Bücher mit dem Tag "spannun"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spannun" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423765305)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

    (3.122)
    Aktuelle Rezension von: Piosch

    Throne of Glass überzeugt bereits im ersten Band mit einem fesselnden Mix aus düsterem Flair, geheimnisvoller Magie und einer Heldin, die man nicht so schnell vergisst. Sarah J. Maas gelingt es, ein lebendiges Worldbuilding zu erschaffen, das zugleich elegant und bedrohlich wirkt. Die Welt fühlt sich groß, reich und voller unausgesprochener Geschichte an – genau genug, um neugierig zu machen, ohne zu überfrachten.

    Im Mittelpunkt steht Celaena Sardothien, eine Protagonistin, die Stärke, Verletzlichkeit und Charisma vereint. Sie ist komplex, widersprüchlich und dadurch unglaublich menschlich. Auch die Nebenfiguren wie Dorian und Chaol bringen Tiefe und Dynamik in die Handlung, und die Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich auf natürliche und nachvollziehbare Weise.

    Die Handlung kombiniert Spannung, Intrigen und einen Hauch Romantik, ohne dass eine Komponente die andere überlagert. Der Wettkampf um den Titel des Champions sorgt für Tempo, während die mysteriösen Ereignisse im Schloss einen angenehm düsteren Unterton setzen.

    Insgesamt ist Throne of Glass ein packender Auftakt, der zeigt, warum Sarah J. Maas zu den beliebtesten Fantasy-Autorinnen unserer Zeit gehört: Sie erschafft Welten, die man nicht mehr verlassen möchte, und Figuren, die einem noch lange nach dem Lesen im Gedächtnis bleiben.

  2. Cover des Buches Throne of Glass – Kriegerin im Schatten (ISBN: 9783423765312)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Kriegerin im Schatten

    (2.011)
    Aktuelle Rezension von: BellasBooks_

    Celaena Sardothien ist nun der Champion des Königs. Gezwungen, im Namen des Mannes zu töten, den sie verachtet. Doch sie spielt ihr eigenes gefährliches Spiel: Statt ihre Opfer wirklich zu ermorden, lässt sie viele heimlich untertauchen. Zwischen Intrigen, Verrat und einem dunklen Geheimnis entdeckt sie nach und nach, dass in ihr weit mehr steckt, als sie selbst ahnt.


    Besonders spannend fand ich, dass Celaena in diesem Band endlich Freundschaften knüpft. Hinter der Fassade der unnahbaren Assassinin zeigt sich eine verletzliche Seite. Eine Frau, die Schuld trägt, Angst hat, aber auch Mut beweist. Sie ist widersprüchlich, stolz, manchmal stur und gerade deshalb so greifbar. Die vielen kleinen Geheimnisse, die sie aufdeckt, formen Stück für Stück das Bild einer jungen Frau, die auf der Suche nach sich selbst ist.


    Der Schreibstil ist wie immer Maas-like: atmosphärisch, bildreich und emotional. Jedoch auch mit einigen Längen. Typisch Maas eben, denn jedes Detail trägt zum Worldbuilding bei und legt die Basis für spätere Enthüllungen. Gerade das macht ihre Bücher so komplex und vielschichtig.

    Die Spannung entsteht nicht nur durch Action, sondern durch Charakterentwicklung, Andeutungen und stille Momente zwischen den Zeilen.

    Die Dynamik zwischen Chaol und Celaena hat mir gut gefallen. Er bringt Ruhe in ihr Chaos, sie Licht in seine Strenge. Trotzdem fehlt mir das letzte Fünkchen Leidenschaft. Ich vermute, sie sind wohl kein Endgame, eher ein wichtiger Schritt auf ihrem Weg 💔


    Auch wenn mich dieser Band nicht völlig überzeugen konnte, unterhält er mich gut. Die Reihe wächst mit jedem Teil und ist für das Maas-Universum unabdingbar. Wer ACOTAR liebt oder Crescent City lesen möchte, sollte diese Reise mit Celaena unbedingt antreten. Sie zeigt, wo alles begann.

  3. Cover des Buches Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn (ISBN: 9783751203746)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn

    (8.314)
    Aktuelle Rezension von: Veezi

    Der Kampf um Panem ist im vollem Gange und es passieren so viele grauenhafte Dinge, dass man sich manchmal am Liebsten die Augen zuhalten möchte. Ich habe mit Katniss, Peeta, Gale und allen anderen so sehr mitgelitten und das Ende war einfach nur krass. Ich liebe den Schreibstil von Suzanne Collins. 

  4. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846602423)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

    (1.554)
    Aktuelle Rezension von: LiaLee123

    Irgendwie hat mich das Ganze nicht so gepackt. Ich fand es nicht so flüssig zu lesen, es war schwer reinzukommen in die Geschichte. Ich fand es einerseits interessant das man nicht wusste wer nun der Auftragskiller ist und wer der Prinz aber andererseits fand ich es auch sehr störend. Wenn ich ein Buch lese, stelle ich mir vor, was ich lese und das ging hier einfach nicht. Ich musste teilweise ganze Seiten nochmal lesen weil ich den Faden verloren habe. Eigentlich eine schöne, spannende Story aber viel zu lang gezogen. 

  5. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783948856144)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

    (1.590)
    Aktuelle Rezension von: Wuselwolf

    Im Buch „AchtNacht“von Sebastian Fitzek geht es hauptsächlich um Benjamin. Exmann und Vater eine studierenden Tochter, der unverschuldet sein eigenes Leben nicht auf die Reihe bekommt, weil er an falsche Leute gerät und unvorhersehbare Schicksalsschläge erleidet, jedoch immer das Beste für Tochter und Ex-Frau möchte.

