Bücher mit dem Tag "space opera"

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295 Bücher

  1. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (308)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Im Reich Tiamande herrschen die Gottkaiserin und der Hexenorden. Dabei müssen regelmäßig Mädchen zur Gottkaiserin als Bräute gebracht werden. Diesmal ist die Wahl auf Iniza gefallen, und nun hat sie, zusammen mit ihrem Geliebten Glanis, bereits einen Plan, dem zu entgehen. Doch sie wird entführt von Kranit, der dafür Geld erhalten soll. Bald finden sich alle auf der Flucht zusammen auf der „Nachtwärts“, deren Eignerin Shara ist, die gerade nach zweieinhalb Jahren Gefangenschaft zurück in die Freiheit strebt. Zunächst hat diese zufällige Gemeinschaft unterschiedliche Ziele, doch bald finden sie sich zusammen und sind auf der Flucht – vor den Hexen, vor Hadrath, Inizas verhasstem Onkel, und in eine hoffentlich friedlichere Zukunft. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt. Welche Geheimnisse birgt jeder der vier, später fünf und zum Schluss sechs Teilnehmer dieser Gemeinschaft? Es ist eine faszinierende, äußerst komplexe Welt, in die Kai Meyer die Geschichte um diese Schicksalsgemeinschaft versetzt. Mit viel Liebe fürs Detail und manchem Augenzwinkern hat er diese Welt bevölkert, und immer wieder füttert er den Leser mit neuen Informationen darüber. Auch die Teilnehmer dieser Flucht durch eine ganze Galaxie sind äußerst gelungen angelegt, ihre Geheimnisse werden nach und nach enthüllt. Das Buch wird von liebevollen Zeichnungen ergänzt, die erst nach der Lektüre ihre wahre Pracht entfalten. Manch überraschende Wendung bringt zusätzlich Würze in dieses ohnehin schon spannende Buch. Die Geschichte liest sich äußerst flüssig, so dass die Seiten einfach nur dahinfliegen. das Buch ist zwar in sich geschlossen, aber es sind noch längst nicht alle Fragen beantwortet.

  2. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.017)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Amy hat die Möglichkeit, mit ihren Eltern, einer Gentechnikerin und einem Funktionär des Militärs, einen neuen Planeten zu besiedeln. Obwohl sie an der Erde und ihrem Zuhause hängt, entschließt sie sich, ihre Eltern zu begleiten. Sie werden eingefroren und sollen wieder aufgeweckt werden, sobald das Ziel erreicht ist. Doch dann wacht sie fünfzig Jahre zu früh auf und die Zivilisation an Bord des Raumschiffs könnte ihr nicht fremder sein. Alle Menschen haben die gleiche Hautfarbe, die gleichen Haare und die gleichen Augen. Ihre Fortpflanzung wird reguliert und ein Mann, der Älteste, steht über allen. Nur Junior, der zukünftige Älteste, und sein Freund Harley scheinen ihr zuzuhören, während die meisten anderen Passagiere Amy für verrückt halten. Und als immer mehr der Eingefrorenen aufgetaut werden und in ihrer Kühlflüssigkeit ertrinken, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

    Fazit: Whoa, das habe ich so nicht kommen sehen! Science Fiction und Dystopien lese ich eher selten, aber ich bin immer wieder fasziniert, was für Welten und/oder Settings mich dort erwarten. Das Konzept des Einfrierens und zu früh Aufwachens kam mir aus dem Film "Passengers" bekannt vor, ich weiß aber nicht, welches Werk zuerst entstand. Und auch wenn es Parallelen gab, war dieses Buch jedoch auch ganz anders. Neben den eingefrorenen Funktionären, die bei der Besiedlung des neuen Planeten helfen sollen, hat die "Godspeed" nämlich auch Besatzung. Und eben diese ist es, die Amy nach ihrem Erwachen so unheimlich fremd ist. An Bord hat sich eine Diktatur entwickelt, nachdem vor vielen Jahren "die Seuche" einen Großteil der Besatzung dahingerafft hat. Seitdem herrscht der Älteste, ein Mann, der zwischen den Generationen geboren wurde. Dieses Konzept fand ich sehr faszinierend! Auch die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet worden, allesamt waren sie greifbar und nachvollziehbar. Was in dem Buch vielleicht noch mehr ausgebaut werden könnte ist die Diversität. Bis auf Amy sind alle wichtigen handelnden PoC, aber Amy ist die einzige wichtige weibliche Person in der Geschichte. Möglicherweise ist das aber auch auf die Diktatur an Bord der Godspeed zurückzuführen, wer weiß. Spannungstechnisch bin ich jedenfalls gefesselt und freue mich darauf, gleich im Anschluss den zweiten Band lesen zu können!

    Empfehlung: Dieses Jugendbuch kann meiner Meinung nach ab 12-14 Jahren in allen darüberliegende Altersklassen gelesen werden! Ich könnte es mir sogar als Schullektüre vorstellen, aufgrund der vielfältigen gesellschaftlichen Probleme, die darin Erwähnung finden.

