Bücher mit dem Tag "sprachwissenschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "sprachwissenschaft" gekennzeichnet haben.

124 Bücher

  1. Cover des Buches Everlasting (ISBN: 9783499256660)
    Holly-Jane Rahlens

    Everlasting

     (409)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ich fand die Geschichte sehr schön und gut geschrieben 

  2. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  3. Cover des Buches Still Alice (ISBN: B010IKDZ1C)
    Lisa Genova

    Still Alice

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Ve_re_na

    Mir fehlen ehrlich gesagt die Worte.


    Es ist ergreifend Alice bei Ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Der Abschnitt, in dem sie immer mehr Erinnerungen und die Orientierung verliert aufgrund ihrer Alzheimererkrankung. 

    Anfangs sind es nur Kleinigkeiten - irgendwann ihre eigenen Kinder und ihr Mann. Der Leser erlebt die Veränderung aus ihrer Sicht und teilt ihre Machtlosigkeit. Wie häufig ihr bewusst ist, dass sie immer mehr die Erinnerungen verliert und einfach nichts daran ändern kann.


    Es lohnt sich in jedem Fall dieses Buch zu lesen!

  4. Cover des Buches Zuerst der Tee (ISBN: 9783950399172)
    Gabor Fonyad

    Zuerst der Tee

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Aqua__
    Edward ist ein Sprachwissenschaftler der besonderen Art. Er wirkt leicht verschroben und für mich auf eine Art und Weise autistisch, wobei ich nicht sagen kann, ob er es wirklich ist.
    Er fährt in das kleine Örtchen Rye, um dort weiter an seiner Arbeit und Forschungen zu schreiben. Der Hauptprotagonist mietet sich in einer kleines Pension ein, in der er Pauline kennen lernt. Sie stammt aus Frankreich und möchte sich auf eine Klavierprüfung vorbereiten, ist dabei jedoch nicht sonderlich konsequent.
    Insgesamt fand ich das Buch ganz interessant, aber nicht so reizvoll. Die Charaktere sind ganz gut geschrieben, haben mich aber nicht besonders umgehauen.
    Den Preis für das Buch finde ich etwas hoch, da würde ich bessere Bücher und mehr Lesestoff bekommen.
  5. Cover des Buches Ein Kind (ISBN: 9783423139632)
    Thomas Bernhard

    Ein Kind

     (65)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1 (ISBN: 9783462301106)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 1

     (1.861)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Ich habe dieses Buch beim Herumstöbern im Bücherregal meiner Oma gefunden, und als Germanistikstudentin hat es mich sofort angesprochen. Bei vielen Beiträgen konnte ich zustimmend mit dem Kopf nicken, einige Sachen haben auch mich überrascht.

    Ich kann jedem dieses Buch ans Herz legen - nicht nur denen, die sich für die deutsche Sprache interessieren, sondern auch jenen, die vielleicht ein paar Probleme mit dieser haben und manche Formen, Wörter und Konstruktionen nicht auseinanderhalten können.

    Der Humor war zwar, vor allem zum Ende nicht, nicht wirklich meiner, dennoch hat mich das Buch unterhalten. Insbesondere "Das kleine Abc des Zwiebelfisches" auf den letzten Seiten hat mich begeistert, weil dort noch einmal gängige Fehler erklärt und berichtigt wurden. Auch die vielen Tabellen im Buch, die einen kurzen, zusammenfassenden Überblick zur jeweiligen Thematik gegeben haben, sind lehrreich und interessant gewesen.

    Viele hier kritisieren, dass der Autor sich so hinstellen würde, als wären alle anderen "doof" und "falsch", nur er nicht. Dies würde ich nicht so unterschreiben, denn ich bin mir ziemlich sicher, dass er sich einfach nur sehr intensiv mit der Thematik beschäftigt und Informationen zu den jeweiligen Bereichen gesammelt hat und diese kurz und verständlich aufführen wollte. Somit soll das Buch keine besserwisserische Seite des Autors aufzeigen, sondern lediglich ein Handbuch zu den meisten Fehlern in der deutschen Sprache darstellen, welches Hilfestellungen und Lösungansätze bietet.

    Zum Ende hin haben sich der Humor und die Pointen etwas verlaufen, was teilweise dazu geführt hat, dass vor allem die letzten Abschnitte etwas ermüdend waren. Aus diesem Grund gebe ich dem Buch 4 Sterne.

  7. Cover des Buches Die spinnen, die Finnen (ISBN: 9783548282190)
    Dieter Hermann Schmitz

    Die spinnen, die Finnen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: efell

    Dieses Finnenbuch hat mich wirklich gut unterhalten. Ich musste beim Lesen auch viel an unsere letzte Auslandreise 2019 nach Finnland denken - so konnte ich einiges wiedererkennen aber viele Facetten von den Finnen und ihrem Leben lernte ich doch durch dieses Tagebuch neu kennen - die meisten Szenen brachten mich zum Schmunzeln oder berührten mich sehr, z.b. der Bärenspuk, der Sommernachtstanz mit seiner Frau oder das Karaokesingen auf dem Schiff Isabell. Immerwieder baut der Autor geschickt Erlebnisse und Erfahrungen bei anderen Szenen ein, z. B. "Zielen Sie auf das A-Loch des Tieres!
    ein gutes Unterhaltungsbuch mit viel Information über Finnland und ihren Bewohnern.

  8. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783446270749)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.592)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Schade, ich hatte mir mehr erhofft. William ist wie Sherlock Holmes und löst Rätsel sehr ähnlich. Das war spannend.

    Aber ansonsten war der Schreibstil einfach nur furchtbar... Ich kam mir so unheimlich dumm vor, das Buch zu lesen.

    Dnf.

  9. Cover des Buches Du Jane, ich Goethe (ISBN: 9783423346559)
    Guy Deutscher

    Du Jane, ich Goethe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

  10. Cover des Buches The Mother Tongue (ISBN: 0380715430)
    Bill Bryson

    The Mother Tongue

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Bill Bryson ist hauptsächlich bekannt für seine Reiseliteratur. In "Mother Tongue" untersucht er allerdings die englische Sprache, und dies auf eine äußerst unterhaltsame Weise. Linguistik macht selten so viel Spaß, wie mit diesem Buch. Es gab mehr als genug Stellen, an denen ich laut lachen musste und dementsprechend komisch angeguckt wurde. Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der sich für englische Linguistik interessiert.
  11. Cover des Buches Ich bekenne, ich habe gelebt (ISBN: 9783630620411)
    Pablo Neruda

    Ich bekenne, ich habe gelebt

     (17)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Pablo Neruda gibt Einblick in sein interessantes Leben und in die Welt seiner Gefühle. Dabei erlebt der Leser die Komplexität des Poeten und Menschen. Das Buch ist sehr gut zu lesen, ist aber keine charakteristische Lebensbeschreibung. Er berichtet in Bildern, in historischen Fakten, in kurze witzige Geschichten. Erzählt von seiner Zeit, vom Urwald in Chile, vom Meer und vom Regen. Pablo Neruda hat zu Recht 1971 den Nobelpreis für Literatur bekommen. Seine Klasse spiegelt sich in diesem Buch wieder!
  12. Cover des Buches Wörter machen Leute (ISBN: 9783492204798)
    Wolf Schneider

    Wörter machen Leute

     (14)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Happy Aua (ISBN: 9783462039030)
    Bastian Sick

    Happy Aua

     (227)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry
    Für mich ist die deutsche Sprache einfach wunderschön, auch wenn sie viele Tücken hat. Fehler laufen mir ständig zu und es macht mich halb wahnsinnig, wenn die Verursacher einfach nur mit der Schulter zucken. In der Dorfbäckerei steht seit Jahren ein Schild mit „Holzluckenbrot“. Meine Finger jucken, es einfach abzureißen! Wen wundert es also, dass ich über diese Sammlung hellauf begeistert bin?

    Bastian Sick ist mein Held – er kämpft für die Einhaltung der Rechtschreibung und macht mir immer wieder Mut. Nein, das meine ich keinesfalls ironisch! Solange es seine Kolumne und seine Bücher gibt, besteht noch die Hoffnung, dass die Leute doch noch ein paar Rechtschreibregeln lernen und/oder zum Wörterbuch greifen, wenn sie unsicher sind. Mal im Ernst: Gurge, Blaubärmarmelade, Bohlingtaschen, Reberaturen und Führsprecher sind schon krass. Falsch gesetzte Apostrophe und mehr oder weniger witzige Schilder gibt es noch on top.

