Bücher mit dem Tag "spekulationen"
14 Bücher
- Rolf Uliczka
Reedertod auf Juist. Ostfrieslandkrimi (Kommissarin Femke Peters ermittelt 4)
(32)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseDies ist der 4. Fall für Femke und ihr Team. Es war ein sehr spannender und abwechslungsreicher Krimi. Eigentlich habe ich mal wieder mit einem anderen Mörder gerechnet. Aber irgendwie is das bei Herrn Uliczka immer so, das ich erstmal mit dem Mörder daneben liege.
- Frank Maria Reifenberg
House of Ghosts - Der aus der Kälte kam
(27)Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthyIch liebe die Idee hinter der House of Ghosts-Reihe und so war ich mehr als gespannt darauf, wie es mit Melli, Hotte und der Geistervilla weitergeht. Dieses Mal spuckt es allerdings nicht dort sondern in der Metzgerei und nachdem die beiden erst einmal vermuten, dass die Metzgerin hinter diesem Spuk steckt, ist die Wahrheit eine ganz andere und auch viel spannender. Frank M. Reifenberg nimmt uns hier also wieder mit in ein weiteres spannendes Abenteuer, bei dem man langweilige Passagen vergeblich sucht.
Schön finde ich, dass man als Leser direkt ins Geschehen geworfen wird. Wichtige Details aus Band 2 werden gut eingebaut, allerdings verschwinden diese geschickt in der Story und man weiß als Leser auch direkt, in welcher Situation Melli ist. Das langsame Herantasten aus Band 1 ist also Geschichte und die Geistererscheinungen selbst nehmen mehr Platz ein. Abgesehen davon geht natürlich auch Mellis Leben als "ganz normales Mädchen" weiter und sie wird wie alle anderen in ihrem Alter auch mit ganz normalen Problemen konfrontiert, was für das Buch und besonders auch für junge Leser*innen eine tolle Mischung entstehen lassen lässt.
Begeistert hat mich auch hier wieder der Humor des Buches, der gekonnt eingebracht wird und auch die ernsten Situationen entschärfen kann. Obwohl sich Melli und Hotte in jedem Buch einem neuen Geisterproblem stellen müssen, merkt man auch jetzt schon, dass sich im Hintergrund eine Geschichte entwickelt, die sich durch die anderen Bände ziehen wird und ich bin bereits sehr gespannt, wie diese sich weiter gestalten wird. In diesem Sinne freue ich mich schon sehr auf Band 3 der Reihe, der schon erschienen ist und hoffe, dass noch weitere folgen werden. House of Ghosts ist nicht nur für Kinder eine durchaus lesenswerte Reihe sondern auch bei Erwachsenen durchaus einen Blick wert.
- Pi Andreu Andrés
Der Junge hinter dem Fenster
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine tragisch komische Geschichte
über
Vorurteile und Freundschaft
Wie würden wir reagieren wenn wir tag ein tag aus jemand aus dem Fenster schauen sehen und nicht wissen bzw. erkennen können wohin oder wonach er sieht?
Wir würden uns Gedanken machen, spekulieren.
Vielleicht Nettes, vielleicht Trauriges oder auch......?
Wer weiß?
Genau das ist Inhalt dieser Geschichte, die mit einem dunkel gehaltenen Bild beginnt.
Na, ja eigentlich beginnt sie schon mit dem Cover, das unsere Neugierde weckt.
Jemand, ein Kind schaut verstohlen durch einen Spalt.
Was beobachtet er da wohl?
Wer ist das?
Zwei Jungen, ein Geschwisterpaar spielen draußen und beobachten das Haus auf der gegenüberliegenden Straße. Ein Junge schaut seit einigen Tagen traurig, ohne ein Ziel zu fixieren ins Leere, aus dem Fenster. Lange wohnt er noch nicht in dem Haus. Raus geht er nie. Zumindest haben sie ihn noch nie draußen gesehen. Wieso steht er immer am Fenster?
Wieso geht er nie raus?
Wohin gut er wohl?
Fragen über Fragen die die beiden dazu veranlassen wilde, abenteuerliche Spekulationen anzustellen. Am Ende sind sie sich ziemlich sicher es muss sich um einen Vampir handeln, der hinter dem Vorhang hindurch schaut.
