Bücher mit dem Tag "stadt"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stadt" gekennzeichnet haben.

213 Bücher

  1. Cover des Buches City of Bones (ISBN: 9783442486823)
    Cassandra Clare

    City of Bones

    (7.834)
    Aktuelle Rezension von: Taenia

    Chroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

  2. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.148)
    Aktuelle Rezension von: WohlsortierteBuchstaben

    Nachdem ich im Netz immer wieder über Twilight gestoßen bin auch auch mein Freundeskreis über 'Edward oder Jacob?' diskutierte, musste ich diese Reihe nun einmal anfangen. Und ich glaube, ich habe gerade den richtigen Zeitpunkt dafür gefunden. 


    Gerade noch am 31. las ich dieses Buch fertig (ganz nach dem Motto: Jahr zuende, Buch zuende ✨️) 

    Und es hat mich wirklich überzeugt. Ich hatte recht große Erwartungen, aber diese wurden auch erfüllt. Ich möchte hier jetzt nicht sagen "wow, dieses Buch war so tiefgründig und wertvoll". Ähhm, nein, das wäre eine Lüge. Und das habe ich auch nicht erwartet, sondern eine Liebesgeschichte mit Spannung, Mysterie und - natürlich- Liebe 💗

    Bella als Charakter hat mir recht gut gefallen, allerdings: könnten wir bitte ein Buch über Alice bekommen!? 😍

    Edward ist natürlich DER Junge (oder soll ich sagen Mann, mit über 100 Jahren? 😅) und Jacob kommt nicht wirklich vor. 

    Das Setting im Wald und generell im kleinen Dörfchen hat mit sehr gefallen. 🌲

    Generell habe ich aber diesesen Vampir-düster-Gefahren Vibe richtig geliebt ✨️

    Und wenn mich jemals jemand mit roten Augen anschaut 👀, ich renne! 🫣

  3. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

    (4.929)
    Aktuelle Rezension von: angies_bücher

    Ich bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde  :-) 

  4. Cover des Buches Die Bestimmung (ISBN: 9783570309360)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung

    (6.556)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Der Hype um Bücher kann manchmal wirklich überwältigend sein. Man sieht überall begeisterte Rezensionen, leidenschaftliche Diskussionen und sogar Fan-Theorien, die einem das Gefühl geben, dass man etwas ganz Besonderes verpasst, wenn man nicht mitliest. So ging es mir auch mit dieser Reihe. Ich habe mir das Buch vorgenommen, voller Vorfreude und Erwartungen, die durch den allgemeinen Hype noch verstärkt wurden. Doch leider wurde ich enttäuscht.


    Der Schreibstil der Autorin ist zwar solide, aber er hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Es gibt viele Autoren, die mit ihrem Stil eine Atmosphäre schaffen können, die einen von der ersten Seite an mitreißt. Hier jedoch fühlte ich mich eher wie ein passiver Zuschauer. Der rote Faden ist gut erkennbar, und das muss man der Autorin lassen. Sie hat es geschafft, die Handlung ohne große Ausschweifungen voranzutreiben. Das ist positiv, aber es reicht nicht, um die Geschichte wirklich spannend zu machen.


    Die Grundidee der fünf Fraktionen, in die die Gesellschaft aufgeteilt ist, hat durchaus Potenzial. Es ist zwar ein Konzept, das man schon in anderen Geschichten gesehen hat, aber es bietet Raum für interessante Entwicklungen. Leider hat die Autorin es versäumt, die Charaktere und die Welt um diese Idee herum lebendig zu gestalten. Die Charaktere wirken oft flach und klischeehaft, und ich konnte einfach keine Empathie für sie empfinden. Es fühlte sich an, als ob sie in vorgegebene Rollen gedrängt wurden, ohne dass ihnen die nötige Tiefe oder Entwicklung gegeben wurde.


    Das führte dazu, dass die gesamte Handlung für mich vorhersehbar war. Ich mag es, wenn ein Buch mich überrascht oder mir unerwartete Wendungen bietet. Hier war das nicht der Fall. Ich konnte die meisten Entwicklungen im Voraus erahnen, was das Leseerlebnis für mich erheblich minderte. Wenn man schon eine originelle Grundidee hat, sollte man die Möglichkeit nutzen, die Geschichte spannend und unberechenbar zu gestalten.


    Ein weiterer Punkt, der mir das Lesen erschwert hat, war die Protagonistin. Sie ging mir richtig auf die Nerven. Natürlich ist das Geschmackssache, aber ich konnte einfach keine Verbindung zu ihr aufbauen. Es gibt Bücher, in denen man mit den Charakteren leidet, sich mit ihnen freut oder sie bewundert. Hier war ich eher genervt von ihren Entscheidungen und ihrer Art, was das gesamte Lesevergnügen beeinträchtigt hat.


    Ich muss zugeben, dass meine hohen Erwartungen wahrscheinlich eine große Rolle dabei gespielt haben, wie ich das Buch wahrgenommen habe. Wenn man in einen Hype eintaucht, hat man oft das Gefühl, dass man etwas Großartiges erwartet. Doch manchmal kann das auch dazu führen, dass man enttäuscht wird, wenn die Realität nicht mithalten kann. Vielleicht hätte ich das Buch mit einem anderen Mindset angehen sollen, aber das ist in der heutigen Zeit nun mal schwierig, wenn überall nur von einem bestimmten Titel gesprochen wird.

  5. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

    (989)
    Aktuelle Rezension von: Linahsa

    „Wie haben sie das bloß wieder geschafft?“, war ein Gedanke, der mir immer wieder in den Kopf gekommen ist, während ich dieses Buch gelesen habe. Wenn man ein Abenteuer mit komplexen Charakteren sucht, ist dieses Buch sicher das richtige!

    Fangen wir mit dem Schreibstil an. Er war sehr ansprechend, durchgehend stimmig und hat eine passende Atmosphäre geschaffen, die perfekt zur düsteren, spannungsgeladenen Welt des Buches passt.

    Beim Lesen hatte ich ständig das Gefühl, die Autorin – oder vielmehr die Charaktere – seien einem immer einen Schritt voraus. Die Handlung war nie vorhersehbar, und man wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Ich liebe einfach das Gefühl zu haben, auf jeder Seite wartet eine Überraschung - ein echtes Abenteuer also!

    Dabei war die Geschichte in jedem Moment glaubhaft, die Handlungen der Figuren stets nachvollziehbar, und der gesamte Plot wirkte hervorragend durchdacht.

    Die Figuren in dem Buch haben mich vor allem begeistert. Sie wirkten authentisch und auf ihre eigene Weise sympathisch. Jeder hatte seine individuellen Stärken und Schwächen, eine Geschichte, eine Vergangenheit, die ihn oder sie geprägt, geformt oder sogar gequält hat.
     Man hat das Gefühl bekommen, dass die Figuren nicht nur eine gemeinsame schwer zu meisternde Mission hatten, die sie alle vereinte - sie hatten auch eine persönliche, teils geheime Herausforderung, die sie meistern mussten. Dementsprechend waren viele tolle Charakterentwicklungen dabei!

    Das Einzige, was mir ein wenig gefehlt hat, war ein wenig Romantik - aber auch nur ein kleines bisschen. Ich fand es zwar sehr angenehm, dass es weder explizite Szenen noch übertrieben, wenig glaubhafte Liebesbekundungen gab. Die romantischen Momente blieben dezent und zwischen den Zeilen, was gut zur Geschichte gepasst hat. Ein Hauch mehr hätte mich trotzdem gefreut.
     Letztendlich ändert es aber nichts daran, dass mir dieses Buch sehr gefallen hat und der Plot und der Schreibstil wirklich grandios waren.

    Insgesamt also eine eindeutige Empfehlung.

    Sternebewertung: 

    Plot: 5/5
    Originalität der Geschichte: 5/5
    Charaktere und ihre Entwicklung: 10/5
    Schreibstil: 4/5
    Gesamtwertung: 5/5

  6. Cover des Buches Das Spiel des Engels (ISBN: 9783596512645)
    Carlos Ruiz Zafón

    Das Spiel des Engels

    (1.412)
    Aktuelle Rezension von: Rosenthal

    Ein wunderschönes Buch aus der Nische magischer Realismus. Ich hatte es vor Jahren gelesen und musste es unbedingt nochmal neu lesen. Es hat von seinem Zauber nichts verloren. Man fühlt sich auch sehr zur Stadt Barcelona und dem Friedhof der verlorenen Bücher hingezogen. Schade das Herr Zafón so früh gestorben ist.

  7. Cover des Buches Unterleuten (ISBN: 9783442719761)
    Juli Zeh

    Unterleuten

    (680)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Um es vorwegzusagen: Dieses Buch ist zum Wiederlesen geeignet, auch zum Verschenken. Ja, auch zum Verschenken, trotz seiner über 600 Seiten und erst recht, aus dem Gefühl heraus, es könnte dem Beschenkten nicht gefallen. Diese Gefahr besteht hier kaum. Eher besteht die Gefahr, dass der Beschenke dieses Buch bereits gelesen hat.

    Für die Erstleser empfiehlt sich ein gut gespitzter Bleistift, denn hier wird nicht nur eine äußerst vielseitige und vertrackte Geschichte (es sind eher Geschichten, die zueinanderfinden) aufgeblättert, sondern es kommt so manche Lebensweisheit zum Zuge oder ins „Gespräch“, die den Leser einnimmt, ihn aufrüttelt und ein stückweit begleitet – bis zum nächsten Highlight. Und dies alles in einer Sprache, die komponiert erscheint, in denen die Worte stilsicher zueinander finden, die das Lesen als solches schon zu einem Genuss machen.

    So werden beim Lesen Verstand und Emotionen vielfach gefordert, ohne zu überfordern. Mal staunt man über die „Hartnäckigkeit“ (oder ist es Sturheit, Überforderung, Verletztheit, Traurigkeit?) mancher Akteure, mal über die Leichtigkeit, mit der Dinge angepackt werden. Wären da nicht diese Einflüsse von außen, so könnte die Geschichte sicher endlos weitergesponnen werden. So aber kann sich auch Unterleuten nicht weiter wegducken und das Lebensspiel „unter sich“ ausmachen. Wie die sich daraus ergebenden alten Fälle in die neuen hineinschleichen, wie all dies verwoben ist, dafür gibt es nur einen Begriff: brillant.

    (20.11.2018)

  8. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

    (1.273)
    Aktuelle Rezension von: Minijane

    Nachdem ich „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini vor längerer Zeit gelesen und geliebt habe, wollte ich natürlich unbedingt auch das nachfolgende Buch „ Tausend strahlende Sonnen“ des Autor‘s lesen.


    Wie erwartet, ist das Buch keine leichte Kost. Deshalb stand es wahrscheinlich auch so lange Zeit ungelesen im Regal.

    Es geht um 2 starke Frauen, die in ihrem Leben so unendlich viel Furchtbares erleben müssen und trotzdem immer weiter machen. Da ist zunächst einmal Mariam, die als uneheliches Kind schon einen schweren Start ins Leben hat. Sie wird zwangsverheiratet mit Raschid, einem 30 Jahre älteren Schuster. Alleine schon diese furchtbare Ehe und die Machtlosigkeit der afghanischen Frauen in dieser patriarchalischen Gesellschaft machen wütend und traurig. 

    Laila wächst dagegen in Kabul bei einer liebevollen Familie auf, doch Krieg und Bombardierungen erschüttern auch ihr Leben. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich, als Leila mit 14 Jahren ihre Eltern durch einen Bombenanschlag verliert. Nachbar Raschid nimmt Laila zwar auf, aber das hat einen Preis. Mariam muss sie als Zweitfrau ertragen und macht Laila das Leben zunächst zusätzlich schwer. Nach anfänglicher Feindschaft raufen sich die beiden Frauen dann aber zusammen und entwickeln  eine tiefe Verbundenheit und Freundschaft. 

    Während ein Regime zum Nächsten wechselt,  wird die Situation für die Frauen in  Afghanistan immer schlimmer. Wir verfolgen etwa 30 Jahre der geschichtlichen Entwicklung des Landes, beginnend in den 80er Jahren bis zu den Anschlägen vom 11.September mit der anschließenden Intervention der USA in Afghanistan. Es ist unfassbar, was die Menschen haben aushalten müssen, insbesondere über das Schicksal der Frauen zu lesen, war manchmal kaum auszuhalten.

    Khaled Hosseini ist ein hervorragender Geschichtenerzähler, dem es gelingt die afghanische Geschichte aus Sicht zweier Frauen in einer frauenfeindlichen Welt zu erzählen, die aber nie aufgeben und ihr Schicksal irgendwann in die eigene Hand nehmen.

    Großartig!

  9. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

    (607)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Auch wenn mich die Bücher schon wirklich sehr lange reizten, fand ich erst durch das erneute Anschauen des Filmes meinen Weg in diese Welt. Band 1 überraschte bereits, da es doch einige Abweichungen zum Film gab, die mir sogar besser gefielen. Nun ging es den 2. Band, welcher mich ehrlich gesagt nicht weniger überraschte und weiter in die Welt zog.


    Wer wie ich, anfangs nur den Film geschaut hat, dachte das schnell alles gut wird. Doch weit gefehlt, denn die Kinder rund um Miss Peregrine sind noch lange nicht am Ziel, zumal ihre Beschützerin sich nicht mehr zurückverwandeln kann. Die größte Aufgabe war daher eine andere Ymbryne zu finden, welche ihr helfen könnte. Doch dies war in der aktuellen Lage nicht sehr leicht, denn natürlich waren noch immer Hollows hinter ihnen her und so gut wie alle Ymbrynes wurden bereits gefangen.


    Wer die Charaktere nicht mehr alle kannte, fand vorne die Bilder und markantesten Eigenschaften der Einzelnen. Allgemein fand ich es toll, dass der Autor mit Bildern arbeitete, denn stellenweise sorgten diese dafür das eine Szene noch intensiver wurde. Hierzu sei gesagt, dass es sich gänzlich um echte Bilder handelte, welche jedoch hin und wieder bearbeitet wurden.


    Die Geschichte begann da, wo der Vorgänger aufhörte und ermöglichte somit einen nahtlosen Übergang. Hatte der erste Band jedoch noch etwas Freundliches, musste man hier damit Leben, dass die Kinder durchweg auf der Flucht waren. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht positives erlebten, im Gegenteil, denn während ihrer Reise trafen sie interessante Charaktere, die ihnen oft auch halfen.


    Auch wenn die Kinder diesmal viele Ängste durchleben mussten, zeigte sich, dass sie dadurch ihre Fähigkeiten erst so richtig zu schätzen wussten. Besonders Jacobs, noch recht unerforschte, Fähigkeiten fand im Verlauf des Bandes immer weiter ihren Weg an die Oberfläche und dürften gerade zum Ende hin, einige überraschen. Doch auch die anderen Charaktere machen Veränderungen durch. Dies jedoch eher charakterlich, als in Bezug auf ihre Fähigkeiten. Besonders Millard und Enoch stachen hier für mich heraus, wobei Enoch etwas mehr ins Negative abrutschte. Millard dagegen zeigte wie vielfältig es sein kann, unsichtbar zu sein. Allgemein dürfte Hoffnung das passende Wort sein um den Band zu beschreiben.


    Und wenn wir schon beim Schreiben sind, möchte ich gleich anmerken, dass sich der Band genauso gut lesen ließ wie sein Vorgänger. Da es diesmal kein Filmmaterial gab, labte sich meine Fantasie an den Beschreibungen und den im Buch befindenden Bildern. Das reichte aus um eine abenteuerliche Welt zu erstellen, welche gerade durch die Wechsel in andere Zeitschleifen auch immer wieder Abwechslung bot und interessante Einblicke in die Geschichte gab. Zwar endete dieser Band, wie sein Vorgänger, auch mit einem offenen Ende, aber da hier so spannende Dinge passierten, freue ich mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.


    Fazit:


    Dieser Band bot neben reichlich abwechslungsreichen Erlebnissen, viel Spannung, aber eben auch emotionale Momente. Mir wuchsen mit jeder Seite die Kinder von Miss Peregrine mehr ans Herz, auch wenn ihre Charaktere einen manchmal zur Weißglut bringen konnten. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band, denn natürlich möchte ich wissen, was nun noch alles auf sie zukommt.

  10. Cover des Buches Das Herz des Verräters (ISBN: 9783846602416)
    Mary E. Pearson

    Das Herz des Verräters

    (883)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Rupp

    Das Herz des Verräters von Mary E. Pearson führt die Geschichte von Lia konsequent und eindrucksvoll weiter. Sowohl die Beziehung zu Rafe als auch die komplizierte Verbindung zu Kaden entwickeln sich weiter und verleihen der Handlung emotionale Tiefe. Besonders im Fokus steht jedoch Lias außergewöhnliche charakterliche Entwicklung.


    Lia ist kaum wiederzuerkennen: Sie ist an ihren Herausforderungen gewachsen, mutiger und stärker geworden. Sie öffnet sich anderen, erweitert ihre Fähigkeiten und begegnet selbst jenen, die ihr überlegen scheinen, mit Stolz und Tapferkeit. Trotz aller Verluste und Gefahren schafft sie es immer wieder, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Selbst in fremden Ländern findet sie Freunde und Verbündete ein Zeichen ihrer inneren Stärke.


    Zwar deutet sich bereits an, zu wem Lia sich hingezogen fühlt und mit wem sie am Ende stehen könnte, doch bleibt genug Raum für Überraschungen. Gleichzeitig wirft der Roman spannende Fragen über ihre Heimat auf: Wie wird man sie empfangen? Und ob überhaupt?


    Besonders faszinierend sind die Beziehungen, die Lia zu den Vendanern aufbaut. Manche sind von Vertrauen geprägt, andere von Misstrauen und Konflikten. Vor allem der Kommissar erweist sich als vielschichtiger Charakter, der noch eine wichtige Rolle spielen dürfte.


    Mary E. Pearsons Schreibstil überzeugt erneut durch Emotionalität und Atmosphäre. Ein besonderes Highlight ist die zusätzliche Perspektive von Pauline, durch die man einen noch umfassenderen Blick auf das Geschehen im gesamten Land erhält und sich intensiv in die verschiedenen Gefühlswelten hineinversetzen kann.


    Abgerundet wird das Leseerlebnis durch das neue Cover, das deutlich besser zur Geschichte passt und das alte für mich klar übertrifft. Das Herz des Verräters ist ein fesselnder, emotionaler zweiter Band, der Lust auf mehr macht.

  11. Cover des Buches Über Menschen (ISBN: 9783442772193)
    Juli Zeh

    Über Menschen

    (439)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

     „Über Menschen“, „Unterleuten“, die Ähnlichkeit in den Titeln der beiden Bücher von Juli Zeh ist natürlich kein Zufall. Das wird nicht nur an den subtil ausgewählten Titeln deutlich, sondern auch spätestens bei geschickt eingewobenen Schlenkern im aktuellen Buch der Autorin: „In solchen Gegenden stellt man noch eine Menge Windräder ab, verbietet den Pendlern den Diesel, versteigert die Felder der Bauern meistbietend an Investoren […]“. 

    Geht es in „Unterleuten“ primär um Windräder, ist in „Über Menschen“ die Auseinandersetzung mit rechtem Gedankengut und rechter Gewalt Dreh- und Angelpunkt einer außergewöhnlichen Beziehungsgeschichte. Beide Werken sind in fiktiven Orten in der „Sandbüchse Deutschlands“, Brandenburg, angesiedelt, beide Werke gehen irgendwie verständnisvoll, ja man könnte sagen, fast liebevoll, mit dem besonderen Menschanschlag der „Leute vom Dorf“ um. Und noch immer klingt mit: Und im Osten ist alles noch viel ausgeprägter (um den Begriff „schlimmer“ zu vermeiden).

    Kaum einen Unterschied gibt es allerdings bei der tiefgründigen, dem Menschen zugewandten Auseinandersetzung mit den verschieden Themen – in dem ganz eigenen Juli Zeh-Sound. In den man sich durchaus verlieben kann: alle Worte am richtigen Platz, kein Wort verschwendet. Liebe durchweht auch „Über Menschen“ und zwar auf eine schließlich so feinfühlige Art, dass einem vor lauter Fragen und mitfühlen ganz schwindelig wird. Dabei ist die Auseinandersetzung, trotz aller aufkommenden Fragen, immer deutlich: „‘Das 21. Jahrhundert springt euch mit dem Arsch ins Gesicht. Jede Frau bei der Bundeswehr, jede Homo-Ehe, jeder Zuwanderer, jedes neue Klimapaket, das alles springt euch ins Gesicht, und zwar mit dem Arsch!‘“ Ohne jedoch den Menschen dabei aus den Augen zu verlieren oder auch: verloren zu geben.

    Ein „Dorf-Nazi“ mit seiner Tochter, einem Hund, der auf den seltsamen Namen „Jochen-der-Rochen“ hört, ein zuvorkommender Nachbar, zwei nicht nur pflanzenverliebte „rechte Gestalten“ und das Dorf „Bracken“, das zu mancherlei Wortspiel verführt, bilden die neue Heimat (?) der Protagonistin, die sich von ihrem Mann getrennt hat und nun auf dem Land eine neue Lebensform ausprobieren möchte. Denn schließlich kann man das „Home-Office“ von nahezu jedem Platz auf dieser Erdkugel betreiben. Die Geschichte greift tief in die jüngere Vergangenheit der Republik ein, Stichwort: Rostock-Lichtenhagen 1992. Sie zeigt aber auch die Hintergründe für ein „Hineingeraten“, für die Macht der jeweiligen Realität, sprich Umwelt. Und das alles nicht so einfach ist, wie es scheint oder wie man es haben möchte: „Horst Wessel und Hortensien. Könnte der Anfang eines dadaistischen Gedichts sein. Natürlich steht nirgendwo geschrieben, dass Neonazis keine Hortensien mögen. Komisch ist es trotzdem [wenn man sie in ihrem Umfeld vorfindet]. Eine Bedrohung des lebenswichtigen Irrtums, man könnte das Gute und das Böse spielend leicht auseinanderhalten.“

    Dieses Buch ist auch ein Buch der Annäherung, möglicherweise der Aussöhnung, die, falls sie gelingen soll, wohl nur zwischen einzelnen Menschen selbst gelingen kann. Aber das wäre ja schon mal ein Anfang. Bleiben wir im Gespräch …

    (27.4.2021)

  12. Cover des Buches Der Besuch der alten Dame (ISBN: 9783257600575)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Besuch der alten Dame

    (1.888)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Nachdem ich schon zwei Geschichten von Dürrenmatt gelesen hatte, die auf etwas zähe Weise das Thema "Schuld" umkreisten und beleuchteten, faszinierte mich "die Dame" gleich auf den ersten Seiten mit ihrem besonderen Humor und Ideenreichtum. Denn es ist kein banaler Humor, der in den knappen, bündigen Worten bzw. Dialogen steckt. Wahrscheinlich kommen in dieser Bühnenstückform die Gedanken des Autors erst so richtig zur Geltung: eindrücklich, bildhaft, doppelbödig, intelligent, eigenwillig. 

    Zu Beginn des Buches bereiten sich die Einwohner eines heruntergekommenen Dorfes auf den Besuch einer (allgemein und für sie im Besonderen) wichtig gewordenen, ehemaligen Bewohnerin vor. Aber diese Dame, mittlerweile Milliardärin mit diversen Bediensteten im Gefolge, verfolgt ein eigenes hohes Ziel. Denn 1910 wurde ihr als junges Mädchen Unrecht getan. Bald bleibt einem das Lachen über den Wortwitz im Halse stecken - denn es wird todernst. Aber der Witz bleibt. Über die kleine Geschichte selbst und ihre zeitlosen Themen (z. B. Moral, Egoismus, Rache, die Presse, Heiligt der Zweck alle Mittel?) kann man sicherlich viel fachsimpeln und interpretieren. Ich habe mich bis zum Schluss über den Schreibstil gefreut und würde hoffen, einmal auf der Bühne eine eng am Buch liegende Aufführung sehen zu können. Dass Dürrenmatt selbst das Stück als "Komödie" sah und die Personen wären, "wie sie sind" (stehen also für sich), finde ich umso sympathischer. Im Anhang findet sich eine Art Glossar ("Randnotizen" genannt). Auch diese sind für sich genommen noch einmal ein Lesevergnügen. 

    Diesen Klassiker kann ich also nur empfehlen, wenn man Dürrenmatt versuchen möchte. Das kurze Buch liest sich schnell und vergnüglich.       

  13. Cover des Buches Die Stadt und ihre ungewisse Mauer (ISBN: 9783755805441)
    Haruki Murakami

    Die Stadt und ihre ungewisse Mauer

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Timo_Janca

    Murakami schreibt über dieses Werk, das es auf einer früheren, unveröffentlichten Erzählung basiert, die er später erweitert hat. Diese Zweiteilung merkt man dem Roman an. Zu Beginn werden die Lesenden in die Vorstellungswelt des jungen Protagonisten versetzt, die sich abwechselnd mit realen Handlungen überschneidet. In diesem wohl früher entstandenen Abschnitt gefällt die Experimentierfreude des Autoren, zugleich bremst er den Erzählfluss mit gehäuften Wiederholungen aus. Zur Mitte hin transformiert sich der Text und gewinnt an Komplexität. Im letzten Drittel läuft Murakami dann zur Höchstform auf und setzt die Puzzleteile sinnhaft zusammen. Wer über die Schwächen des Romananfangs hinwegsehen kann, erhält ein facettenreiches Werk, das über Verlustsituationen und den eigenen Platz in der Welt sinniert.   

  14. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596510993)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

    (407)
    Aktuelle Rezension von: Lesekatze22

    Ich lese viel, gern und äußerst unterschiedliche Genre, aber dieses Buch "Die Mittagsfrau" von Julia Franck hat mich fast die Flinte ins Korn werfen lassen. 

    Mir fehlen Anführungszeichen und in weiten Teilen finde ich den Roman einfach zu langatmig. 

    Das Buch beginnt mit einem Prolog, der es in sich hat. Eine Mutter lässt ihren Sohn am Bahnsteig zurück.  

    Es folgt die Lebensgeschichte der Mutter, die mit ihrer Schwester bei ihrer eigenartigen Mutter aufwächst, während der Vater im 1. Weltkrieg kämpft und später eigentlich nur zum Sterben nach Hause kommt. 

    Man erfährt mehr von den Mädchen, der damaligen Zeit.....

    Es folgt ein Epilog, der sich wieder mit dem zurückgelassenen Jungen beschäftigt. 

    Man findet im Netz einige Informationen zu Beweggründen dieses Buch zu schreiben. 

    Traurig und heftig.

  15. Cover des Buches Faunblut (ISBN: 9783570308479)
    Nina Blazon

    Faunblut

    (1.589)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Sehr angehnemer, flüssiger Schreibstil. Es dauert ein bisschen, bis man mit den Gegebenheiten dieser Welt und besonders den Echos zurecht kommt. Zwischendrin wird es schonmal etwas aussweifend, aber trotzdem für mich nie langweilig. 

    Die Charaktere haben mir gut gefallen. Alle haben ihre Ecken und Kanten, keiner war perfekt. Die Liebe zwischen Jade und Faun war mir etwas zu plötzlich da, da fehlte mir etwas die Entwicklung. Aber als sie dann wirklich zusammen waren, hatten sie eine sehr schöne Dynamik und es passte gut. 

    Etwas mehr Hintergrundinformationen zu bestimmen Charakteren, wie z.b. Lady Mar oder dem Winterprinzen, hätte ich ganz gut gefunden. Besonders aus Lady Mar hätte man einiges rausholen können. 

    Aber insgesamt war es eine tolle, fantasievolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. 

  16. Cover des Buches Björnstadt (ISBN: 9783442493906)
    Fredrik Backman

    Björnstadt

    (211)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Für die Einwohner der kleinen schwedischen Stadt Björnstadt, fernab einer Großstadt mitten im Wald, ist Eishockey das wichtigste in ihrem Leben. Da mittlerweile nach und nach die jüngeren Einwohner weggezogen sind, erhoffen sich die Björnstädter nun das sich das Schicksal ihres Dorfes wendet, wenn die erfolgreiche Jugendmannschaft des 'Björnstädter Eishockeyclub' ins Finale kommt und der Rest der Welt auf sie aufmerksam wird. Als die Mannschaft das Heimspiel gewinnt und somit den Einzug ins Finale, artet die private After-Party ein wenig aus und die 15jährige Maya, die auch die Tochter des Clubdirektors des Vereins ist, wird von dem 17jährigen Starspieler der Mannschaft Kevin vergewaltigt. Als sie sich endlich traut sich ihren Eltern anzuvertrauen und diese daraufhin Kevin anzeigen, beginnt sich die Stimmung im Dorf zu kippen. Viele der Einwohner können nicht glauben das ihr Star so etwas tun könnte oder sie trauen sich einfach nicht die Wahrheit zu sagen, da sie Angst haben nachher gemieden zu werden und geben daher Maya und dadurch auch ihrem Vater Peter die Schuld den Eishockeyclub zu schaden. Von nun an sind Maya, ihre Familie und die Menschen die ihr glauben einer Lynchjustiz ausgesetzt.

    Ich muss zugeben das ich mich durch die ersten paar Seiten etwas durchquälen musste. Als ich jedoch in die Story reingefunden habe konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Mir persönlich gefiel der ruhige und nicht zu dramatische Schreibstil und das langsame und allmähliche aufbauen bis zum Finale. Man konnte sich in die Charaktere gut hineinversetzen und dadurch ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn nicht alle richtig waren.

  17. Cover des Buches Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan (ISBN: 9783764532864)
    Cassandra Clare

    Sword Catcher - Die Chroniken von Castellan

    (155)
    Aktuelle Rezension von: kadyisreading

    Ein Straßenkind namens Kel hatte keine Zukunft, doch auf einmal wurde er entdeckt und zum Schwertfänger des königlichen Erben von Castellan. Er wurde zu seinem Doppelgänger und wuchs mit dem Prinzen Conor auf.

    Das Buch ist insgesamt wirklich gut, viele königliche Intrigen und politische Machenschaften, Gleichzeitig aber auch einzelne individuelle Charaktere die gut ausgearbeitet sind. Trotzdem gibt es hier eine ganze Menge an Namen und manchmal waren es mir ein paar zu viele. Die Geschichte hat immer eine Grundspannung, sodass man weiter lesen möchte obwohl sie sehr langsam erzählt wird. An einigen Stellen aber auch etwas langatmig. Als Einstieg in eine Reihe in der die Welt und die Politik erst einmal vorgestellt werden ist es üblich, etwas ausführlicher und weiter auszuholen. Daher werde ich auch Band 2 lesen in der Hoffnung dort ein etwas rasanteres Storytelling zu erfahren. 

    Für Leser die gerne Slow-paced High Fantasy lesen wollen mit gutem Worldbuilding und königlichen Intrigen und Machenschaften.

  18. Cover des Buches Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied (ISBN: 9783785588635)
    Victoria Schwab

    Monsters of Verity (Band 1) - Dieses wilde, wilde Lied

    (201)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Shadowheart

    Dieses Buch beschäftigt sich mit Moral, Sünde und der Frage nach der Menschlichkeit. Was macht einen Menschen zum Monster und welche Monster erschafft er?

    In diesem Buch entstehen Monster aus den unterschiedlichen Gewalttaten von Menschen. Dabei gibt es drei Arten von Monstern, die sich in ihrer Entstehung, ihren Kräften und auch ihrem Aussehen unterscheiden. Ich fand das alles richtig gut durchdacht.

    Die beiden Hauptfiguren waren gegensätzlich aufgebaut. Während Kate ein Mensch ist, die scheinbar keine Skrupel scheut, ist August ein Monster, dass sich nach Menschlichkeit sehnt und die Welt verstehen will. Ich mochte diese Gegensätzlichkeit und auch die jeweiligen Familiendynamiken. Besonders die Familie von August.

    Das Buch wird zunächst sehr langsam erzählt, ist dabei aber nicht langweilig. Vor allem wollte ich wissen wie August die Welt wahrnimmt.

    August wird dann in die Schule eingeschmuggelt und soll Kate überwachen. Ich muss sagen, dass ich zwar die Begegnungen der Beiden spannend fand, aber nicht mit so etwas verhältnismäßig normalem wie einem Schulsetting gerechnet hatte. Später geht es dann allerdings noch in eine etwas andere Richtung und es kommt auch wesentlich mehr Action dazu. Die Szenerie außerhalb der Stadt hat mich ein wenig an das Ende von Final Fantasy XV erinnert.

    Ich fand das Buch und die Fragen, die es aufwirft gut gemacht und spannend. Und das Bild, das man im Kopf hat, wenn August seine Geige spielt, ist schön. Zumindest ging es mir so.

  19. Cover des Buches Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2) (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)

    (798)
    Aktuelle Rezension von: mxchellex678

    Das Buch war für mich ganz solide – nichts, was mich komplett umgehauen hat, aber definitiv gut zu lesen. Es war so ein typischer Krimi für zwischendurch, den man gut weglesen kann, ohne dass er allzu lange im Kopf bleibt.


    Der Fall war spannend aufgebaut, mit einigen Wendungen und Verstrickungen, die ich so nicht gleich durchschaut habe. Trotzdem hat es mich nicht so stark gepackt, dass ich noch Tage später darüber nachdenken musste. Eher so ein Krimi, den man liest, miträtselt, zur Seite legt – und sich nach ein paar Wochen schon nicht mehr genau erinnert, wie alles ausgegangen ist.


    Positiv war aber, dass sich die Charaktere Bodenstein und Kirchhoff weiterentwickeln und man mehr von ihrer Dynamik mitbekommt. Das macht für mich den Reiz der Reihe aus und motiviert auch, weiterzulesen.


    Alles in allem: Kein Highlight, aber nett für zwischendurch und ein ordentlicher zweiter Band der Reihe.


  20. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

    (665)
    Aktuelle Rezension von: Andzia1389

    Rezension „Wild Like a River“ – Kira Mohn

    Dieses Buch lag wirklich lange auf meinem SuB 📚⏳ – und im Rahmen meines Vorsatzes, endlich abzubauen, habe ich es mir nun geschnappt. Und was soll ich sagen: Es war ganz anders als erwartet – im positiven Sinne ✨

    Schon der Einstieg fühlte sich ungewohnt an. Ehrlich gesagt war es anfangs kein Buch, zu dem ich normalerweise greifen würde. Die Thematik, der Ton und die Atmosphäre waren komplett anders als das, was ich sonst lese. Genau das hat mich aber neugierig gemacht 🤍

    Mit jeder Seite wurde die Geschichte intensiver 🌊📖 Die Ereignisse entwickeln sich ruhig, aber eindringlich, und genau diese langsame, natürliche Art hat mich immer tiefer in die Handlung gezogen. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet, glaubwürdig und emotional greifbar – man merkt einfach, wie viel Sorgfalt in ihrer Entwicklung steckt ✍️💫


    „Wild Like a River“ ist kein klassisches Wohlfühlbuch, sondern eines, das wirkt, nachhallt und im Kopf bleibt 🌿💭 Ich kann es wirklich allen empfehlen, die Lust haben, mal etwas anderes zu lesen, die ihre Komfortzone verlassen möchten und offen für neue, untypische Geschichten sind 📚✨


  21. Cover des Buches Rincewind, der Zauberer (ISBN: 9783492285001)
    Terry Pratchett

    Rincewind, der Zauberer

    (142)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Sehr preiswerte Sammlung der mehr oder weniger zusammenhängenden eschichten zu Rincewind dem Zauberer auf der "bizarren Scheibenwelt".

    Wer Fantasy mag sollte unbedingt Terry Pratchett lesen und da eignet sich diese Sammlung sehr gut als Einstieg ode rauch für etablierte Scheibenwelttouristen.

    Ein moderner Klassiker mit viel Witz und Satire wobei die Spannung trotzdem nicht zu kurz kommt!

  22. Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783846600856)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

    (319)
    Aktuelle Rezension von: Jula007

    Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.

    Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen. 

    Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt. 

  23. Cover des Buches Schattenauge (ISBN: 9783473544172)
    Nina Blazon

    Schattenauge

    (425)
    Aktuelle Rezension von: Omix3

    Schattenauge ist der erste Teenie-Roman, den ich an einem Stück gelesen habe. Er hat quasi meine Liebe zu Büchern entfacht. Somit bin ich auch nicht wirklich neutral, was meine Meinung angeht. Ich habe das Buch vor kurzem wieder in der Hand gehabt und verstanden, warum ich die Story damals so toll fand. Liest sich immer noch flüssig, die Charaktere sind immer noch nahbar für mich, die Story einzigartig - Das man mit einem Buch sowohl eine damals 14 Jährige, als auch heute eine 25 Jährige begeistern kann, verdient für mich alle Sterne der Welt und zeigt, dass Nina Blazon eine fantastische Geschichtenerzählerin ist! 

  24. Cover des Buches The Importance of Being Earnest (ISBN: 9783849566821)
    Oscar Wilde

    The Importance of Being Earnest

    (230)
    Aktuelle Rezension von: Ninabella14

    spoiler-free

    Oscar Wilde’s comedy The Importance of Being Earnest, first staged in 1895 at London’s St. James’s Theatre, is still regarded as his masterpiece. 🎭With sharp wit, sparkling dialogue, and biting irony, Wilde unmasks the double standards of Victorian society while creating a play that remains timelessly entertaining. The plot thrives on mistaken identities, double lives, and wordplay. 🫖 🍰 🥪 Jack Worthing and Algernon Moncrieff both invent false identities to escape society’s expectations. This leads to absurd situations and simultaneously exposes the superficiality of Victorian morality. 👒💍  The play shows that in this era, people cared more about appearing moral than actually being moral.  What stands out is Wilde’s portrayal of strong, self-confident women, which was unusual for the time. Cecily and Gwendolen may appear naive, yet they show determination and independence, actively driving the story forward. For a Victorian play, this was remarkably modern.📜  Stylistically, the play shines with paradoxes, verbal wit, and pointed social critique. I often found myself laughing at the sharp-tongued dialogues. Some passages may feel a little long-winded by today’s standards, but overall the blend of humor and satire is highly effective. Moreover, the themes remain strikingly relevant 🕰️ obsession with status, double lives, and the performance of identity, very much like what we see today on social media.

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