Bücher mit dem Tag "spionagethriller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spionagethriller" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Die Leopardin (ISBN: 9783404173402)
    Ken Follett

    Die Leopardin

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Die Geschichte spielt in Frankreich und England im Jahr 1944 und der D-Day steht kurz bevor. Die Résistance versucht einen Angriff auf ein Schloss in Sainte-Cécile in der Nähe von Reims, in der sich ein Gestapo-Hauptquartier und – viel wichtiger – die Fernmeldezentrale der deutschen Besatzer für Frankreich befindet.  Sie zu zerstören ist das Ziel des Angriffs, um die Kommunikationsmöglichkeiten der Deutschen vor der Invasion der Alliierten stark einzuschränken. Bei dem Angriff ist die Agentin der britischen SOE (Special Operations Executive), Felicity Clairet, genannt Flick dabei. Sie ist mit dem französischen Résistance-Chef für Reims, Michel Clairet verheiratet und beherrscht die Sprache perfekt. Doch der Angriff gerät zum Desaster. Flick und Michel retten sich zu Michels Tante Antoinette, die dem Putztrupp im Schloss vorsteht. Und da kommt Flick eine Idee: sie plant, eine Einheit aus mindestens sechs Frauen zu bilden, die als Putztrupp verkleidet ins Schloss gelangt und die Fernmeldezentrale in die Luft sprengt. Zurück in England kann sie ihre Vorgesetzten davon überzeugen und beginnt sofort mit Rekrutierung und anschließendem Training, denn die Zeit ist äußerst knapp. Danach beginnt ein Katz- und Mausspiel mit dem im Auftrag Rommels für die Infrastruktur in Nordfrankreich zuständigen Offizier Major Franck. Der war eher zufällig in den Angriff geraten, ist sehr intelligent und ahnt, dass der desolate Angriff nicht der letzte Versuch war, das Fernmeldezentrum lahmzulegen. Er ist dem Einsatztrupp Flicks, der den Decknamen ‚Dohlen! Trägt immer hart auf den Fersen. Aber erst ganz zum Schluss begegnen sich die Kontrahenten persönlich.

    Das Buch ist extrem spannend geschrieben, sehr leicht zu lesen, aber es leidet an diversen logischen Schwächen:  Dinge, die anfangs unabdingbar sind, werden plötzlich überflüssig,  wofür normale Menschen mindestens eine Viertelstunde brauchen, gelingt in zwei Minuten; ein Toter ist nicht von einer Autohupe wegzuschieben und einiges mehr….

    Schade darum, somit ein durchschnittlicher Follett. Ich habe schon Besseres von ihm gelesen, aber auch schon bedeutend Schlechteres.

  2. Cover des Buches James Bond - Casino Royale (ISBN: 9783864250705)
    Ian Fleming

    James Bond - Casino Royale

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Auftakt zur Bond-Reihe von Ian Fleming, und das Buch, mit dem die Filme mit Daniel Craig begannen: Bond wird beauftragt, sich nach Royale-les-Eaux in Nordfrankreich zu begeben, um es dem Sowjetagenten Le Chiffre zu verhindern, daß dieser sich am Bakkarattisch bereichern kann. Das Geld benötigt dieser dringend, um die Gewerkschaftskasse der kommunistischen Gewerkschaft auszugleichen auszugleichen, die dieser zuvor geplündert hatte. Sehr spannend und die Geburtsstunde einer Filmfigur für die Ewigkeit. Ich fände eine wortgetreue Verfilmung interessant, mit Le chiffre als Agent der UdSSR und Vesper als MWD-Agentin, aber natürlich ohne Bonds Sexismen.
  3. Cover des Buches Slow Horses (ISBN: 9783257070187)
    Mick Herron

    Slow Horses

     (86)
    Aktuelle Rezension von: books_games_and_more

    „Mein Name ist Bond, James Bond!“ - „Geschüttelt, nicht gerührt“ 

    Wer kennt ihn nicht den berühmtesten Agenten de britischen Geheimdienstes MI5. Doch was ist, wenn einer vom ihnen versagt hat? Gibts dann den Gnadenstoß?!

    Mit mürrischer Miene schon, der Stoß geht vom Regens Park runter zu den Slow Horses nach Slough House. Die Agenten die auf dem Abstellgleis sind und keine Chance haben/sehen wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen.


    Ihr Boss ist der brüske und Mitmenschen verachtende Jackson Lamp. Er hat im kalten Krieg, selbst als Agent in Deutschland gedient und lebt immer noch auf diese Art. Doch auch bei ihm muss etwas vorgefallen sein, weswegen er Slough House leitet, oder?!

    Er ist faul und Provoziert andere gerne, somit niemand den man als Freund haben möchte. Dennoch ist er für seine Agenten da, wenn es hart auf hart kommt. Jackson Lamp umgibt immer etwas rätselhaftes. Laut dem Auto, ist es auch bewusst so ausgearbeitet, dass man zu ihm Distanz hat und keine Einblicke in seine Gedanken oder Beweggründe erhält.