Wie könnte man den Vampir überführen, ihn dingfest machen, ärgern?
Ideen über Ideen kommen zu Tage. Einer schlimmer, widerlicher, ekliger, gemeiner wie der andere.
Von Weihwasserpistolen und Knoblauchbreibomben bis zum falschen Hundepostboten und einem aus einem Pappkarton gebautem Trojanischem Pferd ist alles dabei
Als sie sich schon fast festgelegt hatten steht plötzlich ihre kleine Schwester im Raum. Sie hat kein Verständnis für ihre dummen Brüder. Große Brüder sind einfach dämlich.
Sie weiß etwas über den seltsam guckenden Jungen am Fenster.
Er wohnt allein mit seiner Mutter dort.
Sein Vater soll bei einem Unfall gestorben sein.
Auf einmal fühlen sich die beiden richtig schlecht.
Schlagartig haben sie ein völlig anderes Bild von dem Jungen den sie nur Vampir nannten.
Das vorletzte Bild ist ein buntes Bild. die beiden "Vampirjäger" ihre kleine Schwester und ihr Hund stehen freudig grinsend mit offenen Armen, einem Ball in der Hand und kleinen Ballons, die wohl Wasserbomben darstellen sollen, vor dem Fenster des Jungen, der ihnen mit ausgestreckten Armen entgegen kommt.
*
Auf dem rückwärtigen Coversehen wir die Fünf wieder.
Eine Menschen -Pyramide, lustig wackelnd daneben der Hund. Und oben in der rechten Ecke fliegt eine Fledermaus, die immer mal wieder, irgendwo im gesamten Buch, zu finden ist, als Verbindung zur Vampir-Verschwörungstheorie .
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Kindgerecht wird diese nachdenklich, amüsante Geschichte erzählt wobei die Illustrationen einen großen Teil davon übernehmen. Die Vorstellungen und Pläne, die sich die Jungen ausmalen bzw. ausdenken werden auf witzige, skurril, phantasievolle, originelle Art visualisiert.
"Es macht so viel Spaß sich die Bilder anzuschauen" sagt der kleine Luis (4 Jahre) und er hat recht.
Es sind besondere Illustrationen.
Illustrationen, die man nicht all zu häufig im Bilderbuch findet.
Kunstvolle, sehr besondere ausdrucksstarke Illustrationen.
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Die Geschichte selbst endet mit einem fast offenen Ende.
Mit dem Satz:
" ......Es ist wohl eher so, dass er so klein ist und das Fenster so groß!"
Dazu das Abschlussbild mit dem offenen Fenster.
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Schön dass hier der Geschichte noch Raum für mehr gegeben wird.
Für die Interpretation der Kinder.
Die ihre eigenen Geschichten um eine Freundschaft danach erzählen.
Dabei wird vor allem auch die Empathie der Kinder angesprochen.
Das Hineinfühlen in ein Kind, dass seinen Vater verloren hat.
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Davon haben unsere Lesekinder reichlich gebrauch gemacht. - Martin Klein
Leserabe – Ein Schultag voller Abenteuer
(2)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste1. Klasse
3 kleine Schulgeschichten wie sie jedes Kind erleben könnte werden in diesem Buch erzählt.
Viele bunte Illustrationen, die noch einen hohen Anteil am Gesamtbild haben visualisieren die Geschichte und liefern viele weitere kleine Informationen.
Kurze sinnzusammenhängende Sätze mit nicht mehr wie 6 Wörtern pro Zeile, eine große Fibelschrift und ein ebenfalls großer Zeilenabstand ermöglichen dem Leseanfänger ein leichtes erkennen des Textes und somit das Lesen.
Wir haben hier einen Band dessen Text in Silbenmethode dargestellt ist. Die Silben sind durch den Wechsel von Rot und Blau leicht zu erkennen, vorausgesetzt das Kind erkennt die Farben.
Die farbigen Bilder, die die Geschichte illustrieren orientieren sich an der realen Welt der Zielgruppe heut zu Tage. Sowohl die Form der Schulranzen als auch deren Farben und die Kleidung zeigen dies ganz deutlich. Sie sind empathisch, quirlig, witzig. Die Mimik und Gestik der Personen sind sehr sympathisch und originell.
