Bücher mit dem Tag "spreewald"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spreewald" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Marta schläft (ISBN: 9783423262507)
    Romy Hausmann

    Marta schläft

     (315)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nadja Kulka stammt aus Polen und hat in ihrer Kindheit Schreckliches erlebt. Auch wenn sie ihre Unschuld beteuerte, wurde sie als Jugendliche für einen Mord verurteilt und hofft nach der Entlassung aus dem Jugendgefängnis in Deutschland ein neues, freies Leben zu beginnen. Doch die Dämonen der Vergangenheit begleiten sie auch zwanzig Jahre später. 

    Als eine Freundin, die gleichzeitig die Ehefrau von Nadjas Chef ist, im Affekt ihren Liebhaber tötet und sie bittet, ihr zu helfen, ist Nadja bereit, die Leiche verschwinden zu lassen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist, dass hinter der Bitte ein ganz anderer Plan steckt. Fast zu spät erkennt sie, dass sie erneut für einen Mord verantwortlich gemacht werden soll und setzt sich zur Wehr. 

    "Marta schläft" ist ein Thriller, der unnötig komplex aufgebaut ist. Zwei Handlungsstränge, zwei Morde und zwischen den Kapiteln Briefe von Nadja, die den Leser in die Vergangenheit versetzen. Auch die beiden Handlungsstränge wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, wobei lange nicht erkennbar ist, wie die beiden unabhängigen Geschichten zusammengehören könnten. Selbst als Überschneidungen zu erkennen sind, ist das Verhalten der überwiegend unsympathischen Charaktere so undurchsichtig, dass es weiterhin schwerfällt, der Handlung zu folgen. Die Spannung ist deshalb auf niedrigem Niveau, da man viel zu lange auf einen Aha-Moment wartet. 

    Erst bei der Vertuschung des Mordfalls im letzten Drittel des Romans kann die Handlung fesseln, jedoch entwickelt sich die Inszenierung durch mehrere Wendungen so unglaubwürdig, dass einem das Schicksal der Charaktere gleichgültig wird. Zudem führt ihr ambivalentes Verhalten dazu, dass die gesamte Geschichte und ihr wirrer Aufbau konstruiert und wirklichkeitsfern erscheint. 

    Der zweite Erzählstrang gerät ab der Hälfte des Romans komplett in Vergessenheit und wird erst auf den letzten beiden Seiten wieder aufgegriffen. Für die Geschichte um Nadja ist dieser Teil des Buches letztlich überflüssig, so dass man als Leser irritiert zurückbleibt und den zähen Roman getrost um 100 Seiten hätte kürzen können. 

  2. Cover des Buches Das Gesicht meines Mörders (ISBN: 9783499272738)
    Sophie Kendrick

    Das Gesicht meines Mörders

     (102)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Was für eine unheimliche  und aufregende Geschichte: Clara erwacht aus dem Koma und weiß nicht wer sie ist, bzw. kann sich an ihr früheres Leben nicht erinnern. Ihr fehlt jegliche Erinnerung.  Der Mann, der an ihrem Krankenbett sitzt gibt sich als ihr Ehemann aus, doch sie kennt ihn nicht! Als Clara erfährt, dass sie vermutlich einen Mordanschlag überlebt hat, ist völlig überfordert und traut niemanden.

    Mit aller Macht versucht Clara hinter die wahre Geschichte ihrer  Vergangenheit  zu kommen. Das gestaltet sich allerdings als ziemlich gefährlich, denn irgendjemand möchte dies auf jeden Fall verhindern…..

    Ein wirklich sehr gut geschriebener Thriller aus Sicht der Protagonistin. Der Leser erlebt alle Ängste und Sorgen und man kann sich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen.

    Absolut spannend ist es, da man selbst als Leser den eigentlich Täter versucht zu entlarven.

    Dazu gehört ein absolut grandioses Finale….

    Ich habe das Buch bis auf einen winzigen Teil verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.   

  3. Cover des Buches Spreewaldgrab (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab

     (95)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ein Regionalkrimi in einer für mich neuen Gegend. Das Cover gefällt mir mit der Flusslandschaft sehr gut. Im Krimi selber kommt mir etwas zu wenig Spreewald vor. Ich hätte gerne etwas mehr von der Gegend gelesen. Aber das kommt bestimmt in den nächsten Teilen.

    In diesem ersten Teil lernen wir Klaudia und viele andere Personen näher kennen. Für den einen oder anderen mag es etwas zu viel gegenüber dem Krimi zu sein. Ich fand es okay, es ist schließlich eine Reihe. Und im ersten Band die Protagonisten schon einmal gut kennen zu lernen finde ich eine gute Grundlage. 

    Und trotz allem Menschlichen, persönlicher Probleme einiger haben wir es mit einem interessanten Mordfall zu tun. Klaudia ist neu auf der Dienststelle und steigt direkt richtig ein. Wächst langsam mit den Kollegen zusammen, erarbeitet sich Respekt. Auch privat hat sie mit einigen Kollegen zu tun. Und Klaudia hat nicht nur mit einem Mord zu tun, nebenbei entdeckt sie noch ein Skelett, es gibt vermisste Personen. Wie passt das alles zusammen?

    Und dazwischen immer wieder Kapitel über eine gefangene Frau. Wie ist der Zusammenhing? Falsche Fährten werden gelegt. Meine ersten Vermutungen waren falsch. Der Krimi lebt nicht von der Spannung, sondern von den Überraschungen. 

    Der Krimi lässt sich leicht und flott lesen. 

    Fazit: Im ersten Teil neben dem Mordfall viel Privates, aber auch dies ist interessant. Ein Mord mit vielen Überraschungen und einer Kommissaren, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein Buch, das Lust auf weitere Fälle mit Klaudia und dem Team macht.

  4. Cover des Buches Zwei Handvoll Leben (ISBN: 9783426282106)
    Katharina Fuchs

    Zwei Handvoll Leben

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    In diesem Roman beschreibt die Autorin das Leben ihrer Großmütter, Anna und Charlotte. Beide werden Ende des 19.Jahrhunderts geboren und wachsen sehr unterschiedlich auf. Wir begleiten sie durch die Jugendjahre während des 1.Weltkrieges bis sie Erwachsen werden und ihren beruflichen Weg einschlagen und Familie gründen. Beide begegnen der Liebe und treffen verhängnisvolle Entscheidungen. Eine große Rolle spielt auch der 2.Weltkrieg und ihr schweres Leben während der Zeit. Durch die Ehe ihrer Kinder werden sie miteinander verbunden.

    Die Geschichte wird immer abwechselnd beschrieben, ein Kapitel über Annas Leben und dann über Charlottes Leben. Beide haben unterschiedliche Lebensbedingungen und sind aber starke Frauen, wobei sie sich nicht ähnlich sind. Ich fand beide sehr sympathisch. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch der Aufbau warstimmend. Was ich schade fand, ist, dass der Anfang der Beziehung ihrer Kinder kaum erwähnt wurde. Es gab einen größeren Zeitsprung, den ich sehr irritierend fand. Im ganzen konnte mich das Buch sehr begeistern. Es war fesseln geschrieben.

  5. Cover des Buches Spreewaldtod (ISBN: 9783548287614)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldtod

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Steffi85

    Nachdem mir der erste Fall mit Klaudia Wagner nicht so gut gefallen hat, wurde ich von diesem Buch wirklich positiv überrascht. Das Buch lässt sich gut lesen, es ist spannend und gut durchdacht. Die Spannung reißt auch nicht ab - gerade das finde ich hier sehr positiv. 

    Der Fall ist gut durchdacht und ausgearbeitet. Die Beschreibungen finde ich klasse, ich konnte mir die Protagonisten und auch die Auffindesituation der Leiche gut vorstellen. Auch das Hechtfest und alles was da passiert ist super beschrieben. Die Orte gefallen mir auch gut, ich konnte mir diese gut vorstellen. Irgendwie macht das ganze auch Lust auf einen Urlaub im Spreewald - wobei ich dabei dann bitte keiner Leiche begegnen möchte. 

    Gerade in Klaudia kann ich mich in diesem Buch auch gut einfühlen. Ihre Gedanken und Handlungen sind nachvollziehbar.

    Dies ist ein toller Krimi, der Lust auf mehr macht, ich bin froh, dass ich der Autorin noch eine Chance gegeben habe. Und ich werde weitere Bücher von ihr lesen.

  6. Cover des Buches Nebelsilber (ISBN: 9783570161210)
    Tanja Heitmann

    Nebelsilber

     (58)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    Meine Meinung

    Edie Klaws zieht mit ihrem Vater nach Wasserruh, wo sie ein altes verlassenes Haus besitzen. Edie hat ein Geheimnis, eine besonderes Gabe. Diese übersinnliche Fähigkeit ist tief mit Wasserruh verbunden. Was es damit auf sich hat werden wir noch rausfinden. Auch der vor 10 Jahren verschwundene Silas Sterner hat eine Fähigkeit. Wurden sie ihm zum Verhängnis vor all den Jahren oder warum verschwand er so plötzlich in einer Nacht und Nebelaktion? Mit Silas Rückkehr gerät der Ort in Aufruhr und aus den Tiefen Wasserruhs taucht eine uralte Macht auf.


    Die Geschichte hat mich total überrascht. Nie hätte ich mit der Wendung der Geschehnissen gerechnet. Das uralte Böse in diesem Buch hat mich wahnsinnig interessiert. Vorher habe ich noch kein Buch gelesen, welches sich mit diesem Wesen aus alten Sagen beschäftigt. Klasse! Natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, diese steht aber nicht im Vordergrund und ebendieses gefällt mir besonders gut.


    Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Gegend, die in Deutschland liegt, die Gefühle und alles drum und dran sehr schön geht aber nicht zu sehr in Detail. In dem ersten Drittel zieht sich die Geschichte etwas und auch während der Story gibt es ein paar Stellen in denen sich alles etwas hin zieht.


    Die Charaktere sind alle individuell und authentisch ausgearbeitet. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren können gut kennen gelernt werden. 


    Fazit


    Das Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen! Die Idee der Geschichte und die Umsetzung konnten richtig bei mir punkten. Auch die Charaktere gefielen mir sofort. Für die Langen in der Handlung gibt es ein paar Punkte Abzug, aber Alles in Allem eine große Empfehlung!


  7. Cover des Buches Kieselsommer (ISBN: 9783570157732)
    Anika Beer

    Kieselsommer

     (68)
    Aktuelle Rezension von: chiarah_45

    Meine Mutter hatte mir das Buch von einer Buchmesse mit Autogramm mitgebracht. Also wurde es natürlich gleich verschlungen. Und ich muss sagen, dass es sich wirklich gelohnt hatte... morgens in der Früh aufgewacht und gleich mal die nächsten Seiten verschlungen. Leider war das Buch dann nach dem Wochenende schon durchgelesen. Naja, man kann es ja auch nochmal lesen :)

  8. Cover des Buches Spreewaldrache (ISBN: 9783548289519)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldrache

     (85)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Um in das Buch richtig einsteigen zu können sollte man die Vorgänger gelesen haben. Es geht für den Fall an sich zwar auch ohne die Bände, aber es gibt auch sehr viel privates um die Ermittlerin Klaudia, auch auf der Dienstelle und mit den Kollegen. Damit man als Erst-Leser alles versteht sind nach meiner Meinung nicht ausreichend Rückblenden vorhanden. Aber dafür ist es ja auch eine Reihe. Und zwar eine, bei der es nicht nur um einen Spreewald-Fall geht.

    Gerade deswegen gefällt mir die Reihe. Neben dem Fall möchte ich auch wissen wie es mit Klaudia, Thang, Demel weitergeht. Ich freue mich auf Schiebschick und wieder neues zum Spreewald. Und all dies gibt es neben dem Fall.

    Mit dem Fall an sich habe ich mich diesmal etwas schwerer getan. Es gab viele Personen und immer wieder Zeitsprünge von der Gegenwart in die Vergangenheit. Dies hat mich manchmal etwas verwirrt und auch aus dem Fluss gebracht. Wahrscheinlich kam deshalb auch keine richtige Spannung auf und es plätscherte eher vor sich hin. Dafür war die Beschreibung der Landschaft wieder sehr schön.


    Vom Stil her war das Buch wie die anderen auch flüssig geschrieben und lässt sich somit zügig lesen. 

     

    Im Großen und Ganzen war es ein schönes Buch für zwischendurch.

  9. Cover des Buches Die Mädchenwiese (ISBN: 9783548283531)
    Martin Krist

    Die Mädchenwiese

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu.
    Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

    Dies ist nicht das erste Buch, das ich von dem Autor Martin Krist gelesen habe und ich finde, er hat hier einen packenden Thriller geschrieben, der mich in seinen Bann ziehen konnte und mir ein tolles Leseerlebnis bereitet hat, auch wenn es etwas dauerte, bis ich in die Geschichte gefunden hatte.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und da es keine holbrigen Formulierungen gibt, kam ich gut voran. Durch eine bildhafte Darstellung, konnte ich gut abtauchen.

    Mit den Charakteren tat ich mich etwas schwer. Das ist sicherlich Geschmackssache, aber mir waren sie nicht authentisch genug. Es gab für mich einfach zu viele Stellen, als dass ich mich hundertprozentig in sie hineinversetzen hätte können.

    Meiner Meinung nach transportiert das Cover genau die Stimmung, die das Buch umgibt, mir gefällt jedenfalls gut. Den Klappentext finde ich vielversprechend und er hält genau das, was er vorgibt: Spannung, Spannung, Spannung.

    Wegen der Charaktere gibt es von mir einen kleinen Abzug. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Thriller sehr gut und ich kann ihn empfehlen. Ich vergebe vier Sterne.

  10. Cover des Buches Liebe in Sommergrün (ISBN: 9783548287621)
    Heike Wanner

    Liebe in Sommergrün

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007
    Darum geht es (Klappentext):

    Eine zauberhafte deutsch-deutsche Liebesgeschichte 

    Sommer 1990: Kathrin Bahrenbeck will die Fabrik ihres Vaters retten - einen alten Familienbetrieb, in dem die besten Essiggurken des Spreewalds hergestellt werden. Ihr Bankberater, der 25-jährige Julian Albrecht, ist ein schnöseliger Wessi, mit dem Kathrin erst gar nichts zu tun haben will. Bis es zum ersten Kuss kommt und bei beiden die Liebe einschlägt wie ein Blitz. Doch dann reißt ein Schicksalsschlag Kathrin und Julian auseinander. Es wird 25 Jahre dauern, bis sie sich wiedersehen - eine Begegnung, die nicht nur ihr eigenes Leben für immer verändern wird …

    Meine Meinung:

    Dieser Roman muss gelesen werden!!! Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen auch wenn das Ende schon vorhersehbar war. Es ist eine schöne und an manchen Stellen auch traurige Geschichte. Der Schreibstil ist gut zu verstehen und man kann der Geschichte gut folgen. Die Personen werden so bildhaft beschrieben, das man sich diese sehr gut vorstellen kann. Am Ende des Buches sind noch viele schöne Rezepte abgedruckt, die in der Geschichte vorkommen und machen das Buch rund. Ein schöner Roman den man nicht nur im Sommer lesen kann.

  11. Cover des Buches Vermisst (ISBN: 9783746636511)
    Christiane Dieckerhoff

    Vermisst

     (41)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Das war es, mein letzter Spreewaldkrimi. Nicht, weil ich das Buch schlecht fand, sondern leider nun alle Bände gelesen habe. Ich werde der Reihe auf jeden Fall treu bleiben. Was soll ich zum Buch sagen? Mit ihrem Schreibstil ist sich Frau Dieckerhoff treu geblieben. Gut und flüssig zu lesen, schöne Beschreibungen des Spreewaldes.

    Die altbekannte Truppe ist wieder dabei. Es darf auch keiner fehlen von den Hautprotangonisten, das ist schon wie Familie. Neben den Todesfällen möchte ich schließlich auch wissen wie geht es bei Thang weiter, wird sich aus Klaudia und Demel mal etwas entwickeln…..

    Aber wir sind hier ja nicht ei einer Familiengeschichte sondern einem Krimi. Auch dieser hat mir wieder gut gefallen. Ich verstehe es einfach nicht, auch diesmal hatte ich bis kurz vor Schluss die Zusammenhänge zwischen den Toten nicht verstanden. Ansonsten habe ich schon oft eine Vorahnung, diesmal wieder nicht. Vielleicht lese ich aufgrund des flüssigen Schreibstiles auch einfach zu schnell und denke dabei nicht so viel darüber nach. Die Lesefreude war jedenfalls schnell vorbei, da ich das Buch in ein paar Tagen durch hatte, da ich einfach wissen musste, wie es weitergeht.

    Also alles wie immer. Eine gute Unterhaltung für ein kurzweilies Lesevergnügen.

  12. Cover des Buches Die Spur der Kinder (ISBN: 9783548282558)
    Hanna Winter

    Die Spur der Kinder

     (169)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich an wie eine dieser deutschen Krimishow, die ein wahres Verbrechen nachstellen ohne Hintergrundmusik und mit schlechten Schauspielern, die ihren Text monoton runterleiern, weil es schnell abgedreht gehört, da der Regisseur mittags im nächsten McDonalds arbeiten muss.

    Am Anfang passiert etwas, das wirr und durcheinander beschrieben wird, ohne irgendwelche Erklärungen, das alles zu einem übertriebenen großen Geheimnis macht. Das machen viele Autoren auch, nur bei ihr sind da so viele Lücken, das es sich anfühlt, als würde ich etwas verpassen. Erst später, als ich eine Kurzbeschreibung gelesen habe, habe ich den Anfang verstanden und mir hat das Mädchen für einen Moment leidgetan, ehe sie aus der Geschichte völlig verschwindet. Ihr Auftritt hat keine Konsequenzen, hat nicht wirklich eine Bedeutung, sondern sie taucht kurz auf, nimmt viel Platz in Anspruch und danach bekommt sie keine Rolle mehr im Buch. Sie ist eindeutig unnötig. Mit oder ohne ihr, sie hat keinen Einfluss auf die Handlung.

    Der Wechsel zwischen den beiden Figuren baut keinen Spannungsbogen auf, da die Autorin zwischen ihn hin und her wechselt, als würde es sich um ein schnelles Tennisspiel handeln. Es wirkt gehetzt, viele Sätze sind Überladen, die Handlung sucht verzweifelt nach Erklärungen, die Figuren werden von der Autorin verbogen und die Vorarbeit ist lückenhaft. Die Figuren leiden darunter und wirken dadurch plastisch und aufgesetzt.

    Dass die Protagonisten ein Buch schreibt, fühlt sich immer so eigenartig falsch an, doch das Schlimmste dran war, dass man den schrecklichen Anfang lesen konnte und es war schlecht. Sauschlecht. Die angeblich berühmte Schriftstellerin im Buch hat eindeutig kein Talent. Oder lebt in einem Universum, wo das als gutes Material durchgeht.

    Gefühle werden ausnahmslos in ein Wort gepackt, wodurch sie an Stärke verlieren. Kein Show and Tell, nur Tell. Es ist stümperhaft geschrieben mit unschönen Sätzen, die sich nur selbst schaden.

    Unbekannten Figuren tauchen mit wenig Hintergrundinformationen auf und doch tut die Autorin so, als würde der Leser sie kennen. Als wäre das völlig selbstverständlich.

    In einer Szene bringt eine Figur der anderen ein verlorenes Portemonnaie. Ich wäre dankbar, ich wäre begeistert, ich würde ihr Geld anbieten und mich tausend Mal bedanken. Die Protagonistin findet die Person lästig. Ich würde sie zu einem Kaffee bitten und die Protagonistin will sie loswerden. Die Protagonisten ist zwar erleichtert, ihre Geldbörse wieder zu haben, aber will den Finder wieder verjagen, weil sie mitten im Schreiben war. Wieso hat sie da die Tür geöffnet? Wieso will sie den Finder wieder loswerden? Was ist mit ihrer Erleichterung passiert? All das wird nicht beantwortet, die Gefühle nicht gezeigt, sondern die Handlung hartnäckig vorangetrieben, was die Glaubwürdigkeit der Figuren noch mehr schadet.

    Eine andere Frau hört, dass ihre Tochter verschwunden ist, dass der Lilientäter das Kind mit großer Wahrscheinlichkeit entführt hat, dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass sie jemals ihre Tochter Wiedersehen wird und da erhängt sich die Frau mit dem eigenen Gürtel! Sie bringt sich um, anstatt zu hoffen? Das ist unnötiger Effekthascherei, übertriebener Schwachsinn, der die Frau dümmlich erscheinen lässt und so weit von der Realität entfernt ist, dass ich am liebsten die Autorin für so einen Blödsinn Ohrfeigen möchte. In jeder schlimmen Situation haben wir Menschen Hoffnung. Vor allem wenn es uns schlagartig trifft. Wenn nicht Hoffnung, so sind wir doch die besten Selbstlügner.

    Der Kommissar verfällt dem Opfer, was ja sicherlich vorkommen könnte, doch hier fehlt einfach die Chemie zwischen den beiden, damit das glaubhaft rüberkommt.

    Das Buch bringt auch einem bei, dass man als Gastronom den einen oder anderen Drogendealer kennen muss. Ich habe gar nicht gewusst, dass mein Dönerverkäufer solche Connection hat.

    Es sind zu viele Figuren, bei denen man schnell den Überblick verliert, weil sie irgendwie in die Handlung eingekleistert wurden und ihre Rollen nur bedingt wichtig sind. Das macht sie vergesslich. Sie hinterlassen kaum einen Eindruck.

    Figuren, die irgendwie einen Konflikt aufbauen könnten, die für mehr Dynamik sorgen und den Spannungsbogen aufrecht halten könnten, werden einfach getötet, damit die Autorin sich leichter tut, das gewünschte Ende zu erreichen.

    Das Ende ist ein Witz. Der Bösewicht taucht aus dem Nichts auf, sein Motiv ist so lasch wie das Geschriebene und das Finale endet klanglos mit einem Fingerzeig auf eine glückliche Zukunft. Von Anfang an war es schlecht und doch habe ich gehofft, dass das Gelesene sich am Schluss entfalten könnte und den Leser fesseln würde. Doch das Ende liest sich so, als hätte die Autorin alles zurechtgebogen, damit die Geschichte endlich ein Ende findet. Es ist schlecht und Hanna Winter ist definitiv eine Autorin, von der ich mich in Zukunft fernhalten werde. Sie kann nicht schreiben.

  13. Cover des Buches Spreewaldwölfe (ISBN: 9783548291451)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldwölfe

     (28)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ich bin gerade im Spreewaldfieber und lese mich durch alle Krimis. Auch dieser Band hat mich wieder gut unterhalten. Immer wieder das Gleiche doch neu. Der Schreibstil ist wie gewohnt gut und flüssig zu lesen, die Spreewaldbeschreibung sehr schön. Ich wäre gerne als Mäuschen irgendwo dabei gewesen. Irgendwann werde ich den Spreewald mal besuchen, es hört sich einfach so idyllisch und schön an, dass ich die Gegend gerne mal selbst erkunden möchte.

    Das Thema hat mich diesmal noch einmal extra gereizt, da ich mich für Wölfe interessiere. Es wurden im Buch interessante Fakten dazu mit eingestreut. Aber Gott sei Dank bleiben die Wölfe im Buch eher neutral, weder werden sie zu Reißern und Mördern, die den Menschen gefährlich werden noch werden sie als harmlose Schoßhündchen beschrieben. 

    Es geht im Buch wieder um besondere Schicksale,,,,,, Mord, um unsere Truppe und ihr Umfeld. Wieder gibt es neues zu Klaudia, Schiebschick und Co. 

    Im Rahmen der Ermittlungen gibt es wieder Verwirrungen, anscheinend nicht zusammengehörende Strecken, aber irgendwie passt dann alles zusammen. Doch zum Ende kommt immer mehr Spannung auf je mehr Zusammenhänge man erkennt. 

    Das Buch hat mir wieder einige schöne Lesestunden geschenkt.

  14. Cover des Buches Das Lächeln der Libellen (ISBN: 9783596705283)
    Patricia Koelle

    Das Lächeln der Libellen

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Zwei Frauen - zwei Schicksale. 

    Juna kommt nach Jahren immer noch nicht über den Tod ihres Mannes Adrian hinweg. Sie geht zurück an den Ort seines tödlichen Unfalles und versucht ihm dort wieder näher zu sein. 

    Linnea ist jung, erfolgreich und sehr ehrgeizig. Genau das wird ihr zum Verhängnis. Sie landet im Krankenhaus und trifft dort auf die ältere, aber sehr liebenswerte Juna. 

    Beide Frauen kommen ins Gespräch und Juna versucht Linnea zu helfen. Doch auch Linnea kann Juna helfen. Gemeinsam gehen die beiden auf die Insel Hiddensee, damit Juna dort eine ihr aufgetragene Aufgabe erfüllen kann. 

    Mir hat der Roman von Patricia Koelle sehr gut gefallen. 

    Der Roman befasst sich nicht nur mit Liebe, Verlust, Freundschaft und Mut, sondern auch sehr viel mit Natur und Umweltthemen. 

    Ich fand den Roman wirklich wunderschön. Er lässt sich gut lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Schön dass man dort auch auf "alte Bekannte" aus dem ersten Band wieder trifft. 

  15. Cover des Buches Die Spreewaldgurkenverschwörung (ISBN: 9783956495885)
    Cathrin Moeller

    Die Spreewaldgurkenverschwörung

     (19)
    Aktuelle Rezension von: SuEdelmann

    https://www.susanne-edelmann.de/2020/08/die-spreewaldgurken-verschwoerung/

    Nachdem ich letztens vom Spreewald-Thriller „Die Mittagsfrau“ doch eher enttäuscht war, machte ich mich auf die Suche nach anderen Büchern, die im Spreewald spielen. In der Onleihe unserer Gemeindebücherei wurde ich fündig. Von der Autorin Cathrin Moeller habe ich bislang noch nichts gelesen und so war ich sehr neugierig, was mich da erwartet.

    Hauptperson des Romans ist die Apothekenhelferin Helene Fromm, die mir schon auf den ersten Seiten auf Anhieb sympathisch war, denn sie kümmert sich sehr liebevoll um ihre Kunden mit all ihren kleinen und größeren Macken. Leider ist Helene aber auch sehr chaotisch und in vielerlei Hinsicht ein viel zu sanftes Lämmchen, das sich von seiner Chefin gnadenlos herumkommandieren lässt. Dabei setzt Helene alles daran, selbst ein korrektes Leben zu führen und dennoch den Kontakt zu ihrer Familie von Kleinkriminellen zu halten: Ihr Vater ist ein polizeibekannter Einbrecher, der immer mal wieder im Kittchen landet, und auch ihr jüngerer Bruder hat bereits eine – eher wenig Erfolg versprechende – Karriere als Autoknacker und Ladendieb gestartet. Nur Helenes ältere Schwester Lisa hat sich komplett von der Familie losgesagt und ist eine erfolgreiche Staatsanwältin. Schon immer stand Helene in Lisas Schatten, auch deshalb setzt sie alles daran, in Abendschule ihr Abitur nachzuholen und etwas „Ordentliches“ aus ihrem Leben zu machen.

    Doch dann muss sie eines Abends ein Medikament ausliefern und stolpert dabei über eine Leiche. Beim Versuch, das Messer aus der Brust des Toten herauszuziehen, besudelt sie sich über und über mit Blut. Als sie dann im ersten Impuls auch noch vor der Polizei flieht, gerät sie natürlich erst recht unter Mordverdacht – und ihre eigene Schwester sorgt dafür, dass sie in Untersuchungshaft kommt!

    Der Tote wurde offenbar das Opfer von Einbrechern. Seltsam ist allerdings, dass scheinbar nichts geklaut wurde außer einem geheimen Gurkenrezept. Als Helene aus der U-Haft entlassen wird, wird ihr schnell klar, dass sie den Dieb des Rezepts finden muss, um ihre eigene Unschuld zu beweisen. Also macht sie sich auf den Weg in den Spreewald, begleitet von ihrem schwulen besten Freund Torsten, der sich als Tante Uschi ausgibt. Doch auch Lisa und Jan, der Neffe des Mordopfers, machen sich auf den Weg, ebenso wie der zwar misstrauische, aber auch leicht trottelige Kommissar. Und schließlich rückt auch noch Helenes Familie an. Kein Wunder also, dass es im Spreewald zu so manch dramatischem Zwischenfall kommt, bevor der Mordfall schließlich aufgeklärt werden kann.

    Die ganze Geschichte ist sehr skurril, vollkommen überzogen und wirkt beinahe schon slapstick-artig. Zunächst war mir das etwas zu übertrieben, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man mit einer herrlich amüsanten Geschichte belohnt, die einen so manches Mal laut auflachen lässt. Die Verfolgungsjagden im Kanu quer über die beschaulichen Kanäle des Spreewaldes werde ich so bald wohl nicht mehr aus meinem Kopfkino heraus bekommen! Was den Kriminalfall angeht, hatte ich zwar schon recht bald einen Verdacht, doch es machte Spaß, weiter zu lesen und den Verdacht schließlich bestätigt zu bekommen.

    Summa summarum eine sehr kurzweilige, vergnügliche und unterhaltsame Geschichte mit wunderbarem Spreewald-Flair.

    Der Roman ist 2016 erschienen und derzeit nur als eBook erhältlich. Das Taschenbuch gibt es nur noch gebraucht auf entsprechenden Plattformen.

  16. Cover des Buches Verfehlt (ISBN: 9783746637679)
    Christiane Dieckerhoff

    Verfehlt

     (36)
    Aktuelle Rezension von: mareike91

    Inhalt:

    Es ist Spreewaldfest. Klaudia und ihre Kollegen sind für die Sicherheit zuständig, sie sollen vorallem Streitigkeiten schlichten und ein Auge auf die Betrunkenen haben. Doch als der Schützenkönig ins Hafenbecken stürzt, ist die Aufregung groß. Schnell stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Zeugen wollen eine Person in einem Gurkenkostüm gesehen haben, die den Schützenkönig mit einem gezielten Messerwurf zu Fall brachte. Kurz darauf wird auch auf Klaudias guten Freund Schiebschick ein Anschlag mit einem Wurfmesser verübt. Klaudia und ihre Kollegen ermittelt und stoßen auf ein dunkles Geheimnis aus Schiebschicks Vergangenheit. 

    Meine Meinung:

    "Verfehlt" ist bereits der sechste Teil der Reihe um Kommissarin Klaudia Wagner, die im alles andere als verschlafenen Spreewald spielt. Das Buch ist auch ohne vorheriges Vorwissen lesbar, auch wenn einem dann definitiv etwas entgeht. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ohne viel Umschweife kommt die Autorin direkt zur Sache, sodass man als Leser beinahe in die Handlung hineinkatapultiert wird. Besonderes Highlight sind - wie bereits in den vorherigen Bänden - die authentischen und bildhaften Beschreibungen des Spreewalds. Ob der Landschaft, der Leute, der Gepflogenheiten und Lebensweisen - hier zeigt sich die Liebe der Autorin zu der Region.

    Die Protagonistin Kommissarin Klaudia Wagner, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, war mir bereits aus den vorherigen Teilen der Reihe bekannt und sympathisch. Sie ist eine fähige Ermittlerin, die weder auf den Mund, noch auf den Kopf gefallen ist. Dieses Mal spielt ihr Privatleben eine eher untergeordnete Rolle, trotzdem entwickelt sie und auch ihre Kollegen sich (sowohl beruflich als auch privat) weiter. 

    Der Plot ist spannend und fesselnd. Die Anschläge auf dem Spreewaldfest, verübt von einer Person im Gurkenkostüm, muten zunächst ein wenig skurril an, sind aber blutiger Ernst. Die Ermittler ermitteln in verschiedene Richtung und folgen unterschiedlichen Spuren, denn zunächst ist unklar, wer das eigentliche Ziel der Anschläge war. Dadurch und dank einiger ungeahnter Wendungen und falscher Fährten bleibt der Plot bis ganz zum Schluss spannend. Die schlussendliche Auflösung überrascht und überzeugt und bildet einen gelungenen Abschluss dieses spanenden Krimis!

    Fazit:

    Wieder mal ein spannender Fall für die sympathische Kommissarin Klaudia Wagner. Zusammengenommen mit den vorherigen Bänden eine tolle Krimi-Reihe, mit viel Liebe zum Spreewald geschrieben.

  17. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783751907002)
    Ariana Lambert

    Die Mittagsfrau

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Der Arzt Christoph und seine Frau Hanka leben mit ihren drei Kindern Henri, Ella und Justus in Dublin. Das war eine vorübergehende Etappe im Berufsleben von Christoph. Jetzt hat er aber in einer Klinik in Bad Saarow eine Chefarztstelle angeboten bekommen und möchte mit seiner Familie wieder zurückkehren nach Deutschland. In einem beschaulichen kleinen Dorf im Spreewald haben sie sich ein altes Haus gekauft und renovieren es jetzt nach ihren Wünschen. Doch dann geschehen unheimliche Dinge… Ein Drohbrief wird mit einer Hasenpfote an die Tür genagelt. Da will wohl jemand nicht, dass die Abels dort einziehen… Was ist dran an den Sagen der Gespenster im Spreewald?

    Meine Meinung: Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Zuerst lernen wir die Familie kennen und die Umstände, wie jeder einzelne von ihnen mit dem Umzug erst nach Irland und dann später wieder zurück nach Deutschland so klarkommt. Hanka ist von Beruf eigentlich Anwältin, genießt aber derzeit ihre Rolle als Hausfrau und Mutter und ist glücklich, für die Kinder da sein zu können. Allerdings war sie mir teilweise zu gluckenhaft. Das habe ich in meiner Vorstellung mit einer knallharten Anwältin irgendwie nicht miteinander verknüpfen können. Henri, der Älteste, hat gerade eine Freundin gefunden, ist deshalb totunglücklich und will eigentlich nicht wieder zurück nach Deutschland.  Christoph habe ich als nicht ganz so sympathisch gefunden. Natürlich hat er als Chefarzt nicht viel Zeit für seine Familie, aber dennoch fand ich es nicht gerade super, dass er sich dann, wenn er denn mal da ist, doch recht autoritär und emotionslos seiner Familie gegenüber verhält. Bei dem Ehepaar hatte ich den Eindruck, sie funktionieren als Team, aber von einer liebevollen Beziehung kann keine Rede sein.

    Der Schreibstil der Autorin liest sich flüssig, allerdings ist es manchmal etwas langatmig in den Erzählungen, was die Charaktere angeht. Hier hätte ich mir lieber mehr Tiefe in den Sagen aus dem Spreewald gewünscht. So richtig wird da nicht drauf eingegangen.

    Die eigentliche Geschichte um die alten Sagen und Märchen im Spreewald, die von Wassermännern, Elfen und Geistern erzählt, ist mir leider ein wenig zu kurz gekommen. Aus der Vorlage hätte man sicherlich noch mehr herausholen können. Die einmalige Natur im Spreewald gibt das eigentlich her. Daher gibt es von mir einen Stern Abzug, weil mir hier der Gruselfaktor zu kurz kam.

    Mein Fazit: Eine gute Story mit einem unerwarteten Ende, dennoch fehlte mir hier so ein wenig der Thrill, den der Wald mit dem Wasser und dem Nebel eigentlich hätte hergeben müssen. Aber ich fühlte mich trotzdem gut unterhalten! 

  18. Cover des Buches Dunkle Fluten (ISBN: 9783442477081)
    Hendrik Berg

    Dunkle Fluten

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich bin fasziniert darüber gewesen, wie viel Herr Berg über Berlin schrieb. Ich bin gebürtige Berlinerin und die Ecken, die Herr Berg in seinem Kriminalroman beschrieb, waren mir nicht fremd.
    Das Buch spielt einige Jahre nach der Wende und der Roman ist sehr davon geprägt, da Kriminalhauptkommissar Robert Lindner mit den „Ossis“, wie er sie nennt, nicht zurechtkommt. Er ist und bleibt ein „Wessi“. Durch einen Unfall bleibt ihm nichts Anderes übrig, als seinen Beruf als Polizist zu quittieren und dem Drängen seiner Frau nachzugeben – sie erbt nämlich ein Hotel im Spreewald von ihrer Tante, zu dem es sie hinzieht.

    Robert wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, allen Personen gegenüber freundlich zu bleiben. Es erweckt den Eindruck, als wenn er nicht mit den Menschen aus dem Spreewald zurechtkommen kann. Er will am liebsten wieder zurück nach Berlin, zurück zu seinem Job, um weiterhin Verbrecher zu jagen.

    Im Laufe der Geschichte ereignen sich immer wieder seltsame Geschehnisse. Robert wird von schrecklichen Alpträumen geplagt, die ihm auch tagsüber keine Ruhe lassen. Irgendein dunkles Wesen treibt ihn in den Wahnsinn. Er sieht Dinge, die nicht real sind und er hört Stimmen, die es nicht existieren. Was also geschieht da mit ihm? Das versucht er herauszufinden und entfremdet sich zunehmend von seiner Frau und seinen beiden Kindern.

    Als ich den Roman „Deichmörder“ von Hendrik Berg gelesen habe, wollte ich von dem Autor noch mehr erfahren. Ich wandte mich an den „Bloggerportal“ und fragte nach einer Rezensionsausgabe für „Dunkle Fluten“ an und hatte Glück. Ich kann den Roman genauso wie „Deichmörder“ empfehlen. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es gibt drei bis vier Mal einen Perspektivwechsel, der zwar viele Fragen aufwirft, aber schlussendlich erklärt werden kann. So tappt man also nicht im Dunkeln, wenn das Buch zu Ende ist.

    Einzig habe ich mich gefragt, ob es sich dabei um ein offenes oder abgeschlossenes Ende handelt, denn das konnte ich nicht genau herauslesen. Vielleicht schreibt Herr Berg noch einen zweiten Teil zu dem Buch, um dies noch besser aufzuklären.

    Trotz allem freue ich mich bereits, das dritte Buch „Lügengrab“  von Herrn Berg zu lesen. Ich bin gespannt, ob dieser mir genauso gut gefällt wie „Deichmörder“ und „Dunkle Fluten“.

  19. Cover des Buches Todesblüten (ISBN: 9783423782586)
    Ulrike Rylance

    Todesblüten

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Adda1979

    Inhalt:

    Die 16 Jährige Clara ist ganz aufgeregt, sie darf mit ihrer Freundin Mellie ihren Sommerurlaub auf dem Hausboot ihrer Tante verbringen. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in den Spreewald. Zu Claras Überraschung hat Mellie zwei coole Typen eingeladen. Ihren Freund Alex und dessen Kumpel David. Eigentlich ein vielversprechender Start, wäre da nicht am zweiten Urlaubstag die Leiche eines Mädchens angeschwemmt worden. Clara ist sich sicher, dem Mädchen schon am Bahnhof begegnet zu sein und auch David scheint sie zu kennen. Doch der ist auf einmal sehr verschwiegen und will davon nichts wissen. Clara kommen bezüglich den beiden Jungs immer mehr Zweifel, eigentlich kennen sie die beiden ja gar nicht. Dauernd sind sie am rauchen und trinken. Da ist der süße Leon, der im Hausboot nebenan wohnt, wesentlich sympatischer.

    Als Mellie nach einem heftigen Streit spurlos verschwindet, bekommt Clara es mit der Angst zu tun. Wurde das tote Mädchen vielleicht ermordet? Das würde ja bedeuten, dass der Mörder hier in der Nähe sein muss und Melli in größter Gefahr ist...

     Meinung:

    Ich bin begeistert, wie die Autorin die Umgebung beschrieben hat. Am liebsten würde ich sofort einen Spreewald Urlaub buchen. :-) Das Buch zu lesen, war wie ein Kurzurlaub. Der Plot war spannend und flüssig geschrieben. Der Schreibstil ist so gewählt, dass die Geschichte gut von Jugendlichen ab 12 jahren gelesen werden kann : Die Geschichte ist aus Sicht der 16 jährigen Clara geschrieben und so ist auch die denkweise beschrieben. Für mich als Erwachsene sind manche Entscheidungen deshalb nicht ganz so nachvollziehbar, denn ich hätte in machen Situationen anders reagiert. Trotzdem fühlte ich mich gut unterhalten und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Autorin es geschafft hat, innerhalb von "nur" 224 Seiten so eine spannende Atmosphäre aufzubauen und die Charaktere auszuarbeiten.


    Fazit:

    Gelungener Krimi für Jugendliche aus der Reihe dtv pocket crime, zu dem man gerne auch als Erwachsener greifen darf. Mich hat die Geschichte neugierig auf die anderen Bücher der Reihe gemacht.


  20. Cover des Buches Moorseelen (ISBN: 9783800057245)
    Heike Eva Schmidt

    Moorseelen

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Taluzi

    Es nicht noch gar nicht so lange her da hat Feline ihre Mutter bei einem Autounfall verloren. Ihr Vater tröstet sich schnell mit einer jüngeren Frau. Feline hält es zu Hause nicht mehr aus. Da kommt es wie gerufen, dass sie Zeno über den Weg läuft. Zeno lebt mit vielen jungen Leuten in einer Kommune, die sich selbst versorgt. Und Zeno hat Ausstrahlung. Feline lässt ihr Zuhause hinter sich und fängt ein karges Leben in der Kommune „die Oase“ an.

    Aber sie zweifelt an dem harten und kargen Leben. Aber für einen lieben Blick oder eine zärtliche Berührung von Zeno, passt sich Feline den Regeln der Kommune an.

    Eines Tages steht Nick auf dem Hof der Kommune. Feline will ihn so schnell wie möglich wieder los werden, doch bald wird er ihr einziger Verbündeter sein.


    Dieser Jugendroman ist leicht verständlich. Der Klappentext und auch das dunkle Cover versprichen eine spannende Geschichte, die erwartet den Leser leider nicht. Die Spannung fällt den vielen Beschreibungen, Wiederholungen und Gedankengängen von Feline zum Opfer. Hier hätte die Autorin mehr Spannung einbauen können und dafür weniger sich wiederholende Gedankengänge.

    Den die Geschichte hat einiges Potential spannend zu sein. Feline sieht beim Schwimmen im Moorsee eine Leiche. Aufgebracht kehrt sie in die Gemeinschaft zurück und wird liebevoll von Zenos Mutter Deva bemuttert. Allerdings wird ihr auch ausdrücklich klar gemacht, dass sie sich das alles vor Erschöpfung beim Schwimmen eingebildet hat. Dennoch wird Feline die Bilder nicht mehr los und sie weiht Nick ein. Als Nick plötzlich verschwindet, weiß sie dass sie handeln muss. Dabei setzt sie ihr Leben in Gefahr.

    Die Charaktere sind individuell und bildlich gut dargestellt und erwachen beim Lesen zum Leben.

    Interessant war wie schnell man in die Fänge einer Sekte kommen kann und sich dem Leben dort anpasst. Das war sehr realistisch und erklärend dargestellt. Ich hätte mir am Ende des Buches ruhig noch ein paar Fakten und mehr Infos über Sekten gewünscht. Ein paar Adressen wo man Beratung und Hilfe bekommt, hätten das Jugendbuch noch vervollständigt.

    „Moorseelen“ von Heike Eva Schmidt ist eine interessante Geschichte, deren Spannung leider durch zu viele Beschreibungen und Wiederholungen erstickt wird.

  21. Cover des Buches Frostzauber (ISBN: 9783499216640)
    Tanja Heitmann

    Frostzauber

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, "Frostzauber- Magische Liebesgeschichten", von der Autorin Tanja Heitmann, beinhaltet Kurzgeschichten von verschiedenen Autorinnen.
    Die Anthologie handelt von Liebe, Fabelwesen, Magie und Zeitreisen. Die Geschichten spielen alle in der kalten Jahreszeit.


    Das Buch ist in sechs Kapiteln unterteilt. Jedes Kapitel beinhaltet eine Kurzgeschichte. Diese sind in der Erzählperspektive geschrieben.

    Mein Fazit:
    Ich fand die unterschiedlichen Schauplätze der Geschichten sehr spannend. Vorallem die Sage aus dem Spreewald habe ich sehr gerne verfolgt, da dieser bei mir in der Nähe liegt. Auch die Leuchtturmstory fand ich sehr ansprechend. Hier hätte ich sehr gerne noch weiter gelesen. Alle Geschichten waren sehr vielseitig und abwechslungsreich in ihrer Thematik.
    Ein schönes Buch für zwischendurch. Mir fehlten leider etwas mehr Informationen oder längere Enden, dies liegt jedoch an der Geschichtenform.


  22. Cover des Buches SO WEISS, SO ROT, SO TOT (ISBN: B07S9GLYRN)
    Malvina Rohmeyer

    SO WEISS, SO ROT, SO TOT

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83

    Mona Katz` 1. Fall

     

    Perfides Spiel eines Serienkillers

     

    Halbjapanerin Mona Katz, Sonderermittlerin beim BKA in Berlin, hatte schon vor Jahren mit dem Serienkiller El IBERICI zu tun, der über Jahre hinweg und international sein Unwesen treibt. 

    Als eine Leiche in Berlin auftaucht, spricht alles dafür, dass Iberico zurück ist. Zufall? Daran glaubt Mona nicht. 

    Als sie vom Fall abgezogen wird, beginnt Mona eigenständig zu ermitteln und reist durch verschiedene Länder um dem Geheimnis Ibericos auf die Schliche zu kommen. Doch so näher sie ihm kommt, umso mehr schwebt sie selbst in Gefahr. 

     

    Meine Meinung: 

     

    Das Cover fiel mir schon früh ins Auge, weil es nicht alltäglich ist. Einerseits schlicht, aber gleichzeitig auch wieder nicht. Es wirft direkt die Frage auf, was sich dahinter verbirgt, was das Cover einem sagen will. Dazu der rote Aspekt, Blut, der das Gesamtbild wunderbar abrundet. 

     

    Dieser Thriller stand schon länger auf meiner Wunschliste und ich bin froh, dass ich endlich dazu gekommen bin ihn zu lesen. Meine Erwartungen wurden noch übertroffen. „So weiss, so rot, so tot“ ist schlichtweg grandios und ich bin begeistert. 

     

    Dieses Buch kann man nicht so nebenbei lesen, man muss sich schon ziemlich darauf konzentrieren um den Faden nicht zu verlieren. 

    Die Autorin ist sehr geschickt dem Leser kleine, unauffällige Hinweise zu geben, die anfangs so unscheinbar wirken, so belanglos. Andere Hinweise waren eigentlich sehr deutlich, aber wurden ganz geschickt durch die Handlung abgelenkt. Ich habe manches Mal zurück geblättert um nachzusehen, dass da tatsächlich ein Hinweis war. Das fand ich großartig. 

     

    Was mir ebenfalls gefallen hat sind die Kapitel aus Sicht des Täters, wo uns die Autorin Einblicke in seine Denkweise gibt. Aber nicht nur die psychopathischen, nein, man lernt den Täter auf seine ganz eigene Art kennen. 

     

    Der Schreibstil von Malvina Rohmeyer ist ebenfalls sehr gut. Er ist ausdrucksstark, wortgewandt und lebhaft. Er lässt sich wunderbar lesen. Ich habe das Gefühl, als hätte die Autorin schon hundert Bücher geschrieben, und dass sie genau weiß, wann, wie und wo sie den Leser packen muss. 

     

    Die Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Schon beim Prolog geht es los, dass man sich Fragen stellt und grübelt. Je weiter man liest, desto mehr wird in kleinen Stückchen aufgeklärt, und desto spannender wird es. Es gibt einige Wendungen und Überraschungen, mit denen man so nicht rechnet. Manches Mal starrt man mit offenem Mund ins Buch, weil man es nicht fassen kann. 

     

    Ja, die liebe Mona Katz. Ich muss zugeben, dass ich anfangs ein paar Probleme hatte mit ihr warm zu werden. Nicht weil sie unsympathisch ist, das auf keinen Fall. Sie passte mir auf den ersten Eindruck nicht ins Bild einer BKA Beamtin. Eine gewisse charakterliche Stärke fehlte mir. Aber je mehr ich gelesen habe, je mehr ist sie mir dann aber ans Herz gewachsen. Hinter der mir anfänglich zurückhaltend wirkenden zierlichen Frau, steckte dann aber viel Stärke und Kampfgeist. Das Gesamtpaket von Mona hat mir am Ende dann sogar richtig gut gefallen. Eine schöne Mischung und auch mal andere Einblicke in ihrem Privatleben. Das war auf jeden Fall mal etwas anderes. 

     

    Neben all der Komplexität und Spannung, haben mich zwei Charaktere dennoch immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Zum einen Tina von der Spurensicherung, die sich immer in einer charmanten „Berliner Schnauze“ zu Wort gemeldet hat, aber auch die Chefin Aluba. Aluba ist eigentlich ein kleiner, grantiger Giftzahn, aber ihre barsche Art habe ich dennoch lieb gewonnen. 

     

    Fazit:

     

    Ein ganz starker Thriller, der das Leseherz höher schlagen lässt. Spannung, von subtil bis zu Gänsehaut ist alles dabei. Eine außergewöhnliche Ermittlerin mit mehr Mumm, als gedacht, die dem ganzen die Kirsche aufsetzt. Meiner Meinung nach ein absolut gelungener Thriller mit Suchtgefahr. Deswegen gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung. 

  23. Cover des Buches Jenseits der Erinnerung (ISBN: 9783847629825)
    Ulli Eike

    Jenseits der Erinnerung

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Schreibstil ist recht flüssig somit lässt sich das Buch super lesen

    Die Spannung wird langsam aufgebaut und zieht sich durch das ganze Buch

    Man wird immer wieder überrascht was im lauf der Geschichte passiert

    kann das Buch für Thriller/Krimi Fans nur empfehlen
  24. Cover des Buches Aufbau Ost (ISBN: 9783100660633)
    Claudia Rusch

    Aufbau Ost

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Leider eine Enttäuschung. Auch wenn die ienzelnen KApitel mit den entsprechendne Bezirken überschrieben sind wartet man vergebens während der Lektüre...ich habe das buch unausglesen beiseite gelegt, da ich meine zeit lieber für spannendere bücher aufhebe. schade, wobei es so vielversprchend klang.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks