Bücher mit dem Tag "spontan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spontan" gekennzeichnet haben.

93 Bücher

  1. Cover des Buches Frostglut (ISBN: 9783492280341)
    Jennifer Estep

    Frostglut

     (1.224)
    Aktuelle Rezension von: Elinas_Oceanwords

    "Egal was passiert, ich werde immer zu dir zurückkommen."

    Für Gwen könnte es im Moment nicht besser laufen, oder auch nicht schlechter...

    Im ersten Moment sitzt sie noch mit ihrem nun festen Freund Logan bei einem gemühtlichen Date, und im Nächsten wird sie vom höchsten  Protektorat festgenommen! Was geht hier vor sich?

    Gwen steht vor einer riesigen Hürde, in der sie sich allein und teils verloren fühlt, denn in der Schule wird sie beschimpft und gemieden. Auch wenn ihre Freunde, die Professoren, ihre Grandma, sowie Logan an ihrer Seite stehen, so will Gwen sie alle beschützen und versucht es zunächst im Alleingang. 

    Doch dieses Mal sind es nicht nur der finstere Gott Loki und die Schnitter, gegen den Gwen kämpfen muss...


    Lieblingsband? Absolut! Mit dem vierten Band der Mythos Academy Reihe hat die Autorin, so finde ich, einfach alles nochmal in eine ganz andere Richtung gelenkt, und zwar mit riesigem Erfolg! Gwen ist abermals über sich hinausgewachsen, was (positiv) auch sein musste. Es gibt neue Charaktere, die sehr gut interpretiert wurden und sie passen wie die Faust auf's Auge in die jeweiligen Szene und deren Ablauf. Ich persönlich konnte auch hier nicht still sitzen bleiben, sondern musste direkt mit Band 5 weitermachen *.*

  2. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.359)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Klappentext:

    Clare ist Kunststudentin und eine Boticelli- Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. 

    Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. 

    Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. 

    Meinung:

    Das Buch habe ich vor über zehn Jahren von einer sehr sehr guten Freundin für entspannte Abende geschenkt bekommen. Ich kannte bis dahin noch nicht die kleinen Bücher aus der Fischer Taschenbibliothek und war schonmal von dem handlichen Format begeistert. Immerhin passte es locker in meine Handtasche :-) Ihr müsst euch vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Verfilmung gab, die ich übrigens nicht besonders toll fand (ich bin kein besonders großer Fan von Rachel McAdams). Seitdem habe ich das Buch sicherlich schon dreimal verschlungen und es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern (so zerfleddert sieht es teilweise auch schon aus!). Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von Zeitreise Geschichten bin. Und Audrey Niffenegger zeigt mit dieser Liebesgeschichte, dass Zeitreisen nicht nur aus Abenteuern, Action oder Science- Fiction bestehen. Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten Henry und Clare erzählt in einer Art Tagebuchstil. Dabei wird jeder Abschnitt mit einem Datum versehen und dem aktuellen Alter von Clare und Henry. Dies ist auch wichtig, um als Leser nicht die Übersicht zu verlieren. Wenn man sich erst einmal auf die Story eingelassen hat und davon absieht, dass sich nicht alles logisch erklären lässt, erlebt man eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zumindest ich nicht als kitschig empfunden habe. Die Autorin erzählt die Geschichte halbwegs chronologisch. Aber Zeitsprünge bleiben halt Zeitsprünge. So hat man als Leser auch eine ungefähre Ahnung, wie sich Clare und Henry teilweise fühlen müssen. Der Plot hält auch einige lustige und chaotische Szenen parat, vor allem wenn Henry wieder einmal nackt in einer ihm unbekannten Zeit landet und sich zunächst auf die Suche nach passenden Klamotten machen muss. Aber wir leiden auch mit Clare und Henry mit und hoffen auf ein gutes Ende. Wie gesagt, es handelt sich hierbei um eines meiner Lieblingsbücher, deshalb kann ich natürlich auch nur 5 Sterne vergeben :)

  3. Cover des Buches Nachts an der Seine (ISBN: 9783499290701)
    Jojo Moyes

    Nachts an der Seine

     (222)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Jojo Moyes schafft es die Charaktere so liebenswert zu gestalten, da kann man nicht anders als sie zu mögen. Mit den rund 150 Seiten ist das Buch wirklich dünn aber das heißt nicht dass es mit weniger Qualität gefüllt ist. Würde ich gerne wieder lesen

  4. Cover des Buches Versehentlich verliebt (ISBN: 9783492306362)
    Adriana Popescu

    Versehentlich verliebt

     (381)
    Aktuelle Rezension von: Freedom4me

    Die Geschichte spielt im Winter an Weihnachten. Ich habe sie jetzt im Sommer gelesen, vielleicht passt sie gefühlstechnisch besser in den Dezember.

    Ich fand die Geschichte recht langweilig und vorhersehbar, da schon Klappentext und Titel verraten, was passiert: Pippa verliebt sich am Flughafen in Lukas. Man wusste also von Anfang an bereits, was geschehen wird...

