Bücher mit dem Tag "spion"
135 Bücher
- C. J. Daugherty
Night School 3. Denn Wahrheit musst du suchen
(1.140)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: Night School 3, 4 & 5
- Autor/in: C. J. Daugherty
- Verlag: Oetinger
- Ausgabe: Taschenbuch
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Meinung:
Da es sich hierbei um die restlichen drei Teile der Night School Reihe handelt, wollte ich diese einmal gemeinsam rezensieren. Schließlich kann ich euch sowieso nicht so viel verraten, ohne zu spoilern. Was man jedoch über alle Teile sagen kann ist, dass sie beinahe nahtlos ineinander übergehen und allesamt eine sehr angenehmen Schreibstil haben. Zusätzlich bekommt man durchaus spannende Charakterentwicklungen der unterschiedlichsten Protagonisten geliefert. Ich finde, dass es die perfekte Mischung aus Drama und Spannung ist - die perfekte Jugendbuchreihe.
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Fazit:
Ich kann also nur die gesamte Buchreihe empfehlen, aber in der richtigen Reihenfolge!
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht
(613)Aktuelle Rezension von: nymeriaSabaa Tahir ist halt einfach meine neue Lieblingsautorin. Erst Heir gelesen, dann mit Elias und Laia angefangen. Band 2 fand ich etwas schwächer, da man hier dolle merkt, dass wir eben darauf hinarbeiten, Darin jetzt endlich zu befreien. Dafür gibt es einen langen Weg zu bewältigen und viele Dinge vorzubereiten. Das ist alles spannend und ich fliege so durch die Seiten, aber letztlich ist es nur eine Hinführung zu Band 3 - ich glaube, hier geht es dann so richtig los.
Mehr will ich gar nicht sagen - tolle Serie. Bin begeistert!
- Ursula Poznanski
Elanus
(631)Aktuelle Rezension von: MinijaneMit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig.
Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht.
Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem.
Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin.
Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.
- Isabel Ibañez
What the River Knows (Geheimnisse des Nil 1)
(311)Aktuelle Rezension von: plot_vibesEin tolles Buch mit einer wahnsinnig coolen Geschichte, der man gut folgen kann. Die Magie kam nur ab und zu vor, sodass es nicht zu viel war. Die Wendung habe ich nicht erwartet und war positiv überrascht. Leider verstehe ich nicht, wie viel Inez in Whits Gesicht sehen kann, und ich finde es schade, dass darüber teilweise ganze Seiten geschrieben werden. Trotzdem habe ich nach dem Cliffhanger im ersten Band sofort den zweiten Band bestellt und freue mich schon darauf, ihn zu lesen.
- Lucinda Riley
Der Lavendelgarten
(849)Aktuelle Rezension von: Hortensia13Emilie de la Martinières hat jahrelang versucht, ihrem aristokratischen Hintergrund zu entkommen. Doch nach dem Tod ihrer distanzierten Mutter steht sie plötzlich allein vor dem Erbe der Familie und kehrt in das alte Château in der Provence zurück. Dort findet sie eine Gedichtsammlung ihrer Tante Sophia, deren tragische Liebesgeschichte dunkle Schatten auf die Vergangenheit wirft. Nach und nach erkennt Emilie, dass die Entscheidungen ihrer Vorfahren auch ihre eigene Zukunft beeinflussen und dass es an ihr liegt, einen neuen Weg zu öffnen.
Die Geschichte wirkte auf mich wie ein angenehmer Roman für zwischendurch voller Südfrankreich-Flair. Allerdings fühlte sich manches recht offensichtlich konstruiert an, sodass bestimmte Wendungen wenig überraschend kamen. Dennoch lässt sich der Roman dank des flüssigen, bildhaften Schreibstils wunderbar lesen, und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart verleiht der Handlung emotionale Tiefe, die mich trotz kleiner Schwächen gefesselt hat.
Mein Fazit: Eine leicht melancholische Familiengeschichte, in der die Vergangenheit Auswirkungen auf die Zukunft hat. Vier Sterne.
- Wolfgang Herrndorf
Sand
(168)Aktuelle Rezension von: Andrea_HahnfeldDie Geschichte von Carl, der mit Amnesie erwacht und nun herausfinden möchte, wer er ist, habe ich mit Spannung verfolgt. Anfangs wirkt das Buch chaotisch, die Ereignisse werden fragmentarisch aneinander gereiht – aber als ich einmal drin war, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und laden ein zu Gedanken wie "Na ein Kapitel geht noch". Musste abwechselnd lachen, unbedingt weiterlesen, habe die besten Stellen meinem Freund zitiert. Das Ende hat mich ziemlich verwirrt, anfangs auch enttäsucht. Aber irgendwie machte die Sinnlosigkeit des Endes die Geschichte auch wahrhaftiger, mehr wie das echte Leben. Jedenfalls mag ich Wolfgang Herrndorfs Bücher schon allein deshalb, weil sie gut geschrieben sind. Ich hatte auch Spaß an seiner Wortgewalt und seinem Witz.
- Stephenie Meyer
The Chemist – Die Spezialistin
(257)Aktuelle Rezension von: wasserratteInhalt:
Dr. Juliana Fortis ist auf der Flucht. Sie hat für eine geheime Spezialeinheit der Regierung gearbeitet und weiß mittlerweile zu viel. Es wurden schon vermehrt Anschläge auf sie ausgeübt. Jetzt versucht sie mit aller Kraft am Leben zu bleiben. Sie wird aus der Reserve gelockt mit der Möglichkeit dem Ganzen ein Ende zu setzten. Dafür soll Juliana einen allerletzten Auftrag durchführen. Ist es wirklich eine gute Idee diesen Auftrag anzunehmen?
Meine Meinung:
Ich lese eher selten Thriller. Der hier hat mir sehr gefallen. Ich fand ihn an manchen Stellen etwas zu langgezogen und konnte auch nicht genug die Emotionen der Protagonisten spüren. Ich würde sagen, dass es sich hier nicht um einen typischen Thriller handelt. Es gibt eine Liebesgeschichte, die das Ganze etwas aufmischt.
Ich wurde von Anfang an gecatcht und war gespannt zu wissen, wie es für Juliana/Alex weiter gehen wird. Das Leben der Protagonistin ist echt einzigartig. Ständig auf der Flucht und jederzeit bereit zu sein sich zu verteidigen ist definitiv nicht leicht. Ich fand es schön zu sehen, dass sie ihre Fähigkeiten als Spezialistin / Chemist dazu nutzt sich zu verteidigen. Es sind zwar auch Waffen, diese muss sie aber mit Verstand einsetzen. Ihre Ressourcen sind nicht endlos.
Ihre Vorgehensweise wird etwas auf den Kopf gestellt, als sie anfängt immer mehr Gefühle für Daniel zu entwickeln. Einerseits fand ich es verständlich, dass sie aufgrund ihrer Gefühle verwirrt ist. Aber für mich war es nicht so ganz nachvollziehbar, warum sie so „unvorsichtig“ wurde. Sie ist anfangs sehr bedacht und handelt auf einmal naiver. Sie hat in meinen Augen nicht genug die Entscheidung hinterfragt, alles zu geben, um Daniel zu beschützen.
Ich finde nicht, dass dieses Cover zum Inhalt passt. Das amerikanische und englische Cover passen deutlich besser 😊
Fazit:
Eine spannende Geschichte, die ein paar zu viele Seiten hatte. Kürzer und etwas knackiger hätte mich noch mehr gefesselt. Dennoch sehr empfehlenswert.
- Eva Stachniak
Der Winterpalast
(285)Aktuelle Rezension von: WolfhoundDie junge Varvara kommt als Dienstmädchen in den Winterpalast und ist plötzlich so viel mehr. Denn schnell sieht sie sich in der Rolle einer Spionin wieder und wird zu einer Art Vertrauten von Sophie von Anhalt-Zerbst, der zukünftigen Katharina die Große.
Wenn man so ein bisschen die Geschichte von Katharina kennt, wird man nicht viel Neues mehr erfahren, jedoch steht hier auch mehr das Leben "hinter den Kulissen" im Vordergrund.
Leider hatte ich mit dem Buch selbst ein paar Problemchen, da meiner Meinung nach viele Füllsätze genutzt wurden und auch Dinge lang und breit ausgeführt wurden, die nicht wirklich zur Handlung beigetragen haben. Deshalb bin ich zwischendurch aufs Hörbuch umgestiegen, das es tatsächlich überall nur in gekürzter Version gibt. Ein Vergleich hat gezeigt, dass in diesem Fall definitiv sinnvoll gekürzt wurde ohne den Kern der Geschichte zu verfälschen oder den Hörer durch zu starke Kürzung zu verwirren und dadurch zu verlieren. Auch hat Anna Thalbach wieder mal einen tollen Job als Sprecherin gemacht.
Immer wieder erschreckend finde ich, wenn ich etwas über die Zarenzeit lese, wie willkürlich mit Menschenleben umgegangen wurde. Natürlich ist dies in allen Monarchien, sei es England, Frankreich, Spanien oder auch Deutschland, genauso geschehen, aber in Russland wirkt alles immer nochmal extremer und willkürlicher. Das hat dieses Buch wieder einmal deutlich gezeigt. - Erin Beaty
Vertrauen und Verrat (Kampf um Demora 1)
(400)Aktuelle Rezension von: Clara-Ma
Tatsächlich habe ich die Buchreihe jetzt bereits zum zweiten Mal gelesen und dieses Mal beschlossen, eine Rezension zu hinterlassen.Es gibt wenige Bücher, deren Geschichten mir nach dem lesen auf Dauer im Hinterkopf bleiben, aber bei diesem Buch war das der Fall.
Deswegen habe ich nun wieder die gesamte Reihe gelesen und sie hat mir genauso gut gefallen wie beim ersten Mal. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und so war es für mich trotzdem wieder spannend und schön bei der Geschichte mitzufiebern.
Der Fokus des Buches ist nicht auf eine Liebesgeschichte beschränkt, stattdessen ist auch sehr viel politisches Geschehen und der Kampf um Frieden zwischen verschiedenen Königreichen Teil der Geschichte.
Für alle, die es eher nur auf eine Liebesgeschichte abgesehen haben, ist das Buch daher vielleicht etwas zäh.
Allerdings fand ich das unter anderem besonders schön an der Geschichte: die Geschehnisse wurden von verschiedenen Seiten beleuchtet, man konnte die Konflikte dadurch sehr gut nachvollziehen und die Welt des Buches unglaublich detailliert kennenlernen.
Auch die Dynamik zwischen den Hauptprotagonisten war so liebevoll und wertschätzend dargestellt, man fühlt richtig mit den beiden mit.
Die Nebencharaktere waren zusätzlich zum gernhaben.Ich weiß, ich werde das Buch auch in der Zukunft wieder lesen, wenn mein lückenhaftes Gehirn wieder Teile der Geschichte vergessen hat.
Eine wunderschöne Geschichte über gegenseitigen Respekt, Menschlichkeit, Freundschaft und echte Liebe, die ich allen, die gut ausgearbeitete Plot-Lines und Charaktere an einer Geschichte wertschätzen, nur ans Herz legen kann!
- Gena Showalter
Rückkehr ins Zombieland
(204)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerSie sind schnell. Sie sind entschlossen. Und sie gieren nach der Quelle deines Lebens.
Eben ist dein Leben perfekt, doch im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Diese Lektion muss Alice schon zum zweiten Mal lernen. Erst verliert sie ihre Eltern an eine Horde grausamer Zombies. Und als ihr Freund Cole urplötzlich mit ihr Schluss macht, erkennt sie sich bald selbst nicht mehr. Woher kommt diese Panik, von der sie ständig erfasst wird? Und da wäre noch dieser Hunger, den sie einfach nicht stillen kannEin spannender und nach mehr verlangender zweiter Teil der "Alice im Zombieland"-Reihe, voller Action und Spannung.
- Marie Rutkoski
Spiel der Macht (Die Schatten von Valoria 1)
(245)Aktuelle Rezension von: Avada_KaddavraRaffiniert, durchdacht, intelligent - keine kitschige Liebesschnulze sondern eiskaltes Kalkül auf höhere Ziele, wobei die Liebe eigentlich im Weg ist.
Kestrel ist eine tolle Protagonistin, ich mochte sie sofort. Sie ist sehr stark und berechnend ohne unsympathisch zu sein. Ihre Handlungen und Gefühle sind nachvollziehbar und trotzdem wundert man sich über ihre Willenskraft und ihren Stolz, der nicht hochmütig daherkommt.
Der Schreibstil ist normalerweise kein großes Thema für mich, aber ich muss echt erwähnen, wie liebevoll die Figuren gezeichnet sind. Kestrels Leidenschaft für die Musik und ihr Klavier sind so überzeugend dargestellt, genau wie ihre Gedanken über ihre Freunde oder ihre Situation, die eindrücklich aber ohne auszuschweifen beschrieben werden und ohne das übliche Geschwafel auskommen.
Ich empfehle dieses Buch jedem, der eine, meiner Meinung nach, etwas anspruchsvollere, ausgetüfteltere YA bzw. Romantasy bevorzugt und ich empfehle Taschentücher😅
- Kaylie Smith
Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe
(241)Aktuelle Rezension von: Donnie_DarkoIch wollte wirklich verstehen, warum Phantasma so gehypt wird. Allein die düstere Grundidee hat mich sofort angesprochen und ich war ehrlich gespannt. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass hier etwas nicht zusammenpasst.
Nach dem Tod ihrer Mutter steht Ophelia vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Schulden, Verantwortung und schließlich die Anmeldung ihrer Schwester zu den tödlichen Spielen von Phantasma. Um sie zu retten, begibt sich Ophelia selbst in diese ausweglose Lage und versucht mithilfe des Phantoms Blackwell, das Spiel zu gewinnen. Denn der Sieg verspricht nichts Geringeres als die Erfüllung eines Wunsches. Eigentlich eine vielversprechende Ausgangslage, die fesseln müsste.
Zu Beginn gelingt es der Geschichte noch, durch einen flüssigen und angenehmen Schreibstil zu überzeugen. Orte und Szenen werden mit wenigen Worten greifbar, sodass sie nicht überladen wirken. Doch bereits nach kurzer Zeit verschiebt sich der Fokus spürbar. Eigentlich sollten die tödlichen Spiele das Herzstück der Geschichte sein und nicht immer weiter in den Hintergrund gedrängt werden. Kaum entsteht eine gewisse Spannung oder das Gefühl von Gefahr, wird dieser Aufbau wieder unterbrochen. Stattdessen verlagert sich der Fokus zunehmend auf Spice-Szenen, wodurch die eigentliche Kernidee der Geschichte an Intensität verliert. Es entsteht ein wiederkehrendes Muster, das den Lesefluss beeinträchtigt und die Dynamik der Handlung ausbremst.
Besonders enttäuschend waren für mich die Spiele selbst. Sie wirken oft vorhersehbar und entwickeln kaum eine echte Bedrohung. Dabei hätte gerade dieser Teil das größte Potenzial gehabt. Mehr Nervenkitzel, mehr Ungewissheit, mehr Druck.
Auch die Figuren bleiben für mich eher blass. Viele der Mitspielenden werden nur oberflächlich beschrieben, sodass sie eher als austauschbare Lückenfüller im Gedächtnis bleiben. Gerade bei der Protagonistin Ophelia fehlt es an emotionaler Tiefe. Ihre Entwicklung ist kaum vorhanden, wodurch sie wenig greifbar erscheint. Anstatt durch die Herausforderungen des Spiels zu wachsen, verschiebt sich der Fokus schnell auf ihre Beziehung zu Blackwell. Diese Dynamik entwickelt sich jedoch zu schnell und erhält nicht die notwendige Tiefe, um wirklich zu fesseln.
Ich habe bis zum Ende gehofft, dass sich das noch dreht. Dass die Geschichte irgendwann den Punkt erreicht, an dem sie mich packt. Dieser Moment kam für mich leider nicht und so blieb schlussendlich nur die Enttäuschung zurück. Die Idee hätte deutlich mehr hergeben können, insbesondere in Bezug auf die düstere Atmosphäre und die möglichen Konflikte innerhalb der Spiele.
💭 Fazit:
Eine spannende Grundidee mit viel Potenzial, jedoch scheitert es an der Umsetzung. Während der angenehme Schreibstil überzeugt, bleiben zentrale Elemente wie Spannung und die Ausgestaltung der Spiele zu blass. Schnell verliert die Handlung an Intensität und verläuft sich in zunehmend konstruierten Spice-Szenen. Auch sämtlichen Figuren fehlt es an emotionaler Tiefe und dem gewissen Etwas. Somit konnte Phantasma mich nicht mitreißen und bleibt für mich nur ein weiterer BookTok-Hype.
- Brandon Sanderson
Der Rhythmus des Krieges
(44)Aktuelle Rezension von: ariadneIch habe mich so gefreut in dieser Reihe weiterzulesen und wurde zum Glück auch dieses Mal wieder nicht enttäuscht. Ich fand es super spannend, welche äußeren und vor allem inneren Konflikte unsere Protagonisten auszufechten haben. Wieder einmal großartig, aber eben halt nur ein "halber" Band, d.h. es geht gleich mit dem nächsten Band weiter, denn für sich alleine kann er nicht stehen.
- Jennifer Donnelly
Die Wildrose
(335)Aktuelle Rezension von: annilittleIch muss schon sagen, dass ich ein wenig traurig darüber bin, dass ich meine geliebten Finnegans / Bristows und Baxters gehen lassen muss, aber ich kann ja immer wieder zu ihnen zurückkehren, das beruhigt mich dann doch ein bisschen. Für mich war der Abschluss der Trilogie definitiv der beste Teil der Trilogie und es ärgert mich immer noch, dass am Ende diese eine Sache passiert ist bzw. nicht passiert ist, die mich dann so gestört hat, dass ich am Ende einfach keine 5 Sterne vergeben konnte.
In diesem Band geht es um Seamie, den jüngsten der Finnegans, und Willa , die man bereits im Vorgänger kennengelernt hat und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass sie mir so sehr ans Herz wachsen würden.
Zum Schreibstil brauche ich nach drei dicken Büchern, glaube ich, nicht mehr allzu viel sagen. Die Frau hat’s drauf und man kann trotz der Seitenzahl einfach nur so durch die Kapitel fliegen. Ich mag die Kombination aus Spannung, Emotionen (positiven wie negativen) und Herzklopfen.
Nachdem ich den zweiten Band so geliebt habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich Seamie oder Willa so gern haben könnte wie Sid und India, weil ich mich mit Letzterer auch so gut identifizieren konnte. Willa und ich könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch habe ich so sehr mit ihr mitgefiebert und vor allem mit ihr mitgelitten. Auch Seamie mochte ich gern, ich hatte nur manchmal etwas Probleme, ihn mit dem kleinen Jungen aus »Die Teerose« zusammenzubringen.
Das ganze Buch war einfach spannend, wir befinden uns auf drei unterschiedlichen Kontinenten und das vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, wodurch man ganz viele Perspektiven eröffnet bekommt und auch viele Dinge erfährt, die man mit dieser Zeit nicht unbedingt in erster Linie erfährt, die aber trotzdem enorm wichtig waren.
Fazit: Ein würdiger Abschluss für eine super Trilogie mit wundervollen Charakteren, die mir viele tolle Lesestunden bereitet hat.
Bewertung Band 3: 4,5/5
Bewertung gesamte Trilogie: 4,5/5 - Verena Reinhardt
Der Hummelreiter Friedrich Löwenmaul
(36)Aktuelle Rezension von: TiraLiFriedrich Löwenmaul ist der einzige in der Familie der kein berühmter Hummelreiter ist. Und er möchte auch keiner werden, denn er mag Hummeln nicht besonders.
Als Friedrich eines Tages dann aber von einer Hummel mit goldenen Streifen in ein fremdes Land entführt wird beginnt für ihn das größte Abenteuer seines Lebens. Im Auftrag der Königin soll er zusammen mit Brumsel herausfinden ob im Norden des Landes ein Krieg geplant ist. Wird es ihnen gelingen den Frieden zu wahren?
Meine Meinung:
Schon das Setting hat mir richtig gut gefallen, eine magische Welt in der Insekten ähnlich wie Menschen leben. Das ist mal was anderes.
Es geht um Friedrich Löwenmaul der zusammen mit der Hummel Hyronimus Brumsel das Land im Norden ausspionieren soll. Die beiden kommen viel im Land herum und müssen unterschiedliche Spionagemethoden anwenden. Dabei müssen sie äußerst clever vorgehen. Denn vieles ist nicht so wie es zu sein scheint und man weiß nie wem man trauen kann. Ich habe die Geschichte gespannt verfolgt und habe mitgegrübelt was da eigentlich vor sich geht. Das Ganze ist wirklich gut durchdacht und überrascht mit einigen unvorhersehbaren Wendungen.
Mit dem Protagonisten musste ich erstmal warm werden. Anfangs ist Friedrich noch sehr verschlossen und trotzig, immerhin wurde er ja entführt. Doch während des Abenteuers wird er immer sympathischer. Er entdeckt neue Seiten an sich, wird offener und mutiger. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Richtig cool ist die Freundschaft die sich zwischen Friedrich und Brumsel entwickelt. Zuerst sind beide noch ziemlich genervt voneinander und machen daraus auch kein Geheimnis, doch nach und nach werden sie ein immer besseres Team. Die Dialoge der beiden waren oft sehr unterhaltsam. Im Laufe der Geschichte kommen noch andere Figuren dazu die alle sehr liebevoll dargestellt werden und wunderbar schrullige Eigenheiten haben. Die geschickte Mottenmeisterin und ein gewisses schlagfertiges altes Weib haben bei mir am meisten Eindruck hinterlassen. Auch die Raupe Karl Kahlsson ist ein toller Wegbegleiter.
Die Geschichte ist wunderbar flüssig und humorvoll geschrieben. Sie wird nie langweilig und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht oder sogar herzhaft lachen lassen. Begeistert haben mich die originellen Ideen der Autorin, wie zum Beispiel das Valmü welches einen in den 5 Uhr Zustand versetzt oder die „Mythen in Tüten“ mit denen man sich weiterbilden kann. Einfach großartig! Alles wird sehr schön bildhaft beschrieben sodass man es sich gut vorstellen kann.
Obwohl es um einen bevorstehenden Krieg geht, schafft es dieses Buch ohne heftige Gewalt auszukommen. Das hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem würde ich es nicht unbedingt als Kinderbuch bezeichnen, da der Protagonist schon erwachsen ist und die Themen eventuell zu anspruchsvoll sein könnten.
Gestaltung:
Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt. Die Illustration von Brumsel und Friedrich ist wahnsinnig gut gelungen. Schaut man etwas genauer hin, entdeckt man viele weitere Insekten die im Buch auftauchen. Auch die Wabenstruktur und die Pflanzen passen gut zur Geschichte und ergeben ein wunderbares Gesamtbild. Die Geschichte ist in 3 Teile aufgeteilt die jeweils mit einer farbig gestalteten Doppelseite gekennzeichnet sind.
Fazit:
Eine gut durchdachte Geschichte, die spannend und wunderbar humorvoll geschrieben ist. Man taucht ein in das Reich der Insekten und wird mit originellen Ideen und schrulligen Figuren überrascht. Ich bin begeistert. - Anthony Ryan
Das Erwachen des Feuers
(148)Aktuelle Rezension von: ReiShimuraAnthony Ryans „Draconis Memoria“ Reihe stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, doch hat mich der Umfang der Werke ein klein wenig abgeschreckt. Nicht das ich etwas gegen seitenstarke Bücher hätte. Ganz im Gegenteil, aber bei sehr begrenzter Lesezeit ist es schwer so eine Reihe anzufangen und dann auch noch in halbwegs akzeptabler Zeit zu beenden.
Der Autor hat mich dem Auftaktband seiner Reihe mehr als nur ein klein wenig überrascht. Denn erwartet hatte ich mir einen mehr oder weniger klassischen Drachen-Fantasy-Roman mit Abenteuerkomponenten. Bekommen habe ich allerdings Steampunk, Seeräuber und Spione. Die Zutaten für einen Abenteuerroman waren auch vorhanden und gewürzt war das ganze mit ein wenig Drachenblut. Denn ja, über den Großteil des Buches hinweg, geht es weniger um Drachen, sondern nur um deren Blut, um das Produkt, dass die Welt am Laufen hält. Im ersten Augenblick war ich fast ein wenig enttäuscht, denn das war nicht das, worauf ich mich gefreut habe, doch dann hat mich diese irrsinnige Mischung in seinen Bann gezogen.
Wobei ich schon anmerken muss, dass mich Anthony Ryan zwischendurch immer mal wieder verloren hat und ich meine Entscheidung das Buch zu lesen mehrmals bereut habe. So interessant seine Mischung an Genres auch ist und so sehr er sich bemüht alles unter einen Hut zu bringen, für mich haben die Zahnräder nicht immer perfekt ineinandergegriffen.
Die Geschichte teilt sich in drei große Handlungsstränge ein und werden jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt. Da gibt es Lizanne Lethridge, die Agentin der Abteilung Außergewöhnliche Maßnahmen, Clay Torcreek, ein Krimineller und Blutgesegneter und Leutnant Hilmore, Offizier auf der „Guten Gelegenheit“. Während Lizanne und Clays Geschichten sich von Anfang an verweben und ineinandergreifen, schwebt der Teil um Hilmore wie ein loser Faden im Wind. Durch die doch sehr komplexe Welt und die vielen Details, die der Autor einstreut, habe ich mir beim Perspektiven- bzw Kapitelwechsel manchmal etwas schwergetan.
Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Anthony Ryan hier ein Meisterwerk erschaffen hat, doch muss ich ihm meine Hochachtung aussprechen, welche komplexe Welt er sich ausgedacht hat. Gerade die Steampunk Komponenten waren für mich in einem Fantasyroman eher Neuland haben sich aber sehr gut in das Gesamtbild eingefügt und meine Neugier geweckt. Auch die Kombination aus Drachen und Piraten fand ich eine spannende Sache. Die ganzen politischen Komponenten waren mir dafür an manchen Stellen ein wenig zu viel und zu prominent. Gerade an diesen Stellen hat sich das Buch für mich ein wenig gezogen. Dennoch muss ich sagen, dass es eine akzeptable Spannungskurve in dem Buch gibt. Diese erreicht natürlich am Ende des Buches ihren Höhepunkt. Wenig überraschend bei Auftaktband einer Trilogie, endet das Buch mit einem Cliffhanger.
Meiner Meinung nach muss man sich für dieses Buch wirklich Zeit nehmen. Wie oft im Fantasy Genre ist dies kein Buch für schnell, schnell zwischendurch. Dafür ist sowohl die Welt als auch die Handlung zu komplex. Auch bin ich mir nicht sicher, ob dies das richtige Buch für einen Neuling in dem Genre ist. Man braucht für dieses Buch definitiv Durchhaltevermögen, denn gegen Ende hin, wenn sich die Lage mehr und mehr zuspitzt und alles so richtig ins Rollen kommt, wird es erst so richtig interessant. Und auch die Drachen werden gegen Ende immer präsenter.
- Rachel E. Carter
Magic Academy – Die Kandidatin
(141)Aktuelle Rezension von: SaraE1708Dieses Buch ist meiner Meinung nach das beste der Reihe. Ich liebe die Charaktere und die Story, die hier wieder mehrere Höhepunkte hatte. Ich konnte es manchmal echt nicht aus der Hand legen und bin bis 1 Uhr wachgeblieben, um es zu beenden. Die Protagonistin ist einfach bewundernswert, erreicht ihre Erfolge allein wegen ihrem Ehrgeiz.
- Anthony Ryan
Das Heer des Weißen Drachen
(95)Aktuelle Rezension von: Bookreader34Das Heer des weißen Drachen ist der zweite Band der Draconis-Memoria-Trilogie von Anthony Ryan und eine Mischung aus Steampunk und Fantasy.
Nach den Ereignissen im ersten Band wollen die Langgewehre und die Besatzung der Gute Gelegenheit unter dem Kommando von Hilemore ins Südpolargebiet zu dem Ort reisen, den Clay in seiner Vision gesehen hat. Sie hoffen, dort etwas zu finden, das gegen den weißen Drachen und sein Heer von anderen Drachen und Verderbten hilfreich ist.
Lizanne wird in der Zwischenzeit als Mitglied einer diplomatischen Delegation zum corvantinischen Kaiserreich geschickt. Diese soll eine Allianz vereinbaren, um sich der Bedrohung durch den weißen Drachen gemeinsam zu stellen. Doch sie selbst soll währenddessen als Häftling getarnt in die gefährliche Gefängnisstadt Scorazin eingeschleust werden. Denn es gibt einen Hinweis, dass der Verrückte Tüftler, der mehr über den weißen Drachen zu wissen schien, dort lebt, obwohl er schon vor langer Zeit gestorben sein soll.
Diesmal gibt es noch einen vierten Hauptcharakter und zwar einen überlebenden Morstaler, der durch den weißen Drachen in einen Verderbten umgewandelt wird. Dieser zwingt ihn, an den Vorbereitungen und dem Beginn seines Eroberungszugs teilzunehmen. Doch er behält anders als viele andere seine Persönlichkeit und versucht das zu verheimlichen.
Das Heer des weißen Drachen ist wieder sehr spannend und es gibt wieder eine gute Portion Action und ein paar überraschende Wendungen und Enthüllungen. Zu letzteren gehört auch der Ursprung der Drachen und Blutgesegneten. Im Lauf der Handlung gibt es natürlich wieder einige Kämpfe und manche der Gewaltschilderungen sind auch wieder recht brutal.
Die Welt wird wie im Vorgänger ziemlich detailreich beschrieben und die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere erzählt. Ihre Gefühle und Gedanken werden ebenfalls wieder gut geschildert, so dass ich ihre Handlungen meistens gut nachvollziehen konnte. Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig und gut zu lesen.
Der Hauptteil ist erneut in drei große Abschnitte mit jeweils einem eigenen Titel geteilt, die wiederum jeweils aus diversen nur durchnummerierten Kapiteln bestehen. Jeder der drei Abschnitte beginnt diesmal mit einem mehrseitigen Zeitungsartikel einer mandinorianischen Zeitung über Fälle von Brandstiftung, die natürlich mit der Handlung zusammenhängen.
Noch vor der Handlung befinden sich wieder die gleichen Karten wie in Das Ewachen des Feuers. Zusätzlich gibt es diesmal aber eine Karte, die den Teil des Kaiserreichs zeigt, in dem Lizannes Handlungsstrang stattfindet, und eine Karte des Gebiets, zu dem die Langgewehre und die Crew der Gute Gelegenheit wollen. Beide Karten sind wieder hilfreich zur Orientierung.
Nach der Handlung gibt es diesmal auch wieder ein Personenregister mit so ziemlich allen vorkommenden Charakteren. Außerdem gibt es einen Anhang mit den Regeln von Pastasch, einem corvantinischen Kartenspiel, das wohl ein bisschen Poker ähnelt, aber zusätzlich mit Würfeln gespielt wird.
Das detailreiche Titelbild finde ich zwar hübsch. Nicht gut finde ich aber, dass neben dem weißen Drachen darauf Ritter mit Speeren zu sehen sind. Das erweckt den falschen Eindruck, dass Das Heer des weißen Drachen in einer mittelalterähnlichen Welt spielt, was eben nicht stimmt.
Insgesamt hat mir auch Das Heer des weißen Drachen gut gefallen.
- John le Carré
Der Spion, der aus der Kälte kam (Ein Smiley-Roman 3)
(90)Aktuelle Rezension von: JosseleDer Roman, der John le Carré schlagartig berühmt machte, erschien 1963 unter dem Originaltitel „The Spy who came in from the Cold“. Laut Wikipedia schrieb le Carré den Bestseller in nur fünf Wochen. Alec Leamas, Agent des britischen Geheimdienstes, soll an einer Aktion mitwirken, die den ostdeutschen Leiter der Operationsabteilung des Auslandsgeheimdienstes beseitigt. Deshalb wird Leamas‘ Entlassung aus dem Dienst und einiges andere inszeniert, bis der ostdeutsche Geheimdienst mit ihm Kontakt aufnimmt.
Le Carré, der selbst einige Jahre in Diensten der britischen Geheimdienste MI5 und MI6 stand, kann durchaus als Experte für geheimdienstliche Tätigkeiten bezeichnet werden. In diesem Roman vermittelt er dem Leser einen Eindruck von den Methoden, die dort zu Anwendung kommen. Der Roman spielt in der Zeit kurz nach dem Mauerbau in Berlin, den le Carré vor Ort miterlebte. Zeitlebens hatte der Autor eine besondere Beziehung zu Deutschland und zur Schweiz.
Der Erzählstil des Autors verlangt dem Leser einiges an Aufmerksamkeit ab, will er jederzeit auf der Höhe des Geschehens sein, denn le Carré erzählt so, dass neben dem politischen Gegner auch der Leser in die Irre geführt werden kann. So weist er z.B. nicht ausdrücklich, sondern nur in Andeutungen darauf hin, dass es sich bei Leamas Abschiebung in den Innendienst und seinem darauf folgenden Verfall um eine ins geheimdienstliche Werk gesetzte Inszenierung handelt.
Eindrücklich beschreibt der Roman auch die Dilemmata, in die Agenten aufgrund ihres Doppellebens fast zwangsläufig geraten und die zu ihrer Vereinsamung führen. Die Gefühllosigkeit, die das System von den handelnden Personen verlangt, ist geradezu spürbar, wenn z.B. George Smiley, der in diesem Roman nur eine Nebenrolle spielt, sich stirnrunzelnd Sorgen um Leamas Freundin Liz macht, wohl wissend, nichts tun zu dürfen, was die gesamte Aktion gefährdet, selbst wenn sie Menschenleben kostet.
Ein absolutes Highlight ist die Auflösung, der man sich schrittweise nähert, wobei der Leser mit immer neuen „Wahrheiten“ konfrontiert wird, weil fast gar nichts so ist, wie es scheint. Das ist grandios ausgedacht und inszeniert.
Dieser außerordentlich gute Agententhriller hat Maßstäbe für das Genre definiert, die danach nur von ganz wenigen erreicht wurden. Fünf Sterne.
- Steffen Kopetzky
Risiko
(71)Aktuelle Rezension von: sofie
Gleich im Prolog lernen wir den Protagonisten des Romans – Sebastian Stichnote, eigentlich Marinefunker – in der bis dahin vielleicht dunkelsten Stunde seines Lebens kennen. In Afghanistan, auf einer Mordmission. Danach nimmt uns Steffen Kopetzky auf etwas mehr als 700 Seiten mit auf die Reise und nach und nach erfahren wir, wie es dazu kommen konnte. Von Durazzo in Albanien kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs an Bord der BRESLAU bis nach Kabul. Vermeintlich weiß man natürlich schon wie es ausgeht – nicht nur durch den Prolog, sondern auch durch Geschichtswissen. Das Ende des Ersten Weltkrieges kennt man ja. In beiden Fällen weiß der Autor aber zu überraschen.
Mich hat “Risiko” sehr gut unterhalten und mir einen ganz neuen Aspekt des Ersten Weltkrieges nähergebracht, nämlich den deutschen Dschihad, der eine Expedition von Konstantinopel nach Kabul schickte. Der Protagonist Stichnote ist ein vielseitige und spannende Persönlichkeit. Aber auch die weiteren Figuren haben einiges zu bieten. Nur an interessanten Frauenfiguren mangelt es, aber das haben Kriegsromane wohl so an sich.
Ansonsten mangelt es an nichts – es gibt Intrigen und Verrat, Kameradschaft und Freundschaft, Abenteuer und Exotik. Und ganz nebenbei erzählt Kopetzky eine fiktive Geschichte wie das beliebte Brettspiel “Risiko” entstanden sein könnte- zugegebenermaßen musste ich nach dem Lesen erst einmal nachschlagen, ob es nicht vielleicht genau so war.
Für mich war es nicht das erste Buch des Autors und sicher auch nicht das letzte. Mit kleinen Abstrichen vergebe ich vier von fünf Sternen!
- Tatsuya Endo
Spy x Family – Band 1
(76)Aktuelle Rezension von: AthieIch liebs einfach, ich kann diese Manga nicht loslassen, wenn ich anfange lese ich gleich die ganze Reihe, einfach Wahnsinn, die kleine Anja hat mein Herz erobert und das Zusammenspiel von Yor und Lloyd ist super umgesetzt. Charaktere perfekt, Story Perfekt, Anime perfekt.
- Kai Meyer
Die Bücher, der Junge und die Nacht
(242)Aktuelle Rezension von: rumble-beeDieses Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen wie die "Bibliothek im Nebel" (damals ein Jahres-Highlight!). Aber es war immer noch ausgeprochen lesbar. Der Ton war ganz Kai Meyer, keine Frage. Irgendwie erschien mir die Auswahl der Themen ein wenig verquer: Nazi-Zeit, Okkultismus, nicht anerkannte oder unentdeckte Vaterschaften, unglückliche Liebe... allerdings war mir gar nicht bekannt, dass sich die Nazis tatsächlich mit Okkultismus befasst haben.
Gut recherchiert war das Buch sicherlich! Die Zeitgeschichte wurde sehr lebendig. Andererseits ähnelte es manchmal einer deutschen Version von "Die Neun Pforten".
Die guten Seiten: Die Freundschaft Jakob / Gregori hat mich köstlich amüsiert, die Dialoge waren teils herrlich komisch! Toll geschildert auch die Atmosphäre rund um Bücher, das Buchbinden, Leipzig, Antiquariate. Die Erzählstränge aus Vergangenheit und Gegenwart sind kunstvoll verflochten.
Bis zum Schluss blieb eine gewisse Spannung bezüglich einzelner Fragen übrig, zum Beispiel Julis Grab. Es wird auch nicht wirklich geklärt, ob Jakob Flügelschlag wirklich ein mystisches Wesen war.
Ich hatte insgesamt das Gefühl, hier lässt der Autor seine "literarischen Muskeln" spielen, um zu sehen, ob ihm die Themen rund um Leipzig überhaupt liegen. Die späteren Bände der Reihe finde ich besser.
- Kristen Ciccarelli
Rebel Witch (Der rote Nachtfalter 2)
(129)Aktuelle Rezension von: Melissa_MondscheinRune und Gideon sehen sich wieder. Er soll sie töten, sie kann ihm kein Leid antun und dann kommt alles anders als gedacht.
Das Buch hat mich von Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen. Zwar habe ich noch vor Release das Buch begonnen (FBM2025 sei Dank hatte ich das Buch dann schon 😬), dennoch hat es einige Zeit gedauert, bis ich es beendet habe. Ich hatte tatsächlich einfach Sorge, dass mich das Buch enttäuschen würde. Dem war jedoch nicht so. Ich habe jedes Kapitel geliebt. Jede Seite genossen zu lesen und war doch immer wieder überrascht, wie sich das Buch entwickelt hat. Alleine der Beginn... Diese Entwicklung zwischen Gideon und Rune... Diese Plottwists... Und kurz vorm Ende... Ich war soo geschockt! Hab es einfach geliebt. Und möchte hier natürlich nicht spoilern 🤭 hab geweint, gekichert, mitgefiebert und ganz viel gehofft, dass das am Ende gut ausgeht. Ob es so ist, erfahrt ihr erst, wenn ihr es lest 🤭🙈 Ganz klare Leseempfehlung von mir! 🌹♥️
- Caroline Corcoran
Die Nachbarin
(93)Aktuelle Rezension von: Diana_HorkyDie Autorin Caroline Corcorn erzählt eine Geschichte, die auch im Realen Leben bestimmt schon geschehen ist. Denn die Menschen heutzutage sind unberechenbar, egoistisch, und gönnen einem nicht die Freude am Leben. Weil sie selber versagen und in ihrem Leben sich nicht zurechtfinden. Weil sie einfach das haben wollen, was andere haben. Und genau das beschreibt diese Geschichte wozu Menschen heutzutage fähig sind. Der Neid, die Missgunst und keine normale Denkweise. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen .Dieses Buch sagt dir achtete auf deine Nachbarn, denn du weißt nie was das für Menschen sind egal wie freundlich sie sind. Ich war immer schon vorsichtig und vertraue nur mir. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Menschen, die nichts böses im Sinn haben und einem gut tun.