    In der Reihe geht es um Jackson Lamp und seine Agenten. Es fangt im ersten Teil "Slow Horses" damit an, dass River Cartwright versetzt wird dort hin, sich damit aber nicht abfinden möchte und versucht dort wieder rauszukommen. Vor allem als es darum geht einen pakistanischen Jugendlichen live im Netz zu enthaupten. Doch da stellt sich die frage ob das Opfer wirklich der ist der er vorgibt zu sein? Und überhaupt wer steckt hinter dem ganzen? Nun Lest selbst..;)


    Im zweite Teil "Dead Lions“, sollen zwei Agenten des Slough House einen russischen Oligarchen beschützen. Doch von Anfang an ist etwas faul an der Sache. Zu mal ein ehemaliger Spion aus den Zeiten des kalten Krieges tot aufgefunden wird, angeblich Herzinfarkt.

    Die komplette läge Spitz sich wirklich bis aufs äußerste zu, doch genau da sind doch diese Abgestellten Agenten zu etwas nütze. Wie genau? Schaut selbst..=)


    Fazit:


    Es ist schon an einigen Stellen eine derbe Sprache, die mir nicht immer gefällt. Doch ich verstehe, dass sie für die Authentizität nötig ist. Was mir aber besonders gut gefällt, ist beim deutschen Cover der Erkennungswert. Es hat immer eine bekannte Londoner Sehenswürdigkeit und einen Auszug aus dem Tube-Streckenplan. 

    Ja klar auch vor allem der Inhalt, er ist immer spannend und ich habe nicht nur einmal gedacht, was soll jetzt das?! Macht doch keinen Sinn!! Doch es wurde immer die Spannung gehalten. Man kann auch den zweiten Band lesen ohne den Ersten, da es immer eine Personenübersicht gibt. Doch empfehlen würde ich mit dem ersten, da es doch dann übersichtlicher ist.

  4. Cover des Buches Der Einsatz (ISBN: 9783499252914)
    David Ignatius

    Der Einsatz

     (17)
    Aktuelle Rezension von: shantaram
    sehr aufschlussreich, wenn man etwas über die arbeit von geheimdiensten erfahren will. äusserst spannend und lesenswert!
  5. Cover des Buches Das Netzwerk (ISBN: 9783499249082)
    David Ignatius

    Das Netzwerk

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Empfohlen vom mächtigsten Geheimdienst der Welt
  6. Cover des Buches Marionetten (ISBN: 9783939716815)
    John le Carré

    Marionetten

     (66)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... handelt von einem jungen Tschetschenen, der auf dubiosen Wegen nach Hamburg und zwischen alle Fronten gelangt.

    Issa Karpow, Sohn eines korrupten russischen Generals kommt nach Hamburg, um dort sein Erbe - das Schwarzgeld seines Vaters - anzutreten. Schnell stellt sich heraus, dass Issa in verschiedenen Ländern in Gefängnissen sass. Ebenso schnell werden deutsche, britische und amerikanische Geheimdienste auf ihn aufmerksam. Zumal Geheimdienste auch bei der Einrichtung des Schwarzgeldkontos ihre Finger im Spiel hatten.

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    Le Carre baut hieraus eine vielschichtige Geschichte auf, die den Leser dazu zwingt, sich Gedanken zu machen.

    Neben Issa  spielen 

    • + eine junge Anwältin, die die Interessen von Flüchtlingen in Deutschland vertritt,
    • + ein alternder britischer Privatbankier, der die Schwarzgeldkonten als eine Belastung aus der Vergangenheit empfindet,
    • + die ineffizienten deutschen Geheimdienste, die aus dem Schatten ihrer angelsächsischen Kollegen hervortreten wollen und nach den Attentaten von 2001 "alles richtig machen" möchten und
    • + ein geheimnisvoller, islamischer Gelehrter die Hauptrollen.

    Alle Personen werden gut charakterisiert - ich konnte mich leider mit keiner Person identifizieren.

    Le Carre beschäftigt sich zu weilen ein wenig langatmig mit den Beweggründen einer jeden Fraktion und man fragt sich, ob nicht alle Marionetten sind.

    Am Ende kommt es zu einem recht überraschenden und plötzlichen Showdown und der Leser bleibt mit der Frage zurück, ob man nun tatsächlich Terroristen dingfest gemacht hat oder Unschuldigen terroristische Aktivitäten untergeschoben hat.

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    Mein Fazit: lesenswert

    Ein gut geschriebener Roman, um das auch Jahre später noch aktuelle Thema, wie weit dürfen Geheimdienste gehen dürfen, um unseren westlichen Lebensstil zu schützen. 

    Punkteabzug gibt es von mir dafür, dass der Roman seine Längen hat und leider nur mäßig spannend ist.


  7. Cover des Buches Der Schlüssel zu Rebecca (ISBN: 9783785703045)
    Ken Follett

    Der Schlüssel zu Rebecca

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Eckmann

    Zweiter Weltkrieg in Ägypten. Die deutsche Armee unter Rommel dringt auf Kairo vor, ein  genialer Spion hat einen Weg gefunden, Nachrichten der Engländer an die Deutschen weiterzuleiten.

    Ein britischer Geheimdienstoffizier stellt eine junge Jüdin ein, die ihm hilft, den Meisterspion der Deutschen zu fassen.

    Das Finale ist unglaublich spannend. Mir haben vor allem die beiden Charaktere gefallen, der hölzerne und konservative Ofiizier, der die Liebe zu dem leichtlebigen Mädchen entdeckt.

  8. Cover des Buches Der Novembermann (ISBN: 9783404170494)
    Bill Granger

    Der Novembermann

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Peter Devereaux ist Geheimagent bei der Abteilung R, einem amerikanischen Geheimdienst, der darunter leidet, daß er gegenüber der CIA im Schatten steht. Er wird von seinem Vorgestzten, einem Bürokraten, den er wegen dieser Tätigkeit verachtet, nach Schottland geschickt, um zu überprüfen, ob die Infos, die ein Zuträger angeblich verkaufen möchte, die hohe Kaufsumme wert ist. Bevor sich die beiden so recht austauschen können, wird der Informant blutrünstig ermordet, aber Devereaux erfuhr immerhin so viel, daß ein Angriff auf ein Mitglied des englischen Köngshauses geplant ist. Ein wunderbarer Thriller, in dem so viel gepichelt wird, daß man beim Lesen schon ganz dune wird, wo die Konkurrenz aus dem konkurrierenden Geheimdienst eine ebenso große Gefahr wie die eigentlichen Gegner darstellt, und wo ein realistisches Bild der Agententätigkeit gezeichnet wird, und mordsspannend ist es obendrein. Darauf einen Whisky *hicks*!
  9. Cover des Buches Des Teufels Alternative (ISBN: 9783492960472)
    Frederick Forsyth

    Des Teufels Alternative

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Mal wieder allergehobenste Thrillerkunst vom Altmeister: Die ganze Welt schliddert in einen Riesenschlamassel hinein, wobei alles damit beginnt, daß 1982 die Saat auf den sowjetischen Getreidefeldern verdorrt und dem Millionenreich eine Hungersnot so schlimm wie unter Stalin droht. Die Falken im Kreml sehen ihr Heil nur im Krieg gegen den Westen, um den Marxismus-Leninismus nicht zu gefährden und sich im Westen zu holen, was man braucht. Währenddessen tötet ein ukrainisches Killerkommando den (vermutlich schwulen) KGB-Chef, und diese Information darf niemals in den Westen gelangen, um nicht zu zeigen, auf welch tönernen Beinen die UdSSR steht. Alles wie immer top recherchiert, man meint den Kreml und das Weiße Haus von ihrem Aufbau her direkt vor sich zu sehen, und spannend ist es bis zur letzte Seite mit der Auflösung in einem Knall.. Die schier endlose Geiselnahme scheint sich so elend lange hinzuziehen, als sei man als Leser quasi live dabei.

  10. Cover des Buches Die Akte ODESSA (ISBN: 9783492960496)
    Frederick Forsyth

    Die Akte ODESSA

     (62)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Am Tag, an dem JFK ermordet wurde, beginnt diese spannende Geschichte, denn an diesem Tag bekommt ein Reporter zum ersten Mal etwas vom Schicksal des Juden Salomon Tauber mit. Der stirbt nämlich. Und zwar auch an diesem Tag. Durch die eigene Hand. Wegen einer anderen Geschichte, die Jahre vorher stattfand. Über die der Reporter im Laufe der Zeit mehr erfährt. Und mit der er, das erfährt er aber erst ziemlich zum Schluß, tatsächlich etwas zu tun hat.
    Erzählt wird neben den Erlebnissen Taubers im "Dritten Reich" auch das Anfang der 60er Jahre aktuelle politische Geschehen in Israel, den USA und in Deutschland. Vor allem, wie Deutschland mit den 20 Jahre geschehenen Ereignissen umgeht. Und natürlich von der Akte ODESSA = Organistation der ehemaliugen SS-Angehörigen...

    Diese Geschichte über die deutsche Geschichte mag nicht in Einzelheiten wahr sein, aber Schicksale wie das Salomon Taubers hat es in ähnlicher Form und in zahllosen Varianten leider tatsächlich gegeben. So, wie die Organisation Odessa. Und leider entspricht auch die im Roman angesprochene "Aufarbeitung" den Tatsachen.

  11. Cover des Buches Doktor Frigo (ISBN: 9783455651102)
    Eric Ambler

    Doktor Frigo

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    „Wenn du in einem Ölkonsortiums wärst, Ernesto, und vorhättest, Milliarden von Dollar in eine Kaffeerepublik zu investieren, würdest du die Regierung dann nicht genau unter die Lupe nehmen, bevor du dich entscheidest?“

    Vermutlich.“

    „Und wenn du siehst, dass ein paar Grundgrundbesitzer das Land mit Hilfe kleiner Gangster beherrschen, die sich als Miliz kostümieren, und dass die Inflationsrate bei achtzig Prozent liegt – was würdest du dann machen?“

    „Die CIA bitten, eine neue Regierung einzusetzen, schätze ich.“ (S.75)

    Die CIA spielt dann zwar nur eine Nebenrolle in dieser Geschichte, aber es finden sich andere Dienste, die nur allzu gerne übernehmen. Aber der Reihe nach: Ernesto Castillo ist Arzt auf einer französischen Antilleninsel. Seine Heimat ist ein fiktiver mittelamerikanischer Staat, der von einer Militärjunta regiert wird. Sein Vater war dort Oppositionsführer mit großen Aussichten auf den Präsidentenposten, bevor er vor zwölf Jahren bei einem Attentat ums Leben kam. Seitdem war Ernesto nicht mehr in der Heimat, hat Medizin studiert und hegt keinerlei politische Ambitionen. Doch nun soll er plötzlich als Leibarzt und Spitzel fungieren, denn ein ehemaliger Weggefährte seines Vaters ist auf die Insel gekommen, offenbar protegiert vom französischen Geheimdienst, und es werden Pläne geschmiedet, in der Heimat wieder die Macht zu übernehmen.

    Der Roman wurde erstmals 1974 veröffentlicht. Für einen Politthriller ist er durchaus ungewöhnlich geschrieben, denn auf den ersten drei Vierteln des Romans überschlagen sich die Ereignisse nicht gerade. Allerdings versteht es Ambler virtuos, die Ränkespiele in zahlreichen Dialogen kurzweilig darzustellen. Protagonist und Ich-Erzähler ist, typisch Ambler, ein Mann, der sich eigentlich in die Politik nie hereinziehen lassen wollte. Ernesto ist ein intelligenter und etwas unnahbarer Mann (daher sein Spitzname „Doktor Frigo“). Doch er wird widerwillig von den Franzosen gedrängt, seine Rolle in dieser Geschichte einzunehmen und im weiteren Verlauf wird eine Mischung aus Druck von außen und eigener Eitelkeit ihn immer tiefer in die Geschehnisse katapultieren. Denn so einfach wie zunächst angenommen wird die Machtübernahme nicht werden, denn die Putschisten sind alles andere als eine homogene Truppe. Zudem wird das Attentat auf Ernestos Vater noch eine Rolle spielen und es ergibt sich ein medizinisches Problem beim designierten Präsidenten.

    Starke und geschliffene Dialoge, raffinierte Figuren (beispielsweise Ernestos Freundin Elisabeth, abstammend aus einer Nebenlinie des Hauses Habsburg, die permanent Parallelen zur habsburgischen Familiengeschichte zieht) und ein ausgeklügelter Plot. Einfach grandios wie Eric Ambler die Spannung hoch hält, obwohl es eigentlich erst im letzten Viertel des Buches richtig hoch hergeht. „Doktor Frigo“ ist eine feine Lektion in Sachen Machtpolitik des 20.Jahrhunderts.

  12. Cover des Buches Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret« (ISBN: 9783837146486)
    Anonymous

    Codename Eisvogel – »The Kingfisher Secret«

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Wie kam ich zu dem Hörbuch?
    Ich habe das Hörbuch als Überraschungsgewinn erhalten.

    Cover:
    Das schwarze Cover mit der roten Schrift und den weißen Stern deutete für mich gleich auf einen Spionage-Thriller hin. Ich finde es durch seine Schlichtheit sehr auffällig.

    Inhalt:
    Grace ist Journalistin und auf der Suche nach einem Push für ihre Karriere. Aufgrund der Präsidentschaftswahlen in den USA hofft sie, auf eine spannende Story zu stoßen und gerät durch Zufall in große Probleme…

    Handlung und Thematik:
    Tendenziell behandelt der Autor/die Autorin ein sehr spannendes und brisantes Thema. Leider war der Großteil des Hörbuches sehr langatmig und einschläfernd. Der Erzählungsstrang über Grace war interessanter als der von Elena. Ich musste mich regelrecht durchkämpfen um bis zum Ende zu kommen. Leider war auch am Schluss wenig Überraschung, sodass ich ein wenig enttäuscht bin. Da das Buch/Hörbuch auf wahre Begebenheiten beruhen könnte (vgl. Trump und seine Ex Ivana), macht es die Geschichte ein bisschen interessanter, aber dennoch hätte man es mit weniger Worten oder wenn dann noch spannender erzählen können.

    Charaktere:
    Grace ist eine neugierige und relativ mutige Journalistin. Die Story um sie wird gut erzählt. Sie ist sympathisch und ihre Handlungen sind logisch.
    Elena wirkte kalt und abblockend, was im Laufe der Story klar wurde warum. Dennoch konnte ich weder Sympathie noch Unsympathie zu ihr aufbauen…

    Sprecher:
    Vera Teltz gehört leider nicht zu meinen Favorit-Sprecherinnen. Sie sprach zwar deutlich und war gut zu verstehen, wirkte jedoch größtenteils gelangweilt. Sie hätte durch ihre Stimme oft ein bisschen mehr Variation reinbringen können.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Eigentlich mag ich Spionage-Thriller sehr gerne, dies ist allerdings der zweite dieses Jahr, der mich enttäuscht hat… Die Andeutungen, dass es sich um Ivana und Trump handeln könnte fand ich nett, aber ich hatte mir noch mehr Action und Spannung erwartet. Die Story war größtenteils langatmig und langweilig. Ein paar Überraschungen gab es, aber der Großteil war Langeweile pur. Sogar Vera Teltz wirkte gelangweilt. Da es für mich eine Quälerei war bis zum Ende zu kommen, kann ich das Hörbuch leider nicht empfehlen.

  13. Cover des Buches Kautschuk (ISBN: 9783453133778)
    Hans Dominik

    Kautschuk

     (5)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Die Energiereserven der Erde sind begrenzt; Wirtschaft und Industrie aber benötigen jedes Jahr mehr Energie, vor allem in Form von elektrischem Strom. Das Problem, den benötigten Strom aus Atomenergie zu gewinnen, ist gelöst; Die Techniker können indes mit dem Geschenk der Wissenschaft nichts anfangen, denn bislang gibt es kein Isolationsmaterial, das die bei der Gewinnung von Atomstrom entstehenden Spannungen aushielte. Immer wieder gibt es verheerende Unfälle, werden Versuchsanordnungen zerstört, kommen Menschen zu Schaden. Da gelingt es einem Wissenschaftler in der Forschungsabteilung der Mitteleuropäischen Atomwerke, theoretisch ein neuartiges Isolationsmaterial zu entwickeln, um einen Kautschuk herzustellen, der mit höchsten Spannungen belastet werden kann, ohne durchzuschmoren. Das Problem, den Atomstrom zu nutzen, wäre damit gelöst. Doch die führenden Industriekonzerne der Welt sind seit Jahren mit demselben Problem konfrontiert und haben ungeheure Summen in die Forschung investiert. Sie sind nicht bereit, den Markt ohne weiteres preiszugeben und setzen alles daran, in der technischen Realisierung des Verfahrens die ersten zu sein. Unsägliches Gut/Böse deutsches Science Fiction Buch von 1929 in denen es von platten Charakteren nur so wimmelt. Fragt sich warum man so was neu auflegen muss.
  14. Cover des Buches Spymaster (ISBN: 9783453811232)
    Gayle Lynds

    Spymaster

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Zeugin der Toten (ISBN: 9783548289885)
    Elisabeth Herrmann

    Zeugin der Toten

     (161)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht
    Judith Kepler reinigt das, was andere nicht wahrnehmen wollen: die Hinterlassenschaften der Toten. Ob sanft entschlafen, lange bei Hitze unentdeckt in der Wohnung gelegen oder Gewaltverbrechen, sie sieht (und putzt) alle diese Orte. Die Antwort auf das Warum fällt ihr nicht leicht. „Vielleicht hätte sie ihm sagen sollen, dass der Unterschied zwischen Aufstehen und Weiterschlafen genauso groß war wie der zwischem allem und nichts. Und dass sie jeden Tag aufs Neue gegen das Nichts kämpfte und immer noch nicht dahintergekommen war, warum sich dieser Kampf eigentlich lohnen sollte.“ S. 86

    Als die 32jährige eine Wohnung gegenüber ihrer eigenen in Berlin reinigen soll, nimmt sie eine für die erschossene Wohnungsinhaberin bestimmte Expresslieferung an, in der sich überraschend ihre eigene Akte aus ihrer Heimkindheit in der DDR findet. Dabei sei die Akte vernichtet worden, hieß es. Sie sei ein Asozialen-Kind, nichts wert, sagte man ihr immer. Gleichzeitig wartet in Berlin Ex-BND-Agent Quirin Kaiserley auf eine Informantin, die nie kommt. Sie wollte ihm die „Rosenholz-Akte“ aushändigen, eine Liste mit den Klarnamen sämtlicher Auslandsagenten der DDR.

    Ich habe das Buch zum zweiten Mal gelesen und bin gespaltener als zuvor. Das Buch ist toll geschrieben, spannend, actionreich und hat ein Thema, das ich wichtig finde und das mich brennend interessiert. Die Hauptperson wirkt in ihrer Sprödheit glaubwürdig auf mich, ich finde aber auch die anderen Charaktere meist gut (Angelina ist ein Klischee).

    Jetzt die wirklich zahlreichen Kritikpunkte: da passt einiges nicht. „Christina Borg“ wurde als Kind misshandelt (die Spuren von Knochenbrüchen), galt als nicht sehr helle und lebt später mit der gleichen Mutter normal, lernt eine Fremdsprache und plant den Coup um die Rosenholz-Akte; wie wahrscheinlich ist das? Außerdem hebt sie ein Spielzeug aus der Kindheit über Jahre auf, klar (tue ich auch, aber halt nicht sehr viele Leute). Agentinnen sehen in Büchern/Filmen immer aus wie Männer oder Sexbomben, normal geht natürlich nicht. Außerdem hat Angelina echt mit allen Männern im Buch was gehabt, Quirin, Teetee, Kellermann,…? Ganz zu Beginn, Martha Jonas geht zu einem toten Briefkasten – und was soll das für die Handlung bringen, das kommt nie wieder? Wer als 5jährige zum letzten Male ein Heimkind war, stellt 25 Jahre später noch die Hausschuhe wie im Heim verordnet unter das Bett? Woher wissen Christina Borg und ihre Mutter überhaupt von Sassnitz, sie waren damals doch nicht eingeweiht, keine echten Insider (sie dürften nur mitbekommen haben, dass dort ein Fluchtversuch geplant war)? Und gaaaanz zufällig bekommt ausgerechnet Judith diese Wohnung als Cleanerin zugeteilt? Wer findet exakt gegenüber von jemandem, den man beobachtet (Judith), eine Wohnung („Christina Borg“)? Warum wurde die Akte an Christina Borg geschickt – wer schickte die, sie sich selbst, was soll das? Warum wurde Judith überhaupt in ein Heim geschickt, sie war fünf Jahre alt – man hat viel ältere Kinder von Republikflüchtigen zu Adoption freigegeben und ihre Identitäten „umfrisiert“ – die waren sicherlich nicht einmal so traumatisiert wie Judith? Warum wurde Judith nicht zu Verwandten gegeben, um sie „republiktreu“ zu erziehen?

    Den großen Showdown (Aquarium) musste ich nochmals lesen – vorher kommt die Information scheibchenweise, in diesem Abschnitt geballt, so dass ich erst gar nicht mitbekam, wer da wen weshalb verriet; das war mir schon beim ersten Lesen so gegangen – es ist eine dieser Szenen, bei denen man „wow“ sagt und erst später merkt, dass man bei der Logik hinterherhinkt. Immerhin scheint das hier alles zu passen, beim Nachlesen.

    Nö. Das ist mir insgesamt zu dick auftragen mit zu vielen Logiklücken. 3 Sterne, bedauernd.

    (ich kenne auch die Verfilmung mit Anna Loos: Dombrowski ist zu jung und definitiv kein väterlicher Freund, Teetee fehlt glaube ich, die Rollen der anderen Agenten wurden irgendwie getauscht und zusamengefasst, Judiths Eltern sind weniger zweischneidig. Vom Ton her ist die Verfilmung hingegen gut getroffen)

  16. Cover des Buches James Bond (ISBN: 9783864250903)
    Ian Fleming

    James Bond

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    James Bond auf einer seiner ersten Missionen, immer von ordentlich Alkohol (Wodka, Martini, Enzianschnaps, Steinhäger) angetrieben, im "Franziskaner" in München gibts Würste und 4 Maß mit seinem zukünftigen Schwiegervater (der sich keine Gedanken über den Umgang seines Schwiegersohns mit Alkohol macht), aber das Skiurlaubs-Hauptquartier von Blofeld (ohne weiße Katze) kann er dennoch auskundschaften, allerdings nicht ohne weiblichen Reizen zu erliegen "Galerie der Busen", S. 58). Aber spannend ist es in jedem Fall, man versteht auch das Faszinierdende an der Serie,  das die einzigartige Kinoreihe möglich machte. Schön, daß es die Bücher endlich (zumndest zum teil) wieder in Neuauflage gibt..
  17. Cover des Buches BERLIN.classified - Seilverwandtschaften (ISBN: 9783844276831)
    Fred Breinersdorfer

    BERLIN.classified - Seilverwandtschaften

     (11)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog
    Mein erster Blick gilt natürlich dem COVER:
    Ein ganz schlichtes und einfaches grün, das aber das reizvoll wirkt. Möglicherweise liegt es aber auch an der Schrift, dass man einfach neugierig wird. Für mich ist das Cover jedenfalls ein eyecatcher.

    Aber kommen wir zunächst zur HANDLUNG:
    Vorweg muss ich sagen, das es sich um den ersten Teil einer sechsteiligen Serie handelt.
    Kimh Bartholdy dreht Dokumentarfilme. Provokante Dokumentarfilme. Oder anders gesagt, Dokumentarfilme mit provokantem Inhalt. Jedoch hatte sich bislang der langersehnte Erfolg nicht eingestellt. In ihrem neuesten Film beleuchtet sie den Fall Barschel, der damals unter mysteriösen Umständen tot in der Badewanne aufgefunden wurde. Vieles wurde vertuscht, verheimlicht und verschwiegen. Kimh stösst immer wieder auf neue Ungereimtheiten, aber auch auf viel Unverständnis ihrer Mitmenschen. Allem Anschein nach, möchte man den Fall gar nicht wirklich aufklären. Wer hängt aber alles in dem Fall drin?
    Doch mehr möchte ich nun wirklich nicht verraten.

    MEINE BEWERTUNG:
    Ich gebe zu, dass ich bislang noch keinen richtigen Zugang zu deutschen Politthrillern gefunden habe, jedoch war ich von diesem Buch total überrascht. Der Schreibstil ist klar und deutlich. Die Protagonisten sind sehr eindrücklich beschrieben, so dass man als Leser zeitweilig das Gefühl hat, einen Fernsehfilm zu sehen, statt zu lesen. Für mich ist diese Geschichte absolut filmreif.
  18. Cover des Buches Das unsichtbare Visier 1 (ISBN: 9783959581349)
    Otto Bonhoff

    Das unsichtbare Visier 1

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Spion, der aus der Kälte kam (ISBN: 9783548061832)
    John le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

     (80)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ... ist ein klassischer Spionageroman, der in der ersten Hälfte der 1960er Jahre spielt.

    Der britische Geheimdienst hat gerade seine ostdeutsches Agentennetz verloren und Alec Leamas muss der Londoner Zentrale Bericht erstatten. Daraus entwickelt sich ein perfide Plan mit dem Ziel den oder die verbliebenen Agenten zu schützen. 

    John Le Carré spielt gekonnt mit seinen Charakteren und führt den Leser kurzweilig durch die Wendungen, die Alec Leamas durchleben muss. Der Roman ist spannend und immer wieder für Überraschungen gut. Aber in vielem dem Zeitgeist der 1960er Jahre verfangen, was sowohl der Handlung als auch dem Blockdenken der Geheimdienst einen gewissen antiquierten Charme verpasst. 

    Im Gegensatz zu moderneren Spionageromanen kommt Le Carré ohne "Kommandoaktionen" und einen "Superhelden" aus. Ganz nebenbei behandelt er auch noch moralische Fragen der Geheimdienstarbeit. 

    Gelungen und zu recht einer der besten Romane aus der Feder von John Le Carré.

  20. Cover des Buches Kobra Taschenbuch Nr. 3. (ISBN: B0023ROYN2)

    Kobra Taschenbuch Nr. 3.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Spannende Comicgeschichten um Piraten, Entdecker und Geheimagenten, teils in Farbe, teils schwarz-weiß. Die Spionagegeschichten um Captain Adams alias Spider sind für einen Comic auffallend wendungsreich und erfordern volle Aufmerksamkeit (eine Neuauflage würde mich sehr freuen!), während die Geschichte um den alleskönnenden Roboter Archie nur genervt hat, ist halt keine Spannung, wenn man so einen Alleskönner auf seiner Seite hat.
  21. Cover des Buches Das Schwarze Manifest (ISBN: 9783442457526)
    Frederick Forsyth

    Das Schwarze Manifest

     (41)
    Aktuelle Rezension von: gra
    Russland 1999. Das Land wird nach dem Zusammenbruch des Kommunismus von aus dem Boden schießenden Verbrecherbanden beherrscht. Inflation und Korruption sind allgegenwärtig. Abhilfe verspricht Igor Komarow, Kopf einer politischen Partei, die zwar ziemlich weit rechts steht, jedoch die einzige Hoffnung zu sein scheint, um das Land zu einen und die Probleme in den Griff zu bekommen. Komarows wahre Pläne sind allerdings eher mit denen der Nazis zu vergleichen: er will zurück zum Einparteienstaat, Minderheiten ausrotten und die GULAGs wieder einführen. Seine Pläne schreibt er in einem geheimen Dokument, dem "schwarzen Manifest" nieder. Durch puren Zufall gerät dieses Dokument dem britischen Geheimdienst in die Hände. Obwohl absolute Einigkeit besteht, dass Komarow gestoppt werden muss, können sich die westlichen Regierungen nicht dazu durchringen, offizielle Schritte einzuleiten. Ein einzelner Agent, Jason Monk, wird nach Russland eingeschleust, um den Demagogen durch gezielte Gegenpropaganda in Misskredit zu bringen und seine Wahl zu verhindern.