    Die Begegnung und die Geschehnisse zwischen den beiden waren dann echt überkitschig, teils auch etwas platt und realitätsfern. Dazu gab es dann jede menge Anspielungen auf Serien, Filme & co. Manches war auch irgendwie ganz süß, aber dass meiste war mir einfach zu klebrig-süß..

    Sowohl die Haupt- und besonders auch die Nebencharaktere bleiben leider total eindimensional.

    Emotional habe ich gar nicht mit den beiden mitgefiebert und konnte irgendwie nicht richtig in die Geschichte eintauchen.


    Fazit: Die Geschichte hat mich einfach nicht ergriffen. Es ist eine kitschige Weihnachts-Lovestory voller Klischees. Für mich war das nichts, für Leser:innen, die Kitsch mögen, könnte es aber vielleicht ein schönes (und mit 200 Seiten recht kurzes) Weihnachtsbuch sein.

    Es kommt auf jeden Fall nicht annähernd an andere Romane von Popescu ran. Dieses Buch ist ja auch schon älter und ein anderes Genre, ihre New/Young Adult Bücher sind viel viel viel viel viel besser (zum Beispiel Ein Lächeln sieht man auch im Dunkeln).

    Versehentlich verliebt bekommt von mir 2,8 (also gerundet 3) /5 Sterne.

  5. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (775)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Nach einem Fall im nahen Osten will der weltbekannte Detektiv Hercule Poirot eigentlich ein Paar Tage in Istanbul verweilen, doch ein dringender Fall in England kann nicht warten. Und so besteigt er gemeinsam mit seinem alten Bekannten Monsieur Bouc einem Mitglied der Bahngesellschaft, den legendären Orientexpress. Im Speisewagen wird Poirot von einem Mann namens Rachett angesprochen, dr ihn bittet ihn zu Beschützen, da er Morddrohungen erhalten habe. Poirot lehnt dies jedoch ab. Schon in der zweiten Nacht der Reise wird Rachett im Abteil neben dem von Poirot ermordet. Zu allem unglück steckt der Zug in Jugoslawien in einer Schneeverwehung fest. Und so übernimmt Poirot auf Bitten von Monsieur Bouc die Ermittlungen, die den schlauen Belgier vor einige herausforderungen stellen. Dieses Buch gehört nicht umsonst zu den bekanntesten der Queen of Crime. Auch ist es wenig verwundernswert, dass es bereits mehrmal Verfilmt wurde. Bis zum Schluss spannend und mitreißend.

  6. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  7. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.534)
    Aktuelle Rezension von: Lady_of_Roses

    Ich bin fasziniert, dass das ganze nur mit einer E-Mail begann... Doch schnell haben Emma und Leo mehr von dem Schreiben erwartet bzw. sich mitnehmen lassen in die Anonymität und ihre Gefühle frei heraus gelassen. 

    Ich konnte kaum aufhören das Buch zu lesen und bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung... Die es ja zum Glück schon gibt. :) 

  8. Cover des Buches Die Tote in der Bibliothek (ISBN: 9783455650051)
    Agatha Christie

    Die Tote in der Bibliothek

     (269)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Aller guten Dinge sind Drei. Meine Agatha Christie-Phase geht weiter, dieses mal mit "Die Tote in der Bibliothek", dem 3. Teil der Miss Marple-Reihe. Auch dieser hat mir wieder sehr gut gefallen, wenn auch nicht so gut wie "Mord im Pfarrhaus".

    Ich bin im Nachhinein nicht der größte Fan vom Aufbau der Geschichte. Ich finde einen Erzählstrang irgendwie ziemlich sinnlos und es wirkte auf mich, als hätte Christie in dem Fall mehr gewollt als der Geschichte gut getan hat. Trotzdem hat sie mich gut unterhalten und die Auflösung konnte mich auch überraschen. Wenn die Atmosphäre stimmt, und das tut sie hier definitiv, kann ich solche Unstimmigkeiten auch gerne mal verzeihen.
  9. Cover des Buches Das fehlende Glied in der Kette (ISBN: 9783455650525)
    Agatha Christie

    Das fehlende Glied in der Kette

     (196)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Wer hat die wohlhabende Mrs Emily Inglethorp auf ihrem Landgut Styles Court vergiftet? Ihr Ehemann Alfred, der es scheinbar auf das Erbe abgesehen hat? Doch auch ihre Stiefsöhne oder die launische Haushälterin könnten die Mörder sein. In seinem ersten Fall nimmt Hercule Poirot alle Bewohner von Styles gründlich unter die Lupe, bis er das fehlende Glied in der Kette gefunden hat.


    Mein erstes Buch aus der Feder dieser Autorin, von der ich schon so viel gehört habe. Ich war wirklich sehr gespannt!

    Der Schreibstil war flüssig, auch wenn ich mich erst daran gewöhnen musste. Es handelt sich nun einmal nicht um einen Roman aus der heutigen Zeit, etwas, das ich sonst gewohnt bin.

