Bücher mit dem Tag "#spbuch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "#spbuch" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Der Wortschatz (ISBN: 9783000609312)
    Elias Vorpahl

    Der Wortschatz

    (255)
    Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage

    In "Der Wortschatz" begleiten wir ein Wort, das vergessen hat, wie es heißt und das sich auf die Suche nach seinem Sinn gemacht hat. Es ist auf sich allein gestellt und reist durch die fantastische Welt der Sprache.

    Ich habe zu diesem Buch gegriffen, da es so anders ist als das, was ich sonst lese und weil ich neugierig darauf war, was mich erwartet. Laut Klappentext geht es um die Suche nach dem eigenen Sinn, ich muss jedoch zugeben, dass ich vor allem nach dem Sinn der Geschichte gesucht habe. Die Geschichte war ganz unterhaltsam im Märchenstil geschrieben und ich fühlte mich etwas wie Alice im Wunderland, doch während des Lesens habe ich mich immer gefragt, wo die Geschichte hinführen wird und ob für mich alles am Ende einen Sinn ergibt. Für mich ist das Ergebnis leider, dass sich mir der Sinn des Buches nicht erschlossen hat. Vielleicht ist es nur für mich nicht die richtige Art von Roman gewesen, vielleicht geht es auch anderen Lesenden so. Ich kann als Fazit feststellen, dass ich die Grundidee und den Ideenreichtum der Geschichte gut fand, ich jedoch den Sinn der Geschichte und somit die Lehre für meinen eigenen Sinn in diesem Buch leider nicht gefunden habe. 

  2. Cover des Buches Ersticktes Matt (Floodlands 1) (ISBN: B01J2MYUIO)
    Nina C. Hasse

    Ersticktes Matt (Floodlands 1)

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Coon

    Nina C. Hasse beschreibt in ihrem Buch eine alternative Vergangenheit in der die Folgen des Klimawandels bereits im 19. Jahrhundert erste Auswirkungen zeigen und im damaligen New York die Floodlands entstehen - eine Art Slums auf Stelzen wo die Armen und sozial Schwachen ein neues Zuhause gefunden haben. Und genau hier geschiehen seltsame Morde die es aufzuklären gilt. Das einer der Ermittler anhand von Gesichtszügen auf menschliche Eigenschaften schließen kann, ist etwas besonderes, was der Geschichte eine besondere Note gibt. 

    Mir hat das Buch sehr gefallen. Es liest sich gut weg und das ganze Setting ist angenehm unverbraucht. Da Steampunk ja meistens nur in England verortet wird, wirkt selbst das sonst übermäßig genutzte New York wieder frisch. Klare Leseempfehlung und 5 Sternchen 

  3. Cover des Buches Narrenlauf (ISBN: 9783748293927)
    Carolin Summer

    Narrenlauf

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Dies ist der Auftakt zu einer Urban-Fantasy-Reihe und er hat mich überzeugt.
    Warum? Ganz einfach.
    Die Charaktere besitzen unterschiedliche Facetten, die im Laufe des Buches zutage treten und für Überraschungen sorgen. Vanjar ist ein Wanderer, kann zwischen den Welten wechseln, und jagt in unserer Welt paranormale Bösewichte, die sich nicht an die Regeln halten. Auch die anderen Figuren des Teams besitzen ihre Fähigkeiten, die nicht unbedingt übersinnlich sein müssen.
    Wo ich gerade bei übersinnlich bin. Die unterschiedlichen Begabungen, Magieformen und magischen Wesen werden sukzessive en passant erklärt. Dazu möchte ich gar nicht mehr verraten, denn das würde spoilern und euch den Spaß am Lesen nehmen.
    Auch das Worldbuilding erfolgt hervorragend mit „Show, don’t tell“. Ja, hauptsächlich spielt alles in Paris, aber in einem besonderen Paris. Und dieses finde ich verdammt interessant.
    Die Spannung steigert sich kontinuierlich. Dazu tragen auch die Abschnitte bei, die aus der Perspektive des Bösewichts geschrieben sind. Das war äußerst faszinierend, denn obwohl ich mehr als Vanjar und sein Team wusste, habe ich die Überraschungen und Twists nicht erahnt. So wurde die Handlung immer weiter getrieben und ich konnte das Buch nur schwer pausieren.
    Der Humor war ziemlich trocken und kam auch nicht zu kurz. Mir haben die amüsante Wortgefechte sehr gut gefallen und mir häufig ein Grinsen aufs Gesicht gezaubert.
    Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber es ist klar, dass noch weitere Abenteuer auf Vanjar und sein Team warten und ich freue mich darauf.
     Genug geschwafelt: toller Auftakt, der Lust auf die Reihe macht und das wird mit 5 Narren Sternen belohnt.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    »Manchmal hat der Zufall einen fragwürdigen Humor. Dann schiebt er uns einfach wie Schachfiguren durchs Leben.« Paris, 09. November

    Denkst du, du kennst die Wahrheit über deine Welt? Was, wenn ich dir erzähle, dass innerhalb eurer menschlichen Gesellschaft eine weitere existiert? Eine, die aus all dem besteht, was ihr für obskure Horrorgeschichten und düstere Märchen haltet? Magier, Werwölfe, Dämonen ...

    Einem Spinner wie mir glaubst du nicht? Sehr gut! Das ist der beste Beweis, dass wir unseren Job richtig machen: Geheimhaltung und Schutz der paranormalen Bevölkerung. Eine Gratwanderung, die ich in anderen Welten zu oft scheitern sehen musste, um mich hier herauszuhalten. Aber dieser Fall ist seltsam. Irgendetwas stimmt nicht. Vielleicht war es ein Fehler, der Wiederbelebung dieses Ermittlerteams zuzustimmen. Vielleicht hätte ich längst verschwinden sollen. Jetzt ist es zu spät.

     Vanjar Belaquar

  4. Cover des Buches Werwölfe in Aremsrath (ISBN: 9781729452271)
    Tanja Hanika

    Werwölfe in Aremsrath

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Lillyliebtthriller

    Wir reisen zurück in das Jahr 1873, jener Zeit in der Werwölfe in Aremsrath Angst und Schrecken verbreiten.
    Die Dorfbewohner bezichtigen sich gegenseitig sich zu jeder Vollmondnächten zu verwandeln, bis man nicht mehr weiß, wer schlimmer ist, die blutrünstigen Bestien oder die Menschen selbst ...

    Bei dem Buch erkennt man auf den ersten Blick, dass es nichts für Angsthasen ist und auch der Inhalt hält, was es von außen verspricht.
    Es ist eine sehr packende Geschichte, die mitreißend erzählt wird.

    Ich mochte die unterschiedlichen Charaktere sehr gerne, aber Minna hat es mir besonders angetan.
    Sie hat mich etwas an die selbstbewusste Mary Crawley von Downtown Abbey erinnert.

    Wir kommen den Werwölfen in diesem Buch näher, als uns vielleicht lieb ist und auch wenn es ein blutiger Schauerroman ist, spielt auch die Liebe und die Hoffnung eine große Rolle in der Geschichte.

    Obwohl es ja eigentlich um die #werwölfe geht, habe ich mich trotzdem mehr über die Menschen erschreckt, weil sie sofort bereit waren ihresgleichen zu verraten und auch umzubringen, nur weil sie von irgendwem irgendwas gehört zu haben.

    Fazit: Es ist eine sehr blutiger Roman, aber trotzdem ist er nicht wirklich ekelig und auch nicht nur brutal, stattdessen bekommt man eher ein Gefühl für diese ungeheuren Wesen.
    Mir hat es richtig gut gefallen und ich kann es euch, gerade in deiner Vollmondnacht nur empfehlen.

  5. Cover des Buches Mosaik der verlorenen Zeit (ISBN: 9781530267866)
    Elyseo da Silva

    Mosaik der verlorenen Zeit

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Yann

    Das Mosaik der verlorenen Zeit ist schwierig kurz zusammen zu fassen, da es um völlig verschiedene - jedoch verwobene! - Handlungsstränge von Figuren geht. Insofern fühlte auch ich mich wie manch andere an "Cloud Atlas" erinnert und wenn es auch nicht ganz so allumfassend ein Portrait der Menschheit zeichnet wie jenes Buch, erzählt es doch eine mitreißende und tragische Geschichte bezüglich eines Landes, das ich literarisch vorher noch gar nicht erkundet hatte. Natürlich sind die anderen Handlungsstränge mit den europäischen Figuren auch lesenswert. 

    Insgesamt ist das Mosaik stilsicher geschrieben und angenehm zu lesen.

    5/5 Sterne gibt es daher von mir!

  6. Cover des Buches Götzenkinder (ISBN: B01C5MXACA)
    Inca Vogt

    Götzenkinder

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Kiki_Wettstein_Weber

    Ich stiess per Zufall auf diese Bücher.

    Da ich die Beschreibung spannend fand und ich immer an neuen Autoren und spezielle spannenden Thriller intressiert bin startete ich mit der Amato Reihe.

    Mittlerweile bin ich beim 3ten Buch und die Bücher begleiten mich jeden Tag als E-Books auf den Weg zur Arbeit, nachhause und zuhause weiter bis zum einschlafen.

    Ich habe viele Bücher durch viele Genre und viele Autoren, es fing mit Stephen King an, dann Festa Bücher, die gehypten Schriftsteller wie z.b Fitzek sagen mir gar nicht zu. Und zuletzt war es die Ethan Cross und Chris Carter Reihe.

    Viele Bücher hab ich auch abgebrochen.

    so ging es mir zuerst mit dem ersten Teil, ich war zuerst verwirrt von den wechselnden Passagen . Doch dann verknüpfte sich alles und ich las weiter. Den Stil finde ich hammer, einzigartig und blicke nie bis zum Schluss durch.

    Das macht für mich ein gelungenes Buch aus tolle Hauptakteure, fesselnde Passagen, Humor und bei den Bücher will man wissen wie es weitergeht in welche Richtung es geht. 

    Wer der Böse ist, die Handlung mit Zoe Winter und den vielen Persönlichkeiten war aussergewöhnlich und hammer mässig auf den Schluss kam ich nicht das dass die Lösung wäre.

    Die Einzigartigkeit der Schreibweise, die verworenen Wege, die tolle Toni mit Pizza und Pasta mit Mario im Schlepptau, und das Herzblut vom Chris.

    Ich kann diese Buchreihe wärmstens empfehlen an Leser die Spannung, komplexe Handlungen, wichtige Themen und Humor in einem Buch vereint lesen wollen.

  7. Cover des Buches Wolfkisses (ISBN: 9783964437860)
    Katania de Groot

    Wolfkisses

    (15)
    Aktuelle Rezension von: DieSueschauerin

    Wolfkisses hat mir super viel Spaß gemacht. Die Geschichte ist manches Mal sehr rasant, aber gibt auch Zeit für Atempausen. Die ich manches Mal auch gebraucht habe. Katania de Groot hat einen Hang dazu ihre Figuren leiden zu lassen. Sehr leiden zu lassen. Doch alle Dinge, die irgendwie triggernd sein könnten, egal ob physischer oder psychischer Natur, sind markiert durch eine kleine Laterne. Und alle Trigger sind dann auf den letzten Seiten gesammelt. Das finde ich großartig.

    Für mich gibt es kaum Trigger in Büchern, aber ich konnte trotzdem immer mal wieder nachsehen, was mich erwartet in einer Szene. Das hat manches Mal geholfen, so dass ich noch rechtzeitig entscheiden konnte, ob ich diese Szene unbedingt direkt lesen sollte oder doch nochmal bis zum nächsten Tag warten sollte.

    Die Figuren haben mir auch alle sehr gut gefallen. Es ist ein wilder Mix der verschiedensten Menschen und Wölfe, aber ich finde den Haufen großartig. Die Wölfe sind mir richtig ans Herz gewachsen, die Jäger möchte ich eigentlich nur vermöbeln und in irgendwelche Räume sperren...perfekte Mischung also.

  8. Cover des Buches Weil ich dich hasse (ISBN: 9783959579056)
    Simone Trojahn

    Weil ich dich hasse

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Was würdest du tun, wenn man dir das Liebste nimmt? Mehr als sieben Jahre ist es her, dass die damals siebzehnjährige Jana, einem schrecklichen Verbrechen zum Opfer fiel und seitdem sie im Wachkoma liegt. Wegen guter Führung vorzeitig aus der Haft entlassen, kehrt der Täter in das Dorf zurück, in dem Janas verzweifelte Familie noch immer lebt.Das Schicksal nimmt seinen Lauf, als er auf Janas älteren Bruder trifft, der seit Langem auf Rache sinnt …

    Die Autorin:
    Die Horror-Autorin Simone Trojahn wurde 1980 geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort südlich von München. Simone Trojahn wollte schon als Kind Schriftstellerin werden und schickte ihre Bücher an verschiedene Verlage. Sie wurde allerdings immer wieder abgelehnt, häufig mit der Begründung, dass sie in ihrem Alter lieber über eigene Erlebnisse schreiben sollte, anstatt fiktive Thriller zu verfassen. Nach dem Fachabitur arbeitete sie in verschiedenen sozialen Einrichtungen, darunter einem Kindergarten und einem Heim für schwerbehinderte Erwachsene, wobei sie ihr Ziel, vom Schreiben leben zu können, jedoch niemals aus den Augen verlor.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch ist krank. Eine Alltagssituation wird zum Horror. Das kann die Autorin richtig gut , man weiß nie wohin das führt.

    In diesem Buch geht es langsam los. Es dauert schon ein paar Seiten, bis klar wird in welche Richtung das läuft. Ich mochte die Protagonisten. Sie sind sehr authentisch gezeichnet. Konnte sie und ihre Handlungen wirklich gut nachempfinden. Die Handlung ist durchweg spannend, obwohl diesmal weniger Gewalt. Zumindest am Anfang. Das ändert sich aber schlagartig, denn dann wird es richtig brutal.

    Es mutet am Anfang wie ein normaler Roman an. Ein Teenager der sich erfindet. Der auch Probleme hat und auch nicht ganz normal ist. Man spürt aber in dem Buch unterschwellig die beginnende Gefahr. Das machte es mega spannend. Gepaart mit dem unfassbar guten Schreibstil der Autorin. Man rast nur so durch die Seiten. Diesmal hat die Autorin viel Zeit auf Charakterentwicklung gesetzt. Und unverhoffte Wendungen.

    Das Buch hat aber dennoch paar richtig eklige Szenen. Eine richtig gute Story, die an der ein oder anderen Stelle richtig überrascht. Und ein Ende, wie ich es mir gewünscht habe. Die Handlung konnte man so gut nachempfinden. So würden sicher viele handeln. Das war ein Ritt, absolut zu empfehlen.

  9. Cover des Buches Öffne nicht die Tür (ISBN: 9783741899928)
    Dana Müller

    Öffne nicht die Tür

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesetastisch92

    Mal was anderes als Fantasy oder Jugenbücher was ich ja sonst immer lese.
    Zu diesem Buch kam ich durch eine Leserunde, wo ich teilgenommen habe, von Dana Müller.
    Es ist von Anfang bis Ende spannend.
    Es kommt immer was neues dazu, wenn man denkt, es kann ja nicht schlimmer werden, für Hannah's Familie hat sich geirrt.
    Fängt man erstmal an es zu lesen, will man nicht so schnell wieder aufhören, da man immer wieder wissen möchte, wie es weitergeht.
    Ich habe öfter zu mir gesagt, nur noch ein Kapitel dann muss geschlafen werden, da man ja morgens wieder aufstehen muss um zu arbeiten.
    Aber welcher Bücherwurm kennt diesen Satz nicht?
    Sobald man was spannendes hat, hört man so schnell auch nicht wieder auf.

  10. Cover des Buches Schatten (ISBN: 9781517310356)
    M. D. Grand

    Schatten

    (17)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Ceryan, den Schattenfürst und Diener eines schrecklichen Königs, wird von diesem auf die Suche nach einem sagenumwobenen Artefakt aus alten Legenden geschickt - den Stein des Kairoan. Mit diesem Stein und der ihn innewohnenden Macht will der König endlich alle anderen Königreiche unterwerfen. Widerwillig muss Ceryan dem Befehl gehorchen und findet schließlich einen Hinweis, der ihn zu einem Dieb namens Leam führt. Bald kristallisiert sich heraus, dass der sagenumwobene Stein tatsächlich existiert. Allerdings führt die Spur in das verfeindete Königreich Velmar… Die Geschichte um Ceryan hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es ist die Geschichte eines waschechten Antihelden, denn er gehört zu der gefährlichsten Art der Welt und hat keine Skrupel alle szu tun was nötig ist, um sein Zeil zu erreichen. So interessant er auch ist, ist er doch sehr schweigsam und ernst. Das ändert sich aber, als Leam zu ihm stößt. Mit seiner erfrischenden und aufgeweckten Art, bildet er einen fantastischen Kontrast zu dem düsteren Ceryan 8und treibt ihn regelmäßig in den Wahnsinn). Ich hatte viel Spaß mit den beiden. Ab dem Zeitpunkt hatte ich meine ersten Theorien und Erwartungen an die Geschichte, die jedoch alle über den Haufen geworfen wurden. Das hat mich positiv überrascht! Die Reise selbst bietet viele Gefahren, die es zu überwinden gilt und ist damit alles andere als langweilig oder in die Länge gezogen. Mein einziger Kritikpunkt ist auch eine der Stärken des Buches: der knappe Schreibstil. Die Personen um Umgebungen werden nicht seitenlang beschrieben, was mir gefällt, überlässt das meiner Fantasie doch mehr Spielraum. Bei den Personen allerdings hätte ich mir an einigen Stellen doch etwas ausführlichere Beschreibungen gewünscht. Bei manchen hatte ich ein paar Probleme, mir vorzustellen, wie sie aussehen. Im Laufe der Zeit werden diese fehlenden Beschreibungen zwar ergänz. Z.B. Ceryans kupferfarbenes Haar, das aber erst im zweiten oder dritten Kapitel erwähnt wird, wodurch ich bis dahin keinen Schimmer hatte, wie ich ihn mir vorstellen sollte. Trotzdem hat das Buch mich begeistern können und ich kann es für Fans des Genre Dark-Fantasy nur wärmstens empfehlen!


  11. Cover des Buches Tulpologie (ISBN: 9783740732530)
    Magret Kindermann

    Tulpologie

    (4)
    Aktuelle Rezension von: buchpunkt

    Magret Kindermann führt uns in der "Tulpologie" durch die Geschichte von Marlene Hundsnurscher. Einer Frau, die ihre Kindheit und Jugend stark geprägt hat und ihren Mann für tot erklärt - obwohl er nur auf Reisen ist - um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

    Es geht um die Aussagen und Situationen im Leben von Marlene, die sie zu der Person gemacht haben, die sie heute ist. Dies hat Magret wundervoll in einer kurzen Geschichte zusammengeschrieben. Eine Besonderheit in ihrem Buch sich die kurzen Einschübe zwischen den Kapiteln, die erst im Laufe der Zeit sich aufbauen und erkennen lassen, wer da eigentlich spricht. Magret macht sich viele Themen in diesem Buche zu Nutze, die wichtige Nachrichten für jeden beinhalten. Es geht um Tod, Trauer und ein riesiges Lügennetz.

    Dieses Buch hat mich zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken angeregt. Die Lektüre ist an sich leicht genug, um das Buch mal nebenbei zu lesen, aber doch fordernd genug, um einen auch mit seinen Gedanken zu Aussagen, dem Leben und der Welt eine Weile zu beschäftigen. Auch glaube ich, dass jeder in dieser Geschichte eine andere Message für sich lesen wird.

    Ich empfehle dieses Buch für alle, die sich eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Wertschätzung, Lügen und einen Haufen Tulpen zu Gemüte führen mögen. Aber auch eine Inhaltswarnung: Wer mit den Themen Suizidversuch, HIV-Erkrankung und Mord nicht klarkommt, sollte dieses Buch mit Vorsicht genießen.

  12. Cover des Buches Der Angstfresser (ISBN: 9781985232167)
    Tanja Hanika

    Der Angstfresser

    (23)
    Aktuelle Rezension von: Sum41heel

    Ein Horrorautor wird psychopathisch und will die Gäste, die er zur Abendunterhaltung eingeladen hat, allesamt grausam umbringen. Soviel zur durchaus spannenden Ausgangslage des Buches »Der Angstfresser« von Tanja Hanika.

    Ohne zu viel zu verraten, die Foltermethoden, die sich Chester für seine Gefangenen ausgedacht hat, sind extrem und blutig und haben mir sehr gut gefallen. Schade nur, dass nach gut 170 Seiten plötzlich Schluss mit der Tortur sind. Aus heiterem Himmel stellen sich seine treuen Schergen, die bisher vor Mord- und Totschlag nicht zurückschreckten, gegen ihn und schwupps ist die Geschichte beendet. Das hätte die Autorin bestimmt auch eleganter lösen können. Dennoch eine sehr unterhaltende Story. 

  13. Cover des Buches Infiziert (ISBN: 9783744835510)
    Elenor Avelle

    Infiziert

    (12)
    Aktuelle Rezension von: ShadyLovesBooks

    Handlung: 

    Vor acht Jahren begann die Welt, wie wir sie kennen, sich zu verändern. Ein unheilbares Virus griff um sich und zerstörte die Zivilisation. Seitdem treiben Infizierte ihr Unwesen und die wenigen Überlebenden versuchen ihr Bestes, um der Apokalypse die Stirn zu bieten.

    Charlie war noch ein Kind, als die Seuche ausbrach. Daher sind die Zombies und der tägliche Kampf um Nahrung und Ressourcen mittlerweile Alltag für sie. Und obwohl sie alles in Bewegung setzt, damit ihre Gruppe weiterhin bestehen bleibt, fühlt sie sich wohler, wenn sie allein unterwegs ist. Kapitelweise erhält man Einblick in ihr Leben und Charlies Gedanken. Das Pflichtgefühl befiehlt ihr, zu bleiben. Gleichzeitig drängt sie eine innere Stimme, alleine los zu ziehen. Denn Charlie scheint als einzige immun gegen das Virus zu sein. Ein Biss bedeutet nicht, das ultimative Todesurteil. 

    Irgendwann fällt ihr auf, dass sie beobachtet wird. Immer wieder bemerkt sie einen jungen Mann, der sie aus der Ferne beobachtet und ihr sogar manchmal hilft. Doch er gibt sich ihr nicht zu erkennen. Charlie beschließt, das Geheimnis um ihn zu lüften. Und stößt auf eine Wahrheit, die ihre Welt von Grund auf erschüttert.


    Review:

    Ich liebe Geschichten aus der Zombie-Apokalypse-Welt. Und so kam ich auch an diesem Buch nicht vorbei. Holy shit, wie krass ist diese Story bitte? Ungefähr die erste Hälfte des Buches schildert Charlies täglichen Überlebenskampf. Die Kapitel sind teilweise mit einigen Monaten Abstand, was für mich anfangs etwas ungewohnt zum Lesen war. Man erhält so allerdings einen guten Einblick in Charlies Gedanken und lernt die Menschen kennen, die ihr im zerstörten Berlin begegnen. 

    Ab der zweiten Hälfte wird die Handlung sehr rasant und nimmt an Fahrt auf. Elenor Avelle ist die Meisterin der Plottwists. Um nicht zu spoilern möchte ich nicht zu viel verraten. Allerdings habe ich DAS nicht erwartet! XD

    Der flüssige Schreibstil gefällt mir sehr, ich kam zügig in die Story rein. Auch Charlies Humor gefiel mir. Und Hulk! Ich will mehr von Hulk, der Typ ist klasse!

    Schade, dass Charlies Story bereits zu Ende erzählt ist. Aber ich werde mir die Vorgeschichte definitiv auch noch zu Gemüte führen. 

  14. Cover des Buches Erntenacht (ISBN: 9783750240483)
    Bruno E. Thyke

    Erntenacht

    (7)
    Aktuelle Rezension von: wortgetraenkt

    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de  | 


    Ein besonderes Buch braucht eine besondere Rezension! Somit haben Kerstin (Kerstin_KeJasBlog) & ich uns zusammengesetzt, um über den Inhalt zu plaudern, zu zitieren und einige Parts aus dem Buch vorzulesen. Ein dickes Danke dafür an alle beteiligten Autor:innen!

    *Hier* kannst du alles nachlesen - natürlich spoilerfrei.


