Bücher mit dem Tag "spanien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spanien" gekennzeichnet haben.

1.353 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.842)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783431039993)
    Dan Brown

    Origin

     (555)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Dan Brown schafft es wirklich einen mit seinen Romanen zu fesseln.

    Auch wenn dieser Roman wirklich interessant und spannend war, kommt er meiner Meinung nicht an Illuminati und Sakrileg Ran. 

    Man muss die anderen Bände nicht gelesen haben um ihn zu verstehen aber im Vergleich zu denen findet man schon einige Ähnlichkeiten wieder. 


  3. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.750)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Gute acht Jahre, nachdem mich "Marina" bitter enttäuschte, hat mich der Friedhof der vergessen Bücher doch noch in seinen Bann gezogen - zum Glück. Eine unheimliche Schauergeschichte mit sehr überzeugenden Charakteren geht etwas langsam los, wird aber immer mehr zu einem packenden Thriller, der in einem Finale furioso gipfelt. Insbesondere der wortgewandte Fermin hat es mir sehr angetan. 4,5 🌟

  4. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783404169993)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (765)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil II einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „>>Wenn man kein Interesse für das Geschehen aufbringt, macht man sich mitschuldig an dem, was passiert.<< – >>Ich nehme an, das haben wir alle gelernt.<< (…) >>Was soll nur aus der Welt werden, Charlie? Ganz Europa ist faschistisch.<<“ (S.641)

    Vier Länder. Vier Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt - von der Machtergreifung der Faschisten bis zur Berliner Blockade

    Die Handlung umfasst die Jahre von 1933 bis 1949, von der Machtergreifung Hitlers bis zur Berliner Blockade und der Währungsreform. Dabei begleiten die Leser:innen wieder die Protagonisten aus dem ersten Teil bzw. deren Kinder, daher fangt bitte zwingend mit dem ersten Teil an.

    Deutschland: Die Weimarer Republik scheitert, die Weltwirtschaftskriese schürt Nöte und Ängste, Inflation und Arbeitsmangel führen dazu, dass die Bürger radikal wählen. Die Familien von Ulrich erlebt die Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler und das Zustandekommen des Ermächtigungsgesetzes durch den Reichstagsbrand.

    England: Die Appeasement-Politik von Chamberlain ignorierte lange die sich dramatisierende Lage im „Dritten Reich“. Der junge Engländer Lloyd Williams ist beunruhigt von der Hochkonjunktur der Faschisten in Europa. Entschlossen, diesen totalitären Kräften etwas entgegenzusetzen, meldet er sich freiwillig für den spanischen Bürgerkrieg.

    Sowjetunion: Die Verhältnisse seit der russischen Revolution haben sich geändert, der Kommunismus frisst seine Kinder. Der Geheimdienst KGB bespitzelt erbarmungslos. Stalin schließt einen Nicht-Angriffspakt mit dem Nationalsozialistischen Regime. Tja, und dann ist Polen buchstäblich offen. Der junge Mann Wolodja Peshkov nutzt seine Verbindungen und installiert ein deutsches Untergrundnetzwerk, das die Kriegspläne der Nazis an die Russen verrät.

    USA: Das amerikanische Volk will sich nicht in einen europäischen Krieg hineinziehen lassen, doch am 7. Dezember 1941 trifft ein Angriff völlig aus dem Nichts die amerikanische Ehre. In die Ecke getrieben schlägt die Regierung um sich, die alles vernichtende Atomwaffe vernichtet in Sekundenbruchteilen Leben, das Wettrüsten mit der UdSSR beginnt. Die reiche Erbin Daisy Peshkov sehnt sich nach Anerkennung der Oberschicht, nach sozialem Aufstieg. Bald erkennt sie, was wirklich wichtig ist im Leben, während ihr Halbbruder Greg auf fatale Weise lernen muss, wie wenig Wert das Leben von tausenden Menschen eines Landes im Unterschied zum wissenschaftlichen Fortschritt hat, er studiert (Atom-)physik. Woody Drewer hilft seinem Vater im Parlament, während sein jüngerer Bruder als Matrose in Pearl Harbor stationiert ist.

    Der Winter ist über die Welt hereingebrochen

    Es ist nicht möglich, alle Geschehnisse der Jahre 1933 bis 1949 in Europa, Asien und den USA auf etwas über 1000 Seiten abzubilden. Das wäre auch zu viel verlangt, immerhin bemüht sich Follett sichtlich, möglichst viele bedeutende Ereignisse abzubilden. Gerne hätte ich noch 1000 Seiten mehr gelesen über bspw. die Attentate auf Hitler, den Uboot-Krieg, die Spionageaktivitäten des KGB, die Auswirkungen der Atombombenabwürfe auf Nagasaki und Hiroshima. Was ist eigentlich mit den schlesischen Flüchtlingen oder der französischen Résistance im besetzten Frankreich? Wieder habe ich die gleiche Kritik wie im ersten Band: Ich hätte mir eine französische Sichtweise gewünscht. Nur kurz in Verbindung mit dem D-Day werden französische Bürger beschrieben.

    Relativ gefährlich finde ich auch Folletts Darstellung der Nationalsozialisten als dumme, grüne Jungen. Sicherlich gab es viele Mitläufer -wie Follett auch beschreibt-, allerdings war die Ideologie und die Machtansprüche nach der „Schande von Versaille“ stark von den Eliten unterstützt. Follett nimmt hier zu stark die Untergrundkämpfer in den Fokus und lässt dabei die Schuldfrage weitestgehend unberührt.

    Schreibstil

    Ken Follett verschachtelt meisterlich seine Handlungsstränge und Protagonisten miteinander. Jeder kennt sich über höchstens zwei Ecken… etwas unrealistisch, ja, aber ok. Auch, dass immer mindestens eine Person dabei ist, wenn etwas Entscheidendes für die Weltgeschichte geschieht, ist konstruiert. So taucht Stalin auf einer Hochzeit eines Protagonisten auf, ein anderer Protagonist hält Hitler die Tür zum Reichstag auf, einer ist auf Seiten der USA bei der Atombomben-Produktion dabei - wieder ein anderer bei den Forschungen der UdSSR zu diesem Thema. Wenn man erst einmal auf diese keineswegs zufällig so dargestellten Situationen aufmerksam gemacht wurde, wird es sehr augenscheinlich. Doch ist der Roman über diese Vorwürfe erhaben. Ein Roman IST ein Konstrukt und kein Erfahrungsbericht.

    Follett wird sehr emotional – ob Schmerz, Trauer, Ängste oder Leidenschaft- alles ist aufgeputscht und soll die Empathie des Lesenden wecken und ihn unterhalten. Gerade zu anfangs hat mich die gehäufte Darstellung von leidenschaftlichen Liebesszenen genervt. Als die Handlung weiter vorankam, gab sich die Häufigkeit etwas. Ich bin mir sicher, weniger Groschenroman-Szenen würden dem Romankonzept Folletts nicht schaden.

    Illustration

    Es ist ja ganz nett, dass es auf den Einbandseiten jeweils eine Karte Europas vor dem II. Weltkrieg gibt, aber hilfreich ist das nicht. Mir fehlt hier klar eine Weltkarte, oder zumindest eine Karte vom Pazifik mit Hawaii.

    Fazit

    WINTER DER WELT von Ken Follett ist ein historischer Roman, der von den sozialen und politischen Ereignissen rund um den II. Weltkrieg handelt. Ken Follett bringt die verstaubten Erinnerungen des Geschichtsunterrichts wieder ins Gedächtnis der Lesenden. Der Autor schreibt polithistorisch fundiert, emotional und spannend. Auf 1000 Seiten können selbstverständlich nicht alle Geschehnisse um den 2. Weltkrieg angesprochen werden, nagut, in einem Geschichtsbuch schon, aber nicht in einem Roman. Da muss der Autor Kompromisse eingehen. Ich vergebe vier Sterne, da mich das Verhältnis zwischen Liebesszenen und historischen Ereignissen gestört hat. Gerne mehr geschichtliche Details und weniger Bettsport…aber Follett braucht ja auch wieder neue, frische Protagonisten für den Folgeband… . Als Roman für einen guten Überblick kann man es auf jeden Fall lesen und dann zu interessanten Details recherchieren.

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 35 Std).

     

    WINTER DER WELT| Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schuhmacher| illustriert von Tina Dreher| Bastei Lübbe| 2012| 1022 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  5. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.139)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    In Amokspiel von Sebastian Fitzek geht es um die Überwindung von Verlusten. Dabei hat er das Setting eines Radiosenders gewählt. Vor tausenden von Zuschauern und Zuschauerinnen spielt ein Geiselnehmer ein tödliches Spiel und verlangt scheinbar Unmögliches.

    Bei Amokspiel handelt es sich wieder mal um einen unterhaltsamen Thriller, den man schnell gelesen hat. Besonders in der ersten Hälfte war meine Motivation, weiterzulesen groß.
    Leider konnte mich das Buch zum Ende hin nicht mitreißen, auch wenn es die typischen Twists enthält. Es wirkte einfach alles zu konstruiert.

    Für diese solide, aber nicht überwältigende Leistung würde ich 3 Sterne geben. :)

  6. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  7. Cover des Buches Der Palast der Meere (ISBN: 9783431039269)
    Rebecca Gablé

    Der Palast der Meere

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Ich liebe die große Waringham-Saga von Rebecca Gablé sehr, auch wenn ich dieses Mal einen Punkt abziehen muss. Der Handlungsstrang vom jungen Isaac hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Mit Eleanor wurde ich jedoch lange Zeit nicht so richtig warm. Gegen Ende hat sie mich dann aber doch noch gepackt. Ein toller Roman, vor allem für Waringham-Fans!

  8. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.184)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  9. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.105)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  10. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458360193)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Inhalt:

    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem achtzigjährigen pensionierten Französischlehrer Anatole und dem achtjährigen Mädchen Manon, das Anatoles Aufmerksamkeit erregte, indem sie voller Kummer tagein tagaus lesend unter einer Birke saß und mit Katzen und Ameisen sprach. Der Grund für Manons Kummer ist, dass sie und ihr Vater von Manons Mutter Anaïs verlassen wurden, ohne dass die beiden den Grund kannten, geschweige denn wussten, was aus Anaïs geworden ist. Manons Vater Pierre, ebenfalls in Kummer versunken, ist nicht mehr in der Lage, Manon Halt zu geben. Abgerundet wird das Gespann durch Manons Tante Sophie, die Manon ebensowenig erreichen kann. Nach dem ersten Hinweis über den Verbleib der Mutter, machen sich die Vier auf den Weg, um sie zu suchen und zurückzuholen.


    Meine Meinung:

    Manon und Anatole wirken bezaubernd. Es ist eine der zwischenmenschlichen Beziehungen, die voller Magie stecken. Die beiden haben sich nicht gesucht, aber gebraucht! Der Prozess, in dem Manon sich Anatole ggü. öffnet, ist wunderbar zu beobachten. Ich habe das Buch verschlungen. Es war schön, zu sehen, wie sich eine tiefe Freundschaft entwickelte und Manon dadurch Hoffnung und Positivität zurückgegeben wurden. Ebenso spannend war es, zu verfolgen, wie sich die drei Erwachsenen näher kamen und ihre Beziehungen, die es ohne Manon wahrscheinlich nicht gegeben hätte, zueinander aufgebaut haben. 

    Das Cover mag ich sehr gerne. Insbesondere, weil die Blätter leicht strukturiert sind. Leider nur auf dem Frontdeckel, nicht auf dem Rückdeckel. Aber immerhin! Ich mag diese liebevollen Details. 

    Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin wechselt stetig zwischen direkter und indirekter Rede, was abwechslungsreich zu lesen war. Auch die Zitate literarischer Größen sind passend gewählt und keinesfalls überladen. Dadurch bekommt der Inhalt leichte Poesie, was diese zauberhafte Freundschaft abrundet. 

    Mir gefällt der Klappentext überhaupt nicht, weil es inhaltlich nicht ganz stimmt. Der Plan wird (genau genommen) nicht von Anatole und Manon geschmiedet. Was mir zudem nicht gefällt, ist das Ende. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr bekam ich den Gedanken, enttäuscht zu werden. Dem war schlussendlich auch so. Das, was Manon und ihre Familie aushalten musste, über Monate hinweg, mit all den schlechten Gefühlen, wie Sorge, Trauer, Wut, Verzweiflung usw. kann einfach nicht so aufhören, wie es aufhörte. Das Ende war für mich nicht authentisch genug. 

    Dennoch es ist ein sehr gutes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.


  11. Cover des Buches Madame Picasso (ISBN: 9783746631387)
    Anne Girard

    Madame Picasso

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Marilix

    Eva Gouel kommt in die Metropole um einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Als Näherin ergattert sie eine Stelle im berühmten Theater Moulin Rouge. 

    Pablo Picasso lebt nun seit 10 Jahren in Paris. Als bekannter und leidenschaftlicher Künstler führt er ein kompliziertes und geprägtes Leben.

    Als Eva und Picasso aufeinandertreffen, verändert sich das Leben beider schlagartig. Eine hingebungsvolle und sinnliche Liebesgeschichte, über die Dramen und Tragödien des 20. Jahrhunderts hinweg.

    Meinung: 

    Wirklich bezaubernd zu lesen. Das alte Paris, Mode, Kunst und Kultur. Wunderschön bewegend. 


  12. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.393)
    Aktuelle Rezension von: jannehanne

    4 Menschen treffen sich in der Sylvesternacht auf einem Hochhaus, um Selbstmord zu begehen. Wechselseitig erzählt jeder aus der Ich-Perspektive über die Beweggründe und über das, was nach dieser Nacht passiert. Die Figuren werden gut eingeführt, jeder hat seinen eigenen sprachlichen Ton. Flüche und Beleidigungen reihen sich später in einer Dosierung aneinander, dass ich das Gefühl hatte, nur noch durch sprachlichen Müll zu waten. Auch beim Überblättern hatte ich den Eindruck, dass es nicht wirklich besser wird, so dass ich es letztendlich einfach entnervt zur Seite gelegt habe. 

  13. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Lange habe ich mal wieder hin und her probiert und doch nicht das Buch gefunden, welches mich packen konnte. Da aber Carlos Ruis Zafón immer eine gute Wahl ist, habe ich mich letztendlich hierfür entschieden und muss sagen, dass es genau die richtige Wahl war, denn auch mit „Marina“ konnte er mich einmal mehr in eine absolut atmosphärische Geschichte entführen, die zwar mit „Der Schatten des Windes“ nicht mithalten kann, aber dennoch ihren Reiz hat.


    Dabei bleibt mir nichts anderes übrig, als wieder einmal vor allem den grandiosen Schreibstil des Autors zu bewundern und zu loben. Denn auch hier ist dieser wieder typisch Zafón, mit keinem anderen Autor zu vergleichen, einzigartig, packend und von einer Kunst, die seinesgleichen sucht. Zafón schaffte es immer wieder, gleichzeitig spannend und humorvoll zu schreiben, ebenfalls sehr bildlich und dennoch flüssig und gut verständlich. Und auch Andreas Pietschmann hat als Sprecher des Hörbuches einen grandiosen Job gemacht, mit einer tollen Betonung und seine Stimme immer an den entsprechenden Charakter angepasst. So macht Hörbuch hören Spaß.


    Die Geschichte wird hier zwar dem Horror zugeordnet, ist aber dennoch nicht einfach nur gruselig, sondern beinhaltet auch eine gute Mischung aus Abenteuer und Coming of Age. Und auch auf eine kleine Liebesgeschichte wurde nicht verzichtet. Dabei steht natürlich dennoch die spannende Suche nach der Geschichte hinter gewissen Geheimnissen Barcelonas im Vordergrund, die Óscar und Marina an ziemlich schaurige Orte und zu fragwürdigen Personen führt. Dabei begeben sie sich einige Male in große Gefahr, was sie gleichzeitig zusammenschweißt und auch stärker macht. Und dann ist da noch die Suche nach sich selbst, die Óscar einerseits allein beschreiten muss, andererseits aber durch Marina und ihren Vater indirekt unterstützt wird. Bei den beiden findet er ein Stück weit ein Zuhause und so langsam entwickelt er sich zu einem jungen Mann, der dem Schicksal vielleicht kein Schnippchen schlägt, aber immerhin lernt damit umzugehen.


    Und damit wären wir auch schon bei den Charakteren. Auch die Protagonisten in dieser Geschichte fand ich vom Autor super geschrieben, ein bisschen geheimnisvoll und ebenfalls vielschichtig und liebenswert. Mir hat es jedenfalls wahnsinnigen Spaß gemacht, Óscar und Marina auf ihren Abenteuern zu begleiten. Ebenso mochte ich Marinas Vater, einen Künstler, der vom Schicksal gezeichnet ist und der dennoch eine Wärme ausstrahlt, die ich sehr angenehm fand. Und auch alle anderen Charaktere, egal ob gut oder böse oder eben auch irgendetwas dazwischen, fand ich großartig umgesetzt, da eben keiner so richtig greifbar war und dessen wahrer Charakter erst mit der Zeit erforscht werden musste.


    Insgesamt ist diese Geschichte wieder eine, die mich fesseln konnte und die mit ihren fantastischen, schaurigen Elementen mal ein ganz anderes Szenario bietet, aber irgendwie auch auf der selben Welle schwimmt, wie die anderen Geschichten, die ich bisher von Carlos Ruiz Zafón gelesen habe. Nur habe ich mit ein bisschen mehr Schauer gerechnet, denn so wirklich gegruselt habe ich mich nicht. Dennoch kann ich auch diesen Roman des Autors wieder nur weiterempfehlen und hoffe, dass ganz viele Menschen ihn noch lesen werden.

  14. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.232)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Bis zu ihrem 6. Lebensjahr wächst Christiane behütet in der Nähe von Hamburg auf dem Land auf. Dieses Behütet-Sein endet schlagartig, als Christiane mit ihren Eltern nach Berlin zieht, in die Gropiusstadt. Dort wohnen sie in einem Hochhaus im 11. Stock, spielende Kinder scheinen der Haus- und Stadtverwaltung eher ein Dorn im Auge zu sein. In der Schule merkt Christiane schnell, dass sie keine Schwäche zeigen darf und eine der Härtesten sein muss. Nach und nach zieht es sie zu den "coolen" Kindern, in die Szene und in die Clubs. Was Anfangs noch harmlos erscheint, entpuppt sich als Katastrophe, als Christiane anfängt, Drogen zu konsumieren.


    Dicht gedrängt, teilweise fast minutiös schildert Christiane F. in diesem Buch, das von Kai Hermann und Horst Rieck aus Tonbandaufnahmen transkribiert wurde, ihren Weg in die Drogenszene Berlins. Sie berichtet von den Anfängen, in denen sie "nur" leichte Drogen wie Hasch im evangelischen Jugendclub konsumierte, sie erzählt davon, wie sie und ihre Freunde zum Heroin kamen, wie sie auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo landete - und von ihren zahlreichen Versuchen, einen Entzug durchzuführen und vom Heroin loszukommen.


    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist kein sprachliches Meisterwerk. Es besticht nicht durch seinen besonderen Schreibstil oder durch eine wunderbar ausgeklügelte Geschichte. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist roh und ungeschönt, es schockiert und schreckt ab - und genau das macht dieses Buch aus. Christiane F. teilt ihre Kindheit und Jugend mit uns Leser*innen, sie gibt einen Einblick in eine Szene, die doch häufig unbekannt gerade von jungen Menschen fast romantisiert und bewundert wird. Ich habe großen Respekt vor der Offenheit von Christiane F. und bin davon überzeugt, dass dieser Bericht Teil einer sehr guten Drogenprävention sein kann.


    Mich hat das Buch extrem verstört und mitgenommen. Ich denke andauernd an Christiane F. und ihre Freunde, die im Buch entweder verstorben sind oder auf dem Strich und im Gefängnis landeten. Dieser Klassiker ist nicht leicht zu lesen, trotzdem sollten in das Buch wohl vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Nasen reinstecken. Leseempfehlung!

  15. Cover des Buches Morgen irgendwo am Meer (ISBN: 9783570312728)
    Adriana Popescu

    Morgen irgendwo am Meer

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Alle 4 Protagonist:innen haben eine ziemliche Tiefe und müssen ihr eigenes Päckchen tragen. Im Verlauf des Romans setzen sie sich immer mehr mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten und Wünschen auseinander und machen dabei einige Charakterentwicklungen durch. Das Buch enthält einige ernste Themen (u.a. Suizidgedanken und Panikattacken, aber auch Zukunftssorgen, Familienprobleme,...), die sehr gut verhandelt werden.
    Generell kann ich nur sagen, dass mich die Charaktere alle so sehr berührt haben und es so wahnsinnig toll und emotional (Achtung: Tränengefahr) war, ihre Entwicklung mitzuerleben und immer mehr über sie zu erfahren.

    Erzähltechnisch ist es sehr spannend gestaltet: Man weiß, dass da einige Probleme und eine Geschichte aus der Vergangenheit im Spiel sind, was genau es ist, wird aber nur nach und nach enthüllt. Irgendwann wissen es dann einige der Charaktere, aber nicht alle und man ist gespannt, wann es auffliegt. Das Buch schildert abwechselnd aus der Ich-Perspektive aller 4 Protagonist:innen, sodass ich mich gut in alle hineinversetzen konnte.

    Aufgrund dieser ernsteren Themen und Problematiken hat das Buch nicht dieses klassische leichte Road-Trip-Feeling. Wer das erwartet, wird enttäuscht werden. Vielmehr ist die Atmosphäre sehr oft ernst und angespannt, wenngleich es natürlich auch fröhlichere und schöne Momente gibt. Aber die Grundstimmung ist eben doch eher ernst.

    Mein einziger Kritikpunkt war der Anfang: Wer geht denn bitteschön mit seinem Freund und einem (Ex?)Freund, zu dem man monatelang keinen Kontakt hatte, da offensichtlich etwas vorgefallen ist, was noch nicht ausgesprochen wurde, auf einen Road-Trip und hält das für eine gute Idee - zumal sich die beiden Jungs nicht kennen? Also der Ausgang der Geschichte wirkte etwas unrealistisch und konstruiert und ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemand macht. Darüber kann ich im Nachhinein aber gut hinwegsehen, weil sich die Geschichte einfach so stark entwickelt.


    "Morgen irgendwo am Meer" ist eine ganz klare Leseempfehlung, wenn man etwas ernstere, emotionale Romane mit Tiefgang mag.


    Von mir bekommt es 5/5 Sterne!

  16. Cover des Buches Oneiros - Tödlicher Fluch (ISBN: 9783426505908)
    Markus Heitz

    Oneiros - Tödlicher Fluch

     (305)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Der Bestatter, ein Fluch und der Tod…

    In Leipzig hütet ein Bestatter ein grausames Geheimnis, in Minsk führt eine skrupellose Wissenschaftlerin tödliche Experimente durch, in Paris rast ein Airbus ungebremst in ein Flughafenterminal … Die Ermittlungen zu dem Unglück beginnen sofort – aber die Ergebnisse sind rätselhaft: Sämtliche Insassen waren schon tot, bevor das Flugzeug auf das Gebäude traf. Was die Polizei jedoch nicht herausfindet, ist, dass es einen Überlebenden gibt. Konstantin Korff, der Bestatter aus Leipzig, kommt diesem Überlebenden hingegen schnell auf die Spur, ebenso wie die Wissenschaftlerin – denn diese drei Menschen tragen denselben tödlichen Fluch in sich. Einen Fluch, der sie zu einer Gefahr für jeden in ihrer Umgebung macht … (Quelle: Klappentext)

     

    Die Hauptfigur Konstantin Korff ist mir bereits in der Exkarnation-Reihe begegnet, auch wurde er kurz im ersten Band der aktuellen „Meisterin“ – Reihe erwähnt. Da es sich hier um einen sehr interessanten Charakter handelt, war ich dementsprechend neugierig auf „Oneiros“  - denn in diesem Mystery-/ Fantasy-Thriller wird seine Geschichte erzählt. Das Buch erschien erstmals im Jahr 2012.

    Schon der Prolog deutet darauf hin, dass uns LeserInnen einiges an Action, Mysteriösem und Spannung erwartet. Es beginnt mit einem Flugzeugunglück, dessen Passagiere allerdings nicht durch den Unfall, sondern schon vorher gestorben sind. Jedoch gibt es einen Überlebenden, der ein gefährliches Geheimnis trägt und nun auf der Flucht ist…

    Danach lernen wir die Hauptfigur kennen, den Bestatter Konstantin Korff, der in Leipzig das Bestattungsunternehmen „Ars Moriendi“ führt – und das sehr erfolgreich. Gerade am Anfang erfahren  wir neben seinem aktuellen Leben auch einiges über die Tätigkeiten eines Bestatters, was sehr informativ ist.

     

    „Bestatter und Thanatologe.“

    Iva runzelte die Stirn. „Was ist denn…“

    „Einbalsamierung. Ich mache Leichen haltbar, wenn sie aufgebahrt oder über lange Strecken ohne durchgehende Kühlung transportiert werden sollen.“ Er beobachtete ihre Reaktion genau. Eine erste Hürde – dabei wartete eine noch viel größere. Eine tödliche.  – Seite 110

     

    Dazu hat Konstantin noch ein gefährliches Geheimnis, dass mit dem Tod persönlich zusammenhängt. Nach und nach erfahren wir, was es mit diesem Fluch auf sich hat und wie gefährlich er für die Menschheit werden kann. Worum es genau geht? Das wird im Laufe des Romans gelüftet.

     

     Neben seinem Beruf sucht Konstantin auch nach einer Lösung, den ungewollten Fluch loszuwerden und stößt auf entscheidende Hinweise. Im Zuge seiner Nachforschungen spielt der Tod an sich eine zentrale Rolle – Sagen, Märchen und Mythen um den Gevatter werden durchleuchtet.

    Spannend ist auch seine Suche nach dem Überlebenden des Flugzeugabsturzes  - dabei begegnet er u.a. auch einer Frau, die einen erschreckenden Plan verfolgt. Dieser Auftrag wird gefährlicher für alle, als er zunächst ahnt…

     

    „Seine Vergangenheit schien ihn gerade einzuholen, und wie es aussah, hatte er sich das selbst eingebrockt, ohne es zu wollen, Ohne es herauszufordern. Indem er schlicht einen Auftrag angenommen hatte.“ – Seite 113


    Zusammen mit vielen Rätseln und Mysterien, sehr gut positionierten Fantasy- und Thriller-Elementen hat Markus Heitz hier einen spannenden und düsteren Roman erschaffen. Auch die verschiedenen Charaktere sind interessant und gut ausgearbeitet. Nach und nach fügen sich die Einzelteile zusammen und ergeben ein Gesamtbild mit Überraschungen und rasanten Entwicklungen.

     

    Mein Fazit: Ein gelungener Mix aus Mystery, Fantasy und Thriller – zudem noch spannend und düster mit einer sehr interessanten Hauptfigur. Die Handlung baut sich langsam auf und wird immer packender mit düsteren Entwicklungen - und der Tod ist mittendrin. Wieder ein sehr guter Roman aus der Feder von Markus Heitz. Eine Leseempfehlung von mir!

  17. Cover des Buches Mein böses Herz (ISBN: 9783570308912)
    Wulf Dorn

    Mein böses Herz

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Sofie21

    Ich finde das Buch wirklich gelungen. Das Ende ist auf jeden Fall überraschen! Der Autor beschreibt alles sehr gut. Ich konnte die Reaktionen und Handlungen der Personen gut nachvollziehen. Doro wird für verrückt gehalten und sie versteht einfach nicht warum ihr niemand glaubt. Ich verstehe das sie das nicht schön findet. Selbst als ihre Mutter nicht mehr an sie glaubt, gibt sie nicht auf. Die Rückblicke und Erinnerungen finde ich toll. Insgesamt finde ich es wirklich gelungen. Ein schönes Buch und nur zu empfehlen.

  18. Cover des Buches Der Mitternachtspalast (ISBN: 9783596031382)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Mitternachtspalast

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Nachdem uns ein noch unbekannter Erzähler im Buch begrüßt, werden wir mitten in die Geschichte geworfen: Ein Mann läuft rastlos durch das abendliche Kalkutta und versucht den Verfolgern zu entkommen, denen er zwei Säuglinge entrissen hat, um sie in Sicherheit zu bringen. Ein Fluch in menschlicher Gestalt ist hinter den Kindern her, und der Mann schafft es gerade rechtzeitig, die beiden in Sicherheit zu bringen, doch der Fluch wartet nur darauf sich zu passender Gelegenheit entfalten zu können.

    Sechzehn Jahre später begegnen wir einem der beiden Kinder erneut und werden mit seinem bisherigen Leben im Waisenhaus vertraut gemacht. Wir lernen seine Freunde kennen, die eine kleine Geheimgesellschaft gegründet haben, die "Chowbar Society". Musketierisch mit „Einer für alle und alle für einen“ lässt sich die Freundschaft der Kinder am besten beschreiben. Wir begegnen der Gesellschaft dieser Kinder zu einem denkwürdigen Ereignis: Traditionell mit sechzehn Jahren werden Waisenkinder als Erwachsene in die Welt entlassen. Die Mitglieder der Chowbar Society wissen, dass sich in wenigen Tagen ihre Wege trennen werden. Doch die Ereignisse wollen es, dass die Gruppe der Kinder sich auf eine letzte gespenstische Jagd durch das geheimnisvolle Kalkutta zusammentut. Gemeinsam begeben sie sich auf eine phantastische und bisweilen gänsehautbereitende Reise, um Kalkutta von seinem tragischsten Fluch zu befreien.

    So richtig Fantasy ist es nicht, aber rein Roman auch nicht. Carlos Ruiz Zafón hat mit „Der Mitternachtspalast“ eine nebulöse Gruselgeschichte geschaffen, die mich sehr in ihren Bann gezogen hat. Ganz so gruselig ist sie allerdings nicht.
    Die Orte, welche sich durch Zafóns Worte enthüllen, sind prunkvoll auch in ihrem Verfall. Den Mitternachtspalast, den Bahnhof und das Anwesen des Ingenieurs hat der Autor so schön gezeichnet, dass meine Vorstellung den kraftvollen Worten nur folgen musste. Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Auch, wenn das Ende nicht gänzlich vorhersehbar ist, fand ich den bösen Verfolger doch recht einseitig. So sehr mich die Geschichte auch gefesselt hat, fand ich die Auftritte dieser dunklen Figur zu wenig bedrohlich. Der Bösewicht kommt nicht gut an, der seine Pläne in epischer Breite vor seinen Widersachern ausbreitet, seinen Worten aber nicht die Taten folgen lässt, die seiner Macht Wahrheit zollen. Nichts desto trotz eine wunderbare Geschichte!

  19. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: RobinDiCara

    Ich muss zu Beginn zugeben, ich habe das Buch nicht komplett gelesen, denn mich hat schon der Beginn abgeschreckt.

    Der Protagonist - zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt - sieht auf der Straße ein Mädchen - etwas dasselbe Alter - am singen und tanzen und denkt sich (O-Ton) "Ihre Brüste sind wie zwei kleine Baisers, so wohlgeformt, dass es unhöflich wäre, sie nicht auf der Stelle zu vernaschen." um dann anzufangen selber zu singen "Oh du, kleines Flammenmeer! Schon jetzt begehr ich dich so sehr! Ich will dein Kleid vom Leib dir reißen, Mich ganz und gar darin verbeißen..." und es scheint keinen zu stören.

    Hat der Autor jemals ein 10 jähriges Kind von Nahem gesehen? Ich fand es nur unangenehm, vorallem, da es schon davon in einem ähnlichen Ton losging.

  20. Cover des Buches Die Mondschwester (ISBN: 9783442490783)
    Lucinda Riley

    Die Mondschwester

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Die Covergestaltung der Reihe mag ich sehr gern. Immer sehr atmosphärisch.

    Handlung: Tiggy, die etwas esotherische Schwester begibt sich auf der Suche nach ihrer Vergangenheit nach Spanien. Wird sie dort ihr Glück finden?

    Meinung: Die Story von Tiggy mochte ich wieder sehr. Zwar war ich nicht immer mit allem einverstanden was Tiggy gemacht hat, doch die Handlung ihrer Geschichte an sich, hat mir gut gefallen. Es war spannend zu sehen, wie sie in ihrem neuen Job eigentlich aufgehen sollte, doch dann neue Hinternisse ihr einen völlig anderen neuen Weg auszeigen. 

    Die Geschichte ihrer Vorfahren hat mir jedoch besser gefallen. Eine temperamentvolle Tänzerin, die bereit ist alles für ihre Karriere aufzugeben, sogar die Liebe.

    Sehr cool und interessant!


  21. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (622)
    Aktuelle Rezension von: OliverStein

    Die Landkarten sind ein Klassiker.

  22. Cover des Buches ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL (ISBN: 9783442757657)
    Dolores Redondo

    ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    Das Buch ist Spannend und zugleich einfühlsam geschrieben. Man empfindet mit der Hauptfigur mit und kommt mit ihm ins Nachdenken. Spannend bis zum Ende, schade das das Buch zu Ende war!!

  23. Cover des Buches Der Alchimist, Jubiläumsausgabe (ISBN: 9783257065541)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist, Jubiläumsausgabe

     (441)
    Aktuelle Rezension von: desaluma

    Ein Klassiker den jede/r gelesen haben sollte. Warm und barmherzig fühlte ich jedes Wort, jede Satz. Ein unvergleichliches Buch, welches mich immer weiter begleiten wird. Besinnt einen zurück aufs Wesentliche😉

  24. Cover des Buches Für immer vielleicht (ISBN: 9783596297160)
    Cecelia Ahern

    Für immer vielleicht

     (2.816)
    Aktuelle Rezension von: LaNasBuchclub

    Wie viele andere auch, bin ich erst durch die zauberhafte Verfilmung der Geschichte auf das Ursprungswerk gestoßen. Als ich das Buch dann eines Abends in die Hände nahm, um es endlich zu lesen, war ich doch etwas überrascht. Es ist ein Roman, aber keiner im 'herkömmlichen' Sinn. Auf 445 Seiten erleben wir die Geschichte von Rosie und Alex, dargestellt allein in Form von Briefen, E-mails, Chatnarchichten und SMS, die sie einander über Jahre ihres Lebens hinweg geschrieben haben. 

    Rosie Dunne und Alex Stewart sind unzertrennlich. Mit fünf Jahren wurden sie beste Freunde und ab da, gab es kein Zurück mehr. Selbst als Alex kurz vor ihrem gemeinsamen Schulabschluss mit seiner Familie nach Amerika umzuiehn muss, kann die Distanz an dieser Tatsache nichts ändern und sie schmieden gemeinsame Pläne. Nach dem Abschluss soll Rosie auch nach Boston ziehen, wo dann beide gemeinsam Studieren wollen. Aber es kommt ganz anders, als geplant und es Beginnt ein Leben voller Höhen und Tiefen.

    Und während alle Wellt zu wissen scheint, dass Rosie und Alex zu mehr als nur Freunden bestimmt sind, scheint ihnen das Leben immer wieder einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Es ist wie verhext!

    Das Konzept eines "Brief-Romans" war eher neu für mich, deshalb war ich auf den ersten Seiten skeptisch, wie sich das auf den Lesefluss auswirken würde. Schnell habe ich aber gemerkt, dass eine ganz besondere Form des Lesens ist.
    Kennt ihr das, wenn ihr beim Aufräumen auf alte Krams-Schachteln stoßt, in die alte Erinnerungsstücke verbannt wurden, um in der Ecke zu verstauben? Solche Dinge, die man nur durch Zufall mal zwischen die Finger bekommt, von denen man sich aber irgendwie nie trennen kann? Und obwohl man ja aufräumen wollte, findet man sich plötzlich in der Situation wieder, wie man jedem Stück Aufmerksamkeit schenkt, jedes Bild mit einem Lächeln mustert und sich erinnert, und jeden Brief mit einem Interesse ließt, als wäre es das erste Mal... 

    So ging es mir beim Lesen dieses Buches. Als hätte man durch Zufall eine Schachtel gefunden und in ihr versteckt, ein ganzes Leben. 

    Ich bin von Brief zu Brief, von Nachricht zu Nachricht geflogen, weil ich nicht anders konnte, als zu erfahren, wie es weiter gehen wird. Und Rosie wie auch Alex haben es mir nicht leicht gemacht. 

    Es war intensiv, gefühlvoll, mit einer guten Prise Humor und Allem voran entsetzlich frustrierend. Wer sich auf eine leichte, locker-flockige Romanze mit Happy End freut, wird hier eine bittere Enttäuschung erfahren. Denn Alex' und Rosies Geschichte ist nicht leicht sondern gespickt mit Stolpersteinen. Andauernd habe ich mich dabei erwischt zu hoffen - obwohl ich es besser hätte wissen müssen - dass sie sich jetzt endlich finden würden, nur um wieder enttäuscht zu werden. Aber wer ein starkes Maß an Geduld mitbringt, wird die letzten Seiten dennoch mit einem seeligen Lächeln lesen können. 

    Die nötige Leichtigkeit erhält der Roman durch seine wundervoll ausgestalteten Protagonisten. Da man Alex und Rosie über Jahrzehnte ihres Lebens begleitet, ist es spannend mitzuerleben, wie sich ihre Einstellung zum Leben und all seinen Facetten stetig weiterentwickeln. Gerade Rosie, die über die Jahre mit vielen unerwarteten Wendungen des Schicksals fertig werden muss, imponiert sehr durch ihre sympatische, hoffnungsvolle Steh-auf-Männchen-Art. Hierin manifestiert sich auch eine sehr schöne Botschaft, die der Roman meines Erachtens zu vermitteln versucht: Das Leben hält sich an keinen Plan, aber nur weil es das eine Mal nicht klappt, heißt es nicht, dass es immer so bleiben muss. 

    Gerade weil es keine "perfekte" Liebesgeschichte ist, wirkte sie auf mich so authentisch. Für immer vielleicht ist auf eine Weise sehr realitätsnah in dem Sinne, dass es versucht die Eigenheiten des Lebens oder Schicksals oder wie man es nennen mag einzufangen. Und obwohl man Liebesromane heufig ja doch nur in die Hand nimmt, weil man eben keine von der Realität "vermurkste" Geschichte haben möchte, sondern gerade die idealisierte sowas-würde-mir-im-Traum-nicht-passieren Variante, sticht Für immer vielleicht meiner Meinung nach heraus, weil es genau das nicht ist.

    Es ist ein wundervolles und emotionales Buch, das zeigt, dass man auch über viele Umwege durchaus ans Ziel kommen kann. Die Umsetzung in Briefen und Texten kann man sehr toll finden, oder eben nicht. Mir persönlich hat es durch die Andersartigkeit gefallen und ich hatte einen guten Lesefluss. Ich denke man muss sich einfach darauf einlassen können. Am Ende ist Für immer vielleicht eine mitreißende Geschichte, die mich durch ihre liebenswerten Charaktere und authenitsche Art sehr überzeugen konnte.

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