Bücher mit dem Tag "spartaner"
11 Bücher
- Jennifer Estep
Frostkuss
(2.708)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Gwen Frost ist das unscheinbare Gypsy-Mädchen mit einer seltsamen Gabe und keinen Freunden. Ganz neu auf der Mythos Academy muss sie sich erst einmal mit den Göttern, der Magie und den unterschiedlichen Gruppen auseinandersetzen. Als ein Mädchen ermordet wird, versucht sie schließlich als Einzige, den Fall aufzuklären.
"Aber irgendwie würde ich Antworten auf meine Fragen finden. Schließlich war ich Gwen Frost, das Gypsymädchen, das Dinge sah. Das Mädchen, das man anheuerte, wenn man etwas verloren hatte." -Gwen
Es ist schon mehr als 10 Jahre her, seitdem ich die Mythos-Academy-Reihe gelesen habe. Deswegen habe ich gedacht, dass es allmählich an der Zeit ist, einen Reread-Marathon zu starten, um zu schauen, ob die Bücher wirklich so gut sind, wie mein früheres (jugendliches) Ich gedacht hat und muss sagen: Ja, das sind sie auf jeden Fall. Sie waren früher schon ein voller Erfolg und sind es auch jetzt noch. Tatsächlich sind ohne Ausnahme alle Bücher von Jennifer Estep lesenswert und das schließt diese Reihe ohne Frage mit ein. Das neue wie das alte Cover sind schön und der Schreibstil liest sich wunderbar flüssig, auch wenn es auf den ersten Seiten gewöhnungsbedürftig war, nur aus einer Sichtweise zu lesen. Ich schließe Gwen ganz neu in mein Herz und habe das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.
Schon das Setting und die Idee des Buches sind hammermäßig. Wir befinden uns in einer Akademie, in der Schüler verschiedener Gruppen, zB. Amazonen, Walküren, Wikingern oder Spartanern, das Kämpfen lernen. Der Unterricht hat zum Teil normale Inhalte und zum anderen Teil werden die jungen Erwachsenen in ihren speziellen Kräften und Magien geschult. Dabei wurden Mythen aus aller Welt vereint, sodass wir nicht nur griechische und nordische Mythologie mit deren Göttern haben, sondern auch chinesische, indische und viele mehr. So bleibt es abwechslungsreich und es wird nie langweilig. Auch der Grundkonflikt mit den Schnittern Vs die Guten wurde gut aufgegriffen und wir haben somit einen roten Faden, der sich durch die ganze Reihe zieht. Wahrscheinlich hat mit diesem Buch meine Liebe zur Mythologie und Academy-Romanen begonnen.
Jetzt könnte man meinen, dass dieses Buch an sich ziemlich klischeebehaftet ist, doch es bleibt in meinen Augen einzigartig und ist wie schon gesagt vor so vielen ähnlichen Romantasy-Romanen erschienen. Ja, unsere Protagonistin hat einzigartige Fähigkeiten; Ja, sie steht im Zentrum der Handlung; Ja, es entwickelt sich ganz langsam eine Liebesgeschichte (mehr dazu hoffentlich in den nächsten Bänden); Ja, Gwen ist besonders. Doch es wurde so schlau eingefädelt, dass das alles nichts ausmacht und man die Geschichte bis aufs Äußerste genießt. Es bleiben spannende und actiongeladene Szenen übrig, in denen man mitfiebert, egal ob die Protagonistin gerade ganz klischeehaft mit ihrem Schwarm beim Ball tanzt oder nicht.
Hier bietet es sich gut an, etwas über die Personen zu sagen, die meiner Meinung nach charakterstark und vielfältig gestaltet wurden. Gwen ist ein eher ruhiges Mädchen, das irgendwie versucht in einer unbekannten Umgebung zu überleben. Sie hat Humor, ist teilweise selbstbewusst und im restlichen Abschnitt arbeitet sie an sich selbst und weiß, wann sie Hilfe von Außen braucht. Dabei ist sie sich nicht zu schade, sich retten zu lassen und gesteht sich ihre Gefühle offen ein. Die Protagonistin macht sogar den ersten Schritt und ist einfach authentisch und sympathisch mit großem Potenzial für eine Charakterentwicklung.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass sie in der ersten Hälfte des Buches sagt, keine Freunde zu haben und wirklich keine hat und somit alles im Alleingang startet. In anderen Büchern versucht die Protagonistin, wichtig zu sein, mit dem Satz: Ich habe keine Freunde. Und am Ende hat sie eigentlich eine BFF und die anderen sprechen mit ihr. Hier wird Gwen wirklich ignoriert und sie versucht den Todesfall im Alleingang zu lösen und über Seiten hinweg haben wir nur sie allein. Damit hat die Autorin uns Gwen ein Stück näher gebracht und das ist wundervoll.
Daphne wird erst später eingeführt und die beiden passen zusammen, aber hier werde ich mehr im zweiten Buch drauf eingehen. Auch der Love-Interest Logan kommt erst spät ins Spiel und es passiert auch nicht wirklich was. Mit den Charakteren und deren Beziehungen wird sich Zeit gelassen, sodass die Handlung langsam ins Rollen gerät. Wir haben praktisch ein paar Szenen, in denen er Gwen hilft und sie sich näher kommen, mehr nicht und diese natürliche Entwicklung ist sehr gut gelungen. Natürlich erwartet man hier in den Folgebänden mehr und es kann noch alles passieren. Auch andere Personen, wie das tote Mädchen, die Verdächtigen, Professoren und Mitschüler werden gut in die Geschichte integriert und es wurde eine gute Basis geschaffen.
Zum Schluss gebe ich meine Meinung noch zum Inhalt dazu, denn dieser war ausschlaggebend dafür, dass ich weiter und immer weiter gelesen habe. Die Geschwindigkeit ist langsam und man kommt erst entspannt an der Akademie an, während anschließend der Mord und danach die Suche nach dem Mörder anstehen. Es gibt Pausen dazwischen, wo wir Gwen kennenlernen und Hintergründe sowie Intrigen im Dunklen herausfinden. Außerdem endet es in einem fesselnden Finale, wodurch man direkt weiterlesen möchte. Alles passt einfach so gut zusammen und greift schön ineinander, wodurch man eine einzigartige Erfahrung macht. Noch einmal hervorheben möchte ich Gwens Gabe der Psychometrie, die durch ihre Einmaligkeit überzeugt. Daraus kann sich noch viel entwickeln und wir haben den Kick, der ein Leseerlebnis erst richtig spannend macht.
Insgesamt kann ich diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen und selbst nach so vielen Jahren überzeugt sie ausnahmslos!
- Jennifer Estep
Frostfluch
(1.751)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel– Reread nach über 10 Jahren –
Nach dem Desaster im Herbst haben es die Schnitter nun auf Gwen Frost abgesehen und sie wird bis zum Ski-Resort verfolgt. Trotz der Gefahr versucht sie bestmöglich, genauso gut kämpfen zu lernen wie die anderen Schüler und ihre Magie zu meistern, doch nicht immer läuft alles nach Plan.
“Das Schwert grummelte missbilligend und klappte sein Auge zu, während es seinen Strich von Mund schmollend verzog. Und die Leute hielten Jugendliche für launisch. Bitte. Gegen uralte, blutrünstige, redende Schwerter waren wir harmlos.” -Gwen über Vic
Auch der zweite Band der Mythos-Academy liefert ab und mal wieder habe ich die wichtigen Sachen im Leben vernachlässigt, um zu lesen. Zum Setting und dem Hintergrund der Geschichte muss ich nicht mehr viel sagen, das habe ich in meiner ersten Rezension getan und nach wie vor ist es spannend und geheimnisvoll. Leider hat sich der Anfang ein wenig gezogen, weil erzählt wird, was im ersten Band alles passiert ist und mindestens die ersten 50 Seiten nur wiederholende Informationen beinhalten. Aber es war okay und für Jugendliche vielleicht genau das Richtige. Was mich positiv überraschte, waren die zusätzlichen Informationen am Ende des Buches, denn sie waren unterhaltsam, witzig und interessant. So könnten alle Autoren ihre Bücher beenden.