  3. Cover des Buches Dune – Der Wüstenplanet (ISBN: 9783453321229)
    Frank Herbert

    Dune – Der Wüstenplanet

     (472)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Nachdem ich letztes Jahr die Neuverfilmung von Dune in den Kinos erschien und er mich nur begeistern konnte, schlich sich immer wieder der Gedanke, das Buch zu lesen in meinen Kopf. Durch so richtig durchringen konnte ich mich nicht. Die Seitenzahl und die etwas ältere Sprache haben mich abgeschreckt. Aber ein Hörbuch muss man ja nicht lesen und ich konnte nicht anders und habe mich rangewagt. Da das Hörbuch 27 Stunden dauert und die Sprecher eher langsam lesen, habe ich die Geschwindigkeit etwas erhöht und ab diesem Zeitpunkt hatte ich wirklich viel Spaß beim Zuhören. Allerdings kann ich nicht empfehlen, etwas Aufwändiges nebenher zu machen. Da in wenigen Sätzen viel Inhalt steckt und man immer auf die Formulierung achten sollte, da sich darin extrem viel Inhalt versteckt. Der Schreibstil war auch nicht so „alt“ wie angenommen, das liegt an der Neuübersetzung, die die Texte etwas modernisiert hat. Trotzdem behält der Schreibstil seine Komplexität. Wobei ich mittlerweile sagen muss, dass mich die erste Übersetzung von Wulf H. Bergner reizt. Aber ob ich das mal lese, steht noch in den Sternen. Jetzt bin ich erstmal glücklich, dass ich das Hörbuch geschafft habe. Nicht das es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil. Ich fand es einfach grandios. Ein wahrer Epos, wie auch das Cover schön zitiert. Die Handlung ist spannend und hat einige von mir unerwartete Wendungen, es werden Intrigen gesponnen, Verrat begangen, Freundschaften geschlossen und ein großes Geheimnis entdeckt. Aber mich hat nicht nur die Handlung gefesselt, sondern in erster Linie die Charaktere. Alle sind vielschichtig und tief und interessant. Ihre Motive sind immer nachvollziehbar, egal auf welcher Seite sie stehen. Selbst die Nebencharaktere, die nicht besonders viel Zeit bekommen, fühlen sich wahrhaftig und echt an. Wirklich großartig. Zwar zieht es sich an manchen Stellen etwas, doch dann passiert wieder etwas, das meine gesamte Aufmerksamkeit fesselt.
    Was mich überrascht hat, ist das Ende. Nicht direkt der Ausgang, aber die Tatsache, dass das Buch in sich abgeschlossen ist und man keinen weiteren Band braucht. Das empfinde ich als Positiv, zwar kann man weiterlesen, man ist aber nicht dazu gezwungen.
    Alles in allem bin ich begeistert und kann den Wüstenplaneten nur allen Science-Fiction und Fantasy-Fans, aber auch allen anderen Lesern empfehlen. 

    (Rezensionsexemplar)

  4. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (844)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Seine Crew hat ihn für tot zurückgelassen, doch die Umstände waren so verquer, dass Mark Watney wieder erwachte. Allein. Auf dem Mars. Man sollte meinen, dass sei ein Grund zur Verzweiflung, doch dafür nimmt sich Mark keine Zeit. Als Biologe und Reparaturtrupp der Marsexpedition macht er eine Bestandsaufnahme seiner Ressourcen und Möglichkeiten – und setzt sich ein wahnsinniges Ziel: Überleben bis die nächste bemannte Marsexpedition eintrifft. Gut, dass Mark findig ist, mit Klebeband wirklich eine Menge anstellen kann und niemals seinen Humor verliert.

    Ich bin unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich habe den Humor sofort geliebt. Größtenteils in Logbuchform geschrieben wird der gesamte Überlebenskampf so witzig beschrieben, dass ich mich großartig unterhalten habe. Im Prinzip gibt es wenig Action, der Schwerpunkt liegt auf den typischen Robinsonadenelementen vom Einrichten und Überleben in einer feindlichen Umwelt, allein. Die humorvolle Umsetzung, ohne dass das Buch in Slapstick abgleitet, entschädigt allerdings dafür, dass nüchtern betrachtet wenig passiert. Zumindest auf dem Mars, denn es wird durchaus auch die Reaktion auf der Erde beschrieben – im gleichen unterhaltsamen Ton.

    Ich liebe dieses Buch! Top SF-Unterhaltung, witzig, erstaunlich realistisch und absolut packend.

  5. Cover des Buches Herrscherin der tausend Sonnen (ISBN: 9783570164709)
    Rhoda Belleza

    Herrscherin der tausend Sonnen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Eine Prinzessin die ihre Familie rächen will und eine Filmstar der angeblich einen Anschlag auf die gemacht hat. Und beide sind auf der Flucht vor der Regierung.

    Diese Handlung hört sich wirklich sehr interessant an, und das Buch umfasst auch diese Themen mit Einflüssen von Star Wars.
    Jedoch scheitert es an der Umsetzung.
    Es hat wirklich eine Weile gedauert bis man in das Buch reinkommt. Die Einführung in diese Science Fiction Welt wahr jedoch etwas stockend, und nicht flüssig. Einige Stellen bestanden nur aus Erklärungen was für ein Jugendbuch doch etwas langatmig ist.

    Einige Science Fiction Elemente fühlten sich sehr gezwungen an und nicht flüssig eingebaut.

    Im großen udn ganzen hatte ich mir von diesem Buch mehr erhofft

  6. Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)
    James Corey

    Leviathan erwacht

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Eule_und_Buch

    Die Menschheit hat den Mars und den Asteroidengürtel kolonisiert. Während Erde und Mars zwei Supermächte mit zerbrechlichem Frieden sind, sind die Asteroiden weit draußen der Slum der Menschheit, der gnadenlos ausgebeutet wird. James Holden arbeitet auf einem Eisfrachter und wird Zeuge, wie eben dieser von unbekannten Schiffen zerstört wird. Auf seiner Suche nach der Wahrheit und Gerechtigkeit entdeckt er ein schreckliches Geheimnis, dass die Menschheit vollständig vernichten könnte.

    Ich bin schon lange ein großer Fan der Show „The Expanse“, welche auf dieser Buchreihe basiert. Aus diesem Grund wollte ich nun auch die Bücher lesen. Band 1 umfasst dabei die Geschehnisse der ersten 1 ½ Staffeln, allerdings mit einer limitierteren Perspektive. In der Show erhält man etwa Einblicke in die Politik der Erde. Dieser Aspekt war im Buch dagegen nicht vorhanden.

    Die Geschichte wird abwechseln aus der Perspektive von Holden und Miller erzählt. Während Holden ein Charakter ist, der immer versucht rechtschaffend zu handeln und das Richtige zu tun, ist Miller ein alkoholabhängiger Detektiv, der definitiv kein Sympathieträger ist. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweisen beider Charaktere an Probleme waren, auch wenn ich mir manchmal schon gewünscht hätte, dass die Unterschiede in der Stimme der Charaktere stärker ausgeprägt gewesen wären. Dies kann allerdings auch an der Übersetzung liegen.

    Leider war diese allgemein nicht besonders gut. Einzelne Szenen habe ich direkt mit der englischen Version verglichen und fand, dass besonders die Sprachsituation im Gürtel nicht besonders elegant gelöst wurde. Hinzu kam, dass sich Charaktere, die enge Beziehungen zueinander haben, trotzdem siezten, sich dabei aber mit Vornamen anredeten. Dies hat einige Gespräche ziemlich seltsam klingen lassen.

    Auch wenn mir die Handlung natürlich bereits bekannt war, war das Buch doch spannend genug geschrieben, um trotzdem mitzufiebern. Vor allem der Bodyhorror, den es so in der Serie nicht gab, hat mich ganz schön überrascht.

    Ein bisschen schade fand ich allerdings, dass die Charaktere für meinen Geschmack etwas kurz kamen. Die Handlung war oft wichtiger, als sie und auch wenn man Holdens und Millers Gedankengänge sehr gut kennenlernt, bleiben Naomi, Alex und Amos doch sehr blass. Besonders im Fall von Naomi ist das sehr schade, da sie immer wieder als besonders intelligent beschrieben wird, dies aber fast nie zeigen kann. Dazu kommen einzelne sexistische Kommentare, wie etwa, als Naomi wütend ist und Holden nur denkt, dass ihr Zorn sie hübsch macht. Wenn die Handlung aus Millers Sicht beschrieben wird, kann ich solche Kommentare verstehen, aber Holden sollte eigentlich der Sympathieträger des Buches sein. Auch wenn es glücklicherweise nur wenige Äußerungen dieser Art gab, sorgten sie doch dafür, dass Naomi irgendwo nur als nettes Beiwerk im Buch stand. Hätte sie mehr Möglichkeiten gehabt, zu zeigen was sie kann, sähe das auch wieder anders aus.

    Insgesamt kann ich jedem Sci-fi Fan nur empfehlen, diese Geschichte einmal zu erleben. Ich persönlich würde tatsächlich eher dazu raten, die Serie zu sehen, da diese das Beste des Buches genommen hat und die wenigen schlechten Aspekte deutlich verbessert hat, aber auch das Buch ist definitiv ein Erlebnis und bietet an einigen Stellen mehr Hintergrundinformationen, die man sonst nicht bekommen würde.

    Fazit:

    „Leviathan erwacht“ ist ein spannender Reihenauftakt, mit einer vielversprechenden Handlung und interessanten Protagonisten. Von mir gibt es definitiv eine Empfehlung.

  7. Cover des Buches Subliminal. Das Experiment (ISBN: 9783920793467)
    Thorsten Oliver Rehm

    Subliminal. Das Experiment

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Krimi-Fan_2021

    Der Thriller "Subliminal" beschäftigt sich mit einem sehr brisanten Thema: Wie stark kann der Mensch in seinem Verhalten beeinflusst werden und lässt sich dadurch am Ende sogar der perfekte Mensch erschaffen? 

    Viele Menschen haben in der Romanhandlung ihre Finger im Spiel: Neben der Journalistin Natascha, einer guten Freundin und deren Mann hilft beispielsweise auch ein renommierter Wissenschaftler bei der Aufklärung der Verschwörung. Noch mehr Figuren versuchen jedoch auf der "Gegenseite" alles, um Natascha zu stoppen - alle mit sehr unterschiedlichen Motiven und Absichten. Die Vielzahl der Figuren hat es mir teilweise etwas schwer gemacht, allen Handlungssträngen zu folgen. 

    Am Ende bleiben einige Fragen offen - da hätte ich mir noch ein paar Erklärungen gewünscht, aber das ist Geschmacksache. Andere Leser finden es vielleicht gerade interessant, dass hier Spielraum für die eigene Fantasie bleibt. 

    Alles in allem ein Buch, das auch nachdem man es aus der Hand gelegt hat noch zum Nachdenken anregt.

  8. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.240)
    Aktuelle Rezension von: hell666

    Sehr unterhaltsam und komplett verrückt. Man weiß nie wie es weitergeht. Mäuse sollen die intelligenteste Spezies sein? Komische Namen für andere Universumsbewohner, die Antwort auf die auch heute relevante Frage was der Sinn des Lebens ist, angenehmer Schreibstil und auch sonst sehr gut. Bin gespannt auf den zweiten Teil. 

  9. Cover des Buches Unter uns die Nacht (ISBN: 9783596702626)
    Becky Chambers

    Unter uns die Nacht

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Unter uns die Nacht von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

    🚀

    Dieses Buch begeistert mich.

    .

    Es stand einige Zeit ungelesen bei mir im Bücherregal, denn zwei Geschichten aus dem Wayfarer-Universum habe ich schon gelesen und geliebt. Da hatte ich schon irgendwie Angst, dass mal ein Buch nicht so gut ist.

    .

    Unbegründet!

    .

    In diesem Buch begleiten wir 5 menschliche Protagonisten durch ihren Alltag.

    .

    Das hört sich vielleicht gerade nicht spannend an…ist es aber. 

    .

    Wie ist es, wenn man im Weltall auf einem Raumschiff lebt? Wie könnte sich das Leben der Menschen verändert haben? Was für Rituale haben sich etabliert? Wie ist der Blick von innen und wie stellt sich „unser“ Leben von außen betrachtet da?

    .

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es war interessant. Spannend. Warmherzig und traurig. Unaufgeregt und sehr gut zu lesen.

    .

    Toll, was diese Autorin geschaffen hat und wie interessant, dass es sich gar nicht fremd anfühlt.

    .

    Leseempfehlung 💜

  10. Cover des Buches Die Hyperion-Gesänge (ISBN: 9783453529786)
    Dan Simmons

    Die Hyperion-Gesänge

     (168)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Simmons beschreibt eine Zukunft der Menschheit, die nicht einfach losgelöst als isolierter Raum existiert und vor allem Liebhaber von Kunst und Lyrik bekommen durch die Perspektive aus der Zukunft einen einmaligen Zugang zu historischen Werken, besonders aus der englischen Romantik. Vielfältige Rückbezüge in unsere Vergangenheit und auch das Fehlen technisch-komplexer Darstellungen, ermöglichen eine weitreichende Identifikation mit den Erzählungen, die ein plausibles und facettenreiches Bild einer möglichen Zukunft geben. 

