Bücher mit dem Tag "stadt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stadt" gekennzeichnet haben.

831 Bücher

  1. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.551)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 1 einer Reihe!

     

    Hinweis: Ich beziehe mich auf die alte Übersetzung aus dem Blanvalet-Verlag, die ich persönlich lieber mag.

     

     

    1946: Die englische Krankenschwester Claire Randall befindet sich zusammen mit ihrem Mann Frank auf einer zweiten Hochzeitsreise in Schottland. Beide müssen die Schrecken des Krieges verwinden und einander neu kennenlernen. Sie haben sich verändert, durch das, was sie getan und erlebt haben. Doch Claire betritt unwissend um die Konsequenzen einen mystischen Steinkreis und landet plötzlich über 200 Jahre in der Vergangenheit, im Jahr 1743. 

    Überall lauern Gefahren, Gewalt und bald weiß Claire nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Wem kann sie überhaupt trauen? Und wie soll sie es jemals zurück in ihre Zeit und zu Frank schaffen?

     

     

    Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen, auf deutsch und englisch und ich liebe es einfach so sehr. Eine Rezension war schon lange überfällig.

     

    Ich habe die Bücher erst sehr spät entdeckt – was allerdings gut für mich war, so konnte ich beim ersten Lesen direkt Band 1-8 nacheinander durchsuchten – und ja, genau so habe ich sie gelesen, wie im Rausch. Ich konnte nicht aufhören. Und direkt im Anschluss habe ich mir die eBook-Bundles auf englisch gekauft und wieder von vorne angefangen – ich schätze, das sagt schon so ziemlich alles.

     

    Ich persönlich mag Claire sehr gern. Sie ist rational, überlegt und alles andere als dumm. Ja, sie landet in einer vollkommen fremden Zeit und am Anfang stolpert sie ziemlich trampelig durch die Gegend, aber wer würde das nicht? Ich denke die Mehrheit von uns würde sich weit schlechter anstellen, als sie. Ihre Fähigkeiten als Krankenschwester kommen ihr hier auch zu Gute, so kann sie nicht nur Leben retten, sondern findet auch einen Platz in der Gesellschaft. Auch wenn sie als Engländerin inmitten von Highland-Schotten definitiv eine Außenseiterin ist, der man tendenziell eher misstraut.

     

    Jamie ist und bleibt mein absoluter Liebling. Er – ich weiß gar nicht wie ich ihn ohne zu spoilern beschreiben soll. Jamie ist ein grundguter, ehrlicher Mann mit der Seele eines Poeten und eines Kriegers. Er sagt immer die allerschönsten Dinge. Er bringt einen mit seinem jugendlichen Charme zum Lachen, verschlägt einem mit seinen Worten und Taten den Atem und was ich besonders an ihm liebe, ist seine Offenheit. Er steht der Welt und den Menschen immer offen gegenüber. Wo sich die anderen Charaktere oft kleingeistig oder abergläubisch zeigen, nimmt er das eher mit Humor und lehnt niemanden ab, bevor er ihn nicht selbst auf Herz und Nieren geprüft hat. Wer sich seiner Loyalität und Treue versichert, der hat sie auf ewig – außer er missbraucht sein Vertrauen.

    Je mehr man über ihn erfährt, desto mehr muss man ihn lieben. Was er alles durchgemacht hat – und auch in diesem Buch durchmachen muss – und trotzdem schafft er es, so zu sein wie er ist.

     

     

    Fazit: Ich weiß, Zeitreise-Romane sind nicht jedermanns Sache und ich weiß auch, die große Mehrheit derer, die diese Rezension lesen, kennen die Bücher schon und denen erzähle ich hier nichts Neues, aber, wer die Reihe noch nicht kennt: gebt ihr eine Chance. Lasst euch einfach darauf ein und versinkt in diesem Buch. Wenn ihr zu denen gehört, die diese Reihe lieben, freue ich mich für euch, sie ist nämlich noch viel besser, als die Serie. Falls sie nicht euer Fall ist, tut es mir leid für euch, denn sie gehört zu meinen absoluten, ewigen Lieblingen.

     

    Von mir bekommt das Buch volle 5 Sterne!

     

    Und noch ein Tipp: ich persönlich lese die Reihe total gern auf englisch. Sobald man sich an den geschriebenen schottischen Akzent gewöhnt hat, lohnt sich das wirklich sehr!

  2. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

     (6.429)
    Aktuelle Rezension von: lara256

    Ich kannte die Filme leider schon bevor ich die Bücher gelesen habe. Trotzdem konnte das Buch an der ein oder anderen Stelle Überraschungen bereithalten. Einige Szenen waren für mich unerwartet, was ich an Büchern sehr schätze. Alles in allem ein prima Auftakt in die Reihe. Der Schreibstil gefällt mir auch sehr gut. Ich würde allen das Buch weiterem, auch wenn man die Filme schon kennt.

  3. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (677)
    Aktuelle Rezension von: nissisreading

    Wow, dieses Buch hat mich wirklich begeistert! Die Charaktere sind wundervoll geschrieben und man erfährt immer mehr über ihre spannenden Lebensgeschichten. Die Dialoge sind sowohl tiefgründig als auch humorvoll. Ein Buch, das mich bereits im ersten Band gefesselt und nun auch im zweiten Band überzeugt hat. Ich habe nichts zu bemängeln, sondern bin einfach nur begeistert von dieser spannenden Geschichte – von Anfang bis Ende – und ihren fantastischen Plot twists.

  4. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442469376)
    Justin Cronin

    Der Übergang

     (1.213)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

                


     😫Ich bin sooo enttäuscht. Es fing wirklich richtig toll an, aber dann hat der Autor sich leider auf die völlig falschen Charaktere und uninteressante Settings fokussiert und mich dabei total verloren 😔. Ich habe nur durchgehalten, weil ich es für den Buchclub las und das Hörbuch zu Hilfe nahm. Wirklich schade, denn hatte soviel Potential.              
  5. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783548234106)
    George Orwell

    1984

     (3.896)
    Aktuelle Rezension von: Mira123

    Dieses Buch war das einzige, das jeder einzelne Mensch kannte, dem ich von meinem Bachelorprojekt erzählte. Lange habe ich versucht, allen Betroffenen genau zu erklären, was ich denn meine, wenn ich von Dystopien spreche. Irgendwann sah die Erklärung dann so aus: "Du weißt schon... wie 1984 von Orwell..." Dann wusste nämlich immer jeder, um was es ging.

    In "1984" geht es um Winston Smith, der im Ministry of Truth arbeitet und dort den lieben langen Tag damit verbringt, Zeitungsartikel für die Regierung "zu korrigieren", also zu fälschen. Er lebt im Jahr 1984 was aus Orwells Sicht die Zukunft war. Und diese Zukunft hat es in sich! Die Partei Big Brothers ist an der Macht, es gibt keinerlei Privatsphäre und Gedanken können tödlich sein. Das meine ich ernst: Es gibt eine Gedankenpolizei und Gedankenverbrechen. Jeder Mensch wird durchgehend überwacht, entweder vom sogenannten Telescreen oder von seinen Mitmenschen. Verdammt gruselig, wenn ihr mich fragt! Durch Winston tauchen wir sehr tief in diese Welt ein und es ist echt nicht ohne.

    Ich war überrascht, wie "modern" dieser Roman geschrieben ist. Klar, er ist "nur" aus 1948, aber ich kenne auch Klassiker aus den 1970ern, die für mich nur mit viel Anstrengung lesbar sind. Das hier las sich als wäre es erst gestern erschienen. Ich musste mich immer wieder dazu zwingen, nicht in diesem Roman zu versinken. Immerhin musste ich für meine Arbeit ja auch den Ausdruck und so analysieren und konnte den Text nicht einfach verschlingen. Ich habe mir aber schon geschworen, dass ich dieses Buch in ein paar Jahren nochmal lesen werde. Nur für mich, ohne den Druck, es wissenschaftlich zu betrachten.

    Mein Fazit? Wenn ihr Dystopien mögt, müsst ihr diesen Roman gelesen haben!

  6. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.751)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Zum ersten Mal habe ich den "Schatten des Windes" vor mehr als 10 Jahren gelesen. Damals fand ich das Buch OK, mäßig spannend, oft zu lang und verzettelt, und am Ende konnte ich nicht verstehen warum dieses Buch so einen Wirbel verursacht hatte.
    Jetzt bot sich mir die Gelegenheit, das Buch erneut zu lesen, und da ich mich kaum mehr an irgendwelche Details erinnern konnte, habe ich zugegriffen. Und siehe da: diesmal habe ich das Buch regelrecht verschlungen - trotz seines manchmal gemächlich anmutenden Tempos - und war begeistert von der Vielschichtigkeit und Komplexität. Zugegeben, ich hätte mir noch mehr Details zum Friedhof der Vergessenen Bücher gewünscht, aber die so eng miteinander verwobenen Geschichten von Daniel und Julian waren nicht minder faszinierend. Die Mischung aus bibliophilem Thriller und historischem "Buch Noir" ist beeindruckend, aber ich musste tatsächlich erst in der rechten Stimmung für dieses weitschweifige Werk sein, denn viele kleine, teils banale Details erfordern auch eine gewisse Geduld beim Lesen. Bei mir zumindest hat sie sich dieses Mal gelohnt.

  7. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.174)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  8. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.853)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Ich bin sehr, sehr, sehr lange um "Der Name des Windes" herumgeschlichen. Einerseits wollte ich die Geschichte wirklich gerne lesen, anderseits hat mich die Preiskalkulation des Verlags sowie die Tatsache, dass der dritte Teil nach zehn Jahren immer noch auf sich warten lässt abgeschreckt. Doch nachdem mir eine Freundin die Bücher mehrmals empfohlen hat, habe ich sie mir schlussendlich gebraucht gekauft. Ich kann sagen, dass ich froh bin, nicht den vollen Preis für alle drei Bücher gezahlt zu haben.