    Er landet unter mysteriösen Umständen namentlich auf der Liste der AchtNachtKandidaten, wird als Opfer ausgelost und mit noch einem weiteren Opfer versucht er diese Nacht zu überleben, in der es straffrei möglich sein soll, einen der beiden Kandidaten zu töten und etliche Millionen Kopfgeld zu kassieren.

    Das massenpsychologische Experiment offenbart die wahre Menschheit. Eine Menschheit, die für Geld alles tut.

    Auf rund 400 Seiten erlebte ich die Schrecken der Achtnacht. Obwohl diese „nur“ 12 Stunden andauert, kam mir keine Seite zu lang(atmig) vor. Immer mit dem Hintergedanken behaftet, dass genau das auch im wahren Leben erfolgen könnt - genau so ein großer Teil der Menschen handeln würde.

  6. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783404179480)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

    (1.428)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Max hat keinen Erfolg als Autor, seine Ehe kriselt, aber für seine Pflegetochter Jola würde er alles tun. Und das gilt es zu beweisen...

    Meine Rezension von "Das Joshua-Profil" bezieht sich auf eine andere Ausgabe, sie ist auch in weiß-grau gehalten mit schwarzer und grüner Schrift, aber der Hintergrund zeigt eine Männerhose mit oben und unten jeweils dem selben Stoffgürtel, im unteren Teil leicht geöffnet, was zum Pädophilen-Hintergrund passt, mich jedoch nicht dazu verleitet hätte, nach dem Buch zu greifen. Es gibt Cover, die mehr überzeugen.

    Sebastian Fitzek schafft eine Spannung, der ich mich nicht entziehen kann, auch dieses Buch habe ich kaum aus der Hand legen können und musste wissen, wie es weitergeht. Dafür sind die kurzen Kapitel auch perfekt, nach dem Motto "Just one more chapter"... und noch eines... Die Figuren sind nicht unbedingt sympathisch, weder Max noch Jola wachsen einem direkt ans Herz, aber sie bieten Spannung und sehr gute Unterhaltung. Auch hier gab es wieder ein überraschendes Ende, was ich jedes Mal bei den Fitzek-Büchern mag. Ich freue mich schon auf den nächsten Fitzek-Thriller!

  7. Cover des Buches Die Therapie (ISBN: 9783947185955)
    Sebastian Fitzek

    Die Therapie

    (3.951)
    Aktuelle Rezension von: Its_angie

    Ab der ersten Seite gab es psychologische Spannungen und geniale Twists. Der Vater, der alles dafür tun würde seine verschwundene Tochter zu finden. Es wird die Vorstellungskraft und die Realität vermischt, was das Ganze sehr spannend macht und manchmal zum Nachdenken anregt. 

    Der Schreibstil ist wieder einmal fesselnd und in kurzen Sätzen geschrieben. 

    Vergleich zur Serie: ich finde das Buch viel besser und verständlicher, bei der Serie finde ich wird vieles vermischt. 

  8. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

    (751)
    Aktuelle Rezension von: Marigold

    Ich lese sehr gerne Krimis, besonders wenn sie in England spielen, und die London-Atmosphäre in „Der Ruf des Kuckucks“ hat mich sofort begeistert. Das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin ist großartig und ihre Zusammenarbeit macht die Geschichte lebendig und unterhaltsam. Strike als vielschichtiger Kriegsveteran und Robin mit ihrer sympathischen und cleveren Art ergänzen sich hervorragend.

    Trotz der gelungenen Figurenzeichnung verliert sich die Handlung an vielen Stellen in zu vielen Details, und der Spannungsbogen wirkt stellenweise flach. Das Finale und die Auflösung waren für mich nicht ganz schlüssig, sodass der Auftakt nicht vollständig überzeugen konnte. Der Schreibstil ist jedoch flüssig und lässt sich gut lesen, was das Buch angenehm unterhaltsam macht.

    Ich bin neugierig auf die weiteren Bände der Reihe und werde sie auf jeden Fall weiterlesen. Auch wenn „Der Ruf des Kuckucks“ mich nicht vollkommen überzeugt hat, freue ich mich darauf, mehr von Strike und Robin zu verfolgen und in die spannenden Ermittlungen einzutauchen.


  9. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

    (1.181)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit ein bisschen Verspätung ist endlich der Frühling auch meteorologisch bei uns angekommen, und das heißt auch immer: Zeit für Frühlingsgefühle! Deswegen hatte ich Lust auf eine luftig-leichte Liebesgeschichte. Vor einigen Jahren habe ich in meiner Lieblingsbuchhandlung einen Jugendroman gekauft, der genau das bietet, wonach ich gerade gesucht habe. „Eleanor & Park“ ist der Debütroman von Rainbow Rowell aus dem Jahr 2015, der schnell Erfolge verbuchen konnte. 2016 wurde das Buch für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, und auch der Gott der Jugendliteratur selbst, John Green, äußerte sich in so hohen Tönen über „Eleanor & Park“, dass diese prompt auf das Cover gedruckt wurden: „Dieser großartige Roman erinnert mich nicht nur daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Mädchen zu sein, sondern auch daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.“ Eine Lobeshymne von John Green ist quasi ein Ritterschlag. Inzwischen wird Rainbow Rowell aber auch oft mit Green in einem Atemzug genannt, und ist häufig die empfohlene Alternative für jene, die die überschaubaren Werke von Green schon kennen und lieben. 

