Bücher mit dem Tag "spiekeroog"
28 Bücher
- Klaus-Peter Wolf
Ostfriesensünde
(194)Aktuelle Rezension von: KeksTrommelWas geschah beim Banküberfall damals wirklich? Nachdem ein Mann Leute einmauert, sucht die Polizei nach einem Mörder, während Ann-Kathrin Klaasen versucht herauszufinden, was damals geschah, bevor ihr Vater starb.
Die Kommissarin hatte schon in den Vorgängern ihre Eigenheiten um sich in den Mörder hinein zu versetzen. Was sie in diesem Teil jedoch macht, geht weit über die Realität hinaus. Bisher fand ich diese Eigenheit interessant und zielführend, hier ist es einfach nur Irrsinn.
Auch die Ermittlungen hier und die normal eingehende Spannung bleibt hier auf der Strecke.
Ich finde die Fortsetzung der Reihe einfach schwach.
Das Cover und den Titel finde ich gut, weil man die Reihe so direkt wiedererkennt, auch wenn das Cover sehr schlicht gehalten ist.
- Ingrid Schmitz
Spiekerooger Utkieker
(7)Aktuelle Rezension von: Bärbel_ZimmerDieses war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, es hat mir gefallen. Mia ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen. Zunächst versucht Mia einen ruhigen Urlaub auf der Insel zu verbringen und ihren 50. Geburtstag in aller Ruhe dort zu feiern. Aber es kommt anders, als sie es sich gedacht hat. Sie findet nacheinander 2 Tote, deren Ursache sie nicht in Ruhe lassen und somit beginnt sie zu recherchieren.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Die einzelnen Kapitel gehen nahtlos ineinander über und die Protagonisten wie auch die Umgebungen der Insel werden detailliert beschrieben. Auch kommt das Zwischenmenschliche nicht zu kurz. Die Darstellung des Utkiekers alias Ubbo hat mich sehr bewegt und auch traurig gemacht. Hingegen Chica und Checker einem Tränen in die Augen brachten, allerdings vom Lachen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher von der Autorin.
- Julie Peters
Ein neuer Sommer am Inselweg
(13)Aktuelle Rezension von: peedeeFriekes Buchladen, Band 4: Was bedeutet der Sommer auf Spiekeroog für die Insulaner? Viel Arbeit! Davon hat Sonja, die alleinerziehende Dreifach-Mama und Vermieterin von Ferienwohnungen, effektiv mehr als genug. Der Brot-Job macht ihr jedoch schon lange keine Freude mehr. Soll sie diesen nun bis zur Rente weitermachen? Ihre Freundin Frieke bringt vom Festland ihren früheren Journalisten-Kollegen Carl mit – er wurde suspendiert und sucht Abstand. Da er bei Sonja im Gästezimmer wohnt, kommen sie sich näher. Bei Frieke und Emma stehen Veränderungen bevor…
Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover mit Ferienfeeling – gefällt mir!
Dies ist Band 4 der Reihe, aber er lässt sich auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen.
Die Hauptprotagonistin ist dieses Mal Sonja. Sie hat viel um die Ohren und so gut wie nie Zeit für sich selbst. Der Job mit den Ferienwohnungen hat sie vor fünf Jahren von ihrem Vater übernommen, als sie sich hat scheiden lassen. Ihr Vater kann das Geschäft aber noch nicht so richtig loslassen und schaut sehr oft „zufällig“ vorbei. Friekes Kollege Carl wohnt vorübergehend bei Sonja im Gästezimmer, da alle Ferienwohnungen belegt sind. Sie findet ihn gleich sympathisch und ist zudem sehr angetan, dass er ungefragt im Haushalt mithilft – das hätte ihr Ex-Mann niemals gemacht. Sie freut sich über Carls Anwesenheit und über ihre Gespräche. Wäre es vielleicht möglich, dass aus ihnen beiden ein Paar würde? Aber weswegen wurde er überhaupt supendiert?
Frieke und Söhnchen Ole werden für knapp drei Monate auf Bengt verzichten müssen, da er für einen Forschungsauftrag wegfährt. Und ausgerechnet jetzt fühlt sie sich nicht so gut. Wie soll sie nur alles ohne ihn managen? Auch bei Emma läuft nicht alles wie gewünscht: Sie hätte gerne noch ein Kind, aber es scheint einfach nicht zu klappen. Jeden Monat die gleiche Enttäuschung…
Ein Sommer, der es in sich hat: viel emotionales Chaos und Zeit des Aufbruchs. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen. Am besten gefallen hat mir die Freundschaft von Frieke, Emma und Sonja – eine solche Freundschaft ist jedem zu wünschen. Von mir gibt es 3 Sterne. - Julie Peters
Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg
(159)Aktuelle Rezension von: Eva_GFrieke ist eigentlich schon auf dem Sprung, denn ihr Neuanfang in Boston steht kurz bevor. Doch Chef Florian hat noch einen letzten Auftrag für sie. Sie soll eine Reportage über den abgelegen und vollkommen offline lebenden Ornithologen Bengt verfassen und hierzu einige Tage auf der Nordseeinsel Spiekeroog verbringen. Dass Bengt schwerer zu knacken ist, als Frieke erwartet hätte, ist eins, aber dass sie auch noch ihrem Vater Ole begegnet, der sie vor dreißig Jahren verlassen hat, das andere. Frieke ist vollkommen überfordert von der Situation und versucht, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. Doch auch die Vermieterin Ebba, die ihr ihre Ferienwohnung überlassen hat, hat eine Bitte an Frieke. Denn in ihren Augen hat sie eine Gabe, die nur wenige Menschen besitzen - sie kann Menschen mit nur einem Blick ansehen, welches das richtige Buch für ihre momentage Situation ist. Deshalb ist Frieke auch die Richtige, der sie freiwillig und guten Gewissens ihren Buchladen auf Spiekeroog überlassen würde, damit sie endlich etwas von der Welt sehen kann, wie sie und ihr Mann es sich vor vielen vielen Jahren versprochen haben. Für Frieke ist aber klar, dass sie nach Bosten gehen wird, komme was wolle. Doch war diese Entscheidung wirklich richtig und ist Frieke glücklich in Boston?
Julie Peters erweckt in ihrem Klappentext den Eindruck, als handelt es sich in diesem Sommerroman um eine leichte Lektüre. Doch das täuscht, denn Frieke hat so einige Probleme zu lösen und bringt so auch die Leser*innen zum Nachdenken und Mitfühlen. So fliegen die Seiten nur so dahin und die Hoffnung auf ein Happy End für alle Charaktere bleibt bestehen.
Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich habe ihn wirklich gerne gelesen. Allerdings hat er mich gerade zu Beginn nicht allzu sehr gefesselt und ich habe mich leicht von anderen Dingen ablenken lassen, was schade war, denn ab dem zweiten Drittel wird es interessanter und die Handlung nimmt zusehends an Fahrt auf. Daher bin ich auch schon sehr auf den zweiten Band gespannt!
- Ingrid Schmitz
Spiekerooger Utkieker
(17)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch liebe Spiekeroog; es ist eine wunderschöne und urige kleine Insel. Daher hat mich dieses Buch auch sofort angesprochen, da der Krimi auf dieser schönen Insel spielt.
Es hat mir viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen; es ist ein guter, solider Krimi. Die Handlung ist spannend und ich konnte miträtseln. Die Charaktere sind mir dabei allerdings nicht so wirklich nahe gekommen, und dieses Teenager-Pärchen ist mir persönlich viel zu überspitzt dargestellt worden. Diese übertriebene Jugendsprache hier in diesem Buch hat für mich gar nicht gepasst.
Aber darüber kann man noch gut hinwegsehen; so oft kommt es nicht vor.
Ich weiß nicht, wie das Buch auf mich wirken würde, wenn ich keinen Bezug zu Spiekeroog und/oder Ostfriesland hätte. Das Setting ist für mich hier ein großer Pluspunkt.
Mir hat das Buch auf jeden Fall schöne Lesestunden geschenkt. - Katie Spring
Winterküsse in der kleinen Teestube: Ein zauberhafter Spiekeroog-Roman
(19)Aktuelle Rezension von: Buchtagebuch„Winterküsse in der kleinen Teestube“ hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Katie Spring entführt den Leser auf die Nordseeinsel Spiekeroog, die mit verschneiten Dünen, dem Rauschen des Meeres und kleinen, gemütlichen Teestuben eine ganz besondere Atmosphäre schafft. Ich habe beim Lesen das Gefühl gehabt, selbst über die Insel zu schlendern, den Wind auf der Haut zu spüren und den Duft von frisch gebackenen Keksen in der Teestube einzuatmen.
Die Protagonistin Toni ist authentisch und vielschichtig. Als Promi-Reporterin aus Hamburg flieht sie nach einem Skandal auf die Insel und sucht Ruhe, Abstand und vielleicht auch einen Neuanfang. Besonders gefallen hat mir, wie glaubwürdig ihre innere Entwicklung beschrieben wird: Die Mischung aus Selbstzweifeln, kleinen Freuden des Alltags und den Begegnungen mit den warmherzigen Inselbewohnern ist sehr realistisch und einfühlsam.
Neben der sanft erzählten Liebesgeschichte stehen Tonis persönliche Entscheidungen und ihr Weg zu innerer Ruhe im Mittelpunkt. Die Nebenfiguren – allen voran Leentje, die alte Verlegerin und die kauzigen Insulaner – machen die Inselwelt lebendig und geben der Geschichte Tiefe.
Fazit:
Ein perfekter Wohlfühlroman für die kalte Jahreszeit. Warmherzig, atmosphärisch und mit einem liebevoll gezeichneten Inselsetting ist „Winterküsse in der kleinen Teestube“ genau die Art von Buch, in das man eintauchen möchte, um dem Alltag zu entfliehen. Ich kann es allen empfehlen, die Geschichten über Neuanfang, Freundschaft und die Magie kleiner Orte lieben.
- Hannes Ringlstetter
Paris. New York. Alteiselfing
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenDer Schinder, Hannes! erzählt vom Anfang seiner Musikkarriere, wobei man "Karriere" anfangs fast in Anführungsstriche setzen muß, menschenleere Auftrittsorte zählen nicht mit in der Aufzählung. Als Nordlicht war mir der Ringl of fire (RIP Johnny Cash) bisher fast nur aus der Glotze ein Begriff, sein musikalisches unaufhörliches Beackern deutscher Bühnen war mir hingegen nicht so sehr vertraut. Wenn man alles schon mal mitgemacht hat an Zurücksetzung und Erniedrigung als "Kulturclown", härtet das bestimmt ab. Ähnliche Bücher hat man ja schon mal gelesen, ab er hier hatte man noch mal das komplette Wort-of aller Pleiten Pech und Pannen, die auftreten (!) können, beisammen. Und wer hat den Erfolg mehr verdient, als jemand, der jeden Autobahnraststätte an ihrem Geruch erkennt?
- Johannes Wilkes
Heirate nie auf Spiekeroog
(8)Aktuelle Rezension von: LisaleseratteIm Meer der Insel Spiekeroog wird ein Brautkleid ohne Braut aufgefunden. Die Braut ist kurz nach der Trauung verschwunden und hinterlässt einen verzweifelten Bräutigam. Hat sie kalte Füße bekommen oder ist ihr etwas schreckliches zugestoßen? Mütze und Ahlsen übernehmen die Ermittlungen und lösen das Rätseln um die Braut.