    Unser Fazit:

    Wenn der Wind die Felder wiegt,
    die Ähren streichelt und die Halme biegt,
    wenn die Dämonen um dein Haus schleichen,
    in den Träumen knochige Hände reichen,
    wenn es dich am Waldrand schaudern lässt,
    oder ein Knacken im trockenen Geäst,
    wenn du dich umschaust und doch nichts siehst,
    aber dennoch vor der eigenen Furcht fliehst,
    wenn es dich erschrickt und neckt;
    ab und an auch mal erschreckt,
    dann hast du vielleicht ein Buch gelesen,
    über Muhmen oder andere mystische Wesen.
    Die „Erntenacht“ war schaurig schön,
    wir hoffen auf Band 2, danke und auf Wiedersehn.


  15. Cover des Buches Keine Leiche, kein Problem (ISBN: B01HWY16M2)
    Per Sander

    Keine Leiche, kein Problem

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nur ein paar Zentimeter vor ihm blieb Schnörres stehen und musterte seinen Kollegen.

    „Wat willste denn mit nem Lötkolben, du Hohlbirne?“

    Bäckchen zuckte mit den Achseln. „Lag da grad.“

    „Willste ihn zu Tode löten?“ Schnörres lachte herb.

    „Meine Fresse! Ich hab halt dat Erstbeste gegriffen!“ Bäckchen wirkte ernsthaft beleidigt.

    „Dat is dat Erstbeste? Wat war’n deine zweite Wahl? Ne Bastelschere?“


    KLAPPENTEXT

    Dass das Leben nur selten so will wie er, hat Patrick schon vor einiger Zeit akzeptiert – aber nach Hause zu kommen und seine Teenager-Töchter über der Leiche des Mathe-Nachhilfelehrers zu finden, ist selbst nach seinen Maßstäben ungünstig.


    Dass ein Büro direkt über einem Bordell in Duisburgs Rotlichtviertel nicht unbedingt der beste Standort für ihre Privatdetektei ist, ignoriert Nergiz gern – doch dann bricht sich einer ihrer wenigen Klienten nach einem Streit um die entsprechende Bezahlung auf der steilen Treppe das Genick. Natürlich, ohne sie bezahlt zu haben.


    Wie der Zufall so will, haben beide dieselbe Idee, wo und wie man eine Leiche am besten loswird. Und damit fangen die Probleme an …


    MEINE MEINUNG

    Auf dem Buch steht kein Genre. Und ich verstehe warum, denn es lässt sich nicht ganz so einfach einordnen. Am ehesten wohl als eine Art Krimikomödie. Wobei bei Krimis immer ein Mörder gesucht wird, und wer die Mörder sind, ist in "Keine Leiche, kein Problem" immer relativ schnell klar.


    Aber Krimi beschreibt am ehesten die doch relativ blutigen Situationen, gespickt mit zwielichtigen, aber durchaus sympathischen Figuren – Detektive, Polizisten und Kriminelle. Also Krimi. Irgendwie. Und Komödie, weil dieses Buch einen unglaublich guten Humor hat. Gekonnte Situationskomik, triefend schwarzer Humor, charmanter Wortwitz.


    „Na ja, jetzt bleibt uns halt nichts anderes übrig, irgendwann müssen wir’s ja hinter uns bringen. Willst du hinten an die Leichencannelloni und ich übernehme vorn?“

    „Hast ausgerechnet du gerade Leichencannelloni gesagt?“, fragte Nergiz.

    „Ist ein Teppich mit Leichenfüllung.“ Patrick zuckte mit den Schultern.


    Man muss natürlich etwas für schwarzen Humor übrig haben, aber wenn man das hat, dann wird man wirklich gut unterhalten.


    Interessant ist auch der Erzählstil. Rückblenden und dann wieder Teile in der Gegenwart, immer aus anderen Perspektiven. Und alle Charaktere so clever miteinander verwoben, ohne dass die Charaktere es selbst merken.

    Ich war ganz begeistert von Episoe 8 und 9, in der diese Wegkreuzungen der Charaktere so wunderbar grandios stattfindet, dass es mich schlichtweg begeistert umgehauen hat.


    Und auch das ist eben eine Besonderheit. In diesem Buch gibt es keine Kapitel, sondern Episoden. Der erste Band selbst ist nicht etwa mit Band 1 betitelt, sondern mit Staffel 1. Es funktioniert perfekt als Buch, könnte aber genauso gut auch die Niederschrift einer Fernsehserie sein. Lockere Unterhaltung, keine Frage, aber großartig in seiner Ausführung.

    Wunderbar auch, wie Per Sander mit Stereotypen spielt. Diese einsetzt, um sie dann bewusst aus ihrem gewohnten Klischee herauszureißen.


    Und mit den beiden Hauptprotagonisten Patrick und Nergiz zwei Charaktere, die so wunderbar miteinander funktionieren, dass man nur hoffen kann, dass die nächste Leiche nicht lange auf sich warten lässt. Starker Frauencharakter mit zynischem Kerl ist für mich einfach eine Kombination, die ich immer wieder unterhaltsam finde.


    Ein absolut gelungener Auftakt, dessen Nachfolger zu meinem Glück schon abgeschlossen sind. Es kann also so bald wie möglich weiter gehen.


    Wer Bock auf lustigen Lesestoff hat und keine Angst vor den blutigen Machenschaften in Duisburg, der kann hier getrost zugreifen und wird sicher nicht enttäuscht.

  16. Cover des Buches Eselmädchen (ISBN: 9783740743017)
    Wiebke Tillenburg

    Eselmädchen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-

    Ein Junge, einen Namen erfahren wir nicht, lebt mit seiner Mutter am Rande eines Waldes. Dieser scheint geheimnisvoll, keiner betritt ihn, er macht Angst. Der Junge und seine Mutter leben ziemlich arm, einen Vater gibt es nicht und die Mutter versucht Geld zu verdienen um sich durch zu bringen. Auch dies wird nur ansatzweise verraten. An ihrem Haus grenzt eine Wiese, dort lebt ein Mädchen mit ihren Eseln. Keiner spricht mit ihr, irgendwie wird das Mädchen fast ignoriert.

    Aber auch der Junge ist anders. Er wird von seinen Mitschülern gemobbt und drangsaliert. Eines Tages rettet er sich zu dem Mädchen auf die Wiese und damit beginnt eine geheimnisvolle Geschichte.


