Bücher mit dem Tag "spannende handlung"
6 Bücher
- Daniel Speck
Bella Germania
(213)Aktuelle Rezension von: MaviBella Germania ist ein Roman, der wie ein Kaleidoskop verschiedener Kulturen auf mich wirkte. Er transportiere mich auf eine Zeitreise geschichtlicher Ereignisse, die mir nahe am Herzen liegt, nämlich die eines Gastarbeiters in Deutschland.
Ich habe die packende deutsch-italienische Familiensaga über 600 Seiten innerhalb weniger Tage gelesen. Auf persönlicher Ebene befand ich mich auf einer kritischen Reise wegen einer Not-OP und war froh, mich in eine völlig andere Welt zurück zu ziehen.
Der historische Teil des Romans ist besonders gut recherchiert und beschränkt sich nicht nur auf die sozialen Aspekte der Einwanderer, sondern enthält die Kernelemente des Wirtschaftswunders in der Automobilindustrie in Deutschland und Italien. Dabei habe ich es auch geliebt eine virtuelle Spritztour mit der Iso Rivolta Gt zu machen. 🫶🛣️
Daniel Speck‘s eloquenter Schreibstil löst starke Emotionen in seiner Leserschaft aus und schafft die Atmosphäre im jeweiligen Land und Zeitfenster, so dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte.
Die fehlerhaften und verletzlichen Charakter der Protagonisten transformieren sich glaubwürdig tiefgreifend, während sie alte Morale und Werte über Bord werfen und neue Persönlichkeitsschichten aufbauen.
Zu guter Letzt, spitzt sich der Spannungsbogen von Beginn zu Ende über einen Mordfall zu, wobei lang gehütete Geheimnisse über das Schicksal der Hauptprotagonistin enthüllt werden.
Der Plottwist am Ende hat mich vollkommen vom Hocker gehauen 😳🤯.
Absolute Leseempfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️.
Bella Germania ist nicht erste Reise mit Daniel Speck und wird auch nicht meine letzte sein.
- Sarah Alderson
Trust in Love
(82)Aktuelle Rezension von: Seiten_springerinIn dem Buch geht es um Olivia, welche neu in New York ist und als Zeugin in einem Mord eine Aussage machen muss. Als es zu einem Vorfall auf dem Polizeipräsidium kommt, muss sie zusammen mit dem Fremden Jay fliehen.
Auf ihrer Flucht stehen sie vor dem Problem, dass die Guten nur schwer von den Bösen zu unterscheiden sind. Sie können sich scheinbar nur selbst noch vertrauen. Wie der Titel es vermuten lässt kommen Olivia und Jay sich dabei in ihrer gemeinsamen Zeit näher, auch wenn sie es sich anfänglich nicht eingestehen wollen.
Vor allem die Hintergrundthematik, die hier für die Situation verantwortlich ist sehr interessant gewählt. Und es sind auch einige spannende Stellen eingebaut, wobei diese überschaubar blieben und mich nicht vollkommen mitreißen konnten.
Die Charaktere kamen mir mit ihren Handlungen nur zum Teil glaubhaft vor. Es wirkte eher so, als ob sie ,,absichtlich falsch" handeln würden, damit eine neue Konflikt- oder Gefahrensituation entsteht. Auch die Nebencharaktere waren meiner Meinung nach doch etwas unzureichend ausgestaltet und oberflächlich gehalten.
Trotzdem fand ich das Buch nicht schlecht und es eignet sich meiner Meinung nach gut für zwischendurch. Als einfache Liebesgeschichte ohne große Tiefe ist es also eine Empfehlung wert.
- Diana Menco
Die Reise der Hexe: Der lange Weg zum Frieden
(1)Aktuelle Rezension von: MeGustanLibrosWunderbare, kluge Entwicklung verschiedener Charaktere, Weiter spannend, romantisch und richtig gut. Macht wirklich Lust auf mehr. - Kathrin Lange
Septembermädchen
(84)Aktuelle Rezension von: stefanie_skyINHALT:
Eigentlich hat Leonie erst einmal genug von Jungs, doch als ihr Elijah begegnet sind all ihre Vorsätze schnell über Board geworfen. Allerdings ist irgendetwas seltsam an ihm. Und nicht nur das. Vor genau einem Jahr wurde ein junges Mädchen auf dem Trainingsgelände des Capoeira-Clubs ermordet. Einen Club, den auch Elijah nicht selten aufsucht. Als dann noch Leonies' Freundin Amy spurlos verschwindet und ihr ein Obdachloser immer wieder mysteriöse Botschaften zukommen lässt, bekommt sie es mit der Angst zu tun. "Im September sterben Mädchen und du wirst die nächste sein." Nur eine leere Drohung oder bitterer Ernst?
MEINUNG:
Ich bin mit keiner Erwartungshaltung an das Buch heran gegangen und konnte somit auch nicht enttäuscht werden. Der Klappentext hörte sich recht interessant an und ich hatte Lust mal wieder einen recht kurzen Roman zu lesen. In knapp vier Stunden war ich mit diesem Roman auch durch, wodurch er sich bestens für längere Zugfahrten oder verregnte Sonntage eignet. Der Schreibstil ist einfach und schlicht gehalten, was zusätzlich dafür sorgt, dass man durch die Seiten geradezu hindurch fliegt. Auch die Idee ist gar nicht mal schlecht. Allerdings konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Anfangs beginnt alles noch recht spannend. Man begleitet sowohl Amy, die in einer Art Verließ gefangen gehalten wird und Leonie, die sich Hals über Kopf in Elijah verliebt und sich neben diesem Gefühlschaos noch damit beschäftigen muss, was mit ihrer Freundin geschehen sein könnte. Direkt wird man als Leser in das große Rätselraten um die Frage einbezogen wer denn schließlich hinter dem Mord vor einem Jahr steckte und nun Amy bei sich hält. Unterdessen entfernt sich die Geschichte zwischenzeitlich oft vom Thriller-Genre und die Liebesgeschichte zwischen Elijah und Leo bekommt Vorrang. Trotzdem bleibt der drohende Unterton des Romans stets beibehalten. Ab der zweiten Hälfte schlägt die Geschichte zunehmend schaurigere Töne an. Ab hier häufen sich auch die Vermutungen rund um Amys' Entführer. Die Art und Weise wie sich diese Fragen in Leos' Kopf manifestieren und stetig im Kreis drehen ist größtenteils gut umgesetzt, wäre der Rest der Handlung nicht bereits zu stark konstruiert worden. Somit fällt es beim aufmerksamen Lesen recht einfach auf die Lösung zu kommen, sodass ich schon nach der Hälfte den ungefähren Ausgang wusste. Dadurch war es nicht mehr wirklich spannend weiter zu überlegen. Alle Versuche, die den Leser auf eine falsche Fährte locken sollten schlugen danach komplett fehl. Schade eigentlich, denn trotz dieses ziemlich großen Mankos war ich dennoch gefesselt. Somit fehlte hier einfach eine Prise Raffinesse.
FAZIT:
Ein kurzer Roman für Zwischendurch, der in seiner Konstruktion ein paar Schwächen aufweist. Trotzdem schafft die Autorin es hier eine Atmosphäre zu schaffen, sodass es nie langweilig wird weiter zu lesen. Passend für die verregneten Tage im September ist "Septembermädchen" daher allemal.
Diese und viele andere Rezensionen findet ihr auch auf:
http://schattenfederlein.blogspot.de/ - Günther Pfeifer
Das letzte Achtel
(27)Aktuelle Rezension von: LangeweileInhalt übernommen:
Rohrweihen sind Greifvögel und eher unauffällig. Aber wenn siebenunddreißig Stück tot im Kreis liegen, kann das schon ein bisschen auffallen.Und wenn in der Mitte des Kreises ein Toter liegt, fällt das auf jeden Fall auf.Dabei ist Retz eigentlich ein reizender Ort: eine Windmühle, ein Kellerlabyrinth unter dem historischen Hauptplatz - und natürlich das Weinlesefest.Aber das kann auch verdammt tödlich enden.Zum Glück bringen Hawelka und Schierhuber Licht ins mörderische Dunkel.
Meine Meinung:
Die beiden außergewöhnlichen Ermittler nähern sich ihrem Auftrag auf eine sehr gemächliche Weise. Oft sind Ihre Gedanken dabei mehr im privaten Bereich, wo es einige Missverständnisse gibt, angesiedelt.Obwohl mir der einfließende Humor und die vielen speziellen Begriffe, welche in Fußnoten erklärt wurden, gut gefiel, war mir die eigentliche Krimihandlung etwas zu wenig.Aufgrund der liebenswerten Protagonisten, die sehr detailliert geschildert waren, gab es zwar viel zu lachen,aber wenig Spannung.
Fazit:
Sympathische Protagonisten, viel Humor, wenig Krimi. - Iver Niklas Schwarz
Wald: Anthologie
(8)Aktuelle Rezension von: dieschmittZum Inhalt:
Dieses Buch dreht sich um den Wald und dies in Form von Kurzgeschichten die einen alle mit einem mehr oder weniger gruseligen Gefühl zurücklassen.
Meine Meinung:
Die Kurzgeschichtensammlung ist sehr gut und passend zum Überthema. Mit recht unterschiedlichen Schwerpunkten erzählen die Autorinnen und Autoren über den Wald. Mir hat jede der einzelnen Geschichten sehr gut gefallen und ich fand die Mischung sehr schön. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und bietet aufgrund der Mischung der Autoren eine bunte und angenehme Mischung. Super auch, wenn man nicht so viel Lesezeit hat, da man natürlich jede Geschichte für sich lesen kann.
Für Waldliebhaber und nicht-Waldliebhaber. Lernt den Wald von der unheimlichen Seite kennen und vielleicht ein bisschen fürchten ;).
Fazit:
Schönes Lesevergnügen für Freunde der eher unheimlichen Literatur.