    Der 16-jährige Park Sheridan lebt im Jahr 1986 mit seinem US-amerikanischen Vater, seiner koreanischen Mutter und seinem jüngeren Bruder Josh in Omaha im US-amerikanischen Bundesstaat Nebraska. Er fährt mit dem Schulbus zur Schule, wo Jeder seinen festen Sitzplatz hat. Der Platz neben ihm war bisher frei, worüber er ganz froh war. Nun gibt es jedoch ein neues Mädchen in seinem Jahrgang, das gezwungenermaßen den freien Platz einnimmt. Dass das der Beginn einer Liebesgeschichte ist, kann sich Park beim besten Willen nicht vorstellen.
    Nachdem die gleichaltrige Eleanor Douglas nach einem Jahr Reißaus wieder in die prekären Verhältnisse ihres Elternhauses zurückkehrt, muss sie dadurch auch die Schule wechseln. Schon am ersten Schultag bekommt sie die Ablehnung ihrer Mitschüler deutlich zu spüren und landet notgedrungen neben einem kleinen, schmächtigen Jungen im Schulbus. Dass dieser Junge Park heißt und dass die Beiden mehr gemeinsam haben, als sie denkt, ahnt auch sie noch nicht. 

    „Er versuchte nicht mehr, sie zurückzuholen.“, ist der erste Satz des Prologs, welcher ein klassisches Beispiel für eine epische Vorausdeutung ist, also hier am Anfang des Romans steht, aber eine Vorwegnahme des Ausgangs der Geschichte ist. Mit insgesamt annähernd 450 Seiten und 58 Kapiteln sind letztere recht kurz gehalten. Park und Eleanor wechseln sich als personale Erzähler im Präteritum ab, manchmal auch innerhalb der Kapitel. Der Handlungszeitraum beginnt im August 1986 und spielt etwa bis zum Ende des Schuljahres 1987.

    Als Erstes lernt der Leser den männlichen Protagonisten Park Sheridan kennen. Er ist ein verhältnismäßig kleiner, schlanker Junge mit grünen Augen, den seine Mitschüler aufgrund seiner koreanischen Mutter als Asiaten bezeichnen. Gelegentlich hat er mit Rassismus zu tun, so wird seine Mutter von einem Schüler fälschlicherweise als Chinesin bezeichnet oder es wird ihm nachgesagt aus dem Dschungel zu kommen, weil die Szenerie in einem Film über den Vietnamkrieg im Dschungel spielte. Sogar Parks Bruder Josh ist inzwischen größer als er, weshalb er Schwierigkeiten hat, gegen ihn im Taekwondo anzukommen. Auch in der Schule gegen den Rüpel Steve hat Park es deshalb nicht leicht, weshalb er eher ein zurückhaltender und schüchterner Schüler ist, der gerne Musik hört oder mit seinem Freund Cal abhängt.

    Eleanor Douglas hat dagegen einen ganz anderen Hintergrund. Sie lebt seit Kurzem wieder bei ihrer Mutter, ihrem Stiefvater und ihren vier jüngeren Geschwistern, beziehungsweise Halbgeschwistern, in einem sehr kleinen Haus, sodass sie sich ihr Zimmer mit all ihren Geschwistern teilen muss. Das Zimmer ist klein und so beengt, dass nicht einmal jeder ein Bett für sich alleine hat. Das einzige Badezimmer hat keine Tür, weshalb ein behelfsmäßiges Laken über den Türrahmen gespannt wurde. Eleanors Verhältnis zu ihrem Stiefvater ist sehr schlecht, da dieser aggressiv und gewalttätig ist. Eleanor hat dunkelbraune Augen, einen roten Lockenschopf und Sommersprossen. Sie ist ein durchschnittlich großes, aber pummeliges Mädchen, das aufgrund der finanziellen Not ihrer Familie kaum Kleidung besitzt. Mit zu großen Hemden, geflickten oder löchrigen Hosen oder einer Krawatte, mit der sie sich die Haare zusammen bindet, fällt sie unfreiwilligerweise auf wie ein bunter Hund. Als 16-Jährige ist sie gerade mitten in der Pubertät, hat aber zuhause keinerlei Rückzugsorte oder Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentfaltung. In der Schule ist sie den Schikanen ihrer Mitschülerinnen ausgeliefert. Kurzum, Eleanor ist eine bemitleidenswerte Figur. Dennoch fiel es mir zwischendurch schwer, mit ihr zu sympathisieren. Vermutlich aufgrund ihrer sozialen Herkunft igelt sie sich stark ein und wirkt gerade auf Unbekannte abweisend und widersprüchlich. Dies ist zwar der Tatsache verschuldet, dass sie auf sich alleine gestellt ist und kaum Rückhalt aus ihrem familiären Umfeld bekommt, es macht sie jedoch auch zu einem zwiespältigen Charakter.

    Insgesamt fand ich es großartig, dass Rowell versucht neben der ersten großen Liebe auch noch ernste Themen wie Armut, Alkoholismus, Rassismus, häusliche Gewalt und Mobbing unterzubringen. Allgemein gelingt dies auch sehr gut, allerdings gibt es gerade in puncto Armut einen Aspekt, den ich Rowell nicht abkaufen kann. Dass Eleanor mit erschreckender Mittellosigkeit groß wird, wird regelmäßig deutlich. Sie besitzt keine Jacke und das Essen, das ihre Mutter kocht, besteht häufig aus Resten wie Reis und Ei oder belegtem Toastbrot, während ihr Stiefvater ein Steak aufgetischt bekommt. Im zwölften Kapitel erzählt Eleanor aber, dass es in ihrem Haushalt „kein Telefon, keine Waschmaschine, keine Zahnbürste“ gäbe. Eleanor müsse sich deswegen die Zähne mit Salz schrubben. Aber ganz ehrlich, es kann einfach nicht sein, dass vom Haushaltsgeld eine siebenköpfige Familie plus ein Hund und eine Katze durchgefüttert werden können, wobei der Stiefvater sogar noch sein Steak erhält, während für Zahnbürsten, die schätzungsweise ein Dollar das Stück kosten, kein Geld übrig ist. Vielleicht wollte Rowell auf Teufel komm raus die Armut dieser Menschen darstellen, hat dabei aber den Realitätsbezug verloren. Oder wer auch immer in der Familie Douglas für die Ausgaben verantwortlich ist, kann nicht haushalten, und macht die Familie ärmer als sie ist.