    Wer neben Fachliteratur auch einmal wieder etwas sucht, in dem er "abtauchen" kann und in dessen farbenreichen Darstellungen und Erzähltönen er den Alltag abstreifen kann, ist hier bestens bedient.

  11. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan (ISBN: 9783944652375)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Omega - Der Jahrhundertplan

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ramo

    Im 12. Band der „Heliosphere 2265“ Reihe von Andreas Suchanek offenbart Sarah McCall all ihre Geheimnisse und klärt Cross und die anderen über ihre Absichten auf. Doch diese Wahrheit schockiert alle und stellt alles auf den Kopf. Kann die Solare Union noch gerettet werden oder wird es in einem weiteren Kampf enden?

    In diesem Band erfahren wir eine Menge über Sarah McCall, sodass auch dieser Charakter an Tiefe gewinnt und so manche negativen Gedanken, die man über diesen Charakter hatte, zum Umschwenken bewegt.  Zudem wird dieses Mal aus der Perspektive von Sarah McCall erzählt, das sorgte zumindest bei mir für eine angenehme Überraschung. Die Offenbarungen sind teilweise sehr schockierend und auch skrupellos, dennoch erklärt es vieles. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm, man kann die Bände sehr gut in einem durch lesen bzw. will man das Buch auch gar nicht aus der Hand legen.

    Für mich war das ein sehr gelungener Abschluss der ersten Staffel und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird, denn einige Bausteine wurden ja schon gelegt. Definitiv eine Serie die man beginnen sollte.

  12. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment (ISBN: 9783958340220)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment

     (40)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Andreas Suchanek – Heliosphere 2265, 1, Das dunkle Fragment


    Obwohl nicht die erste Wahl der Admiralität, übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando der Hyperion. Er und seine Crew werden zu Missionen geschickt, um den Frieden zu gewährleisten. Sein erster Einsatz ist eine Rettungsmission. Doch plötzlich werden er uns seine Crew angegriffen.


    Ich habe vor einiger Zeit bereits das Ebook gelesen und hatte jetzt die Möglichkeit auch das Hörbuch zu hören. Eingelesen wurde das Hörbuch von diversen, sehr bekannten Synchronsprechern u. a. Joachim Kerzel, Tobias Kluckert oder Manja Doering. Alle Synchronsprecher erzählen das Weltraumabenteuer imposant und konnten das Hörspiel zu einem wahren Hörgenuss machen. Kurzweilig, temporeich und sehr spannend wird die erste Folge der „Heliosphere 2265“ Reihe insziniert.


    Ich kenne von Andreas Suchanek viele Bücher und Reihen, u.a. „Das Erbe der Macht“, „MORDs Team“, „Flüsterwald“ und auch die „12 Häuser der Magie“-Reihe. Bisher konnte mich der Autor mit allen Geschichten faszinieren und fesseln.

    Obwohl ich eher wenig ein Fan von SCI FI bin, hat mir der Auftakt der Reihe gut gefallen. Die Handlung ist spannend und wirkt lebendig erzählt.

    Sicherlich tragen die Synchronsprecher dazu bei, dass die Story spannend bleibt.

    Die Charaktere sind lebendig und facettenreich dargestellt, aber natürlich werden wir sie erst im Laufe der Reihe richtig kennenlernen. Hoffe ich auf jeden Fall.

    Jaydem Cross ist sympathisch, wirkt aufgeschlossen und intelligent ohne dabei zu überheblich zu wirken, was mir gut gefällt.

    Bei der Vielzahl an Charakteren hatte ich kleinere Probleme genau zu wissen, welche Figur wohin gehört, aber ich denke, das ist okay.

    Die Story selbst wirkt sehr komplex. Neben Intrigen, Machtspielchen und einer guten Portion Action, Abenteuer und Gefahr, kommt der Hörer kaum zum durchatmen.


    Ich bin neugierig geworden und deswegen werde ich auch die nächste Episode entweder hören oder lesen, mal sehen ob die nächste Folge bei Boobeat zur Verfügung steht.


    Das Cover zeigt eine Sci-Fi Szene, passt zum Inhalt der Story.


    Fazit: Guter Auftakt um Jayden Cross und seiner Crew auf der Hyperion. 4 Sterne. 

  13. Cover des Buches Rebellin der tausend Sterne (ISBN: 9783570164754)
    Rhoda Belleza

    Rebellin der tausend Sterne

     (21)
    Aktuelle Rezension von: JuliaSchu
    Auf „Rebellin der tausend Sterne“ hatte ich mich in diesem Herbst besonders gefreut. Der Vorgänger war sehr interessant und hat auch dank seiner Unkonventionalität einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das von Rhoda Belleza entworfene Universum ist komplex und wahnsinnig kompliziert. Auch nach dem Lesen des zweiten Bandes hat man das Gefühl, nur einen Zentimeter der Galaxie kennengelernt zu haben. Und das verwirrt den Leser durchaus. Insgesamt liegt dem finalen Teil eine spannende Idee zu Grunde, doch vor allem zu Beginn weist „Rebellin der tausend Sterne“ sich ziehende Längen auf. Ich habe mit Rhee gefiebert, doch für Kara konnte ich mich nicht erwärmen. Das Buch hat mich allerdings sehr überrascht und am Ende unglaublich mitgenommen, so dass meine Gefühlswelt vollkommen auf den Kopf stand. Nicht jede Seite dieses Buches ist umwerfend und dennoch handelt es sich um eine besondere Reihe! Für Star Wars Fans durchaus die richtige Lektüre!

    Klappentext
    Rhee, zukünftige Herrscherin von Kalu, steht vor Erzfeind Nero, dem Medienstar, der sie ermorden lassen wollte. Schließt sie einen Deal mit ihm oder entlarvt sie Neros perfide Absichten und entfesselt somit einen Krieg, den sie im Alleingang kaum gewinnen kann? Doch am anderen Ende des Universums plant Aly, Rhees gesuchter vermeintlicher Mörder, Nero zu töten, sobald sich die Gelegenheit bietet. Gleichzeitig versucht Alys Freundin Kara, den Overwriter zu vernichten, mit dem Nero die Erinnerung aller manipulieren und sich das Universum untertan machen will. Von alledem ahnt Rhee nichts – und schon gar nicht, dass Kara ihre totgeglaubte Schwester Josselyn ist, und damit die wahre Thronerbin.

    Meinung
    Kennt man Band eins, will man nach dem Lesen des Klappentextes sofort zum Finale dieser Dilogie greifen! Denn ganz ehrlich, der Klappentext ist umwerfend! Und so ähnlich verhält es sich auch mit der Idee der Autorin. Ich bewundere Rhoda Belleza für das Konzept der Reihe wirklich sehr. Sie hat etwas gewagt und eine Star-Wars-ähnliche Galaxie erschaffen, die aber doch ihre ganz eigene ist. Dabei wählt sie eine unkonventionelle Vorgehensweise. Denn schon in Band eins fehlt die Einführung in dieses Universum. Zwar gibt es in beiden Büchern ein Glossar, das einen guten Überblick über Personen und Planeten bietet, doch so richtig findet man sich trotzdem nicht zurecht. Mich hat das in „Herrscherin der tausend Sonnen“ überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil – ich fand es erfrischend anders. Die Geschichte konnte man schließlich trotzdem genießen! Direkt zu Beginn des zweiten Teils tritt dieses Problem aber wieder in den Fokus. Es gibt eine Handvoll Planeten, die wirklich wichtig sind. Diese haben Bündnisse miteinander, oder führen Kriege. Es ist nicht ganz einfach, wieder in dieses Konstrukt zu finden, denn einen richtigen Einstieg ins Buch gibt es nicht. Es wird nahtlos an die Geschichte angeschlossen und dem Leser wird keine Zeit zum Verschnaufen gegeben. So ist ein flüssiger Übergang garantiert, erinnert man sich aber nicht so gut an manche Personen oder Planetenbündnisse, ist man als Leser aufgeschmissen. Das als Vorwarnung. Insgesamt finde ich das Universum der Autorin immer noch absolut umwerfend. Doch – ich kann den Grund nicht benennen – irgendwie fehlt der Zugang zu dieser Welt. Eine richtige Identifikation findet nicht statt. Man ist Zuschauer und Besucher, aber nie Beteiligter.
    Die Zuschauerrolle wird das ganze Buch über durchgehalten und vielleicht fehlte mir auch deswegen bei manchen Figuren das Identifikationspotenzial. Im ersten Teil waren nur Rhee und Aly die Protagonisten. Wie der Klappentext aber schon andeutet, wird dieser erlesene Kreis um eine Person erweitert: Kara. Oder auch Josselyn, Rhees Schwester, denn bei beiden Namen handelt es sich um die gleiche Figur. Ich bin ein großer Fan von Rhee. Die jüngere Schwester hat schon in Band eins mein Herz gewonnen. Sie ist so mutig und starrsinnig, dass ihre Entwicklung geradezu provoziert wird. Genau diese gefiel mir so gut! Sie ist eigentlich noch ein Mädchen und soll dennoch über eine Galaxie herrschen. Oder nicht? Denn Nero will sie viel lieber zu einer Marionette machen, die nichts mit der Macht zu tun hat. Rhee sieht sich mehr Feinden, als Unterstützern gegenüber und geht mit dieser Situation sehr authentisch um. Sie ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, aber eine fantastische Figur! An ihrer Seite ist Daren, der wirklich ein komischer Vogel ist. Er ist unnahbar und dennoch ist der Ordensbruder und Sicherheitschef eine ganz besondere Figur. Die Beziehung zwischen beiden ist schwer beschreibbar und wankt zwischen Freundschaft, Hass und Liebe. Doch diese Chemie und das Unausgesprochene gefielen mir sehr gut. Und dann sind da noch Aly und Kara. Aly ist ein cooler Kerl, der in diesem Teil aber deutlicher in den Hintergrund rückt. Leider gilt dies auch für seinen tollen Doiden Pavel, der in Band eins noch für viel Humor gesorgt hat. Deutlicher im Fokus steht Kara. Und das gefiel mir nicht so gut, da ich diesen Charakter einfach nicht mochte. Kara ist Rhee zwar ähnlich, doch sie hat kein Aufopferungspotenzial. Sie kämpft in eigener Sache und lässt dabei nicht nur Rhee im Stich. Sie wird als Heldin des Buches dargestellt und das fand ich nicht passend. Für mich bleibt Rhee die deutlich bessere Herrscherin. Und dann wäre da noch Nero, der Medienstar und heimliche Bösewicht. Er tut genau das, was ein guter Bösewicht tun muss und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ein wunderbar böser Charakter, der die Geschichte spannend macht!
    Das Figurenkonzept ist gelungen. Auch wenn ich die Anteile gern verändert hätte. Wie sehr ich manche Charaktere mochte, wurde mir erst bewusst, als die Autorin das bekannte Konzept „Kill your darlings“ anwandte und eine der Hauptfiguren ihr Leben lassen muss. Ich habe bitter geweint und das eine ganze Weile lang. Doch meine Trauer um die Figur hat mir gezeigt, wie sehr Rhoda Belleza mich doch berühren konnte.
    Der Stil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig und trägt sicher zu dem Problem der Distanz bei. Damit meine ich, dass man sich durch den Schreibstil immer nur als Zuschauer fühlt, die Welt nicht richtig versteht und zu manchen Figuren auch der Zugang fehlt. Manchmal schreibt die Autorin sehr nüchtern, dann kommen plötzliche Wendungen innerhalb eines Nebensatzes und man muss den Satz nochmal lesen, um alles zu verstehen. Das ist nicht optimal und wirkt sprunghaft. Und dennoch passt der leicht distanzierte Stil gut in die Atmosphäre des Genres.
    Das Setting und die Atmosphäre möchte ich auch noch einmal loben! Das Sci-Fi Konzept mit den eigenen Noten wird von Anfang bis Ende durchgehalten und bleibt sich treu. Die Geschichte hat viele Spannungsmomente, doch manchmal auch deutliche Längen. Das kann jeder Leser anders empfinden. Denn die Erzähler wechseln sich ab, so dass man immer nur einen der Protagonisten begleitet. Wenn man, wie in meinem Fall, nur einen davon wirklich mag und einem ein anderer beinahe egal ist, sorgt das dafür, dass die einen Abschnitte weniger gern gelesen werden, als die anderen. Trotzdem ist der Perspektivwechsel sinnvoll und sorgt für Abwechslung. Dennoch muss ich betonen, dass das Buch auch nach dem (wirklich guten und für die Geschichte passenden) Ende verwirrend bleibt.

