Bücher mit dem Tag "stanislaw lem"

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15 Bücher

  1. Cover des Buches Solaris (ISBN: 9783518461310)
    Stanislaw Lem

    Solaris

     (296)
    Aktuelle Rezension von: Goldilocks

    Dieses Buch ist, wie der Titel der Rezension es auch sagt, etwas ganz anderes als ich normalerweise lese. Ich habe es in irgendeinem altem, verstaubtem Regal meiner Verwandten ausgegraben und wäre wahrscheinlich auch gar nicht neugierig geworden wenn es nicht vom Weltraum handeln würde. Denn Exoplaneten und Raumfahrten mag ich einfach sehr gerne. Dieses Buch sollte also einer meiner ersten Sci-Fi Romane werden (wenn man von Star Wars Fan-Fiction absieht).

    Tatsächlich ist dieses Buch 1961 erschienen, was man auch an der Sprache des Autors merkt. Die Idee für die Geschichte war mir selbst in ähnlicher Form, davor noch nie untergekommen. Es handelt von einem Planeten namens Solaris auf dem physikalische Gesetze anders funktionieren als man gewohnt ist. Die Menschen versuchen schon seit über einem Jahrhundert den Ozean der den ganzen Planeten bedeckt zu erforschen. Als der Wissenschaftler Kelvin auf der Raumstation eintrifft ist er noch nicht bereit für all das, was ihm wieder fahren wird.

    Am Anfang und auch während der Geschichte hatte ich keine Ahnung wie sie enden würde. Alles war möglich. Genauso wie auf Solaris alles möglich ist. Aber ich muss sagen, dass Ende hat mir gefallen. Ich fand es sehr passend und ein guter Abschluss.

    Insgesamt weiß ich nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Es war verstörend, ein Bisschen spannend aber nicht direkt fesselnd. Insgesamt weiß ich nicht wirklich was ich von dem Buch halten soll. Es war verstörend, ein Bisschen spannend aber nicht direkt fesselnd. Man musste es nicht sofort weiterlesen aber Abschnitt für Abschnitt wollte man es dann doch beenden. Es passieren merkwürdige Dinge im Lauf der Geschichte und irgendwie hat es mich auch ein Bisschen an Schulliteratur erinnert. Teilweise war es auch anstrengend zu lesen da viel sehr genau beschrieben oder spekuliert wurde ohne die Handlung wirklich voran zu treiben. Ganz komische Mischung.

    Es war definitiv nicht schlecht. Nur irgendwie ist es sehr schwer zu beschreiben. Die Charaktere waren gut, manchmal gruselig, man wusste nicht was sie tuen werden, zum Teil nicht mal was sie empfinden. Mit der Solaris hat Stanislaw Lem wirklich eine Bühne geschaffen auf der alles möglich war. Auf einem fremden Planeten gibt es keine Gesetze und Regeln und das hat er ausgenutzt.

    Allem in allem gebe ich dem Buch vier von fünf Sternen. Das Buch steht ein Bisschen für sich, es gibt keinen Vergleich, deshalb fällt es mir schwer zu sagen wie viele Sterne es verdient hat. Drei oder fünf würden meiner Meinung nach genauso gut passen. Es nimmt einen mit auf eine ein Bisschen verstörende Reise die einen zum nachdenken bewegt.

  2. Cover des Buches Fiasko (ISBN: 9783518743164)
    Stanisław Lem

    Fiasko

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Loki
    Beim Transport von Ersatzteilen verunglückt ein Pilot in einer Wüste gefrorenen Ammoniaks mit seinem Großschreiter. Als ein eben gelandeter Raumschiffkommandant erfährt, daß bei der Suche nach dem Vermißten sein Idol Pilot PIRX ebenfalls verschollen ist, hält ihn nichts mehr .... Viel später: eine Raumexpedition soll sich auf den Weg in eine entfernte Galaxie machen, um Kontakt mit einer fernen Zivilisation aufzunehmen. Unterwegs werden 3 leblose Körper gefunden und aufgenommen ....
  3. Cover des Buches Robotermärchen (ISBN: 9783518461365)
    Stanisław Lem

    Robotermärchen

     (30)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Schon etwas überholte frühe Erzählungen von Lem, aber auch aufgrund der schönen Übersetzung weithin witzig und schräg. Viel mit Philosophie und schrägem Humor ausgestattet,
  4. Cover des Buches Lichtjahr 2. Ein Phantastik-Almanach (Lichtjahr, 2) (ISBN: B004ELRZ6S)
    anonym

    Lichtjahr 2. Ein Phantastik-Almanach (Lichtjahr, 2)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „… und die Annahme, die Münze unseres Geistes sei im ganzen Universum gültig, klingt verdächtig nach Selbstüberschätzung.“ (S.198)

    Zum Inhalt: Einen kleinen Querschnitt durch die Literatursparte der Phantastik, sowie eine durchaus kritische Auseinandersetzung mit derselben stellen die zahlreichen Kurztexte namhafter Autoren des Sammelbandes dar. Von humorvoll über nachdenklich, bis hin zu ansprechend unterhaltend und historisch-archivarisch relevant findet der Leser schillernde Versatzstücke aus der SF mit dem Schwerpunkt auf DDR-Autoren.

    Auszug aus den einzelnen Beiträgen:

    „In eigenem Auftrag“ (Bernd Ulbrich)
    Der Reiz des Verbotenen, die Frage nach der eigenen Identität – Was mach uns im Innersten aus? Sind wir austauschbar? – in einer Mini-Robinsonade.

    „Die Wahrheit über den Elekter“ (Andrzej Czechowski)
    Würde der Mensch von seiner Anlage her eine Übernahme der Verantwortung für alle Bereiche seines Lebens durch Automaten als störend empfinden oder sich einfach damit arrangieren?

    „Lichtspruch nach Tau“ (Rolf Krohn)
    Thematisierung von Bewußtseinstransfer in eine Maschine und die damit verbundenen Fragen nach Identität und Selbsterkenntnis

    „Die zwölf erbosten Kritiker“ (Georgie Gurawitsch)
    Ssatirischer Text in dem 12 fiktive Kritiker beispielhaft ausgehend von Jule Vernes „20000 Meilen unter dem Meer“ 12 Ansprüche an die Phantastik erarbeiten / postulieren.

    „Ein Besuch bei Jules Verne“ (F.P. Freyberg)
    Interview mit und Einblicke in die Arbeitsweise des sympatischen Autors, der vielen als der Vater der modernen Phantastik gilt.

    „Mein Jules Verne“ (Arkadi Strugatzki)
    Sehr persönliche Hommage an einen der ganz Großen im Bereich der phantastischen Literatur.

    „Das Profil“ (Fritz Reinel)
    Sarkastische Persiflage auf Behörden, Innovationsfeindlichkeit und Wortkosmetik.

    „Sfan“ (Manuel van Loggem)
    Ferrie wird von einem Alien besucht, der nach dem Studium Ferries SF-Büchersammlung seinem Volk von einer Invasion der Erde abrät, da die Menschen in ihrem Wissen schon zu fortgeschritten seien – so der Schluss aus der Lektüre.

    „Was für komische Bäume“ (Viktor Kolupajew)
    Phantastisches Erlebnis eines Soldaten im Schützengraben kurz vor seinem Tod

    „Von Zeit und Raum“ (Marietta Tschudakowa)
    Perspektivenwechsel zwischen einem Menschen dessen Begrenzung in der Zeit (Lebensspanne) und einem Menschen dessen Grenzen im Raum liegen

    „Im Kreis, immer näher“ (Vladimir Colin)
    Liebesgeschichte gefangen in der Tragik einer Zeitschleife auf der Suche nach einem Ausweg, „in der sich das Zeitreisemotiv in einer weiteren ungewöhnlichen Variante präsentiert.“ (S.144)

    „Schöne Bella“ (Heiner Rank)
    Schattenseiten der eigennützig missbrauchten Gentechnik

    „Über das Science-Fiction-Ghetto“ (Stanislaw Lem)
    Eloquente und zeitlose Abhandlung über die Positionierung der SF innerhalb der Literaturgattungen.

    „Über Lem und GOLEM“ (Karlheinz Steinmüller)
    Ernüchternde Analyse des Anspruchs der SF als Visionsträgerin und /oder Unterhaltungsgenre mit zahlreichen Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart dieser Literaturgattung, sowie der Frage nach der Befruchtung der Naturwissenschaft durch die SF.

    „Time Repayment – aus alten Archiven“ (Johanna Braun, Günter Braun)
    Zeit als Zahlungsmittel; die Absurdität der Annahme Zeit verlängern zu können, anstatt sie mit Inhalt / Leben füllen zu wollen und die Entlarvung von übertriebenem Zeitmanagement als Bauernfängerei.

    „Mit letzter Energie“ (Günter Braun, Johanna Braun)
    Wirtschaftliche und v.a. gesellschaftliche Implikationen einer rein auf Windenergie aufgebauten Gesellschaft.

    „Fa und Cre“ (Johanna Braun, Günter Braun)
    Das zweischneidige Schwert von gewerteter Fantasie und Kreativität in seiner Auswirkung auf eine mögliche menschliche Gesellschaft.

    Fazit: Sowohl viele der Autoren, als auch ihre Werke, die im zweiten Lichtjahr-Almanach ihren Auftritt haben sind mittlerweile zu Klassikern im Genre der SF avanciert. In der Tradition des ersten Bandes stehend bieten die Texte ausgewogen Unterhaltung und Wissen auf hohem Niveau und von zeitloser Aktualität. Vor allem die literaturkritischen Texte frappieren immer wieder ob ihrer ungebrochenen Relevanz, auch in den aktuellen Diskussionen rund um den Stellenwert der SF in der Gegenwartsliteratur.

    Zum Buch: Ebenso experimentell – man könnte salopp auch sagen schräg  – wie einige der Texte, präsentiert sich die bildnerische Gestaltung und typografische Zusammenstellung des Bandes. Die mutige Durchgängigkeit in Farbgebung, die künstlerische Variationsfreude und die avantgardistisch anmutende Motivwahl machen zu einem nicht unerheblichen Teil den Reiz des hübschen Buches aus, der in einer ausgesprochen sauberen drucktechnischen und buchbinderisch tadellosen Ausführung seinen würdigen handwerklichen Rahmen findet. Der ein oder andere kleinere Lapsus (siehe z.B. hier) kann diesen Gesamteindruck dabei nicht nachhaltig trüben. Ein ganz besonderes literaturhistorisches Gustostückerl stellt der Beitrag von Olaf R. Spittel „Bibliografie der Science-Fiction in der DDR 1949-1979 DDR-Autoren“ mit über 400 Einträgen dar.

  5. Cover des Buches Die Jagd (ISBN: 9783518368022)
    Stanislaw Lem

    Die Jagd

     (15)
    Aktuelle Rezension von: emeraldeye
    6 Erzählungen, in denen der Pilot Pirx und sein Verhältnis zu seinen "eisernen Brüdern" im Vordergrund steht. Stanislaw Lem ist einzigartig in der Science Fiction Literatur. Seine differenzierte unaufgeregte Herangehensweise an eine mögliche Zukunft des Menschen im Kontakt zum Außerirdischen ist spektakulär. Er war mein "Erster" und hat mein Verständnis von Science Fiction "Literatur" entscheidend geprägt. Jederzeit lesenswert!
  6. Cover des Buches Der Schnupfen (ISBN: 9783945386149)
    Stanisław Lem

    Der Schnupfen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Eigentlich ist das vorliegende Buch kein richtiger Krimi und man benötigt einen gewissen wissenschaftlichen Hintergrund, um die Aufklärung einer auf den ersten Blick unzusammenhängender Serie von Morden zu verstehen. An vielen Stellen fand ich das Buch sehr trocken und vor allem die Beschreibung der einzelnen Fälle ist zu langatmig. Das Ende kann man nur als merkwürdig beschreiben. Ich war alles in Allem unzufrieden mit dem Buch.
  7. Cover des Buches Der Unbesiegbare. Roman. - Die Jagd. Erzählungen (ISBN: 3353007369)
    Stanislaw Lem

    Der Unbesiegbare. Roman. - Die Jagd. Erzählungen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Tissue
    In den 60ern und noch in den 70ern schien die Natur unter Kontrolle, nur die Geschöpfe der Menschen, die Roboter, Computer rebellieren. Bekanntestes Beispiel wohl der HAL 9000 in Kubricks "2001 Odyssee im Weltraum". Das sind auch die Themen des polnischen Autors Stanislaw Lem. Also Science Fiction als Technology Fiction im engeren Sinn. Aber immer spannend geschrieben. Im vorliegenden Band gefällt mir am besten die letzte Story "Ananke": Ein Raumtransporter stürzt bei der Landung auf dem Mars ab, weil der Computer der Landeautomatik in Stress gerät und sich überlastet. Schließlich schaltet er auf Notprogramm zurück, erkennt aber den Mars nicht mehr als Ziel, sondern als Komet, dem er ausweichen muß. Ein Computer mit BurnOut-Syndrom, das ist schon sehr visionär....
  8. Cover des Buches Sterntagebücher (ISBN: 9783518471463)
    Stanisław Lem

    Sterntagebücher

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Tano

    Ja, ich gebe es zu. Ich habe es mit Genuss gelesen.
    Und vor allem gerne.

    Lem erläutert auf humorvolle Art die Gesetzmäßigkeiten der Schwerkraft, der Zeitkrümmung und andere.
    Wer sich unterhalten lassen, das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen und auch noch verstehen will, wie die Welt funktioniert, sollte diese Buch unbedingt lesen.

  9. Cover des Buches Phantastik und Futurologie. Bd.2 (ISBN: 9783458149316)
    Stanislaw Lem

    Phantastik und Futurologie. Bd.2

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Andere Welten andere Meere (ISBN: 9783442302581)
    Darko Suvin

    Andere Welten andere Meere

     (1)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Eine Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Osten Europas. Qualität ist sehr unterschiedlich und nach heutigen Massstäben sehr veraltet
  11. Cover des Buches Lichtjahr 5. Ein Phantastik-Almanach. (ISBN: B002KJ98P2)
    Autorenkollektiv.

    Lichtjahr 5. Ein Phantastik-Almanach.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buchwanderer
    „»Alles was wir von der Welt wissen, sind Umschreibungen unserer Unwissenheit.« Wilhelm Raabe“ (S.69)

    Zum Inhalt:

    Der Band 5 der Lichtjahr-Serie steht in der Tradition seiner Vorgänger und bietet neben Geschichten von bekannten Kapazundern aus dem Genre wie z.B. den Strugatzkis, Le Guin oder den Steinmüllers auch wieder Beiträge, die sich mit der Positionierung der SF innerhalb des weiten Feldes der Literatur, sowie mit deren Erzähltheorie(en) beschäftigt. So nimmt Werner Förster mit auf eine spannende Achterbahnfahrt durch die SF-Welten verschiedenster Autoren, stets mit einem verschmitzten, beinahe schelmischen Unterton, den Leser auffordernd auf dem Feld der Phantastik die Spreu vom Weizen zu trennen, stets darauf achtend, die Unruhe nach einer „guten“ Geschichte zu wahren.

    Erik Simon, Herausgeber auch dieses Bandes, versucht in seinem Beitrag eine Abgrenzung von SF und Fantasy und auch Karsten Kruschel, den mancher als Verfasser der Vilm-Romane kennt, ist mit einem kritischen Text „Zur Problematik von Partnerbeziehungen, Liebe, Sexualität und Erotik in der Science-fiction der DDR“ (S.210) vertreten. (Einige seiner Veröffentlichungen finden sich auch hier auf dem BLOG)

    Wie im einführenden Text schon erwähnt wird, setzte sich Erik Simon diesmal das Ziel auch „andere Gebiete der Phantastik vorzustellen, vor allem die in der DDR bisher kaum als eigenständiges Gebiet hervorgetretene Fantasy.“ (S. 1)

    Ein weiteres Highlight ist die Fortsetzung der Bibliographie aus den vorigen Büchern für die Jahre 1980 bis 1983 durch Olaf R. Spittel.

    Enthaltene Erzählungen:

    • Dinge – Ursula K. Le Guin
    • Ein Kasten voll Dunkelheit – Ursula K. Le Guin
    • Die Schwester des Märchens – Erik Simon
    • Aus den Legenden von Cotrahviné – Tais Tseng
    • Noah – Detleff Budde
    • Die Strahlung – Jörg Mosch
    • Der Traum – Klaus D. Krüger
    • Die Legende vom einbeinigen Besucher – Arkadi und Boris Strugatzki
    • Sterntaler – Angela und Karlheinz Steinmüller
    • Baba und die zweiundvierzig Stiere – Alfred Leman
    • Durch Zeiten und Räume – Werner Förster
    • Höher als Wolken, Berge und Himmel – Pawel Amnuel
    • Klick! – Ljubow und Jewgeni Lukin
    • Erwachen – Ljubow und Jewgeni Lukin
    • Die letzte Chance – Miloš Ščepka
    • Vier Aspekte der Science-Fiction-Literatur – Ognjan Saparew
    • Das große Annäherungsmanöver – Karsten Kruschel
    • Am Rande zur Ewigkeit – Jörg Gernreich
    • Lotsendienst, ganz alltägllich – Andreas Melzer
    • Fluchtweg achteraus – Andreas Melzer

    Fazit:

    Neben den textkritischen Artikeln, der Bibliografiefortsetzung und den grafischen Leckerbissen, gelang es Erik Simon in diesem Band erneut einen äußerst interessanten Bogen zu spannen, der den Leser von SciFy zur Fantasy und zurück geleitet. Aus meiner persönlichen Sicht sticht dabei die Erzählung Pawel Amnuels „Höher als Wolken, Berge und Himmel“ besonders hervor, einer Metapher auf die Fähigkeit des menschlichen Entdeckergeistes, auch den dichtesten Nebel der Unwissenheit und des Widerstandes überwinden zu können.

    Unter dem berühmten Strich  ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich im Bereich der Phantastik im weiteren Sinne wiederfinden.


  12. Cover des Buches Die Fantastischen 6 (ISBN: 9783407810700)
    Charlotte Kerner

    Die Fantastischen 6

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ailis
    Charlotte Kerner hat in Zusammenarbeit mit fünf weiteren Autoren eine sechs Biographien umfassende Sammlung geschaffen, die sich mit den bekanntesten Vertretern der Genres Fantasy, Horror und Science-Fiction beschäftigt. Stephen King, Philip K. Dick, Stanislaw Lem, J. R. R. Tolkien, Bram Stoker und Mary Shelley haben mit ihren Werken jeweils ihr Genre bahnbrechend geprägt und werden in diesem kleinen Band gewürdigt. Jede der sechs Biographien umfasst etwa 40 bis 50 Seiten, auf denen die Autoren Marcel Feige, Charlotte Kerner, Bernd Flessner, Frank Weinreich, Jürgen Seidel und Anja Stürzer Leben und Werk der berühmten Schriftsteller kurz und prägnant in Worte fassen. Das ist mal mehr und mal weniger gut gelungen. Gut ist eine Biographie dann, wenn auch ein Leser, der dem geschilderten Genre wenig bis nichts abgewinnen kann, den Worten wie gebannt folgt und sich am Ende vorstellen kann, doch mal über den eigenen Tellerrand zu schauen und ein Buch dieser fremden Sparte in die Hand zu nehmen. In meinem Fall ist dieses gescheute Genre die Science-Fiction, die mich bisher nicht zu reizen vermochte - eine literarische Nachbarschaft, deren Gras in meinen Augen so gar nicht grüner ist. Somit hatte sowohl Charlotte Kerner mit der Lebens- und Schaffensgeschichte Philip K. Dicks eine Chance mich zu begeistern, als auch Bernd Flessner mit Stanislaw Lems Biographie. Leider gibt Charlotte Kerner ihrem Text zu wenig Kontext: er ist wirr und konfus, die Zeitsprünge wirken willkürlich gewählt, mal geht es vor, dann wieder zurück, und insgesamt gelingt es ihr nicht, den Menschen und Schriftsteller Dick für mich greifbar zu machen. Ganz anders Flessner und Lem: der Text hat einen strammen erzählerischen Rahmen, in dem der Autor sich frei bewegen kann, ohne den Überblick zu verlieren und in dem es ihm gelingt, in mir Faszination für Stanislaw Lem und sein Werk zu wecken. Die Biographien zu Tolkien, Stoker und Shelley sind ebenfalls auf den Punkt gebracht, die zum Meister des Horrors hat ihre kleinen Schwächen, macht den Menschen Stephen King aber sehr interessant. Alles in allem also eine gelungene Sammlung mit nur kleinen Schwächen, die ich jedem ans Herz legen kann, der besagte Genres entweder bereits liebt oder gerne mal einen Blick über den eigenen Horizont hinaus wagen möchte.
  13. Cover des Buches Transfer (ISBN: 9783423101059)
    Stanislaw Lem

    Transfer

     (14)
    Aktuelle Rezension von: booktypo
    Wie fühlt sich wohl ein Astronaut, der - mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs und nur relativ gealtert - nach 500 Jahren auf die Erde zurückkehrt? Sehr gut geschrieben, sehr gut erdacht, auch heute noch aktuell.
  14. Cover des Buches Stanislaw Lem: Der Planet des Todes - Utopischer Roman (ISBN: B002CZXZGW)
  15. Cover des Buches Stanislaw Lem: Gast im Weltraum (ISBN: B004FW1MMO)
    Stanislaw Lem

    Stanislaw Lem: Gast im Weltraum

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
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