    Rowell verwendet eine einfache Sprache, die sich an den Jugendslang anbiedert und nicht vor Umgangssprache wie „Wichser“, „Schlampe“ oder „Arschloch“ zurückschreckt. Gleichzeitig beweist sie aber auch, dass eine schlichte Sprache nicht gleich ein schlichter Stil bedeutet. Der Schreibstil ist zwischendurch humorvoll, aber vor allem die zarten Annäherungsversuche zwischen Eleanor und Park sind zauberhaft fein, kreativ und doch so unverkennbar, dass sich jeder Leser darin wiederfinden kann. Die aufkeimenden Emotionen zwischen den beiden Jugendlichen sind so wunderschön, ohne jemals kitschig oder klischeehaft zu werden. Auch das Tempo ist sehr gut gewählt, sodass sich das Buch angenehm lesen lässt. Dennoch blitzt gelegentlich durch, dass dies Rowells Debütroman ist, da es stilistisch noch nicht ganz ausgefeilt ist und ich leider einen fachlichen Fehler gefunden habe. In Kapitel 42 erzählt Eleanor: „seine Augen waren so grün, dass sie Kohlensäure in Sauerstoff hätten umwandeln können.“ Moment mal, Kohlensäure? Worauf Eleanor hier anspielt, ist höchstwahrscheinlich die Photosynthese, Stichwort „grün“. Dabei wird aber, wie man im Biologieunterricht lernt, Kohlenstoffdioxid (CO2) in Sauerstoff (O2) umgewandelt. Kohlensäure dagegen hat die Summenformel H2CO3 und spielt bei der Photosynthese überhaupt keine Rolle. Vielleicht ist dieser Fehler auch erst bei der Übersetzung entstanden. Jedenfalls ist es schade, dass jemand hier nicht einfach noch einmal nachgeschlagen hat.

    Etwas, das quasi die Quintessenz von „Eleanor & Park“ ist, sind die zahllosen subkulturellen Anspielungen an die 1970er und 80er-Jahre. Seien es Comics, Musik, Filme oder gar Literatur und Lyrik. Während der gemeinsamen Busfahrt haben Eleanor und Park fast täglich Zeit sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Viele der Referenzen waren mir bekannt, seien es Bands wie „Joy Division“, „The Beatles“, „U2“ oder Comics wie „Batman“, „Fantastic Four“ oder „Watchmen“. Andere Anspielungen waren mir dagegen gar nicht bekannt, weil ich erstens ein Kind der 1990er bin und zweitens die US-amerikanische Subkultur doch manchmal Unterschiede zu der Mitteleuropas aufweist. So musste ich erst einmal recherchieren, was es mit „XTC“, „Skinny Puppy“ oder „Echo & The Bunnymen“ auf sich hat. Einerseits finde ich es ganz cool, beim Lesen nebenbei noch dazuzulernen, andererseits waren die unbekannten Referenzen manchmal zu viel des Guten, weil ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste, um zu recherchieren, damit ich den Hintergrund der Geschichte besser verstehe, auch wenn das den Lesefluss oft unterbrochen hat.

    Das Ende ist im Grunde genommen wie das gesamte Buch. Es folgt nicht dem klassischen Handlungsstrang und so wird auch der Abschluss nicht den Erwartungen jener Leser gerecht, die ein 08/15-Ende suchen. Doch gerade wegen seiner Bittersüße hat sich „Eleanor & Park“ einen Platz in meinem Herzen erschlichen. 

    „Eleanor & Park“ von Rainbow Rowell ist eine wirklich liebenswürdige Geschichte über die erste große Liebe zweier 16-Jähriger im Jahr 1986. Sie hebt sich in vielerlei Hinsicht von typischen Liebesromanen für Jugendliche ab und ist eine schöne Frühlingslektüre. Mir wird das Jugendbuch zwar in positiver Erinnerung bleiben, es ist aber nicht ganz makellos. Eleanor ist als Protagonistin manchmal schwierig, der Stil ist noch nicht perfekt und die vielen Referenzen sind für Jugendliche heutzutage wahrscheinlich nicht mehr verständlich. Auch, dass Eleanor anfangs keine Zahnbürste hat, oder der fachliche Fehler bezüglich der Photosynthese, sind relativ kleine Kritikpunkte, die in ihrer Summe aber ins Gewicht fallen. Deshalb kann ich „Eleanor & Park“ aus dem Jahr 2015 nicht mehr als drei von fünf Federn geben. Doch gerade für die Zielgruppe, Jugendliche zwischen 14-18 Jahren, ist dieser Liebesroman aus vielen Gründen empfehlenswert.

  10. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

    (1.270)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Nachdem ich „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini vor längerer Zeit gelesen und geliebt habe, wollte ich natürlich unbedingt auch das nachfolgende Buch „ Tausend strahlende Sonnen“ des Autor‘s lesen.


    Wie erwartet, ist das Buch keine leichte Kost. Deshalb stand es wahrscheinlich auch so lange Zeit ungelesen im Regal.

    Es geht um 2 starke Frauen, die in ihrem Leben so unendlich viel Furchtbares erleben müssen und trotzdem immer weiter machen. Da ist zunächst einmal Mariam, die als uneheliches Kind schon einen schweren Start ins Leben hat. Sie wird zwangsverheiratet mit Raschid, einem 30 Jahre älteren Schuster. Alleine schon diese furchtbare Ehe und die Machtlosigkeit der afghanischen Frauen in dieser patriarchalischen Gesellschaft machen wütend und traurig. 