    Kommen wir zuerst zu den Dingen, die mir gefallen haben. Das Worldbuilding war ordentlich, die große, gezeichnete Karte im Buch war auch sehr hübsch gestaltet. Der Autor hat sich viel Mühe mit dem Kalender und der Währung gemacht, die er hinten in einem kleinen Glossar auch noch einmal verdeutlicht und erklärt hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren wirklich schön, die Sprache ebenfalls. Der Autor beschreibt sehr ausschweifend und voller Metaphern, die sehr wortgewandt waren und mir auch sehr gut gefallen haben. Die Grundidee der Geschichte fand ich auch toll; ein begabter und bekannter Magier, der einem Chronisten innerhalb von drei Tagen seine ganze Geschichte erklären machte?
    Das hat mir gefallen. Das Mystische, das den Wirt Kote / Kvothe umgab, war faszinierend, und als ich das Magiesystem kennenlernte, war ich schon beeindruckt von der Sympathie und den Runen. Hier merkt man, wie viel Mühe der Autor in die Welt hineingesteckt hat, es gibt eine gute Logik für die Magie, die mächtig ist, aber gleichzeitig auch ihre Grenzen kennt. Das gefiel mir an dem Buch besonders gut.


    Leider hat mir die Geschichte selbst nicht sehr gut gefallen. Zum einen war das Problem Kvothe selbst; er spricht in der ICH-Form, natürlich, immerhin erzählt er seine Geschichte dem Chronisten. Leider kommt Kvothe für mich sehr unsympathisch in der ICH-Form rüber, er spricht sehr viel davon, wie brilliant und intelligent er doch ist und dass er generell der Beste, Klügste und Fähigste von allen ist. Tatsächlich wird er auch nicht müde, es immer wieder in Erinnerung zu rufen. 

    Die Geschichte fängt ganz gut an, wir lernen Kvothe und Edema Ruh kennen, den Arkanisten, bei dem er anfängt, zu lernen. Rückblickend betrachtet, kann ich sagen, dass mir dieser Part noch am besten gefallen hat, da war eine wundervolle Herzlichkeit bei. Allerdings hat man schon da gemerkt, dass Kvothe übermäßig intelligent und lernbegabt ist; so hat er z.B innerhalb von zwei Monaten mehr gelernt als andere in einem ganzen Studium. Mit elf Jahren. Ich habe nichts gegen Charaktere in Büchern, die besser als andere sind, aber bei Kvothe war es mir irgendwie einfach zu "viel". Dann kam einer der großen Wendepunkte, die Chandrian, und schlussendlich hat man Kvothes Weg immer weiter verfolgt. Den Teil in Tarbean fand ich ein bisschen eintönig/langweilig und habe den Moment entgegengefiebert, bis er zur Universität kommt. Das war dann auch bald der Fall und irgendwie hat mir die Geschichte ab da am wenigsten gefallen. Ich weiß nicht, wieso, aber gerade am Anfang schwankt Kvothe zwischen "absoluter Brillianz" und "grenzenloser Ungeduld und daraus resultierender Dummheit". Dazwischen schien es irgendwie kein Stadium zu geben und irgendwann ging es mir einfach ein bisschen auf die Nerven. Kvothe hat Glanzleistungen vollführt und gleichzeitig wurde er bestraft. Ich fand es gut, dass der Autor Kvothe nciht mit Lob von seinen anderen Charakteren überschüttet hat, gleichzeitig hat Kvothe selbst das leider sehr wohl getan und irgendwie hatten solche Szenen für mich nicht den gewünschten Effekt. Es scheint mir auch einfach, dass Kvothe eine richtigen Schwachstellen vorzuweisen hat und obwohl er viele Misserfolge zu verzeichnen hatte und ihn nicht jeder geliebt / toll gefunden hat, hat man dennoch in jeder Zeile gemerkt, wie brilliant, geistessreich, begabt etc Kvothe einfach ist und andere anscheinend nur nicht fähig sind, seine herrausragenden Fähigkeiten und Talente anzuerkennen. Ich fand es gut, dass er zeitweise ein bisschen ausgebremst wurde, der Autor hat sich wirklich bemüht, Kvothe als menschlich darzustellen. In meinen Augen ist ihm das aber leider nicht so gelungen.

    DIe einzige Schwachstelle, die Kvothe zu haben scheint, schienen Frauen gewesen zu sein. Ausnahmslos alle Frauen in seiner Geschichte sind schön und alle schönen Frauen mögen Kvothe. Was mir aber gefallen hat ist, dass Kvothe rückblickend gemeint hat, für IHN seien alle Frauen schön gewesen, obwohl sie Makel gehabt haben. Ich denke, da hat der Autor einen wirklich schönen Ansatz gewählt, den ich gerne gelesen habe.

    Kvothe zumindest kann mit Frauen nicht umgehen und das behindert ihn irgendwie dabei, seiner geliebten Denna zu nahe zu kommen. Ach, Denna. Sie ist ein WIldfang, verschwindet einfach mal, wie es ihr bekommt und taucht auf und bringt Kvothe wieder durcheinander. Es ist klar, dass es für Kvothe nur eine Frau im Leben kann und das ist Denna - es freut mich aber trotzdem, dass die Liebesgeschichte bis zum Ende der Story nicht im Vordergrund stand, auch wenn der Autor sie angeklungen hat. Aber es gibt ja auch noch mehr Bände. 


    Kvothes Geschichte selbst, zumindest den ersten Tag, hat mich leider nicht vom Hocker gerissen. Mir ist klar, dass ein Fantasy-Epos Zeit braucht, um sich zu entfalten, aber irgendwie ist Kvothe selbst nach 800 Seiten kaum einen Schritt vorangekommen, was vorrangig an seiner Ungeduld gelegen hat, die ihm sehr viele Wege verbaut hat. Dafür, dass er so brilliant ist, handelt Kvothe leider auch oft sehr unbedacht, was in meinen Augen nicht zusammengepasst hat. Die Geschichte hat sich an einigen Stellen sehr gezogen und waren nur wenig spannend, haben aber gefühlt auch einfach nichts zur Geschichte beigetragen.


    Alles in allem kann ich sagen, dass mich Worldbuilding, genutzte Sprache und Aufbaue der Geschichte überzeugt haben, der Storyverlauf und Kvothe selbst leider nicht. Ich werde die nachfolgenden Bände noch lesen, weil ich schon neugierig bin, wie es weitergeht, aber ich muss auch sagen, dass ich schon deutlich bessere Fantasybücher gelesen habe. 



  9. Cover des Buches New York Diaries – Claire (ISBN: 9783426519394)
    Ally Taylor

    New York Diaries – Claire

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Skyara

    Diese Geschichte ist nicht das übliche Mädchen trifft Junge etc. Sondern realitätsnah geschrieben! Man kann sich mit der Protagonistin gut identifizieren da sie sich auch genau so sehr in missliche lagen bringt, wie es unser eins bringen könnte! Sie ist nicht die Superheldin oder Looserin die sich nur selbst überwindet um ihre Liebe zu bekommen, sondern das ganz normale Mädchen von nebenan, welches vor lauter Wald die Bäume nicht sieht und erst einige Peinlichkeiten und Ratschläge hinter sich bringen muss, welche ihr eigentlich jedesmal sagen, wer den ihr Traummann ist. Aber wie das Leben halt so oft spielt checkt sie es nicht. Erst als es so gut wie zu spät zu sein scheint bekommt sie noch die Kurve! Das kann zwar den ein oder anderen als realitätsfremd erscheinen, aber man darf nie vergessen das es sich hier um Unterhaltung handelt und die meisten Bücher die unterhalten sollen, haben ein gutes Ende, welches ich auch irgendwie bevorzuge! 😊

    Das ganze wird dann auch noch getoppt von einer wirklich angenehmen Sprecherin. Daher werde ich mir jetzt auch die zweite Story anhören!

    Volle Punktzahl!

  10. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  11. Cover des Buches Reckless - Das goldene Garn (ISBN: 9783791504964)
    Cornelia Funke

    Reckless - Das goldene Garn

     (394)
    Aktuelle Rezension von: JenniS

    Jacob und Fuchs haben sich auf die andere Seite des Spiegels gerettet. Doch durch einen Handel wird Jacob vor die Wahl gestellt. Um diese zu treffen verschlägt es ihn diesmal in den Osten der Spiegelwelt.

     

    Schon während des Lesens kam mir ein Zitat von meinem alten Biolehrer in den Kopf: „Du bist wie die menschliche Hand. Du kannst vieles, aber nichts richtig.“ Und genauso fühlte sich dieser dritte Teil der Reckless Reihe von Cornelia Funke für mich an.
    Mir fehlten die Tiefe und der rote Faden. Eigentlich bin ich ein Fan von Perspektivenwechsel, allerdings war das too much, ich kam als Leser nicht wirklich zur Ruhe.
    In einigen Teilen erinnerte es mich an Teil I, gerade in der Suche nach Will. Zwischen Teil II und III lag für mich ein längerer Zeitraum und ich musste oft tief kramen bis ich gewisse Zusammenhänge wieder fand. Ab und an wünschte ich mir eine Art „Register“ um die Orte der Spiegelwelt mit der echten zu verknüpfen.
    Man lernte viele neue Gesichter aber auch alte Bekannte besser kennen. Was ich persönlich mochte, dass Fuchs mal mehr in den Vordergrund rückte und auch Chanute nicht nur eine Mininebenrolle einnahm. Allerdings entwickelten sich einige Beziehungen in eine absolut andere Richtung, als man vermutet und ich mir auch irgendwo gewünscht hätte…
    Der wunderbar bildschaffende Schreibstil der Autorin rettete für mich einiges.
     Sicherlich werde ich aber Teil IV dann doch noch lesen, um Antwort auf meine offengebliebenen Fragen zu finden.

  12. Cover des Buches Das Lied der Dunkelheit (ISBN: 9783453524767)
    Peter V. Brett

    Das Lied der Dunkelheit

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: Taesel


    Ich fand das Buch echt klasse, jedoch hat es sich meiner Meinung ein bisschen gezogen, was mich an manchen Stellen dazu verleitet hat, das Buch für 1-2 Tage nicht anzufassen. Die Hauptcharaktere sind alle sehr gut aufgebaut und auch sehr verständlich, auch wenn ich Leesha ein wenig naiv fand, was sich aber im Laufe der Geschichte ein wenig gebessert hat. Auch die anderen Charaktere sind sehr gut beschrieben und wirkten genau so auf mich, wie sie wahrscheinlich sollten. Die Welt und die Idee dahinter hat mich von Anfang an überzeugt und ist in meinen Augen auch definitiv einzigartig. Ich freue mich schon auf Band 2, welcher auch schon bei mir angekommen ist. Sehr zu empfehlen! :)




  13. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

     (479)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Haven lebt alleine mit ihrem Vater im Jasper Nationalpark, wo er als Ranger arbeitet. Haven kennt deshalb nichts anderes als den Tag alleine in der Natur und mit Tieren zu verbringen. Deshalb ist sie sehr unsicher im Umgang mit anderen Menschen. Jedoch begegnet sie dann Jackson, der mit einem Freund wandern ist. Irgendwas regt sich in Haven und sie hat das Gefühl, dass Jackson jemand sein könnte, der sie versteht. Haven will ihm ihre Welt zeigen und interessiert sich auch für die Welt von Jackson. 

    Dies war mein erstes Buch von Kira Mohn und ich kann euch versichern, dass ich mich total in dieses Buch verliebt habe. Ich habe es innerhalb weniger Tage verschlungen und auch der zweite Band hat nicht lange auf sich warten müssen. Ich mag die beiden Bücher total gerne und kann sie euch echt empfehlen.

    Haven ist eine tolle Protagonistin und ich habe sie direkt ins Herz geschlossen. Mit ihrer Liebe zur Natur und den Tieren habe ich mich sofort mit ihr verbunden gefühlt. Haven ist natürlich, selbstbewusst und immer sie selbst. In dem Buch wird sie das ,,Waldmädchen‘‘ genannt und das hat mich total fasziniert. Ich war so gerne in Havens Welt und habe mich darin verloren. Abgesehen davon macht Haven in diesem Buch eine unfassbar starke Entwicklung durch, die ich total bewundere. Sie wird noch stärker als sie eh schon ist und wird mutiger.

    Rae ist eine gute Freundin von Haven und auch diese habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Freundschaft der beiden ist besonders und hat mir unfassbar gut gefallen. Die beiden scheinen sich gesucht und gefunden zu haben. Ich freue mich schon so sehr auf die Geschichte von Rae.

    Jackson ist ein sehr liebenswerter Mann, der das Herz am richtigen Fleck hat. Außerdem ist er sehr gefühlvoll und hat mein Herz ein wenig höher schlagen lassen. Jackson hat mich auch total oft zum Schmunzeln gebracht und ich muss ehrlich sein, ich kann Haven es nicht verübeln, dass sie ihn so toll findet.

    Jackson und Haven haben viele ,,erste Male‘‘ miteinander. Es war unfassbar schön, beide begleiten zu können und zu sehen wie sie die Welt des anderen kennenlernen. Gerade von Haven war ich fasziniert, sie hat sich immer wacker geschlagen, obwohl sie so viele Dinge nicht wusste, Hut ab!

    Den Schreibstil von Kira Mohn kannte ich vorher noch nicht, aber mit jeder einzelnen gelesenen Seite habe ich mich immer mehr in die Art und Weise wie sie schreibt verliebt. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen, man kommt gut durch. Auch die Landschaften wurden so detailliert und perfekt beschrieben, sodass man es sich echt gut vorstellen konnte. Ich möchte unbedingt mal nach Kanada reisen!

    ,,Wild Like A River‘‘ konnte ich mich von Anfang an begeistern und direkt überzeugen. Ich habe mich in die Geschichte und in die Charaktere verliebt und möchte nichts davon missen müssen. Und der Schreibstil war wunderschön. Ich habe mich so in die Landschaft und in dieses Land verliebt, dass ich unbedingt mal dieses Land besuchen möchte. Jetzt bin ich total neugierig auf den zweiten Band der Reihe und bin gespannt, was wir mit Rae erleben werden.

  14. Cover des Buches Die Furcht des Weisen Band 1 (ISBN: 9783608938166)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen Band 1

     (865)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Kvothe verlässt die Universität, ohne wirklich weitergekommen zu sein. Es scheint, ob er nun Unterstützung erhalten würde, um gegen seine übermächtigen Feinde vorzugehen. Ob dem tatsächlich so ist, sei hier nicht verraten.

    Ich vermisse ein wenig den roten Faden, da der Held schlussendlich nichts erreicht, ausser dass er vom unschuldigen Jungen zum Frauenkenner wird. 

    Der Band ist so umfangreich geworden, dass man ihn teilen musste in zwei Bände - »Die Furcht des Weisen 1« und »Die Furcht des Weisen 2«. 

    Sein Unterhaltungswert lässt sich nicht abstreiten. Lesenswert ist die Geschichte allemals. Schauen wir einmal, was der dritte Tag bringen wird.

  15. Cover des Buches Ein Käfig aus Rache und Blut (ISBN: 9783959912914)
    Laura Labas

    Ein Käfig aus Rache und Blut

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Einhornbeby

    Ich habe die Reihe ins Auge gefasst, weil mir das Cover von Band 2 so gut gefallen hat. Das Cover von Band 1 hat mich dafür gar nicht angesprochen. Hätte ich Band 1 in einer Bücherei gesehen, hätte ich wahrscheinlich nicht einmal den Klappentext gelesen. 

    Die Kapitel sind aus Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt was eine Abwechslung ins Buch brachte. 

    Finde es schön, dass im Buch zwischendurch Zeichnungen auftauchen. Dies erzeugt ein persönliches Gefühl.

    Bin gespannt, ob der 2. Band das Niveau halten kann.

  16. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

     (7.516)
    Aktuelle Rezension von: Alex_M

    Die fünfzehnjährige Clary wächst bei ihrer Mutter Jocelyn in New York auf. Ihre Freizeit verbringt Clary an liebsten mit ihrem besten Freund Simon. Im angesagten Club „Pandemonium“ wird Clary Zeuge eines Mordes und trieft nicht nur den attraktiven und geheimnissenvollen Jace sondern auch Jace. Als Clarys Mutter auf mysteriöse Weise entführt wird, muss Clary endlich Antworten auf ihre Fragen finden und den Familiengeheinissen auf den Grund gehen. Clary findet heraus, dass ihre Mutter ein Teil einer Bruderschaft der Schattenjäger war und dadurch auch sie, genau wie der mysteriöse Junge aus dem Pandemonium. Clary taucht immer tiefer in die Welt der Schattenjäger und Schattenweltler ein und begibt sich auf die gefährliche Suche nach ihrer Mutter.

    Clary und Jace sind zwei außergewöhnliche Hauptcharaktere. Jace mit seiner arroganten und unnahbaren Art, die nicht nur die Neugier Leser geweckt hat, nein auch Clarys. Er strahlt eine Engelsgleiche an Mutigkeit und Gefahr aus und erweckt den Anschein, dass er alles schaffen kann, wodurch Jace seine Gefährten oft in Gefahr bringt. Er würde trotzdem alles versuchen die zu schützen die er liebt: Vor allem Clary. Clary mit ihrem großen Herzen und der Sympathie, die man von der ersten Seite an für sie empfindet. In ihr steckt so viel mehr als es den Anschein erweckt. Sie lässt nichts unversucht ihre Mutter zu retten. 

    Aber auch die Nebencharaktere haben ihre eigene Geschichte geschrieben bekommen. Wie Alec, der immer schlecht gelaunte Schattenjäger, die schöne Schattenjägerin Izzy oder Clarys bester Freund Simon. 

    Vor allem wurde Cassandra Clares Geschichte zum Meisterwerk durch eine rasante und actionsreiche Handlung. Es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.

    Zudem gab es unglaublich viel zu erfahren und zu erleben. Geheimnisse wurden gelüftet und kämpfe bestritten. Eine unglaubliche Geschichte mit einer außergewöhnlichen Schattenwelt und Familiendramen. 

    Die ganze Geschichte hat mir absolut gefallen und war Wansing spannend.

  17. Cover des Buches Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt (ISBN: 9783736310681)
    Brittainy C. Cherry

    Wenn der Morgen die Dunkelheit vertreibt

     (362)
    Aktuelle Rezension von: julzpaperheart

    „Die Entscheidungen, die wir trafen, bestimmen, wer wir waren. Wir konnten nach links gehen oder nach rechts. Wir konnten Ja sagen oder Nein. Wir konnten festhalten oder loslassen.“

    Ach Leute, wo fange ich bloß an? Ich liebe dieses Buch. Brittainy kann auf eine unglaubliche Art und Weise schwierige Themen ansprechen und beschreiben, die die Geschichte dennoch nicht verdrängen. Der Schreibstil war flüssig, sehr emotional und sehr angenehm zu lesen.
    Der Klappentext wird dem Buch absolut nicht gerecht. Dahinter verbirgt sich eine unglaubliche Geschichte voller Emotionen und schwierigen Themen wie kaputte Ehen, Kinderwunsch, Verlust und Trauer.
    Die Charaktere sind gezeichnet vom Leben und zeigen eine unglaubliche Stärke auf. Gracelyn und Jackson haben im Sturm mein Herz erobert!
    Die Geschichte hat mich noch einige Zeit begleitet und ich konnte viel aus diesem Buch mitnehmen. Von mir gibts eine klare Kaufempfehlung!

