Bücher mit dem Tag "stärke"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stärke" gekennzeichnet haben.

159 Bücher

  1. Cover des Buches Der Herr der Ringe - Anhänge und Register (ISBN: 9783608989441)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe - Anhänge und Register

    (7.816)
    Aktuelle Rezension von: S_Malt

    Gestern (20.7.2025) habe ich die Reise des Ringträgers beendet.

    Eigentlich müsste man sagen „Die Reise der Ringträger“ - denn meiner Meinung nach ist Sam der eigentliche Held der Geschichte.


    Zu der Geschichte selbst muss man wahrscheinlich nicht viel sagen; wer kennt die Fantasy-Story um den Hobbit Frodo nicht, der eine große Aufgabe hat, während Mittelerde kurz vor der Machtübernahme durch das personifizierte Böse und Dunkle steht.


    Menschen, Orks, Elben, Baummenschen, Zauberer, Zwerge - und eben Hobbits…alles dabei! 


    Ich habe die Geschichte vor Jahren bereits gelesen (damals eher gelangweilt). Diesmal bin ich begeistert durch die Seiten gewandert, was vielleicht auch an der tollen Übersetzung bzw. Neubearbeitung der Übersetzung liegen mag.


    Im Oktober 2021 erschien bei @klettcottaverlag diese hochwertige Gesamtausgabe in einem Band. 

    Sie basiert auf der Übersetzung von Margaret Carroux in überarbeiteter Fassung gemäß der neuen Rechtschreibung und enthält sämtliche Illustrationen von J.R.R. Tolkien.


    Sehr zu empfehlen

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.898)
    Aktuelle Rezension von: Jnkrebs92

    Ein ganzes halbes Jahr hat mich von der ersten Seite an berührt. Die Geschichte von Louisa und Will ist gleichzeitig humorvoll, romantisch und emotional.

    Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der beiden Hauptfiguren. Louisa bringt Lebensfreude und Leichtigkeit in die Geschichte, während Will ihr Leben auf eine Weise verändert, die sie selbst nie erwartet hätte. Ihre gemeinsame Zeit ist voller schöner, lustiger und bewegender Momente.

    Das Ende hat mich sehr traurig gemacht und lange beschäftigt. Gerade deshalb ist mir das Buch so stark in Erinnerung geblieben. Für mich ist es eine emotionale Geschichte über Liebe, Mut und die Frage, was Lebensqualität bedeutet.

    Ein Buch, das mich zum Lachen, Weinen und Nachdenken gebracht hat.

  3. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1) (ISBN: 9783551319715)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)

    (15.156)
    Aktuelle Rezension von: CelenaLowell

    Mit 11 Jahren habe ich die Twilight Saga entdeckt und mich sofort in die Welt von Bella, Edward und Jacob verliebt. Die Filme werden alle Jahre wieder geguckt, und der Soundtrack ist ohnehin Teil meines üblichen Musikgeschmacks. Die gesamte Atmosphäre, die "Twilight Vibes" haben meine Persönlichkeit geprägt, was nicht über dramatisiert, sondern eine reale Einschätzung ist, da ich durch diese Welt angefangen habe raue Küsten, dunkle Wälder und diese ganze "Pacific Northwest" Ästhetik zu lieben. Aber die Bücher, die habe ich aufgrund einer jahrelangen Lesepause jetzt das erste Mal nach 15 Jahren wieder gelesen. (Bestimmt habe ich sie als Teenager mehrmals gelesen, aber ich zähle meinen Re-Read ab meinem ersten Kontakt mit der Twilight Saga). Diese Review wird also keinesfalls objektiv - aber trotz meiner nostalgischen Liebe werde ich versuchen auf die Klischees und die Problematiken, die mir heute als 26-Jährige natürlich nicht entgehen, einzugehen.

    Inhalt:

    Ausnahmsweise frage ich mich: muss ich hierzu überhaupt eine eigene Zusammenfassung schreiben? Ich glaube, dass jeder zwischen 15 und 45 Jahren zumindest ganz grob von der Handlung gehört hat. Trotzdem: die 17-jährige Bella Swan zieht widerwillig von Phoenix in die regnerische Kleinstadt Forks, wo sie die geheimnisvolle und sonderbare Familie Cullen kennenlernt. Besonders der Jüngste, Edward Cullen, fasziniert sie, obwohl er zunächst stark abweisend ihr gegenüber ist. Trotzdem kommen sich die beiden immer näher, obwohl sie es nicht sollten - und Stück für Stück erkennt Bella das Geheimnis der Cullens...

    Meinung:

    Wie bereits vorweg genommen, ich liebe die Twilight Saga trotz ihrer Schwächen und ihrer kritischen Propaganda. Ob das auch noch der Fall wäre, wenn ich "Bis(s) zum Morgengrauen" heute zum ersten Mal lesen würde? Das kann ich nicht sagen. Aber ich weiß, dass diese Geschichte für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben wird. Mit meinem Re-Read und dem direkten Vergleich zum Film finde ich es wirklich schade, dass Edward an manchen Stellen weniger charismatisch dargestellt wurde, als er in dem Buch auf mich wirkte, denn im Buch finde ich Edward tatsächlich liebenswürdig - auch wenn ihm die ein oder andere stärker ausgeprägte Schwäche abseits von Bella gut getan hätte. Mehr als einmal dachte ich, wie schade ich es fand, dass einige gute Sätze von ihm nicht in der Verfilmung aufgetaucht sind. Und trotzdem: der erste Film ist in allen Aspekten wirklich sehr nahe am Buch und Robert Pattinson war tatsächlich die perfekte Besetzung für Edward Cullen - was mir zeigt, dass der Film auf seine eigene Weise wirklich gut ist. (Ich weiß, es geht hier um das Buch, aber ich kann nicht umhin und diese beiden Medien der gleichen Geschichte nicht zumindest ein bisschen zu vergleichen.) Einige Zitate stimmen Wort für Wort überein, doch im Buch wirken viele Momente noch magischer und intimer als im Film. Insgesamt muss ich sagen, war ich bereits zu Beginn sehr positiv überrascht von dem Schreibstil und der Atmosphäre des Buches. Denn leider hatte ich wirklich Angst diesen Re-Read zu beginnen, weil ich das Buch nicht hassen wollte. Doch der Schreibstil ist erstaunlich gut und atmosphärisch - leicht, warm, melancholisch. Passt perfekt und trifft damals wie heute meinen Geschmack. 

    Nun zu den Schwächen: Während ich Bella zumindest in den ersten etwa 150 Seiten noch gutes Potenzial für eine angenehme, eigenständige Figur gegeben hätte, änderte sich das leider doch ab dem Zeitpunkt, wo sich ihre Gedanken zu 98 Prozent um Edward drehten. In der Hinsicht erfüllt sie leider doch die Bezeichnung der "Mary Sue", auch wenn sie im Gegensatz zum Film tatsächlich mehr "Biss" hat, indem sie auch mal gehässige Kommentare gegen Edward schießt, authentische Wut zeigt und sich in Gedanken sarkastisch und teils auch etwas herablassend über ihre Mitschüler aufregt. Das hat mir überraschend gut gefallen, weil es Bella und ihre Stimme nicht nur unterhaltsamer, sondern auch realer gemacht hat. Trotzdem kann dieser Aspekt ihrer Persönlichkeit der Obsession zu Edward nicht lang genug standhalten. In der Hinsicht mögen Bella und Edward doch eher eindimensional geschrieben sein, da es wirkt als hätten sie vor ihrer Begegnung eine sehr reduzierte Persönlichkeit, und danach wiederum reduziert sich ihre Persönlichkeit auf ihre Beziehung zueinander. Und trotzdem muss ich gestehen, dass ich die obsessive, oft toxische Beziehung zwischen ihnen (warum zur Hölle findet Bella es nicht gruselig, dass Edward sie zu Beginn an fressen wollte und warum findet sie es völlig in Ordnung, dass Edward in ihr Haus einbricht und ihr beim Schlafen zusieht - jede Nacht?! - in der Hinsicht hat Edward jedes Recht dazu an Bellas Verstand zu zweifeln) doch wirklich gerne lese und an einigen Stellen dafür schwärme, denn ihre Dialoge können wirklich charismatisch und liebenswürdig sein, ja sogar romantisch, wenn auch etwas dick aufgetragen an einigen Stellen. Die toxische, white privilege und religiös angehauchte Propaganda der perfekten Cullen-Familie ist bereits im ersten Band untergebracht, wenn auch ich sie hier noch als unterschwelliger empfinde als in den kommenden Büchern. Dementsprechend werde ich mich diesem Aspekt spätestens in Breaking Dawn ausführlich widmen, wenn sich das ganze zuspitzt. Doch bereits "Bis(s) zum Morgengrauen" stellt die Weichen dafür, dass Bella ein Leben ohne Edward und seine Familie kategorisch ausschließt und sie dieses Leben um jeden Preis führen möchte - und nimmt dafür auch ihren eigenen Tod in Kauf. Sie betrachtet die Cullens als ein unerreichbares Ideal, in dessen Schatten sie für immer stehen wird, wenn sie nicht ebenfalls Teil der Vampire wird. Damit werden die Cullens auf ein Podest gestellt und Problematiken gar nicht erst gesehen, geschweige denn reflektiert. Den Spaß an dem Buch hat es mir trotzdem nicht verdorben, denn mein Lese-Erlebnis war definitiv eine 5/5 - und trotzdem muss und möchte ich so ehrlich bewerten, dass die Geschichte selbst eben keine 5/5, sondern zumindest "nur" eine 4/5 ist, da ich als Leserin, Schriftstellerin und Kritikerin einfach nicht davon absehen kann, dass "Bis(s) zum Morgengrauen" definitiv Probleme und Schwächen mit sich bringt. 

    Fazit:

    Ich werde diese Buchreihe für immer lieben. Auch mit all ihren Schwierigkeiten. Nur bin ich mir heute darüber bewusst und kann diese klar reflektieren, besonders die toxische Beziehungsdynamik zwischen Bella und Edward im ersten Band. Den anderen tiefgreifenderen Problemen, die vielmehr die gesamte Saga betreffen, widme ich mich speziell in den Bänden, in denen sie am deutlichsten auftreten, was insbesondere das letzte Buch "Bis(s) zum Ende der Nacht" ist. Mein persönliches Fazit ist, dass ich froh darüber bin trotz meiner Entwicklung als Leserin und als Person diese Reihe noch immer zu lieben. Denn die Twilight Saga erinnert mich daran, was meinen Geschmack, meinen Stil und meine eigenen Geschichten geprägt hat. Sie lässt mich wieder fühlen wie damals, als ich mit 13 Jahren nicht wusste, warum ich keine Freunde hatte und warum ich das Gefühl hatte nicht in diese Welt zu passen - Bella war für mich damals jemand, in dem ich mich wieder erkennen konnte; Edward war jemand, von dem ich geträumt habe irgendwann einen Menschen wie ihn zu finden; und die Welt der Cullens, der Quileute und der Volturi war für mich ein sicherer Zufluchtsort, an dem ich mich geborgen gefühlt habe, wenn die Welt da draußen zu laut für mich wurde. Ich habe mich durch die Bücher von Stephenie Meyer weniger allein gefühlt. Und das lösen die Bücher auch heute noch in mir aus. 

  4. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

    (2.772)
    Aktuelle Rezension von: Aleyda

    Das Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang.  Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen. 

    Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅  
    Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.  

    Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️

  5. Cover des Buches Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2) (ISBN: 9783551320605)
    Victoria Aveyard

    Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)

    (1.203)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    "Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat 

    Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten. 

    Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen. 

    Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen. 

    Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser. 


  6. Cover des Buches Berühre mich. Nicht.: Special Edition (ISBN: 9783736319936)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.: Special Edition

    (2.335)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Ich habe Berühre mich. Nicht. zum ersten Mal gelesen – und ich war völlig unvorbereitet darauf, wie sehr mich diese Geschichte treffen würde. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, in Sages Gedanken und Ängste hineinzurutschen, als würde ich direkt neben ihr stehen. Laura Kneidl schreibt mit einer leisen Intensität, die sich langsam, aber unaufhaltsam unter die Haut schiebt.

    Sage hat mich sofort berührt. Ihre Unsicherheit, ihr Mut, ihre Art, trotz allem weiterzumachen – das alles wirkt so echt, dass man gar nicht anders kann, als mit ihr mitzufühlen. Und dann kommt Luca. Warmherzig, aufmerksam, geduldig auf eine Weise, die man in Liebesgeschichten viel zu selten findet. Er ist kein überzeichneter Held, sondern jemand, der einfach da ist, ohne zu drängen. Genau das macht ihn so unwiderstehlich.

    Auch die Nebenfiguren bringen unglaublich viel Herz in die Geschichte. Besonders April und Megan haben mich überrascht – sie sind nicht nur „Freundinnen“, sondern echte Stützen, die Sage Halt geben, ohne sie zu überfordern.

    Der Schreibstil hat mich komplett abgeholt. Emotional, klar, atmosphärisch – und gleichzeitig so leicht, dass ich kaum gemerkt habe, wie schnell die Seiten verflogen sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel die ernsten Themen behandelt werden. Nichts wird dramatisiert, nichts verharmlost. Es fühlt sich einfach wahr an.

    Und dann dieses Ende. Ich war fassungslos, aufgewühlt und gleichzeitig so dankbar, dass der zweite Band schon bereitlag.

    Für mich ist Berühre mich. Nicht. eine dieser Geschichten, die man nicht einfach liest, sondern erlebt. Eine Geschichte über Angst, Vertrauen, Heilung – und eine Liebe, die nicht laut sein muss, um stark zu sein.

  7. Cover des Buches Children of Blood and Bone (ISBN: 9783596712168)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone

    (498)
    Aktuelle Rezension von: AnnieHall

    Zélies Welt war einst voller Magie – bis zu der Nacht, in der der machthungrige König von Orïsha alle Magier töten ließ. Diese Blutnacht nahm Zélie ihre Mutter und raubte einem ganzen Volk die Hoffnung. Doch Jahre später bekommt sie die Chance, die Magie nach Orïsha zurückzubringen. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Mission und muss ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein – besonders dem Kronprinzen, der alles daran setzt, die Rückkehr der Magie zu verhindern.

    Children of Blood and Bone entführt die Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt, die stark von westafrikanischer Mythologie inspiriert ist. Früher konnten Flammentänzer das Feuer beherrschen, Geistwandler Träume erschaffen und Seelenfänger über Leben und Tod wachen. Diese kulturellen Einflüsse verleihen der Geschichte eine besondere Atmosphäre und heben sie von vielen klassischen Fantasywelten ab. 

    Im Mittelpunkt steht die junge Zélie, deren Mutter während der Blutnacht ermordet wurde. Ihre Wut, Trauer und Hoffnung sind spürbar und machen sie zu einer starken und glaubwürdigen Hauptfigur. Seit jener Nacht leben Menschen mit magischem Potenzial unterdrückt und in ständiger Angst, doch als sich für Zélie die Möglichkeit ergibt, die verlorene Magie zurückzubringen, beginnt eine gefährliche Reise durch Wüsten, Städte und spirituelle Welten. Besonders spannend sind dabei die verschiedenen Arten von Magie, die Götter und Rituale, die der Geschichte eine große Tiefe verleihen.

    Neben dem spannenden Abenteuer greift das Buch auch ernste Themen wie Unterdrückung, Diskriminierung und Machtmissbrauch auf. Dadurch wirkt vor allem der Konflikt zwischen Magiern und Nichtmagiern emotional und teilweise erschreckend real. 

    Mitunter ist die Geschichte allerdings etwas überladen und schreitet sehr schnell voran. Viele Ereignisse passieren in kurzer Zeit, wodurch einige Entwicklungen oder Beziehungen etwas überstürzt erscheinen. Auch manche Nebenfiguren bleiben weniger ausgearbeitet, als es die komplexe Welt eigentlich verdient hätte.

    Trotzdem ist Children of Blood and Bone ein spannender und emotionaler Auftakt einer Fantasytrilogie mit einer starken Heldin und einer außergewöhnlichen Welt. Für LeserInnen von Jugendfantasy sowie Geschichten über Rebellion, Identität und Hoffnung ist das Buch eine klare Empfehlung. 

  8. Cover des Buches Magisterium - Das 1. Jahr (ISBN: 9783833909481)
    Cassandra Clare

    Magisterium - Das 1. Jahr

    (1.109)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

    Heute habe ich eine besondere Reihe für euch! WO sind bitte die Harry Potter Fans ? Ich habe eine Buchreihe für meinen Bruder und mich entdeckt, die es mit der bekanntesten Reihe aufnehmen kann. Das Magisterium ! In dieser Buchreihe geht es um Callum, einen 12Jährigen Außenseiter, der ein lahmes Bein hat und ein großes Mundwerk besitzt, zudem hält er nichts von Magie und war förmlich überrumpelt und überhaupt nicht begeistert, als er zu einer Zauberschule soll und dort ausgebildet werden soll. 

    Falls ihr denkt, dass dies nun eine identische Version von HP wäre, irrt ihr euch! Callum lässt nichts unversucht, seine Abneigung zu zeigen und macht es seinen Mitschülern auch nicht einfach. Doch wäre diese Geschichte nicht nur durch seinen Scharfsinn und seiner Art aufregend genug, so eilen im doch Freunde zur Seite die er sich so nicht erhofft hatte. Manchmal sollte man dem Unbekannten eine Chance geben und sich gemeinsam dem Abenteuer zuwenden. 

    Ein magisches, zauberhaftes Setting, welches einen träumen lässt. führt uns durch die Geschichte und durch ein traumhaftes Magisterium. Wahrheiten die nicht entdeckt werden sollten, kommen ans Licht, dunkle Mächte zum Vorschein und unerwartete Wendungen, die man so nicht erwartet hat, ziehen einen in diesen Bann, der einen das Buch nicht ablegen lässt. 

    Definitiv ein gelungener Auftakt einer Kinderbuchreihe, die ich sehr empfehlen kann !

  9. Cover des Buches Die Wut, die bleibt (ISBN: 9783499009129)
    Mareike Fallwickl

    Die Wut, die bleibt

    (349)
    Aktuelle Rezension von: Noemi_Sievert

    Die Wut, die bleibt ist ein starker Roman, der das Thema Gewalt an Frauen und patriarchale Strukturen eindrücklich aufgreift und zum Nachdenken anregt.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn mich die Handlung nie wirklich überrascht hat. Es fehlten die grossen Wendungen oder Momente, die mich nachhaltig beeindruckt hätten. Deshalb ist es für mich kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen würde. Ein Stern weniger gibt es, weil ich die Rache Gewalt von Frauen auf Männer im Buch nicht gut heisse.

    Dennoch halte ich den Roman für lesenswert. Er regt zum Nachdenken an und eignet sich besonders gut als Grundlage für Diskussionen, beispielsweise in einer Lesegruppe. Gerade die gesellschaftlichen Themen bieten viel Stoff für einen intensiven Austausch.

  10. Cover des Buches Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen (ISBN: 9783751204842)
    Ava Reed

    Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

    (637)
    Aktuelle Rezension von: lxna2002

    Ava Reed hat in diesem Buch sehr echt und eindrucksvoll dargestellt, wie sich Depressionen und Ängste anfühlen. Auch der Prozess zur Diagnose, Rückschritte und Klinikaufenthalte sind sehr authentisch beschrieben. Als Betroffene fühle ich mich durch dieses Buch sehr gut repräsentiert und nicht mehr alleine. Es gibt mir Hoffnung auf Heilung.

    Ich werde es jedem in meinem Umfeld empfehlen, damit sie sich ein Bild von diesen Krankheiten machen können. 

  11. Cover des Buches Frostkiller (ISBN: 9783492280365)
    Jennifer Estep

    Frostkiller

    (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit dem sechsten Teil geht die Mythos Academy rund um Gwen und ihre Freunde zu Ende. Auch dieser Teil hat mir noch einmal sehr gut gefallen und bringt einem das langersehnte Happy End. Gwen ist durch die Geschichte hinweg immer stärker und selbstsicherer geworden. Es gab Charakterzüge, die sie nicht ablegen konnte, aber dann wäre es auch ein wenig langweilig geworden, wenn sie nicht sie selbst wäre. So hat mir ihre Entwicklung gut gefallen, da sie sich immer selbst treu geblieben ist. Ihre Freunde, die ihr in den unterschiedlichen Kämpfen beigestanden haben, fand ich auch sehr sympathisch und sie haben immer sehr viel Freude bereitet. Das Geschichte war auch wieder gutgeschrieben, sodass ich nur durch die Seiten geflogen bin und das Buch sehr schnell beendet habe. Ich werde diese Freundesgruppe sehr vermissen. 

    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der Mythologie liebt und vor allem auch wenn sie in unserer heutigen Zeit spielt und auch Lesern die Gwen und ihre Freunde beim finalen Kampf gegen Loki beistehen möchten. 

  12. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783103973518)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

    (899)
    Aktuelle Rezension von: reading_squirrel

    Dieses Buch hat mich ganz unerwartet komplett überrumpelt und mein Herz einmal kräftig in die Mangel genommen.


    Colombani erzählt die Geschichte von drei starken Frauen, deren Schicksal sie auf überraschende, schmerzhafte und faszinierende

    Art & Weise miteinander verbindet.

    Den Stimmen dieser wunderbaren Charaktere hätte ich noch stundenlang lauschen können, weil Colombani einfach phantastisch schreibt. 


    Mich hat das Buch mit jedem Wort tief berührt und bewegt - es zählt eindeutig zu meinen Highlights und gehört ab sofort in die Kategorie „Lieblingsbuch“ ✨


    Aus meiner Sicht eine ganz klare Empfehlung 🩵

  13. Cover des Buches Die Gabe (ISBN: 9783453322981)
    Naomi Alderman

    Die Gabe

    (147)
    Aktuelle Rezension von: Hilda_Jannsen

    Mehr und mehr Frauen entdecken, dass sie die Gabe haben, mit ihren Händen elektrische Stromstöße auszusenden. Und nachdem die erste Überraschung oder Scham wegen Andersartigkeit überwunden ist, wird die Gabe eingesetzt, aus Spaß an der Freud, weil die körperliche Unterlegenheit der Frauen sich relativiert hat, dann aus Rache wegen früherer Unterdrückung durch die Männer und schließlich aus reiner Freude an der Grausamkeit gegen Männer.

    Es gab einen Punkt, da dachte ich, ich will das Buch nicht zu Ende lesen. Es war mir zu grausam, zu rachsüchtig, zu einseitig. Doch im nächsten Moment konnte ich mir sagen, dass es wahrscheinlich genau darum geht: um die Tatsache, dass, wer die Macht hat – Mann oder Frau – sie auch ausnutzen wird; dass es keinen Sinn macht, nun ein Matriarchat auszurufen, weil soundso viele Jahre Patriarchat gesühnt werden müssen; dass alle gleich viel oder gar keine Macht haben sollten. Ein verstörendes, aber, wie ich finde, sehr interessantes Gedankenspiel.

  14. Cover des Buches Rache und Rosenblüte (ISBN: 9783846601037)
    Renée Ahdieh

    Rache und Rosenblüte

    (354)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Shahrads Ziel war es einst gewesen, Chalid den Kalifen zu töten. Doch nachdem sie die Wahrheit über seine Taten erfahren hatte, verliebte sie sich und blieb, um ihn vom Fluch der auf ihm lastet, zu befreien. Die jüngsten Geschehnisse in Königreich zwangen sie jedoch zur Flucht, was sie aber nicht davon abhält, nach einem Weg zu suchen, den Fluch zu brechen. Unabhängig davon, ob sie sich selber dabei in Gefahr begibt.

    Nachdem ich mich schon so schwer damit getan hatte, den ersten Band zu verstehen, wurde es im zweiten auch nicht unbedingt besser. Die gröbste Handlung ist klar, ja. Chalid versucht sein Königreich wieder aufzubauen und Shahrzad sucht nach einem Weg, seinen Fluch zu brechen. Währenddessen sind beide noch auf der Hut vor einem weiteren Angriff aufs Königreich, unter anderem von Tarik der Shahrzad mehr oder weniger ja entführt hat um sie in Sicherheit zu bringen.

    Mehr habe ich aber auch nicht wirklich mitgenommen. Eine richtige Verbindung gab es zwischen den Büchern nicht unbedingt, man könnte beide auch ruhig unabhängig voneinander lesen. Mal abgesehen von ein paar Randinformationen und den Namen hatte ich jetzt nicht den Eindruck, das ich den ersten Teil unbedingt gelesen haben müsste um den zweiten zu verstehen (das hab ich ja auch so nicht getan).

     

    Auch die ganze Ergänzung jetzt mit den besonderen Fähigkeiten von Shahrzad, die sie von ihrem Vater geerbt hat und jetzt nutzt, um mit ihrem fliegenden Teppich (der kommt einem doch auch von irgendwo bekannt vor oder?) zu einem menschähnlichen wunscherfüllenden Wesen zu fliegen, um ihre magischen Kräfte zu trainieren und später Chalid von seinem Fluch zu befreien… Mal abgesehen von dem großen Drama am Ende, dessen Sinn ich auch nicht ganz verstanden hab. Mir hat einfach ein roter Faden gefehlt. Es war, als hätte man einfach so viele Ereignisse wie möglich wahllos aneinander gereiht bis die Story lang genug war, dass sie als Buch durchgeht.

     Insgesamt kann ich daher nur sagen, dass mich die Dilogie mal abgesehen von der malerischen Sprache nicht wirklich überzeugen konnte.

  15. Cover des Buches The Ivy Years - Bevor wir fallen (ISBN: 9783736304505)
    Sarina Bowen

    The Ivy Years - Bevor wir fallen

    (736)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Seit einem Sportunfall ist Corey Callahan auf den Rollstuhl angewiesen, doch ihren Platz am renommierten Harkness College will sie auf keinen Fall aufgeben! Gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Adam Hartley, der sich beim Eishockey das Bein gebrochen hat und deshalb im behindertengerechten Wohnheim einquartiert wurde - im Zimmer direkt gegenüber. Corey weiß augenblicklich, dass sie das in Schwierigkeiten bringen wird: Adam ist gutaussehend, lustig und schlau. Aber er hat eine Freundin. Und auch wenn Corey sich von niemandem besser verstanden fühlt als von Adam und sie sich sicher ist, dass es ihm genauso geht - für sie beide gibt es keine Chance ...