Außerdem bleibt das Tempo langsam und die Geschichte entwickelt sich Stück für Stück. Ich genieße die teilweise langgezogenen Szenen und entweder haben wir eine Situation voller Humor und Lebensfreude, Gefühle und Liebe oder Spannung und Kämpfe. Man möchte die ganze Zeit weiterlesen und wenn man weiß, dass noch vier Bücher auf einen zukommen, macht das alles auch Sinn. Mit Daphne, ihrem Freund und Logan haben wir noch mehr Personen, die in den Vordergrund rücken und mehr Inhalt bekommen. Es macht Spaß, ihnen und Gwen zuzuschauen und man merkt, dass sich die Autorin mit der Gestaltung jeder einzelnen Person etwas gedacht hat. So mag ich die kleinen aber besonderen Merkmale von ihnen, wie beispielsweise Gwens Comicsliebe oder Daphnes Computerwahnsinn.
Des Weiteren bleiben einige Personen auch mysteriös, sodass wir ihren Hintergrund und ihre Gedanken erfahren wollen. Das trifft am meisten auf Logan zu, bei dem irgendwas hinter der Fassade steckt oder auf Oliver oder gar auf die auffällige Person, die sich während des Ausflugs an Gwen ranmacht. Jeder könnte gut oder böse sein und als Leser müssen wir ständig damit rechnen, dass das schlimmste Ereignis eintritt und nicht jeder so ist wie er scheint. Besonders gut hat mir der Aufbau der anbahnenden Liebesstory gefallen, denn zwischen Gwen und Logan knistert es gewaltig und der Slow-Burn hat es in sich. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und es steht immer etwas oder jemand zwischen ihnen und das bringt Spannung in die Handlung. Immerhin kommen wir (weitestgehend, wir sind immer noch in einer Romantasy für Jugendliche) ohne Klischees aus und unsere Protagonistin ist zu sich und der Welt ehrlich und die beiden kommunizieren miteinander, was man von anderen nicht behaupten kann.
Damit ist und bleibt Gwen meine Lieblingsfigur des Buches (und ja, man darf die Protagonistin nehmen; Wenn sie nicht gilt, nehme ich eben unser aller Lieblingsschwert Vic) und ihre Stärke, ihr Mut und ihre Entschlossenheit überzeugen mich komplett. Sie kämpft und trainiert für sich selbst und ihre Aufgabe, während sie sich um ihre Freunde kümmert und sich ihre Magie weiterentwickelt. Hier kann noch viel passieren und ich bin mir sicher, dass wir noch nicht alles über ihre Berührungsmagie wissen, was der ganzen Geschichte den besonderen Kick gibt. Gwen kämpft für andere und mit anderen und wenn sie nicht in der Liebesgeschichte untergeht, kann sie zu einer der stärksten Protagonisten jemals werden. Auch ihre Entwicklung ist realistisch, sodass sie nicht direkt gut kämpfen und mit den anderen mithalten kann, sondern sich noch auf die anderen verlässt und langsam an Kraft gewinnt. Meiner Meinung nach ist das viel besser als die jungen Frauen, die direkt unbesiegbar werden.