    Laila wächst dagegen in Kabul bei einer liebevollen Familie auf, doch Krieg und Bombardierungen erschüttern auch ihr Leben. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich, als Leila mit 14 Jahren ihre Eltern durch einen Bombenanschlag verliert. Nachbar Raschid nimmt Laila zwar auf, aber das hat einen Preis. Mariam muss sie als Zweitfrau ertragen und macht Laila das Leben zunächst zusätzlich schwer. Nach anfänglicher Feindschaft raufen sich die beiden Frauen dann aber zusammen und entwickeln  eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft. 

    Während ein Regime zum Nächsten wechselt,  wird die Situation für die Frauen in  Afghanistan immer schlimmer. Wir verfolgen etwa 30 Jahre der geschichtlichen Entwicklung des Landes, beginnend in den 80er Jahren bis zu den Anschlägen vom 11.September mit der anschließenden Intervention der USA in Afghanistan. Es ist unfassbar, was die Menschen haben aushalten müssen, insbesondere über das Schicksal der Frauen zu lesen, war manchmal kaum auszuhalten.

    Khaled Hosseini ist ein hervorragender Geschichtenerzähler, dem es gelingt die afghanische Geschichte aus Sicht zweier Frauen in einer frauenfeindlichen Welt zu erzählen, die aber nie aufgeben und ihr Schicksal irgendwann in die eigene Hand nehmen.

    Großartig!

  11. Cover des Buches A Court of Mist and Fury (English Edition) (ISBN: 9781526617163)
    Sarah J. Maas

    A Court of Mist and Fury (English Edition)

    (359)
    Aktuelle Rezension von: i1arie

    Band 2 startet mit Feyre, welche langsam erkennt, dass die Welt, wie sie sie geliebt hat, zerbrochen ist. Tamlin ist nicht der Mann, für welchen sie ihn gehalten hat und ihre Zeit am Spring Court wird allmählich zum Albtraum.


    zum Glück hat sie einen Vertrag mit Rhys geschlossen, welcher diesen jetzt einfordert und so beginnt eine ganz neue Reise and den Night Court und Velaris.

    SJM schafft es Gefühle jeglicher Art in dem Leser hervorzuheben. So weint man mit Feyre, lacht mit Cassian und Mor. Wird unterhalten durch Rhys Witze und Nestas Sturrheit. All diese Dinge machen das Buch zu einem ganz besonderen mit vielen Facetten. 

  12. Cover des Buches Girl on the Train (ISBN: 9783764506018)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train

    (1.255)
    Aktuelle Rezension von: Alison_Sauer

    Der Thriller "Girl on the Train" überzeugt mit einer spannenden Handlung und einer unzuverlässigen Erzählerin, die den Leser ständig im Unklaren lässt. Rachel beobachtet täglich ein Paar vom Zug aus – bis die Frau plötzlich verschwindet. Die Geschichte entfaltet sich aus drei Perspektiven und offenbart nach und nach dunkle Geheimnisse.


    Meiner Meinung nach ist die Geschichte Packend, psychologisch tiefgründig und voller überraschender Wendungen. 

  13. Cover des Buches Das Glück kennt kein Erbarmen (ISBN: 9783741226458)
    Harald Schmidt

    Das Glück kennt kein Erbarmen

    (27)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Friedrich

    Ich kann manchmal schwer in Worte fassen, was ich fühle. Das Buch hat mich sehr berührt.

    Nicole will sich umbringen, Misshandlungen waren Ihr Alltag. Doch als Sie sich das Leben nehmen will und ins Wasser geht, wird Sie von einem ca.20 Jahre älteren Mann gerettet. Er nimmt Nicole zu sich und kümmert sich um Sie. Nicole erfährt endlich die schönen Seiten des Lebens, aber dann fällt Sie wieder zurück…

    Es ist grausam, was man über sich ergehen lassen kann. Kann man verstehen, wenn ein Mensch einem anderen Hörig ist? Geht das? Das Buch lässt einen wirklich nachdenklich zurück. Es ist so geschrieben, dass man total mitfühlt, positiv wie negativ. Es ist keine leichte Kost und hat mich sehr berührt. Eine wirklich wundervolle Geschichte die eine wahre Berg und Talfahrt der Gefühle ist. Ich habe dieses Buch an einem Abend durchgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Einfach toll geschrieben.

  14. Cover des Buches Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman (ISBN: 9783730613108)
    Mary Shelley

    Mary Shelley, Frankenstein. Ein Schauerroman

    (617)
    Aktuelle Rezension von: Ophiuchus

    Der Einstieg in Frankenstein hat mich sofort überrascht. Dass die Geschichte in Form einer Korrespondenz ist, hätte ich nicht erwartet, aber gerade dadurch wurde ich sehr schnell in das Geschehen hineingezogen. Anfangs wirkten alle Figuren unglaublich sympathisch, besonders Walton, dessen Wunsch nach einem Freund ich völlig nachvollziehen konnte. Die Art, wie die Geschichte ihren Rhythmus findet, hat mir ebenfalls gut gefallen: nicht zu viel, nicht zu wenig, und mit einem klaren Fokus auf der Familie Frankenstein, vor allem auf Victor.

    Die Beschreibungen der Umgebung empfinde ich als ein großes Plus. Sie wirken nicht wie Füllmaterial, sondern spiegeln Victors inneren Zustand wider. Besonders stark fand ich die Passage, in der er so sehr in seine Forschung versinkt, dass er die Jahreszeiten kaum noch wahrnimmt. Auch der erzählerische Bruch, als Victor sich weigert, Waltons Sehnsucht nach Wissen zu befriedigen und das Geheimnis der Wiedererweckung der Toten nicht preisgibt, hat mich sehr beeindruckt.

