Bücher mit dem Tag "spitzbergen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spitzbergen" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Magonia (ISBN: 9783453270176)
    M. D. Headley

    Magonia

     (180)
    Aktuelle Rezension von: ariadne
    Mein Book of the Month war im November Magonia, das ich jetzt auch schon gefühlt ewig auf meinem SuB habe. Die ganzen positiven Reviews haben mich echt neugierig gemacht und zum Glück ist diesmal der Hype auch nicht umsonst gewesen.
    Die Vorstellung von Schiffen in den Wolken, die ganze Welt von Magonia und ihre Wesen ist so originell und packend, dass ich es schade fand, dass das Buch nicht noch weiter darauf aufgebaut hat. 

    Aza und Jason waren mir beide sehr sympathisch und ihre Beziehung/Freundschaft auch glaubhaft. Das gefürchtete Love Triangle zeigt sich zwar ganz kurz, konnte aber glücklicherweise umgangen werden.

    Der 2. Teil ist meines Wissens noch nicht auf Deutsch erschienen, was sehr schade ist. Die englischen Rezensionen zum 2. Band fallen auch eher gemischt-negativ aus, bin also noch zögerlich, ob ich weiterlesen werde.
  2. Cover des Buches Insel der blauen Gletscher (ISBN: 9783404171545)
    Christine Kabus

    Insel der blauen Gletscher

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Das Buch spielt in zwei verschiedenen Zeitsträngen. Beide sind ziemlich unterschiedlich und doch fand ich beide interessant und spannend. Während der in der Vergangenheit ziemlich abenteuerlich und aufregend ist, wirkt der aktelle eher realistischerer und hat etwas von einer romantischen Geschichte und Selbstfindung spielt eine große Rolle. Das macht das ganze Buch ziemlich unterhaltsam, vorrausgesetzt man stört sich nicht daran, dass nach jeden Kapitel die Perpektive gewechselt wird.
    Dennoch erfährt man nebenbei viel über Norwegen und das sowohl üver historische Ereignisse, als auch über die aktuelle Kultur und das Land.
    Und auch die Personen finde ich toll. Sie sind sympathisch, wirken echt und ich konnte gut mit ihnen mitfiebern.

    Alles in allem macht das das Buch sehr angenehm zu lesen und trotz der 600 Seiten, war ich ziemlich schnell damit durch und hätte sogar noch weiterlesen können. Das Buch ist nicht nur etwas für Norwegenfans, sondern auch für alle anderen zu empfehlen.

  3. Cover des Buches Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden (ISBN: 9783841440075)
    Emily Barr

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

     (87)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Flora Banks ist 17 Jahre alt, hat aufgrund einer Erkrankung im Alter von zehn Jahren ihr Erinnerungsvermögen verloren und behilft sich mit Notizbüchern, Zetteln und kurzen handschriftlichen Botschaften auf ihrer Hand, um den Alltag zu bewältigen. Als sie den Freund ihrer besten Freundin Paige küsst, setzt eine Veränderung ein. Sie kann sich an Drake und ihren ersten Kuss erinnern. Doch Drake ist abgereist, um ein Studium in Spitzbergen zu beginnen. Als ihre Eltern kurzfristig nach Paris fahren, um Floras kranken Bruder Jacob zu besuchen, nutzt Flora die Gelegenheit der Freiheit und macht sich auf den Weg zu Drake an den Nordpol. 

    "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" klingt nach einer süßen Coming-of-Age-Geschichte, ist allerdings sehr anstrengend zu lesen. Der Roman tritt bis zur Abreise von Flora lange auf der Stelle, da sie sich im Gegensatz zum Leser eben nicht an Dinge aus ihrem Kurzzeitgedächtnis erinnern kann und deshalb fortlaufend Gedanken und Tätigkeiten wiederholt beschrieben werden. Das ist sehr ermüdend zu lesen. 

    Zudem irritiert die Liebesgeschichte, die sich zwischen Flora und Drake anbahnt. Flora ist sehr kindlich und hat aufgrund ihres Erinnerungsverlusts den Verstand einer 10-Jährigen und verhält sich auch so. Sie ist im Alltag völlig hilflos und auf die Unterstützung anderer angewiesen, wobei man sich fragen muss, ob sie nicht bewusst klein gehalten wird. Dass sich ein 19-Jähriger aus dem heiteren Himmel in sie verliebt und gleich sehr deutliche Worte findet, hat mich abgeschreckt und mich das Buch fast zur Seite legen lassen. 

