Bücher mit dem Tag "staat"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "staat" gekennzeichnet haben.

212 Bücher

  1. Cover des Buches Legend – Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend – Fallender Himmel

     (2.198)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Schlicht aber wirklich hübsch!

    Das Cover selbst ist hauptsächlich in weiß gehalten und sticht mit diesen wunderschönen Legend Symbol heraus, dieses ist gold glänzend und ist genauso wie der Titel leicht fühlbar. 

    Untertitel und Autorname sind lila. Die Struktur des Umschlages ist wie von einer Leinwand, interessante Idee :)

    Ohne Umschlag sieht das Buch genauso aus, außer das der Titel und der Autorname fehlt! Mir gefällt es sehr!

    364 Seiten (Story)


    Inhalt/Story

    Band 1 der 3 teiligen Reihe

    Zwei Welten treffen aufeinander- June ist ein Ausnahmetalent und ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regierungsgegnern. Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik. Als June den Auftrag erhält Day zu finden, beginnt ein spannender Intrigenpfad!


    Meine Meinung

    Eine Dystopie die einfach nur Spaß gemacht hat- Ich liebe die Protagonisten!

    Legend hat mir richtig gut gefallen! Die Charaktere sind einfach nur mega interessant! Keine 0815, wo der Mann immer der Starke oder Intelligente ist, sondern beide sind sich ebenbürtig! Und lustigerweise ist die Frau hier die, die als Soldat arbeitet, einfach genial!

    Auch die typischen Klischees finden hier nicht statt, June ist sehr taff, während Day ein sehr emotionaler und herzlicher Mensch ist, einfach nur klasse umgesetzt, ich finde beide Protogonisten großartig!

    Es erwarten dich Intrigen, Dystopische Verhältnisse zwischen arm und reich, dazu eine sehr fesselnde Schreibweise und eine angenehme Kapiteleinteilung.

    Ich bin begeistert :D


    Mein Fazit

    Absolutes Highlight, was mich aus einer anbahnenden Leseflaute rausgeholt hat! Ich freue mich auf den nächsten Teil! ^-^

    5 * von mir!






  2. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.888)
    Aktuelle Rezension von: AlissaDonni

    Für mich war das Buch eine absolute Entdeckung. Orwell kannte ich bislang nur als Autor von "Farm der Tiere", meiner Erinnerung nach auf Englisch als Schullektüre. 

    1984 ist für mich in mehrfacher Hinsicht hochinteressant. Es ist zuerst ein Plädoyer des Autors für die Freiheit jedes Einzelnen zu Reden, zu Schreiben, allgemein sich zu äußern, vor allem auch zu Denken. Es ist gleichzeitig eine Warnung davor, politische Macht in zu großem Umfang zu erteilen. Die Macht, die Parteien oder politischen Akteuren jeglicher Art verliehen wird, soll auf ein Mindestmaß begrenzt sein. Gibt man zuviel davon, wird diese Macht missbraucht werden. 

    Hinter dieser vordergründig erzählten Geschichte, deren Hauptakteure Winston, Julia und O'Brien sind, steckt eine weitere, subtilere Warnung: die Warnung vor der Manipulation der menschlichen Erinnerung. Im schwer erträglichen 3. Teil des Buches wird der Versuch beschrieben, menschliches Erinnerungsvermögen mittels Folter neu zu gestalten - abgrundtief verstörend und mit einem Ende das deprimierender nicht sein könnte. 

    Trotzdem habe ich mir das Buch für einen 2. Durchgang fest vorgemerkt, weil ich das Gefühl habe, dass der Autor sehr geschickt eine Geschichte hinter der Geschichte versteckt hat. Eine Geschichte, die sich aus den Erinnerungen und Träumen Winstons ergibt (die man als Leser mit vorsichtiger Skepsis betrachten sollte) und die das Verhältnis von O'Brien zu Winston zum Inhalt hat. 

  3. Cover des Buches Selection (ISBN: 9783411811250)
    Kiera Cass

    Selection

     (5.169)
    Aktuelle Rezension von: BibisMindPalace

    Der Kronprinz von Illéa sucht eine Braut. Wie es die Tradition verlangt, wird die zukünftige Königin aus Volk mittels einer Fernsehshow erwählt. America nimmt an dem Casting eigentlich nur teil, um ihrer Familie einen Gefallen zu tun und um etwas mehr Geld zu verdienen. Sie träumt heimlichdavon sich eine Zukunft mit Aspen, ihrer großen Liebe, aufzubauen. Doch dieser macht plötzlich mit America Schluss und sie kommt in die nächste Runde der Selection. Zusammen mit 34 anderen Mädchen wird sie von Prinz Maxon in den Palast eingeladen. Mit gebrochenem Herzen nimmt America die Reise auf sich. Doch will sie wirklich vor den Kameras um die Gunst eines Mannes kämpfen, den sie gar nicht begehrt?

    Ich liebe die Selection-Reihe und weiß gar nicht mehr, wie oft ich die Bücher schon gelesen habe. Das Konzept kann man sich ein wenig wie "Der Bachelor" vorstellen (von dem ich allerdings noch nie eine Folge gesehen habe). Allerdings geht es nicht nur um die Fernsehshow und Americas Beziehung zu Aspen und Maxon, sondern auch um die Politik in Illéa. Das Kastensystem sorgt nämlich für einigen Unmut in der Bevölkerung und spielt im Laufe der Bücher eine immer wichtigere Rolle.

  4. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.442)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Cassia lebt in einer faszinierenden Welt ohne Armut, ohne Krankheiten, mit Arbeit, Essen und Wohnraum. Aber nicht nur das Leben ist geregelt auch die Liebe wird vorgegeben. Mit 17 erfahren Jugendliche ihren zukünftigen Lebenspartner, den sie mit 21 heiraten. Mit 80 sterben die Menschen. Cassia ist 17 und erfährt das ihr Freund Xander ihr zukünftiger Partner ist. Daheim will sie sich das Video über ihn ansehen, aber dort findet sie einen anderen Kindheitsfreund: Ky. Obwohl ihr versichert wird, dass das Video ein Fehler war, beginnt Cassia sich in Ky zu verlieben und gleichzeitig immer mehr das System zu hinterfragen. Bald steht sie vor schweren Entscheidungen. 

    Der Leser begleitet Cassia und lernt dabei immer mehr von der Welt und wie sie funktioniert. Die extreme Kontrolle bis in die kleinsten Details des Lebens und die entstehenden Konflikte um so mehr Cassia sich zu Ky hingezogen fühlt und anfängt das System zu hinterfragen. Ally Condie zieht mit ihrem ganz eigenen etwas kühl anmutenden Schreibstil den Leser schnell in Ihren Bann. Die einzelnen Personen entwickeln mit der Zeit immer mehr Persönlichkeit und die Welt fasziniert durch ihr ganz anderes fremdes System. Schnell kann sich der Leser mit Cassias innerem Konflikt identifizieren und entwickelt mit ihr gemeinsam seine Meinung zur Gesellschaft und dem System. 

    Mein Fazit: Obwohl der Schreibstil etwas ungewohnt ist und auch die Protagonisten noch an Tiefe vermissen lassen, fesselt die Geschichte schnell und fasziniert den Leser von Anfang an. Die Autorin bietet hier einen gelungenen Auftakt zu ihrer Trilogie um Cassia und Ky.

  5. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.139)
    Aktuelle Rezension von: Schneewittchen95

    In Amokspiel von Sebastian Fitzek geht es um die Überwindung von Verlusten. Dabei hat er das Setting eines Radiosenders gewählt. Vor tausenden von Zuschauern und Zuschauerinnen spielt ein Geiselnehmer ein tödliches Spiel und verlangt scheinbar Unmögliches.

    Bei Amokspiel handelt es sich wieder mal um einen unterhaltsamen Thriller, den man schnell gelesen hat. Besonders in der ersten Hälfte war meine Motivation, weiterzulesen groß.
    Leider konnte mich das Buch zum Ende hin nicht mitreißen, auch wenn es die typischen Twists enthält. Es wirkte einfach alles zu konstruiert.

    Für diese solide, aber nicht überwältigende Leistung würde ich 3 Sterne geben. :)

  6. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (749)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Cia’s größter Wunsch ist es für die Auslese ausgewählt zu werden, so wie ihr Vater damals. Denn nur wenn sie zur Auslese zugelassen wird kann sie einmal eine Universität besuchen. Doch die Bedingungen sind streng und nur wer sein Bestes zeigt übersteht die Phasen der Auslese. Als Cia für die diesjährige Auslese ausgewählt wird ist ihre Freude zuerst groß. Doch die warnenden Worte ihres Vaters lassen sie wachsamer werden. Noch weiß sie nicht was sie in der Auslese erwartet. In Thomas findet Cia schnell einen Freund und Verbündeten, sie weiht ihn in ihre Befürchtungen ein. Nach und nach wird Cia klar, wie schrecklich die Auslese wirklich ist. Die Prüfungen sind hart und als die ersten Kandidaten sterben, bekommt auch Cia große Angst.


    Die Autorin verwendet eine bildliche Sprache und als Leser kann man sich die Umgebung gut vorstellen. Die ganze Geschichte wurde spannend und fesselnd erzählt, sodass es fast nie langweilig oder gar langwierig wirkt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Cia’s Sicht geschrieben. Ihre Gefühle und Gedanken, aber auch ihre Ängste und Sorgen werden detailliert erläutert und der Leser versteht eigentlich immer den Grund für Cia’s Handlungen. Die Autorin hat sich mit der Auslese wirklich etwas sehr spannendes überlegt, mir haben die Prüfungen, denen sich die Kandidaten stellen müssen, unglaublich gut gefallen. Ich war jedoch auch schockiert wie hart und schwer die Prüfungen waren. Sie verlangen alles von den Kandidaten ab und lassen sie an ihre Grenzen kommen. Das System der  Regierung ist alles andere als richtig und oberflächlich. Die ersten drei Prüfungen waren relativ schnell vorbei, waren für mich aber auch die spannendsten. In der letzten Prüfung zeigt sich wer wirklich überleben kann und wer den schweren Bedingungen, die auf der Welt herrschen, gewachsen ist.

    Cia ist die Hauptcharaktere und durch die Ich Schreibweise kann man sich auch nur sie gut vorstellen. Am Anfang ist sie noch jung und naiv doch in Laufe der Auslese lernt sie. Sie ist ein kluges Köpfchen und es lässt sich leicht erraten, weshalb auch sie die Auslese bestehen kann. Ich fand es nur sehr schade, dass sie so perfekt ist. Man hat das Gefühl sie kann so gut wie alles und weiß auf alles eine Lösung. Sie durchschaut die Dinge recht schnell, aber einige Fehler hätten ihr auch nicht schaden können. Sie ist der wahre Inbegriff von Perfektion und das macht es etwas unrealistisch. Leider hat man von den anderen Charakteren wenig mitbekommen. Man weiß nicht was sie denken oder wie es ihnen ergeht. Man sieht nur das was auch Cia in ihnen sieht.

  7. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.500)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Lyra Belacqua führt ein unbeschwertes, wildes Leben bei den Gelehrten des Jordan College in Oxford. Immer an ihrer Seite ist Pantalaimon, ihr Tierdæmon. Doch mit der Ankunft von Lyras Onkel, dem düsteren Lord Asriel, beginnt für sie ein gefährliches Abenteuer. Denn es gibt geheime Pläne, die Lyras Welt ins Chaos stürzen: Es geht um gestohlene Kinder und verlorene Dæmonen, um Hexenclans und kämpfende Eisbären – und um eine rätselhafte, weltenverändernde Substanz namens Staub … (Klappentext Band 1 - der goldene Kompass)


    Eine wirklich wunderbare Trilogie, die jedoch trotz der jungen Protagonistin nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet ist.

    Der Schreibstil ist zwar flüssig und leicht verständlich, doch je weiter die Handlung voranschreitet und sich verstrickt, desto düsterer und teils auch brutaler wird die Geschichte.

    Der Anfang ist noch unbeschwert, denn Lyra führt ein solches Leben. Die Stadt, die ihrem Pendant in unserer Welt so ähnlich ist, scheint ihr zu Füßen zu liegen. Finstere Gerüchte über verschwundene Kinder gelangen auch an ihre Ohren, doch sie macht sich darum keine Sorgen. Bis eines Tages ihr bester Freund wie vom Erdboden verschluckt ist.

