Bücher mit dem Tag "space"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "space" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783036959542)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

    (3.306)
    Aktuelle Rezension von: Chris666

    Tolle Idee, eine wilde und verrückte Reise, skurrile aber liebenswerte Charaktere, toller Humor. Eine Geschichte wie man sie selten erzählt bekommt. Ein großer Spaß mit dem Protagonisten auf diese Reise zu gehen. Wenn die Welt schon untergeht, dann so...  und nicht anders. Ein Buch das auch in 30 Jahren noch seine Fans finden wird.

  2. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

    (576)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.

    Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.

    Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!

    Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.

  3. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

    (895)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Wir begleiten Mark Watney, wie er durch einen Unfall allein aufm Mars zurück gelassen wird und sich jedwedem Hindernis stellt um zurück zur Erde zu kommen.


    Es ist erstaunlich wie einfallsreich die Hindernisse angegangen werden, wie er trotz allem stets einen guten Spruch auf den Lippen behält und nicht mit Sarkasmus geizt aber stets nie den Mut aufgibt.

    Aber das beste ist die Umsetzung der teilweise hochkomplexen Systeme. Das Buch schafft es das aufs einfachste und leichteste runterzubrechen bzw eicht verständlich zu erklären.

    Es ist zu Recht verfilmt worden und zu Recht ein Bestseller. Einfach nur eine Empfehlung wert.

  4. Cover des Buches These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2) (ISBN: 9783551318633)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2)

    (301)
    Aktuelle Rezension von: Buecherfreak_M

    "THESE BROKEN STARS - JUBILEE UND FLYNN" 🪐☁️ 5/5 Sterne - eine Rezension ohne Spoiler 

    Die Menschheit hat das Weltall erobert - oder versucht dies zumindest. Dass sich dies als schwerer als gedacht herausstellt, sieht man auf Avon, einem Planeten irgendwo in den unendlichen Tiefen der Galaxie, weit weg von den bekannten, vollständig terraformierten Planeten. Captain Jubilee Chase, kurz Lee, ist bereits seit mehreren Monaten auf Avon stationiert. Sie ist die einzige Soldatin, die es länger dort aushält, denn früher oder später werden alle Rekruten von dem sogenannten Furor befallen, der diese in den Wahnsinn treibt und durch den immer wieder unschuldige Zivilisten durch die Gewalt der vom Furor besessenen Soldaten sterben. Dass dies bloß eine billige Ausrede des Militärs ist, um ohne strafrechtliche Folgen unschuldige Zivilisten und Rebellen zu ermorden, denkt Flynn Cormac, der kleine Bruder der verstorbenen Anführerin der Rebellen. Doch schon bald muss er seine eigenen Ansichten hinterfragen, denn offensichtlich steckt mehr hinter den Ausbrüchen als er zunächst annehmen will. Und auch Jubilee ist gezwungen, sich zu fragen, für was sie eigentlich kämpft - oder für wen...

    Ich habe das Buch vor ein paar Jahren schon einmal gelesen und nach dem zweiten Lesen war es sogar noch besser, als ich es in Erinnerung hatte. 

    Jubilee und Flynn sind beides wunderschön einzigartige Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Captain Jubilee Chase ist eine berüchtigte Soldatin und mit ihrer Einheit dafür verantwortlich, den Frieden auf Avon zu halten, indem sie die Rebellen bekämpft. Flynn Cormac hingegen ist der kleine Bruder einer der größten Anführerinnen der Fianna und würde alles dafür tun, um seinen Heimatplaneten Avon zu retten. Die ganze Galaxie kennt den Namen Cormac und Flynn ist ganz weit oben auf der Liste der Rebellen, die es zu töten gilt.

    Als Jubilee und Flynn das erste Mal aufeinandertreffen, wäre ihnen wohl nie auch nur annähernd in den Sinn gekommen, dass sie bald zusammenarbeiten würden. Eine Soldatin und ein Rebell - eigentlich müssten sie sich hinter dem Lauf der Pistole des jeweils anderen wiederfinden. Doch es gibt nie nur zwei Seiten. Dies macht der zweite Teil von These broken Stars mehr als deutlich. Und so kämpfen Jubilee und Flynn schon bald gemeinsam. Für eine bessere Welt. Für Avon.

    Die Dynamik zwischen den beiden hat mir unglaublich gut gefallen. Das Buch legt seinen Fokus eher auf die Geschichte an sich und nicht auf die Romanze, was ich persönlich super fand. So konnte man gleichzeitig mit den Geschehnissen auf Avon mitfiebern, aber auch Jubilee und Flynn verfolgen, wie sie sich langsam aber sicher ineinander verliebten, ohne dass die Liebesgeschichte zu viel Platz einnahm und die Story verlangsamte.

    Die Story ist ein Meisterwerk. Ohne spoilern zu wollen: Sie ist mit nichts zu vergleichen, was ich bisher gelesen hatte. Die Geschichte spielt einerseits zwar in unserer menschlichen Welt, allerdings auf einem anderen Planeten und in einer ganz anderen Zeit und Gesellschaft, wodurch das Ganze nicht zu crazy und abgefahren wirkt, aber gleichzeitig auch Teile eingebaut sind, die das ganze fantastisch genug machen, dass die Story einen fasziniert und total in den Bann zieht.

