Bücher mit dem Tag "splitter"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "splitter" gekennzeichnet haben.

74 Bücher

  1. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.734)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  2. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms (ISBN: 9783959918312)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms

     (230)
    Aktuelle Rezension von: miselliesbuchkiste

    Dies war mein erstes Buch der Autorin. Mich fasziniert alles Märchenhafte und so war schnell klar: Das muss ich lesen! Zu Beginn hatte ich leichte Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, weil mir irgendwie Zusammenhänge fehlten, die ich gerne früher gehabt hätte. Mit der Zeit habe ich mich dann aber eingelebt und war sogleich begeistert von den unterschiedlichen Charakteren. Vor allem der dunkle Touch, den dieses Buch hat, hat mir sehr zugesagt. 

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen und führt einen nach und nach immer mehr tief in die Geschichte. 

    Das Cover war für mich gleich ein Eyecatcher und der Grund, das Buch überhaupt erst in die Hand zu nehmen. Aber das ist man ja bereits vom Drachenmond Verlag gewohnt 😉

     

    Mein Fazit:

    Ein unterhaltsamer Auftakt, der in mir den Wunsch geweckt hat, Band 2 sofort im Anschluss zu lesen. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

  3. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783426503720)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (2.188)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Sebastian Fitzeks Romane nehmen ihren Anfang oft mit der Frage „Was wäre, wenn…?“. „Splitter“ entstand, weil er sich fragte, was wäre, wenn wir unsere negativen Erinnerungen aus unserem Gedächtnis löschen könnten. Diese Idee ist gar nicht so futuristisch, denn in den letzten 10, 15 Jahren verzeichnete die neurologische Forschung erstaunliche Fortschritte. Ein Team am MIT entdeckte, dass sich Erlebnisse tiefer ins Nervengewebe des Hirns einbrennen, je traumatischer und schmerzhafter sie sind, weshalb angenommen wird, dass diese besonders starken Verbindungen irgendwann gezielt mit einem pharmakologischen Wirkstoff aufgelöst werden können. Substanzen, die eine vollständige Amnesie auslösen, gibt es bereits. Das Thema ist wirklich spannend; ich verstehe, dass Fitzek daraus einen Thriller konzipierte, obwohl in „Splitter“ natürlich so einiges schiefläuft…

    Eine einzige Sekunde zerstörte Marc Lucas‘ Leben. Eine einzige Sekunde, in der der Reifen platze und Marc das Auto frontal gegen einen Baum lenkte. Er erwachte im Krankenhaus – verletzt, aber am Leben. Seine schwangere Frau Sandra und ihr ungeborenes Kind überlebten den Unfall nicht. Sechs Wochen sind seither vergangen. Unter normalen Umständen würde Marc nie in das Auto eines Fremden steigen. Unglücklicherweise ist Normalität ein Luxus, auf den er keinen Anspruch mehr hat. Der Fremde stellt sich als Professor Bleibtreu vor, der experimentelle Forschung zum menschlichen Gedächtnis betreibt. Der Professor unterbreitet ihm einen verlockenden Vorschlag: Er bietet Marc an, ihn von den traumatischen Erinnerungen an den Unfall zu erlösen. Trotz anfänglicher Skepsis kann Marc der Aussicht auf Vergessen nicht widerstehen und willigt ein. Doch statt eines Neustarts erlebt Marc verstörende Episoden, die ihn an seinem Verstand zweifeln lassen. Verwirrende, schmerzhafte Bilder verfolgen ihn, bis er nicht mehr weiß, was echt und was eingebildet ist. Wird er verrückt – oder versucht sein Gedächtnis, ihm die Wahrheit zu zeigen?

    Das menschliche Gedächtnis ist ein mysteriöser Ort, über den wir noch immer viel zu wenig wissen, trotz aller Fortschritte, die die Wissenschaft vorweisen kann. Wir sind dem Rätsel, wie unser Gedächtnis funktioniert, auf der Spur, aber noch weit entfernt von einer Lösung. Sebastian Fitzeks Thriller „Splitter“ profitiert davon, dass viele Fragen auf diesem Gebiet bisher unbeantwortet sind. Obwohl die meisten Leser_innen wahrscheinlich nicht auf dem neusten Stand der Forschung sind, wirkt das Szenario, in das er seinen Protagonisten Marc Lucas hineinschleudert, plausibel und führt unweigerlich dazu, dass man sich auf Fitzeks Gedankenspiel einlässt. Würde ich meine negativen Erinnerungen löschen lassen, wenn es möglich wäre? Persönlich kann ich diese Frage verneinen, weil ich davon überzeugt bin, dass auch schmerzhafte Erlebnisse zur Ausbildung meiner Identität beitrugen, auf die ich nicht verzichten möchte. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass Marc sich anders entscheidet, womit er eine Kette von Ereignissen auslöst, die Fitzek als Autor sicher einiges abverlangte. Es ist beeindruckend, dass er sich in der erratischen Handlung von „Splitter“ niemals verzettelt. Trotz der vielen perfiden Manöver, die seine Leser_innen absichtlich irritieren, erschüttern und durcheinanderbringen sollen, verliert er die paradoxe Logik, die alle Episoden miteinander verbindet, nie aus den Augen. Ich rechne ihm das hoch an, muss allerdings zugeben, dass ich mich etwas zu lange hingehalten fühlte. Marcs Geschichte gestaltet sich zunehmend verwirrend, präsentiert stetig neue Puzzleteile, die nicht zueinander passen wollen und ist nicht darauf ausgelegt, dass das Publikum dieses Puzzle eigenständig zusammensetzt. Fitzek versucht zu vermeiden, dass jemand das Rätsel vor seiner schockierenden Auflösung knackt. Es frustrierte mich, dass ich deshalb keine Vermutungen entwickeln konnte, was vor sich geht, was wiederum darin resultierte, dass ich ungeduldig wurde und mir nicht mehr die Zeit nahm, den Verlauf der Handlung zu reflektieren. Ich fieberte der großen Enthüllung entgegen, der Weg dorthin erschien mir zweitrangig. Zwar lädt „Splitter“ dazu ein, sich mitreißen zu lassen, doch mein mangelndes Interesse an den Stationen, die Marc durchläuft, war bestimmt kein gewünschter Nebeneffekt. Leider kann ich ebenfalls nicht behaupten, dass mich die schlussendliche Erklärung, was mit Marc geschieht und warum, wirklich überzeugte. Meiner Meinung nach schießt Fitzek zugunsten der Dramatik übers Ziel hinaus, denn ich zweifelte an der Glaubwürdigkeit des Verhaltens der involvierten Figuren. Sie überschreiten Grenzen, die die meisten Menschen vermutlich nicht mal gedanklich verletzen würden. Unabhängig der Umstände konnte ich mir schwer vorstellen, dass sie so weit gehen würden. Ich glaubte Fitzek einfach nicht und das bedeutet, dass er seinen Auftrag als Autor in meinem Fall nicht erfüllte.

    „Splitter“ ist ein flotter Thriller, der die Leser_innen mit einem bizarren Verwirrspiel in Atem hält, bis sie nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Nachdem meine letzte Erfahrung mit Sebastian Fitzek in dem politisch angehauchten „Amokspiel“ eher negativ ausfiel, freut es mich, dass er sich in diesem Buch wieder darauf besinnt, was er kann: psychische Achterbahnfahrten, die die Grenzen zwischen Realität und Wahn aufweichen. Ich denke, hätte er mir in „Splitter“ ermöglicht, selbst auf dem Rätsel von Marcs Geschichte herumzudenken, hätte sich dieser Effekt sogar noch intensiver bemerkbar gemacht. Bedauerlicherweise beansprucht Fitzek die finale Auflösung ganz für sich, wodurch die Lektüre für mich nicht so befriedigend war, wie sie hätte sein können und darüber hinaus von den unrealistischen Bedingungen dieser Auflösung überschattet wurde. Dass ganz normale Menschen zu solch eiskalter Skrupellosigkeit fähig sein sollen – davon konnte Fitzek mich nicht überzeugen.

  4. Cover des Buches Die Schöpfer der Wolken (ISBN: 9783959910989)
    Marie Graßhoff

    Die Schöpfer der Wolken

     (116)
    Aktuelle Rezension von: elvira

    Dieses Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war an manchen Stellen sogar poetisch. Die Idee fand ich grandios. Sowas hatte ich noch nie gehört und war mehr als neugierig. Eigentlich hat Marie die Idee auch gut umgesetzt. Nur an manchen Stellen war es langatmig. Durch diese Seiten musste ich mich auch ein bisschen durchkämpfen. Dann kamen aber wieder Szenen die einfach so toll waren. Deswegen fällt es mir schwer dieses Buch zu bewerten. Die Handlung geht nur sehr langsam voran. Einerseits hat mir das gefallen, andererseits hat es aber nicht viel für die Spannung beigetragen. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Personen erzählt. Leider hat man nicht so viel von Brendan erfahren. Dieses Buch ist definitiv nichts für zwischendurch. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit dafür nehmen. Von mir gibt es drei gute Sterne.

  5. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entzaubert (ISBN: 9783959911320)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entzaubert

     (508)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Achtung!!! enthält Spoiler zu Teil 1

    War ich von Teil 1 schon begeistert, berührte mich Teil 2 noch deutlich mehr.
    zuerst begleiteten wir die Königin und den Hexenmeister auf der Jagd nach den letzten Feen. 5 mussten bereits sterben, nun sollen weitere folgen.
    Im vorliegenden Teil geht es eher weniger um die Jagd nach den weiteren Schwestern, sondern eher um die Geschichte hinter jeder einzelnen. Anders als in den sonstigen Märchen ist hier nicht alles rosarot und mit Glitzer bestäubt. Sondern tiefschwarz und düster, und unfassbar traurig. Man begegnet sehr bösen Kreaturen, welche unfassbares Leid über andere gebracht haben. aber ist jedes Böse auch wirklich böse. Während dieser Lektüre bekam ich so meine Zweifel. Denn dieses typische schwarz/weiß denken ist hier in dieser Geschichte völlig fehl am Platze. Wir treffen auf Feen welche unglaublich schlimmes getan haben, aber ich hatte immer das dringende Bedürfnis sie in den Arm zu nehmen und zu trösten. Den Kindern, welche sie auch nach 1000 Jahren noch sind, zu sagen das alles gut wird. Aber das wird es nicht, nie wieder, für keinen - oder doch?
    Die Autorin versteht es auch hier wieder einen komplett in den Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist wie gewohnt nicht erklärbar, nicht vergleichbar. Ein Gedicht für die Sinne. Die Autorin stürzte mich regelmäßig in Abgründe. Auch hier erlebte ich wieder ein Wechselbad der Gefühle, welche so nicht begreifbar sind.

    In diesem Teil geht es eher wenig um die weitere Jagd, sondern viel spielt auf einer Emotionalen Ebene ab. Viel Selbstfindung. So dass man die verblieben, aber auch die bereits verlorenen Schwestern näher kennen lernt. Sie versteht, und das ganze Gebilde des Königreiches. Zusammenhänge kommen durch, verknüpft mit vielen bekannten Märchen. Die Autorin hat nicht nur ein aufgegriffen, sondern sich bei vielen bekannten und weniger bekannten bedient. Aber auch hier, wie bereits beim Band 1 eher an der düsteren ersten Fassung der grimmschen Märchen. Ein Märchen braucht kein Happy End. Aber ich wünsche es trotzdem jeder einzelnen der Schwestern.

  6. Cover des Buches Spiegelsplitter (ISBN: 9783551300447)
    Ava Reed

    Spiegelsplitter

     (372)
    Aktuelle Rezension von: teufeljani

    Klappentext:

    Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erkennt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt.

    Fazit:

    Eine spannendes Abenteuer beginnt. Die Geschichte wird aus 2  Sichten erzählt, welches es manchmal etwas langweilig macht, so aber beides beleuchtet. Eine geheimnisvolle Kraft erweckt in Caitlin, die sie nicht haben will und auch nicht ganz versteht. Aber sie merkt das es etwas mit Spiegeln zu tun hat, diese ziehen sie Magisch an.

    Das Buch ist ein toller Auftakt in eine magische Welt aber auch in unsere normale Welt. Es ist schön geschrieben und lässt sich dadurch gut lesen.

    Das Buch erhält von mir 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung für jung und Alt.

  7. Cover des Buches Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht (ISBN: 9783846600740)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht

     (517)
    Aktuelle Rezension von: blerta

    Nach dem Cliffhanger vom ersten Teil musste ich einfach direkt weiterlesen und habe mich wieder in Laia, Elias und Helenas Welt gestürzt!

    Um was geht es?
    Elias lässt Schwarzkliff und seine Maske hinter sich, um Laia dabei zu helfen, ihren Bruder aus dem Gefängnis in Kauf retten. Zusammen begeben sie sich auf die Flucht vor dem Imperium - Seite an Seite. Währenddessen ist der Blutgreif, Helena, ihnen auf der Spur und hat den klaren Auftrag vom neuen Imperator, sie zu töten.

    Meine Meinung
    Ich kam sehr schnell wieder in die Geschichte rein - es war ein toller und rasanter Einstieg, der auch direkt an den ersten Band anschloss.

    Was sehr überraschend kam, waren die Kapitel, die aus Helenas Sicht geschrieben worden sind. So hat man die Chance auch in Helenas Innenleben einen Einblick zu erhaschen und kommt hinter ihre Fassade, hinter der sich sehr viel Neues und Erschreckendes befindet. Diese Kapitel waren informativ, störten aber meinen Lesefluss, da ich sie nicht so spannend fand wie die aus Elias' und Laias Sicht. Ich hatte den Eindruck, sie dienten nur dazu, damit man als Leser mitbekam, was gerade im Imperium und mit Marcus passierte. Hier wäre ich lieber überrascht worden, anstatt die geheimen Pläne des Imperiums vorgesagt zu bekommen.

    Während ich beim ersten Band meine Probleme mit Laia hatte, haben sich diese ein wenig gelegt. Ich finde zwar nach wie vor Elias' Kapitel spannender und auch ihn als Charakter mag ich einfach lieber, aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Laia hat eine wahnsinnige Entwicklung durchgemacht und ich bin richtig stolz, dass sie aus sich herausgekommen ist und sich nicht mehr so herumschieben lässt. Wirklich stark von ihr.
    Bei Elias hatte ich ja das Gefühl, nicht allzu viel über ihn zu wissen. Beim zweiten Band aber bekam ich einen tieferen Einblick in seine Gefühlswelt. Ich habe ihn besser kennengelernt. Seine guten, sowie schlechten Seiten, was mich sehr gefreut hat.

    Der Anfang der Geschichte war - wie oben erwähnt - sehr stark. Aber leider wurde ich nicht mitgerissen. Der Titel meiner Rezension deutet schon darauf hin (Auf der Flucht). Auf der Flucht befanden sie sich bis über die Hälfte des gesamten Buches. Und dabei ist auch nicht besonders viel geschehen, sei es zwischenmenschlich oder auf die Geschichte bezogen. Dementsprechend war es sehr langatmig und teils auch langweilig.

    Dafür muss ich sagen, dass ich den Schreibstil von Sabaa Tahir einfach liebe! Sie schreibt so schön - in einem Fluss, den man so gut lesen kann. Sie benutzt schöne Redewendungen und Vergleiche, die einen direkt ins Herz treffen. Einfach einzigartig!

    Die letzten paar Seiten haben dann noch einmal ordentlich reingehauen und Spannung für den nächsten Band aufgebaut, auf den ich wirklich sehr gespannt bin.

    Fazit
    In diesem Band bin ich den Charakteren näher gekommen und habe sie auch besser kennengelernt. Bis auf Helenas Kapitel, die mich manchmal etwas gelangweilt haben und die nicht endend wollende Flucht von Elias und Laia, ist es ein guter Band. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön und flüssig zu lesen.
    Ich werde sofort den nächsten Band lesen.

  8. Cover des Buches Divinitas (ISBN: 9783959910224)
    Asuka Lionera

    Divinitas

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Von den Elfen verachtet und den Menschen gefürchtet hat sich die Halbelfe Fye in die Abgeschiedenheit zurückgezogen. Doch sie wird enttarnt und gefangen genommen und an der Schwelle von Leben und Tod gerät sie in eine uralte Fehde. Wer meint es ehrlich mit ihr – der verfluchte Prinz oder der strahlende Ritter?

     

    Miene Meinung:

    Ich hatte das Buch jetzt schon eine ganze Weile bei mir im Regal stehen und habe es dann jetzt doch endlich gelesen. Ich schreibe diese Rezension jetzt so mit gemischten Gefühlen, weil mir das Buch an sich wirklich gut gefallen hat, mich aber trotzdem eine ganze Reihe an Dingen gestört hat. Ich versuche meine Kritikpunkte mal zusammenzufassen:

    Insgesamt ist für mich zu viel Handlung auf zu wenige Seiten gedrückt. Das hat zwar den Vorteil, dass keine Längen entstehen, das Gegenteil ist der Fall. Mir kommt es beinah so vor, als würde die Geschichte sehr Rasen. Außerdem ist alles ein wenig durchschaubar.

    Was mich ebenfalls ziemlich stört ist der Klappentext, auch wenn man den jetzt nicht unbedingt mit in die Bewertung ziehen sollte. Ich erläutere trotzdem kurz, warum er mich so stört: Natürlich soll durch den Klappentext Spannung erzeugt werden, aber es kommt mir nach lesen des Buches so vor, als passt der Text nicht so richtig zum Buch, und als würde zwei Sätze zutreffen, man sich dann aber beim letzten Satz (bzw. rhethorische Frage) gedacht hat: Okay das ist jetzt ein wenig zu kurz, hängen wir noch was dran. Denn beim Lesen des Buches wird genau drei Seiten nachdem man die zweite der genannten Personen kennengelernt hat klar, mit welchem Namen die Frage beantwortet werden kann. Aber wahrscheinlich rege ich mich gerade zu Unrecht darüber auf und alle anderen fanden den Klappentext super. Ich wollte dennoch kurz meine Meinung darüber kundtun, auch wenn ich das nicht mit in meine Bewertung einfließen lasse.

    Auch die Charaktere finde ich in den Grundzügen toll, allerdings sind ihre Handlungen meiner Meinung nach sprunghaft und unüberlegt, was mich hin und wieder ziemlich irritiert hat.

    Zum Cover noch kurz ein Wort: Das hat mir tatsächlich auch nicht so sehr gefallen. Mir gefällt die Farbzusammenstellung ganz gut, aber die (in Ermangelung eines besseren Wortes nenne ich es jetzt mal) Collage, bestehend aus dem Wolf und Mensch (bzw. Halbelfe) verziert mit etwas Blumenrankenartigem in der Ecke finde ich jetzt nicht überragend, aber naja jedem gefällt ja etwas anderes.

    Außerdem bin ich mir, auch nachdem ich dieses Buch und „Falkenmädchen“, was quasi die Vorgeschichte von „Divinitas“ bildet, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher lesen sollte. Ich habe mit Divinitas angefangen, und halte es auch so herum für richtig, zum einen, weil die Bücher auch in dieser Reihenfolge erschienen sind aber auch, weil man in „Falkenmädchen“ meiner Meinung nach bereits zu viel über den Fluch des Prinzen erfährt.

    Was ich allerdings ziemlich gut fand ist die Idee hinter dem Buch.

    An sich hat mir die Handlung ziemlich gut gefallen, wenn man von dem oben genannten mal absieht. Die Idee des Fluchs und die Unterdrückung der Halbelfen und was eigentlich dahintersteckt fand ich wirklich super, aber ich denke, dass man da mehr hätte draus machen können.


    Der Schreibstil war auch sehr gut zu lesen, und die beiden eben genannten Punkte waren so überwiegend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, weshalb ich „Divinitas“ auch 4 Sterne gebe, trotz aller Kritikpunkte.

  9. Cover des Buches Der Spiegel von Feuer und Eis (ISBN: 9783570305027)
    Alex Morrin

    Der Spiegel von Feuer und Eis

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Luisa0706

    Dieses Buch hat mir wie alle Bücher von Lynn Raven sehr gut gefallen. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. Morgwen und Cassim fand ich super detailliert beschrieben und ich konnte mir die beiden bildlich vorstellen. Auch dass Cassim so eine starke Persönlichkeit ist fand ich super. Alle Hauptcharaktere hatten ziemlich unterschiedliche Persönlichkeiten. Die Geschichte an sich hat mich etwas an Kuss des Kjer von Lynn Raven erinnert was mich aber überhaupt nicht gestört hat.. Wie Detailliert die Autorin die Fantasywelt beschrieben hat fand ich sehr schön. Man konnte sich direkt hineinversetzten. Das Buch fand ich durchgehend spannend und es gab einige (für mich zumindest) unvorhergesehene Wendungen die das Ganze noch spannender gemacht haben. Das Ende fand ich super romantisch. Gerne würde ich mir auch von diesem Buch eine Fortsetzung wünschen. Der Berg meiner Lieblingsbücher hat sich mit Der Spiegel von Feuer und Eis um noch ein Buch von Lynn Raven erhöht.

  10. Cover des Buches Traumsplitter (ISBN: 9783453534162)
    Tanja Heitmann

    Traumsplitter

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Magnus_Bane

    Inhalt: In flirrend heißen Sommernächten beginnt die junge Ella von Gabriel zu träumen. Vom ersten Moment an fühlte sie sich von dem umwerfend charmanten Mann, der plötzlich vor ihrer Tür stand, wie magisch angezogen. Doch dann entdeckt Ella, dass Gabriel tatsächlich den Weg in ihre Träume kennt. Eine gefährliche Gabe mit einem hohen Preis, der sie beide in den Abgrund stürzen könnte. 

    Die Autorin hat mit diesem Buch etwas in mir berührt das es einfach liebt zu träumen. Am liebsten wäre ich mit Ella - unsere Protagonistin - einfach so davongeflogen.

  11. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783453317109)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

     (223)
    Aktuelle Rezension von: DerRob

    Die Geschichte wurde häufig genug erwähnt, als dass ich sie nochmal erzählen muss.

    Erstmal zu dem, was mir sehr gut gefallen hat:

    - Charaktere (sehr tief und viele Entwickungen)

    - Weltenbau (geniale und sehr fantasiereiche Flora und Fauna)

    - Weisheiten (ich liebe Bücher, in denen Weisheiten verarbeitet sind, bei denen man merkt, wie sehr sich der Autor damit auseinandergesetzt hat - also keine plumpen Kalendersprüche. Dieses Buch hatte für mich mehr Aha-Momente als viele der flachen Ratgeber)

    - Kaladin, ein Charakter, den ich gern zum Freund hätte. Was für ein tiefgründiger, toller Mensch. Selten war ich in einem Buch so geflasht von einer Person.


    negativ:

    - zu viel Fantasie für meinen Geschmack (und damit meine ich, dass in dem Buch gefühlt alles anders läuft als in echt. Man hat manchmal das Gefühl, dass das Rad auf Teufel komm raus neu erfunden werden musste. So, wie es mir auch bei Moers immer wieder geht. Manchmal echt faszinierend, manchmal over the top)

    - Die Sprüche am Anfang jeden Kapitels (eigentlich bin ich von so etwas ein totaler Fan, aber hier wirken sie oft zusammenhangslos und möchtegern mysteriös. Sollte das durch die anderen Bücher aufgeklärt werden, ist dieser Punkt natürlich obsolet und ganz im Gegenteil eine tolle Idee, weil Mandats Buch dann nochmal ganz neu lesen kann). Manche Charakter sind mir ebenfalls zu abstrakt und fast schon lächerlich. So auch die Charakter mit meterlangen Wimpern (?????), die sie dann über die Ohren zurückstreichen. Sorry, aber das ist so etwas von den Dingen, die ich absolut Fehl am Platz finde, wenn das Buch nicht witzig oder albern sein soll. Da es davon immer wieder einige Absurditäten gibt, ziehe ich einen Stern ab, auch für manche Passagen der sogenannten Zwischenspiele, die mir die Geschichte nur unnötig in die Länge gezogen haben. Da es am Ende einen Mega- Cliffhanger gibt, werde ich auf jeden Fall weiterlesen. Ich hoffe allerdings, dass es sich weiter an den Charaktern entlanggingest und nicht völlig abdreht. Denn an für sich ist es wirklich spannend. Allerdings noch ein Hinweis: weder Leser_innen, die Bücher wie GoT oder HDR langatmig fanden, noch diejenigen, die von Büchern abgeschreckt werden, die anfangs recht kompliziert wirken, sollten hier zuschlagen, denn gerade der Anfang mit dem Herumpeitschen ist seeeeehr verwirrend.

  12. Cover des Buches Der Pferdeflüsterer (ISBN: 9783746627687)
    Nicholas Evans

    Der Pferdeflüsterer

     (459)
    Aktuelle Rezension von: Nora_von_Berg


    Ich liebe Pferde 𓃗 und gehe regelmäßig mit meiner Tochter reiten. Durch die Kontaktsperre ist nun leider auch der Reiterhof geschlossen. Zur Überbrückung habe ich wieder mein Buch „Der Pferdeflüsterer“ rausgeholt. Sicher kennt ihr es. Es ist einfach wunderbar geschrieben !

    𓃗

    Klappentext: Ein schrecklicher Reitunfall bringt das geordnete Leben der New Yorker Redakteurin Annie und ihrer Familie aus dem Gleichgewicht. Die 14jährige Grace wird dabei schwer verletzt und trägt auch seelisch große Wunden davon. Ihr Pferd Pilgrim überlebt nur knapp, ist völlig verstört und läßt keinen Menschen mehr an sich heran. Annie weiß, daß ihre Tochter nur über das Pferd wieder Anschluß an ein normales Leben und ihre Familie finden kann. Deshalb entschließt sie sich, die Hilfe eines Pferdeflüsterers in Anspruch zu nehmen - jemand, der die verletzte Tierseele heilen kann - und stößt dabei auf Tom Booker. Um den Einzelgänger zu treffen, macht sie sich mit Grace und Pilgrim auf die lange Reise von New York nach Montana, geleitet von der Hoffnung, daß Booker dem Pferd und damit ihrer Tochter helfen wird. Aber was sie dort erleben, verändert nicht nur das Leben ihrer Tochter... 𓃗 

  13. Cover des Buches Seelenlos - Regensilber (ISBN: 9783000541087)
    Juliane Maibach

    Seelenlos - Regensilber

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Bei regensilber handelt es sich um den dritten Teil der Reihe und es war ein Hochgenuss diese Zeilen zu lesen. Nachdem Band 2 mit einem fiesen Cliffhänger endete konnte ich es gar nicht erwarten die Fortsetzung in den Händen zu halten.

    Als Leser ist man direkt wieder in der geheimnisvollen Welt der Autorin gefangen. Insbesondere hervorzuheben ist, das mit jedem Band der Reihe die Phantasiewelt detaillierter wird, sodass man sich als Leser einfach darin verlieren muss. Wer Langeweile sucht irrt hier ziellos umher, denn Spannung ist ein treuer Geselle und lässt in manchen Momenten gefühlt das Herz aussetzen. Auch die Charaktere sind gewachsen, insbesondere auf emotionaler Ebene laden sie den Leser ein beim großen Abenteuer an der Seite zu stehen.

    Fazit
    Juliane Maibach ist eine Autorin, welche wortgewandt den Leser in eine ganz eigene Welt entführt. Mit jeden einzelnen Teil entwickelt sich die Reihe weiter und man merkt spürbar die Liebe zum Detail. 5 von 5 Sternen ❤

  14. Cover des Buches Tod in Neverland (ISBN: 9783800095377)
    Ronald Malfi

    Tod in Neverland

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Serkalow
    Der Autor ist mir durch »Die Treppe im See« und »Little Girls« bekannt. Beides Geschichten, die für mich das verkörpern, was ich unter »Mystery« verstehe.

    An »Tod in Neverland« fällt zunächst einmal auf, dass es einen erheblich größeren Seitenumfang aufweist, als die beiden o.g. Werke.

    Beim Lesen stellte sich schnell noch ein anderer Unterschied heraus.
    In »Die Treppe im See« und in »Little Girls« ließ es der Autor noch sehr langsam angehen, was die mysteriösen Elemente anbelangt.
    Bei »Tod in Neverland« hingegen, zieht Malfi von Anfang an sämtliche Register.
    Vielleicht ist der eine oder andere Leser zunächst etwas verwirrt, denn der Klappentext suggeriert, dass es nur eine Hauptfigur gibt, dabei spielen noch mindestens drei andere Personen sehr entscheidende Rollen. So dass der Wechsel zwischen diesen anfänglich vielleicht für etwas Frust sorgen könnte.