  18. Cover des Buches Tintenherz (ISBN: 9783791504650)
    Cornelia Funke

    Tintenherz

     (10.612)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Maggie liebt Bücher über alles und hat eine Kiste voller Bücher unter ihrem Bett. Eines Nachts taucht ein fremder Mann namens Capricorn vor ihrem Haus auf. Kurz danach packt ihr Vater Mo überstürzt ihre Sachen zusammen und fährt mit ihr nach Italien zu ihrer Tante Elinor. Wie Maggie liebt diese Bücher und hat eine riesige Bibliothek. Und wo könnte man ein Buch besser verstecken als zwischen tausend anderen, denn genau auf ein Buch hat es Capricorn abgesehen.


    Tintenherz ist eins meiner mit Abstand ältesten SuB-Leichen. Vor über zehn Jahren hab ich das Buch gekauft und von da an lag es herum. Durch Zufall hab ich nun danach gegriffen und es einfach angefangen. Anfangs brauchte ich etwas um mit dem Buch warm zu werden, ich fand Maggie mit 12 zu jung um eine Protagonistin zu sein, die mir gefallen könnte.

    Ich hab weitergelesen, konnte die Personen immer besser auseinander halten und wurde belohnt, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Maggie und Elinor die beide Bücher so sehr lieben, Staubfinger der Feuertricks beherrscht und natürlich der Marder Gwin, haben mir alle gut gefallen.

    Auch wenn das Buch eher ein Kinder oder Jugendbuch ist, sind darin Bösewichte die nicht mit der Wimper zucken. Ich mochte sie alle so gerne.

    Die ganzen Zitate an den Kapitelanfängen waren so toll und auch die Geschichte rund um Tintenherz und dessen Schriftsteller hat mich begeistert. Ebenso der Schreibstil, der dazu einlädt sich ins Buch fallen zu lassen. Zuerst stand das Buch lange ungelesen im Regal, jetzt hole ich Teil 2 und 3, und diesmal warte ich keine zehn Jahre bevor ich die lese.

  19. Cover des Buches Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2) (ISBN: 9783785579213)
    Ursula Poznanski

    Die Verschworenen (Eleria-Trilogie - Band 2)

     (832)
    Aktuelle Rezension von: lese_ninchen

    In der ersten Hälfte hatte es ein paar Längen, da viele Handlungen genau wie im ersten Teil waren. Ab der Mitte wurde es besser und viel spannender, obwohl mir hier ein paar Seiten gefehlt haben, die man vom Anfang in die Mitte hätte verlegen können. Ein paar Entscheidungen von Ria konnte ich nicht wirklich nachvollziehen. Warum ich das Buch doch so gut bewertet habe? Der Schluss. Ich finde es war ein großartiges Ende und sehr interessantes und manche Entscheidungen kamen hier sehr überraschend. Ich habe hier die ganze Zeit mit ihr mit gefiebert und konnte das Buch nicht aus der Hand legen, da ich wissen wollte wie die Verschwörung zustande kam. 

    Fazit: Am Anfang ein paar Längen, die das Ende aber fast wegmacht.

  20. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (896)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    "Die Teerose" von Jennifer Donelly gehört zu der Sorte Buch, die man am liebesten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die Charaktere sind sehr nahbar und man fühlt mit ihnen. Obwohl das Buch ziemlich dick ist, gab es keinen Moment, an dem ich mich gelangweilt hätte. Mehrere Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben und am Ende wird klar, dass sie alle zusammenhängen. Der Krimianteil des Buches war sehr spannend, doch für meinen Geschmack etwas zu blutrünstig. Die Liebesgeschichte würden manche Leute wohl als kitschig bezeichnen, doch ich fand sie wunderschön, auch wenn es mich manchmal genervt hat, dass die Protagonisten sich ständig verpassen und es durch Missverständnisse dutzende fehlgeschlagene Versuche der Versöhnung zwischen den beiden gab. 

    Das Einzige, was mich am Buch wirklich etwas gestört hat, war, dass teilweise Fehler bei den Namen der Personen gemacht wurden. So hieß Joe zu Beginn des Buches mit vollem Namen noch Joseph, während er am Ende Jonathan ist. Das ist zwar eine Kleinigkeit, die für die Handlung nicht weiter schlimm war, sollte aber meiner Meinung nach nicht passieren dürfen. Auch wirken alle Hauptfiguren für das Ende des 19. Jahrhunderts sehr modern und die Frauen sehr emanzipiert. Einige kleine Details finde ich auch historisch fragwürdig, beispielsweise, dass ein Londoner Straßengangster in den 1890ern ein Telefon hat. Für Leser, die auf so etwas Wert legen, ist "Die Teerose" vielleicht eine kleine Enttäuschung.

    Dennoch finde ich, dass "Die Teerose" ein wirklich gutes Buch ist, in dem man dank der guten Beschreibungen der Szenerie und der Personen leicht versinken und ein bisschen der Realität entfliehen kann.


  21. Cover des Buches Die Stadt der verschwundenen Kinder (ISBN: 9783453534223)
    Caragh O'Brien

    Die Stadt der verschwundenen Kinder

     (1.040)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Ganz ehrlich? Anfangs dachte ich, bei dieser Reihe würde es sich um Fantasy handeln, aber weit gefehlt, hier geht es tatsächlich um eine sehr interessante Welt, welche gar nicht so weit in der Zukunft spielt und doch so sehr anders ist, als die unsere. Wie mir dieser erste Band hier gefallen hat, erfahrt ihr nachfolgend.


    Was den Schreibstil angeht, so kann ich schon einmal sagen, dass mir dieser wirklich ausgezeichnet gefallen hat. Dieser ist flüssig und relativ einfach gehalten, ohne aber trivial zu wirken. Außerdem ist er beschreibend, aber nicht zu ausführlich. Mir hat er jedenfalls die Welt nahe gebracht und mich wirklich gut durch die Geschichte begleitet.


    Und auch diese ist echt toll, konnte mich von Anfang an packen und ich wollte auch die ganze Zeit wissen, wie es weiter geht. Dennoch, obwohl die Geschichte zu keiner Zeit langweilig war, zog sie sich teilweise ziemlich in die Länge, wobei ich aber auch nicht sagen könnte, wo man sie hätte kürzen können, denn für mich waren alle Entwicklungen wichtig. Vor allem mochte ich, dass die ganze Handlung nicht so glatt und geradlinig war, sondern auch mal etwas schief ging und es somit Platz für interessante Wendungen gab. Und auch diese hat die Autorin wirklich gut hinbekommen. Wenngleich es hier und da scheinbar offensichtlich war, wohin die Geschichte wohl gehen würde, war es niemals zu einhundert Prozent sicher und oftmals wurde ich echt überrascht. Genauso mochte ich das ganze Thema des Buches, die gut durchdachte Welt, die auf den ersten Blick gar nicht so dystopisch wirkt, sondern eher fantastisch. Erst mit der Zeit merkt man als Leser, wo man da eigentlich gelandet ist und was es mit den verschwundenen Kindern auf sich hat. Und auch Gaias Rolle in der ganzen Geschichte fand ich echt interessant und spannend, ebenso die kleine Liebesgeschichte, die sehr organisch in die Handlung eingebaut wurde und sich eher im Hintergrund abspielt. Allerdings gibt es in der Geschichte eine Sache, die ich ein bisschen befremdlich fand und das war der Einfallsreichtum der Autorin, der manchmal schon eher witzig als realistisch wirkte. Ich sage nur: Maske aus Crêpe. Das Ende fand ich aber auch gut gelöst. Zwar gab es einen mittelmäßig schlimmen Cliffhanger, dennoch konnte mich die kleine Bonusgeschichte über Leon noch einmal richtig überzeugen. 


    Die Charaktere fand ich in diesem Buch auch richtig gut. Zwar muss ich zugeben, dass ich wohl niemanden von ihnen, selbst die Protagonistin, nicht ewig im Gedächtnis behalten werde, dennoch waren sie gut und realistisch geschrieben. Gaia ist, wie meist in dieser Art Bücher, eine toughe Protagonistin, die viel erlebt und sich in kurzer Zeit enorm weiterentwickeln muss. Sie ist liebenswert und ich habe sie gern begleitet. Leon mochte ich ebenfalls, wenn auch er nun nicht der größte Held war oder in irgendeiner Weise einzigartig. Ebenso fand ich die Nebencharaktere gut geschrieben, fast sogar noch besser als die beiden Hauptcharaktere, denn diese waren oft nicht durchschaubar und ich wusste eigentlich nie so richtig, wer auf wessen Seite ist.


    Alles in allem kann ich nur sagen, dass sich dieses Buch wirklich toll lesen lies, die Geschichte packend und spannend war, mit einer kleinen Prise Liebe, interessanten Wendungen und sogar einem kleinen bisschen Humor. Ich jedenfalls freue mich schon auf Band zwei und kann es kaum erwarten zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.


  22. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 3257230451)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

     (1.745)
    Aktuelle Rezension von: lovely-xy

    Ich bin zunächst mit gemischten Gefühlen an das Buch herangegangen, da es sich bei uns um eine Schullektüre handelt. Vorurteile! Das Buch packt! Die Geschichte ist spannend, aber auch herrlich absurd. Hinterlistig spielt die "alte Dame" ihr Spiel und gewinnt. Weil Geld eben doch die Welt beherrscht. Die Aussage des Buches ist klasse, der Schreibstil etwas anstrengend, die Situationskomik amüsant und leicht.

  23. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.736)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Splitterherz

  24. Cover des Buches Das Labyrinth der Träumenden Bücher (ISBN: 9783442746170)
    Walter Moers

    Das Labyrinth der Träumenden Bücher

     (995)
    Aktuelle Rezension von: Staubfinger1998

    Das Buch ist solide, aber kommt leider nicht an den Vorgänger ran. Spannung cab es nur bei den ersten 100 Seiten und den letzten 50 Seiten. Vom Schreibstil ist es wie gewohnt von Walter Moers sehr gut. Der Cliffhänger am Ende hätte nicht sein müssen 🙈. 

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