*
In der ersten Geschichte geht Tims Schulranzen Kaputt.
Tim liebt seinen Schulranzen auch wenn er von seinem Bruder ist. Er hat ihm durch das Aufkleben verschiedener Superhelden etc. seine persönliche Note gegeben. Dennoch ist er nicht traurig als der Riemen reist.
Reparieren scheint nicht möglich, so muss wohl oder übel ein neuer her.
Doch alle Schulranzen die er sich mit seiner Mutter ansieht sehen so beliebig aus. Eben wie alle haben. Keiner gefällt ihm. So kehren sie ratlos unverrichteter Dinge nach Hause zurück.
Vor dem Haus liegt jede Menge Speermüll darunter auch ein Schulranzen, der ganz nach Tims Geschmack ist.
Was für ein Glück.
*
Am nächsten Morgen geht Tim mit Lian und seinem neuen Ranzen zur Schule. Auf dem Schulweg passieren so allerlei ungewöhnliche Dinge, die dazu führen, dass die beiden zu spät in den Unterricht kommen. Als sie dort erzählen was ihnen lacht die ganze Klasse und auch die Lehrerin amüsiert sich sehr. Ist nicht böse über die Verspätung.
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Und dann kommt ein Neuer in die Klasse. Betül weiß es schon, denn sie hat ein Gespräch im Lehrerzimmer mitbekommen. Was sie von dem Neuen gehört hat hört sich seltsam an. Die Vermutungen der anderen sind daher auch teilweise sehr ungewöhnlich. Doch als die Lehrerin mit dem Neuen in die Klasse kommen sind alle sehr überrascht.
Wer es ist?
Das verrate ich hier nicht.
Soviel sei gesagt, es ist ein lustiges Ende.
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Im Anschluss an die Geschichten fragen mehrere kleine Leserätsel spielerisch das Leseverständnis ab.
Das Lösungswort ermöglicht ein weiterspielen und Lesen im Internet. Noch dazu gibt es Buchpakete zu gewinnen.
Bestimmt ein Ansporn für viele Leseanfänger
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Unseren Lesekindern haben die kleinen Geschichten viel Freude bereitet. Besonders witzig fanden sie die letzte Geschichte.
Mir persönlich gefiel die erste Geschichte sehr gut, da Tim zu seinem eigenen Geschmack steht und nicht den teuren Konsumhype der meisten mitmacht. Vielleicht denken die Kinder durch diese Geschichte doch auch einmal nach ob es wirklich so toll ist immer das Modernste zu haben, das was alle haben oder ob Individualität nicht doch auch schön sein kann.
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Alle drei Geschichten sind spannend, witzig, originell und bieten so eine unterhaltsame Lesezeit - Rolf Uliczka
Fährentod auf Norderney. Ostfrieslandkrimi (Kommissarin Femke Peters ermittelt 2)
(30)Aktuelle Rezension von: RamonaFroeseAuch Band 2 der Femke Peters-Reihe ist sehr spannend.
Wieder musste man viel um die Ecke denken, wobei ich wieder keine Ahnung hatte wer der Täter ist. Ich hab ja doch irgendwie etwas mit der Familie gerechnet.
- Eva Völler
Tulpengold
(91)Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1Pieter, ein Waisenjunge, wird von seinem Onkel, der als sein Vormund agiert, zu Rembrandt von Rijn in die Lehre gebracht. Er soll hier das Malerhandwerk erlernen. Zu seinem Erstaunen kommt es zu diversen Morden im Umfeld seines Lehrmeisters. Zu dem ist in den Niederlanden ein regelrechtes Tulpenfieber ausgebrochen. Ob es hier einen Zusammenhang gibt. Pieter stellt Berechnungen dazu an.
Das Cover mit der Zeichnung der Tulpe weist schon auf einen historischen Roman hin.
Die Handlung des Romans spielt im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. In den Deutschen Landen wütet ein Krieg, in anderen Regionen die Pest.
In Amsterdam scheint sich dieser Tage alles um die Tulpenzwiebeln zu drehen. Viele Tulpisten veräußern die begehrten Zwiebeln nur über Kontrakte. Die Zwiebeln selbst werden gar nicht gesehen. Ein wahrer Tulpenwahn bricht los und jeder der ein paar Münzen übrig hat steigt in den Tulpenhandel ein.
