Bücher mit dem Tag "städte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "städte" gekennzeichnet haben.

146 Bücher

  1. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (182)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!

    Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …

     Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.

    Der Start in die Geschichte war überaus harzig. Für meinen Geschmack geht es viel zu sehr um Düfte, die Redewendungen und auch sonst alles hängt damit zusammen. Mit dieser Tatsache bin ich nicht wirklich warm geworden. 

    Die Hauptfiguren sind zwar irgendwie sympathisch und bleiben doch unnahbar. 

    Sobald Rakel und Ash dann unterwegs sind, wird die Geschichte etwas besser und nimmt auch endlich Fahrt auf. Die Düfte sind zwar immer noch allgegenwärtig, nehmen jedoch nicht mehr so viel Raum ein, wie zu Beginn. Gegen Ende wird das Buch wirklich immer besser und interessanter. 

    Der Cliffhänger soll dem Leser der zweite Teil schmackhaft machen. Leider hat mich aber die Geschichte nicht so sehr gepackt, dass ich den zweiten Teil in nächster Zeit lesen werde.

    Harziger Start, ansonsten ganz ok, aber nichts, das man gelesen haben muss. 

  2. Cover des Buches Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen (ISBN: 9783734161032)
    Terry Brooks

    Die Shannara-Chroniken - Das Schwert der Elfen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Xamaror

    Ich habe das Buch gerne gelesen zum, Inhalt wurde schon einiges geschrieben. 

    Ich finde der Autor hat einen einfachen und flüssigen schreib Still, auch gut gefallen hat es mir das Er ausführlich alles beschreibt und sehr Detailtreu.

    Wie schon einige erwähnt haben hat es mich an einigen stellen an Herr der Ringe Erinnert.

  3. Cover des Buches Als Schisser um die Welt (ISBN: 9783442158041)
    Jan Kowalsky

    Als Schisser um die Welt

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Rebecca95

    Der Schisser hasst Abenteuer, Unordnung, Risiken - eigentlich alles, was sich außerhalb der Komfortzone befindet. Da kommen die von Jahr zu Jahr gleichen Familienurlaube in Dänemark gerade recht. 

    Der erwachsene Schisser würde die Tradition der Eltern nur zu gerne fortsetzen. Wäre da nicht seine Ehefrau. Er liebt sie über alles, nur ihr Drang zu Abenteuern wird ihn irgendwann ins Grab bringen. Davon ist er überzeugt. 

    Seiner Frau zuliebe lässt sich der Schisser zu ständig neuen Fernreisen überreden - Action, Pannen und kulinarische Katastrophen inklusive.

    Aber warum ist der Schisser immer dabei? Für seine Frau? Weil seine Eltern rein gar nichts von der Reiselust ihrer Schwiegereltern halten? Vor dieser Frage steht er immer wieder - sehr zum Leid seines Hausarztes, der vor jeder "gefährlichen" Reise um Rat und nach allen erdenklichen Impfungen gefragt wird. 

    Kann der Schisser seine Ängste überwinden? Sind die Fernreisen am Ende eine Chance, um über sich selbst hinauszuwachsen? 

    Gemeinsam mit dem Protagonisten und seiner Frau reisen die Leser zu den verschiedensten Ecken der Welt. Die Geschichten sind mit viel Witz geschrieben und geben Einblick in die Gedanken und Sorgen des Schissers. Das Buch ist sehr kurzweilig und Weltenbummler finden hier sicher den ein oder anderen Reisetipp :) 




  4. Cover des Buches Das eherne Buch (ISBN: 9783608939347)
    Christian von Aster

    Das eherne Buch

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Das Eherne Buch" von Christian von Aster ist ein Fantasyroman, doch ist es keine der typischen Fantasiegeschichten. Es geht mehr um Mythen, Sagen und Legenden. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelroman, der nicht den Eindruck macht, als wäre eine Fortsetzung angedacht. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, in der scheinbar jeder gegen jeden kämpft und seit Jahrhunderten kein Friede mehr herrschte. Doch immer noch gibt es Hoffnung, denn eine fast vergessene Legende soll den Weg zum Frieden weisen: die Geschichtenklinge, genannt das eherne Buch, muss dem Gott des Krieges überbracht werden.

    Der Held der Geschichte ist Jaarn von Stahl. Falls jemand sprachliche Vorbildung fehlt: "järn" ist schwedisch für "Eisen", und die Wortwurzel kommt in der Handlung noch öfters vor. Dennoch ist er nicht der typische Held eines Buches. Er ist unbedarft, kann nicht kämpfen, weiß nichts von der Welt, da er in einem Turm aufgewachsen ist.

    Der junge Jaarn wächst im Turm der königlichen Bibliothek auf. Hier lernt er nicht nur große Folianten zu schleppen und Texte zu kopieren, sondern auch zu gehorchen. Als er eines Nachts geweckt und zum Leiter der Bibliothek befohlen wird, hat er keine Ahnung, was er angestellt haben könnte. Doch statt für einer Missetat belangt zu werden, wartet der alternde König auf ihn.

    Für Jaarn ändert sich von einen Moment auf den anderen schlagartig alles, denn statt mit seinen „Brüdern“ Bücher zu verwalten wird ihm offenbart, dass er letzte verbleibende Spross des Fürsten sein soll und somit Thronerbe ist. Zudem soll er mit einer große Aufgabe betraut werden.

    Das Schicksal hat ihn dazu auserkoren, ein verschollenes, legendäres Schwert, seiner Bestimmung zuzuführen. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Drei der Geschichten gingen verloren und müssen dem Schwert nun wieder zugeführt werden. Jaarns Aufgabe ist es, das eherne Buch zu reparieren und dem Gott des Krieges zu Fuße zu legen. Der Weltfrieden hängt anscheinend von einer kleinen, unsportlichen Leseratte ab, die mit der Aufgabe scheinbar massiv überfordert ist.

    Noch in derselben Nacht wird der König verraten und ermordet und Jaarn von einem mysteriösen Narbigen entführt und aus der Stadt geschleust. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die abenteuerliche Reise die Prophezeiung des Ehernen Buches zu erfüllen.

    Die Handlung kommt uns auf den ersten Blick leidlich bekannt vor – ein junger, überforderter Mann wird auserwählt eine Queste zu erfüllen, die seine Welt retten soll. Es geht um Frieden für die Welt, um alten Hass, um Geheimnisse und Götter, die ihre Schöpfung verlassen haben.

    Wie vom Autor nicht anders erwartet, erweist sich die Queste in der Tradition der 70er Jahre jedoch auf den zweiten Blick als ein wenig anders, als vermutet. Statt der Jagd auf einen Schatz oder die Mühe sich selbst zum, natürlich gerechten, Herrscher eines Reiches aufzuschwingen, geht es vorliegend um etwas weit Profaneres – um den Weltfrieden! Wenn dem Gott des Krieges das legendäre eherne Schwert zu Füssen gelegt wird, dann soll endlich wieder Friede auf Erden herrschen – so zumindest die Mär.

    Erzählt wird, wie Jaarn das "eherne Buch" zu einem Tempel des Kriegsgottes bringen soll. Der Hintergrund dazu ist ein Versprechen der Göttern. Die Überbringung soll alle Kriege beenden, von denen die Welt ansonsten reichlich geplagt wird.

    Zahlreiche Menschen, die Jaarn auf seiner teils unfreiwilligen Reise begegnen sind anders, jeder hat eine eigene Geschichte. Allen voran der Narbensammler mit den vielen Namen.

    Die Charaktere sind interessanter, mit stimmigen Namen wie beispielsweise eine kriegerische Hebamme, genannt die ›Eisenmutter‹, oder der im Untergrund lebende ›Knochenkönig‹. Etliche Gauner, Mörder, Halsabschneider oder ein bekehrter ›Legendenschänder‹ bilden ein vielfältiges Sammelsurium der unterschiedlichsten Figuren. Auch die Nacht, die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches heften sich an Jaarns Fersen.

    Das Buch schließt auf eine schöne Weise. Der Leser wird vorher tatsächlich gedanklich auf Abwege geschickt. Dadurch gelingt es dem Autor, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Er schließt mit einer Pointe, die absolut passend und lesenswert ist, in sich aber dennoch weitere Fragen aufwirft.
     Die, vom Krieg zerrissene, düstere, mittelalterliche Welt, hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt, aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde, sarkastische Humor haben definitiv ihren Reiz.

    Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: zuerst ist da Jaarn, der letzte Rabe, der gemeinsam mit einem geheimnisvollen Narbigen durch das Land reist. Dann gibt es noch Zadt Mhaw, den General des Keilers, der seinen Herrn rächen und dafür den Raben töten will. Und zuletzt die Eisenmutter Deswyn Lhi, Hebamme und Söldnerin, die die von ihr auf die Welt geholten Kinder beschützen will.

    Interessant wäre auch die Sicht von Gvenn, der letzten Erbin des Keilers. Leider fehlt diese vollständig. So bleibt diese Figur flach. Vor allem, da sie ihre Ansichten zu rasch wechselt. Ihre Geschichte wäre bestimmt interessant und bereichernd gewesen.
    Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen. Es hat kleinere logische Schwächen. Diese bewegen sich jedoch absolut im Rahmen dessen, was wir von anderen Fantasy-Autoren auch erzählt bekommen. Ihnen gegenüber stehen Stärken, wie sie nur selten zu finden sind. Sobald Christian von Aster einmal in ein Motiv oder eine Diskussion eingestiegen ist, führt er sie erzählerisch wie bildsprachlich auf die gebührenden Höhen der Fantasy.
     Die Geschichte ist von Anfang an temporeich und spannend, sehr unterhaltsam geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

    Das Buch liest sich am besten, indem wir uns gemütlich zurücklehnen und die Handlung auf uns zukommen lassen. Denn eigentlich ist alles anders als es der Leser erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch.  So würde das Buch völlig missverstanden.

    Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern überrascht, und das in positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zu viel …
     Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

  5. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (390)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Ich fand, das Buch hat sich wirklich spannend und gut angehört, doch leider wurde ich ein wenig enttäuscht.

    ACHTUNG NICHT SPOILERFREI!!

    Die Story

    Im Klappentext wird leider schon der "Plottwist", dass Mercurin böse sein könnte, vorweg genommen. Ich habe das Gefühl, dass es spannender gewesen wäre, wenn man gar keine Ahnung davon hat. Aber dennoch fand ich den Beginn der Geschichte super spannend, weil man einfach wissen wollte, was zwischen den beiden passiert. Auch der schnelle Verlust der Mannschaft fand ich ganz passend und auch sehr realistisch, dass Hel damit während des Buches noch zu kämpfen hat. Leider hat mir gegen Mitte hin die Spannung komplett gefehlt, da sich alles so gezogen hat. Das, was gegen Ende passiert ist, hätte man auch schon etwas früher passieren lassen können, gerade als sie die ausgestorbenen Häuser sehen. 


    Die Charaktere

    Ich fand Hel eigentlich ganz in Ordnung, stellenweise ist sie mir als Erzählerin ein bisschen auf den Geist gegangen, weil ich nicht ganz zuordnen konnte, ob das, was sie fühlt, jetzt wirklich so ist oder ob sie es nur so denkt.Bspw. war mir zwischenzeitlich die Beziehung zu Nova nicht klar. War sie eifersüchtig oder ist er ihr wirklich auf die Nerven gegangen?