Das Buch liest sich aufgrund der kurzen Kapitel und der knapp 200 Seiten schnell durch. Das Ermittlerteam und auch der Partner von Mütze sind mir sehr sympathisch, da der Autor viele humorvolle Szenen einbaut. Sie sind sehr authentisch und durch die bildhafte Beschreibung wird einem die Insel direkt vors Auge geführt. Die Spannung fehlte, trotz der lustigen Atmosphäre bis zur letzten Zeile, nicht. Ich habe mit gerätselt, dennoch bis zum Schluss nicht den Mörder identifizieren können. Ich hätte gern noch erfahren, wie sich Mütze und Karl-Dieter als frisch gebackene Eltern machen.
Der Inselkrimi ist wärmstens zu empfehlen für alle die ein paar Stunden dem Alltag entfliehen und ein bisschen Meerweh haben.
- Stephanie Brittnacher
Mein kleines Insel-Wimmelbuch Spiekeroog
(1)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteMit Guntje Graugans erleben wir in diesem Wimmelbuch die autofreie Inselwelt Spiekeroogs, die man nur mit dem Schiff erreichen kann denn es gibt weder Autos noch einen Flughafen. Guntje Gans ist die Protagonistin dieses Wimmelbilderbuches ohne Text, die die Kleinen immer sehr gerne als erstes suchen während die größeren Kinder zwar ein Augenmerk auf sie haben aber auch das andere im ersten Eintauchen in die Bilderwelt wirken lassen.
Wie immer beginnt es auch in diesem Buch mit einer kleinen Karte und da wir wieder auf einer Insel sind starten wir unsere Entdeckungstour am Hafen der ein recht ungewohntes Bild liefert da er hier keinerlei Autos gibt. Die Gäste können sich hier große Bollerwagen oder Fahrräder leihen um ihr Gepäck zu transportieren. Die meisten finden das besonders schön. Ob der Pirat mit seiner Schatztruhe wohl auch hier Urlaub machen möchte?
Da Spiekeroog autofrei ist gibt es hier jede Menge Platz für die Fußgänger und zum Spielen aber auch am Strand und im Wasser lässt sich wunderbar Urlaub machen. Da Spiekeroog im Wattenmeer liegt hält die Insel ein ganz besonders Erlebnis bereit. Wenn sich das Wasser bei Ebbe vom Land entfernt kann man im Watt auf Entdeckungsreise gehen, Wattwürmer, Muscheln und allerlei anders Getier versteckt sich hier und wer dann noch Lust hat etwas tolles zu entdecken, der kann auf einen tollen Spielplatz gehen, wo ein großes Holzboot zum Spiel einlädt und Erwachsene gern noch einmal zu Kindern werden.
Ein wundervolles Bilderbuch das Lust auf Meer macht.
- Christiane Franke
Es muss nicht immer Labskaus sein
(39)Aktuelle Rezension von: countrywomanSchöner Kriminalfall mit den üblichen Bekannten. Schnepel geht mir inzwischen etwas auf den Keks. Für seine Art müsste er mal eine Abmahnung erhalten.
- Julie Peters
Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer
(64)Aktuelle Rezension von: connys_buechererlebnisseÜber das Buch:
Titel: "Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer"
Reihe: Friekes Buchladen Band 3
Autorin: Julie Peters
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
Genre: Weihnachtsroman
Seiten: 286
Format: Hörbuch
Sterne: 🌟🌟🌟🌟
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Klappentext:
"Zauberhafte Inselweihnacht.
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Frieke zählt die Tage bis Heiligabend, sie kann gar nicht mehr aufhören, das alte Kapitänshaus oder die Buchhandlung zu schmücken. Nur warum liegt jeden Adventstag ein Briefchen vor ihrer Haustür? Was hat dieser besondere Adventskalender zu bedeuten? Und warum ist Bengt so abweisend, seit sie im Überschwang der Schwangerschaftshormone darüber gesprochen hat, dass sie ja heiraten könnten?"
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Meine Meinung:
Mit „Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer“ entführt die Autorin in eine winterliche Küstenwelt, die gleichermaßen Geborgenheit, Melancholie und Hoffnung ausstrahlt. Als Hörbuch entfaltet die Geschichte eine besonders warme, intime Atmosphäre und eignet sich hervorragend für die Advents- und Weihnachtszeit – oder einfach für Momente, in denen man sich nach emotionaler Nähe und leiser Zuversicht sehnt.
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Inhalt & Handlung
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die sich an einem Wendepunkt ihres Lebens befindet und Zuflucht in einem kleinen Buchladen an der Küste sucht. Umgeben vom Rauschen des Meeres, vom Duft alter Bücher und vom sanften Glanz der Weihnachtszeit beginnt sie, ihr Leben neu zu ordnen. Der Buchladen wird dabei nicht nur zu einem Arbeitsplatz, sondern zu einem Ort der Begegnung, der Erinnerung und der inneren Heilung. Die Handlung entwickelt sich ruhig, fast entschleunigt, und setzt weniger auf dramatische Wendungen als auf leise, glaubwürdige Entwicklungen. Gerade diese Zurückhaltung macht den besonderen Charme der Geschichte aus.
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Atmosphäre & Stil
Die Autorin beherrscht die Kunst, mit wenigen, präzisen Bildern große Gefühle zu erzeugen. Die winterliche Küstenkulisse ist detailreich beschrieben, ohne überladen zu wirken. Man hört förmlich das Knarzen der Dielen im Buchladen, spürt die kalte Seeluft und sieht die Lichterketten im Fenster. Der Schreibstil ist warmherzig, sanft und zugänglich. Er lädt dazu ein, innezuhalten und sich auf die kleinen Dinge des Lebens zu besinnen – Freundschaft, Vertrauen, Neuanfang.
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Hörbuch-Erlebnis
Als Hörbuch gewinnt die Geschichte zusätzlich an Tiefe. Die Sprecherin verleiht den Figuren eine angenehme Natürlichkeit und transportiert die emotionale Bandbreite der Geschichte sehr feinfühlig. Besonders die ruhigen Passagen profitieren von der gesprochenen Form: Pausen, Betonungen und ein gleichmäßiges Erzähltempo unterstreichen die besinnliche Stimmung. Das Hörbuch eignet sich daher ideal zum Abschalten – etwa bei einem Winterspaziergang, beim Backen oder an einem gemütlichen Abend auf dem Sofa.
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Figuren & Themen
Die Figuren wirken lebensnah und sympathisch, ohne klischeehaft zu sein. Ihre Unsicherheiten, Hoffnungen und kleinen Freuden sind nachvollziehbar und laden zur Identifikation ein. Zentrale Themen sind Neuanfang, Selbstfindung, Vertrauen und die heilende Kraft von Geschichten – sowohl der gelesenen als auch der gelebten.
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Fazit:
„Der kleine Weihnachtsbuchladen am Meer“ ist als Hörbuch eine rundum gelungene, stimmungsvolle Wohlfühlgeschichte. Sie verzichtet bewusst auf große Dramatik und überzeugt stattdessen mit Atmosphäre, Herz und leisen Emotionen. Wer eine romantische, winterliche Auszeit sucht und sich von einer sanften Geschichte tragen lassen möchte, findet hier genau das Richtige. Besonders in der Vorweihnachtszeit ist dieses Hörbuch ein kleines Geschenk an die Seele. Vielen lieben Dank an die Autorin sowie den Verlag für die wirklich sehr schönen Hörstunden. Hiermit vergebe ich 4 von 5 Sternen. - Rieke Husmann
Inselruhe
(31)Aktuelle Rezension von: LesezeichenfeeAuf Spiekeroog wird ein Skelett gefunden. Schnell ist klar, dass es sich um Klaas Renken handelt. Er ist der Sohn einer einflussreichen Familie. Zudem hatte er wohl eine Affäre mit jedem oder fast jedem (?) Mädchen auf der Insel und Urlaubern. Hella Brandt, Hauptkommissarin, und neu im Norden, nachdem sie dort aufgewachsen ist und lange in Hannover war, ermittelt.
Der Lokalkolorit war gleich voll da. Man konnte sich das „kleine Inseldorf“ wo sich jeder kennt, gleich vorstellen. Dass alle mauern, nach 7 Jahren, ist klar, denn sicher hat sich jeder seine eigene Meinung über den Fall gebildet und da Klaas niemand leiden kann, finden sicher auch alle, dass es ihm recht geschieht.
Mir gefielen auch die Charaktere. Ich bin gespannt, wie es mit Hella und Leon weiter geht. Letzterer war etwas „blass“. Dafür ist Hellas Kollege gut skizziert worden. Er war mein 2. Lieblingscharakter.
Der Krimi ist ein typischer, unterhaltsamer Urlaubskrimi, dafür etwas weniger spannend. Ich ahnte schnell, was los war. Das Ende war nicht überraschend, aber das plötzliche Ende des Buches. Das Ende selber hat mich fassungslos zurückgelassen. *lachweg* Damit hatte ich schlichtweg NICHT gerechnet. Allerdings nach einer Nacht schlafen, war ich mehr als einverstanden. Es ist halt anders als normal. *lach* Schade aber, dass es nicht noch ein paar ruhige Seiten gab, mit Hellas Kollegen und Leon. Ich hätte sehr, sehr gerne noch weiter gelesen und werde schauen, ob ich noch mehr Bücher der Serie bekomme.
Das Cover ist auch wieder sooooooooooooo supertoll. Eine 1 mit Sternchen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein schöner, spannender, atmosphärisch dichter Urlaubskrimi. Diese Serie muss ich unbedingt weiterlesen.
- Birgit Böckli
Flammenküste
(15)Aktuelle Rezension von: pardenDER WERFE DEN ERSTEN STEIN...
Seit einiger Zeit kommt es auf Spiekeroog immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen und Vandalismus. Hat der Sohn einer neu zugezogenen Familie, der angeblich eine kriminelle Vergangenheit hat, etwas damit zu tun? Kommissar Berg aus Berlin, der auch nach Jahren auf der Insel noch um die Anerkennung der Bewohner kämpft, versucht zusammen mit seiner Kollegin Freda Althuis, die Puzzleteile zusammenzusetzen. Doch noch ehe ihnen das gelingt, wird die Insel von einem weiteren Verbrechen heimgesucht, und diesmal geht es um Leben und Tod.
Nachdem der erste Band der Reihe um Kommissar Berg und Freda Althuis auf Spiekeroog mir ganz gut gefallen hat ('Friesensturm'), war ich neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen würde.
Zwei Jahre etwa sind seit dem letzten Fall vergangen, die Insel hat jetzt zwei Polizeibeamte, und doch ist in der Zwischenzeit kaum einmal etwas geschehen. Es geht stramm auf den Winter zu und die Touristen werden von Tag zu Tag weniger. Eigentlich eine ruhige Zeit, doch scheint sich da etwas Ungutes anzubahnen - Thomas Berg hat es irgendwie im Gefühl.
Es beginnt mit vermeintlich harmlosen Dummejungenstreichen: eine beschmierte Hauswand, ein Feuerwerkskörper in einem Briefkasten - da wundert es einen als Leser wirklich, dass sich damit die Polizei beschäftigen soll. Auf einer kleinen Insel mag das noch angehen, aber auf dem Festland, zumal in einer größeren Stadt, muss man sich doch freuen, nicht blöd angemacht zu werden, sollte man es wagen, wegen solch einer 'Bagatelle' tatsächlich bei der Polizei anzurufen. Dass man die dann auch noch zu Gesicht bekäme, ist in der Regel doch reines Wunschdenken.
Auf Spiekeroog gehen die Uhren aber wohl noch anders, und so nehmen Berg und seine Kollegin diese Taten pflichtbewusst zu Protokoll - ohne allerdings einen Anhaltspunkt dafür zu haben, wer hinter diesen Anzeichen von Vandalismus stecken könnte. Als ein Hühnerstall in Brand gerät und die Tochter eines verstorbenen Insulaners mit ihren beiden Kindern nach Spiekeroog zurückkehrt und dort die Kneipe ihres Vaters übernehmen will, verstärkt sich das ungute Gefühl des Hauptkommissars sehr schnell. Es ist offensichtlich, dass die anderen Bewohner der Insel etwas gegen die Rückkehrer haben - und die Polizei muss ein wachsames Auge darauf haben, dass die Situation nicht unversehens außer Kontrolle gerät...
