Bücher mit dem Tag "spielsucht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spielsucht" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

    (3.815)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen.

    Den Schreibstil fand ich am Anfang eher zäh, die Geschichte hat sich recht in die Länge gezogen. Ab der Hälfte etwa hat sich das dann geändert, und ich konnte kaum noch aufhören zu lesen. Allerdings waren mir während des ganzen Buches die Szenen innerhalb von Erebos doch etwas zu lang, ohne dass sie für mich wirklichen Mehrwert für die Geschichte brachten.

    Die ganze Dynamik der Schülerinnen und Schüler, ihr sich ändernder Umgang miteinander, je länger das Spiel im Umlauf ist, ist unglaublich spannend und gut erzählt.

    Je länger ich lese, umso mehr habe ich mich gefragt, wo das ganze wohl hinführen wird. Wurde das Spiel so programmiert, oder hat es tatsächlich ein Eigenleben entwickelt?

    Den Schluss fand ich ein bisschen seltsam, ich habe irgendwie ein bisschen mehr erwartet. Trotzdem fand ich die Grundidee und die Umsetzung äusserst gelungen.

    Guter Start in eine vielversprechende Reihe, ich bin gespannt, auf den zweiten Teil!

  2. Cover des Buches Paper Prince (ISBN: 9783492060721)
    Erin Watt

    Paper Prince

    (1.544)
    Aktuelle Rezension von: BiblioLoni

    Nach dem fiesen Cliffhanger im ersten Teil blieb mir eigentlich keine andere Wahl .. ich musste direkt weiterlesen. Keine zwei Minuten später hatte ich den zweiten Band schon geöffnet. Und was soll ich sagen? Die Spannung bleibt!

    Die Geschichte hat mich sofort wieder komplett gepackt. Keine Seite war langweilig, kein Charakter blas. Ich war voll drin und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorinnen schreiben so lebendig und detailreich, dass man alles vor Augen hat, und die Dialoge wirken einfach total authentisch.

    Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Ella und Reed weiterentwickelt. Es bleibt emotional, manchmal chaotisch, aber immer intensiv. Die Höhen und Tiefen zwischen den beiden haben mich richtig mitfiebern lassen. Und die Perspektive von Reed war für mich ein echtes Highlight! Seine Gedanken und Gefühle zu erleben, hat der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben.

    Und dann dieses Ende... wieder total unerwartet! Ich sitze schon mit dem dritten Band bereit. Nach diesem Ende geht’s für mich definitiv direkt weiter!

  3. Cover des Buches Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High (ISBN: 9783736318717)
    Vivien Summer

    Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High

    (204)
    Aktuelle Rezension von: Feelblack

    Mein erstes Buch 2026 und dann leider keine 5 Sterne Bewertung. Ich fand den Anfang echt gut und hätte mir gewünscht das es so weiter geht. Der Spice im Buch war auch wirklich gut geschrieben. Nur leider hatte es Stellenweise echt lange Strecken. Dann war es wirklich schon langweilig und ich hab mich dann durchgequält. Das Ende war dann nochmal etwas besser aber alles in allem weiß ich das ich die Reihe, die es ja mal werden sollte, nicht weiter lesen würde.

  4. Cover des Buches Die Maske der Gewalt (ISBN: 9782919804139)
    Jennifer B. Wind

    Die Maske der Gewalt

    (75)
    Aktuelle Rezension von: enthusiastic_about_books

    Die Maske der Gewalt (Band 1)

     von Jennifer. B. Wind



    Mein bereits zweites Buch das ich von der Autorin gelesen habe und auch diesmal kann ich nur sagen es ist wieder ein richtig tolles Buch das einem richtige Spannung mit liefert. 

    Die Schreibweise ist perfekt Packend, fließend und voller Spannung. Hier kommt eine überraschende Wendung nach der anderen.


    Der Wiener Ermittler Richard Schwarz, der einen brutalen Serienmörder jagt. Während er versucht, mehrere Frauenmorde aufzuklären und seine entführte Schwester zu retten, wird er gleichzeitig von den traumatischen Erinnerungen an seine eigene Vergangenheit eingeholt. Der Fall zwingt ihn, sich seinen inneren Dämonen zu stellen.



    Die Geschichte ist unglaublich mitreißend geschrieben, Jede Seite hat Lust auf mehr gemacht, sodass ich oft viel länger gelesen habe als geplant. 

    Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre und die Tiefe der Figuren. Es war mal wieder richtig interessant mit Richard Schwarz , es endet mit einem chlipfhenger. 

    Hier konnte mich Jennifer. B. Wind mal wieder völlig mit ihrem Buch begeistern.

    Sie hat mir den Atem geraubt. Glas klare Leseempfehlung für die komplette Reihe.

  5. Cover des Buches Lieblingskind (ISBN: 9783442490844)
    C.J. Tudor

    Lieblingskind

    (197)
    Aktuelle Rezension von: Buchsucht_de

    Arnhill, ein kleines englisches Dorf im Herzen der ehemaligen Kohle-Region. Ein Ort, an dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint und die Vergangenheit sich weigert, vergessen zu werden. Hier verschwand vor 25 Jahren Joe Thornes geliebte kleine Schwester Annie aus ihrem eigenen Bett. 24 Stunden später kehrte sie wie durch ein Wunder zurück, aber sie war nicht mehr dieselbe. Etwas Dunkles, Fremdes war zurückgekommen mit ihr. Und Joe bekam Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester. Jetzt, 25 Jahre später, kehrt der erwachsene Joe zurück nach Arnhill. Er unterrichtet an der Schule, in der er selbst einmal Schüler war, aber der wahre Grund ist ein anderer: Ein weiteres Kind ist verschwunden, und die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

    Das Herzstück und der wichtigste Grund für meine volle Punktzahl ist die unheimliche Kleinstadt-Atmosphäre à la Stephen King. C. J. Tudor beherrscht das Kleinstadt-Horror-Genre wie kaum jemand anders, nicht ohne Grund wird sie als „weiblicher Stephen King“ bezeichnet, und der Meister selbst lobt sie mit dem Zitat: „Wenn Sie meine Bücher mögen, werden Sie auch dieses verschlingen.“ Arnhill wird bei Tudor zu einem lebenden Organismus, mit eigener Persönlichkeit, eigenen Regeln, eigenen Geheimnissen. Wir spüren die klaustrophobische Enge kleiner englischer Dörfer, in denen jeder jeden kennt. Wir riechen den Kohle-Staub, sehen die verfallenen Häuser, die geschlossenen Zechen. Für alle King-Fans („Es“, „Salem's Lot“) ist Tudor eine echte Entdeckung.

    Was Tudor besonders klug macht, ist die Wahl des spezifischen englischen Kohle-Dorf-Settings der Midlands. Diese sozioökonomische Realität (Blütezeit im 19. Jahrhundert, dann der Niedergang durch Thatchers Politik) schwingt mit und gibt dem Buch eine sozialkritische Ebene. Die unterirdischen Gänge und vergessenen Stollen werden zu einer eigenen düsteren Symbolebene: Was liegt in der Tiefe? Ein besonders faszinierendes Element ist das Changeling-Motiv, die uralte europäische Volkssage vom ausgetauschten Kind. Tudor holt dieses Motiv in die Gegenwart und lässt uns lange rätseln: Ist es psychologische Trauma-Reaktion? Ist es tatsächlich etwas Übernatürliches? Ist Joe der unzuverlässige Erzähler? Diese offene Konstruktion ist erzählerisch anspruchsvoll und wirklich klug gemacht.

    Joe Thorne ist eine gelungene Ich-Erzähler-Figur, kein sympathischer Held, sondern ein zerbrochener Mann mit Alkohol-Problemen und moralisch fragwürdigen Entscheidungen. Gerade diese Zerbrochenheit macht ihn menschlich. Tudor arbeitet mit zwei Zeitebenen: die Gegenwart des zurückgekehrten Joe und Rückblenden in seine Kindheit mit der Freunde-Clique. Diese Doppel-Struktur funktioniert wunderbar, weil die Zeitebenen sich gegenseitig kommentieren. Für Fans von Coming-of-Age-Horror ist das ideal. Auch die Small-Town-Geheimnisse sind stark: Tudor zeigt beide Seiten des Kleinstadt-Lebens, die Wärme der Vertrautheit und die Beklemmung der Enge. Und was das Buch von durchschnittlichen Psychothrillern abhebt: Tudor scheut sich nicht, echte Horror-Elemente einzubauen, dosiert sie aber präzise. Die Bedrohung, die im Kopf entsteht, ist am schlimmsten.

    Ein Hinweis: „Lieblingskind“ ist Tudors zweites Buch nach „Der Kreidemann“ (2018), der international zum Kult wurde. Manche Fans finden „Der Kreidemann“ oder „Das Gotteshaus“ (2021, bei Paramount+ verfilmt) noch stärker. Wer Tudor entdecken will, könnte auch dort beginnen. Aber „Lieblingskind“ ist definitiv ein starkes Werk ihres Kanons.

    Mein Fazit: Einer der besten Psychothriller mit Horror-Elementen, die ich gelesen habe. Für alle King-Fans absolute Pflichtlektüre. Britisch statt amerikanisch, kompakter statt ausufernd, aber mit derselben atmosphärischen Dichte.

    Empfehlenswert für Fans von Stephen King, Shirley Jackson, Sarah Waters oder auch Gillian Flynn und Paula Hawkins (wegen der unzuverlässigen Ich-Erzähler-Perspektive). Für alle, die atmosphärische britische Small-Town-Thriller, Coming-of-Age-Horror und Gothic-Elemente lieben. Eher nichts für dich, wenn du rasante Action-Thriller ohne übernatürliche Anklänge bevorzugst oder mit Themen um verschwundene Kinder und Kindheitshorror aktuell nicht konfrontiert werden möchtest. Auch nichts, wenn du reine Realismus-Thriller ohne Grenzgänge zum Übernatürlichen willst.

  6. Cover des Buches Die Maschen des Schicksals (ISBN: 9783956496523)
    Debbie Macomber

    Die Maschen des Schicksals

    (28)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Dies ist der zweite Band einer Buchreihe, wobei es nicht notwendig ist Band eins zu kennen, da jedes Buch seine eigene abgeschlossene Geschichte hat.

    Kurzer Inhalt:

    Die Besitzerin eines Wollgeschäftes namens Lydia bietet einen Socken-Strickkurs an. Drei Frauen, Elise - eine Dame im Ruhestand, Bethanne - eine unglückliche Ehefrau und Courtney - eine Schülerin mit Teenagerproblemen werden von ihren Verwandten überredet an diesem Strickkurs teilzunehmen, um auf andere Gedanken zu kommen, denn jede Teilnehmerin hat mit einem anderen Problem zu kämpfen. Auch Lydia ist nicht frei von Sorgen. Beim gemeinsamen Stricken in der gemütlichen Atmosphäre gelingt es den Frauen gemeinsam über ihre Probleme zu sprechen und diese in naher Zukunft auch zu lösen. 

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht und flüssig. Die Kapitel sind sehr gut zu lesen, da sich jedes einzelne einer dieser vier Protagonistinnen widmet. Ich lese zwischendurch sehr, sehr gerne solche entspannenden Bücher. Ich vergebe 4 von 5 Sternen, da mich manch anderes Buch mehr berührt hat. Aber ich liebe diese Bücher, wenn es wieder einmal an der Zeit ist, der Hektik des Alltages zu entkommen!!!

    Lustig: Am Buchende findet man die echte Strickanleitung für Socken!

  7. Cover des Buches Das Feld (ISBN: 9783446283268)
    Robert Seethaler

    Das Feld

    (141)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Allgemein wird er nur ‚das Feld‘ genannt, der älteste Teil des Paulstädter Friedhofs. Die Grabsteine liegen zerstreut inmitten einer Wiese, auf der schon lange keine Beerdigung mehr stattfand. Beinahe täglich kommt ein alter Mann und setzt sich dort auf die Bank unter der Birke, um der Verstorbenen zu gedenken. Er kannte sie beinahe alle. Nun lässt er sich von ihnen erzählen, über ihr Leben, ihre Krankheiten, ihr Sterben … 

    Robert Seethaler, geb. 1966 in Wien, ist ein österreichisch-deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Schauspieler. Für seine Romane erhielt er eine Reihe von Preisen und Stipendien. Seethaler, der an einem angeborenen Augenfehler leidet (minus 17 Dioptrien), ist Vater eines 2009 geborenen Sohnes und lebt in Berlin und Wien. „Das Feld“ (2018), erschienen bei Hanser Berlin/München, ist der sechste Roman des Autors. 

    Ein großes, bewegendes Thema, das der Autor hier aufgegriffen hat. Wie in allen seinen Romanen ist auch hier Seethalers Schreibstil sehr flüssig und lebendig und vermittelt einen tiefen Einblick in das Seelenleben und Schicksal der Verstorbenen zu ihren Lebzeiten. Es geht um Leben, Altwerden und in Würde zu Sterben. Sie kannten sich beinahe alle, standen teils in Beziehung zueinander und ihre Schicksale kreuzten sich sogar manchmal. Die Stärke dieses Buches liegt zweifellos in der Fähigkeit des Autors, seine philosophischen Gedanken mit seiner sprachlichen Ausdrucksweise bestens zu vereinen. 

    Fazit: Ein ruhiger, beschaulicher Roman, einfach und unsentimental, den ich gerne gelesen habe und wärmstens weiter empfehle! 

  8. Cover des Buches Leona (ISBN: 9783453420601)
    Jenny Rogneby

    Leona

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Leona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
    Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
    Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen .

  9. Cover des Buches Der Spieler (ISBN: B00ANU7HD0)
    Fjodor M. Dostojewski

    Der Spieler

    (37)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus
    In Roulettenburg treffen Menschen aufeinander, die Geld- und Liebesprobleme haben. Aber auch gleichzeitig mit Menschen spielen.

    Jeder aus der Geschichte versucht mit dem Spielen viel Geld zu machen, was in den meisten Fällen nicht geschah. Eines Tages trifft die Nachricht ein, dass die Erbtante vom General das Zeitliche gesegnet hat, aber dies ist nicht der Fall. Denn einige Tage später trifft sie putzmunter und voller Energie in Roulettenburg ein. Und gemeinsam mit Aleksej Iwanowitsch, der der Hauslehrer vom General ist, spielt und gewinnt sie im Casino viel Geld. Aleksej liebt Polina unsterblich und macht alles um ihre Liebe zu gewinnen, sie aber nutzt ihn nur aus. Wie die einzelnen Geschichten der Beteiligten ausgeht, verrät das Buch.

    Mir hat das Buch nicht viel mitgeben können, so dass ich sehr enttäuscht das Buch beendet habe. Mich hat auch der Schreibstil nicht überzeugend können, so dass ich dieses Buch leider nicht weiterempfehlen kann.
  10. Cover des Buches Erinnerung des Herzens (ISBN: 9783453421448)
    Nora Roberts

    Erinnerung des Herzens

    (55)
    Aktuelle Rezension von: liebesleser

    Bei „Erinnerung des Herzens“ handelt es sich um einen älteren, aber immer wieder neu aufgelegten Roman von Nora Roberts; vielleicht könnte man sogar von einem „Klassiker“ sprechen. Zeitlos ist er nicht, denn die Achtziger, in denen man sich in Buch, Film und Serie sehr für das Leben der Superreichen, Superberühmten und Superbösen interessierte, haben dieser Geschichte ihren Stempel aufgedrückt.