    Mercurin fand ich sehr geheimnisvoll und genau das war der Grund, warum die Spannung am Anfang so hoch war. Man wollte einfach mehr von ihm erfahren. Umso enttäuschender fand ich dann, dass er kaum mehr vorkam und man mit so vielen Fragen zurückgelassen wurde.

    Von den restlichen Charakteren hat man einen groben Überblick bekommen, aber leider konnte man kein wirkliches Gefühl für sie entwickeln, einfach weil so viele in so kurzer Zeit aufgetaucht sind.

    Der Schreibstil

    Persönlich fand ich den Schreibstil gut und passend für Fantasy. Dadurch,dass er nicht so alltäglich ist, fühlt man sich gleich, als wäre man in einer anderen Welt. Allerdings wirkten durch ihn die Charaktere für mich stellenweise einfach zu weit entfernt.


    Fazit

    Das Buch war ganz in Ordnung, ich hätte Lust auf den zweiten Band, allerdings bezweifle ich, dass ich ihn lesen werde, da der dritte Band der Reihe noch auf sich warten lässt. 

    Generell würde ich das Buch nicht unbedingt empfehlen, aber auch nicht davon abraten.

  6. Cover des Buches Heaven - Stadt der Feen (ISBN: 9783401502212)
    Christoph Marzi

    Heaven - Stadt der Feen

     (610)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Ich habe dieses Buch das letzte Mal in der Grundschule gelesen und nun nach gut 10 Jahren wieder dazu gegriffen.

    Das Leseerlebnis war wirklich schön und bis auf eine kurze Flaute durchweg angenehm. Der Autor versteht es, Situationen und Umgebung anschaulich zu beschreiben und den Leser so ganz in die Geschichte zu entführen. Vor allem die detaillierte Beschreibung Londons machte die Geschichte so glaubwürdig.

    Das klassische Bild der Fee wird hier etwas auf den Kopf gestellt, bleibt aber definitiv vollkommen magisch.

    Die Einordnung als Kinderbuch durch LovelyBooks empfinde ich jedoch als definitiv fehlerhaft. Innerhalb des Buches wird mehrmals Sex thematisiert, sowie auch rohe Gewalt und Mord. Ich denke daher, dass man es als Jugendbuch betiteln sollte.

  7. Cover des Buches Die Dämonenkriege (ISBN: 9783453318380)
    Michael Hamannt

    Die Dämonenkriege

     (47)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaSo
    Nach zwei Dämonenkriegen, die bereits über zweitausend Jahre zurücklagen, wäre die Menschheit fast ausgerottet und die Erde vernichtet worden. Aus diesem Grund entstand das Schwebende Reich, was von den Dämonen durch eine magische Barriere abgegrenzt wurde. Immer wieder schafften es trotzdem kleinere Dämonen über die Barriere zu gelangen. Ryk ein ausgebildeter Dämonenjäger kämpfte gegen sie an. Auf einer Jagd trafen er und seine Freunde jedoch auf einen Dämon, den es seit über 400 Jahren nicht mehr auf ihrer Seite geben dürfte. Bei dem Angriff wurde Ryk schwer verletzt und kam fast ums leben. Vier Monate dauerte seine Genesung, zu lange um den Dämon noch finden zu können. Er wollte ihn alleine zur Strecke bringen und sagte seinen Kollegen aus Stolz nicht, was sich zugetragen hatte. Ein Fehler.

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite in ihren Bann geschlagen. Sie wird aus vier verschiedenen Handlungssträngen erzählt, die mehr oder weniger später zusammen laufen. Die Welt ist sehr vielseitig und schön beschrieben.
    Der Klappentext ist einfach spannend. Vier Personen, die das Reich retten: Ryk, der Dämonenjäger ist ein Einzelgänger. Prinz Ishan wird hereingelegt. Er ist auf der Flucht und muss erfahren, wie es ist ganz tief zu fallen ohne Luxus und Bedienstete zu leben. Catara ist für mich die beste Charaktere. Eine Dämonin, die sich auf ekelige Weise in jeden Menschen verwandeln kann, schwor der Königin die treue. Sie war ihr Assassine. Auf ihrer Mission allerdings kommt sie ins Wanken, ob ihre Aufträge so richtig sind. Kela ist halb Mensch, halb Dämon ein Halbblut die Dämonen aufspüren kann. Ryk sucht sie, um sie um Hilfe zu bitten. Aber sie hatten eine brisante Vergangenheit zusammen und macht die Zusammenarbeit schwierig.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Januar erscheinen wird. Trotzdem bekommt das Buch einen Stern Abzug von mir. 4 von 5 Sternen. Ab ca. Seite 500 zog die Geschichte sich ein wenig und ich fand, das Ende … Ich war etwas traurig und schockiert kann man sagen. Das Ende hat einen großen Cliffhanger. Das Cover fand ich nicht so ansprechend muss ich gestehen. Ich bin ein Coverkäuferin, aber der Klappentext machte mich so neugierig, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.  
  8. Cover des Buches Teuflisches Genie (ISBN: 9783426500415)
    Catherine Jinks

    Teuflisches Genie

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Silliv

    Als ich das Buch kaufte, wusste ich nicht, dass es der 1. Teil einer Trilogie ist. Es stand erstmal laaaannge in meinem Bücherregal wegen den über 500 Seiten. 

    Cadel ist hochintelligent, er ist adoptiert und wurde schon in jungen Jahren zum Hacker. Er ist fast 14, hat sein Abitur in der Tasche und geht jetzt auf Anraten seines Psychologen auf das Axis-Institut. Er erfährt, dass sein richtiger Vater im Gefängnis sitzt, ein verkanntes Genie, der die Weltordnung neu gestalten will. Das Institut wurde von seinem Vater gegründet, dort lernt man Fälschung, Täuschung, Schlupflöcher im Gesetz, usw. Die Lehrer haben Decknamen, da allesamt Dreck am Stecken haben, sie arbeiten mehr oder weniger gezwungen dort. Alles wird überwacht. Doch Cadel lernt durch seine Geldquelle (eine Partnerbörse) eine Freundin kennen und überdenkt seine Situation, sieht plötzlich klar und schmiedet einen Plan, diesem "Gefängnis" zu entkommen.

    Es war nicht der absolute Knaller und sehr sehr lang, aber stetig interessant, viele Namen (hätte mir eine Liste machen sollen), auch kamen Formeln und chemische Elemente vor, die mich sehr langweilten, trotzdem hat es mich nicht losgelassen. Bei der Hälfte des Buches dachte ich noch, die weiteren Teile werde ich nicht lesen, jetzt bin ich doch am Überlegen.

    3 Sterne (gemischte Gefühle)



  9. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (402)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  10. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (344)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Ich habe das Buch etwas über der Hälfte abgebrochen. Der Anfang war durchaus noch spannend und gut aufgebaut, aber dann hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass es sich zu sehr verläuft in den Themen. 

    Es ist zudem sehr trocken, auch wenn ab und zu mal etwas Humor einfliesst. Nach dem Thema Religion hatte ich einfach keine Energie mehr weiter zu lesen. 

    Für Leute die sich für sämtliche Themen interessieren, bestimmt ein gutes Werk. Für mich war es leider zu lang. 

  11. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lumen (ISBN: 9783453529120)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lumen

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Erst das Offensichtliche: Das Cover meiner Ausgabe von Lumen passt schön in die Reihe und ist genauso hübsch wie das der ersten beiden Teile. Irgendwo habe ich es ja schon geschrieben,... Das Cover war ausschlaggebend dafür, dass ich den ersten Teil gekauft habe... Das kann schon einiges ausmachen...
    Die Figuren in Lumen sind uns größtenteils schon aus Lycidas und Lilith bekannt. Emily ist jetzt  achtzehn und schon das mag ich an der Reihe sehr. Dass man als Leser mit den Figuren älter wird. So hängt man noch ein Stück mehr an ihnen. Leider ist man dann noch trauriger wenn man das Buch beendet hat...
    Auch sonst ist das Buch übrigens eine gelungene Fortsetzung seiner Vorgänger. Und ich meine sehr, sehr gelungen. Meistens finde ich es ja extrem schwierig Mehrteiler zu lesen. Da ist zwischen Teil X und Teil Y dann eine Menge Zeit vergangen und man kann sich nicht mehr gut erinnern und viele Autoren lassen einen diesbezüglich dann ja auch ziemlich im Regen stehen.Nicht so bei Lumen! Immer wieder werden Bezüge zu den vorigen Bänden hergestellt, Personen bzw. Ereignisse ins Gedächtnis gerufen und Zusammenhänge erklärt. Und zwar in perfektem Ausmaß. Es ist nicht so, als würde man eine gesamte Zusammenfassung des bisher geschehenen auf 100 Seiten wiedervorgekaut bekommen, aber man wird eben auch nicht einfach so in die Handlung geworfen. Die Gedächtnisstützen sind unauffällig und unaufdringlich im Buch verteilt, sie helfen, aber stören nicht. Perfekt! 
    Der Schreibstil Marzis ist auch in Lumen ganz, ganz großartig wunderbar literarisch und schön passend. Unter anderen Umständen wäre mir der Stil vielleicht zu pathetisch vorgekommen, aber.. ich weiß auch nicht... Master Wittgenstein darf das. Tatsächlich glaube ich, dass es an dem mürrischen Erzähler selbst liegt, dass mich dieser Stil nicht stört. Große Worte und sich wiederholende Wendungen passen einfach zu ihm. Aber fragt nicht mich... 
    Dazu kommen wieder die altbekannten großartigen intertextuellen Verweise, die einem aus jeder Zeile entgegenhüpfen und die ich so liebe! Irgendwann werde ich die Bücher noch einmal lesen und allen Verweisen auf den Grund zu gehen versuchen... Eine schöne Aufgabe fürs hohe Alter.
    Was soll ich noch sagen... Ich bin einfach so richtig begeistert von diesem Buch. Perfekter Stil, perfekte Spannung und das Ende... DAS ENDE!!! Ich bin immer noch ganz fertig...Ich mache es einfach kurz: Ich gebe dem Buch fünf Punkte, was sogar mehr ist, als ich dem zweiten Teil gegeben habe. Auch wenn beide Teile gleichermaßen spannend und sich im Prinzip sehr ähnlich sind, hat mich Lumen weniger verwirrt als Lilith. Die Handlung war eine Spur besser nachzuvollziehen und Lumen hätte in Wahrheit sowieso gleich zehn punkte verdient.
    Fairerweise möchte ich am Schluss noch anmerken, dass bestimmt nicht jeder die Uralte-Metropole-Reihe mögen wird. Der Schreibstil ist schon sehr eigen, weil ziemlich verschachtelt und die Handlungsstränge sind so verworren, das mag man... oder man mag es nicht. In jedem Fall ähneln sich die drei Teile sehr und ich wage zu behaupten: Wer Lycidas nicht gemocht hat, dem werden auch Lilith und Lumen nicht gefallen. Alle anderen sollten Lumen auf alle Fälle eine Chance geben!
  12. Cover des Buches Dark Academy - Verborgene Macht (ISBN: 9783570160985)
    Gabriella Poole

    Dark Academy - Verborgene Macht

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Elea123

    Die Dark Academy ist für das nächste Trimester nach New York umgezogen. Cassie gehört jetzt zu den Auserwählten, zumindest zur Hälfte, und mit Ranjit ist sie zusammen. Auch hier müssen wieder unterschiedliche Geheimnisse gelüftet werden.

    Ihre Freunde kommen in große Gefahr und sie setzt alles daran, sie zu beschützen.

    Die Handlung ist wieder an für sich sehr spannend aufgebaut aber an manchen Stellen fehlt mir leider einfach die Tiefe. 

    Auch die Beziehung mit Ranjit kann mich leider nicht so ganz überzeugen. Auch dort fehlt mir irgendwie die Tiefe. In dem einen Moment verhalten sie sich enorm verliebt, während sie sich im nächsten Moment angiften und in ganz anderen Momenten einander beinahe egal sind. 

    Alles in allem ist der zweite Band trotzdem ein Stück besser, da vor allem die Handlung etwas besser ausgebaut ist, als im ersten Teil. 


    Das Buch bekommt 3,5/5⭐️

  13. Cover des Buches Das große Los (ISBN: 9783328102687)
    Meike Winnemuth

    Das große Los

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Samadeva

    Frau Winnemuth hat nicht nur das Geld für diese Reise, sondern auch den Mut dazu. Als Reiselustige habe ich mich zeitweise selbst in manche Situationen hineinversetzen können. Vor allem als Alleinreisende. Die Frau ist viel herum gekommen. Das prägt. Im positiven Sinne. Nut wenige Seiten in dem Buch fand ich ein wenig langatmig, dafür einen Stern Abzug. Ansonsten finde ich den Schreibstil der Autorin sehr ansprechend. Das Buch weckt Reise- und Abenteuerlust.

  14. Cover des Buches Stravaganza - Stadt der Masken (ISBN: 9783401029740)
    Mary Hoffman

    Stravaganza - Stadt der Masken

     (279)
    Aktuelle Rezension von: phantastische_fluchten

    Lucien hat Krebs. Die Chemotherapie schwächt seinen Körper, er kann nicht mehr zur Schule gehen und liegt die meiste Zeit im Bett. Seine Eltern unternehmen alles, um ihren Jungen das Leben zu erleichtern. Da sich die Krankheit auch auf die Stimmbänder niederschlägt, bringt ihm sein Vater eines Tages ein altes Notizbuch mit, das er bei einer Entrümpelung gefunden hat. Sein Vater möchte, dass Lucien in dieses Notizbucht schreibt, sollte seine Stimme eines Tages wieder versagen. Lucien freut sich über das kleine Geschenk, es wirkt antiquarisch und ist in schönem Leder gebunden, das Papier wirkt dick und stabil. Vor Erschöpfung schläft Lucien mit dem Notizbuch in der Hand ein und erwacht in einer anderen Welt. Seine erste Reise nach Talia hält er für einen Traum aber als er erneut mit dem Notizbuch in der Hand einschläft, erlebt er einen weiteren Tag an diesem fremden Ort. Langsam begreift Lucien, dass an diesem Notizbuch etwas Besonderes ist. Es öffnet ihm eine Pforte zu einer anderen Welt, einer Welt, in der er gesund ist.

    Kommentar: 

    Ich beteilige mich 2022 an einer SUB-Leichen Abbau Challenge und meine erste Wahl ist auf die Stravaganza Reihe von Mary Hoffmann gefallen, die sicherlich schon über fünfzehn Jahre in meinem Buchregal steht. Optisch sind die Bücher ein absolutes Highlight. Das Hardcover ist bunt bedruckt, in der Mitte befinden sich Augen. Der Schutzumschlag zeigt die Stad Bellezza, mittig eine silberne Maske, durch die die Augen des Buchcovers blicken. Wunderschön. Und das Cover vermittelt dem Leser sofort, um was es in dem Buch geht. Denn das fiktive Land Talia kann man 1:1 mit Italien vergleichen. Durch eine Zeitverschiebung der Ebenen findet sich Lucien allerdings in einem mittelalterlichen Italien wieder, ohne moderne Technik, ohne Autos oder Telefon. 

    Gleich an seinem ersten Tag in Bellezza begeht er ein Sakrileg, wird aber von dem Mädchen Arianne gerettet, die sofort merkt, dass an dem jungen Mann etwas seltsam ist. Sie bringt ihn ins Laboratorium des Signore Rodolfo, des Alchemisten der regierenden Duchessa von Bellezza, der mit der Ankunft eines Reisenden gerechnet hatte. Die Reisenden nennt man Stravaganti und es gibt mehrere von ihnen. Sie werden in Stunden der Not nach Talia gerufen und nur ein Talisman aus Talia kann diese Reisenden in diese Welt führen. Das Notizbuch wurde in Luciens Welt platziert damit es jemand entdeckt und den Weg nach Talia findet. (das wie erzähle ich nicht, erlest es euch selbst) 

    Dem Leser fällt es leicht, sich in dieser Welt zurecht zu finden, denn die Autorin hat vieles von der heutigen Landkarte Italiens übernommen ohne großartig etwas zu verändern. Bellezza ähnelt dem heutigen Venedig und als Lucien später mit seinen Eltern eine Reise nach Venedig unternimmt, erkennt er viele Plätze aus Talia im heutigen Venedig wieder. 

    Die Figuren sind durchweg symphytisch, allen voran Lucien und Arianne. Aber auch die Duchessa Silvia, ihr Berater Rudolfo oder Doktor Dethridge wissen zu überzeugen. Allerdings sind alle Figuren relativ eindimensional, die Guten sind manchmal zu gut und die de Chimci Familie verkörpert das Böse. Nur Silvia ist etwas ambivalent, da sie als Duchessa unpopuläre Entscheidungen treffen muss, die manchen Menschen das Leben kostet. 

    Der Schreibstil ist etwas einfach gehalten. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt aber manchmal wirkt die Erzählung etwas abgehackt oder zu sprunghaft. Das hat mir nicht so gut gefallen, schmälert aber nicht die Spannung der Geschichte. 

    Da ich Italien mag und schon in verschiedenen Städten dort war, hat mir das Buch einfach Spaß gemacht. Ich lese mittlerweile Band drei der Serie, in der dann andere Städte eine Rolle spielen. 

    Fazit: 

    Alles in allem gute, kurzweilige Unterhaltung, die sicherlich auch Kindern ab zwölf Jahren gefallen dürfte. Wer möchte nicht einmal ein Abenteuer in einer anderen Welt  erleben. 

  15. Cover des Buches Das Spiel der Götter (2) (ISBN: 9783442269655)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (2)

     (66)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Und einmal mehr bin ich ein Kind dieser Wüste. Einmal mehr ein Diener ihrer geheiligten Not."

    Da bin ich wieder, erwache inmitten eines Todestanzes vor der Toren Untas. Um mich herum der Gestank von verwesendem Fleisch und das unerträgliche Summen dieser Aasgeier von Fliegen. Allein von diesem Geräusch dreht sich mir der Magen um. Es gibt schönere Momente aufzuwachen und sicher auch schönere Orte. Aber was soll's, ich kann es mir nunmal nicht aussuchen. Meine Reise führte mich genau hierhin, nach Unta, denn ich sollte sie sehen: Feline, die jüngste Tochter aus dem Hause Paran, in ihrer Begleitung der Historiker Heboric und Baudin der Söldner. Der Verrat ihrer Schwester Tavore, hat Felisin in Ketten gelegt und bringt sie, wie auch andere Adlige, als Sklavin in die Ottataral Mienen. Felisin hat Rache geschworen und es tut mir weh Zeugin ihrer Veränderung zu werden. Zeugin ihres Hasses, ihrer Verbitterung, ihrer unbändigen Wut. Ein vierzehnjähriges junges Mädchen sollte all diese Gefühle doch noch gar nicht kennen.

    Doch das ist bei Weitem nicht alles. Die Konflikte im ganzen Land spitzen sich zu. Ich habe es in den Minen gehört, ein Wirbelsturm zieht auf. Kalam ist daran nicht unschuldig, war er es doch, der das Heilige Buch Dryjhnas in die Wüste Raraku brachte, um es der Seherin in die Hände zu legen. Dryjhnas, das Buch der Apokalypse. Dieser uralte, zerkratzte Wälzer wird den Wirbelsturm entfesseln auf dessen Winden die Rebellion voranschreiten und das Land mit noch mehr Blut, Tod und Wahnsinn überziehen wird. Doch es gibt ein paar wenige Dinge, gegen die selbst dieser Wirbelwind nichts auszurichten vermag: Anabar Thy'lend, die Kette der Hunde. Imperatrix Laseen hat die alten Wunden schwären lassen und dieser Fehler könnte nun tatsächlich ihr Ende sein. Ich bin noch unschlüssig, ob ich mir genau das wünschen soll. Doch wie viele Unschuldige werden letzten Endes ihr Leben lassen, um Laseen von ihrem Thron zu stürzen? Und was kommt danach?

    Auf meiner Reise durch dieses von Blut überzogene Land ist der Vermummte stets in der Nähe, ich kann ihn spüren, mit jeder Faser meines Körpers. Doch nicht nur ihn. Überall um mich herum spüre ich alte Magie pulsieren. Ich habe Angst vor dem was da kommen mag... Ich wäre eine Närrin, hätte ich keine Angst! Wer weiß schon welches Spiel die Götter mit uns spielen?

    "Das Reich der sieben Städte" ist der zweite Band von Steven Eriksons bisher sehr genialen Reihe "Das Spiel der Götter". Wie ihr vielleicht herauslesen konntet, hat es mir diese Reihe bisher sehr angetan - sie zieht mich in ihren Bann und lässt mich kaum los. Ich kann komplett in diese Welt eintauchen und manchmal verfolgen mich Teile daraus in meinen Träumen. Was Erikson hier geschaffen hat, kann ich nur als genial und wahnsinnig beschreiben.

  16. Cover des Buches Darwin City (ISBN: 9783426519349)
    Jason M. Hough

    Darwin City

     (16)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Wir befinden uns im 23. Jahrhundert und vor einigen Jahren ist ein Raumschiff über der Erde eingeschwenkt, das dieser einen Weltraumlift geschenkt hat, etwas, von dem Generationen von Weltraumtechnikern und -ingenieuren geträumt haben. Innerhalb kürzester Zeit hat Park Industries diesen Lift mit in Besitz genommen und für die Menschheit nutzbar gemacht und so beginnt ernsthaft Konstruktionsarbeit im Weltall, da man nicht mehr auf die ressourcenintensiven Raketen angewiesen ist. Aber bald kommt es zu einer entscheidenden Veränderung auf der Welt, als sich eine Krankheit ausbreitet, die die Infizierten auf das Wahrnehmen und Ausleben nur einer einzigen Emotion fixiert, was eine etwas seltsame Variante der Zombie-Apokalypse darstellt. Nur ein klar umrissener Bereich um den Bodenanker des Weltraumlifts ist von der Ansteckung ausgenommen – und der gesamte Weltraum. Und so wird Darwin City in Australien zum Mittel- und Sammelpunkt der verbleibenden Menschheit, von wo aus Luft, Wasser und Personal die Gondeln hochgeschickt werden, während Nahrungsmittel und Medikamente zurückkommen. Soweit die Ausgangssituation, die sich durch einige Entdeckungen von "Beschaffern" im verwüsteten Tokio, eine Mutation der Seuche und die Annäherung eines neuen Schiffs der "Erbauer" bald grundlegend ändern soll.

    Die Idee den Weltraumlift in die Hand einer „Erbauer“-Zivilisation zu legen – deren Handlungen ein wenig an die testenden Halbgötter in Star Trek erinnern – und dann mit einer Art Zombie-Apokalypse zu verbinden ist relativ solide, genau, wie die Charakterezeichnungen und das Einhalten der Kontinuität.

  17. Cover des Buches The Walking Dead (ISBN: 9783453529526)
    Robert Kirkman

    The Walking Dead

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das Buch fesselt einen vom Anfang bis zum Ende und ist auch für eine Überraschung gut. Dem Buch gelingt es eine dunkle und bedrohliche Atmosphäre aufzubauen die man sonst nur aus Filmen kennt. In diesem Buch wird die "Vorgeschichte" über den Governor erzählt und wie er zu dem Menschen geworden ist, der er in der Serie ist. Im ersten Teil der Buchreihe erfährt man viel über Blake und seine Familie. Vor allem wird hier deutlich, warum er in der Serie so ist wie er ist und was mit seiner Tochter Penny passiert.

  18. Cover des Buches Mortal Engines - Krieg der Städte (ISBN: 9783596702121)
    Philip Reeve

    Mortal Engines - Krieg der Städte

     (274)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ist eigentlich gar nicht mein Genre aber ich fand das Buch sehr spannend. Hester und Tom sind tolle Protagonisten und auch die Story war immer sehr spannend. 

  19. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Gluecksvogel

    Habe das Buch schon mehrfach gelesen und bin von der ganzen Reihe begeistert. 

    Es ist eine so schöne Geschichte, dass man wirklich traurig ist, wenn sie vorbei ist. 

    Ich kann einem das Buch wärmstens empfehlen. 

  20. Cover des Buches 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (ISBN: 9783833121333)
    Patricia Schultz

    1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden

     (88)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch ist ein Schmöker, in dem man an einem trüben Novembertag blättert und von dessen 1.000 Kapitelchen man sich entführen lässt. 

    Als Ticket für Traumreisen ist dieses Buch wunderbar geeignet. Und sicherlich auch, um das nächste Reiseziel zu entdecken. 

    Vieles davon gesehen, leider leider nicht alles.

    Es ist nicht mehr ganz aktuell aber schön zu lesen und immer noch informativ!

  21. Cover des Buches Der magische Bund (ISBN: 9783453523081)
    Stan Nicholls

    Der magische Bund

     (64)
    Aktuelle Rezension von: BeccaB

    Einstieg in das Buch ist etwas schwierig. Die Charaktere nicht unbedingt die Besten auf den erstwn Blick. Musste mich zusammenreissen es ein Stück zu lesen. Nach einer Weile kam ich aber doch rein und habe schliesslich alle 3 Bände gelesen. Die Hauptperson hat Widersprüche an sich, wirkt erst total unsympathisch und doch wendet sich die Ansicht über ihn je länger man liest. Man hat Magie und Kampf. Wiederstand und Verrat. Und auch Liebe. Man liest in verschiedenen "Ansichten" zwischen denen gesprungen wird. Mir hat es nach einem holprigen Start dann doch ganz gut gefallen.

  22. Cover des Buches Somnia (ISBN: 9783492269971)
    Christoph Marzi

    Somnia

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Blacksally

    Cover
    Ich finde das Cover sehr ansprechend wegen den schönen Ornamenten. Aber auch die Stadt in der Mitte gefällt mir sehr gut. Die Farben passen auch wunderbar, aber im allgemeinen passt das Cover nicht mehr so gut zur Reihe.


    Protagonistin
    Scarlet ist eine Protagonistin die erstmal eher etwas unsympathisch rüberkommt, sie ist ein schwieriger Charakter, die ich aber im laufe des Buches immer mehr mochte. Ich konnte zwar oft ihre Handlungen nicht wirklich verstehen, trotzdem ist sie mir ans Herz gewachsen. Ich bin der Meinung das ihr Charakter sehr gut ins Buch und zur Geschichte passt, weshalb ich sie auch immer mehr mochte.


    Schreibstil
    Zuerst sollte ich sagen ich habe dieses Buch als Einzelbuch gelesen, da ich die Reihe, die vorher kommt nicht kenne. Man kann es super als einzelnes Buch lesen und hat keine Probleme in die Geschichte zu finden. 
    Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und hat etwas poetisches an sich, das mir sehr gut gefallen hat, ich konnte mich gut in die Geschichte eindenken und mir sehr gut die Umgebung vorstellen. Dieser besondere Schreibstil macht den Autor einzigartig und man fühlt sich in diese fantastische Welt hineinversetzt. Ich habe durch diese Geschichte richtig Lust bekommen, auch die ersten 3 Teile zu lesen und freue mich auf mehr von diesem Autor.


    Autor
    Christoph Marzi wurde 1970 geboren und lebt mit seiner Familie im Saarland. Dort sammelt er in einem Haus mit verwunschenem Garten seine Ideen, die zu Romanen, Kurzgeschichten, Liedern oder Gedichten werden. Für sein Romandebüt »Lycidas« und die Kurzgeschichte »Nimmermehr« wurde Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Mit seiner Reihe um die »Uralte Metropole« feierte er fantastische Erfolge. Zuletzt erschien sein lang erwarteter neuer Roman »Mitternacht«.


    Einzelbewertungen
    Schreibstil 5/5
    Charaktere 3/5
    Spannung 3/5
    Ende 4/5
    Cover 4/5


    Fazit
    Ein wunderbarer Schreibstil, kombiniert mit einer interessanten Geschichte. Davon will ich mehr lesen
  23. Cover des Buches Magische Töchter (ISBN: 9783570303696)
    Justine Larbalestier

    Magische Töchter

     (87)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Seit die vierzehnjährige Reason Cansino denken kann, ist sie auf der Flucht vor den dunklen Ritualen, die in ihrer Familie praktiziert werden. Als sie in Sydney im Haus ihrer Großmutter Esmeralda heimlich eine magische Hintertür öffnet, steht sie plötzlich mitten im tief verschneiten New York. Dort erfährt Reason eine schicksalhafte Wahrheit: Magie gibt es. Sie ist gefährlich. Und sie kann töten. Denn ein gewisser Jason Black ist hinter ihr her, um ihre unverbrauchten Magiereserven anzuzapfen ...


    Die Idee der Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen und so habe ich auch gewisse Erwartungen gehabt. Diese sind mehr oder weniger auch erfüllt worden. Reason ist eine sehr eigensinnige Protagonistin, was wohl auch an der Erziehung liegt, welche sie durch ihre Mutter erfahren hat. Magie gibt es nicht, nur böse Menschen, die sich unmöglich aufführen. Dabei denkt Reason manchmal nicht weiter, denn sie handelt durch die jahrelange Flucht und das Beigebrachte ihrer Mutter so, als würde es Magie wirklich geben. Sie ist ein Kopfmensch und erstickt das leistete Bauchgefühl im Keim. Spürt sie doch, dass ihre Großmutter eigentlich nicht böse ist, so hält sie dennoch stoisch an dem Gedanken fest, einfach weil ihre Mutter immer noch ihre Gedanken und Handlungen kontrolliert. Im Verlaufe des Buches muss sie jedoch erkennen, dass ihre Mutter sie angelogen hat, denn die Magie - Überraschung - existiert. Leider folgt sie dennoch ihrer eingetrichterten Art und das ist auf gewisse Weise leider doch etwas langweilig und auch nervig, denn es fühlte sich ein wenig an wie: Und täglich grüßt das Murmeltier. 

    Ih hatte bereits anfangs das Gefühl zu wissen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt und obwohl ich im manchen Punkten recht hatte, so hat sich am Ende doch alles anders entwickelt. Das hat mich dann überrascht und auch auf den nächsten Band neugierig gemacht. Denn es ist auch für den Leser nicht ganz leicht zu erkennen, wohin das Ganze noch führen mag. 

  24. Cover des Buches Die Verwandlung der Welt (ISBN: 9783406614811)
    Jürgen Osterhammel

    Die Verwandlung der Welt

     (10)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Das Buch ist vorzüglich, das überlegene Wissen des Autors über jeden Zweifel erhaben, allerdings bleibt der Zweck des Ganzen etwas unklar. Wollte Osterhammel beweisen, dass es möglich ist, eine Globalgeschichte zu schreiben? So ganz ist das nicht gelungen.

    Ich werde nur einige unsystematische und völlig subjektive Kommentare geben.

    Das Buch ist eine reine Strukturgeschichte, es beleuchtet die Hintergründe, vor denen die menschlichen Handlungen sich abspielen, Die sind dann aber nicht mehr das Thema. 

    Ich war schon fast fertig, als ich merkte, dass das Buch eher ein Nachschlagewerk ist und nicht dazu gedacht, am Stück gelesen zu werden. Wer also schnell eine Info zu Statistik, Eisenbahn, Hygiene oder fast jedem anderen Thema sucht, wird dank der guten Gliederung sicher schnell fündig und wird dank der globalen Ausrichtung neues erfahren.

    Osterhammel verwirft über weite Strecken den Gegensatz zwischen Kolonien und Metropolen, Ausbeutern und Ausgebeuteten,  weil die Verhältnisse eben komplizierter sind. Die Organisation einer Stadt konnte zum Beispiel gut oder schlecht sein, dass lag nicht daran, wo sich diese Stadt befand. So fördert er den Gedanken, dass die Menschen eng verbunden sind, mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert und eine ganze Bandbreite von Lösungen gefunden haben, die nicht unbedingt abhängig von Staaten und Kulturen sind. Im Kapitel über Handel und Goldstandard kommt das Thema Ausbeutung dann aber doch.

    Um die Stoffmenge zu bewältigen, musste Osterhammel abstrakte Oberbegriffe finden, merkt aber, dass dies den komplizierten Verhältnissen nicht gerecht wird. So muss er ständig relativieren und die wenigen Ausnahmen nennen. So kommt es, dass quasi andauernd von Meji-Japan die Rede ist, von dem man aber (siehe oben, keine Ereignisse) wenig erfährt.

    Das Kapitel über Migration fand ich am interessantesten. Hier wurde für mich die Verflechtung der Welt am deutlichsten, wenn sich in Amerika asiatische und europäische Migranten treffen und ganz unterschiedliche Beiträge beim Aufbau der neuen Welt leisten.

    Ein Fazit kann ich eigentlich nicht ziehen, weil ich nicht verstanden habe, worauf Osterhammel hinaus wollte. Vielleicht so: Das Buch ist beeindruckend, aber nicht lesenswert.

    P.S. (11 Tage später) Jetzt habe ich irgendwo den entschiedenen Halbsatz gelesen. Osterhammel will zeigen, wie die Welt im 19. Jhd. zusammenwuchs. 





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