Bücher mit dem Tag "spuk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "spuk" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Effi Briest (ISBN: 9783328110729)
    Theodor Fontane

    Effi Briest

    (1.834)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Zentrum der Geschichte steht die 17jährige Effi Briest, die mit der ehemaligen Liebe ihrer Mutter und dem deutlich älteren Baron Geert von Innstetten verheiratet wird. Als der Baron Jahre später eine längst beendete Affäre Effis entdeckt und Effi eigentlich noch liebt, fühlt er sich dem gesellschaftlichen Ehrenkodex verpflichtet, was in einer Tragödie endet. Die sehr atmosphärische und dialoglastige Handlung überzeugt durch die realistische und feine Zeichnung sowohl der Figuren als auch der damaligen Zeit, wodurch man sich als Leser sehr gut in diese hineinversetzen kann.
    Bei den Protagonisten stehen Effi und Geert im Mittelpunkt der Handlung und werden lebendig und glaubwürdig dargestellt. Nebenprotagonisten, wie z.B. Effis Eltern oder Effis Affäre Crampas, tragen gekonnt zur Entwicklung der Handlung bei.
    Wer psychologisch fein gearbeitete Dramen mit lebendigen Figuren mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist poetisch und detailreich-fein zugleich, der die Geschichte optimal in Szene setzt.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen.

  2. Cover des Buches Lockwood & Co. - Die Raunende Maske (ISBN: 9783570403624)
    Jonathan Stroud

    Lockwood & Co. - Die Raunende Maske

    (412)
    Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin

    Ich liebe es, dass ich diese Reihe entdeckt habe und auch der dritte Band hat mich wieder vollkommen überzeugt. Die raunende Maske ist spannend, atmosphärisch und genau die richtige Mischung aus Grusel und Humor.

    Der neue Fall führt das Team in ein unheimliches Kaufhaus, das auf düsteren historischen Überresten gebaut wurde. Allein dieses Setting sorgt schon für eine dichte, fast beklemmende Atmosphäre. Besonders die nächtlichen Einsätze sind richtig gruselig und sorgen immer wieder für Gänsehaut.

    Gleichzeitig bleibt der typische Humor der Reihe erhalten. Zwischen den gefährlichen Situationen gibt es immer wieder lockere, witzige Momente, die das Ganze auflockern, ohne die Spannung zu verlieren. Diese Mischung funktioniert einfach unglaublich gut.

    Schön ist auch, dass bekannte Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder auftauchen und die Geschichte weiter vertiefen. Mit Holly kommt zudem eine neue Figur ins Team, die für zusätzliche Dynamik sorgt. Besonders die anfängliche Spannung zwischen ihr und Lucy bringt eine interessante neue Ebene in die Handlung.

    Im Hintergrund wird das große Geheimnis rund um die Geister immer weiter ausgebaut. Man merkt, dass die Geschichte auf etwas Größeres hinausläuft, was die Neugier auf die nächsten Bände noch mehr steigert.

    Fazit:
    Ein durchgehend spannender, stellenweise gruseliger und gleichzeitig humorvoller Band, der die Reihe perfekt weiterführt. Für mich bisher eines der Highlights der Reihe!

  3. Cover des Buches Darkest Powers: Schattenstunde (ISBN: 9783426507803)
    Kelley Armstrong

    Darkest Powers: Schattenstunde

    (364)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Dieses Buch gehört zu meinem Vorhaben, die Jugendbücher, die im Regal stehen, noch einmal zu lesen, um zu gucken, ob sie noch etwas für mich sind.

    Und holla, ich bin definitiv zu alt für dieses Buch.

    Das war wie ein sprichwörtlicher Unfall. Es war schlimm und doch konnte ich einfach nicht aufhören. Irgendwann bin ich dann dazu übergegangen, mich mehr über alles Irrwitzige zu amüsieren, als mich aufzuregen. Dann ging es eigentlich.

    Nein, mal im Ernst. Das Buch hatte kaum Inhalt, die Charaktere waren wandelnde Klischees (jeder hatte eine Eigenschaft zugeschrieben bekommen und das war es) und die Handlung vorhersehbar.

    Aber was mich am meisten gestört hat war wirklich, dass niemand in diesem Buch irgendwen ausreden lässt. Nicht einmal die Protagonistin denkt in ganzen Sätzen. Überall waren „…“ und natürlich wäre so gut wie nichts von dem passiert, was die Geschichte voranträgt, wenn man sich mal hätte ausreden lassen.

    Spaß hatte ich zwar irgendwie, aber empfehlen kann ich es nicht unbedingt.

    Und warum ich die anderen beiden Bände noch lesen will, weiß ich auch nicht wirklich.

  4. Cover des Buches Das Gotteshaus (ISBN: 9783442494323)
    C.J. Tudor

    Das Gotteshaus

    (133)
    Aktuelle Rezension von: käutzchen

    Ich  wahe schon von der " Kreidemann" begeistert gewesen , aber " das Gottes Haus "  wahr noch mehr nach meinen Geschmack gewesen , das Buch zog mich in einen sog das ich schlecht aufhören konnte zu lesen . Ich wahr praktisch eine gefangene gewesen .. bei knapp über 550 Seiten kam kein mal langweile auf , es zog sich nicht in der länge , ich hätte davon nochmal so lange lesen können ..der Schreibstil ist locker , bei den Protagonist gab es keine Verwechslungsgefahr. Aber das Ende fand ich sehr überraschend, damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet...wie es schon bei den Kurzbeschreibung von Buchrücken steht , man sollte sich beim Lesen des Buches nix anderes vornehmen !!! 

    Aber worin geht es in den Buch: für die Pfarrerin Jack Brooks und ihrer Tochter Flo sollte es ein Neustart sein . Neuer Job , neues Zuhause. Aber Jack stößt auf eine eingeschworene Dorfgemeinschaft, in der Misstrauen gegenüber fremden tief verwurzelt ist . Schon bald muss sie sich fragen. Wer schickt ihnen düstere drohbotschaften? Und warum hat Flo Visionen von brennenden Mädchen? Chapel crofts Geheimnisse liegen verborgen in einem dunklen Grab , aber nun kehren die alten Gespenster zurück, und sie werden keinen Frieden finden , bis sie Vergeltung geübt haben . 

    Absolut empfehlenswert!!!! 

  5. Cover des Buches Nightmares! 1. Die Schrecken der Nacht (ISBN: 9783841504852)
    Jason Segel

    Nightmares! 1. Die Schrecken der Nacht

    (303)
    Aktuelle Rezension von: Jacqui_loves_books

    Nightmares Band 1 von Jason Segel, erschienen 2014 (Hardcover) / 2018 (Taschenbuch) 

    Inhalt: Es geht um den Jugen Charlie, dessen Mutter leider verstorben ist. Nachdem sein Vater eine neue Frau namens Charlotte heiratet ziehen sie zu ihr in die Villa - wo von nun an Charlies Albträume beginnen. Ein ständiger Kampf gegen den Schlaf mit Kaffee, Klebeband um die Augen offen zu halten,... beginnt. 

    Von Anfang an ist ihm klar das seine neue Stiefmutter an den Alpträumen schuld ist und darum macht er auch kein Geheimnis und lässt es ihr jeden Tag spüren. 

    Trotz der Versuche wach zu bleiben, driftet er immer wieder in die Alptraumwelt ab und muss sich seinen Ängsten stellen. Zum Glück hat er tolle Freunde die ihm bei jeder Lebenslage zur Seite stehen. 

    Meine Meinung: 

    Jason Segel hat hier eine ganz tolle Welt erschaffen, voller Gespenster / Clowns / Kobolde /.... Eine Welt voller Gruselspaß ab  10 Jahren.
    Auch mir als Erwachsene hat es großen Spaß gemacht die Geschichte von Charlie und seinen Freunden zu verfolgen. 

    Da es ein Kinderbuch, ist natürlich der Schreibstil sehr einfach gehalten,was mich aber auf keinen Fall gestört hat- ganz im Gegenteil. 

    Die Message des Buches, dass man sich seinen Ängsten stellen soll, finde ich sehr gut rüber gebracht. 

    Zum Cover: 

    Ich finde es richtig toll und es ist ein absoluter Hingucker in einem Bücherregal - besonders schön ist das der Buchtitel am Cover + Buchrücken im dunklen Leuchten. 

    Fazit:
    Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch und bekommt daher von mir 5 von 5 Sternchen ⭐ 

    Freue mich schon Teil 2 der Nightmares Trilogie zu lesen 👻🤡

  6. Cover des Buches Der Totengräber und der Mord in der Krypta (Die Totengräber-Serie 3) (ISBN: 9783548073149)
    Oliver Pötzsch

    Der Totengräber und der Mord in der Krypta (Die Totengräber-Serie 3)

    (158)
    Aktuelle Rezension von: Ignatia
    Dieses Buch ist der dritte Band der Totengräber-Reihe. Der Fall ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch würde ich empfehlen, mit Band 1 zu beginnen, um die Hintergründe und Entwicklungen der Charaktere besser nachvollziehen zu können.
    In Band 1 ging es um Vampire und Untote, Band 2 beschäftigte sich mit Mumien und Flüchen – dieser Teil widmet sich nun dem Thema Spiritualität. Vielleicht war genau das der Grund, warum ich diesmal nicht ganz so gut in die Geschichte hineingefunden habe. Mit diesem Thema habe ich persönlich wenig Berührungspunkte, und manches konnte ich für mich nicht vollständig nachvollziehen.
    Trotzdem habe ich mich gefreut, die bekannten Figuren wieder zutreffen und ihre Weiterentwicklung zu verfolgen. Die Charaktere sind nach wie vor das große Plus der Reihe und tragen die Geschichte. Auch wenn mich dieser Band bislang am wenigsten überzeugen konnte, bleibt das grundsätzliche Interesse an ihrem weiteren Weg bestehen.
    Gerade deshalb überlege ich, die Reihe trotz allem weiterzulesen – einfach, weil ich wissen möchte, wie es mit ihnen weitergeht.


    Ein solider dritter Band mit interessantem Ansatz, der mich thematisch jedoch weniger abgeholt hat als seine Vorgänger.


  7. Cover des Buches Der Nordseespuk (ISBN: 9783596034413)
    Tilman Spreckelsen

    Der Nordseespuk

    (53)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt
    Husum, 1843: Nachts am Hafenbecken sieht Peter Söt, der Schreiber und Freund des jungen Anwalts Theodor Storm, im Schlick einen goldenen Pokal aufglänzen. Als er Werkzeug holt, um ihn zu bergen, findet er keinen Kelch mehr – statt dessen liegt nun eine Leiche im Schlick.
    Der erste von mehreren Toten, die Husum in Angst versetzen. Alle Ermordeten hatten Kontakt zu einer Sekte, die vor über hundert Jahren auf der Insel Nordstrand ein Paradies auf Erden, einen Gottesstaat errichten wollte. Storm entdeckt, dass die Gemeinschaft im Verborgenen bis heute besteht. Nimmt sie jetzt späte Rache?

    Meinung:

    Das ist der zweite Teil einer Reihe- die ich vorher nicht kannte. So habe ich mit diesem Teil begonnen, da ich es mal geschenkt bekommen habe. Den ersten Teil kenne ich somit nicht. Aber ich denke, man kann die Teile auch unabhängig voneinander lesen, denn die Teile sind in sich abgeschlossen, es ist jedes mal ein neuer Fall. Und alles wichtige wird erwähnt was man wissen muss.


    Erst einmal muss ich sagen, das ich es als richtigen Krimi nicht bezeichnen würde. Es ist zwar spannend und und teilweise aufregend, aber richtig Krimimäßig eben nicht.

    Für mich ist diesen Werk etwas besonderes, da ich selber aus der Nähe von Husum komme und oft durchfahre.

    Es spielt im 18. Jahrhundert und es wird wirklich bildlich die Zeit von früher beschrieben. Ich konnte mir wunderbar die alten Kachelofen vorstellen, die kleinen, zugigen Häuser, die Straßen, den Nebel und das Wasser. Ich war fast dabei.

    auch wurde hier wirklich gut Recheriert, finde ich- was die damalige Zeit und der Charakter einer bestimmten Person betrifft- die es tatsächlich gab.

    Die Charaktere sind gut gelungen finde, jedoch finde ich den Schreiber Söt etwas zu ruhig und zurückhaltend.

    Der Fall selber ist interessant und man überlegt, was da wohl im Gange ist.

    Gibt es tatsächlich eine Geheime Sekte  die schon seit Jahrhunderten ihre Finger im Spiel hat und verantwortlich für die Toten ist oder agieren hier ganz andere Personen?


    Ich würde germe die anderen Teile auch lesen, ich finde sie sehr interessant.

  8. Cover des Buches Heaven's End – Wen die Geister lieben (ISBN: 9783737341349)
    Kim Kestner

    Heaven's End – Wen die Geister lieben

    (137)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten! Es handelt sich um den Auftakt einer Trilogie.• Ich wurde sehr Gut unterhalten von diesem Buch, bin aber ein wenig ratlos, ob die Reihe nun noch fortgesetzt wird? :/ Es scheint mir fast nicht so zu sein.
    Das Buch beinhaltet eine spannende Geschichte über Geister, die Vergangenheit und mysteriöse Flüche.

    Cover: Das Cover des Buches gefällt mir wirklich sehr! Wir sehen das Fuchsmädchen darauf- Jojo. (:
    Ihre wallende rote Mähne, ist der Eyecatcher des Buches und verbindet man sofort mit Schottland. Auf ihren Kopf erkennt man dazu noch eine rote Brille. Sie trägt ein schlichtes schwarzes T-Shirt mit blauen Zeichen darauf- aber auffallend sind eher die zwei weißen Wiesel die sich um sie herum tummeln. (: Über ihren Kopf kann man noch den Schatten eines riesigen Schlosses erkennen, was auch perfekt zu der Story passt. Diese erhebt sich vor einem düsteren, nur spärlich erleuchtenden Nachthimmel. Auch die zahlreichen goldenen Verzierungen rund um das Cover gefallen mir sehr. Der Titel unten, erscheint fast wie ein altes Eingangsschild zu einem urigen Örtchen.

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich sehr Gut. Es war das erste Werk das ich von ihr verschlungen habe. (:
    Typisch für ein Jugendbuch war das Buch sehr locker und leicht geschrieben. Die Atmosphäre würde ich als sehr angenehm und leicht düster beschreiben.
    Ich habe die Thematiken wirklich sehr gemocht- nicht nur die Geister, sondern auch die Flüche und das Eintauchen in die Vergangenheit. Alles scheint miteinander verknüpft zu sein- sehr toller Aufbau. (: Allerdings gab es auch ein paar Rituale und düstere Szenen- darum ist das Buch nicht für komplett schwache Nerven geeignet. (:
    Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin und bin gespannt was sie sonst noch so in der Schublade hat.

    Idee: Die Idee des Buches hat mir Gut gefallen. :) Wir lernen die chaotische Jojo kennen. Jojos Familie besitzt schon seit Generationen eine Gabe: Und zwar können sie die Geister ihrer Vorfahren sehen. Jojo lebt also nicht nur mit ihrem Bruder und ihren Eltern zusammen auf einem kleinen Cottage, sondern mit ein paar sehr urigen, sehr eigensinnigen Geistern. Und diese haben es echt in sich..
    Das Ganze spielt in dem wunderschönen Schottland, mit einer wahnsinnig tollen Kulisse. ♡
    Und darum geht es genauer:
    Ein Mädchen in der Stadt wird in ihrem zu Hause heimgesucht und Jojo beschließt ihr zu helfen.
    Immermehr Geheimnisse werden aufgedeckt. Denn plötzlich wird klar: Da steckt mehr dahinter- und es hat mit dem Schwarzmagier Throckmorton zu tun der vor über 500 Jahren lebte. Nicht nur das Mädchen scheint verflucht zu sein, sondern auch Jojo. Und dazu kommt das Throckmorton wohl alles tut um wieder unter den lebenden zu wandeln.. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.. Wenn dann nicht auch noch Jojos verflixte Herz wäre, welches immer schneller schlägt, wenn dieser ganz bestimmte, gutaussehende Kerl ihr über den Weg läuft..


    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung.
    Ich muss jedoch sagen, dass das Buch eher sehr gemächlich daherkommt.
    Es gab jetzt keine absoluten Highlights oder brachiale Spannungsbögen, wo man denkt: Wooah. Aber gerade die außergewöhnlichen Charaktere und die kleine Liebesgeschichte machen das Buch wirklich lesenswert. (:
    Das Ende war nochmal sehr spannend. Ich bin sehr neugierig, wie es weitergeht! Aber irgendwie habe ich die Befürchtung das die Reihe nicht fortgesetzt wird. :/ Band zwei sollte 2020 erscheinen und noch ist davon nichts in Sicht, was sehr schade wäre! ♡ Ergänzung: Gerade mit den Verlag geschrieben, die Reihe wird nicht fortgesetzt.. määh.

    Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr Gut gefallen. Gerade die Geister in dieser Geschichte waren einfach nur toll- ich mochte all ihre Eigenheiten und sie sind mir tatsächlich sehr ans Herz gewachsen. Kein Wunder das es Jojo genauso geht, obwohl ihr davon manchmal die Haare zu Berge stehen. (: Egal ob Sir Robert oder Miss Duff.. Sie sind unglaublich niedlich.
    Jojo mochte ich tatsächlich sehr gerne. Ihre Bodenständigkeit und auch oft ihre selbstkritische Art gefielen mir sehr. Schon witzig, dass sie sich selbst oftmals gar nicht so für voll nimmt. Aber das machte sie auch so authentisch. (:
    Ihre besten Freunde Kate und Benny waren tatsächlich zusammen wie Feuer und Wasser. Aber sie sind wirklich so genial und voller Humor! Während Benny die absolute Dramaqueen ist, kann Kate glaube ich gar nichtmehr taffer werden. (: Sie ist absolut hart im nehmen und komplett loyal Jojo gegenüber.
    Auch alle anderen Nebencharaktere fande ich wirklich super. ♡

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. Das Buch war wirklich süß für Zwischendurch und hat mich gut unterhalten können, gerade im letzten Drittel. Ich bin ein großer Fan von Geistergeschichten- und gerade diese ist hervorragend für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Ab und an wurde es schon etwas düster, aber nicht zu sehr, dass man es jüngeren Lesern nicht empfehlen könnte. (: Da die Reihe anscheinend nichtmehr fortgesetzt wird, gebe ich keine Empfehlung ab, einfach weil es richtig doof ist, wenn Reihen abgebrochen werden.

  9. Cover des Buches Die Seele eines Spukhauses (ISBN: 9783959918800)
    Helena Gäßler

    Die Seele eines Spukhauses

    (120)
    Aktuelle Rezension von: Woobyna_Hoo

    Schon vor Jahren gelsen und jetzt wegen Geisterstadt nochmal gelesen und immer noch begeistert.

    Der Grusel ist da, die Spannung und die Wendungen - einfach genau richtig.

    Der Schreibstil zieht mich in die Geschichte und lässt auch in Pausen mich nicht los - auch beim 2. Mal wollte ich wissen wie es weiter ging!

  10. Cover des Buches Hendriksen und der mörderische Zufall (ISBN: 9783961483747)
    Ole Hansen

    Hendriksen und der mörderische Zufall

    (35)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Marten Hendriksen ermittelt in seinem ersten Fall. Eigentlich ist Hendriksen Pathologe, doch nun ermittelt er als Privatdetektiv. Sein erster Fall führt ihn zu Schloss Bolkow. Das alte Schloss soll zu einem Hotel umgebaut werden, doch jemand scheint etwas dagegen zu haben. Es kommt immer wieder zu mysteriösen und sogar tödlichen Zwischenfällen...

    🎧 Ich habe das Hörbuch gehört, gesprochen von Erich Wittenberg. Ihn mag ich als Sprecher sehr; es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören. 

    Die Geschichte an sich ist nicht hochspannend, eher unterhaltsam. Mir hat sie gut gefallen, da ich vor allem das Setting und das zunächst Rätselhafte an der Geschichte sehr mochte. 

    Ein gelungener erster Band. 

    16.02.2026

  11. Cover des Buches Darkmouth 1 (ISBN: 9783841504609)
    Shane Hegarty

    Darkmouth 1

    (131)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    Legenden, Monster welche wir als Fabeln abtun, versuchen immer wieder in unsere Welt zu kommen. Von den heimgesuchten Orten, ist nur noch einer wirklich heimgesucht, Darkmouth. Finn soll Legenjäger werden, wie sein Vater, nur leider gar er so gar keine Lust. Dennoch muss er eine Invasion aufhalten? Ob das gut geht?

    Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, dennoch fand ich es nicht eintönig oder gezogen. Es sei aber gesagt, das dieses Buch mit einem Cliffhanger endet, wenn die Geschichte grade so richtig fahrt aufgenommen hat. Dies ist schade, denn man kann den ersten Teil so nicht wirklich für sich alleine stehen lassen. Auch wenn man ähnliche Geschichten bereits kennt, hatte ich meinen Spaß damit.

    Die Charaktere bekommen nicht so viel tiefe. Ich denke für ein Kinder- und Jugendbuch reicht die Tiefe dennoch aus. Den Vater von Finn fand ich jedoch sehr unsympathisch.

    Der Schreibstil war gut und flüssig zu lesen. Die Kapitel waren meist sehr kurz gehalten. Dies ist denke ich vor allem für junge Leser gut, da Sicht schnell ein „Erfolg“ einstellt.

    Ich habe meinen Spaß gehabt. Für mich war es ein Thema welches ich schon oft in der Art gelesen habe, dennoch glaube ich das vor allem junge Leser ihren Spaß haben können. Außerdem ist die Aufmachung wirklich gut gelungen mit den schönen Bildern am Anfang der Kapitel und dem Cover.

  12. Cover des Buches Das Haus in Cold Hill (ISBN: 9783596297740)
    Peter James

    Das Haus in Cold Hill

    (68)
    Aktuelle Rezension von: Smart_Rebecca

    Eine unterhaltsame Grusel-Horror-Geschichte, die ich an einem Sonntag durchgelesen habe. Ein gutes Buch, das mich vom Alltag abgelenkt hat und das ich gerne als Unterhaltungsroman weiterempfehle.

  13. Cover des Buches Rosen & Knochen (ISBN: 9783959915120)
    Christian Handel

    Rosen & Knochen

    (271)
    Aktuelle Rezension von: sechmet

    Mit „Rosen und Knochen“ erschafft Christian Handel eine eindrucksvolle, düstere Märchenadaption. Im Mittelpunkt stehen die Dämonenjägerinnen Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose), die von den Bewohnern eines abgelegenen Dorfes gerufen werden, um den Geist einer alten Hexe zu bannen. Doch trotz all ihrer Erfahrung stoßen sie an Grenzen, die weit über das Erwartbare hinausgehen.

    „Rosen und Knochen“ ist mein erstes Buch von Christian Handel und ich liebe alles daran. Besonders fasziniert hat mich die konsequent dunkle, beinahe unheimliche Atmosphäre, mit der bekannte Märchenmotive neu und mutig interpretiert werden.  Der angenehme, flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

     Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose) sind zwei hervorragende Charaktere, es macht große Freude, sie auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, vor allem, weil sie nicht als makellose Heldinnen auftreten, sondern als Figuren mit Tiefe, Zweifeln und Entwicklung.

    Ich liebe düstere Märchenadaptionen mit leichten Horrorelementen, insbesondere weil sie den Märchen wieder näherkommen, wie sie ursprünglich gedacht waren: unheimlich, warnend und alles andere als harmlos. Besonders gelungen fand ich auch das Nachwort, in dem Christian Handel die Entwicklung und Ursprünge der Märchen erläutert. Es macht deutlich, dass man bei dieser Geschichte bewusst Abstand von den weichgespülten Versionen aus Kindheitstagen nehmen sollte.

    Alles in allem ist „Rosen und Knochen“ eine kurzweilige, atmosphärisch dichte und absolut lesenswerte Märchenadaption. Ich werde definitiv weitere Bücher von Christian Handel lesen. Wer düstere Märchen liebt und sich gerne in finstere, magische Welten entführen lässt, sollte hier unbedingt zugreifen.

  14. Cover des Buches Die Melodie der Schatten (ISBN: 9783404177745)
    Maria W. Peter

    Die Melodie der Schatten

    (189)
    Aktuelle Rezension von: kupfis_buecherkiste

    Fiona soll mit ihrer Tante in die Highlands, doch da wird sie nicht angkommen. Ihre Kutsche wird überfallen, Fiona kann als einzige fliehen, der Kutscher und ihre Tante kommen um. Fiona flüchtet sich auf ein Anwesen, wo sie mürrisch empfangen wird. Das Hauspersonal ist verhalten, der Hausherr verhält sich sehr mürrisch ihr gegenüber. Zudem schleicht ein schwarzer Mann im Haus herum, und erschreckt Fiona nicht nur einmal. Zudem hört Fiona stimmen und Melodien im Haus. Trotz Unmut des Hausherren fängt Fiona an zu forschen, was es mit dem Haus und deren Besitzer auf sich hat. Nach und nach kann sie Vertrauen zum Hauspersonal, aber auch zu den Einwohnern des Ortes aufbauen. Dabei erfährt sie die Geschichte, die nicht nur den Hausherren betrifft, sondern auch ihren Vater – und sie muss sich entscheiden, zu wem sie hält. 

    Die Handlung dieses Buches findet im Jahre 1837 in den schottischen Highlands statt. Fiona entspricht nicht der typischen Rolle einer Frau, die man gewinnbringend verheiraten kann. Sie leidet an Fallsucht, und ihr Vater möchte sie zwar verheiraten, ist aber nicht ganz glücklich, weil er weiß, dass sich keiner seiner kranken Tochter annehmen möchte. Zudem ist er Richter, und möchte sein Ansehen waren. Dagegen hat Aidan Thristan als Hausherr keinen Ruf mehr zu verlieren. Seine Geschwister und sein Vater haben in der Region viele Menschen gewaltsam vertrieben, er selbst war als Verurteilter in Australien. Fiona versucht jedoch, Aidan von der Familienschuld zu befreien, weil sie erkennt, dass er ein gutes Herz hat. Dabei stößt sie aber in ein Wespennest, und muss sich nachher entscheiden, auf wessen Seite sie steht. Denn sie muss feststellen, dass ihr Vater die Finger im Spiel hatte, als Aidan verurteilt wurde. 

    Das Buch hat mir grundsätzlich gut gefallen. Es lässt sich gut und einfach lesen, und man kann gut dabei bleiben. Das Buch wird mit Schauerliteratur beworben. Hier muss ich leider sagen, die habe ich vergeblich gesucht. Ja, der Mord am Kutscher und an Fionas Tante sind grausam gewesen. Auch der beschriebene schwarze Mann hat durchaus seinen Hang zur Spannung. Aber unter einer Schauerliteratur verstehe ich mehr Gruselfaktor, den ich einfach für meinen persönlichen Lesegeschmack vermisst habe. Ich würde das Buch eher als Historienroman bewerben. In dieses Genre passt das Buch perfekt. Denn die Autorin Maria W. Peter beschreibt eindringlich, wie Highland Clearances abgelaufen sind. Auf grausame Weise wurden die Highlands geräumt, um den Platz für die Schafzucht zu bekommen. Die betroffenen Menschen wurden gewaltsam auf Auswanderschiffe geschafft, die nach Australien oder auch nach Nordamerika gebracht wurden. Die Autorin erzählt diese Geschichte nahbar am Fall von Aidan Thirstane, und webt Fiona als Liebesgeschichte wunderbar mit ein. Zugegeben, aufgrund des Klappentextes war ich auf eine andere Geschichte eingestellt, die vielleicht auch etwas mehr mit Fantasy oder wirklicher Schauerliteratur zu tun hat. Ich fahr eigentlich auf ein Schlossgespenst oder ein Fluch eingestellt. Doch letzterer Fluch offenbarte sich als Geschichtsroman, dessen Geschichte ich aus Schottland nicht kannte. Das hat mich positiv überrascht und ich konnte durch dieses Buch recht viel lernen. Also lasst euch vom Klappentext nicht irritieren und lest dieses Buch, das leicht zu lesen ist, auch wenn es eine anspruchsvolle Geschichte verbirgt. Definitiv lesenswert.









  15. Cover des Buches Der Spuk von Beacon Hill (ISBN: 9783865528612)
    Ambrose Ibsen

    Der Spuk von Beacon Hill

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Karinandhercat

    "Der Spuk von Beacon Hill" konnte mich von der ersten Seite an begeistern. Schon das erste Kapitel hat mir beim Lesen eine Gänsehaut beschert, denn die unheimliche Stimmung im Spukhaus ist unglaublich intensiv und bildhaft beschrieben.

    So befand ich mich sofort mittendrin, als ich die drei Jugendlichen, Orphelia, Leslie und Joey auf ihrem Weg in das verlassene Spukhaus begleitete. Fast war mir, als würde ich selbst das Spukhaus betreten, so plastisch ist alles beschrieben. Ich sah durch Orphelias Augen, ich hörte durch ihre Ohren, ich erlebte ihren Schrecken, als das Licht ausging und die Jugendlichen in ihrer Panik getrennt wurden. Mich packte das Grauen, als Orphelia sich einer erschreckenden Gestalt gegenüber sah und sie begreifen musste, egal, ob sie dem Haus entkommen wird oder nicht, dieser Gestalt, "Madenmutter" genannt, wird sie nicht entkommen.

    Doch das ist nur der Anfang. Als Orphelia nach diesem Vorfall psychisch zusammenbricht und wiederholt versucht, sich das Leben zu nehmen, wendet sich ihre verzweifelte Mutter an Sadie. Die 25jährige Bibliothekarin hat eine Gabe, die sie eigentlich nie nutzen wollte: Sie ist empfänglich für das Übernatürliche. Gemeinsam mit ihrem Kollegen August nimmt sie sich des Falls an und taucht tiefer ein in das dunkle Geheimnis von Beacon Hill und der Madenmutter.

    Sadie, die zwar voller Zweifel und Angst aber auch mutig ist, entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter und verfolgt zielstrebig ihre Ziele. Das hat mir gut gefallen und sie war mir, ebenso wie ihr Arbeitskollege August, sofort sympathisch und so folgte ich gespannt ihren Ermittlungen zu den Vorfällen rund um Orphelia. 

    Besonders gelungen finde ich, wie die zwei Handlungsstränge miteinander verwobenen sind: Einerseits die Geschichte rund um das Spukhaus und den grausamen Geist, andererseits Sadies persönliche Entwicklung und ihre Auseinandersetzung mit ihrer Gabe. Beide Ebenen greifen geschickt ineinander und treiben die Spannung stetig nach oben, bis sie sich auf beklemmende Weise überschneiden. 

    Mit jeder Seite wurde ich tiefer in die Geschichte gezogen, das beklemmende Gefühl wuchs, und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Besonders eine Wendung gegen Ende ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ein Cliffhanger, der mich sprachlos zurückließ. Ich muss wissen, wie es weitergeht.

    Fazit:

    Ein großartiger Horrorroman mit düsterer Atmosphäre, spannendem Plot und einer interessanten Protagonistin. Flüssig geschrieben, durchgehend spannend und stellenweise richtig unheimlich. Der Spuk von Beacon Hill ist ein echter Pageturner und absolut empfehlenswert. 

  16. Cover des Buches Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis (ISBN: 9783649644309)
    Anja Fislage

    Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis

    (92)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Dereu_Franck

    Nachdem ihre Eltern auf einer Tiefseeexpedition verschollen sind, ziehen die Geschwister Petronella, Pellegrino und Roberta Polidori zu ihren Großeltern ins "Polidorium" an der friesischen Küste.

    Rasch erkennen die KInder, dass das Leben bei den exzentrischen Großeltern im alten Walfängerhaus alles andere als "normal" ist. Da gibt es wandernde Wände, ein geisterhaften Assistenten, einen unheimlichen schwarzen Teich im Garten und diverse Spukgestalten.

    In der Stadt machen zahlreiche Gerüchte über die Polidoris die Runde, und so fällt den Kindern die Eingewöhnung nicht leicht. Petronella schafft es sich bereits am ersten Schultag eine Erzfeindin zu machen. Als diese dann auch noch Andeutungen über die Geheimnisse des Polidoriums und des Walfängers Hodder Morkel macht und dann auch noch Pellegrino verschwindet, schließt Petronella einen Pakt mit den Spukgestalten.

    "Die Polidoris und der Pakt mit der Finsternis" konnte mich nicht wirklich fesseln. Am Anfang zog sich die Geschichte ein wenig, das Lesen geriet dadurch manchmel ins Stocken. In der zweiten Hälfte baute sich dann ein wenig Spannung auf.

    Das Buch ist wundervoll illustriert und die Geshichte für Kinder sicher auch spannend. Allerdings würde ich das Buch nicht zu jungen Lesern in die Hand drücken, gerade sensiblen Kindern dürfte es an manchen Stellen zu gruselig werden.

  17. Cover des Buches Feuernacht (ISBN: 9783596188703)
    Yrsa Sigurdardottir

    Feuernacht

    (110)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite
    Was mich an Yrsa Sigurðardóttir immer wieder fesselt, ist dieses typisch isländische Gefühl von Kälte, Weite und unterschwelligem Grauen – und genau das trifft mich in Feuernacht sofort wieder. Schon die ersten Seiten haben etwas Beklemmendes: ein Brand in einem Behindertenheim, fünf Tote, ein junger Mann mit Down-Syndrom, der als Täter feststeht – aber irgendwie spürt man sofort, dass hier etwas nicht stimmt. Genau dieses Misstrauen, dieses leise Unbehagen, ist es, das mich durch den ganzen Roman begleitet hat.

    Was Sigurðardóttir hier erzählt, wirkt nicht wie ein klassischer Whodunit, sondern vielmehr wie ein schleichendes Auseinanderdriften verschiedener Wahrheiten, die erst nach und nach sichtbar werden. Dóra, die ich in den früheren Bänden ohnehin schon gern begleitet habe, wirkt hier noch ein bisschen wacher, vorsichtiger, gleichzeitig viel persönlicher. Man spürt deutlich, wie sehr sie sich von dieser Geschichte berühren lässt, ohne dass es je kitschig oder sentimental wird. Sie geht ihren Weg – mal behutsam, mal mit einer fast schon sturen Hartnäckigkeit –, und gerade das macht sie so glaubwürdig.

    Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent Sigurðardóttir die Themen Behinderung, Ausgrenzung und institutionelle Verantwortung in die Handlung einwebt, ohne sie zu überhöhen oder moralisch zu verkleistern. Man erfährt hier viel über Lebenswelten, die man sonst selten in Krimis liest. Und das tut weh. Man merkt sehr schnell, dass der Brand nicht nur ein Verbrechen gegen fünf Menschen war, sondern auch ein Angriff auf ihre Würde – und auf das fragile System, das sie eigentlich schützen sollte.

    Atmosphärisch funktioniert Feuernacht für mich besonders stark in zwei Bereichen: Erstens in der bedrückenden Darstellung der psychiatrischen Einrichtung, in der Jakob lebt; zweitens in den unheimlichen Szenen rund um den Spukfall, der auf den ersten Blick völlig losgelöst wirkt – und dann doch langsam seine Verbindung bekommt. Yrsa schafft es einfach: diese leisen, irritierenden Momente, die einen kurz frösteln lassen. Nie übertrieben, nie Effekthascherei, sondern diese typisch nordische Art, in der das Übernatürliche als Möglichkeit einfach im Raum stehen darf.

    Auch die Struktur des Romans mochte ich: die parallelen Handlungsstränge, die immer wieder aufeinander zulaufen, ohne dass man jemals den Faden verliert. Es gibt Wendungen, die ich früh erahnt habe, und andere, die mich auf den letzten Metern doch kalt erwischt haben. Vor allem das Ende hat mich überrascht – nicht, weil es einen Schockmoment liefert, sondern weil es in seiner Logik erschreckend plausibel wirkt. Genau die Art Auflösung, die einem erst mal durch den Kopf schießt und dann nachhallt.

    Was mich zusätzlich gepackt hat, sind die kleinen Menschlichkeiten, die Yrsa immer wieder einbaut: Dóras alltägliche Momente, Probleme, Begegnungen. Nichts davon nimmt übermäßigen Raum ein, aber es erdet die Geschichte und hält die düstere Grundstimmung im Gleichgewicht. Der Humor ist typisch isländisch: trocken, knapp, fast beiläufig – und genau deshalb wirkungsvoll.

    Wenn ich Feuernacht in die Reihe einordne, dann gehört es für mich zu den stärkeren Bänden. Vielleicht nicht ganz so brachial atmosphärisch wie Geisterfjord – aber dafür thematisch dichter, gesellschaftlich härter und erzählerisch subtiler. Es ist ein Buch, das weniger auf Schock setzt als auf das stille Entsetzen, das entsteht, wenn man erkennt, welche Abgründe hinter scheinbar „normalen“ Fassaden lauern. Und die Tatsache, dass ein junger Mann mit Down-Syndrom im Mittelpunkt steht, macht das Ganze noch so viel tragischer – und gleichzeitig umso wichtiger.

    Unterm Strich ist Feuernacht für mich ein klug aufgebauter, intensiv erzählter Island-Krimi, der Spannung, gesellschaftliche Relevanz und eine Prise Mystery perfekt miteinander verbindet. Ein Buch, das man nicht einfach nach dem letzten Satz weglegt, sondern das einem noch ein paar Tage im Kopf bleibt – und das ist meistens das beste Zeichen.

  18. Cover des Buches Schlaf nicht ein (ISBN: 9783785577264)
    Michelle Harrison

    Schlaf nicht ein

    (52)
    Aktuelle Rezension von: Buchharmonien

    Schlaf nicht ein

    Von Michelle Harrison

    Du siehst nachts die Geister von Toten. Du bist ihnen hilflos ausgeliefert. Und einer der Toten will deine große Liebe für sich. Du musst etwas tun - und du bist ganz allein.

    Seit Monaten versucht Elliot, sich mit allen Mitteln wachzuhalten. Denn nachdem er bei einem Unfall für einige Minuten klinisch tot war, passieren schaurige Dinge mit ihm, während er schläft: Er kann sich nicht rühren, spürt Schatten, die sich um ihn herum bewegen, oder er wandelt durchs Haus, während sein Körper schlafend im Bett liegt. Als er sich in Ophelia verliebt, wird es noch unheimlicher: Offenbar versucht ein Toter, Besitz von Elliots Körper zu ergreifen ...

     

    REZENSION

    Die hiesige Bücherei teilt dieses Buch der Kategorie Horror für Jugendliche zu, aber obwohl manche Szenen grundsätzlich wirklich einen Gruselfaktor besitzen und Geister ebenfalls zu Horror zählen, steht hier die Liebesgeschichte doch sehr im Vordergrund. Der Schreibstil von Michelle Harrison ist meiner Meinung nach angenehm, denn weder neigt sie dazu, besonders verschnörkelt zu schreiben, noch distanziert sie sich zu weit von dem Protagonisten. Außerdem lässt sie Elliott die Welt, obwohl er verleibt ist, nicht durch eine rosarote Brille sehen.

    Die ganze Geschichte wird aus Elliotts Sicht erzählt und ich muss zugeben, ich habe bis zum zweiten Kapitel nicht gewusst, ob er männlich oder weiblich ist, weil weder der Name noch das Geschlecht vorher erwähnt werden und aus der Schreibweise für mich keine Andeutungen zu erkennen waren. Aber grundsätzlich stört das gar nicht besonders, außer der Leser ist ähnlich neugierig wie ich.

    Elliott als Protagonist hat mir zugesagt, denn er ist ein bisschen sarkastisch und beinahe etwas zynisch, denn er hat die Möglichkeit, dass er die Geister wieder loswerden kann, schon fast aufgegeben. Doch im Laufe der Geschichte findet er neuen Mut. Dabei schöpft er Kraft aus der Liebe zu seiner Familie, zu seiner Freundin und aus dem Glauben an sich selbst. Besonders spannend fand ich die Situation, in der Elliott mit Sean und seiner Verbindung zu den Geistern steckt.

    Ophelia ist mir zwar nicht auf Anhieb sympathisch gewesen, aber dafür bei der zweiten Begegnung mit Elliott sofort. Zwar ist sie anfangs etwas verschlossen, doch was von Anfang an auffällt: Sie steht zu ihren Fehlern. Ich würde sie als geradezu ‚menschlich‘ bezeichnen, denn obwohl sie als eigenständige Figur punktet, braucht sie nach mehreren Schicksalsschlägen eine Schulter zum anlehnen und das kennt so gut wie jeder Leser.

    Das Cover ist in meinen Augen kein wirklicher Hingucker. Es ist ziemlich kalt und schlicht, aber in dieser Kategorie wohl auch irgendwie passend. Auf einen Leser wie mich, der aus einem ganz anderen Genre kommt, wirkt es zumindest weder anziehend noch abschreckend. 

    Ich mag dieses Buch wirklich, weil mir die Charaktere sehr nahe gingen. Es ist weniger der Schreibstil, als vielmehr die interessante, spannende Geschichte und die außergewöhnlichen Figuren, die mich sagen lassen: Ich kann es zwar nicht für jeden, aber bestimmt für einige weiterempfehlen.

    J. Jasmin

  19. Cover des Buches Die alte Freundin Dunkelheit (ISBN: 9783943412352)
    Katja Angenent

    Die alte Freundin Dunkelheit

    (11)
    Aktuelle Rezension von: buchwoelkchen

    Inhalt:

    Sie ist zurückgekehrt. Die alte Freundin Dunkelheit spielt die heimliche Hauptrolle in den zwanzig Kurzgeschichten über Sünde, Wahnsinn und Tod. Sie schickt unerwünschte Besucher aus dem Jenseits, die in finsteren Klosterkellern oder auf nebelumwundenen Friedhöfen warten. Sie sendet ihre grotesken Gestalten der Nacht zu Grafen in verfallende Burgen, in verlassene Psychiatrien und einsame Wälder.
    In ihren Schauergeschichten erzählt Katja Angenent aus der Vergangenheit und der Gegenwart von Wölfen, Königen und
    ganz normalen Menschen, welche die Begegnung mit dem Unbekannten fürchten und ihm doch nicht entkommen können


    Meine Meinung:

    Ein tolles Buch mit spannenden und unterhaltsamen Kurzgeschichten. Interessant fand ich das die Kurzgeschichten in drei verschiedene Genres eingeteil waren.

    Bei mir haben die Geschichten, besonders Übernatürliches und Horror, sehr viel Kopfkino beschert. Die Geschichten haben Tiefgang und nehmen einen mit. Schön fand ich das im ersten Abschnitt eine Kurzgeschichte als Gedicht verfasst wurde.

    Mich persönlich haben die Geschichten sehr unterhalten und ich war enttäuscht als das Buch zu Ende war. Hätte sehr gerne noch ein paar Geschichten mehr gelesen.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


    Fazit:

    Tolle und spannende Kurzgeschichten, sehr empfehlenswert!





  20. Cover des Buches Das Geheimnis von Shadowbrook (ISBN: 9783869743998)
    Susan Fletcher

    Das Geheimnis von Shadowbrook

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Summersnowdrops

    Clara, geboren mit der Glasknochenkrankheit, verliert im frühen Erwachsenenalter ihre Mutter. Um sich abzulenken und vor Trauer zerfressen streift sie durch London und findet Trost im Botanischen Garten. Dort eignet sie sich einiges an Wissen an und wird prompt zu einem alten Anwesen auf dem Land geschickt, wo sie ein botanisches Gewächshaus einrichten soll. Schnell fällt ihr auf, dass die Dienstmädchen an Geister glauben und vor allem die Haushälterin oft von einem solchen "angegriffen" wird. Mr Fox, der Hausherr, befindet sich zwar nur selten zu Hause, doch auch er scheint mittlerweile besorgt ob der Vorkommnisse und lässt einen "Geisterjäger" kommen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

    Während Clara anfangs nicht an Geister glaubt und inquisitorisch alles hinterfragt, kommt sie nach und nach hinter die Geschichte des alten Anwesens und muss sich mit dem Gedanken auseinandersetzen, dass es gequälte Seelen gibt, die womöglich tatsächlich keine Ruhe finden können...


    Im Buch dreht sich alles um Geister - aber letztendlich nicht immer so, wie man denkt. Es geht oft um die Seele, die Frage, ob sie unsterblich ist, ob sie überhaupt existiert, um die Frage, ob nach dem Tod etwas kommt.  Es geht um die Ungerechtigkeit, eine Frau in dieser Welt zu sein.

    Es ist ein sehr unaufgeregtes und langes Buch, hat nicht wahnsinnig viele Spannungsmomente. Ich habe mich nicht gelangweilt und genossen, dass ich einige Stunden hören konnte bei der Hausarbeit etc, aber ich kann auch verstehen, wenn es einigen zu langatmig vorkommt.

    Genauso verhält es sich auch mit der Sprecherin - sie hat eine eher beruhigende Stimme, die gut zu dem philosophischen Aspekt des Buches passt.

  21. Cover des Buches Das Geheimnis von Shadowbrook (ISBN: 9783458681205)
    Susan Fletcher

    Das Geheimnis von Shadowbrook

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Vreni_liest

    Das Geheimnis von Shadowbrook von Susan Fletcher hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil ist klar, flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Handlung konnte mich von Anfang an fesseln. Die Protagonistin Clara ist mit ihrer mutigen und entschlossenen Art äußerst sympathisch. Der Spannungsbogen bleibt durchgehend erhalten und endet in einer überraschenden Auflösung.

    Besonders begeistert haben mich die detaillierten Beschreibungen. Ob Pflanzen und Gärten, Häuser und Einrichtungen oder die verschiedenen Personen  alles wird so bildhaft geschildert.


    Zum Inhalt: Clara leidet an der Glasknochenkrankheit und verlässt nach dem schmerzlichen Tod ihrer Mutter nach 19 Jahren erstmals das Haus. Schnell entdeckt sie ihre Leidenschaft für Pflanzen und arbeitet im Tropenhaus. Im Sommer 1914 wird die junge Botanikerin Clara Waterfield von London nach Gloucestershire gerufen. Auf dem Landsitz Shadowbrook soll sie den Aufbau eines Gewächshauses mit exotischen Pflanzen aus den Kew Gardens betreuen.

    Der Garten des Anwesens ist überwältigend: üppige Hortensien und Rosen umgeben gepflegte Rasenflächen,  alles scheint voller Leben zu sein. Doch das alte Herrenhaus wirkt seltsam abweisend. Viele Räume stehen leer oder sind verschlossen, der Besitzer Mr. Fox ist häufig auf Reisen, und Haushälterin sowie Dienstmädchen wirken verängstigt, denn nachts scheint es im Haus zu spuken.

    Clara jedoch glaubt nicht an Geister und beginnt, den Geheimnissen von Shadowbrook auf den Grund zu gehen. Dabei verstrickt sie sich immer tiefer in die düstere Geschichte des Hauses und erkennt bald, dass dort nichts so ist, wie es zunächst scheint.


    Ein fesselnder und bildreicher Roman über eine unerschrockene junge Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist.


    Klare Leseempfehlung!


  22. Cover des Buches Spiegel des Bösen (ISBN: 9783522202305)
    Björn Springorum

    Spiegel des Bösen

    (65)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    In "Spiegel des Bösen" begleiten wir Sophie, die von ihren Eltern in ein altes Hotel geschleppt wird. Darauf hat sie so gar keinen Bock, allerdings erwacht sie eines morgens und ist allein. Ihre Eltern sind weg und keiner der anderen Hotelgäste kann sie sehen. Damit beginnt für sie ein Horrortrip bei dem sie die große Liebe trifft. 

    Da wären wir auch schon beim ersten Punkt der mich gestört hat. Ich fand die Liebesgeschichte hat zum Teil den Grusel total in den Hintergrund gedrängt. Der Grusel war eh schon nur sehr verhalten vorhanden, da es ein Jugendbuch ist. 

    Ansonsten fand ich es ganz gut. Es wollte Shining für eine junge Zielgruppe sein, hat das für mich aber nicht ganz geschafft. 

  23. Cover des Buches In Liebe, Brooklyn (ISBN: 9783785570579)
    Lisa Schroeder

    In Liebe, Brooklyn

    (185)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Brooklyn hat vor einem Jahr ihren Freund Luca bei einem tragischen Unfall verloren. Seit dem lebt sie in einer Bubble und versinkt in Trauer. Lucas Bruder Nico trauert ebenfalls, jedoch versucht er zu akzeptieren, dass das Leben weitergehen muss. Nach genau einem Jahr wird er von seinem Bruder aufgesucht und er erhält die Aufgabe Brooklyn zu retten. Doch die Frage ist wovor eigentlich...

    Brooklyn und Nico beschreiben jeweils in tagebuchähnlichen kurzen Kapiteln, was ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle angeht. Trotz der Kürze kann man dir Emotionen, wie Wut, Trauer und Hoffnung spüren, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen von dem einen auf den anderen Tag einhergehen. Beide Seiten sind gut nachvollziehbar und es ist schön zu lesen, wie beide sich gegenseitig Unterstützung geben und mehr ins Leben zurückfinden. Neben dem Umgang mit Trauer wird auch Angst thematisiert und das Unverständnis von Umstehenden, oder auch vorgeschobene Gründe für Handlungen, um sich abzukapslen. 

    Der Schreibstil ähnelt vom Aufbau her Gedichten, was es einfach macht schnell durch die Seiten zu pflügen. Die Kapitel sind kurz und bündig und die Sprache ist modern gehalten, weshalb die über 400 Seiten sich nicht nach solchen anfühlen. Als stilistisches Mittel und Verarbeitungsprozess wurden die Briefe von Brooklyn an Luca eingeführt, welche bittersüß und voller Hoffnung und Versprechen sind und definitv auch zum Nachdenken anregen. 

    Die Autorin hat es geschafft ein emotionales Werk zu schaffen, welches teilweise vielleicht sogar unter Fantasy fallen könnte. Aufmunternd geschrieben und meiner Meinung nach ein wirklich zu wenig bekanntes Werk, welches ich nur wärmstens empfehlen kann 💌

  24. Cover des Buches Der Fluch von Carrow House (ISBN: 9783865527769)
    Darcy Coates

    Der Fluch von Carrow House

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Rainbow_Dash

    Der Fluch von Carrow House hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, und obwohl ich dem Buch vier statt fünf Sterne gebe, habe ich die düstere Atmosphäre und den klassischen Haunted-House‑Charme sehr genossen. Je tiefer ich gemeinsam mit Remy und den anderen Gästen in die Geschichte des Hauses eintauche, desto stärker spüre ich die Bedrohung, die über allem schwebt. Besonders gelungen fand ich, wie sich das Mysterium rund um Carrow House Schicht für Schicht enthüllt, ohne jemals zu früh zu viel preiszugeben.

    Die Charaktere wirken anfangs wie eine bunt zusammengewürfelte Gruppe, doch im Verlauf der Geschichte entwickeln sie sich auf subtile, aber spürbare Weise weiter. Remy bleibt für mich die stärkste Figur – neugierig, mutig und gleichzeitig verletzlich genug, um glaubwürdig zu bleiben. Auch die Nebenfiguren erhalten genug Raum, um eigene Motive und Ängste zu zeigen, was die Dynamik innerhalb der Gruppe intensiviert. Manche Entwicklungen hätte ich mir jedoch noch etwas tiefergehend gewünscht, gerade weil das Setting so viel Potenzial für zwischenmenschliche Konflikte bietet.  

    Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und lebt vor allem von der unheimlichen Atmosphäre des Hauses. Die Mischung aus paranormalen Ereignissen, historischen Geheimnissen und der wachsenden Unsicherheit innerhalb der Gruppe sorgt dafür, dass ich immer weiterlesen wollte. Besonders die Momente, in denen die Beziehungen zwischen den Figuren auf die Probe gestellt werden, haben die Bedrohung noch greifbarer gemacht. Gleichzeitig bleibt die Geschichte gut lesbar und verliert sich nie in unnötigen Abschweifungen.

    Das Fazit zu Der Fluch von Carrow House fällt für mich insgesamt sehr positiv aus, auch wenn das Buch nicht ganz die volle Punktzahl erreicht. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent Darcy Coates die unheimliche Atmosphäre trägt: Das Haus wirkt wie ein eigener Charakter, der jede Szene beeinflusst und die Figuren zu Entscheidungen drängt, die sie sonst vielleicht nie getroffen hätten. Die Mischung aus klassischem Spukhaus‑Feeling, historischen Geheimnissen und psychologischer Spannung funktioniert ausgesprochen gut und sorgt dafür, dass die Geschichte bis zum Schluss fesselnd bleibt. Gleichzeitig spürt man, wie viel Potenzial in den Beziehungen zwischen den Figuren steckt – manche Konflikte und Entwicklungen hätten für meinen Geschmack noch stärker vertieft werden können, gerade weil die Dynamik innerhalb der Gruppe so viel Raum für emotionale Reibung bietet. Trotzdem bleibt das Buch ein atmosphärisch dichtes, unterhaltsames und stellenweise richtig packendes Leseerlebnis, das mich neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht hat.

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