Bücher mit dem Tag "spätes glück"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spätes glück" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches An Nachteule von Sternhai (ISBN: 9783446264328)
    Holly Goldberg Sloan

    An Nachteule von Sternhai

     (133)
    Aktuelle Rezension von: DaisiesDaffodilsAndOtherLetters

    Liebe Daisy, 

    heute melde ich mich zu einem der großartigsten Jugendbücher für 10–12-jährige, das ich jemals gelesen habe: An Nachteule von Sternhai (Orig. To Night Owl, From Dogfish) von Holly Goldberg Sloan und Meg Wolitzer, dessen deutsche Übersetzung von Sophie Zeitz 2019 im Hanser Verlag erschienen ist. 

    Um etwas auszuholen: Ich weiß nicht, ob du Gut Gegen Nordwind von Daniel Glattauer kennst, aber ich habe es vor Jahren gelesen und mich in den Stil verliebt, einen Roman durch E-Mails zu erzählen. Genauso ist An Nachteule von Sternenhai aufgebaut. Durch verschiedene E-Mails, Briefe und Textnachrichten entfaltet sich die Geschichte von den beiden zwölfjährigen Avery und Bett. Doch was bringt diese beiden Mädchen, die an verschiedenen Enden der U.S.A. leben und unterschiedlicher nicht sein könnten, eigentlich zusammen? Ihre Väter. Bis dato alleinerziehend, haben sie sich bei ihrem ersten Treffen prompt in einander verliebt. Eine Partnerschaft der beiden würde Avery und Bett zu Stiefschwestern machen. Aber eine Patchworkfamilie ist etwas, das sie ganz und gar nicht wollen. Also nehmen die beiden heimlich Kontakt auf, um das Vorhaben zu sabotieren. Doch wie so oft, läuft nicht alles wie geplant und ihr E–Mail Austausch wird immer reger, bis sie eines Tages feststellen, dass sie vielleicht doch, ganz ohne es zu wissen, beste Freundinnen geworden sind. 

    Die beiden Autorinnen schaffen hier eine ungeheuer sympathische Geschichte, die sich trotz der Medien, durch die sie erzählt wird, sehr unmittelbar anfühlt. Oder vielleicht gerade deshalb? Weil es sich so anfühlt, als dürfte man hier private E-Mails von tatsächlichen Menschen lesen. Allen voran punkteten hier für mich die vielen kleinen alltäglichen Bemerkungen, die ihren Platz in den Mails von Bett und Avery gefunden haben. Von ersten Erfahrungen mit der Pubertät, bis hin zu der Frage, ob Vögel gackern müssen, damit ihre Eier genießbar sind. Diese scheinbar willkürlichen Gedanken haben der Geschichte einen ungeheuren Charme und eine fantastische Leichtigkeit verliehen. Obwohl im Laufe des Romans durchaus ernste Themen wie Freundschaft und Familie behandelt werden, war An Nachteule von Sternenhai somit ein absolutes Wohlfühlbuch für mich.

    Besonders gut gefallen hat mir zudem, dass verschiedenste Altersgruppen vertreten sind. Nicht nur den beiden werdenden Teenager, sondern auch der Eltern- und Großelterngeneration kommt eine tragende Rolle zu. Dadurch, dass die Figuren an so unterschiedlichen Punkten ihres Lebens stehen, werden verschiedenste Problematiken aufgemacht und Standpunkte beleuchtet. Das Buch fühlt sich somit ganzheitlich an und wirkt authentisch. Dieser Eindruck wird durch die vielschichten Figuren gestützt. Diese fühlen sich nicht stereotypisch an, sondern haben alle ihre Ecken und Kanten. Diese Eigenheiten sind es, was sie lebendig werden lässt.

    An Nachteule von Sternenhai ist zudem ein hervorragendes Beispiel für Repräsentation: Verschiedene Religionen, Ethnizitäten, sexuelle Ausrichtungen, psychische Krankheiten und Familienstrukturen finden alle ihren Platz in der Geschichte. Nicht zu vergessen, verschiedenste Entscheidungen das eigene Leben zu leben, die nicht unbedingt der Norm entsprechen. Auch Vorurteile werden thematisiert. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Büchern handelt es sich hier nicht um eine Idealisierung, bei der am Schluss Friede-Freude-Eierkuchen ist. Es ist wie das Leben: nicht perfekt, aber gespickt mit Momenten, die Hoffnung geben. Verpackt in die charmante Erzählform, lässt einen dieses Buch nachdenklich, aber wie in eine dicke Wolldecke gewickelt, mit einem wohligen Gefühl zurück.

    An Nachteule von Sternhai ist für mich ein durch und durch stimmiges Buch, das ich Leserinnen und Lesern ab 10 Jahren wärmstens ans Herz legen würde. Schrecke aber bitte bloß nicht davor zurück, falls du älter sein solltest – in diesem Roman ist wirklich für jedes Alter was dabei.

    Wahrhaftig ein Buch, das mein Herz hat klingen lassen.

    Deine Daffy 

  2. Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423253635)
    Alex Capus

    Léon und Louise

     (557)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Die Lebensgeschichte und Liebesgeschichte von Leon Le Gall, geboren um die Jahrhundertwende in Frankreich, spielt natürlich im 20. Jahrhundert, passt aber streckenweise so gut wie lange kein anderes Buch in unsere Zeit. Das Leben und Lieben Leons, der sich mit 17 in die gleichaltrige Louise verliebt, eine Liebe, die bis an ihr Lebensende hält und dennoch immer starken Widerständen ausgesetzt ist, ist geprägt durch die beiden Weltkriege. Vor allem die Zeit des zweiten Weltkriegs, Leon lebt als Polizeichemiker in Paris, einer besetzten Stadt in der alles gelähmt ist, aber weiterläuft. Zum ersten Mal hab ich bemerkt, dass unsere Corona-Situation, vor allem mit der Ungewissheit, wie lange sie noch anhalten wird, sehr nah an dem Kriegsszenario ist. Täglich sterben hunderte Menschen, das öffentliche Leben ist wie betäubt und trotzdem machen alle irgendwie weiter. Das ist nur ein Aspekt des insgesamt auch tollen Buches, hat mich aber sehr beeindruckt.

  3. Cover des Buches Sommer in St. Ives (ISBN: 9783734104398)
    Anne Sanders

    Sommer in St. Ives

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Lola Lessing reist mit ihrer Familie nach Cornwall. Dort sollen sie 6 gemeinsame Wochen mit ihrer Großmutter Elvira verbringen. Elvira hat sich gewünscht, dass sich die Familie in dem malerischen Fischerdörfchen St. Ives trifft. Sie wollte ihrer Famillie unbedingt etwas mitteilen. Elvira verkündet ihre Botschaft und das Chaos bricht in der Familie aus. Die Mutter zieht aus, Lola lernt einen jungen Mann kennen und öffnet sich ihm, ihr Vater macht sich Gedanken über sein bisheriges Leben, ihre Schwester zweifelt an ihrem Leben und ihr Bruder zieht sich in die Gassen von St. Ives zurück. 

    Die Geschichte hat mir leider nicht so zugesagt. Die Inhaltsangabe hat ein spannendes und interessantes Buch versprochen. Die Handlung hat sich meiner Meinung nach unnötig in die Länge gezogen und plätscherte nur so vor sich hin. 

    Das einzige was ich hier sehr spannend fand, waren die Beschreibungen von St.Ives. Da ich selber schon in diesem wirklich eindrucksvollen Künstler- und Fischerdorf war, haben mir die Beschreibungen von dort sehr gut gefallen, aber ansonsten ist das Buch eher nicht so meins.

  4. Cover des Buches Unsere Seelen bei Nacht (ISBN: 9783257244656)
    Kent Haruf

    Unsere Seelen bei Nacht

     (216)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher

    Take me back ✨


    Ich war literarisch wieder zu Besuch in Holt, Colorado und ich wusste gleich: ich war einfach zu lange nicht da.


    In diesem Buch begleiten wir Addie und Louis, beide verwitwet und um die 70, die sich entscheiden, ihre Nächte nicht mehr mit Einsamkeit zu verbringen, sondern gemeinsam. Sie liegen zusammen im Bett und reden und wie Leser:innen erfahren etwas über die Vergangenheit der beiden, aber auch über die Gegenwart, über ihre Sorgen und Ängste. Was zaghaft beginnt, entwickelt sich zu einer tiefen Verbundenheit, die natürlich in der Kleinstadt nicht verborgen bleibt und für Aufsehen sorgt. Einige sind gegen ihre Verbundenheit, darunter Addies' Sohn Gene...


    Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mir ein Buch gefällt, welches "so alte" Protagonisten hat. Doch die beiden sind mir so ans Herz gewachsen und haben meinen Blick auf das Älterwerden verändert, auch im Bezug auf die Einsamkeit.

    Kent Haruf schreibt sehr menschlich und beschreibt die Dinge so schön. 

    Ich will wieder zurück nach Holt 😊.


    [Aus dem Amerikanischen übersetzt von pociao] 


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    #unsereseelenbeinacht #kentharuf #bookstagram #gelesen #buch #diogenesverlag #lesenistliebe #readmorebooks

  5. Cover des Buches Das Bücherzimmer (ISBN: 9783423195287)
    Rosemarie Marschner

    Das Bücherzimmer

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Marie Zweisam ist die Hauptperson in Rosemarie Marschners Buch: Das Bücherzimmer. Der Leser darf die Zeit mit ihr verbringen, als sie 14 ist, und in Linz als Dienstmädchen arbeitet, danach pflegt sie ihre kranke Mutter bis zu ihrem Tod und dann heiratet sie einen Bäcker, dank der vielen Arbeit und seiner Mutter kommt es zur Scheidung. Was davor und danach passiert, wird auch erzählt, das Ende eher kurz und knapp.



    Die Zeit als Dienstmädchen wird ziemlich ausführlich beschrieben. In dieser Zeit liest man auch, wie es ihr zuvor als „Bastard“ gegangen ist. Ihre Mutter hat ein Kind bekommen, obwohl sie nicht verheiratet war. Da sie „nur“ eine Bauerntochter war und ihr „Freund“ aus einem guten Linzer Hause, kam eine Hochzeit nicht in Frage. Marie wurde in ihrer Schulzeit immer gehänselt, aber sie war eine sehr gute Schülerin und ihr Lehrer hätte sie gerne studieren lassen. In dieser Zeit lernt man auch die Ohnesorgs kennen. Sehr sympathische Juden. Leider erfährt man nach ihrer „Flucht“ nichts mehr von ihnen. Ich hätte nun vermutet, dass Marie und der „Jude“ heiraten. Es wurde nur verraten, dass sie danach noch in Schanghai war, wohin die Ohnesorgs vermutlich flohen. Leider blieb dieser Teil der Geschichte dann völlig im Dunkeln, was ich sehr schade fand.



    Als Marie ihre Mutter pflegte hatte sie einen herzlichen und liebevollen Kontakt zu ihr. Vorher eher weniger, weil die Mutter wusste, dass Marie von zu Hause weggehen musste. Sie wollte nicht, dass Marie schlimmes Heimweh bekam.



    Der praktisch 3. Teil war, als sie den Bäckerjungen heiratete, den sie in Linz kennen gelernt hat. Sie musste sehr viel arbeiten, hatte kaum Freizeit, ihre Schwiegermama hat sie bis zum geht-nicht-mehr ausgenutzt. Und wenn man mich fragt, ihre Schwiegermutter hat sie von Anfang an gehasst. Erst wollte sie abkassieren (der Anbau und die Möbel), dann wurde Marie ausgenutzt (kaum Freizeit und ein viel zu großes Gebiet, wo sie die Waren ausfahren musste) und dann durfte Marie nicht kritisieren (Juden, Ohnesorgs) und als sie dann noch was gegen Hitlers Machenschaften sagte, dachte die Schwiegermutter voller Freude: Hah, jetzt werden wir sie los. Die Frau war in diesem Buch eindeutig der schwärzeste und böseste Part, fast schlimmer als Hitler, halt in „kleinem Rahmen“. Die Autorin hat zwar immer geschrieben, man wisse nicht, was genau die Schwiegerutter dachte und so. Aber ihr Handeln sagte doch alles.



    Es war eine „Schwarz-Weiß-Malerei“ in der Marie und ihre Mutter als „weiße Engel“ beschrieben wurden und nie böse waren und die perfekten Menschen. Dadurch kamen die „Bösen“ viel stärker heraus.



    Ich fand das Buch sehr authentisch und es deckte sich vieles mit meinem Schulwissen, vor allem die Geschichten aus der Hitler-Zeit, auch wenn alles mehr oder weniger „kurz angerissen“ war. Insgesamt fand ich den Werdegang oder besser gesagt die Art von „Biografie“ sehr unterhaltsam und insgesamt gefiel mir der Roman sehr gut. Schade fand ich nur, dass man als Leserin nicht noch ein Weilchen mit Marie verbringen durfte, als es das Leben wieder gut mit ihr meinte.



    Zwischendurch – während ihrer Bäckerinnenzeit – war das Buch dann zeitweise etwas langweilig, durch den Ausbruch von Marie und der „verleumderischen“ Schwiegermutter wurde es dann wieder spannender. Leider war dann das Buch auch schnell zu Ende, was ich sehr bedauert habe.



    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben. Ich konnte mir die Figuren sehr gut vorstellen. Der Notar gefiel mir irgendwie sehr gut. Auch wenn er es nicht möchte, aber er fördert Marie und sie genießt die Zeit. Am Besten war dann die letzte – wirklich die allerletzte – Szene mit dem Notar. Und die Leseausweisszene fand ich auch wunderbar. Der Notar war teilweise unfreiwillig „komisch“ mit (wie hieß sie noch mal?) „Walburga“ oder so. Irgendwie fand ich die Szene witzig. Es passte wunderbar in das Buch.



    Der Schreibstil war auch sehr unterhaltsam und spannend. Insgesamt fand ich das Werk toll. Das Thema weniger und es gehört so überhaupt nicht in mein Beuteschema. Aber auch dieses Buch „sprach“ mich an und wollte unbedingt von mir gelesen werden und ich bereue dies keinesfalls.

    Das Cover gefiel mir sehr gut, genauso wie der Titel. Mein Cover ist die Frau von hinten, mit den hochgesteckten Haaren, als Dienstmädchen.



    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Diesem Buch würde ich 9 Sterne geben, wenn ich könnte. Einen Stern ziehe ich ab, weil es zwischendurch kurzzeitig ein bisschen langweilig wurde. Also bleibt es bei den 5 Sternen, die ich geben kann. Sonst war es sehr spannend und kurzweilig, die Charaktere waren so gut beschrieben, dass das Kopfkino ansprang. Ich finde das Buch – trotz des Themas und der Zeit in der es spielt – wunderbar und ich kann das Buch sehr empfehlen.


    • Cover des Buches Und jetzt lass uns tanzen (ISBN: 9783453359420)
      Karine Lambert

      Und jetzt lass uns tanzen

       (145)
      Aktuelle Rezension von: peggy

      Marcel und Marguerite haben beide ihre Partner verloren. Beide sind zum ersten Mal allein.beide hadern mit ihrem Schicksal. Obwohl beide unweit von einander wohnen, begegnen sie sich nie erst  bei einem  kuraufenthalt.

      Frederic, marguerites Sohn fand ich sehr engstirnig. Wie Marguertite sagte soll er seinem Vater sehr ähneln, die Jahre mit ihrem Mann waren wohl glücklich aber anders als sie erwartet hätte. Erst mit Marcel blüht sie richtig auf.

      Ich mochte das Buch. Es war eine schöne kurzweilige Unterhaltung. Mit einer guten Massage. Bloß weil man alt und verwitwet ist, sollte man leben und lieben dürfen. Und ein zweiter Frühling hält doch jung.

    • Cover des Buches Extrem (ISBN: 9783442714018)
      Hakan Günday

      Extrem

       (10)
      Aktuelle Rezension von: Baneful
      Meine Meinung: Der Titel des Buches passt sehr gut zu den Charakteren, zur Handlung und auch zu meiner Leseerfahrung. Extrem, anders kann ich es gar nicht sagen.
      Fangen wir mit Derdâ an, die eine sehr interessante Protagonistin ist, bis sie es nicht mehr ist, da der Autor ihrem Charakter eine 180° Drehung verpasst und sie nur noch eins ist: extrem. Es ist verständlich, dass sie sich ziemlich abgefahren verhält, da ihr Leben eine Art Hölle ist, allerdings handelt sie manchmal so unpassend, dass ich das Gefühl hatte, dass es ein anderer Charakter sein muss. Leider konnte ich ihr Verhalten selten verstehen oder nachvollziehen, mit der Zeit wurde sie für mich auch immer unsympathischer, was sehr schade ist, da sie sehr vielversprechend war.
      Zu Derda kann ich leider nicht viel sagen, da sein Charakter nur halb so schillernd und interessant war, wie der von Derdâ. Erst als sich die Lebenswege der beiden gekreuzt haben und die Handlung eine Form bekam, die ich nachvollziehen konnte, habe ich einen Zugang zu ihm finden können. Allerdings war er mir viel sympathischer als Derdâ, die ihrerseits auch eine Wandlung durchmacht, die ich ihr nicht absprechen mag.
      Zur Handlung kann ich nicht viel sagen, außer, dass sie sehr unvorhersehbar ist und dass dies ihre Stärke und ihr Manko zugleich ist. Einige Wendungen sind nicht nachvollziehbar, wodurch das Buch an Glaubwürdigkeit verliert. Leider sehr schade.
      Bewertung: Das Buch hat vielversprechende Aspekte, die leider manchmal anders beim Leser ankommen, als sie intendiert sind. Jedenfalls nehme ich das an. Mein Tipp ist es, ohne irgendwelche Erwartungen an das Buch heranzugehen, dann kann man auch nicht enttäuscht werden.
    • Cover des Buches Auf der Placa del Diamant (ISBN: 9783518374771)
      Merce Rodoreda

      Auf der Placa del Diamant

       (11)
      Aktuelle Rezension von: Jittery

      Mich hat dieses Buch sehr bewegt. Es spielt zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges in Barcelona. Die Ich-Erzählerin hat von Politik keine Ahnung. Sie hat auch genug damit zu tun, ihr Kinder durchzubringen. Sie kämpft gegen viele Unwegbarkeiten und beklagt sich nicht. Die Sprache ist einfach aber eindringlich und wunderschön. 

      Wirklich beeindruckend!

    • Cover des Buches Zeig mir die Sterne (ISBN: 9783453406247)
      Linda Gillard

      Zeig mir die Sterne

       (12)
      Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

      Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen und hatte nie das Gefühl von Langeweile. Ganz im Gegenteil ;-)

      Die Geschichte bietet viel mehr, nämlich atemberaubende Schilderungen mit allen Sinnen: Blütenduft, die Berührung von Baumrinde, Schneeflocken auf der Haut, das Geräusch von Regen, wenn man unter einem Baum steht, Wind im Gesicht, Vogelgezwitscher, die Wärme des Grases, wo eben noch ein Hase saß, das federleichte Gewicht eines Rotkehlchens auf der Hand. Und die Übersetzung von rein visuellen Eindrücken in Stimmungen, Klänge, Symphonien. 

      Ein einfühlsamer Roman aus einer Welt, die mir so ganz fremd ist.Ich glaube ich hätte Schwierigkeiten etwas, das ich sehe, in Tönen zu beschreiben.

      Eine ganz klare Leseempfehlung...!!!

    • Cover des Buches Ich knittere nicht, ich lache nur (ISBN: 9783442484577)
      Thomas Letocha

      Ich knittere nicht, ich lache nur

       (21)
      Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
      Inhalt: Oma Else ist eigentlich keine richtige Oma denn sie hat weder Kinder noch Enkelkinder. Aber sie ist fast 82 Jahre alt und da ist sie eben eine Oma. In Rudolf hat sie nach dem Tod ihres Mannes eine neue Liebe gefunden. Zusammen mit ihm lebt sie in einem kleinen Häuschen am Meer. Plötzlich verhält sich Rudolf seltsam. Ist eine ander Frau im Spiel? Oma Else macht sich auf die Verfolgung und erlebt dabei ein Abenteuer nach dem anderen.

      Mein Leseeindruck: Schon das Cover lässt ahnen, dass Oma Else keine typische Oma ist, die hinter dem Ofen sitzt und strickt. Im Gegenteil, sie lässt es so richtig krachen. Die Geschichte ist in ich-Form erzählt und man hat das Gefühl von Else direkt angesprochen zu werden. Über Elses Abenteuer will ich hier nicht zu viel verraten. Nur so viel, es geht turbulent zu. "Ich knittere nicht, ich lache nur" ist das dritte Buch in der Oma-Else-Reihe.

      Mein Fazit: Kurweiliges Lesevergnügen. Das richtige Buch für den Urlaub und zum Entspannen.


    • Cover des Buches Ein ganzes, süßes Leben (ISBN: 9783960872726)
      Anna Herzig

      Ein ganzes, süßes Leben

       (55)
      Aktuelle Rezension von: monethi

      Über die Autorin

      Anna Herzig wurde 1987 als Tochter eines Ägypters und einer Kanadierin in Wien geboren. Ihre Begeisterung für Literatur zeigte sich sehr früh. Nach unzählig gelesenen Büchern beschloss sie bereits im Alter von 14 Jahren, ein eigenes Buch zu schreiben. 2005 erschien ihr erster Roman, der Krimi Der Tod kann warten. Die junge Österreicherin nahm daraufhin unter anderem zweimal an der Kriminacht in Wien teil. 2015 veröffentlichte sie den ersten Teil der Trilogie Er & Sie, Anatomie einer Liebe (Ullstein Buchverlage/Forever).

      Ihr Augenmerk liegt auf den Menschen, der Liebe zu Makeln und Abgründen, besonderen Momenten, Satzromantik und Begegnungen, die sich einbrennen. Anna Herzig lebt in Wien.


      Es handelt sich nicht  um einen typischen Frauenroman.

      Sophie lebt mit ihrem Mann Adrian, der im Koma liegt, und einer Haushalts/Pflegehilfe in einem Haus. Bei den Besuchen ihres Sohnes(Maximilian) erzählt sie  ihm/ihr aus ihrem Leben.

      Maximilian versteht seine Mutter, die in der Schwangerschaft den ungeliebten Christopher, Vater von Maximilian, geheiratet hat. An seiner Seite erlebte sie wirtschaftliche Unabhängigkeit und von dessen Seite bedingungslose, aufopfernde Liebe, die sie aber nie erwidern konnte.

      Lieben tut sie all die Jahre Adrian, einen ehemaligen Kollegen. Es gibt aber auch eine  "zweite" Geschichte über den Sohn und Norah. Dabei wechseln Erinnerungen und Erlebnissen. 

      Dieser  Roman lehrt man über das Erwachsen- und Älterwerden, über die Liebe und die unglückliche Liebe und vieles mehr.

      Das ist eine schöne Liebes- und Lebensgeschichte, die mich ja  gelehrt hat, das Leben immer mehr zu schätzen

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