    Anfangs hatte ich ein paar Probleme, na gut, ziemliche Probleme, mir die vielen Namen und Charaktere zu merken. Sie werden einem so schnell und in einer solchen Fülle vorgestellt, dass ich völlig den Überblick verloren habe. Damit sind natürlich mehr Verdächtige da, um uns auf Irrwege zu führen, doch trotzdem hat es mir die ersten Seiten ziemliche Probleme beschert.

    Nach ungefähr dem ersten Drittel hat sich das jedoch gegeben und ich konnte mich ganz auf diese spannende und erstaunlich lustige Geschichte konzentrieren.

    Poirot ist schon ein Charakter, wie er mir bisher nicht oft untergekommen ist. Zu dieser Wahrnehmung hat auch beigetragen, dass die Geschichte nicht aus seiner, sondern aus der Sicht von jemand anderem geschrieben wurde. So konnte er mit seinen vielen Eigenheiten noch besser beschrieben werden.

    Natürlich habe ich beim Lesen versucht herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist, doch ich bin kläglich gescheitert. Mehrere, die ich verdächtigt hatte, wurden ziemlich schnell ausgeschlossen. Dafür kamen durch kleine Geschehnisse wieder ganz andere dazu. Und die Auflösung selbst hat mich kopfschüttelnd dasitzen lassen. Damit hätte ich niemals gerechnet, obwohl es im Nachhinein doch eigentlich ziemlich offensichtlich war.


    Ich hatte definitiv Spaß beim Lesen und das wird sicher nicht das letzte Buch sein, dass ich von der Autorin lesen werde!


  10. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.358)
    Aktuelle Rezension von: Xander-77

    Es gibt Bücher, die würde man gerne gut finden wollen, weil sehr viele andere  Leser sie gut finden und als großartig bewerten, dieses ist so eines, in meinen Augen.

    Leider habe ich keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich fand es furchtbar langatmig und langweilig und "Ein fesselndes Abenteuer" (Spiegel) konnte ich beim allerbesten Willen nicht ausmachen.

    Trotzdem habe ich mich bis zum Schluss durchgekämpft, fast schon gequält, immer in der Hoffnung, es könnte noch die Erleuchtung für mich kommen, sie kam aber nicht.

    Aufgrund einiger philosophischer Gedanken im Buch, die mir durchaus gefallen haben, würde ich eigentlich 1,5 von 5 Sternen geben, Tendenz aber eher Richtung 1/5.

    Aktuell ist es für  mich schwer vorstellbar, ein weiteres Buch des Autors zu lesen.

  11. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (174)
    Aktuelle Rezension von: HMo

    Es ist ein Fall des Detektivs Hercule Poirot. Er will eigentlich nur seinen Ruhestand in Englands Countryside verbringen. Er wird jedoch zu einer Mordermittlung herangezogen und geht noch einmal seiner Passion nach. Mrs Ferrars wird bezichtigt ihren ersten Ehemann ermordet zu haben, dies kann ihr jedoch niemand nachweisen. Als sie kurz darauf selbst tot aufgefunden wird, geht jeder davon aus das es Selbstmord war. Ihr Liebhaber, Roger Ackroyd, glaubt Beweise für ihren Tod gefunden zu haben. Bevor er seine Hinweise teilen kann, wird auch er tot aufgefunden.

    Das Buch ist, wie die anderen Geschichten von Agatha Christie, eine Whodunnit-Story, das heißt, es dreht sich alles darum wer denn am Ende nun der Mörder/die Mörderin ist. Ich finde ihre Krimis immer super spannend und bei den Plottwists und Aufklärungen denke ich mir immer nur wtf?.

    Speziell hier, bei Alibi, habe ich das Ende wirklich nicht kommen sehen und war einfach nur beeindruckt von Agatha Christies Ideen und Schreibtalent. 🕵🏻‍♀️

  12. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.063)
    Aktuelle Rezension von: Obst4

    „Pitschi“ bekommt Panik als alle Kumpels nach und nach heiraten und seine „Bine“ nun auch Nägel mit Köpfen machen möchte und schon vom Nachwuchs spricht. Am Flughafen, kurz vor dem Urlaub mit Bine und seinen Freunden, bekommt Pitschi so Panik das er einen Überfall vortäuscht und die anderen ohne ihn abfliegen, stattdessen haut er kurzerhand ab nach Argentinien ... dort erlebt er kurioses, nachdenkliches und lehrreiches....

    Super lustiger Urlaubsroman

    Lediglich das Ende war etwas überzogen

  13. Cover des Buches Anleitung zum Unglücklichsein (ISBN: 9783492273541)
    Paul Watzlawick

    Anleitung zum Unglücklichsein

     (375)
    Aktuelle Rezension von: nana_what_else

    Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 10


    Das verrät der Klappentext: Watzlawicks Anleitungen nicht zu befolgen ist der erste Schritt zum Glück. Paul Watzlawick hat mit seiner „Anleitung zum Unglücklichsein“ einen Millionen-Bestseller geschrieben – was nur den Schluss zulässt, dass Leiden ungeheuer schön sein muss. Anders als die gängigen „Glücksanleitungen“ führen Watzlawicks Geschichten uns vor Augen, was wir täglich gegen unser mögliches Glück tun. Nach der Lektüre werden auch sie begreifen, warum Sie den Nachbarn, den Sie um einen Hammer baten, am liebsten erschlagen würden. (Textrechte: Piper Verlag)


    Unter einer Straßenlaterne steht ein Betrunkener und sucht und sucht. Ein Polizist kommt daher, fragt ihn, was er verloren habe, und der Mann antwortet: „Meinen Schlüssel.“ Nun suchen beide. Schließlich will der Polizist wissen, ob der Mann sicher ist, den Schlüssel gerade hier verloren zu haben, und jener antwortet: „Nein, nicht hier, sondern dort hinten – aber dort ist es viel zu finster.“ 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 27


    Persönlicher Leseeindruck: "Die Zahl derer, die sich ihr eigenes Unglück nach bestem Wissen und Gewissen selbst zurechtzimmern, mag verhältnismäßig groß scheinen. Unendlich größer aber ist die Zahl derer, die auch auf diesem Gebiet auf Rat und Hilfe angewiesen sind. Ihnen sind die folgenden Seiten als Einführung und Leitfaden gewidmet." (Seite 13) Schon nach den ersten einleitenden Zeilen weiß der geneigte Leser: Er hält etwas besonderes in Händen. Nicht den drölfzigtausendsten Selbstoptimierungs-Ladenhüter, keinen step-by-step Guide der mit Garantieversprechen zum ultimativen Glück führt, kein Selflove-Experiment, das sich verkehrter Psychologie bedient. 

    Paul Watzlawick hat tatsächlich eine Anleitung zum Unglücklichsein geschrieben. Punkt. Wer befolgt, was in den Zeilen dieses Büchleins durchgespielt wird (und viele von uns tun dies bewusst oder unbewusst tagtäglich), wird damit dauerbeschäftigt sein, sich ausgiebig und immer wieder aufs Neue in seinem Leid zu suhlen, aus winzigkleinen Mückchen überlebensgroße Elefanten zu konstruieren und Unmengen an Energie auf Dinge zu ver(sch)wenden, die vor langer Zeit und/oder nie geschehen und streng genommen unwichtig und/oder einfach nicht zu ändern sind. 

    Selten wird einem auf so schonungslose Art, aber dennoch mit frechem Augenzwinkern der Spiegel vorgehalten. Warum einfach das momentane Glück akzeptieren und genießen, wenn man stattdessen den Teufel in tausend Farben und Formen an die Wand malen kann? Warum im Hier und Jetzt leben, wo in der Vergangenheit doch so viele unverzeihliche Kränkungen stattgefunden haben und in der Zukunft viele weitere potenzielle Katastrophen lauern, über die man sich in Endlosschleifen den Kopf zerbrechen kann? 

    „Anleitung zum Unglücklichsein“ führt dem Leser durch einen von Ironie und herrlichem Witz lebenden Perspektivenwechsel vor Augen, warum wir nicht nur unseres Glückes, sondern auch unseres eigenen Unglückes Schmied sind und die wichtigsten Schritte in ein möglichst leid- und jammervolles Leben einfacher getan sind, als man denkt. 


    Machen wir uns nichts vor: Was oder wo wären wir ohne unsere Unglücklichkeit? 

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 12


    In kurz(weilig)en Kapiteln, die humoristische Anekdoten sowie Ausflüge in die Geschichte und Literatur bieten, werden die schier unendlichen Möglichkeiten, Trübsinn, Verdruss und Kränkung Einzug in die eigenen vier Wände und das Oberstübchen zu gewähren, ausgebreitet. 

    Man nehme ein paar selbst gepanschte Worst-Case-Prophezeiungen, die sich zwangsläufig selbst erfüllen, mische sie mit dem Gedanken, dass früher alles besser war und verziere das Ganze mit ein paar Trotzreaktionen auf rationalen, gut gemeinten Rat. Das Rezept führt zwar zu einem etwas bitteren Ergebnis, ist aber zu 100% gelingsicher. 

    Über Gegenstände – Knoblauch inbegriffen – läßt sich ziemlich leicht sprechen – aber über Liebe? Versuchen Sie es nur einmal ernsthaft. Noch sicherer, als die Erklärung eines Witzes dessen Humor abtötet, führt das Palavern über die scheinbar selbstverständlichsten Formen menschlicher Beziehungen fast garantiert in immer größere Probleme.

    Aus: Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick, Seite 80


    Dass die „Anleitung zum Unglücklichsein“ gerade aus der Feder eines österreichischen Autors stammt, kann eigentlich kein Zufall sein. Denn im Land von „The Sound of Music“ ist nicht nur das Jodeln, sondern auch das Jammern schon lange inoffizielle olympische Disziplin. (Jawohl. Jetzt nörgle ich hier doch glatt herum, dass zu viel gejammert wird. Meta-Sudern, sozusagen. Ihr seht – bei all der hiesigen Semperei – habe ich die Anleitung zum Unglücklichsein schon ganz und gar verinnerlicht.) 


    Sprachlich vollendet. Inhaltlich der Brüller. Was so gut unterhält, dabei ganz nebenbei auch noch eine Menge Wissen vermittelt und ohne erhobenen Zeigefinger für ein wenig Selbstreflexion sorgt, verdient das Prädikat Lesenswert! allemal. 


    Fazit: Sollte man gelesen haben. Die Lektüre beschert heitere Lesestunden, und auch wenn sie vielleicht nicht nachhaltig glücklich macht, so öffnet sie dem ein oder anderen vielleicht doch die Augen dafür, dass er nicht derart unglücklich und vom Pech verfolgt ist, wie gedacht und oft genug bejammert. 


    Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlawick 

    Taschenbuch, 144 Seiten, Deutsch | Piper Verlag | ISBN: 978-3-492-24316-2

  14. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (287)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Elspeth McGillicuddy, eine Freundin von Miss Marple, sieht einen Mord geschehen. Auf jeden Fall denkt sie, dass sie es gesehen hat.
    Doch wo ist die Leiche?
    Miss Marple macht sich an den Fall mit Unterstützung der jungen Lucy.

    Das Buch ist vergleichbar mit den anderen Büchern Christies und hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    An einigen kurzen Stellen fühlte es sich zwar minimal langatmig an, jedoch wurde dies dank der Erzählweise und neu aufgedeckten Geheimnissen schnell weggemacht.

    Hier geht es um die Familie Crackenthrope, und ich finde sie ist sehr interessant dargestellt, vielschichtige und interessante Charaktere, deren erster Eindruck manchmal täuschen kann.

    Im großen und ganzen gefiel mir das buch wiklich sehr, und es war leicht zu lesen.

  15. Cover des Buches Und dann gab's keines mehr (ISBN: 9783596511143)
    Agatha Christie

    Und dann gab's keines mehr

     (287)
    Aktuelle Rezension von: dieNachteule

    Inhalt

    Der mysteriöse U.N. Owen bittet zehn Personen zu Gast auf seine Privatinsel. Dahingegen lässt der Gastgeber auf sich warten, während sich die Gesellschaft bereits auf der abgeschiedenen ,,Nigger Island" befindet und darüber sinniert, welchen Ursprung die ominöse Einladung eigentlich hat. Eines Abends werden die Männer und Frauen sowohl kurz und knapp als auch geheimnisumwittert darüber aufgeklärt, was ihnen bevorsteht. Peu à peu kommen die Gäste einer nach dem anderen zu Tode. Paranoia macht sich breit und der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um den Mörder ausfindig zu machen ...

    Informationen zum Buch

    Agatha Christie fußt den Roman auf Basis des Kinderreims ,,Zehn kleine Negerlein". In einem Vorwort greift der Verlag diesen delikaten Aspekt kurz auf. Jeder muss mit sich selbst ausmachen, wie er zum Thema politische Fairness steht. Der gesamte Roman hätte seinen Sinn verloren, wenn genau diese Basis abgeändert worden wäre.

    Charaktere

    Miss Emily Brent, Miss Vera Claythorne, Mr. und Mrs. Rogers, Mr. Blore, Richter Wargrave, Dr. Armstrong, General Macarthur, Anthony Marston und Philip Lombard haben mich allesamt entsetzt. Agatha Christie hat bestimmte Figuren deutlich detaillierter ausgearbeitet, weshalb der ein oder andere etwas unter den Tisch fällt. Nichtsdestoweniger ist die Personage grundsätzlich authentisch. Nur hin und wieder kommt die Frage auf, weshalb äußerst unlogische und vor allem blauäugige Gedanken zustande gebracht werden.

    Resümee

    Vorab musste ich an das Gesellschaftsspiel Cluedo denken, denn es gibt gewisse Strukturen, die geringfügig ähnlich sind. Davon abgesehen hat mich das Buch derartig gefesselt, dass ich es beinahe nonstop von spätnachmittags bis mitternachts durchgelesen habe. Meiner Meinung nach macht das ein Meisterwerk aus, im Zusammenspiel mit der Plausibilität der Geschichte, der Au­then­ti­zi­tät der Figuren, allgemein dem Grundkonzept und dem Schreib- und Sprachstil seitens der Autorin. Die Wendung, die die Geschichte zum Ende hin nahm, hat mich erstaunt, zumal ich bis dato vollkommen im Dunkeln tappte hinsichtlich des Mörders und seinen Beweggründen. Letztere fand ich sehr spannend, weil ich damit absolut nicht gerechnet habe.
    Auf alle Fälle ein empfehlenswerter Lesegenuss!

