Bücher mit dem Tag "space"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "space" gekennzeichnet haben.

52 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (489)
    Aktuelle Rezension von: elisalways

    Eigentlich glaubt Kady, dass es gar nicht noch schlimmer kommen kann, als sie sich von ihrem Freund Ezra getrennt hat. Doch dann wird am selben Tag ihr Planet angegriffen und beide kommen auf unterschiedliche Raumschiffe. Sie müssen fliehen, allerdings ist ihnen ein Kriegsschiff auf den Fersen. Zusätzlich dreht die schiffseigene künstliche Intelligenz AIDAN durch und zudem bricht auch noch ein gefährlicher Virus aus.

    Zuerst war ich skeptisch, ob und wie man überhaupt eine spannende Geschichte erzählen kann, wenn doch die gesamte Story auf einzelnen Akten verteilt wird. Doch die beiden Autoren haben gezeigt, dass es möglich ist. Man ist direkt von der ersten Seite an gefesselt und möchte immer wissen, wie es weitergeht. Zu Beginn wird man vielleicht etwas überladen mit neuen technischen Informationen. Wenn man sich allerdings erstmal eingearbeitet hat, ist es kein Problem mehr. Die einzelnen Aktenteile (Transkriptionen, Chatverläufe, Befragungen uvm.) sind super gestaltet und die kleinen Erklärungen sind richtig platziert und helfen einem, sie besser einzuordnen. Die beiden Protagonisten Ezra und Kady sind sehr sympathisch und mutig, was sie sehr nahbar macht. Man hofft die ganze Zeit, dass ihnen nichts Schlimmes passiert und sie da irgendwie rauskommen. Das Ende hat bei mir Gänsehaut verursacht und macht Lust auf den 2. Teil.

  2. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (812)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  3. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Snyder

    Meyer entführt den Leser in eine detailreich und schön beschriebene SF-Welt, die große Ähnlichkeiten mit dem Wüstenplaneten-Universum aufweist (was aber nicht schlecht ist). Es hat etwas gedauert, bis ich mich in die fremde Welt eingefunden hatte, doch dann hat es mir gut gefallen. Bin gespannt, wie die Geschichte um die Protagonistin in den Folgeromanen weitergeht

  4. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was ist ein kleiner, zorniger Planet? Der Titel hat bei diesem ScienceFiction-Roman zuerst neugierig gemacht. Und dann die (wenn z.T. auch durchwachsenen) Rezensionen. Aber irgendwie habe ich gar nicht abgespeichert, was für ein Vielzahl an diversen und wundervollen Charakteren mich erwarten wird, die an Bord des Raumschiffes Wayfarer Wurmlöcher ins All bohren.

    Zunächst bin ich nämlich etwas gebremst gestartet. Chambers hat sich zwar ihren Weltenbau sehr genau überlegt und viele spannende und utopische Aspekte eingeflochten, die mir total gut gefallen. In dieser Welt ist längst nicht alles in Ordnung, aber wir bekommen ein Gefühl dafür, wie Respekt und friedliches Zusammenleben der Völker gelingen könnte und eine Überwindung von Rassismus, Sexismus, Ableismus und anderen -ismen machbar wäre. Die Zusammenhänge sind leider, gerade, aber nicht nur, am Anfang, sehr im Erklärduktus ausgebreitet und nicht so eher über Handlungen und die Charaktere. Und so dachte ich mir oft: komm mal zu spotte. Dabei hat mich – zum Glück – das Ensemble, das Chambers sehr ausgewogen schildert, früh „gekriegt“. Zum Glück, weil sonst hätte ich vielleicht abgebrochen. Fürs Durchhalten der Erklärpassagen wurde ich mit wundervollen Charakteren belohnt, für deren Diversität Chambers tolle Entsprechungen in der ScienceFiction findet. Der Wayfarer-Crew bin ich von Herzen gerne gefolgt und ich finde schön, wie die Freundschaft zum Ende hin sogar noch mehr gewachsen ist. Das große Showdown wurde mir dann leider wieder etwas zu schnell abgehandelt. Der Titelgebende Planet - und damit auch meine Ausgangsfrage - wurde zudem auch nicht wirklich behandelt. Vielleicht war ich auch enttäuscht, dass sich die positiven Aspekte von klein und zornig, die der Titel bei mir auslöste, dann doch nur ein Trugbild waren.

    Schwächen im Plot wurmen mich leider immer sehr. Ich rate allerdings allen, die diverse Literatur und liebevoll ausgestaltete Charakter schätzen, die Durststrecken durchzustehen. Ich habe diesen Roman wirklich sehr gerne gelesen und habe mich nur sehr ungern von der Wayfarer-Crew verabschiedet. Da ich von einem Stand-Alone ausgegangen war, war ich umso erfreuter, dass es noch drei weitere Bände gibt (zwei davon bislang auf deutsch erschienen, der vierte Teil der Reihe nun 2021 auf englisch). So freue ich mich schon jetzt, wenn ich zur Wayfarer Crew zurückkehren kann. 4 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches These Broken Stars - Sofia und Gideon (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars - Sofia und Gideon

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und gezwungen, von da an ein Doppelleben zu führen.
    Vor einem Jahr haben Jubilee und Finn die gesamte Galaxis auf die finsteren Machenschaften von LaRoux Industries aufmerksam gemacht.
    Jetzt treffen die vier auf dem Planeten Corinth, im Herzen der Galaxis, auf zwei weitere Rebellen gegen den übermächtigen Konzern LaRoux Industries.
    Sofia Quinn ist eine charmante Hochstaplerin. Gideon Marchant ist ein Hacker, der die besten Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. Gemeinsam wollen sie LaRoux endlich zu Fall bringen, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihre Liebe. 

    Nachdem ich die ersten beiden Teile der Trilogie gelesen habe und beide von mir 4 von 5 Sternen erhielten, stand es für mich außer Frage, ob ich den dritten Teil ebenfalls in die Hand nehmen würde. "These Broken Stars- Sofia und Gideon" konzentriert sich dabei wieder auf zwei neue/alte Charaktere. Beide konnte man bereits in den ersten Teilen kennenlernen, nun konzentriert sich aber die gesamte Handlung vor allem auf sie.
    Leider muss ich sagen, dass ich beide nicht ganz so sehr mochte wie Lilac, Tarver, Lee und Flynn. Das lag vor allem daran, dass meine Erwartungen an sie enttäuscht wurden. Von Sofia weiß man auch durch den Klappentext, dass sie eine gerissene Hochstaplerin sein soll, die Menschen lesen und manipulieren kann. Im Buch hat man davon meiner Meinung nach jedoch leider weniger gesehen. Oft schien sie mir weniger schlau oder listig, stattdessen wurde mir das nur ständig erzählt, aber nur sehr selten gezeigt. Vielleicht wäre es in dem Zusammenhang besser gewesen, die Charaktere etwas älter zu machen. So hätten sie mehr Erfahrung gehabt und ihre Fähigkeiten hätten nicht ganz so überzogen gewirkt.
    Ich brauchte auch etwas, um mich an Gideon zu gewöhnen. Ich fand ihn anfangs einfach nur oberflächlich und nervig. Im Laufe der Geschichte wurde er mir jedoch noch sympathischer und ich mochte seine Beziehung zu Sofia sehr gerne. 

    Ich habe mich auch gefreut, die anderen Charaktere wiederzutreffen. Sie alle hatten ihre Persönlichkeit behalten, nur bei Tarver hätte ich mir gewünscht, dass er etwas mehr Eigeschaften und Handlungen bekommen hätten, die nicht nur mit Lilac zu tun hatten. 

    Die Handlung war wie schon im 2. Teil wirklich schnell. Es gab nur wenige Atempausen und ständig geschah etwas. Besonders gefiel mir dabei, dass sich die beiden Autorinnen auch trauten, Dinge zu tun, die verherrende Konsequenzen hatten. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass sie das auch bis zum Ende durchgezogen hätten (wer das Buch gelesen hat, wird wahrscheinlich wissen, wovon ich spreche). Die Auflösung war mir nämlich fast ein wenig "zu sauber" und rutschte ein wenig ins klischeemäßige ab. 

    Der Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut. Ich flog praktisch wieder durch die Seiten und Sofia und Gideon, die abwechselnd erzählten, hätte ich vermutlich auch ohne entsprechende Kennzeichnungen an ihren individuellen Stimmen erkennen können. Wie auch in den letzten Teilen fand ich die kurzen kursiven Passagen zwischen den Kapiteln jedoch teilweise etwas überflüssig, da häufig nur pathetisches und bedeutungsloses vorgetragen, beziehungsweise Dinge erklärt wurden, die der Leser bereits wusste. 

    Insgesamt empfehle ich dieses Buch also jedem, dem schon die ersten Teile der Trilogie gut gefallen haben. Für mich war dieses Finale mit 3,5 von 5 Sternen leider etwas schwächer, aber ich hatte dennoch Spaß, es zu lesen und halte es für einen gelungenen Abschluss.

  6. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.158)
    Aktuelle Rezension von: DrBernstein

    Dieses Buch ist wohl eines der besten, die je geschrieben worden sind. Danach ist das Leben besser, denn man wurde in die erheitenden Welten des Absurdismus eingeweiht. Per Anhalter durch die Galaxis ist nicht nur eine unglaublich witzige und intelligente Geschichte, sondern zugleich der einzige Lebensratgeber, den man braucht.

  7. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9780553499117)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Sianna

    Ok, so the style needs some time to grow on you since it's not one coherent text but the story is told through varying mediums from emails through diary entries to transcriptions of security footage. Once you get used to it though it's a fantastic read. The characters have a depth to them that many regular novels lack and it's honestly really impressive. There's also no stop action to this. Not a single calm period throughout the whole book so you definitely need to be prepared to just sit down and not stop until you're finished, and since it's quite long you might want to maybe read in on a weekend. It's definitely worth it though.
    Oh one other thing that stood out to me was the swearing. (I don't have anything against swearing I think if you basically have a zombie attack on a spaceship swearing is very appropriate.) I'm not sure if there was just more swearing than usual or if it stood out more because it was all blacked out? I don't know I just noticed a lot of it.
    And lastly, if you are thinking about reading this I would advice you to get a physical copy of it. With the many different formats it was a bit annoying to read as an ebook.

  8. Cover des Buches Die Krone der Sterne - Hexenmacht (ISBN: 9783596701742)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne - Hexenmacht

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Seit ihrer Flucht vor dem Hexenorden ist ein Jahr vergangen und Iniza, Glanis und ihre mittlerweile sechs Monate alte Tochter, Tanys, leben nun auf dem Piratenplaneten Noa. Auch Shara und Kranit haben sich vorerst den Piraten angeschlossen und führen mit einer von Faels Crews Lieferungen aus.
    Doch natürlich lauern bald schon wieder neue Gefahren und dieses Mal stehen nicht nur ihre eigenen Leben auf dem Spiel, sondern gleich die ganzer Planeten.


    Zu Beginn gibt es eine schöne Einführung im Sinne von „Was bisher geschah“, sodass ich problemlos wieder in die Geschichte gefunden habe.
    Auch dieses Mal dauert es nicht sehr lange bis die Handlung Fahrt aufnimmt und es wieder schnell ums Kämpfen, Fliehen (oder hier auch mal: Verfolgen) geht.
    Dadurch ist die Spannung erneut fast durchweg wieder sehr hoch, denn es gibt wieder wenig Gelegenheit zum Durchatmen. Gesteigert wird das noch dadurch, dass unsere Helden dieses Mal fast durchweg an unterschiedlichen Schauplätzen unterwegs sind und erst ganz zum Schluss des Buches wieder zusammen finden. So passiert es häufig, dass man z.B. bei Iniza und der Muse gerade durchatmen könnte, dann jedoch zu Shara und Kranit springt, die mal wieder tief in der Patsche stecken und man sich kaum vorstellen kann, wie sie dieses Mal einen Weg hinaus finden könnten.
    Gerade die Dynamik von Shara und Kranit fand ich übrigens mal wieder wunderbar. Die beiden Einzelgänger sind spürbar als Team zusammengewachsen und lockern mit ihren Sprüchen auch (scheinbar) ausweglose Situationen immer wieder auf. 

    Es gibt einige Überraschungen und es wird auch nicht mit neuen Informationen gegeizt. So erfahren wir schon früh einiges über den Pilgerkorridor, womit ich so früh im Buch noch gar nicht gerechnet hätte. Es werden zwar natürlich nicht alle Fragen beantwortet, dennoch hatte ich fast erwartet, dass der Pilgerkorridor entweder ein komplett ungelöstes Mysterium bleibt oder erst im letzten Band wichtiger wird.
    Umso erfreuter war ich also, dass ich hier schon so früh überrascht wurde und dass dies auch nicht die letzte Überraschung bleiben sollte.
    Auch zu den Hintergründen der STILLE, der Muse, dem Hexenorden und dessen Verbindung zu den Waffenmeistern gibt es einige neue Informationen, die häufig aber nur noch mehr Fragen aufwerfen und auch damit weiterhin für Spannung und neue Spekulationen sorgen.

    Alles in allem wieder ein sehr temporeicher Teil, der wieder für ganz viel Kopfkino gesorgt hat und der es mir schwer gemacht hat, das Buch mal zur Seite zu legen. Als kleinen Kritikpunkt habe ich allerdings, dass ich bei dem Titel „Hexenmacht“ erwartet habe, dass die Hexen und eben ihre Macht eine viel größere Rolle spielen oder man eben viel mehr über diese Macht erfährt, als dies dann tatsächlich der Fall war.
    Unterhalten hat mich dieses Buch aber trotzdem bestens und so runde ich meine 4,5 Sterne auf 5 auf und freue mich, dass der dritte und letzte Teil ebenfalls schon auf mich wartet.


    Fazit: Erneut sehr viel Action und Tempo und bestes Kopfkino. Dazu viele neue Informationshäppchen, die häufig für noch mehr Fragen sorgen und natürlich tolle Charaktere, deren Geschichte ich auch im dritten Buch unbedingt verfolgen werde!

  9. Cover des Buches Zwischen zwei Sternen (ISBN: 9783596035694)
    Becky Chambers

    Zwischen zwei Sternen

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Zwischen zwei Sternen von Becky Chambers aus dem @fischertorverlag 

    .

    🪐 Inhalt

    .

    In diesem Buch geht es um Sidra , einer KI, die sich in einem künstlichen Menschenkörper zurechtfinden muss und um Jane, die unter schwierigen Bedingungen auf einem fernen Planeten ums Überleben kämpft.

    .

    🪐 Was hat mir gefallen?

    .

    Alles... diese Geschichte ist unaufgeregt und schön geschrieben.

    .

    Es geht hier nicht um Kämpfe und Raumpatrouillen... es geht um Menschen und ihr mögliches zukünftiges Zusammenleben.

    .

    Es ist keine dunkle Bedrohung sondern eine optimistische Erzählung.

    .

    Das von der Autorin geschaffene Universum ist nicht einfach ... aber unglaublich vielseitig und die Vielseitigkeit ist ganz normal... es könnte so einfach sein.

    .

    Die Probleme, die im Moment viele Leute mit der Zuordnung gemäß er/sie/es haben ist hier kein Thema... wenn man auf andere Formen trifft und nicht weiß, ob er/sie/es vor einem steht wird nicht gesagt... er ist Kapitän... sondern ser ist Kapitän... ungewohnt? Ja... aber überraschend einfach zu lesen und zu verstehen.

    .

    Das Entdecken dieser neuen Welten durch die Protagonisten... bringt einfach nur Spaß.

    .

    🪐 Fazit

    .

    Entdecke die Vielfalt im Universum... ohne Weltraumschlachten... einfach lesen... Lesetipp von mir.

  10. Cover des Buches SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester (ISBN: 9783736858480)
    Leo Aldan

    SQUIDS (Gesamtausgabe): Die phantastische Reise des Jake Forrester

     (35)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    Jake wird entführt und findet sich nach einer seltsamen Reise auf einem fremden Planeten wieder. Die Menschen dort sind anders. Kinder und eine Göttin namens Meduse erfüllen ihre Leben. Doch etwas stimmt hier nicht. Nach und nach kommt Jake dahinter, was hier faul ist und trifft auf eigenwillige Aliens, mit denen er zusammen das Universum retten muss.

    An die Namen der Squids musste ich mich erst gewöhnen. Die Protagonisten sind in Summe mit menschlichen Eigenschaften ausgestattet, ihre Handlungsweise gut zu verstehen.

    Im wesentlichen geht es um Freundschaft, Toleranz, Freiheit, akzeptieren von Andersartigkeit und darum die Welt zu retten.

    Die Geschichte hält unerwartete Wendungen bereit und einen Spannungsbogen, der bis zum Schluss aufrecht bleibt. Wer nicht das übliche Weltraumabenteuer sucht, ist hier gut aufgehoben.
    Ein rundum gelungener Roman mit hohem Unterhaltungswert.

  11. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.284)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Ich habe so eine leichte Hass-Liebe mit mehrteiligen Geschichten... weil sie dich einerseits extrem in den Bann ziehen, wenn sie gut sind, andererseits oft an Qualität des Storytellings ab Band 2 mangeln. Nicht immer, after öfters. Seelen ist für mich persönlich ein wunderbares Beispiel für eine Geschichte, die man auf viele Bücher aufblasen könnte, aber glücklicherweise die Tiefe der Details nur in eines gepackt hat. Daher ist das Buch gespickt voll mit Details und spannenden Wendungen. Von meiner Seite eine Empfehlung! 

  12. Cover des Buches Illuminae Files - Gemina (ISBN: 9781780749815)
    Amie Kaufman

    Illuminae Files - Gemina

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Alle auf der Raumstation Heimdall bereiten sich auf die Feiertage vor. Auch die inoffzielle Prinzessin Hannah ist mit Eifer dabei, sich für ihren Freund hübsch zu machen und eine beliebte Partydroge vom Badboy der Station zu besorgen. Nik flirtet gern mit Hannah, doch es sieht so aus, als hätte er nicht den Hauch einer Chance. Bis eine feindliche Kampfeinheit die Station übernimmt und sich daran macht die Raumstation zu vernichten. Womit aber keiner gerechnet hatte, ist das die Produktion der Partydroge in unentdeckten Winkeln der Station aus den Fugen gerät und die ganze Vertuschungsaktion nicht so läuft, wie die Beteiligten sich das vorgestellt haben. Hannah und Nik tragen kräftig dazu bei, die Auslöschung der Sprungstation zu verhindern.

     

    Gemina steht dem ersten Teil Illuminae in nichts nach. Ebenso phantasievoll illustriert wie der erste Band folgt man hier Hannah und Nik. Zunächst haben die beiden so gar nichts gemein, außer vielleicht den Konsum einer Bewusstseinserweiternden Droge. Aber durch ihren gemeinsamen Kampf, gegen das übergriffige Unternehmen, das Heimdall vernichten möchte, nähern sie sich an. Da man durch den ersten Teil schon an die ungewöhnliche Erzählweise der Geschichte gewöhnt ist, fällt es noch leichter sich auf die Story einzulassen. Ich bin gerade so durch das Buch geflogen. Insbesondere das letzte Drittel war so spannend, dass ich die Geschichte gar nicht mehr aus der Hand legen mochte. In Gemina haben mir die „Alienwürmer“, in denen die Partydroge hergestellt wird, eine Gänsehaut beschert. Gerade weil dem Leser zu Beginn mit einem Wikipedia-ähnlichen Eintrag über besagte Würmer, das Ganze doch recht anschaulich nähergebracht wird. Das diese Parasiten sich dann auch noch in den Hirnen von Kühen vermehrten, machte es nicht appetitlicher. Ich empfand zum Einen Mitleid mit den Kühen und zum Anderen Ekel vor diesen seltsamen Parasiten. Die Illustrationen im Buch fand ich wieder einmal bezaubernd. Substanz bekommt der Plot durch Chatverläufe und die Niederschrift von Videoaufzeichnungen. Es dauerte ein bisschen, bis ich alle Personen auseinanderhalten konnte, im Besonderen die Usurpatoren, aber mit Hilfe von Portraitphotos bekamen sie alle ein Gesicht und ich wusste wer gegen wen kämpft oder wer gerade in die Unendlichkeit des Weltall gespült wurde.

     

    Ich kann es kaum erwarten den dritten Band in die Finger zu bekommen. Schade das er bis dato noch nicht ins Deutsche übersetzt wurde. Sollte ich ihn in Englisch lesen, werde ich mir aber die physische Ausgabe zulegen, denn im Kindle leidet der grafische Charakter der Erzählung, besonders wenn er sich über eine Doppelseite erstreckt.

  13. Cover des Buches Armada (ISBN: 9783596296613)
    Ernest Cline

    Armada

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Die Story ist so unglaubwürdig. Zielgruppe komplett verfehlt. Geschrieben wie für junge Jugendliche aber SciFi- und Musik Anspielungen die dafür viel zu alt sind. Ein paar lustige Dialoge und Nostalgie sind das einzig Positive, dass ich hier finden konnte.

  14. Cover des Buches Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung (ISBN: 9783646300505)
    Annie J. Dean

    Love & Revenge 1: Zirkel der Verbannung

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Amy_Thyndal

    Auf dem Planeten Isis ist die Gesellschaft in zwei Schichten geteilt: Die Anhänger des Zirkels, die streng geordneten Strukturen folgen, stehen den freiheitsliebenden Wilds gegenüber. Danina aus dem Zirkel war schon immer von den Wilds fasziniert und wagt kurz vor ihrer vollständigen Aufnahme in den Zirkel einen Ausflug in einen Club der Gegner. Dort begegnet sie ausgerechnet Wild-Anführer Rave und zwischen ihnen sprühen die Funken... 

    In "Love & Revenge" kann man sich wunderbar auf einen anderen Planeten in eine andere Welt träumen. Der Konflikt zwischen Freiheit und Sicherheit, Neuem und Altbekanntem ist toll dargestellt, ebenso wie Daninas Zerrissenheit zwischen beidem. Insbesondere Rave hat mir gut gefallen, denn trotz seiner tragischen Vorgeschichte nimmt er Danina wie auch den Leser schnell für sich ein und es ist toll, zu sehen, wie er sich im Lauf der Geschichte entwickelt. 

  15. Cover des Buches Saga 1 (ISBN: 9783864251870)
    Brian K. Vaughan

    Saga 1

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Romeo und Julia treffen auf Star Wars: SAGA kommt!

    Der nächste Comic-Hit aus den USA nach THE WALKING DEAD landet diesen Sommer in Deutschland. SAGA erzählt die Geschichte eines jungen, naiven Paares, das sein erstes Kind bekommt ... und zwar eins, mit zwei kleinen Hörnern und Flügeln! Aber das ist noch das Gewöhnlichste in diesem vor genialen Ideen, einzigartigen Figuren, fantastischen Orten und nie dagewesenen Wendungen sprühenden Comic!

    In SAGA geht es um die frischgebackenen Eltern Alana und Marko, die mit ihrer neugeborenen Tochter dem jahrzehntewährenden Krieg entkommen wollen, von dem der Rest der Galaxis besessen zu sein scheint. Beide stammen von verschiedenen Spezies ab und sind Soldaten der jeweils gegnerischen Fraktion und doch kämpfen die zwei Liebenden mit allem was sie haben gegen das System und für das Überleben ihrer Tochter, die den politischen Führern beider Seiten ein Dorn im Auge ist.

     Der Startschuss für eine Odyssee, die man nicht mehr so schnell vergessen wird!

    Cover

    Das Cover sieht nicht besonders aufregend aus. Im Mittelpunkt steht das Paar, mit dem die Geschichte beginnt.

    Mein Eindruck

    Immer wieder geht mein Interesse zu fantastischen Geschichten die bildlich dargestellt werden. Die Herausforderungen bei diesen Comics sind immer wieder, die Verbindung zwischen den Texten und den Bildern herzustellen. 

    In diesem Buch finde ich es nur ansatzweise gelungen. Die Bilder von Fiona Staples sind ausgesprochen gut gelungen und die Figuren spannend im Design.

    Die Geschichte selbst steht noch am Anfang. Als Leserin wurde ich in ein Universum mit vielen unterschiedlichen Spezies geworfen und nur durch kleine kurze Rückblenden konnte ich den Zusammenhang zum momentanen Geschehen herstellen. Ein Paar, welches nicht zusammen sein sollte, ein Pazifist mit Magie und eine Soldatin, die auf der Flucht sind. Es gibt Kopfgeldjäger und es gibt mindesten 3 Völker, die das Paar und insbesondere das Kind haben wollen. Eine Vielzahl von Informationen / Bilder strömen auf einen ein und wie schon bei Star Wars geht es auch hier Schlag auf Schlag – keine Ruhepausen.

    Fazit

    Ein Comic der einen in ein Planetensystem entführt, welches es zu erkunden gilt. Eine Vielzahl von Spezies ergibt eine unendliche Anzahl von Verbündeten und Jägern. Es wird sicher noch viele spannende Episoden geben.

    Auf jeden Fall ein interessanter Einstieg.

  16. Cover des Buches The Long Way to a Small, Angry Planet (ISBN: 9781473619814)
    Becky Chambers

    The Long Way to a Small, Angry Planet

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Unter Captain Ashby Santoso tummelt sich eine Multi-Kulti Crew auf dem Raumschiff „Wayfarer“, das sich seinen Weg durchs All bahnt. Menschen von verschiedenen Kolonien, die Aandrisk Sissix, Dr Chef, dessen Spezies sich beinahe selbst durch Kriege ausgelöst hat, sowie das Sianat-Paar Ohan. Die Crew der Wayfarer bohrt „Tunnel“, besser gesagt Wurmlöcher durch das All, damit die Raumschiffe schneller von A nach B gelangen können. Auf diesem Schiff heuert Rosemary an, die ihre wahre Identität verschleiert hat. Nun folgen wir dieser diversen Crew zu ihrem nächsten Auftrag: einen Tunnel im Zentrum der Galaxis bei den bisher feindlichen Toremi zu bohren.


    Lange stand „The long way to a small, angry planet“ ungelesen in meinem Regal. Als ich jetzt zugriff, hatte ich wenige Erwartungen und fühlte mich nach den ersten paar Seiten bereits erschlagen von fremden, futuristischen Begriffen und neuen Charakteren. Aber dann empfand ich es als immer spannender, in diese utopische Welt einzutauchen. Die Vielzahl der Spezies, Handelsorte auf einzelnen Planeten, das erinnert an Star Wars. 

    Man erfährt, dass die Menschheit in verschiedene Fraktionen zerfallen ist, nachdem sie die beinahe zerstörte Erde verlassen haben: die Reichen haben sich auf dem Mars niedergelassen, dank Terraforming lebt es sich dort ganz gut. Die anderen haben ihre letzte Hoffnung in das Raumschiff „Exodus“ gesteckt und wurden dann von einer „außerirdischen“ Spezies „aufgegabelt“. Nun spielen die Menschen eine gleichwertige Rolle unter anderen galaktischen Spezies, aber natürlich gibt es hier und da noch Vorurteile, Skepsis und Auseinandersetzungen.

    Mir gefiel es sehr, wie die Autorin Becky Chambers die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens von uns Menschen hier auf der Erde auf die Galaxis übertragen hat. „The long way“ ist ein sehr diverses Buch, das uns mit unseren Vorurteilen konfrontiert: da liebt jemand eine AI, zwei Personen verschiedener Spezies verlieben sich ineinander. Menschen und andere Spezies müssen versuchen, miteinander auszukommen. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber dieses Konzept gefiel mir außerordentlich gut!

    Die Handlung spielt sich eher im Bereich der Wayfarer ab: der Leser lernt mit Rosemary die verschiedenen Spezies und Planeten kennen. Man erfährt aber auch vieles aus der Perspektive der anderen Charaktere.


    Am Schluss hätte ich mir noch etwas mehr Handlung über die Toremi gewünscht, aber das hat meine Meinung über diese amüsante Utopie nicht geschmälert. Ich lese zwar gerne auch düstere Zukunftsvisionen, aber an diese positiven könnte ich mich auch gewöhnen.


    Fünf Sterne für „The long way to a small, angry planet“, die nächsten beiden Teile werde ich ebenfalls lesen.

  17. Cover des Buches Sternenfeuer - Gefährliche Lügen (ISBN: 9783426283615)
    Amy Kathleen Ryan

    Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Ally1999
    Friedlich leben Waverly und Kieran in einem der zwei Raumschiffe, die als Experiment ins All geflogen wurden. Nun sind seitdem viele Jahre vergangen und alles scheint perfekt, als sie plötzlich von dem anderen Raumschiff angegriffen werden und alle Mädchen entführt werden, mit ihnen Waverly. Was haben sie mit ihnen vor? Wem kann sie trauen? Und noch wichtiger, was hat ihr eigener Kapitän damit zu tun?


    Wow. Das dachte ich, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Ich bin immer noch total begeistert von der Geschichte. 

    Sowohl Waverly als auch Kieran gefielen mir von Anfang an. Beide auf ihre eigene Weise mutig und gerecht und immer das Wohl der Gemeinschaft im Fokus. Die wechselnde Perspektive in dem Buch machte es möglich, die beiden Charaktere miteinander zu vergleichen. Sie waren wie füreinander geschaffen.

    In dem Buch werden viele gesellschaftliche sowie politische Aspekte benannt, die einen sehr zum Nachdenken anregt, denn so etwas passiert auch in der wirklichen Welt. 

    Generell war ich sehr fasziniert von der ganzen Weltall Atmosphäre. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, sie wird genauso gut wie der erste Teil.

    Insgesamt bekommt das Buch 5 von 5 Sternen.
  18. Cover des Buches These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2) (ISBN: 9783551318633)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars. Jubilee und Flynn (Band 2)

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Enara

    Jubilee und Flynn hätten einander nie begegnen sollen. In einem Krieg, der schon seit Generationen andauert, stehen sie auf verschiedenen Seiten. Denn Lee ist Kommandantin der Armee-Einheit, die die Rebellen auf dem Planeten Avon bekämpfen soll, Flynn deren Anführer. Als er sich ins Militärlager einschleicht, wird er von Lee gestellt. Sein einziger Ausweg ist, sie gefangen zu nehmen. Doch dann fordern die anderen Rebellen ihren Tod und Flynn trifft eine Entscheidung, die ihrer beider Leben für immer verändern wird 

    Als ich das Buch angefangen habe, war es bereits einige Jahre her, dass ich den ersten Band gelesen hatte. Dazwischen stand dieser Teil die ganze Zeit auf meiner Merkliste und ich bin froh, die Reihe weitergelesen zu haben. Ich war anfangs etwas unsicher, ob ich überhaupt wieder reinkommen würde, doch diese Sorge stellte sich als unbegründet heraus. Tatsächlich hatte ich keinerlei Probleme wieder in die Welt der "These Broken Stars"-Trilogie einzutauchen und auch die Einführung in diese bestimmte Ecke der Galaxis gefiel mir gut. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, mich auf Avon gut auszukennen, ohne davor absatzweise Erklärungen um die Ohren gehauen zu kriegen (das ist etwas, wo ich ziemlich empfindlich bin). 

    Ähnlich ging es mir bei den Charakteren. Ich bekam schnell einen guten Eindruck davon, was sie antreibt und wie sie sich normalerweise verhalten. Hier gibt es jedoch auch etwas, was mich teilweise störte. Ständig sprechen verschiedenste Personen davon, dass Lee, unsere weibliche Protagonistin, eine gnadenlose und absolut mörderische Soldatin sei. In der Geschichte sieht man davon jedoch wenig und auch ihr gesamte Persönlichkeit scheint dem eher entgegenzustehen. Ja, sie ist sehr stark und sie tut, was getan werden muss, aber es wird deutlich, dass sie versucht, Gewalt zu vermeiden. Das passt nicht mit ihrem grausamen Image zusammen, dass Rebellen bei lebendigem Leib häuten soll (nein, das kommt nicht von mir, das ist aus dem Buch).

    Flynn, der männliche Hauptcharakter gefiel mir in der Hinsicht besser. Am Anfangs hatte ich Sorge, er würde nicht mehr als ein "Soft Boy" zu unserem "Bad Girl" Lee sein, doch das stellte sich bald als Irrtum heraus. Flynn verurteilt Gewalt aus Gründen, über die man später mehr erfährt, aber das bedeutet nicht, dass er "soft" oder farblos wäre. Seine Persönlichkeit ist um einiges facettenreicher als ein Klischee, was zu meiner Freude auf einen Großteil der Personen zutrifft. Zugegeben, bei einigen war bereits bei ihrer ersten Vorstellung klar, dass sie den Epilog nicht erleben würden, dennoch erhielten sie Persönlichkeit und wuchsen mir in der kurzen Zeit ans Herz. 

    Die Handlung war spannend und voller Plottwists. Es kam nur sehr selten vor, dass es Stillstand gegeben hätte, stattdessen geschah auf jeder Seite etwas neues, überraschendes. Auch die Actionszenen in dem Zusammenhang waren gut geschrieben und spannend. Auch insgesamt konnte der Schreibstil mich überzeugen. Ich kam jedes Mal sehr leicht in den Lesefluss, ohne dabei an irgendwelchen unglücklichen Formulierungen oder seltsamen Dialogen hängenzubleiben. An dieser Stelle kann also auch der Übersetzung ein Kompliment gemacht werden!

    Insgesamt hat mir das Buch also viel Spaß gemacht. Ich hatte es in kürzester Zeit durchgelesen und fieberte dabei mit beiden Protagonisten gleich stark mit. Trotz der oben genannten wenigen Kritikpunkte meinerseits, würde ich damit auf jeden Fall eine Empfehlung aussprechen, auch für diejenigen, für die Science-Fiction sonst nicht das bevorzugte Genre ist.

  19. Cover des Buches Cress (ISBN: 9780312642976)
    Marissa Meyer

    Cress

     (83)
    Aktuelle Rezension von: isas_bookworld

    Wie bereits bei den vorherigen Teilen der Reihe war der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen, obwohl ich die Er-/ Sieg-Perspektive eigentlich eher weniger mag. Hier hat sie aber sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Auch das Erzähltempo empfand ich als sehr angenehm, da das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig war, gleichzeitig aber alle wichtigen Details ausreichend erklärt wurden.


    Die Idee, bekannte Märchen in einem Sci-Fi-Setting neu zu inszenieren, fand ich, wie bereits in den Rezensionen zu den vorherigen Bänden gesagt, von Anfang an sehr interessant. Der Aufbau der Welt wird wieder verständlich erklärt und wirkt auch sehr durchdacht. Dieser Band führt uns auf einen Satelliten und die Wüste Sahara, wodurch man nochmal eine komplett andere Seite der Welt kennenlernt, die aber mindestens genauso spannend und authentisch wirkt. So wirkt das Buch technischer als die vorherigen und durch den Aufenthalt in Afrika werden nochmal ganz andere Gesellschaftsschichten beschrieben. Auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft funktioniert, mit den Androiden und Cyborgs etc. fand wieder ich sehr spannend zu lesen. 


    Das Buch beginnt ungefähr dort,wo der vorherige Band aufgehört hat, wodurch es direkt spannend weitergeht. Dabei begegnet man weiteren neuen Charakteren, die die Handlung und die Gruppendynamik unglaublich bereichern. Insgesamt ist die Geschichte deswegen sehr spannend und wirklich actionreich, wobei die Seiten nur noch so dahinfliegen. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil die Geschichte mich einfach so gepackt hat. Man schließt die Charaktere wirklich schnell ins Herz, wobei man gar nicht anders kann als  mit ihnen mitzufiebern. Dabei begegnen sie immer wieder neuen Hindernissen, die einen den Atem anhalten lassen, weil die Situation oft aussichtslos wirken, was die Geschichte aber nur noch spannender macht.

    Das Herz bleibt unter anderem deswegen allerdings auch nicht verschont, die Emotionen fahren Achterbahn. Im Laufe der Geschichte war ich wütend, verängstigt, habe mehrfach (fast) geweint, mit den Protagonisten gehofft und mit ihnen gelacht. Ich habe mich gefühlt als wäre ich Teil der Gruppe und hatte deswegen auch einfach all the feels.


    Das liegt vor allem aber auch an den Protagonisten und Charakteren.

    Cinder, Kai, Scarlet, Wolf und Iko sind natürlich weiterhin mit dabei. Weiterhin sind sie dabei wirklich alle wundervolle Charaktere, die man eigentlich nur ins Herz schließen kann. 

    Neu dazu kommt Cress, die, wie Thorne so schön sagt, "awfully sweet" ist. Ihr Blick auf die Welt ist etwas naiv, weil sie alles dort zum ersten Mal sieht, was ihre absolute Begeisterung für so ziemlich alles einfach nur noch wundervoller macht. Trotzdem ist sie unglaublich stark,viel stärker als sie denkt, und ziemlich schlau. Sie ist immerhin nur so ziemlich die krasseste Hackerin aller Zeiten.

    Dabei verliebt sie sich auf den ersten Blick in Thorne. Aber sind wir Mal ehrlich, wer tut das bitte nicht? Ich liebe Thorne unglaublich. Schon seit seiner ersten Szene im 2.Band. Er ist ziemlich von sich selbst überzeugt, aber auf eine ziemlich sympathische Weise, weshalb er vor allem mit Cinder oft aneinander Gerät, was die Unterhaltungen der beiden aber nur noch amüsanter macht. Dabei ist er gar nicht so selbstsicher wie er es darzustellen versucht, wobei Cress vielleicht die einzige ist, die ihn wirklich sieht.

    Und habe ich schon erwähnt, wie süß die beiden sind? Sie sind so unglaublich süß! Ich will mehr!


    Denn dieses Ende! Ich bin unglaublich froh, den nächsten Teil der Reihe schon zu Hause zu haben, weil dieser Cliffhänger keinesfalls so stehen gelassen werden kann. Ich zumindest, konnte die Spannung kaum aushalten, wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und habe deswegen direkt weitergelesen.


    Alles in allem handelt es sich bei diesem Buch meiner Meinung nach um den bisher besten Teil der Reihe, weshalb ich dem Buch auch 5 Sterne gebe.


  20. Cover des Buches Saga 3 (ISBN: 9783864251894)
    Brian K. Vaughan

    Saga 3

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    In der dritten Ausgabe der »Saga« Reihe von Erzählgenie Brian K. Vaughan und der talentierten Künstlerin Fiona Staples wird die Geschichte um die noch junge Familie weiter verdichtet. Alana und Marko landen mit ihrem Baby Hazel, der Geister-Nanny Izabel und Markos Mutter Klara auf dem Planeten Quietus, wo die kleine Familie zum ersten Mal auf ihrer Flucht so etwas wie Wurzeln schlägt. Dort begegnen sie dem Autor Oswald D. Heist, der sie bei sich aufnimmt und durch das nähere Kennenlernen auch die Vorbehalte von Klara beiseitewischen kann.

    Während sich die Familie bei Heist in trügerischer Sicherheit wiegt ist der Kopfgeldjäger »Der Wille« mit seiner treuen Begleiterin Lügenkatze, Markos Ex, Gwendolyn, und der ehemaligen Mädchen-Sex-Sklavin von Sextillion auf einem vermeintlich paradiesischen Planeten gestrandet, wo er sich vollkommen in seinen Gefühlen verliert.

    Die sensationelle Flucht der kleinen Familie ist unterdessen nicht unbemerkt geblieben und so heften sich die Reporter Doff und Upsher ebenfalls auf ihre Versen, um der größten Story ihrer Karriere hinterherzujagen. Ihre Recherchen bleiben nicht unbemerkt und ziehen so die Aufmerksamkeit des Regimes von Landfall auf sich, während sich Prinz Robot IV, seinem Ziel immer weiter nähert.

    Bei einem sagenhaften Showdown treffen die unterschiedlichen Parteien bei Heist zusammen und es kommt zu einem bildgewaltigen Kampf, dessen Ausgang neue Fragen aufwirft und die Spannung zum nächsten Band der Geschichte anheizt.

    Mein Eindruck der Comic-Reihe bestärkt sich auch mit dieser dritten Ausgabe: »Saga« ist eine der besten Comics, die ich bisher in Händen gehalten habe. Die Geschichte sprudelt vor Kreativität und mit jeder Zeichnung und ungeahnten Wendung verliebt man sich ein Stückchen mehr in die ausgefallenen Charaktere.

    Fazit

    Bei diesem Comic stimmt einfach alles!

    --------------------------------   

    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.03.2020

  21. Cover des Buches Ace in Space (ISBN: 9783947720477)
    Judith Vogt

    Ace in Space

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Patrick1982

    Sponsoring durch Megacorps und möglichst viele Likes, das ist es, was die Gang der Daredevils antreibt. Zu dieser Gang gehören Kian und Danai, die beide (mehr oder weniger) Neulinge der Gang sind. Unterdessen sitzt Neval, Kians Ex, mitten in einem Zweifrontenkrieg zwischen den fanatischen Gatern und dem Megacorp Hadronic Inc. fest, die es auf Land und Rohstoffe der Siedler*innen abgesehen haben. Die Siedler*innen brauchen dringend Hilfe! Da kommen die Daredevils ins Spiel.

    Anfangs habe durch den Slang und die eingebauten Posts der Social Media Kanäle etwas schwer in die Story hinein gefunden, nach den ersten Kapiteln war ich dann aber voll in der Geschichte. Das Buch sollte daher nicht zu schnell weggelegt werden. Als ich reinkam, bekam ich eine spannende Geschichte, super tolle Hauptcharaktere mit spannenden Hintergründen und rasanten Raumkämpfen. Auch die Sprache hat mir sehr gut gefallen. Der Slang und der Socialmedia-Talk passte gut zu der eher dreckigen Welt. Sehr gut fand ich auch die Diverse-Sprache. Mit dem Pronomen xier hat sich mein sprachlicher Horizont erweitert.

    Die Geschichte hat mir große Lust auf mehr aus diesem Universum geweckt. Ich hoffe auf neue Geschichten. Inzwischen ist auch ein weiterer Band mit dem Titel Trident erschienen. Wer gerne eigene, persönliche Storys im Kobani Gürtel erleben möchte, kann es mit dem fast gleichnamigen Rollenspiel Aces in Space tun. Ich werde es mir nach dem tollen Romanauftakt auf jeden Fall anschauen.

    Der Roman war auf jeden Fall einer meiner Highlight-Romane 2020. Bei LovelyBooks habe ihn sogar zu meinem Lieblingsbuch des Jahres im Bereich Fantasy und Science Fiction gekürt. Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Elon Musk – Tesla, PayPal, SpaceX (ISBN: 9783959724210)
    Ashlee Vance

    Elon Musk – Tesla, PayPal, SpaceX

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Elizzy

    Meine Meinung
    Ich bin ja absolut fasziniert vom All und unseren Planeten. Auch die Raumfahrt interessiert mich ungemein und ich verschlinge jede Doku darüber.

    Elon Musk war mir bereits durch Paypal und Tesla bekannt und als er dann mit SpaceX begann, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme und las immer die neusten News dazu durch.



    Es war somit naheliegend, dass ich mich früher oder später auch mit ihm beschäftigen wollte.



    Die Biografie begann sehr vielversprechend und war auf jeden Fall fesselnd. Man erhielt sogleich einen guten Eindruck von Elon Musk und erfuhr auch einiges aus seiner Kindheit.

    Man konnte sich sogleich ein Bild von ihm machen auch wenn ich mich sofort fragte, will Elon Musk, dass wir ihn so sehen oder der Autor?

    Die Kapitel sind in seine “Erfolge” unterteilt, so erfährt man von seinen ersten Projekten, von Paypal, SpaceX und Tesla. Doch es gibt auch einige persönliche Kapitel, die ich überaus interessant fand.

    Menschen arbeiten besser, wenn sie wissen für welches Ziel und warum. Es ist wichtig, dass die Leute sich darauf freuen, morgens in die Arbeit zu kommen, und ihnen das Arbeiten Spaß macht.
    – Elon Musk
    Das Buch erwartet ein gewisses “Grundwissen”, doch manche Dinge kann man als “normaler Mensch” nicht wirklich verstehen, was mich aber nicht weiter störte. Diese zu wissenschaftlichen Teile überflog ich dann hin und wieder.

    Doch der wirkliche Kern des Buches war für mich, die Inspiration neues zu Entdecken und zu Erschaffen. Elon Musk ist für mich einer der Menschen, die noch an den Fortschritt glauben, davon träumen und diesen auch erreichen wollen.

    Schreibstil & Cover
    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut nur an einigen Stellen wurde es mir fast schon zu Wissenschaftlich und diese überflog ich dann.

    Das Cover gefällt mir sehr gut 🙂

    Fazit
    Eine überaus interessante Biografie die einem aufzeigt, dass man alles erreichen kann! Auch wenn alle an einem Zweifeln oder sogar als verrückt abstempeln, lohnt es sich für seine Träume zu kämpfen und schon nur aufgrund dieser Botschaft hätte das Buch 5 Sterne verdient!

    Bewertung
    Wissen ♥♥♥♥ (4/5)
    Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
    Botschaft ♥♥♥♥♥ (5/5)
    Lesevergnügen ♥♥♥♥♥ (5/5)

  23. Cover des Buches Across the Universe (ISBN: 9781595144546)
    Beth Revis

    Across the Universe

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Casri

    Der Klapptext für diese Geschichte klang so vielversprechend. Amy und ihre Eltern werden eingefroren, damit sie in 300 Jahren auf einem kolonisierten Planeten aufgetaut werden, um die Kolonisierung zu unterstützen. Amy wird jedoch als einzige 50 Jahre zu früh aufgeweckt. (Na, muss jemand an the Passenger denken?!) Jedenfalls versucht Amy mit Hilfe einiger Crewmitglieder herauszufinden, wer sie aus dem Schlaf geholt hat und warum. Während der Suche findet man viel über die Crew heraus.


    Vor einigen Jahren bin ich durch das Cover auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich hab gesehen, dass viele dieses Buch auch gekauft haben, aber nur von den wenigen eine Review gesehen. Da dachte ich mir, es wird Zeit, dass ich das Buch endlich lesen. Nachdem ich mir den Klapptest durchgelesen hatte, dachte ich mir, dass klingt nach einem guten Sci-Fi im Young Adult Genre.


    Der Schreibstil war dann leider nicht das beste. Innerhalb der ersten 60 oder 70 Seiten weiß der Leser, wer Amy aus dem Schlaf geholt hat. Die geschilderte Suche ist ab da nur noch langweilig.


    Die Autorin beschreibt eine Crew die immer nur aus zwei Generationen besteht. Den ältesten, Menschen zwischen 40-60 Jahre und den jüngeren, die um die 20 Jahre alt sind. Der Ältester kontrolliert auf dem Schiff die Bevölkerung, er sorgt dafür dass eine bestimmte Anzahl auf dem Schiff ist, wer welchen Job ausübt, er pumpt das Essen und das Wasser voll mit Hormonen und Medikamenten. Dies hat zur Volke, dass die jüngeren sich wie Tiere paaren und innerhalb von kürzester Zeit schwanger werden. Schockierend war für mich, dass als Amy zum ersten Mal nach draußen geht, gleich von 3 Kerlen überfallen wird. Während zwei davon sie festhalten, versucht einer sie zu vergewaltigen. Sie schreit um Hilfe und ein Pärchen, kaum 5m weg, treibt es miteinander und beide sind so voll auf Hormone, dass es die nicht stört, dass da jemand daneben vergewaltigt wird. Die Frau sagt sogar nur, es tut nur beim ersten Mal weg und wendet sich ab. Ich dachte mir wird schlecht beim Lesen. Es gibt ähnliche Szenen zwischen Amy und dem Ältesten, wo sie sich zwar nur unterhalten, aber welche für mich beim Lesen sehr unangenehm waren und am liebsten ich diese überflogen hätte.


    Die Entwicklung zwischen Amy und dem Nachfolger vom Ältesten fand ich auch wenig überzeugend. Ich denke mal, die beiden haben sich nur gut verstanden, weil sie ganz alleine auf dem Schiff war und er sich ihr so aufgedrängt hat, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich mit ihm gut zu verstehen.


    Jedenfalls werde ich diese Buchreihe nicht fortsetzen. Weder mochte ich den Schreibstil noch die Entwicklung der Geschichte, auch die Charaktere waren sehr flach.

  24. Cover des Buches Planetenwanderer (ISBN: 9783453317567)
    George R. R. Martin

    Planetenwanderer

     (85)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Planetenwanderer ist zweifellos eines dieser Bücher, die neben dem bekanntesten Werk eines herausragenden Autors, einfach untergehen. Falls man Game of Thrones überhaupt damit vergleichen kann, denn Planetenwanderer ist pure Science Fiction. Und obwohl ich selbst kein Si-Fi Fangirl bin, war ich Feuer und Flamme!

    Worum gehts? Kurz gesagt: Man begleitet Haviland Tuf, einen interplanetaren Händler, der mit seinem Saatschiff durch das Weltall reist. Die Menschheit hat sich im unendlichen All ausgebreitet, überall gibt es neue Siedlungen und Zivilisationen und somit auch Schwierigkeiten. Und da tritt Tuf als Retter auf und löst allmögliche Probleme. 

    Ich war anfangs sehr skeptisch, denn Si-Fi ist eigentlich nicht so mein Ding. Aber gleich nach der ersten Kurzgeschichte war ich hin und weg. Tuf ist ein außergewöhnlicher Charakter, intelligent und kühl, aber nicht unsympathisch.. und irgendwie langweilig und trotzdem interessant. Und George R. R. Martin ist nicht ohne Grund ein erfolgreicher Schriftsteller mit einem Talent, einen vom ersten Satz an zu fesseln, und Ideen, dass es mir oft die Sprache verschlägt. 

    Der Aufbau des Buches: viele Kurzgeschichten rund um Tuf und seine Reisen. Auch das fand ich sehr ansprechend.. es gibt keine "große" Geschichte, sondern es dreht sich alles nur um Tuf und seine Art des Umgangs und der Problemlösung. Großes Kino! 


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks