Bücher mit dem Tag "spannen"
54 Bücher
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.197)Aktuelle Rezension von: sumaDer zweite Band der Reihe konnte mich leider nicht überzeugen.
Die Charaktere sind in diesem Buch nicht besser geworden, sie waren sehr distanziert. Auch die Liebesgeschichte habe ich ihnen nicht wirklich abgekauft.
Durch die Neublütler, geriet der ganze Rest stark in den Hintergrund und das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen.
Ich werde diese Reihe nicht mehr weiterlesen.
- Sebastian Fitzek
Abgeschnitten
(2.113)Aktuelle Rezension von: xeni_590Sie ist eine 5 von 5
Wieder mal ein echter Burner!
Also, was dieses Duo auf die Beine gestellt hat, ist echt krass. Habe das Buch förmlich inhaliert, weglegen sehr schwierig! XD
Die Handlung ist mega spannend und auch die perspektivenwechsel in den ungünstigsten Situationen sorgen dafür, dass es nur noch spannender wird. An sich muss man auch sagen, dass wenn man das Buch gelesen hat. Man irgendwie. Also zumindest ich das Bedürfnis hat zu weinen, weil es halt echt so ungerecht ist. Also verbessert mich gerne, aber das letzte fallbeispiel auf der allerletzten Seite. Sowas ist doch nicht fair!
Die Charaktere sind auch echt cool. Der Plot mit Linda gegen Ende hin fand ich echt crazy, aber noch verrückter und überraschend fand ich den von Paul! Damit hatte ich so Null gerechnet xD
Insgesamt auf jeden Fall ein top Thriller, hatte aber auch nichts anderes erwartet <3
- Kiera Cass
Selection – Der Erwählte
(3.849)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Im Casting um den Platz als Frau an der Seite des Prinzen sind noch fünf Kandidatinnen übrig geblieben. America ist sich weiterhin nicht sicher, wem ihr Herz mehr gehört, Maxon oder ihrer Jugendliebe Aspen. Sie muss sich nun endlich entscheiden und dann für denjenigen kämpfen, bevor es zu spät ist.
Meine Beziehung zu dieser Reihe wird leider mit jedem Teil schwieriger. Die Storyline hat weiterhin eine große Sogwirkung auf mich, aber das Verhalten einiger Personen ist für mich nicht entschuldbar und total überzogen. Was Maxon teilweise für Sprüche America gegenüber fallen lässt (und sie sich dann auch gefallen lässt, zum Beispiel "Ich bitte dich, America, du hast schon so viele dumme Dinge gesagt und getan, da überrascht es mich schon ein wenig, dass du überhaupt noch so etwas wie Scham empfinden kannst" S. 35), hat mich richtig wütend gemacht und das Drama zum Ende des Buches hin war absolut inszeniert und unglaubwürdig überzogen. Der Prinz ist mir im Laufe der Geschichte immer unsympathischer geworden und dass America das nicht nur hingenommen hat, sondern auch noch die Schuld bei sich selbst gesucht hat, geht einfach gar nicht. Er hat mehr von seinem Vater in sich, als er denkt. Da stand Aspen dieses Mal tatsächlich wesentlich besser da als treuer Freund und selbst die Beziehungen zwischen den Frauen haben sich zum Positiven verändert. Zum Schluss kam das Ende etwas zu abrupt und die Ereignisse überschlugen sich, so dass ich erstmal Zeit brauchte, um alle Geschehnisse nochmal Revue passieren zu lassen.
Gerade für junge Frauen finde ich das vermittelte Bild von Liebe und Zuneigung in dieser Reihe sehr schwierig. Wenn man das ausblenden und kritisch einstufen kann, wird man jedoch sehr gut unterhalten.
- Sebastian Fitzek
Der Seelenbrecher
(3.434)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Mit Der Seelenbrecher beweist Sebastian Fitzek eindrucksvoll, warum er zu den unangefochtenen Meistern des Psychothrillers zählt. Das Werk entfaltet von der ersten Seite an eine beklemmende Atmosphäre, die einen förmlich in den Bann zieht. Die Ausgangslage – drei Frauen, deren Seelen auf grausame Weise gebrochen wurden – ist nicht nur faszinierend, sondern psychologisch intensiv und verstörend zugleich.
Besonders stark wirkt die Kulisse der Geschichte: die abgeschottete Teufelsberg-Klinik, eine psychiatrische Einrichtung, in der nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die rätselhaften Ereignisse, die unheimliche Stimmung und die ständige Unsicherheit darüber, wem man trauen kann, halten die Spannung konstant auf höchstem Niveau.
Der vermeintliche Fall um Sophia, die im Verlauf des Romans als das vierte Opfer des Seelenbrechers gilt, entwickelt sich zum Herzstück der Handlung. Fitzek gelingt es meisterhaft, die Lesenden auf eine falsche Fährte zu locken. Die spätere Enthüllung, dass Sophia in Wahrheit selbst der Seelenbrecher ist, trifft wie ein Schlag und bildet den schockierenden Wendepunkt des Romans. Ihr Motiv – die Rache für ihre Tochter Marie – gibt der Geschichte eine tragische Tiefe. Besonders erschütternd ist die Enthüllung, dass Dr. Nicholas Habermann, Sophias Kollege und gleichzeitig Maries Vater, eine zentrale Rolle in ihrem Rachefeldzug spielt.
Der Seelenbrecher ist ein Werk, das durch seine düstere Atmosphäre, seinen clever konstruierten Plot und seine überraschenden Wendungen überzeugt. Es ist ein Thriller, der nachhallt und den man nur schwer aus der Hand legen kann.
Ein absolut empfehlenswerter Psychothriller.
- Josephine Angelini
Fates & Furies 3. Unleashed
(2.785)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieDer letzte Band dieser Reihe hat mir nicht so gefallen. Es gibt zu viele Stellen die sich unnötig ziehen und dann wiederum wird das Ende in gefühlt 2 Zeilen gequetscht und lässt auch noch Tausende von Fragen offen. Es gab allgemein einige Dinge die mir persönlich nicht gefallen haben, gewisse Charakter Entwicklungen usw. Ich habe aber schon um Welten schlechtere Bücher gelesen und eventuell lese ich die Reihe in ein paar Jahren auch noch Mal. Damit möchte ich nicht sagen das mir das Buch nicht gefallen hat. Es ist okay und lohnt sich trotzdem als Abschluss der Reihe gelesen zu werden.
Ich würde mir wünschen dass die Autorin ein kurzes Büchlein nochmal raus bringen und alle offenen Fragen klären würde. Wird zwar niemals passieren aber man darf ja träumen.
Was mir allerdings SEHR gut gefallen hat ist das am Ende des Buches ein detaillierter Glossar vorhanden ist. Ich habe schon viele Bücher gelesen und ich würde mir wünschen dass jedes Fantasy-Buch so einen hätte (oder überhaupt einen). Allein nur dafür verdient das Buch einen Stern mehr
- Tanja Heitmann
Morgenrot
(776)Aktuelle Rezension von: Simba99Irgendwie bin ich absolut nicht mit den Charakteren warm geworden. Man erfährt so wenig über sie und irgendwie wurden mir beide Hauptcharaktere im laufe der Geschichte immer unsympatischer. Ich war ziemlich genervt davon wie Adam mit ihr umgeht und dass Lea das alles so mit sich machen lässt. Mit Romantik hat das meiner Meinung nach nix zu tun.
Die weiteren Bucher werde ich auf jeden Fall nicht lesen!
- Kate Morton
Das Seehaus
(390)Aktuelle Rezension von: KiraNearTitel: Das Seehaus
Autor*in: Kate Morton
Erschienen in Deutschland: 2016
Originaltitel: The Lake House
Erschienen in Australien: 2015
Übersetzer*in: Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Weitere Informationen:
Genre: Historisch, Krimi, Drama, Hetero
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Seiten: 624
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-35946-8
Verlag: Verlagsgruppe Random House GmbH
Rezensionsexemplar: Nein
Inhalt:
Cornwall 1933: Alice Edevane fiebert dem prachtvollen Mitsommernachtsfest ihrer Familie entgegen. Nicht ahnend, dass in dieser Nacht ein Kind verschwinden und ihre Welt zusammenbrechen wird. Siebzig Jahre später stößt dile Polizistin Sadie auf ein verfallenes Haus am See. Erst jetzt kommt ans Licht, was in jener Nacht wirklich geschah ...
Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Das Buch war auf jeden Fall bei den vielen Büchern dabei, die ich damals im Herbst 2023 geschenkt bekommen habe, da bin ich mir sicher. Dementsprechend lag es auch ein wenig länger auf meinem SuB, aber das macht ja nichts, jetzt bin ich ja dazu gekommen, es zu lesen. Lieber später als nie, nicht wahr? Tja und für solche Bücher bin ich ja immer zu haben, besonders, wenn es ein Krimi ist, der sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit spielt. Die Idee fand ich gut, die Umsetzung leider eher so mittel.
Dass das Buch in zwei verschiedenen Zeitebenen spielt, finde ich ja super, denn so kann man in der Gegenwart miträtseln, und überlegen, was da jetzt genau passiert ist. Gleichzeitig geht man in der Vergangenheit mit und sieht, wie sich gewisse Dinge, die in der Gegenwart ja bereits ein fester Fakt sind, überhaupt zustande gekommen sind. Daher wirkt es hier und da auch immer so, als würde man an zwei Büchern gleichzeitig lesen. Es gibt immer wieder Verwirrungen und ich wurde oft genug auf die falsche Fährte gelockt, normal mag ich das ja bei Krimis. Oder generell bei Büchern.
Denn irgendwann wurde es dann doch übertrieben viel mit den falschen Fährten und den Plotttwists. Irgendwann kommt dann auf einmal ein ganz anderer Charakter ins Spiel, der davor die meiste Zeit eher unwichtig war und das Ganze wirkt auf mich dann ein wenig übertrieben. Als wäre erstmal eine andere Story geplant gewesen und dann wurde mitten im Schreiben ein Kurswechsel angestrebt. Zwar ergibt alles dann früher oder später Sinn, dennoch könnte man auf manches davon verzichten. Genauso auch einen Plottwist am Ende, es gibt keinerlei Zeichen bzw fast keine Zeichen dafür, und dann taucht ein Geheimnis über einen Charakter auf, wo man sich denkt: So viel Zufall kann es doch nicht geben.
Außerdem wurde ich mit den Charakteren nicht zu 100% warm, dafür wurde mir das Bild, das ich von den Charakteren gewonnen habe, viel zu oft umgedreht und umgeändert. Am Ende bin ich auch nur geblieben, weil ich wissen wollte, was jetzt mit dem Kind passiert ist. Und das Rätseln dazu hat Spaß gemacht.
Fazit:
Das Buch ist vollkommen in Ordnung, aber es ist jetzt nichts besonderes, finde ich. Auf eine Seitenstory hätte man ruhig verzichten können, das hat das Buch nur unnötig verlängert, aber gut, es ist nun mal mit dabei. Allerdings wäre das Buch jetzt keins, das ich nochmal lesen wollen würde. Von mir bekommt das Buch insgesamt drei Sterne.
- Pierce Brown
Red Rising - Tag der Entscheidung
(164)Aktuelle Rezension von: gosureviewsManche Romane betreten die Bühne mit dem Anspruch, zu unterhalten. Andere kommen mit dem ungleich schwereren Versprechen, etwas zu Ende zu führen. Tag der Entscheidung gehört entschieden zur zweiten Kategorie. Pierce Brown steht hier vor der heikelsten Aufgabe jeder großen Saga: dem Abschluss. Und er wählt nicht den bequemen Weg der Glättung, sondern den riskanten der Konsequenz.
Was diesen Roman so wirkungsvoll macht, ist seine Weigerung, sich auf ein einziges Register festlegen zu lassen. Die Geschichte ist laut, brutal und spektakulär, aber sie lebt nicht vom Lärm. Im Zentrum steht eine Figur, die längst aufgehört hat, an einfache Antworten zu glauben. Darrow ist kein revolutionäres Posteridol mehr, sondern ein Mann, der unter der Last seiner Entscheidungen sichtbar leidet. Seine Entwicklung ist kein Aufstieg, sondern ein Abstieg in Verantwortung, Zweifel und moralische Grauzonen. Gerade darin liegt seine erzählerische Glaubwürdigkeit.
Brown beweist ein feines Gespür für Dramaturgie, indem er Überraschungen nicht als Selbstzweck einsetzt. Die Handlung schlägt Haken, täuscht Sicherheiten vor und reißt sie im nächsten Moment ein, ohne jemals die innere Logik der Welt zu verraten. Nichts wirkt willkürlich, alles fühlt sich verdient an – auch das Leid. Der Autor scheut weder Verluste noch irreversible Entscheidungen, und genau das verleiht dem Roman seine Schärfe. Krieg wird hier nicht romantisiert, sondern als ein Prozess gezeigt, der selbst die Sieger beschädigt.
Bemerkenswert ist zudem die emotionale Balance. Zwischen Verrat, Tod und politischem Kalkül finden sich Inseln der Nähe, die umso stärker wirken, weil sie nicht garantiert sind. Freundschaft ist in diesem Buch kein dekoratives Element, sondern ein Rettungsanker in einer Welt, die systematisch entmenschlicht. Diese Beziehungen verleihen der Geschichte ihr Herz, ohne ihr die Zähne zu ziehen.
Das Ende schließlich verweigert die große Erlösung. Tag der Entscheidung schließt einen erzählerischen Bogen, aber es schließt keine Wunden. Der Roman endet nicht mit Gewissheit, sondern mit einem Zustand des Dazwischen – Hoffnung, die existiert, aber nicht triumphiert. Genau darin liegt seine Reife. Brown traut seinen Lesern zu, mit Ambivalenz zu leben.
Als Abschluss der ersten Trilogie ist Tag der Entscheidung eindrucksvoll, unbequem und emotional fordernd. Es ist ein Roman, der nicht gefallen will, sondern standhält. Und der zeigt, dass Science-Fiction dann am stärksten ist, wenn sie den Blick nicht auf ferne Sterne richtet, sondern auf die Risse im Menschen. - Carlos Ruiz Zafón
Der Fürst des Nebels
(262)Aktuelle Rezension von: BuchingersDer Fürst des Nebels von Zafon ist sein erstes veröffentlichtes Buch gewesen und gleichzeitig der erste Band der Nebel Trilogie.
Wir begleiten den jugendlichen Max und seine Familie, die vor dem Krieg in einen kleines britischen Dorf an der Küste fliehen. Und dort geschehen eigenartige Dinge... ob sie mit dem Haus zusammenhängen, einer adoptierten Katze oder mit dem Schiffswrack, welches an der Küste vor dem kleinen Dorf liegt. Zafon hat hier wunderbare Elemente eingebaut, die er zum Leben erweckt! Gleichzeitig schafft er es jedoch auch, dass das Buch nicht gleich zu überladen ist mit irrsinnigen Ereignissen.
Die Geschichte ist mystisch, gruselig und gleichzeitig spannend. Die Figuren hat Zafon in diesem Fall nicht ganz perfekt ausgearbeitet, aber sie sind ausreichend erklärt, sodass man mit ihnen gut durch die Geschichte kommt und genügend Sympathie für sie entwickelt.
Der Fürst des Nebels hat auch schon die klassischen "Zafon" - Züge. Unvergleichlich, wie nur er es kann, schreibt er in einem schönen malerischen Stil und erschafft Orte, die man sich sehr gut vorstellen kann. Zudem hat er schon in diesem Buch die klassische geheimnisvolle Note, die man wohl aus der Barcelona - Reihe kennt.
Das Ende ist auch in diesem Buch (klassisch Zafon) nicht direkt vorhersehbar und lässt (obwohl es schon das Ende ist) kleinere Rätsel offen.
Ich habe das Buch sehr gemocht, es ist allerdings (noch) nicht so gut wie die anderen Bücher von Zafon. Man merkt, dass es eben das Debüt ist. Trotzdem absolute Empfehlung! Daher 3/5*
*Kleine Anmerkung noch am Rande: Die drei Bände der Nebeltrilogie sind komplett unabhängig von einander! Man kann sie in beliebiger Reihenfolge lesen oder auch eines auslassen, da sie nicht aufeinander aufbauen.
- C.I. Harriot
Symantriet - Das Erbe der Vergangenheit
(77)Aktuelle Rezension von: RhodeHierbei handelt es sich um den ersten Teil der Symantriet Reihe. Das Cover mit den Farben finde ich wunderschön. Die Geschichte ist spannend, Magisch und interessant. Ich bin begeistert von dem Buch. Sie handelt von Intrigen, Macht, Magie und Freundschaft. Das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen und es war so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen mochte. Die Geschichte wird aus mehreren verschiedenen Sichtweisen erzählt, was ich toll fand. Die Welt rund um Symantriet und die Charaktere konnte ich mir sehr gut vorstellen. Die Hauptcharaktere waren mir auf Anhieb sympathisch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht und sehr gut zu lesen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
- Stefan Bachmann
Palast der Finsternis
(243)Aktuelle Rezension von: thrill.tasticIn "Palast der Finsternis" werden fünf Jugendliche nach Frankreich geholt, um einen geheimnisvollen unterirdischen Palast zu erforschen und schon zu Beginn habe ich mich gewundert, warum so junge Leute für eine so bahnbrechende Expedition ausgewählt werden. Klar, sie sind alle 16 bzw. 17 Jahre alt und studieren schon sonst was, statt noch zur Highschool zu gehen (🤨) aber trotzdem...
Zum Glück geht es der Protagonistin Anouk genauso wie mir, denn auch ihr kommt das alles komisch vor.
Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und das ist für mich ganz klar der größte Pluspunkt. Ich mag sie sehr, diesen frechen Sarkasmus und Zynismus.
Leider hat mich die Handlung null komma null überzeugt.
Es ging flott zu lesen aber ich finde, dass angesichts der völlig absurden Situation, in der die Figuren sich wiederfinden, viel zu lange nur ganz kleine Informationsbrocken hingeworfen werden, ohne dass auch wirklich mal was aufgeklärt wird.
Zwar kommt am Ende alles zusammen aber mir war es zu albern und zu weit hergeholt.
Ich hätte so gerne noch etwas Schauriges zu Halloween empfohlen aber zu 3⭐ kann ich mich nicht durchringen, 2⭐ von mir. - Jonas Winner
Murder Park
(322)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannInhalt:
Zodiac Island - Der Vergnügungspark der sich mit den Themen der Sternzeichen auseinander setzt. Er ist einer der beliebtesten Freizeitparks, bis eines Tages ein Serienkiller auf Jagd geht und 3 Opfer fordert. Nach den schrecklichen Ereignissen wird Zodiac Island geschlossen.
20 Jahre später soll der Freizeitpark in neuem Glanz erstrahlen - als Murder Park. Ein Ort, der mit den Ängsten der Menschen spielt.
Paul Greenblatt gehört zu den 12 Personen, die diesen Park vorab testen sollen. Ein ganzes Wochenende verbringt die Gruppe auf der Insel. Doch niemand weiß, dass das Morden noch nicht sein Ende gefunden hat. Ein Kampf ums Überleben beginnt, denn die Fähre zur sicheren Küste kommt erst in 3 Tagen...
Nachdem ich immer wieder über dieses Buch gestolpert bin bei verschiedenen anderen Bloggern und viele positive Stimmen dazu gehört habe, wurde ich neugierig.
Murder Park verliert leider in vielen Punkten und konnte mich absolut nicht überzeugen.
Die Story ist an vielen Stellen sehr chaotisch. Einen wirklichen Spannungsverlauf konnte ich nicht erkennen. In einem Moment war die Stimmung noch sehr ruhig und im nächsten Satz ist jemand tot. Dabei werden die Morde so platt und tonlos dargestellt, als ob man sich über das Wetter unterhält. Mir hat dabei einfach der Nervenkitzel gefehlt. Der Aufbau, der langsam in die Richtung führt, dass jemand sterben könnte. Die Ungewissheit, ob es vielleicht eine Chance für das Opfer gibt. Die Morde selber wurden auch nie beschrieben, wie so vorgefallen sind, was genau passiert ist. Kein Kampf mit dem Mörder, sondern einfach nur eine Leiche. Das hat in meinen Augen den Lesefluss sehr monoton gehalten und mich oftmals ziemlich unzufrieden gelassen.
Und sorry, aber das Ende?! In meinen Augen total unlogisch. Kann ich einfach nicht nachvollziehen. Ich glaube, den Plottwist-Effekt, den Winner damit erzielen wollte, habe ich soweit verstanden. Allerdings ist er damit voll am Ziel vorbeigeschossen. Der Plottwist war für mich weder überraschend noch sinnvoll. Mich hat es mehr verärgert und genervt. Das war genau das Ende, von dem ich von Anfang an gehofft habe, dass es nicht passiert.
Was mich fast noch mehr gestört hat, als die unstrukturierte Handlung war der Aufbau der Dialoge. Der Schreibstil Winners packt mich generell nicht so, da er sehr oberflächlich und sprunghaft auf mich gewirkt hat. Aber die DIALOGE! Komplett unrealistisch. Ich kann mir einfach keine Situation vorstellen, in denen sich Menschen so unterhalten würden. Die Grammatik, die Ausdrucksweise, nichts davon wirkt auch nur ansatzweise authentisch. Mehr als einmal haben mich diese Dialoge auch komplett aus dem Lesefluss gerissen. Auch der Aufbau der Dialoge, in welche Richtung sie sinngemäß führen sollten, war oft nicht nachvollziehbar. Die Charaktere haben Schlüsse aus den Aussagen der anderen gezogen, die ich selbst nach mehrmaligen lesen nicht erkennen konnte.
Keiner der Charaktere hat auf mich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Ich konnte niemanden eine Persönlichkeit zuordnen. Die Protagonisten wirkten total gekünstelt und haben einfach so reagiert, wie es scheinbar notwendig war um die Handlung weiterzubringen. Man baut keine Bindung zu den Personen auf und damit wirken die Morde noch weiter entfernt, als sowieso schon.
Fazit:
Für mich war dieser Thriller leider ein absoluter Reinfall. Kein Spannungsbogen, unauthentische Dialoge, Charaktere ohne Persönlichkeiten. Ein oberflächlicher Schreibstil, der einen nicht mit sich reißt und leider oftmals eher langweilt. Selbst die Idee selber habe ich mir anders vorgestellt und das was Winner daraus gemacht hat, ist leider nichts für mich gewesen. - Karl Olsberg
Boy in a White Room
(134)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZusammenfassung:
Im Mittelpunkt der Story steht der 15-jährige Manuel, der alleine in einem seltsamen weißen Raum aufwacht und ganz offensichtlich sein Gedächtnis verloren hat. Er weiß weder wer er ist, noch wie er überhaupt in dieses Zimmer gelangte. Seine einzige Möglichkeit der Kommunikation ist eine körperlose künstliche Stimme, die sich Alice nennt. Die Dinge, die er im Laufe der Zeit über sich und sein angebliches Schicksal erfährt, zweifelt er zunehmend an und fortan ist er damit beschäftigt sich selbst zu retten und die verwirrende Wahrheit heraus zu finden.
Mein Leseeindruck:
Der Roman startet stark und spricht mit seiner komplexen Handlung nicht nur jugendliche Leser an. Eine der Kernfragen ist es, wie man Realität von Illusion und Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Künstliche Intelligenz nimmt einen großen Raum ein und der Autor wirft immer mal wieder philosophische Fragen diesbezüglich auf.
Die Geschichte ist definitiv spannend, verliert sich aber leider zunehmend in einer viel zu stark konstruiert wirkenden Handlung. Zu viele Plot-Twists, zu viel Verwirrspiel, zu viele Möglichkeiten .... die Informationsdichte gegen Ende ist einfach überwältigend. Das war mir persönlich dann doch einfach etwas ZU viel.
Das Ende bleibt offen, das sollte man wissen um Enttäuschungen zu vermeiden. Aber schließlich handelt sich um eine Reihe, bestehend aus drei Bänden. Und ich meine, trotz der erwähnten Schwächen hat mich die Story soweit für sich gewonnen, dass ich nun auch wissen möchte, wie es weiter geht.
- Jeff Menapace
Das Spiel - Opfer
(103)Aktuelle Rezension von: Reading_Love~ KLAPPENTEXT ~
Am idyllischen Crescent Lake im Amerikanischen Hinterland ist die Welt noch in Ordnung. Vor der Kulisse des malerischen Sees findet sich in wild-romantischer Umgebung eine Siedlung von Ferienhütten. Hier will Familie Lambert ein entspanntes Wochenende verbringen: Mit Angeln, Barbecue und Freizeitspielen. Auch die beiden Fannelli-Brüder haben sich zum See aufgemacht. Auch sie möchten das Wochenende genießen. Auf ihre Art. Mit Spielen. Bösen Spielen. Und ihre Mitspieler haben sie schon auserkoren...
~ AUTOR ~
Jeff Menapace, geboren in Philadelphia, verbringt seine meiste Zeit damit, Bücher zu schreiben und sich Horrorfilme anzusehen. Mit seiner Spiel-Trilogie wird er in Amerika als neuer Stern am Horrorhimmel gefeiert. Er liebt Martial Arts, die 3 Stooges und ist überzeugt davon, dass The Texas Chainsaw Massacre von 1974 der größte Film aller Zeiten ist.
~ MEINUNG ~
Ein toller Auftakt in eine neue Trilogie. Das Buch war für mich persönlich jetzt nicht der "oberhammer" aber auch nicht "grotten schlecht". Ich fand es gut auch wenn mich so manche Sachen ein wenig gestört haben. Ganz schlimm fand ich zu Anfang, dass man schon wusste wer seine bösen Spielchen treiben wird. Erst dachte ich mir, dass somit die ganze Spannung dahin war, aber nein, dass war sie nicht. Ganz im Gegenteil trotz das man es ziemlich früh erfährt ist alles so geschickt zusammen gestrickt, dass für den Leser die Spannung erhalten bleibt. Auch habe ich viel spekuliert und mir das schlimmste ausgemalt und es kam doch ganz anders, als es sich spekulieren lassen hat.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir auch sehr gut und da das Buch ein offenes Ende hat und noch zwei Teile erscheinen werden bin ich schon gespannt, wie die bösen Spielchen weiter gehen.
Das Buch bekommt 3 von 5 Sternen.
- David Baldacci
Der Killer
(83)Aktuelle Rezension von: Tanja_WueEin Auftragskiller, der gefühlt die Welt rettet. Es war eine tolle Story, mit viel Action, Spannung und Ermittlungsarbeit. Ohne große bam bam, also einer Wendung oder Ereignisse nach einander. Aber dennoch hat mir vor allem der Protagonisten gefallen. Sehr authentisch und mitfühlend! Hat mir wirklich gut gefallen.
- Andreas Winkelmann
Killgame
(84)Aktuelle Rezension von: CherryFairyCover
"Wenn" die Geschichte schneller zum Titel des Cover gekommen wäre und nicht erst gefühlt im letzten Drittel des Buches, wäre das Cover passend,... da aber das Buch sich so extrem in die Länge gezogen hatte und die "Jagd" viel zu kurz kam, finde ich es nicht gut gewählt, denn ich hätte mir bei so einem Cover eine Story vorgestellt, wo es mindestens 2/3 um den Titel geht und nicht um irgendwelche Charakterbeschreibungen oder anderen Abweichungen...
Story
Nia, die Nichte von Dries Torwellen wendet sich von ihrer Familie ab und will ein neues Leben beginnen,... doch läuft diese neue Planung nicht so wie gedacht und so landet sie als Spielfigur in einem mörderischen Spiel.
Ihr Onkel versucht auf eigene Faust sie nun zu finden....
Meinung
Ich kenne bereits " Die Zucht" von Andreas Winkelmann und war hell auf begeistert, also ging ich davon aus, dass mich Killgame bestimmt auch begeistern wird.... Aber leider erkannte ich den Stil überhaupt nicht wieder...
Schon der Anfang zog sich echt in die Länge...
426 Seiten die in 4 Hauptteilen unterteilt sind, wovon aber nur wenn es hoch kommt 1 1/2 Teile mit der Jagd zu tun hatten,... und die begann wirklich erst im 3 Teil...
Die ersten 150 Seiten konnte man sich noch einen sehr detaillierten Eindruck über die Charaktere machen, bis hier hin war für mich noch alles okay, weil ich da noch dachte, okay sehr detailliert, vielleicht ist das so genau, um den Charakteren mehr Tiefe zu geben....
Doch es blieb nicht dabei... Es wurden Geschichten eingebaut, die sowas von unwichtig für den Hauptverlauf waren, dass diese ganzen Nebengeschichten einfach nur dafür gesorgt haben, vom Spannungsteil abzulenken und diese waren dann auch sehr zäh... Bei ca. 40% des Buches war ich schon kurz davor abzubrechen, weil ich einfach keine Lust mehr hatte weiter zu lesen...
Es kamen immer mehr skurrile Geschichten dazu u. A wurde es dann auch noch spirituell und gestört.... Und dann wurden zusätzlich auch noch Geschichten ausgepackt, die wieder nichts mit dem Geschehen zu tun hatten, dafür aber für einen Schock oder Ekelfaktor sorgen sollten... Z.B eine Beschreibung aus der Kindheit von Dries und seiner Zwillingsschwester, wie er eine Katze mit einem Brett erschlagen musste, weil zuvor Hunde die Katze schlimm zerfetzt haben...
(Warum muss das in die Story rein? Wer will schon sowas lesen?) Das hatte überhaupt keinen Einfluss auf die Story. Es war für mich nur grausam sowas zu lesen...
Auch das Dries immer spirituellen Kontakt zu seiner Zwillingsschwester hatte, die immerhin schon 11 Jahre tot ist, fand ich ehr langweilig als spannend...
Nebenbei war Vergewaltigung und gestörter Sex, wo eine aus der Jagdgruppe auf "brutalen Sex" steht auch unnötig...
Fazit
Ich bin einfach so enttäuscht und hoffe das Killgame der einzige Flop von Winkelmann war, denn eigentlich finde ich seinen Stil und seine Storys echt spannend,... Killgame gehörte leider nicht dazu, wirklich sehr schade, deshalb kann ich hier keine Empfehlung aussprechen...
Ich werde allerdings die Lieferung und Haus der Mädchen noch von ihm lesen und hoffen das es da wieder spannender wird :-)
- Hans Koppel
Gequält
(35)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerHans Koppel - Gequält
(Das war ich übrigens auch..beim lesen)
Heyne Verlag, 368 Seiten
Was passiert:
Es geht um eine Frau namens Sarah, die sich im Pornogeschäft betätigt. Nicht als Tänzerin, nein, sie ist der Boss und eine blutrünstige Killerin, die wortwörtlich über Leichen geht. Es wäre vermutlich nie aufgefallen, wenn nicht der Journalist, Calle Collin, durch einen Zeitungsartikel vieles ins Rollen bringt. Die Polizei wird aufmerksam und das Rennen zwischen Tod und Leben beginnt.
Meinung:
Uh weh! Ich sage es mal direkt von der Leber weg. Nicht gut...nicht gut..nicht gut! An und für sich bietet die Story tatsächlich etwas. Sie hat Potenzial, wird aber an die Wand gefahren. Warum? Tja, zu nächst kommt man schwierig in die Geschichte rein und die Buchstaben sind so groß gedruckt, dass sogar ein Blinder erkennt, dass es sich lediglich um Füllung handelt. Hauptsache man bekommt viele Seite voll *Kopfschüttel*.
Es wirkt alles so, komisch. Der Zusammenhang mit dem Journalisten z.B. ist weit hergeholt. Vielleicht hätte man 2 Kurzgeschichten darüber schreiben sollen, denn die Pornoqueen macht schon was her. Kalt, geldgierig und skrupellos. Diese Kapitel bzw. Absätze waren meine Highlights! Die Oasen in der Wüste!
Irritierend war auch, dass ein Bösewicht einen ähnlichen Namen hatte, wie der Journalist. Und was hat ein toter (scheinbar bösartiger) Junge in der Story zu suchen? Mir ist das alles noch schleierhaft, dabei hätte es sooo gut werden können! Nebenbei gibt es noch einen Streit zwischen dem guten Journalisten und einem bösen Journalisten..Ihr merkt es..Chaos.
Vielleicht sollte man positiv hervorheben, dass der Autor es geschafft hat alles irgendwie zu verbinden und die Story annähernd rund zu machen.
Das Cover finde ich schön und auch der Titel weckt Interesse, doch einen Zusammenhang fand ich nicht.
- Mons Kallentoft
Die Fährte des Wolfes
(127)Aktuelle Rezension von: derMichiDas große Vorbild ist erkennbar: Das Autorenduo Kallentoft und Lutteman will nicht irgendeinen Schwedenkrimi machen sondern Zack Herry als unbequemen Ermittler mit Ecken und Kanten mitten in einen genretypisch brutalen Mordfall werfen. Diese Konstellation gelingt handwerklich soweit ganz gut, zumal die Handlung beizeiten zügig vorangetrieben wird und die Kombination von Harry und seiner grundverschiedenen Kollegin Deniz reichlich Spannung birgt.
Neben der Aufklärung der Morde braut sich mit Zacks Drogenkonsum eine weitere Gefahr über dem Kopf des motorradfahrenden Blondschopfs zusammen, denn mehrmals sabotiert er die Ermittlungen beinahe unabsichtlich selbst. So richtig sympathisch, dass man mit ihm mitfiebern würde, wird er allerdings nie, selbst wenn er sich noch so rührend um das von ihrer Mutter vernachlässigte Nachbarsmädchen Ester kümmert, das wohl seine eigene gestohlene Kindheit repräsentieren soll.
Vielmehr ist es den schnellen Szenenwechseln und den abgründigen Methoden der an dem Verbrechen Beteiligten zu verdanken, dass so gut wie nie Langeweile aufkommt. Die Auflösung des Falls ist dann gar nicht mal so exotisch wie die Mordmethoden, ein wenig Business, Mafia und Menschenhandel geht immer, anhand der detaillierten Beschreibung der Szene von perversen Sexkäufern und ausgebeuteter illegaler Einwanderer kann man jedoch von einem realen Problem ausgehen, das die schwedische Gesellschaft umtreibt.
Im Vergleich zu Stieg Larsson allerdings ein eher schnurgerader Thriller ohne großartige Glanzmomente, der gut unterhält, unter seinesgleichen jedoch nicht hervorsticht. Der nächste Kult-Cop in den Fußstapfen von Carl Mørck oder Lisbeth Salanader wird Zack Herry auch nicht, dafür ist das bewährte Konzept zu emotionslos umgesetzt. Apropos Salander: Die Autoren lassen sich eine sehr direkte Anspielung, ja einen Beinahe-Cameo der legendären Hackerin, gegen Ende des Buchs nicht nehmen, um der Millenium-Reihe und gerade ihrer filmischen Adaption zu huldigen.
Originaltitel: "Zack" - Lee Child
Der letzte Befehl
(50)Aktuelle Rezension von: crime_fever_bookloverDer letzte Befehl, der 16. Jack Reacher Roman, ist, meines Erachtens, ein typischer Jack Reacher. Allerdings wird hier beschrieben wie alles begann. Es ist sein letzter Fall als Militärpolizist und bevor er sich auf seine Reise durch die USA als Nomade begibt.
Der Roman ist spannend, tolle Charaktere, eine Jack Reacher typische Liebelei und viel Action. Ich hab das Buch kaum aus den Händen legen können. Der Spannungsbogen ist erstklassig.
- Andreas Franz
Schrei der Nachtigall
(161)Aktuelle Rezension von: AriusEines scheinen die Peter-Brandt-Romane gemeinsam zu haben. Die Mordopfer sind die schlimmsten Verbrecher, die ihr gewaltsames Ende verdient haben. Auch wenn Selbstjustiz nicht der richtige Weg ist, so sind die Taten, die zum Mord geführt haben, verständlich. So findet sich der Leser, wie auch der ermittelnde Beamte, stets auf der Seite der Opfer, die aus großem Leid heraus zu Mördern werden. Die Antipathie für den Ermordeten steigt von Kapitel zu Kapitel, so dass der Leser fast hofft, dass der Mörder nicht gefunden wird, oder ungestraft davonkommt.
So auch in dem vorliegenden Roman „Schrei der Nachtigall“.
Landwirt Kurt Wrotzeck stürzt vom Heuschober und bricht sich das Genick Alles deutet auf einen Unfall hin. Weder bei ihm zu Hause noch in seiner Umgebung ist von Trauer etwas zu spüren, denn der Tote war im höchsten Maße unbeliebt. Eine anonyme Anruferin meldet sich bei der Polizei, und teilt mit, dass Kurt Wrotzeck ermordet wurde. Peter Brandt übernimmt die Ermittlungen. Schon nach kurzer Zeit glaubt auch er nicht an einen Unfall. Om Laufe seiner Ermittlungen, stößt Kommissar Brandt auf ein junges Mädchen, das nach einem schlimmen Autounfall im Koma liegt. Die Nachtigall scheint der Schlüssel zu diesem besonderen Fall zu sein.
Bereits der Prolog lässt auf einige interessante Hintergründe schließen. Zwei mysteriöse Unfälle an derselben Stelle ereignen sich. Einige dunkle Geheimnisse werden gelüftet und unzählige Fragen tauchen auf:
Was hat Pfarrer Lehnert so Schreckliches erfahren, dass er seine gesamte Lebensfreude verlor? Ist Uhrmacher Caffarelli tatsächlich so ein Philanthrop, wie er sich selbst darstellt? Was weiß Allegra Wrotzeck? Was verschweigt Tierarzt Müller?
Der eigentliche Mordfall gerät dadurch immer mehr in den Hintergrund. Vielmehr ist der Leser animiert, mit Kommissar Brandt die Rätsel zu lösen und den Geheimnissen rund um die Tochter des Opfers auf die Schliche zu kommen. Diesmal ist das Buch auch nicht so getrübt von Brandts ständigem Zoff mit "der Klein", sondern allein die Recherche steht im Vordergrund.
Letztendlich erkennt Kommissar Brandt, dass es darauf ankommt, die richtigen Fragen zu stellen. Mit diesen, gelingt es ihm, den Fall zu lösen, und so in das Leben der Überlebenden ein wenig Frieden zu bringen.
Die Handlung, der Ermittlungsverlauf und das Ende, war nicht gerade überraschend, aber dennoch plausibel. Dank des einfachen und schlichten Schreibstils lässt sich das Buch fix lesen. Wie die ganze Reihe, leichte Kost für zwischendurch, ohne literarische Ansprüche.
- Andreas Hultberg
Der Tod vergisst nie
(26)Aktuelle Rezension von: Benni91Dies ist der erste Krimi, den ich von Andreas Hultberg gelesen habe und soweit ich weiß, bisher auch leider nur sein einziger? Ihr seht, das Buch hat mir durchaus gefallen......
Chris Zeller und Lina Bredow werden in einen Dreifachmord mit der Ermittlung beauftragt, dabei ist letztere die Vorgesetzte von Zeller, womit dieser nicht immer klarkommt..... In einem Architekturbüro wurden Chef und zwei Angestellte brutal hingerichtet..... Schon bald geraten mehrere Personen in den Kreis der Verdächtigen, da sich die Firma während der Zeit viele Feinde gemacht hat.... Auch im privaten Umfeld der Toten gibt es Verdächtige, u.a. aufgrund von Eifersuchtsmotiven etc...... Deshalb muss man sich gerade zu Beginn des Buches mit vielen Namen auseinandersetzen, was mir fast schon zu viel war......
Nur wenig später gibt es einen weiteren Doppelmord, der beinahe den identischen Tathergang aufweist, aber die Verbindung zum ersten Tatort wird den Ermittlern erst mit der Zeit klar....
Die Spannung zwischen den Protagonisten ist sichtlich angespannt, vor allem zwischen Bredow und Zeller..... Das kann zuweilen ein bisschen nervig sein bzw. macht vor allem Zeller etwas weniger sympathisch.... Dieser ist nämlich durchaus nicht immer vollkommen korrekt und greift auch zu zwielichtigen Mitteln, um seine Ziele zu erreichen, was ihn selbst allerdings in Gefahr bringt..... In den entscheidenden Momenten und wichtigen Szenen können sie sich aber auf den jeweils anderen verlassen.... Auch die Assistent*innen der beiden fand ich angenehm beschrieben....
Der Erzählstil ist meiner Meinung nach flüssig und die Spannung überwiegend durchgängig hoch, auch, wenn das Buch ab ungefähr der Mitte meiner Meinung nach kleine Längen hat. Zudem findet man verschiedene Erzählperspektiven vor, wie auch diejenige des Antagonisten, den ich wirklich erst gegen kurz vor Schluss erahnt habe... Die Story hat es zudem in sich, und auch die Verbindung zum Prolog hat mich überrascht, diese fand ich sehr gelungen. Auch der Showdown am Ende ist klasseund hat mich schockiert zurückgelassen.....
Insgesamt ein wirklich guter Thriller, dem ich gute 4 Sterne geben kann. Meinerseits eine Empfehlung an alle, die sich für eine spannende und wendungsreiche Story mit einer Großzahl von privaten Aspekten der Protagonisten begeistern können..... Ich würde mir wünschen, dass Andreas Hultberg noch weitere Bücher schreibt....
- Maria M. Lacroix
No heartbeat before coffee
(95)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch bin begeistert!
Die Autorin hat es geschafft mich in ihr Setting mit zu nehmen es wahr so realistisch das mir als Leser der Atem bei manchen stellen stehen blieb .
Die Geschichte ist von der ersten Seite aus richtig spannend , die Idee das sich ein Ripper ein Werwolf und ein Hexer treffen ist genial , natürlich ist es gefährlich wegen der R.I.P.A aber Diana macht es mit ihrem Mut und ihrem Trockenen Humor alle mal wieder wett.
Die Charaktere sind absolut gelungen Jamie ein wirklich klasse Typ ich musste schmunzeln als ich erfahren habe das er sanitäter ist natürlich irgendwie passend ;)
Aber Diana ist richtig perfekt gelungen ihren Ehrgeiz aber auch ihre Trockene art konnte mich in der Geschichte wirklich abholen . Wen ihr jetzt eine liebes Geschichte erwartet muss ich euch enttäuschen sie wird etwas in den Hintergrund gerückt was dem Buch aber keinen ab Bruch tut.
In allem eine sehr krasse aber spannende Geschichte die ich allen Paranormal/ Fantasy fans nur ans Herz legen kann .
- Alexander Burger
Mein Reich komme - Thriller: BLUE EDITION
(21)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSelten habe ich so eine gute Kriminalgeschichte gelesen. Die Spannung verfolgte mich von der ersten Seite bis zum letzten Wort. Alexander Burger weiß es, in seinem Thriller „Mein Reich komme“ seine Erfahrungen bei seinen realen Ermittlungsarbeiten in den Bereichen Mordkommission, Drogenfahndung und Computerkriminalität gut kombiniert und vor allen Dingen glaubwürdig unterzubringen. Fasziniert bin ich immer noch von der Idee des Cyberhelms, der die virtuelle Vorstellungskraft so stark auf die Physis des Menschen projizieren kann, dass es real wird. Diese Idee ist einfach wunderbar umgesetzt. Auch wenn die gesamte Ermittlungsarbeit vom Protagonisten Mark van Groth absolut mitfiebernd ist – das Ende des Thrillers ist dann wahrlich nervenaufreibend und man will das Buch gar nicht mehr weglegen. Alexander Burger hält den Spannungsbogen über das gesamte Buch auf hohem Niveau, gepaart mit einem Funken Witz an den richtigen Stellen. - Juan Gómez-Jurado
Zerrissen
(119)Aktuelle Rezension von: Gianna_Bookwormscorner89*Rezensionsexemplar*
📎 THRILLER
📎 KIDNAPPED CHILD
📎 MORAL DILEMMA
📎 FAMILY DRAMA
Dr. Dave Evans ist erfolgreicher Neurochirurg und alleinerziehender Vater. Seine siebenjährige Tochter Julia wird oft von der Haushälterin betreut - doch als er nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt, ist die Angestellte tot und Julia weg.
Um das Leben seiner Tochter zu retten, soll er den mächtigsten Mann der Welt töten und er hat nur 55 Stunden Zeit, eine Lösung zu finden, während die Entführer ihn auf Schritt und Tritt beobachten…
»Ich war nicht länger ein Mitglied ihrer Familie, das sie grenzenlos enttäuscht hatte. Ich war ein potenzieller Präsidentenmörder.«
Erzählt wird die Story überwiegend aus der Perspektive von Dave, einem Neurochirurg, der im Todestrakt seine Erinnerungen an die dramatischen Ereignisse schildert. Ergänzt wird das Ganze durch Einblicke in die Gedankenwelt des kaltblütigen Entführers Dr. White sowie durch die Sicht von Daves Schwägerin, die verzweifelt nach ihrer Nichte sucht. Diese Wechsel erzeugen Spannung und geben der Handlung zusätzliche Tiefe.
Die Kapitel sind kurz und steigern dadurch das Tempo erheblich. Innerhalb von zwei Tagen entfaltet sich eine Geschichte, die insbesondere für den rechtschaffenen Dave moralische Grundsatzfragen aufwirft. Er ist durch seinen ärztlichen Eid, Leben zu retten, in einer ausweglosen Lage. Seine Trauer über den Verlust seiner Frau wird von Dr. White skrupellos gegen ihn eingesetzt. Die Manipulationen des soziopathischen Entführers sind ebenso beängstigend wie faszinierend, denn er zeigt keinerlei Mitgefühl und kennt keine moralischen Grenzen.
Neben rasanter Action vermittelt der Thriller Einblicke in die Arbeit des Secret Service und regt zum Nachdenken über Schuld, Verantwortung und den Wert des Lebens an. Diese Reflexionen verleihen dem Buch eine unerwartete Ernsthaftigkeit, die es von vielen Thrillern abhebt.
Besonders gelungen ist die Spannungskurve: Mit jeder anonymen Nachricht steigt die Verachtung für Dr. White und gleichzeitig wächst die Hoffnung, dass Dave einen Ausweg findet. Auch wenn manche Szenen nicht vollkommen realistisch wirken, schmälert das die Intensität des Leseerlebnisses kaum.
Zerrissen ist ein mitreißendes Buch, das ich nur ungern aus der Hand gelegt habe. Es überzeugt durch schnelles Erzähltempo, vielschichtige Figuren und eine Handlung, die fesselt und berührt.
Das war mein erstes Buch des Autors, wird aber sicher nicht das letzte bleiben.























