Bücher mit dem Tag "spanischer bürgerkrieg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spanischer bürgerkrieg" gekennzeichnet haben.

101 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.843)
    Aktuelle Rezension von: nicekingandqueen

    Dieses Buch habe ich vor einiger Zeit gelesen und ich erinnere mich noch heute explizit an so manch eine Szene direkt ohne noch einmal das Buch dafür lesen zu müssen. Solch einen großen Eindruck hat das Werk auf mich gemacht.

    Zudem habe ich wirklich mehrfach laut Auflachen müssen - etwas peinlich, wenn man in der Bahn hockt...aber mir war es egal. Unterhaltung für mich, komische Unterhaltung für die Passagiere. 

    Fazit: Für jeden, der gern lacht sehr, zu empfehlen, falls man es bisher nicht geschafft hat das Buch zu lesen. 

  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.752)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  3. Cover des Buches Albertos verlorener Geburtstag (ISBN: 9783426653937)
    Diana Rosie

    Albertos verlorener Geburtstag

     (126)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Alberto Romero ist ein alter Mann, der es genießt die warmen Tage auf seiner Plantage zu verbringen. Dort gibt es nicht nur einige Zitronen die gepflückt werden müssen, sondern auch zahlreiche Mandelbäumchen die zur Ernte bereit stehen. Seit Jahren beliefert der Spanier mit seinem Ertrag sämtliche Cafes und Restaurants. Als Alberto nach getaner Arbeit mit seinem Moped zurück in sein Dorf fährt, stellt er fest, dass die Eingangstüre seines Hauses offen steht. Mit einem unbehaglichen Gefühl tritt er ein und sieht seine Tochter Rosa weinend am Tisch sitzen. In der Firma ihres geliebten Ehemannes Juan Carlos gab es einen Arbeitsunfall, der ihn schwer verwundet hat. Durch die starke Wucht der Explosion eines Boilers bangen die Ärzte derzeit um sein Leben. Tino, der 7-jährige Enkel von Alberto versteht das Ausmaß der Situation noch nicht und versucht seine Mutter zu trösten.
    Nachdem der kleine Junge nicht mit auf die Intensivstation darf, bittet Rosa ihren Vater auf Tino aufzupassen. Dieser willigt ein und so verlässt seine Tochter ohne den Kleinen das Haus um zurück ins Krankenhaus zu fahren.
    Währenddessen erzählt Tino seinem Opa, dass er in wenigen Tagen Geburtstag hat. Da er sich schon sehr auf seinen großen Tag freut, erkundigt sich der Bub wann sein Apu hat. Doch Alberto kann sich beim besten Willen nicht daran erinnern. Er hat sein Gedächtnis verloren, als er im Spanischen Bürgerkrieg zum Waisen wurde. Durch die Armut und die schwere Situation hat Alberto stets ums Überleben gekämpft und sich somit nie mehr auf Spurensuche nach seiner Herkunft begeben. Bis zum jetzigen Zeitpunkt: Tino findet, dass jeder Mensch Geburtstag haben, und diesen auch mit einer großen Party feiern muss. Zum ersten Mal seit dem Vorfall mit Juan Carlos lächelt der Junge, sodass Alberto ihm verspricht, mit ihm zusammen nach seinem Geburtstag zu suchen.
    Die einzige Erinnerung die der Greis noch hat ist das Waisenhaus, welches auf der anderen Seite von Spanien liegt. Dort wuchs der alte Mann einige Jahre unter einer strengen Leitung auf. Mit dem Einverständnis von Tino's Mutter machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg in Albertos Vergangenheit, in der sein Großvater viele alte Bekannte wiederfindet, das ein- oder andere Geheimnis aufdeckt und sich seiner größten Angst stellt: Der Erinnerung.
    Während dieser mehrtägigen Reise die bei Tino für Ablenkung sorgt, kämpft sein Vater weiterhin um sein Leben, welches am seidenen Faden hängt...
    Wird Tinos Vater wieder gesund und können Großvater und Enkel doch noch den verloren geglaubten Geburtstag herausfinden?

    Eigene Meinung:
    Diana Rosie hat mit dem Roman "Albertos verlorener Geburtstag" einen Roman verfasst der unter die Haut geht. Mit warmen Tönen, gespikt mit schonungsloser Ehrlichkeit beschreibt sie die Zeit vor über 60 Jahren, in denen der Spanische Bürgerkrieg ausgebrochen ist.
    Tino, der 7-jährige Enkel von Alberto kann nicht nachvollziehen, warum sein Großvater noch nie seinen eigenen Geburtstag feierte. Er findet nämlich, dass jeder so einen Tag haben muss und besteht darauf, gemeinsam mit seinem Apu diesen zu suchen. Alberto, der sich von seinem Enkel überzeugen lässt, reist mit dem Zug quer durch Spanien zu jenem Waisenhaus, worin Albertos letzten Erinnerungen liegen.
    Zitat: Buch S. 95 "Er weiß weder den Namen seines Dorfes, noch, ob er Familie hat. Das Einzige, an das er sich erinnern kann, ist sein Name - Alberto Romero. Und an ein Auto. Er sagt, dass er sich an ein Fahrzeug erinnert. Er ist gelaufen und gelaufen, sagt er, hat aber keine Ahnung, wie lang."
    Dort angekommen, findet er tatsächlich eine Spur, die leider schnell im Sande verläuft. Aber durch die Beharrlichkeit seines Enkels gibt Alberto nicht auf und findet nach und nach Überlebende, die alle eine Geschichte aus der damaligen Zeit zu erzählen haben. Stück für Stück fügen sich die Puzzleteile zusammen bis die komplette Wahrheit über Alberto Romero ans Tageslicht kommt.
    Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven verfasst. Zum einen erzählt die Autorin wie sich Alberto und Tino auf Spurensuche begeben und auf welche Bekannte diese von früher stoßen, dann gibt es immer wieder Einblenden aus den 30ger Jahren von damaligen Personen, die alle mit Alberto in direktem oder indirektem Zusammenhang standen. Ob Küchenmagd, der Pfarrer, ein Offizier oder seine Eltern- die Handlung nimmt dadurch eine ungewöhnliche Form an. Leider gefiel mir das Ende dieses traurig-schönen Romans nicht. Ich hätte mir eine etwas andere Auflösung gewünscht. Das Buch ließ mich mit einem etwas bitteren Beigeschmack zurück.
    Fazit: Ein Buch welches tiefgründig und einfach nur herzzerreißend ist. Ein spanischer Roman eines Mannes, der sich gemeinsam mit seinem Enkel auf Spurensuche nach seiner Herkunft und dem Tag seiner Geburt aufmacht.
    Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen

  4. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: glasratz

    Während ich Der Schatten des Windes eines meiner Lieblingsbücher ist,  kann ich bei der Fortsetzung nicht mehr als zwei Sterne springen lassen. Dies hat drei Hauptgründe: Die einseitige Handlung, die übernatürlichen Elemente und zu guter Letzt den Film "Angel Heart" von 1987. Auch wenn vermutlich der letzte Punkt die meisten Ausführungen nötig hat, so möchte ich doch von Anfang an mit der Bewertung beginnen.

    Der erste Punkt ist vermutlich der Schwächste, denn er ist nur zu berücksichtigen, wenn man Der Schatten des Windes als Vergleich heran zieht. Ich tue dies, weil ich sehr wohl finde, dass sich eine Fortsetzung an ihrem Vorgänger messen lassen muss. Um so mehr, wenn dieser ein so grandioses Werk war. Der Schatten des Windes brachte dem Leser eine kleine Anzahl an sehr verschiedenartigen Charakteren mit ihren eigenen Geschichten, alle mit einer eigenen Stimmung - zumeist düster und melancholisch, doch nicht ohne den hin und wieder aufflammenden Funken an Humor. Das Spiel des Engels bietet so gut wie nichts dergleichen. Die Sicht auf die Geschehnisse wird auf den Blickwinkel des Protagonisten eingeengt.

    Die vielen Geschichten des ersten Teils vereinten sich am Schluss des Buches zu einer schlüssigen, wenn auch sehr unwahrscheinlichen und fast übernatürlichen Lösung. Dies ist im Spiel des Engels nicht der Fall. Das Buch bleibt dem Leser eine echte Erklärung schuldig, das Ende ist offen und die losen Enden der Geschichte flattern traurig im Wind. Mag sein, dass es oft ein gutes Stilmittel sein kann, zu verschleiern, was real ist und was der Fantasie des Protagonisten entspringt - jedoch nicht hier, nicht im Vergleich zum Schatten des Windes und nicht im Vergleich zu Angel Heart.

    Ja, Angel Heart. Der Titel ist bereits so ähnlich. Und so ist es auch mit dem einzigen Plotstrang, welcher mehr als andeutungsweise aufgeklärt wird - er ist zu einem nicht geringen Teil so weit identisch, dass jeder, der entweder das Buch oder den Film kennt, ab der Hälfte von beidem sagen können wird, wie der Hase läuft.
    Um zu sagen, Zafon hätte sich von diesem Film inspirieren lassen, sind die Ähnlichkeiten meiner Ansicht nach zu groß. Eher schon könnte man von einer Hommage reden - doch dann hätte sie nicht einen so großen Teil des Buches ausmachen dürfen.
    Kurz: Zafon hat abgekupfert. Ob bei dem Film Angel Heart mit (immerhin mit Rourke und DeNiro, als kein unabhängiger Nischenfilm, bei welchem es nicht aufgefallen wäre) oder direkt bei der Romanvorlage "Falling Angel" von William Hjortsberg aus dem Jahr 1978 ist relativ irrelevant. Ich schließe eher auf Ersteres, da verschiedene Kritiker im Internet zwar eine Nähe zwischen "Das Spiel des Engels" und "Falling Angel" erkennen, aber keine solchen vorwürfe erheben. Titel und Komposition lassen darauf schließen, dass es sich nicht um einen reinen Zufall handeln kann.

    Interessant finde ich, dass ich mir bereits beim Schatten des Windes -vor allem beim "Showdown"- dachte, dass sich der Autor wohl gerne eine Verfilmung wünschen würde, beschreibt er doch viele Szenen so, dass man meint, sie schon einmal in einem Hollywood-Film gesehen zu haben. Diese Vorstellung bleibt im ersten Band jedoch generell und ist mehr in Stilmittel - im zweiten Band leider nicht mehr.

  5. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Leider empfand ich den Roman nur auf durchschnittlichem Niveau. Gestört haben mich hauptsächlich drei Dinge: Erzählstruktur, Schreibstil, Dialoge

    Erzählstruktur: Der Autor erzählt die Geschichte seiner Eltern, fügt jedoch einen Handlungsstrang im Jetzt (2010) ein, in dem er einerseits seine 91-jährige, bereits ein wenig an Demenz leidende Mutter interviewt, anderseits über seine Recherche zu dem Buch berichtet. Dieser Handlungsstrang ist meines Erachtens überhaupt nicht notwendig, ja, er wirkt sich sogar nachteilig auf den Plot aus, denn dieser Strang impliziert, dass der Autor die komplette Geschichte von seiner Mutter erzählt bekommen hat, und das stimmt eben nicht, da er einige fiktive Elemente hinzugefügt hat, um die vielen Lücken zu schließen (da er die Dinge ja nicht selbst erlebt hat); würde der Plot komplett auf der Realität beruhen, wäre es ja kein Roman mehr, sondern ein Sachbuch (Biografie). Außerdem ist der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen (Jetzt und Vergangenheit) sehr schlecht umgesetzt und für den Leser verwirrend; vielleicht hätten da orientierende Headlines geholfen.

    Schreibstil: Der war leider nicht so meins. Sehr viele kurze Sätze, was den Leserhythmus sehr abgehackt wirken lässt. Viel schlimmer jedoch war für mich die verwirrende Erzählweise, d.h. gedankliche Sprünge, die schwer nachzuvollziehen waren. Ich habe Vieles nicht verstanden und es taten sich zahlreiche Fragen auf, die nie beantwortet wurden. Oder es gab SEHR eigenartige Metaphern, hier ein Beispiel, bei dem die Hauptfigur einen Brief liest:

    "Nie brauchte er viele Worte, aber sie war nun schon auf der zweiten Seite angelangt und begriff immer noch nicht, was er ihr eigentlich mitteilen wollte.
    Ihr war, als würde sie auf eigenartig verschlungenen Pfaden an einen kleinen Flusslauf des Amazonas mitten im Urwald gelangen. Auf dem Wasser trieben – langsam und ruhig – vereinzelte, grobe Holzscheite. Sie wollte sich niederknien, um ihren Durst zu löschen. Da geschah es. Einer der Holzscheite verwandelte sich in einer blitzschnellen Drehung in ein reißendes Krokodil. Mit weit aufgerissenem Kiefer stürzte es auf sie zu.
       Otto liebte sie nicht mehr. Eine andere Frau war in sein Leben getreten. Der Krieg habe ihn um seine besten Jahre betrogen, er könne sich keinen Aufschub mehr leisten."

    Die Tatsache, dass Otto ihr mitteilt, dass er eine andere liebt, wird mit einem Krokodil-Angriff im Dschungel des Amazonas verglichen? Sorry, da komm ich nicht mehr ganz mit und kann ich auch überhaupt nicht gefühlsmäßig nachvollziehen. Auch steht die Metapher so abgetrennt in einem eigenen Absatz und reißt den Leser aus dem Lesefluss.

    Dialoge: Einerseits gab es viel zu viele Dialoge, d.h. oft waren diese sehr trivial und erfüllten keinen großen Zweck. Auch enthielt er viel Dialekt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Ja, ich weiß, es soll damit authentischer wirken, aber ich empfinde Dialekt störend für den Lesefluss, geht vielleicht nur wenigen Lesern so.

    Und schließlich war der Schluss sehr enttäuschend. Da wartet der Leser das ganze Buch hindurch, dass sich die Liebenden endlich wieder sehen und dann wird die letzte Szene einfach nur angedeutet!?

    Fazit: Ganz interessante Geschichte, die man hätte besser erzählen können. Ich vergebe 2,5 Sterne. Trotzdem bin ich neugierig und werde die Fortsetzung "Ada" lesen.

  6. Cover des Buches Der Gefangene des Himmels (ISBN: 9783596195855)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Gefangene des Himmels

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13
    Als eines Tages ein mysteriöser Fremder in der Buchhandlung Sempere Fermín aufsucht, holt ihn die Vergangenheit ein. Sie bedroht sogar nun sein Lebensglück. Er erinnert sich an sein Leben während der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs und muss sich nun den Folgen stellen. Doch kann er zulassen, dass seine Freunde für ihn büssen müssen?

    Mir gefiel dieser dritter Band von Carlos Ruiz Zafóns Bestseller-Reihe "Der Friedhof der vergessenen Bücher" sehr. Im Vergleich zum Vorgänger war die Geschichte realitätsnaher, nicht so stark mit mystischen Elementen verwoben und man kam den Lieblingscharakteren Vater und Sohn Sempere und Fermín sehr nahe. Dieses Buch schlägt einen tollen Bogen zu Band 1 und 2 und rundet alles ab. Ich bin nun gespannt auf die Fortsetzung, ob sie sich in allem gut einfügt und wie alles sich weiterentwickeln wird.

    Mein Fazit: Bislang mein Lieblingsbuch der Reihe. Wortgewandt wird man ins vergangene Barcelona versetzt und Band 1 und 2 erhälten eine Brücke. 5 Sterne mit Leseempfehlung.
  7. Cover des Buches Das Labyrinth des Fauns (ISBN: 9783733505523)
    Cornelia Funke

    Das Labyrinth des Fauns

     (512)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Vor wenigen Minuten habe ich dieses Buch beendet und bin total begeistert.  Ich weiß das sage ich oft über meine gelesenen  Bücher,  aber auch nur wenn es wirklich so ist.
    Das Labyrinth des Fauns, würde ich als eine schöne Märchen Geschichte für Erwachsene beschreiben, weniger als Jugendbuch .
    Der Grund dafür ist die Brutalität mit der man es in dieser Geschichte zu tun bekommt, aber wie das alles beschrieben war , das Setting ,die Welt und vor allem diese besondere Art eine Geschichte zu erzählen waren grandios.
    Zur Geschichte.
    Wir begleiten Ofelia die auf dem Weg mit ihrer Mutter Carmen in ein neues Leben ist.
    Ofelia hat ihren Vater verloren aber ihre Mutter hat wieder geheiratet und ist hoch schwanger. Der neue Ersatz Vater ist alles andere als ein liebender Ehemann. Er ist ein sehr brutaler Mensch der über Leichen geht , und gerne mit seinen Opfern ein Katz und Maus Spiel spielt.
    Ofelias Leidenschaft sind die Abenteuer und Geschichten aus ihren Büchern, und eines Tages begegnet ihr ein Faun der ihr eine Aufgabe stellt , eine an der sie noch sehr wachsen wird .
    Ofelia war ein toller Charakter aber mein Star des Buches war definitiv Mercedes.
    Warum? Das lest am besten selbst und lasst euch diese Geschichte nicht entgehen .
    Ganz klare Kaufempfehlung und Schatz unter meinen Büchern.😍📖

  8. Cover des Buches Das Labyrinth der Lichter (ISBN: 9783596522156)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Labyrinth der Lichter

     (245)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Ich mag sehr gerne die Reihe von Zafon. Mit Begeisterund habe ich "Der Schatten des Windes", mit Enttäuschung "Das Spiel des Engels" und wieder mit Freude "Der Gefangene des Himmels" gelesen. Und dieser Band war für mich eine wahnsinnige Enttäuschung.

    Es spielt wieder in Barcelona und die Protagonistin und ein Polizist suchen einen verschwundenen Politiker. Aber dann verrennt sich der Autor in Details, der unsympatischen Protagonistin und dem Lokalkolorit.

    Es ist langatmig. Erst ab Seite 150 hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte beginnt. Die Protagonistin ist sehr unsympatisch, sehr farblos und ohne wirklichen Bezugspunkt zum Leser präsentiert worden. Anstatt in die Handlung zu gehen, bauscht der Autor den Stoff auf. Es werden Nebensächlichkeiten, oder unnötige Grausamkeiten detailgenau beschrieben. Der Plot hängt in der Luft und ich fühle mich gelangweilt und habe das Gefühl meine Zeit zu verschwenden.

    Fazit:

    Ein Buch, welches kaum Handlung aufweist, aber dafür sich in Nebensächlichkeiten verrent. Leider für mich eine Enttäuschung. Ich habe es abgebrochen.

  9. Cover des Buches Die Kleidermacherin (ISBN: 9783328100775)
    Núria Pradas

    Die Kleidermacherin

     (15)
    Aktuelle Rezension von: kirsch-mary

    Klappentext:

    Barcelona, 1917. Die hübsche Laia tritt eine Anstellung als Verkäuferin im Textilgeschäft Santa Eulalia an, in dem ihre Mutter als Näherin arbeitet. Laia ist von den luxuriösen Stoffen und schönen Kleidern fasziniert - und von der eleganten Roser. Diese will aus dem traditionsreichen Unternehmen ihrer Familie das erste moderne Modehaus Spaniens machen. Allen sozialen Gegensätzen zum Trotz freundet Laia sich mit der privilegierten Roser an. Doch dann tritt der charismatische Ferrán in ihr Leben - eine Begegnung, die das Leben beider Frauen für immer verändert ...

    Meine Meinung:

    In "Die Kleidermacherin" begleiten wir nicht nur einen Protagonisten, sondern die Autorin lässt nahezu jeden ihrer Charaktere zu Wort kommen. Daraus folgt, dass es häufig zu Sichtwechseln kommt - manchmal sogar mitten in einem Satz. Oft sind die einzelnen Sichten auch nur ein bis zwei Seiten lang.
    Dies führt anfänglich oft zu Verwirrung und man braucht eine Weile, bis man sich daran gewöhnt hat und in das Buch reinkommt.
    Auch springt die Autorin gern quer durch die Zeit. Während der Roman am Anfang noch in der vergangenen Gegenwart spielt, springt sie dann plötzlich in die Vergangenheit und rollt die Handlung bis in die vergangenen Zukunft quasi von hinten auf.
    Jene zeitliche Unterschiede waren zeitweise ebenso verwirrend und manchmal auch sehr unpassend und unnötig.
    Das beides zusammengefasst machte einem den Einstieg in das Buch nicht gerade leicht - vor allem da man fast bis zur Hälfte des Romans brauchte, ehe man sich daran gewöhnt hatte.
    Im ersten Teil fehlt es dem Buch demzufolge sehr an Tiefgang und die Autorin spielt kaum mit den Emotionen ihrer Charaktere.

    Umso überraschter ist man dann, dass es der Autorin in der zweiten Hälfte dann tatsächlich gelingt Spannung aufzubauen und den Leser endlich in die Handlung zu holen.
    Sie verwendet nun nicht mehr so viele Sichtwechsel, sondern konzentriert sich mehr auf die Lebensgeschichte von Laia.
    Somit kann sich der Leser nun endlich in eine Figur hineinversetzen und ihr Schicksal miterleben und mitfühlen.

    Am Ende konnte ich das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, ob Laia all ihre Schicksalsschläge übersteht und doch noch ihr Glück findet.

    Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass sich die Autorin an wahren historischen Begebenheiten orientiert und diese in ihren Roman mit einbezogen hat (z.B.: spanischer Bürgerkrieg...).
    Ebenso wird in den Bemerkungen erläutert, dass es das Modehaus Santa Eulalia tatsächlich gegeben hat und es sogar heute noch existiert. Die Autorin hat sich also auch hier an wahren Ereignissen bedient, was die Geschichte nochmal umso lebendiger gemacht hat.

    Alles in allem hat mich das Buch durch die anfänglichen Schwierigkeiten doch nur halb begeistert, weshalb ich hier nicht mehr als 3 von 5 Sternen vergeben kann- trotz des großartigen Endes.
    Wer sich also für spanische Geschichte und Modegeschichte interessiert, sollte gern zu diesem Buch greifen - sich aber von der ersten Hälfte nicht abschrecken lassen.
  10. Cover des Buches Blutorangen (ISBN: 9783351035945)
    Verena Boos

    Blutorangen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Maria Teresa Molins, genannt Maite, hat es geschafft. Sie hat sich gegen ihren strengen Vater durchgesetzt, verlässt ihre Heimatstadt Valencia und studiert nun in München. Hier lernt sie Carlos kennen, einen spanischstämmigen jungen Mann und verliebt sich in ihn. Bei seinem Großvater Antonio, der sich in München eine neue Existenz aufgebaut hat, stößt sie auf ein Foto eines jungen Mannes in deutscher Uniform. Eine solche Uniform trägt ihr Vater auf einem Foto, dass sie zufällig einmal bei sich zuhause gesehen hat. Nun stellt sie Fragen und beginnt nachzuforschen. Alte Wunden reißen auf und ein totgeschwiegenes Kapitel ihrer Vorfahren kommt immer mehr ans Licht.


    Dies ist kein Roman, den man mal schnell zwischendurch liest. Durch die drei Zeitzonen, durch die er mich führt, brauche ich meine ganze Aufmerksamkeit um dem äußerst interessanten Geschehen folgen zu können. Spannung baut sich auf und hält mich gefangen, nachdem ich die Familienzugehörigkeiten verinnerlicht hatte, bis ich die letzte Seite erreicht und zusammen mit Maite ihr Leben bzw. ihre Vergangenheit und die ihrer Familie aufgearbeitet habe.

    In einer eindrucksvollen, berührenden, bildhaften und sehr lebendigen, hier und da aber auch abgehackten Sprache, was meinen Lesefluss manchmal aus dem Tritt gebracht hat, nimmt mich Verena Boos mit in die Aera Francos und dem spanischen Bürgerkrieg. Mir war bis jetzt nicht bekannt, dass spanische Männer auch im deutschen Krieg gegen Russland dabei waren. Für mich war es sehr interessant zu lesen, wie sich der Bogen der Geschichte von Spanien, wo er schließlich auch wieder endet, über Frankreich nach Deutschland, weiter nach Russland zieht.

    Die Personen finde ich gut beschrieben. Vor allem Maites Vater Francisco und Carlos Opa Antonio, dessen Schicksal mich tief berührt hat, kann ich mir sehr gut vorstellen. Bei der Vielzahl an Personen hätte ich mir hier zu Beginn der Geschichte einen Stammbaum gewünscht, an dem man die Zugehörigkeiten immer mal wieder nachsehen kann.

    Dieses Buch und diese Geschichte wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

  11. Cover des Buches Archipel (ISBN: 9783499291562)
    Inger-Maria Mahlke

    Archipel

     (58)
    Aktuelle Rezension von: KatMa

    Inger-Maria Mahlke legt hier einen Stoff vor, der quasi 100 Jahre Spaniens Geschichte (von 1919 bis 2017) anhand einer Unmenge von Figuren und Familien vor ihren Lesern auseinanderfaltet. Der Schreibstil ist dabei äußert kompliziert und man muss die ganze Zeit konzentriert bleiben. Es beginnt damit, dass die Geschichte "rückwärts" erzählt wird, was für mich wirklich interessant aber nochmal anstrengender war. Dazu kommen all die Figuren, spanischen Ausdrücke, geschichtlichen Ereignisse, Zeitsprünge...unzählige Informationen, die bei mir den ganzen Lesespaß zerstörten. So viele Schicksalsschläge werden beschrieben aber man fühlt dabei nichts! Die Menschen und ihr Schicksal blieben mir gleichgültig. Die vielen nebensächlichen Details machen die Geschichte zwar bildhaft, man weiß genau wo an welchem Platz sich welcher Gegenstand befindet und seinen spanischen Namen aber - und hier wiederhole ich mich gern - all die Umbrüche und familiären Dramen bleiben platt und farblos.

    Für mich war es eines dieser Bücher (vergleichbar vielleicht mit "Nichts weniger als ein Wunder" von Markus Zusak), bei denen man spürt, dass es gut ist, das mich aber einfach nicht packen konnte. Ich musste mich regelrecht durch dieses Buch durchkämpfen.

  12. Cover des Buches Winter der Welt (ISBN: 9783785746875)
    Ken Follett

    Winter der Welt

     (67)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka

    Kommen wir zuerst zum Inhalt: Wir lernen hier die zweite Generation der Familien kennen, die uns schon im ersten Band begegnen. 

    Wir lernen Lews Tochter Daisy kennen, die im Gegensatz zu ihrem Vater zwar ohne finanzielle Sorgen aufwächst, aber aufgrund ihres Vaters nie die gesellschaftliche Anerkennung bekommt, die sie sich wünscht. Als sie wieder einmal eine Niederlage der amerikanischen Gesellschaft einstecken muss, fasst sie kurzerhand einen Entschluss, der ihr Leben grundlegend verändern wird. 


    Daisy hat einen Halbbruder nämlich Greg. Er ist einer der Gründe, weswegen sie und ihre Mutter von der elitären Gesellschaft nie wirklich akzeptiert wurden. Greg scheint ganz nach seinem Vater zu kommen. Ihm sind Macht und Einfluss ebenfalls sehr wichtig. Doch wie wird er an mächtige Positionen kommen? 

    Auch Lews Bruder Grigori hat in Russland inzwischen eine Familie gegründet. Sein Sohn Walodja möchte ebenfalls eine politische Laufbahn starten und muss sich hier immer wieder behaupten. 


    In Deutschland haben Walther und Maud Ulrich inzwischen eine Familie gegründet. Beiden ist es wichtig, ihre Kinder schon früh mit Politik vertraut zu machen und dafür zu sorgen, dass sie Inhalte in Frage stellen und nicht das glauben, was die Medien berichten. Während Carla dem Nationalsozialismus also kritisch gegenübersteht, schließt sich ihr Bruder der neuen aufstrebenden Partei an. Wird Familie Ulrich daran zerbrechen? 


    Mein Lieblingscharakter war eindeutig LIoyd Williams, Ethels Sohn, der dank seiner Mutter, ebenfalls früh mit Politik in Berührung kommt und sich hier auf verschiedenen Ebenen für Gerechtigkeit einsetzt, immer mit dem Ziel die Situation einer bestimmten Randgruppe zu verbessern. Ihr könnt euch wahrscheinlich denken, dass er sich mit seinem Handeln nicht immer Freunde macht. 


    Während ich beim ersten Mal lesen etwas Mühe hatte, mich in der neuen Generation zurechtzufinden, ging es mir beim Hören des Hörbuchs gar nicht so. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich den zweiten Band zeitnah nach Beenden des ersten Bandes gehört habe und mich deswegen nicht neu in den unterschiedlichen Familienverhältnissen orientieren musste. Etwas schade fand ich aber, dass die Protagonist*innen aus dem ersten Band hier nur noch als Nebencharaktere auftreten. Gerade Ethel und Maud, die ich als Protagonistinnen sehr ans Herz geschlossen habe, vermisste ich in diesem Band etwas. 


    Allerdings bekam ich hier und da auch Probleme mit einigen Charakteren, die vermutlich mit den Kürzungen des Hörbuches zusammenhingen. Gerade die Männer fand ich aufgrund ihrer Charakterzüge und damit verbundenen Handlungen sehr austauschbar. Sie erinnerten an ihre Vorgänger aus dem ersten Band und es gab aus meiner Sicht kaum eine Wendung, die mich überraschte. Es wirkte so, als ob hier noch einmal dieselben Konflikte wie im vorherigen Band auftraten, nur, dass es eben ein anderes Setting gab. 


    Was mir inhaltlich aber gefiel war, dass es einen stärkeren historischen Bezug gab, wobei es gefühlt auch unmöglich gewesen wäre, den Nationalsozialismus aus diesem Band herauszukürzen und auf politische Zusammenhänge zu verzichten. 


    Der Vorteil der Hörbuchgestaltung bestand diesmal eindeutig darin, dass ich mich an das Buch kaum noch erinnern konnte und es mir deswegen nicht möglich war, das Hörbuch mit der Buchvorlage zu vergleichen. Die Charaktere schienen mir nach wie vor zwar oberflächlich, allerdings musste das nicht zwingend etwas mit einer Kürzung zu tun haben. 

    Das gekürzte Hörbuch wurde wieder von Johannes Steck gelesen, der mir als Sprecher ziemlich gut gefallen hat. Besonders interessant fand ich, dass es ihm gelang, die Generation, die er im vorherigen Band als jung interpretierte, hier eine Spur älter werden zu lassen. 


    Ken Folletts Schreibstil ermöglichte mir einen schnellen Einstieg in die Geschichte. Was mich hier aber störte war, dass er mehr Szenen beschrieb, in  denen es um körperliche oder psychische Gewalt ging. Einerseits kann ich nachvollziehen, dass diese Szenen nicht fehlen durften, da sie vor allem die Brutalität des Zweiten Weltkriegs hervorhoben. Dennoch war es an einigen Stellen sehr brutal und ich konnte mir Szenen bildhaft vorstellen, die ich mir eigentlich gar nicht vorstellen wollte. Was mich überraschte war, dass mich viele Charaktere nicht erreichen konnten und vergleichsweise oberflächlich dargestellt wurden. 


    Gesamteindruck

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass mir der zweite Band beim ersten Mal lesen nicht so gut gefallen hat. Wenn ich die beiden Hörbücher hingegen miteinander vergleiche, hat mir der zweite Band als gekürztes Hörbuch tatsächlich etwas besser gefallen und das, obwohl ich die Charaktere oberflächlicher fand. 


    Während ich den ersten Band als gekürztes Hörbuch nur dann empfehlen kann, wenn man eine möglichst schnelle Zusammenfassung braucht, finde ich, dass man den zweiten Band durchaus gekürzt hören kann und einem hier gefühlt keien wichtigen Informationen verloren gehen. 



  13. Cover des Buches Wem die Stunde schlägt (ISBN: 9783596903221)
    Ernest Hemingway

    Wem die Stunde schlägt

     (148)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Ich will und kann hier nichts gegen Hemingway sagen, den alten Mann auf dem Meer fand ich großartig. Dieses Kriegs- bzw. Anti-Kriegsbuch ist sicher auch ein guter Roman, mich hat er nur einfach nicht erreicht und so hab ich, nachdem ich merkte, dass es mir nicht gelingt eine Beziehung zu den Figuren, die Rebellen im spanischen Befreiungskampf, aufzubauen, den Roman abgebrochen. Es gibt zu viele andere Bücher, die auf mich warten.

  14. Cover des Buches Weine nicht (ISBN: 9783896675644)
    Lydie Salvayre

    Weine nicht

     (9)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    „[…] daher vertrete er von nun an die Idee einer illusionslosen Utopie – einer Utopie, […] anders gesagt einer unmöglichen, unerreichbaren Utopie, nach der man jedoch unentwegt und bis zum höchstmöglichen erreichbaren Emanzipationsniveau streben müsse.“ (S. 222)


    Es gibt ja immer wieder Bücher, die einen nicht „direkt“ anspringen, sondern sich langsam, von hinten heranschleichend, im Leser oder der Leserin verankern und die dann ihre „Beute“ nicht mehr loslassen.


    So ging es mir mit „Weine nicht“ der französischen Schriftstellerin Lydie Salvayre. Das mag vornehmlich daran liegen, dass wir es bei vorliegendem Buch nicht direkt mit einem Roman zu tun haben. Es ist eher ein „biografisches durchsetztes Aufklärungsbuch“.


    Biografisch deshalb, weil die Autorin, die für dieses Buch im Jahre 2014 mit dem „Prix Goncourt“ ausgezeichnet wurde, die Geschichte ihrer Mutter im Sommer 1936 (dem Beginn des spanischen Bürgerkriegs) zugrunde legt und diese Biografie mit den Erlebnissen des Autors Georges Bernanos auf Mallorca mischt, der seine Erlebnisse in „Die großen Friedhöfe unter dem Mond“ (1938) niederschreibt.


    Dadurch kommt es zu einem aus meiner Sicht überragenden Lehrbuch in Sachen „Spanischer Bürgerkrieg“ – ohne auf Vollständigkeit zu pochen. Jedoch bekommt die geneigte Leserschaft einen ziemlich guten Einblick in den Verlauf des Krieges, die verschiedenen Gruppierungen und verfeindeten Lager und die Gräueltaten der Faschisten, die von der katholischen Kirche allesamt „abgesegnet“ und somit öffentlichkeitswirksam geduldet wurden – beispiellos ekelhaft und menschenverachtend.


    Es kann nicht genug solche Aufklärungsbücher geben; mögen sie die „richtigen“ Leser*innen erreichen und ein Umdenken stattfinden (siehe Zitat).


    5*


    ©kingofmusic

  15. Cover des Buches Das Haus der Tänzerin (ISBN: 9783492302326)
    Kate Lord Brown

    Das Haus der Tänzerin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: antjemue
    In den letzten Jahren konnten mich schon einige Familiensagas regelrecht begeistern. Als ich bei Amazon Vine „Das Haus der Tänzerin“ entdeckte, reizte mich die Kurzbeschreibung und ich bestellte ein Rezensionsexemplar. Von der

    Autorin Kate Lord Brown

    hatte ich allerdings im Vorfeld wieder einmal noch nichts gehört. Auf der Verlagsseite erfuhr ich dann, dass ihr Roman „Das Haus der Tänzerin“ über den spanischen Bürgerkrieg zwar der erste ist, der in deutscher Übersetzung erschien, sie ihr Debüt jedoch mit dem Roman „The Beauty Chorus“ gab, der von Piloten im zweiten Weltkrieg handeln soll. Leider bin ich selbst der englischen Sprache nicht mächtig und konnte aus den Informationen im Netz nicht herauslesen ob das für September 2014 angekündigte weitere deutschsprachige Buch der Autorin „Das Sonntagsmädchen“ dessen Übersetzung ist. Kate Lord Brown wuchs in der englischen Grafschaft Devon auf, studierte an der Universität Durham und am Courtauld Institute und war zunächst als internationale Kunstberaterin tätig. Als sie mit ihrer Familie nach Valencia zog, begann sie mit dem Schreiben. Heute lebt sie in Qatar und arbeitet als Kolumnistin. (Quellen: Amazon und Piper)

    Das Haus der Tänzerin

    2001 – Emma Temple ist nach dem Tod ihrer Mutter und der nicht ganz verarbeiteten Trennung von ihrem langjährigen Lebensgefährten einfach durch den Wind. Sie zieht sich, obwohl ihrer Großmutter Freya davon nicht unbedingt begeistert ist, in ein von ihrer Mutter geerbtes kleines Haus in den Hügeln von Valencia zurück. Im Gepäck hat sie eine Schachtel Briefe ihrer Mutter. Ihre Großmutter und deren Bruder haben zu Zeiten des spanischen Bürgerkriegs dort viel Leid erlebt, aber irgendwie ist sie nicht in der Lage, Emma zu sagen, was damals eigentlich passierte. So findet Emma selbst Stück für Stück die Wahrheit heraus…

    Schreckliche Ereignisse müssen verarbeitet werden

    Zu Beginn dieser jeweils in der dritten Person, allerdings aus verschiedenen Perspektiven erzählten Geschichte hatte ich leichte Orientierungsprobleme. In recht kurzen Kapiteln handeln in Form von Episoden in zwei verschiedenen Zeitebenen ziemlich viele verschiedene Charaktere, die ich erst nach und nach kennenlerne und einordnen kann. Allerdings hatte auch gerade das für mich einen besonderen Reiz, denn es schwirrten mir ja Fragen über Fragen im Kopf herum, die beantwortet werden mussten. Meine Verwirrung dauerte auch nicht allzu lange, in dem Moment, denn in dem mir klar war, wer die Familienmitglieder von Emma sind, nahm die Geschichte für mich an Fahrt auf und das auf beiden Zeitebenen.

    Die historische Ebene war für mich sowieso interessant, weil ich aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs bislang sehr wenig wusste und mich die Geschehnisse rund um Widerstandskämpfer, Opfer, Kriegsfotografen und Sanitäter tief berührten. Aber auch die Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit berührten mich sehr. Das lag vor allem daran, dass ich, obwohl die Geschehnisse um Emma noch wesentlich dramatischer waren, doch einige Parallelen zu meinem eigenen Leben ziehen konnte und mir diese Hauptfigur daher besonders sympathisch war.

    Obwohl das Geheimnis, welches Emma letztendlich herausfindet, für mich nicht ganz überraschend kam, verlor ich nie das Interesse an der Auflösung, da es eng an menschliche Verhaltensweisen in all ihren Facetten geknüpft ist, die einerseits zusammen schweißen, andererseits auch immer zerstören können. Alles in allem hat mir diese Geschichte sehr gut gefallen und ich kann eine klare Leseempfehlung abgeben.

    11. Februar 2014
  16. Cover des Buches Dieser weite Weg (ISBN: 9783518470886)
    Isabel Allende

    Dieser weite Weg

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Dreamlover

    Isabel Allende schreibt in diesem Roman berührend über die Ereignisse des Spanischen Bürgerkriegs und die damit zusammenhängende Retirada nach Frankreich. Roser, hochschwanger und verlobt, wird von Victor im Glauben gelassen, dass ihr Verlobter noch leben würde. Was aber nicht stimmt. Victor ist der Bruder von Rosers Verlobten. Er fühlt sich für Roser verantwortlich und sie auch zu schützen. 

    Dank Pablo Nerudas politischen Engagement können sie mit der Winnipeg nach Südamerika ausreisen. Um überhaupt mitreisen zu dürfen, müssen sie beiden vor der Abfahrt heiraten. Denn es herrschen sehr strenge Vorschriften, wer mitdarf und wer nicht. Das beide aus diesem Grund geheiratet haben, konnte ich nachvollziehen und das Schöne war für mich, dass ich mich in die Figuren hineinversetzen konnte und gleichzeitig auch viel über die Geschichte erfahren konnte. Isabel Allende hat es geschafft, historische Fakten geschickt in einen Roman hineinzuverarbeiten. 

    Aus dem Buch habe ich gelernt, dass es immer einen Weg gibt und es wichtig ist nach vorne zu schauen. Somit auch ein positives Mindset zu bewahren. Die Handlung ist ergreifend und auch spannend, gegen Ende wurde es für mich persönlich etwas in die Länge gezogen. Aber im Großen und Ganzen ein Buch für jede*n, der*die Isabel Allende mag, aber auch gerne Neues über historische Zusammenhänge in Erfahrung bringen will :)

  17. Cover des Buches Wie ein Stein im Geröll (ISBN: 9783453352469)
    Maria Barbal

    Wie ein Stein im Geröll

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Waldmeier

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Conxa, welche früh ihr Elternhaus verlassen musste um bei Onkel und Tante zu leben, welche keine eigenen Kinder haben. Das Buch bleibt sich von Anfang bis Ende treu , es gibt wenige höhen und tiefen was den Schreibstil angeht und lässt sich flüssig lesen. Es erzählt die Geschichte eines langen Lebens , der Abnabelung von zu Hause, eigenen Kindern und Enkeln so wie dem unausweichlichen Tod welcher Conxa in ihrem Leben nicht fern bleibt.  Wie ein einzelner Stein im Geröll ist jeder in irgendeiner Weise , so auch Conxa. Fazit: Eine Lebensgeschichte die erzählt wurde weil sie erzählt werden musste und die den Leser an ein oder anderer Stelle durchaus zum Nachdenken anregt . 

  18. Cover des Buches Auf der Placa del Diamant (ISBN: 9783518374771)
    Merce Rodoreda

    Auf der Placa del Diamant

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Jittery

    Mich hat dieses Buch sehr bewegt. Es spielt zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges in Barcelona. Die Ich-Erzählerin hat von Politik keine Ahnung. Sie hat auch genug damit zu tun, ihr Kinder durchzubringen. Sie kämpft gegen viele Unwegbarkeiten und beklagt sich nicht. Die Sprache ist einfach aber eindringlich und wunderschön. 

    Wirklich beeindruckend!

  19. Cover des Buches Die Stimmen des Flusses (ISBN: 9783518467008)
    Jaume Cabré

    Die Stimmen des Flusses

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Flamingo
    Die „Stimmen des Flusses“ ist eine spannende Familien- und Dorfsaga mit einer großen Portion spanischer geschichtlicher Politik. Auf 666 Seiten verwebt Cabré rd. 90 Jahre spanische Geschichte mit der Geschichte eines Dorfes und einer Familie. Aktueller Aufhänger ist eine Lehrerin, die im Jahr 2002 das Tagebuch eines Lehrers aus den 1940ern findet.
    Geschrieben ist dies in Cabrés üblichem affektiertem Stil, der im Wesentlichen von Leserunfreundlichkeit geprägt ist. Er hat sich allerdings weiter entwickelt von seinem 1996 geschriebenen (aber erst jetzt in 2018 veröffentlichten) Roman „Eine bessere Zeit“. Allerdings muss man immer noch sehr genau lesen, der Autor macht es einem nicht leicht. Manchmal schien es mir auch, er wusste selber nicht, ob er einen anspruchsvollen zeitgenössischen Roman schreiben will oder eine Sex-Schmonzette, die man am Bahnhof kauf. Da kommt für mich sehr ein lüsterner alter Mann durch. Die erzählte Geschichte aber belohnt den Leser und im Grunde bleibt es bis zur letzten Seite spannend.
    Die volle Zahl an Sternen war leider nicht nicht möglich, da der Roman doch teilweise sehr viele Längen hat. Es sind einfach zu viele Baustellen. Selbst die Lehrerin Tina, die im Grunde der Katalysator für die Erzählung ist, hat unglaublich viele Baustellen: Eheprobleme, der Sohn gescheitert, eine Erkrankung und einen Erfinder, der sie permanent dick nennt mit sechs Kilo Übergewicht.
    Man merkt, dass Cabré ein alter Mann ist, der vermutlich ein Frauenbild hat, welches noch sehr tief im vorherigen Jahrhundert verwurzelt ist. Eigentlich werden alle Frauen als Huren oder Flittchen dargestellt. Schade, dass ihm hier nicht eine moderne Frauenfigur gelungen ist, die auch zu mehr Identifikation mit zumindest dieser weiblichen Leserin geführt hätte. Eines der großen Probleme von „Eine bessere Zeit“ war mMn, dass es nicht eine einzige sympathische Figur gab, auf deren Seite man sich schlagen konnte. Hier, in „Die Stimmen des Flusses“ hätte es Tina sein können, aber leider reduziert Cabré sie auf ihre Probleme und ihr Gewicht. Schade.
    Aber trotz diverser Unzulänglichkeiten und eines gewöhnungsbedürftigen Erzählstils ist es ein toller Spanienroman, der gerade in unserer heutigen Zeit an Aktualität nicht zu übertreffen ist. Wer sich z.B. wundert, dass in den USA die evangelikalen Christen einem Abschaum wie Trump immer noch die Treue halten, findet hier die Antwort. Alles, was der Vernichtung der Horden des Bösen (hier konkret Möder, Kommunisten, Atheisten, Freimaurer, Juden, separatistische Katalanen) beiträgt, ist Gott dem Herrn gefällig (lol dass ich als überzeugte Atheistin so einen Schwachsinn schreibe). Und solange Trump der Vernichtung jeglicher liberaler Agenda dienlich ist, wird er für die religiöse Rechte ein guter Christ sein. Und dieses Thema zieht sich auch durch „Die Stimmen des Flusses“. Überhaupt ist das Thema Macht, Macht der Kirchen, Macht des Geldes sehr zentral. Auf alle Fälle ein Roman, der zum Nachdenken anregt.
    P.S.: Ein Mini-Bonus-Pünktchen gibt es für das Lesezeichen mit Personenregister und DEM zentralen Zitat (über den Fluss) des Romans. Das Personenregister hat mich teilweise echt gerettet. 
  20. Cover des Buches Alles, was die Zeit vergisst (ISBN: 9783734102561)
    Julia Navarro

    Alles, was die Zeit vergisst

     (25)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Auf fast 1000 Seiten lernen wir die Protagonistin Amelia intensiv kennen. Ihr Leben von der Jugend bis ins hohe Alter wird sehr detailliert aufgeschrieben und durchaus spannend erzählt, kleinere Längen fallen nicht wirklich ins Gewicht. Als seine Tante ihn aufgefordert wird, sich mit der Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter zu beschäftigen, macht sich der Journalist auf, um den Spuren zu folgen. Ausgangspunkt ist, dass sie ihre Familie verlassen hat, ohne erst einmal wieder von sich hören zu lassen. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ist dies ein Sakrileg und von der Familie nicht zu tolerieren. Ihr Sohn wird sie nie kennen lernen und kann daher seinen Kindern nichts über sie erzählen. Neugierig geworden, soll nun ihr Urenkel ihren Spuren folgen. Der macht sich auf und trifft schnell auf einen anderen Teil ihrer Familie. Nachdem seine Tante das Interesse verliert, macht er in deren Auftrag weiter. Und lernt eine ungewöhnliche Frau mit vielen Facetten kennen, die in der Welt herum gekommen ist. Mehr sei hier nicht verraten,

    Es gibt sehr viele Personen, die in diesem Roman eine Rolle spielen. Die Nebenschauplätze hätten gegebenenfalls etwas reduziert werden können. Der Zeitraum, in dem der Roman spielt, ist sehr weit gefasst und spiegelt fast mehr als ein Menschenleben wieder. Die politischen und wirtschaftlichen Aspekte sind sehr gut recherchiert. Die Protagonistin ist eine mutige  Frau, die viele Stationen in ihrem Leben alleine meistern muss und so einen starken und faszinierenden Charakter bildet. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Lektüre hat mir gut gefallen und ich möchte das Buch weiterempfehlen.

  21. Cover des Buches Mein Katalonien (ISBN: 9783257202144)
    George Orwell

    Mein Katalonien

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)
    Jessie Burton

    Das Geheimnis der Muse

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Ein Gemälde. Zwei Frauen, dreißig Jahre und zwei Kriege zwischen ihnen, sowie jede Menge Geheimnisse.

    Ich habe mich durch dieses Buch mehr gequält als das Lesen zu genießen. Die Geschichte ist durchaus interessant.

    Rassismus war schon im Jahr 1967 ein Thema. Frauen als Kunstschaffende wurden in den 1930er Jahren eher belächelt als bewundert. Aber zwischen den spannenden und angespannten Ereignissen liegen seitenweise Beschreibungen und Monologe. Der Schreibstil wirkte auf mich eher einschläfernd als fesselnd und so hat mich nur die Neugier um eine Aufklärung der Geschichte und Entwirrung der Ereignisse weiter lesen lassen.

    Leser erhält Eindrücke des Lebens in der jeweiligen Zeit: 1967 in London/England/dem Britischen Empire; 1936 in Spanien/Wien/Paris.

    Meine Kenntnisse des Spanischen Bürgerkrieges sind nicht fundiert genug um einschätzen zu können, ob die angegebenen Daten mit den tatsächlichen historischen Ereignissen überein stimmen. Doch die Quellenangaben im Anhang werden es wohl bestätigen.

    Fazit: interessante Geschichte voller loser Fäden, die sich nach und nach entwirren, wenn Leser geduldig genug ist sich durch langweilige Passagen zu quälen.

  23. Cover des Buches Der Spanische Bürgerkrieg (ISBN: 9783570551479)
    Antony Beevor

    Der Spanische Bürgerkrieg

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Manolita6

    Antony Beevor beginnt mit Königin Isabella de Castilla, welche siegreich in Granada einzog. Königin Isabella hatte die Kreuzzüge unterstützt. Hier begann quasi bereits die Unzufriedenheit des Volkes, welches in Armut lebte.Armee, Kirche und der Adel musste von der armen Bevölkerung unterstützt werden.Dieser Zustand hatte sich auch im Jahr 1936 nicht geändert.Die Lage für die Menschen in Spanien wurde immer schwieriger und auswegloser, bis letztendlich der Putsch aus dem Jahr 1923 zu den Vorboten des Bürgerkrieges wurde. Weitere Konflikte waren unvermeidbar und so mündete das Ganze im Aufstand der Generäle 1936, bei dem Franco das Kommando über die Afrika Armee übernimmt.Im Laufe der Zeit gewinnt Franco mächtige Verbündete wie Mussolini und Adolf Hitler. Adolf Hitler kann im spanischen Bürgerkrieg zum ersten Mal seinen „Blitzkrieg“ einsetzten indem er Franco zur Unterstützung seine Legion Condor entsendet. Dabei wurde Hitlers „Stuka“ zum ersten Mal eingesetzt. Guernica wird dabei dem Erdboden gleich gemacht.Und was mir bis dahin selbst nicht bekannt war ist, dass sogar eine irische Brigade mit 700 Mann an Francos Seite kämpfte.

  24. Cover des Buches Die Frauen von La Principal (ISBN: 9783458362579)
    Lluís Llach

    Die Frauen von La Principal

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Ein großes, renommiertes Weingut mitten in der spanischen Provinz. Ein Vater, der von fünf Kindern nur eine Tochter hat und genau an diese das untergehende Geschäft vererbt, wodurch er sie  dem schillernden Leben in Barcelona fernhält. Ihr Name ist Maria und obwohl sie innerlich vor Wut schäumt, nimmt sie die Herausforderung an, denn eines steht nach dem plötzlichen Tod des Vater fest: Sie erbt nahezu alles, während sich Ihre Brüder, allen voran der Erstgeborene, hintergangen fühlen. Maria steigt zur uneingeschränkten Herrscherin des Weingutes und des ganzen Dorfes auf, sie wird gefürchtet und geachtet und spielt ihre Macht klug aus, die Sie an Ihre Tochter Maria weitergibt, die diese an ihre Tochter Maria weitergibt... Und doch überschattet ein zurückliegendes Ereignis die Idylle im Dorf: Eines Tages steht ein Polizist vor der Tür und will einen Mord aufklären.

    Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in den Roman hineinzukommen, da es sich ziemlich zog und ich vor allem mit den vielen Marias so meine Probleme hatte. Zwischendurch gab es Längen, obwohl das Buch nicht sonderlich dick ist und über mehrere Generationen berichtet, es konnte mich nicht richtig erreichen. Gegen Ende hin wurde es dann jedoch besser und flüssiger und auch für mich interessanter.

    Eine ganz nette Lektüre für Zwischendurch, aber gepackt hat es mich nicht.

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