    Der Wahnsinn kennt keine Grenzen, denn nicht nur handgeschriebene Fehler sind gesammelt, sondern auch jede Menge Fehler aus Zeitungsberichten und Onlinetexten. Da mir viele dieser Fehler tatsächlich körperliche Schmerzen bereiten ist „Happy Aua“ schon ein doppelt gut gewählter Titel.

    Von mir fünf Sterne!
  14. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3 (ISBN: 9783898135665)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Dieser Teil reicht auch nicht so wirklich an Teil 1 ran, weil auch diesmal viele wirklich spezialisierte Dinge dabei sind, die mir als Süddeutsche teilweise nicht nachvollziebar sind, die aber immer noch sehr unterhaltsam vorgetragen werden. Mittlerweile kennt man aber Herr Sicks Freundeskreis und freut sich immer wieder über Neuigkeiten von ihnen zu hören. Währen Der Autor in Teil 2 noch nicht mit seiner französischen Freundin zusammen war, scheint er in Teil 3 bereits mit ihr zusammen zu wohnen. Meine Lieblingsepisode ist die letzte mit dem Buchhändler, der alle Höflichkeitsfloskeln seiner Kunden wörtlich nimmt, einfach wunderbar.
  15. Cover des Buches Der Mann, der die Wörter liebte (ISBN: 9783813502251)
    Simon Winchester

    Der Mann, der die Wörter liebte

     (24)
    Aktuelle Rezension von: LittleMsBookCrazy

    Das Oxford English Dictionary ist eines der wichtigsten Bücher der englischen Sprache. Die Entstehung hat mehr als 50 Jahre gedauert und war nur mit der Hilfe von Freiwilligen möglich. Einer dieser Freiwilligen Leser war W.C. Manor. Er war amerikanischer Arzt, Veteran des amerikanischen Bürgerkrieges und einer der wichtigsten Helfer, aber vorallem war er ein geisteskranker Mörder.
    Der Autor Simon Winchester hat sich auf Spurensuche begeben und die Geschichte der Entstehung des Wörterbuches und die Geschichte von W.C. Minor aufgeschrieben.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich überhaupt nicht wusste, was mich in diesem Buch erwarten könnte. Ich wusste nicht, ob es eher ein Sachbuch sein könnte oder doch ein Krimi.
    Gefunden habe ich eine Mischung aus beidem. Am Anfang steht die Geschichte von W.C. Minor im Vordergrund. Sein Werdegang und der Mord werden geschildert. Dann werden einige weitere wichtige Personen vorgestellt. Ab der Mitte bis zum Ende geht es hauptsächlich um die Entstehung des Oxford English Dictionary. Auch wenn es eine sehr spannende Entstehungsgeschichte ist und ich geschockt war, wie viel Arbeit hinter einem Wörterbuch stand, muss ich sagen, dass es irgendwann sehr eintönig wurde. Erst das Ende als beide Geschichten wieder miteinander in Einklang gebracht wurden, wurde es wieder spannender.

    Wer sich sehr für die Entstehung von Wörterbüchern interessiert hat hier ein perfektes Buch gefunden, um Geschichte und Krimi zu verbinden. Mich konnte es leider nicht vollends überzeugen, daher hat das Buch von mir 3/5 Sternen bekommen.

  16. Cover des Buches Kiezdeutsch (ISBN: 9783406630347)
    Heike Wiese

    Kiezdeutsch

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Der Duden in 12 Bänden. Das Standardwerk zur deutschen Sprache / Die Grammatik (ISBN: 9783411040476)
  18. Cover des Buches Spracherwerb (ISBN: 9783476123213)
    Gisela Klann-Delius

    Spracherwerb

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Sarii
    Die wissenschaftliche fundierte Grundlagensammlung von Gisela Klann-Delius zu der Thematik des „Spracherwerbs“ beleuchtet alle wichtigen Informationen und Theorien. Das Werk, erschienen in einer Metzler-Sammlung zu dem gesamten Bereich Linguistik, lässt sich in 3 große Abschnitte gliedern: Als erstes die Entwicklung und den historischen Kontext zur Spracherwerbsforschung, danach folgen spezifische Phänomene z.B. Entwicklung von Gestik und Mimik und zu aller letzt die Spracherwerbstheorien. Ein großer Vorzug dieses Buches ist, dass die verschiedenen Erwerbstheorien in sich noch große Anteile einnehmen und jeder für sich in einem sehr schön untergliederten Abschnitt behandelt wird (Nativismus, Kognitivismus und Interaktionismus). Allgemein lassen sich viele Informationen schnell finden, da die Unterpunkte sehr gut gegliedert wurden und auch für sich selbst verständlich sind, egal bei welcher Thematik. Ein andere Vorzug ist das ausführliche Literaturverzeichnis, dass schnelle Abhilfe bei weiter Literatursuche schafft. Mir hat das Buch wirklich sehr gut geholfen bei einer Seminarveranstaltung zu dem Thema „Erstspracherwerb“, da alles sehr verständlich geschrieben ist und auch der Fettdruck von bestimmten Wörtern nochmals wichtige Aspekte betont und schneller auffindbar macht. Eins der Unibücher, die einem im weiteren Studiumsverlauf wirklich helfen.
  19. Cover des Buches Zeichen (ISBN: 9783518108956)
    Umberto Eco

