Bücher mit dem Tag "spielleute"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spielleute" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.871)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  2. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.739)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  3. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.810)
    Aktuelle Rezension von: Wilma_Mueller

    Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und ich finde es immer noch atemberaubend. Besonders wie in diesem Finale die Buchtitel eingebaut wurden, ist einfach genial. Außerdem hat es Cornelia Funke geschafft eine wundervolle, vielschichtige Welt Stück für Stück aufzubauen, sodass man als Leser nicht ins kalte Wasser geschmissen wird sondern alles in Ruhe erkunden kann, auch wenn einen die Spannung durchaus zwingt schnell weiter zu lesen. Alles in allem kann ich die ganze Trilogie einfach nur weiterempfehlen.

  4. Cover des Buches Die falsche Patrizierin (ISBN: 9783839215784)
    Susann Rosemann

    Die falsche Patrizierin

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Die falsche Patrizierin von Susann Rosemann, spielt im Jahre 1524 in Ulm. Mein erster Gedanke war, die Patrizier waren doch erst viel später und nicht in dieser Zeitspanne, also bin ich dem Buch gegenüber schon mal sehr skeptisch gewesen.

    Wobei ich mich hier auch bei der Autorin bedanke, die am Ende des Buches meine Gedanken bzgl. des Begriffes bestätigt und erklärt hat, dass dies nur ein kleiner Trick war, um es - wie soll ich sagen - flüssiger für den Leser zu beschreiben.

    Komme ich nun also einmal zu dem Buch. Susann Rosemann schafft es, eine sehr spannende Geschichte zu beschreiben, wie eine Gauklerin zu einer Patrizierin werden kann. Da sie einen wirklich sehr schnell auf die Reise in das alte Ulm mitnimmt. Auch werden die Intrigen, die gesponnen werden, sehr plastisch beschrieben und man kann sich einfach vorstellen, dass es genauso abgelaufen ist.

    Sie beschreibt die Figuren mit einfachen Mitteln aber trotzdem nicht eindimensional. Man kann sich in Laila sehr schnell hineinversetzen. Man spürt ihre Ängste, ihre Nöte.

    Ich hätte mir gewünscht, wenn sie die Geschichte um Ihren Vater noch etwas genauer beschrieben hätte und am Ende musste ich für mich feststellen, dass das Buch zu schnell zu Ende ging. Man kann sagen 100 Seiten mehr wären mir persönlich sehr recht gewesen aber ich denke, dass dieses Buch für Menschen die historische Romane aus der Zeit mögen, ein schönes Buch für trübe Tage mit einer Tasse Tee in der Hand genau das richtige ist.

    Und man sollte es einfach als einen flüssig und schnell erzählten Roman sehen, der auf alle Fälle lesenswert ist, und ruhig ein wenig mehr Beachtung bekommen sollte.

    Literaturlounge

  5. Cover des Buches Die Tochter der Hexe (ISBN: 9783499252129)
    Astrid Fritz

    Die Tochter der Hexe

     (132)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Kurzbeschreibung von Buch rücken :  "hexentochter du wirst sterben !"

    Als junges Mädchen erfährt marthe-marie , dass sie die tochter einer frau ist ,die als hexe galt. Sie macht sich auf in die stadt,in der ihre mutter grausam sterben musste.doch als in freiburg aufs neue die scheiterhaufen lodern, bleibt marthe-marie nur die flucht.sie schliesst sich eine truppe von gauklern an, die kreuz und quer duch den südwesten des deutschen reiches zieht. Bald merkt sie , dass ihr zwei männer auf den fersen sind. Der eine sucht ihre liebe, der andere ihren tod. " die tochter der hexe" ist ein grosser schicksalsroman ,eine Liebesgeschichte und ein Porträt der ausgestoßenen jener zeit. 

    Mein Fazit: dieses buch ist die fortsetzung von " der hexe von freiburg " dieses mal wird das schicksal von der tochter von catharina stadellmenin,  marthe marie erzählt. Ich empfehle aber erst die " hexe von freiburg " zu lesen , eh man dieses buch liest , man kann es auch unabhängig lesen , aber wenn man die Vorgeschichte weiss ist es vielleicht einfache mache dinge besser zu verstehen . Marthe marie ist genau wie ihre mutter eine sehr starke selbstbewusste Frau,  die nicht so schnell aufgibt und für ihre dinge kämpft. In diesen buch liest man viel von den gaukler leben um diese zeit , wie sie gute zeiten hatten , aber auch schlechte ... wie ihr zusammen halt füreinander ist , kurzum es ist toll beschrieben das gaukler leben in dieser truppe.... man fühlte sich beim lesen selbst als ein mitglied der gaukler truppe , als ob man es alles selbst miterlebt , die landschaften und orte wo die gaukler gezogen sind bilderhaft beschrieben ..nun bin ich gespannt auf den dritten teil der freiburger Trilogie " die gauklerin " in der es um agnes geht , der tochter von marthe marie und die enkeltochter von catharina stadellmenin... 

  6. Cover des Buches Loreley (ISBN: 9783404153343)
    Kai Meyer

    Loreley

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Lubig2
    Sehr anschaulich und lebendig beschriebene Figuren und Umgebung. Über das mittelalterliche Burgleben hätte ich aber gerne noch mehr gehört, das wird leider nur gestreift. Auch halte ich die Freiheiten von Ailis für recht weit hergeholt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für sie im Mittelalter so einfach gewesen wäre, sich so frei zu bewegen.
    Außerdem hat sie ja so empfindliche Ohren, wie kommt sie dann ausgerechnet in die Schmiede?

    Aber die Geschichte fesselt von vorne bis hinten und zeigt eine ganz neue Loreley, die mit der Geschichte vom blonden Mädchen, das sich hoch über dem Rhein die Haare kämmt und dabei die Fischer vom Kurs abbringt, nichts gemein hat.
    Die Geschichte hat aber wesentlich mehr Sog und Kraft und hat mich schon mehrfach begeistert.
    Die Idee, das Feenreich in Märchen/Mythen/Sagenadaptionen einzuarbeiten, ist ja nicht neu, was aber ungewöhnlich ist, sind die Spielmannswege. Die Idee ist überaus faszinierend.

    In diesem Buch ist die Loreley keine Nixe, die Männer verführt, sondern ein Wächter zwischen den Welten, der das Tor am Lurlinberg (dem heutigen Loreleyfelsen) bewachen soll. Nach Äonen von Jahren entwickelt das Echo aber eigene Pläne und wirbelt damit das Leben der ungleichen Freundinnen Fee und Ailis durcheinander. Damit beginnt eine Verkettung von Ereignissen.

    Fazit:
    Sehr dichter anschaulicher Schreibstil, der sich leicht lesen lässt.
    Von mir gibts eine klare Leseempfehlung.
  7. Cover des Buches Tintenwelt 2. Tintenblut (ISBN: 9783751300759)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 2. Tintenblut

     (3.378)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Wow, der zweite Teil hat mich voll gepackt. Selbst in die Geschichte einzutauchen. In der Welt zwischen den Blättern zu sein, wer hat sich das beim Lesen nicht schon gewünscht. Doch ob Mo, Maggie und die anderen es sich wirklich so vergestellt haben? 

    Mehr verrate ich nicht, nur soviel. Ich liebe diese Geschichte und habe Angst vor dem dritten Teil. 

  8. Cover des Buches Bettler und Gaukler, Dirnen und Henker (ISBN: 9783423300759)
    Franz Irsigler

    Bettler und Gaukler, Dirnen und Henker

     (15)
    Aktuelle Rezension von: StephanOrgel
    Wer nützliche Informationen über die Randgruppen in deutschen Städten des späten Mittelalters sucht, für den ist dieses Buch wirklich Pflichtlektüre. Ich kenne bislang keine bessere Übersicht über die verschiedenen Berufsgruppen vom Bader über den Arzt, Henker, Bettler bis zu den Dirnen. Zum einfach mal durchlesen ist es etwas mühsam, da pausenlos Originalquellen zitiert werden. Als Recherchematerial fürs eigene Schreiben ist es für mich dagegen unverzichtbar - weil es halt sehr nah am Objekt dran ist.
  9. Cover des Buches Die Schule der Spielleute (ISBN: 9783839210734)
    Susanne Bonn

    Die Schule der Spielleute

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ikopiko
    Man schreibt das Jahr 1339, und Spielleute aus ganz Europa treffen sich in Worms, um neue Lieder zu lernen und Instrumente zu kaufen. Darunter befinden sich auch die jungen Musiker Elbelin und Gottfrid, der erfahrene Hofsänger Wolfram und viele weitere illustre Gestalten. Sie alle sind der Faszination der Musik verfallen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit hört man ihre Melodien in den Gassen erklingen.

    Unter den Spielleuten gibt es jedoch auch Neider. Instrumente werden böswillig zerstört, ein Tanzbär wird aus seinem Gehege befreit und es gibt einen Todesfall. Die Spielleute beginnen mit der Suche nach dem Täter.

    Susanne Bonn scheint der Musik ebenso verfallen zu sein wie die Spielleute in ihrem Roman. Das detailtreue Beschreiben der einzelnen Instrumente und des Einübens neuer Lieder sind ihre Stärke. Für einen Laien in Musikdingen wird dies jedoch schnell eintönig und ermüdend. Er wird dazu verleitet, ganze Abschnitte nur zu überfliegen oder das Buch für eine Weile ganz beiseite zu legen.

    Die Episoden, die sich mit den Böswilligkeiten beschäftigen, sind flüssig und verständlich zu lesen. Ein großer Spannungsbogen kommt jedoch auch dort nicht auf, wobei die Geschichte an sich durchweg interessant ist. So war mir zum Beispiel nicht bekannt, dass es im Mittelalter Treffen von Spielleuten gab, bei denen sie ihr Können, Wissen und neue Lieder austauschen konnten. Oftmals wurden diese Reisen von den jeweiligen Dienstherren finanziert, denn diese profitierten von der neuen Unterhaltung.

    „Die Schule der Spielleute“ ist ein historischer Roman mit krimineller Handlung, der sich in erster Linie mit der Musik befasst. Wer sich für Musik interessiert, oder gar selbst musiziert, mag seine Freude an den ausführlichen Beschreibungen des Einstudierens neuer Lieder haben. Für alle anderen könnte dies etwas langweilig sein.
  10. Cover des Buches Die Stadt der Gaukler (ISBN: 9783964438409)
    Jeanette Lagall

    Die Stadt der Gaukler

     (22)
    Aktuelle Rezension von: LeseMuffin

    „Die Stadt der Gaukler“ ist der zweite Teil einer faszinierenden und mitreißenden Trilogie, wobei ich Band eins nicht kenne und doch ohne Probleme an der Seite von Riki in die Stadt der Gaukler und deren Lebensstil eintauchen konnte.

    Eindrucksvoll geht die Autorin nicht nur auf die Protagonisten ein, sondern auch die Nebencharaktere werden liebevoll und präsent gestaltet. Bildlich läuft die Handlung in Gedanken ab, geizt nicht mit Überraschungen und interessanten Entwicklungen.

    Jeanette Lagall verliert keinen ihrer Handlungsstränge aus den Augen, greift verschiedene Situationen immer wieder auf und führt sie logisch zusammen. Der Verlauf ist spannend, voller Kreativität und einem unerwarteten Facettenreichtum.

    In dem lebendigen Roman bleibt keine Zeit für Langeweile, durch kleine Details, einen außergewöhnlichen Schreibstil, der sich authentisch in das historische Setting fügt, und viel Gefühl fliegen die 425 Seiten samt der wunderbaren Geschichte nur so dahin.

    Dialoge waren authentisch geschrieben und obwohl es sich um eine farbenfrohe Fantasy Trilogie handelt, die nicht nur durch ihre Geheimnisse fesselt, schafft es die Autorin das Geschehen echt wirken zu lassen.

    Hinzu kommt, dass die verschiedenen, wechselhaften Stimmungen gekonnt eingefangen wurden, sodass zum Beispiel der Umschwung von nobel zu wild nahtlos verläuft.

    Charmant, witzig, ernst – vor allem aber ereignisreich geht es im zweiten Teil um „Die Reise des Karneolvogels“ weiter. Ich kann euch nur empfehlen mit dem Wanderzirkus zu reisen, die Gaukler kennenzulernen und auch einen Blick auf Riki und Myra zu werfen. 

  11. Cover des Buches Allerley Narretey (ISBN: 9783955401221)
    Claus Krämer

    Allerley Narretey

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Tochter des Gauklers - Die Tore von Hameln (ISBN: 9783958244528)
    Stefan Nowicki

    Tochter des Gauklers - Die Tore von Hameln

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Philiene
    Hameln 1283:
    Uta ist mit ihrem Vater als Fahrende unterwegs, als sie in Hameln ankommen, ist die ganze Stadt von Ratten bevölkert. Uta hat ein besonderes Talent. Sie fängt Ratten wie kaum jemand anderes. Sie bietet dem Rat der Stadt ihre Dienste an und hofft so in der Stadt bleiben kann, denn da ist auch noch Lorenz ein junger Steinmetz...


    In dem Roman geht es vor allem um das Leben der einfachen Leute, das ist sehr realistisch dargestellt. Die Figuren sind sehr bildhaft dargestellt. Ich muss aber auch sagen, das mir das Rattenfänger und töten ein wenig zu viel vorkam. Die Geschichte von Uta blieb da etwas zurück. Trotzdem bin ich gespannt auf den zweiten Teil.
  13. Cover des Buches Hexengericht (ISBN: 9783838720098)
    Stefan Fandrey

    Hexengericht

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Einführung in die mittelalterliche Musik (ISBN: 9783927240131)
  15. Cover des Buches Musikanten, Gaukler und Vaganten (ISBN: 9783894413712)
  16. Cover des Buches Tintenwelt 1. Tintenherz (ISBN: 9783751300742)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 1. Tintenherz

     (10.642)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Ich habe dieses Buch bei einer Verlosung gewonnen und mir gedacht, toll, ein Jugendroman, wo es um Zauberer und Elfen geht, aber weit gefehlt. Es spielt in der Gegenwart und die Figuren aus dem Buch, haben sich dem Leben angepasst. Kurz zum Inhalt.

    Meggie lebt mit ihrem Vater Mortimer, genannt Mo, in einem kleinen Haus. Mo ist "Bücherarzt", er verpasst den alten , zerfledderden Büchern eine neue Haut. Aber Mo hat auch noch eine andere Eigenschaft, von der Meggie bisher auch nochts ahnt. Als eines Nachts ein eigenatiger Mann vorm Haus steht und sie danach überstürzt abreisen müssen, beginnt das große Abenteuer und Mo kann sein Geheimnis auch nicht mehr lange vor Meggie geheimhalten...

    Der Schreibstil ist wirklich einfach aber spannend. Der Leser kann sich die Figuren bildhaft vorstellen und die Handlung ist nicht brutal. Alles in allem, hat mir das Buch sehr gut gefalle und ich kann das jedem jungen Leser empfehlen.

  17. Cover des Buches The Dalemark Quartet (ISBN: 0060763698)
    Diana Wynne Jones

    The Dalemark Quartet

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Rosecliff - Band 3: Die Herrin (ISBN: 9783961481675)
    Rexanne Becnel

    Rosecliff - Band 3: Die Herrin

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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