Bücher mit dem Tag "standardwerk"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "standardwerk" gekennzeichnet haben.

77 Bücher

  1. Cover des Buches Das andere Geschlecht (ISBN: 9783499227851)
    Simone de Beauvoir

    Das andere Geschlecht

     (63)
    Aktuelle Rezension von: xoxo_love_books

    Dieses Werk wurde mir zur Bearbeitung meiner Hausarbeit in Philosophie zum Thema, ob das derzeitige philosophische Wissen androzentrisch ist oder nicht zum Lesen empfohlen. Es ist ein Werk, welches das Frau sein seit der römischen  und griechischen Antike bis zu Beginn des 20. Jhd. untersucht und Unterschiede zwischen Mann und Frau versucht zu nennen. Von der Biologie aber vor allem von den Soziologischen Faktoren. Beauvoir untersucht den  Werdegang von Frauen und beschreibt die damalige Situationen von Frauen, wobei  festzustellen ist, dass das Denken der Menschen bzw. der allgemeine gesellschaftliche Gedanke damals noch deutlich konservativer war, als es das heute ist. Bis letztendlich zur Befreiung der Frau. Ein politisches, kritisches, bahnbrechendes, feministisches Werk und jede*m zu empfehlen! 

  2. Cover des Buches Babyjahre (ISBN: 9783492306843)
    Remo H. Largo

    Babyjahre

     (86)
    Aktuelle Rezension von: emma3210

    #gelesen (🌟🌟🌟🌟🌟) Babyjahre - Remo H. Largo Einzigartig beschreibt der Autor die Entwicklung und das Verhalten von Babys und Kleinkindern in den ersten 4 Lebensjahren. Das Besondere an diesem Buch ist, dass es kein typischer Ratgeber ist. Das Buch ist immer aus dem Blickwinkel der Kinder beschrieben und enthält Themen wie Motorik, Sprache, Essen und Trinken... Super interessant geschrieben und mit vielen Bildern und Grafiken unterstützt. Ich hatte die 500 Seiten im nu durch. Fazit: Absolutes Muss für Eltern, die mehr über ihre Kinder erfahren möchten.

  3. Cover des Buches Kreativ Schreiben (ISBN: 9783832162672)
    Fritz Gesing

    Kreativ Schreiben

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ruth_Tuescher

    Dieser Schreibratgeber ist weniger als Inspiration für Menschen geeignet, die davon träumen, einmal ein Buch zu schreiben. Dafür ist er etwas zu nüchtern. Wer es aber ernst meint und das Handwerk gründlich erlernen will, ist hier gut bedient.

    Zahlreiche Beispiele aus der Literatur machen verständlich, worum es geht.

    Positiv hebt sich für mich die Auswahl der Beispiele ab: Von Goethe über Hemingway und  Proust bis hin zum unvermeidlichen Harry Potter ist alles dabei.

    Ich habe das Buch mit Interesse und Gewinn gelesen und werde sicher immer wieder darin nachschlagen.

  4. Cover des Buches Kindlers Neues Literaturlexikon, 22 Bde. (ISBN: 9783898362146)
  5. Cover des Buches Die Deutschen (ISBN: 9783442155804)
    Guido Knopp

    Die Deutschen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Ein tolles (Hör)Buch, für jeden Geschichtsinteressierten.
    Spannend erzählt - nur das Ende,  die jüngere Geschichte, wurde mir zu schnell abgehandelt. Sonst sehr lesens/hörenswert.
  6. Cover des Buches Für die Freiheit sterben (ISBN: 9783866472679)
    James M. McPherson

    Für die Freiheit sterben

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    In den Jahren 1861 bis 1865 tobte in Amerika der verheerendste Krieg, der jemals das Staatsgebiet der USA heimgesucht hat. Hunderttausende ließen ihr Leben in dem Konflikt zwischen Nord- und Südstaaten, zwischen Unionisten und Konföderierten. Der bekannte amerikanische Historiker James McPherson schildert mit analytischem Gespür und erzählerischem Geschick Gründe, Verlauf und Auswirkungen jenes Bürgerkriegs, der den Beginn des modernen Amerika markiert. 1989 wurde McPherson für sein Monumentalwerk »Für die Freiheit sterben« mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.
  7. Cover des Buches Wer regiert die Welt? (ISBN: 9783593384061)
    Ian Morris

    Wer regiert die Welt?