    Damit beginnt für sie eine Reise, die so viel größer wird, als sie erwartet hatte. Die halbe Welt durchquert sie auf der Suche nach ihm, doch auch sie wird verfolgt. Denn sie scheint in einem größeren Plan eine wichtige Rolle zu spielen, von der sie noch nichts weiß. Einige wollen, dass sie ihre Rolle einnimmt. Andere wollen das um jeden Preis vermeiden. Es bleibt ihr nur die Flucht in eine andere Welt, doch damit ist die Geschichte noch lange nicht vorbei.

    Eine rasante Geschichte. Die Seiten fliegen nur so dahin und ehe man es sich versieht, sind die drei Bände durchgelesen.

    Allerdings gab es auch hier Dinge, die mich gestört haben.

    Der Anfang ans ich hat sich ziemlich in die Länge gezogen und ich fand es für mich wirklich schwierig bei der Sache zu bleiben. Außerdem wird so gut wie nichts erklärt und wir Lesenden müssen uns die Welt, wie sie ist, selbst zusammenschustern, nur um mehrere Kapitel später noch ein Bröckchen Information zu bekommen, die alles nichtig macht.

    Im zweiten Band ist das schon deutlich besser, hier kommen allerdings mehrere neue Sichten dazu, die mich anfangs eher verwirrt haben. Natürlich haben diese sich irgendwann verflochten, doch das geschieht teils erst im letzten Band der Reihe.

    Alles in allem fand ich die Trilogie, trotz ein paar kleinerer Schwächen, sehr gut und empfehle sie gerne weiter. Jedoch definitiv nicht an Kinder, obwohl sie vom Verlag als Kinderbücher deklariert werden.

  8. Cover des Buches Die Säulen der Erde (ISBN: 9783404171651)
    Ken Follett

    Die Säulen der Erde

     (6.105)
    Aktuelle Rezension von: mailastra

    Eine toller Handlungsstrang, der über mehrere Jahrzehnte reicht. Der Bau von Kathedralen ist sehr detailliert und genau beschrieben. Man lernt noch neben dem Genuss von einer epischen Handlung!
    Ken Follett gelingt es nie ein Tief in einer ewig langen Handlung zu erreichen. Super gut! Kann ich nur jedem ans Herz legen, der nicht reißerische und galoppierende Stories mag, sondern gediegene, weitläufige, epochale Geschichten.

  9. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es gibt Bücher... Es gibt Bücher, da ist mir von Anfang an klar, dass ich nicht allzu viel zu erwarten habe und trotzdem bleibe ich bei ihnen hängen und obwohl sie (scheinbar) eher schlicht gestrickt sind, sind sie doch unglaublich unterhaltsam oder fesselnd. Für mich sind das Guilty-Pleasure-Bücher: Ich genieße sie auf eine ganz sonderbare Weise, obwohl ich rein objektiv weiß, dass sie kein Knaller sind. Linus Geschkes "Das Lied der toten Mädchen" gehört für mich in diese Kategorie.

    Es fängt mit dem meiner Meinung nach eher unbeholfen wirkenden Schreibstil an (obwohl Geschke ein bekannter Autor ist), der Lesefluss ist eher holprig, die Kapitel sind eher kurz, die Charakterzeichnung tendenziell auch eher schlicht. Und trotzdem hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. 

    Der 20 Jahre zurückliegende Fall ist spannend erzählt und ich konnte das Buch schnell lesen. Großartig nachdenken muss man nicht, mitgerätselt habe ich natürlich trotzdem. Und damit komme ich zu dem Punkt, den ich Geschke hoch anrechne: Die falschen Fährten haben funktioniert. Das ist heutzutage - wo jeder drittklassige Schriftsteller meint, eine falsche Fährte legen zu müssen, die aber mittlerweile so offensichtlich sind, dass mir noch bleibt, die Augen zu verdrehen - eine so großartige Erfahrung, dass ich Geschke dafür wirklich dankbar bin.

    Den Fall selbst fand ich streckenweise arg konstruiert und zwischendurch war es mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten, aber am Ende bin ich alles in allem zufrieden gewesen.

    Merke: Es muss nicht immer hohe Kunst sein, die dich unterhält. Wer von diesem Kriminalfall nicht zu viel erwartet, wird gut unterhalten. Ich freue mich, das Buch gelesen zu haben.

  10. Cover des Buches Todesmarsch (ISBN: 9783453436916)
    Stephen King

    Todesmarsch

     (762)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    In einer unbekannten Zukunft. Die USA sind ein Militärstaat regiert vom „Major“. Jedes Jahr findet der Todesmarsch statt. 100 jugendliche Teilnehmer gehen, bis nur noch einer von ihnen übrig ist. Der Gewinner bekommt alles, was er sich wünscht, die restlichen sterben. Obwohl jeder für sich kämpft, bilden sich seltsame Freundschaften. Doch wer ist stark genug, als Gewinner den Marsch zu beenden?

    Neben „The Stand“ ist „Todesmarsch“ eins meiner Lieblingsbücher von Stephen King. Die Geschichte ist so trostlos wie sie klingt. Die Jungs laufen und sterben auf amerikanischen Straßen. Wenn sie langsamer gehen als 4 Meilen pro Stunde werden sie verwarnt, nach der dritten Verwarnung erschossen. Die Regeln sind einfach, das Buch deprimierend.

    Der Leser begleitet Ray Garraty, einen Jungen aus Maine, der sich nach und nach mit den mitlaufenden Jungs anfreundet. Man erfährt seine Motivation, an dem gefährlichen Todesmarsch teilzunehmen. Doch egal, was die Jungs zur Teilnahme animiert hat, nach und nach wird jedem klar, wie wenig sie über die Konsequenzen nachgedacht haben. Denn schnell wird klar, dass die Gewehre der begleitenden Soldaten wirklich Munition verschießen und nicht nur Staffage sind.

    Das Buch macht schnell klar, dass es bei diesem Spiel keinen Gewinner geben kann. Selbst wenn einer übrig bleibt, wie gesund kann man wohl sein, wenn man tagelang gelaufen ist? Der Weg zum Ende des Marsches ist traurig und fesselnd

    Eine tolle Geschichte, die auch nach dem x-ten Mal Lesen fasziniert. Großes Kino!

  11. Cover des Buches Vollendet - Die Flucht (ISBN: 9783733504434)
    Neal Shusterman

    Vollendet - Die Flucht

     (666)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz

    Von dem Buch wurde im Vorfeld so extrem geschwärmt, dass meine Messlatte extrem hoch gelegt habe. Es ist halt nicht immer vom Vorteil, wenn man sich von fremden Meinungen beeinflussen lässt. Trotzdem habe ich versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zu gehen.

    Das Thema des Buches ist schon krass. Für mich selber nicht neu, da ich diese Art Bücher schon öfters gelesen habe. Es ist ein Thema, welches sehr sehr grausam ist. Organhandel in einer erweiterten Version kann man schon sagen. Dennoch findet ich es immer wieder spannend, wie es umgesetzt wird und wie jeder Autor / jede Autorin das Thema behandelt.

    Und umgesetzt hat der Autor das mega gut und man kann auch schon sagen, dass er sehr grausam ist.

    Gerade der letzte Teil des Buches, wo es so richtig zur Sache und ins Detail geht. Und genau das kann er wirklich richtig gut.


    Es ist das erste Buch, welches ich von dem Autor gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte Buch sein. Gerade mit diesen Details, die eigentlich nicht viele Worte hatten, hat er mich in seinen Bann gezogen. Er hat mit diesen wenigen Worten so viele tiefe Details beschrieben. Das hat mich wirklich beeindruckt. Was es jetzt genau ist, werde ich hier aus Spoilergründen nicht verraten. Generell fand ich seinen Schreibstil ganz okay. Es hat mich jetzt nicht unbedingt extrem gefesselt, aber es lies sich wirklich gut lesen. Bis eben diese eine Stelle kam, mit der mich wirklich von sich überzeugte.


    Geschrieben ist es aus verschiedenen Sichten, die sich immer wieder abwechseln. Hauptsächlich von den drei Protagonisten Connor, Risa und Lev. Es schleichen sich hier und da aber auch kurze Kapitel aus anderen sichten dazu. Sowas mag ich ja sehr gerne lesen. Also wenn außenstehende Charaktere auch mal aus ihrer Sicht erzählen dürfen.


    Es kommen noch drei weitere Bücher zu dieser Reihe dazu. Aber ob ich weiterlesen werde weiß ich nicht. Für mich ist es ein abgeschlossenes Buch. Ich hab auch irgendwie die Befürchtung, dass sich die Geschichte im zweiten Buch wiederholen könnte, was es dann wieder langweilig machen könnte. Vielleicht lasse ich mich hier irgendwann eines besseren belehren.


    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Und die Schwärmereien im Vorfeld durchaus berechtigt.

    Große Empfehlung!

  12. Cover des Buches Die Optimierer (ISBN: 9783404208876)
    Theresa Hannig

    Die Optimierer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Wir schreiben das Jahr 2052. Inzwischen hat sich eine Bundesrepublik Europa gebildet, welche eine Optimalgesellschaft propagiert und auszuleben versucht. Hierfür gibt es die Agentur für Lebensberatung. Sie empfielt den Bürger*innen, welchen Tätigkeiten sie nachgehen sollen und, falls sie sich für keine Tätigkeit eignen, dann ist man vom Arbeiten freigestellt. Jeder an seinen Platz. So lautet das Motto der Optimalgesellschaft, die den Kapitalismus und die soziale Marktwirtschaft abgeschafft hat. Denn das Leben in einer Optimalwohlgesellschaft ist das beste Leben, das man kriegen kann. Oder...?

    Die Welt, die hier dargestellt wird ist sehr fortschrittlich. Kontaktlinsen, die alles zum Wohl der Gesellschaft aufzeichnen und mit denen man so ziemlich alles bedienen und steuern kann, was man im Leben eben so tut und braucht.

    Was es im Jahr 2052 alles gibt. So viel neue nützliche Technik, die einereits das Leben leichter macht, aber auch die Überwachung eines jeden Menschen. Es waren richtig coole Ideen dabei.

    Samson ist Lebensberater. Ein Traumjob, denn er hilft den Menschen ihre Plätze in der Gesellschaft zu finden und das macht glücklich. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, dem Amt Optimierungsvorschläge zu senden und sei es auch nur, dass ein Bild schief hängt. Optimierungsvorschläge zu senden gibt nämlich Sozialpunkte. Samson hat schon richtig viele. Bald sind es genug, dass es für eine Beförderung ausreicht.

    Samson ist ein Vorzeigebürger und absolut überzeugt vom System. Um ihn herum sind einige nicht so begeistert von den Einschränkungen und der Überwachung, aber er versteht einfach nicht, warum. Das fand ich total besonders. Dass die Hauptfigur so regelkonform und abgeneigt gegenüber irgendwelchen Systemgegner*innen ist. Er scheint nichts Falsches an der Kontrolle und Überwachung und der merkwürdigen Strafen zu finden, die ja nur zum Schutz der Bürger*innen existieren. Man hat das Gefühl, er ist blind für das alles, was nicht stimmt, was irgendwie freiheitseinschränkend ist. Auch wenn ihm immer mehr Unrecht geschieht oder seinen Liebsten, er findet das System gut und richtig. Total interessant und spannend.

    Ich mochte Samson. Die Autorin hat ihn ganz wunderbar gezeichnet. Seine Entwicklung ist so spannend und ich hab seine ganzen Korrekturvermerke geliebt. So banal, was er da manchmal vermerkt :D

    Der Kritik, dass Samson naiv handelt, kann ich nicht zustimmen. Denn wenn man in einem System lebt und es einem in diesem System überwiegend gut geht und man eben auch dahingehend sozialisiert wurde, dann gibt es keinen Grund, das System zu hinterfragen. Beispiele gibt es sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit zu Genüge, deswegen empfinde ich Samson als sehr authentisch. Denn die allermeisten Leute leben regelkonform, sonst gäbe es auf der Welt deutlich mehr Aufstände und Revolutionen. Angepasst zu sein, ist eine Überlebensstrategie...

    Die Geschichte ist fiktiv und hat einige gesellschaftskritische Momente. Es wird aber nicht in irgendeiner Form belehrend dargestellt, sondern neben den positiven Seiten der Technik und des Wunsches eines perfekten Systems auch auf die Schattenseiten hingewiesen. Auch der (zu Recht) viel kritisierte Kapitalismus wird von zwei Seiten beleuchtet. Aber nur, wenn man gut aufpasst. Man kann sich aber auch einfach zurücklehnen und eine spannende Geschichte genießen.

    Eine wichtige Message ist die über vermeintliche psychische Erkrankungen. Wie hier teilweise mit Diagnosen rumgeworfen wurde - hoch spannend! Psychisch erkrankt ist jemand, der oder die nicht ins System passt... Aber vielleicht ist auch das System krank...?

    Das Ende war überraschend und erfrischend und vielleicht auch ein wenig erschreckend. Der letzte Satz des Buches hat es nochmal in sich gehabt. Bzw. das Buch endet mit einer Frage. Einer sehr guten Frage... Kann ich so jetzt erstmal nicht beantworten :D Dieses Buch regt zum Nachdenken an, ist spannend geschrieben und mit vielen interessanten Ideen gespickt. Außerdem gibt es einen Realitätsbezug, der irgendwie beunruhigend ist. Der letzte Wow-Effekt hat mir für die vollen fünf Sterne zwar gefehlt, aber ich vergebe sehr gerne sehr gute vier Sterne. Ich bin so gespannt auf den zweiten Teil.

  13. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1 (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1

     (17.519)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Irgendwann später in der Zukunft wird es Amerika nicht mehr geben, sondern Panem. Panem ist in zwölf Distrikte aufgeteilt, die unterschiedliche Waren und Funktionen haben für das regierende und reiche Kapitol. Die Menschen die dort leben werden unterdrückt und leben weitestgehend in Armut. Im zwölften Distrikt lebt die sechszehn jährige Katniss Everdeen. Dort lebt sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Prim. Seitdem ihr Vater bei einem Grubenunfall verunglückt ist, muss Katniss dafür sorgen, dass ihre Familie überlebt. Nun steht die alljährliche Ernte an und alle Kinder zwischen 12 und 18 Jahren müssen sich auf dem Marktplatz versammeln. Aus einer Lostrommel wird jeweils ein männliches und ein weibliches Kind gezogen, diese sind dann die Tribute, die zu den tödlichen Hungerspielen zum Kapitol müssen. Doch dann wird gerade die zwölfjährige Prim gezogen und Katniss stellt sich freiwillig als Tribut zur Verfügung, denn sie weiß, Prim hätte hierbei keine Chance…

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Katniss erzählt. Suzanne Collins hat damit ein gelungenes Werk erschaffen, das ich nicht mehr missen möchte. Sie hat eine verständliche und schöne Geschichte geschrieben.

    Katniss und Peeta sind beide Protagonisten und Tribute in diesem Band. Beide sind sehr ausdrucksstarke Charaktere und waren mir von Anfang an sympathisch. Wie die beiden mit ihrer neuen Situation umgehen macht die beiden glaubwürdig. Ich bin ganz klar Team Peeta. Ich mochte ihn von Anfang an sehr gerne und habe beide Charaktere ins Herz geschlossen. Ich bin gespannt, wie die Reise mit den beiden weitergehen wird!

    Auch die Nebencharaktere waren super ausgearbeitet und hatten ein richtiges Maß an Tiefe. Gale, Hamitch, Cinna und andere Menschen aus dem Kapitol habe ich voll und ganz in mein Herz geschlossen und auch bei ihnen bin ich gespannt, wie es mit ihnen weiter gehen wird.

    Der Schreibstil von Suzanne Collins gefällt mir wahnsinnig gut. Sie schreibt sehr leicht und verständlich und als Leser kann man dem Geschehen sehr gut folgen. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen. Ich war total an den Seiten gefesselt. 

    In diesem Buch findet jeder Leser seinen ganz eigenen Platz. Dieses Buch sollte, nein, muss jeder gelesen haben! Ich bin fasziniert von der Welt und möchte noch viel mehr von ihr erfahren. Ich schäme mich ja schon ein bisschen, dass ich eine Weile brauchte, bis ich zu dem Buch gegriffen habe. Doch jetzt bin ich umso überraschter über den Inhalt gewesen und dieser hat mich vollends verzaubert.

    Der Auftakt dieser Trilogie hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist gut durchdacht, hat hervorragend beschriebene Charaktere und konnten mich von Anfang bis Ende überzeugen. 

  14. Cover des Buches Westwall (ISBN: 9783328104124)
    Benedikt Gollhardt

    Westwall

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Stephan_Schwendele

    Etwas skeptisch war ich, als ich den Schmöker im Buchladen entdeckt hatte. Normalerweise wähle ich meine Bücher nicht spontan aus, sondern spiele meist etwas länger mit dem Gedanken es wirklich zu lesen. Nicht so bei Westwall. 

    Irgendwie toll aufgemacht, und mit dem Titel und dem Klappentext, stieg in mir sofort das Bedürfnis, das Buch zu kaufen.

    Der Westwall war mir bekannt, jedoch die Ausmaße und die historischen Hintergründe, welche im Buch verarbeitet sind, waren doch neu für mich. Dass die Seilschaften der Nazis bis heute aktiv sind, ist ja leider aufgrund von aktuellen Vorkommnissen brisant und aktuell. Der Autor schafft es in Westwall eine spannende Geschichte zu spinnen, die einen bis zum Schluss nicht loslässt.

    Ich kann das Buch empfehlen, und hoffe gleichzeitig, dass der Autor Benedikt Gollhardt mal wieder etwas von sich hören lässt !

  15. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  16. Cover des Buches Marthas Mission (ISBN: 9783846600627)
    Kerry Drewery

    Marthas Mission

     (66)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    In "Marthas Mission" geht die Geschichte von Martha und Isaac weiter. Werden Sie es schaffen das korrupte System zu stürzen?

    Ich fand den zweiten Band okay. Ich mochte, dass die Verwicklungen der einzelnen Personen in die Korruptionsgeschichte deutlicher wurde und auch dass man sieht wie sehr die Menschen manipuliert werden. 

    Was mir nicht gefallen hat ist, dass die Autorin wohl davon ausgeht, dass ihre Leser ihr nicht zuhören. Gefühlt auf jeder fünften Seite wurde nochmal erklärt, wo die Studios von Auge um Auge Productions liegen. Nach dem zehnten Mal dachte ich mir nur, jaaaaa, ich habe es verstanden!!

    Ich fand das Ende sehr spannend, auch wenn ich etwas enttäuscht bin, dass es offensichtlich noch einen dritten Band (?) geben wird. Zumindest lässt das Ende darauf deuten. Ich habe aber noch nirgends etwas diesbezüglich gelesen, daher hoffe ich sehr, dass das nicht wieder eine dieser Reihen wird, die nie fertig übersetzt wird. 

    Von mir gibt es trotzdem eine Empfehlung für alle Dystopie-Fans.

  17. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  18. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (86)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind…

    „Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind. Es gibt höhere Gesetze als die, die unser Kaiser erlässt.“

    Die junge Protagonistin Invita stößt auf ein gefährliches und tödliches Geheimnis. Als nach einem opulenten Festmahl im Hause ihres Herrn, des Statthalters der Provinz Gallia Belgica, ein hochrangiger Bürger aus altem treverischem Adel ermordet wird, bezichtigen die Witwe des ermordeten Gaius Baetius Quigo und dessen Sohn Publius den Sklaven Hyacinthus der Tat. Das Datum für seine Hinrichtung wird festgelegt. Darüber hinaus wird ein Exempel statuiert: jeder Sklave aus dem Haushalt des Ermordeten soll ebenfalls hingerichtet werden. Invitas Entsetzen ist groß und mit der Unterstützung ihrer Herrin Marcella beginnt sie, Nachforschungen im Umfeld des Hyacinthus anzustellen. Doch damit sticht sie in ein Wespennest. Die Zeit bis zur Hinrichtung wird knapp – und nicht nur die Haussklaven des Baetius Quigo müssen um ihr Leben fürchten…

    Im zweiten Band der Reihe um Invita stürzt sich die eigenwillige und dickköpfige Protagonistin mit vollem Elan in ihr nächstes Abenteuer. Da sie sich dieses Mal der Unterstützung ihrer Herrin sicher ist, sind Invitas Vorstöße mutiger. Es öffnen sich ihr viele Türen, die ohne den Einfluss von Domina Marcella verschlossen blieben. Ich war erfreut, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen, besonders angetan war ich von der persönlichen Entwicklung Marcellas, die sich dank ihres neuen Glaubens von einer blassen, kranken und zerbrechlichen Frau in eine selbstsichere und in sich ruhende Persönlichkeit gewandelt hat. Ihr tiefes Mitgefühl und ihre christliche Nächstenliebe machten Marcella zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. 

    Doch auch der alemannische Kriegsgefangene Flavus, dessen unverschämtes Auftreten und herablassender Gesichtsausdruck Invita stets zur Rage bringen, zeigt eine sanfte und einfühlsame Seite. Flavus hat definitiv etwas zu verbergen, und Invita möchte herausfinden, worum es sich dabei handelt. Die Autorin erlaubt nicht nur bei Flavus tiefere Einblicke in dessen Persönlichkeit, sie lüftet auch ein weiteres winziges Stück des Geheimnisses über Invitas Herkunft und Selenas Vergangenheit. Ein Amulett mit einer Mondsichel wird zu einem Symbol und ich vermute, dass es wohl in einem der Nachfolgebände eine relevante Rolle spielen wird. 

    Im Hause des Baetius Quigo brodelt es. Julia, die Witwe des Ermordeten, war mit den politischen Ansichten und Ambitionen ihres Ehemannes nicht einverstanden, ihre Verwandtschaft zum Kaiser machte sie darüber hinaus hochmütig. Julia ist eitel, herablassend und besitzt ein herrisches Wesen. Der Sohn Publius wurde vom Vater aufgrund seines maßlosen Ehrgeizes und seiner Machtgelüste verurteilt. Der gutaussehende und selbstsüchtige junge Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich vehement für die Hinrichtung des Hyacinthus und sämtlicher Haussklaven einsetzt. In weiteren Nebenrollen fungieren Baetia Minor, die jüngste Tochter des Mordopfers, der Präfekt und erfolgreiche Feldherr Spurius Cornix, der römische Beamte Aedil Marcus Ambrosius und der Procurator Marcus Metellus. Die Haussklaven Pelagius, Bricia, Celsus, Hermion sowie die Heilkundige Selena erhalten ebenfalls einen winzigen Gastauftritt in diesem Band.

    Obgleich mir bereits der erste Band dieser Reihe ausnehmend gut gefiel, hat das vorliegende Buch meine Erwartungen noch übertroffen. Die Autorin ist detailliert auf die einzelnen Charakterzüge ihrer Figuren eingegangen, persönliche Entwicklungen wurden wie bereits erwähnt authentisch dargestellt. Einzig die Ich-Erzählerin Invita scheint hinsichtlich ihrer Abenteuerlust und Waghalsigkeit lernresistent zu sein – sie bringt sich durch ihre Aktivitäten unermüdlich und wiederholt in gefährliche Situationen.

    Historische Fakten wurden gekonnt mit einem Kriminalfall verwoben. Der ausgeklügelte Mordplan mit ungeahnt weitreichenden Konsequenzen sorgte für große Spannung, die sich besonders im letzten Drittel des Buches drastisch steigert und die Protagonistin zu einem aufregenden Finale führt. Interessante Details über das Leben der römischen Bevölkerung, der herrschenden Familien und deren Sklaven sowie Informationen über die opulenten Essgelage der wohlhabenden Römer, ihren Aberglauben, die Götterverehrung sowie die Thermen als Zentren des öffentlichen Lebens rundeten das Leseerlebnis ab. Eine spannende und lehrreiche Geschichte, welche durch detaillierte historische Fakten im Anhang des Buches, einem ausführlichen Glossar sowie zwei Landkarten ergänzt wurde.

    Fazit: Auch im zweiten Band dieser Reihe konnte Maria W. Peter mich voll und ganz begeistern und ich durfte Invita auf ihren hoch spannenden, aber auch brandgefährlichen Nachforschungen begleiten. Der einnehmende Schreibstil der Autorin gepaart mit interessanten historischen Details aus der Zeit der Römerherrschaft machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Auf den letzten Seiten des Buches erfährt man von Invitas Vorhaben, Einzelheiten über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Sie plant, in jener Stadt Nachforschungen zu betreiben, in welche sie als Säugling ausgesetzt wurde: Divodurum! 

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich sehe der Lektüre des dritten Bandes mit großer Erwartungshaltung und Vorfreude entgegen. Begeisterte fünf Sterne!

  19. Cover des Buches Das Rätsel (ISBN: 9783426637586)
    John Katzenbach

    Das Rätsel

     (442)
    Aktuelle Rezension von: Taehti

    Das Rätsel von John Katzenbach habe ich auf meinem SUB gefunden.
    Netter Psychothriller mit interessanten Ansichten und neuen Ideen, teilweise aber etwas langatmig.


    Im Thriller geht es um Jeffrey Clayton, ein Psychologieprofessor an einer Uni, der auf das Profiling von Serienkillern spezialisiert ist. Dieser wird von der Polizei beauftragt, diverse Morde an jungen Frauen aufzuklären.
    Jeffrey muss deshalb mit in den 51., neu gegründeten Bundesstaat, da diese dort verübt worden. Doch der Haken: im neuen Bundesstaat gibt es doch keine Kriminalität...das musste natürlich vertuscht werden.
    Er stellt fest, dass es nicht nur um die Morde ging, sondern es wesentlich mehr gibt. Und er findet heraus, wer der Mörder ist - und Teil des Plans des Mörders ist es, ihn und seine Schwester mit der Mutter in den "sicheren" Bundesstaat zu locken.
    Denn, Jeffreys Mutter floh damals vor seinem Vater.

    Parallel erfährt man von Susan Clayton, der Schwester von Jeffrey.
    Sie ist Journalistin und schreibt für eine Zeitung Rätsel und bekommt immer wieder Zuschriften von Lesern. Doch eine ist anders. Die, des Mörders. Auch an sie hat er sich gewandt.
    Doch irgendwas daran ist verwunderlich - half ihr doch der Mörder als Sie in einer Bar auf der Damentoilette angegriffen wurde.

    Stück für Stück tauchen Puzzleteile auf, die dem Leser helfen, das Puzzel zu lösen. Hier kommt dann auch die Mutter der beiden ins Spiel. Diana vertraut einem Polizisten gutgläubig und stellt fest, dass dieser tot, ermordet wurde und weder von diesem die Nachrichten waren, noch, dass dieser ehrlich gewesen ist.

    Zur Höchstform läuft das Buch auf, als das letzte Mädchen verschwindet und Jeffrey fast dran ist, den Mörder dingfest zu machen... ob er das Mädchen rächen und retten kann?

    Das Buch war nicht immer leicht zu lesen und hat sich doch an manchen Stellen ziemlich gezogen. Auch das Ende war nicht ganz so meines, aber das liegt im Auge des Betrachters. Für eingefleischte Fans empfehlenswert und auch, wenn man mal eine andere Art von Thrillern lesen möchte.

    Perfide Planung - diesem Typ Mensch nachts begegnen ist nicht meines ;-)

  20. Cover des Buches Fahrenheit 451 (ISBN: 9783453319837)
    Ray Bradbury

    Fahrenheit 451

     (663)
    Aktuelle Rezension von: bookish_yvonne

    “Fahrenheit 451” von Ray Bradbury ist ein Klassiker, der wohl allen zumindest vom Namen her bekannt ist. Eine zeitlose Geschichte über das Verbrennen von Büchern und dem Verschwinden von kritischem Denken.

    In einer dystopischen Welt mit feuerfesten Häusern ist es Guy Montags Job als Feuerwehrmann Bücher zu verbrennen. Denn es ist ein Verbrechen Bücher zu besitzen oder zu lesen, da sie potenziell unglücklich machen könnten. Deshalb gibt es die Feuerwehrmänner, die den “Seelenfrieden” bewahren. Eines Tages trifft Montag auf Clarisse, die alles verkörpert, was die Gesellschaft zu unterdrücken versucht. Nach den Gesprächen mit Clarisse und einem traumatischen Einsatz widersetzt sich Montag setzt sein Leben auf dem Spiel.

    Mit dem Schreibstil von Bradbury konnte ich mich nicht anfreunden. Für eine dystopische Geschichte waren mir das, ehrlich gesagt,  zu viele blumige Metaphern, die nicht passen.

    Viele nennen “Fahrenheit 451” als das Paradebeispiel für Bücherzensur, aber wenn die Gesellschaft sich zuerst freiwillig dafür entscheidet keine mehr zu lesen, ist es dann trotzdem Zensur? Die Mehrheit der Gesellschaft ist davon überzeugt, dass je mehr Menschen Büchern lesen und aus ihnen lernt, desto mehr Unsicherheit und Verwirrung wird verbreitet. Deshalb werden Menschen mit Büchern angezeigt, woraufhin die Feuerwehrmänner reagieren und das intellektuelle Gedankengut verbrennen. Das bedeutet, dass keine diktatorische Regierung den Menschen diese Zensur aufgezwungen hat, auch wenn sie wohl dafür verantwortlich ist, dass diese Bücher nun verbrannt werden. Auf mich wirkt das Buch eher, als würde es den technischen Fortschritt kritisieren. Die Gesellschaft lässt sich vom Fernseher hypnotisieren, ja ist regelrecht süchtig danach, und sieht die Charaktere darin als “Familie” an, die real ist. Bradbury vermittelt, dass das Fernsehen einen nicht nur verdummen lässt, wodurch das kritische Denken verkommt, sondern auch egoistisch und brutal werden. 

    Leider fehlt das Worldbuilding komplett, denn ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie diese Welt entstanden ist und wie die Regierung agiert (denn auch darüber ist kaum etwas bekannt).

    Das Frauenbild war zwar in den 50er Jahren anders, aber mich hat es dennoch ungemein gestört, wie die Frauen dargestellt werden. Sie sind alle dämlich, nur am Tratschen und lassen sich unentwegt vom Fernseher beschallen. Die große Ausnahme: die Teenagerin Clarisse McClellan. Sie stellt die Hoffnung in dieser verkommenen Gesellschaft dar. Denn sie hinterfragt den Status Quo, genießt die Natur, ist voller Neugier und regt auch Montag zum Nachdenken an. Allerdings war sie lediglich ein Kunstgriff, um die Charakterentwicklung von Montag auszulösen. Das war ziemlich schade. Außerdem wurden zig Autoren genannt, aber nicht eine einzige Autorin (lediglich ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde, wenn ich mich nicht irre).

    Fun Fact: Bradbury stellte im Nachhinein fest, dass er Guy Montag allen Anschein nach unbewusst nach der Papierfirma “Montag” und “Faber” nach dem Schreibwarenhersteller “Faber-Castell” benannt hat.

  21. Cover des Buches Corpus Delicti (ISBN: 9783641242701)
    Juli Zeh

    Corpus Delicti

     (433)
    Aktuelle Rezension von: saharas_bookworld

    》Ihr opfert mich auf dem Altar eurer Verblendung《

    📖 Kurzbeschreibung:

    "Corpus Delicti - Ein Prozess" ist ein dystopischer Roman, der irgendwann im 21. Jahrhundert spielt und aufzeigt, wie es wäre, in einer Gesundheitsdiktatur zu leben. Ein Rechtssystem das nach Gesundheit und Fehlerlosigkeit strebt, sowie absolute Kontrolle. - In dem Roman, ist die Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden, weswegen das System jeden Schritt seiner Bürger kontrolliert und überwacht. Dabei sind die Bürger verpflichtet zu Allem was das System, für die körperliche Gesundheit, von ihnen abverlangt. Hier wird eine Zeit beschrieben, wo der Staat schon die komplette Kontrolle über die Menschen des Landes übernommen hat. Personen die das System in Frage stellen, werden dabei als Staatsfeinde gesehen und bestraft. -
    Um das System zu bewahren, wurde das staatliche Programm die “Methode” zur Regelung eingeführt...

    In dem Buch wird man direkt in die Geschichte von Mia Holl (Hauptprotgonistin) reingeworfen und lernt die 34 Jährige, begabte Biologin und Naturwissenschaftlerin, kennen.
    Mia Holl ist eine Person der Wissenschaft und anfänglich dem System treu. Sie ist charakterlich das Gegenteil ihres jüngeren Bruders Moritz Holl, der ein Freigeist ist und das herrschende System, der Überwachung, nicht gut heißt. Als er, eines Tages, verhaftet, sowie dem Morde bezichtigt wird, eine junge Frau umgebracht zu haben, begeht er Selbstmord, bevor...
    - [Selber herausfinden] -

    Mia Holl versinkt danach direkt in Depressionen und ist am zweifeln, ob das System wirklich keine Fehler hat?! Und ob ihr Bruder tatsächlich ein Mörder sein soll? Sie fängt an, das System zu hinterfragen, befindet sich währenddessen im Kampf mit sich selbst, versucht die Wahrheit herauszufinden und seine Unschuld zu beweisen. Dabei wird Mia Holl beim Vorgehen gegen die "Methode" zur "Methodenfeind/in" eingestuft, wie auch ihr Bruder zuvor, wodurch sie selbst in juristische Schwierigkeiten gerät. Während dieser Zeit befinden sich an Mias Seite, ihr Anwalt Rosentreter und die "Ideale Geliebte" - [Wer die "Ideale Geliebte" ist, müsst ihr dann schon selber herausfinden] !

    📖 Persönliche Meinung:

    Das Buch haben wir damals im Deutschunterricht durchgenommen und seit dem habe ich es 3 mal gelesen. Es hat mir auf Anhieb gefallen und gehört inzwischen zu meinen Lieblingsbüchern, die man einfach gelesen haben muss! 🥰
    Meiner Meinung nach, ist es eine sehr interessante, doch auch spezielle Geschichte, da der Leser dazu animiert wird, sich "zwischen den Zeilen" im Buch demokratischen Fragen zu stellen (diese sind nicht immer direkt eindeutig, aber durchaus erkennbar) und eignet sich sehr gut für ethische Diskussionen! Es regt zum Denken an! ❣

    “Corpus Delicti” ist ein Buch, dass eher einem Gedankentheater ähnelt, mit viel (in)direkten Monologen und mir gefällt der Stil der Autorin sehr gut.
    Die Spannung und der Lesesspaß waren für mich vorhanden. Vorallem hatte das Ende seine ganz eigene Stärke!❣
    Einziger Kritikpunkt ist, dass die Geschichte ein wenig abwechslungslos ist. Es ist auch etwas speziell (vielleicht nicht für jeden etwas).
    Trotzdem spreche ich für das Buch meine 100% ❤ Empfehlung aus! 😊


    [Instagram: @sa.haras_book.world]

  22. Cover des Buches The Handmaid's Tale (ISBN: 9780099511663)
    Margaret Atwood

    The Handmaid's Tale

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Das Buch hat 2 Teile. Im ersten, langen wird das Leben der Protagonistin geschildert, im 2. ein wissenschaftlicher Rückblick (aus dem 22. Jahrhundert) kurz beschrieben. Die Geschichte spielt in apokalyptischen USA, die nach kriegerischen Auseinandersetzungen in Teilen radioaktiv und chemisch verwüstet ist. Eine pseudoreligiöse Diktatur zwingt die Menschen in gedankliche Knechtschaft, bei nur verbaler Zuwiderhandlung werden die Menschen gehängt und ihre toten, manchmal gefolterten Körper zur Schau gestellt. Offred ist die Protagonistin. Sie ist in Ungnade, weil sie vor der Machtübernahme einen geschiedenen Mann geheiratet hatte, was nachträglich verboten wurde. Da sie aber Mutter ist, und fruchtbare Frauen in der verwüsteten Welt selten sind, wird sie als "handmaid" einem der Führer, Fred, zugeteilt. Sie bekommt für die Dauer ihres Dienstes den Namen Offred (of Fred). Ihre Aufgabe ist, sich monatlich in ihrer fruchtbaren Phase von ihrem Führer begatten zu lassen, in einer Zeremonie, in welcher sie in den Armen der Frau des Führers liegt. Ihre Kleidung hat eine Farbe, die auf ihre Kaste beschränkt ist. Andere Frauen sind in anderen Kasten. Zwischen den Kasten gibt es fast keine Kommunikation. Dadurch ist die Kommunikation von Offred auf ein Minimum reduziert. Das Buch beschäftigt sich ausführlich mit ihrer Gedankenentwicklung in dieser Einsamkeit, mit Rückblenden, mit Vorstellungen die sie entwickelt von Vergangenem welche sie öfters als falsch und verändert darstellt. Ausbrüche aus dieser sklavischen Isolation sind kaum möglich, passieren aber trotzdem; entweder illegal und somit lebensgefährlich, oder durch bewusstes Wahrnehmen feiner Details der Umgebung. Offred versucht, da ihr Körper ihr nicht mehr gehört, ihre Gedanken so zu kontrollieren, dass ein Überleben für sie möglich ist.  

  23. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  24. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Schön geschriebenes Märchen, das viel Parallelen zur damaligen Sowjetunion aufweist.

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