    Später verschieben sich die Schwerpunkte mehr auf moralische Entscheidungen, Verantwortung und persönliche Grenzen. Es gab Momente, in denen ich das Gefühl hatte, Victor könne seelisch oder körperlich jeden Moment zusammenbrechen, was die Spannung auf eine stille, psychologische Art erhöht.

    Gegen Ende nimmt die Handlung an Intensität zu. Vieles geschieht eher im Hintergrund. Ich hatte kurz die Befürchtung, die Geschichte könnte in ein klischeehaftes Finale rutschen, doch stattdessen wählt sie einen überraschend starken, passgenauen Abschluss. Erst im letzten Abschnitt wurde mir bewusst, wie sehr sich drei zentrale Figuren im Roman in ihren Sehnsüchten und Verlusten spiegeln. Ein Motiv, das der Geschichte eine schöne, tragische Klammer verleiht.

    Für mich ist Frankenstein kein Horrorroman im klassischen Sinn. Es ist eine tief melancholische Geschichte über Einsamkeit, Verantwortung, Sehnsucht, Reue und die Folgen menschlicher Besessenheit.

  15. Cover des Buches Aroma des Todes (ISBN: 9783732519842)
    Jacob Nomus

    Aroma des Todes

    (49)
    Aktuelle Rezension von: Aurora
    Als ich bei vorablesen.de die Leseprobe gelesen habe, war ich bereits nach wenigen Seiten gespannt, was in diesem recht kurzen eBook steckt, sodass ich die Leseprobe nicht weitergelesen habe. Ich wollte den Rest quasi in einem Rutsch durchlesen, und das war auch genau richtig. Denn obwohl das eBook mit geschätzten 125 Seiten nicht wirklich lang ist, konnte es mich voll und ganz fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit dem Buch auf sich hat, was dahintersteckt und auch warum Sylvia immer wieder zusammenbrich sowie hin und wieder Dinge sieht, die kein anderer wahrnehmen kann. Aber die Auflösung des Ganzen war schockierender als alles andere, was mir zuvor durch den Kopf ging. Es wird auch erst zum Ende hin klar, warum das Buch diesen absolut passenden Titel hat. Ich kann dieses eBook nur jedem Thrillerfan ans Herz legen. Es lohnt sich auf jeden Fall!
  16. Cover des Buches Wie ein Schmetterling im Wind (ISBN: 9789963533152)
    Anna Loyelle

    Wie ein Schmetterling im Wind

    (23)
    Aktuelle Rezension von: xotil

    Meinung


    Die Autorin hat es mit diesem Buch wieder mal geschafft mich komplett zu fesseln.


    Der flüssige Schreibstil und die Spannung die sich bis zum ende halten kann nimmt einen nach den ersten Seiten sofort in den Bann.


    Der Thriller toll ausgearbeitet , man wird immer wieder auf die falsche Fährte gelockt .


    Die Liebe spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle aber nimmt nicht überhand und rutscht nicht ins kitschige .


    Immer wieder greift die Autorin in Ihren Büchern Themen auf die einen Innehalten lassen und auch zum Nachdenken anregen .


    Ein Buch das ich richtig verschlungen hab und euch gerne empfehle,

  17. Cover des Buches Bourbon Kings (ISBN: 9783736303225)
    J.R.Ward

    Bourbon Kings

    (417)
    Aktuelle Rezension von: love1988

    Das Cover passt zur Geschichte und ist heiß.

    Denver Clan und Dallas lässt grüßen.

    Die Geschichte ist krass, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet. Es ist wirklich alles dabei: Lust, Leidenschaft, Liebe, Intrigen, Machenschaften und Zusammenhalt.

    In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um Lane und Lizzie, wobei auch die anderen Charaktere nicht zu kurz kommen. Man muss sie alle einfach mögen.

    Der Schreibstil ist locker und spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Und das Setting ist toll beschrieben.

    Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!

  18. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

    (924)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jack Ketchums „Evil“ ist kein Buch, das man einfach so wegliest. Es konfrontiert den Leser mit menschlicher Grausamkeit in einer erschreckend realistischen Form...und das direkt, ungeschönt und emotional aufwühlend. Der nüchterne Schreibstil trifft hart und lässt einen lange nicht los.

    Es ist ein starkes, mutiges Werk, das an die Grenzen des Erträglichen geht und dennoch wichtig bleibt, weil es zeigt, wie nah das Böse manchmal wirklich ist. Kein leichtes Buch, aber eines, das man SICHER nicht vergisst.

    Das Werk wurde später auch verfilmt, allerdings traf mich das Buch (wie eigentlich meist) härter und schonungsloser.


  19. Cover des Buches Der Hypnotiseur (ISBN: 9783404178797)
    Lars Kepler

    Der Hypnotiseur

    (490)
    Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensieren

    Ein wirklich gelungener Serienstart! Ja, die Reihe ist nicht mehr ganz neu, aber bisher war sie mir nicht aufgefallen. Schon der erste Band hat mich völlig überrascht – eine Wendung, die mich so umgehauen hat, dass ich die Stelle zweimal lesen musste, um sicherzugehen, dass ich sie richtig verstanden habe.

    Im Mittelpunkt stehen Kommissar Joona Linna und der Arzt Erik Maria Bark. Beide werden in einen brutalen Mordfall hineingezogen, bei dem beinahe eine ganze Familie ausgelöscht wurde. Im Laufe der Ermittlungen wird Eriks Sohn entführt, und man erlebt hautnah mit, wie die Suche nach dem Täter voranschreitet. In Rückblenden bekommt man zudem Einblicke in Eriks Vergangenheit und seine Forschungen im Bereich Hypnose. Diese Passagen wirken stellenweise etwas langatmig, tragen aber zur Tiefe der Handlung bei.

    Die Figuren wirken bislang noch etwas oberflächlich – hier hoffe ich auf mehr Entwicklung in den Folgebänden. Dennoch: Die Geschichte ist durchgehend spannend, nicht übermäßig blutig, und bietet zum Schluss hin einige unerwartete Wendungen und Überraschungen.

    Fazit:
     Ein fesselnder Reihenauftakt mit vielen Twists. Wer skandinavische Krimis und Thriller mag, ist bei Lars Kepler bestens aufgehoben.

  20. Cover des Buches Verdammter Ostwind: Gesamtausgabe (Windsbraut 1) (ISBN: B017RT85KS)
    Regina Mengel

    Verdammter Ostwind: Gesamtausgabe (Windsbraut 1)

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel
    Sie reiten auf den Winden in alle Himmelsrichtungen,und nur zur Nacht legen sie sich heimlich zu den Menschen um ihre Sehnsucht zu lindern.Aber nur eine einzige Nacht dürfen die an einen Ort verweilen und müssen unbemerkt bleiben.

    Auch Hope ,sie ist noch nicht lange eine Windsbraut ,hat sich an die Regeln zu halten.
    Doch dann wird sie eines Tages von ihren Schwestern getrennt und von den Winden weit weg getragen.
    Nach einen langen Ritt,schafft sie es endlich zum Boden zu gelangen.Und verbringt die Nacht bei den jungen Iren Nicolas,der sie so fasziniert,das sie beschließt zu bleiben.
    Denn warum sollte es schaden mal länger in der Nähe eines Menschen zu bleiben,solang er sie nicht sieht?
    Doch dann passiert es, Nicolas wacht des Nachts auf und Findet Hope neben sich.

    Eine schöne Geschichte über eine Windsbraut die Rebellisch gegen die Regeln verstößt.Und anfangs ist es ihr Egal welche Folgen es haben könnte sich den Menschen zu zeigen.
    Aber dann merkt auch sie,das es vielleicht einen Grund dafür gibt.

    Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen . Sie ist so locker und leicht wie eine erfrischende Brise geschrieben wurde.
    Und auch Hope,war mir gleich Symphatisch, mit ihrer neugierigen Art alles neue genau zu untersuchen und rauszufinden.
  21. Cover des Buches Ein Thron aus Knochen und Schatten (ISBN: 9783492508087)
    Laura Labas

    Ein Thron aus Knochen und Schatten

    (177)
    Aktuelle Rezension von: Wombombe

    Und die tolle Reihe geht aufregend weiter. Alison muss sich in diesem Band entscheiden wofür sie steht. Verfolgt sie den Plan, die sie schon als Kind hatte und findet den Mörder ihrer Familie und nimmt Rache oder nimmt sie den Plan von den Rebellen an und sorgt so für eine große Veränderung der Welt. Alison steht zwischen den Fronten und ist ein wichtiges Puzzleteil – für die gesamte Welt oder nur für ihre eigene Zukunft.

    Auch ich bin mit dem zweiten Teil recht happy. An manchen Stellen zieht sich die Story etwas und man könnte ein paar Stellen einkürzen, doch im Großen und Ganzen bin ich bereit für Teil 3. Denn was war denn das bitte wieder für ein Ende? Zum Glück muss ich dafür nicht mehr so lang warten.  

  22. Cover des Buches Vollendet – Die Flucht (ISBN: 9783733507114)
    Neal Shusterman

    Vollendet – Die Flucht

    (748)
    Aktuelle Rezension von: Roman-Tipps

    Mit Neal Shustermans dystopischen Scythe-Trilogie konnte er mich so begeistern, dass ich noch mehr Bücher von ihm lesen wollte. Somit war ich schon ganz gespannt auf den Auftaktband „Vollendet – Die Flucht“ aus der 4 Bände umfassenden Vollendet-Reihe von Neal Shusterman.

    Die Vollendet-Reihe spielt in einem zukünftigen USA, in welchem Jugendliche, die zu viel Ärger machen, „umgewandelt“ werden können. Das bedeutet, dass ihr gesamter Körper sofort zur Organspende freigegeben wird. Es wird behauptet, dass die Teile des Körpers weiterleben, also dass man selber weiterlebt, nur in einer anderen Form. Ob ein Jugendlicher umgewandelt werden darf, wird von den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten entschieden. Und diese Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Jugendliche, die sich dagegen wären und fliehen, werden gejagt, bis zur Festnahme.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieses Thema so richtig…unter die Haut geht, sodass mir ganz anders wurde. Fassungslos, aufgrund dieser Schrecken. Nochmal mehr, wenn man erfährt, wie die Umwandlung passiert. Die Ungerechtigkeit, dass man über ein Leben so bestimmen kann. Dass einem so etwas angetan wird. Dass man nichts dagegen tun kann. Dass es kaum welche gibt, die dagegen angehen. Die Art und Weise, wie dieses System durchgeführt wird. Und das alles erinnert mich an die grausame Ausbeutung von Tieren in unserer Welt – nur dass es in der Geschichte Jugendliche sind, die so etwas durchmachen müssen.

    Die Handlung wird aus der Sicht von mehreren Charakteren in der personalen Erzählweise erzählt, hauptsächlich jedoch von Risa, Connor und Lev, die sich auf eine ziemlich krasse Weise begegnen, nämlich inmitten einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd auf einer Straße. Alle drei sind Wandler, also Jugendliche, die umgewandelt werden sollen. Während sie auf der Flucht sind, gibt es so einige gefährliche, schaurige und überraschende Momente und Wendungen. Und ganz besonders Levs Entwicklung auf dieser Flucht ist unglaublich.

    Neal Shustermans Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Die Handlung ist spannend, nur hin und wieder ein bisschen langatmig. Aber größtenteils überwiegen Momente voller heftiger und actionreicher Wendungen und Szenen, Herzklopfen und Fragen, wie es nun wohl weitergeht. Auch die Charaktere werden nach und nach tiefgründiger und haben mir gefallen. Connor, der langsam zu einer Legende wird. Risa, mit ihrer Hoffnung und dem kühlen Kopf. Lev, der Gefahren eingeht, um seine Pläne durchzusetzen. Auch das Ende fand ich passend mit dem krassen Showdown. Doch es ist noch lange nicht vorbei. Die Vollendet-Reihe werde ich definitiv weiterlesen!

     

    Fazit:

    Eine spannende Dystopie mit einer erschreckenden und albtraumhaften Zukunftsvision. Das Thema geht so richtig unter die Haut und hat mich fassungslos machen können. Die Idee ist spannend umgesetzt und die Charaktere entwickeln sich mit der Zeit. Ich bin neugierig, wie alles letztendlich enden wird und werde die Vollendet-Reihe weiterlesen.

  23. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

    (376)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Der Überlebenskampf geht weiter: Die Verbliebenen der 100 sind noch immer geschockt vom Angriff auf ihr Lager und der Entdeckung, dass sie nicht die einzigen Menschen auf der Erde sind. Derweil spitzt sich die Situation im Raumschiff weiter zu: Das System der Sauerstoffversorgung droht zu kollabieren.

    Um Folgendes geht es in diesem Band:

    • Was ist mit Octavia geschehen? Gelingt es Bellamy sie zu retten?
    • Verzeiht Clarke Wells, dass er verhindert hat, dass sie ins brennende Zelt rennen konnte, um Thalia zu retten?
    • Droht ein erneuter Angriff durch die Erdgeborenen und sind sie wirklich alle so gefährlich wie befürchtet?
    • Was hat es mit dem mysteriösen Trümmerteil auf sich, das im Wald gefunden wird?
    • Muss das Raumschiff evakuiert werden oder ist es dafür vielleicht schon zu spät?

    Man darf zudem gespannt sein, ob Luke von Glass‘ Geheimnis erfährt, denn immerhin hat Camille am Ende von Band 1 bereits gedroht es ihm zu sagen. Darüber hinaus droht auch Clarke von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden…

    Meine Meinung:

    Dieses Buch schließt nahtlos an den ersten Band an und ist genauso spannend und unterhaltsam erzählt. Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht von Clarke, Wells, Bellamy und Glass erzählt, wodurch Abwechslung geboten ist und man schnell wieder in einen Lesefluss gerät. Zudem gibt es auch diesmal viele Rückblenden, die zum Teil auch Folgen für die Gegenwart haben. Das Buch hat, was die Handlung angeht, einiges zu bieten: Die 100 bekommen es mit neuen Gefahren zu tun, persönliche Geheimnisse drohen ans Licht zu kommen, die Vergangenheit holt den einen oder anderen ein, es gibt eine neue Hauptperson, zwischenmenschliche Konflikte entbrennen und es kommt zu einigen für mich sehr überraschenden Enthüllungen. Am Ende überstürzen sich auch in diesem Band die Ereignisse. Es wird dramatisch und es werden interessante Fragen aufgeworfen, weshalb man erneut gespannt ist, wie die Geschichte im nächsten Band fortgeführt wird.

    Fazit:

    Wer Band 1 mag, wird auch an dieser Fortsetzung seine Freude haben. Erneut werden viele gefühlvolle und spannende Momente sowie interessante Wendungen geboten. Ich werde den 3. Band auf jeden Fall lesen um zu erfahren, wie es für die liebgewonnenen Hauptpersonen weitergehen wird.

    Zum Schluss noch eines der schönsten Zitate aus dem Buch:

    „Ich liebe dich.“ Sie konnte nicht mehr zählen, wie oft sie diese Worte schon gesagt hatte, aber jetzt klangen sie anders für sie. Das Echo jedes einzelnen früheren ‚Ich liebe Dich‘ schwang darin mit – und das Versprechen so vieler weiterer, dass es für ein ganzes Leben ausreichte. (S.135/136)
  24. Cover des Buches Macht, Gier und Haie (ISBN: 9783960875093)
    Monika Detering

    Macht, Gier und Haie

    (20)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    Roland Stübbe hat sich bereits in Berlin einen Namen in Punkto rücksichtslose Luxussanierungen gemacht. Nun sucht er ein neues Betätigungsfeld in Stralsund. Hier steht als Objekt der Begierde ein älteres Haus in der Heilgeiststrasse, das von alleinstehende Damen unterschiedlichen Alters bewohnt wird. Sie kämpfen mit allen Mitteln um den Erhalt ihres liebgewonnenen Zuhauses, und Stübbe dagegen zieht skrupellos und erfindungsreich alle Register der Entmietung.

    Die Autorin versteht sich darauf, die ungemütliche Wohnsituation unter dem schikanösen Baugeschehen plastisch zu schildern. Da man zu Anfang mit vielen Namen konfrontiert wird, lohnt sich ein Blick in das Personenregister am Ende des Buches.

    Schon auf Seite 13 gibt es eine Leiche, aber leider braucht es mehr als die Hälfte des Buches, ehe aus dem Roman ein Krimi wird und so etwas wie Spannung aufkommt. Das Augenmerk der Autorin richtet sich in erster Linie auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und nicht auf aktionsgeladene Handlung oder solide Polizeiermittlungen. Insofern ist "Macht, Gier und Haie" als Regionalkrimi für mich eher eine Enttäuschung, da es eher in die Rubrik Roman gehört. Für den angenehmen Schreibstil vergebe ich allerdings gerne ein extra Sternchen.

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