Bücher mit dem Tag "space opera"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "space opera" gekennzeichnet haben.

292 Bücher

  1. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (801)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch hat mich wirklich toll unterhalten können. 

    Obwohl mit vielen Begriffen gearbeitet wurde die mir persönlich vorher nichts gesagt haben,  hat der Autor es geschafft durch seine Erzählweise es rüber zu bringen als versteht man schon immer worum es grade geht , das fand ich total genial. 

    Jetzt würde ich mir noch gerne den Film dazu anschauen und bin darauf schon sehr gespannt.😊📖

  2. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  3. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.008)
    Aktuelle Rezension von: Esthi

    Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Kann ich nur empfehlen! Die Protagonisten waren sehr schön beschrieben und man konnte sich regelrecht in sie hinein  versetzten. Die Story an sich fand ich auch sehr interessant. Kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber empfehlen.  

  4. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.142)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  5. Cover des Buches Gegen das Schicksal (ISBN: 9783570165034)
    Veronica Roth

    Gegen das Schicksal

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Fortsetzung des Buchs "Rat der Neun". 

    Cyra und Akos haben beide prophezeite Schicksale, welche ihr ganzes Leben und damit auch die Liebe zueinander überschattet. Immer wieder kommen sie sich näher und entfernen sich voneinander, da einfach zu viel Schwierigkeiten zwischen ihnen stehen. 

    Noch dazu herrschen in der Raumstation des hohen Rats mit den 9 Planeten große Unstimmigkeiten. Als dann auch noch Cyras Vater plötzlich wieder auftaucht und einen Krieg entfacht, um die Herrschaft wieder an sich zu reißen, ist das Chaos perfekt.

    Cyra und Akos wollen sich dem entgegen stellen und alles dafür geben, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, ganz egal was ihre Schicksale prophezeien. Aber ihre Gefühle zueinander können sie auch nicht ganz außer acht lassen.


    Meinung

    Das erste Buch hat mir gut gefallen, da bin ich gut in die Geschichte rein gekommen. Hier geht das Buch zwar im Grunde einfach weiter, also kein großer Zeitsprung oder ähnliches, aber trotzdem hat es mich überhaupt nicht mehr mitgerissen. 

    Mir persönlich ist es zu sehr in Politik etc. abgeschwiffen und auch in Fantasy-Welten, die mir einfach zu viel waren. (Auch wenn mir bewusst ist, dass es Fantasy-Roman ist). Wer das also mag, ist hier wahrscheinlich gut aufgehoben.

    Im Laufe des Buches ist es finde ich sehr komliziert geworden - da ich so lange gebraucht habe das Buch zu lesen bin ich also leider nicht so richtig in die Geschichte rein gekommen.

    Trozdem möchte es nicht nicht weiter empfehlen, da ich denke, dass es anderen sehr gut gefallen kann - ist einfach nicht meins, aber deswegen nicht schlecht.


  6. Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)
    James Corey

    Leviathan erwacht

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Für alle, denen die Geschichte aus der Streaming-Serie noch nicht bekannt ist: Wir befinden uns in der fernen Zukunft. Die Menschheit hat sich in das Weltall ausgebreitet. Es gibt grob drei Fraktionen. Die Erde, die viel zu viele Menschen beherbergt und deren Umwelt stark geschädigt ist. Den Mars, der zwar technisch sehr gut ausgestattet ist, bei dem aber noch kein Terraforming gelungen ist und alles dazwischen, die sogenannten Gürtler, die eher einen minderwertigen Status haben aber die Drecksarbeit für Erde und Mars erledigen. 

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/the-expanse-serie/

  7. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment (ISBN: B00A1QFSPK)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment

     (75)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover sieht sehr spannend aus. Farblich ist es auch sehr schön gestaltet und die Titelschrift sehr gut zu erkennen. Es verspricht eine gute Geschichte zu sein im Weltall.

    Meine Meinung zum Buch:

    Viele haben mir diese Reihe empfohlen und nach langer Zeit habe ich beschlossen diese zu beginnen. Ich muss den vielen Lesern recht geben. Schon allein der erste Teil verspricht eine gute Reihe zu sein. Also ich bin auf jeden Fall jetzt schon begeistert.

    Eigentlich lese ich nicht gerne Science-Fiction, aber ich muss zugeben es ist doch sehr spannend die Geschichte zu lesen.

    Schon hier lernte ich viele Charaktere kennen. Es war interessant die alle ein wenig kennen zulernen. Anfänglich hatte ich leichte Probleme, die ganzen Charaktere auseinander zu halten doch von Mal zu Mal wurde es immer besser. Am besten fand ich die Bergungsmission. Es war so spannend und interessant gewesen. Es steht zu 100 Prozent fest, dass ich die Reihe weiter lesen werde.

    Der Schreibstil von Andreas Suchanek war flüssig und sehr leicht zu lesen.

    Mein Fazit:

    Was für ein interessanter Start. Ich bin echt gespannt, wie es weiter geht und wie es sich weiter entwickelt. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass der erste Teil echt spannend war.

  8. Cover des Buches Subliminal. Das Experiment (ISBN: 9783920793467)
    Thorsten Oliver Rehm

    Subliminal. Das Experiment

     (43)
    Aktuelle Rezension von: nittilein

    Was, wenn die Schattenseiten medialer Fiktion unter dem Radar die Oberhand gewinnen?

    Dies ist der erste Satz des Klappentextes und fasst das Buch an sich schon sehr gut zusammen. Wenn dies einen nicht anspricht, dann Finger weg. Wer hier bereits interessiert ist, der wird ein tolles Buch mit fesselnder Geschichte vorfinden.

    Natascha wird von ihrem Chef dazu gezwungen, eine Story zu liefern, die aufsehenerregend ist oder sie ist ihren Job los. So macht sie sich auf die Suche nach einer solchen und findet sie in medialer Fiktion, die bereits erwähnt wurde.

    Ich finde die Story rundum gelungen und Natascha ist mir ein sympathischer Protagonist, die sich nicht aufhalten lässt. Für einen Thriller muss ich zudem sagen, dass es sehr gut gelungen ist, dass die Spannung über die gesamten 470 Seiten aufrechterhalten wurde. Das ist so nicht immer, aber hier wirklich sehr gut gelungen.

  9. Cover des Buches Die Hyperion-Gesänge (ISBN: 9783453529786)
    Dan Simmons

    Die Hyperion-Gesänge

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Nikolaus_Zeindl

    Voller spanender Wendungen. Archaisch, brutal und fantasievoll. Hier und da verstörend.

  10. Cover des Buches Rebellin der tausend Sterne (ISBN: 9783570164754)
    Rhoda Belleza

    Rebellin der tausend Sterne

     (21)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSchu
    Auf „Rebellin der tausend Sterne“ hatte ich mich in diesem Herbst besonders gefreut. Der Vorgänger war sehr interessant und hat auch dank seiner Unkonventionalität einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das von Rhoda Belleza entworfene Universum ist komplex und wahnsinnig kompliziert. Auch nach dem Lesen des zweiten Bandes hat man das Gefühl, nur einen Zentimeter der Galaxie kennengelernt zu haben. Und das verwirrt den Leser durchaus. Insgesamt liegt dem finalen Teil eine spannende Idee zu Grunde, doch vor allem zu Beginn weist „Rebellin der tausend Sterne“ sich ziehende Längen auf. Ich habe mit Rhee gefiebert, doch für Kara konnte ich mich nicht erwärmen. Das Buch hat mich allerdings sehr überrascht und am Ende unglaublich mitgenommen, so dass meine Gefühlswelt vollkommen auf den Kopf stand. Nicht jede Seite dieses Buches ist umwerfend und dennoch handelt es sich um eine besondere Reihe! Für Star Wars Fans durchaus die richtige Lektüre!

    Klappentext
    Rhee, zukünftige Herrscherin von Kalu, steht vor Erzfeind Nero, dem Medienstar, der sie ermorden lassen wollte. Schließt sie einen Deal mit ihm oder entlarvt sie Neros perfide Absichten und entfesselt somit einen Krieg, den sie im Alleingang kaum gewinnen kann? Doch am anderen Ende des Universums plant Aly, Rhees gesuchter vermeintlicher Mörder, Nero zu töten, sobald sich die Gelegenheit bietet. Gleichzeitig versucht Alys Freundin Kara, den Overwriter zu vernichten, mit dem Nero die Erinnerung aller manipulieren und sich das Universum untertan machen will. Von alledem ahnt Rhee nichts – und schon gar nicht, dass Kara ihre totgeglaubte Schwester Josselyn ist, und damit die wahre Thronerbin.

    Meinung
    Kennt man Band eins, will man nach dem Lesen des Klappentextes sofort zum Finale dieser Dilogie greifen! Denn ganz ehrlich, der Klappentext ist umwerfend! Und so ähnlich verhält es sich auch mit der Idee der Autorin. Ich bewundere Rhoda Belleza für das Konzept der Reihe wirklich sehr. Sie hat etwas gewagt und eine Star-Wars-ähnliche Galaxie erschaffen, die aber doch ihre ganz eigene ist. Dabei wählt sie eine unkonventionelle Vorgehensweise. Denn schon in Band eins fehlt die Einführung in dieses Universum. Zwar gibt es in beiden Büchern ein Glossar, das einen guten Überblick über Personen und Planeten bietet, doch so richtig findet man sich trotzdem nicht zurecht. Mich hat das in „Herrscherin der tausend Sonnen“ überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil – ich fand es erfrischend anders. Die Geschichte konnte man schließlich trotzdem genießen! Direkt zu Beginn des zweiten Teils tritt dieses Problem aber wieder in den Fokus. Es gibt eine Handvoll Planeten, die wirklich wichtig sind. Diese haben Bündnisse miteinander, oder führen Kriege. Es ist nicht ganz einfach, wieder in dieses Konstrukt zu finden, denn einen richtigen Einstieg ins Buch gibt es nicht. Es wird nahtlos an die Geschichte angeschlossen und dem Leser wird keine Zeit zum Verschnaufen gegeben. So ist ein flüssiger Übergang garantiert, erinnert man sich aber nicht so gut an manche Personen oder Planetenbündnisse, ist man als Leser aufgeschmissen. Das als Vorwarnung. Insgesamt finde ich das Universum der Autorin immer noch absolut umwerfend. Doch – ich kann den Grund nicht benennen – irgendwie fehlt der Zugang zu dieser Welt. Eine richtige Identifikation findet nicht statt. Man ist Zuschauer und Besucher, aber nie Beteiligter.
    Die Zuschauerrolle wird das ganze Buch über durchgehalten und vielleicht fehlte mir auch deswegen bei manchen Figuren das Identifikationspotenzial. Im ersten Teil waren nur Rhee und Aly die Protagonisten. Wie der Klappentext aber schon andeutet, wird dieser erlesene Kreis um eine Person erweitert: Kara. Oder auch Josselyn, Rhees Schwester, denn bei beiden Namen handelt es sich um die gleiche Figur. Ich bin ein großer Fan von Rhee. Die jüngere Schwester hat schon in Band eins mein Herz gewonnen. Sie ist so mutig und starrsinnig, dass ihre Entwicklung geradezu provoziert wird. Genau diese gefiel mir so gut! Sie ist eigentlich noch ein Mädchen und soll dennoch über eine Galaxie herrschen. Oder nicht? Denn Nero will sie viel lieber zu einer Marionette machen, die nichts mit der Macht zu tun hat. Rhee sieht sich mehr Feinden, als Unterstützern gegenüber und geht mit dieser Situation sehr authentisch um. Sie ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, aber eine fantastische Figur! An ihrer Seite ist Daren, der wirklich ein komischer Vogel ist. Er ist unnahbar und dennoch ist der Ordensbruder und Sicherheitschef eine ganz besondere Figur. Die Beziehung zwischen beiden ist schwer beschreibbar und wankt zwischen Freundschaft, Hass und Liebe. Doch diese Chemie und das Unausgesprochene gefielen mir sehr gut. Und dann sind da noch Aly und Kara. Aly ist ein cooler Kerl, der in diesem Teil aber deutlicher in den Hintergrund rückt. Leider gilt dies auch für seinen tollen Doiden Pavel, der in Band eins noch für viel Humor gesorgt hat. Deutlicher im Fokus steht Kara. Und das gefiel mir nicht so gut, da ich diesen Charakter einfach nicht mochte. Kara ist Rhee zwar ähnlich, doch sie hat kein Aufopferungspotenzial. Sie kämpft in eigener Sache und lässt dabei nicht nur Rhee im Stich. Sie wird als Heldin des Buches dargestellt und das fand ich nicht passend. Für mich bleibt Rhee die deutlich bessere Herrscherin. Und dann wäre da noch Nero, der Medienstar und heimliche Bösewicht. Er tut genau das, was ein guter Bösewicht tun muss und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ein wunderbar böser Charakter, der die Geschichte spannend macht!
    Das Figurenkonzept ist gelungen. Auch wenn ich die Anteile gern verändert hätte. Wie sehr ich manche Charaktere mochte, wurde mir erst bewusst, als die Autorin das bekannte Konzept „Kill your darlings“ anwandte und eine der Hauptfiguren ihr Leben lassen muss. Ich habe bitter geweint und das eine ganze Weile lang. Doch meine Trauer um die Figur hat mir gezeigt, wie sehr Rhoda Belleza mich doch berühren konnte.
    Der Stil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig und trägt sicher zu dem Problem der Distanz bei. Damit meine ich, dass man sich durch den Schreibstil immer nur als Zuschauer fühlt, die Welt nicht richtig versteht und zu manchen Figuren auch der Zugang fehlt. Manchmal schreibt die Autorin sehr nüchtern, dann kommen plötzliche Wendungen innerhalb eines Nebensatzes und man muss den Satz nochmal lesen, um alles zu verstehen. Das ist nicht optimal und wirkt sprunghaft. Und dennoch passt der leicht distanzierte Stil gut in die Atmosphäre des Genres.
    Das Setting und die Atmosphäre möchte ich auch noch einmal loben! Das Sci-Fi Konzept mit den eigenen Noten wird von Anfang bis Ende durchgehalten und bleibt sich treu. Die Geschichte hat viele Spannungsmomente, doch manchmal auch deutliche Längen. Das kann jeder Leser anders empfinden. Denn die Erzähler wechseln sich ab, so dass man immer nur einen der Protagonisten begleitet. Wenn man, wie in meinem Fall, nur einen davon wirklich mag und einem ein anderer beinahe egal ist, sorgt das dafür, dass die einen Abschnitte weniger gern gelesen werden, als die anderen. Trotzdem ist der Perspektivwechsel sinnvoll und sorgt für Abwechslung. Dennoch muss ich betonen, dass das Buch auch nach dem (wirklich guten und für die Geschichte passenden) Ende verwirrend bleibt.

    Fazit
    Für mich ist „Rebellin der tausend Sterne“ ein guter und passender Abschluss der Dilogie, die mich am Ende richtig bewegt und zu Tränen gerührt hat! Es gibt Spannung und Action und gleichzeitig auch kleine Liebesgeschichten. Der Entwurf einer vollkommen unbekannten Galaxie gelingt der Autorin Rhoda Belleza gut und dennoch bleibt eine gewisse Distanz immer vorhanden. Ich finde die Geschichte auch nach deren Beenden wirklich verwirrend und unkonventionell. Doch ich mag das irgendwie. Und ich mag Rhee sehr gern. Und weil ich insgesamt mit einem sehr positiven Gefühl an dieses Buch denke, vergebe ich vier Spitzenschuhe. Der Galaxie-Entwurf hat sicher noch viel Potenzial für weitere Geschichten, unabhängig von der Herrscherfamlie.
  11. Cover des Buches Blau (ISBN: 9783947031108)
    Annette Juretzki

    Blau

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Band 2 setzt nahtlos an die Geschehnisse von Band 1 an. Es wird noch spannender, prickelnder, witzig, und romantisch, zeitgleich auch kriegerischer, religionsfanatischer und blutiger. 

    Teilweise aber auch unglaubwürdiger, da haben Charakter Verletzungen und Situationen erlebt, die können sie nicht einfach so wegstecken, aber die tun das, als wäre das nur ein Kratzer. Trotz diesem kleinen Mankos, würd ich das jederzeit wieder lesen und auch eine Fortsetzung würde ich ohne Zögern lesen. Absolute Leseempfehlung.

    Band 2 kann nicht ohne Vorkenntnisse von Band 1 gelesen werden, da der Übergang fliessend ist. Es lohnt sich jedoch, beide Bände zu lesen.

  12. Cover des Buches Ace in Space (ISBN: 9783947720477)
    Judith Vogt

    Ace in Space

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Patrick1982

    Sponsoring durch Megacorps und möglichst viele Likes, das ist es, was die Gang der Daredevils antreibt. Zu dieser Gang gehören Kian und Danai, die beide (mehr oder weniger) Neulinge der Gang sind. Unterdessen sitzt Neval, Kians Ex, mitten in einem Zweifrontenkrieg zwischen den fanatischen Gatern und dem Megacorp Hadronic Inc. fest, die es auf Land und Rohstoffe der Siedler*innen abgesehen haben. Die Siedler*innen brauchen dringend Hilfe! Da kommen die Daredevils ins Spiel.

    Anfangs habe durch den Slang und die eingebauten Posts der Social Media Kanäle etwas schwer in die Story hinein gefunden, nach den ersten Kapiteln war ich dann aber voll in der Geschichte. Das Buch sollte daher nicht zu schnell weggelegt werden. Als ich reinkam, bekam ich eine spannende Geschichte, super tolle Hauptcharaktere mit spannenden Hintergründen und rasanten Raumkämpfen. Auch die Sprache hat mir sehr gut gefallen. Der Slang und der Socialmedia-Talk passte gut zu der eher dreckigen Welt. Sehr gut fand ich auch die Diverse-Sprache. Mit dem Pronomen xier hat sich mein sprachlicher Horizont erweitert.

    Die Geschichte hat mir große Lust auf mehr aus diesem Universum geweckt. Ich hoffe auf neue Geschichten. Inzwischen ist auch ein weiterer Band mit dem Titel Trident erschienen. Wer gerne eigene, persönliche Storys im Kobani Gürtel erleben möchte, kann es mit dem fast gleichnamigen Rollenspiel Aces in Space tun. Ich werde es mir nach dem tollen Romanauftakt auf jeden Fall anschauen.

    Der Roman war auf jeden Fall einer meiner Highlight-Romane 2020. Bei LovelyBooks habe ihn sogar zu meinem Lieblingsbuch des Jahres im Bereich Fantasy und Science Fiction gekürt. Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (382)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Herzog Leto, Oberhaupt des Hauses Atreides, erhält den Wüstenplaneten Arrakis zum Lehen. Arrakis ist ein lebensfeindlicher Ort, auf dem Harkonnens, Fremen und Sardaukar mehr schlecht als recht nebeneinander leben. Sie sind sich alle nicht grün, arbeiten aber am Abbau von Melange, einer Gewürzdroge, die über alle Maßen für den Planten wichtig ist, in ihren eigenen Gebieten.

    Herzog Leto will die Welt wieder zusammenbringen und lebenswert machen, doch durch eine Hinterhalt kommt alles ganz anders. Sein Sohn Paul flieht in die Wüste und verbündet sich dort mit den Fremen, um gemeinsam einen Rachefeldzug zu planen.

    Die vielen Erfindungen, die  Frank Herbert auf diesem Planeten angestellt hat, sind wirklich beeindruckend. Er hat eigene Wörter kreiert, die teilweise an den Orient angelehnt sind. Spannend sind auch die Sandwürmer, die für meine Verhältnisse gern noch mehr Raum hätten einnehmen können. Ein großes Epos, das jedoch irgendwie nicht richtig in Schwung kam. Manche Passagen zogen sich doch sehr in die Länge und plötzlich wurde man vor vollendete Tatsachen gestellt, dabei wäre das „wie“ sehr interessant gewesen. Das fand ich wirklich ein wenig schade. Auch kam dann das Ende für mich zu plötzlich. Erst ewige, jahrelange Vorbereitung und dann ist der Showdown schneller vorbei, als man Showdown sagen kann. Das fand ich sehr schade, ist das Buch mit knapp 800 Seiten doch nicht gerade kurz und auch nur Teil 1 von 6. Es hat mich leider nicht geradezu animiert auch die weiteren Teile zu lesen.

    Die Hauptfigur Paul schwebt als eine Art „Übermensch“ über allem. Er weiß alles, kann alles, und wird fast sofort akzeptiert. Er fügt sich so schnell in eine ihm unbekannte Welt ein, als hätte er nie woanders gelebt. Das hat mir nicht so gut gefallen. Gespannt bin ich dennoch auf die Neuverfilmung. Ich kann mir durchaus vorstellen, was man im Film daraus machen kann.

  14. Cover des Buches Die Foundation-Trilogie (ISBN: 9783453318670)
    Isaac Asimov

    Die Foundation-Trilogie

     (155)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Was für ein Brocken von einem Science - Fiction Klassiker! Ich respektiere die Idee, welche eine enorme Denkleistung erahnen lässt, denn alles muss logisch ineinander greifen. Wirklich erklären kann man das System gar nicht, nur, dass die Entwicklungen deutlich vom alten Rom inspiriert wurden und mit der Psychohistorie zeigen will, wie sich Gedanken in die Zukunft tragen und verselbständigen. 
    Es war teils langatmig, aber hat sich am Ende gelohnt. Wenn man erstmal drinsteckt, ist es leicht zu verstehen. 
  15. Cover des Buches Herrscherin der tausend Sonnen (ISBN: 9783570164709)
    Rhoda Belleza

    Herrscherin der tausend Sonnen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

     „Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark“ Das ist doch mal eine Ansage vom Verlag und hat mich gleich neugierig auf das Buch gemacht, da konnte mich auch die Anpreisung „Für Fans von Star Wars“ nicht schrecken (Sorry, bin kein Star Wars Fan). Im Endeffekt war es sowieso ganz anders als erwartet.

    Meine Meinung:

    Das Buch spielt in einer fiktiven Galaxie. Zu Beginn gibt es eine kurze Übersicht der wichtigsten Personen und Planeten, wobei sie wirklich sehr kurz ist, da dreimal so viele Planeten im Laufe der Handlung genannt werden, als aufgeführt sind. Das hätte ruhig ausführlicher, oder besser noch mit einer Karte gelöst werden können. Auch für die vielen Verschiedenen Völker hätte ich mir ein Glossar gewünscht, da viele im Buch nur flüchtig beschrieben worden sind, sodass man überhaupt keine Vorstellung hatte was das für Wesen sind. Auch bei einigen fiktiven Begriffen erschloss sich mir der Sinn erst bei mehrmaliger Verwendung. Entweder ich mache ein ordentliches Glossar, oder ich beschreibe alles so gut, dass ich kein Glossar brauche.

    Ich glaube das war auch der Hauptgrund, warum es mich nicht 100 Prozent gepackt hat, denn die Handlung ist durchaus sehr spannend. Rhee’s Suche nach dem Mörder ihrer Familie, sowie Aly’s Flucht als meistgesuchter Mann der Galaxie geben dem Buch einiges an Action, aber auch allerhand Intrigen und Geheimnisse, die nicht zu vorhersehbar waren und mich das ein wie das andere Mal überraschen konnten.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Rhiannon und Alyosha geschrieben. Bei Rhee fehlte mir zwar noch ein bisschen der angepriesene Biss, aber sie macht einen vielversprechenden Prozess durch, der mich sehr neugierig auf den zweiten Band macht.
    Mit Aly hingegen brauchte ich etwas um warm zu werden. Sein Erzählstrang, sowie er selbst waren mir anfangs zu planlos, ich wusste nicht wo das hinführen soll, aber ab der Mitte wurden das wesentlich besser und zum Ende kommen einige Entdeckungen und Wendungen dazu, die mich mehr als nur neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte machten.

    Fazit:

    Ich brauchte etwas um mit Buch und Charaktere warm zu werden, aber die durchweg interessanten Wendungen und Kniffe konnten mich letztendlich doch gut unterhalten.


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf Miss Page-Turner 


  16. Cover des Buches Mars (ISBN: 9783453317741)
    Ben Bova

    Mars

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Mayjune

    „Jahrhundertelang galt er als der >>blutige Planet<<, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden. Und auch im Zeitalter von Forschung und Wissenschaft umgeben ihn düstere Geheimnisse: den Mars. Ein Planet, der einst wie die Erde von Ozeanen bedeckt war und heute wie ein tote Welt erscheint.“


    25 Männer und Frauen werden nach einem strengen Auswahlverfahren und nach langen Vorbereitungen auf eine Mission zum Mars geschickt.

    Noch ehe die Kosmonauten den roten Planeten zum ersten mal betritt kommt es zu Spannungen innerhalb der Gruppe.

    Jamie Waterman ein Navajo Indianer und wissenschaftlicher Geologe der Mission, ist eher ein Aussenseiter. Er fühlt sich nirgendwo so richtig Zuhause, geboren als Kind einer weißen und eines amerikanischen Ureinwohners der seine Wurzeln verleumdet. Bei der Suche nach Leben auf dem Mars findet er nicht nur ein Stück zu sich selbst zurück, sondern etwas viel größeres, etwas was die Menschheit nicht erwartet hätte . Doch auf einmal wird die gesamte Crew krank und dies könnte die Mission zum scheitern bringen...


    Wer gerne „Hard-SiFi“ liest bekommt von Ben Bova eine sehr gute Story geliefert. Besonders gut gefallen hat mir das die Geschichte in drei Strängen erzählt wird. Zum einen natürlich die Mars-Mission selbst. Im zweiten Strang erzählt Bova über die Vorgeschichte der Hauptpersonen, was sie antreibt und wie sie zum Raumfahrtprogramm gekommen sind. Das macht die Protagonisten sehr plastisch und vielschichtig. Im dritten Strang erfährt man auch einiges über die Politische Seite dieser Mission und wie die zukünftige Präsidenten-Kanditatin die Mission nutzen will um zukünftige Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

    „Der Flug zum Mars würde die Krönung einer neuen Ära internationaler Zusammenarbeit sein.“


  17. Cover des Buches Solarstation (ISBN: 9783404242597)
    Andreas Eschbach

    Solarstation

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Nautilusgott
    Es handelt sich bei "Solarstation" um ein frühes Jugendbuch Eschbachs, das man nicht mit denselben Erwartungen lesen sollte, die man berechtigterweise nach "Jesus Video", "Quest" oder "Der letzte seiner Art" hat. Die Handlung ist recht simpel, einigermaßen vorhersehbar und wirkt wie eine ins Weltall verlegte Folge der TV-Serie "McGyver". Und natürlich kann man was über die Raumfahrt lernen und die physikalischen Gesetze, denen sie unterworfen ist.
  18. Cover des Buches AEVUM: Black Ice II (ISBN: B079SMPN22)
    Werner Karl

    AEVUM: Black Ice II

     (3)
    Aktuelle Rezension von: paevalill
    Wie der Buchtitel bereits verrät, handelt es sich bei "AEVUM - BLACK ICE II" um den zweiten der auf insgesamt vier Teile ausgelegten Black Ice-Reihe.

    Von einer ernstzunehmenden Zusammenfassung halte ich Abstand, um interessierte LeserInnen nicht unbeabsichtigt zu spoilern.
    Deshalb folgt an dieser Stelle lediglich der Klappentext:
    " Bérénice Savoy, Ex-Spacetrooperin und Agentin des Terranischen Geheimdienstes, muss wieder zu Katana und Lasersichel greifen, um sich ihrer Feinde zu erwehren. Mit Hilfe ihres Kampfroboters Freitag und ihrer Geliebten Naya versucht sie, den Krieg zwischen den Mazzar und den Menschen endlich zu beenden. Denn es wird höchste Zeit, sich der Bedrohung aus der anderen Dimension zu stellen …"

    Black Ice ist anders als zu vermuten kein Planet, sondern der Spitzname der unglaublich taffen Protagonistin Bérénice, Spacetrooperin und Agentin des Terranischen Geheimdienstes. Ich erwähne dieses Detail bereits jetzt zu Beginn meiner Rezension, da die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten eines der Hauptmerkmale der Reihe darstellen.

    Obwohl wesentliche und zugleich unauffällig platzierte Rückblenden an die Handlung und Details aus dem ersten Band erinnern, gehört AEVUM zu der Sorte Bücher, die man nicht als erstes lesen sollte. Dazu sind die Handlungsstränge, die Figuren und ihre Beziehungen doch zu komplex.

    Als zweiter von vier Bänden muss AEVUM die undankbare Aufgabe erfüllen, die Überleitung von der ideenreichen Einführung zur spannungsgeladenen Auflösung ohne große Einbußen an Tempo zu bewältigen.
    Vier von insgesamt fünf Punkten sind insofern eine große Verbeugung für dieses schier zum Scheitern verurteilte Unterfangen.

    Überraschenderweise liefert dieser Band viele Spannungskurven und actiongeladene Szenen, die kaum Zeit zum Durchatmen lassen. Das ist insofern bemerkenswert als dass neben altbekannten Protagonisten und Nebencharakteren neue und ebenfalls alles andere als flache Charaktere eingeführt werden.

    Das hat zur Folge, dass die bereits entstandene große Handlung von Band 1 kurzweilig fortgeführt wird und Überleitungen zu den Folgebänden andeuten. Fragen bleiben natürlich auch zum Ende von AEVUM offen, ist in diesem Fall jedoch erwünscht.

    Neben den genannten Punkten überzeugten mich auch Ausführungen zur mazzarischen Kultur, die sehr durchdacht und dem SciFi schlicht würdig sind. Auch diese werden auf ersten Blick nebensächlich mitgeteilt und fügen sich in ein unaufdringliches Ganzes.

    Ja, in dieser Reihe und explizit in diesem Band wirkt alles bestens durchdacht.

    Für Freunde starker Persönlichkeiten und vor allem starker Frauen sowie actiongeladenem SciFi sehr empfehlenswert!

  19. Cover des Buches Vilm - Die Eingeborenen (ISBN: 9783938065549)
    Karsten Kruschel

    Vilm - Die Eingeborenen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: bücherelfe
    Mit diesem zweiteiligen Werk habe ich einen ersten Ausflug in die Welt des SciFi gewagt und damit gleich einen Volltreffer gelandet. Karsten Kruschel hat mich in fremde Welten entführt und mit seiner bildhaften Sprache mitten auf dem Regenplaneten abgesetzt. Mehr kann man sich von einem Buch nicht wünschen. Zwanzig Jahre nach der Bruchlandung auf dem Regenplaneten werden die Schiffbrüchigen entdeckt. Aber nicht alle wollen gerettet werden. Nur wenige nehmen das Angebot des Rettungsschiffs, Armorica, den Regenplaneten zu verlassen, an. Im Gegenteil; die Eingeborenen fordern höchst selbstbewusst, dass ihr Planet vom Planetenverband als eigenständig anerkannt und respektiert wird. Aber unbekannte Welten haben die Mächtigen schon immer fasziniert und Begehrlichkeiten geweckt. Und wer sagt denn, dass die Vilmer mit ihrem eigentümlichen Verhalten überhaupt als menschlich zu bezeichnen sind.... Fazit: Faszinierend. Absolute Leseempfehlung auch für Sci-Fi-Neulinge. Ich werde dann mal die Suchscheinwerfer nach weiteren Sci-Fi-Perlen auswerfen. Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.
  20. Cover des Buches Der entfesselte Judas (ISBN: 9783404233304)
    Peter F. Hamilton

    Der entfesselte Judas

     (28)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext

    Das ist der fetteste Cliffhanger den Peter F. Hamilton sich je erlaubt hat und mir fehlt noch der letzte Band. (Rate eindringlich ab die Reihe ums Commonwealth Universum zu lesen ohne alle Bände bereits parat zu haben!) Mit dem entfesselten Judas hat Hamilton alle Ansprüche bedient die ich an ihn stelle. Ein vergnügliches Lesen durchsetzt mit politischen Intrigen, Spionage, Gesellschaftskritik, einer Prise Philosophie und Geheimnissen, Ironie und Sarkasmus. Faszinierend, wie er in diesem Band beginnt, die in den beiden Vorgängern zuvor aufgebauten Personen und Handlungsstränge zusammenführen. Sternstunden sind auch seine detailierten Beschreibungen der Welten und der Silfen. Der Star Flyer ist es zu dem alle Wege führen und diesen Spannungsbogen hält er bravorös, baut zusätzlich neue Protagonisten ein und Irrwege. Ein labyrinthisches Lesen mit Ariadne Faden. Genial. Einziges Manko, wie schon öfters ist das Layout. Verwöhnte Schnell- (relativ) und Vielleser wie ich stolpern im Lesefluß, wenn unvermittelt ein neues Kapitel (Handlungsstrang) ohne erkennbare Trennung auftauchen. Das ist zwar nicht gravierend, könnte aber vermieden werden. Zu spät, da Hamilton wohl so schnell nicht mehr neu aufgelegt werden wird aber schöner wäre es. Dafür gibt es ein Dramatis Personae, heißen Dank dafür!

    Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte auch auf die gängige Praxis der Rejuvenation gelegt werden können, aber das ist vernachlässigbar und auch verständlich, denn zuviel gewollt ist nie besser und Hamilton reizt die Seitenzahlen bereits gut aus. Und nein, Längen hat dieser Band m. E. keine!

     

    Ein Traum wäre natürlich eine Verfilmung unter Regie von Peter Jackson im GoT Stil allerdings ohne die ausführlichen nicht der Handlung dienenden Sexszenen, aber ich träume ...;)

     

    Wie bisher immer bei Hamilton: Fantasische Welten, uralte Menschheitsprobleme vermengt mit sehr genauer Menschenkenntniss, guter, wenn auch nicht sonderlich anspruchsvoller flüssiger Stil, dicht verwobene aber nie verworrene Handlung ,wunderbare Ausschmückung und superspannende Geschichten die sich absehbar aber unerreichbar in einer sammeln.

    Eben wieder ein wunderbarer, humorvoll amüsanter, gar nicht so eskapistischer G SciFi Schmöker der rundum gelungen ist und nicht, wie beim Armaggeddon Zyklus, mit besessenen Protagonisten die Lesergeduld strapaziert.

    Ach ja, „Integrale Arroganz“ hat einen Namen: „Isabella Halgarth“ ;)

     

    Viel Vergnügen allen die dieses Epos noch vor sich haben. Unendliche Weiten baucheinziehcapt’nkirkpose...  ;) und einen fetten Dodo

  21. Cover des Buches Bedenke Phlebas (ISBN: 9783453315914)
    Iain Banks

    Bedenke Phlebas

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    "Bedenke Phlebas" ist ein Science Fiction-Roman des schottischen Schriftstellers Ian Banks. Der Roman erschien ursprünglich 1987 und wurde 2002 wohl das erste Mal vom Heyne-Verlag auf Deutsch herausgebracht. Im Rahmen des "50 Jahre Science Fiction bei Heyne"-Jubiläums wird das Buch nochmal neu herausgebracht.

    Ian Banks ist leider 2013 an Gallenblasenkrebs gestorben. Er war damals 59 Jahre alt. Geboren wurde am 16. Februar 1954. Sein erstes Buch erschien 1984. "Die Wespenfabrik", ein Thriller, war auch gleichzeitig sein Durchbruch. Nach diesem Erfolg beschloss er, sich als hauptberuflicher Autor zu versuchen. Seine normalen fiktionalen Werke schrieb er als Ian Banks, seine SciFi-Geschichten wurden unter Ian M. Banks herausgebracht. Dabei waren letztere Geschichten hauptsächlich Teil des sogenannte "Kultur"-Zyklus.

    Die Kultur ist ein Riesenreich, das von sich selbstbewussten künstlichen Intelligenzen geleitet wird. Innerhalb der Kultur gibt es keinen Zwang und es ist alles möglich. Es ist fast eine Utopie. Und die Nachbarn fürchten deshalb dieses Reich. Aus diesem Grund gibt es Krieg zwischen der Kultur und den Idiranern, einem religiös kapitalistischem Reich.

    Für diese fundamentalistische Spezis arbeitet der Wandler Bora Horza Gobuchul. Er soll für sie ein auf einer fremden Welt gestrandetes, junges Kultur-Gehirn bergen. Doch ist er nicht der einzige Interessent. Und so entbrannt ein Wettlauf, dessen Ende über die Zukunft der Galaxie bestimmen wird.

    Wenn man "Bedenke Phlebas" mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es "komplex". Denn Ian Banks schildert einen Konflikt, bei dem alle Beteiligten weder richtig gut noch richtig böse sind. So ist einem die Kultur schon allein durch ihre Utopie suspekt, während die Idiraner mit ihrer religiösen Arroganz antagonistisch rüberkommen, auch wenn sie in diesem Konflikt die Unterlegenen sind.

    Rest lesen unter:
    http://www.splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/20686

  22. Cover des Buches Das Artefakt (ISBN: 9783453318700)
    Andreas Brandhorst

    Das Artefakt

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Solara300
    Kurzbeschreibung

    Nachdem die Menschen versucht haben die interstellaren Planeten zu erreichen und sich zu verbessern, kam es vor sechshundert Jahren zu einer Katastrophe.
    Seitdem bemühen sich die Menschen um Schadensbegrenzung und um einen friedvollen Weg.
    Jedoch scheint der neuerliche Versuch der Aufnahme in die hohen Mächte wieder unter keinem guten Stern zu stehen und könnte an einem Problem scheitern, dessen Grund ein Artefakt ist, das einen neuen Krieg heraufbeschwört.

     

     
    Cover
    Das Cover gefällt mir sehr gut mit dem Raumschiff darauf und dem unwirtlichen Hintergrund eines Planeten. Darunter sieht man eine einzelne Person stehen, die abwartend aufschaut. Was wird einen wohl erwarten oder was kommt da an und vor allem wer?

     

     
    Schreibstil

    Der Autor Andreas Brandhorst hat hier ein Science-Fiction Abenteuer erschaffen, dass mir sehr gut gefällt und einen mitnimmt in die unbekannte Zukunft voller Technologien und Möglichkeiten, aber auch den Schwächen der Völker, wie die der Menschen.
    Eine Schwäche, die mehr als manchen nur das Leben kostet und doch immer wieder eine Szenerie endlosen Krieges heraufbeschwört und ein spannendes Setting mitten im Weltraum liefert.
    Dazu die außergewöhnlich gut durchdachte Technologie die hier beschrieben wird, und passend ist eine Geschichte die fesselt.

     

     
    Meinung

    Ein Artefakt das alles verändert …

    Ich war gespannt auf den Inhalt dieses Buches und wurde nicht enttäuscht.
    Die bildgewaltige Sprache des Autors, entführt einen wieder in die Galaxie des Weltraums und bringt einen zum Nachdenken. Wie bei all seinen Büchern hat der Autor auch hier wieder viel Augenmerk auf sehr gut ausgearbeitete Protagonisten gelegt, die einen in ihre ganz eigene Dynamik ihrer Charakteristika mitnehmen und einen begeistern. Sei es von ihrer widersprüchlichen Natur das Richtige zu tun, bis hin zu den Fehlern, die die Menschheit in einem eint, im Sinne der Gier und des Machtstrebens.
    Aber nicht nur diese Idee beflügelt diese Geschichte, sondern auch etwas, das es zu verhindern gilt. Einen erneuten Krieg.
    Für mich wieder sehr gut umgesetzt und für alle die Science-Fiction lieben eine absolute Leseempfehlung.

     

     
    Fazit

    Science-Fiction vom Feinsten!

    Ein Geheimnis erwartet dich.

     

     
    5 von 5 Sternen
  23. Cover des Buches Kinder der Ewigkeit (ISBN: 9783453529830)
    Andreas Brandhorst

    Kinder der Ewigkeit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Elwe
    In einer Zukunft, die so weit entfernt ist, dass die Erde nur noch eine ferne Erinnerung ist, besteht das zivilisierte Universum aus tausenden besiedelter Planeten, auf deren Bewohner unter dem Diktat der Magister - gigantischen, im All schwebenden Supercomputern mit einem Bewusstsein - ein relativ sorgenfreies Leben führen. Alles schwebt in delikater Balance - einerseits wird das Recht des Individuums auf Privatsphäre streng geschützt, andererseits können die Bewohner Aufstiegspunkte durch Projekte für das Gemeinwohl verdienen, mit denen sie sich die langwierige und kostspielige Therapie bis zur Unsterblichkeit erkaufen können.
    Die, die es geschafft haben, die Erlauchten, leben auf ihren eigenen 'hohen Welten', auf denen kein Wunsch unerfüllt bleibt - und widmen sich Projekten, bei denen tausend Jahre mehr oder weniger keine Rolle spielen.

    Doch unerwartete Vorkommnisse erschüttern die Ordnung. Die Filigrane - Transport-Portale über Wurmlöcher, die die Welten physisch und virtuell miteinander verbinden - beginnen auszufallen, und aus den defekten Portalen tauchen fremde Angreifer auf, die aus allen möglichen Zeitaltern zu stammen scheinen. Und der Forscher Esebian, der sich die Bezahlung für seine Aufstiegstherapien zur Unsterblichkeit früher mit Auftragsmorden verdient hat, aber noch nicht am Ziel ist, wird von einem Unbekannten erpresst, einen spektakulären Mord zu begehen.
    Der Lohn soll der letzte Schritt zur Unsterblichkeit sein.
    Doch natürlich kommt alles anders als gedacht, und natürlich steht viel mehr auf dem Spiel, als nur der Tod eines einzelnen Mannes ...

    'Kinder der Ewigkeit' braucht ein bisschen, um in Schwung zu kommen, und das liegt vor allem an der Fremdartigkeit der Welt, die das Buch vor dem Leser ausbreitet. Man braucht die ersten hundert Seiten, um die Fülle an Begriffen und Konzepten zu verstehen, mit denen dieses Universum angefüllt ist. Und auch die Charaktere geben sich zu Beginn etwas spröde. Doch als Leser wird man für seine Geduld belohnt - denn hat man es erst einmal geschafft, sich einzulesen, entfaltet die Geschichte bald einen Sog, der man sich nicht mehr entziehen kann. Das Buch ist eine Mischung aus Thriller, Space Opera und Technologie-Fantasy  - und sticht weit über den Durchschnitt heraus. Die Welten und Technologien sind intelligent und vielfarbig entworfen, die Story komplex und spannend und voller Wendungen.

    Für Leser, die vielschichtige Fantasy und ScienceFiction mögen, eine tolle Lektüre. Ich hatte den Autor zuvor nicht auf dem Schirm, aber muss mir jetzt dringend anschauen, was er sonst noch zu bieten hat.
    Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Collector (ISBN: 9783453527386)
    Markus Heitz

    Collector

     (162)
    Aktuelle Rezension von: BlueNa
    Kris Schmidt-Kneen ist Frachter Pilot auf der Erde und unterwegs zu einem vermeintlich normalen Auftrag. Doch kaum bei den angegebenen Koordinaten angekommen, stellt Kris fest, dass nichts an dem Auftrag normal ist: Er soll für einen Konzern einen außerirdischen Antrieb mit seinem Antigrav-Truck zu einem noch unbekannten Ort schaffen. Trotz Bewachung wird Kris angegriffen und samt Truck und Alien Antrieb ins Weltall entführt. Hier lauert nämlich ein weiterer Wirtschaftskonzern darauf, den Alien Antrieb in die Finger zu bekommen um seine unlauteren Ziele zu verfolgen. Währenddessen nimmt eine hochentwickelte außerirdische Rasse, die Collectors, immer mehr von Menschen besiedelte Planeten „in Obhut“ und schottet sie vom Rest des Universums ab. Kris wird mitten in eine Krise geschleudert, mit der er nichts zu tun haben will und in die sogar seine kleine Tochter Soraya hineingezogen wird.

    Markus Heitz bezeichnet seine „Justifiers“-Reihe als eine Space-Opera und das ist es auch. Es gibt Aliens, Betahumanoiden, Roboter, große Raumschiffe und Weltraumschlachten, also alles was das Sci-Fi-Herz begehrt und das ist es auch, was mir an dem Buch so gut gefallen hat. Ich lese leider viel zu selten Science-Fiction, sondern schaue viel mehr Filme und TV-Serien aus diesem Genre, trotzdem bin ich immer wieder begeistert, wenn ich ein Sci-Fi-Buch zwischen die Finger bekomme. Zwischendurch verliert sich „Collector“ zwar in Nebenhandlungssträngen und wird dadurch ein wenig langatmig, doch dies hat mich nicht groß gestört, denn schließlich legt das Buch den Grundstein einer gesamten Reihe und führt das Universum sozusagen ein.

    Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut und ich lese seine Bücher immer wieder gerne. Er schreibt flüssig, aber auch häufig mit einem ironischen Unterton, der den Geschichten immer dieses gewisse Etwas verleiht, die sie so interessant für mich machen. Heitz schafft es, mich mitten in den Weltraum zu katapultieren, mich auf fremden Planeten Abenteuer erleben zu lassen und außerirdische Rassen so zu beschreiben, als würde ein Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Inklusive stimmungsvoller Hintergrundmusik! Manchmal schweift die Story ein wenig ab, der rote Faden zerfasert, aber ich habe es immer geschafft, wieder in die Spur zu kommen, so dass dies zu keinem großen Problem wurde.

    Durch die Vielzahl an Charakteren bleiben einige von Ihnen auf der Strecke, doch die Hauptprotagonisten Kris Schmidt-Kneen und Faye Durrick werden gut skizziert und ich konnte eine emotionale Bindung zu den Beiden aufbauen. Gerne wäre ich noch gerne tiefer in die Psyche von Fayes Schwester Nuria Suede, die von einem Driver in Besitz genommen wurde, und dem Chemical „23“, der über starke psionische Fähigkeiten verfügt und so ein Raumschiff steuern kann.

    Das Cover der Klappbroschur ist schlicht gehalten. Ganz in schwarz gibt es einen leuchtend gelben Fleck, der, wenn man genau hinschaut, einen Ausblick auf das Weltall bietet und den Buchtitel beinhaltet. Der Name des Autors ist in großen weißen Lettern darüber platziert. Ich mag die Gestaltung!

    Fazit: „Collector“ von Markus Heitz ist der spannende Auftakt einer Space-Opera, dem weitere „Justifiers“-Romane von verschiedenen deutschen Fantasy- und Sci-Fi-Autoren nachfolgen. Mir hat das Buch großen Spaß gemacht und ich freue mich auf alle weiteren „Justifers“-Bücher! Somit vergebe ich gute vier von fünf Sternen!

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