    Zeichen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: nina11

    Viele Informationen, die langweilig verpackt werden und in endlos langen, komplexen Sätzen das Interesse des Lesers verlieren. Sicher nichts für den "Alltagsleser". Ich konnte einige Abschnitte kaum lesen, weil sie endlos lang schienen. Es ist auch von Vorteil, wenn man Italienisch, Latein und Englisch spricht bzw. versteht - ansonsten kann man vermutlich gar nicht folgen (zumindest ein paar Absätze setzen dies voraus).

  20. Cover des Buches Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2 (ISBN: 9783462301113)
    Bastian Sick

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 2

     (333)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Auch mit seinem zweiten Band zu "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod" hat Bastian Sick eine kompakte Ausgabe und Sammlung von Artikeln geliefert, die aufführen, an welchen Stellen die deutsche Sprache hin und wieder seine Probleme aufweist - und wie man diese lösen kann.

    Wie im ersten Band gab es hilfreiche Tabellen und Exkurse, die auch für mich sehr interessant waren und mir das ein oder andere Mal die Augen geöffnet hat.

    Hinzu kam, dass Sick dieses Mal Fragen der Leser:innen beantwortet hat; manche waren informativ, manche eher weniger. Generell fand ich, dass einige Artikel viel zu sehr in die Länge gezogen worden waren, wodurch ich manchmal die Leselust verloren habe. Auch der aufgesetzte Humor hat oft darunter gelitten.

    Wie schon im ersten Band konnte mich auch hier der Witz nicht packen, aber da ich sowieso einen sehr eigensinnigen Humor habe, konnte ich größtenteils darüber hinwegsehen. Das Einzige, was meinen Lesefluss gestört hat, war die bereits erwähnte unnötig ausgeweitete Länge mancher Artikel.

    Nichtsdestotrotz ist es ein interessantes Buch für zwischendurch, dem ich gerne 4 Sterne gebe!

  21. Cover des Buches Eine Frage der Moral (ISBN: 9783411743582)
    Anatol Stefanowitsch

    Eine Frage der Moral

     (4)
    Aktuelle Rezension von: brokkolino

    Anatol Stefanowitsch begegnete mir zum ersten Mal bewusst auf Twitter. In knappen Tweets, die zwischen Ernsthaftigkeit, Satire und angenehmem Humor variieren, liegt sein Augenmerk oft auf dem deutschen Sprachgebrauch in Bezug auf Rassismus. Auch diese vom Duden publizierte Streitschrift zielt auf eben dieses Thema ab, wobei u. a. auch das generische Maskulinum auf dem Prüfstand steht.

    Streitschrift ist hierbei etwas überzogen, denn Stefanowitsch „streitet“ nicht, noch schreit er Zeter und Mordio. In dem überschaubaren Sachbuch führt er uns Leser*innen mit logischen Schlussfolgerungen und begründeten Argumenten an die Moral unserer Sprachnutzung heran: Möchte ich als Frau nur mitgemeint sein, wenn mensch im generischen Maskulinum spricht? Möchte ich wirklich mit meinem Bestehen auf „Das wird man ja noch so sagen dürfen!“ auf Gefühlen marginalisierter Personen und Gruppen herumtreten? Gibt es nicht sogar gewisse Kompromisse in unserer Sprache, die wir leicht anwenden können?

    Beharrlich zeigt Stefanowitsch diverse Argumente derjenigen auf, die z. B. die Umformulierung „N~könig“ zu „Südseekönig“ in Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ als katastrophalen Eingriff in unsere Sprache und den Ursprung des Werkes empfanden oder es als Übertreibung abtaten. Er beleuchtet diese Argumente jeweils kurz, betrachtet sie von mehreren Perspektiven und zeigt zudem eine Lösung auf, die entsprechend der „Goldenen Regel“ agiert oder zumindest ein Kompromiss für Zweifelnde anbietet.

    Das nicht zu Unrecht wichtigste Element in seiner Schrift ist der Perspektivwechsel, an dem wir alle uns wohl doch noch zu selten bedienen. Der uns jedoch nichts kostet und keine Umstände bereitet.

    Dem hinzufügen möchte ich, dass mensch (auch bei aller Mühe) natürlich mal Fehler macht, und wenn man dann darauf hingewiesen wird – wie wäre es denn, wenn dann nicht gleich alle an die Decke gehen, sondern sagen „Achso okay, sorry, ich wollte sagen: Studenten UND STUDENTINNEN“, kein Drama.

  22. Cover des Buches Linguistik für Anfänger (ISBN: 9783455091717)
    Heidrun Pelz

    Linguistik für Anfänger

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Temple (ISBN: 9780330525602)
    Matthew Reilly

    Temple

     (76)
    Aktuelle Rezension von: MellieJo
    4,5 von 5 wie immer umfassend recherchiert und dadurch so beängstigend. 


    Inhalt 
    William Race, Professor für Sprachen, wird von der U.S. Army für eine geheimnisvolle Mission verpflichtet: die Suche nach einer jahrhundertealten Inka-Ikone, die angeblich an einem mythischen Ort, in einem Tempel hoch oben in den Anden, zu finden sei. Nur Race kann das Manuskript entschlüsseln, das den entscheidenden Hinweis auf den Standort der Statue enthält. Doch auch eine Gruppe von Extremisten ist hinter ihr her: Denn die Statue ist das fehlende Puzzleteil beim Bau einer Waffe, die auf einen Schlag die ganze Welt zerstören kann. Ein mörderischer Wettlauf beginnt ...


    Deswegen bin ich so angetan von Matthews Büchern. Natürlich ist es Fiction, aber durch die historische Genauigkeit der Grundlagen zu seinen Büchern liegt es durchaus im Bereich des Möglichen um die daraus resultierenden Reaktionen und Handlungen sehr realistisch zu beschreiben! 


    Im Laufe der Zeit sind von Menschen genügend Gräueltaten verübt worden. Und was noch schlimmer ist wir lernen nichts daraus. Hier wurde es auf die Spitze getrieben. Hitler wollte beim verlassen von Paris die Stadt in Asche sehen und wollte sie zerstören, denn was er nicht haben durfte wird lieber zerstört. Und dieser Wahnsinn liegt auch der Geschichte zu Grunde. Würde man mit einem Planeten Zerstörer eher die Welt in Schutt und Asche legen, ehe man von einem anderen Regime beherrscht wird. Ich sage ja. 


    Dieser Mix aus Realität und Utopie ist genial kombiniert, und nicht jeder versteht dies bei Matthew Reilly, viele bewerten ihn schlecht, dabei beruht soooo viel auf wahren Begebenheiten. Und wenn ich mir die Welt ansehe, wie einzelne, kleinbehirnte Menschen, unüberlegt am Rande des 3. Weltkrieges, Atomtests durchführen und ganze Bewohner eines Landes verfolgen, dann ist diese ganze Fiction vielleicht gar nicht so weit weg. 


    Und wie dem Wissenschaftler William Race, der bis aus seine gute Bildung, jeder Mensch sein kann, der trotz besseres Wissen nicht an die Wirren Ideen glauben kann. Ging es mir bei diesem Buch. Wie oft ich dachte, das meint der nicht ernst. So hat sich William oft genug gefühlt. Toller Charakter, der einen auch an das Gute im Menschen weiterhin glauben lässt.


    Klare und überzeugte Leseempfehlung! 


    Fakten 
    Seiten 624
    TB 8,95 €


    Erschienen im @Ullstein Verlag 


    Zu kaufen gibt es das Buch beim Verlag und hier:
    https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00C4S47T6/ref=mp_s_a_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1509531310&sr=8-2&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+tempel+reilly&dpPl=1&dpID=51DjmdHRn-L&ref=plSrch


    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
    http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1



  24. Cover des Buches Language (ISBN: 9780495912149)
    Edward Finegan

    Language

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks