Bücher mit dem Tag "splatter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "splatter" gekennzeichnet haben.

189 Bücher

  1. Cover des Buches Die Party (ISBN: 9783453439184)
    Jonas Winner

    Die Party

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Lange haben sie sich nicht gesehen,

    doch nun treffen sie auf einer Halloweenparty zusammen.

    Und nur einer kann das Spiel überleben…

     

     

    Zum Inhalt:

    Es ist der 31. Oktober – Halloween: Zehn Jugendfreunde freuen sich auf ein Wiedersehen nach vielen Jahren. Brandon, der elfte im Bund, hat sie alle in einen Glasbungalow geladen, der sich auf einem Felsplateau hoch über dunklen Wäldern erhebt. Auf dieser Party will Brandon die Zeit der achtziger Jahre aufleben lassen – was damit beginnt, dass alle ihre Handys abgeben müssen. Doch als die Freunde begrüßt werden, überschlagen sich die Ereignisse. Aus einem vermeintlichen Schockeffekt wird tödlicher Ernst: Ein Kronleuchter löst sich von der Decke und begräbt den Gastgeber unter sich. Ein tragischer Unfall. Oder? In diesem Moment wird der Gesellschaft klar: Unter ihnen ist ein Killer. Die Party beginnt … ihre letzte Party!

     

    Cover:

    Das Cover ist recht simpel und sagt nicht sonderlich viel aus. Wir sehen hier auf schwarzem Grund einen Briefumschlag, ähnlich einer Einladung, auf der der Titel blutrot prangt. Wer das nun eine Weile auf sich wirken lässt, der kann hier schon ahnen, dass es sich um einen Thriller handelt, jedoch nicht welcher Art.

     

    Eigener Eindruck:
     Was für einige Jugendfreunde als ein schönes Wiedersehen in einem abgelegenen Haus beginnen soll, endet bald im blutigen Ernst, als der Gastgeber unter einem Kronleuchter begraben wird und seinen Freunden die Botschaft hinterlässt, dass nur einer von ihnen das Gelände lebend verlassen wird. Schon bald müssen die übrigen Freunde erkennen, dass es sich bei dieser Nachricht nicht um einen schlechten Scherz handelt, sondern die Sache wortwörtlich todernst ist – spätestens dann, als die ersten Freunde in Fallen tappen die im Haus auf sie lauern. Doch warum sollen sie sterben? Und kann es ein Entrinnen geben? Für die verbliebenen Freunde beginnt ein Kampf ums blanke überleben.

     

    Der Einstieg in die Geschichte klappt recht gut und man kann sich schnell anhand von Zeitblenden in die jeweiligen Charaktere einfinden. Interessant ist auch, dass die Sichtweise in der Geschichte immer zwischen den Charakteren hin und her springt und man so in jedes Köpfchen einmal hineinsehen kann. Dabei erlebt man dann also nicht nur den Überlebenskampf, sondern auch die Geschichte der Freunde, wie sie sich alle gefunden haben, was sie erlebt haben und schlussendlich, was sie auch alle miteinander verbindet. Dabei kommen nicht nur die Freunde als verdächtige Personen in Frage, sondern auch die Haushälterin und der Hausmeister, die ebenfalls ein dunkles Geheimnis verbergen. Soweit so gut. An sich plätscherte die Geschichte inklusive psychischer Abgründe einfach so langhin, aber dann wurde es kurios. Spätestens dann, als der Vater des Gastgebers ins Spiel kam und seine Forschungen. Das war mir dann doch ein bisschen zu abgespaced und abschnittsweise wusste ich dann nicht, ob ich das Buch weiterlesen sollte oder nicht. Effektiv kann man dann resümieren, dass es sich bei den Gegebenheiten um die typischen Missverständnisse handelt – wenn man das als solches bezeichnen will – ohne zu spoilern und dass der ganzen Geschichte schlussendlich eine recht interessante Dramatik nachhängt. Trotzdem konnte mich diese Geschichte aber nicht überzeugen. Es ist ja doch immer wieder das Gleiche – gestorben wird ja zumeist immer gleich in solchen Geschichten. 

     

    Fazit:

    Konnte mich leider gar nicht überzeugen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 2/5

    Logik: 2/5

    Spannung: 2/5

    Emotionen: 2/5

     

     

    Gesamt: 2/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783453439184

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Taschenbuch

    Umfang: 368 Seiten

    Verlag: Heyne

    Erscheinungsdatum: 10.09.2018

     

  2. Cover des Buches Kill Creek (ISBN: 9783453320253)
    Scott Thomas

    Kill Creek

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Papagena

    Die vier Schriftsteller sind klasse, die Charaktere sind dreidimensional und glaubwürdig (bis auf den Internet-Mogul, der das Interview veranstaltet, aber den einen farblosen Protagonisten kann man schon mal verzeihen). Die letzten Bewohner des Hauses sowie der Erbauer liefern alle tollen Stoff für ein spannendes Finale, aber leider wird nichts davon genutzt für ein echtes Horrorfinale. Beide vielversprechenden Storylines verlaufen einfach komplett im Sand, um einem mehrseitigen Splatter-Finale Platz zu machen, der das ganze Flair der Geschichte zunichte macht. Schade um die tollen Charaktere und um die echt guten Ideen, aus denen man so viel hätte machen können!
    Am Ende flackert noch mal ein witziger kleiner Twist auf, aber der konnte dann leider auch nichts mehr retten. Schade, dabei haben sich die ersten zwei Drittel echt super gelesen!

  3. Cover des Buches Kinder des Judas (ISBN: 9783426637685)
    Markus Heitz

    Kinder des Judas

     (687)
    Aktuelle Rezension von: 19gernot-winkler90

    Mit "Kinder des Judas" trifft Markus Heitz genau meinen Vampirgeschmack. Auf der einen Seite richtig schön blutig, wie sich das für Vampirliteratur gehören sollte, auf der anderen Seite historische, intelligente und organisierte Vampire. Das einzige, was etwas stört, ist die im dritten Teil des Buches etwas zu sehr im Vordergrund stehende Lovestory. Aber irgendwie auch ein cleverer Schachzug von Heitz, so wollte er sicherlich das Buch auch für Frauen ansprechender machen. Man muss ja auch auf die Verkaufszahlen achten. Aber da der Ausgang des ganzen versöhnt, sehe ich von einem Punktabzug ab.