    Wett macht Malfi diesen, von ihm nicht verschuldeten, Umstand, allerdings dadurch, dass es bei allen Protagonisten gleich in die Vollen geht.
    Wäre »Tod in Neverland« ein Film, würde man ihn wohl in das Genre »Haunted Horror« einordnen.
    Allgemeine Atmosphäre, subjektive Wahrnehmungen und psychische Aspekte werden bei Ronald Malfi großgeschrieben und hier ist er ein wahrer Meister des Fachs. Schauerliche Stimmungen, düstere Settings, verwirrende Emotionen und mysteriöse, ja grausige Ereignisse .... das alles schildert er so dermaßen plastisch, dass man sich wirklich in einem derartigen Film wähnt.

    Im Vergleich zu den anderen beiden genannten Werken, baut er diese Atmosphäre allerdings nicht erst langsam auf, um dann mit der Handlung einzusetzen und diese zu steigern. »Tod in Neverland« fängt zügig mit den »Horror/Mystery« Ereignissen an und geht dann atemlos auf dieser Schiene weiter.

    Gekrönt wird das Ganze von einem fulminanten Showdown, der dieses Buch noch etwas mehr aus der »Mystery« hin in die »Horror« Ecke hebt. Denn in diesem Fall ist es ein Anheben.

    »Tod in Neverland« ist düster, schaurig, grauenvoll, spannend, teilweise brutal und tatsächlich ... man mag es nach diesen Adjektiven nicht glauben, ein wunderbares, modernes Märchen.
    Ja, ein Schauermärchen.
    Diesmal (und dies ist der letzte Unterschied, den ich zu den anderen beiden Büchern nennen will), lässt Malfi die Möglichkeit nicht offen, dass alle Ereignisse doch irgendwie real sind. Was für mich die Abgrenzung zwischen Horror und Mystery ist. Bei ersterem überwiegt das fantastische Element. Man muss als Leser einfach bestimmte Dinge ganz grundsätzlich akzeptieren, um die Geschichte in sich schlüssig zu erleben.

    Mystery lässt die Frage offen, ob es jetzt so oder so war/ist.

    Insgesamt ist »Tod in Neverland« eine fast schon klassisch zu nennende »Gothic Novel« im modernen Gewand, die Leser, denen Atmosphäre nicht so wichtig ist, mit einigen Längen vielleicht abschrecken könnte.
    Wer Grusel, der durch Stimmungen, Settings und psychische Tiefe herauf beschworen wird, mag, kommt hier allerdings voll auf seine Kosten.

    Übrigens habe ich vor kurzem die Netflix-Serie: »The Haunting of Hill House« gesehen. Ich würde mal sagen, wer die gut fand, sollte zu »Tod in Neverland« greifen und umgekehrt. (Ich fand sie grandios, bin aber zu faul eine Rezension zu einer TV-Serie zu schreiben.)

    Aus diesem Grund:

    5 Sterne für einen feinen Mystery-Roman.
  15. Cover des Buches Der Herr des Wüstenplaneten (ISBN: 9783453319547)
    Frank Herbert

    Der Herr des Wüstenplaneten

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71

    Frank Herbert hat die Hauptfigur Paul Atreides im zweiten Band des Wüstenplanet-Zyklus mutig weiterentwickelt. Wir haben es nun mit einem von Selbstzweifeln geplagten Antihelden zu tun, dem die negativen Folgen seiner Herrschaft als Imperator und religiöse Galionsfigur nach und nach bewusst werden. Die politischen Intrigen sind sehr spannend geschildert und darüber hinaus regt der Roman auch zum Nachdenken über die Funktion von Recht und Gesetz sowie das Wirken von Religion im Allgemeinen an. Definitiv mehr als reine Unterhaltungsliteratur...

  16. Cover des Buches Das Erbe der Macht - Opfergang (ISBN: 9783958342620)
    Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Opfergang

     (107)
    Aktuelle Rezension von: meggies_fussnoten

    Jen nimmt sich eine Auszeit in London, um sich darüber klar zu werden, wie nun alles weitergeht. Dabei trifft sie auf Dylan, einen Nimag (Nichtmagier), der als Chirurg arbeitet. Ohne darüber nachzudenken, fängt sie eine Affäre mit ihm an, auch wenn sie weiß, dass dies nur von kurzer Dauer sein wird. Doch merkt sie, dass ihr dies gut tut und sie so abschalten kann.

    Währenddessen vertieft sich Alex in den Recherchen und hilft den Lichtkämpfern, herauszufinden, wie die Schattenfrau aufgehalten werden und vor allem, wie man den entführten Leonardo da Vinci befreien kann.

    Als Jen wieder ins Castillo zurückkehrt, begeben sie, Alex und Kevin sich nach Frankreich, um dort die Spuren eines ehemaligen Sehers zu verfolgen.

    Chloe, Chris und Kleopatra reisen nach Ägypten. Dort soll es Hinweise auf den dritten verschollenen Splitter geben.

     

    Natürlich ist klar, dass die beiden Gruppen da nicht einfach hin spazieren, ihre Informationen erhalten und wohlbehalten wieder nach Hause kommen. Der Autor hält so einiges für sie parat. 

     

    Jen, Alex und Kevin finden das Haus des Sehers und treffen dort auf dessen Sohn, der gerade dabei ist, die Hinterlassenschaften seines verstorbenen Vaters durchzugehen. Er lässt die drei Lichtkämpfer ohne größere Nachfrage helfen, was mir ja schon seltsam vorkam. Die Vermutung, das irgendetwas nicht stimmt, wurde dann auch bestätigt und ich war wieder überrascht, was der Autor sich hat einfallen lassen, damit es ja nicht langweilig wird.

     

    Auch das Trio in Ägypten bekommt es mit einigen Gefahren zu tun. Herrlich finde ich dabei Kleopatra, die als Unsterbliche im Körper einer 16jährigen zurückkam. Sie befindet sich seit Jahrhunderten in der Pubertät und ist frech, laut und spielt mit ihren Reizen. Sie weiß genau, dass sie eine Schönheit ist und nutzt dies schamlos aus. 

     

    Durch ihr Verhalten verdreht sie so einigen den Kopf. Alex ist so einer und während der Reise nach Ägypten ist es auch Chris, der ihrem Charme verfällt. Chloe bringt dies sichtlich zur Weißglut, weil Chris so auch ihre Mission gefährdet.

     

    Doch wenn es Schlag auf Schlag kommt, ist Kleopatra nicht zu halten und setzt sich für ihre Freunde ein.

     

    Die verschiedenen Settings, die der Autor sich immer wieder einfallen lässt, finde ich spannend. Wir waren schon in Indien, London, Spanien und nun Frankreich und Ägypten. Ich bin neugierig, wo es uns noch hinverschlägt.

     

    Diese Setting-Wechsel bringen aber auch Vorteile. So kann der Autor auch die jeweilige Kultur mit ins Spiel bringen. Kleopatra nun nach Ägypten zu schicken, war taktisch sehr klug. Sie kennt die Begebenheiten und weiß, sich gegen evtl. Gefahren zu wehren. 

     

    Über allem schwebt der Verlust von Leonardo da Vinci, der von den Schattenkämpfern entführt wurde. Johanna befürchtet, dass er - nach eingehender Befragung und Folterung - getötet werden könnte und arbeitet mit Feuereifer daran, eine Lösung zu finden. 

     

    Man merkt, es bleibt spannend und im Moment auch etwas aussichtslos für unsere Lichtkämpfer. Mit jedem Schritt, den sie nach vorne machen, werden sie aber auch gleichzeitig wieder zwei nach hinten katapultiert.

     

    Es bleibt die Hoffnung darauf, herauszufinden, was es mit den Unterlagen von Mark auf sich hat, die er vor allem Jen hinterlassen hat. Ein geheimnisvoller Schlüssel muss gefunden werden, wobei jedoch keiner Ahnung hat, um was es sich genau dabei handelt.

     

    Es bleibt also spannend.

     

    In den Rezensionen zu den Vorbänden hatte ich noch gesagt, dass alles sehr schnell vonstatten geht und durch viel Action und kurzgehaltenen Erklärungen kaum Ruhepausen vorhanden sind. Diesmal entschleunigt der Autor etwas, was allein schon mit der Auszeit von Jen anfängt. Diese kleine Pause hat gutgetan, doch freue ich mich wieder auf rasantere Teile.

     

    Meggies Fussnote:

    Kleine Fortschritte im so großen Puzzle.

  17. Cover des Buches Der Spiegel von Feuer und Eis (ISBN: 9783570307786)
    Lynn Raven

    Der Spiegel von Feuer und Eis

     (178)
    Aktuelle Rezension von: GioiaC

    Ich muss zuallererst sagen, dass ich mich am Anfang dieses Buches wirklich schwer getan hatte. Ich meine, ich lese ja wirklich gerne Fantasy Bücher, in denen gerne Mal eine magische Kraft oder ein Ungeheuer auftauchen darf. Doch, sprechende, menschliche Tiere? Das war für meinen Geschmack irgendwie zu viel und ich hatte nach den ersten Kapiteln schon mit dem Gedanken gespielt das Buch nicht zu lesen. Ich bin jedoch wirklich froh, dass ich das nicht getan habe und dabei geblieben bin, denn das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

    Die Charaktere sind wie eigentlich immer in Ravens Büchern total tiefsinnig, was ich wirklich liebe. Es gibt für mich nichts schlimmeres, wie wenn die Charaktere einfach überhaupt keine eigene Identität haben und ich nicht mit ihnen warm werde. Das ruiniert meistens das gesamte Buch. Doch hier haben sie mir besonders gut gefallen. Anders als zum Beispiel in "Der Kuss des Kjer" oder "Die Blutbruat" war Cassim hier keines wegs naiv oder stur, sie war tolerant und gutherzig, hat Entscheidungen so getroffen wie sie es für richtig hielt und hatte dabei immer einen guten moralischen Kompass. Sie war mutig und Fremden gegenüber gutgläubig, bis diese ihr einen Grund lieferten es nicht zu sein. Sie war einfach stimmig und ich mochte sie wirklich sehr. Jornas hingegen mochte ich von Anfang an nicht, doch auch er hat perfekt in seine Rollen gepasst. Dann wäre da noch Morgwen...Er war natürlich wie alle männlichen Charaktere aus Ravens Büchern wieder einfach toll. Vielleicht nicht so toll wie Joachín, an den kommt keiner mehr so schnell ran, doch auch Morgwen war wieder der grimmige, stille und sture Fremde auf den man sich im Notfall immer verlassen konnte.

    Die Story war wirklich spannend bis zum Schluss, denn auch wenn man mitgefiebert und mitgerätselt hat, was denn nun wirklich alles dahinter steckt, konnte man es nie zu 100% sagen und das machte das ganze so gut. Es gab viele Überraschungen und Wendungen und mal wieder jede Menge Action. Dieses Mal haben wir sogar mittendrin einen Kuss, was in Ravens anderen Büchern ja immer für das Ende aufgehoben wird und das hat mir wirklich gefallen, auch wenn es davon auch hier wieder ruhig mehr hätte geben dürfen. 

    Alles in allem war "Der Spiegel von Feuer und Eis" also wieder ein wunderbar gelungenes Buch von Lynn Raven und auch wenn ich Anfangs so meine Startschwierigkeiten hatte, hat es sich wirklich gelohnt das Buch zu lesen und ich konnte es nachdem ich in die Geschichte gefunden hatte nicht mehr aus der Hand legen, ohne zu wissen, was denn nun wirklich hinter dem geheimnissvollen Fremden und diesem Spiegel steckte. Das Buch bekommt von mir 4 - 4,5 Sterne, diesen kleinen Abzug einfach, weil ich ein bisschen mehr Romatik vermisst hatte, doch ansonsten war es wieder wirklich gut und verdient eine Leseempfehlung von mir.

  18. Cover des Buches Splitter (ISBN: 9783785742099)
    Sebastian Fitzek

    Splitter

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Wieder einmal beginnt Sebastian Fitzeks Geschichte mit einer ebenso spannenden wie interessanten Ausgangsbasis: Nach einer privaten Tragödie lässt sich Marc Lucas auf ein Experiment zur Gedankenmanipulation ein. Doch etwas geht schief und plötzlich weiß er nicht mehr genau, ob sein bisher gekanntes Leben überhaupt real ist. Keiner scheint ihn mehr zu kennen, an seiner Wohnung sind die Schlösser und das Türschild ausgewechselt und an seinem Handy meldet sich eine fremde Person, die behauptet, er zu sein. Irritiert beginnt Marc nachzuforschen und gerät dadurch von einer bizarren Situation in die nächste. Doch nicht nur der Protagonist, auch der Leser wird immer weiter verwirrt, bis am Ende keiner mehr so recht zu wissen scheint, was wie zusammenhängt und was nicht. Mir persönlich war der Mittelteil entschieden zu verworren. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass selbst der Autor irgendwann den roten Faden verloren hatte und sich nur noch von Cliffhanger zu Cliffhanger hangelte. Da konnte auch die Anspielung auf Fitzeks „Augensammler“ nicht viel wettmachen. Das Ende von „Splitter“ ist natürlich überraschend und stellt wieder einmal infrage. Nichts anderes hatte ich aber von einem Roman wie diesem erwartet.
  19. Cover des Buches Die Göttliche Komodie (ISBN: 9783868693119)
    Olivier Peru

    Die Göttliche Komodie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: nyancore
    Genialer Comic! Auch wenn man am Anfang denkt "Das wird doch bestimmt ein billiger Abklatsch von "The Walking Dead"!" Dieses Argument zieht nicht mehr. Man kann nicht zu jedem Zombie Comic oder Story sagen ääehm, das ist ja nur ne Kopie von TWD! Zombies - Die göttliche Komödie Teil 1 hat seinen eigenen Charm! Hier gibt es keine größere Gruppe die Versuchen zu überleben (ok am Anfang schon aber lest selbst) sondern es gibt nur Sam und Josh, einen Jungen den er findet und sich seiner Befürwortet. Deren Story zu lesen ist sehr angenehm, wie man es für eine Endzeitstory eben kennt. Und über den Zeichenstil kann man auch nicht meckern. Ist realistisch gehalten, keine Übertreibungen vorhanden. Das Ende von diesem Band ist sehr genial und ich hätte nicht damit gerechnet! Erinnert mich hier wirklich ein wenig an TWD aber ich finde das nicht so tragisch. Ich freue mich schon auf Band 2.
  20. Cover des Buches Extraterrestrial - Die Ankunft (ISBN: 9783945493991)
    Larry Niven

    Extraterrestrial - Die Ankunft

     (13)
    Aktuelle Rezension von: einz1975
    Das Leben in der Zukunft, scheint nicht nur auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten stattzufinden, so zumindest in der Theorie von Larry Niven und Jerry Pournelle. Über die Zeit entstand ein regelrechtes Imperium und wo wir schon dabei sind, ja, es klingt nach Rom und mehr als eine Anspielung auf diese Zeit werdet ihr im Lauf der Geschichte entdecken. Ein Krieg nach dem anderen brachte die Menschen dahin, wo sie jetzt sind und dank des Alderson-Antriebs, ist das Reisen zwischen den Sternen kein Problem mehr. Im Jahr 3017 wurde ein fremdes Raumschiff entdeckt. Ein Schiff der Menschen macht sich auf den Weg um herauszufinden, um was es sich handelt. Ja, es ist ein Außerirdischer, jedoch wird er durch einen Zwischenfall getötet.

    Immerhin finden die Menschen heraus woher er kam und auch sein Aussehen können sie recht gut nachempfinden. Die große Überraschung bleibt dabei leider aus. Es handelt sich um eine humanoide Form und lediglich die Größe, Arme, Gesicht sind etwas anders als in unserem Spiegelbild. Schon schade, dass die beiden Autoren hier nicht weiter ausgeholt haben. Zwei Schiffe der Menschen nehmen nun das Abenteuer auf und begeben sich zu dem Ursprungsort der Kapsel. Keiner weiß was sie hier finden werden und als der erste echte Kontakt hergestellt wird, war ich wieder etwas enttäuscht, denn irgendwie kippt der Roman und kann die Spannung vom Anfang definitiv nicht mehr aufrechthalten. Die Aliens und ihre Gesellschaft, werden auf den kommenden Seiten grundlegend auseinandergenommen.

    Es gibt zwar ein Geheimnis, welches auch einige Opfer auf der Seite der Menschen fordert, aber so wirklich Spannung kommt leider erst am Ende wieder auf. Die Verhandlungen zwischen den beiden Völkern werden beiderseitig strategisch geführt, jedoch finden sie ein seltsames Ende. Genauso ergeht es zum Teil auch dem Leser. An einigen Stellen bleibt man kleben und lässt sich gekonnt berieseln wie das außerirdische Volk lebt und technisch sich von uns Menschen unterscheidet. Auf der anderen Seite schleppt man sich über einige Seiten hinweg, auf den zu wenig passiert und man gefühlt nicht weiterkommt. Interessant sind dennoch die Analogien zwischen diesen beiden kriegerischen Lebewesen, die Verhandlungen, die Intrigen und das astronomische Grundwissen.

    Gerade beim letztgenannten kann man sich anschaulich vorstellen, wie diese riesigen Raumschiffe sich zwischen den Sternen bewegen. Da dieses Buch aus den 70er Jahren stammt, fühlt man manchmal auch wie im Kalten Krieg, welcher diesmal eben nur in den Weiten des Alls stattfindet. Die Splitter, so werden die Aliens genannt, könnten eigentlich so viel mehr sein. Denn wenn man schon in seinem Sternensystem gefangen ist, ein Spezialist im Verhandeln, warum dann mit so wenig Strategie um mehr kämpfen? Genau hier entstehen meiner Meinung nach zu viele Fragen. Der Planet selbst ähnelt erstaunlich stark der Erde, was die Sci-Fi-Vorstellung des Lesers nachhaltend schmälert.

    Fazit:
    Dank neuer deutscher Übersetzung, kann man das Science-Fiction-Epos „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) aus dem Jahr 1974 noch einmal neu entdecken. Mit Spannung erlebt man die Entdeckung eines fremden außerirdischen Volkes. Erst für friedlich befunden, entpuppt sich die Rasse als die größte Herausforderung für die Menschheit. Einige Charaktere der Geschichte gehen über die Seiten leider verloren und die anfänglich hohe Spannung, hält leider nicht bis zum Ende an. Vieles von den Splittern/Aliens erinnert zu deutlich an den Menschen, egal ob in Form oder auch Tat. Hier fehlen oft neue Reize für die Vorstellungskraft und doch gibt es kleine Highlights, welche den Leser bis zum Ende des Romans kommen lassen. Nichts für den, der ein schnelles Abenteuer sucht.

    Matthias Göbel

    Autor: Larry Niven, Jerry Pournelle
    Übersetzung: Jan Enseling
    Broschur: 754 Seiten
    Verlag: Mantikore Verlag
    Sprache: Deutsch
    Erscheinungsdatum: 16.08.2017
    ISBN: 978-3-945493-99-1
  21. Cover des Buches Ishanti (ISBN: 9783939823230)
    Didier Crisse

    Ishanti

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Driver for the Dead (ISBN: 9783868695069)
    Leonardo Manco

    Driver for the Dead

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Mueli77
    Alabaster Graves ist ein Fahrer. Doch Alabaster Graves ist kein normaler Fahrer. Er ist ein Fahrer für die Toten, der Fahrer eines Leichenwagens. Aber Alabasters Job geht noch ein bisschen weiter, denn er ist ein Fahrer für die besonderen Fälle. Im Auftrag des Beerdigungsinstitutes Delacroix in New Orleans, Louisiana fährt Alabaster Geister, Dämonen, Vampire, Werwölfe und vieles mehr um sie sicher zu ihrer letzten Ruhestätte zu begleiten. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er für die Überführung des Heilers Moses Freeman angefordert wird. Der Job scheint lukrativ und anfangs auch ziemlich simpel zu sein. Selbst die Tatsache, dass Moses’ Enkeltochter ihn bei der Überführung begleiten soll, ist noch kein wirkliches Problem. Und das, obwohl Alabaster mit den Lebenden nicht so wirklich klarkommt. Das eigentliche Problem taucht erst auf, als ein untoter Nekromant Jagd auf die Körperteile begabter Medien macht. Darunter auch auf das Herz von Moses Freeman … Was erwartet man von einem Comic der in New Orleans spielt und von einem Leichenwagenfahrer handelt? Hoodoo? Hexen? Sklaven? Sümpfe? Magie? Untote? Alles was man so an Südstaatenklischees erwarten würde, also? Und was bekommt man als Käufer von Driver for the Dead? Genau das. Eingebettet in einer faszinierenden und manchmal unglaublichen Geschichte mit einfach atemberaubenden Bildern. Doch gehen wir es langsam an. Wenn man den Band durchblättert, fällt einem als Erstes die düstere Gestaltung auf. Nicht nur die Bilder an sich, sondern auch die Panels, welche schwarz umrandet sind. Dadurch gewinnen Licht- und Leuchteffekte innerhalb der Panels noch mehr an Relevanz. Dann die Bilder. Keine Tusche sondern gleich kolorierte Bleistiftzeichnungen. Dadurch verschwimmen die Kontraste ein wenig, was wiederum der Geschichte unglaublich gut tut. Die Figuren wirken sehr vertraut, was wohl auch daran liegt, dass sie prominenten Schauspielern ähnlich sehen. Moses Freeman sieht aus wie eine Mischung aus Sidney Poitier und Morgan Freeman. Alabaster Graves sieht ein wenig aus wie Keanu Reeves in Constantine nur cooler. Fast schon wie eine Mischung aus Keanu Reeves und Thomas Jane. Moses’ Enkeltochter Marissa hat ein wenig Ähnlichkeit mit Alicia Keys. Und das sind nicht die einzigen Beispiele. Es ist fast schon so, als hätten Autor und Zeichner für diese Geschichte schon Hintergedanken gehabt, was eine mögliche Verfilmung betrifft. Quentin Tarantino, Dan Aykroyd immer wieder tauchen bekannte Gesichter auf. Das hat natürlich den Vorteil es keine wirkliche Gewöhnung an die Figuren bedarf, da sie einem fast schon bekannt vorkommen. Auch die Gestik und Mimik ist an besagte Originale angelehnt. Doch dies ist nicht die einzige Sache die einem das „Einleben“ erleichtert. Die Geschichte ist flüssig und dynamisch geschrieben, ohne dabei gehetzt zu wirken. Alles baut wunderbar aufeinander auf und ergänzt sich gegenseitig. Schon nach wenigen Seiten versinkt man in einer fantastischen und teilweise fast schon tragischen Geschichte, die einen einfach nicht mehr loslässt, bevor man die letzte Seite passiert hat. Der Autor, John Heffernan, hat also meines Erachtens nach alles richtig gemacht, um mich als Leser in den Bann zu ziehen. Emotionale und einfühlsame Figuren, ein interessantes und faszinierendes Setting und das alles in einer mitreisenden Geschichte. Nicht unbeachtet lassen, sollte man hierbei auch die Arbeit des Zeichners Leonardo Manco. Denn mit seinen Bildern erweitert er die Spannung um eine zusätzliche Dimension, denn der ganze Band wirkt schon fast dreidimensional. Ich hatte immer wieder das Gefühl, in die Bilder hineingezogen zu werden. Alles schien so greifbar und real. Dies ist eine wirklich beachtliche Leistung, denn wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich das bisher bei keinem anderen Comic so empfunden. Ich denke aber das dies auch an den bereits erwähnten Bleistiftzeichnungen liegt, welche sofort koloriert wurden, ohne dass sie vorher ein Tuscher die Linien nachgezogen hat. Dadurch gewinnen die Bilder eine unglaubliche Tiefe und Realität, die sich nur sehr schwer beschreiben lässt. Doch es gibt leider auch Negatives. Denn alles was Heffernan und Manco hier so grandios aufbauen, wird im letzten Viertel des Bandes fast wieder zerstört. Die Story wirkt plötzlich gehetzt, was eventuell auch an der Geschichte an sich liegt. Denn genauso wie Alabaster Graves nur noch wenig Zeit hat seine Aufgabe zu erledigen, so scheint auch der Autor unter Zeitdruck gestanden zu haben, oder aber es ist genau das was Heffernan mit diesem Kniff beim Leser erreichen will. Die letzten Seiten lassen dem Leser nämlich keine Verschnaufpause mehr. Sehr viele Ereignisse und Informationen prasseln hierbei auf den Leser ein. Ich persönlich empfand dies eher unangenehm als spannungsfördernd. FAZIT: Splitter präsentiert mit diesem Hardcover eine sehr gute Story, die jedoch meines Erachtens nach am Ende leicht verliert. Dennoch sind sowohl die Geschichte als auch die Zeichnungen weit über dem, was der amerikanische Mainstreammarkt zu bieten hat. Was den Band aber ebenfalls aufwertet, sind die wunderschönen Extras. Neben einer Galerie mit Coverentwürfen und Produktionsdesigns gibt es ein ausführliches Interview mit John Heffernan und Leonardo Manco sowie eine persönliche Musikplaylist, in der Leonardo Manco die 26 besten Songs auflistet, welche man beim Lesen von Driver for the Dead hören sollte. Insgesamt erwarten den Leser von Driver for the Dead eine spannende Geschichte, wunderbare Zeichnungen und einiges an aufwertenden Extras in einem sehr schön gestalteten Hardcover mit Schutzumschlag. Dieser Band ist eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.
  23. Cover des Buches Splitterwelten (ISBN: 9783492269605)
    Michael Peinkofer

    Splitterwelten

     (46)
    Aktuelle Rezension von: SABO
    Michael Peinkofer/Christoph Dittert - Splitterwelten

    Vor vielen Zyklen in der Geschichte der Welten wurde eine Gilde gegründet.
    Eine Gilde magischer Schwestern, die den Frieden zwischen den Welteninseln wahren soll.
    In ihrer unergründlichen Weisheit und edler Gesinnung, lehrt eine Generation, die nächste, in schwesterlicher Magie.
    Strenge Regeln bilden den Codex, der unter allen Umständen gewahrt werden muss, denn nur so können die Meisterinnen der Gilde das Gleichgewicht der Weltensplitter balancieren.
    Nicht jede Schwester beherrscht die Kunst zur Demut, doch alle stellen sich über den Menschen und fordern seinen Respekt, sowie die Unterwerfung der animalen Mischwesen.
    Unter dem Deckmantel des Gehorsams bröckelt es und die Weltensplitterbewohner wollen ihr Schicksal selber lenken.
    So kommt es, dass eine abgesandte Schwester nach der anderen verschwindet, gar ermordet wird.
    Die rivalisierenden Meisterinnen Cedara und Harona sollen die Fälle untersuchen. Cedara und ihre Elevin Kalliope treten eine gefährliche Reise im Luftschiff an. Kalliope erhält Gelegenheit mit ihrer Geistesstärke das Leben der ganzen Mannschaft zu retten.
    Harona beschuldigt die Bewohner eines Weltensplitters wegen mangelnder Moral, der Blasphemie und führt ihre Elevin in die grausame Inquisition ein.

    Unterdessen erlebt ein vogelfreies Trio ein selbsterwähltes Abenteuer, ein Pantheride, ein Chamäleonide und ein Mensch fliegen auf den Rücken eines Drachen auf den unwirtlichsten aller Orte, und begeben sich auf "Schatzsuche". Prügel, derbe Dialoge und Drohungen pflastern ihren Weg.
    Gefängnisbesuche und aussichtslose Begebenheiten schweißen die unfreiwilligen Gefährten aneinander.

    Das alles in einer Kneipe mit düsteren animalen Gesellen anfing, erinnert an den legendären Ganoven Han Solo, der in STAR WARS von einer Bredouille in die nächste stürzt, immer eine abenteuerliche Sternenflucht vor Augen.
    Dieses, von mir erwählte, visuelle Vorbild, ergibt ein herrliches Sci-Fi/Fantasy- Kopfkino.
    Spannende Unterhaltung und dramatische Mystery mit einer Portion Galgenhumor. Gut durchdachte Strukturen, nachvollziehbar.

  24. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783866107250)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (114)
    Aktuelle Rezension von: anna_eben
    Und es geht weiter mit David Hunter und der Verbrechnsaufklärung. Auch hier 3 Daumen hoch und weiter so

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