Genauso wie der Rest des Buches, kommt auch der Plot langsam in Schwung und wird von Seite zu Seite aufregender. Ging es am Anfang noch um das Schulleben und normale Alltagsaufgaben mit Jugendproblemen (aka Tratsch und Klatsch), wird es schnell ernst und die Gefahr, dass ein Schnitter sie umbringt, wird größer. Zu den richtigen Momenten haben wir Emotionen und an anderer Stelle ist es spannend wie sonst nichts im Buch, wodurch der Lesespaß immer höher steigt und in einem gelungenen Finale endet. Unvorhergesehene Twists und Entwicklungen überraschen sowohl Gwen, als auch uns Leser. Dadurch kann ich beim besten Willen nicht sagen, wie es ausgehen wird, außer dass es irgendwie zu einem Happy End kommt, doch das Wie und Warum ist entscheidend. Ich bin weiter gespannt und hoffe sehnlichst, dass die Buchreihe dieses hohe Niveau halten kann.
Insgesamt ist dieses Buch ein würdiger Folger nach dem Auftakt der Reihe und es bleibt mitreißend!
- Jennifer Estep
Frostherz
(1.487)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Jetzt heißt es für Gwen Frost, den Helheim-Dolch zu finden und zu verhindern, dass die Schnitter ihn benutzen, um den bösen Gott Loki zu befreien. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach, denn es wird zu einem Rennen gegen die Zeit.
“Hätte ich eine Hand, würde ich mir ungläubig gegen die Stirn schlagen. Nein, eigentlich würde ich sie verwenden, um ein wenig Vernunft in dich hineinzuprügeln, Gwen.” -Vic, unser sprechendes Schwert
Allmählich nähern wir uns der Halbzeit der Buchreihe an und ich bin noch genauso gut dabei wie am Anfang. Ich muss schon jetzt zugeben, dass vieles von der Vergangenheit geprägt sein wird, denn für den Kitsch (besonders bei der Liebesgeschichte) und die Klischees hätte ich bei einem anderen Buch längst einen Stern abgezogen, aber hier kann ich es nicht übers Herz bringen, weil die ganze Geschichte so unglaublich gut ist. So reichen einzelne Szenen, die mich zu 160% überzeugt haben, aus, um die auszugleichen, die nur halb so gut waren. Das Buch bleibt aber voller Spannungen, unvorhergesehenen Plottwists und einer starken Entwicklung, sowohl was die Geschichte, als auch was die Charaktere angeht.
Gwen gefällt mir immer mehr und sie hangelt sich auf meiner Liste der besten Protagonisten immer weiter nach oben. Zwar lässt sie sich von Zeit zu Zeit zu stark von ihren Gefühlen leiten und manche Situationen, als sie beispielsweise Logans Ex-Freundin verdächtigt, ein Schnitter zu sein, sind deswegen voller Fremdscham und es tut fast körperlich weh, sie zu lesen. Auf der anderen Seite trainiert sie immer weiter an ihrer Kampfkraft und ihrer Magie und verlässt sich auf ihre Freunde. Dabei ist Gwen gefühlvoll, verständnisvoll, mutig und psychisch stark und vor allem die Kämpfe lese ich super gern. Besondere Szenen, als sie zum Beispiel ihren neuen Tierfreund gefunden hat, sind so schön anzusehen und es macht einfach Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben.
Außerdem wird den Nebencharakteren mehr Inhalt eingeflößt, wie ich schon in den ersten zwei Büchern angedeutet habe. Daphne wird eine bessere Freundin, auch wenn nicht immer alle Schwarz-Weiß ist und Logan wird fast zu einem festen Liebespartner. Auch andere Personen bringen Abwechslung und Spannung in die Story, so könnte ich ohne Oliver oder Vic das Buch nie so genießen wie mit ihnen. Hier muss ich natürlich (für manche leider) ein paar Worte zur Liebesgeschichte sagen, denn diese fordert immer mehr Raum, auch wenn der Plot nicht aus den Augen gelassen wird. Gwen und Logan sind ein süßes Paar und ihre Entwicklung ist langsam und natürlich. Es ist zwar etwas vorhersehbar und klischeehaft, aber es passt zum Inhalt und ohne deren Verbindung würde der Kampf, den beide jeweils für den anderen kämpfen, keinen Sinn machen. Ihr Ende in diesem Buch habe ich gefühlt übersprungen, weil es völlig überspitzt dargestellt wurde, aber ich gönne den beiden ein Happy End, soweit das in weiteren drei Büchern noch möglich ist.