Mehr als die erste Hälfte dieses Inselkrimis ist recht langatmig geraten, die Handlung kommt nicht voran, alles scheint sich im Kreis zu drehen ohne dass sich wirklich ein Anhaltspunkt für eine Zuspitzung der Ereignisse erahnen lässt. Das Geschehen plätschert vor sich hin, ein charismatischer Pastor der freien christlichen Gemeinde sowie der ein oder andere fanatische Anhänger dieses Glaubensführers lassen den Pegel auch selten über den der Langeweile ausschlagen. Die Ermittlungen schwanken zudem zwischen lustlos und stümperhaft, was kaum glauben lässt, dass Berg beispielsweise über jahrelange Erfahrungen bei der Polizei in Berlin verfügt.
Vermutlich war Birgit Böckli klar, dass sie mit diesen Komponenten keinen schlüssigen Krimi konstruieren konnte und rüstete irgendwann unversehens auf mit einem Schlagersänger, der inkognito auf der Insel Urlaub macht und der seine ganz eigenen Probleme hat. Probleme, die der Leser rasch durchschaut, bei denen Hauptkommissar Berg sowie seine Kollegin allerdings wieder einige Elefanten auf der Leitung stehen haben. Hochgezogene Augenbrauen, Kopfschütteln, Gähnen - alles Reaktionen auf diese Lektüre. Und selbst die dramatischeren Aktionen gegen Ende wirken derart lieblos zusammengeschustert, dass letztlich ein schaler Nachgeschmack zurückbleibt.
Ein Krimi, der tatsächlich keine Lust auf weitere Folgen macht. Schade...
© Parden - Birgit Böckli
Friesensturm
(32)Aktuelle Rezension von: pardenRASTLOS AUF SPIEKEROOG...
Auf Spiekeroog treibt ein Mörder sein Unwesen. Die Insulaner schließen von vornherein aus, dass der Täter einer von ihnen ist. Diese eingeschworene Haltung der Friesen erschwert die Ermittlungen der beiden Hauptstadtkommissare Thomas Berg und Freda Althuis erheblich. Und der Sturm, der sich vor der Insel zusammenbraut, wird bald alle Spuren verwischen.
Hauptkommissar Thomas Berg hat sich nach einem schweren Schicksalsschlag auf die Nordseeinsel Spiekeroog versetzen lassen. Auf dem ruhigen Eiland hofft er, den Geistern der Vergangenheit zu entkommen, doch statt der ersehnten Ruhe trifft er auf einen Vorgesetzten, der ihn nicht gerade willkommen heißt und ihm den beruflichen Alltag so schwer wie möglich macht. Da kommt die Nachricht von einem Mord fast schon wie gerufen, denn nun müssen endlich ernsthafte Ermittlungen erfolgen. Und dazu trifft mit Hauptkommissarin Freda Althuis Verstärkung vom Festland ein, was Bergs Vorgesetzten jedoch die Galle überlaufen lässt.
Für persönliche Befindlichkeiten bleibt allerdings keine Zeit, denn bald schon ereignet sich ein zweiter Mord. Zufall? Oder gibt es zwischen den beiden Mordfällen einen Zusammenhang, der sich nicht auf den ersten Blick erschließt? Rasch stellt sich heraus, dass der Dienststellenleiter nicht der einzige Insulaner ist, der Auswärtigen gegenüber wenig offen ist. Höflich aber wortkarg erschweren die Inselbewohner die Ermittlungen von Thomas Berg und Freda Althuis. Hinzu kommt, dass sich das Wetter zunehmend verschlechtert und den Sommer hinter dunklen Wolken verschwinden lässt.
Thomas Berg ist ein verschlossener Charakter, der gute Polizeiarbeit leistet, ansonsten aber Menschen eher meidet, wann immer es geht. Er hadert mit dem Schicksal sowie mit Schuldgefühlen, die sich vor allem nachts in seinen Träumen bahnbrechen. Entsprechend zerschlagen von schlaflosen Nächten, quält er sich durch die Tage der Ermittlungen, zusätzlich zermürbt durch eine hartnäckige Erkältung. Die ersehnte Sonne bleibt aus, Regen und Sturm machen die Lage immer ungemütlicher. Die Sorge, etwas zu übersehen, die ungelöste Frage nach dem Motiv, die bedrückenden Einblicke in die Geheimnisse hinter manchen Haustüren - Berg gewinnt zunehmend den Eindruck, auf einen Abgrund zuzusteuern...
Erzählt wird chronologisch mit Angaben von Datum und Zeit zu Beginn jeden Kapitels. Die Erzählung behält - bis auf den Prolog - stets den Fokus auf das Geschehen um Thomas Berg. Dadurch fehlen beispielsweise Einblendungen auf die Sicht und die Motivation des Täters, wodurch der Leser allerdings bis zum Schluss hinsichtlich des Mörders und der Hintergründe im Trüben stochert.
Der Schreibstil ist flüssig unter Verwendung wenig komplexer Satzstrukturen. In den ersten zwei Dritteln liegt der Schwerpunkt vor allem in der Beleuchtung der Ermittler und ihrer Tätigkeiten, ohne dass die Spannung sonderlich anzieht. Dies ändert sich im letzten Drittel deutlich, als die Ereignisse beginnen, sich zu überschlagen, und die Ermittler am besten überall gleichzeitig sein sollten. Die Ermittlungen selbst basieren in erster Linie auf Intuition und weniger auf logischen Schlüssen, was in der Summe für mich nicht ganz glaubwürdig war.
Insgesamt ein erster netter Krimi um die Hauptkommissare Thomas Berg und Freda Althuis, der ein wenig Inselflair verbreitet, ansonsten aber doch noch deutlich Luft nach oben hat...