    Das Buch kommt anfangs sehr ruhig daher, es lässt sich schön lesen und die vielen kleinen Geschichten, die diese große Geschichte ausmachen sind einfach nur gut erzählt. Man kann das Buch in kein Genre einordnen, es ist Gegenwartsliteratur und auch Phantasie. Es spielt im Hier und Heute, oder auch in der Vergangenheit. Es ist, was es ist, und es hat mir so gut gefallen!

  17. Cover des Buches Scream Run Die (ISBN: 9781545386590)
    Tanja Hanika

    Scream Run Die

    (23)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Die Idee eines Slashers in Buchform hat mir sehr gefallen, da ich absoluter Fan von Slasherfilmen bin. Ich liebe das Genre mit all seinen Klischees. Da ist es natürlich schade, dass mich Scream Run Die nicht komplett von sich überzeugen konnte.

    Die Idee war an und für sich sehr gut. Milton, ein Teenager mit stark ausgeprägtem Ego und einem orange farbenen Sportwagen überfährt in einer regnerischen Nacht ein dämonenartiges Wesen.

    Dieses benutzen er und seine Freunde am nächsten Tag für eine Seance mit einem Ouija-Brett – und plötzlich ist ein Killer mit einer Schnabelmaske hinter ihnen her, der einen nach dem anderen abschlachtet.

    Gerade die Sache mit der Schnabelmaske ist mal was anderes und eine tolle Ausgangslage. Allerdings hat die Autorin es nicht geschafft, wirklich Spannung auf ihren knapp 130 Seiten aufzubauen.

    Das lag vor allem an den fehlenden Beschreibungen von absolut allem. Die Teenager, die eine Party  feiern, werden nicht beschrieben. Ich wusste von keinem, wie er aussah und wie genau seine „Stellung“ in der Clique war. Sie waren mehr Mittel zum Zweck als richtige Charaktere, was sehr schade war, da man so natürlich kaum mit ihnen mitlitt.

    Die Geisterbeschwörung war noch ziemlich unterhaltsam, doch als der Killer kam, war bei mir ziemlich schnell die Luft raus. Es gab kaum Szenen, in denen die Teens um ihr Leben rennen müssen, der Killer überrascht sie meist und macht sie dann ziemlich flott kalt. Die Kills selbst waren leider ziemlich leidenschaftslos beschrieben, dabei sind sie ja der Höhepunkt einer solchen Geschichte.

    Die Teens agieren nach gängigen Klischees, das war okay, jedoch konnte mich dann nicht einmal das große Finale vom Hocker hauen. Wir erfahren zwar die Beweggründe des Killers, nicht aber, wer er genau ist, er wird nicht demaskiert und wir erfahren nicht, weshalb er mit einer Schnabelmaske unterwegs ist. Bei einem so außergewöhnlichen Accessoire hätte ich schon irgendwie erwartet, dass das aufgeklärt wird. Sonst hätte er auch einfach eine schwarze Skimaske tragen können.

    Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht, wirkt aber etwas ungeschliffen.

    Fans des Genres erwarten bei diesem Thema bestimmt kein literarisches Gold, weswegen die Geschichte für Gelegenheitsgruseler wohl dennoch interessant sein könnte. Wer aber auf explizite Beschreibungen von Blut und Gedärmen steht und wirklich eine Gänsehaut spüren möchte, der wird hier eher nicht bedient.


  18. Cover des Buches Das Maurerdekolleté des Lebens: Drei surreale Geschichten (ISBN: B086KRDZCD)
    Matthias Thurau

    Das Maurerdekolleté des Lebens: Drei surreale Geschichten

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fuxich

    „Das Maurerdekolleté des Lebens“ war mein zweites Buch von Matthias Thurau und hat mich – genau wie sein Gedichtband „Alte Milch“ – nicht enttäuscht. 

    Das Buch gliedert sich in drei Teile, in denen es um Theo geht, der sich in den Irrungen und Wirrungen der Realität verliert und dadurch die Leser*innen mit Sicherheit mehr als einmal an ebendieser Zweifeln lässt. 

    Der Autor legt dabei einen interessanten und absolut hochkarätigen Sprachstil an den Tag, wodurch er mich sehr tief in das aufgespannte Labyrinth hineingezogen hat. An dieser Stelle möchte ich die Warnung aussprechen, dass in einer speziellen Szene des Buches (in der ersten Erzählung) definitiv mit dem Thema Ekel gearbeitet wird. Leser*innen mit schwachem Magen mögen sich also rüsten.

    Besonders gut haben mir die Naturbeschreibungen der zweiten Erzählung gefallen, in denen das umfangreiche philosophische Wissen und Denken des Autors durchschimmern. Generell sehe ich die Erzählungen als Denkanstoß. Ich habe mehrfach beim Lesen das Buch zugeklappt, gegrinst und mich über einen Erkenntnismoment gefreut (z.B. im Bezug auf die "Beutelmänner" der ersten Erzählung).

    Lesenswert sind auch das Vor- und Nachwort, welche einen schönen Rahmen für die Erzählungen setzen und Deutungsvorschläge des Autors anbieten. Rundum ein wirklich gelungenes Werk!

    Ich empfehle dieses Buch vor allem Fans der Phantastik, des Skurrilen, Philosophischen und anspruchsvoller Literatur und bin mir sicher, dass keiner von ihnen enttäuscht wird. 

  19. Cover des Buches Zweieckformel (ISBN: 9783740768492)
    Nika Sachs

    Zweieckformel

    (1)
    Aktuelle Rezension von: wortgetraenkt

    Rezension © Janna von KeJasWortrausch.de 

    Das letzte Wort ist geschrieben, die letzte Seite gelesen, die Tagebücher der Familie Fauchet schließen sich und ich muss Abschied nehmen von liebgewonnenen Protagonist:innen. 

    Ich bin schlichtweg verliebt in die Formulierungen von Nika Sachs und in ihre Wortkreationen! Ich meine „Gefühlsgärtner“, „Sozialkater“ sind Worte die in wundervollen Sätzen einen Platz finden und so unsagbar viel in wenigen Worten ausdrücken. Natürlich verabschiede ich mich nur schweren Herzens von den Protagonist_innen, ich bin aber auch unheimlich gespannt was zukünftig aus der Feder der Autorin erscheint! 