    Besonders der Grund hinter all dem Terror und der Auseinandersetzungen zwischen Rebellen und dem Militär finde ich absolut gelungen. Dieser Teil ist verwirrend und so weit entfernt von Allem aus der Welt, in der wir heute leben... oder vielleicht auch nicht? Es war gruselig und faszinierend zugleich - ich fragte mich und frage mich immernoch, wie man auf so eine einzigartige Idee kommen kann. Ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen.

    Auch wenn das Beschriebene im ersten Moment total verrückt und undenkbar wirkt, ist es klar und sinnvoll ausgedrückt. Am Ende macht alles, jede Kleinigkeit, einen Sinn. Mir persönlich hat es extrem Spaß gemacht, nach und nach immer mehr Informationen zu erhalten und sie schlussendlich zu einem Großen und Ganzen zusammenzusetzen.

    Der Schreibstil der Autorinnen ist ein Traum. Ich bin über keine einzige Passage gestolpert, an der mich etwas gestört hat. Im Gegenteil: wenn ich erst einmal angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. 

    Man kann das Buch theoretisch auch unabhängig vom ersten Band lesen, denn es werden alle wichtigen Punkte und Figuren nochmals erklärt. Allerdings würde ich es sehr empfehlen, die Geschichte von Lilac und Tarver als erstes zu lesen, da diese Charaktere an einem Punkt des zweiten Buches nochmals auftreten, was eine schöne Überraschung war.

    Insgesamt eine absolute Leseempfehlung von mir! Das Buch hätte sogar mehr als fünf Sterne verdient - es ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsbücher und ich freue mich, auch die anderen Teile bald nochmal zu rereaden.

  5. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

    (267)
    Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaos

    “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden. 


    Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew. 

    Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen.


    Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.


    Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.

  6. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

    (315)
    Aktuelle Rezension von: thrill.tastic

    Schon nach den ersten Seiten bzw. Minuten wusste ich, dass es ein Fehler war, dieses Buch so lange auf dem SUB liegen zu lassen. "Die Krone der Sterne" ist nämlich genau mein Fall!
    Von Anfang an spannend, mit lebendigen Figuren und faszinierenden Welten. Die einen folgen der Stille, die anderen verehren das große Schwarze Loch Kamastraka. So auch die Gottkaiserin mit ihrem Hexenorden. Als sich die junge Adelige Iniza weigert, eine ihrer Bräute zu werden, beginnt eine actionreiche Reise durch die Galaxis.
    Besonders mochte ich, dass Iniza und Glanis von Anfang an zusammen sind und die Probleme einer gefestigten Beziehung bewältigen müssen, anstatt der ewig gleichen Kennenlern-Story. Aber auch die anderen Crewmitglieder, die sich mehr oder weniger freiwillig auf der "Nachtwärts" versammeln, habe ich ins Herz geschlossen. Der grantige Kopfgeldjäger, die naive Androidin und die pfiffige Pilotin ergänzen sich perfekt.
    Das Buch versprüht Star Wars-Vibes, ohne den Eindruck einer Kopie zu erwecken.
    Tiamande steckt voller tiefgehender Geschichte, Legenden und alter Technologie, bevölkert von religiösen Fanatikern, intriganten Politikern, gewitzten Überlebenskünstlern und mutigen Helden. Vor allem HeldINNEN!
    Tolles Buch von vorne bis hinten, inklusive der grandiosen Optik, die Ausgaben sind nämlich auch noch illustriert. Auch als Hörbuch, gesprochen von Philipp Schepmann, ein Fest!
    Ein fantastische Space Opera, die ich wirklich jedem empfehle, dem die Reihe bisher entgangen ist.

  7. Cover des Buches The Hitchhiker's Guide to the Galaxy (ISBN: 9781509808311)
    Douglas Adams

    The Hitchhiker's Guide to the Galaxy

    (138)
    Aktuelle Rezension von: darklittledancer

    The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy is a 1979 science fiction novel by English author Douglas Adams. I own a paperback edition published in 2009 by Pan Books. It comes with various stickers to customize the cover.

    The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy is mainly set on spaceships and strange planets. I like how Douglas Adams describes the different spacecraft. They are easy to orient yourself on. What I particularly like, is the setting he created on the last planet in the book. It feels very realistic and a bit scary at first.

    The main character, Arthur Dent, is easy to empathize with, as he is human. The reader also sympathizes with him because he lost his planet. All the other characters are aliens, although you wouldn’t notice that if it weren’t for their looks. If you’d just open the book at a random page and read a random dialogue, you’d never guess that it wasn’t a conversation between humans.

    The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy is an entertaining novel. Many very weird and unthinkable things happen throughout the book. The novel has an open ending which should probably encourage you to buy the next instalment in the series. Unfortunately, this ending is what destroys the experience. It comes too abruptly. I don’t think that The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy is laugh-out-loud funny, but it is funny because it is weird and sometimes nonsensical. If you like that kind of stuff, you’re in for a treat. I also think you should be willing to read the other instalments in the series if you are planning on reading the first one.

  8. Cover des Buches Elon Musk (ISBN: 9783959727440)
    Ashlee Vance

    Elon Musk

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Stef1985

    In Ashlee Vances Biografie "Elon Musk" tauchen Leser tief in das faszinierende Leben des visionären Unternehmers ein. Vance erzählt dabei nicht nur Musk's persönliche Geschichte, sondern widmet sich ausführlich den Unternehmen, die seinen Weg geprägt haben. Manchen fehlt dabei der persönliche Bezug, doch wenn man sich Musk als Menschen vorstellt, dann ist klar, dass sein Leben durch Arbeit und seine Firmen geprägt ist. 

    Die Biografie beginnt mit Musks Kindheit in Südafrika und führt durch seine unternehmerischen Meilensteine wie Zip2 und PayPal bis zu den jüngsten Erfolgen mit SpaceX und Tesla. Vance bietet eine packende Erzählung, die nicht nur die Höhepunkte, sondern auch die Tiefpunkte und persönlichen Herausforderungen des Unternehmers beleuchtet.

    Die modern gestaltete Erzählweise hat mir gefallen, insbesondere der Fokus auf die unternehmerischen Aspekte von Musks Leben. Die Darstellung von Musks Persönlichkeit ist realistisch, inklusive seiner Ecken und Kanten. Die Schilderung der Technologieprojekte ist beeindruckend, vor allem die Einblicke in Musks unerschütterlichen Glauben an die Verwirklichung seiner Visionen.

    Die Handlung ist fesselnd, vor allem wenn es um die Gründung und Entwicklung seiner Unternehmen geht. Die persönlichen Herausforderungen und Rückschläge verleihen der Biografie eine emotionale Tiefe. Die Charaktere, allen voran Elon Musk selbst, werden lebendig und greifbar dargestellt. Man kann ihre Motive nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer konventionell oder leicht verständlich sind. Sicherlich ist man nicht mit allem einverstanden, doch es ist bewundernswert alles für seine eigenen Visionen zu tun und daran zu glauben. 

    Ich habe viel über Musks Herangehensweise an unternehmerische Risiken und Innovationen gelernt. Sein Durchhaltevermögen und seine Bereitschaft, sich den größten Herausforderungen zu stellen, haben mich inspiriert. 

    Ich würde "Elon Musk" all jenen empfehlen, die nicht nur an der Person Musk interessiert sind, sondern auch an den technologischen Entwicklungen, die er vorangetrieben hat. Für Unternehmer, Tech-Enthusiasten und alle, die nach Inspiration durch eine beeindruckende Lebensgeschichte suchen, ist dieses Buch definitiv lesenswert.

  9. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9781780748375)
    Amie Kaufman

    Illuminae

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Quibb

    Wow, dieses Buch hat ganz große Chancen mein Buch-des-Jahres zu werden. Auf jeden Fall war es schon jetzt ein richtiges Highlight. 

    Die ungewöhnliche Erzähl und Darstellungsweise hat die Handlung richtig spannend gemacht. Mehr, als wäre es nur ein normal heruntergeschiebener Text. Man muß schon ein wenig aufpassen,  dass man nichts übersieht. 

    Kady und Ezra sind tolle Protagonisten und während ich Ezra eigentlich gleich ins Herz geschlossen habe,  hat es mit Kady eher bis zum letzten Drittel der Geschichte gebraucht (ich mochte sie schon, aber ihre Zeit zu glänzen kam für mich einfach später). Aber dieses Drittel hat es in sich. 

    Anfangs muss man sich erst einmal etwas zurechtfinden,  aber so richtig zum Atemholen kommt man kaum.

    Über den Inhalt werde ich nicht schreiben, das haben bestimmt schon viele getan. 

    Ich freue mich nun schon auf die Fortsetzung. Tolle Geschichte.  Bin begeistert  



  10. Cover des Buches These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3) (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Sofia und Gideon (Band 3)

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Nachdem ich Band zwei beendet hatte, habe ich direkt Band drei verschlungen.


    Die Charaktere

    Sofia und Gideon sind ganz anders, als die anderen Charaktere der Reihe. Sie sind nicht ehrlich, nicht einmal sich selbst gegenüber. Für mich war die Charakterentwicklung der beiden wirklich sehr spannend anzusehen und ich mochte die Spannung zwischen den beiden sehr. Ich fand es ein bisschen Schade, dass die beiden nicht so viel "Zeit" zusammen hatten, wie die anderen, also dass man eben weniger von den beiden mitbekommen hat.


    Der Schreibstil

    Wie in den beiden anderen Bänden, war der Schreibstil auch hier wirklich gut und flüssig zu lesen.


    Die Story

    Die erste Hälfte des Buches fand ich wirklich gut gelungen und eine gute Mischung aus Romantik, Fantasy und Spannung. Leider war mir persönlich das Finale ein wenig zu langgezogen. Bereits bei etwa 60% des Buches hatte ich dieses "Finalegefühl", also dass bald der Punkt kommt, dass alles zusammengeführt wird und sich löst. Dadurch, dass sich das dann so gezogen hat, habe ich zwischendurch ein wenig die Motivation verloren. Dabei war die Story eigentlich nur noch spannend! Leider hab ich die Auflösung auch nicht so 100% verstanden, weil mir das mit den Wesen und dem Universum doch ein wenig zu komplex war. 


    Fazit

    Ein gutes Buch mit ein oder zwei Verbesserungspunkten (die aber wirklich Meckern auf hohem Niveau sind). Die gesamte Reihe ist eine absolute Empfehlung für alle, die Fantasy und vor allem Dystopien mit einem guten Schuss Romantik mögen.

