bewahren, das sie anrichten würden. So wurden mit den klassischen Erzählungen die tatsächliche Ausschließung von Frauen aus dem öffentlichen Leben legitimiert und Mary Beard spannt von da aus einen weiten Bogen bis ins 21. Jahrhundert und die kulturelle Einbettung der Exklusion von Frauen. 

    Nun stellt sich allerdings die Frage, wie man Traditionen entgegenwirken kann, welche die Menschheit schon seit Jahrtausenden begleiten. Was ist zu tun, damit Frauen heute gehört und ernst genommen werden und einen Unterschied machen können? Mary Beard erachtet es jedenfalls nicht als Lösung, wenn Frauen sich möglichst wie Männer kleiden, eine tiefere Stimme trainieren und alles tun, um möglichst männlich (und damit mächtig) zu wirken. Es kann also nicht darum gehen, Frauen in zutiefst männlich kodierte Machtstrukturen bestmöglich einpassen zu wollen, sondern vielmehr dieser Strukturen zu ändern und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie diese kulturell begründet und konstruiert sind und hierzu will das Buch einen Beitrag leisten.

    Insgesamt ein sehr markanter Puzzlestein im Themenfeld gender und Gleichberechtigung, der zwar eher auf Erklärung aus ist als auf Lösung, dafür allerdings durch jahrtausende alte Texte neue Denkanstöße in die Debatte einbringt und die Wahrnehmung von Penelope-Momenten in Meetings, Medien und Politik schärft.

  3. Cover des Buches Strahlend schöner Morgen (ISBN: 9783548609997)
    James Frey

    Strahlend schöner Morgen

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Buchstabenliebhaberin

    In L.A. scheint immer die Sonne, ob für den Obdachlosen Old Man Joe am Strand, der täglich auf eine Antwort wartet, oder den Filmstar Amberton, der auf seiner Terrasse frühstückt und in Luxusproblemchen schwelgt, Einwanderin und Hausmädchen Esperanza auf dem Weg zu ihrer herrischen Chefin oder Dylan, der Rockern ihre Motorräder repariert, Golftaschen trägt oder Maddie, die im 99 Cent Laden an der Kasse sitzt.

    Ich habe diese Figuren sofort ins Herz geschlossen und konnte nicht genug von ihnen bekommen!

    Die 5 Personen treffen sich nicht, es sind in sich geschlossene Geschichten, die sich häppchenweise der Leserschaft erschließen. Zwischen jeder Episode gibt es einen kurzen historischen Einwurf zur Entstehung von L.A, in der Regel eine halbe Seite lang, chronologisch aufgebaut, bis zur Jetztzeit. 

    Gegen Ende des Buches häufen sich Aufzählungen von Menschen, die den amerikanischen Traum leben wollen, der Autor zeichnet ein Bild von Heerscharen junger, schöner Menschen, die in L.A. erfolgreich werden wollen und innerhalb weniger Jahre in weniger glamorösen Jobs landen, als Kellner, Pornodarsteller oder wechselnden, unterbezahlten Jobs. L.A. steht für Sehnsüchte und Hoffnungen, ist ein beliebter Ort für Touristen, und damit auch für Obdachlose, die sich aus den Mülltonnen der Fressbuden ernähren und sich dort Geld für Alkohol und Drogen erbetteln. Man bekommt ein gutes Bild von den verschiedenen Stadtteilen, den aufgeräumten, sauberen, wo die Menschen leben, die es geschafft haben, und den weniger guten Vierteln, wo die Mieten zwar billig, Gewalt und Drogen aber allgegenwärtig sind.

    Insgesamt ergeht es den Personen des Buches nicht besonders gut, sie kämpfen täglich ums Überleben, selbst die Filmstars, die zwar finanziell ausgesorgt haben, deren Hunger nach Anerkennung und Liebe aber nicht gestillt werden kann, zahlen einen hohen Preis für, ja wofür? Für das was sie brauchen um sich halbwegs glücklich zu fühlen. 

    Ich habe mitgelitten und mitgefiebert, habe gehofft und war entsetzt und traurig. James Frey schreibt intensiv und besonders, ich habe seinen Stil sofort geliebt, er hat eine Art, Wiederholungen einzusetzen, die sich einbrennen, die eindrücklicher sind als jedes Argument, und damit auch eine Emotionalität schaffen, ohne viel Aufhebens zu machen. The american dream of life, diese Sehnsucht bekommt man hier perfekt vermittelt. Bei den Wenigsten erfüllt sich dieser Traum ...

  4. Cover des Buches Daisy Sisters (ISBN: 9783423212885)
    Henning Mankell

    Daisy Sisters

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Eigentlich ist der Titel von Henning Mankells „Daisy Sisters“ nur ein anderes Wort für: jede Frau hat eine beste Freundin. Mindestens. Der Roman soll sich über drei Frauengenerationen in Schweden bewegen; in der Erzählung jedoch geht es nur am Rande von der vorhergehenden und der nachfolgenden zweier Generationen aus der Arbeiterklasse. Wichtige Themen spricht Mankell an, dessen Bedeutung nichts an Aktualität verloren haben, wenn wir uns nicht nur in Deutschland, oder auch Schweden, dem Ort des Geschehens, umschauen. Es betrifft nicht nur Frauen untereinander sondern das Verhältnis derer in einer Gesellschaft und wo Männer sich inzwischen auf verlorenem Posten sehen. Sie wehren sich wie üblich durch bloßes Machtgehabe, wie in Polen und auch anderswo sichtbar. Vergewaltigung, das bewusste Kleinhalten von Frauen, die sich nicht trauen auszubrechen, Machtmissbrauch durch sexualisiertes Verhalten, schlechte Rahmenbedingungen und vieles mehr werden hier beschrieben.

    Die Väter von Elna und Vivi gehören verschiedenen Parteien an, im Zweiten Weltkrieg wirken sich beide Zugehörigkeiten fatal aus. Die beiden jungen Frauen führen lange Zeit eine Brieffreundschaft, bis sie sich endlich einmal treffen können. Eigentlich sollen sie nur einem Verwandten von Elna bei der Heuernte helfen, doch vorher wollen die beiden an die Grenze zu Norwegen, den Krieg erleben. Nach einer heftigen Nacht mit zwei Grenzsoldaten muss Elna Wochen später damit zurechtkommen, dass sie schwanger ist. Dass es bei Elna eine Vergewaltigung war, kann sie sich selbst gegenüber nur schwer eingestehen. Abbrüche sind verboten aber möglich, doch misslingt ihr dies, Eivor wird geboren. Die Umstände des versuchten Schwangerschaftsabbruches, wie die Eltern und das gesamte Umfeld reagieren ist bezeichnend für die damalige Zeit. Eigentlich will Elna etwas anderes aus ihrem Leben machen, sie ist klug, doch aus ihren Träumen wird nichts. Sie heiratet und bietet ihrer Tochter, die absolut nichts über ihren leiblichen Vater weiß, zumindest gute Randbedingungen, um es besser zu machen.

    Jahre später erleben wir, wie es auch Eivor nicht gelingen mag, das sogenannte bessere Leben zu erwischen. Der alkoholkranke Nachbar, von Mankell liebevoll gezeichnet, nimmt einen Ausreißer auf, in den Eivor sich verliebt und furchtbares dadurch erleidet. Das zeichnet sie fürs Leben. Sie will in einem größeren Ort endlich durch harte Arbeit ihre Träume verwirklichen und landet doch nur, wie ihre Mutter, viel zu früh schwanger in einer Ehe. Nach dem ersten Kind will sie partout wieder arbeiten, doch ihr Mann sorgt dafür, dass sie wieder schwanger wird. Die Ehe zerbricht nach wenigen Jahren, sie muss und will für sich selbst und ihre Kinder sorgen. Die Freundschaft zu einer Arbeitskollegin aus ihrem ersten Job lässt sie an den nächsten Ort ziehen, wo sie wieder auf bessere Zeiten hofft. Das ist am Anfang auch so, doch dann trifft sie eine fatale Entscheidung. Sie landet in einer Fabrik, bei der Frauen eher selten anzutreffen sind. Hier begegnet sie derart niederträchtigen und sexualisierten Bedingungen, wie ich sie persönlich noch, zwar abgeschwächt, in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts während meiner Banklehre erlebt habe. Männern gegenüber ist sie nun extrem vorsichtig eingestellt, doch die erste Liebe holt sie ein. Wieder erlebt sie furchtbares, wird erneut schwanger und entscheidet sich letztendlich für das Kind.

    Die schweren Bedingungen, die Mutter wie auch die Tochter erleben, werden von Mankell zwar gut beschrieben, doch die Gefühle der Frauen kann auch er nicht wirklich wiedergeben. Dass auch die Tochter von Eivor früh schwanger wird, ist für die Mutter wie ein Schlag ins Gesicht. Die Sprachlosigkeit, die Ängste, die die jeweilige Mutter gegenüber ihrer Tochter wie ein versagen klingen, dieses festhalten, nicht ausbrechen können aus dem Rahmen, das ist einfach nur furchtbar zu lesen. Nicht sichtbare Ketten, die von keinem der Frauen, auch den Freundinnen, durchbrochen werden können, stimmen einen traurig. Die Daisy Sisters erhalten zumindest ihre Freundschaft so wie Eivor auch die ihre. Dass das Leben kein Ponyhof ist, wird hier eindrucksvoll bewiesen.

  5. Cover des Buches Vienna (ISBN: 9783442740406)
    Eva Menasse

    Vienna

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Jamii
    Beide wußten [sic!] nicht, was in der Vergangenheit des anderen lauern mochte und wie er oder sie genau zu der Sache stand.

    Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, bei dem ich bis zum Ende nicht gewusst habe, wie ich zu ihm stehe und, ob ich es mag oder nicht. 

    Ich finde die Erzählstruktur sehr interessant, dass Menasse in der Kindheit des Vaters der ich-Erzählerin (ihr selbst?) die Geschichte anfängt und schließlich nach dessen Tod endet. Was mich etwas irritiert hat, war, dass ich das gesamte Buch das Gefühl hatte, es wird nicht die Geschichte der ich-Erzählerin beschrieben und mir deshalb wichtige Einblicke gefehlt haben. 

    Die Charaktere waren allerdings alle sehr realistisch beschrieben und sehr lebensnah und die Themen, die sie beschäftigen und untereinander diskutieren waren themen, die sehr aktuell waren und mit denen sich - glaube ich - nicht sehr viele Leute auseinander setzten, also ich habe die neuen Perspektiven sehr genossen.

    Was mich allerdings immer wieder aus der Geschichte hinaus "katapultiert" hat, waren die vielen Wechsel der Figuren. In einem Absatz geht es um ihren Onkel, im nächsten um den Großvater und die vielen Namen, Plätze und Referenzen zu vorhergegangenen Events waren oft sehr apprupt gewechselt und es hat eine Weile gebraucht, bis man sich wieder neu zurecht gefunden hat, wobei allerdings schon der nächste Wechsel war. 


  6. Cover des Buches London - Die Biographie (ISBN: 9783813502909)
    Peter Ackroyd

    London - Die Biographie

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine herrliche Liebeserklärung, gewürzt mit typisch britischem Humor. Wie kann man in London gewesen sein, ohne vorher dieses Buch gelesen zu haben?
  7. Cover des Buches Heinrich Weber (ISBN: 9783429019716)
    Manfred Hermanns

    Heinrich Weber

     (2)
    Aktuelle Rezension von: manfred_hermanns
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  8. Cover des Buches Sozialgeschichte Österreichs (ISBN: 9783486564105)
    Ernst Bruckmüller

    Sozialgeschichte Österreichs

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Werner Schrittesser
    Sehr gute Grundlage für die Studienberechtigungsprüfung Geschichte 2
  9. Cover des Buches "Dieses bisschen Glück..." (ISBN: 9783205784319)
    Elisabeth Amann

    "Dieses bisschen Glück..."

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Deutsche Geschichte (ISBN: 9783865399281)
    Günter Naumann

    Deutsche Geschichte

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Montaillou (ISBN: 9783548341149)
    Emmanuel LeRoy Ladurie

    Montaillou

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches A People's History of the United States (ISBN: 0060838655)
  13. Cover des Buches Grundriss Soziale Arbeit (ISBN: 9783531186160)
    Werner Thole

    Grundriss Soziale Arbeit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Shakespeares ruhelose Welt (ISBN: 9783406652875)
    Neil MacGregor

    Shakespeares ruhelose Welt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae
    Ich hab diesem Hörbuch sehr gerne gelauscht, denn es wurde angenehm vorgetragen und spannend erzählt. 
    Ich konnte mich in diese Zeit verlieren und hab William Shakespeare noch etwas besser kennengelernt, wenn dies überhaupt möglich war. Als Fan dieses Engländer war es schon fast Pflicht mehr über seine Welt, sein Leben und alles drumherum zu erfahren. 
    Über die Tudors, Irland, England und natürlich seine eigene Familie. 
    Ich möchte nun wirklich nicht allzu viel verraten, denn wer sich für William Shakespeare interessiert, der sollte es lesen oder hören. Ich, für meinen Teil, hab es mehr als genossen und werde ich auch noch öfters hören - oder lesen, wenn ich das Buch bekomme. Diese sprachliche Erzählweise hat mir wirklich vergnügliche Stunden beschert, denn ich war fasziniert von dieser Zeit. 
    Zudem finde ich die kleinen musikalischen Einlagen sehr auflockernd, wenn ein etwas schwieriges Thema dran war und man Luft holen muss. 


    Shakespeares ruhelose Welt ist ein wundervolles Hörvergnügen und sehr spannend für all jene, die sich für England interessieren und mehr erfahren möchten, als das, was nur in den Geschichtsbüchern steht. 


    Gelesen von Thomas Loibl, Stefan Wilkening, Helmut Stange, Christian Baumann, Laura Maire, Eva Gosciejewicz, Heiko Ruprecht, Friedrich Schloffer
  15. Cover des Buches Szenen aus der deutschen Unterwelt (ISBN: 9783499605222)
  16. Cover des Buches Attentate (ISBN: B001YPM1A2)
    Wolfgang Plat

    Attentate

     (1)
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  17. Cover des Buches 13 unerwünschte Reportagen (ISBN: B00205VLN8)
    Günter Wallraff

    13 unerwünschte Reportagen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Wohlfahrt – Wirtschaft – Caritas (ISBN: 9783883094731)
    Elli Reichert

    Wohlfahrt – Wirtschaft – Caritas

     (1)
    Aktuelle Rezension von: manfred_hermanns
    + Wie lässt sich Hilfe professionell organisieren und wirtschaftlich gestalten? + Welche Ziele und Motive verfolgen die beteiligten Akteure - die Helfenden? + Welche Voraussetzungen sichern den langfristigen Erfolg karitativer Verbandsarbeit? + Wie lassen sich dabei ethische Standards definieren und deren Einhaltung kontrollieren? Heinrich Webers (1888-1946) berufliche Biografie beginnt in einer Zeit, in der immer mehr Menschen auf Unterstützung aus öffentlichen Mitteln angewiesen sind. Im noch jungen 20. Jahrhundert treibt der Fürsorgewissenschaftler in seinen zahlreichen leitenden Positionen unablässig die Professionalisierung der Organisation, Vermittlung und Weiterentwicklung sozialer Arbeit voran. Mit beeindruckender Weitsicht definiert, hinterfragt und prägt er die bis heute gültigen zentralen Aktionsfelder der sozialen Arbeit. Elli Reichert betrachtet aus historischer Perspektive Denken und interdisziplinäres Schaffen Heinrich Webers, dessen Relevanz in Anbetracht einer Renaissance der Bedürftigkeit im nun beginnenden 21. Jahrhundert ungebrochen scheint. Die Theologin und Sozialpädagogin kommt aus der Kinder- und Jugendhilfepraxis und lebt in Karlsruhe. Sie arbeitete mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Chemnitz im Fach Sozialpädagogik, absolvierte ein Lehramtsstudium für das Berufsschulwesen und promovierte an der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Dresden. "Elli Reichert hat jetzt diesen vielseitigen Theologen und Volkswirtschaftler, den wegweisenden Theoretiker und Praktiker der Caritas und Sozialen Arbeit, den konzeptionellen Vordenker für Aus- und Fortbildung für Sozialdezernenten, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen aufgrund umfangreicher Literatur- und Quellenrecherchen wieder ins Blickfeld gerückt und so einen wichtigen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der Sozialarbeits- und Caritaswissenschaft geleistet." Prof. Dr. Manfred Hermanns
  19. Cover des Buches Frauenleben (ISBN: 9783596317851)
    Olwen Hufton

    Frauenleben

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Dieses Buch ist eines der Besten, die ich je zu diesem Thema gelesen habe. Der Autorin gelingt es, ansprechend und mit ausdrucksvoller Sprache das Leben von Frauen zwischen den Jahren 1500-1800 darzustellen. Sie geht dabei auf alle Bereiche des persönlichen Lebens ein: Kindheit, Erziehung, Verlöbnis, Eheschließung, Witwenschaft, Erwerbsleben, Adel oder auch solche tolerierten Grenzbereiche wie Prostitution oder Kräuterfrauen, die immer nah am Vorwurf der Hexerei standen. Der Stil des Buches entspricht einer wissenschaftlichen Publikation, die Themenbreite ebenso. Allerdings belegt die Autorin nicht jede Idee, nicht jeden Gedanken, der anderswo herkam, mit Fußnoten, weshalb der Text in Gänze nicht völlig aufgebläht erscheint. Für sehr gelungen halte ich das unglaublich umfangreiche und nach Themenkomplexen gegliederte Literaturverzeichnis, aus dem man sich eine Reihe weiterer Literatur zum Thema suchen kann. Fazit: Eine sehr, sehr interessante, spannende und sprachlich wie stilistisch überzeugende Arbeit, unglaublich umfangreich und thematisch breit gefächert. Ein Standardwerk!
  20. Cover des Buches Mörder aus gutem Hause (ISBN: B002LPORKQ)
    Max Pierre Schaeffer

    Mörder aus gutem Hause

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Washington, 20. Januar 1961 (ISBN: 9783423306102)
    Robert D. Johnson

    Washington, 20. Januar 1961

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Die Buchreihe widmet sich markanter historischer Daten der neueren Geschichte, so hier dem 20. Januar 1961 in den USA, als John F. Kennedy das Amt des amerikanischen Präsidenten übernahm. Gut und verständlich geschrieben und die amerikanische Gesellschaft der frühen 1960er Jahre mit all ihren Sorgen und Krisen besprechend. Ein Spezialthema, in die Tiefe gehend, also gelungene Sachliteratur für Historiker.
  22. Cover des Buches Kirche auf dem Weg in eine veränderte Welt (ISBN: 9783825866884)
  23. Cover des Buches Sozialgeschichte der Sowjetunion I, 1917 - 1945 (ISBN: 9783518106549)
  24. Cover des Buches Blauer Montag (ISBN: 9783894015381)
    John Holloway

    Blauer Montag

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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