Pieter erkennt früh, das das Ende der Fahnenstange bald erreicht sein wird.
Sein Lehrmeister besitzt auch solche Kontrakte und versucht sie noch gewinnbringend zu veräußern.
Sehr zu seinem Leidwesen kommt es zu Todesfällen in seinem Umfeld und es scheint als wolle man ihn damit belangen. Die Beweislage spitzt sich immer weiter zu. Ohne Pieters Hilfe scheint kein Entkommen.
Dieser aber stellt Berechnungen an und merkt, das er da mit seiner Mathematik nicht problemlos zu einem Ergebnis kommt.
Außerdem verstellt die Liebe ihm die Sicht auf die Dinge.
Bald ist nicht mehr klar, wem Pieter überhaupt noch Glauben schenken darf.
Ein spannender historischer Krimi, mit einem interessanten Ermitter, der ein wenig autistisch wirkt.
Toll auch die Informationen zum Tulpenhandel, die mir so nicht bekannt waren.
Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten. Wieder ein gutes Buch der Autorin, die ich schon von anderen Büchern her kannte.
- Andrés Pi Andreu
Eine Biene zu viel
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteEine Weise Geschichte über Vorurteile, Spekulationen, Unterstellungen und einer ganz besonderen Erkenntnis
Es ist schon etwas sehr besonderes, eine Geschichte aus dem Inneren eines Bienenstocks. Allenfalls von Biene Maja kennen wir dies.
Unser Bienenstock jedoch ist etwas sehr besonderes. Es scheint fast als bekämen wir Einblick in eine alte Forscher/Erfinderwerkstatt. Kunstvolle etwas skurril wirkende in braun/grün Tönen gehaltene Illustrationen führen uns scheinbar in eine völlig andere Welt.
Die Illustrationen sind wirklich außergewöhnlich. Lassen unsere Blick eintauchen in detailreiche, oft nicht gleich einzuordnende Bilder. Wir müssen uns Zeit lassen die Bilder zu entdecken und das macht wirklich Spaß, da wir gleichzeitig das Gefühl haben ständig etwas Neues wahr zu nehmen.
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Die Geschichte beginnt mit einer Zusammenkunft aller Bienen, die darüber diskutieren wieso es so eng in der Wabe ist. Überall stößt man an, hat keinen Platz der Entfaltung.
Sie kommen überein der Sache auf den Grund zu gehen und wählen 3 Bienen, die sich der Sache annehmen sollen.
Nach mühevoller, akribischer Arbeit kommen sie zu der Ansicht, dass die Anzahl der Schlafzimmer nicht mit der Anzahl der Bienen übereinstimmt. Eine Biene ist zu viel. Doch wer ist diese eine Biene, der Eindringling?
Plötzlich sind alle erbost. Wer wagt es sich, sich heimlich einzuschleichen., Hat vielleicht schon Krankheiten eingeschleppt, von ihre Honig gegessen oder will einer anderen Biene die Arbeit weg nehmen. Vorteile, Vermutungen, Unterstellungen werden geäußert.
Sie fordern die eine Biene auf sich zu melden, doch niemand meldete sich.
Ein wildes Gewusel an Vorschlägen was man tun könnte um die Biene zu finden beherrscht die nächsten Minuten den Bienenstock bis es der Königin zu viel wird und sie das Wort erhebt.
Sie bringt ihre Bienen wieder auf den Boden der Tatsachen stellt immer wieder fest, was an ihnen gleich ist. "....haben wir nicht alle schwarz-gelbe Streifen auf dem Bauch?"......
....." stellen wir nicht alle Honig her?"....
Ja, die Königin hatte recht. Sie waren alle gleich. Es gab keinen Eindringling.
Aber zu wenig Platz war trotzdem.
Wenn nicht eine Biene zu viel da ist, dann ist ein Schlafzimmer zu wenig da. Das ist die Lösung. Also müssen sie ein Schlafzimmer anbauen.
Was sie auch taten.
Doch war dies überhaupt nötig?
Könnte es nicht einfach nur ein Rechenfehler gewesen sein?
Wir werden es wohl nie erfahren.
Wieso auch?
*
Die Geschichte zeigt deutlich wie aus einer Mücke ein Elefant wird. Wie plötzlich alle gegeneinander spielen um nur nicht selbst den kürzeren zu ziehen.
Gut das wenigstens die Königin den Überblick behält und sehr weise agiert.
*
Neben der sehr gut geschriebenen Geschichte, die kindgerecht erzählt wird sind die Illustrationen ein absolutes Highlight.
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Unsere Lesekinder hatten nach dem Vorlesen sehr viel Freunde daran die Bilder zu entdecken. Dabei haben sie sich gegenseitig ihre neuen Entdeckungen vorgestellt und kommentiert.
Es war eine wirklich lustige Stunde.
Jeder wollte das Buch als Erster mit nach Hause nehmen. - Jim Garrison
Wer erschoß John F. Kennedy?
(18)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch hat mich zum nachdenken animiert, aber die Wahrheit ist auch mir bis heute nur schattenhaft klar. - Émile Zola
Geld
(26)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZolas Roman "Das Geld" schildert auf eindrückliche Weise die Mechanismen des frühkapitalistischen Banken- und Finanzwesens im Frankreich des 19. Jahrhunderts. In der Hauptfigur, dem Spekulanten Saccard vereinigen sich die Eigenschaften eines gefährlichen und skrupellosen Börsianers. Ausgestattet mit Wissen, Routine und der nötigen Portion Charisma gelingt ihm die Schaffung einer gewaltigen Institution, mit deren Hilfe er vor allem die Vormacht der jüdischen Finanzmänner brechen will. Individuelle Schicksale sind für ihn dabei nicht von Belang, seine persönlichen Ziele genießen die höchste Priorität. Doch nebulöses Geschäftsgebahren und der Verlust jeglicher Objektivität führen schließlich zum Zusammenbruch der Bank und damit auch zum finanzwirtschaftlichen Kollaps im Kaiserreich Napoleons III. Der Text liefert die maßgeblichen Zutaten, die sowohl für eine Börsenhysterie als auch für einen Börsenkrach nötig sind. Leichtgläubige Kunden und gewissenlose Spekulanten, deren eigene Ziele wichtiger sind als das Gemeinwohl.
In dieser Hinsicht ist "Das Geld" von erschreckender Aktualität. Sperrig ist allein der Stil, der häufig Dehnungen enthält, die nicht immer von Nutzen sind. Daher lässt sich der literarische Mehrwert aus heutiger Sicht nur noch schwer ermitteln. Als Zeitdokument ist Zolas Text aber durchaus lesenswert. - Uwe Rechberger
Willkommen im Himmel
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer„Willkommen im Himmel“ von Uwe Rechberger ist ein Sachbuch, welches sich mit dem Thema Tod und was uns danach erwartet auseinandersetzt. Ich beschäftige mich nicht gern, wie die meisten von uns, mit dem Tod und habe mit entsprechender Skepsis angefangen zu lesen. Die Kapitel sind sehr gut aufeinander aufgebaut und jedes Kapitel an sich, ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich gestaltet, so dass es mich nicht „erschlägt“ und es mir als Leser Raum gibt zum Nachdenken.
Der Autor behandelt in den einzelnen Kapiteln immer eine Kernaussage bzw. Kernfrage. Seine Aussagen belegt er durch verschiedene Bibelverse und er bleibt bei seinen Auslegungen immer sehr bibeltreu. Dass er nicht spekuliert, sondern immer sehr nah an der Bibel bleibt, hat mich positiv überrascht. Toll finde ich auch, dass der Autor Jesus und seinen Tod am Kreuz immer wieder in den Mittelpunkt rund um seine Auslegungen stellt. Außerdem schafft der Autor es, trotz des doch ernsten Themas, immer eine gewisse Leichtigkeit, durch Anekdoten oder lustigen Geschichten die er erzählt, zu bewahren. Ich musste das ein oder andere Mal richtig schmunzeln.
Meine Skepsis vom Anfang hat sich in Begeisterung umgewandelt. Dieses Buch kann ich allen Interessierten, die sich ernsthaft und bibeltreu mit dem Thema Tod befassen möchten, nur empfehlen.
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