Auch die Geschichte lässt nicht nach. Im Gegenteil, sie nimmt rasant an Fahrt auf und überzeugt in ihrer Originalität, Action und der ungeheuren Spannung, insbesondere in den letzten 100 Seiten. Wie zuvor wurde am Anfang sehr viel wiederholt und neu erklärt, sodass man ganze Absätze überspringt, aber der Rest macht es wieder wett. Nach einem starken Kampf auf den ersten Seiten, ist Gwen auf der Suche nach Schnittern auf der Academy und nach Lokis Champion. Es gibt immer wieder kleine Hinweise für uns als Leser, sodass wir mitraten können, aber das Ergebnis bleibt überraschend. Die Spannung baut sich immer weiter auf und entlädt sich in dem bisher besten Finale der Buchreihe. Hier kam es zu so vielen Twists und unvorhersehbaren Überraschungen, dass man das Ende erst einmal verarbeiten muss. Dabei bietet es eine perfekte Grundlage für das nächste Buch und ich bin selbst jetzt, während dem Schreiben von dieser Rezension, immer noch überwältigt.
Kleinigkeiten, die mir noch sehr gut gefallen haben, sind die Beschreibungen der verschiedenen Magieformen, besonders Gwens, die Einbindung von allerlei Artefakten und der Aufbau der magischen Kämpfe. Diese Sachen machen das Buch besonders und die mythischen Aspekte versetzen den Leser ins Staunen. Die Balance zwischen Magie, Action und Emotionen ist perfekt, wodurch man mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann. So genieße ich Jennifer Esteps Werke aufs Äußerste und danke meinem Gehirn, dass es Geschichten auch wieder vergisst und sich nicht mehr an alle Details erinnern kann.
Insgesamt ein würdiger Nachfolger in der Mythos-Academy-Reihe und ein absolutes Muss aus der Sicht einer Person mit Fan-Brille auf den Augen!
- Jennifer Estep
Frostkiller
(1.031)Aktuelle Rezension von: Nanni21Mit dem sechsten Teil geht die Mythos Academy rund um Gwen und ihre Freunde zu Ende. Auch dieser Teil hat mir noch einmal sehr gut gefallen und bringt einem das langersehnte Happy End. Gwen ist durch die Geschichte hinweg immer stärker und selbstsicherer geworden. Es gab Charakterzüge, die sie nicht ablegen konnte, aber dann wäre es auch ein wenig langweilig geworden, wenn sie nicht sie selbst wäre. So hat mir ihre Entwicklung gut gefallen, da sie sich immer selbst treu geblieben ist. Ihre Freunde, die ihr in den unterschiedlichen Kämpfen beigestanden haben, fand ich auch sehr sympathisch und sie haben immer sehr viel Freude bereitet. Das Geschichte war auch wieder gutgeschrieben, sodass ich nur durch die Seiten geflogen bin und das Buch sehr schnell beendet habe. Ich werde diese Freundesgruppe sehr vermissen.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Mythologie liebt und vor allem auch wenn sie in unserer heutigen Zeit spielt und auch Lesern die Gwen und ihre Freunde beim finalen Kampf gegen Loki beistehen möchten.