    Eine Wende kommt zwar spät, aber sie kommt und lässt die gesamte Geschichte in einem ganz anderen Licht dastehen. Viele Fragen, die ich hatte, lösten sich damit auf und ließen die etwas märchenhaft beschriebene Handlung doch noch realistisch anmuten. 

    Es ist wider Erwarten eine traurige Familiengeschichte über Schuldgefühle und Verlustängste. Aus Floras Perspektive geschildert, ist sie sehr lange verwirrend und verstörend bis eine Wendung für Klarheit sorgt. Bis dahin ist Durchhaltevermögen verlangt, wobei die positiven Botschaften des Roman, dass einerseits nicht alle Menschen gleich sind, man Toleranz üben muss und auf der anderen Seite sich trauen sollte, mutig seinen eigenen Weg zu gehen, von Anbeginn deutlich zu erkennen sind. 

  4. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  5. Cover des Buches Valhalla (ISBN: 9783426509418)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (124)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee

    >>Nicht alle Deutschen sind Nazis, und nicht alle Nazis sind Deutsche<<

    1944 setzt sich ein Sonderkommando der Nazis in Norwegen ab, um an einem geheimen Projekt zu forschen. Sein Codename: VALHALLA. Jedoch geht das Projekt gründlich schief und seitdem ruht ein brandgefährlicher Virus unter dem ewigen Eis.

    2015. Spitzbergen -der Milliardär Norman Stromberg beauftragt die erfahrene Archäologin Hannah Peters an einer Expedition teilzunehmen bei der eine Ruine unter dem Eis untersucht werden soll. Handelt es sich wirklich um das Sagenumwobene Hyperborea?

    Achtung Spoiler / Meinung:

    Das Buch liest sich richtig gut. Mir gefallen die historischen Informationen und die einfache Sprache die Thomas Thiemeyer benutzt. Auch die Charaktere sind super. Aber ausgerechnet einer meiner Favoriten Viktor Primakov stirbt am Ende?! Nein Nein Nein

    Interessantes: Hannah Peters überlebt die erste Expedition und den Virus nur, weil sie schwanger ist. Das Thema des Chimärismus war ein echtes Highlight. Kann das Buch aufjedenfall empfehlen.

  6. Cover des Buches Eine Frau erlebt die Polarnacht (ISBN: 9783548377315)
    Christiane Ritter

    Eine Frau erlebt die Polarnacht

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Dieses Buch erschien erstmals 1938. Die Autorin berichtet von ihrem Jahr in der Arktis, die sie 1934/1935 aufsuchte, um dort mit ihrem Mann und einem Pelzjäger zu leben. 


    In Anbetracht der Erstveröffentlichung und der davor angetretenen Reise muss man den Mut der Autorin anerkennen. Die Malerin ließ ihr Kind bei der Mutter und reiste zu ihrem Mann nach Spitzbergen. Aufgrund der damaligen Zeit war Ritter eine wahre Abenteurerin.

    Sie berichtet vom dortigen Alltag, den Aufgaben und ihren Erfahrungen. Besonders schön und persönlich fand ich, dass ihrem Buch acht ihrer Aquarelle und 25 ihrer Federzeichnungen hinzugefügt wurden, die das Buch abrunden und sehr bereichert haben- immerhin war Ritter Künstlerin. So dürfen wir als LeserInnen (abseits des Geschriebenen) erfahren, wie sie ihre Zeit dort wahrgenommen hat. 

    Obwohl der Inhalt des Buches sehr alt ist, ist es trotzdem interessant und ausgenommen einiger Punkte tatsächlich zeitlos. Klar, über gewisse Dinge/Ansichten muss man einfach hinwegsehen können und man darf nicht vergessen, dass aus dem Jahr 1934 berichtet wird. Wenn man das jedoch kann, wird man mit einem tollen Bericht belohnt. 

    Christiane Ritter verstarb übrigens im Jahre 2000 im Alter von 103 Jahren. 

    Ich kann dieses Buch allen Abenteurern empfehlen.

    ——


    Zu guter Letzt ein Zitat aus dem Buch:

    >>Daraufhin fragte man mich, was ich tun würde, wenn ein Bär zur Hütte käme, wenn ich allein wäre. „Ich würde ihm ein Schüsserl Honig hinausstellen vor die Tür.“ <<

  7. Cover des Buches In manchen Nächten (ISBN: 9783442746330)
    Monica Kristensen

    In manchen Nächten

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Knut nickte, aber er hatte das Gefühl, dass irgendetwas an der Geschichte nicht stimmte. Er wusste nicht was, vielleicht lag es nur an der Stimmung oder der Körpersprache der drei Russen.«

     

    In Barentsburg, der russischen Enklave auf Spitzbergen, verstarb ein Arbeiter nach einem Sturz in einen Betonmischer. Der norwegische Kommissar Knut Fjeld fliegt vom Festland ein, um den Sachverhalt, der vor Ort als einfacher Arbeitsunfall dargestellt wird, zu untersuchen. Sofort springen Knut diverse Ungereimtheiten ins Auge, ein böser Verdacht wird schnell zur Gewissheit: Dieser Arbeiter verstarb nicht aufgrund eines bedauerlichen Unfalls, sondern er wurde ermordet. Doch weshalb verhalten sich die Russen so merkwürdig? Sie scheinen nicht sehr kooperativ zu sein, wollen sie etwas vertuschen? Oder täuscht der Eindruck und der schlechte Eindruck resultiert aus kulturellen Unterschieden?

     

    Dieser Krimi hatte mich aufgrund des Schauplatzes gereizt. In dieser Beziehung wurde ich auch nicht enttäuscht, die Autorin ist selber Polarforscherin und schaffte es mühelos, ihre Kenntnisse dieser doch sehr speziellen Umgebung in Worte zu fassen. Es gibt sehr viele Infos zu Landschaft und Klima, zu Geschichte und Politik und dazu noch reichlich Details zur russischen Kultur. Dem Krimi zu folgen ist dabei nicht immer ganz einfach. Vor allem zu Beginn fiel mir das schwer, ich musste mich erst einmal einlesen und an für mich ungewöhnliche Namen gewöhnen. Doch dann kam der Moment, als mich auch der Krimi packte und ich die tolle, sehr dichte Atmosphäre genießen konnte.

     

    Auch mit Knut wurde ich nicht von Anfang an warm. Er ist kein Charakter, den ich sofort ins Herz schließen kann, dafür trinkt er schlicht zu viel. Aber nach und nach wurde das besser, denn er wirkt ehrlich. Bei seinen Ermittlungen gerät er in Lebensgefahr und muss so einiges mitmachen. Es bleibt nicht bei dem einen Todesfall und in einer Nebenhandlung geht es außerdem um illegalen Fischfang. Diese Nebenhandlung unterbricht natürlich auch wieder die Mordermittlungen, beim Lesen musste ich mich einige Male ordentlich konzentrieren. Umso mehr konnte ich nachempfinden, wie in der Handlung alles auf Knut einstürzen muss. Der fühlt sich als einzelner Ermittler vor Ort einsam und zeitweise total überfordert. Die Witterung lässt es nicht zu, dass er abreist, er bekommt nur schwer Kontakt zu seiner Dienststelle und er weiß nicht, wem er vertrauen kann. All das führt zu einem geradezu klaustrophobischen Empfinden, das ich beim Lesen mitfühlte.

     

    Die Morde sind recht blutig, irgendwo passt das zu der rauen Umgebung. Die Spannung wird erneut durch die Atmosphäre begünstigt
    »Angst zog in die Siedlung ein, als würde die Polarnacht rund um die Stadt tiefer und dunkler.«
    und durch die Unsicherheit aufgrund der kulturellen Unterschiede
    »Ich an Ihrer Stelle wäre sehr vorsichtig. Sie sind unter fremden Menschen mit einer anderen Kultur. Es gibt vieles, das Sie nicht verstehen.«
     Die Auflösung empfand ich als stimmig, sie verbindet mehrere Handlungsstränge und ließ mich das Buch am Ende zufrieden zuklappen.

     

    Fazit: Spannender und anspruchsvoller Krimi mit toller Atmosphäre.

  8. Cover des Buches Suche (ISBN: 9783442744343)
    Monica Kristensen

    Suche

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Ella, ein Kind, ist verschwunden. Eigentlich kann das nicht sein, nicht auf Spitzbergen, wo nicht mal eben ein Kind verschwinden kann. Und doch ist es passiert, nachdem sie vom Spielen im Freien in der Kita nicht wieder hineinkam. 
    Es ist Februar, der Schnee liegt meterhoch. Hat ihr Vater sie abgeholt, ohne dass einer der Erzieherinnen etwas mitbekommen hat? Aber wo ist er mit ihr hin? Auch der Vater ist nicht auffindbar und das, nachdem er Streit mit Ellas Mutter hatte.
    Hat sie der Unbekannte mitgenommen, der sich in der Nähe der Kita aufhielt, die Kinder beobachtet und ihnen Süßigkeiten gibt?
    Ein Überleben bei der Kälte ist undenkbar. Wo steckt Ella? ...

    Mit Spitzbergen hat die Autorin sich einen Handlungsort ausgesucht, den sie selbst sehr gut kennt. Das Arbeiten in den Kohlebergwerken ist ihr genauso vertraut wie das Leben auf Spitzbergen.
    In all das führt sie den Leser ein und macht ihn damit vertraut.
    Spitzbergen ist kalt und ungemütlich. Im Winter hat man keine Chance, die Sonne zu sehen. Das schlägt einigen Bewohnern aufs Gemüt.

    Die Handlung spielt in verschiedenen Handlungssträngen und machten mir das Lesen nicht einfach. Es brauchte ein Weilchen, bis ich in die Geschichte hineinfand.

    Die Story an sich plätschert ein wenig vor sich hin. Obwohl der rote Faden die Suche nach dem Mädchen Ella ist, ist von gewohnter Ermittlungsarbeit der Polizei nicht wirklich viel zu merken. Auch fehlt ein Spannungsbogen, der den Leser bei der Stange hält.
    Der Ermittler, unter dessen Name die Spitzbergen-Reihe laufen soll, Knut Fjeld, spielt hier eine eher untergeordnete Rolle. 
    Auf dem Cover steht auch nur "Roman", so dass selbst die Autorin bzw. der Verlag es nicht in die Rubrik Krimi einordnen würden.

    Absolut empfehlenswert sind die Beschreibungen von Spitzbergen selbst, detailliert und sehr gut nachzuempfinden. Das ist auch der Grund, warum ich 4 Pfötchen vergebe, denn Spitzbergen war für mich das einzige Interessante an dem Buch, da ich mich bis dahin noch nicht damit beschäftigt hatte und wenig darüber wusste.
    Spitzbergen, ein unwirtlicher Ort, der Geheimnisse hütet und den man sich anhand der Beschreibungen der Autorin sehr gut vorstellen kann.
  9. Cover des Buches Gejagt im Eis (ISBN: 9783710901126)
    Odd Harald Hauge

    Gejagt im Eis

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    "Gefangen in der weißen Hölle" schmettert es einem auf der Buchrückseite entgegen. Die weiße Hölle ist Spitzbergen, das bekanntlich zu Norwegen gehört. Allerdings gewährt der sogenannte Spitzbergen-Vertrag anderen Staaten unbegrenzte Abbaurechte an den Bodenschätzen der Inselgruppe. Das wurde unter anderem von den Sowjets intensiv genutzt. Sie förderten Kohle und errichteten zwei Bergbausiedlungen, von denen eine inzwischen seit 1998 aufgegeben wurde. Sie heißt Pyramiden und ist in ihrem ganzen Sowjetcharme inzwischen eine Touristenattraktion.

    Ohne dass man frieren muss, kann man sich diese Geisterstadt bequem im Netz ansehen. Dort spielen wesentliche Teile dieses Thrillers. Seine Grundlage besteht in der Annahme, dass die bösen Russen nun nach der Krim auch noch Spitzbergen einnehmen wollen. Die CIA ahnt das natürlich und schickt eine als Familie getarnte Dreiertruppe nach Spitzbergen, die bei Martin Moltzau eine Schneemobiltour gebucht hat, die sie just nach Pyramiden bringen soll.

    Dabei geht allerhand schief, und schließlich jagen ein paar durchgeknallte Spezialkräfte der Russen die Truppe durch die "weiße Hölle". Neben dieser etwas seltsamen Grundgeschichte fällt die Darstellung der verschiedenen Spieler durch gehobene Primitivität auf. Die russischen Bösewichte sind äußerst brutal, ihre amerikanischen Gegner selten dämlich, und nur der norwegische Tourenführer ist der wirkliche Held. Schließlich ist der Verfasser dieses James-Bond-Abklatsches Norweger und ähnelt seinem Helden.

    Und was so ein gestählter Norweger ist, den hält nichts auf. Wenn er mit seinem Schneemobil in den eisigen Fjord klatscht, kann er hinterher noch stundenlang durch Eis und Schnee wandern, selbstverständlich auch teilweise ohne Schuhe. Eine recht schwere Wadenverletzung vergrößert dieses Heldentum nur noch.

    Immerhin lernt man in diesem Buch auch etwas zu Spitzbergen, insbesondere zu den Vertrags- und Machtverhältnissen. Nebenbei versucht sich der Autor in spannender Unterhaltung, kommt aber dabei des Öfteren ins Schleudern, weil er in alle Richtungen ziemlich übertreibt.

    Zwischen Spitzbergen und der Krim gibt es gewaltige Unterschiede, die sich nicht nur auf die herrschenden Temperaturen beschränken. Die Idee, dass Russland irgendein Interesse hätte, Spitzbergen auf hinterlistige Weise zu erobern, müsste einen plausiblen Hintergrund haben, sollte man sie ernst nehmen können. Doch den kann auch der Autor nicht vorbringen.

  10. Cover des Buches Dein Ende wird dunkel sein (ISBN: 9783862520213)
    Michelle Paver

    Dein Ende wird dunkel sein

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Galaxytrash

    Eine Reise ins ewige Eis, welches seine Besucher nur stark verändert wiedergibt oder auch ganz für sich behält. Die bekommt auch die junge Forschertruppe mit, als sie für ein das Wetter in der Arktis festhalten wollen, um daraus wissenschaftliche Schlüsse zu ziehen.

    Der ausgesuchte Standort gilt zu Beginn als von Menschen unbesucht und somit Neuland zum erforschen der Truppe, was vor allem dem Protagonisten gefällt.

    Dort angekommen merken die jungen Forscher jedoch schnell, dass sie nicht die ersten Menschen an diesen scheinbar unberührten Ort sind.

    Schließlich bringt der Abriss einer alten Hütte den Ort dazu alte und schreckliche Ergebnisse zum aufleben, was alle Teilnehmer zu spüre bekommen.

    Keiner will sich jedoch die unerklärlichen Vorkommnisse eingestehen, was dazu führt, dass der Protagonist für lange Zeit allein in der neuen Hütte verbringt und sich seinen eigenen Dämonen und dem Geist des Ortes aus der Vergangenheit des Ortes stellen muss.

    Alles im allem eine paktende Geschichte, welche einem die Welt der Arktis und ihre Landschaft näher bringt in Verbindung mit etwas Horror für die Nerven.

  11. Cover des Buches 78° tödliche Breite (ISBN: 9783423219730)
    Hanne H. Kvandal

    78° tödliche Breite

     (9)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Ich bin ein großer Spitzbergen-Fan und allein wegen der Kulisse habe ich diesen Krimi gekauft. Ich hatte noch andere Bücher, die ich auslesen "musste" und freute mich so sehr auf diesen Krimi hier. 

    Das Cover allein weckt in mir das Fernweh -Kriminalgeschichte hin oder her-. Ich kam im Nu in die Geschichte, lernte schnell die zahlreichen Charaktere kennen. Am Ende des Buches sind nochmal die Charaktere aufgelistet, was ich so manches Mal sehr hilfreich fand.

    Alles in allem ist es eine hervorragende Kriminalgeschichte mit all seinen Facetten. Besonders die Beschreibungen zu Spitzbergen haben es mir angetan. Für alle die, denen Spitzbergen bis jetzt fremd war, werden erstaunt über all die Informationen zu diesem nördlichen Eiland sein. Eisbären, Gewehre, Polarnacht, Mitternachtssonne, Polarlichter, die blauen Stunden im Februar, die Geisterstadt Pyramiden etc. Das Lesen glich einem Kurzurlaub auf Spitzbergen. 

    Ich habe mir letztes Jahr einen Krimi gewünscht, der in der Polarnacht spielt. Besser noch, in der Polarnacht auf Spitzbergen. Hatte schon überlegt, ob ich selbst einen schreiben sollte, aber für Kriminalgeschichten fehlt mir eindeutig das Talent 😄 Ich war daher wirklich überglücklich, als ich dieses Buch letztens in der Buchhandlung fand.