© Parden - Johannes Wilkes
Strandkorb 513
(10)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»War nicht alles bloß reiner Zufall? Hatte der Strandkorbmann tatsächlich nur ein Nickerchen gehalten und Frau Nordersiel sich eigenhändig vom Acker gemacht? Oder gab es ein geheimes Band, eine Verbindung zwischen den beiden für Spiekeroog so untypischen Ereignissen?«
Eigentlich wollten Mütze und Karl-Dieter diesmal nur zwei Wochen Urlaub auf Spiekeroog verbringen. Während Karl-Dieter hofft, seinen Freund in dieser entspannten Situation endlich für seinen Kinderwunsch begeistern zu können, fängt der urlaubende Kommissar schon noch wenigen Tagen an, sich zu langweilen.
Bei dem Toten, den Karl-Dieter an einem stürmischen Tag im Strandkorb 513 entdeckt zu haben glaubt, konnte er sich noch zurückhalten. Schließlich war der Korb leer und ordnungsgemäß verschlossen, als er ihn sich ansehen wollte. Doch als kurz danach eine weitere Tote am Strand gefunden wird, meldet sich Mützes Bauchgefühl. Etwas ist nicht in Ordnung auf dieser malerischen Insel. Und da Inselpolizist Ahrens größte Leistung die Aufklärung eines Bollerwagen-Diebstahls gewesen ist, stürzt sich Mütze in die Arbeit. Natürlich und zu seinem Leidwesen unterstützt von seinem Freund und einigen rüstigen Seniorinnen aus Bottrop…
Ich mag diese Reihe, obwohl sie mehr Privates bringt, als ich normalerweise bei einem Krimi gern lese. Der Krimi ist wie erwartet cosy, aber trotzdem wird Spannung aufgebaut und der Fall gut gelöst. Den Schauplatz Spiekeroog liebe ich und freute mich über die häufigen detaillierten Beschreibungen der Örtlichkeiten, Lokale und Sehenswürdigkeiten. Und was die beiden Protagonisten angeht: die haben sich einfach in mein Herz geschlichen und obwohl Mütze gern den Coolen gibt, glaube ich, dass sich Karl-Dieter irgendwann durchsetzen wird. Vielleicht im nächsten Band? Ich lese weiter.
Fazit: Viel Privates, trotzdem ist der Krimi gelungen und die Spiekeroog-Atmosphäre einfach großartig!
P.S. Ich las diesen Krimi übrigens auf Spiekeroog. Natürlich habe ich auch Strandkorb 513 einer genauen Inspektion unterzogen ;-)
- Julie Peters
Mein zauberhafter Sommer im Inselbuchladen
(62)Aktuelle Rezension von: happy_reading_lifeWie schon im 1. Band mochte ich das Insel-Setting wirklich sehr. Die Charaktere sind sehr liebevoll in Szene gesetzt. aber es passiert viel und es sind viele Charakter ein vielen Seitensträngen. Frieke hat sich in ihrem Buchladen eingelebt, ihre Freundin Emma zieht es nun auch aufgrund ihres turbulenten Familienlebens auf Spiekeroog. Wie sie den Sommer dort erlebt und was die Insel mit ihr macht, ist Teil dieser Geschichte. Daher finde ich allerdings auch den Titel nicht ganz passend, denn der Buchladen steht aus meiner Sicht dieses Mal gar nicht im Fokus. Für mich geht es vielmehr um Emma und den Isländer-Ponyhof und wie Emma ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Das hat mich etwas verwirrt und es wäre schöner gewesen, wenn die unterschiedlichen Seitenstränge stärker einzeln behandelt worden wären.
- Johannes Wilkes
Der Tod der Meerjungfrau
(5)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Kennen wir schon ihre Identität?«
»Antje Söring. Arbeitet hier in einer Eisbude.«
»Haben Sie sie gekannt?«
»Auf Spiekeroog kennt jeder jeden.«Der Fund einer Wasserleiche erschüttert das malerische Spiekeroog. Die junge Frau wurde eindeutig ermordet! Und gerade jetzt liegen sämtliche ostfriesischen Mordermittler nach dem Genuss eines Krabbensalates auf der Jahrestagung der ostfriesischen Kriminalpolizei mit Salmonellen flach.
Kriminalkommissar Mütze aus Dortmund, der eigentlich gerade mit seinem Lebenspartner Karl-Heinz in den Teneriffa-Urlaub aufbrechen wollte, fährt nun stattdessen zum Arbeiten auf die Nordseeinsel, abkommandiert als Krankheitsvertretung.
Dieses Buch entdeckte ich in einem kleinen Laden beim letzten Spiekeroog-Urlaub und da ich die Insel liebe (und Krimis sowieso), durfte es mich heim ins Ruhrgebiet begleiten. Von dort starten auch Mütze und Karl-Heinz und ihr erster Kontakt mit dem Inselleben gleicht einem Kulturschock. Auf den sehr schnell Begeisterung folgt, vor allem Karl-Heinz trauert Teneriffa nicht mehr nach, sondern verliebt sich blitzartig in Land und Leute. Mütze braucht da ein wenig länger, Ermittlungen unter diesen Umständen stellen ihn aber auch vor ungewohnte Anforderungen.
Der Mord an der jungen Antje wird aufgeklärt werden, Mütze macht seine Arbeit wirklich gut. Die Beziehung zwischen ihm und Karl-Heinz wird fast gleichrangig behandelt, die beiden sind sehr verschieden, haben unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse, lieben sich aber sehr. Zum Zeitpunkt der Handlung sind sie bereits seit 23 Jahren zusammen und da diesem ersten Band von 2013 viele andere gefolgt sind, darf man ihre Zukunft wohl positiv sehen. Vielleicht wird ja auch mal was aus Karl-Heinz‘ Kinderwunsch? Auf jeden Fall waren mir beide sehr sympathisch, anders kann ich nicht erklären, weshalb ich so gern von ihrem Beziehungsgeplänkel las.
Gut gefiel mir zudem, dass ich so viele Ecken der Insel wiedererkannte, ich hatte den jeweiligen Schauplatz stets vor Augen. Allerdings werde ich bei der nächsten Überfahrt darauf achten, ob Apfelsinenkisten an Bord gebracht werden – angeblich soll dies der Weg sein, Verstorbene aufs Festland zu bringen, um die Touristen nicht durch den Anblick eines Sargs zu verschrecken.
Ein Punkt blieb jedoch ungeklärt: Wie heißt Mütze eigentlich mit Vornamen?
Fazit: Gelungener Krimi, obwohl die Beziehung zwischen Mütze und Karl-Heinz einen größeren Umfang einnimmt, als ich es normalerweise mag. Dazu die tolle Inselatmosphäre – bald fahre ich wieder hin.
- Rieke Husmann
Inselangst
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer🌊 Zur Geschichte 🌊
Schatten über Spiekeroog Hella Brandt wird nach Spiekeroog gerufen. Eine alte Frau kann ihre Enkelin Isabell, die seit einem Dreivierteljahr auf der Nordseeinsel lebt, nicht mehr erreichen. Bei den Ermittlungen trifft die Hauptkommissarin auf sechs junge Menschen, die in einer Art Kommune in einem Haus in den Dünen wohnen. Sie haben Isabell vor zwei Wochen zuletzt gesehen und sind davon ausgegangen, dass die Gesuchte weitergezogen ist. Hella Brandts Ermittlungen geraten ins Stocken – bis sie eine schockierende Nachricht erhält.
(Klappentext lt. Verlagsseite)
⛱️ Meine Meinung ⛱️
Ich habe Band 9 der Serie gelesen, ohne Vorkenntnisse der anderen Bücher, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Meine Meinung hat also damit nichts zutun, aber dieser Fall auf Spiekeroog war einfach nur langweilig. Ein typisch klassischer Ermittler-Krimi mit endlosen Dialogen, viel Austausch über Vernehmungen und Überlegungen über involvierten Verdächtigen. Das Ende hat mich leider auch nicht überzeugen können, da es keine vollständige und, für mich als Leserin, umfassende Aufklärung gab.
- Lina Behrens
Das Stranddistelhaus
(34)Aktuelle Rezension von: SybilBei meinem Urlaub auf der zauberhaften Insel Spiekeroog wurde mir der Roman von Lina Behrens in der Buchhandlung Inselzauber empfohlen. Passt perfekt, dachte ich für mich.
Das Cover ist sehr ansprechend, wenn es auch schon etwas erahnen lässt, in welche Richtung der Roman geht.
Der Roman erzählt von drei Frauen, die während drei Epochen ihr Schicksal erzählen und deren Leben am Ende "zusammenfinden". Es wirkt manchmal ein wenig wie nachgeschlagen im Lexikon. Dann wollte die Autorin wohl alle möglichen Themen in diesen Roman packen: Einstein-Zitate, Tucholsky, Botanik, Krieg und dann schon fast klischeehaft eine Schamanin. Spätestens von dem Moment an, als die Schamanin zum ersten Mal erwähnt wird, hatte sie mich als Leserin verloren und sehnte mich nach dem Ende...
- Luisa Hartmann
Ziemlich beste Ferien - Abenteuer auf Spiekeroog
(6)Aktuelle Rezension von: Calypso19Der kleine Ein-Frau-Verlag mit dem lustigen Namen "Biber & Butzemann" veröffentlicht Feriengeschichten für Kinder und Jugendliche der etwas anderen Art! Er kombiniert nämlich Abenteuerromane mit der Vermittlung vieler interessanter Informationen über die Region, in der sich die Geschichten jeweils abspielen, was begreiflicherweise Lust macht, sich das alles mit eigenen Augen anzuschauen. Darüberhinaus zeichnen sich die spannenden Bücher durch eine ungemein liebevolle Gestaltung und besonders schöne Illustrationen aus, die sie zu einem wahren Augenschmaus machen!Das hier zu besprechende Buch "Ziemlich beste Ferien" ist ein gelungenes Beispiel für Biber & Butzemanns Verlagsphilosophie. Die Autorin schickt ihren Protagonisten Lukas anstatt in die Ferien zum Vater ins Sonnen- und Partyparadies Ibiza im Mittelmeer auf die viel weniger spektakuläre ostfriesische Insel Spiekeroog - ein Reiseziel, das dem Jungen zunächst wenig behagt, zumal es ganz eindeutig ist, dass seine Mutter damit einen ganz speziellen Zweck verfolgt, nämlich den, ihm den neuen Mann in ihrem Leben, den gerne dozierenden Biologielehrer Richard, und seine Tochter Viola schmackhaft zu machen. Widerwillig fügt Lukas sich in Mutters Wünsche und macht sich auf drei Wochen Langeweile gefasst... Doch dass alles anders kommt als befürchtet und Lukas zum Schluss sogar findet, auf der kleinen autofreien Nordseeinsel Spiekeroog, die zu seiner Überraschung alles andere als öde und uninspirierend ist und mit handfesten und nicht ungefährlichen Abenteuern aufwartet, die "ziemlich besten Ferien" seines Lebens verbracht zu haben, ist nicht nur der netten Bald-Schwester Viola, die ihm freundlich-unbefangen entgegenkommt, und dem waschechten Insulaner Onno, der die Insel wie seine Westentasche kennt und mit dem er rasch Freundschaft schließt, zu verdanken, sondern vor allem seiner eigenen Bereitschaft, sich einzulassen auf etwas Neues, etwas, das er sich eigentlich gar nicht ausgesucht hat und dem er anfangs so ablehnend gegenüberstand. Er absolviert das ganz normale und auch das nicht so normale Touristenprogramm, macht eine Wattwanderung, bei der er sich leichtsinnigerweise in unmittelbare Lebensgefahr begibt, erlebt auf einer Nordseeschifffahrt einen plötzlich hereinbrechenden Sturm, der schon beängstigend ist - und packt schließlich tatkräftig mit an, als nach der Kolission zweier Schiffe vor Spiekeroog eine Ölkatastrophe droht und alle Hände zum Helfen gebraucht werden. Dabei lernt er selbstverständliche Kameradschaft kennen, erlebt ein Zusammenhalten, das ihm imponiert und von dem er Teil wird und begreift schließlich auf nachdrückliche Weise, wie sensibel doch das Ökosystem Nordsee und Wattenmeer mit seinen einzigartigen Kreaturen ist, wie respektvoll und vorsichtig es behandelt werden muss, um es zu bewahren für die Generationen, die nach uns kommen. Denn ja, der Roman für Kinder erzählt zwar eine Ferienepisode aus dem Leben von Lukas und seiner Familie, doch sind die eigentlichen Protagonisten eben das Wattenmeer, die unberechenbare und respekteinflößende Nordsee und die einladende kleine Insel Spiekeroog, die der junge Leser recht gut kennenlernt, wenn er Lukas bei seinen Unternehmungen folgt.Die Informationen, die die Autorin immer wieder einstreut, haben genau das richtige Maß, sind interessant und verständlich, ohne zu überfordern oder gar zu langweilen - und wenn Luisa Hartmann dann auch noch das Prozedere einfließen lässt, das notwendig ist, um bei einer drohenden Ölpest das Schlimmste zu verhindern, und darüberhinaus die Helfer auf der Insel und an vorderster Front die Greenpeace-Idealisten so unermüdlich und selbstlos tätig werden lässt, hat sie womöglich den einen oder anderen jungen Leser zum Nachdenken gebracht - und zum Weiterdenken, denn wir alle können unsren Beitrag leisten den Planet Erde zu schützen, indem wir sorg- und achtsam mit der Umwelt umgehen, mit ihren Ressourcen und allem, was da kreucht und fleucht und wachsen und gedeihen will - wie der unscheinbare Strandhafer auf Spiekeroog und den übrigen Inseln, dem, wie die Leser gemeinsam mit Lukas erfahren, eine so wichtige Bedeutung zukommt....Wahrlich ein Kinderbuch, das überzeugt und dem man viele junge, aber auch ältere Leser wünschen möchte! - Rieke Husmann
Inselkälte
(7)Aktuelle Rezension von: KatharinaDrueppelIm fünften Band der Reihe um Hauptkommissarin Hella Brandt geht es um einen Wirt, der erschlagen in seiner Kneipe auf Spiekeroog gefunden wird. Bald stellt sich heraus, dass an diesem Wirt nichts, aber auch gar nichts stimmt - angefangen mit dem Namen.
Klar, der Krimi spielt auf meiner Lieblingsinsel Spiekeroog, da musste ich ihn einfach lesen. Spannend geschrieben, flüssig zu lesen, ohne viel Aufhebens zu machen. Hier geht es nicht um Blut und Gewalt, sondern um die leisen Töne, die Vergangenheit und Heimlichkeiten. Hervorragend geschrieben und für mich gekrönt durch ein überraschendes Ende, das ich lange nicht kommen sah.
Absolute Leseempfehlung!
- Julie Peters
Winterzauber am Inselweg
(3)Aktuelle Rezension von: peedeeFriekes Buchladen, Band 5: Smilla fragt sich, ob die Trauer niemals leichter wird. Vor zwei Jahren hat sie ihren Mann verloren und an manchen Tagen fühlt es sich für sie an, als wäre es erst vor kurzem passiert. Die Einladung ihrer Freundin Sanne, sie auf Spiekeroog zu besuchen, kommt gerade rechtzeitig. Auf der Überfahrt lernt sie Onno kennen, einen sehr sympathischen Mann, der – wie sie später erfährt – als Lehrer auf der Insel arbeiten wird. Smilla ist überrascht, dass sie das Gefühl der Anziehung verspürt. Auf der Insel kommt es zum Wiedersehen mit Onno. Aber Smilla hat sich geschworen, ihr Herz kein zweites Mal zu verschenken…
Erster Eindruck: Das Cover gefällt mir; es passt sehr gut zum „Winterzauber“.
Dies ist Band 5 der Reihe, aber er lässt sich auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände lesen. Für mich war es ein Wiedersehen mit Altbekannten.
Smilla ist Künstlerin; sie würde gerne ein Bilderbuch illustrieren, aber dazu kam es bisher nicht. Sie hat aber erfolgreich ein wuscheliges Meerschweinchen und ein hoppelndes Häschen geschaffen, Murmel und Hupsi, die nun in unzähligen Varianten verkauft werden und somit ihren Lebensunterhalt sichern. Doch seit zwei Jahren ist ihre Kreativität blockiert – so wie auch ihr ganzes Leben blockiert ist.
Onno erhofft sich auf Spiekeroog einen Neuanfang. Die Beziehung zu seiner Freundin ist… nun ja… schwierig. Vielleicht hilft die örtliche Trennung, Klarheit zu bekommen. Für sie beide. Er freut sich auf seine neue Stelle als Lehrer.
Frieke ist hochschwanger. Sie will noch viel zu viel erledigen, bevor das Baby da ist und sie dann für längere Zeit in der Buchhandlung ausfällt. Das mag sie nicht, aber sie weiss, dass das eben so sein wird. Nur noch kurz dieses und jenes…
Wie gewohnt war viel los auf Spiekeroog (und das meiste auch vorhersehbar). Ich mag Happy Ends, keine Frage, aber die Auflösungen sind mir hier einfach zu glatt: einerseits grosses Drama mit vielen Wiederholungen, andererseits holterdiepolter Happy End. Am besten hat mir die Freundschaft bzw. der Zusammenhalt gefallen. Von mir gibt es 3 Sterne.























