Bücher mit dem Tag "sprachen"
31 Bücher
- Rebecca F. Kuang
Babel
(449)Aktuelle Rezension von: FrauKlopp„Babel“ spielt im Oxford des 19. Jahrhunderts, wo Übersetzung mithilfe von Silber Magie erzeugt und zur Stütze des britischen Empires genutzt wird. Der Waisenjunge Robin Swift studiert dort gemeinsam mit vielen anderen – und erkennt nach und nach, dass Sprache, Wissen und Macht untrennbar miteinander verknüpft sind. Was als Studium beginnt, wird zur politischen und moralischen Zerreißprobe.
Ein historischer Fantasyroman über Übersetzung als Magie, Sprache als Machtinstrument und die Frage, wie weit man gehen darf, um ein ungerechtes System zu bekämpfen.
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„Babel“ war für mich ein echter Klopper, und ich weiß, die meisten haben dieses Buch bereits vor zwei Jahren gelesen. Wie ich dieses Buch nun aber mit Herzklopfen beendet habe, nachdem ich in der Mitte des Buches so genervt war von den – natürlich als Stilmittel genutzten – zähen Kapiteln, puh. Die letzten knapp 200 Seiten waren allerdings so intensiv, dass ich jetzt richtig platt bin. Und ohne zu spoilern: Ich trauere natürlich sehr um die kleine 4er-Gruppe, bestehend aus Robin, Ramy, Victoire und Letty. Sie sind mir alle schon sehr ans Herz gewachsen.„Babel“ ist schonungslos ehrlich, und ich bin irgendwie ganz ehrfürchtig vor dieser Geschichte, die R. F. Kuang geschrieben hat. Die Triggerwarnung zu Beginn des Buchs war richtig und wichtig, hat mich aber trotzdem nicht auf die rassistischen Szenen, Bilder und dazugehörige Sprache vorbereitet, so viel zu schonungslos. Ich bin trotzdem sehr froh, dass ich es gelesen habe, auch, wenn ich megalange Pausen einlegen musste.
- Neal Stephenson
Der Aufstieg und Fall des D.O.D.O.
(50)Aktuelle Rezension von: JorokaWas für ein Wälzer! Doch für mich ein absoluter Genuss beim Lesen. Konnte kaum Längen feststellen und das mag schon etwas bedeuten bei der Seitenanzahl. Eine tolle Mixtur. Genau mein Geschmack. Und spannend bis zum Schluss.
Die verschiedenen „Erzählraster“ waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, übten dann aber im weiteren Verlauf einen gewissen Reiz aus.
Inhaltlich sind mir keine groben Schnitzer aufgefallen und der Handlungsverlauf erscheint mir in sich schlüssig. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass die Phantasie in diesem Roman Purzelbäume schlägt.
Auch der Stil hat mir gut gefallen. Das Buch ist flüssig zu lesen und eignet sich auch als Bett- bzw. Urlaubslektüre.
Fazit: Mein bisheriger Favorit in diesem Jahr (2021) in der Kategorie: Belletristik
- C. E. Bernard
Das Lied der Nacht
(179)Aktuelle Rezension von: Jula007Ich habe das Buch angefangen ohne irgendetwas darüber zu wissen. Dementsprechend war ich etwas überrascht über die Storie und vorallem die Brutalität.
Die Geschichte an sich ist okay, aber die Schreibstil und wie Caer und Weyd sich gegenüber gestellt werden, finde ich sehr schön.
Allerdings sind die Kapitel mir manchmal ein bisschen zu lang.
! Triggerwarnings enthalten Spoiler !
- sexualisierte Gewalt
-Verg*waltigung
-Tod
-Krieg
- Pascal Mercier
Das Gewicht der Worte
(58)Aktuelle Rezension von: Schmuck_GuggerinHier ist dem Autoren ein Buch gelungen, das alle Lesenden so ganz fordert. Schon im Titel wird dem „Wort“ eine große Bedeutung gegeben. Auch in der Handlung kann es das Leben des Protagonisten entscheidend beeinflussen. Immer wieder kehren seine Gedanken zu dem an ihn gerichteten „Wort“. Wie anders hätte sein Leben verlaufen können, wäre es nicht an ihn adressiert. Das Leben verläuft seitdem in Abhängigkeit zu einer Situation, die zudem ein Irrtum war.
Der Roman handelt aber auch von Chancen, die entstanden sind und die der Protagonist nutzen kann.
Mich hat das Buch sehr begeistert. Es erzählt von einer Schwere, die Zufälle in das Leben bringen können, denen wir nur schwer entkommen. Für mich eindeutig ein Buch mit „Gewicht“, das ich gerne weiterempfehle.
- P. M. Freestone
Shadowscent - Die Blume der Finsternis
(186)Aktuelle Rezension von: natti_LesemausEigentlich hört sich der Klapptext ja gut an, aber irgendwie bin ich nicht wirklich in das geschehen reingekommen.
ich habe einige Kapitel versucht zu lesen, aber dann irgendwann festgestellt, das es einfach nicht meins ist. Und bei meinem SUb- warum quäle ich mich durch ein Buch, wenn es es noch ettliche andere gibt zum lesen.
Deswegen habe ich es dann irgendwann abgebrochen. Vielleicht versuche ich es irgendwann noch einmal...
- Olga Grjasnowa
Der Russe ist einer, der Birken liebt
(196)Aktuelle Rezension von: Ingrid123Ich habe das Buch mittlerweile 5 mal gelesen, und kann es nur jedem empfehlen.
Das Buch zeigt die verschiedensten gesellschaftlichen Probleme, wie zum Beispiel Rassismus, Sexismus, Homophobie, heimatsverlust, der Umgang mit Tod und dem Verlust von geliebten und vieles mehr. Jedes Kapitel zeigt nicht nur neue Seiten der Hauptperson, sondern auch der Gesellschaft.
Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet, finde es aber definitiv eine interessante Lösung.
- Nina Sedano
Fernweh im Herzen
(18)Aktuelle Rezension von: ckfreeDas Cover ist altbacken und passt nicht zu einer modernen Weltenbummlerin, die mit dem Rucksack unterwegs ist. Zudem ist der Titelzusatz irreführend, denn es handelt sich nicht nur um neue Abenteuer. Das Buch umfasst vielmehr Reiseerlebnisse aus 40 Jahren (1978-2018), in denen teilweise Rückblicke zu anderen früheren Reisen gemacht werden.
Die Anekdoten sind mal mehr, mal weniger lang und beschäftigen sich mehr mit den Reisebekanntschaften der Autorin als mit den Ländern.
Oft wirkt es wie ein Tagebuch oder eine Dokumentation runtergeschrieben. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich wie ein Sachbuch über Tiere oder Belehrungen über Natur, Umweltschutz etc. lesen.
Äußerst wenig verspürt man die Freude und Euphorie der Reisenden.
So ist das selbst auferlegte Vorhaben "Dieses Buch möchte zum Reisen animieren" in meinen Augen klar gescheitert. So schwappt keine Begeisterung oder springt der Funke für einzelne Länder auf mich nicht über, sodass ich nach dem Lesen ohne neues Fernweh zurückbleibe. - Han Kang
Griechischstunden
(60)Aktuelle Rezension von: MscheEigentlich mag ich die Autorin und auch viele andere Asiatische Bücher. Dieses Buch ist nicht wirklich schlecht aber schon eher schwierig und ab der hälfte hat es mich ein wenig verloren, wobei das Ende schon irgendwie ganz nett war. Manchmal wusste man nicht so genau, wer da gerade 'spricht' und das hat es etwas schwierig gemacht zu folgen und Spaß daran zu haben. Sehr schade.....
- Harald Haarmann
Die seltsamsten Sprachen der Welt
(3)Aktuelle Rezension von: WedmaEin sehr interessantes, bereicherndes Buch, das uns Lesern zeigt, wie eigenartig die Sprachen, wie fältig die Ausdrucksmöglichkeiten sind, wie die Menschen ihre Gedanken zum Ausdruck bringen können uvm. Ein sehr wohl geratener Blick über den Tellerrand, den ich jedem wünsche.
Jedes Kapitel hat seinen eigenen Schwerpunkt:
1 Eigenartige Lautsysteme
2. Seltsamkeiten in Grammatik und Satzbau
3. Wortschätze
4. Seltsame Arten zu zählen
5. Status und Sozialverhalten sprachlich markieren
6. Sakral-, Ritual- und Tabu-Sprachen
7. Merkwürdige Schriften
8. Geplante Sprachen
Es gibt noch Unterkapitel, die 1-3 Seiten betragen und das Ganze noch weiter präzisieren. Für Details schauen Sie ins Inhaltsverzeichnis. Das gibt einen guten Überblick über die Inhalte.
Sehr zugänglich und unterhaltsam wurde über die jeweiligen Besonderheiten erzählt. In jedem Kapitel gab es Highlights. Erstaunlich, welche Vielfalt an Nennmöglichkeiten es für Regen auf Hawaii-Inseln gibt, für Kamel auf Somali, für den Schnee bei den hoch im Norden lebenden Völkern. Die seltsame Zahlsysteme in Korea und Himalaya, die speziellen Ausdrucksmöglichkeiten für Frauen im Sumerischen, ie hundert Arten für Khmer „ich“ zu sagen, beeindrucken nicht weniger. Bei Sakral-Ritual- und Tabu-Sprachen fand ich sehr interessante Ausführungen zur Mythologie der uralischen Volker (Finno-Ugrier im östlichen europäischen Teil Russlands und Samojeden im nördlichen Sibirien).
Deutsch mit seinem seltsamen Satzbau, s. z.B. die Wortfolge in Nebensätzen, taucht hier auch auf. Englisch und Russisch (Haben vs. Sein) ebenso.
Die Ausführungen sind von s/w Abbildungen, Tabellen begleitet, die das Verständnis ungemein erleichtern.
Festeinband, gutes, helles Papier, angenehme Schriftgröße erfreuen ebenso wie die tollen Inhalte.
Ein schönes Mitbringsel oder Geschenk. Auch für sich selbst. Hier findet man allerhand Dinge, mit denen man auf Partys und ähnlichen Treffen angeben kann. 😊
Die bunten Klebezettel, s. Foto zeigen, dass es hier sehr viele spannende Stellen gibt, die ich schnell griffbereit haben möchte. In der zweiten Hälfte klebt so ein Zettel fast auf jeder Seite.
- Valentin Sylvant
Ich und meine Ukulele rund um die Welt
(1)Aktuelle Rezension von: Pimpy2502In seinem Buch „Ich und meine Ukulele rund um die Welt: In zehn Monaten durch zwölf Länder und eine ganze Persönlichkeit“ schreibt Valentin Sylvant von seinem ganz besonderen Erlebnis. 2014 beschließt er zu einem großen Abenteuer aufzubrechen und zehn Monate allein durch die Welt zu ziehen. Er nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise in zwölf Länder. Das Buch ist tageweise im Tagebuchstil aufgebaut und somit ist es, als sei man selbst dabei gewesen. Ich finde immer wieder beachtlich, wenn jemand den Mut aufbringt und alleine auf solch eine große Reise geht. So manches Mal war ich froh, zu Hause auf dem Sofa zu sitzen und nicht mit Valentin tauschen zu müssen. Seine Reiseroute über Kanada, Hawaii, Neuseeland, Inseln im Pazifik, Süd- und Mittelamerika war sehr beeindruckend und man konnte sich ein gutes Bild von Land und Leute machen. Ich war fast schon etwas wehmütig, als die Reise vorbei war. Mir hat das Lesen dieses kurzweiligen Buchs viel Freude gemacht und ich kann es nur empfehlen.
- Delphine Papin
Atlas der Unordnung
(39)Aktuelle Rezension von: HundertmorgenwaldWas sind Grenzen und wie wurden sie festgelegt?
Die Antwort erscheint erstmal einfach, doch es ist ein komplexes Thema, welches Delphine Papin und Bruno Tertrais in diesem Buch angehen.
Der Westfälische Friede 1648 schrieb die ersten Landesgrenzen fest und zwischen Russland und der Türkei wurde schließlich die moderne Staatsgrenze erfunden. So konnte man Epidemien eingrenzen, aber auch verhindern, dass sich jemand seinen Steuern oder der Wehrpflicht entzog.
Die meisten Grenzen entstanden erst nach 1800.
„Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis 1914 wurde im Zuge der Staatenbildung die ganze Welt eingegrenzt. Mehr als die Hälfte aller Landgrenzen stammt aus den Jahren 1875 bis 1924. Fast zeitgleich schlossen die USA (1890) und Russland (1860) die „Eroberung“ ihrer riesigen Landflächen ab.“
Es gibt „natürliche“ Grenzen (Flüsse und Gebirge) und „künstliche“ Grenzen.
„Natürliche“ Grenzen können dabei genauso komplex, unfair und umstritten sein, wie „künstliche“ Grenzen gerecht und friedliche sein können.
Die französische Originalausgabe erschien 2021. 2020 gab es 311 internationale Landesgrenzen, die zwei Staaten trennen.
In 60 Schaubildern und 5. Kapiteln erläutern Delphine Papin und Bruno Tertrais verschiedene Grenzthematiken.
Kapitel 1: Grenzen als Vermächtnisse
Hier wird z.B. die wachsende Zahl der Grenzen von vor 1800 bis heute aufgezeigt und die verschiedenen Ansichten von Kulturgrenzen.
Kapitel 2: Meere und Grenzen
Wie wird eine Grenze im Meer und im Fluss gezogen? Wo fängt das Hoheitsgebiet an?
Hier geht es vor allem auch um Bodenschätze, Erdölvorkommen und Fischerei. Jede Menge Stoff für Konflikte, in ganz unterschiedlichen Regionen der Erde. Da kriselt es sogar zwischen den USA und Kanada.
Kapitel 3: Mauern und Migration
Welche Mauermodelle gibt es?
Es gibt immer mehr Mauern. 2015 hatte Europa schon fast mehr physische Barrieren an seinen Grenzen als zur Zeit des Kalten Krieges. Grenzen werden zum Friedhof und Pässe und Visum zum Schlüssel. Die Berliner Mauer war da mit 3,6 m im Vergleich zu anderen Mauern noch klein.
Kapitel 4: Spezielle Grenzen
Exterritoriale Liegenschaften, in denen das Gastgeberland keine Hoheitsrechte hat, Enklaven, Mikroländer und absurde Grenzverläufe. In diesem Kapitel finden sich jede Menge Kuriositäten. Z.B. ein Bauernhof in Australien, der zu Groß-Britannien gehört. Oder Belgien hat 22 kleine Enklaven in den Niederlanden. Und in dieser Enklave befinden sich wiederum Enklaven der Niederländer.
Kapitel 5: Umstrittene Grenzen
Fast alle Länder der Erde liegen im Streit um ihre Grenzen. D.h. nicht zwangsläufig, dass es auch Krieg gibt. Auch in Europa gibt es 15 Unstimmigkeiten, darunter auch die Frage, wo am Bodensee die Grenze zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz verläuft. Neben den bekannten „heißen“ Grenzkonflikten versuchen auch Großmächte ihre Grenzen wieder auszuweiten und das ist nicht Putin alleine.
Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr interessant. Ich hätte nicht gedacht, dass es so viel über Grenzen zu sagen gibt. All die Fragen und unterschiedlichen Themen waren sehr spannend. Ganz besonders mochte ich die geschichtlichen Hintergründe und die Erklärungen, wie Grenzen festgelegt werden. Bisher habe ich Grenzen als eher etwas Trennendes erlebt und empfinde das nun anders. Da wo Grenzen klar sind und man sich einig ist, herrscht Ordnung, um den Titel aufzugreifen.
„Eine Grenze bedeutet unter anderem, dass Frieden geschlossen wurde.“ Michel Foucher
Allerdings ist „Der Atlas der Unordnung“ nicht ganz so leicht zu lesen. Obwohl ich denke, dass ich mich in Geografie ganz gut auskenne, musste ich so einige Mal googeln, um etwas zuordnen zu können. Hier hätte ich mir auf jeden Fall mehr Erklärungen gewünscht und auch mehr Hintergrundinformationen zu einzelnen Konflikten.
Die Karten sind komplex und man muss sich Zeit nehmen, um sie in ihrer Vielschichtigkeit zu verstehen. - Maeve Binchy
Die irische Signora
(81)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeIch habe von dieser Autorin schon sehr viel gelesen und bin immer wieder gefesselt von ihrer Tiefgründigkeit und ihren Worten. und vor allem von ihrem Schreib - und Sprachstil.
Die Protagonisten sind sehr lebendig und bildhaft beschrieben.
Es ist die Geschichte einer mutigen Frau, die trotz der Ablehnung der Sizillianer als auch der Dubliner ihren Weg geht.
Es berührt, wie offen sie auf Menschen zugeht und was sie in jedem sieht und bewirkt. Sie hat einen sehr positiven Einfluss, nur durch ihr So-Sein, und bei all ihren menschlichen Begegnungen verändert sie etwas im Leben des Anderen in eine positive Richtung.
Es sind die kleinen Begegnungen, die hier stattfinden, direkt aus dem Leben gegriffen und doch so unglaublich wertvoll.
Diese Seniora berührt nicht nur die Herzen ihrer Mitmenschen sondern auch die ihrer Leser!
Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, denn die Geschichte macht nachdenklich, regt an sich selbst einmal zu hinterfragen und über die wahren Werte des Lebens nachzudenken. Diese Geschichte geht einfach direkt ins Herz - Harald Haarmann
Weltgeschichte der Sprachen
(6)Aktuelle Rezension von: zukunftskindEs gibt wahrscheinlich nicht Faszinirienderes als die Geschichte der menschlichen Sprache. Harald Haarmann schafft es aber, einem den Spass komplett zu verderben. Ich glaube schon, dass der Autor grosse Ahnung von Thema hat - leider reicht die nicht aus, um ein gutes Buch gär jedermann zu schreiben. Er schmeisst nur mit Fachbegriffen umher, ohne sie jemals zu erklären, springt von einem Thema zum anderen und wieder zurück. Ich brauche ein anderes Buch zu diesem Thema. - Hanns-Josef Ortheil
Die Mittelmeerreise
(2)Aktuelle Rezension von: Daphne1962Die Mittelmeerreise von Hanns-Josef Ortheil,
gelesen vom Autor
Es ist der Abschluss und Höhepunkt der
Reisetagebücher von Hanns-Josef Ortheil.
1967 macht er sich auf um auf einemFrachtschiff zusammen mit seinem Vaterins Mittelmeer zu reisen. Es beginnt inAntwerpen, vorbei nach Portugal, durch dieMeerenge von Gibraltar nach Griechenlandund endet in Istanbul. Damals war der Autornoch ein sehr junger Mann und dieEindrücke neu. Aber die Art, wie die beidengereist sind, war anders. Der Vater hatZeichnungen angelegt, der Sohn hat allesaufgeschrieben. Man sieht die Welt so mitganz anderen Augen.
Mit an Bord ist vom Stuart bis zum Funker
und Maschinisten und Ingenieur eine einge-
schweißte Gesellschaft. Sie fühlen sich wohl.
Außer bei dem fürchterlichen Sturm den
sie erleben und dem jungen Ortheil Angst
einjagte.
Beim Erzählen, mit seiner sanften Stimme
spürt man das liebevolle Verhältnis, welche
H.J. Ortheil zu seinen Eltern hatte förmlich.
Besonders gefallen hat mir die Erzählungüber Istanbul. "Es wird sehr viel Teegetrunken. Tee ist ein Ersatz für Alkohol.Muslime dürfen nämlich keinen Alkohol trinken".Wie sich doch die Zeiten geändert haben.
Man muss dieses Hörbuch hören, denn die
kleinen Musikeinlagen waren so zauberhaft,
ein ganz neuer Eindruck, als wenn man das
Buch nur liest. Absolute Hörempfehlung
meinerseits. - Moritz Verlag
Der Kinder Kalender 2026
(9)Aktuelle Rezension von: ElliPDieser Kalender ist wirklich etwas ganz Besonderes, eine Augenweide für Groß und Klein, funkelnd vor Ideen, spritzig und witzig vereint er Kunst und Literatur aus verschiedenen Kulturen und bietet auf vielfältige Weise Unterhaltung für ein ganzes Jahr.
Auf den wunderschönen wöchentlichen Bildern befinden sich Gedichte in Sprachen aus allen Kontinenten inklusive Übersetzung, es geht um Träume, Spiele, Schnee, die Natur und die Lebenswelt von Kindern aus der ganzen Welt wird dargestellt. So eröffnet sich ein breites Spektrum an unterschiedlichen Eindrücken und die Leserinnen können träumen, staunen, sich anregen lassen, diskutieren und sich erfreuen. Jedes Wohnzimmer, jeder Klassenraum, Praxis oder Kinderzimmer wird verschönt und gewinnt und der Kalender liest zum Blättern und Innehalten ein. Ein optimales Geschenk für alle, die Sinn und Freude an Lyrik, Kinder- und Nonsensversen haben, welche durch passende atmosphärische Bilder ergänzt und illustriert werden.
- Sprachen lernen mal anders
Italienisch lernen mal anders - 3000 Vokabeln in 30 Stunden: Spielend einfach Vokabeln lernen mit einzigartigen Merkhilfen und Gedächtnistraining für Anfänger und Wiedereinsteiger
(55)Aktuelle Rezension von: SofatexAls absoluter neuling in italienischer Sprach, war das Buch für mich ein toller Einstieg.
Zuerst werden Betonung und Aussprache geklärt, sodass man nicht einfach "reingeworfen" wird.
Dann finden wir thematisch sortiert die wichtigsten Vokabeln mit tollen Beispielsätzen, vereinfachter Lautschrift, was ich sehr wichtig finde.
Dabei ist die Lautschrift sehr verständlich gehalten, sodass man die sie auch lesen kann, wenn man keine Ahnung davon hat.
Dazu kommen artverwandte und ähnliches klingende Worte, sodass man immer mehr Verknüpfungen anstellt und so ziemlich entspannt und effektiv lernen kann.
Tolle Methodik und viel Freude an neuen Sprachen.
- Vera F. Birkenbihl
Sprachenlernen leichtgemacht!
(3)Aktuelle Rezension von: Buecherzauber123"Sprachen lernen leicht gemacht" ist ein sehr interessanter Ratgeber über alternative Lernmethoden um Sprachen zu lernen. Das ganze ist sehr leicht verständlich und mit vielen Skizzen versehen. Mir hat es sehr geholfen daher eine klare Empfehlung. - Bianca Maria Gutmann
Yo Soy Zimmermannsvogel
(9)Aktuelle Rezension von: Franz_WittichSeine Weisheiten leitet Santiago logisch, behutsam und wohl begründet aus unterhaltsam, teils humorvoll und liebenswert geschilderten Situationen des täglichen Lebens ab. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen zieht er für sich und die können auch für den Leser nützlich und sinnvoll sein. Ausgezeichnet und grandios ist die total identische Gegenüberstellung des Textes in Deutsch und Spanisch. Sensationell und unbezahlbar! - Kimberly Derting
Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz
(296)Aktuelle Rezension von: Kallisto92Das Buch, "Dark Queen- Schwarze Seele, Schneeweißes Herz" von der Autorin Kimberly Derting, ist in zwei Teilen unterteilt. Der erste Teil des Buchs beginnt mit einem Prolog. Der zweite Teil endet mit einem Epilog. Beide Teile sind nochmals in Kapiteln unterteilt. Diese sind in der Ich-Perspektive aus Chalaina´s Sichtweise sowie in der Erzählperspektive aus Max und Xanders Sichtweise geschrieben.
Das Buch handelt von Charlaine, sie wird von allen Charlie genannt. Sie lebt im Königreich Ludania. Dort unterschieden sich die Klassen durch eine eigene Sprache. Mischen sich die Klassen oder verständigen sie sich untereinander, ist dies ein vergehen, welches schwere Folgen hat. Charlie ist die Tochter eines Kaufmannes und arbeitet neben der Schule im Restaurant. Eines Tages entdeckt sie an sich eine seltene und gefährliche Gabe. In einem Untergrund Club sind die Klassen egal. Dort trifft sie auf Max. Beide fühlen sich zueinander hingezogen. Können die Gefühle gefährlich werden? Doch ebenso trifft sie dort den Rebellenführer Xander, was kann er von Charlie wollen?
Mein Fazit:
Das Buch hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Die Handlung entwickelt sich nach und nach. Einige Punkte, welche ich mir gedacht habe, haben sich im Laufe der Story bewahrheitet. Das Ende empfinde ich als sehr rund, dennoch bleibt der Fortgang der Story zum Teil offen. Bei der Geschichte handelt es sich um eine Trilogie, wobei Teil zwei und drei nicht übersetzt werden.
- Katharina Kramer
Die Sprache des Lichts
(32)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDie Idee, eine Schnitzeljagd auf das Rätsel der Ursprache Gottes zu veranstalten, halte ich für fast schon grandios. Sie ins 16. Jahrhundert zu legen, ein toller Schachzug. Die Einführung der Figuren Margarete und Jacob gelingt und sofort beginnt ein spannende Suche mit interessanten Charakteren. Protestanten kämpfen im Hintergrund erbittert gegen Katholiken, der Rahmen eigentlich gut gesetzt. Verwirrend war für mich, dass die eigentliche Geschichte nach etwas über der Hälfte vorbei ist. Ab da wird die Story leider auch immer unglaubwürdiger und schlingert sich bis zu Jacobs Aufbruch in die neue Welt so durch. Von Hexensabbath über Erfindung der Gebärdensprache bis hin zur alchemistischen Goldgewinnung, Ritterschlag und Erforschung der Indianersprachen, packt Katharina Kramer fast alles an Repertoire aus, das locker in drei weitere Bücher gepasst hätte. Mir persönlich war die wörtliche Rede der Protagonisten etwas zu lax modern. Reichlich oft hatten die Figuren gespannte Glieder oder es würgte sie im Hals (wo sonst). "Polyglott" scheint eines der Lieblingswörter der Autorin zu sein und erst gegen Ende fand ich die einführenden Kapitelbeschreibungen gewinnbringend. Vielleicht sind ab dem Mittelteil die Gäule etwas mit der Autorin durchgegangen, denn ihre Begeisterung für das Thema ist dem Buch in jedem Falle anzumerken.
- Peter Littger
The devil lies in the detail - Folge 2
(7)Aktuelle Rezension von: seschatIch habe mir die zweite Ausgabe dieses unterhaltsamen Englischsachbuchs zugelegt, weil ich Band 1 (= SPIEGEL-Bestseller) großartig fand und viele Parallelen zum deutschen Pedant von Bastian Sick ausmachen konnte. Doch Peter Littgers Folgeband ist anders als das Debüt, weitschweifiger und vor allem weniger überraschend bzw. inspirierend.
In "The devil lies in the detail. Folge 2" beschäftigt sich der Autor vornehmlich mit deutschen Redensarten bzw. Komposita und deren Übertragung ins Englische. Dass es dabei immer wieder zu lustigen deutsch-englischen Mischmasch bzw. ungelenken wörtlichen Übersetzungen kommt, zeigt der Autor an allerlei Beispielen. Hier eine Auswahl: Süßwasser, engl. fresh water und nicht sweet water, oder Sonnenliege, engl. sunbed und nicht sunlie.
Darüber hinaus nimmt Littger das spezielle Englisch an deutschen Bahnhöfen, Flughäfen und in den Medien unter die Lupe. Und seine Entdeckungen führen einerseits zum Fremdschämen und andererseits zum Lachen. Es ist schon erstaunlich, wie man die neue lingua franca in Deutschland zurechtbiegt und hierfür gar neue Pseudoanglizismen bildet. Insgesamt sind Littgers Ausführungen für mich nicht neu gewesen. Diese fielen zudem oftmals recht gedehnt und damit dröge aus. Wenn Littger dann noch 77 verschiedene englische Wörter für „betrunken sein“ anführt und sich ellenlang mit einer Kinderbuchautorin übers Weihnachtsfest unterhält, ist auch meine Schmerzgrenze erreicht. So konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier bewusst Buchseiten ohne Rücksicht auf inhaltliche Abwechslung gefüllt werden sollten. Im Vergleich zum ersten Buch konnte mich der Folgeband daher leider nicht überzeugen.
FAZIT
Nicht jeden Bestseller sollte man fortsetzen. Ich hatte mir deutlich mehr von Littgers Lektüre erhofft. - Karl-Wilhelm Weeber
Rom sei Dank!
(4)Aktuelle Rezension von: GospelsingerRom hat die Welt geprägt und prägt uns bis heute. Wie sehr, machen wir uns allerdings nur selten bewusst. Diese Lücke schließt Karl-Wilhelm Weeber auf erstklassige Weise. Große Teile unserer Sprache und unseres Denkens verdanken wir den Römern, und auch unsere Architektur, unser Straßenbau, unser Rechtsempfinden, unsere Hygienevorstellungen haben ihre Wurzeln im alten Rom. Besonders deutlich wird das im Kapitel „panem et circenses“. Die damaligen Gladiatorenkämpfe riefen beim Publikum ähnliche Reaktionen hervor wie heute die Fussballspiele, genau wie damals bei den Wagenrennen wartet auch das heutige Formel 1-Publikum auf spektakuläre Unfälle; die menschliche Schaulust ist die gleiche geblieben. Auch unser Kalender ist von den Römern eingeführt worden, wie auch die Fußbodenheizungen und das Fensterglas. Ebenso sind die in Bellum Gallicum beschriebenen Eigenschaften wie Effizienz, Schnelligkeit und Rationalität nach wie vor erwünscht, wenn auch nicht mehr in erster Linie bei Kriegsherren, dann doch bei Managern. Karl-Wilhelm Weeber schreibt schwungvoll und lehrreich, unterhaltsam und kompetent, bringt einen zum Staunen und macht damit dieses Buch zu einem reinen Lesevergnügen. Dazu trägt auch die äußerst edle und geschmackvolle Ausstattung dieser Ausgabe bei.