- Jennifer Estep
Frostglut
(1.282)Aktuelle Rezension von: Nanni21Der Teil hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er mich sehr aufgeregt hat. Es stellen sich so viele gegen Gwen und dies lässt einen wirklich enorm mitfiebern und mitleiden. Es war sehr gut geschrieben und auch sehr spannend und hat mir wirklich unfassbar gut gefallen. Doch Gwen tat mir so leid, dass sie so alleine dastand und ihre Freunde es so schwer hatten ihr zu helfen. Ich habe mit Gwen sehr mitgefühlt und gehofft, dass das Missverständnis bzw. die falschen Beweise der Schnitter endlich herauskommen und ihr geglaubt wird, damit man zusammen gegen die Schnitter kämpfen kann.
Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren wieder die Wiederholungen der bisherigen Geschichte und auch die ständigen Erklärungen. Ich finde dies immer schade, da man dies mittlerweile vier mal gelesen hat.
Ich kann dieses Buch aber auf jeden Fall jedem Fan der Mythologie in der heutigen Zeit empfehlen und auch jedem Leser, der Gwen beistehen möchte.
- Jennifer Estep
Frostnacht
(1.129)Aktuelle Rezension von: Nanni21Mir hat auch das 5. Buch der Mythos Academy gut gefallen. Ich finde es war ein sehr kurzweiliges Buch, welches sich sehr gut lesen ließ. Die alten Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen und ich fand es schön, sie auf ihrer Reise und außerhalb der Academy zu begleiten. Aber auch die neuen Charaktere, die es in diesem Buch gab, fand ich mit ihren Ecken und Kanten sehr spannend. Ich habe mich auch sehr gefreut mehr von Gwen und ihrer Familie zu erfahren. Es freut mich sehr für sie, dass sie neben ihrer Grandma noch etwas mehr Familie gefunden hat.
Insgesamt kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der ein Fan von Mythologie in unserer heutigen Zeit ist und der Gwen und ihre Freunde außerhalb der Academy auf ihrer Reise begleiten möchte.
- Jennifer Estep
Bitterfrost
(284)Aktuelle Rezension von: ChillysbuchweltCover:
Ich liebe dieses Cover und finde es genauso ansprechend wie die der Hauptreihe. 😍
Meinung:Zwischen 2018 und 2019 habe ich damals die Frostreihe gelesen und war vollkommen begeistert.Dementsprechend musste natürlich auch die Spin Off Trilogie hier einziehen.Wie so oft lag sie nun aber wieder viel zu lange auf meinen SUB, doch ich bin froh, nun endlich den Auftakt gelesen zu haben.Ich muss sagen, dass ich echt total überrascht bin, wie schnell und gut ich wieder in die Geschichte gefunden habe.Da es so lange her ist, dass ich die Hauptreihe gelesen habe, habe ich ehrlich gesagt erwartet, dass der Einstieg zunächst schwierig wird.Durch die Gedanken und Erinnerungen der Protagonistin bekommen wir noch mal die ein oder andere Erinnerung aus der Hauptreihe aufgefrischt, was ich total toll gemacht fand.
Der Schreibstil der Autorin war wieder superangenehm für mich zu lesen und hat bei mir für einen tollen Lesefluss gesorgt.Rory konnte man schon in der Hauptreihe kurz kennenlernen, wo sie mir schon sympathisch war, umso mehr Freude hat es mir bereitet sie hier nun besser kennenzulernen.Unsere Protagonistin hat es ganz und gar nicht einfach.Ihre Eltern wurden ermordet, was schon grausam ist, doch es stellte sich heraus, dass diese Schnitter waren, aufgrund dessen wird sie von ihren Mitschülern gemieden.Als Spartanerin ist Rory etwas ganz Besonderes, denn von denen gibt es weitaus weniger als von den anderen Götternachfahren.Die gesamte Entwicklung der Protagonistin und ihren zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich total Klasse.
Die ganze Welt mit den Mythen, Göttern und ihren Artefakten finde ich einfach absolut genial.Es war für mich keine Überraschung, dass es Parallelen zur Hauptreihe gibt, doch teilweise fand ich diese leider etwas zu viel.Für Fans der Mythos Academy kann ich die Geschichte auf jeden Fall sehr empfehlen.Ich freue mich schon jetzt auf Band 2.💖 - Jennifer Estep
Mythos Academy Serie
(408)Aktuelle Rezension von: sani1909Die Mythos Academy Reihe hat mich einfach von Band 1 bis Band 6 überzeugt. Mit den Büchern bekommt man genau die richtige Mischung aus Fantasy , Romance und Spannung. Hab schon so einiges gelesen aber diese Reihe bleibt mit Abstand meine Liebste! [Hab sie nicht nur einmal gelesen ;) ]
Kann diese Reihe einfach jedem Empfehlen der auf eine Gute Mischung aus Fantasy Abenteuer und Romance steht.
- Jasmine Mas
Blood of Hercules
(243)Aktuelle Rezension von: EmmyLMit Bonds of Hercules eröffnet Jasmine Mas eine Dark-Romantasy, die antike Mythologie mit dystopischem Akademie-Setting und zeitgenössischen Genre-Tropes verbindet. Im Zentrum steht Alexis, eine junge Frau, deren bislang unscheinbares Überleben plötzlich in eine existenzielle Prüfung mündet, als sich ihre göttliche Abstammung offenbart. Die Ausbildung an einer spartanischen Kriegsakademie wird dabei weniger als Weg zur Selbstverwirklichung denn als radikaler Prozess der Entmenschlichung inszeniert, in dem Gewalt, Konkurrenz und moralische Grenzüberschreitungen zum Alltag gehören.
Mas entwirft eine Welt, die bewusst überzeichnet ist: Götter, Monster und Gladiatoren erscheinen nicht als heroische Ideale, sondern als moralisch ambivalente Akteure mit klaren Machtansprüchen. Besonders auffällig ist der Ton des Romans, der Brutalität und Leid konsequent mit schwarzem Humor und sarkastischen Dialogen kontrastiert. Diese stilistische Entscheidung verleiht der Erzählung Tempo und Unterhaltungswert, wirkt jedoch zugleich als Distanzierungsmechanismus gegenüber der dargestellten Gewalt.
Die Figurenkonstellation ist umfangreich und bewusst auf ein „Why-Choose“-Narrativ angelegt. Während einzelne Charaktere durch markante Dialoge Kontur gewinnen, bleibt ein Großteil der Nebenfiguren funktional und schwer unterscheidbar. Auch Alexis’ innere Entwicklung verläuft sprunghaft: Ihre emotionale Anpassung an extreme Situationen wird selten reflektiert, sondern eher behauptet. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen erzählter Härte und fehlender psychologischer Tiefe.
Problematisch bleibt zudem die Darstellung von Macht- und Geschlechterdynamiken. Dominanz, Übergriffigkeit und toxische Verhaltensmuster werden zwar klar inszeniert, aber kaum kritisch gebrochen. Der Roman verlässt sich stark auf bekannte Dark-Romantasy-Codes, ohne diese systematisch zu hinterfragen.
Trotz dieser Schwächen überzeugt Bonds of Hercules als Pageturner: Das Setting ist einprägsam, die Sprache flüssig und das narrative Versprechen einer eskalierenden Reihe wird konsequent eingelöst. Der Band versteht sich weniger als differenzierte Charakterstudie denn als provokanter Genre-Auftakt, der bewusst polarisiert und auf Fortsetzung angelegt ist.
- Sherrilyn Kenyon
Magie der Sehnsucht
(162)Aktuelle Rezension von: viktoria162003Meinung
Zu beginn des Buches fand ich es sehr spannend und auch lustig, jedoch fand ich das die Geschichte nach und nach seinen Reiz verloren hat. Der humorvolle Teil verlor sich irgendwann einmal in den Seiten und zurück blieb nur noch das ewige hin und her ob beide es schaffen eben nicht ihren gelüsten nach zu gehen und gemeinsam ins Bett zu steigen.
Auch das Thema sie liebt mich ich darf es ihr aber nicht gestehen da… oder Sie: Ich lieb ihn, ich darf es ihn aber nicht sagen weil sonst… ;). Da hätte ich mir dann doch schon ein wenig mehr gewünscht. Das Buch ist an sich trotzdem sehr schön, die Charaktere sind schön beschrieben und haben auch eine sehr interessante Geschichte die jedoch zu kurz sind, um 351 Seiten spannend zu halten. Grace der Hauptcharakter ist eine 29 Jahre alte Frau die bis auf ihre Eltern und ihre Freundin nicht gerade sehr viel Lieb in ihrem Leben erfahren hat, gerade wenn es von der Männlichen Seite aus gesehen ist.
Denn hier hat sie bis lang nur eine Erfahrung gesammelt die auch noch so schlecht gewesen ist, dass sie es nicht ein zweites mal wagen will. Besonders ihre große Leidenschaft den Büchern gegenüber hat sie für mich sehr liebenswert gemacht. Dann gibt es natürlich noch Selena die das ganze erst ausgeheckt hat, durch das Beschaffen des Buches und die Idee ihrer Freundin einen „Bett“ Gefährte zu beschaffen. Sie hat genau das richtige Maß an Wahnsinn um wirklich Sympathisch zu sein und ich mochte sie wirklich gerne. Es gibt noch so einige neben Charakter die zwar auch eine kleine Rolle im Buch einnehmen die ich aber nicht alle einzeln erwähnen möchte, hier bleibt es an euch 😉 diese Kennenzulernen. Zum Schluss gibt es natürlich noch unseren gutaussehenden Julian. Julia ist der Sohn der Göttin Aphrodite, dementsprechend könnt ihr euch ausmahlen wie er aussieht. Zu beginn des Buches ist er ein wenig ***gesteuert und wirkt ein wenig Neandertaler mäßig, was aber darauf zu führen ist das er eben Jahre lang nur Betthäschen gewesen ist und nicht gewohnt ist, dass man ihn auch einfach anders wahrnehmen könnte. Nach und nach lernt man ihn und seine Geschichte kennen und er wirkt dann auch anders wie zu beginn. Ich fand ihn an sich wirklich toll doch hab ich mein Herz nicht an ihn verloren wie schon bei anderen Männlichen Charakteren ;).
Ein Paar Liebesszenen gibt es natürlich auch, bei so einem Thema im Buch natürlich nicht vermeidbar, doch sind die nicht sehr detailreich beschrieben und an sich sehr geschmackvoll, so dass man nicht unangenehm Berührt ein paar Seiten überspringen muss.
Fazit
Ich finde das Buch im Großen und Ganzen an sich wirklich nicht schlecht und ich würde es mir auch sicher noch einmal Kaufen, perfekt für einen schönen Strand Urlaub. Aber wie ich schon sagte, verlor das Buch für mich nach und nach an Spannung und wurde etwas eintönig weswegen ich auch nur 3 Sterne vergebe. Jedoch denke ich dass das Buch sicher einigen Lesern besser gefallen könnte.
- Matthew Dunn
Spycatcher - Krieg der Spione
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenEin Agenten-Spionage-Thriller von der Stange: Die eindimensionalen Figuren werden mit einer Holzhammer-Psychologie dargestellt, der veränderliche Schneefall ist das Interessanteste an dem Ganzen, ständig steigt man aus SUVs und BMWs und hadert mit dem eigenen Leben. Gefühle der Handelnden werden einem unter die Nase gerieben, und natürlich geht es am Ende um die totale Vernichtung der Welt durch Atomwaffen in einem neuen Ost-West-Konflikt (darunter machen sie`s nicht), der vom gewieften Einzelkämpfer gerade noch abgewendet wird. Bitte weniger Bücher hiervon!
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