Bücher mit dem Tag "stamm"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "stamm" gekennzeichnet haben.

16 Bücher

  1. Cover des Buches Der Kuss der Lüge (ISBN: 9783846602423)
    Mary E. Pearson

    Der Kuss der Lüge

    (1.565)
    Aktuelle Rezension von: Samira_2006

    Prinzessin Lia soll einen Prinzen heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Doch sie flieht und beginnt ein neues Leben in einer Taverne. Dort begegnet sie Rafe und Kaden – ohne zu wissen, dass einer von ihnen der Prinz ist, den sie heiraten sollte, und der andere geschickt wurde, um sie zu töten.

    Lia ist eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, die sich nicht einfach ihrem Schicksal ergeben möchte. Besonders spannend fand ich die Beziehung zwischen Lia, Rafe und Kaden, da lange unklar bleibt, wem sie wirklich vertrauen kann.

    Die Welt von Morrighan ist wunderschön und geheimnisvoll gestaltet. Königreiche, Intrigen, alte Geschichten und geheimnisvolle Gaben machen die Fantasywelt besonders interessant.

    Der Schreibstil von Mary E. Pearson ist flüssig, bildhaft und spannend. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt und durch die vielen Geheimnisse wollte ich immer weiterlesen.

    Die Chroniken der Verbliebenen 1-4

    Die Chroniken der Hoffnung 1-2 (Leider schon alle gelesen / würde gerne vergessen, dass ich sie bereits kenne, um sie noch einmal lesen zu können.)

    Für mich ist „Die Chroniken der Verbliebenen“ definitiv eine Reihe, die noch lange im Gedächtnis bleibt. Ich habe mit Lia mitgefiebert, mitgerätselt und mich immer wieder gefragt, wem sie wirklich vertrauen kann. Eine klare Leseempfehlung für alle, die spannende, emotionale und fesselnde Geschichten lieben!

  2. Cover des Buches Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht (ISBN: 9783846601143)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht

    (615)
    Aktuelle Rezension von: nymeria

    Sabaa Tahir ist halt einfach meine neue Lieblingsautorin. Erst Heir gelesen, dann mit Elias und Laia angefangen. Band 2 fand ich etwas schwächer, da man hier dolle merkt, dass wir eben darauf hinarbeiten, Darin jetzt endlich zu befreien. Dafür gibt es einen langen Weg zu bewältigen und viele Dinge vorzubereiten. Das ist alles spannend und ich fliege so durch die Seiten, aber letztlich ist es nur eine Hinführung zu Band 3 - ich glaube, hier geht es dann so richtig los.

    Mehr will ich gar nicht sagen - tolle Serie. Bin begeistert!

  3. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802588501)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

    (1.299)
    Aktuelle Rezension von: Bella_507

    Ich habe das Buch praktisch verschlungen! Vampire, die von Außerirdischen abstammen und einen Herzschlag haben! Die heißblütig sind und vor allem sexy. Das ist doch eine gelungene Mischung. Ich denke ich werde noch mehr aus der Reihe lesen. Es verspricht gut zu werden. Lucan ist ein interessanter Charakter. Dunkel und vor allem nicht politisch korrekt. Er hat einige Jahrhunderte auf dem Buckel. Als Kontrast kommt das Gabby, die interessiert und nicht zu hyperaktiv ist und mit einem Kerl wie ihm umgehen kann. Klasse geschrieben! Ich will mehr von dem Orden lesen. 

  4. Cover des Buches Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis (ISBN: 9783846600788)
    Sabaa Tahir

    Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis

    (218)
    Aktuelle Rezension von: nymeria

    Sabaa Tahir hat sich ja zu meiner absoluten Lieblingsautorin entwickelt und ich empfehle die Reihe um Elias und Laia bei jeder Möglichkeit. Und auch der dritte Teil hat mich natürlIch begeistert. Trotzdem muss ich gestehen, dass ich diesen Teil als recht schwach empfand. Letztlich kam mir auch, wieso: In Band 3 arbeiten wir so dermaßen auf das Finale hin, dass ich teilweise das Gefühl hatte, so richtig hat sich gar nichts entwickelt. Wir mussten die Charaktere erst einmal wieder in die richtige Bahn manövrieren, damit sie überhaupt wieder alle zusammenfinden können.

    Helena ist beschäftigt als Blutgreif und muss Elias Mutter aufhalten. Laia ist auf der Suche nach Informationen über den Nachtbringer. Und Elias hats am blödsten getroffen, der ist jetzt quasi in Lehre bei einer Dschinn, um Geister ins Jenseits zu schicken. Es braucht das gesamte Buch, um ihre Schicksale wieder zusammen zu weben. Das ist nicht unspannend, im Gegenteil, aber es zieht sich auch ein wenig. Elias, muss ich zugeben, fand ich dabei am unspannensten. Laia und Helena dagegen... haben mir sehr gut gefallen.

    Allgemein empfand ich Helenas POV nun als echten Gewinn. Sie ist ein so cooler Charakter und Sabaa Tahir bringt ihre Zerrissenheit auch so gut rüber. Gerade in dem Geflecht, in dem ihre Schwester in Gefahr ist, sie aber an Marcus als Imperator gebunden ist, irgendwo noch ihre Freundschaft mit Elias würdigen will, über ihre Untergebenen gebietet,... kurz gesagt: Helena hat es nicht leicht. Und das hat das Buch auch nochmal toll herausgearbeitet.

    Im Vergleich zu den vorherigen zwei Bänden empfand ich Band 3 aber eben als deutlich schwächer. Ich freue mich dafür nun auf den letzten Band und das große Finale.

  5. Cover des Buches Agnes (ISBN: 9788865592038)
    Peter Stamm

    Agnes

    (381)
    Aktuelle Rezension von: AlineCharly

    Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet. – Der Einstieg klingt vielversprechend, fast schon unheilvoll. Doch leider kann der Roman dieses Versprechen für mich nicht einlösen. 

    Die Beziehung zwischen dem Ich-Erzähler und Agnes bleibt über weite Strecken blass und wenig greifbar. Der Erzähler wirkt distanziert und emotionslos und ihre gemeinsamen Gespräche erscheinen künstlich und ohne echte Tiefe. Der nüchterne Stil mag gewollt sein, sorgt aber eher für Langeweile als literarische Intensität. Die Vermischung von Fiktion und Realität hätte spannend sein können, verliert sich jedoch in Vorhersehbarkeit. Viele Szenen wirken austauschbar, es fehlt an echter Dynamik.

    Fazit: Kühle Sprache, flache Figuren – Agnes bleibt unter seinen Möglichkeiten.

    2 von 5 Sternen

  6. Cover des Buches Wer den Wind sät (ISBN: 9783406817984)
    Michael Lüders

    Wer den Wind sät

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Michael Lüders beschreibt, was die amerikanische Außenpolitik (häufig durch die CIA und unter Unterstützung bestimmter Think tanks und Journalisten) im Nahen Osten angerichtet hat. Und dem ja auch häufig folgend leider die Europäische Union und die deutsche Regierung. Oft hat man die ausgestreckte Hand zur Kompromissfindung ausgeschlagen, frühzeitig die Welt in "gut" und "böse" unterteilt und sich pragmatschen  Lösungen verschlossen, oft auf kosten von Zehntausenden Menschenleben. Teilweise wurde eine erfolgreiche Friedensstiftung durch die USA untergraben, auch in Fällen wie der Hamas oder Irans, was daran liegt, daß die USA ein Interesse an dem dauerhaften Krieg haben, in dem wir uns gegenwärtig befinden, man einseitig auf wirtschaftliche Vorteile der US-Wirtschaft setzt (Big Oil und die Motivation zu George W. Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen den Irak) oder indem man zu einseitig auf Israel im Nahen Osten schaut. Natürlich fragt man sich, was die gewählten deutschen Politiker zu dem Ganzen gesagt haben, man möchte Namen und konkrete Aussagen wissen, genauso wie das, was gewisse Medien geschrieben haben. Idles singen in "War" von den "stone-faced liars", Brody Dalle trug ein "The CIA"- T-Shirt auf der Bühne (natürlich als Kritik), beides mit Recht. Ein aufwühlendes Buch, zur Pflichtlektüre empfohlen.

  7. Cover des Buches Das Spiel der Götter (8) (ISBN: 9783734160394)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (8)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Kein Volk ist einzigartig oder etwas Besonderes - oder genauer, sollte es zu seinem eigenen Wohl besser nicht sein."

    Das Krächzen einer Krähe weckt mich. Doch noch immer bin ich so unsagbar müde. Als mein Blick über den Himmel gleitet, entdecke ich die Krähe, welche mich weckte und erneut dringt ihr raues Krächzen an mein Ohr. Es verursacht mir eine Gänsehaut - was allerdings nicht allein ihrem Rufen geschuldet ist, nein! Diese Krähe ist weiß und das bedeutet ein Unheil zieht auf...

    Ich bin Gast bei Trull Sengar und seiner Familie. Der Hexenkönig, Hannan Mosag, hat eine Versammlung einberufen, bei der er den Brüdern Forcht, Trull, Binadas und Rhulad, sowie den beiden Söhnen der Familie Buhn, einen wichtigen Auftrag überträgt. Sie sollen sich auf den Weg in die Eisfelder machen, um dort im Norden, wo einst die Jheck lebten, etwas Wichtiges für ihn zu besorgen. Etwas, das im Eis versteckt ist. Es versteht sich von selbst, dass ich die jungen Männer begleite, bin ich doch neugierig auf die Eisfelder, welche ich nie zuvor gesehen habe. Doch diese Quest stellte sich von Anfang bis Ende als riesengroßer Fehler heraus ...

    Aber das ist nicht unser einziges Problem. Schon seit einiger Zeit verstoßen die Letherii gegen die alten Verträge und Hannan Mosag ist sich durchaus bewusst, dass ihm die Zeit davonläuft. Die Letherii werden kommen. Sie werden kommen, um die Tiste Edur zu vernichten. Ich glaube ihnen ist nicht klar, dass die Edur keineswegs mehr die leichte Beute sind, die sie mal waren. Es stimmt, dass es nur noch sechs Stämme gibt. Jedoch vereinen sie sich alle unter dem Hexenkönig und ich sah auf der Versammlung viele starke Krieger unter ihnen. Die Karten sind noch nicht gemischt und die Würfel noch nicht gefallen. Welches Spiel die Götter spielen erfahren wir als letzte...

    "Wir waren ein gefallenes Volk, und der Imperator verkündet, dass wir wieder emporsteigen werden. Er ist wahnsinnig, denn wir steigen nicht empor. Wir fallen - und ich fürchte, dieser Abstieg wird kein Ende finden."

    Dieser achte Band greift zurück in eine Zeit, die vor dem ersten Band spielt und in eine Region, die dem Malazinischen Imperium gänzlich unbekannt ist. Es ist eine Reise, in die Vergangenheit der Tiste Edur, ihrer Götter und ihrer Feinde, der Letherii. Eine Reise, die ich sehr interessant finde und bei der ich gespannt bin, wo Erikson mit uns hin will.

    Besonders geliebt habe in diesem Band die witzigen Dialoge zwischen Tehol und seinem Diener Bagg und als im Verlauf der Geschichte noch die tote Diebin Shurq Elalle hinzu kam, wurde es doch gleich noch eine Spur amüsanter. Es ist die Art von trockenem Humor, der mich beim Lesen schmunzeln lässt.

    Insgesamt war dieser Band etwas ruhiger, was aber sicher auch daran liegt, dass - mit Ausnahme von Band 1 - die Bände im Deutschen immer auf zwei Bücher aufgeteilt wurden. Zum Ende des Buches hat man jedoch schon gemerkt, dass sich die Situation nun zuspitzen wird.

  8. Cover des Buches Unter den drei Monden (Die Monde-Saga 1) (ISBN: 9783646300031)
    Ewa A.

    Unter den drei Monden (Die Monde-Saga 1)

    (97)
    Aktuelle Rezension von: sessi

    Auch wenn es sich bei der Monde-Saga um eine Saga mit Drei Bänden handelt, ist jedes Buch für sich abgeschlossen. So auch Band eins - was ich persönlich schon einmal super finde: nichts ist schlimmer als ein Cliffhanger!

    es handelt sich um Kat, die Stammestochter, die verheiratet werden soll. Doch ihr Zukünftiger Hadd, Sohn eines anderen Stammesführer, entpuppt sich als grausamer Frauenschänder. Durch Zufall erwischt sie ihn zusammen mit ihrer besten Freundin bei einem Mord.

    Dadurch verkleiden sich die beiden Mädchen als Jungen: und laufen Kriegern des feindlichen Stammes in die Arme, die sie jedoch für Jungen halten und sie ausbilden wollen....

    An sich ist es bis dato ncihts neues. .. richtig amüsant fand ich dass im Laufe des Trainingcamps (die beiden Mädhcne bleiben immer zusammen) Freundschaften geschlossen werden.

    Und schließlich: der Ausbilder merkt dass es sich um junge Frauen handelt. aber sagt nichts, .. die Frauen denken wenn sie erwischt werden, fliegen sie raus und sind durch Hadd, der seine Spuren vernichten will, dem Tod geweiht.. so kommt es zu einem Hin und Her - was mich duraus nicht nur zum Schmunzeln sondern zum laut lachen brachte.

    Es ist generell spannend geschrieben: das Buch in 1,5 Tagen bzw, 2 Nächten durchzulesen war kein Problem: es schildert nicht nur eine Spannende Welt sondern auch  mit Witz und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.



  9. Cover des Buches Das Spiel der Götter (9) (ISBN: 9783734160400)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (9)

    (37)
    Aktuelle Rezension von: Mario_Hackel

    Hier kommt ein echtes Highlight unter den Fantasy-Serien, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Der Roman entführt uns in eine Welt voller Intrigen, Krieg und Magie. Diese Welt ist so vielschichtig und tiefgehend, dass sie uns Leser:innen schnell in ihren Bann zieht.

    Erikson startet die Geschichte direkt inmitten eines Krieges und verzichtet dabei auf den üblichen "langsamen Einstieg". Die Malazanischen Imperiums-Armeen belagern die Stadt Pale, eine der letzten Hochburgen des aufständischen Fürsten Caladan Brood und seiner mächtigen Verbündeten. Schon zu Beginn wird klar, dass dieser Krieg nicht nur eine militärische Angelegenheit ist, sondern dass auch Magier, uralte Wesen und Götter selbst ihre Hände im Spiel haben. Die Handlung ist ziemlich komplex und entwickelt sich immer weiter in neue, miteinander verflochtene Handlungsstränge. Das ist schon eine Herausforderung für die Leserschaft, aber auch faszinierend und macht es möglich, richtig tief in das Geschehen einzutauchen.

    Erikson hat eine ganze Menge an Charakteren geschaffen, die alle ihre eigene, komplexe Hintergrundgeschichte und Motivation haben. Die enthüllt sich aber oft erst nach und nach. Die Figuren sind alles andere als "klassische" Helden. Sie sind moralisch ambivalent und mitunter schwer zu durchschauen. Besonders erwähnenswert ist die Assassinenlegende Anomander Rake. Seine kryptischen Ziele und übermenschlichen Kräfte sorgen für eine bedrohliche und gleichzeitig fesselnde Präsenz.

    Eriksons Schreibstil ist anspruchsvoll und intensiv, ohne viele Erklärungen oder Einführungen. Der Autor überlässt es dem Leser, die Welt und die Regeln dieser Fantasie-Realität selbst zu entdecken. Die Sprache ist stellenweise poetisch und oft philosophisch, was das Leseerlebnis zusätzlich vertieft.

    Was das Buch wirklich auszeichnet, ist die Art und Weise, wie es eine faszinierende Welt erschafft. Das "Malazanische Reich" und seine Nachbarstaaten sind voll von Geschichte, mythischen Wesen, unterschiedlichen Kulturen und miteinander verbundenen Intrigen. Dadurch entsteht eine lebendige, vielseitige Welt. Auch das Magiesystem ist einzigartig und geheimnisvoll. Es basiert auf sogenannten "Warrens", magischen Bereichen, die die Zauberer für ihre Kräfte anzapfen. Erikson enthüllt die Regeln und Feinheiten der Magie nur stückweise, was die Spannung und den mystischen Charakter verstärkt.

    Mein Fazit:

     "Die Gärten des Mondes" ist keine leichte Lektüre und erfordert Aufmerksamkeit und Geduld. Dafür bekommt man eine reichhaltige, immersive und fordernde Welt, die mit jedem Kapitel mehr Tiefe gewinnt. Steven Erikson bricht mit klassischen Erzählmustern und bietet eine kompromisslos komplexe und düstere Fantasy-Erfahrung die begeistert. Wer sich auf die anspruchsvolle Reise einlässt, den erwartet ein unvergleichliches literarisches Abenteuer – das Spiel der Götter hat begonnen.

  10. Cover des Buches Reiter der Steppe (Kupferblut-Saga 1) (ISBN: B08LQWD5Y2)
    Julia Lalena Stöcken

    Reiter der Steppe (Kupferblut-Saga 1)

    (40)
    Aktuelle Rezension von: Lena1

    Julia Lalena Stöckens "Kupferblut - Reiter der Steppe" entführt den Leser in die faszinierende Welt der Kupferzeit. Die Geschichte um Ljuba, die zwischen die Fronten rivalisierender Clans gerät und um das Überleben ihrer Schwester kämpfen muss, bietet durchaus interessante Ansätze.

    Die Kupferzeit als Schauplatz ist erfrischend und bietet viel Potenzial für spannende Geschichten. Der Autorin gelingt es, diese Epoche lebendig und anschaulich darzustellen. Auch die Handlung ist vielversprechend: Intrigen, Kämpfe, eine Prise Romantik und die Auseinandersetzung mit einer fremden Kultur.

    Obwohl die Geschichte interessante Elemente enthält, fehlte es mir an der nötigen Spannung und Sogkraft, um mich wirklich zu fesseln. Die Handlung plätschert teilweise vor sich hin und die Charaktere bleiben blass.

    Allen Lesern, die eher ruhige historische Fantasy mit einem Hauch von Romantik mögen und kein Problem damit haben, wenn die Geschichte nicht durchgehend fesselt, sei "Kupferblut - Reiter der Steppe" empfohlen. Wer jedoch auf der Suche nach etwas Fesselndem ist, könnte enttäuscht werden.

  11. Cover des Buches Apokalyptika - Gesamtausgabe (ISBN: 9783955309855)
    Tom K. Williams

    Apokalyptika - Gesamtausgabe

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista
    Die Welt Jahre nach der Apokalypse.

    Zum einen leben die Menschen in Stammesgesellschaften. Geprägt vom Jagen, der Familie und der Zusammengehörigkeit.

    Zum anderen gibt es die gehobene Gesellschaft. Sie fühlt sich als die Herrscherebene, die über andere bestimmen kann. Ihre Welt ist eher der Luxus, Sklaven und Gehorsam.

    In diese Welt wird Tyr geboren. Ein junger Stammesmann. Als seine Zeit gekommen ist muss er sich als wahrer Krieger beweisen. Wenn er das nicht schafft, droht ihm eine Verbannung in die verstrahlte Ödnis und somit sein sicherer Tod.

    Doch es kommt alles anders, als geplant. Tyr wird gefangen und als Sklave verschleppt.

    „Apokalyptika – Gesamtausgabe“ ist Teil 1 – 6 der dystopischen Reihe aus der Feder des Autors Tom K. Williams.

    Das Cover ist sehr genial und hat mich gleich in den Bann gezogen. Leider, muss ich erwähnen, dass es recht wenig mit dem Inhalt des Buches zu tun hat. Es geht der Geschichte zwar ein apokalyptischer Vorfall voraus, jedoch hat der Rest des Buches recht wenig damit zu tun.

    Es wird zwar hin und wieder von dem unbekannten Material Plastik geredet oder von den Atomkraftwerken und Jod gibt es auch noch. Doch ansonsten erinnerte mich die Story eher an einen Fantasy / Science Fiction Roman.

    Die Geschichte selbst hatte, für mich gesehen, einige Haken. An für sich existiert nichts mehr aus der „alten“ Welt. Beim Stammesvolk hat zB ein alter Regenmantel aus Plastik überlebt. Also sind schon einige Jahre ins Land geflossen, weil keiner mehr weiß, wie man Plastik nennt. Trotzdem funktionieren die Schusswaffen immer noch. Ohne Wartung und Ölung, kann ich mir das nach all der Zeit kaum vorstellen. Gerade die Waffe beim Stammesvolk.

    Auch reden die Menschen der gehobenen Klasse Lateinisch. Das ist heute schon eine ausgestorbene Sprache, die kaum noch einer benutzt. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sich gerade diese Sprache nach einer Apokalypse durchsetzen sollte.

    Es bleibt auch so vieles ein Rätsel oder nur oberflächlich. Am Ende ist die Geschichte um Tyr zwar erzählt, aber es bleiben so noch viele Fragen offen.

    Die einzelnen Teile der Gesamtausgabe sind richtige einzelne Kapitel. So wird im ersten nur von der Kindheit von Tyr erzählt. Die Welt etwas näher gebracht und seine Laufbahn aufgezeichnet. Im zweiten Teil macht die Geschichte schon einen Sprung und Tyr ist älter. So lässt sich die komplette Gesamtausgabe schildern. Ich fand das ganz in Ordnung. So hat sich der Autor die ein oder andere Länge im Buch erspart. Für mich hatte das Buch so schon genug Stellen, die sich gezogen haben.

    Wenn ich die komplette Story überdenke, war sie für mich eben keine Dystopie. Es gab auf der einen Seite die einfachen Menschen. Die unter der Erde hausten, alte Götter anbeteten und in Stammesgesellschaften lebten. Sie waren wie die Wikinger.

    Auf der anderen Seite gab es die höher gestellten Leute mit ihren Sklaven und dem Luxus, die Römer eben.

    Dazwischen dann hier und da ein seltsames Objekt, alte funktionierende Waffen und ein paar mutierte Tiere. Das war mir für eine Dystopie zu wenig.

    Der Schreibstil selbst war flüssig und gut zu lesen. Die Idee war auch wirklich ganz gut. Nur hat mir am Gesamtwerk doch etwas gefehlt. Die Geschichte war für meinen Geschmack, nicht ganz rund.

  12. Cover des Buches Im Kongo (ISBN: 9783257605808)
    Urs Widmer

    Im Kongo

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Ausmuenster
    Der Ich-Erzähler triff seinen alternden Vater in einem Pflegeheim und erinnert sich, ohne, dass er sich erwehren kann, an seine Kindheit. Einem verfolgten Hasen gleich schlägt Urs Widmer einen Haken nach dem nächsten, und ich habe erst mal gebraucht, um zu verstehen, von welchem Lebensabschnitt ich gerade lese ... denn urplötzlich stehen wir nicht mehr in der Schweiz, sondern mitten in einem verwirrenden Urwald voller Tücke: Im Kongo oder wo man sich auch immer so eine Umgebung ausmalt. Der Vater hat eine dunkle Vergangenheit im Dritten Reich, und Widmer versteht es, den Leser erst einmal an der Nase herumzuführen, bevor ersichtlich ist, wer da siechend im Bett liegt.
  13. Cover des Buches Tribes 1: Das Heim (ISBN: B073TJRFYJ)
    Dirk Koeppe

    Tribes 1: Das Heim

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Aischa
    "Ungewöhnlich" - das war der erste Eindruck, den ich von der vorliegenden Dystopie gewonnen hatte. Und zwar zunächst mal vom Äußeren her. Denn es fehlen die Seitenzahlen. Nicht weiter schlimm, bei Selfpublishern muss man ja durchaus mal Abstriche machen, was das Layout angeht.
    Ebenfalls anders als gewohnt sind die extrem kurzen Kapitel und damit verbundenen häufigen Perspektivwechsel. Das war für mich zwar ein neues Leseerlebnis, aber nicht unangenehm, sondern für meinen Geschmack sehr unterhaltsam.
    Leider ist die dem Roman zugrunde liegende Idee nicht wirklich originell: Wir befinden uns im Jahr 2047, der Weltpräsisident und sein Rat der Zwölf haben einen totalitären Überwachungsstaat errichtet. Schon die Kinder werden auf Linie getrimmt, Privatsphäre ist Fehlanzeige. Jeder Mensch ist per implantiertem Chip von der Politzentrale kontrollierbar, Überwachungskameras und Drohnen tun ihr übriges. Es gibt einige abtrünnige Stämme, die in der Wildnis leben, immer vor Entdeckung bedroht. Der Roman erinnert mich an Orwells "1984", mit ein paar technologischen Updates. Das ist nicht schlecht gemacht und durchaus spannend geschrieben.
    Allerdings fehlen mir ein paar Hintergründe: Wie ist das politische System aufgebaut, was sind Aufgaben bzw. Rechte des Weltpräsidenten und des Zwölferrats? Was hat es mit den Aufständen auf sich? Wieso kaufen Menschen Kinder aus Waisenhäusern?
    Vielleicht gehen die Folgebände etwas mehr in die Tiefe; als abgeschlossenen Roman lässt mich der erste Band etwas unbefriedigt zurück.
    Wer gerne Dystopien liest, weder einen völlig neuen Plot noch sprachliches Top-Niveau erwartet, sondern sich einfach mal zwischendurch in die mögliche nahe Zukunft entführen lassen möchte, findet hier gute Unterhaltung.
  14. Cover des Buches Die Wächter des Waldes (ISBN: 9783839108086)
    Martin Nyenstad

    Die Wächter des Waldes

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Fabienne_Wyss

    Die Wächter des Waldes ist eine sehr gefühlvolle Geschichte. Hier fühlt man die Empathie. Aber auch den Mut und Zusammenhalt. Dass sich auch gegensätzliche Wesen lieben dürfen ist sehr schön beschrieben.

    In diesem Buch kommen viele Fabelwesen vor, was es um so fantastischer und magischer macht.

    Die dunklen Feen die sich entscheiden müssen, Moki, die ihr Herz beim Drachen lässt und alle Stammesführer, die ihre Magie gemeinsam wirken..

    Eine ganz bezaubernde Geschichte die richtig herzlichen geschrieben wurde.

  15. Cover des Buches Stamm der Zwerge: Die Wächter des Waldes (ISBN: B0F8P8SQMY)
    Martin Nyenstad

    Stamm der Zwerge: Die Wächter des Waldes

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, man spürt direkt die Liebe des Autors zu seiner Welt und den Wesen darin. Die Magie und ihr fragiles Gleichgewicht.

    Das Cover wirkt recht dunkel, in der Mitte ist ein schwerer Hammer, befestigt auf einem Holzpfahl zu sehen, auf einem Schild ist zu lesen „Stamm der Zwerge“. Darum sind in einer Art Nebel die Farben der vier Elemente zu sehen. Due verwendet Schrift rundet das Gesamtbild optisch ab.

    Fazit:

    Der Roman führt uns tief ins Herz der Berge, in ihm wachen die Hüter der Zwerge über die Kräfte der Natur und ihrem Gleichgewicht. Gehärtet von Feuer und mit Hilfe von Runen sind sie vereint im Kampf gegen die Dunkelheit.

    Wir lernen einige der Hüter kennen und ihre Geschichte:

    Der Hüter der Schmiede – Groms Hammer entfacht ein vergessenes Feuer. Doch mit der Glut erwacht eine alte Macht – und die Schatten kehren zurück.                          

    Der Hüter der Minen – Dwalin wagt sich in die Tiefen der Erde, wo das Dunkel lebt und die Wahrheit über seine Herkunft verborgen liegt.                                              Die Hüterin der Artefakte – Livi entdeckt magische Relikte, die Legenden zum Leben erwecken – und das Gleichgewicht der Welt ins Wanken bringen.                              

    Die Hüterin der Runen – Thora findet ein Amulett, das uralte Kräfte entfesselt. Mit jedem Schritt wächst die Gefahr – und ein Geheimnis, das alles verändern kann.

    Gemeinsam müssen sie sich finsteren Mächten stellen, die Geheimnisse der Ahnen lüften und ihr Volk retten – bevor die Dunkelheit sie verschlingt.

    Die Beschreibungen sind detailliert und lassen uns eine zauberhafte Welt entdecken, diesmal trifft man auf eine gelungene Vielfalt die von Schmiedekunst bis Runenmagie als zeigt, was Zwerge beherrschen.

    Diesmal führt uns der Roman in die unterirdische Welt der Zwerge, sie ist gut durchdacht und atmosphärisch, man spürt die Kraft alter Legenden, Runen und Artefakten – ein magisches Setting. Geht es diesmal nicht mehr nur um Gut gegen Böse, sondern um Magie, Herkunft und Mut sowie den Umgang mit Verantwortung und Schuld.

    Es ist aber kein Roman, der nicht mit Action Szenen unterhält, sondern eher märchenhaft, sanft und mit leisen Tönen – nicht unbedingt etwas für alle Fantasy Leser/innen – aber für Liebhaber/innen die die Welt und die Wesen, die darin leben.

    Ich finde es gelungen für den Einstieg ins Fantasy Lesen für jüngere Leser/innen aber auch darüber. Leider vielen die Geschichten etwas kürzer aus und damit zum Teil auch knapp erzählt.

    Von mir 5 Sterne für diesen 2. Band der Reihe, der auch unabhängig gelesen werden kann.

  16. Cover des Buches Der perfekte Attentäter (ISBN: 9781503950825)
    Ward Larsen

    Der perfekte Attentäter

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ich habe hier das Hörbuch gehört; die Vertonung und der Sprecher waren gut. Die Geschichte war für mich anfangs auch noch vielversprechend und spannend, aber dann hat sie mich immer mehr verloren. Es gab irgendwann zu viele Szenen, die für mich uninteressant waren, zu sehr in die Länge gezogen und nur noch wenige, die mich fesseln konnten. 

    25.04.2025

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