    Das Buch fängt selbst für Forsyths Verhältnisse sehr langsam an. Zunächt wird ausführlich beschrieben, wie das Dokument aufgefunden wird, und die Lebensgeschichte Jason Monks wird in vielen Rückblenden erzählt. Hierdurch fiel es mir zunächst auch etwas schwer, der Geschichte immer zu folgen, da sie auf verschiedenen Zeitebenen spielte und sehr viele Charaktere auftauchten. Nichtsdestoweniger war das Buch sehr kurzweilig und besonders im zweiten Teil spannend, da sich Komarow und seine Getreuen mit sämtlichen Mitteln gegen ihre politische Niederlage wehren.

    Ein gutes Buch aber nicht eines der stärkeren Werke des Autors.
  22. Cover des Buches Die Akte Krysalis (ISBN: 9783442098408)
    John Trenhaile

    Die Akte Krysalis

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Das Moskau-Komplott (ISBN: 9783492272179)
    Daniel Silva

    Das Moskau-Komplott

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Bonbosai

    Klappentext:


    Der Mord an einem russischen Journalisten. Ein obskurer Milliardär namens Charkow. Die schmutzigen Geschäfte des neuen Russland. Und ein gefälschtes Gemälde, das Geheimagent und Kunstrestaurator Gabriel Allon auf die Spur eines Waffendeals ungeahnten Ausmaßes führt. Brisant und stark: der 8. Fall der Gabriel-Allon-Reihe von Daniel Silva. 


    Meine Beschreibung:


    Ich liebe Thriller, ich mag Spionage Romane und ich lese gerne über Gabriel Allon.

     Bisher! 


     Ich habe die ersten sieben Bücher von Daniel Silva super gut gefunden, ja regelrecht verschlungen. Dieses war das schlechteste was ich bislang von ihm gelesen habe. 


     Wobei das Buch recht gut und spannend begann, der Spannugsbogen dann aber schnell rapige abfiel. 


     Die Klischees, alle Russen sind schlecht die Islamisten sowieso, aber alle Israelis und Amerikaner sind Heilige, waren mir in diesem Buch zu krass. 


     Die guten Amerikaner sowie die gerechten Israeli waren ja schon in allen Büchern der Tenor, aber jetzt fand ich es dermaßen übertrieben, dass mir der heilige (mordende) Gabriel nicht mehr so gut gefällt. 


     Auch wenn es in Russland keine Demokratie (nach westlichem Standard) gibt, so wie in diesem Buch über Russland geschrieben wird, das paßt perfekt in das typische Klischee der deutschen Russophobie. Das zeugt von keinem guten Hintergrundwissen. 


     Ich fand die Geschichte um Iwan, Elena und Gabriel sehr unrealistisch und kaum nachvollziehbar. 


     Teilweise war das Buch sogar unangenehm schwerfällig, gestört haben mich ebenfalls die vielen unsinnigen und langen Diskussionen. 


     Ich hab die nächste Folge "Der Oligarch" bereits im Regal stehen, aber ich bin nicht sicher ob ich die noch lesen sollte. 



    Fazit:


    Aussage des Buches: Es gibt nur gute Amerikaner und heilige Israeli, aber alle Russen sind schlechte Menschen.  


  24. Cover des Buches Das Attentat (ISBN: 9783492306683)
    Daniel Silva

    Das Attentat

     (12)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Claudia Andreatti, Kuratorin der Antikensammlung des Vatikan, war von der Empore des Petersdoms gestürzt. Nicht freiwillig, wie man später feststellen wird. Und eine Leiche im Herzen der von Skandalen erschütterten Katholischen Kirche konnte der Heilige Vater gerade nicht gebrauchen. Dr. Andreatti sollte in geheimer Recherche herausfinden, welche Kunstschätze des Vatikan Beutestücke aus vergangenen Zeiten waren. War sie dabei auf Zusammenhänge gestoßen, die selbst vor geheimen Ermittlungen geheim bleiben sollten?

    Da scheint es wie eine göttliche Fügung zu sein, dass Gabriel Allon, berühmter Restaurator von Altmeistergemälden, israelischer Spion und Auftragskiller im Ruhestand sowie Lebensretter des Heiligen Vaters, gerade im Vatikan zu tun hat. Vom Privatsekretär des Papstes erhält er den Auftrag, den Mord an Claudia Andreatti im Verborgenen aufzuklären.

    Was wie eine einfache Geschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einem rasanten Thriller, der Gabriel Allon erst durch halb Europa treibt und ihn dann schließlich auf und unter den Tempelberg führt, wo es zu dramatischen Ereignissen von enormer Bedeutung für den Nahen Osten und die Welt kommt.

    Diesen inzwischen 12. Band aus der Gabriel-Allon-Reihe kann man auch ohne Kenntnisse der vorangegangenen Allon-Bücher lesen. Er ist packend geschrieben und voller unerwarteter Wendungen, die im dramatischen Ende kulminieren. Obwohl die Handlung natürlich zum größten Teil der Phantasie des Autors entsprungen ist, enthält sie viele Bezüge zu Ereignissen der jüngsten Zeit und zum Wesen des Nahostkonflikts.

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