Bücher mit dem Tag "sprachwitz"
30 Bücher
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(988)Aktuelle Rezension von: AnirahMariana Lekys Roman ist wie ein modernes Märchen für Erwachsene – voller schräger Charaktere, dörflicher Idylle und einer Prise magischem Realismus. Die Geschichte rund um Selma, die den Tod eines Dorfbewohners voraussieht, sobald sie von einem Okapi träumt, ist sprachlich wunderschön und mit viel Feingefühl für das Zwischenmenschliche erzählt.
Was mir gefallen hat:
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Der Schreibstil: Leky findet Bilder und Vergleiche, die man so noch nie gelesen hat. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
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Die Atmosphäre: Das Dorf Westerwald wird so lebendig beschrieben, dass man sich sofort als Teil dieser kauzigen Gemeinschaft fühlt.
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Die Charaktere: Besonders der Optiker und seine unterdrückten Gefühle sind herzzerreißend und wunderbar beobachtet.
Kritikpunkte: Obwohl die einzelnen Szenen glänzen und die Melancholie des Buches sehr einnehmend ist, fehlte mir am Ende der rote Faden, der alles zu einem bedeutsamen Ganzen verknüpft. Viele Handlungsstränge bleiben eher anekdotisch, und manche philosophischen Ansätze wirken zwar charmant, gehen aber nicht wirklich in die Tiefe.
Fazit:
Es ist mitreißend zu lesen, aber leider kommt dabei nichts Großes dabei heraus. Ein schönes Buch für zwischendurch, das durch seine Sprache besticht, mich aber emotional nicht so nachhaltig bewegt hat, wie ich es bei der Grundidee erwartet hätte.
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- Karsten Dusse
Das Kind in mir will achtsam morden
(341)Aktuelle Rezension von: VanessiiiaMit Das Kind in mir will achtsam morden knüpft Karsten Dusse an den Erfolg seines ersten Bandes an und liefert erneut eine ungewöhnliche Mischung aus Krimi, schwarzem Humor und Achtsamkeitslehre. Diesmal steht vor allem das „innere Kind“ im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker und sehr unterhaltsam, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Ernste Themen werden mit einer guten Portion Ironie verbunden, wodurch man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss. Wie schon beim ersten Buch ist die Geschichte sehr fesselnd, ich war nach vier Tagen durch. Klare Empfehlung, ich freue mich schon auf den nächsten Band!
- Laurell K. Hamilton
Bittersüße Tode
(196)Aktuelle Rezension von: SveniFS„Bittersüße Tode“ von Laurell K. Hamilton hat mich von der ersten Seite an begeistert – und diese Begeisterung hat auch in den nachfolgenden Bänden kein bisschen nachgelassen. Dieses Buch habe ich nicht nur einmal gelesen, sondern immer wieder gern zur Hand genommen.
Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und schafft es mühelos, einen aus dem Alltag zu ziehen und in eine ganz eigene, düstere und zugleich faszinierende Welt hineinzuziehen. Genau dieses „Abtauchen“ macht für mich einen großen Teil des Leseerlebnisses aus.
Die Protagonistin Anita Blake war für mich jederzeit greifbar und authentisch. Sie ist stark, clever und handelt oft mit einer besonderen Raffinesse und einem gewissen Kniff, der sie einfach unglaublich spannend macht. Man kann sich gut in sie hineinversetzen und fiebert bei jeder Entscheidung mit.
Auch die Nebencharaktere sind alles andere als blass – im Gegenteil: Sie sind vielschichtig, interessant und tragen enorm zur Atmosphäre der Geschichte bei. Gerade diese Mischung aus starken Haupt- und faszinierenden Nebenfiguren macht das Buch so besonders.
ACHTUNG SPOILER
Besonders der Tod von Phillip hat mich sehr mitgenommen und emotional berührt. Diese Szene hat sich bei mir eingebrannt und zeigt, wie intensiv die Geschichte erzählt ist.
Für mich ein absolutes Highlight und eine klare Leseempfehlung für alle, die urban Fantasy mit starken Charakteren und einer packenden Story lieben!
- Marc-Uwe Kling
Das NEINhorn-ABC
(350)Aktuelle Rezension von: LuliaDie Geschichte dreht sich um einen Streit zwischen dem NEINhorn und der KönigsDOCHter woraufhin sich das NEINhorn aus dem Staub macht, auf die SchLANGEWEILE trifft und daraufhin eine tolle Entdeckung macht. Die Handlung ist sehr zielgruppengerecht aufgebaut und wird durch tolle Illustrationen optimal unterstützt, die den Charakter der Geschichte gelungen unterstreichen. Besonders hervorzuheben sind sowohl die humorvollen Wortspiele als auch der subtile Humor, der sich durch die Handlung zieht. Sowohl eine Karte am Anfang, ein ausklappbarer Teil in der Mitte als auch Spiele am Ende des Buches sorgen für zusätzlichen Lesespaß.
Bei den Protagonisten steht das NEINhorn im Mittelpunkt des Geschehens und wird durch eine übersichtliche Anzahl an Nebenprotagonisten ergänzt, die für Abwechslung in der Geschichte sorgen.
Wer humorvolle, witzgewandte und optisch sehr gut aufbereitete Geschichten für kleine Leser mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist sehr zielgruppengerecht und besticht durch den bereits erwähnten Humor und die Wortspiele, die einen hohen Unterhaltungsfaktor aufweisen.
Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. - Jennifer Rardin
Ein Quantum Blut
(31)Aktuelle Rezension von: Asbeah“Du erinnerst mich an meinen Wellensittich Murray. Wegen deiner bunten Augen. Und deine Fangzähne sind wie Schnäbel geformt. Murray hat immer auf Zeitungen geschissen. Und du liest Zeitung, während du …”
Wenn Jaz verstört ist, provoziert gern, und am liebsten ihren distinguierten 300jährigen Chef. Und sie kann es sich leisten, denn er liebt sie, irgendwie. Und sie ihn auch. Vielleicht.
Auch der dritte Teil dieser Reihe war wieder toll. Die beiden CIA-Auftragskiller Jaz und Vayl sind in den Nahen Osten geflogen und haben sich dort mit Jaz’ Bruder David und seiner Sondereinheit vereinigt, da sie dort einen der Drahtzieher des “Raptors” vermuten. Der Raptor - der Vampir, der die Weltherrschaft erlangen will, muss gestoppt werden, zu mächtig ist er bereits geworden. Es wimmelt in diesem Teil wieder von Untoten, Toten und Höllenwesen. Die Story ist actiongeladen und spannend, Jaz Ausflüge in schräge Gedanken und Sprüche sind herrlich.
Jaz’ Charakter ist wunderbar ausgearbeitet. Sie ist zwar eine echte Kickass-Heldin, doch das alles geht ihr ziemlich an die Nieren und sie wird emotional und körperlich bis ins Letzte ausgelaugt. Zudem rumoren noch immer die Traumata ihrer Vergangenheit. Dieser Charakter ist wirklich sehr glaubwürdig gestaltet. Der Vampir Vayl ist ein wenig undurchschaubar und zerrissen, getrieben von einer irrigen Sehnsucht. Das macht die Figur fast ebenso reizvoll wie Jaz. Auch wenn man ihm gerne mal eine reinhauen möchte - ebenso wie Jaz es sich wünscht.