  12. Cover des Buches Schmetterlinge im Eis (ISBN: 9783746625072)
    Lennart Ramberg

    Schmetterlinge im Eis

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Readyforbooks
    Habe bei Seite 250 verzweifelt aufgehört, kann es möglich sein, dass ein halbes Buch lang absolut gar nichts passiert?Meine Gedudld war leider am Ende
  13. Cover des Buches Dänen lügen nicht (ISBN: 9783492259163)
    Kristof Magnusson

    Dänen lügen nicht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Sehr gute Geschichten über den Urlaub in Skandinavien.Sehr interressant zu lesen.Wenn man sich mit Skandinavien nicht so auskennt kann man aber unter Umständen ein falsches Bild bekommen.Aber sonst total gut gemacht.
  14. Cover des Buches Strindbergs Stern (ISBN: 9783100905147)
    Jan Wallentin

    Strindbergs Stern

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Neonsonne
    Der Hobbyhöhlentaucher Erik Hall entdeckt bei einem Tauchgang in einem alten abgelegenen überfluteten Minenschacht tief im Innern eine Leiche. Der Tod muss erst vor kurzem eingetreten sein, denn die Leiche scheint unversehrt. Doch der Schein trügt. Neben der Leiche findet er ein mysteriöses Kreuz, das er einsteckt, bevor er die Polizei ruft.. . Der tablettensüchtige Don Titelman ist Praktikant einer ortsansässigen Zeitung und wird zum Tatort geschickt um zu recherchieren. Er ahnt nicht, dass es nicht dabei bleiben wird. Nachdem er sich mit Erik Hall bei ihm zu Hause treffen will, um ihm ein paar Fragen zu stellen, findet Don den Taucher tot auf. Schnell fällt der Verdacht auf ihn. Die Rechtsanwältin Eva Strand bietet ihm ihre Hilfe an. Später erfährt er, dass sie nicht einfach so aus dem Nichts aufgetaucht ist, sondern viel mehr dahinter steckt. Denn alles was er von da an erlebt, ist ein kaltes Abenteuer, für das er fast mit dem Leben bezahlt. Denn auch er wird in Besitz dieses Kreuzes sein und verfolgt werden. Dieses Kreuz, aus einem undefinierbaren Material, soll der Schlüssel zur Unterwelt sein.. . Das glaubte damals auch Heinrich Himmler, Chef der Gestapo und der SS, verantwortlich für die Rassenkontrolle und Konzentrationslager. Er war besessen von germanischen Mythen und Sagen. Überall meinte er, Spuren einer uralten arischen Zivilisation zu erkennen. Er glaubte den Ursprung im versunkenen Atlantis zu wissen. Er trifft auf Karl Maria Wiligut, der behauptete ein Nachfahre des altnordischen Gott Thor zu sein. . Ich würde gern mehr über diese Geschichte erzählen, aber dann verrate ich womöglich zu viel. Außerdem bin ich hin und her gerissen und frage mich, ob es wirklich für 4 Sterne reicht, oder ob 3 Sterne nicht doch zu wenig sind?! Mir fiel die Bewertung bis zum Schluss etwas schwer. Doch jetzt, wo ich das Ende kenne, das mich etwas enttäuscht zurück lässt, reicht es leider doch nur für 3. Es ist ein wirklich gutes Buch und im Großen und Ganzen bin ich sogar überrascht.. . Oft wurde so große Spannung aufgebaut, dass ich einen Lesekick erleben durfte. Aber so schnell wie diese kamen, gingen sie auch wieder fort. Das Buch ist ein Auf und Ab zwischen einer Jagd und unweltlichen Geschehnissen. Fiktion und Realität vermischen sich hier sehr gut miteinander. Eine historische Reise, die das dritte Reich überfliegt und noch weiter in die Vergangenheit vordringt.. . Ein Hauch von Lara Croft. Auf der Suche nach einem verschollenen Artefakt, das magische Kräfte besitzt!
  15. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  16. Cover des Buches Norwegen, Island (ISBN: 3530494526)
    Hans Kunz

    Norwegen, Island

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Solar (ISBN: 9780385533416)
    Ian McEwan

    Solar

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ellen-Dunne
    Wie kann man ein Buch mit so einem schwierigen, feigen, fiesen, opportunistischen, ausbeuterischen, kurz - durch und durch schrecklichen Hauptcharakter und einer vernachlässigbaren Story, die ausschließlich aus Unwahrscheinlichkeiten besteht, nur so genießen? Worum es genau geht? Weiß ich nicht. Ist aber auch egal. Denn der Mann schreibt zum Niederknien, bringt mich zum Lachen und versteht es, ganz tolle Charaktere zu zeichnen. Auch wenn er mir persönlich oft zu ausgewalzte Beschreibungen hat ... vor Mr. McEwan kann ich nur den Hut ziehen.
  18. Cover des Buches Das Spitzbergen-Experiment (ISBN: 9783894052645)
    Hauke Trinks

    Das Spitzbergen-Experiment

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Leben im Eis (ISBN: 9783894054441)
    Hauke Trinks

    Leben im Eis

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis (ISBN: 9783104032061)
    Christoph Ransmayr

    Die Schrecken des Eises und der Finsternis

     (112)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich bin irgendwie ganz zwiegespalten, was dieses Buch angeht: Einerseits finde ich das Thema unglaublich interessant und verschlinge alles Mögliche zu Expeditionen und dem Forschergeist jener Zeit. Es beeindruckt mich wirklich sehr, welche Strapazen Menschen seit jeher auf sich nehmen, um Unbekanntes zu entdecken und zu erforschen. Dies wird im historischen Tagebuch-artigen Teil des Buches über eine Polarexpedition in den 1870er Jahren auch deutlich: Es geht darum, wie die Schiffsbesatzung mit Krankheit, Tod, Mangelernährung und psychischem Druck zu kämpfen hat und wie die Expedition aus wissenschaftlicher Sicht abläuft. Der andere Teil des Buches, ein fiktiver Roman im Hier und Jetzt, soll aufzeigen, wie anders es heutzutage ist. Da will jemand dem früheren Forschergeist nachspüren und merkt, dass die Leute so etwas gar nicht mehr interessiert, ohnehin fast schon alles erforscht ist und die neuen Technologien und Annehmlichkeiten eben auch ein ganz anderes Reise- und Expeditionsverhalten mit sich bringen. Die Idee, die beiden Zeitebenen gegenüberzustellen, um die Unterschiede und Entwicklungen deutlich zu machen, finde ich klasse, aber irgendwie führt der fiktive zweite Teil nicht so richtig zum Ziel... Er plätschert eher vor sich hin, kann den eindringlichen Schilderungen des historischen Teils bei Weitem nicht das Wasser reichen und bleibt beim Leser nicht hängen. Da es nicht so richtig funktionieren will, wäre vielleicht ein reines Tagebuch der Expedition besser gewesen.

  21. Cover des Buches Nordhimmel: Kreuzfahrt nach Island und Spitzbergen. (ISBN: 9783873541160)
  22. Cover des Buches Kinnvika 80° Nord (ISBN: 9783894058203)
    Marie Tieche

    Kinnvika 80° Nord

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Marie Tièche trifft in einer Bar in der Stadt Longyearbyen (Spitzbergen) auf den Forscher Hauke Trinks. Er plant ein Experiment in Kinnvika, welches auf dem nördlichen 80 Breitengrad liegt. Er fragt Marie ob sie ihn begleiten will und Marie sagt ja. Im August 2002 reisen Hauke und Marie nach Kinnvika, um dort für ein Jahr in der Abgeschiedenheit zusammen zu leben und zu forschen. Es wird ein aufregendes Jahr voller Abenteuer. Beide wachsen über sich hinaus und machen in Kinnvika viele wertvolle Erfahrungen. Marie Tièche hat ihr Jahr in Kinnvika ausführlich und spannend beschrieben. Sie entführt den Leser in diese fremde Welt aus Kälte, Eis und Schnee und öffnet uns die Augen für die raue Schönheit dieses entlegene Fleckchen Erde.
  23. Cover des Buches Ins Eis (ISBN: 9783442478880)
    Karen Nieberg

    Ins Eis

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Kristoffer Stolt, der Ehemann von Kirsten stirbt bei einer Wandertour in den Spitzbergen. Damit fängt das Buch an. Fredrik Stolt, der Schwiegervater von Kirsten, möchte in seiner alten Heimat seinen Geburtstag feiern. Dazu hat er seine Familie und Ingrid eingeladen. Keiner kennt Ingrid und alle fragen sich, warum die Ärztin zum Geburtstag und den Touren eingeladen ist. 


    Kirsten stellt sehr schnell fest, dass am Tod ihres Mannes irgendwas nicht stimmt. Auch an der Vergangenheit von ihrem Schwiegervater ist irgendetwas faul. 


    Nachdem es einige Zeit benötigte, bis ich ins Buch kam, konnte ich dann das letzte Badewannenbuch für dieses Jahr auslesen. 


    Die Protas waren gut dargestellt, aber manche blieben mir trotzdem fern. Die meisten der Familienangehörigen fand ich nicht sehr sympathisch. Ich fand sie eiskalt und gierig. Die Landschaft hingegen war sehr gut dargestellt, alleine die Eisbärszene zu Anfang, einfach klasse beschrieben, dazu passt auch wunderbar das Cover. 


    Hätte das Buch nicht immer wieder Längen gehabt, hätte es mich durchaus in seinen Bann ziehen können. Es wurde dann zwar wieder durch die Landschaft und die Fast-Liebesgeschichte (die mir dann zu wenig war, also so ein Epilog am Ende, wo Kirstin dann mit „IHM“ zusammenkommt, hätte mir dann schon gefallen) so weit gerettet, dass ich das Buch ausgelesen habe. 


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Wer sich an den Längen nicht stört ist in diesem Buch sehr gut aufgehoben. Die Landschaftsbeschreibungen, allen voran die Eisbärszene, gefielen mir sehr gut. 3 Sterne und eine Leseempfehlung. (Das Buch kam aus einem öffentlichen Bücherschrank)


  24. Cover des Buches Valhalla (ISBN: B0108C4GAE)
    Thomas Thiemeyer

    Valhalla

     (6)
    Aktuelle Rezension von: tragalibros

    2015 haben Satelliten in Spitzbergen unter einem Eispanzer die Ruinen einer uralten Stadt entdeckt. Wie der umtriebige US-Milliardär Norman Stromberg vermutet, könnte es sich um die schon bei Herodot erwähnte sagenhafte Stadt Hyperborea handeln. Kurzerhand wird die deutsche Archäologin Hannah Peters aus Kambodscha abberufen, um in der Arktis das Phänomen zu untersuchen. Sie weiss nicht, dass 1944 an gleicher Stelle die deutsche Wehrmacht ein Geheimlabor aufgebaut hatte, um biologische Kampfstoffe herzustellen. (Google Books)

    Lange, lange habe ich überlegt, ob ich dieses Buch lesen bzw. hören soll, oder ob ich es lieber bleiben lasse. Warum? Wenn ich Bücher dieses Genres lese, erhoffe ich mir meisten sehr viel, sodass eine recht große Chance besteht, dass es mir an Ende nicht so gefällt, wie erwartet. 
    Aber ich habe mich trotzdem entschieden mir das Hörbuch zu kaufen.

    Es ist absolut nach meinem Geschmack! 

    Kaum wurden mir die ersten Sätze mit der eingängigen und sympatischen Stimme von Dietmar Wunder (Synchronsprecher von Daniel Craig) vorgelesen, hat mich die Geschichte gefangen. 
    Hier kommt alles Gute zusammen: packender Erzählstil, angenehmer Gruselfaktor und eine mystische Geschichte.
    Der Autor hat sich eine actionreiche Handlung ausgedacht, die vergleichbar mit Romanen von Lincoln Child oder Dan Simmons sind und hat somit das Potential, sich als ein neuer Lieblingsautor zu mausern. 

    Thiemeyer vermischt Fiktion und historische Fakten so gekonnt miteinander, dass man wirklich glauben könnte, die Geschichte wäre real. Gelungen ist auch, wie der Autor dem Leser diese nachweislichen geschichtlichen Ereignisse näherbringt. Immer wieder werden in den Gesprächen zwischen den Protagonisten Fakten eingestreut, was dem Ganzen eine realistische Note gibt. Die Grenzen zwischen der Fantasie des Autors und dem Nachweisbaren verschwimmen wunderbar zu einer angenehm gruseligen Handlung. 
    Natürlich kommt auch die Action nicht zu kurz. Die Protagonistin liefert sich mit ihren Freunden einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit und eine unsichtbare Bedrohung. 

    Was ist eigentlich mit den Akteuren? 
    Nun ja. Im vergleich zu anderen Büchern, schneiden die Charaktere nicht so gut ab. Irgendwie blieben mir die Protagonisten zu flach, zu unnahbar und haben mir nicht ganz zugesagt. 

    Ich möchte daher vier von fünf Sternen vergeben. 
    Das Buch kommt mit Spannung, Action und unterschwellig schauerlichen Atmosphäre daher, die mich schnell in ihren Bann gezogen hat. 
    Wer Fan von Büchern wie "Nullpunkt" oder "Eisfieber" ist, kann hier sicher auf seine Kosten kommen. 

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