    Ich habe einen Brief an den Protagonisten Luc geschrieben, der die gesamte Reihe umfasst, aber nichts inhaltlich spoilert: https://kejaswortrausch.de/zweieckformel-nika-sachs/

  20. Cover des Buches Die Enzyklopädie der Wächter (ISBN: 9783742790477)
    Eleonore Laubenstein

    Die Enzyklopädie der Wächter

    (3)
    Aktuelle Rezension von: wortgetraenkt

    | © Janna von www.KeJasWortrausch.de

    Das ist eine ganz besondere Special Edition, denn die Autorin ließ den Bösewicht dieser Geschichte kommentieren und erschuf dadurch ein einmaliges Leseerlebnis!
    Mehr als unterhaltsam, wenn sich der Bösewicht zu Wort meldet, ich habe stellenweise wirklich herrlich gelacht! Auch die Autorin meldete sich ab und wann zu Wort, der Puppenspieler muss ja schließlich vom spoilern abgehalten werden. Ich bin schwer begeistert, zumal da so viel Arbeit drin steckt! Alles wurde handschriftlich von Eleonore zur eigentlichen Geschichte ergänzt.

    Mal abgesehen von meiner Begeisterung der Randkommentare, hat auch die Geschichte selbst einiges zu bieten. Beginnend mit den drei Welten. Sifa wuchs in der Welt auf, die wir kennen. Leto ist ein Wächter aus der Schattenwelt, welches das Setting dieses Buches darstellt. Und dann ist da noch die dritte, für mich unbekannte Welt, in welche die Seelen nach dem Tod zurückkehren. Da es ein Reihenauftakt ist, wundert es wohl niemanden das am Ende offene Fragen zurückbleiben. Besonders fies ist der „Adler“. Er erscheint im Prolog, wird kurz zwischendurch erwähnt und ansonsten bleiben alle Informationen zu und über diesen Protagonisten im Dunklen. Ich hatte beim Lesen die Befürchtung völlig ahnungslos zurück zubleiben, doch die Autorin hat diese Geschichte zu einem Abschluss gebracht – vorerst. Im Kleinen. Also ein wenig. Nein, eigentlich hat sie gekonnt zum weiterlesen (wollen) angefixt!

    Nur die Schiffsfahrt in der Mitte des Buches forderte nicht allein dem Puppenspieler etwas ab. Hier schwächelt die Geschichte für mich, da einige Handlungsstränge hätten kürzer gefasst werden können und sich die Geschichte für mich somit etwas in die Länge zog. Aber uninteressant ist es nicht, da auch diese Kapitel mit Rückblicken bestückt sind, die Neugierig machen. Der Stil geht etwas in Richtung Jugendbuch, für mich hätte es ab und wann düsterer sein dürfen, überraschte mich dafür jedoch mit den Hintergründen des geheimnisvollen Puppenspielers! 

    Liebesgeschichten und ich sind ja immer so eine Sache, aber hier habe  ich ein wenig mit Leto gelitten, mich aber auch gut über ihn amüsiert.  Zumal sich hinter seiner Erkenntnis zum Ende hin noch weitere interessante Aspekte seiner Welt verbergen.
    Und hui hui hui, am Ende gibt es einen kleinen Austausch zwischen dem Puppenspieler und der Autorin! Wenn es den zweiten Band wirklich ebenfalls mit Randkommentaren des Bösewichts zu kaufen gibt, muss ich das Buch haben!

    *HIER* gibt es eine Hörprobe des Buches

  21. Cover des Buches Lebenslinien (ISBN: 9783745005745)
    Jan Holmes

    Lebenslinien

    (36)
    Aktuelle Rezension von: anna_m
    „Schafe in der Armee von Kläusen“


    Spannend und humorvoll beginnt der Roman „Lebenslinien“ von Jan Holmes, in dem es um die jungen Softwareentwickler Clemens und Ferdi geht – und natürlich um ihr Softwareprojekt „Exil“. Die zwei haben es geschafft, den Dachboden der Eltern zu verlassen, ihre Ideen voranzutreiben, zu finanzieren und eine Firma zu gründen. Dabei gleitet ihnen das Projekt jedoch zunehmend aus den Händen.

    Während Ferdi sich dem Big Business der Branche anzupassen versucht, kämpft Clemens, der Kopf hinter dem Computerspiel, als eigenbrötlerischer Entwickler mit seiner wachsenden Abneigung gegenüber den Geldgebern, die mittlerweile die Entscheidungen treffen. So wird „Exil“ zum Beispiel umgetauft und soll unter dem Namen „Lifelines“ auf den Markt kommen. Theo, ein Freund aus Studienzeiten, arbeitet erst in seiner Freizeit als Softwaretester für das Projekt, wird dann aber fest angestellt und macht Karriere bei Finally Development. Die Firma seiner Freunde ist allerdings eine verhängnisvolle, wenn auch notwendige Partnerschaft mit dem Unternehmen Inter-View eingegangen, das sich „um alles kümmert, wo wir keine Lust drauf oder keine Ahnung von haben“, wie Ferdi erklärt.

    Ohne viel Branchenjargon stellt Holmes die drei Freunde vor, deren Ideale und Privatleben durch ihre Arbeit auf die Probe gestellt werden. Dabei beweist er sein stilistisches Können und lässt seine Protagonisten auch wunderbar naturgetreu so sprechen, wie es die „Nerds“ der Computerbranche eben tun.

    Nach und nach lernt der Leser mehr über das Privatleben der drei Freunde kennen. Spieletester Theo steht im Mittelpunkt. Spätestens, als neue Updates im Spiel anfangen, nach persönlichen Vorlieben, Erlebnissen, Ängsten etc. zu fragen, wird der Leser argwöhnisch. Was ist das für ein geheimnisvolles Puzzlespiel rund um erfundene Biografien, an dem da programmiert? Tester Theo beantwortet diese Fragen der Einfachheit halber wahrheitsgetreu, um weiterspielen zu können, was den Leser unweigerlich über die eigene Nutzungsweise von sozialen Netzwerken und Co nachdenken lässt, wenn auch nur am Rande. Die gesellschaftskritische Frage nach dem Umgang mit unseren persönlichen Daten taucht hin und wieder auf, aber im Mittelpunkt stehen die Gründer und deren geringer Einfluss auf ihr Herzensprojekt, sowie die moderne Arbeitswelt. Wie geht der Mensch damit um? Welcher Platz bleibt für den Einzelnen und sein persönliches Schicksal? Hin und wieder werden diese Themen von den Protagonisten mit einer Prise „Nerdhumor“ kommentiert.