Bedauerlicherweise war dies nun der letzte Teil in der deutschen Übersetzung. Ich habe mich sofort an Teil 4 im amerikanischen Original gemacht, musste allerdings feststellen, dass das Englisch sehr anspruchsvoll und durch sehr viel, mir unbekannten, Slang durchsetzt ist. Dadurch geht es nur langsam und mühselig voran.
Mein Fazit: Eine außergewöhnliche, intelligente und fantasiereiche Reihe! Es lohnt sich auch, sich nur mit den deutschen Teilen 1 - 3 zu begnügen, da die Bände in sich abgeschlossen sind. Wer allerdings die gesamte Reihe bis Band 8 lesen möchte, muss über ausgezeichnete Englischkenntnisse verfügen. Volle 5 Sterne! - Laurell K. Hamilton
Blutroter Mond
(128)Aktuelle Rezension von: AsbeahAnita Blake 02: Monster Mash - In diesem Band geht es hauptsächlich um Zombies, Nekromantie und Voodoo. Wer sich ekeln und gruseln möchte, findet hier eine recht gute Möglichkeit. Anita, die selbst Nekromantin ist, hat einige üble Begegnungen mit Zombies, die ihr an den Kragen wollen, bzw. deren Erwecker. Sie wird auch vom Spukkommando zu furchtbaren Tatorten gerufen, die einem Schlachtfeld gleichen. Was für ein Monster geht da um, Anita will es herausfinden.
Jean-Claude hatte Anita in Teil 1 mit zwei von vier Schritten belegt, die sie zu seinem menschlichen Diener machen sollen. Aus Sicht der Vampire eine große Ehre. Er fordert nun seine Rechte, Anita soll ihm gehorchen. Tut sie es nicht, schadet es seinem Ansehen als neuer Meister der Stadt. Anita weigert sich weiterhin, doch immerhin kann sie ihm etwas Respekt abringen. Bin gespannt, wie das weitergeht.
Hamiltons Schreibstil fand ich noch immer etwas verwirrend, außerdem kamen sehr viele Personen vor, die ich manchmal nicht einordnen konnte. Insgesamt ist der Roman aber intelligent und größtenteils realistisch gehalten.
Fazit: Eklige Zombies nun nicht so mein Ding, aber dennoch war es spannend. Gute 4 Sterne
- Heinz Erhardt
Heinz Erhardt: Die Gedichte
(6)Aktuelle Rezension von: mattderHeinz Erhardt hat in seiner Sendung zum Schluss ein Gedichte vorgetragen. Die Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht alle mal zu sammeln und in ein Buch zupacken. Manchmal kritische Gedichte manchmal Lustige. Es macht Spaß mal wieder Gedichte zu lesen Garde weil sie vom Heinz Erhardt sind und ich die meisten nicht kannte.
- Elizabeth Peters
Der Fluch des Pharaonengrabes
(34)Aktuelle Rezension von: AsbeahAmelia Peabody Bd. 2: Der zweite Teil hat mir weit besser gefallen als der erste. Peabodys Persönlichkeit tritt hier stärker hervor. Die Handlung setzt fünf Jahre nach Teil 1 ein. Die reservierte aber resolute Peabody hat entschieden, dass ihr Mann und sie die Leitung einer Ausgrabung in Ägypten übernehmen, da der vorherige Leiter verstorben ist. Ihren kleinen Sohn lassen sie in England zurück. Die Trennung erfüllt Peabody mit tiefem Frieden und Ruhe, auch wenn sie zugeben muss, dass sie eine gewisse Zuneigung für den kleinen Rüpel empfindet. Peabody und Emerson sind ein schräges, ungewöhnliches Paar, und der knurrige Emerson hat durchaus seine Vorzüge, auch wenn er sie ungern zeigt.
Mit viel Sarkasmus und Wortwitz (und aufgrund der “allgemeinen männlichen Inkompetenz”) kommen die Männer in Peabodys Erzählungen nicht besonders gut weg. Das Krimigeschehen spielt größtenteils nur eine untergeordnete Rolle, erst zum Ende hin beginnt Peabody ernsthaft zu ermitteln. Vorher geht es hauptsächlich um die Ausgrabungsangelgenheiten und die Vorstellung der involvierten Personen, die allesamt etwas mysteriös sind.
Mein Fazit: Peabodys trockener Humor hat mich überzeugt. Zudem gibt es jede Menge mysteriöse Ereignisse. Gute 4 Sterne!
- Eva Lindell
Pfannkuchenparty!
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteFuchs Momme erzählt uns von einem seiner aufregend, schönen Tage.Ein Tag, der unspektakulär beginnt. Damit dies nicht so bleibt beschließt er kurzerhand all seine Freunde zu einer Party einzuladen und hat sichtlich Spaß an den Vorbereitungen.Nachdem er die Einladungen geschrieben und verschickt hat macht er sich an den kulinarischen Teil und hat dabei genauso viel Freude. Leider endet das ganze in einem ziemlichen Chaos. Bei aller Euphorie und Vorbereitung vergisst er ganz die Zeit. Plötzlich stehen die Gäste vor der Tür und noch nichts von alle dem, was sich Momme vorgenommen hat ist fertig. Das ist erst einmal nicht schlimm, es wird gefeiert und getanzt, das es eine wahre Freude ist ihnen zu zuschauen, doch dann bekommen die ersten Hunger. Als sie realisieren, dass nicht fertig ist werden einige von ihnen ganz furchtbar traurig, doch dann Snorre eine Idee. Sie backen Pfannkuchen und alle helfen mit.. Pfannkuchen backen macht fast noch mehr Spaß wie tanzen und so wird es eine ganz tolle Pfannkuchenparty.Diese wundervolle, sehr lebhafte Geschichte erzählt aus der Ich-Perspektive ist einfach mitreißend. Nicht nur, dass Momme uns an allem unmittelbar teilhaben lässt und man so das Gefühl hat er redet direkt zu uns, nein er richtet auch noch das Wort an uns, bezieht uns so mit ein.Die Bilder sprühen vor Freude, Empathie und Dynamik. Sie sind überwiegend in Erdtönen gehalten und strahlen so eine besondere Wärme aus, die das Miteinander noch bewusster werden lässt.Ganz besonders gut jedoch hat unseren Lesekindern und auch uns Erwachsenen die Sprache gefallen. Momme erzählt realistische, mit viel Witz ein wenig leicht verständlicher Ironie und einer Portion Kessheit, die einen immer wieder schmunzeln lässt.Am Ende möchte man einfach nur das gleiche tun und so ist es nicht weiter verwunderlich, das wir nach dem Vorlesen unsre eigene Pfannkuchenparty gefeiert haben.Gut, das Momme und Snörre uns am Ende der Geschichte noch ihr Pfannkuchenrezept verraten und auch hier müssen wir auf die witzige Erzählweise nicht verzichten.Wer so richtig viel Freunde beim Lesen haben möchte, der wird an diesem Buch viel Spaß haben.Übrigens, wer gerade schlechte Laune hat, sollte unbedingt zuhören, was Momme zu erzählen hat, denn die Geschichte vertreibt viele Sorgen auf Pfannkuchenparty eigene Weise.