    Ich habe mich sehr auf die Reihe gefreut, da ich vor ewigen Zeiten mal ein Buch der Autorin gelesen hatte, dass mir wirklich gut gefallen hat. Besonders spannend fand ich den Plot, dass es nicht um den super Bad Boy und das schönste Mädchen des Campus ging, sondern die Personen diesmal relativ real wirkten. 

    Allerdings gefielen mir im Laufe des Buches einige Charaktere nicht mehr so gut, da sehr viele Klischees bedient wurden, z.B. Stacia. Ein reiches verwöhntes und verzogenes Prinzesschen. Auch Adam und corey waren teils etwas schwierig, da Adam manchmal wirkte als habe er gar keine Emotionen und Corey wirkte manchmal etwas zu taff. Auch fand ich manche Szenen im Umgang mit ihrer Behinderung etwas schwierig, da Sie doch recht schnell übergangen wurden. Vorallem Adams Idee an seinem Geburtstag ging für mich gar nicht.... das war absolut unnötig.

    Dafür gefielen mit aber Dana und Daniel prima.

    Ansonsten war es drumherum eine recht klassisches Campusliebesgeschichte.

    Der Schreibstil war super, sodass ich das Buch alles in allem gerne gelesen habe und mich auch auf die Folgebände freue.

    Daher 3,5 Sterne

  16. Cover des Buches Iron Flowers – Die Rebellinnen (ISBN: 9783733504212)
    Tracy Banghart

    Iron Flowers – Die Rebellinnen

    (466)
    Aktuelle Rezension von: Butta

    Ich habe das Hörbuch nur durch Zufall entdeckt muss aber sagen ich war positiv überrascht und es trifft sehr meinen Geschmack. Für so ein Jugendbuch hat es einige Schichten und ist sehr feministisch, was ich toll fand. Natürlich könnte es noch mehr Tiefe und world building haben und natürlich erinnert es an einige Bücher von dieser Zeit. Nichts desto trotz finde ich dass es seinen Job gut macht, ich war wirklich investiert in die Story und super gespannt sich wenn ich den einen Twist geahnt habe. Mir gefiel die ganze Idee die Umsetzung bisher und auch die Sprecher waren gut. Bin auf dem 2ten Teil gespannt 

  17. Cover des Buches Talon - Drachennacht (ISBN: 9783453322790)
    Julie Kagawa

    Talon - Drachennacht

    (279)
    Aktuelle Rezension von: Chillysbuchwelt

    Natürlich bin ich auch ein großer Fan vom Cover des dritten Bandes – sie sind einfach alle so wunderschön!

    Nach dem Ende des zweiten Bandes war ich froh, direkt mit dem nächsten Teil weitermachen zu können.
    Der dritte Band beginnt gleich emotional und zieht einen sofort wieder in diese gefährliche, faszinierende Welt voller Drachen, Geheimorden und dunkler Machenschaften hinein.
    Julie Kagawas Stil ist wie immer angenehm – ich war sofort wieder mittendrin und hatte einen hervorragenden Lesefluss.

    Das Love Triangle... puh.
    Ja, es ist wieder da – und für meinen Geschmack leider etwas zu präsent. 😅
    Ich bin einfach kein Fan von Dreiecksbeziehungen, und hier hat es mich zunehmend gestört.
    ABER: Die restliche Handlung war dafür umso spannender!

    Ember bleibt eine besondere Figur.
    Man merkt immer mehr, dass sie anders ist – und ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch einiges hintersteckt.
    Ihre Entwicklung geht weiter, und auch wenn ich nicht jede Entscheidung gutheiße, finde ich sie insgesamt immer noch stark und authentisch.
    Garret hat mich dieses Mal besonders berührt.
    Seine Erinnerungen an die Kindheit, sein Weg zum Orden und die Einblicke in seine Ausbildung waren nicht nur krass, sondern auch unglaublich aufschlussreich.
    Man versteht ihn dadurch noch besser – und gleichzeitig erfahren wir mehr über den Orden, was ich richtig spannend fand!
    Riley bleibt für mich ein schwieriger Charakter.
    Ich werde mit ihm nicht so ganz warm, auch wenn ich das, was er im Untergrund auf die Beine gestellt hat, wirklich beeindruckend finde.
    Dante sorgt wieder für Gänsehaut.
    Durch ihn bekommen wir noch tiefere Einblicke in Talon – und wow, das, was da ans Licht kommt, ist echt heftig.
    Einige Stellen waren wirklich erschreckend.

    Geheimnisse, Enthüllungen und ein Ende, das mich sprachlos zurückgelassen hat.
    Die letzten Kapitel hatten es nochmal richtig in sich – WOW!
    Zum Glück wartet Band 4 schon im Regal, denn ich muss wissen, wie es weitergeht! 🐉❤️📖

  18. Cover des Buches Die Unbändigen (ISBN: 9783365005446)
    Emilia Hart

    Die Unbändigen

    (267)
    Aktuelle Rezension von: Yonca

    Dieses Buch handelt von drei Frauen, die in einer Welt zurechtkommen müssen, in der sie sich fremd fühlen und mit ähnlichen Schicksalen zurück zu ihrer eigenen Stärke finden. Ihr Zuhause und Ihre Bestimmung finden sie in der Verbundenheit mit der Natur und den Tieren. 

    Besonders gefallen hat mir der Aufbau des Buches. In jedem kurzen Kapitel wird das Schicksal einer Protagonistin in ihrer jeweiligen Epoche erzählt. Man bekommt ausreichend Informationen, um sie während des Lesens zu verknüpfen und so nach und nach zu erkennen, wie eng Kate, Violet und Altha miteinander verbunden sind. Am Ende sind alle Fragen geklärt, was ich immer sehr schätze. 

    Ich mochte die Charaktere sehr und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Das Leid, das sie ertragen müssen ist leider für viele Frauen nicht gänzlich unbekannt es wurde schön beschrieben, wie aus Leid und Leere wieder Leben und Stärke entsteht. Eine Triggerwarnung (Vergewaltigung, häusliche Gewalt) am Anfang des Buches würde ich jedoch sehr schätzen. 

    Empfehlen möchte ich das Buch an alle Menschen, die Kraft in der Natur schöpfen und sich in unserer Welt manchmal fremd und unpassend fühlen. Dieses Buch ist ein Geschenk speziell an uns Frauen, mit all unserer Sensibilität und auch Stärke. 


  19. Cover des Buches Nachtblumen (ISBN: 9783989425392)
    Carina Bartsch

    Nachtblumen

    (342)
    Aktuelle Rezension von: anni_99

    Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.

    Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.

    Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.

    Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.

  20. Cover des Buches Die Rosenzüchterin (ISBN: 9783734116292)
    Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin

    (437)
    Aktuelle Rezension von: Futziwitch

    Franka Palmer ist mit Depressionen geplagt und jetzt erfährt sie auch noch dass ihr Mann seit langem eine Freundin hat , das gibt ihr den Antrieb um zu verreisen. Sie landet schliesslich bei Beatrice die gemeinsam mit Helene zusammen wohnt , die Beziehung der beiden Frauen ist mehr als merkwürdig und kompliziert aber nach und nach erzählt Beatrice Franka was es mit den zwei Frauen auf sich hat . Eine spannende und bizarre Geschichte um ein junges Mädchen das eine Familie bekommt die sie nie haben wollte. Eine sehr interessante Geschichte mit viel Drama Hass Liebe und Freundschaft  


  21. Cover des Buches Nobody's Girl (ISBN: 9783969051672)
    Virginia Roberts Giuffre

    Nobody's Girl

    (28)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    In Nobody's Girl erzählt Virginia Giuffre ihre eigene Geschichte. Sie berichtet von der Ausbeutung und dem sexuellen Missbrauch, den sie als Kind und junge Frau erlebte, und von ihrem späteren Entschluss, ihre Stimme zu erheben und gegen die Menschen auszusagen, die ihr und vielen anderen Gewalt angetan haben. Es ist ein erschütternder Bericht über Machtmissbrauch, Trauma und den Kampf um Gerechtigkeit.

    Mir fällt es unglaublich schwer, dieses Buch zu rezensieren oder überhaupt eine klassische Meinung dazu zu formulieren. Es fühlt sich nicht wie ein Buch an, das ich bewerten möchte. Stattdessen hatte ich während des Lesens das Gefühl, einfach zuzuhören – einer Frau, die ihre Geschichte erzählt.

    Was ich vor allem empfinde, ist großen Respekt. Ich bewundere den Mut, die eigene Stimme zu erheben und die eigenen Erfahrungen öffentlich zu machen, obwohl einem mächtige Menschen gegenüberstehen. Allein dafür verdient dieses Buch für mich fünf Sterne.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Die Geschichte ist eindringlich und mitreißend erzählt. Ich wollte immer weiterlesen, nicht weil es klassische Spannung erzeugt, sondern weil ich Virginia Giuffres Geschichte folgen wollte. Während des Lesens habe ich mich weniger als Kritikerin verstanden, sondern vielmehr als Zuhörerin.

    Deshalb fällt es mir schwer, dieses Buch nach literarischen Maßstäben zu bewerten. Für mich steht nicht im Vordergrund, ob jeder Satz perfekt ist oder jeder erzählerische Kniff funktioniert. Entscheidend ist, dass diese Geschichte erzählt wurde und dass Virginia Giuffre den Mut hatte, sie mit der Welt zu teilen.

  22. Cover des Buches Die silberne Königin (ISBN: 9783404208623)
    Katharina Seck

    Die silberne Königin

    (306)
    Aktuelle Rezension von: my_bookworld23

    Emma wohnt in einer Stadt die im ewigem Winter gefangen ist. Das Leben dort ist sehr beschwerlich, da der König sich nicht um die Bewohner kümmert. Als Madame Weltfremd Emma eine Geschichte erzählt wird ihr bewusst, dass sie mehr mit der dieser zu tun hat als sie anfangs gedacht hat. Nachdem sie dann merkwürdige Begegnungen mit einem Schatten hat, realisiert sie das sie handeln muss. 

     Ich persönlich finde das Cover wunderbar. Es passt super zum Buch und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wieder. 

     Meiner Meinung nach ist dieses Buch wundervoll.Es handelt von Vergebung und Liebe, was ich persönlich toll finde. Am Anfang wirkt die Geschichte für mich teilweise etwas gezogen. Im Laufe des Buches wird es jedoch um so besser. Ab ungefähr der Hälfte hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch die Atmosphäre gefällt mir sehr gut. Die Dinge und Momente sind so beschrieben, dass es nicht zu langweilig wird, sondern man sie sich bildlich vorstellen kann und es so möglich ist in die Welt der Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil gefällt mir, er war gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist nicht in der Ich-Perspekive geschrieben, wobei ich diese etwas lieber mag, da man sich so mehr wie ein Teil der Handlung fühlt. Dies macht das gesamte Buch jedoch nicht wirklich schlechter. Auch dass es neben der Hauptgeschichte auch noch die von der silbernen Königin gibt gefällt mir sehr, da sie beide unterschiedlich sind, jedoch sehr viele Verbindung haben. 


    Insgesamt finde ich dieses Buch wirklich sehr gut und kann es klar empfehlen. Es enthält wichtige Botschaften die ein Teil einer wunderbaren Fantasy-Geschichte sind.

  23. Cover des Buches Wer will schon einen Rockstar? (ISBN: 9783736317895)
    Kylie Scott

    Wer will schon einen Rockstar?

    (461)
    Aktuelle Rezension von: Sarahreads

    Anne Rollins hat einen der schlimmsten Tage ihres Lebens erlebt. Ihre Mitbewohnerin ist spurlos aus der gemeinsamen Wohnung verschwunden und hat nicht nur sämtlichen Möbel mitgenommen, sondern auch Mietschulden hinterlassen. Um sich von dem Schock abzulenken, entscheidet sich Anne spontan, eine Freundin zu einer Party zu begleiten. Dort trifft sie unerwartet auf Malcom Ericson, den Schlagzeuger der erfolgreichen Rockband Stage Dive. Als er von Annes misslicher Lage erfährt, macht er ihr ein Angebot, was kaum verrückter sein könnte: Er bietet ihr finanzielle Untersetzung an, wenn sie bereit ist eine Zeit lang seine feste Freundin zu spielen.

    „Wer will schon einen Rockstar“ ist der zweite Teil der „Rockstars“ Reihe von Kylie Scott. Bereits das Cover des Buches hat mich mit seiner ansprechenden Gestaltung in den Bann gezogen. Die sanften, hellen Farben verleihen dem Buch eine elegante Note, die sofort ins Auge fällt. Der Schreibstil von Kylie Scott ist sehr angenehm und flüssig, was den Lesern einen mühelosen Einstieg in die Geschichte ermöglicht. Die lebedigenen Beschreibungen und die fesselnde Erzählweise sorgen dafür, dass man das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte. Die Handlung wurde aus der Perspektive von Anne geschrieben, was dem Leser erlaubt eine tiefere Verbindung zu ihr aufzubauen.

    Malcom und Anne sind Figuren, die mich nicht nur fasziniert haben, sondern auch absolut glaubwürdig wirken.
    Anne musste in ihrer Jugend unfreiwillig die Rolle der Familienverantwortlichen übernehmen, was dazu geführt hat, dass sie oft wegen ihrer Hilfsbereitschaft und ihrer Güte ausgenutzt wurde. Durch Mal wird ihr Selbstbewusstsein gefördert, sodass sie lernt für sich selber einzustehen und ihre eigenen Bedürfnisse nicht immer hinten an zu stellen.
    Malcom, oder auch Mal genannt, hat dafür gesorgt, dass es keine Sekunde langweilig wurde. Seine unberechenbare und manchmal auch manische Art war zwischendurch ein bisschen irritierend. Aber wenn den genauen Grund dafür erfahren hat, konnte man ihn doch sehr gut nachvollziehen. Besonders toll fand ich seine Schlagabtausche, die er sich mit Anne geliefert haben.

    Das Buch hat mir sehr gefallen. Es war äußerst unterhaltsam und bereitet viel Freunde beim Lesen. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil.

  24. Cover des Buches Björnstadt (ISBN: 9783442493906)
    Fredrik Backman

    Björnstadt

    (218)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Für die Einwohner der kleinen schwedischen Stadt Björnstadt, fernab einer Großstadt mitten im Wald, ist Eishockey das wichtigste in ihrem Leben. Da mittlerweile nach und nach die jüngeren Einwohner weggezogen sind, erhoffen sich die Björnstädter nun das sich das Schicksal ihres Dorfes wendet, wenn die erfolgreiche Jugendmannschaft des 'Björnstädter Eishockeyclub' ins Finale kommt und der Rest der Welt auf sie aufmerksam wird. Als die Mannschaft das Heimspiel gewinnt und somit den Einzug ins Finale, artet die private After-Party ein wenig aus und die 15jährige Maya, die auch die Tochter des Clubdirektors des Vereins ist, wird von dem 17jährigen Starspieler der Mannschaft Kevin vergewaltigt. Als sie sich endlich traut sich ihren Eltern anzuvertrauen und diese daraufhin Kevin anzeigen, beginnt sich die Stimmung im Dorf zu kippen. Viele der Einwohner können nicht glauben das ihr Star so etwas tun könnte oder sie trauen sich einfach nicht die Wahrheit zu sagen, da sie Angst haben nachher gemieden zu werden und geben daher Maya und dadurch auch ihrem Vater Peter die Schuld den Eishockeyclub zu schaden. Von nun an sind Maya, ihre Familie und die Menschen die ihr glauben einer Lynchjustiz ausgesetzt.

    Ich muss zugeben das ich mich durch die ersten paar Seiten etwas durchquälen musste. Als ich jedoch in die Story reingefunden habe konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen, da ich unbedingt wissen musste wie es weiter geht. Mir persönlich gefiel der ruhige und nicht zu dramatische Schreibstil und das langsame und allmähliche aufbauen bis zum Finale. Man konnte sich in die Charaktere gut hineinversetzen und dadurch ihre Handlungen nachvollziehen, auch wenn nicht alle richtig waren.

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