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M
    Einige behaupten, dass bereits im alten Griechenland die Voraussetzungen für die westliche Vorherrschaft geschaffen wurden. War also alles gewissermaßen von Anfang an determiniert? Oder entstanden diese Machtverhältnisse, wie andere meinen, als Produkt kurzzeitig wirkender Zufälle, die den Westen an einer bestimmten, aber entscheidenden Stelle der Entwicklung bevorteilt haben? Ian Morris verneint gleich zu Beginn seines umfangreichen Werkes diese beiden gängigen Theorien und kündigt dann eine völlig andere Erklärung an.

    Doch dazu müssen wir ihn in diesem Buch auf seinem Weg durch die menschliche Geschichte begleiten. Im ersten Kapitel beginnt diese Reise mit der Untersuchung der Wanderbewegung des Homo sapiens aus Afrika nach Europa und Asien. Da dies fast gleichzeitig geschah, sind rassische Gründe aus der Urzeit nicht verantwortlich für den Vorteil des Westens. Um 17000 v.u.Z. schmolzen in nur zwei oder drei Jahrhunderten die Gletscher auf der Nordhalbkugel. Als Folge dieser Erderwärmung kam es im sogenannten Fruchtbaren Halbmond vom heutigen Israel über die Türkei in den Iran und fast bis zum Persischen Golf zur frühzeitigen Entstehung und Kultivierung von Ackerbau und Viehzucht, was den Westen in Führung gehen ließ. Das ist der Inhalt des zweiten Kapitels.

    Das dritte Kapitel spielt eine zentrale Rolle im Buch, denn hier erklärt der Autor seine Methode, die gesellschaftliche Entwicklung zu messen. Dazu bastelt er sich einen Index aus vier Merkmalen: der Energieausbeute, der Organisationsfähigkeit (in Form des Verstädterungsgrades), der Verarbeitung und Verbreitung von Nachrichten und der Fähigkeit, Kriege zu führen. Nachdem geklärt ist, was zu messen ist, wird im Folgenden beschrieben, wie diese Messungen konkret durchgeführt werden. Darauf und auf kritische Punkte dabei näher einzugehen, würde leider den Rahmen dieser Rezension sprengen. Allerdings liegen einige Probleme auf der Hand, denn wir besitzen einfach nicht zu jeder Zeit und für jeden Ort der Vergangenheit die entsprechenden Daten. Klar ist dagegen sofort, dass die Kurve an ihrem Ende explosionsartig ansteigen muss.

    Von nun an arbeitet der Autor mit seinen Messkurven und präsentiert sie im vierten Kapitel für die Zeit von 14000 bis 5000 vor Christus. Dann wendet er sich der Zeit von 5000 bis 1000 vor unserer Zeit zu, in der der Osten ein wenig aufholte. Jedes Kapitel berichtet im angenehmen Erzählstil über die wesentlichen Ereignisse der Weltgeschichte im betrachteten Zeitraum, die für die damals faktisch nicht vorhandene Konkurrenz von Osten und Westen von Bedeutung waren. Obwohl der Text sehr gut geschrieben ist, kann er wegen der ungeheuren Faktenfülle gelegentlich etwas anstrengend werden.

    Von 1000 bis 100 vor Christus verlaufen die beiden Messkurven parallel. In dieser Zeit entstanden die heutigen großen Weltreligionen, und die Gesellschaften entwickelten sich von der Low-End-Organisation zur High-End-Organisation, was nichts anderes bedeutet als die Erfindung des Beamtenstaates. Das erklärt Morris im fünften Kapitel. Hier und schon im vorangegangen Kapitel macht der Autor deutlich, warum die Theorie des langfristigen Determinismus als Erklärungsmodell für die westliche Überlegenheit scheitern muss. Er nennt den Grund "Paradox der gesellschaftlichen Entwicklung". Eine gesellschaftliche Entwicklung, meint Morris, bringt immer auch genau die Kräfte hervor, die sie schließlich untergraben.

    Im sechsten Kapitel beschreibt er die Zeit von 100 vor bis 500 nach Christus, in der sowohl im Osten wie im Westen die Großreiche zerfielen. Von dieser Dauerkrise erholte sich der Osten anschließend viel schneller und ging, wenn man dem Index des Autors Glauben schenkt, erstmals in der gesellschaftlichen Entwicklung am Westen vorbei. Doch obwohl man damals in China mit Kohle etwas anfangen konnte und die Eisenherstellung aufblühte, kam es nicht zu einer industriellen Entwicklung wie mehrere hundert Jahre später in Europa. Und selbst wenn es die Chinesen, wie einige behaupten, in dieser Zeit bis nach Amerika geschafft hatten, so eroberten sie es nicht. Das wird sich später als ein schwerer Nachteil erweisen.

    Inzwischen jedoch hatte es überlegene chinesische Technologie bis nach Europa geschafft, und die Europäer nutzen das, was Morris den Vorteil der Rückständigkeit nennt. Sie holten in der gesellschaftlichen Entwicklung wieder auf (9. Kapitel) und begannen mit der Erfindung der Dampfmaschine das Zeitalter der westlichen Dominanz, das bis heute anhält. Dem Entwicklungssprung durch die industrielle Revolution in Europa (10. Kapitel) hatten die Asiaten zunächst nichts entgegenzusetzen.

    Morris macht in letzter Instanz vor allem geografische Gründe für die Tatsache verantwortlich, dass diese industrielle Revolution im 18. Jahrhundert vom Norden Europas ausging und nicht 600 Jahre früher in China begann. Darüber und auch über einige seiner Interpretationen historischer Vorgänge kann man durchaus geteilter Meinung sein. Wenn man nämlich seine Darlegungen in den einzelnen Kapiteln aufmerksam liest, dann argumentiert er dort manchmal auch anders, zum Beispiel indem er sozio-kulturelle Aspekte ins Spiel bringt oder gelegentlich auch die innere Haltung von Völkern berücksichtigt.

    Trennt man sich einmal von der konstruierten Ost-West-Betrachtungsweise und stellt dann die Frage, warum in Europa heute die nördlichen Länder den Ton angeben, obwohl sie erst in der jüngeren Geschichte Europas eine Rolle zu spielen begannen, dann versagen die geografischen Argumente von Morris, die er im 11. Kapitel noch einmal für seine Ost-West-Frage zusammenfasst, sofort, denn Europas geografische Vorteile liegen ganz eindeutig im Süden.

    Das letzte Kapitel verdirbt den guten Eindruck des Buches dann etwas, denn hier lässt sich der Autor auf viele recht fragwürdige Spekulationen ein. Ganz nebenbei kommt dabei auch sein Hang zu ausladenden Betrachtungen sehr deutlich zum Vorschein, der das Buch künstlich aufgebläht hat. Hätte sich der Autor etwas konzentrierter seiner zentralen Frage gewidmet und sie als wirklichen roten Faden benutzt, dann wäre das Buch deutlich weniger umfangreich geworden.

    Obwohl der Text nach einem riesigen Anlauf einen relativ kurzen und fragwürdigen Sprung zustande bringt, hat es doch den unschätzbaren Vorteil, dass es die wesentlichen Ereignisse der Menschheitsgeschichte auf ungefähr 600 Seiten zusammenfasst, ohne irgendwann langweilig zu werden.

    Im Anhang erklärt Morris noch einmal seinen Index der gesellschaftlichen Entwicklung und bringt Zahlen und Berechnungsmethoden, die in den jeweiligen Kapiteln ausgespart blieben.

    Fazit.
    Ein sehr interessantes Buch, das die Menschheitsgeschichte unter dem Blickwinkel der Entwicklung in Asien und Europa (sowie später Nordamerika) betrachtet. Der Autor untersucht, warum Gesellschaften aufsteigen und fallen. Obwohl man über seine Antwort auf die eingangs gestellte Frage geteilter Meinung sein kann, bietet das Buch einen einzigartigen und sehr gut lesbaren Überblick über die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft in Ost und West.
  8. Cover des Buches Der Brockhaus Literatur (ISBN: 9783765331336)

    Der Brockhaus Literatur

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Lateinische Grammatik (ISBN: 9783766156273)
    Hans Rubenbauer

    Lateinische Grammatik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Lesebienchen
    Die umfassendste und beste lateinische Grammatik. Absolut empfehlenswert.
  10. Cover des Buches Biologie (ISBN: 9783827371805)
    Neil A. Campbell

    Biologie

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    DAS Standardbiologiewerk!
  11. Cover des Buches Das große GU Vollwert-Kochbuch, No.1, Die köstlichsten Kochideen und Backideen aus der bewährten Reihe 'Vollwertküche' (ISBN: 9783774212299)
    Benita von Eichborn

    Das große GU Vollwert-Kochbuch, No.1, Die köstlichsten Kochideen und Backideen aus der bewährten Reihe 'Vollwertküche'

     (5)
    Aktuelle Rezension von: GBM

    In diesem Buch wird die Vollwertkost vorgestellt. Viele Rezepte mit frischen Zutaten, möglichst natürlich belassen werden zu leckeren Gerichten verarbeitet.  

  12. Cover des Buches Maschinenelemente (ISBN: 9783540251255)
    Bernd-Robert Höhn

    Maschinenelemente

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Hitler (ISBN: 9783549071724)
    Joachim Fest

    Hitler

     (46)
    Aktuelle Rezension von: HeikeG
    Schluss mit dem Mythos Fast jeder kennt sie, die Geschichten über Adolf Hitler. Es gibt hunderttausende von kleinen Anekdoten und Gerüchten, die sich bis heute hartnäckig in den Köpfen einiger Leute halten. Wer sich jedoch ernsthaft für dieses Thema interessiert, sollte mit der Lektüre von "Hitler - Eine Biographie" von Joachim Fest seinen Wissensstand auf Vordermann bringen. Sie ist, wie heute selbst seine Gegner zugeben, ein Meisterwerk der Geschichtsschreibung. Joachim Fest hat Hitler analytisch geröntgt. Er ist nicht beim rein biographischen Aspekt stehen geblieben, sondern fügt "in jedes einzelne Porträt den ihm zugeordneten rahmenfüllenden Hintergrund" ein". Das Überzeugende an dieser Biographie liegt in der Darstellung der Psychologie Hitlers und der beteiligten Personen. Dies ist Joachim Fest meines Erachtens vollauf gelungen. Es ist nicht nur der wirklich interessante und fesselnde Schreibstil, der dieses Mammutwerk so überaus lesbar macht, sondern auch die Verbindung mit wertvollen und einzigartigen Informationen. So manches Vorurteil und/oder Fehlinformation werden im eigenen Kopf gerade gerückt.
  14. Cover des Buches Die deutsche Rechtschreibung (ISBN: 9783411040117)

    Die deutsche Rechtschreibung

     (30)
    Aktuelle Rezension von: seoulinfo
    Ohne Duden wäre ich bei manchen Worten aufgeschmissen
  15. Cover des Buches Der Wolf (ISBN: 9783440097427)
    Erik Zimen

    Der Wolf

     (12)
    Aktuelle Rezension von: blumuli02
    das Beste, was man über Den Wolf oder auch den Hund lernen und lesen kann, was man braucht um vieles bei den Hunden zu verstehen, nicht immer leicht und spannend, aber sehr interessant
  16. Cover des Buches RemstalWein (ISBN: 9783957471314)
    Rudolf Knoll

    RemstalWein

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Carste_H

    Sehr gut gemachtes Buch, ich werde es öfter auf meinen Remstalreisen mitnehmen. Informativ und entspannt sowie stimmungsvoll bebildert. Ich sehe es weniger als ein klassischer Weinführer sondern eher als ein Weingutführer. Aber ein sehr guter Weingutführer. Wer Rudi Knoll als Weinjournalist kennt, der weiss was er bekommt: ein Werk welches gründlich recherchiert, flüssig und lesefreundlich geschrieben ist.



  17. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783455850703)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (308)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  18. Cover des Buches Chaplin (ISBN: 9783257069051)
    David Robinson

    Chaplin

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Sybil

    David Robinson führt auf 933 Seiten durch das Leben und vor allem auch durch das Schaffen dieses unglaublichen Schauspielers. 

    Alles in allem hat mir allerdings die Biografie "Charlie Chaplin" von Peter Ackroyd besser gefallen. 

    Aber am besten gefällt mir Chaplin natürlich immer noch auf der Leinwand: ob nun in "The Circus" beim WIlliam Tell Act oder in der Schlussszene von "City Lights", wo kein Auge trocken bleibt. 

  19. Cover des Buches Bayerisches Kochbuch (ISBN: 9783920105048)
    Maria Hofmann

    Bayerisches Kochbuch

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MissStrawberry

    Ganz klar, dass in meiner Kochbuchsammlung auch Klassiker zu finden sind. Seit 1990 bin ich im Besitz Von „Das Goldenen Kochbuch“ von Bernhard Kaiser. Damals habe ich angefangen, mich „richtig“ für das Kochen zu interessieren. Weg von der Küche der Mutter, selbst kochen, auch mal etwas anderes. Das, was man in der Schule gelernt hat, war bei uns nicht wirklich dazu geeignet, Freude am Kochen (und schon gar nicht essen!) zu haben!

                                  

    Das „Bayerische Kochbuch“ ist im Grunde diesem meinem ersten eigenen Kochbuch sehr ähnlich. Der Unterschied ist einzig, dass es sozusagen ein Traditions-Kochbuch ist, das wohl in jedem bayerischen Haushalt vorhanden ist. Ich habe die 56. Auflage von 2007 (8. Unveränderter Nachdruck). Es beinhaltet mehr als 1.700 Rezepte (und damit sogar 100 weniger, als mein mir liebgewonnenes „Oma-Kochbuch“ von 1990, das weit weniger bekannt und verbreitet ist). Das Buch wird in größeren Abständen immer ein wenig angepasst, hat im Großen und Ganzen aber nichts von seinem Ursprung (inklusive teils auf mich amüsant wirkenden Ton und erstaunlichen Anweisungen) verloren.

     

    Beiden Kochbüchern ist gemein, dass sie ohne viele Bilder arbeiten. Es gibt ein paar „Bildtafeln“, aber die Rezepte selbst sind nicht bebildert. Die Kochanweisungen sind so knapp, dass man nur so staunt. Dennoch versteht man sie. Im Bayerischen Kochbuch finden sich seitlich am Rand der Buchseite immer die benötigten Zutaten. Außerdem wird das Rezept „abgekürzt“, indem hier die zusätzlich benötigten Grundrezepte erwähnt werden. Somit muss man schon ein bisschen blättern und wie mit einem Baukastensystem arbeiten. Das will geübt sein! Es ist aber machbar, da alles durchnummeriert ist. So findet man schneller ans Ziel.

     

    Doch es wird nicht nur gekocht, sondern auch gebacken. Da ich mich sehr gerne von Fotos inspirieren lasse, finde ich das Buch ein bisschen „trostlos“. Aber es ist eben im Stile eines Lexikons aufgebaut und auch so zu nutzen. Wer wenig Erfahrungen in der Küche hat, kann mit diesem Buch dazulernen. Aber auch „Profis“ finden hier immer wieder neue Informationen, kann sein Wissen auffrischen und auch erweitern.

     

    Das Inhaltsverzeichnis lässt erahnen, dass dieses Buch seinen Ursprung vor einem ganzen Jahrhundert und länger hatte. Auch wenn es immer wieder erweitert wird, beispielsweise mit dem Kapitel „Kleine Mikrowellenkunde“, ist es doch bodenständig, verwurzelt und „altbacken“. Das heißt aber ja nicht, dass es nicht „Hand und Fuß“ hat! Man lernt hier wirklich so einiges, von A-Z, über alles, was mit der Küche und dem Kochen zu tun hat. Selbst Krankenkost und Diäten werden behandelt. Geballtes Küchenwissen, rund um alles, was mit Kochen und Ernährung zu tun hat.

     

    Immer wieder sagen mir jene, die staunend vor meiner Kochbuchsammlung stehen, dass sie „Chefkoch“ nutzen und ihnen das genüge. Kann schon sein! Ich selbst schlage aber einfach gerne in haptischen Büchern nach, bin vom „Wandel der Zeit“ erstaunt, den man sogar bei Kochbüchern sehen kann – und freue mich am Wissen, das mit den Büchern weitergegeben wird und erhalten bleibt. Nicht umsonst ist „Großmutter“ Teil vieler Titel der Rezepte bei Chefkoch! Nebenbei bemerkt: Es gibt sogar ein Kochbuch-Museum!

     

    Kurz und gut – wer nur ein einziges Kochbuch haben möchte, sollte sich dieses zulegen. Es informiert über alles, was man wissen muss. Wer Kochbücher liebt, sollte sich dieses zulegen, denn es ist ein wahres Herzstück jeder Sammlung. Und nie vergessen: Liebe geht durch den Magen!

     

    Ach ja – ich gebe fünf Sterne.

  20. Cover des Buches Pschyrembel Klinisches Worterbuch (ISBN: 9783110148244)
    Otto Dornblüth

    Pschyrembel Klinisches Worterbuch

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lesemaus44
    254. Auflage 1982
  21. Cover des Buches Das Jazzbuch (ISBN: 9783810502308)
    Joachim-Ernst Berendt

    Das Jazzbuch

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buerginc
    DER Klassiker
  22. Cover des Buches Das Tarot-Handbuch (ISBN: 9783442215034)
    Hajo Banzhaf

    Das Tarot-Handbuch

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Big Mamma (ISBN: 9783957281081)
    Tigrane Seydoux

    Big Mamma

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Linux: Das umfassende Handbuch von Michael Kofler. Für alle aktuellen Distributionen (Desktop und Server) (ISBN: 9783836271318)

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