- J.R.Ward
Die Auserwählte
(96)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Layla kann nicht länger mit ihren Schuldgefühlen leben und als Quhinn sie zur Rede stellt, gesteht sie ihm alles und von jetzt auf gleich ist sie eine Ausgestoßene.
Mir hat dieser Teil wieder richtig gut gefallen, besonders da die Geschichte rund um Layla und Xcor sehr spannend war. Allerdings hat Quhinn bei mir ordentlich an Sympathie verloren. Das er anfänglich, als er die Wahrheit herausfindet, sauer ist, ist verständlich, aber das er sich bis zum Ende so gar nicht beruhigen kann und will und er sogar seine Beziehung zu Blay aufs Spiel setzt, war für mich vollkommen unverständlich.
Ansonsten bin ich mal gespannt wie es mit den Feinden der Bruderschaft weiter geht.
- Jonna Struwe
Molly, Trappel und das Knack
(13)Aktuelle Rezension von: Claudia_Weber3„Molly, Trappel und das Knack!“ hat mich von Anfang an fasziniert. Das pastellfarbene Cover, der erschrockene und zugleich neugierige Blick von einem Mädchen mit Hund, haben sofort mein Interesse geweckt. Die Geschichte selbst handelt über die fröhliche Hauptfigur Molly und ihren vierbeinigen Freund Trappel. Beide schleichen, spazieren oder sausen, mal müde, mal tatkräftig, mal neugierig, dann erschrocken, abgewechselt von aufgeregt bis detektivartige durch das knacksende geräuschvolle Haus, um ein für sie unbekanntes Geräusch und den Verursacher zu finden. Der müde, teils ängstliche, aber immer zur Stelle stehende Papa vervollständig das harmonische Trio. Die witzigen Wortspielereien von Jonna, gehörte Geräusche zu benennen, ihre berührende Art ihre Geschichte zu erzählen und die wundervolle malerische Umsetzung und Einbindung dieser Geräusche von Arabell in Illustrationen, machen das Buch für mich zu einem Highlight. Ein Kinderbuch zum Verlieben, immer wieder Lesen und zum Vorlesen. Eine klare Kaufempfehlung! *****
P.S.: Mir war nicht bewusst, dass es so viele unterschiedliche Geräusche gibt, für die man Worte findet. ;-)
- Sebastian Horn
Kleiner großer Bagger – Eine unglaubliche Reise
(13)Aktuelle Rezension von: spozal89Zur CD, die es ebenfalls passend zum Buch gibt, kann ich nichts sagen, da ich nur das Buch gelesen habe. Das Buch gefällt uns sehr gut, da die Geschichte ziemlich fantasievoll ist. Das Highlight waren für uns aber die Illustrationen im Buch. Diese sind wirklich hervorragend und mein Sohn schaut sich das Buch stundenlang an, weil sie ihm so gut gefallen. Die Abenteuer die Robert und sein Bagger erleben, sind spannend und regen auch zum nachspielen an. Ein schönes Kinderbuch, welches ich gerne weiterempfehle, auch wenn uns der Schreibstil hier und da nicht so gut gefallen hat.
- Yvonne Hergane
Kluck und der Kuckuck
(3)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦊 Dieses Bilderbuch - ab 3 - des @carlsen_kinderbuch Verlags, geschrieben von @Yvonnehergane und illustriert von @Wiebkerauers, ist ein Bilderbuch über Freundschaft.
Im Buch geht es um den Kranich Kluck, der sich vor der Abreise in den Süden nur noch schnell bei allen verabschieden wollte und plötzlich merkte, dass seine Familie nicht mehr da war. Der Kuckuck Jo bemerkte Kluck und nach einer Weile bemerkten Beide, dass sie gar nicht so verschieden waren. Beide waren nämlich gerade ohne Eltern und Beide hatten, wie Kluck sehr süß bemerkte, ein Schnabel nach vorne, Beine nach unten, und Flügel zur Seite. Mehr Gemeinsamkeiten kann man doch nicht haben oder?
Diese Gemeinsamkeiten sorgten für eine freundschaftliche Verbindung zwischen den Beiden und da Jo auch nicht allein bleiben wollte, versuchten sich Beide gemeinsam auf den Weg in den Süden zu machen.
Wird es Kluck und dem Kuckuck gelingen gemeinsam in den Süden zu reisen um dort Familie von Kluck zu finden? Oder kommt es ganz anders?
Eigener Eindruck:
Es ist eine wunderschöne Geschichte über zwei eigentlich komplett unterschiedliche Vögel, die es in kurzer Zeit schaffen über minimale Gemeinsamkeiten eine Verbindung herzustellen, sich zu vertrauen und sich anzufreunden um dann gemeinsam eine schier unmögliche Reise anzutreten. Gleichzeitig versprechen sich die Beiden sich auf dieser schweren Reise zu unterstützen. Es wird deutlich, dass Freundschaft sehr wichtig ist und dass man sich in dieser Freundschaft jederzeit unterstützen sollte und Freunde müssen nicht gleich sein, sondern auch wie in der Geschichte völlig unterschiedlich. Am Ende ist man aber trotzdem wieder gleich. Durch die wunderschönen anschauliche Illustrationen und den humorvollen Text mit inkludierten Versen, gelingt es den Leser eins zu werden mit dem Buch und die Kinder werden neugierig, ob es den Vögeln gelingt, wie die andern Vögel, in den Süden zu reisen.
Geht um Kindern auf eine Reise die Tierwelt und erlebt zu was Freundschaft in der Lage ist.
Bewertung: 🦊🦊🦊🦊🦊
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen. 🦊
- Sven Maria Schröder
Der kleine Beuteldachs
(41)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteAuf euch wartet eine mutige,
abenteuerliche Schmunzelgeschichte
Ein Vater-Sohn-Abenteuer
Eine Waldgeschichte
Ein absoluter Bilderbuchspaß für Groß und Klein. Zum Schmunzeln, Gruseln und Lachen mit einer guten Portion Abenteuer
-es ist nicht immer alles so, wie es auf den ersten Moment scheint-
für Kinder ab 3 Jahren
"Der kleine Beuteldachs und sein Papa lieben es, zusammen Ausflüge zu machen." (Zitat)
Und von genauso einem Ausflug handelt diese zauberhafte Geschichte, die nur mit den Illustrationen und ganz viel Hingucken so richtig zum Erlebnis wird.
Mein Tipp, lasst euch auf jeder Seite gaaaanz viel Zeit und taucht in die wundervollen Bilderwelten ein, die einen, in Kombination mit der Erzählung immerfort schmunzeln und eine Geschichte erleben lässt, wie sie schöner nicht sein könnte.
Welcher Leser (Zuhöre) schmunzelt nicht gerne über eine Geschichte, in der das Kind mutiger ist als der Papa und alles anders ist wie es zunächst scheint, vor allem dann, wenn man als Leser immer mehr weiß (sieht), als die Protagonisten selbst.
Na, neugierig geworden?
Dann schaut doch selbst ins Buch und erlebt diese
sehr amüsant, sehr ereignisreich, ein wenig gruselig, schaurig-schöne Geschichte mit einer gute Portion Abenteuer, Witz und Spannung und einer Prise Gänsehaut, die das Tüpfelchen auf den i ist.
Erlebt wie der kleine Beuteldachs und sein Papa sich auf den Weg machen, um die Oma zu besuchen, die am anderen Ende des Waldes wohnt. Der Wald ist dunkel und still. Um die Stille ein wenig zu durchbrechen und bestimmt auch, um seine Angst nicht zu zeigen, reimt Papa Beuteldachs ein wenig laut vor sich hin, was uns Leser natürlich verzückt, ihn aber, um ehrlich zu sein, nicht mutiger macht.
So richtig gemütlich findet der kleine Beuteldachs den dunklen Wald auch nicht. Als des dann nach einer Weile knackst wird nicht nur dem Kleinen ein wenig mulmig zu Mute. War das vielleicht ein Bär, der sich im Gebüsch versteckte und ihnen auflauerte?
Der Vater beruhigt ihn. "Nein, nein, kann gar nicht sein........ Heute sind nämlich gar keine Bären im Wald!..........(Zitat) Die sind grad' alle auf der Kirmes......" sagt er und beruhigt seinen Kleinen damit erst einmal.
Würden wir nur den Text lesen (hören) wäre es nun nur einfach eine nette, fantasievolle Geschichte, doch hier haben wir ein Bilderbuch mit großformatigen Bildern und diese Bilderwelt erzählt etwas gaaaaz anderes. Da sehen wir zum einen in einer Gedankenblase, wie sich der kleine Beuteldachs vorstellt, dass die Bären Achterbahn fahren und wir sehen was da im Wald hinter Büschen und Bäumen wirklich vor sich geht. Da sind überall Bären und wenn ihr ganz genau hinschaut, seht ihr nicht nur noch weitere kleine Tierchen, sondern auch, dass es durchaus den ein oder anderen Bären gibt, der sich fragt, was da auf dem Waldweg eigentlich vor sich geht. Haben die Tiere am Ende Angst vor den Wanderern?
Für einen kurzen Moment scheint es, als wäre der kleine Beuteldachs amüsiert über die Vorstellung, dass sich die Bären auf der Kirmes vergnügen, doch so richtig ist seine Angst nicht verfolgen. Ganz im Gegenteil. Je weiter sie in den Wald hineinlaufen, je unheimlicher wird ihm und er hört auch immer wieder Geräusche, die ihm Angst machen. Gibt es vielleicht doch Hirsche, Füchse, Schlangen, Wildschweine oder gar ......die ihnen nach dem Leben trachten. Bei jedem Geräusch, bei jeder Vermutung des kleinen Beuteldachs findet Papa Beuteldachs eine echt lustige Erklärung, wieso gerade diese Tiere an dem Tag nicht im Wald sind und wie schon gesagt, wir sehen mehr als bei beiden, was und immer wieder schmunzeln lässt.
Als der kleine Beuteldachs jedoch seinen Papa fragt, ob es Wölfe im Wald gibt, da erschrickt dieser gewaltig.
"Wölfe?....Aber nein, die gibt's hier gar nicht mehr!" sagt er und findet auch dafür eine Erklärung.
So richtig scheint der kleine Beuteldachs das jedoch nicht zu glauben, denn als er kurz darauf etwas Buschiges hinter einem Baumstamm entdeckt ist seine Neugier geweckt.
Mutig schleicht er sich an und....
Ja, was dann passiert verrate ich natürlich nicht, doch ihr könnt gewiss sein, es wird mehr als lustig, denn es ist eben nicht immer so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Nur so viel, während Papa Beuteldachs sich ängstlich hinter einem Baum versteckt und die Pfoten vors Gesicht hält schließt der Kleine gerade höflich Freundschaft mit.... .
Ja, mit wem eigentlich?
Schaut doch selbst, zittert, schmunzelt und freut euch mit.
Auf euch wartet ein absoluter Bilderbuchspaß. So ein Bilderbuchspaß, von dem man nie genug bekommen kann. Den man (kennt man einmal die Geschichte) auch wunderbar ohne Vorlesen entdecken kann. Ein Bilderbuchspaß, mit sprechenden Bildern, in denen es immer noch mal etwas Neues zu entdecken gibt und in denen genauso viel kleine Geschichten stecken, wie ihr sie erzählen könnt.
Hier wird nicht nur eine Geschichte erzählt, hier wird die Fantasie angeregt. Hier schlägt die eigene Fantasie auch schon mal Purzelbäume, wenn es darum geht das Geschehen zu kommentieren und Randgeschichten zu erfinden, die schnell zu etwas ganz Großem werden können.
p.s. Und wenn ihr nun den kleinen Beuteldachs genauso ins Herz geschlossen habt wie wir, dann freut es euch bestimmt zu hören, dass es noch ein weiteres Vater-Sohn-Abenteuer gibt. - Jennifer Rardin
Bitten To Death: Book four in the Jaz Parks sequence
(1)Aktuelle Rezension von: AsbeahJaz Parks Teil 4: Wow, das hatte wieder alles was mein Herz begehrt - Anspruch, Action, Witz und Einfallsreichtum, eine intelligente Heldin, ein souveräner Vampir und ein Komplott, das für Jaz und Vayl beinahe tödlich endet.
In Jaz’ Welt läuft nicht immer alles glatt obwohl die beiden CIA Agents vorher alles gut recherchieren und planen. In diesem Band gehen einige Pläne nach hinten los. Auf der Jagd nach dem ‘Raptor’ besuchen die beiden Vayls alten Coven in Griechenland. Und was da nicht alles los ist! Mord und Todschlag, Intrigen, Magie, bösartige Horrorwesen, aber auch alte und neue Freunde. Und immer dabei: Jaz’ schnoddrige Kommentare! Diese führen auch ein Eigenleben in Form von inneren Dialogen. Doch auch von außen wird sie immer wieder angestuppst endlich über ihren Schatten zu springen und sich der Liebe zu öffnen. Hier macht sie nun endlich einen kleinen Schritt in die richtige Richtung, und auch der innerlich zerrissene Vayl erfährt ein paar neue Erkenntnisse. Schön!
Das Amerikanisch ist ungewohnt anspruchsvoll und so musste ich vieles zweimal lesen oder sogar nachschlagen. Für Sprachliebhaber aber ein Gewinn!
Mein Fazit: Sogar noch besser als die Vorgänger - satte 5 Sterne! - Yvonne Hergane
Herr Schuhuhu von Waldesruh
(2)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste„Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu,
fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“(Zitat)
Auf euch wartet eine herzenswarme Geschichte
mit viel Sprachwitz
über Gefühle und sich in andere hineinfühlen,
über Fehler machen und sich entschuldigen,
über Vorurteile und Mitgefühl
und über neue Freunde finden
für Kinder ab 3 Jahren
Herr Schuhuhu lebt in einem wunderschönen Federhaus und liebt Waldmeisterbrause. Und weil er sie so liebt, hat er immer einen großen Vorrat Brausepulver in einer großen Kiste gelagert. Herr Schuhuhu liebt es, Luft-Purzelbäume zu drehen und dabei seine Fühle-Singspruch zu Singen. Und wenn er das macht, dann kann er fühlen, was andere fühlen und das kannst du in dieser Geschichte auch lernen, denn sein Singsang: „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“(Zitat) ist nicht nur sehr eingängig, sondern auch seeeehr ansteckend. Ein echter Ohrwurm. Und auch wenn du keine Luft-Purzelbäume drehen kannst, Land-Purzelbäume gehen auch!
Herr Schuhuhu lebt zusammen mit seinen Freunden Dachsin Gerlis Grips, Rehbock, Rudi Rasch, Eichhörnchen Evi Eilig, Glühwürmchen Vince Blink und Fuchs, Wigald Wief in Waldesruh und seit einiger Zeit ist da noch Maulwurf Muff Molton, doch irgendwie hat noch niemand der Waldestiere versucht, ihn näher kennenzulernen und genau da liegt das Problem. Muff Molton hatte schon einiges versucht, um neue Freunde zu finden. Er hatte sogar alle Waldbewohner zu einer kleinen Einweihungsparty eingeladen, doch niemand war gekommen.
Zu Schuhuhus Partys hingegen kamen immer alle.
Für Muff Molton konnte das nur bedeuten, dass entweder niemand etwas mit ihm zu tun haben wollte oder es lag daran, dass er kein Waldmeisterbrausepulver für eine gute Partysause hatte, so wie Herr Schuhuhu. Und da begeht er einen entscheidenden Fehler und genau davon erzählt diese Geschichte, die damit beginnt, dass Herr Schuhuhu sich zum Frühstück etwas Brausepulver aus seiner Vorratskiste holen möchte, doch die ist leer. Ratzefatze leer. Noch nicht einmal ein winzig kleines Krümelchen war noch da. Er suchte überall. Hatte er es vielleicht verlegt?
Herr Schuhuhu ist verzweifelt. Das Waldmeister-Brausepulver ist sein Lebenselixier. In seiner Verzweiflung ruft er alle Waldtiere zusammen und erzählt ihnen, was passiert ist. Alle kommen nur Muff Molton nicht. Schnell sind sich die Tiere einig, dass jemand das Brausepulver gestohlen haben muss und da sie ein Loch am Boden der Kiste finden, steht ebenso schnell fest, dass nur Muff Molton der Dieb sein kann, zumal der auch nicht nur Versammlung gekommen war.
Aufgebracht liefen alle zum Maulwurfsbau, um den Dieb zur Rede zu stellen. "Komm raus, du Feigling!", "Komm raus oder ich hau dich!" schallt es am Maulwurfshügel, aus dem kurz darauf Muff Molton herauslugte und erst einmal ziemlich zerknirscht "Hau-hau-hauen ist aber nämlich nicht in Ordnung"(Zitat) stammelte, woraufhin Evi Eilig schimpfte: "Klau-klau-klauen aber auch nicht!" (Zitat)
Sein Versuch, noch etwas zu leugnen, war mehr als sinnlos, denn an seinem Fell klebten noch Krümel des Pulvers. Muff Molton fing an zu weinen. Er war sich schon bewusst, dass er einen großen Fehler gemacht hatte. Doch anders als die anderen Tiere war Herr Schuhuhu, der ja der eigentliche Geschädigte war, nicht so aufgebracht. Für ihn war es viel wichtiger zu erfahren, wieso Muff Molton das überhaupt gemacht hat. Liebevoll nimmt er sich dem Kleinen an, macht dann einen seiner Luft-Purzelbäume, schloss seine Augen und sang „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“.(Zitat)
Und siehe da, plötzlich war für ihn alles glasklar. Er konnte sich in den kleinen Maulwurf hineinversetzten und verstand, wieso der das Brausepulver gemopst hatte. Schuhuh wollte aber auch, dass Muff Molton verstand was in ihm vorging, wie er sich gefühlt hatte, als er feststellen musste, dass sein geliebtes Brausepulver weg war und deshalb animierte er Muff auch einen Purzelbaum zu machen und leise: "Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu..." zu singen.
Und tatsächlich funktioniert es. Muff verstand, was in Schuhuhu vorgegangen ist.
Wie die Geschichte genau verläuft, wie sie ausgeht und vor allem wieso Muff Molton das Brausepulver entführt hat, verrate ich natürlich noch nicht, doch eines ist klar, den Ohrwurm: "Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu.."(Zitat) wird jeder mit aus der Geschichte nehmen, die auf anschauliche und sehr gefühlvoll- einfühlsame Weise vom Fehlermachen, Vorurteilen, Mitgefühl, sich in einen anderen hineinversetzten und Freundschaft schließen, erzählt.
Yvonne Herganes mitreißender, zauberhafter Erzählstil, der von vielen Sprachspielereien und Sprachwitz geprägt ist, transportiert hier eine Geschichte, die von Gefühlen, Mitfühlen und Verständnis geprägt, aber auch sehr amüsant und locker-leicht ist.
In Verbindung mit Katrin Mellers wundervollen Illustrationen ist so ein Bilderbuch entstanden, dass sofort alle Leserherzen erobert.
Katrin Meiller hat es geschafft, alle Gefühle, die hier mitspielen, so zu visualisieren, dass sie mit- und nachfühlbar sind. Sprechende Mienenspiele und die perfekt passende Körpersprache schaffen es, dass man auch ohne Text schon sehr viel der Handlung, insbesondere der Gefühle versteht.
So lebendig der Erzählstil, so lebendig sind auch die Bilder, die viel mehr sind als visuelle Transporteure der Handlung. Sie zeigen das, was Kinder "nur" über die Erzählung vermutlich gar nicht so wahrgenommen hätten und erzählen auch kleine Geschichtensplitter außerhalb des Erzählrahmens. Katrin Miller fokussiert, aber lässt den Kindern Raum und Zeit, um eigene Eindrücke zu gewinnen und auch die ein oder andere Randentdeckung zu machen, die vielleicht beim erneuten Betrachten des Buches zu einer selbst formulierten kleinen Geschichte führt oder zu Interpretationen und Kommentaren verleitet.
Mal sind es große Seiten füllende Zeichnungen, die das Geschehen spiegeln, mal sind es auch mehrere Bildszenen mit Sprechblasen, die das Erzählen übernehmen. Alles verwebt sich zu einem wundervollen Ganzen, bei dem die Kinder erleben, dass Vorurteile und voreiliges Vorverurteilen unfair ist, denn alles im Leben hat zwei Seiten und auch wenn jemand einen Fehler macht und sich falsch verhält, hat das vermutlich einen Grund, den man allerdings auf den ersten Blick meist nicht erkennt. Mit einem klaren Kopf, der nicht von impulsiven Verhalten geprägt ist, mit Empathie und Mitgefühl und sich auch mal in andere hineinfühlen (hineinversetzten) lernt man einander verstehen oder zumindest Verständnis für etwas bekommen.
Herr Schuhuhu zeigt, wie es gehen kann und das Toleranz wichtiger Bestandteil eines gemeinsamen Miteinanders ist.
Yvonne Hergane hat mit dem Purzelbaum und dem dazugehörigen Spruch ein Instrument für Kinder geschaffen, dass sie selbst ausprobieren und bei entsprechenden Situationen immer wieder einsetzten bzw. anwenden können. Der so entstehende Perspektivwechsel kann deeskalierend wirken und schafft Verständnis für den anderen.
So versteht Herr Schuhuhu, was in Muff Molton vorging und wieso er das Brausepulver gestohlen hat und Muff Molton versteht, wie verzweifelt Herr Schuhuhu war, als er feststellen musste, das sein geliebtes Brausepulver nicht mehr in der Kiste war.
Wir erleben aber noch etwas anderes und zwar die Reaktion der aufgebrachten Tiere, als sie Muffs Erklärungen lauschen. Muff war traurig, dass niemand zu seiner Einweihungsparty gekommen war. Er wollte doch nur dazu gehören und dachte, alle würden zu Herrn Schuhuhu gehen, weil der Brausepulver anbieten konnte. Folglich brauchte er Brausepulver, damit seine Gäste kommen.
Natürlich war das dumm und rechtfertigt den Diebstahl nicht, doch die Tiere sind sichtlich bewegt von der Einlassung, was man auch in der dazugehörigen Illustration sehen kann. Evi Eilig und Wigald Wief schauen sichtlich bedröppelt und Gerlis Grips verdrückt sogar ein Tränchen.
War es von ihnen nicht auch unhöflich gewesen, nicht zur Einweihungsparty zu kommen, zumindest ohne Begründung?
Jeder hatte etwas Wichtigeres zu tun, als Muff Moltons Einladung anzunehmen.
Die Geschichte beinhaltet einige Situationen, die man aufgreifen kann, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen und zu überlegen, wie die Tiere anders hätten reagieren können.
Da ist zum Beispiel die Problematik der Einweihungsparty.
Wie traurig muss Muff gewesen sein, als keiner zu seiner Party kam.
Wie hätten die Tiere reagieren (absagen) können ohne Muff vor den Kopf zu stoßen?
Da ist das Vorverurteilen ohne zu wissen, ob Muff wirklich der Täter ist, nur weil Muff der einzige ist, der sich nicht an der Suche nach dem Brausepulver beteiligte.
Und da ist auch die Androhung von "Haue", wenn Muff nicht herauskommt und den Diebstahl gesteht.
Wie schön, dass Mitgefühl, Empathie, Fehler eingestehen, entschuldigen und Verständnis für den anderen gewinnen dazu führen, dass alles dann doch noch ein gutes Ende nimmt und Muff Molton fortan in die Waldtiergemeinschaft integriert ist.
Sicherlich werden sich Kinder zukünftig in ähnlicher Situation an die Geschichte der Waldtiere erinnern und etwas besonnener reagieren.
Sich versuchen, in den anderen hineinzuversetzen und zu verstehen, wie er*sie sich fühlt und wieso er*sie so reagiert bzw. agiert hat, ist etwas, was man lernen muss. Hier kann Schuhuhus Spruch und vielleicht auch ein vorangehender Purzelbaum zum "Kopf frei machen" wirklich sehr helfen.
Es ist immer hilfreich, Eselsbrücken, Regulationsmechanismen und andere Instrumente wie Purzelbaum in Kombination mit dem Spruch zu kennen, um mit belastenden Situationen klar zu kommen.
Wie schön, dass die Geschichte hier eine schöne Hilfestellung / Anregung liefert.
Auf euch wartet eine herzenswarme, gefühlvolle, emotionale Geschichte mit wundervollen Zeichnungen und einem tollen Perspektivwechsel, begleitet von einer Ohrwurm-Inspiration, die man bestimmt so schnell nicht vergisst.
Also wundert euch nicht, wenn die Kinder nach dem Vorlesen „Mach ich die Augen zuhuhu und überleg in Ruhuhu, fühl ich genau wie duhuhu, schuhuhu …“.(Zitat) vor sich hin summen.
- Bernhard Hoëcker
Das Katzenhuhn 1: Geschichten von einem sehr besonderen Bauernhof
(18)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarAlles beginnt an einem ruhigen Tag auf dem Bauernhof. Huhn Timme entdeckt einen Katzenumhang auf dem Heuboden, neugierig wirft er ihn sich über – und plötzlich ist alles anders: Er sieht schärfer, er hört besser, er kann riesige Sprünge machen. Und er spürt ganz neue Kräfte in sich. Aus dem scheuen Timme ist ein selbstbewusstes Huhn geworden, Timme ist ab jetzt das Katzenhuhn! Und das Katzenhuhn kann Leben retten, Lösungen für unmögliche Situationen finden! Auf dem Nordhof ist was los!
Das Huhn Timme ist verzweifelt, denn die Mäuse auf dem Hof ärgern ihn, stehlen ihm sein Heubett, und die Gänse gackern sich schlapp über ihn. Doch dann findet Timme den Katzenumhang und mutiert zum mutigen Katzenhuhn mit Superkräften. Nicht wirklich Superkräfte, nur eben couragiert, schlau, laut und selbstbewusst! In jedem noch so kleinen Huhn steckt etwas Besonderes, man muss sich nur trauen, loszuspringen! Acht hühnerstarke Vorlesegeschichten in idealer Vorleselänge (ca. 10 Minuten), mit vielen witzigen, bunten Bildern von Dominik Rupp. Das Katzenhuhn rettet das Kaninchenbaby, das zu ertrinken droht, entdeckt, was es mit dem nächtlichen Monster auf sich hat, es findet Lösungen in einer Kette von Bedingungen, die die jeweiligen Tiere nur erfüllen werden, wenn vorher ihre eigenen Konditionen erfüllt werden. Wie soll man das bloß hinbekommen? Das Katzenhuhn schafft es. Es rettet eine kleine Ziege, jagt dabei sogar die Wölfe tief in den Wald zurück. Man muss sich einfach nur trauen! Kann das Katzenhuhn verhindern, das der Bauer einen Teil seiner Tiere verkauft? Der Thienemann-Esslinger Verlag gibt eine Altersempfehlung ab 4 Jahren. Passt! Empfehlung!
Bernhard Hoëcker startete nach einem abgebrochenen Wirtschaftsstudium erfolgreich als Fernseh- und Bühnenkünstler durch. Für die Kleinen leiht er seine Stimme „Trudes Tier“ und ist Botschafter der Stiftung Lesen. Eva von Mühlenfels wuchs in Mannheim auf. Nach ihrem Anglistikstudium ging sie nach Köln zum Fernsehen, als Producerin verschiedener Unterhaltungsformate, ausgezeichnet mit dem Comedy- und Grimme-Preis.
Dominik Rupp studierte Design mit dem Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Münster. Heute ist er freischaffender Illustrator für zahlreiche renommierte Verlage und lebt in Aachen.
- Jochem Myjer
Die Welt der Gorgel
(3)Aktuelle Rezension von: Shaaniel🤒😷Rezensionsexemplar😷🤒
(unbezahlte Werbung)
-Urachhaus /Freies Geistesleben Verlag-😷❤️🤒Die Welt der Gorgel🤒❤️😷
Autor: Jochem Myjer
Übersetzer: Rolf Erdorf
Illustrator: Rick De Haas
Verlag: Freies Geistesleben
Preis: 17€, Gebundenes Buch
Seiten: 32 Seiten, 33.5 x 25 cm
ISBN: 978-3772528392
Alter: ab 4 Jahren
Erscheinungsdatum: 12. März 20184 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐
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Inhaltsangabe:
Entnommen von: www.urachhaus.de
In diesem großformatigen Bilderbuch, das Rick de Haas liebevoll mit Witz und Fantasie illustriert hat, können die Kinder in das spannende Insel- und Höhlenleben der Gorgel eintauchen und alles über die Kindheit des Wachgorgels Bobba erfahren. Es ist die ideale Einstimmung auf Jochem Myjers erfolgreiches Kinderbuch Die Gorgel – und für alle, die nach dessen Lektüre mehr über die Welt der Gorgel erfahren möchten.
Die Gorgel wohnen auf einer Insel, gut versteckt in ihren Höhlen unter der Erde. Sie suchen in den Dünen nach Brombeeren und Gorgelbeeren, während die Gorgelkinder am Strand spielen. Jede Nacht geht der kleine Gorgel Bobba in die Schule. Dort lernt er alles über die Natur und die geheimen, magischen Kräfte der Gorgel, über Menschenkinder und die gefährlichen Scheußlinge, die die Kinder in den kühlen Monaten mit Fieber und Erkältungen infizieren. Als Bobba groß und stark und schnell genug ist, bekommt er ein Foto des Menschenkinds, über das er wachen soll: ein Junge mit Locken … Melle! Und Bobba geht auf Reisen, bereit für sein erstes Abenteuer! Jubeldibambam!
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Weitere Informationen:
https://www.urachhaus.de/Buecher-die-mitwachsen/Bilderbuch/Die-Welt-der-Gorgel.html?listtype=search&searchparam=Die%20Welt%20der%20Gorgel%20
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Plüsch Gorgel
https://www.geistesleben.de/Buecher-die-mitwachsen/Bilderbuch/Kuschel-Gorgel.html?listtype=search&searchparam=Gorgel
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Hallo ihr Süßen💕
Dieses riesige Bilderbuch über die kleinen Gorgel, möchte ich jeden ans Herz legen, dessen Kinder vielleicht sehr oft Krank werden. Es hat wirklich ganz tolle Illustrationen und auch eine schöne und sehr witzige Geschichte. Die kleinen Gorgel, kümmern sich nämlich um alle Kinder und helfen ihnen die bösen Viren und Bakterien zu vertreiben, damit diese Gesund bleiben. Eine wirklich tolle Idee und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen, jedoch hätte ich einfach gerne mehr über die Gorgel erfahren und das Buch ging mir teilweise einfach viel zu schnell. Holper dipolter und schon war es zu Ende. Natürlich weiß ich das es sich hier um ein Bilderbuch handelt. Aber es Beinhaltet auch sehr viel Text und Geschichte und da hätte ich mir einfach ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Das Buch war für mich sehr Oberflächlich. Ich denke es ist ein guter Einstieg in die Welt der Gorgel, denn soweit ich weiß gibt es noch weitere Bücher dazu. Was mir aber wirklich sehr gut gefallen hat, ist das es beim Verlag auch Plüsch Gorgel zu kaufen gibt. Was das Lese-Erlebnis für die Kinder natürlich um einiges interessanter macht. Es ist ein tolles Buch über Mutige kleine Gorgel, die den Kindern helfen gesund zu bleiben oder schneller gesund zu werden. Ganz lieben Gruß Sonja/Shaaniel - Daniel Glattauer
Die Vögel brüllen
(14)Aktuelle Rezension von: BibliomaniaIn Erinnerung an Horst Evers wollte ich mal etwas anderes probieren. Und war auch durchaus positiv überrascht. Auch der Herr Glattauer weiß es den Leser mit witzigen Kommentaren zu unterhalten. Nicht ganz so gut wie Horst Evers, aber dennoch ganz witzig.
Was mir allerdings nicht so ganz gefallen hat, waren die direkten österreichischen Bezüge bzw. Wörter, Sätze etc. Ich denke jedoch das ist Geschmackssache. Nette Unterhaltung! - Kyril Bonfiglioli
Nimm das Ding da weg!
(7)Aktuelle Rezension von: TheSaintKyril Bonfiglioli (1928-1985) eröffnete mit diesem vorliegenden Roman seine 4 schelmenhaften Bücher umfassende Reihe um den zügellosen aristokratischen Kunsthändler Charlie Strafford Van Cleef Mortdecai und seinem bulligen, geistig nicht zu den Überfliegern zählenden Butler Jock Strapp.
Als ein Bild des spanischen Malers Goya gestohlen wird, hat Chief Superintendent Alistair Martland sofort seinen Erzfeind aus Schultagen - Charlie Mortdecai - in Verdacht. Nicht unbegründet, denn der sehr dem Alkohol und gutem Essen zugetane Charlie ist ein nicht gerade gesetzestreuer Kunsthändler, der im Stile des guten alten Gentleman-Diebes Raffles sehr gut Kunst weiterzuvermitteln weiß. Charlie erfährt im Laufe einer Vernehmung, dass eine andere Figur der Unterwelt, für die er kompromittierende Fotos - die einen hochgestellten britischen Regierungsbeamten beim intimen Tête-à-Tête mit diesem Unterweltler zeigen - aufbewahrt, gewaltsam ums Leben kam. Der in den Grauzonen der Legalität agierende Kunsthändler sieht sich plötzlich arg in Bedrängnis: Einerseits soll er den gestohlenen Goya zu seinem Kunden, dem Öltycoon Milton Krampf bringen, andererseits aber auch seinem Erzfeind Martland dienlich in der Beseitigung des Inhabers der Filmnegative sein... welcher ebenfalls Krampf ist.
Der Roman ist leicht und wahrlich schelmisch geschrieben und der Anti-Held Mortdecai wendet sich während der Handlung auch immer wieder dem Leser zu... was aufgrund der dann gelieferten Hintergrundinformationen und neckischen Ausführungen den Lesespaß noch vergrößert. Die Handlung tritt eher in den Hintergrund - die Figuren und die schrägen Situationen sind das Herzstück dieser literarischen Unterhaltung. Mortdecai ist sehr nah der Person des Autors (der an Leberzirrhose verblich) nachempfunden und der Schreibstil erinnert stark an P.G. Wodehouse und seine amüsanten Figuren Bertie Wooster und dem Butler Jeeves.
1973 gewann dieser Erstling den "CWA New Blood Dagger"-Award. Dieser wird von der Crime Writer's Association für bisher unveröffentlichte Erstlingsautoren vergeben. Die vier Bücher (das letzte Buch erschien posthum) genießen Kultstatus und es gab 2015 auch eine Verfilmung, die allerdings an den Kinokassen bombte und mit Johnny Depp, Paul Bettany, Ewan McGregor und Gwyneth Paltrow völlig falsch besetzt wurde.
Eine absolute Leseempfehlung für Freunde schräger, kauziger Kriminalgeschichten in einem originellen Set-Up und mit einem Schluss, der bald zum zweiten Band greifen lässt!