    Die Spannung wird unter anderem dadurch gehalten, dass der Leser nicht weiß, was sich mit „Lifelines“ anbahnt. Ein Spiel, um sich in eine virtuelle Welt zu flüchten? Ein Spiel, das sensible Daten über das Leben der Spieler sammelt und sie analysiert? Zu statistischen Zwecken? Um Vorhersagen zu treffen? Eine Goldgrube für die Archäologen der Zukunft? Von einem Schicksalsschlag getroffen und etwas niedergeschlagen philosophiert Theo: „Wird der Mensch nicht nur durch seine Erinnerungen bestimmt, sondern auch durch seine Familie, deren Geschichte und die Geschichte aller Vorfahren bzw. der Menschheit? […] Dann würde das Wissen um die Geschichte den Unterschied machen, nicht der Umstand, dass die Geschichte passiert ist. […] Sein letzter Gedanke war: „Schade, bei „Lifelines“ wüsste ich, was zu tun wäre.“ Dann brach er in hysterisches Gelächter aus.“ (S. 207)

    Clemens Mistrauen mündet schließlich in einen Streit mit den Leuten von Inter-View. Er scheint unter Paranoia zu leiden. Dann verschwindet er plötzlich, zum Erstaunen und Entsetzen seiner Freunde. Theo und Ferdi müssen sich fragen, in wie fern sie vielleicht für das Verschwinden ihres überarbeiteten Freundes verantwortlich sind, was sie für ihn tun können und in wie weit sie sich schuldig fühlen.

    Und dann müssen sie auch noch entdecken, was wirklich aus ihrem Computerspiel geworden ist…

    Hier geht es um Freundschaft, Partnerschaft, ein wenig Datenschutz und das harte Business in der PC-Spiele-Branche. Und George Orwell lässt grüßen.

    Der Roman hat mich äußerst gut unterhalten, auch weil ich dank des willentlichen Aussetzens der Ungläubigkeit beim Lesen über einige ungeklärte Punkte hinwegsehen kann. Es muss nicht immer eine Antwort auf alles geben. Und gerade weil die Geschichte zeitlich und räumlich nicht festgelegt ist – man weiß z.B. nicht um welche Städte es sich handelt – muss es auch nicht auf jedes Wenn und Aber eine Antwort geben. Allein, all die Fragen, die sich die Protagonisten am Ende Stellen, bringen in etwa auf den Punkt, was ich vor dem Lesen vom Buch erwartet hatte. Eine Dystopie, die genau diese Auswirkungen beschreibt, über die Theo und Ferdi sich den Kopf zerbrechen.

    Die Lektüre von „Lebenslinien“ kann ich nur weiterempfehlen. Es ist ein Buch, das länger im Kopf bleibt. „Mal was anderes“, wenn man sonst gerne Krimis, historische Romane und „die Klassiker“ liest.
  22. Cover des Buches Ascheseelen (ISBN: 9783347139817)
  23. Cover des Buches Himas Reise (ISBN: 9783000601651)
    Marcus Wolfgang Haag

    Himas Reise

    (5)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Wusstet Ihr das Steine einen Namen haben können? Aber nicht alle Steine, nur die aus dem Himalaya -Gebirge so wie Hima.

    Hima ist ein kleiner süßer Traumstein, der eine Reise erlebt, denn er kennt seine Fähigkeit noch nicht! Diese will er herausfinden. Erst wurde er von dem Himalaya-Gebirge herausgehoben. Und da fängt seine Geschichte erst richtig an. 

    Ich fand Hima sehr süß, er konnte nämlich mit dem Wasser/der Luft /Natur reden. Und alle haben ihm gesagt das er Teil der Familie ist. Ich finde das sooo nett von Ihnen. Hima reist sehr weit von seiner Heimat weg, durch die Natur. Er soll auch gegen Ende einer Familie zum Schutz dienen. Denn Himalaya Steine können einen auch beschützen und im Leben führen! 

    Die Illustrationen sind echt putzig erstellt worden, schwarz weisse Zeichnungen und der Traumstein funkelt einen direkt hellblau ins Auge. Bei jedem einzelnem Bild musste ich schmunzeln.

     Der Schreibstyl ist flüssig und leicht geschrieben worden. Ich konnte das Buch sehr gut lesen. Dieses Buch dient auch gut als Vorlesebuch, zB. Abends.

    Am Ende findet man eine ganz tolle Erklärung über die Traumsteine aus dem Himalaja-Gebirge. 


  24. Cover des Buches Der Traum vom Fliegen: Ein Steampunk-Kurzkrimi aus den Floodlands (ISBN: B01E7Y4M30)
    Nina C. Hasse

    Der Traum vom Fliegen: Ein Steampunk-Kurzkrimi aus den Floodlands

    (3)
    Aktuelle Rezension von: wortgetraenkt
    | © Janna von www.KeJas-BlogBuch.de
























    Ein kleiner neuer Fall für den Gesichtsanalytiker Remy Lafayette und Detective Madeline Vezér. Und mir ein wenig von Remys Talent aus Gesichtern zu lesen! Aber dies trübte kaum den Lesegenuss denn diese zwei Protagonist*innen sind mir ans Herz gewachsen.
    Außerdem schreibt Nina Hasse einfach wundervoll bildhaft und ließ mich so in den Flair des Zirkus eintauchen.

    Wenn der Traum zu einem Alptraum wird und sich am Ende ein schrecklicher Unfall und ein perfider Plan entblößen. Der Krimi passt gelungen in die nicht mal 50 Seiten und verliert durch seine Kürze weder an Spannung, noch an Charakter-Skizzierung. Der Fall ist viel zu schnell gelesen und nun heißt es warten. Ich habe die Floodlands durchgelesen und hibbel stark einem zweiten Krimi in Romanlänge entgegen!

    Aus: 3x #SPbuch - 3 Eindrücke

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