  16. Cover des Buches Auf einmal Liebe (ISBN: B079Y1HF6K)
    Mila Summers

    Auf einmal Liebe

     (53)
    Aktuelle Rezension von: black_snapper

    Nicht immer passen meiner Meinung nach die Titel zu den Büchern. Dieser hier passt aber wirklich sehr gut. Ich habe am Ende tatsächlich die Worte „Plötzlich Liebe“ im Kopf gehabt.

    Logan ist ein Womanizer wie er im Buche steht. Anna May ist das hübsche und kluge Mädchen von Nebenan, das ihrer inneren Werte wegen geliebt werden möchte. Und weil das bisher kein Mann auf die Reihe gekriegt hat, haut sie ab in eine neue Stadt, in einen neuen Job und mit den Oma-Kleidern ihrer altbackenen Tante. Das allein ist schon einige Lacher wert. Logan findet sie natürlich alles andere als anziehend. Aber wie es das Schicksal will, werden die beiden durch eine dumme Lüge aneinander gekettet und müssen schauen, wie sie aus der Sache wieder rauskommen. 

    Mich hat das Buch an eine verrückte französische Liebeskomödie erinnert. Ständig passieren irgendwelche total durchgeknallten Dinge. Die Protagonisten verstricken sich immer weiter in völlig alberne Lügen, alle Welt fällt drauf rein und dreht total am Rad. Muss man mögen. Ich fand es amüsant, wenn es mir auch manches Mal zu viel des Schrägen war. 

    Das Buch ist vollgepackt mit Klischees, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Man kann es ja eh nur mit einem Augenzwinkern lesen und nicht ganz ernst nehmen. Das Ende war absehbar, das ist auch gut so. Zu solch einem Buch passt nur ein Happy End.

    Wer bereit ist, sich über durchgeknallte Aktionen und jede Menge Klischees nicht aufzuregen, dem empfehle ich diese luftig-leichte Liebeskomödie mit Happy End. 


  17. Cover des Buches Mord im Spiegel (ISBN: 9783455650587)
    Agatha Christie

    Mord im Spiegel

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Miss Marple ermittelt – allerdings die meiste Zeit aus ihrem eigenen Wohnzimmer heraus. Die alte Dame hat durch eine schwere Bronchitis einiges von ihrer Rüstigkeit eingebüßt. Ihr besorgter Neffe hat sogar eine Pflegekraft bei ihr einquartiert, die ihr mächtig auf die Nerven geht. Über die Geschehnisse in ihrem Wohnort St. Mary Mead ist sie aber nach wie vor gut informiert, denn unter anderem ihre Freundin Mrs. Bantry versorgt sie mit den neuesten Entwicklungen. Deren altes Haus, Gossington Hall (in dem viele Jahre zuvor „Die Tote in der Bibliothek“ ermordet vor dem Kamin lag, nachzulesen im gleichnamigen Krimi), wurde an eine berühmte amerikanische Filmschauspielerin namens Marina Gregg verkauft – ein Umstand, dem Mrs. Bantry die Einladung zur Einweihungsfeier verdankt. Die Party findet jedoch ein jähes Ende, als einer der Gäste stirbt. Das Opfer, Mrs. Badcock, hat einen vergifteten Cocktail getrunken. Doch wer könnte ein Interesse daran gehabt haben, die Sekretärin eines Wohltätigkeitsvereins zu ermorden – und das vor aller Augen?

    „Mord im Spiegel“ ist der achte von insgesamt zwölf Miss-Marple-Krimis. Er wurde 1962 veröffentlicht, 32 Jahre, nachdem der erste Fall der Hobbydetektivin erschien – kein Wunder, dass sie inzwischen in die Jahre gekommen ist! Dass Mrs. Marple ihre Informationen nur aus zweiter Hand erhält, stört weniger, als ich zu Beginn befürchtete. Ihr Hadern mit Alter und Gebrechlichkeit ist nachvollziehbar geschildert und gibt der Geschichte noch eine neue Facette. Weniger gelungen fand ich, dass die Auflösung am Ende relativ rasch abgehandelt wurde und nicht alle offenen Fragen beantwortete – das ist normalerweise nicht Agatha Christies Stil. Die ein oder andere Verwicklung wäre vielleicht auch nicht nötig gewesen. Einige von Christies anderen Cosy Crimes sind noch raffinierter konzipiert, doch ich habe auch diesen Krimi fast in einem Rutsch verschlungen und gespannt mitgerätselt. Solide Unterhaltung von der Queen of Crime!

  18. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    nicht der typische Poirot, aber trotzdem einer der besten.