  11. Cover des Buches Ich bin Gideon (ISBN: 9783453423732)
    Tamsyn Muir

    Ich bin Gideon

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa_Philipp

    es sind tolle Bücher. Schade dass nicht alle auf deutsch erschienen sind, weder asl Buch noch Höbrbuch. befürchte der deutsche Titel verkauft sich schlecht. ich habe mir mit dem englischen wirklich schwer getan, freue mich trotzdem auf den 4. Band. Jede einzelne Figur fasziniert mich. ob Böse oder gut. und ich hoffe dass in Band 4 einige der Nebencharaktere trotzdem eine Rolle spielen werden.

  12. Cover des Buches Ace in Space (ISBN: 9783947720477)
    Judith Vogt

    Ace in Space

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Revontulet

    Was wir auf den ersten Blick bekommen, ist eine actiongeladene Story in der Welt der Chokey Gangs, die auf Ruhm und Likes aus sind. Was sich durch Flugchallenges und ähnliches bewerkstelligen lässt. Dabei finde ich die Slangausdrücke, die sich die Vögte überlegt haben, innovativ und sehr passend. Sie haben diese Gangs außerdem als protzig und toxisch dargestellt, ohne auf allzu diskriminierende Klischees zurückzugreifen. Ein Konzept ist die No-Fomo Mentalität (Fomo steht hier für Fear of Making out und belächelt heteronormative monogame Beziehungen). Toller Move, etwas gesellschaftlich Vorherrschendes zu wählen, um die toxischen Strukturen innerhalb der Gangs aufzuzeigen. Das funktioniert super und es werden keine Minderheiten beleidigt. 

    Als weiteren wichtigen Handlungsstrang gibt es eine Siedlung auf Valoun II, die sowohl von einer Sekte als auch von einem großen Konzern bedroht wird - alles aufgrund eines wertvollen Rohstoffvorkommens. Hier ziehen die Vögte teilweise Parallelen zu Rojava, was auch im Schlusswort explizit erwähnt wird. 

    Mehr möchte ich nicht verraten, aber es lohnt sich, auch wenn ihr nicht so Social Media affin seid und manche Anspielungen und Witze nicht versteht, trotzdem weiterzulesen, weil es ein weit komplexerer Roman ist als es auf den ersten Blick scheint. Action, Liebe, politischer Aktivismus, Diversität sind nur einige Schlagworte, die den Roman beschreiben.

    Das Buch bewegt sich auf so vielen Ebenen, die mich nachhaltig beeindruckt haben. 

  13. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

    (135)
    Aktuelle Rezension von: die_pingus_

    Sidra (früher das KI-System der Wayfarer) erwacht nach einem Reboot in einem illegalen Bodykit und muss lernen, als scheinbar menschliche Person in einer komplexen, fremden Gesellschaft zu funktionieren.
    Pepper, eine chaotische Technikerin, nimmt Sidra bei sich auf; parallel erfährt man in einem zweiten Handlungsstrang Peppers Vorgeschichte als „Jane“, ein Klonmädchen, das aus einer Fabrikwelt entkommt.
    Die beiden Zeitebenen – Sidras Gegenwart und Janes Vergangenheit – spiegeln sich thematisch: Was macht ein Selbst aus, wenn man eigentlich nur als austauschbare Ressource oder Werkzeug gedacht war.

    Der Fokus liegt fast ausschließlich auf Sidra und Pepper/Jane. Das Ensemble ist deutlich kleiner als im ersten Wayfarer-Band, dafür emotional näher dran und intimer erzählt.

    Chambers entwirft eine vielfältige, inklusive Zukunft, in der Anderssein nicht exotische Randnotiz, sondern Normalfall ist. Der Ton bleibt trotz harter Biografien durchgehend optimistisch.

    Das Tempo ist langsam, fast kontemplativ: Alltagsszenen, Gespräche, Innenperspektiven bekommen viel Raum, klassische Spannungskurven treten in den Hintergrund.
    Der Stil ist zugänglich, warm und bildhaft, mit deutlichem Schwerpunkt auf Emotionen und zwischenmenschlichen (bzw. zwischenwesenlichen) Beziehungen, weniger auf Technikdetails oder Hard-SF.
    Die Struktur mit den wechselnden Kapiteln zwischen Sidra und Jane/Pepper funktioniert gut. Janes Strang wirkt oft noch packender, weil hier unmittelbare Bedrohung und Überlebenskampf dominieren.

    Wer vom ersten Band vor allem das bunte Ensemble, Humor und das „Roadtrip-im-All“-Gefühl mochte, kann hier ein Gefühl von Reduktion und Enge haben, da die Handlung stärker auf zwei Figuren konzentriert ist.
    Das ruhige Erzähltempo kippt stellenweise in Längen. Manche Alltagsmomente wirken repetitiv, besonders, wenn man primär auf Handlung statt auf Charakterentwicklung liest.
    Die optimistische, politisch klar linke und zutiefst inklusive Haltung des Romans kann je nach Lesererwartung entweder stärkster Pluspunkt oder als „zu sanft“ wahrgenommen werden, gerade wenn man dystopischere SF bevorzugt.

    Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die intime, figurenzentrierte Science Fiction suchen, mit Fokus auf Identität, neurodiversen Perspektiven, KIs als fühlenden Subjekten und Wahlfamilie.
    Weniger geeignet für alle, die sich vom Wayfarer-Universum vor allem rasante Raumabenteuer, große politische Konflikte oder komplexe technologische Problemstellungen erhoffen.
    In Summe ein einfühlsamer, kluger zweiter Band, der nicht die Breite des Auftakts erreicht, aber in Tiefe und Emotionalität überzeugt und lange nachwirkt. 



    Rezensiert von Herr U.

  14. Cover des Buches The Long Way to a Small, Angry Planet (ISBN: 9781473619814)
    Becky Chambers

    The Long Way to a Small, Angry Planet

    (45)
    Aktuelle Rezension von: PeacefulFantasy

    Ich wusste nicht, dass ich Cozy Sci-Fi in meinem Leben brauchte, aber ja, ich brauche es. Und ich schäme mich etwas, dass dieses Buch drei oder vier Jahre auf meinem SuB lag und ich einen Buddyread brauchte, um es in die Hand zu nehmen.

    "The Long Way to a small angry Planet" ist ein Paradebeispiel für den Trope Found Family. Rosemary stößt neu zur Crew des Tunneling-Schiffs Wayfarer hinzu, und während es eine übergreifende Handlung mit einem Tunneling-Auftrag gibt (das Anlegen von Sprungtoren/-pfaden im Weltraum, und dieser Auftrag am Ende des Buchs auch wichtig wird, ist es doch mehr eine Geschichte der verschiedenen Crewmitglieder, ihrer Beziehungen zueinander, ihrer Vergangenheiten, ihrer Träume und Wünsche und wie sie sich dabei gegenseitig unterstützen. Und das ist wunderbar wärmend, divers, witzig, tiefgründig und trotz Alienvölkern, Raumschiffen und fremden Welten sehr menschlich und lebensnah geschrieben.

    Die anderen Bände der Wayfarer-Trilogie stehen jedenfalls fest auf meiner Leseliste - und ich werde dieses Mal nicht wieder drei oder vier Jahre mit dem Lesen warten.

  15. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

    (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ernest Clines Ready Player One war dermaßen großartige Unterhaltung, dass ich mich auf sein zweites Buch Armada riesig gefreut hatte. Allerdings waren die Bewertungen doch sehr unterschiedlich mit einem starken Hang ins Negative. Egal. Was wäre ich denn für ein Buchnerd, wenn ich mich von den Bewertungen abhalten lassen würde. Selber eine Meinung bilden, ist das Motto des Buchrezensenten. Und um es gleich vorwegzunehmen: Armada ist wieder beste Unterhaltung. Ein spaßiger Trip zurück in die 80er und 90er sowie in die eigene Kindheit und Jugend. Im Gegensatz zu Ready Player One gibt es allerdings diesmal auch reichlich kritikwürdiges.

    Die Anspielungen und Reverenzen auf Filme, Bücher, Computerspiele und die Musik der 80er Jahre (aber auch der 90er und der 2000er) sind unzählbar und noch häufiger als in Clines Debütroman. Es beginnt mit dem Namen des Protagonisten Zack Lightman, der den gleichen Nachnamen trägt wie David Lightman aus dem Film „Wargames“, welcher schon in Clines Ready Player One eine herausragende Rolle spielte. Und es endet noch lange nicht bei einer kompletten Musikplayliste „Raid the Arcade“, die zahlreiche (Rock)Hits der 80er vereint.

    Der letzte Sternenkrieger

    Der Inhalt von Armada ist schnell erzählt und wartet tatsächlich weder mit besonderen Überraschungen noch innovativen Ideen auf. Genau genommen ist es eine Hommage an Orson Scott Cards Ender‘s Game bzw. den Film Starfight.

    Letztlich geht es also um Computerspielende Jugendliche, die aufgrund ihrer Fähigkeiten in den virtuellen Welten zu Kämpfern in der realen Welt werden. Ausgelutschtes Thema? Absolut! Und genau darum ging es ja auch schon bei Ready Player One. Es geht nicht darum neue Ideen zu präsentieren, sondern die guten alten Ideen, die guten alten Zeiten in ein neues Gewand zu hüllen und den Spaß wieder aufleben zu lassen. Das ist natürlich alter Wein in neuen Schläuchen und kann somit sicherlich nicht alle überzeugen. Wer mit den 80ern nichts anfangen kann, wer kein Gamer ist, wer mit Nerds und Geeks keinen Spaß hat, wer Science Fiction Filme doof findet, der wird mit Armada auch nicht glücklich werden. Das dürfte dann auch der Grund für die vielen mäßigen Bewertungen sein. Armada entwickelt sein Potenzial nur, wenn man die unzähligen Anspielungen versteht.

    I want to believe

    Noch nie von Time Bandits gehört? Keine Ahnung was ein Flux Kompensator ist? Wing Commander und X-Wing vs. TIE-Fighter sind Böhmische Dörfer? Dann Finger weg. Wer sich aber noch mal zurückversetzen lassen möchte in die Zeit der kindlichen Allmachtsphantasien, wer Enemy Mind und Kampfstern Galactica mochte, wird fantastische Belletristik erhalten. Bereits der erste Satz des Romans weist den Weg für alle Believer:

    „Ich starrte gerade aus dem Fenster des Klassenraums und träumte von Abenteuern, als ich die fliegende Untertasse entdeckte.“

    Ernest Cline ist ein Spezialist darin, die Kindheitsträume zu reaktivieren und sich in die damalige (Gefühls-)Welt zurückzuversetzen.

    „Dazu muss man wissen, dass ich seit dem ersten Tag im Kindergarten auf irgendein völlig unglaubliches, weltveränderndes Ereignis gehofft und gewartet hatte, das die endlose Monotonie meiner Bildungslaufbahn unterbrach.“

    Welchem Teenager wird da nicht aus der Selle gesprochen? Armada ist eine grandios adoleszente Phantasmagorie. Das Buchgewordene kindliche Größenselbst.

    Und das hat leider auch seine Schwächen.

    Nationaler Pathos und Militarismus

    Man könnte es mit dem Independence Day Fiasko vergleichen. Independence Day ist sicherlich einer der besten Science Fiction Filme aller Zeiten und gleichzeitig ist er unerträglich nationalistisch, pathetisch und militaristisch. Und Ernest Cline lehnt Armada ganz deutlich diesem Hollywood-Kitsch und dieser Pentagon Propaganda an. Und so wurden auch von Clines zweitem Buch bereits die Filmrechte verkauft. Während Steven Spielberg Ready Player One verhunzt, würde es mich nicht wundern, wenn Wolfgang Petersen Armada zu einem weiteren US Army Werbevideo verarbeitet. Pathos, Nationalismus und Militarismus gehen an einigen Stellen eine wirklich unangenehme Melange ein, die zeitweilig gar an Trumpismus erinnern. Dieses unkritische Abfeiern, dieses kindliche Bejubeln der militärischen Macht ohne kritische Reflexion, ist selbst des Genres der banalen Unterhaltung unwürdig. Das Militär ist gut, weil es uns vor den Aliens beschützt. Im Englischen wird das Problem deutlicher. Denn Aliens heißt nichts anderes als Fremder.

    Auch muss man nicht alles aus den 80ern (und früher) übernehmen. Der lustige Alltagsrassismus ist eben nicht lustig, sondern rassistisch.

    „Hall-oh“, sagte er [der Chinese] mit starkem Akzent. „Nett, dich kellenzulennen.“

    Das erinnert ganz böse an das Yellowfacing, wie es sehr bitter z.B. in Frühstück bei Tiffanys eingesetzt wurde. Der lustige Chinese. Herausragend wird die Szene in Dragon: The Bruce Lee Story rezipiert.

    Versöhnung

    Die Schwächen in Armada sind schon nicht unerheblich. Aber und das muss abschließend natürlich gesagt werden: der Spaß überwiegt eindeutig. Und man muss eben etwas kritisch lesen, selbst im banalen Unterhaltungsbereich. Und wie ich schon einmal bei einer Rezension zu Daniel Suarez schrieb: Wer Leeroy Jenkins einbaut, hat bei mir immer einen nerdigen Stein im Brett.

    „Sehr ihr, das ist genau der Grund, warum ihr beiden immer in den ersten zwei Minuten draufgeht“, sagte ich. „Weil ihr bei den Einsatzbesprechungen nicht aufpasst.“

    „Nein, du bist der Grund, warum wir immer draufgehen, Leeroy Jenkins!“

  16. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

    (104)
    Aktuelle Rezension von: stefan182

    Inhalt: Nachdem Iniza und Glanis vor dem Hexenorden fliehen konnten, leben sie mit ihrer kleinen Tochter auf dem Piratenplaneten Noa. Doch auch hier sind sie alles andere als sicher: Nicht nur ist der Planet mit unterschiedlichen Krankheiten verseucht, auch schmieden sich Allianzen gegen Iniza und Glanis. Währenddessen sind die Alleshändlerin Shara Bitterstern und Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun, auf geheimer Mission im All unterwegs – doch auch hier warten an jeder Ecke Feinde…

    Persönliche Meinung: „Hexenmacht“ ist ein Science-Fiction-Fantasyroman von Kai Meyer. Es handelt sich um den zweiten Band der „Die Krone der Sterne“-Reihe. Da „Hexenmacht“ die Geschichte des ersten Bandes weitererzählt, ist eine chronologische Lektüre sinnvoll. Erzählt wird die Handlung aus einer Vielzahl von verschiedenen, sich abwechselnden Perspektiven: So werden u.a. die Perspektiven von Iniza, Glanis, Shara Bitterstern und Hadrath Talantis, einem Prediger des Kultes der Stille, eingenommen. Wie schon im vorherigen Band sind die Figuren mit ihren Motiven, Zielen, Wünschen und Ängsten differenziert dargestellt. Insbesondere zu Sharas und Kranits Vergangenheit erhält man im vorliegenden Band zusätzliche Informationen, sodass diese noch greifbarer werden. Zur Handlung möchte ich zwecks Spoilergefahr gar nicht zu viel sagen. Nur: Sie schließt stimmig an den Vorgänger an, setzt sich aus mehreren Handlungssträngen zusammen, wodurch ein schönes Tempo entsteht, und besitzt mehrere überraschende Wendungen. Für Spannung sorgt außerdem, dass wir etwas über die Hintergründe der rätselhaften Stille sowie die Ursprünge des numinosen Hexenordens erfahren. Kai Meyers Erzählstil ist gewohnt bild- und wortgewaltig, sodass ein detailreiches Kopfkino entsteht. Insgesamt ist „Hexenmacht“ brillant erzählte Sci-Fi-Fantasy mit schön ausgearbeiteten Figuren.

  17. Cover des Buches Die Verstoßenen (ISBN: 9783426525876)
    M. K. England

    Die Verstoßenen

    (19)
    Aktuelle Rezension von: Marcelz

    Trotzdem die Story an sich wirklich interessant ist. Besonders die ersten 100 Seiten sind gut, die Action geht sofort los, offene Fragen werden aufgeworfen und die Charaktere finden sich.

    Danach verliert sich das Buch in flache Charakterzüge, eine Bisexuelle Liebesbeziehung, die eher ein cringes Gefühl als Romantik aufkommen lässt. Und die große Frage, wieso der Hauptcharakter von seiner Familie verstoßen wurde, keinen Kontakt mehr mit dem Bruder hat und es so schlimm findet, eine Bruchlandung zu bauen, ist in ihrer Beantwortung mehr als mittelmäßig. 


    Leider einfach nicht mein Buch, die Idee und Story an sich ist interessant, aber es hat mich nicht catchen können.

  18. Cover des Buches Der Kristall (ISBN: 9783963570759)
    Oliver Juwig

    Der Kristall

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Sonne63
    Inhalt (aus dem Klappentext):
    Zwei Freunde entdecken in der großen Pyramide von Gizeh ein Artefakt, das gar nicht existieren dürfte. Doch das ist erst der Anfang, denn aus den Tiefen des Alls nähert sich ein Objekt, das in keine bekannte Kategorie passt. Sollte es mit der Erde kollidieren, wird es die Menschheit in den Untergang reißen.
    Nach und nach enträtseln die beiden jungen Studenten die Botschaft auf dem Artefakt und langsam offenbart sich ihnen das Erbe einer uralten Zivilisation. Doch skrupellose Gruppierungen machen bereits Jagd auf die Freunde und ihren Fund. Sie sind bereit, über Leichen zu gehen. Weder die Studenten noch ihre Widersacher ahnen zu der Zeit von der nahenden Katastrophe und erst recht nicht davon, dass in der Botschaft ein unglaubliches Geheimnis verborgen liegt. Als endlich der Zusammenhang zwischen all diesen Ereignissen erkennbar wird und die Grundfesten der menschlichen Zivilisation erschüttert werden, scheint es zu spät zu sein.
    Können die beiden Freunde ihren Verfolgern entkommen? Werden sie das Rätsel um das mysteriöse Artefakt und die untergegangene Zivilisation lösen? Und kann die Menschheit ihrem Schicksal entrinnen

    Meinung:
    Als ich dieses Buch zur Hand nahm, stellte sich mir die Frage, ob so viele Seiten lang, eine gute Geschichte auf mich wartet. Tatsächlich wird dem Leser Spannung und Unterhaltung bis zur letzten Seite geboten. Stellenweise wird es sehr technisch und ich war nicht mehr in der Lage zu unterscheiden, was der Realität entspricht und was der Fantasie des Autors entsprang. Dieses Buch erreicht sicher sehr viele Leser, da es mehrere Genres gleichzeitig bedient: Da treffen Bösewichte aufeinander, die Welt muss gerettet werden, Liebespaare finden sich, Hass, Wut und Neid werden ausgelebt, Mythen werden zur Realität, Anhänger der Ansichten eines Erich von Däniken werden bestätigt.
    Der Autor scheint hier seine Fantasie in alle Richtungen ausgelebt zu haben. Lebendig und spannend führt er durchs Buch, auch wenn so mancher Zufall in der Realität sicher nicht so ablaufen würde.

    Fazit:
    Spannende und kurzweilige Unterhaltung. Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht. Aber man muss schon auch ein bisschen das Außergewöhnliche mögen.
  19. Cover des Buches Mars One: Humanity's Next Great Adventure: Inside the First Human Settlement on Mars (ISBN: 9781940363837)
  20. Cover des Buches Gambler-Zyklus II: Countdown (ISBN: 9783862544318)
    Susanne Gavénis

    Gambler-Zyklus II: Countdown

    (2)
    Aktuelle Rezension von: KristinSchoellkopf

    Die Rezension zu einem Zyklus ist niemals einfach. Wo beginne ich und wo kann ich aufhören? Nachdem ich den „Gambler“-Zyklus von Susanne Gavénis beendet hatte, saß ich einige Tage ratlos vor dem Computer und machte mir Gedanken. Bis ich beschloss, dass ein Zyklus nur in seiner Gesamtheit existieren kann, wie auch dessen Rezension.

    Ich durfte schon einige Werke von Susanne Gavénis lesen und freute mich diesmal besonders auf ein Genre, in welchem ich wenig Erfahrung habe: Science Fiction. Wir befinden uns in der Galaxie, auf der Gambler-Circus, die mit menschlichen Problemen kämpft. Gambler sind in ihren Fähigkeiten den „gewöhnlichen“ Menschen überlegen und werden durch ihre Superiorität ausgegrenzt. Doch als eine Bedrohung auftritt, gegen welche nur die so beneideten und zugleich verhassten Gambler etwas ausrichten können, macht sich ein junger Gambler auf den Weg herauszufinden, wer er selbst ist. Und dass er doch nicht so übermächtig ist, wie es immer den Anschein machte.

    Natürlich werden viele jetzt denken, die Geschichte sei für einen Science Fiction – Roman typisch, doch was dem Leser des Zyklus nicht entgeht, sind die implizierten Veränderungen, die die Geschichte im Leser auslöst. Was macht Neid mit mir? Woher kommt Hass in der Gesellschaft? Was macht eine gemeinsame Bedrohung mit einer entzweiten Gesellschaft? – Fragen wie diese begleiten den Leser während der Lesezeit, aber auch noch weit darüber hinaus. Eine solche Übertragung der Konflikte und Vorkommnisse in einem literarischen Werk auf die unsrige macht einen Roman für mich zu einem beachtenswerten Werk.

    Danny – ausgegrenzt und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet. Jeder, der sich in großen Gesellschaftsgruppen nicht so gut einfindet, kann mit dem jungen Gambler mitfühlen. Man fühlt sich überflüssig und sieht keine Chance, jemals zu zeigen, wer man wirklich ist. So wird die Figur so authentisch beschrieben, dass der Leser sich in einzelnen Charakterzügen wieder erkennt und eine Empathie aufbaut, die einer menschlichen Beziehung gleicht. Die schon so häufig von mir bewunderte Metaphorik in Susannes Werken hat mich auch hier wieder staunen lassen: Danny will nichts mehr, als zu fliegen. Er will nicht mehr, als die Flügel auszubreiten und er selbst zu sein. Sein Charakter entwickelt sich wie ein Vögelchen das Fliegen lernt. Schlichtweg brillant!

    Als er die Sicherheitsgurte löste, zitterten seine Hände. Mit einem defekten Computer konnte im Weltraum alles geschehen. (Band II)

    Ich erwähne immer wieder die sprachliche Eloquenz von Susannes Werken und kann auch bei dem Gambler Zyklus nur staunen. Nun möchte ich allerdings auch auf die Dynamik in ihren Werken eingehen; die Spannung wird durch Susannes Worte so wunderbar erzeugt, dass ich immer wieder schwer schlucken musste und sich die Seiten gar nicht so schnell umblättern ließen, wie ich es mir wünschte.

    Ich bin, wie schon erwähnt, nicht sehr bewandert im Genre Science Fiction und kenne mich weder mit Computern, noch mit Raumschiffen gut aus. Doch Susanne Gavénis schafft es, dass kein Leser zurückbleibt. Sie beschreibt die galaktische Welt in einer Engelsgeduld und erschafft eine Geschichte, die den Leser vollkommen in ihren Bann zieht.

    FazitDer Gambler- Zyklus ist für mich ein zusammengehöriges Werk, da sich alle Kapitel untereinander bedingen und Susanne Gavénis eine Komplexität in ihrem Zyklus erschafft, die nur in ihrer Gesamtheit ihre wahre Größe zeigt.
  21. Cover des Buches Darker Space (Dark Space Book 2) (ISBN: B07D31DWB1)
    Lisa Henry

    Darker Space (Dark Space Book 2)

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung (ISBN: 9783646300505)
    Annie J. Dean

    Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

    (50)
    Aktuelle Rezension von: Amy_Thyndal

    Auf dem Planeten Isis ist die Gesellschaft in zwei Schichten geteilt: Die Anhänger des Zirkels, die streng geordneten Strukturen folgen, stehen den freiheitsliebenden Wilds gegenüber. Danina aus dem Zirkel war schon immer von den Wilds fasziniert und wagt kurz vor ihrer vollständigen Aufnahme in den Zirkel einen Ausflug in einen Club der Gegner. Dort begegnet sie ausgerechnet Wild-Anführer Rave und zwischen ihnen sprühen die Funken... 

    In "Love & Revenge" kann man sich wunderbar auf einen anderen Planeten in eine andere Welt träumen. Der Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit, Neuem und Altbekanntem ist toll dargestellt, ebenso wie Daninas Zerrissenheit zwischen beidem. Insbesondere Rave hat mir gut gefallen, denn trotz seiner tragischen Vorgeschichte nimmt er Danina wie auch den Leser schnell für sich ein und es ist toll, zu sehen, wie er sich im Lauf der Geschichte entwickelt. 

  23. Cover des Buches Dark Space by Lisa Henry (2013-10-15) (ISBN: B01FIWZ3ZG)

    Dark Space by Lisa Henry (2013-10-15)

    (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Spione wie wir (ISBN: 9783404130559)
    Gordon McGill

    Spione wie wir

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Das Buch zur Geheimdienstklamotte mit Dan Aykroyd und Chevy Chase zur Zeit der Aufrüstungswut in der Mitte der 80er Jahre. Millbarge und Fitz-Hume sind die tölpelhaftesten Regierungsbeamten, die sich finden lassen und haben bei einer Eignungsprüfung so dreist beschissen, daß sie eigentlich rausfliegen müßten. Stattdessen werden sie zu einem vermeintlichen Top-secret-Geheimmanöver verpflichtet und werden nach nervenzehrendem Ausbildungsprogramm über Pakistan abgeworfen. Die beiden ahnen nicht, daß sie nur als Ablenkungsmanöver für die wahren Agenten eingesetzt werden und man in Washington jede Minute mit ihrem Tod rechnet. Nach zahlreichen Fettnäpfchen können  die beiden doch noch dazu beitragen, eine nukleare Katastrophe zu verhindern, und finden so ganz nebenbei noch ihre Traumfrauen...Den Film hab ich noch nicht gesehen, kann ich also nix zu schreiben. Aber die Militär- und Geheimdienstsatire, die hier enthalten ist, ist schon sehr gelungen.

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