Bücher mit dem Tag "spanisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spanisch" gekennzeichnet haben.

204 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.760)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Lieh

    Ein unglaublich gutes Buch mit einer ergreifend schönen Geschichte.  

  2. Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783426524961)
    Tami Fischer

    Sinking Ships

     (471)
    Aktuelle Rezension von: MelliLulu

    Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.

    Denn Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein groß zu ziehen und nebenbei auch noch Job und Studium zu stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat, seit sie als kleines Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Mutter ertrunken ist. Niemand soll Carla schwach sehen.

    Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.


    Besser als der Vorgänger, weil die Protagonisten ein wenig mehr Tiefgang hatten. Allerdings war mir Carla aus dem 1. Teil der Reihe noch so unsympathisch, dass ich mit ihr leider nicht so richtig “warm” wurde…

    Mir haben aber sehr die Chemie zwischen den beiden Hauptprotagonisten, die witzigen Dialoge und die tief gehenden Augenblicke gefallen.

  3. Cover des Buches Die Wellington-Saga - Versuchung (ISBN: 9783734103728)
    Nacho Figueras

    Die Wellington-Saga - Versuchung

     (309)
    Aktuelle Rezension von: Isamaus

    Ich habe davor eigentlich noch nichts von dieser Serie gehört aber das Cover und der Kurzinhalt sind mir sofort ins Auge gesprungen - daher habe ich es ausgewählt und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Buch hält, was es verspricht. 

    Georgia - Tierärztin mit Leidenschaft - soll ihren besten Freund nach Wellington auf ein Polo-Turnier begleiten. Durch ihre Art und ihr schlichtes Auftreten sticht sie aus der Menge heraus und beeindruckt damit Alejandro DelCampo - und dieser ist kein Mann der so leicht aufgibt. Eine leidenschaftliche Geschichte zwischen Glanz, Glamour, Poloponys und Intrigen. 

    Der Autor/die Autoren haben die Charaktere super ausgewählt - auch alle anderen handelnden Personen. Also durch das Verhalten konnte man sehr gut auf den Charakter von vielen Personen rückschließen. Gut war vor allem, dass die Geschichte nicht unbedingt vorhersehbar war. Also so kleine Geheimnisse am Anfang über die Schicksalsschläge der Familie DelCampo - um ein Beispiel zu nennen - hierbei musste man wirklich das ganze Buch lesen, um einen Zusammenhang erkennen zu können. Die Story war - meiner Meinung nach - auch eher untypisch - im Vergleich zu 0 8 15 Romanen - Stichpunkt Valentina und Schicksalsschläge. 

    Durch die Geschichte hat man auch Einblicke in die Leidenschaft des Autors bekommen - voller Begeisterung schildert er Erlebnisse auf dem Polofeld.  Ich habe das Lesen dieses Romans sehr genossen und ich freue mich auf die weiteren Bände. 


  4. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257261165)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

     (1.515)
    Aktuelle Rezension von: Daniel215

    Der Alchemist ist ein moderner Klassiker, der von der Suche des andalusischen Schafshirten Santiago nach einem bzw. seinem Schatz berichtet. Es handelt sich dabei aber keineswegs um einen Abenteuerroman, sondern vielmehr um eine Art Märchen, das inspirieren und zum Nachdenken anregen will. Träume, der persönliche Lebensweg, Ziele und Hindernisse werden thematisiert.

    Stilistisch/sprachlich ist die Erzählung sehr (wirklich sehr) einfach gehalten, sodass sie rein stilistisch auch als Kinderbuch durchgeht. Das ist grundsätzlich okay, weil es zum „Märchen-Stil“ des Buches passt. Stellenweise war mir der Erzählstil dann aber doch etwas sehr plump.

    Das Buch hat es (zumindest stellenweise) tatsächlich geschafft, mich zum Nachdenken anzuregen und damit sein – so nehme ich zumindest an – wesentliches Ziel auch erreicht. Die Erzählung nötigt einem durchaus den einen oder anderen Gedanken über sein eigenes Leben ab. Phasenweise war mir die Geschichte aber auch etwas zu „aufgeladen“ und die frohen Botschaften und Erkenntnisse waren dann doch etwas „aufdringlich“. Das Buch vermittelt jedenfalls keine subtile Massage, sondern beleuchtet diese geradezu im Scheinwerferlicht. Bedenkt man die eigentliche Handlung – die Reise eines Suchenden –, hat mich das durchaus überrascht, ist die Suche des Protagonisten doch geradezu prädestiniert dafür, den Leser langsam aber sicher der eigentlichen Botschaft näher zu bringen. 

    Im Großen und Ganzen hat mir das Buch aber eine nette Leseerfahrung beschert. Insofern kann ich dieses weiterempfehlen, zumal die Geschichte auch nicht allzu umfangreich ist. Das Buch lässt sich recht schnell „weg lesen“, sodass es bei Nichtgefallen nicht allzu viel Zeit rauben wird. Den Mehrwert der Inspirationen kann ein jeder nur für sich selbst bewerten.

  5. Cover des Buches Blutbraut (ISBN: 9783570308875)
    Lynn Raven

    Blutbraut

     (1.088)
    Aktuelle Rezension von: LucyLu

    Ich habe vor einiger Zeit das Buch gelesen und jetzt doch beschlossen eine Bewertung dazu zu schreiben. Ich hatte große Erwartungen da ich kurz davor das Buch Kuss des Kjer auch von Lynn Raven gelesen hatte und ich es einfach nur unglaublich gut gefunden habe. Das Buch hat mich seeehr viele Nerven gekostet, aber ich konnte es einfach nicht aus den Händen legen. Da ich innerhalb weniger Kapitel sehr in den jungen Magier Joaquin de Alvaro verliebt war und finde das Lucinda einfach nur ihren Stock aus ihrem Ar*ch hätte ziehen müssen und alles wäre nicht so unerträglich spannend gewesen.  

    Die Hauptcharakterin Lucinda Moreiras ist im ersten Moment unglaublich nervig, aber wenn man sich in ihrer Situation (die sehr gut, mit vielen Emotionen und Gefühlen, geschildert wird) versetzt, absolut nachvollziehbar.

    Ein auffallend spannendes Highfantasy Erlebnis das es so sicher nicht nochmal gibt.

    Alles in allem werde ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen, da ich wahrscheinlich zu streng mit Lucinda ins Gericht gegangen bin.

  6. Cover des Buches Forever in Love - Meine Nummer eins (ISBN: 9783736301634)
    Cora Carmack

    Forever in Love - Meine Nummer eins

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Lilly-Sofie

    Der Abschluss kann so schnell kommen, wenn man sich nur auf seine Ziele konzentriert. Ziele sind gut, aber wenn man sie über alles stellt. Auch über die Momente die gerade passieren kann es einem vorkommen als würde man ertrinken. Obwohl mein eigentlich zufrieden sein sollte was man hat. 

    Genau so geht es Nell kurz vor ihrem verfrühten Abschluss. Sie steht kurz davor ihre Karriere zu beginnen und kann nicht gerade behaupten auf dem College viel erlebt zu haben.

    Und genau aus diesem Grund schreibt sie eine Liste die sie bis zu ihrem Abschluss erledigen will.

    Mit Hilfe von Mateo Torres,was sie zu dem Zeitpunkt noch  nicht weiß dass er ihr später viel bedeuten wird.

  7. Cover des Buches Sinking Ships (ISBN: 9783958625372)
    Tami Fischer

    Sinking Ships

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nachdem ich den ersten Teil als Hörbuch gehört habe, habe ich mich auch für den zweiten Teil entschlossen. Ich bin so begeistert von den Sprechern, dass ich es nicht in Worte fassen kann, die Geschichte wurde so glaubhaft dargestellt , dass ich absolut hin und weg bin. Die Geschichte , der Schriftstellerin konnte mich sofort begeistern, wieder einmal geht es an die Fletcher Universität und man hat auch hier und da alte Bekannte getroffen, ich entfliehe mich gerne dorthin, weil ich es liebe mich in Tamis Hörbücher zu flüchten und die Kulisse einfach mega Top. Die Protagonisten wurden mit so viel Liebe gestaltet und ich fand es super spannend die beiden zu Begleiten auf ihren Weg und bisher ist es mein Lieblingsteil der Hörbuchreihe und ich freue mich auf die zwei anderen beiden die noch folgen werden

  8. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.064)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  9. Cover des Buches Die Wunschliste (ISBN: 9783426508428)
    Jill Smolinski

    Die Wunschliste

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    June Parker, eine eher farblose Mittdreißigerin, die in einer Agentur für Fahrgemeinschaften als Texterin tätig ist, hat die Wunschliste von Marissa ansich genommen.

    Marissa ist bei dem Unfall verstorben, wo June das Auto gefahren hatte. June fühlt sich schuldig für den Tod der Frau, die offensichtlich noch viel vorhatte. Gerade hatte sie 50 kg abgenommen und wollte noch viele Dinge bis zum 25. Geburtstag erleben. Aus reinem Schuldgefühl heraus übernimmt June die Liste und arbeitet sie Stück für Stück ab.

    Doch die Dinge entwickeln sich nicht immer so einfach, wie es sollte. Vor allen Dingen scheint es so auszusehen, als ob sie es tatsächlich nicht schafft. Aber mit Hilfe ihrer tatkräftigen Freunde und Familie ändert sie nicht nur die Leben anderer, sondern entwickelt sich plötzlich auch selbst. Und dann scheint sie auch Troy, Marissas Bruder, für sich gewinnen zu können. Wird sie es vielleicht doch noch schaffen?

    Mein Fazit: 

    Ich habe an dem Roman ziemlich lange zu lesen gehabt. Komödien lese ich zwischendurch ganz gern, vor allen Dingen, wenn da auch ein Spritzer Romantik mit drin ist.

    Die Wendungen in diesem Roman sind glaubhaft und auch ehrlich. Da ist nichts Schnulziges oder so dran. Das ist erfrischend und macht es eigentlich sehr sympathisch. Die letzten Seiten habe ich sehr genossen, da June selbst ein Resumée zieht!

    Allerdings hat es mich sehr gestört, das die Autorin noch Hinweise setzte, das es an dieser Stelle lustig ist! Desweiteren hat die Autorin die Geschichte mit Troy sehr unglücklich gestaltet. Es hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen. Er wurde mir auch unsymphatisch! Nun denn …

    Alles in allem eine nette Sommerlektüre, die mir aber nicht unbedingt im Gedächtnis bleiben wird.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2007.

  10. Cover des Buches Hundert Jahre Einsamkeit (ISBN: 9783462050219)
    Gabriel García Márquez

    Hundert Jahre Einsamkeit

     (535)
    Aktuelle Rezension von: Caty_Perillo

    Vorab, wer ein Buch liest, welches 1967 geschrieben wurde,muss sich auch darauf einstellen...

    Garcia Marquez hat hier ein Epos geliefert, das Seinesgleichen sucht.

    Sein Schreibstil ist sein Markenzeichen, entweder man liebt oder man hasst es.

    Ich persönlich, bin in jedem Satz nahezu aufgeblüht. Die Figuren, die Zusammenhänge und die Botschaft dieses Meisterwerks, sind großartig! Drei mal habe ich es bereits gelesen und jedesmal lächle ich dabei.

    Und ich werde es bestimmt noch öfters lesen...



  11. Cover des Buches Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher (ISBN: 9783570309704)
    Sarah Ockler

    Verlieb dich nie in einen Herzensbrecher

     (197)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    In der Hernandez-Familie gibt es eine goldene Regel: Verlieb dich nie in einen Vargas. Das hat Jude von ihren älteren Schwestern gelernt, deren Herzen schon von Vargas-Jungs gebrochen wurden. Nun steht Jude kurz vor dem College und lebt als einziges Kind noch bei ihren Eltern. Um ihrem an Alzheimer erkrankten Vater eine Freude zu bereiten, stellt sie einen Mechaniker ein, der das alte Motorrad ihres Vaters reparieren soll. Zufällig ist dieser Junge Emilio Vargas und sieht zudem noch unverschämt gut aus. Und obwohl sich Jude vehement dagegen wehrt, versucht er immer mit ihr zu flirten, bis sie ihm schließlich nicht mehr widerstehen kann.
    In dem Buch geht es auf ersten Blick zuerst um diese Liebesbeziehung, diese spielt aber tatsächlich eher eine untergeordnete Rolle.
    Denn im Vordergrund steht die Krankheit ihres Vaters und wie Jude damit umgeht, zudem noch Judes Selbstfindung und wie sie es schafft, sich von ihren Schwestern loszureißen, um sich als unabhängige Person zu beweisen. Deshalb kann ich nur in höchsten Tönen von dem Buch sprechen.

  12. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (385)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Normalerweise bin ich extrem picky mit Büchern, dass ich mal fünf Sterne vergebe, passiert wirklich so gut wie nie.
    Aber Das Ding ist, je mehr ich darüber nachdenke, desto weniger finde ich auch nur das geringste auszusetzen an dem Buch.

    Die Grundstory an sich mag auf den ersten Blick nicht besonders kreativ anmuten - ein Vater, der seine Tochter als kleines Mädchen entführt hat und pltötzlich kommt die Wahrheit ans Licht. Auch empfinde ich normalerweise die Ich-Erzählform, Gegenwartsform und dann noch ständig wechselnde erzählende Charaktere normalerweise eher als abschreckend und anstrengend (und dann auch alles noch in Kombination xD). Nicht so in diesem Fall.


    Die Autorin hat hier eine sehr feinfühlige und tiefsinnige Geschichte aufgebaut. Jeder Charakter hat Raum zum Atmen und die Wortwahl ist sehr berührend, ohne dass es irgendwo zu schwulstig wirkt. Ich war an vielen Stellen sehr nachdenklich und auch ergriffen und habe jedem Charakter seine Geschichte abgekauft. Nichts wirkte wie "Gewollt und nicht gekonnt", wofür ich der Autorin wirklich meine Bewunderung aussprechen muss. Auch ist die Geschichte nicht unnötig aufgebläht und mit ihren knapp 540 Seiten sehr überschaubar (große Schrift)

    Klar, diese Gefängnisszenen hätten einen Ticken weniger sein können, weil es nicht so wirklich essenziell für die Story war, trotzdem ist das Buch noch seine fünf Sterne wert finde ich.

    Das Buch hat mich von Anfang bis Ende abgeholt und ich kann es wirklich guten Gewissens weiterempfehlen.

  13. Cover des Buches Archipel (ISBN: 9783499291562)
    Inger-Maria Mahlke

    Archipel

     (60)
    Aktuelle Rezension von: KatMa

    Inger-Maria Mahlke legt hier einen Stoff vor, der quasi 100 Jahre Spaniens Geschichte (von 1919 bis 2017) anhand einer Unmenge von Figuren und Familien vor ihren Lesern auseinanderfaltet. Der Schreibstil ist dabei äußert kompliziert und man muss die ganze Zeit konzentriert bleiben. Es beginnt damit, dass die Geschichte "rückwärts" erzählt wird, was für mich wirklich interessant aber nochmal anstrengender war. Dazu kommen all die Figuren, spanischen Ausdrücke, geschichtlichen Ereignisse, Zeitsprünge...unzählige Informationen, die bei mir den ganzen Lesespaß zerstörten. So viele Schicksalsschläge werden beschrieben aber man fühlt dabei nichts! Die Menschen und ihr Schicksal blieben mir gleichgültig. Die vielen nebensächlichen Details machen die Geschichte zwar bildhaft, man weiß genau wo an welchem Platz sich welcher Gegenstand befindet und seinen spanischen Namen aber - und hier wiederhole ich mich gern - all die Umbrüche und familiären Dramen bleiben platt und farblos.

    Für mich war es eines dieser Bücher (vergleichbar vielleicht mit "Nichts weniger als ein Wunder" von Markus Zusak), bei denen man spürt, dass es gut ist, das mich aber einfach nicht packen konnte. Ich musste mich regelrecht durch dieses Buch durchkämpfen.

  14. Cover des Buches The Tortilla Curtain (ISBN: 9783526523741)
    T. C. Boyle

    The Tortilla Curtain

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    T.C. Boyle ist für seine satirischen und kritischen Werke weltberühmt und mit "The Tortilla Curtain" nimmt er dies auf eine ganz neue Ebene. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von zwei Paaren - das amerikanische Paar, Delaney und Kyra, das alles in ihrem Leben und Candido und America. das mexikanische Paar, das gar nichts hat. An einem schicksalshaften Tag, kollidieren ihre Welten und alles nimmt eine unerwartete Wendung. 


    Die Geschichte hat mir an sich gut gefallen. Boyle hat einen sehr speziellen Schreibstil und sein Werk strotzt nur so vor Sarkasmus. Er erzählt, wie Immigranten aus Mexiko von den weißen Amerikanern behandelt werden und was für Schwierigkeiten sie überwinden müssen, um im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Fuß zu fassen. Um es nicht zu beschönigen - es ist schrecklich. Vergewaltigungen, Raubüberfälle, Hunger, Kälte, Hitze, Regen, Überschwemmungen ... vor nichts sind Candido und America geschützt. Währenddessen leben die Ammis in ihren perfekten Häusern und ärgern sich über die "Ausländer, die überall sind und alles beschmutzen". Ich habe diesen kritischen Blick auf diese Vorherrschaft der Weißen sehr löblich gefunden. Somit können vielleicht einige Leser/innen reflektieren und ihrer Privilegien bewusst werden und sich fragen, wie sie diesen Menschen vielleicht helfen können. 
    Als Kriegsflüchtling, weiß ich dies zu schätzen, was Boyle hier anstrebt. Es ist wichtig, dass Menschen die alles haben, darüber nachdenken und versuchen sich in die Lage derer zu versetzen, die von der Hand in den Mund leben. 


    Das einzige Manko bei der Geschichte war die Hoffnungslosigkeit, die sich durch das ganze Buch gezogen hat. Nichts scheint zu funktionieren für Candido und America. Am Ende war es schon zu übertrieben, sodass es ins Unrealistische verfällt. Aber alles in einem finde ich das Buch sehr interessant und bin der Meinung, dass es jeder wenigstens einmal in seinem Leben lesen sollte - sei es auch nur um den eigenen Horizont zu erweitern. 
  15. Cover des Buches Die falsche Fährte (ISBN: 9783423212168)
    Henning Mankell

    Die falsche Fährte

     (570)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Auch in diesem Fall schafft es Herr Mankell bis zu letzt den spannungsbogen aufrecht zu halten. Er ist wieder etwas düster,.

    Man muss die ersten Bücher nicht gelesen haben um folgen zu können, doch wäre es sehr gut möglich, dass dies nicht das einzige Buch der wallander Reihe bleibt, das man liest.
  16. Cover des Buches Bullet Catcher - Alex (ISBN: 9783802583483)
    Roxanne St. Claire

    Bullet Catcher - Alex

     (153)
    Aktuelle Rezension von: BlueTulip

    Genre: Romantic Suspense


    Cover: Ein Mann mit nacktem Oberkörper der ein Jacke drüber an hat sowie einen halb offenen Schlips trägt. Würde es nach mir gehen hätte ich wohl eher nackten Oberkörper und Schutzweste genommen. Aber naja..Dazu sieht man unten eine Stadt im Lichtermeer und das A von Catcher wird durch ein Schatten ersetzt der mich ein wenig an die berühmte James Bond Pose erinnert.


    1 Satz: Dieser Fall wir deine Buße sein.


    Haupt- und Nebencharaktere: Waren gut aber nicht überzeugend ausgearbeitet, mir fehlte das was ich gerne „die Tiefe“ nenne. Einzig das Band zwischen den beiden Schwestern schien mir am meisten ausgearbeitet.So richtig ein Bild von allen machen konnte ich mir nicht. Was für mich persönlich ja wichtig ist um mit einem Buch warm zu werden.


    Schreibstil; Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen.



    Autor Von Roxanne St Claire hab ich schon gutes gehört, aber noch nichts gelesen.


    Gesamteindruck: In Serien und Filmen spricht man gerne von Logiklöchern. Davon hatte dieses Buch so einige. Auch fand ich es schade dass die Spannung erst wirklich zum Schluss aufkam und nicht früher greifbar war. Die Liebesgeschichte hat mich auch nicht Hocker gehauen . Auch wenn diese in diesem Genre nicht im Vordergrund steht hätte ich mir mehr gewünscht. Zusammengefasst Auftakt gut aber mit viel Luft nach oben

  17. Cover des Buches Gregs Tagebuch 12 - Und tschüss! (ISBN: 9783833936562)
    Jeff Kinney

    Gregs Tagebuch 12 - Und tschüss!

     (37)
    Aktuelle Rezension von: S2a

    Buchkritik Gregs Tagebuch 12

    Greg kann Rupert langsam nicht mehr zuhören, wie er ihm von seinen Erlebnissen in den Ferien erzählt. Dann aber plötzlich kam ein Werbespot, in dem seine Mutter und sein Vater die Flitterwochen verbracht hatten. Am Abend danach kündigten sie an, dass sie das Weihnachtsfest auslassen wollen und stattdessen in die Ferien nach Isla de Coralas fahren. An den Ort , an dem seine Eltern schon einmal waren. Es war bestimmt worden, dass sie dort die Ferien verbringen werden. Greg gefiel diese Idee aber gar nicht . Als sie dann an Heiligabend losfuhren, war es ein riesen Desaster bis sie zum Flugzeug kamen. Sie hatten den Bus verpasst , mussten  vor einem Mann flüchten , sich wieder hinten in der Schlange anstellen , mussten ein Golfwagen nehmen und dann lange Zeit auf den Abflug warten. Greg hatte solch eine Angst vor dem fliegen, da er überhaupt noch nie in einem Flugzeug gesessen hat. Als sie dann endlich das Flugzeug betreten durften, kam das Problem mit den Sitzplätzen. Alle mussten sich in der 2.Klasse einfinden, ausser sein Vater nicht. Doch der wechselte  ab und zu in die 2.Klasse und tauschte mit einem Familienmitglied den Platz. Greg hatte schlimme Sitznachbarn und wurde eingequetscht von denen zwei. Als sie dann das Sicherheitsvideo zeigten, hörte niemand zu, ausser Greg. Er hatte so eine Angst vor dem Flug. Immer wieder stellte er wohl unnötige Fragen  an den Flugbegleiter. Ein Kind, das neben ihm sass, war laut und nervig. Als es dann mit einem Spielzeughammer leicht an die Scheiben klopfte,fand Greg das gar nicht mehr cool und versteckte den Hammer.  Vom Flughafen aus, mussten sie noch mit einem Bus zur Ferienalnlage fahren. Als sie dort wieder in das gleiche Gebäude wollten, sagte die Dame an der Rezeption, dass jetzt alles anders wäre und es nun zwei verschiedene Teile gibt...die Milde und die Wilde Seite. Sie mussten  auf die Milde Seite, was für sie aber auch ok war. Im Hotelzimmer merkten sie, dass sie einen falschen Koffer hatten. Im Shop wollten sie etwas einkaufen, doch alles war fünfmal so teuer, wie sie es sonst kauften. Sie gingen dann erstmal ein bisschen raus und wollten baden gehen. Aber als sie da so sassen, kam dieser Partyvogel und zerrte Greg an den Pool, wo man anscheinend Geld finden würde. Am Schluss hatte er gar nichts. Sie assen dann etwas in der Natur draussen, doch auch dies war kein Highlight , da sich sein Vater übergeben musste. Nach seiner kurzen Schlafenszeit musste sich Greg in einer öffentlichen Dusche duschen. Zurück im Badezimmer überraschte ihn eine riesige Spinne. Weil er sich vor dieser so ekelte, rief er in der Not den Essservice in sein Zimmer. Gemeinsam schafften sie es, die Spinne in der Toilette runterzuspülen. Sie gingen an den Strand und die Mutter wollte, dass Greg eine Schnitzeljagt mitmacht. Sein Vater unterbrach das dann aber keuchend und meinte, dass eine riesige Spinne unter dem WC Deckel wäre. Nach diesem Schrecken wollten sie Delfine reiten. Aber es kam am Schluss doch wieder anders. 

    Sie fuhren mit dem  Bananenboot und  konnten zusehen wie Schildkröten schlüpften.

     Erst mussten sie jedoch noch Gregs Bruder suchen, denn der war am Wasservolleyball spielen und löste einem Mädchen das Mundpiercing, das im Netz verfangen war. Als er dann auch mit von der Partie war, wollten sie gleich noch das Foto für die Weihnachtskarte machen. Doch während  der Fahrt sprang ein dicker Junge mitten aufs Boot und das ging sogleich kaputt. Das Familienfoto wurde eine reine Katastrofe. Als sie dann in einem Restaurant essen wollten, ging das nicht, weil sie nicht schön gekleidet waren aber andere hatten sie nicht, da sie ihre Koffer ja nicht hatten. Sie gingen ans Schildkrötenschlüpfen,  mussten aber zuvor wieder Gregs Bruder suchen. Der war mit diesem Mädchen vom Wasservolleyball im Pool. Als sie dann bei den Schildkröten waren, sahen sie Gregs Bruder wie er mit diesem Mädchen am küssen war. Am nächsten Tag musste Greg auf seinen kleinen Bruder aufpassen. Als der in den Pool ging, fand Greg das gar nicht gut und holte Manni da heraus, ohne das Wasser zu berühren. Die Kinder fanden das lustig und schubsten Greg von der Luftmatratze herunter. Sie spielten mit einer Piraten Wasserkanone und fanden heraus, wie man mit ihr weit spritzen kann. Damit machten sie Greg  immerzu nass. Mit einem Boot fuhren sie auf eine einsame Insel zu einem Riff. Bevor sie abtauchen durften,machte der Kapitän eine Ansage, auf was für Tiere man achten sollte. Greg bekam es dann mit der Angst zu tun, sodass er sich richtig überwinden musste, reinzuspringen. Als er endlich im Wasser war, hatte er das Gefühl, dass er ein Seepferdchen verschluckt hat. Sofort zogen sie ihn ins Boot und fuhren zurück wo auch der Arzt schon wartete. Dieser meinte dann, es wäre alles ok mit ihm. Danach gingen sie zurück zu den Pools. Gregs kleiner Bruder hatte einen Eimer, in dem eine Quadratqualle drin steckte. Bei der Ansage von dem Kapitän hiess es, dass die Quadratqualle die gefährlichste von allen ist. Der Partyvogel erschrak und warf den Kessel in den Pool, worin alle anderen Gäste plantschten. Alle stürmten aus dem Wasser.

    Auf dem Weg zurück bemerkten sie, dass Gregs grösserer Bruder fehlte. Sie fuhren zur Insel zurück und fanden ihn dort. Er hatte schon einen sehr akuten Sonnenbrand erwischt. Seine Mutter musste ihn dann  mit einer Spezialcreme eincremen . Das Wasser im Pool musste wegen der Qualle ganz abgelassen und dann wieder aufgefüllt werden. Dies dauerte einige Tage. Die Mutter sagte zu Greg, dass er einen Sport machen sollte. Als er  zum Tennisfeld kam, waren da mehrere Kinder eingeschlossen. Sie merkten, dass Greg von dieser Schreck-Familie ist, wegen der der Pool geleert werden musste. Sie beschossen ihn mit Tennisbällen ,sodass er über den grossen Zaun flüchten musste. Als Greg zurück im Zimmer war, sagten seine Eltern, dass sie etwas in den anderen Koffern gefunden hätten. Angemessene Kleidung um im Restaurant essen zu gehen. Es ging nicht lange, da kam auch schon der Sicherheitsdienst vom Camp dahin und brachte sie zurück zur Unterkunft. Sie mussten alle Kleider den rechtmässigen Besitzern zurückgeben. Jemand hat sie wohl damit entdeckt. Nach diesem Vorfall mussten sie das Hotel verlassen. Aber seine Eltern wollten noch einen Tag bleiben, also schlichen sie sich zurück und verköstigten sich nochmals.

    Greg schnappte sich ein Surfbrett und befand sich plötzlich inmitten von Delfinen. Die Küstenwache sah dies und Greg flüchtete . Seine Flucht führte ihn durch den Nacktstrand hindurch. Zum Aerger der Badegäste hatte er noch eine Fotokamera auf sich. Also musste er jetzt auch noch vor denen flüchten. Irgendwie gelang es ihm zur Grenzwand (die Mild- und Wildseite voneinander trennt) zu kommen, wo er eine Lücke entdeckte und durchschlüpfen konnte. Die Verfolger stürmten auch dadurch, ihm nach,.Doch Greg schaffte es zu entkommen.

    Als sie dann wieder zu Hause waren, stand im Internet, dass man sich vor dieser Familie in acht nehmen sollte.

    Ich würde dieses Buch weiter empfehlen für Teenager und Personen, die gerne Comics lesen. Von der länge her ist es für mich genau passend,  nicht zu lang und nicht zu kurz. Dem ganzen würde ich eine 9 von 10 geben weil es war lustig und unterhaltsam und nicht albern und langweilig. Der Autor hat das Buch so gestaltet, dass es wie ein echtes Tagebuch aussieht. Das hat mir gefallen. 


  18. Cover des Buches Allmen und der rosa Diamant (ISBN: 9783257241976)
    Martin Suter

    Allmen und der rosa Diamant

     (138)
    Aktuelle Rezension von: ECKIX

    Der bereits aus dem ersten Teil bekannte Lebemann Johann Friedrich von Allmen ist von einem mysteriösen Auftraggeber beauftragt worden, der Spur eines gestohlenen rosa Diamenten zu folgen. Die Allmen International Inquiries,  an der neben Allmen selbst auch (oder besser: nur?) sein Gärtner/Koch/persönlicher Assistent/Ratgeber/Freund/Stratege Carlos de Leon als stiller Teilhaber beteiligt ist, beginnt also mit ihren Ermittlungen. Während Allmen in ein Nobelhotel auf Rügen aufbricht (ganz nach seinem Geschmack), bleibt Carlos zu Hause und stellt die Kolumbianerin Maria Moreno als Reinigungskraft ein. Zwischen beiden Allmen-Bediensteten entwickelt sich eine sehr gutes persönliches Verhältnis: „Allmen liebte Personal, und Carlos liebte Maria Moreno.“ Allmen hingegen begibt sich auf Rügen in Gefahr und wird nach einem Todesfall von der Polizei vernommen.

    Wieder ein kurzweiliger, amüsanter und pointiert geschriebener Allmen-Roman, dessen Ende verblüffte und der an keiner Stelle langweilig war.

  19. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783864846434)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (404)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Hape Kerkeling ist den Pilgerweg gelaufen und hat darüber geschrieben. BEGEISTERUNG!!!


    Inhalt: Hape Kerkeling ist den Jacobsweg gelaufen und dabei Tagebuch geführt. Er hat aufgeschrieben. Aus diesem Tagebuch ist dieser ehrliche, humorige und absolut kurzweilige Reisebericht entstanden. Die anfänglichen Schwierigkeiten, der Kampf immer wieder. Nette und schräge Bekanntschaften, bis hin zu einer ausgewachsenen Freundschaft.


    Fazit: Der perfekte Länge für genau einen Arbeitstag. Die Arbeit war nicht so eintönig wie sonst war der Tag nicht und ich war hin und weg von dem, was Hape Kerkeling da geschrieben und dann auch selber eingelesen hat.

    Ja, Herr Kerkeling hat eine sehr angenehme Lesestimme. Das kann nicht einfach nur daran gelegen haben, dass er selber das auch geschrieben hat, was er da gelesen hat. Der Mann kann das einfach und es würde mich interessieren, wie das klingt, wenn er auch  mal andere Bücher einlesen würde.

    Bei der Story selber habe ich wirklich die komplette Gefühlspallette durchlebt. Von Freude und Euforie bis hin zu Tränen, die ich um ein Haar vergossen hätte. Auf Arbeit wirklich schon irgendwie peinlich.Aber die Kurve hab ich ja noch einmal bekommen.

    Ich bin allerdings auch froh, dass ich das Buch gehört und nicht gelesen habe. Schon bei den Ortsnamen wäre ich gewaltig ins Stolpern geraten. Aber so war das eine sehr bequeme Sache.

    Orts- und Personenbeschreibungen waren wirklich sehr gut. Zwar lang und ausführlich, aber das hat da super rein gepasst. Ich habe Orte und Personen ziemlich genau vor mir gesehen. Einige Eigenheiten waren wirklich ziemlich schräg. Sowas muss man einfach erlebt haben. Das kann man sich nicht ausdenken.

    Dass meine Ausgabe gekürzt war, habe ich nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil. Ich habe die Bilder aus dem Film komplett ausblenden können und mir meinen eigenen Film gemacht. Vieles war wesentlich besser dargestellt, als es ein Film könnte. Ich möchte sogar behaupten, dass der Film schon so einige Unikate an Menschen ausgelassen hat. Schade eigentlich. Denn genau die haben einen großen Teil der Story aus gemacht.

    Sehr interessant waren auch die Rückblicke auf die Anfänge seiner Karriere, was er über einige Menschen und Situationen denkt. Und seine Begegnungen mit dem Tod. Schon krass, was ein Mensch in seinem Leben so alles erleben kann.

    Ich war auf jeden Fall komplett begeistert von dem ganzen Stoff. Richtig mega.


    Ja, ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen. Besonders, wenn es einem von Hape selber noch vorgelesen wird. Kurzweilig beschreibt Hape Kerkeling hier seine Pilgerreise. Die ganzen komischen Typen, jede Menge komische Begebenheiten und sehr interessante Rückblenden in seine Vergangenheit. 

    Ehrlich, tut euch das an. Es lohnte sich!!!

  20. Cover des Buches Plötzlich in Peru (ISBN: 9783522502153)
    Chantal Schreiber

    Plötzlich in Peru

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Ginny-23

    Als ich dieses Buch 2011 zum ersten Mal gelesen habe, habe ich mich verliebt. In das Buch, in Peru und in Sebastián, den männlichen Protagonisten ❤️

    Das Buch ist so wunderschön geschrieben, man fliegt nur so durch die Seiten. Zuerst konnte ich mich mit Elena überhaupt nicht identifizieren. Da ich liebend gerne überall hinreise, konnte ich nicht verstehen, wieso sie nicht nach Peru möchte. Aber zum Glück überwindet sie sich und erlebt dort eine tolle Zeit. Man kann nur neidisch sein!

    Aufgrund des Buches landete auf einmal das Land Peru auf meiner Reisewunschliste! Bis es 2019 endlich soweit war, hatte ich das Buch noch zweimal gelesen. Und nachdem ich endlich dort war, wieder und wieder 😀 wie ihr seht, falls ihr so richtig süchtig nach einem neuen Wunschreiseziel und nach einer wunderschönen, sanften Liebesbeziehung seid, dann seid ihr bei diesem Buch genau richtig!

  21. Cover des Buches Der Ruf des Kolibris (ISBN: 9783551310019)
    Christine Lehmann

    Der Ruf des Kolibris

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Hannah_S_

    Zuerst einmal vorweg: Mit knapp 15 Jahren habe ich das Buch zum ersten Mal gelesen und fand es einfach genial. Jetzt, 5 Jahre später, finde ich die Geschichte zwar immer noch schön, jedoch fallen mir auch einige Schwächen auf. Die Zielgruppe des Buches sind also definitiv Jugendliche.

    Besonders schnell ist mir aufgefallen, wie sprunghaft die Hauptcharakterin Jasmin ist. Sie hat Damian einmal gesehen und schon verkündet sie ihren Eltern, unsterblich verliebt zu sein und ihn heiraten zu wollen. Vermutlich wollte die Autorin damit die typische "alles-oder-nichts"-Mentalität des Jugendalters transportieren oder auch zeigen, dass einen die erste Liebe wie ein Schlag treffen kann. Als Leser wirkt es jedoch eher übereilt und so, als müsste es schnell zum eigentlichen Teil der Handlung übergehen. Auch die Chemie zwischen Jasmin und Damian wirkt manchmal etwas hastig, hat jedoch auch zarte Momente der Romantik und viele Rückschläge, wodurch sie doch realistisch wirkt.

    Fazit

    Die Handlung selbst finde ich sehr spannend und schön geschrieben. Vor allem wer ein Faible für Lateinamerika hat findet sich hier wieder. Was bei den Charakteren zu kurz kommt, holt die Autorin durch Umgebungsbeschreibungen wieder raus, wodurch man sich die kolumbianische Atmosphäre sehr schön vorstellen kann.

    Alles in allem konnte ich definitiv nachvollziehen, warum mich das Buch schon damals so fasziniert hat. Wer also über Charakterschwächen hinwegsehen kann, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Ansonsten lieber Finger weg davon, es wird euch vermutlich langweilen.

  22. Cover des Buches Wie ein Stein im Geröll (ISBN: 9783453352469)
    Maria Barbal

    Wie ein Stein im Geröll

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Waldmeier

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Conxa, welche früh ihr Elternhaus verlassen musste um bei Onkel und Tante zu leben, welche keine eigenen Kinder haben. Das Buch bleibt sich von Anfang bis Ende treu , es gibt wenige höhen und tiefen was den Schreibstil angeht und lässt sich flüssig lesen. Es erzählt die Geschichte eines langen Lebens , der Abnabelung von zu Hause, eigenen Kindern und Enkeln so wie dem unausweichlichen Tod welcher Conxa in ihrem Leben nicht fern bleibt.  Wie ein einzelner Stein im Geröll ist jeder in irgendeiner Weise , so auch Conxa. Fazit: Eine Lebensgeschichte die erzählt wurde weil sie erzählt werden musste und die den Leser an ein oder anderer Stelle durchaus zum Nachdenken anregt . 

  23. Cover des Buches Mein Herz so weiß (ISBN: 9783596512751)
    Javier Marías

    Mein Herz so weiß

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Das_literarische_Parkett

    Könnt ihr euch  einen Protagonisten vorstellen, der auf der Suche nach Antworten ist: Antworten auf den Suizid der Mutter, die gescheiterte Ehe und die Widersprüchlichkeit des Wortes?
    Marias' Schreibstil hebt sich nicht durch erzwungene Spannungskurven und billige Tricks ab, sondern durch kühl-detallierte Beschreibungen eines Protagonisten, der sich in der surreal erscheinenden Nüchternheit verliert. Er wandelt zwischen seiner Gegenwart und der Vergangenheit seiner Eltern umher auf der Suche nach - was eigentlich? Vielleicht der Wahrheit, die sich hinter der Sprache versteckt.

  24. Cover des Buches Die Liebe in den Zeiten der Cholera (ISBN: 9783596907083)
    Gabriel García Márquez

    Die Liebe in den Zeiten der Cholera

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Zweimalelf

    Eine etwas andere Liebesgeschichte, die der Autor in einer unglaublich schönen Sprache präsentiert. Die Charaktere sind sehr facettenreich gestaltet, so dass z.B. der Protagonist manchmal höchste Sympathie in einem weckt, dann wieder verachtenswert erscheint und oft einfach nur erbärmlich rüberkommt. Auf jeden Fall tat ich mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil es dem Autor sehr gut gelingt, den Leser in diese bunte und zugleich erschreckende Karibikatmosphäre des späten 19. Jahrhunderts zu hineinzuziehen. 

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