    Fazit
    Für mich ist „Rebellin der tausend Sterne“ ein guter und passender Abschluss der Dilogie, die mich am Ende richtig bewegt und zu Tränen gerührt hat! Es gibt Spannung und Action und gleichzeitig auch kleine Liebesgeschichten. Der Entwurf einer vollkommen unbekannten Galaxie gelingt der Autorin Rhoda Belleza gut und dennoch bleibt eine gewisse Distanz immer vorhanden. Ich finde die Geschichte auch nach deren Beenden wirklich verwirrend und unkonventionell. Doch ich mag das irgendwie. Und ich mag Rhee sehr gern. Und weil ich insgesamt mit einem sehr positiven Gefühl an dieses Buch denke, vergebe ich vier Spitzenschuhe. Der Galaxie-Entwurf hat sicher noch viel Potenzial für weitere Geschichten, unabhängig von der Herrscherfamlie.
  14. Cover des Buches Blau (ISBN: 9783947031108)
    Annette Juretzki

    Blau

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Merylex

    Band 2 setzt nahtlos an die Geschehnisse von Band 1 an. Es wird noch spannender, prickelnder, witzig, und romantisch, zeitgleich auch kriegerischer, religionsfanatischer und blutiger. 

    Teilweise aber auch unglaubwürdiger, da haben Charakter Verletzungen und Situationen erlebt, die können sie nicht einfach so wegstecken, aber die tun das, als wäre das nur ein Kratzer. Trotz diesem kleinen Mankos, würd ich das jederzeit wieder lesen und auch eine Fortsetzung würde ich ohne Zögern lesen. Absolute Leseempfehlung.

    Band 2 kann nicht ohne Vorkenntnisse von Band 1 gelesen werden, da der Übergang fliessend ist. Es lohnt sich jedoch, beide Bände zu lesen.

  15. Cover des Buches Collector (ISBN: 9783453527386)
    Markus Heitz

    Collector

     (165)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    Das Buch ist großartig. Natürlich dauert es etwas, bis man in Heitz Kosmos angekommen ist, es gibt eine Vielzahl an Charakteren, verbündeten und verfeindeten Konzernen, Planeten und Spezies. Trotz dieser Fülle schaffte es Heitz aber, dass ich problemlos und sehr zügig in seine Welt eintauchen konnte. Dazu trägt auch bei, dass er auf ausschweifende Erklärungen der Technologien, Völker und deren Geschichte verzichtet. Das mag dem einen oder anderen zu wenig sein, ich habe dieses Hintergrundwissen aber nicht vermisst.

    Das Buch liest sich sehr kurzweilig und die Story ist spannend, mit einigen überraschenden Wendungen. Nur die scheinbar obligatorische Romanze war sehr vorhersehbar. Ich hätte mir auch gewünscht, dass alle Handlungsstränge zu Ende geführt werden, manche verlaufen im Sande. Insgesamt fand ich das aber verzeihlich. Die Charaktere sind glaubhaft und sehr originell. Heitz bietet hier einiges an Einfallsreichtum. Heitz Ausflug vom Fantasy-Genre zur SciFi ist für mich sehr gelungen.

  16. Cover des Buches Ace in Space (ISBN: 9783947720477)
    Judith Vogt

    Ace in Space

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Revontulet

    Was wir auf den ersten Blick bekommen, ist eine actiongeladene Story in der Welt der Chokey Gangs, die auf Ruhm und Likes aus sind. Was sich durch Flugchallenges und ähnliches bewerkstelligen lässt. Dabei finde ich die Slangausdrücke, die sich die Vögte überlegt haben, innovativ und sehr passend. Sie haben diese Gangs außerdem als protzig und toxisch dargestellt, ohne auf allzu diskriminierende Klischees zurückzugreifen. Ein Konzept ist die No-Fomo Mentalität (Fomo steht hier für Fear of Making out und belächelt heteronormative monogame Beziehungen). Toller Move, etwas gesellschaftlich Vorherrschendes zu wählen, um die toxischen Strukturen innerhalb der Gangs aufzuzeigen. Das funktioniert super und es werden keine Minderheiten beleidigt. 

    Als weiteren wichtigen Handlungsstrang gibt es eine Siedlung auf Valoun II, die sowohl von einer Sekte als auch von einem großen Konzern bedroht wird - alles aufgrund eines wertvollen Rohstoffvorkommens. Hier ziehen die Vögte teilweise Parallelen zu Rojava, was auch im Schlusswort explizit erwähnt wird. 

    Mehr möchte ich nicht verraten, aber es lohnt sich, auch wenn ihr nicht so Social Media affin seid und manche Anspielungen und Witze nicht versteht, trotzdem weiterzulesen, weil es ein weit komplexerer Roman ist als es auf den ersten Blick scheint. Action, Liebe, politischer Aktivismus, Diversität sind nur einige Schlagworte, die den Roman beschreiben.

    Das Buch bewegt sich auf so vielen Ebenen, die mich nachhaltig beeindruckt haben. 

  17. Cover des Buches Der ewige Krieg (ISBN: 9783453315976)
    Joe Haldeman

    Der ewige Krieg

     (149)
    Aktuelle Rezension von: BadPageTurner

    Ja Krieg ist grausam und sinnfrei vor allem für die Soldaten.  Hier in Jahrtausende dauernde Universum umfassende Kämpfe gepackt. Ideenreich aber langatmig.

  18. Cover des Buches Mars (ISBN: 9783453317741)
    Ben Bova

    Mars

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Mayjune

    „Jahrhundertelang galt er als der >>blutige Planet<<, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden. Und auch im Zeitalter von Forschung und Wissenschaft umgeben ihn düstere Geheimnisse: den Mars. Ein Planet, der einst wie die Erde von Ozeanen bedeckt war und heute wie ein tote Welt erscheint.“


    25 Männer und Frauen werden nach einem strengen Auswahlverfahren und nach langen Vorbereitungen auf eine Mission zum Mars geschickt.

    Noch ehe die Kosmonauten den roten Planeten zum ersten mal betritt kommt es zu Spannungen innerhalb der Gruppe.

    Jamie Waterman ein Navajo Indianer und wissenschaftlicher Geologe der Mission, ist eher ein Aussenseiter. Er fühlt sich nirgendwo so richtig Zuhause, geboren als Kind einer weißen und eines amerikanischen Ureinwohners der seine Wurzeln verleumdet. Bei der Suche nach Leben auf dem Mars findet er nicht nur ein Stück zu sich selbst zurück, sondern etwas viel größeres, etwas was die Menschheit nicht erwartet hätte . Doch auf einmal wird die gesamte Crew krank und dies könnte die Mission zum scheitern bringen...


    Wer gerne „Hard-SiFi“ liest bekommt von Ben Bova eine sehr gute Story geliefert. Besonders gut gefallen hat mir das die Geschichte in drei Strängen erzählt wird. Zum einen natürlich die Mars-Mission selbst. Im zweiten Strang erzählt Bova über die Vorgeschichte der Hauptpersonen, was sie antreibt und wie sie zum Raumfahrtprogramm gekommen sind. Das macht die Protagonisten sehr plastisch und vielschichtig. Im dritten Strang erfährt man auch einiges über die Politische Seite dieser Mission und wie die zukünftige Präsidenten-Kanditatin die Mission nutzen will um zukünftige Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

    „Der Flug zum Mars würde die Krönung einer neuen Ära internationaler Zusammenarbeit sein.“


  19. Cover des Buches Die Haarteppichknüpfer (ISBN: 9783404209798)
    Andreas Eschbach

    Die Haarteppichknüpfer

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Olaf_Raack

    Verworren wie ein Teppich, geknüpft aus den Haaren von Menschen. Geerntet nur vor den Schöpfen von Frauen, den eigenen wohlgemerkt.

    Die Geschichte mutet schon verdammt komisch an und es dauert fast bis zum Ende des Buches, um auch den letzten dieser schlau gewobenen Knoten zu entwirren. Dann jedoch entfaltet sich ein gänzlich anderes und sehr unerwartetes Bild.

    Anfangs war ich unsicher, was ich da genau höre. Eine Low-Fantasy Geschichte? Dann erschienen Raumschiffe, andere Welten kamen ins Spiel, Zeitsprünge, Rebellen, ein sich über zahllose Planeten erstreckendes Kaiserreich und mittendrin immer wieder Teppiche geknüpft aus Menschenhaaren. 

    Insgesamt ein gutes Buch, hervorragend eingesprochen von Matthias Lühr, das mich mit seiner Komplexität und der dahintersteckenden Fantasie beeindruckt hat. Und eine Demonstration dessen, wozu die Kombination aus Macht und Eitelkeit führen kann. Aber hört oder lest doch selbst. Es lohnt sich ...

  20. Cover des Buches Blade Runner (ISBN: 9783596522736)
    Philip K. Dick

    Blade Runner

     (258)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Großartiger, spannender und philosophischer SciFi-Klassiker, in einer düsteren Welt nach einem Atomkrieg, in der die Grenzen zwischen Mensch- und Robotersein langsam verschwimmen.                                

  21. Cover des Buches Der entfesselte Judas (ISBN: 9783404233304)
    Peter F. Hamilton

    Der entfesselte Judas

     (28)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext

    Das ist der fetteste Cliffhanger den Peter F. Hamilton sich je erlaubt hat und mir fehlt noch der letzte Band. (Rate eindringlich ab die Reihe ums Commonwealth Universum zu lesen ohne alle Bände bereits parat zu haben!) Mit dem entfesselten Judas hat Hamilton alle Ansprüche bedient die ich an ihn stelle. Ein vergnügliches Lesen durchsetzt mit politischen Intrigen, Spionage, Gesellschaftskritik, einer Prise Philosophie und Geheimnissen, Ironie und Sarkasmus. Faszinierend, wie er in diesem Band beginnt, die in den beiden Vorgängern zuvor aufgebauten Personen und Handlungsstränge zusammenführen. Sternstunden sind auch seine detailierten Beschreibungen der Welten und der Silfen. Der Star Flyer ist es zu dem alle Wege führen und diesen Spannungsbogen hält er bravorös, baut zusätzlich neue Protagonisten ein und Irrwege. Ein labyrinthisches Lesen mit Ariadne Faden. Genial. Einziges Manko, wie schon öfters ist das Layout. Verwöhnte Schnell- (relativ) und Vielleser wie ich stolpern im Lesefluß, wenn unvermittelt ein neues Kapitel (Handlungsstrang) ohne erkennbare Trennung auftauchen. Das ist zwar nicht gravierend, könnte aber vermieden werden. Zu spät, da Hamilton wohl so schnell nicht mehr neu aufgelegt werden wird aber schöner wäre es. Dafür gibt es ein Dramatis Personae, heißen Dank dafür!

    Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte auch auf die gängige Praxis der Rejuvenation gelegt werden können, aber das ist vernachlässigbar und auch verständlich, denn zuviel gewollt ist nie besser und Hamilton reizt die Seitenzahlen bereits gut aus. Und nein, Längen hat dieser Band m. E. keine!

     

    Ein Traum wäre natürlich eine Verfilmung unter Regie von Peter Jackson im GoT Stil allerdings ohne die ausführlichen nicht der Handlung dienenden Sexszenen, aber ich träume ...;)

     

    Wie bisher immer bei Hamilton: Fantasische Welten, uralte Menschheitsprobleme vermengt mit sehr genauer Menschenkenntniss, guter, wenn auch nicht sonderlich anspruchsvoller flüssiger Stil, dicht verwobene aber nie verworrene Handlung ,wunderbare Ausschmückung und superspannende Geschichten die sich absehbar aber unerreichbar in einer sammeln.

    Eben wieder ein wunderbarer, humorvoll amüsanter, gar nicht so eskapistischer G SciFi Schmöker der rundum gelungen ist und nicht, wie beim Armaggeddon Zyklus, mit besessenen Protagonisten die Lesergeduld strapaziert.

    Ach ja, „Integrale Arroganz“ hat einen Namen: „Isabella Halgarth“ ;)

     

    Viel Vergnügen allen die dieses Epos noch vor sich haben. Unendliche Weiten baucheinziehcapt’nkirkpose...  ;) und einen fetten Dodo

  22. Cover des Buches Die Starfarer - Verschwörung (ISBN: 9783492703680)
    Richard Schwartz

    Die Starfarer - Verschwörung

     (12)
    Aktuelle Rezension von: UU-DerBiblothekar

    Wer bisher glaubte, das Richard Schwartz " nur" gute Fantasy schreiben kann , der sei mit diesem Buch eines besseren belehrt. Von der ersten Seite an wird man regelrecht in die Geschichte hineingesogen, die Handlungsstränge sind wie die Figuren extrem lebendig und vielschichtig - vom Stil und der Qualität erinnert er mich an  Lois Mc Master Bujold und die Barrayar Reihe.

    Wann kommt der 2 Teil - Bitte, Bitte ?!

    9 von 10 Erdnüssen

  23. Cover des Buches AEVUM: Black Ice II (ISBN: B079SMPN22)
    Werner Karl

    AEVUM: Black Ice II

     (3)
    Aktuelle Rezension von: paevalill
    Wie der Buchtitel bereits verrät, handelt es sich bei "AEVUM - BLACK ICE II" um den zweiten der auf insgesamt vier Teile ausgelegten Black Ice-Reihe.

    Von einer ernstzunehmenden Zusammenfassung halte ich Abstand, um interessierte LeserInnen nicht unbeabsichtigt zu spoilern.
    Deshalb folgt an dieser Stelle lediglich der Klappentext:
    " Bérénice Savoy, Ex-Spacetrooperin und Agentin des Terranischen Geheimdienstes, muss wieder zu Katana und Lasersichel greifen, um sich ihrer Feinde zu erwehren. Mit Hilfe ihres Kampfroboters Freitag und ihrer Geliebten Naya versucht sie, den Krieg zwischen den Mazzar und den Menschen endlich zu beenden. Denn es wird höchste Zeit, sich der Bedrohung aus der anderen Dimension zu stellen …"

    Black Ice ist anders als zu vermuten kein Planet, sondern der Spitzname der unglaublich taffen Protagonistin Bérénice, Spacetrooperin und Agentin des Terranischen Geheimdienstes. Ich erwähne dieses Detail bereits jetzt zu Beginn meiner Rezension, da die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten eines der Hauptmerkmale der Reihe darstellen.

    Obwohl wesentliche und zugleich unauffällig platzierte Rückblenden an die Handlung und Details aus dem ersten Band erinnern, gehört AEVUM zu der Sorte Bücher, die man nicht als erstes lesen sollte. Dazu sind die Handlungsstränge, die Figuren und ihre Beziehungen doch zu komplex.

    Als zweiter von vier Bänden muss AEVUM die undankbare Aufgabe erfüllen, die Überleitung von der ideenreichen Einführung zur spannungsgeladenen Auflösung ohne große Einbußen an Tempo zu bewältigen.
    Vier von insgesamt fünf Punkten sind insofern eine große Verbeugung für dieses schier zum Scheitern verurteilte Unterfangen.

    Überraschenderweise liefert dieser Band viele Spannungskurven und actiongeladene Szenen, die kaum Zeit zum Durchatmen lassen. Das ist insofern bemerkenswert als dass neben altbekannten Protagonisten und Nebencharakteren neue und ebenfalls alles andere als flache Charaktere eingeführt werden.

    Das hat zur Folge, dass die bereits entstandene große Handlung von Band 1 kurzweilig fortgeführt wird und Überleitungen zu den Folgebänden andeuten. Fragen bleiben natürlich auch zum Ende von AEVUM offen, ist in diesem Fall jedoch erwünscht.

    Neben den genannten Punkten überzeugten mich auch Ausführungen zur mazzarischen Kultur, die sehr durchdacht und dem SciFi schlicht würdig sind. Auch diese werden auf ersten Blick nebensächlich mitgeteilt und fügen sich in ein unaufdringliches Ganzes.

    Ja, in dieser Reihe und explizit in diesem Band wirkt alles bestens durchdacht.

    Für Freunde starker Persönlichkeiten und vor allem starker Frauen sowie actiongeladenem SciFi sehr empfehlenswert!

  24. Cover des Buches Vilm - Die Eingeborenen (ISBN: 9783938065549)
    Karsten Kruschel

    Vilm - Die Eingeborenen

     (31)
    Aktuelle Rezension von: bücherelfe
    Mit diesem zweiteiligen Werk habe ich einen ersten Ausflug in die Welt des SciFi gewagt und damit gleich einen Volltreffer gelandet. Karsten Kruschel hat mich in fremde Welten entführt und mit seiner bildhaften Sprache mitten auf dem Regenplaneten abgesetzt. Mehr kann man sich von einem Buch nicht wünschen. Zwanzig Jahre nach der Bruchlandung auf dem Regenplaneten werden die Schiffbrüchigen entdeckt. Aber nicht alle wollen gerettet werden. Nur wenige nehmen das Angebot des Rettungsschiffs, Armorica, den Regenplaneten zu verlassen, an. Im Gegenteil; die Eingeborenen fordern höchst selbstbewusst, dass ihr Planet vom Planetenverband als eigenständig anerkannt und respektiert wird. Aber unbekannte Welten haben die Mächtigen schon immer fasziniert und Begehrlichkeiten geweckt. Und wer sagt denn, dass die Vilmer mit ihrem eigentümlichen Verhalten überhaupt als menschlich zu bezeichnen sind.... Fazit: Faszinierend. Absolute Leseempfehlung auch für Sci-Fi-Neulinge. Ich werde dann mal die Suchscheinwerfer nach weiteren Sci-Fi-Perlen auswerfen. Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

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