- Olivier Tallec
Achtung, fertig, einschlafen!
(2)Aktuelle Rezension von: papa.hirsch.liest🦌Worum geht es?🦌
Dieses Buch ist das ultimative Einschlafbuch mit den besten Tipps damit du so schnell wie möglich in den Schlaf kommst. Zumindest war es so gedacht. Sehr nett gedacht aber…ach…seht selbst.
🦌Mein Eindruck:🦌
Definitiv ein Buch mit viel Humor und Fantasie. Bestimmt gibts Leute die bei 100 Monstertrucks einschlafen können, ich kenn aber niemanden. Aber darum soll es hier auch nicht gehen. Die Geschichte ist originell, amüsant, kommt am Ende aber zum schnell zum Ende, was ich wiederum schade finde, da man mit dem humorvollen Zeit, zu viel Zeit verloren hat. Die Illustrationen sind ebenfalls sehr humorvoll gestaltet. Insgesamt konnte mich dieses Buch leider nicht überzeugen.
Bewertung: 🦊🦊🦊
- Kyril Bonfiglioli
Die Damen und das Ungeheuer
(4)Aktuelle Rezension von: TheSaintCharlie Mortdecai, seines Zeichens entarteter Aristokrat und amoralischer Kunsthändler mit Vielfraßtendenzen sowie unfreiwilliger Attentäter und beglaubigter Feigling, hat sich mit seiner Frau Johanna aus nicht nur steuerlichen Gründen auf die Kanalinsel Jersey zur Erholung zurückgezogen. Hier stetig zu leben hat Charlie nicht vor, denn so viel Geld besitzt er nicht, dass sich ein Umgehen der Steuer lohnen würde und seiner Frau Johanna ist es egal, ob sie in England lebt oder nicht... sie ist zu reich, um sich der Steuer wegen Gedanken zu machen. Mit den Beiden lebt auch der kampferprobte einäugige Diener Jock... Charlie's hedonistisches Leben wie auch das der verschlafenen Kanalinsel wird gestört, als Frauen überfallen und vergewaltigt werden. Als auch die Frau des im Nachbarhaus wohnenden Freundes Opfer wird und die Polizei auf Jersey nicht wirklich existiert geschweige denn zu Handlungen fähig scheint, beschließen Charlie und Jock mit einer kleinen Runde befreundeter Trinker, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Jagd auf einen Schänder zu machen, der als einzige Spur stets nur eine Kröte zwischen den Schenkeln der Opfer zurücklässt. Schon bald ergeben Nachforschungen, dass der Modus operandi dem "Biest von Jersey", einem satanischen Hexenmeister der englischen Mythologie, ähnelt...
Kyril Bonfiglioli (1928-1985) schrieb diesen Roman 1976 als dritten und letzten Roman über sein Alter Ego Charlie Mortdecai. Wie Charlie war der Schritsteller - Sohn einer englischen Hausfrau und eines italienisch-slowenischen Antiquars - selbst ein erstklassiger Kunsthändler mit exquisitem Geschmack, ein Hedonist, ein Waffennarr und Frauenheld. Er war ebenfalls ein sehr starker Trinker (er erlag auch 1985 auf Jersey den Folgen einer Leberzirrhose) und stets am Rande des Bankrotts. Im Vorwort dieses Romans, der ernster und düsterer als die beiden Vorgänger ausfällt, merkt Bonfiglioli an, dass "er nicht erwarte, so lange am Leben zu bleiben, dass es für einen weiteren Roman über Jersey reichen würde" und dankt den Insulanern mit dieser Geschichte (in welcher er darauf hinweist, dass die Insel voller Steuerschwindler und Inzüchtler sei) für deren Freundlichkeit und Toleranz. Die Figuren sind wie die Geschichte über die brutalen Aktionen des Hexenmeisters aus vergangenen Zeiten skurril und ausgefallen und viele Beschreibungen und Geschehnisse würden in der heutigen Zeit die Wächter der "political correctness" laut aufschreien lassen. Es ist diese Freiheit und Absurdität, die man natürlich mögen muss, die diesen Roman flüssig und mit viel Schmunzeln lesen lässt. Das Finale und die Auflösung wissen zu überraschen und brechen mit dem Grundton der schrägen Erzählung.
Der Satiriker Craig Brown schrieb den von Bonfiglioli begonnenen vierten Roman 1999 zu Ende und veröffentlichte ihn posthum.
- Heinz Janisch
Du Gruselgorilla - Du Schmusegorilla
(3)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderHerrlich! Du Schmusegorilla oder Du Gruselgorilla. Das Buch lässt sich von beiden Seiten anfangen. Will man heute lieb sein und lauter schöne, liebe, nette Worte finden oder mag man heute mal richtig schimpfen, fluchen und auch mal etwas böse sein. Du hast hier die Wahl. Eine tolle Idee, die anregt selbst schönes, böses, lustiges und kurioses zu erfinden.
- Katalina Brause
Wir Eierlöcher ... und die Nestschaukel gehört uns!
(2)Aktuelle Rezension von: Ramgardia„Eierlöcher“ ist ein Begriff, der im Wortschatz meiner Enkel häufig vorkommt und hier gibt es das passende witzige Bilderbuch zu diesem Schlagwort.
Auf dem Cover sehen wir die Eierlöcher und die Nestschaukel, um die es in diesem Buch geht.
„Die Großen ärgern uns - IMMER“ ein Satz, der jedem, der große Geschwister hat, geläufig ist. Diesmal sitzen die Eierlöcher vergnügt in der Nestschaukel als der große Bruder des Erzählers mit seinem Freund Gurke die Schaukel für sich beansprucht. Da diese für die kleinen mehr ist als nur eine einfache Schaukel, sagen die den Großen den Kampf an, und zwar mit einer aussichtlosen Wetter. Denn sie wollen größere Kaugummiblasen machen als die beiden großen Jungs. Allerdings können sie bislang gar keine Blasen machen. So gehen sie zunächst an einen Kiosk zu Tante Ranguun (die Anrede Tante kommt mir heute etwas unüblich, für eine Frau, mit der man nicht verwandt ist, vor). Sie gibt ihnen eine Packung Kaugummi, doch sie steht auch in dem Ruf, dass es bei ihr auch magische Dinge gibt. Doch der alte Hund Hört-nich´ klaut noch geheimnisvolle Kaugummis und damit fängt das Verhängnis an.
Eine lustige Truppe ist da zusammengekommen, Da-Da mit Schnuller und immer nur die Silben ihres Namens sprechende, der ängstliche Lenni mit seinem Turbo-Rollstuhl, Frieda mit dem Dini-Zahn an der Kette, Fee, deren Mama gute Ratschläge gibt und natürlich der kleine Bruder, der uns von dieser unglaubwürdigen Geschichte erzählt. Bei meinen Enkeln ist das Buch schon ein Vorlese-Hit und das nicht nur wegen des Titels. Eine witzig erzählte Geschichte, die die Kleinen zu Helden werden lässt und zeigt, dass Geschwisterliebe und Freundschaft wichtige Werte sind. Wunderbar ergänzt wird alles noch durch die frechen Bilder.