    Abgesehen von Kassetten, schnurlosen Telefonen und Schlagzeilen in gedruckten Magazinen ist die Erzählart auch geprägt von Staunen und Erregung angesichts des ausschweifenden Lebensstils mancher Protagonisten und des selbstverständlichen Luxus, der allgegenwärtig ist. Lesbar und spannend ist der Roman trotzdem, spannend vor allem im letzten Drittel, wenn der Gesellschaftsroman mehr und mehr zu einem Krimi wird.

    Auf den dreihundert Seiten vorher „braut sich was zusammen“, man ahnt schon, dass es (abgesehen von der Lovestory) böse endet. So gut wie jeder, der in Eve Benedicts Biografie vorkommen soll, hätte Grund genug, dies verhindern zu wollen. Und fast jeder versucht es, auf seine Weise. Bis zum Mord geht nur eine Person - man fragt sich bis kurz vor Schluss, welche. Wenn man es dann weiß, erscheint es einem doch wie eine recht willkürliche Konstruktion der Autorin.

    Die Elemente Liebe, Spannung und Gesellschaftsdrama vermischt Roberts nicht immer stilsicher; die Sexszenen wirken in ihrer schwülstig-schwärmerischen Art eher deplatziert (in einer Erotik-Romanze wären sie besser aufgehoben gewesen), die Spannung kommt nur schubweise, vor allem gegen Ende, und für ein Sittengemälde fehlen dann doch noch ein paar Farben. Aber wie gesagt, der Roman liest sich gut und hat seine großen Momente. Für Roberts-Fans sicherlich ordentlicher Stoff.

  11. Cover des Buches Guglhupfgeschwader (ISBN: 9783423086752)
    Rita Falk

    Guglhupfgeschwader

    (177)
    Aktuelle Rezension von: Mea_Otten

    In seinem  10  Fall hat Kommissar Eberhofer mal wieder seine liebe Not mit allem Möglichen: Seinem kleinen Sohn Paul, der Susi, dem Papa, der Oma, dem Bürgermeister und nicht zuletzt mit dem Lotto-Otto, dem wegen seiner Spielschulden nun irgendeine Mafia droht und ihm zwei Finger abschneidet. Als schließlich die Mutter des Lotto-Otto tot aufgefunden wird, steckt "der Eberhofer" mittendrin im bayrischen Kleinstadt-Ganoven-und-Polizeialltag und feiert nebenbei noch sein 10-jähriges Dienstjubiläum.

    Witzige-bayrischer Landhauskrimi Teil 10 mit allen bekannten und beliebten Figuren. Unterhaltsam und kurzweilig. Nicht nur für Eberhofer-Fans lesenswert.

  12. Cover des Buches Salute - Die letzte Fahrt (ISBN: 9782496715378)
    Friedrich Kalpenstein

    Salute - Die letzte Fahrt

    (96)
    Aktuelle Rezension von: Baudi60

    Ex-Kommissar und Neu-Barista Paul Zeitler findet beim morgendlichen Spaziergang in Bardolino eine Leiche im Gardasee. Es handelt sich um Bootsbauer Vincenzo Morelli - und dieser hatte eine Menge Geld bei sich. Doch woher stammt das Geld? Denn Morelli galt eigentlich als verschuldet?

    Die Figuren des Krimis sind mir sehr symphatisch. Allen voran Paul Zeitler, der in Bardolino seinen neuen Lebensabschnitt genießt. Und natürlich commissario Lanza, bei dem mir seine mitunter schnippischen Verhörmethoden gut gefallen. Zusammen mit der traumhaften Gardasee-Kulisse ergibt dies einen richtig guten und spannenden Wohlfühlkrimi.

    Anfangs werden dem Leser einige Verdächtige präsentiert, doch bald lässt sich erahnen in welche Richtung es geht. Das Motiv ist gut nachvollziehbar. Doch die Tat selbst und die Folgen fand ich etwas konstruiert. Dagegen war die Verhaftungsszene gut gelungen. Offen bleibt, was mit dem vielen Geld passiert.

    Fazit: Insgesamt 4 gute Sterne. Die inzwischen erschienenen Folgekrimis werde ich mir gleich zulegen.

  13. Cover des Buches Heldentage (ISBN: 9783737343602)
    Martin Schäuble

    Heldentage

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Mary_buchverliebt

    3 Jugendliche, jeder mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, lernen sich in der Psychiatrie kennen und finden sich durch Zufall im Roadtrip ihres Lebens wieder! 

    Lesenswerter Roman der wohl vielen Jugendlichen aus der Seele spricht. Es behandelt aktuelle Themen - Handykonsum, Traumwelt, psychische Folgen durch veränderte Familienverhältnisse u.ä. Dabei ist das Buch leicht zu lesen, humorvoll und frei von Moralpredigten. Das Ende ist dennoch sehr unerwartet! 

  14. Cover des Buches Süchtig (ISBN: 9783218010399)
    Lorenz Gallmetzer

    Süchtig

    (10)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Und? Wie steht es mit Deinem Alkoholkonsum?
    Diese Frage stellte sich mir unweigerlich bei der Lektüre dieses sehr interessanten Sachbuches, das ich terminlich sehr treffend gewählt am Aschermittwoch begonnen habe. Da ich mitten in Österreichs berühmtestem Weißweinanbaugebiet lebe, sind mir Alkoholmissbrauch getarnt als „Weinkultur“ sowohl bei mir selbst als auch in meinem Freundeskreis und eigentlich überall, wo ich mich umblicke, nicht fremd.

    „Gegenüber keinem anderen Suchtmittel verhält sich unsere Gesellschaft so zwiespältig, selbstbelügend und heuchlerisch wie gegenüber dem Alkohol. […] Solange jemand mitmacht, solange er mit dabei ist, solange er lustig ist, solange er eben nicht krank ist, ist alles in Ordnung. Sobald jemand aber öffentlich eingesteht, ein Problem zu haben, will man nichts mehr mit ihm zu tun haben. Ab dem Zeitpunkt, ab dem er nicht mehr die gewohnte Leistung erbringt – wenn man ehrlich ist, eigentlich ab dem Zeitpunkt, ab dem er nicht mehr erfolgreich ist, wendet man sich ab.“

    Lorenz Gallmetzer beleuchtet in seinem Sachbuch die Sucht umfassender und nicht nur auf den Alkohol fokussiert in unterschiedlichen Ausprägungen.

    Der erste Teil ist grandios und schildert sehr ehrlich und selbstkritisch im Detail wie der Autor selbst nach jahrelangem exzessivem Problemtrinken quasi in Zeitlupe in die körperliche Alkoholsucht schlittert.

    In Teil zwei befindet sich Gallmetzer in Therapie im Suchtzentrum Kalksburg und legt durch Interviews gewonnene Lebensbiografien einiger seiner Mitpatienten dar. In sich gesehen sind diese unterschiedlichen Suchtkarrieren bezüglich Alkohol, anderen weichen und harten Drogen, Medikamenten, Spielsucht, etc. und logischerweise auch kombinierten Substanzen sehr zahlreich, viel weniger ehrlich und detailliert analysiert, was einfach dem Umstand geschuldet ist, dass man einem Fremden eben nicht immer alles ganz so reflektiert und tiefgründig erzählt. Klar wird durch die Anzahl der qualitativen Daten aber auf jeden Fall, dass der Ursprung des Alkoholproblems in der Jugend begründet ist, und bei Männern durch das übliche Trinkverhalten beim Bundesheer und in der Lehre bzw. im Job manifestiert wird. Ein hoher Prozentsatz von Süchtigen hat eigentlich auch ganz andere Probleme, meist Depressionen, die rechtzeitig psychotherapeutisch behandelt gar nicht zur Sucht hätten führen müssen. Weiters wurde in früheren Jahren ein Alkoholkranker durch den medizinisch angeordneten und durchgeführten Entzug erst oft zum Psychopharmaka-Süchtigen gemacht, da Ärzte in der Vergangenheit die in der Therapie angewandten sehr gefährlichen Antidepressiva, Neuroleptika etc. wie die Zuckerln austeilten. Erst in den letzten Jahren fand, mit den weitaus dramatischeren Folgen der Tablettensucht konfrontiert, ein Umdenken in der Therapie statt.

    Im dritten Teil reflektiert der Autor die medizinische Sicht der Sucht und Therapie durch ein Interview mit dem anerkannten Experten Dr. Michael Musalek. Hier wird es nun richtig spannend, denn Musalek gibt dem Leser nicht nur einen Alkoholiker-Selbsttest zur Einschätzung des Trinkverhaltens und der Sucht an die Hand, sondern zeigt auch neue Wege in der Therapie auf. Vom historischen Odysseus Prinzip analog - wie mit den Sirenen verfahren wurde (der Patient wird mit allen Mitteln daran gehindert, Alkohol zu trinken – Odysseus band sich und seine Kumpels an den Schiffsmast) zum Orpheus Prinzip (der Patient sucht sich eine lohnendere Alternative zum Suchtmittel, etwas das mehr Spaß macht – Orpheus passierte die Sirenen unbeschadet, indem er schönere Musik als die verführerischen Damen machte).

    Fazit: Schlussendlich habe ich zu diesem Thema schon viel gewusst, aber der Themenkomplex Sucht wurde mir in diesem Werk sehr anschaulich und strukturiert vor Augen geführt. Zudem habe ich einige spannende und neue Aspekte gelernt. Die Interviews in Teil zwei hätte ich mir oft reflektierter und detaillierter gewünscht, auch wenn dann eben weniger zu Stande gekommen wären. Der dritte Teil mit dem Herrn Professor war grandios, aber für mich viel zu kurz, hier hätte ich mir vor allem in der Tiefe noch einiges mehr an Fachexpertise bezüglich Therapie erwartet. Für alle, die sich mit diesem Thema beschäftigen, eine Leseempfehlung von mir. Ein Anfang für Betroffene und Problemtrinker, für Süchtige in Therapie zu wenig detailliert.
  15. Cover des Buches Die Farbe des Himmels (ISBN: 9783961481095)
    Britt Reißmann

    Die Farbe des Himmels

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94

    Es waren leider sehr viele Rechtschreibfehler vorhanden.

    Was ich sehr störend fand, dass oft  zwischen Hochdeutsch und Dialekt gewechselt wurde.

    Leider wurde es erst am Ende der Geschichte spannend, daher  kämpfte ich mich durch 3/4 des Buches. (Wollte zwischendurch sogar aufhören.)

    Von mir bekommt das Buch 1 von 5 Sternen da die Handlung nicht so schlecht war.


  16. Cover des Buches Das Gesetz der Lagune (ISBN: 9783942656542)
    Donna Leon

    Das Gesetz der Lagune

    (206)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Was haben die Leute, mit denen Sie gesprochen haben, Ihnen denn erzählt? War auch etwas über diese Frau dabei?«
    »Nein, Commissario. Sie wissen doch, wie das in solchen Orten ist: Da ist keiner bereit, etwas zu sagen, was dem, über den es gesagt wurde, weitererzählt werden könnte.«

     

    Im kleinen Fischerdorf Pellestrina, in der Lagune von Venedig, ticken die Uhren noch anders. Hier kennt jeder jeden, Geheimnisse gibt es nicht und der Zusammenhalt ist groß. Als eines Nachts eins der Fischerboote nach einer ohrenbetäubenden Explosion sinkt, ist sofort das ganze Dorf versammelt, versucht zu löschen, versucht zu retten. Für zwei Fischer, die in dem Wrack gefunden werden, kommt aber jede Hilfe zu spät.

    Als Commissario Brunetti seine Ermittlungen aufnimmt, ist keiner bereit, mit ihm oder seinen Kollegen zu sprechen. Auch der Tod einer weiteren Frau ändert an dieser Verschlossenheit nichts. Doch Brunetti ist keiner, der schnell aufgibt, auch wenn ihn die beschrittenen Wege in der Folge nicht mehr ruhig schlafen lassen…

     

    Es war mal wieder Zeit für einen Brunetti und wie eigentlich immer packte mich der Krimi von der ersten Seite an. Ich mag den Stil, die Atmosphäre, die Charaktere und die vielen kleinen Besonderheiten, die den beruflichen und privaten Alltag des Commissario bestimmen. Das besondere Milieu im Fischerdorf der Lagune übte hier aber noch mal einen besonderen Reiz aus, die Bewohner machen die Ermittlungen zu einer extrem harten Nuss und zwingen Brunetti zu ungewöhnlichen und gefährlichen Methoden. Sehr spannend!

     

    Fazit: Tolle Atmosphäre sehr spannend, dieser Fall für Commissario Brunetti gefiel mir wieder sehr.

  17. Cover des Buches Verwirrung der Gefühle (ISBN: 9783745022117)
    Stefan Zweig

    Verwirrung der Gefühle

    (61)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Auf seinen alten Tagen blickt der nicht exakt namentlich genannte Professor, der uns als Ich-Erzähler vorsitzt, auf seine frühen Studienjahre zurück. Vor allem auf die Zeit, in der sein damaliger Professor mit seiner Energie und seinem Elan beim Vortragen die Gefühle des jungen Mannes zum Entgleisen bringt. 

    Verwirrung der Gefühle ist bei weitem wirklich nicht meine erste Novelle von Stefan Zweig. Schreibstil und gesellschaftskritisches Denken waren mir also bereits bekannt. Sprachlich war auch dieses Werk wieder flott und gut lesbar, allerdings konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen. Fast schon erschien es mir, dass im Gegensatz zu anderen Werken Zweigs, wie beispielsweise Angst oder Briefe einer Unbekannten, der Plot hier recht schwach konstruiert ist. Ich konnte einfach nicht genug Interesse mit dem Schicksal der Protagonisten aufbringen, als dass ich von diesem fasziniert sein würde. Das tut mir zwar wirklich leid, vor allem, weil unser Student ein Schicksal erleidet, dass vom Klappentext an mein höchstes Interesse geweckt hatte. Dieses konnte dann leider einfach nicht gehalten werden. 

    dennoch bin ich nicht enttäuscht von diesem Werk und sehe das Potential darin, Menschen beim Lesen für sich zu gewinnen, auch wenn es bei mir leider nicht funktioniert hat. 

  18. Cover des Buches Wohin der Wind uns trägt (ISBN: 9783453355781)
    Anne McCullagh Rennie

    Wohin der Wind uns trägt

    (19)
    Aktuelle Rezension von: sriegler
    Als Pferdefan hat mich der Klappentext sofort angesprochen. Ich wollte mehr über das Leben von Joanna wissen. Über den Unfalltod ihres Bruders war ich sehr bestürzt, aber trotzdem musste ich unbedingt mehr wissen. Ich habe den Roman richtiggehend verschlungen, weil mich die Geschichte und der Schreibstil so fasziniert haben. Ich habe durch alle Höhen und Tiefen mit der Protagonistin mit gefiebert. Ich fand die Beschreibungen des Pferderennsportes auch sehr beeindruckend, aber auch gleichzeitig sehr schockierend und leider entsprechen dieser auch der Wahrheit.
  19. Cover des Buches The Music of What Happens (ISBN: 9783846601136)
    Bill Konigsberg

    The Music of What Happens

    (144)
    Aktuelle Rezension von: Neon_Dreamer

    »The Music of What Happens« wirkt auf den ersten Blick wie eine seichte Sommerlektüre, bricht jedoch schwere familiäre und soziale Themen auf. Immerhin werde diese nicht so feel good mäßig weggespült wie bei 》Heartstopper《 jedoch auch nicht so eingängig beschrieben.

    Im Grunde plätschert die Geschichte so vor sich hin, lässt sich leicht lesen und setzt an den richtigen Stellen Emotionen. Richtig gepackt hat es mich dennoch nicht. Die Liebesgeschichte zwischen Max und Jordan war für mich nicht ganz greifbarer. Deren unsympathische Freund:innen gaben der Geschichte allgemein auch einen Dämpfer.

  20. Cover des Buches Task Force Hamm - Ertränkt, erhängt, erschossen (ISBN: 9783894254599)
    Dirk Schmidt

    Task Force Hamm - Ertränkt, erhängt, erschossen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Gulan
    Kommissar Scholz ist ein guter Mordermittler der Kölner Polizei. Allerdings ist er ein Spieler, hat Haus und Hof verzockt und seine Ehe ruiniert. Nun wird er nach Hamm strafversetzt, auf einen Posten, der als eine Resterampe mit aussortierten Kollegen konzipiert ist. Dass sie dort echte Polizeiarbeit verrichten, ist gar nicht eingeplant, sondern im Notfall soll das LKA gerufen werden. Doch das will Scholz nicht hinnehmen, als der erste Mordfall passiert: Der Metzger Terjung wurde offenbar ziemlich malträtiert, nämlich ertränkt, erhängt und erschossen.

    Autor Dirk Schmidt hat für den ARD-Radio-Tatort eine sehr schräge Polizeitruppe der Gescheiterten kreiert: Darunter neben Scholz der tuntige, gleichzeitig latent aggressive Ditters oder der unterbelichtete Hobby-DJ Latotzke (der einzige Einheimische) sowie der Chef Vorderbäumen, der sich mehr im Möbelbusiness als in der Polizeiarbeit engagiert. Ein Chefstratege war der Auffassung, dass die Chaostruppe im beschaulichen, provinziellen Hamm wenig Unheil anrichten kann. Wenn er sich da mal nicht täuscht.

    „Ertränkt, erhängt, erschossen“ ist die erste Ausgabe der Reihe in Buchform und in erster Linie ein komischer Krimi mit allerhand amüsanten und grotesken Einfällen. Aber darüberhinaus ist es auch ein unterschwellig ziemlich melancholischer Krimi mit lauter seelisch beschädigten Personen (nicht nur auf Seiten der Polizei), die versuchen, wieder auf die Beine zu kommen. Alles in allem ein wirklich ordentliches Buch.

  21. Cover des Buches Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land (ISBN: 9783442473847)
    Gianrico Carofiglio

    Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der Roman erschien 2004 unter dem Originaltitel „Il passato è una terra straniera“. Giorgio ist ein vorbildlicher Jurastudent, er ist fleißig und klug und hat alle bisherigen Prüfungen mit Bestnote bestanden. Er ist mit Giulia, einer Medizinstudentin aus gutem Haus, liiert und alles deutet darauf hin, dass die beiden eine glückliche, sehr erfolgreiche gemeinsame Zukunft haben werden. Doch dann lernt Giorgio durch seine Freundschaft zu dem zwielichtigen Francesco einen anderen Teil der Gesellschaft kennen und gerät auf die schiefe Bahn. Tenente Giorgio Chiti von den Carabinieri arbeitet derweil an einem schwierigen Fall: ein Serienvergewaltiger hat bereits fünf junge Frauen missbraucht und es gibt keinerlei Hinweise darauf, um wen es sich dabei handeln könnte.

    Carofiglio wechselt mehrfach die Erzählperspektive, der Teil mit dem jungen Studenten Giorgio wird aus dessen Sicht in der Ich-Form erzählt, während der Teil um den Tenente in der dritten Person erzählt wird, im Wesentlichen aber aus dem Blickwinkel Chitis. Beide Teile des Romans laufen nebeneinanderher und es ist lange nicht klar, wie sie zusammenhängen könnten. Ich hatte zunächst die Idee, dass der Tenente auch der Jurastudent ist, da beide den gleichen Vornamen haben, doch als der Nachname des Studenten bekannt wurde, war diese Theorie hinfällig. Dann überlegte ich, ob wohl der Student identisch mit dem Serienvergewaltiger sein könnte, aber das scheidet ebenfalls bald aus. Schließlich blieb als möglicher Vergewaltiger schnell nur noch einer übrig, den allzu viele Personen bevölkern den Roman nicht und der ist es dann auch. Allzu spannend ist das daher nicht.

    Die Erzählweise des Autors fördert die Spannung auch nicht gerade, denn sie ist ausgesprochen emotionslos, er schildert alles, auch Szenen, bei denen man mit vielen Gefühlen und Emotionen rechnet, in Berichtform, als würde er vom Wetter sprechen. So nehmen die beiden Geschichten ein bisschen arg unspektakulär ihren Lauf, so dass trotz eigentlich durchaus nicht alltäglicher, gar dramatischer Ereignisse ein wenig Langeweile aufkommt. Ganz am Ende ändert sich das ein bisschen, aber das reißt es auch nicht mehr heraus.

    Für mich ist das der Roman des Autors, der mich bisher am wenigsten angesprochen hat. Zwei Sterne.

  22. Cover des Buches Love not Lost - Atemlos (ISBN: 9783453424029)
    Carly Phillips

    Love not Lost - Atemlos

    (38)
    Aktuelle Rezension von: Kathaaxd

    Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin Carly Phillips. Manche Bücher von ihr sind super und manche konnten meinen Geschmack nicht treffen. So war ich gespannt was mich bei diesem Buch erwartet. Wir lernen dabei Halley und Kane kennen und deren Vergangenheit. Ihre Vergangenheit verbindet die beiden zum Teil. Halley war immer die "Außenseiterin" die in Pflegefamilien lebte. Dadurch wurde sie zum Gespräch in der Schule. Kane hat sie beschützt, quasi gerettet und das sogar heute noch. Noch immer lebt Halley zurück gezogen, bis sie durch Zufall wieder auf Kane trifft und er sie aus ihrem Schneckenhaus heraus lockt.

    Mit Halley musste ich erstmal warm werden. Sie ist ein in sich gekehrter Charakter und misstrauisch gegenüber ihren Mitmenschen. Einzig und allein ihrer eigenen Familie vertraut sie. Ihre Vergangenheit hängt dabei meiste Zeit in der Luft und sie kann einfach nicht davon loslassen. Sie kommt aus Pflegefamilien und hatte es dadurch nicht leicht in der Vergangenheit. Auch heute nicht, nachdem sie von ihrer Tante aufgenommen wurde und diese viel Geld besitzt. Halley möchte auf eigenen Beinen stehen und hat nur das Haus in Rosewood Bay angenommen.
    Neben Halley ist da auch noch Kane, mit dem ich auch erstmal warm werden musste. Er hat Halley geholfen und hat sich an ihr direkt einen Narren gefressen. Es gab keinen Tag an dem er nicht bei ihr vorbeischauen musste. Meiner Meinung nach etwas zu aufdringlich. Allerdings hat auch er mit Problemen zu kämpfen, gerade wenn es um seinen Vater geht. Er hilft auch seiner Schwester wo es nur geht. Ich fand die Charakter etwas zu oberflächlich und ich konnte einfach keine tiefe in ihnen finden. Es gibt auch den ein oder andere Nebencharakter die nur ab und zu mal auftauchen, ansonsten dreht sich wirklich alles nur um Halley und Kane.

    Der Schreibstil der Autorin war zwar leicht und flüssig zu lesen. Man hatte auch die Möglichkeit aus beiden Sichten zu lesen, allerdings in der Erzählperspektive. Die Kulisse wurde nur kurz beschrieben und einfach stehen gelassen. Manchmal war es mir sogar etwas zu langatmig, da es nur auf das eine hinauslief. Die wirklich wichtige Themen wurden abgeblockt, vorallem die von Halley. Einbisschen schade um die eigentlich schöne Story. Ich bin gespannt wie der nächste Band wird und ob dieser hoffentlich das Rad noch drehen kann und die Reihe noch positiv stimmen kann.

  23. Cover des Buches Mit dem Leben spielt man nicht (ISBN: 9783775162388)
    Uwe Heimowski

    Mit dem Leben spielt man nicht

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Uwe Heimowski, erlebt desolate Familienverhältnisse, fühlt sich als Aussenseiter und wird alkohlabhängig und spelsüchtig. Dann findet er zu Gott, sein Leben wendet sich zum Guten.

    Der erste Teil des Buches war authentisch sehr persönlich, dadurch beeindruckend. Die positiven Jahre fand ich zu weitläufig und für mich klang Selbstbeweihräucherung an. Aufzählung folgte auf Aufzählung

  24. Cover des Buches Date the Millionaire: Spiel um die Liebe (ISBN: B08KQ83JWN)
    Anne Lay

    Date the Millionaire: Spiel um die Liebe

    (29)
    Aktuelle Rezension von: bookaddict10

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es war einfach und schnell zu lesen und man konnte super in die Geschichte einsteigen.

    Sonja mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist eine aufgeweckte und selbstbewusste Frau, die weiß was sie will und mal ein außergewöhnlicheres Hobby hat. Mit Black-jack hatte ich vorher noch nicht Kontakt und fand es deshalb sehr interessant.

    Hassan ist zwar reich, aber keiner von der besonders arroganten Sorte, sondern wirklich eher zuvorkommend und freundlich.

    Wie sich die beiden genähert haben hat Spaß gemacht zuzusehen, auch wenn ich Sonjas Zurückhaltung wegen ihres Exmannes verstehen konnte.

    Marie hat Sonja super unterstützt und ich mochte den Charakter von Sonja einfach wirklich gerne.

    Der Inhalt war auch spannend, es gab noch ein paar actionreichere Szenen, aber vor allem das Ende kam mir sehr kurz vor und es war plötzlich vorbei, wo ich dachte, dass das Buch noch mindestens 50 Seiten vertragen könnte.

    Vorher war es gar nicht so schnell erzählt, aber dann passierte alles ganz plötzlich und natürlich war es auch relativ vorhersehbar und hat mich leider nicht komplett vom Hocker gerissen. Dennoch eine nette und romantische Geschichte.

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