  4. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.259)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    Ein forensischer Anthropologe startet als Landarzt einen Neuanfang in einer beschaulichen Gemeinde. Könnte fast nach cozy crime klingen, wäre da nicht eine ordentliche Portion Krabbeltierchen.

    Auch nach mehreren Jahren ist David Hunter noch immer „der Zugezogene“. Weniger überraschend also, dass er skeptisch beäugt wird, nachdem eine Frauenleiche im Wald entdeckt und er häufiger mit der Polizei gesichtet wird. Die Tote war Schriftstellerin und ebenfalls zugezogen – kurz: Eine Außenseiterin. In Kombination mit den Schwanenflügeln, mit denen sie ausstaffiert wurde, handelt es sich um einen ungewöhnlichen Fall für die Polizei und Gerichtsmedizin auf dem Lande. Und so unterstützt David die Ermittlungen, während das Dorf eine ganz eigene Dynamik entwickelt.

    Mir hat 𝐃𝐢𝐞 𝐂𝐡𝐞𝐦𝐢𝐞 𝐝𝐞𝐬 𝐓𝐨𝐝𝐞𝐬 richtig gut gefallen. Der Erzählstil ist für mein Empfinden eher ruhig, gleichzeitig konnte ich mir das Getuschel hinter vorgehaltener Hand sehr gut vorstellen. Ich würde die Spannung als subtil beschreiben, aber für mich muss ein Thriller auch nicht durchgehend von Pauken und Trompeten begleitet werden.

    David Hunter ist eine recht typische Figur, seine eher verschlossene Art hat mir dennoch gut gefallen. Außerdem sind einige Figuren sehr überspitzt dargestellt, z. B. der Priester, der die Chance ergreift, den Aufruhr für seine Ziele zu nutzen. Er passt aber gut in die Landidylle, die sich langsam wandelt.

    Davids Träume waren mir etwas zu viel und die aufkeimende Liebe wird für mein Empfinden eigenwillig geschildert, aber in Kombination mit dem wütenden Mob, habe ich gern mitgefiebert. Außerdem waren die forensischen Aspekte sehr interessant!

    Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen – vor allem, dass nicht immer jede:r gerettet werden kann – wobei das Ende weniger nach meinem Geschmack war.

    Hinweis: Das Buch wurde inzwischen auch verfilmt!

  5. Cover des Buches Der Keller (ISBN: 9783453433519)
    Richard Laymon

    Der Keller

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Der Keller - Richard Laymon
    🌟Meine Rezension
    🛑OHNE SPOILER!🛑
    _________
    Den Inhalt bei Bedarf bitte selbst recherchieren.
    ________
    🌟Schreibstil des Autors / Verständlichkeit :
    Spannung und Adrenalin Pur!! Ich bin von Herrn Laymons Schreibstil dermaßen begeistert, denn er hat mich bereits von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Keine unnötigen Details, sondern pure Fakten, genau so liebe ich es!
    Die Handlung ist super verständlich geschrieben, ich bin immer gut mitgekommen.
    Ab Geschichte 2 hat sich ab und zu ein wenig die Handlung gezogen und Band 3 hat mir leider vom Schreibstil und der gesamten Aufmachung nicht gefallen.
    ________
    🌟Charaktere :
    Einige Charaktere kommen bereits zu Anfang auf den Leser zu, doch sie werden in ihrer Geschichte so gut dargestellt, dass ich sie direkt voneinander unterscheiden konnte.
    Besonders mochte ich die Beziehung zwischen Donna und ihrer Tochter Sandy und die Hintergründe aus deren Vergangenheit. Daher hat mir Band 1 am besten gefallen.
    Die neuen Charaktere aus Band 2 und 3 fand ich alle nicht sonderlich interessant. Sie waren zwar da, aber keiner hat sich richtig in meinen Kopf geschlichen.

    🌟Meine Meinung :

    ✅Positiv :
    1. Richard Laymon schreibt wirklich spannend, sodass ich direkt von Beginn an gefesselt war und kaum aufhören konnte, zu lesen.

    2. Die Kapitel sind recht kurz gehalten, aber generell ist das Buch in kleine Abschnitte eingeteilt, die es ermöglichen, durchaus zwischendurch aufzuhören und hinterher genau zu wissen, wo man stehen geblieben war.

    3. Hier steht wirklich der Horror im Vordergrund, nichts anderes. Ich kenne es von anderen Autoren, dass diese viel Wert auf präzise Darstellungen von der Natur, den Häusern etc. legen und das langweilt mich meistens. Richard Laymon schafft hier eine tolle Mischung, bei der genau das im Vordergrund steht, was der Leser erwartet.

    4. Dieses Buch ist eines der wenigen, die ich zu 100% als „Horror“ betiteln kann. Hier geht es um Sex, Obszönitäten und Mord, sodass mir ab und zu richtig mulmig zumute wurde, es aber dennoch gemocht habe. Die Grausamkeiten, die der Autor beschreibt, habe ich hautnah empfunden.

    5. Alle 3 Geschichten bauen aufeinander auf, sodass Charaktere vom ersten Teil weiterhin auftauchen und die Geschichte somit weiter geht und nicht einfach endet.

    ❌Negativ :
    1. Die erste der drei Geschichten in diesem Band fand ich großartig! Als die zweite Geschichte, oder besser gesagt die Fortsetzung, begonnen hat, habe ich jedoch schnell gemerkt, dass mich diese nicht so fesselt, wie Teil 1 zuvor. Das lag an den Charakteren, mit denen ich nicht warm geworden bin. Mir war keine der Personen besonders sympathisch oder unsympathisch, keiner hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Außerdem hat sich der Fortgang ziemlich gezogen, bis es richtig spannend wurde.

    2. Wenn den Charakteren etwas schlimmes passiert, sagen sie sehr häufig „Mein Gott.“ Da hätte ich mir einige andere Alternativen gewünscht, die die einzelnen Personen besser voneinander abgrenzen.

    3. Die Führung durch das Horrorhaus in Band 3 fand ich unnötig. Dort wird eigentlich nur nochmal all das berichtet, was in den beiden vorherigen Bänden geschrieben wurde. Die Geschichte des Horrorhauses wurde für meinen Geschmack zu häufig angeschnitten. Allgemein war Band 3 für meinen Geschmack eher zäh und langweilig, weil es dort keine wirklich spannenden Szenen mehr gab, sodass ich ab Seite 900 abgebrochen habe.

    4. Einige wenige Fehler schleichen sich durch das Buch. Nicht viele, aber dennoch genug, um sie erwähnen zu können. Dabei handelt es sich um Rechtschreibfehler und einmal wurden Namen vertauscht ( Seite 770 ). Ich achte sehr kleinlich auf Fehler beim Lesen, deshalb muss ich das einfach mit angeben.
    _________
    🌟Abschließende Bewertung / Mein Fazit :
    Ich habe ewig nach gutem Horror gesucht & habe ihn hier gefunden. Es ist das erste Buch, das ich zu 100% als Horror betiteln kann, denn es ist geprägt durch pure grausame Fakten ohne ausschweifende Hintergründe.
    Band 1 überwiegt deutlich in seiner Stärke, Band 2 war auch noch gut, aber Band 3 hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Mit jedem Band hat ein bisschen Spannung abgebaut.

    Von mir gibt es 4 Sterne, größtenteils für den ersten Band! 🌟🌟🌟🌟

  6. Cover des Buches Dark Love (ISBN: 9783492269025)
    Lia Habel

    Dark Love

     (256)
    Aktuelle Rezension von: Taly

    Ich habe dieses Buch innerhalb meines 10tägigen Urlaubs gelesen. Ich konnte das Buch kaum weglegen, da ich es so schön und spannend fande. Ich werde es defintiv noch einmal lesen. 

    Ich liebe solche ZombieRomane und habe die Geschichte nur so in mich aufgesogen. 

  7. Cover des Buches Empire of Storms - Pakt der Diebe (ISBN: 9783453317857)
    Jon Skovron

    Empire of Storms - Pakt der Diebe

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa_fantastische_Buecherwelt

    4,5 Sterne

    + Charaktere, Geschichte
    - Titel

    Dieses Buch ist ein toller Auftakt für die Triologie. Besonders gefallen haben mir die verschiedenen Charaktere und dass nicht nur die Liebe eine Rolle spielt sondern auch Freundschaft und Loyalität. Die Welt an sich ist spannend und die Geschehnisse vor allem in der Stadt haben sich realistisch für diese Welt angefühlt.
    Schön fand ich auch den Verlauf und die Entwicklung der Charaktere über die Zeit zu sehen und so eine bessere Verbindung zu Ihnen aufbauen zu können.
    Das Magiesystem ist spannend, aber auch abstoßend. Einige Szenen sind brutal, weswegen ich das Buch auch als Erwachsenenfantasy sehe.
    Was mich etwas verwirrt hat war der Titel des Buchs. Ich habe eine "reine" Diebesgeschichte bestehend nur aus Dieben als Hauptcharaktere erwartet. Zwar gab es einige Nebenstorys in die Richtung aber eigentlich ist dies ein Roman über Rache, Freundschaft und eine kaputte und korrupte Welt. Auch hatte ich Empire of Storms wohl etwas zu wörtlich verstanden.

    Fazit: Ein toller High Fantasyroman, voller Rache, Diebe, Freundschaft, ein Hauch Liebe, gesellschaftliche Unterschiede und was man bereit ist für sich und seine Lieben zu tun. Ich bin bereit für Band 2.

  8. Cover des Buches Die Familie (ISBN: 9783453676251)
    Richard Laymon

    Die Familie

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Inhalt

    Eine Gruppe Touristen gefangen in einer unterirdischen Höhle ohne Ausgang, während über ihnen das Hotel abfackelt. Der einzige Ausweg, entweder auf die Feuerwehr warten oder selber die Initiative ergreifen. Die Gruppe spaltet sich und während einige eine Mauer einreißen, lassen sie damit den Horror eines lang gehüteten Geheimnisses frei.

    Spannung

    Die Spannung am Anfang lässt etwas zu wüschen übrig und es dauert etwas (jetzt keine 50 Seiten), bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Doch die Spannung, die dann herrscht, ist richtig klasse. Die Autorinnen wissen, wie im im Buch selber zwischen den Kapiteln Cliffhänger einbauen müssen!

    Charaktere

    In die Charaktere kann man sich gut hineinversetzten. Man fühlt mit, bekommt Aggressionen und gefühlte Nervenzusammenbrüche, wenn man das Handeln des Sohnes des Hotelbesitzers liest. Alles ist stimmig und passt. Die Waage zwischen den guten und den nervigen/schlechten Figuren ist sehr gut.

    Meinung

    Das Buch hat mir wirklich gefallen und ziemlich mitgerissen. Allerdings war mir der Einstieg etwas mit zu wenig Spannung. Sie hat sich eher langsam aufgebaut, daher auch einen Stern Abzug. Ich kenne anderes von Laymon, daher bin ich da so "streng". Ansonsten wieder richtig gut. Der Schreibstil ist wie eh und je hervorragend und mitreißend! 

  9. Cover des Buches Arcadia (ISBN: 9783939212850)
    Felix A. Münter

    Arcadia

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Arcadia – Felix A. Münter
    Verlag: Mantikore
    Taschenbuch: 12,95 €
    Ebook: 9,99 €
    ISBN: 978-3-939212-85-0
    Erscheinungsdatum: 26. März 2015
    Genre: Fantasy / Science Fiction
    Seiten: 340
    Inhalt:
    Verborgen im ewigen Eis hat es überlebt…
    Gelockt vom großen Geld und der Aussicht auf die sprichwörtliche Story seines Lebens schließt sich der Journalist Nigel White der Antarktisexpedition des Milliardärs Bailey an, der im ewigen Eis den größten Meteoriten gefunden haben will, den es auf der Erde gibt. Schnell wird deutlich, dass es bei der Expedition nicht um Wissenschaft allein geht, sondern Bailey sich mit der Entdeckung ohne Rücksicht auf Verluste einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern will.
    Als die Gruppe das Mutterschiff Arcadia erreicht beginnt die Expedition aus dem Ruder zu laufen. Etwas Schreckliches hat die Besatzung befallen und es breitet sich rasend schnell aus. Das Vorhaben wird zu einem Horrortrip, auf das Nigel nichts in der Welt hätte vorbereiten können…
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Hier finde ich das Cover wieder so interessant, dass es für mich ein Grund war das Buch lesen zu wollen. Vor allem auch dass es überwiegend in Blau gehalten ist, finde ich persönlich klasse. Ich liebe ja Blau. Es passt auch sehr gut zur Geschichte.
    Zum Buch:
    White ist bereit für sie Story seines Lebens auf Expedition zu gehen, was allerdings schon problematisch anfängt. Er ist Seekrank und das wirklich übel, aber nach 5 Tagen scheint es ihm langsam besser zu gehen. Was tut man nicht alles für Geld? Da kann man auch mal in die Antarktis fahren, vor allem wenn man von einem Milliardär den Auftrag bekommt.
    Doch mit dem was dort geschieht, hat er wohl nicht gerechnet, ich denke sonst hätte er den Auftrag abgelehnt.
    Hier haben wir einen besonderen Thriller, der ein wenig an die alten Filme erinnert. Ich hatte sehr viel Spaß am Lesen, gerade weil die Geschichte so ist wie sie ist.
    Der Schreibstil ist spannend und flüssig und erzählt wird die Geschichte aus der Ich Perspektive. White ist zynisch und ironisch, was hier leider im Laufe der Zeit unter geht. Schade eigentlich denn das fand ich sehr erfrischend. Leider ist man viel zu schnell durch mit dem Buch. Ich hätte gern länger gelesen, aber so ist das ja immer mit guten Büchern.
    Die Charaktere die hier aufeinander treffen, können unterschiedlicher nicht sein. Den Journalisten der sich mehr schlecht als recht über Wasser hält, Bailey ein reicher Mann der zu Größenwahn tendiert und ein Russe. Alle drei gut gewählt und sehr schön erzählt.
    Die Kapitellänge ist gut, hier sind die Kapitel nicht zu lang und nicht zu kurz, für mich genau richtig. Wer mich kennt weiß ich mag keine langen Kapitel, da habe ich immer das Gefühl ich komme nicht vorwärts.
    Kommen wir nun zu dem Punkt weshalb ich einen Stern abziehen muss oder will. Das Ende. Es ist mir zu schnell und plötzlich da. Hier hätte ich mir doch etwas anderes gewünscht. Die ganze Zeit wird ums überleben gekämpft und Schwups ist das ende da. So als ob man nun schnell zum Ende kommen müsste.das fand ich schade.
    Wem das nicht sonderlich stört, dem kann ich das Buch nur empfehlen.
    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Mantikore Verlag für das wirklich gut e Buch
  10. Cover des Buches Cold Storage - Es tötet (ISBN: 9783959673419)
    David Koepp

    Cold Storage - Es tötet

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    In diesem wissenschaftlichen Thriller von David Koepp geht es um eine tödliche Bedrohung durch eine mutierte Pilzart.

    Das Buch fiel mir direkt mit seinem passenden Cover auf. Es wirkt auf dem ersten Blick sehr toxisch und gefährlich und verspricht einem sehr viel Spannung und Action. Und genau das liefert diese tolle Geschichte auch.
    Ich fand den Hauptprotagonisten Roberto sehr stimmig und sympathisch. Ich musste auch ab und zu über die Dialoge schmunzeln, weil diese manchmal sehr amüsant waren.
    Den ersten Ausbruch des Pilzes erleben wir einige Jahre in der Vergangenheit, bis die Geschichte dann in die Gegenwart übergeht.
    Was mir besonders gefallen hat, sind die kurzen Textpassagen, die der Pilz bekommen hat. Wir erfahren hier einiges über das Denken und Handeln dieses Wesens.
    Der Autor David Koepp ist eigentlich ein Drehbuchautor und das merkt man auch. Das Buch lässt einen in einen atemberaubenden Film eintauchen, was dieses Buch zu einem absoluten Pageturner macht.
    Ich selber, habe dieses Buch als Hörbuch gehört, und dass quasi fast am Stück, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

    Ein tolles Buch mit einer spannenden Geschichte, sympathischen Charakteren und einem wichtigen Thema, welches im realen Leben leider gar nicht so abwegig wäre.

  11. Cover des Buches Der Ripper (ISBN: 9783453675810)
    Richard Laymon

    Der Ripper

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London, 1888. In White Chapel treibt Jack the Ripper sein Unwesen. Der sechzehnjährige Trevor Bentley ist eigentlich nur nachts auf den Straßen unterwegs, um seinen Onkel zu suchen, der Polizist ist. Durch Zufall trifft er auf einen Mann, der aufgrund der Tat, bei der Trevor ihn beobachtet, nur der berüchtigte Ripper sein kann. Er erlebt den Mord an Mary Jane Kelley hautnah mit und muss vor dem brutalen Mörder fliehen. Trevor landet auf dem Boot eines amerikanischen Paares und sein Verfolger nutzt die Chance und flieht mit den Dreien als Geiseln über den Atlantik. An der amerikanischen Ostküste nimmt Trevor schließlich die Verfolgung auf, fest entschlossen, den Ripper aufzuhalten.

     

    Die Meinungen zu diesem Buch gehen ja sehr weit auseinander. Richtige Laymon-Fans sind wohl Härteres des Horror-Meisters gewohnt. Ich hatte bisher nur ein Buch von ihm gelesen, irgendwas mit Vampiren und das fand ich stellenweise schon ziemlich ekelig. 

    "Der Ripper" hat mir gut gefallen, auch wenn der Titel etwas irreführend ist und ja auch nicht korrekt aus dem Englischen übersetzt wurde. Mit dem richtig übersetzten Titel würde man vielleicht mit anderen Erwartungen an die Geschichte herangehen und es hätte mehr positive Meinungen gegeben. 

     

    Ich würde sagen, das Ganze ist ein gut erzählter Mix aus Thriller, Abenteuerroman, Western und ein bisschen Horror. Auf jeden Fall ist der Schreibstil flüssig und lebendig, man ist als Leser immer direkt mitten im Geschehen. Auch, weil in der ersten Person aus Sicht von Trevor erzählt wird. Man begleitet ihn von den düsteren Straßen Londons über den Ozean in die Neue Welt und besteht mit ihm zusammen allerlei Abenteuer. 

     

    Trevor fand ich jedenfalls sehr sympathisch. Über seine Gedankengänge musste ich manchmal schmunzeln. 

    Whittle war ebenfalls gut beschrieben, ein echt fieser Charakter, dem das Töten Spaß macht.

     

    Ob Whittle nun tatsächlich der Ripper war? Wer weiß. ;-) Ich denke aber auch nicht, dass Laymon mit seinem Buch diese Frage beantworten wollte. Aber es gibt ja tatsächlich immer wieder Vermutungen, dass Jack the Ripper sich nach Amerika abgesetzt haben könnte, da die Morde nach dem Tod von Mary Jane Kelley aufhörten.  Ein Rätsel, das vermutlich niemals gelöst werden wird.


    Wer für ein paar Stunden einfach nur gut unterhalten werden möchte mit einer fesselnden Geschichte, der liegt mit "Der Ripper" genau richtig. Man darf nur keine durchgehend vor Blut triefende Story erwarten. 

  12. Cover des Buches Die Spur (ISBN: 9783453676466)
    Richard Laymon

    Die Spur

     (48)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Charaktere wurden mir nicht ganz sympathisch. Zudem verwirrte es mich, dass man die ganze Zeit nicht nur von Gillian, sondern auch von Bert und Rick las. Sogar gefühlt mehr als von Gillian. Dieser Handlungsstrang hätte meiner Meinung nach gekürzt werden können. Auch war das Buch an einigen Stellen wirklich sehr brutal. (SPOILER) Zum Beispiel wurde fast eine Seite lang beschrieben, wie ein verrückter, alter Mann, der meint, er müsse andere Leute für ihre „Sünden“ bestrafen, von einer Raubkatze zerfleischt wurde. Und das wirklich im Detail. Man hätte auch einfach schreiben können, dass er zerfleischt wurde. Das hätte für die Handlung vollkommen gereich. (SPOILER ENDE) Auch war es sehr sexuell. (SPOILER) Man las gefühlt hundert Mal wie Rick und Bert miteinander schliefen oder manchmal auch Gillian und Jerry. Und meistens trug auch das rein gar nichts zur Handlung bei. Außer vielleicht an der Stelle, als dann der „Priester“ Angus kam. Zusätzlich frage ich mich, ob diese ganze Sache mit Luke, Jase und Wally notwendig war. Immerhin waren die am Ende harmlos und waren für die weitere Handlung nicht weiter wichtig. Dass Rick und Bert Bonnie und Andrea trafen war dafür für die Handlung nicht soooo unwichtig. Aber auch von denen las man sehr viel, was meiner Meinung nach weggekürzt werden könnte. Klar war es ganz berührend, dass sie das erste Mal miteinander schliefen und direkt danach getötet wurden, aber wichtig war es eigentlich nicht. Generell waren Rick und Bert nur insofern für die Handlung bedeutend, dass sie am Ende Gillian mit Holden und den zwei toten Mädchen, die sie vorher getroffen hatten, fanden und Gillian versorgten. (SPOILER ENDE) Was mir aber gefiel, war, dass es häufig Absätze gab, weshalb ich beim Lesen regelrecht über die Seiten flog.

  13. Cover des Buches Familienmassaker: Festa Extrem (ISBN: B00Y0AIJV8)
    Tim Miller

    Familienmassaker: Festa Extrem

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    *Rezension*

    Titel: Familienmassaker 

    Autor: Tim Miller 

    •••
    Inhalt ( Eigene Worte ):

    Ein Vater geht gemeinsam mit seinen Kindern auf die Jagd. Die Jagd nach Menschen, die sie zuerst foltern und hinterher verspeisen können… 

    •••
    Meine Meinung:
    Was ist das bitte für eine abgef*ckte Sch*iße?
    Mir war schon bewusst, dass Tim Miller sehr brutal schreiben kann, aber mit diesem Buch hat er sich eindeutig selbst übertroffen! Bereits im zweiten Kapitel wurde mir übel und ich hab häufig gedacht „Warum tust du dir dieses ekelhafte Zeug überhaupt an?“ Die Antwort auf diese Frage ist hingegen ganz einfach: Weil ich es liebe! Ich liebe diese verdorbenen, kranken, absurden Ideen und die genauso ekelerregende Umsetzung! Ich liebe es, dass Tim Miller schreibt, was er denkt. Ohne Angst, jemanden zu verstören ( Was er definitiv tut!! ) und ohne jegliche Scham. Er schreibt so detailliert, dass ich am eigenen Körper die beschriebenen Schmerzen spüren konnte. Jede Abtrennung der Gliedmaßen, jeden Blutschwall habe ich hautnah gespürt und genau das mag ich so sehr an diesem Autor und an diesem Buch! Von Anfang bis Ende herrscht purer Sadismus gepaart mit ein wenig detektivischer Arbeit. Somit kommt zu dem ganzen Grauen auch eine richtige Handlung mit Sinn und Verstand dazu.
    Gerade, dass hier auch Kinder zu Tätern werden, macht diese Geschichte für mich wahrscheinlich noch heftiger und abartiger, als sie sowieso schon ist.
    Das Ende fand ich so genial, dass ich mir hier definitiv einen zweiten Band zu wünsche!
    Ich kann abschließend sagen, dass dieses Buch völlig zu Recht in der Extrem-Reihe erschienen ist und eines der wenigen Festa Bücher ist, die mir so einige Male die Übelkeit in den Magen getrieben haben! 

    ❌WARNUNG! Nichts für schwache Nerven oder nervöse Mägen!❌

    •••
    Mein Fazit:
    Für hartgesottene Horrorleser ein wahres Meisterwerk! Es wird mich so schnell nicht loslassen! 

    5 / 5 Sterne 🌟🌟🌟🌟🌟

  14. Cover des Buches Muschelknacker - Extrem (ISBN: B00J6ZR6RU)
    Edward Lee

    Muschelknacker - Extrem

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Muschelknacker -

    Edward Lee und John Pelan 

    ***

    Den Inhalt bitte bei Bedarf selbst recherchieren.

    ***

    Meine Meinung: 

    Dieses Festa Buch ist eines, das ich nicht unbedingt in der Extrem-Reihe haben müsste, denn für meinen Geschmack ist es eher eines der sachteren.
    Zu Beginn lernen wir die beiden Brüder Esau und Enoch kennen, die abgeschottet an einem See leben und dort Menschen foltern und zu Essen zubereiten, welche ihnen in den Weg geraten.
    Zu gleichen Teilen lernen wir die Fischer Ashton und Bob kennen, die mit ihren beiden Freundinnen auf der Suche nach dem wertvollen Muschelknacker-Aal sind und diesen genau an dem See ergattern wollen, wo die oben genannten Brüder leben…

    Sehr verwirrend fand ich direkt die Beschreibungen der vier Männer. Irgendwie sind alle zu gleichen Teilen dick und ungepflegt, was mir die bildliche Vorstellung ziemlich erschwert hat. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Kreativität gewünscht.
    Die Geschichte beginnt sonst sehr angenehm mit einer interessanten Atmosphäre, die direkt zeigt, was den Leser erwartet. Das, was Esau und Enoch tun, ist wirklich krank und heftig, aber ich kann versichern, dass es deutlich schlimmere Beschreibungen in anderen Festa Büchern gibt. Hier geht es viel um Exkremente und Ausscheidungen allgemein, womit ich besser umgehen kann als mit bloßer Folter.
    Es gab keine Stelle, die mich zum „Schlucken“ gebracht hat, alles war für mich noch im Rahmen. Wer also eher auf Splatter, detaillierte Beschreibungen von Folter und Missbrauch steht, sollte sich hier keine zu großen Hoffnungen machen. Für Leser mit schwachen Nerven ist es aber auch nicht empfehlenswert, weil es dennoch Stellen gibt, die den einen oder anderen verstören können.
    Sehr amüsant fand ich die beiden Freundinnen von Ashton und Bob, die haben frischen Wind in die Geschichte gebracht und sie mit ihrer ironischen Art aufgelockert.
    Ansonsten hat sich das letzte Viertel des Buches etwas gezogen. Ich habe vergeblich auf Action gewartet, aber diesbezüglich geschah leider nichts. 

    ***

    Mein Fazit:
    Das Buch empfehle ich allen Einsteigern in die Extrem Reihe, weil es meiner Meinung nach zu den sachteren zählt. Dennoch nichts für schwache Nerven! 

    Ich hätte mir etwas mehr Action und Spannung gewünscht, aber sonst hat mir das Buch ziemlich gut gefallen! 

    Bewertung: 3 / 5 🌟🌟🌟

  15. Cover des Buches Das Hotel (ISBN: 9783453528833)
    Jack Kilborn

    Das Hotel

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Splatter-Fans werden bei Jack Kilborns „Das Hotel“ voll auf ihre Kosten kommen. Das Rushmore Inn entpuppt sich als Spielwiese einer inzestuösen Freak-Familie, die ihre Gäste nach allen Regeln der Kunst leiden lässt. Wer sich an den Roman heranwagt, sollte also einen robusten Magen und Lust auf Splatter ohne Ende haben.

    Diese brutalen Gewaltorgien machen ziemlich Spaß – wenn man so etwas mag –, driften aber bisweilen ins Groteske und an manchen Stellen auch ins Alberne ab. Darunter leidet die Spannung, die im ersten Drittel des Buches noch überzeugen kann, wenn die Charaktere und das Szenario vorgestellt werden.

    Denn eigentlich finden sich interessante Gäste im Hotel ein, mit denen man prima mitfiebern könnte: Deborah ist trotz des Verlusts ihrer Beine eine wehrhafte, selbstbewusste Frau. Die Großmutter der kleinen Familie hat sich im Lauf ihrer Lebens erstaunliche Fähigkeiten angeeignet. Und auch die männlichen Gäste, nämlich der Journalist sowie zwei Männer, die auf der Suche nach einer in der Nähe des Hotels verschwundenen Frau sind, kämpfen mit allen Mitteln um ihr Leben.

    Dass diese vermeintlichen Opfer sich durchaus zu wehren wissen, liest sich erfrischend, aber auch hier schlägt Kilborn über die Stränge und macht aus den Gästen eine kleine Kampfeinheit, die mit nahezu jeder Situation umzugehen weiß. Klar ist es eine schöne Abwechslung zum sonstigen Kanonenfutter im Horrorgenre und macht den Kleinkrieg etwas ausgeglichener. Aber hier und da sind die Kampfkünste doch reichlich übertrieben.

  16. Cover des Buches Das Loch (ISBN: 9783453676268)
    Richard Laymon

    Das Loch

     (147)
    Aktuelle Rezension von: katiandbooks

    Während Pamela von ihrem ehemaligen liebestollen Mitschüler verschleppt und schließlich von einem merkwürdigen Mann gerettet wird, nimmt Student Norman zwei Anhalter mit, die sich als waschechte Psychopathen entpuppen. Sie alle treffen in einem winzigen Nest in der Wüste aufeinander.

    Vor Jahren habe ich mich u.a. dafür entschieden, „Das Loch“ zu kaufen, weil es von einer Rezensentin als der verrückteste, wahnwitzigste und irrste Laymon-Roman von allen bezeichnet wurde. Gut, Empfindungen sind von Leser*in zu Leser*in verschieden, aber so …?

    Obwohl es bisher erst mein vierter Laymon war, kann ich mich der Aussage überhaupt nicht anschließen, im Gegenteil: so handzahm und harmlos wie „Das Loch“ war noch keins. Klar, es gibt wieder haufenweise Bettenakrobatik, Mord und Todschlag, und das alles ist hier und da auch recht eklig, aber irre Wendungen, unfassbare Überraschungen oder Dinge, die einen mit offenem Mund vor dem aufgeklappten Buch sitzen lassen, sucht man hier vergebens. Ich jedenfalls.

    Sehr lange flattern die Seiten ziemlich ruhig vor sich hin, vor allem Pamelas Handlungsstrang, den ich jedoch wesentlich interessanter als den von Norman fand, bei dem zwar die Action größer ist, der Stumpfsinn aber auch. Typisch Laymon ist allerdings jeder zu jeglicher Tages- und Nachtzeit total rallig, was zu großen Teilen zu besagtem Stumpfsinn beiträgt.

    Richtig schlecht ist es eigentlich nie, blöd vielleicht, ja, aber sonst geht’s eigentlich. Der große Wurf ist es aber auch nicht, vor allem nicht, was den Wendungs- und Einfallsreichtum anderer Laymon-Romane angeht.

    Dazu kommt, dass der Klappentext viel zu viel vorweg nimmt und man mit Erwartungen an die Geschichte geht, die sie später nur bedingt erfüllt, bzw. schlicht und einfach massiv gespoilert wird.

    Fazit: Für Laymon-Neulinge kann „Das Loch“ ein ganz netter Einstieg in die Materie sein; Kenner haben schon sehr viel Wahnwitzigeres gelesen. In beidem Fall sollte man jedoch nicht den Klappentext lesen! Von mir gibt es für diese Geschichte 3***.

  17. Cover des Buches Der Wald (ISBN: 9783453435964)
    Richard Laymon

    Der Wald

     (125)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von ihnen auch in der Regel begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Der Wald“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte, da die Bewertungen für dieses Werk ebenfalls ganz gut ausgefallen sind. Meine Erwartungen wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.


    Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schockmoment, teilweise doch recht viele Gewaltszenen und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet, wenn auch nicht immer sympathisch, was ich bei dem Genre allerdings auch nicht zwingend erwarte.

    Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Zwei Familien wollen einen entspannten Campingausflug im Wald machen und treffen dabei auf zwei Hinterwäldler, die sich als Mutter und Sohn entpuppen. Nach einigen Angriffen verflucht die Hinterwäldlerin die beiden Familien, was diese allerdings nicht allzu ernst nehmen. Im Laufe der Geschichte stellt sich jedoch heraus, dass der Fluch tatsächlich real zu sein scheint, da sich immer mehr unglückliche Geschehnisse und Unfälle ereignen. Dazu gibt es die von Laymons üblichen Themen wie Sex oder auch Gewalt, die bei ihm nie zu kurz kommen dürfen.

    Bemerkenswert ist, dass „Der Wald“ sich teilweise wie ein klassischer Independent Horror Movie liest, denn der leider viel zu früh verstorbene Autor beschreibt den angestrebten Campingurlaub zweier Familien sehr detailliert und brutal, sodass man sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen kann. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefällt.


    Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit seinem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und einem interessanten Szenario zu unterhalten. Wer mal wieder Lust auf einen Schmöker mit Horror-Elementen hat und auch gegenüber typischen Horror-Filmen nicht abgeneigt ist, sollte mal einen genaueren Blick auf „Der Wald“ werfen.

  18. Cover des Buches Das Treffen (ISBN: 9783453675438)
    Richard Laymon

    Das Treffen

     (176)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die Charaktere waren in Ordnung, jedoch nicht herausragend, was ich jedoch liebte, war das Setting. Das Hotel mit der Quelle, die sowohl innen als auch außen ein Becken darbot, gefiel mir sehr gut. Auch den Bereich, in dem sich die Türen zu den Duschräumen befinden, mochte ich. Die Kapitel erzählten nicht nur von der Gegenwart, sondern immer wieder auch Vergangenheit der Protagonistinnen. Diese hatte allerdings nicht wirklich etwas mit der aktuellen Geschichte zu tun, weshalb ich sie unnötig fand. Der Anfang dieser Erzählungen – in dem es darum ging, wie die Mädchen sich kennengelernt hatte – war zwar noch ganz nett gewesen, die Geschichten über vorherige Reisen trugen dann aber überhaupt nichts mehr zur eigentlichen Story bei. (SPOILER) Und nun kommen wir zu dem Teil, den ich nicht verstand. Alle der Frauen waren im Schwimmbecken und dann fielen ihrer Kleider herein. Sie schreckten auf, sammelten sie wieder ein und wollten dann sofort von diesem Ort fliehen. Am Auto fiel ihnen jedoch auf, dass der Schlüssel fehlte. Anstatt diesen noch einmal im Becken – wo sie ihn vermuteten und er später auch war – zu suchen, entschlossen sie, das auf den nächsten Morgen zu verschieben, weil sie sich zu sehr fürchteten, noch einmal während der Dunkelheit ins Becken zu steigen. Doch was ist mit dem eben noch so großen Fluchtdrang passiert? Und dann kam noch eine Entscheidung, die ich nicht nachvollziehen konnte. Anstatt im Auto – das sie ohne den Schlüssel zwar nicht starten konnten, aber offen war – oder dem Hotel zu schlafen, trugen sie ihre Sachen in den Wald. Sie begründeten ihr Handeln damit, dass sie Angst hatten, im Hotel könnte noch jemand sein, doch im Wald lebten laut Helens Geschichte ganze mörderische Massen, wovon sie auch wussten. Dennoch fanden sie es dort sicherer. (SPOILER ENDE) Das Ende war in Ordnung, aber auch nichts Besonderes. (SPOILER) Mitfiebern konnte ich bei dem Teil auf der Galerie und am meisten bei Abilenes Flucht, beim Abstechen war ich dann jedoch wieder raus. (SPOILER ENDE) Um noch einmal ein kleines Fazit zu formulieren: Das Setting war wirklich unglaublich toll, über die Story kann ich leider jedoch nicht dasselbe sagen. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite hunderteinundneunzig steht statt „kam“ „kaum“ und auf Seite zweihundertsechzig wurde die Anredeform „Ihnen“ kleingeschrieben. Da ich die deutsche Erstausgabe besitze, kann ich allerdings nicht sagen, ob das mittlerweile geändert wurde.

  19. Cover des Buches Quäl das Fleisch - Extrem (ISBN: B00KF4BLRW)
    Monica J. O'Rourke

    Quäl das Fleisch - Extrem

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Panda0712

    Zwischendurch lese ich sehr gerne auch mal ein Buch aus der Festa Extrem-Reihe - manchmal brauche ich einfach etwas Brutaleres.

    Die Grundidee der Story war interessant, der Schreibstil einfach und oft sehr vulgär.
    Die ersten zwei Drittel der Geschichte waren okay, mir persönlich fehlte hier das gewisse Etwas. Die Szenen waren heftig, mir allerdings zu plump und übertrieben. Vielleicht bin ich in dieser Hinsicht einfach schon abgestumpft.
    Die Tage, die Zoey in Gefangenschaft verbrachte, unterschieden sich zwar inhaltlich voneinander, mir kam es jedoch so vor, als würde sich alles wiederholen.
    Zu den Charakteren konnte ich auch bis zum Schluss keine Bindung aufbauen. Sie blieben blass und ihr Schicksal war mir ehrlich gesagt egal.
    Erst im letzten Drittel nahm die Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte und von da an wurden die Szenen richtig heftig. Das Ende hingegen war sehr vorhersehbar und leider nicht sonderlich zufriedenstellend.

    Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht.
    3/5  Sterne

  20. Cover des Buches Willkommen in Hell, Texas: Festa Extrem (ISBN: B00SQJ8RIY)
    Tim Miller

    Willkommen in Hell, Texas: Festa Extrem

     (49)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Ich liebe Geschichten, die sich in abgelegenen Orten abspielen, daher traf "Willkommen in Hell, Texas" genau meinen Nerv. Schön derbe Kost, die mich sehr gut unterhalten hat. Nur der eine Erzählstrang war mir viel zu absurd.

  21. Cover des Buches Licht aus! (ISBN: 9783865521668)
    Richard Laymon

    Licht aus!

     (92)
    Aktuelle Rezension von: ElLevi

    Nachdem mich Titel von Laymon wie "Der Geist" oder "Der Ripper" ziemlich enttäuscht haben, habe ich zu einem älteren Werk des Horrormeisters gegriffen.
    "Licht aus!" ist eines der wenigen schmalen Bücher von Richard Laymon. Wir lernen direkt unsere Protagonistin Connie kennen, deren Freund ohne sie ins Kino geht. Erstmal ist die Handlung verwirrend, da neben Connie und ihrem Freund Dal noch weitere Personen auftauchen, die scheinbar nichts mit der eigentlichen Handlung zutun haben. Relativ schnell sollte aber klar werden, worauf es hinaus läuft - Laymon eben.
    Generell haben sich, für meinen Geschmack, die sexuellen Handlungen sowie die brutalen Splatterszenen a la Laymon-Manier eher zurück gehalten.

    Fazit: "Licht aus!" ist ein kurzweiliges, spannendes Buch für zwischendurch. Wer noch nichts von Richard Laymon gelesen hat, könnte mit diesem Buch sicher einen tollen Einstieg finden, nicht zuletzt da es dank weniger als 300 Seiten schnell zu lesen ist. Keine hochtrabende Weltliteratur aber das sollte auch vor dem Lesen klar sein. :-)

  22. Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 04

     (38)
    Aktuelle Rezension von: truewordsandpages

    Ich wusste nicht, dass er der einäugige Ghul ist. So etwas Seltenes lasse ich doch keinen anderen fressen lassen. 

    In Band vier dreht sich alles um das geheimnisvolle „Restaurant der Ghule“. Nachdem Ken den Hinweis bekommen hat, dass Liz‘ Tod kein Unfall gewesen sein könnte, möchte er mehr darüber erfahren. Als Gegenleistung für die Informationen soll Ken einen Ghul namens Gourmet nach einem Restaurant der Ghule fragen. Überraschend kooperativ will Shu ihn an diesen Ort mitnehmen doch es sieht nicht danach aus, als würde Ken dort etwas zu essen bekommen.

    Was Band drei an Spannung und Gewalt gefehlt hat, wurde hier wieder wettgemacht. Nicht nur der Gourmet sorgt für Unruhe sondern auch die Gerüchte um Liz Tod. 

    Mit Shu haben wir einen äußerst manipulativen Charakter dazugewonnen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und Ken geschickt um den Finger wickelt. Irgendwie weiß man schon direkt zu Beginn, dass er nichts Gutes im Sinn hat und auch Ken’s Intuition warnt ihn vor dem Gourmet. 

    In diesem Band gibt es einen hohen Anteil an Gewaltszenen und zwischenzeitlich hab ich mich echt gefragt, was denn mit diesen Leuten nicht stimmt, die dort anwesend sind. Ich will ja nicht zu viel verraten aber von einem Besuch im „Restaurant der Ghule“ rate ich dringend ab. 

  23. Cover des Buches NightWhere (ISBN: 9783865522863)
    John Everson

    NightWhere

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Shikkii

    SUPER geile Story die man nicht vorher sieht. Ich war schwer begeistert wie man ekelhaften Horror mit einer guten Geschichte verbinden konnte. Dieses buch schafft es

  24. Cover des Buches Der Totenerwecker (ISBN: 9783865522214)
    Wrath James White

    Der Totenerwecker

     (53)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Also so eine Story habt ihr garantiert noch nicht gelesen, ich bin immer noch komplett baff und kann es kaum glauben. Hier ist definitiv der abartigste Serienkiller aller Zeiten am Werk und seine Methode ist einfach genial. Mit dieser Fähigkeit stehen einem einfach alle Türen offen und es gibt wohl nichts schöneres, wenn man als Mörder nicht immer wieder neue Opfer suchen möchte. Gewalt, Sex und Brutalität erwarten euch hier in einem sehr hohen Ausmaße. Erschütternd und unheimlich schildert der Autor die Geschichte von Sarah, welche von Albträumen heimgesucht wird und schön langsam an ihrem Verstand zweifelt. Sie hat mir richtig leid getan und am liebsten wäre ich ins Buch gesprungen und ihr zur Seite gestanden. Wenn ich allerdings weiter darüber nachdenke, ist es wohl für mein Seelenheil und meine Gesundheit besser, dass dies nicht möglich war. Die Idee hinter dieser Story finde ich einfach nur genial und überaus passend für einen Roman aus der Festa Extrem Reihe. Die Kreatitvität des Autors scheint keine Grenzen zu kennen und er macht das Unmögliche möglich. Ich fühlte mich durchwegs gut unterhalten und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Überraschungen, sowie unerwartete Wendungen stehen an der Tagesordnung und sorgen immer wieder für ,,Das-ist-doch-jetzt-wohl-nicht-wahr-Momente". Die Action, Spannung, sowie die beklemmenden Szenen ziehen einen von der ersten Seite an in ihren Bann und man kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die ganze Geschichte wohl endet.  Das Ende ist relativ offen gehalten, was für mich aber in Ordnung war, da es noch einen Nachfolger gibt. Mich konnte dieses Werk begeistern und für alle Fans des Autors bzw. der Festa Extrem Reihe, kann ich dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen.

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