Bücher mit dem Tag "spielzeug"
73 Bücher
- Alan Bradley
Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel
(673)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDa ich vom ersten Band der Flavia de Luce-Reihe so begeistert war, habe ich mit der Fortsetzung „Mord ist kein Kinderspiel“ nicht lange gewartet. Es ist der zweite Band einer aktuell zehnteiligen Detektivroman-Reihe. Der elfte Band „Des Henkers letzte Mahlzeit“ soll dieses Jahr am 27. November erscheinen. Eigentlich bin ich kein Fan ellenlanger Reihen, aber der erste Band war für mich überraschend ein Highlight. Die schlagfertige Protagonistin, die an Wednesday Addams erinnert und die im ländlichen England der 1950er-Jahre Todesfälle aufklärt, hat einen unvergleichlichen Charme. „Mord ist kein Kinderspiel“ von Alan Bradley erschien 2010 und ist bei Fans mindestens genauso beliebt wie der erste Band.
Die elfjährige Flavia de Luce lebt im Juli 1950 mit ihrem Vater, ihren älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie dem Gärtner Dogger und der Haushälterin Mrs. Mullet im Anwesen Buckshaw unweit des englischen Dörfchens Bishop’s Lacey. Als der reisende Puppenspieler Rupert Porson mit seiner Gehilfin Nialla auftaucht, ist Flavia Feuer und Flamme. Sie spioniert den beiden vor der Aufführung am Samstag hinterher und findet schnell heraus, dass sie Geheimnisse haben. So versucht Nialla ihre Schwangerschaft zu verbergen. Und Rupert ist gar kein Unbekannter im Dorf, denn er scheint mit Gordon und Grace Ingleby von der Culverhouse Farm Geschäfte zu machen, deren Sohn vor einigen Jahren unter mysteriösen Umständen verstorben ist. Schnell wird Flavia klar, dass es mit der gerade eingekehrten Ruhe in Bishop’s Lacey schon wieder vorbei ist und der nächste Mord vor der Tür steht.
„Ich lag tot auf dem Friedhof.“, ist der erste, und sicherlich sehr skurrile, erste Satz des ersten Kapitels. Die Protagonistin Flavia erzählt hier in Ich-Perspektive und Präteritum, wie sie auf dem Friedhof Probe liegt und sich ihren eigenen Tod ausmalt: Wer wird um sie trauern? Welche Blumen werden ihr aufs Grab gelegt? Was wird auf ihrem Grabstein stehen? Und wird sie im Himmel ihre Mutter Harriet wiedersehen? Schon mit dem ersten Satz wird klargestellt, dass Flavia keine normale Elfjährige ist, denn welches Mädchen liegt schon zum Spaß auf der Friedhofswiese und malt sich dabei den eigenen Tod aus?
Flavias Faszination für Tod und Gifte macht sie für andere Menschen oft unheimlich. Während andere kleine Mädchen wahrscheinlich weinen oder schreien würden, wenn sie jemanden sterben sehen würden, schaut Flavia fasziniert zu und versucht, einen besonders guten Blick auf die Leiche zu bekommen. Ihre Mitmenschen können ihre Neugier für Morbides nur sehr schwer nachvollziehen. Außerdem neigt sie zu Impulsivität: sie handelt manchmal ohne über Konsequenzen nachzudenken und begibt sich dabei in potenziell gefährliche Situationen. Besonders wenn es darum geht, an wichtige Informationen zu kommen kann sie auch manipulativ sein. Sie nutzt ihr kindliches Erscheinungsbild schamlos aus, um Erwachsene zu täuschen und weiß oft genau, was sie sagen muss, um ihren Gegenüber einzuwickeln. Trotz ihrer scharfsinnigen Beobachtungsgabe hat sie nicht immer ein Gefühl für soziale Normen. Manchmal hat sie Schwierigkeiten, sich in die Emotionen anderer hineinzuversetzen und wirkt dadurch sozial unbeholfen. Doch obwohl dies alles eher negative Eigenschaften sind, machen sie sie zu einer vielschichtigen, glaubwürdigen und sogar liebenswerten Hauptfigur. Auch im zweiten Band habe ich Flavias Einzigartigkeit wieder geliebt. Wer Flavia nicht kennt, hat was verpasst!
Zugegeben, dieser Detektivroman braucht Hirnschmalz! Zwischen der Erwähnung historischer Persönlichkeiten, seltener Worte und ganz viel chemischen Wissens werden noch jede Menge neue Figuren eingeführt, die vielleicht sogar als potenzielle Mörder infrage kommen. Ich musste das Buch immer wieder mal weglegen, um nachzuschauen, wer bspw. „John Gielgud“ (S. 112), „Thomas Nash[e]“ (S. 113) oder „Samuel Pepys“ (S. 112) waren. Diese knapp 350 Seiten sind zudem randvoll von geistreichem Witz, den man zwischen den Zeilen lesen muss. Flavia de Luce ist also keine Lektüre zum Abschalten und gedankenverlorenem Verschlingen. Man muss hier ordentlich mitdenken. Dafür wird man aber mit einem außergewöhnlich guten Schreibstil belohnt.
Allerdings ist mir in diesem Band ein klitzekleiner Fehler aufgefallen, der medizinisch so nicht ganz korrekt ist. Flavia findet im Verlauf der Geschichte eine Person, die Rattengift geschluckt hat. Sie beschreibt, dass sie „durch den Sauerstoffmangel schon rot im Gesicht“ (S. 318) war. In Wahrheit werden Menschen bei Sauerstoffmangel aber bläulich. In Fachkreisen wird das als Cyanose bezeichnet und kann viele Ursachen haben, zum Beispiel Vergiftungen. Die Verfärbung entsteht dadurch, dass rote Blutkörperchen mit gebundenem Sauerstoff eine andere Farbe haben als jene, die CO2 gebunden haben. Nimmt der Sauerstoffgehalt im Körper also stark ab, erkennt man die blaue Färbung z.B. sehr gut an den Lippen oder der Zunge. In dem Buch gibt es viel Fachwissen, das ist der einzige Fehler, der mir aufgefallen ist, weshalb er nicht stark ins Gewicht fällt.
Den Kriminalfall fand ich wieder spannend, allerdings hat er mich ein bisschen weniger gefesselt als der von „Mord im Gurkenbeet“, vielleicht auch, weil dieses Mal niemand aus Flavias näherem Umfeld unter Verdacht steht. Ich hatte recht schnell eine Vermutung, wer der Mörder sein könnte, bin aber auch hier wieder hinters Licht geführt worden. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es hier deutlich mehr potenzielle Verdächtige, die zu Beginn des Buches vorgestellt werden. Entsprechend zieht sich die erste Hälfte leicht und es dauert gut 150 Seiten, bis der Mord überhaupt geschieht. Das Ende wird dann recht zügig abgehandelt und es ist bei Weitem auch nicht so dramatisch und nervenaufreibend wie im ersten Band, aber das ist auch in Ordnung. Es macht einfach Spaß, Flavias Streifzüge als Detektivin durch das verschlafene englische Dorf zu verfolgen. Ein kleiner Bonuspunkt ist auch die Karte von Bishop’s Lacey, die vorne im Buchdeckel abgedruckt ist. Dort werden die wichtigsten Handlungsorte wie Buckshaw, die Kirche St. Tankred oder die Malplaquet Farm sowie die Culverhouse Farm mit dem Gibbet Wood abgebildet, sodass man sich das Dorf bildlich vorstellen kann.
Flavia de Luce mausert sich gerade zu einer meiner liebsten Buchreihen. Auch „Mord ist kein Kinderspiel“ hat mir wieder sehr gut gefallen. Flavia ist eine der faszinierendsten und komplexesten Protagonistinnen aller Zeiten. Die mysteriösen Todesfälle sind spannend aufbereitet und laden zum Miträtseln ein. Die sommerliche Atmosphäre des englischen Dörfchens im Jahr 1950 hat einen unvergleichlichen Charme. Gepaart mit chemischem Wissen, historischen Persönlichkeiten und viel Eloquenz bietet Alan Bradley ein breites Wissensfeld an, aus dem wirklich jeder noch etwas lernen kann. Nicht zu vergessen ist der herausragende Schreibstil mit einer feinen Prise britischen Humor. Lediglich das falsche Benennen der Hautfärbung bei Sauerstoffmangel sowie die recht langgezogene Einführung sind kleinere Kritikpunkte. Auch wenn mir der zweite Band wirklich gut gefallen hat, fand ich den ersten noch ein wenig besser. Deswegen bekommt „Flavia de Luce – Mord ist kein Kinderspiel“ von mir volle vier von fünf Federn. Für den August nehme ich mir definitiv den dritten Band „Halunken, Tod & Teufel“ vor.
- Carlos Ruiz Zafón
Der dunkle Wächter
(407)Aktuelle Rezension von: Renate1964Obwohl ich Zafon gerne gelesen habe, ist Dieser Roman eine Enttäuschung. Nicht, weil er für Jugendliche gedacht ist, auch die Umgebung und die Zeit gefallen mir. Die Idee ist zwangsläufig nicht neu, aber er hätte sicher besser gestalten können. Ab der Mitte ist es einerseits vorhersehbar, andererseits zu seicht und reißerisch
- Torsten Sträter
Du kannst alles lassen, du musst es nur wollen
(114)Aktuelle Rezension von: shinyJulieIn dieser Sammlung sind Texte aus verschiedenen Programmen von Torsten Sträter enthalten.
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Torsten Sträter ist einer meiner liebsten Comedians, deshalb habe ich die Chance genutzt und mir das Buch direkt ausgeliehen, als ich die Möglichkeit hatte. Wie immer war der Wortwitz und der Schreibstil einfach nur großartig, er findet einfach die perfekten Formulierungen, die vor allem zum Lachen einladen. Größtenteils waren die Themen wirklich gut gewählt und haben entweder voll und ganz meine Meinung getroffen, oder haben zumindest zum Nachdenken angeregt. Nur der Text zu Corono hat mich so gar nicht abgeholt. Aber alles in allem war das Buch sehr witzig und ich werde auf jeden Fall noch Ausschau nach anderen Büchern von Torsten Sträter halten. - Marko Leino
Wunder einer Winternacht
(284)Aktuelle Rezension von: KadoIch dachte wirklich, ich hätte meinen Favoriten unter den Weihnachtsbüchern bereits vorher gefunden - doch ich wurde eines Besseren belehrt.
'Wunder einer Winternacht' von Marko Leino ist in Sachen Gefühl und Sinn der Weihnacht kaum zu übertreffen. Zum Jahresende nochmal ein absolutes Highlight - und das ist keineswegs übertrieben. 🥹
Der kleine Nikolas steht nach einem schweren Schicksalsschlag im Alter von gerade einmal fünf Jahren ganz alleine da. Wie schön, dass es die warmherzige Dorfgemeinschaft des kleinen Fischerörtchens Korvajoki gibt. Obwohl jede Familie selbst von Jahr zu Jahr ums Überleben kämpft, treffen sie gemeinsam eine ungewöhnliche Entscheidung: Nikolas soll jeweils ein Jahr bei einer Familie leben und immer an Weihnachten weiterziehen.
Anfangs leidet der Junge sehr unter dieser Situation, doch mit der Zeit helfen ihm die liebevollen Menschen, Vertrauen zu fassen und langsam zu heilen. Als stillen Dank schnitzt Nikolas jedes Jahr kleine Holzgeschenke für die Kinder seiner jeweiligen Gastfamilie - eine liebevolle Geste , die zeigt, wie viel Wärme und Mitgefühl trotz aller Entbehrungen in ihm stecken.
Nach einigen Jahren jedoch kommt ein wirtschaftlich besonders schlechtes Jahr - und der einzige, der Nikolas aufnehmen kann, ist der mürrische, eigenbrötlerische Tischler Iisakki. Für ihn ist Nikolas zunächst nichts weiter als eine billige Arbeitskraft. Doch dann geschieht ein kleines Weihnachtswunder.
Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn gerade die leisen, überraschenden Momente machen diese Geschichte so unglaublich zauberhaft.
Während des Lesens war ich traurig, freudig überrascht, voller Mitgefühl und mehrfach zu Tränen gerührt - ein Wechselbad der Gefühle.
Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die sich tief in mein Herz eingebrannt hat. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Den Film habe ich mir im Anschluss ebenfalls angesehen, doch für mein Empfinden fehlt dort einiges. Vor allem konnte das besondere Gefühl des Buches bei Weitem nicht so intensiv transportiert werden.
- Christina Scull
Roverandom
(74)Aktuelle Rezension von: RaidenEin schönes Fantasymärchen, dass noch besser wirkt, wenn einem bewusst wirkt, dass es um eine kleine Wahre Begebenheit entwickelt wurde zur Unterhaltung und Aufmunterung von Tolkiens Söhnen.
Sie Story steigert sich immer weiter in teils Sagenhafe, witzige und Abstruse Begebenheiten.
- Mia Kingsley
Sinister – Finsteres Begehren
(127)Aktuelle Rezension von: MaRayneDas Setting war nicht ganz meins. Spannend war es dennoch und man ist schnell durch.
Die Protagonistin ging mir auf die Nerven, genau wie ihre Mutter. Er war in meinen Augen gradlinig mit wenig Tiefe, aber er hat seinen Zweck in der Geschichte erfüllt.
Mir waren die Protagonisten eine Spur zu stumpf. Dadurch konnte ich mich nicht gut in sie hineinfühlen und das schmälert mein Lesevergnügen . Spice war gut und es gab reichlich davon.
Der Plot war vorhersehbar, aber passend.
Mia Kingsley hat wirklich einen tollen Schreibstil und ich werde noch weitere Bücher von ihr lesen. Es ist bei mir immer ein 50:50, aber da man mit den Büchern so schnell fertig ist, bereue ich es nicht mal ein "schlechteres" Buch von ihr gelesen zu haben. Unterhalten fühle ich mich meist dennoch.
- J. Kenner
Wanted (2): Lass dich fesseln
(78)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerCover: Das Cover ist quasi der George Clooney der Buchdeckel – elegant und geschmeidig. Wer hätte gedacht, dass Spitze und Hauttöne so gut zusammenpassen könnten? Ein Hoch auf den Grafikdesigner, der das zusammengestellt hat!
Inhalt: Sloane und Tyler sind wie Kim Kardashian und Albert Einstein: zwei Menschen, die sich irgendwie ähneln (hey, sie sind beide berühmt!), aber auch ziemlich verschieden sind. Sie ist eine selbstbewusste Polizistin mit einem moralischen Kompass, der mitunter aussieht wie eine Kompass-App mit schlechter Internetverbindung. Er ist... nun ja, sagen wir einfach, Tyler ist komplex. So komplex, dass Sloane mehr als einmal wünschte, sie könnte Google Maps für menschliche Emotionen und Verhalten nutzen.
Das Buch bringt uns die Magie von Paradoxien. Sloane und Tyler sind einerseits Helden ihrer eigenen Geschichten, aber machen andererseits genug Fehler, um in einer Episode von "Dr. Phil" zu landen. Da denkst du, du hättest eine clevere, taffe Polizistin, und BAM! Sie hat mehr blinde Flecken als ein Spiegel im Nebel.
Charaktere: Sloane und Tyler sind wie ein unwahrscheinliches Superheldenteam: Batman trifft auf Miss Moneypenny. Während Sloane die Straßen (und Tylers moralische Grauzonen) durchstreift, versucht Tyler, seine geheimnisvolle Aura aufrechtzuerhalten. Er öffnet sich Stück für Stück, aber nie genug, um das Gesamtbild zu enthüllen. Das ist wie das Anschauen eines Trailers für einen Thriller, der letztendlich als Romantikkomödie endet – verwirrend, aber irgendwie ansprechend.
Schreibstil: J. Kenner schreibt, als würde sie eine Anleitung für eine emotionale Achterbahnfahrt geben. Der Roman hat seine Hochs und Tiefs, und manchmal will man einfach nur schreien: "Halt die Bahn an, ich will aussteigen!", aber man bleibt bis zum Schluss drin.
Fazit: "Wanted 2 - Lass dich fesseln" ist ein Schmelztiegel aus Emotionen, Moral und dem ewigen Kampf zwischen dem, was richtig und was sexy ist. Es hat seine Längen, sicher, aber hey, selbst die besten Beziehungen haben ihre trüben Tage, nicht wahr?
Für alle, die Lust auf eine Mischung aus "Cops and Robbers" und "Fifty Shades" haben, mit einem Schuss Soap-Opera-Drama – dann ist dieses Buch euer Ticket.
- Susan Elizabeth Phillips
Cottage gesucht, Held gefunden
(288)Aktuelle Rezension von: teilzeitbaeuerinAnnie strandet ohne Geld, ohne Wohnung, nach dem Tod ihrer Mutter im Cottage auf einer abgelegenen Insel. Ein Vertrag verpflichtet Annie zwei Monate dort zu verbringen und eigentlich war sie überzeugt, nie wieder dorthin zu müssen. Denn dort lebte auch ihre große Liebe und zugleich ärgster Feind: Theo Harp. Aber der würde bestimmt den Winter nicht auf der Insel verbringen ...
Tolle Figuren, sehr gut ausgearbeitete Charaktere. Die Handlung ist unterhaltsam und kurzweilig. Der Sprachstil sehr gut zu lesen und erweckt ständig den Wunsch, weiter zu lesen. Hat mir gut gefallen.
- Jenny Rogneby
Leona
(66)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLeona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen . - Helena Hunting
KEEP
(128)Aktuelle Rezension von: Cookie02Dies ist der zweite Band der Mills-Brothers-Reihe, der abwechselnd aus den Perspektiven von Amalie und Lex erzählt wird. Ich mochte sehr, dass die Geschichte direkt Fahrt aufnimmt, denn zu Beginn des Buches wird Amalie auf ihrer Hochzeit von ihrem Ehemann betrogen und reagiert, wie wohl jede:r reagieren würde: verletzt und wütend und mit dem Wunsch, einfach im Erdboden verschwinden zu können. Ich mochte, dass Lex nicht einfach nur als "Trostpflaster" genutzt wurde, sondern dass die Anziehung zwischen den beiden auch unabhängig von diesem Drama spürbar und die Gefühle glaubhaft waren. Auch mochte ich Amalies Persönlichkeit sehr, sie ist eine Frau, die weiß was sie will und sich nichts bieten lässt, ohne davor gefeilt zu sein, Fehler zu machen und an sich zu zweifeln.
Für mich war diese Geschichte trotzdem kein Highlight, da es in dieser Geschichte ein bisschen zu viele erotische Szenen für meinen Geschmack gab. Bzw. nicht nur Szenen, sondern auch erotische Gedanken, Gespräche etc., der Fokus lag mir insgesamt zu sehr auf dem körperlichen Aspekt und die erotischen Szenen wurden zudem noch zu glorifiziert dargestellt.
Dennoch mochte ich die Geschichte und kann eine Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf eine humorvolle, erotische Geschichte mit tollen Protagonisten hat.
- Simona Ahrnstedt
Ein einziges Geheimnis
(159)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch," Ein einziges Geheimnis", von der Autorin Simona Ahrnstedt, ist der zweite Teil der Reihe. Dieser handelt von Alexander de la Grip und Isobel Soreus. Isobel ist Ärztin und engagiert sich für die Hilfsorganisation Medpax. Der Hauptgeldgeber war Alexander, welcher die Zahlungen jedoch eingestellt hat. Da die Organisation in keiner guten finanziellen Lage ist, versucht Isobel diese zu verbessern. Dabei treffen Alexander und Isobel aufeinander. Sie merkt, dass hinter Alexander´s Fassade mehr steckt. Wird er sich ihr öffnen und kann sie die Hilfsorganisation retten?
Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Erzählperspektive geschrieben. Es endet mit einem Epilog.
Mein Fazit:
Das Buch ist in einem leichten Schreibstil geschrieben. Alexander, Isobel und auch Gina und Peter sind sehr interessante Charaktere. Die Geschichte ließ sich gut verfolgen. Isobel ist eine kurvige Frau, das finde ich sehr gut und abwechslungsreich. Das Buch enthält explizite erotische Szenen im besonderen erotischen Gebiet. Man merkt Alexander´s Zerrissenheit zwischen seinem Playboy Dasein und den Gefühlen zu einer Frau. Er gibt sich diesen jedoch sehr schnell hin und versucht alles um Isobel´s Aufmerksamkeit zu bekommen. Es war sehr viel an Thematik in die Handlung gepackt. Der Epilog leitet die Story zu Teil drei der Reihe über Tom Lexington ein.
- Rosie Blake
Ein Laden voller Hygge-Glück
(53)Aktuelle Rezension von: kisacaeinsteinBei einem Wohlfühlroman sind mir zwei Dinge wichtig: Kann ich ihn in einem Rutsch lesen? Kann ich mich nach einigen Wochen noch daran erinnern?
Der erste Punkt trifft jedenfalls zu, beim zweiten bin ich nicht so sicher - kann mich jedenfalls an das Ende erinnern, das ich etwas überrumpelt fand.
Generell war das Buch für mich angenehm zu lesen und hat meinen Erwartungen entsprochen.
- Charlotte Habersack
Bitte nicht öffnen 1: Bissig!
(131)Aktuelle Rezension von: PepaleNemo bekommt ein Paket, mit dem Hinweis "Bitte nicht öffnen!" Da die Anschrift auf dem Paket nicht eindeutig geschrieben ist, verlangt seine Mutter von ihm das Paket am nächsten Tag, auf dem Schulweg, wieder zur Post zu bringen und zurückzuschicken. Als sein Freund Fred ihn am nächsten Morgen zur Schule abholt ist die Neugierde der Jungen geweckt. Nemo möchte unbedingt wissen was in dem Paket ist. Fred ist dagegen eher ängstlich und möchte die Öffnung des Paketes noch verhindern …, obwohl neugierig ist er auch.
Nach der Öffnung erleben die Jungen ein spannendes Abenteuer. Auch Oda, eine Mitschülerin und der heimliche Schwarm von Nemo, ist in die Geschichte verwickelt. Zwischen den dreien beginnt eine innige Freundschaft.
Für mich als Erwachsene blieben viele Fragen unbeantwortet, was den Lesespaß bei Kindern jedoch scheinbar nicht trübt.
Das Cover ist wunderschön gemacht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig.
Der Inhalt der Geschichte ist humorvoll, interessant, spannend und fantasievoll.
- J. Kenner
Wanted (3): Lass dich fallen
(59)Aktuelle Rezension von: Panda0712Danke an den Random House Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat!
Das Cover & der Schreibstil:
Die mit Spitze besetzten Cover stellen einen echten Blickfang dar! Der Schreibstil von Kenner ist genauso flüssig, wie in den vorherigen beiden Bänden.
Zum Inhalt:
Katrina Laron verzehrt sich nach Cole und wünscht sich nichts sehnlicher als eine einzige Nacht mit diesem geheimnisvollen Mann, um ihn endlich aus ihren Gedanken streichen zu können. Leichter gesagt als getan, denn Cole birgt – ebenfalls wie Kat – ein düsteres Geheimnis, das beide nur noch enger zusammenschweißt. Ein aufregendes Spiel aus Lust und Unterwerfung beginnt.
Meine Meinung:
Bereits die beiden Vorgänger in dieser Reihe haben mir gut gefallen und so war mir klar, dass ich den dritten und letzten Teil ebenfalls einfach lesen muss. Dieser Band ist etwas anders als die vorherigen aufgebaut, was ich persönlich gut finde. Cole ist eine harte Nuss, doch Kat ist keine Frau, die einfach so aufgibt und so kämpft sie um diesen verletzlichen Mann. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht wird auch Cole recht schnell klar, dass er sich Kats Anziehung nicht entziehen kann, doch die Angst, die Kontrolle über sich zu verlieren, hindert ihn daran, sich ihr vollends zu öffnen. Der Mix aus Erotik und Thrill ist gelungen und hat die Geschichte etwas abwechslungsreicher gestaltet. Was mir nicht so gut gefallen hat, war Coles zurückhaltende und sanfte Art. Ich hätte mir einen härteren und dominanteren Charakter gewünscht, dieser hätte besser zu seinen Vorlieben gepasst. Das Ende dieser Trilogie war sehr gelungen und lässt den Leser mit einem zufriedenen Gefühl zurück.
Mein Fazit:
Eine tolle Trilogie und Charaktere, die sich in mein Herz geschlichen haben. J. Kenner ist eine Autorin, die man sich merken sollte!
Ich vergebe 4 Pandapfoten! - Robert Dinsdale
Die kleinen Wunder von Mayfair
(168)Aktuelle Rezension von: Claire1974Dieses Buch beginnt 1906 mit der 15jährigen Cathy, die schwanger und ängstlich nach London flüchtet. Sie hat eine Anzeige über einen magischen Spielzeugladen gesehen und stellt sich dort als Aushilfe vor. Papa Jacks Emporium bietet den Ängstlichen und Verlorenen Schutz.
Cathy staunt über Zinnsoldaten, Patchwork-Tiere, die fast real wirken, große Bäume aus Papier, die zu ganzen Wäldern werden, umherflatternde Vögel aus Pfeifenreinigern, galoppierende Schaukelpferde, Luftschiffe und allerlei andere wie magisch wirkende Spielzeuge.
Papa Jack´s 2 Söhne möchten beide die Gunst von Cathy erlangen, der 1. Weltkrieg bricht aus; es gibt außer der Magie des Spielzeugladens und seiner Menschen auch eine gute Portion Realität. Aber wir kommen immer wieder zur Magie zurück.
Ich habe das Buch geliebt und denke jetzt immer noch daran. Es hat einen ganz besonderen Zauber.
- Anaïs Goutier
Fly Me to the Moon
(8)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Der Klappentext klang so vielversprechend und die Geschichte hat mich dann doch etwas enttäuscht. Die beiden treffen sich im Museum, verbringen einen Abend und eine Nacht miteinander, sehen sich mindestens 2 Wochen nicht und das erste was sie zueinander sagen, als sie sich wiedersehen ist "Ich liebe dich", das fand ich sehr merkwürdig. Und irgendwie war mir die Geschichte zu viel. Zu viel Kunst, zu viel Drama aus der Vergangenheit, zu viel hin und her. - Scarlett Thomas
PopCo
(37)Aktuelle Rezension von: Nessie1980Gesellschaftskritik? Coming-of-Age-Roman? Mathematik-Lehrbuch? Dechiffrierungsnachschlagewerk? Verschwörungsthriller? ... Es scheint, als habe sich Scarlett Thomas nicht entscheiden können, was sie schreiben will, und kurzerhand alles miteinander vermixt und es in diesem Buch blockweise nebeneinander gestellt. Je nachdem, welchen "Block" ich gerade gelesen habe, schwankte ich zwischen 2 und 4 Sternen für diese Geschichte über eine so genannte Kreative in einem Spielzeugkonzern, die während eines Workshops beginnt, ihr Engagement für die Firma zu hinterfragen. Die Abschnitte über ihr Medaillon mit geheimnisvoller Inschrift, die Schilderung der Arbeit ihrer Grosseltern auf der Suche nach der Entschlüsselung grosser Geheimnisse und auch Teile ihrer Kindheit und ihre Erfahrungen während des Kreativ-Workshops konnten mich durchaus fesseln. Die ausufernde Schilderung verschiedener Kodierungstechniken, das seitenlange Gerede über Prim- oder Erdös-Zahlen und das aufgesetzt wirkende Ereifern über die Ungerechtigkeiten der Welt hingegen nicht. Zum Schluss verkommt der Roman zu einem kindischen Aufruf, die Welt zu retten, indem man Veganer wird und die Grosskonzerne "von innen heraus" zerstört. Die Absicht dahinter mag edel sein, die dafür gewählte Holzhammermethode ist es nicht. Schade. - Janne Mommsen
Die Weihnachtsliste
(29)Aktuelle Rezension von: Juanla-4Bestsellerautor Janne Mommsen entführt uns in seinem Roman „Die Weihnachtsliste“ in das winterliche Friedrichstadt. Die niederländisch geprägte Enklave mit ihren Grachten und Giebelhäusern wirkt im Schnee wie eine Fata Morgana und versprüht sofort das typisch friesische Flair, das Fans des Autors so lieben.
Im Mittelpunkt steht Ben, ein Reedereikaufmann auf dem Sprung von Amsterdam nach Singapur. Seit einem traumatischen Erlebnis in seiner Kindheit hat er mit Weihnachten abgeschlossen. Doch der Tod seines Großonkels Hein, einer wahren Institution in Friedrichstadt, zwingt ihn zur Rückkehr. Ben soll den geliebten Spielzeugladen auflösen – doch Hein hat ihm eine letzte Aufgabe hinterlassen: Eine Liste mit Spielzeugen, die noch vor Heiligabend ohne Namen der Adressaten ausgeliefert werden müssen.
Obwohl Onkel Hein bereits verstorben ist, bleibt er als „gute Seele“ durchweg präsent. Es ist berührend zu lesen, wie sehr er sich um seine Mitmenschen sorgte. Unterstützt wird Ben von der Trauerrednerin Nintje. Gemeinsam gleiten sie auf Schlittschuhen über die gefrorene Treene, während die Lichter der Stadt an ihnen vorbeiziehen – eine Szene voller Magie und Weihnachtszauber.
Die Suche nach den Empfängern der Geschenke lässt Ben tief in die Gemeinschaft der Friedrichstädter eintauchen und bringt ihn zum Nachdenken: Ist sein Weg nach Singapur wirklich das, was er will? Ein Ausflug nach Föhr enthüllt zudem ein gut gehütetes Geheimnis Heins, das die Geschichte noch einmal emotional auflädt.
Fazit: Janne Mommsen fängt die Stimmung Norddeutschlands gewohnt sicher ein. Auch wenn die Handlung für mich an manchen Stellen etwas tiefgründiger hätte sein können und das Ende ein wenig schnell und vorhersehbar kommt, überzeugt das Buch durch Herzenswärme und die Themen Liebe, Werte und Wandlung. Ein schöner Kurzroman für die Adventszeit, der zeigt, dass der Geist der Weihnacht selbst die frostigsten Herzen erwärmen kann.
- Peyton Dare
Ein Verlangen
(14)Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate„Ein Verlangen WG 3“ von Peyton Dare
Verfasser der Rezension: Silvana
Preis TB: nicht verfügbar
Preis eBook: € 4,99
Seitenanzahl: 379 Seiten lt. Verlagsangabe
ISBN: 978-3-7363-0745-2
Erschienen am: 01.03.2018 im LYX digital by Bastei Lübbe
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Klappentext:
Cage Ford, der sexy und smarte Hollywood-Agent, will sich seinen großen Traum erfüllen und einen Erotikfilm produzieren. Völlig unerwartet taucht Exfreundin Jade bei seinem Casting auf, und er weiß augenblicklich: Sie zu verlassen war der größte Fehler seines Lebens! Doch Jade hat nur ein Ziel: Cage und sich selbst beweisen, dass sie über ihn hinweg ist. Dafür ergattert sie nicht nur die Rolle in seinem Film, sondern zieht auch in das leerstehende Zimmer in seine Männer-WG mit dem attraktiven Schauspieler Rhys. Doch schon bald entwickelt sich ein sinnliches Spiel zwischen den dreien, bei dem keiner von ihnen das Verlangen nacheinander länger leugnen kann. Von da an stehen nicht nur turbulente und aufregende Dreharbeiten auf der Tagesordnung: Aus dem polarisierenden Filmprojekt entsteht ein waschechter Hollywood-Skandal. Und Cage droht alles zu verlieren – seine Karriere, seine Familie, seine Freunde und vielleicht sogar seine große Liebe Jade …
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Achtung Spoilergefahr!!!
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Mein Fazit:
Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Die ersten beiden Bände dieser Reihe haben mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil ist wieder flüssig aber ohne große Spannungsmomente. Diesmal geht es um Cage der unbedingt einen Erotikfilm produzieren will. Dass seine Ex beim Casting auftaucht, damit hat er nicht gerechnet. Was ich nicht ganz so gut fand war die Vorlage für seinen Film. In diesem Buch war für mich sehr viel vorhersehbar was etwas mein Lesevergnügen getrübt hat. Auch wenn mir bewusst war dass es auch hier um Erotik geht, war mir für mein Dafürhalten die Erotik hier etwas zu sehr im Vordergrund. Für mein Empfinden war dieser Band im Vergleich zu den Vorgängern der schwächste, bzw. haben mir die anderen einfach besser gefallen. Dennoch eine Buchreihe, bei der Fans von Erotikromanen voll auf ihre Kosten kommen.
3 von 5 🍀 🍀 🍀
- Kate DiCamillo
Die wundersame Reise von Edward Tulane
(58)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderEdward ist ein ganz schön verwöhnter Porzellanhase und trägt nur vornehme Kleidung und bekommt so viel zuwendung, dass es ihm an nichts fehlt. Auf einer Fahrt nach London fällt er aber tief. Aus den Armen, über die Rehling und rein in das tiefe Wasser. Aber jetzt soll die Reise von Edward Tulane erst los gehen und was da passiert, das ist wirklich wunderbar und wundersam.
Kate Di Camillo hat wieder einmal eine ganz großartige Geschichte geschrieben. Da kann man sofort abtauchen und eintauchen und geht mit Edward auf Reisen.
- Mia Kingsley
Royal Seduction (Royal Daddies 2)
(21)Aktuelle Rezension von: railantahelenadies ist der zweite teil einer großartigen daddy Roman reihe und dieser teil hat es in sich wie im ersten teil geht es darum das Ein König schnellst möglich eine Frau braucht und ein Vater der seine Tochter in den Bund der Ehe sehen will wenn diese schnellst unter Kontrolle gebracht werden kann. wie heist es man sieht sich immer zwei mal im Leben und das ist hier auch der fall. der schreibstill von Mia Kingsley ist großartig und kann man nur empfehlen,
- Mia Kingsley
Royal A**hole (Royal Daddies 3)
(18)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
»Hast du etwa Angst vor Daddy?«
Mein Plan war so simpel: Ich wollte König Brice nachschleichen und einen Kuss ergattern. Im Nachhinein kann ich kaum sagen, was schiefgelaufen ist, aber ich habe mehr bekommen als nur den Kuss. 22 Zentimeter mehr, um genau zu sein. Und jetzt werde ich den König nicht mehr los …Cover:
Wieder ein passendes Cover zu der Royal-Daddy-Reihe, welches mittlerweile einen absoluten Wiedererkennungsfaktor hat. Zu sehen ist hier nackte Rückenansicht eines Mannes, welcher wohl König Brice darstellen soll. Durchaus ein Blickfang für Fans der Chick-Lit-Literatur.
Eigener Eindruck:
Prinzessin Ophelia ist mit ihren Freundinnen durchgebrannt, als sie erfahren haben, dass ihre Väter sie verkuppeln wollen. Ein Leben in Freiheit, so ist der Plan und dies soll zumindest für eine Weile in einem Kasino möglich sein, wo die Mädchen angeheuert haben. Dumm nur, dass sie König Brice direkt in die Arme läuft und der sie so schnell nicht wieder gehen lassen will. Schließlich sind die beiden ja schon einmal in den Genuss gekommen, mehr als nur den Raum miteinander zu teilen, auch, wenn Prinzessin Ophelia dies nicht zu wissen scheint…
Puh, das war ja wieder stumpf, so krass muss ich das sagen. Ich glaube ich werde mit den Büchern der Autorin nie richtig warm werden. Erotik gern, ja. Aber das hier, das hat schon was von einem mittelschlechten Porno an sich. Beginnend bekommen wir hier wieder die Standardszene, bei der sich die Könige treffen und sich jeder eine Prinzessin aussucht. Das wird langsam wirklich recht langweilig und kann sehr flux übersprungen werden. Wir bekommen noch die Information daher geworfen, dass König Brice und Prinzessin Ophelia bereits einmal das Vergnügen hatten, nämlich – und Achtung stumpf ist Trumph (!) – bei einem Quickie auf einer Veranstaltung, bei der Opehlia jedoch nicht weiß, mit wem sie sich da vergnügt hat… Jetzt macht das natürlich auf den Charakter der Ophelia gleich folgendes Bild: leichtes Mädchen ohne Respekt für sich selbst. Das war wirklich mein erster Gedanke. Und damit waren die Charaktere und die Geschichte für mich auch gestorben. Der Rest geht in recht belanglosen Abhandlungen und Dialogen unter, bei denen die beiden dann feststellen, dass sie die Liebe ihres Lebens gefunden haben – ach wie schnell das doch immer geht… Und das Ganze gipfelt dann wieder einmal in vielen expliziten Sexszenen, welche allesamt aber auch langsam recht abgedroschen wirken. Getreu dem Motto, kennst du eine Geschichte der Autorin, kennst du alle. Tja, so viel also dazu. Da kann ich keine gute Bewertung geben, keine Empfehlung aussprechen und mich nur wundern, warum andere die Geschichten so toll finden. Entweder hab ich zu hohe Ansprüche oder, oder, oder. Fakt ist, dass die Geschichten von Mia Kingsley allesamt Geschmackssache sind.
Fazit:
Idee: 4/5
Charaktere: 2/5
Emotionen: 1/5
Spannung: 1/5
Logik: 2/5
Gesamt: 2/5
Daten:
ISBN: B07FRTXZSP
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Buch
Umfang: 67 Seiten
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsdatum: 21.07.2018
- Anna Sturm
Blue Blood: Männerherz - Marquess Stephen of Lancaster GESAMTAUSGABE (BLUE BLOOD Serie 2)
(1)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Die Story ist nicht schlecht, ich konnte mich nur sehr schwer darauf konzentrieren, da das Drumherum nicht stimmte. Es fängt damit an, dass der Aufbau des Buches sehr verwirrend ist, wo fängt die Geschichte genau an und wo endet sie. Meines Erachtens fehlt da eine Struktur. Dann die ewig langen Leseproben am Schluss fand ich auch nicht so toll, die hätten etwas kürzer ausfallen können. Mitten im Text ändert sich plötzlich die Schriftart und Rechtschreibfehler befinden sich auch zu Hauf in der Geschichte, dass ich am liebsten mit dem Rotstift das Buch gelesen hätte. Auch fand ich die Sexszenen sehr einfallslos. Es war immer die selbe Stellung nur der Ort wechselte vom Bett, zum Tisch, zum Boden. Wie gesagt, die Story war spannend, nur wiegt das nicht die anderen Mängel auf.























