Bücher mit dem Tag "sprachunterricht"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sprachunterricht" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches The devil lies in the detail (ISBN: 9783462047035)
    Peter Littger

    The devil lies in the detail

     (31)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Information und Unterhaltung. Es ist so kurzweilig, dass man kaum merkt, wie viel man nicht nur über die englische Sprache erfährt, sondern auch über die Mentalität der Engländer, ihren speziellen Humor und ihre Art, die Dinge zu sehen. Mal geht es um die Fallen englischer Präpositionen, mal um Germanismen im Englischen wie Katzenjammer oder Kummerspeck,mal lernen wir, wann "Sorry" eine Zumutung ist und welche sonstigen Fallen im Englischen lauern. Das ist oft amüsant. Insgesamt hält uns der Autor mit einer Fülle von Erzählungen bei Laune, die vom deutsch-englischen Clash of Civilisations handeln. Kurzum: Die Lektüre ist ein Beispiel dafür, dass es auch uns Deutschen möglich ist, Wissen unterhaltsam und damit einprägsam zu vermitteln. Ich habe "The devil lies in the detail" mit Vergnügen gelesen.
  2. Cover des Buches Ruhelos (ISBN: 9783833305368)
    William Boyd

    Ruhelos

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Speechless

    Die 27jährige Ruth Gilmartin ist alleinerziehende Mutter und promoviert an der Universität von Oxford. Ihr Vater ist bereits vor Jahren verstorben und zu ihrer Mutter Sally hat sie ein spezielles Verhältnis. Bei einem ihrer wöchentlichen Besuche im Cottage der Mutter im Sommer 1976, bemerkt Ruth, dass sich Sally sehr seltsam benimmt, sich verfolgt und beobachtet fühlt. Beim Abschied überreicht Sally Ruth eine Akte und eröffnet ihr quasi zwischen Tür und Angel, dass sie in Wirklichkeit Eva Delektorskaja heißt und eine ehemalige Spionin des britischen Geheimdienstes ist.

    Ab diesem Moment tun sich im Buch zwei Handlungsstränge auf. Während der eine weiterhin aus der Ich-Perspektive von Ruth erzählt wird und in der Gegenwart verläuft, führt der andere nach Paris zurück in das Jahr 1939. Dort wird die junge russische Emigrantin Eva Delektorskaja auf der Trauerfeier ihres Bruders von dem mysteriösen Lucas Romer angesprochen. Dieser erzählt ihr zunächst, dass ihr Bruder keinesfalls durch einen tragischen Unfall starb, sondern gezielt ermordet wurde und wirbt sie in der Folge für den britischen Geheimdienst an. Nach einer intensiven Ausbildung in Schottland, absolviert Eva einige hochgefährliche Einsätze In Belgien, England und den USA. Das Ziel ihrer Spezialeinheit besteht darin in den Medien gezielt Falschmeldungen zu verbreiten, die die zögernde USA zum Eintritt in das Kriegsgeschehen gegen die Nazis bewegen sollen. Dabei lautet die oberste Regel: Vertraue niemandem.

    Die Sprache des Autors ist geradlinig, nüchtern und klar, was meiner Meinung nach besonders zu dem Inhalt des Buches passt. Ein perfektes Beispiel ist dafür schon der pointierte Titel des Buches. Ohne Umschweife auf den Punkt kommend gelingt es Boyd trotzdem eine plastische Welt entstehen zu lassen, in die man wunderbar leicht hineinfindet und ungerne wieder auftauchen möchte.

    Besonders spannend fand ich es die Ereignisse während des zweiten Weltkriegs mal aus einer völlig anderen Perspektive zu erleben. Aber selbst für Leser, die sich nicht sonderlich für die Zeit des zweiten Weltkriegs interessieren, ist es eine spannende Geschichte, die mit jedem Kapitel eine intensivere Sogwirkung entfaltet. Ständig fragt man sich, wem Eva trauen kann, ist erleichtert, wenn sie einer gefährlichen Situation entkommen ist und völlig fasziniert von ihrem alltäglichen Leben als Spionin, in dem kaum ein Platz für wirklichen Alltag bleibt. Enttäuscht war ich gleichzeitig von dem zweiten Handlungsstrang um Ruth. Zwar war mir Ruth grundsätzlich sehr sympathisch, ich konnte ihr Verhalten und ihre Gedanken gut nachvollziehen. Gleichzeitig bleibt sie aber sehr blass und auch die Bezüge zum Baader-Meinhof-Komplex verliefen irgendwie im Sande und waren dann für die Geschichte doch eher unnötig.

    Trotzdem ist dies ein kitschfreier Spionage-Thriller, der mit viel Spannung und Gänsehaut daherkommt. Am Ende bleibt auch die Aufforderung an den heutigen Leser nicht jede Nachricht, die keine eindeutige, seriöse Hintergrundquelle vorweisen kann, bedingungslos zu glauben.

  3. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (235)
    Aktuelle Rezension von: Igelchen

    Was tut man mit einem Gewinn von einer halben Million Euro? Für Meike Winnemuth stand schnell fest, dass sie um die Welt reisen möchte. Jeden Monat sollte es eine andere Stadt sein. Dabei standen unter anderem Städte wie Sydney, Buenos Aires, Honolulu und Kopenhagen auf der Liste der Städte als Zuhause auf Zeit.

    Meine Meinung zum Buch
    Was für ein kluges, warmherziges und lustiges Buch. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Sie hat mich mitgenommen auf eine wunderschöne Reise um die Welt. Am Aufenthaltsende einer jeden Stadt reflektiert die Autorin 10 Dinge, die sie über oder durch die Stadt gelernt hat. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele touristische Attraktionen abgeklappert zu haben. Es geht um eine Reise zu sich selbst. Was will ich wirklich vom Leben? Was erwarte ich von mir? Und sollten wir nicht mehr entschleunigen, statt Multitasking zu bejubeln?

    Wer sich auf eine ganz besondere Weltreise begeben möchte, der macht mit diesem Buch alles richtig. Es hat mir viele tolle Stunden Lesevergnügen beschert.

  4. Cover des Buches Holidays for Doosie (ISBN: 9783423202305)
    Werner Lansburgh

    Holidays for Doosie

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Marion
    ...und hier ist das dritte Buch der DOOSIE-Reihe. Spritzig, amüsant, vielleicht mit einem Hauch mehr Melancholie beschreibt der Autor eine Reise durch Europa. Zu der genialen Sprachmixtur gesellt sich jetzt etwas abendländische Bildung - high class entertainment, instructive and compelling.
  5. Cover des Buches Die Grammatik der Rennpferde (ISBN: 9783423253963)
    Angelika Jodl

    Die Grammatik der Rennpferde

     (39)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Rückentext)


    Eine Lehrerin, die Angst vor dem Leben hat.

    Ein russischer Ex-Jockey, der Pferdeställe ausmistet.

    Zwei, die nichts miteinander gemein haben, entdecken zusammen eine ganz neue Welt.

    Inhalt (Klappentext)


    »Brauche ich Lehrer für Deutsch. Bitte anrufen mir.«

    Sergey, früher Jockey in Russland, jetzt Stallbursche in Oberbayern, will sein neues Leben anpacken und ein Rennpferd kaufen. Dafür braucht er »nur ein paar mehr Wörter«, die sie ihm beibringen soll: Salli Sturm, leidenschaftliche Sprachlehrerin mit hohem Anspruch an ihre Schüler und sich selbst.

    So will sie auch ein Wunder an ihrem neuen Privatschüler Sergey vollbringen. Zwei Leben prallen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten, zwei Menschen lernen sich kennen, die nicht (mehr) mit der Liebe gerechnet haben.

    Inhalt


    Eine Fünfzigerin, die sich eigentlich nie was getraut hat, lernt Sergey, den ausgewanderten Russen, kennen.

    Eigentlich will sie ihm „ordentliches“ Deutsch beibringen, aber alles kommt anders. Er bringt ihr zu leben bei. Das geschieht so ganz nebenbei. Sie, die sich nie was getraut hat, leiht ihm 20.000 €uro und unterstützt ihn, damit er einen maroden Hof übernehmen kann, wo er Rennpferde züchten will.

    Sie, die immer nur guckt, was die andern von ihr halten, trifft plötzlich unorthodoxe Entscheidungen, für die sie sich insgeheim schämt, weil sie eigentlich gar nicht weiß was er vorhat. Zudem ist sie überzeugt, dass er – mit den Augen ihrer Umwelt – weit unter ihrem Niveau ist.

    Es kommt wie es kommen muss: ganz langsam bahnt sich eine Beziehung an.

    Meine Meinung


    Eine weitere seichte Liebegeschichte, wäre sie nicht mit viel Witz und mancher Situationskomik geschrieben. Dazu kommt, dass die Protagonistin ein inniges Verhältnis zur deutschen Grammatik hat, die bei ihrer Beurteilung von Situationen eine Rolle spielt.

    Fazit


    Für mich war das Buch ein richtiger Lesespaß. Nichts Anspruchsvolles, aber eines dieser Bücher, die man so nebenbei mit viel Vergnügen liest (weil ich zumindest so etwas nicht oft finde).

    Deshalb meine Leseempfehlung „für zwischendurch“ mit fünf Sternen.

  6. Cover des Buches Passo dopo passo A1: Der Italienischkurs / Kursbuch + Arbeitsbuch + 2 Audio-CDs (ISBN: 9783194095991)
    Katja Motta

    Passo dopo passo A1: Der Italienischkurs / Kursbuch + Arbeitsbuch + 2 Audio-CDs

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein sehr gutes Buch für Italienischeinsteiger, Lese- und Übungsstücke wechseln sich ab, genauso wie die leichtverständliche Grammatik, nur man erfährt noch zu wenig (finde ich) darüber, wie doch der Italiener "an sich" so tickt. Aber ein gut gelungenes Ausbildungsbuch, werde ich sicherlich auch nach Kursende noch das eine oder andere Mal reinschauen!

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