  19. Cover des Buches Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt (ISBN: 9783734101205)
    Helene Wecker

    Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt

     (109)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    „Golem und Dschinn“ ist ein Buch, welches dem Genre Historical Fantasy zugeordnet ist. Die Autorin Helene Wecker erschuf eine Geschichte, die ganz anders ist als alles was ich bisher gelesen habe. Das Buch spielt großteils in Manhattan in den Jahren 1899/1900 und die Protagonisten sind, wie der Titel schon erahnen lässt, einen Golem und einen Dschinn. Beide suchen ihren Platz im Leben und vermitteln dem Leser dabei ganz neue Eindrücke von Glück, Freiheit und Liebe. 

     

    Was mir besonders gut gefallen hat sind die Beschreibungen von Charakteren, Orten, Gefühlen und dem Leben an sich. In der Erzählung stecken so viel Liebe und Herz, dass ich es einfach nur genossen habe alle Einzelheiten in mich aufzusaugen. Den Orten wird so viel Leben eingehaucht, dass ich beim Lesen beinahe den Staub in der Luft schmecken konnte. Mit stattlichen 600 Seiten ist das Buch natürlich auch ein ganz schöner Wälzer, wer die lebendigen Beschreibungen jedoch zu schätzen weiß, wird jede einzelne Seite genießen.


    Bis zum Ende bin ich mit den Hauptprotagonisten leider nicht ganz warm geworden, was ich wirklich schade fand. Trotz allem muss ich ihnen zugestehen, dass sie perfekt zur Geschichte gepasst haben. Bei einem so dicken Buch gibt es natürlich auch sehr viele Nebencharaktere, die unglaublich gut ausgearbeitet und beschrieben sind. 

     

    Auch wenn das Buch zum Genre Historical Fantasy zählt, so ist es doch viel mehr als das. Es geht um tiefgreifende Themen wie Freundschaft, Andersartigkeit, Gefühle und Liebe. Das Buch erreicht eine Tiefe, die zum Nachdenken und Träumen anregt. 

     

  20. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Einer der bekanntesten Krimis mit Hercule Poirot, die Verfilmung läuft ja des öfteren im TV. Auch wenn man die Auflösung schon kennt (die hier natürlich nicht verraten wird), ist es doch atemberaubend, wie am Ende das Image des bildschönen Mordopfers um 180 Grad gewendet wird und man fetsstellt, daß so ziemlich nur Unwahrheiten und Gehässigkeiten über sie kursierten. Ehepaar Gardener ist zum Schießen, und Monsieur Poirot erwacht nur ganz langsam aus seiner Sommerlethargie, wenn er den "Sherlock Holmes spielt". Auch ein sehr schönes Zeit- und Gesellschaftsporträt!

  21. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Walli_Gabs

    Es war mal wieder Zeit für Agatha Christie. In diesem Fall ermittelt Miss Marple, es ist das fünfte von insgesamt zwölf Cosy Crimes mit ihr und der 43. Krimi der Autorin. Leider hatte ich den Eindruck, dass ihr hier die Puste etwas ausgegangen ist; die meisten ihrer Bücher sind kurzweiliger und raffinierter.

    In „Fata Morgana“ besucht Miss Marple ihre alte Schulfreundin Carrie Louise, die in dritter Ehe verheiratet ist und mit ihrem Mann eine Einrichtung unterhält, in der junge, männliche Straftäter auf den rechten Weg zurückgelotst werden sollen. Das Ehepaar ist voller Idealismus, den längst nicht alle Familienmitglieder teilen. Und Familienmitglieder gibt es reichlich in dieser Patchwork-Sippe: Eine bereits verwitwete Tochter, eine relativ frisch verheiratete Enkelin, zwei längst erwachsene Stiefsöhne und einen aus erster Ehe, der fast das gleiche Alter wie Carrie Louise hat. Was die Sippschaft eint, ist die Liebe zu Carrie Louise, die fast zu gut für diese Welt wirkt. Doch irgendwer scheint es auf sie abgesehen zu haben …

    Normalerweise führt Agatha Christie ihre Leser sehr gekonnt aufs Glatteis, doch hier fallen kleine Ungereimtheiten relativ schnell ins Auge. Außerdem scheint der Krimi einem etwas eintönigem Schema zu folgen: Zunächst schütten fast alle wichtigen Figuren Miss Marple nacheinander ihr Herz aus, dann passiert etwas und darauf folgt eine äußerst ausführliche Polizeibefragung, bei der wiederum sämtliche Protagonisten zu Wort kommen. Andere Krimis der Autorin sind deutlich abwechslungsreicher geschrieben, in diesem gibt es nicht ganz so viel Handlung. Insgesamt wirkt er etwas uninspiriert; es fehlen der Pfiff und die gewohnte Raffinesse. „Fata Morgana“ ist nicht schlecht, aber im Vergleich zu Christies anderen Krimis nur Mittelmaß.

  22. Cover des Buches Der Nacht ergeben (ISBN: 9783453354210)
    Alexandra Ivy

    Der Nacht ergeben

     (286)
    Aktuelle Rezension von: ChristianeGruenberg

    Hallo alle zusammen, heute folgt von mir eine Rezension zu dem Roman „Der Nacht ergeben“ von Alexandra Ivy.

    Story/Schreibstil:

    Ich hatte kaum Probleme in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil war flüssig und recht locker. Dennoch fehlte mir hier zum Teil die Tiefe, die fantastische Welt wurde kaum beschrieben. Welche magischen Wesen gibt es in der Welt, was war alles bekannt, woher kommern sie?

    Außerdem wurden gleich am Anfang viel zu viele Informationen über den Phönix preisgegeben, die hätte man auch stückchenweise präsentieren können. Es gab keine Wendepunkte oder Intrigen, dadurch war der Spannungsbogen recht gleichmäßig.

    Charaktere:

    Was soll ich sagen. Die Charaktere waren nett, aber nicht mitreißend. Romantik und Erotik gab es zwar genügend, aber auch hier gab es wenig Spannung. Beide Protagonisten waren bereits vorher einander zugetan und kamen dann recht schnell zusammen. Wenn ich das mit anderen Reihen (Immortal after Dark, Dark Hunter, Gilde der Jäger) vergleiche, wirkt die Romanze hier recht oberflächlich und eindimensional. Ebenfalls die Dialoge.

    Fazit: 

    Musste mich streckenweise wirklich durchkämpfen. Leider für mich kein großer Lesespaß.

  23. Cover des Buches Das Eulenhaus (ISBN: 9783596167623)
    Agatha Christie

    Das Eulenhaus

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sunaki

    Ein fairer Krimi zeichnet sich dadurch aus, dass der Leser Hinweise aufgreifen und miträtseln kann.

    Im Idealfall ist er dann unfähig den Fall selbst zu entwirren, während die Lösung im Nachhinein absolut schlüssig klingt, ohne dass versteckte Informationen im Nachhinein hinzugezogen werden müssen.

    Agatha Christie befindet sich in einer seltsamen Position. Ich wäre dazu bereit zu sagen, dass sie notorisch ist Hinweise zurück zu halten und ihre Fälle, wenn man sie auf Beweismittel reduziert, absolut unfair sind. 

    Regel No. 1 ist immer; "Der Mörder wird nicht verdächtigt nimmt aber regen Anteil an den Geschehnissen".

    Aber Regel No. 2 ist; "Physische Beweise sind komplett bedeutungslos."

    Ob nun Alibis, kaputte Uhren, letzte Worte, oder das ach so beliebte festlegen auf ein spezifisches Gender. 

    Dann aber hätten wir das psychologische Profil. Und ich denke hierbei scheint sie.

    Es mag schwer fallen das warum, oder wie zu entlarven, aber wenn man all die physischen Beweismittel vergisst und nur darauf achtgiebt was die Leute sagen, fällt es einen plötzlich viel viel leichter, ihre Intriegen zu durchschauen.

    Das Eulenhaus ist definitiv solch eine Story, allerdings auch eine der schwereren.

    Für Anfänger wäre wohl "Nemesis" eine gute Herrausforderung. Ich kam nahezu augenblicklich auf den Täter.


    Das Eulenhaus selbst ist eine furchtbar simple Geschichte. Generell ist das oft der Fall, alles wirkt so verworren und ist es doch nicht.

    Die Figur des Arztes mag unsympathisch sein, zeigt aber ungeahnte Größe, wie man im späteren Verlauf realisiert. Ob es sein Benehmen entschuldigt, liegt beim Leser.

    Der Cast ist diesmal recht erinnerungswürdig. Agathe hat bekanntlich die Angewohnheit drei identische  Buttler und vier Batchelors auf einmal einzuführen, welche dann etwas schwer ausrinanderzuhalten sind. 


  24. Cover des Buches Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will (ISBN: 9783956495823)
    Christina Lauren

    Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Finn kommt aus einer Fischerfamilie und hat gerade viele persönliche Probleme, Harlow ist die Tochter von reichen Schauspieler, bei einer wilden Party Nacht in Las Vegas lernen sich die beiden kennen.

    In diesem Band geht es mit den Charakteren weiter die man bereits aus dem ersten Band kennt, das Buch ist aus Sicht der beiden geschrieben und hat einen guten Einblick in die Gedankenwelt der beiden ermöglicht. Die Liebesgeschichte zwischen Halow & Finn fängt an als lockere Sexgeschichte und entwickelt sich weiter. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und man merkt, dass sie einander mögen, doch lässt die ganze Situation schlecht zu, dass ihre Beziehung weitergeht. Zusätzlich hat man das Gefühl, dass die Protagonisten keine Chance haben, da ihre Lebensumstände dies nicht zulassen. Ich war beim Lesen sehr gespannt wie es ausgeht und wie sich dies lösen lässt.

    Die Schreibweise war wie beim ersten Band sehr gut und fliessend, und man kommt gut und zügig voran. Auch waren hier die erotischen Szenen nicht zu viel im Vordergrund, und doch sehr gut beschrieben.

    Für die, die eine leichte aber unterhaltsame Geschichte mit ein paar erotischen Szenen suchen. 

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