Bücher mit dem Tag "star trek"

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817 Bücher

  1. Cover des Buches Geek, Pray, Love (ISBN: 9783864254284)
    Christian Humberg

    Geek, Pray, Love

     (32)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Vor einigen Jahren las ich das Buch Eat Pray Love und sah den dazugehörigen Film. Beides gefiel mir sehr gut. Als ich nun auf der German Comic Con über ein Buch mit ähnlichem Titel stolperte war mein Interesse doch geweckt.

    Geeks. Was sind das für Lebewesen? Wieso geben sie all ihr Geld auf Conventions für Merchandise aus? Was hat es mit ihren Stammtischen auf sich? Welche Fehler sollte man im Umgang auf keinen Fall machen? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch von Geeks für Geeks und „Muggle“ beantwortet.

    Geek Pray Love hat den passenden Beinamen „Ein praktischer Leitfaden für das Leben, das Fandom und den ganzen Rest“. Denn das Buch befasst sich von vorne bis hinten mit Geeks. Dabei werden alle gängigen Formen vorgestellt und genauer beleuchtet. Das Buch richtet sich dabei in manchen Kapiteln an die Geeks selbst und führt praktisch ein Gespräch unter Gleichgesinnten. In anderen Kapiteln wiederrum wendet sich das Buch direkt an die Menschen, die die Geeks gerne verstehen würden. Sei es weil das Kind/der Partner/jemand im Freundeskreis ein Geek ist und man seine Handlungen einfach nicht nachvollziehen kann.
    Geek Pray Love besteht zum einen aus einer kleinen Geschichte über den Neugeek Lukas Lang, der in der Schule gemobbt wird, von den Eltern nicht verstanden wird und eines Tages durch Zufall in den Film „Krieg der Welten“ stolpert. Von da an ändert sich seine Welt und er lernt einen Phantastikstammtisch kennen und wird das erste Mal in seinem Leben von anderen Menschen richtig verstanden und akzeptiert. Die Geschichte wird Kapitelweise erzählt und taucht immer wieder im Buch auf. Leider spielt die Geschichte mit vielen Klitschees, nachdem ein Neugeek, wie Lukas, natürlich in der Schule gemobbt werden muss. Hier wäre ein ganz normaler Junge vielleicht wirksamer gewesen. Aber die Idee Lukas nach und nach verschiedene „Geek-Erfahrungen“ machen zu lassen, ist dann doch unterhaltsam, um die anderen Kapitel zu unterstreichen.
    Die anderen Kapitel sind Erklärungen und Leitfäden für Geek und Nicht-Geek durch das Leben von Geeks. Vom Besuchen von Conventionen, über Cosplay, Rollenspiele, Stammtische, Magazine ist einfach alles vertreten. Dabei macht das Lesen dem Geek genauso viel Spaß, wie dem Nicht-Geek, der so einen guten Einblick in die Welt des Geeks bekommt. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig, wodurch man das Buch in zwei Tagen durchgelesen haben kann. Zwischendurch kommt der Geek dann doch immer mal wieder zum schmunzeln, wenn er bekannte Sachen wiedererkennt und sich die Hinweise für Nicht-Geeks durchliest. Trotzdem kann man mit dem Buch auch nach vielen Jahren als Geek immer noch etwas dazu lernen.

    Eine schöne Lektüre für Zwischendurch, die das Verständnis von Geek und „Muggle“ verbessert.

  2. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Horatio-Buecherliebe

    In der vorliegenden Erzählungssammlung aus den 1940er Jahren befasst sich Isaak Asimov frühzeitig mit moralischen und ethischen Fragestellungen, die mit dem Zusammenleben von Menschen und "intelligenten" Robotern verbunden sind. Grundlage bilden die von ihm entwickelten (zunächst) drei Robotergesetze, die auch über sein Werk hinaus im Bereich der Roboter-Ethik erhebliche Beachtung gefunden haben. Wegen ihrer großen Bedeutung für sein gesamtes Werk nachfolgend kurz aufgeführt:

    1. Ein Roboter darf keinem Menschen schaden oder durch Untätigkeit einen Schaden an Menschen zulassen.

    2. Ein Roboter muss jeden von einem Menschen gegebenen Befehl ausführen, aber nur, wenn dabei das erste Gesetz nicht gebrochen wird.

    3. Ein Roboter muss seine eigene Existenz bewahren, es sei denn, dies spricht gegen das erste oder das zweite Gesetzt.

    Mögen diese Gesetze auf den ersten Blick auch einleuchtend erscheinen, sind sie in der alltäglichen Anwendung jedoch sehr problematisch und interpretierbar. Genau mit diesen Unschärfen befasst sich Asimov in den vorliegenden Erzählungen.

    Die aus den drei Gesetzen der Robotik resultierenden moralischen Fragestellungen und Dilemmata und überhaupt das Thema Roboter-Ethik sind gerade heute in den Zeiten von künstlicher Intelligenz, erster humanoider Roboter, Drohnen und autonomen Fahrens wieder von höchster Aktualität!

    Der Band bildet zudem auch als theoretische Grundlage einen hervorragenden Einstieg in Asimovs monumentalen und spannenden "Foundation-Zyklus" und sei schon aus diesem Grund jedem und jeder Interessierten ans Herz gelegt.

    Die recht bekannte Verfilmung "I, Robot" (2004) von Alex Proyas mit Will Smith beruht allerdings nur sehr locker auf Motiven der Erzählungssammlung und steht als "SF-Actionfilm" mehr eigenständig daneben.

    Auf Seiten der literarischen Qualität sind bei derart auf das Sachthema "Roboter-Ethik" bezogenen Erzählungen allerdings einige Abstriche zu machen, was sich etwas auf meine Sterne-Bewertung auswirken musste.

    Das ändert allerdings nichts an meiner großen und uneingeschränkten Leseempfehlung für alle Interessierten, die sich mit anspruchsvoller Science Fiction Literatur auseinandersetzen möchten.


  3. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter (ISBN: 9783942649735)
    Michael Jan Friedman

    Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71
    Handlung: Dr. Crusher begibt sich auf den Planeten Kevratas, eine Welt im romulanischen Territorium, um dort ein Heilmittel gegen eine Seuche zu entwickeln, die die dortige Bevölkerung befallen hat. Das romulanische Imperium ist nicht bereit, eine Einmischung der Föderation in die internen Angelegenheiten zu tolerieren, weil es insgeheim befürchtet, dass in der Folge andere Kolonialwelten gegen die romulanische Vorherrschaft aufbegehren könnten. Sela, Tochter von Tasha Yar, nimmt Dr. Crusher gefangen, woraufhin sich Picard mit zwei ehemaligen Besatzungsmitgliedern des Raumschiffs Stargazer nach Kevratas aufmacht, um den medizinischen Auftrag Dr. Crushers zu erfüllen und sie aus den Händen der Romulaner zu befreien. Bewertung: Der Roman knüpft nahtlos an den letzten Kinofilm der TNG-Reihe an, wobei aber im Gegensatz zu den Kinofilmen wieder mehr Wert auf die handelnden Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und die klassischen TNG-Werte (z. B. Freundschaft und Hilfsbereitschaft) gelegt wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Beziehung von Captain Picard zu Dr. Crusher sowie die politischen Unruhen im romulanischen Imperium nach dem Sturz von Shinzon. Mir hat dieser Auftaktroman der TNG-Reihe gut gefallen, weil einerseits qualitativ wie eine der besseren klassischen Fernsehfolgen daherkommt und andererseits auch einen vielversprechenden Handlungsrahmen für die zukünftige Romane dieser Reihe entwirft.
  4. Cover des Buches Sorge dich nicht, beame! (ISBN: 9783864250484)
    Christian Humberg

    Sorge dich nicht, beame!

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Was lehren uns der Imperator und Captain Picard?

    Inhalt:

    Manche Bücher behaupten, das Universum sei ein Versandhaus, in dem wir uns die Erfüllung unserer Träume nur zu bestellen brauchen. Andere laden uns zum angeblichen Gottgespräch in imaginäre Berghütten und verkaufen Esoterik als Erkenntnis.
    Dies ist kein solches Buch...

    Denn unsere Erkenntnis finden Sie auf die Brücke des Todessterns und im Maschinenraum der Enterprise – und sagen Sie selbst: Ist das nicht viel cooler?

    Meinung:

    Es gibt so viele Bücher, die uns die wichtigen Fragen des Lebens erklären und uns weiterhelfen wollen. Aber sind Gurus und Götter wirklich die richtigen Vorbilder für die Geeks und Nerds unter uns? Oder fragen wir uns nicht viel mehr: Was würden Obi Wan und Mr. Spock jetzt tun?

    Augenzwinkernd gibt uns dieses Buch nun endlich Hilfestellung in den Fragen der Liebe, des Berufs oder den (nicht immer) ganz einfachen Problemchen des Alltags. Zielsicher werden wir auf kluge Ratschläge der großen Jedi-Meister und Krisen erprobte Denkanstöße der cleversten Köpfe diesseits der Föderationsgrenzen aufmerksam gemacht.

    Grundwissen in beiden Universen wird vorausgesetzt. Und auch andere Weltraum-Serien werden hier und dort zu Rate gezogen.
    Wichtig ist aber, dass man sich oder sie niemals zu ernst nehmen sollte!

    Fazit:

    Unsere Helden der Universen sind vielleicht nicht immer die perfekten Vorbilder, aber auf jeden Fall die besseren Ratgeber. Dieses Buch ist so tiefsinnig wie lustig!

  5. Cover des Buches Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen (ISBN: 9783864252952)
    Andy Mangels

    Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Die Abschlussstory um den großen romulanischen Krieg wird, wie in den Vorgängerbänden, auf mehreren Ebenen erzählt. Da gibt es zum einen Archer und seine Mannen, die verzweifelt versuchen eine Strategie zu entwickeln um den Romulanern endlich die Stirn zu bieten. Zudem versuchen sie alles, um die wahre Identität hinter der Maske ihrer Feinde zu klären.

    Die Vulkanier, die wissen, das es ihre abtrünnigen Brüder und Schwestern sind, die vor Jahrhunderten Vulkan verließen, da sie mit den Prinzipien Suraks nicht einverstanden waren, schämen sich, dies öffentlich zu machen. Vor allem T´Pau muss klug und sehr diplomatisch agieren. Obwohl sie nach außen eine kühle Präsenz darstellt, versucht auch sie alles, um den Menschen zu helfen. Dies ist allerdings nicht immer offensichtlich. Da die technischen Mittel der Vulkanier aber denen der Romulaner zu ähnlich sind, müssen die Ingenieure erst einmal eine neue Technik erschaffen, damit der Feind die eigenen Schiffe nicht mehr kontrollieren kann.

    Zudem wären da noch Trip und T´Pol, die als modernes, tragisches Liebespaar so einige Zerreißproben zu bestehen haben. Vor allem für Trip ist die ganze Sache alles andere als ein Spaziergang. Immer wenn es einen Lichtblick auf eine Rückkehr in sein altes Leben gibt, tauchen neue Hindernisse auf. Diese machen es erforderlich, dass er nun auch noch für den vulkanischen Geheimdienst tätig wird. Allein T´Pol ist der Anker, der dafür sorgt, dass er nicht gänzlich verzweifelt. Doch seine Ausbildung und sein unumstößlicher Wille zu helfen um für den Frieden in seiner Welt zu sorgen, lassen ihn immer wieder Mut schöpfen, auch den widrigsten Umständen zu trotzen.

    T´Pol ist sich ihrer Gefühle für Trip sicher, weiß aber immer noch nicht, wie sie sich entscheiden soll. Sie ist hin und hergerissen zwischen den ihr aufgeprägten Konditionierungen, denen sie von Kindheit auf gewohnt ist, zu gehorchen. Dazu gehört es auch, einen Lebenspartner aus dem Genpool der Vulkanier zu erwählen. Allerdings hat die kurze Zeit, in der sie ihre Tochter Elisabeth in den Armen halten konnte, sie verändert. Der Tod des kleinen Mädchens, das aus einem Gen-Experiment stammte, bei dem die Gene von T´Pol und Tucker verwendet wurden, hat eine Leere in ihr hinterlassen. Ihre Gefühle für Trip sind ihr nur allzu bewusst.

    Auf der romulanischen Seite gibt es ebenfalls einige Individuen die ihre Vorteile suchen und alles versuchen um den Krieg für sich zu entscheiden. Dabei sind die Romulaner scheinbar zu sehr in ihren Gefühlen gefangen. Diese sind allerdings recht negativ. Brutale Gewalt, das Recht des Stärkeren und fiese Tricks, scheinen an der Tagesordnung zu sein, um Machtpositionen zu sichern oder neu zu besetzten. Dabei wird vor Verleumdungen, Verrat und dem ein oder anderen Giftanschlag alles an Registern gezogen, die die breite Palette der machtgierigen Usurpatoren auszeichnet. Dem einfachen Volk wird viel zugemutet.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21862/star_trek___enterprise_6_der_romulanische_krieg___die_dem_sturm_trotzen
  6. Cover des Buches Star Trek - Voyager 1 (ISBN: 9783864252877)
    Christie Golden

    Star Trek - Voyager 1

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Endlich einmal wieder ein richtig toller Star-Trek-Roman. Auf den ersten 150 Seiten erzählt die Autorin die Heimkehr der Voyager-Besatzung. Christie Golden knüpft dabei direkt an die letzten Szenen der finalen Doppelfolge der TV-Serie an und es ist wundervoll zu lesen – man versinkt geradezu in nostalgischen Gefühlen. Auf den letzten 100 Seiten entspinnt sich dann eine packende Handlung um die Voyager-Helden, die sich immer weiter zuspitzt. Der einzige Wermutstropfen ist hierbei, dass (im Stile eines Fortsetzungsromans) die Auflösung von alledem erst im zweiten Teil „Ferne Ufer“ erfolgt. Für Fans der Fernsehserie absolut empfehlenswerte Lektüre.

  7. Cover des Buches Star Trek - Voyager 5: Projekt Full Circle (ISBN: 9783966583701)
    Kristen Beyer

    Star Trek - Voyager 5: Projekt Full Circle

     (7)
    Aktuelle Rezension von: startrekch
    Achtung, Spoiler

    Endlich habe ich Project Full Circle gelesen und zu meiner Überraschung, werden darin zwei Separate Geschichten erzählt.

    Geschichte Nr.1 dreht sich um die Familie Paris-Torres. Die kleine Miral wird von einer unbekannten Klingonengruppierung entführt.
    Nicht nur Tom und B’Elanna machen sich auf die Suche nach ihr, Captain Chakotay missachtet absichtlich einen Befehl des Oberkommandos um sich bei der Suche zu beteiligen, nicht ohne Folgen. Eine kurze Zeit ist dann tatsächlich die gesamte Voyager-Familie wieder auf der Voyager vereint und es zeigt sich, gemeinsam sind sie einfach am stärksten.
    Geschichte Nr.1 führt die Story er vorigen Romane geschickt weiter und man bekommt wieder dieses tolle Voyager-Feeling.
    Ich vergebe 4 von 5 Sterne.

    Geschichte Nr.2 macht dann einen kleinen Sprung in die Zukunft. Hier werden die Ereignisse aus Destiny, aus Sicht der Voyager Protagonisten verarbeitet.
    Schreckliches wurde damals der Föderation angetan und genau so schrecklich fängt die Geschichte an. Man denkt immer „das kann doch nicht sein, da kommt bestimmt noch was“. Leider nein.
    Dazu kommt, dass die Voyager am Massaker im Azur-Nebel (wie es Tom treffenderweise nennt) dabei war und fast zerstört wurde. Viele ehemalige und neue Mitglieder sind dabei gestorben. Die Voyager wurde nur dank einiger ehrgeiziger Crewmitglieder nicht aufgegeben, sondern wurde geborgen und einigermaßen flugtauglich gemacht, damit sie zur Erde zurückfliegen konnte.

    Es beginnen nun die endgültigen Vorbereitungen zum Projekt Full Circle. Mit diesem Projekt, dass Janeway nie gutgeheißen hat, soll eine Flotte von Schiffen zurück in den Delta-Quadranten geschickt werden um zu prüfen, ob die Borg tatsächlich alle verschwunden sind und um Kontakt mit neuen Spezies (wieder)aufzunehmen. Speerspitze soll dabei die Voyager sein, die mit einem Slipstream-Antrieb ausgestattet wurde.
    Bis es aber soweit ist, gibt es noch einige Hürden zu nehmen. Allen voran stellt sich die Frage, welche ehemaligen Crewmitglieder sich diese Reise nochmals antun möchten. Chakotay ist seit den vorigen schrecklichen Ereignissen ein Wrack und zu nichts mehr zu gebrauchen, Tuvok ist auf der Titan, Seven hat ihre eigenen Probleme damit, ein vollkommener Mensch zu sein, B’Elanna ist verschollen. Der Doktor, Tom Paris und Harry Kim sind die einzigen die wirklich was bewegen möchten und es macht auch Spaß ihnen zu folgen. Harry Kim hat mir in diesem Roman am besten gefallen. Seine Geschichte mit seiner Ex Freundin, erinnerte mich sehr an mich selbst und ich konnte richtig mit ihm fühlen.

    So endet dann auch dieses düstere Kapitel. Die Voyager-Familie wurde auf schreckliche Weise auseinandergerissen und wird wohl nie mehr zusammenfinden.
    Ich musste dies erst mal verdauen, denn ich wusste nicht, ob ich die Ereignisse gutheißen soll oder nicht. Ich bin zum Schluss gekommen, dass es was Gutes hat, die Familie zu trennen, denn nur so können sich die Protagonisten selbständig weiterentwickeln, wie man es in diesem Roman schon sehr deutlich zu Lesen bekommt. Ich hoffe ich habe recht und es geht jetzt wieder optimistischer weiter.
    Ich bin gespannt, wie sich die drei letztgenannten Charaktere entwickeln und was sie im Delta-Quadranten neues erleben werden.

    Wenn ein Roman einige heftige Emotionen in mir auslösen kann, finde ich das was Gutes, auch wenn es unangenehm zu Lesen war, vergebe ich 4 von 5 Sterne.
  8. Cover des Buches Star Trek - Deep Space Nine 1 (ISBN: 9783942649803)
    S. D. Perry

    Star Trek - Deep Space Nine 1

     (24)
    Aktuelle Rezension von: artphilia
    Endlich! Ich liebe die Fortsetzung zu DS9. <3 Besonders mag ich die Idee, dass Ro Laren nun Sicherheitschefin auf der Station ist. Sie und Kira sind ja doch recht verschieden. Dass sich Quark ausgerechnet in Ro verknallt, fand ich auch eine super Idee. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Und auch dass Nog einen neuen Freund gefunden hat, hat mir gut gefallen. Alles in allem ein spannender Auftakt und eine ausgesprochen gelungene Fortsetzung zum Ende der Serie. Macht Lust auf mehr. :D
  9. Cover des Buches Star Trek - Discovery 1: Gegen die Zeit (ISBN: 9783959811903)
    David Mack

    Star Trek - Discovery 1: Gegen die Zeit

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Urs_SK

    Auf einem entlegenen Föderationsplaneten erwacht ein mehrere Millionen altes Schiff zum Leben. Die USS Shenzou und die USS Enterprise haben den Auftrag das „Koloss“ genannte Raumschiff aufzuhalten, nachdem es die Siedler des Planeten angegriffen hat. Michael Burnham, erste Offizierin der Shenzou (auf Probe) und  der erste Offizier der Enterprise Spock erforschen gemeinsam das fremde Raumschiff, sowie ihre gemeinsame Vergangenheit, während die Kommandanten der Föderationsraumschiffe den Befehl des Oberkommandos erhalten das „Koloss“ mit allen Mitteln aufzuhalten.

    Das Buch beschert ein Wiedersehen mit der Crew der Enterprise unter Pike und den Charakteren von ST:Disco Georgiou, Detmer & Saru.

    Man merkt, dass dem Autor die Charaktere und das Genre Star Trek sehr gut bekannt sind. (Hier gibt es keine Entgleisungen...).
    Im Mittelteil gab es, aus meiner Sicht, ein paar Längen.

    Alles in Allem ist das Buch, besonders für Franchise-Liebhaber sehr empfehlenswert!!!

  10. Cover des Buches KHAOS (ISBN: 9783959914215)
    Lin Rina

    KHAOS

     (116)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Inhalt:
    Daya lebt auf einem Gefängnisplaneten. Die Insassen haben schon vor Jahren die Kontrolle übernommen. Seither geht es nur noch ums Überleben. Nach dem Tod ihrer Mutter ist Daya für die Krankenstation zuständig und wird von den meist männlichen Insassen in Ruhe gelassen. Als Kapseln mit Menschen im Kryoschlaf auftauchen, soll sie diese Menschen aufwecken. Daya gerät zwischen die Fronten, denn in den Kapseln verbergen sich genetisch veränderte Menschen, die sich so gar nicht dem Willen der Insassen beugen wollen...

    Meine Meinung:
    Ich bin ein großer Fan der Autorin und das war für mich tatsächlich der ausschlaggebende Grund, dieses Buch zu lesen. Ich finde es sehr faszinierend, wie unterschiedlich die Bücher von Lin Rina sind. Bisher haben sie mir alle sehr gefallen. Daher dachte ich, ich versuche es auch mit diesem, auch wenn mich die Handlung nicht komplett angesprochen hat.

    Zunächst war ich positiv überrascht. Von einem Gefängnisplaneten hätte ich viel mehr Gewalt befürchtet. Und auch wenn es hier immer wieder harte Szenen gibt oder Andeutungen, hält es sich in Grenzen. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Ich-Perspektive von Daya erzählt. So kommt man Daya sehr nahe und lernt sie gut kennen. Sie selbst ist unverschuldet auf dem Planeten gelandet, denn sie wurde dort geboren. Ihre Mutter war Ärztin und hat einen großen Fehler gemacht, weswegen sie auf den Gefängnisplaneten verbannt wurde. Von ihrer Mutter hat Daya alles gelernt, um seit ihrem Tod die Krankenstation mit ihrer dürftigen Ausstattung mehr schlecht als recht weiterzuführen. Das fand ich sehr beeindruckend. Die anderen Insassen achten sie, da sie sie brauchen.

    Doch Daya hat auch eine besondere Gabe. Sie kann in den Seelen anderer lesen und erkennt so Gefühle, ohne die Person anschauen zu müssen. Sie ist inzwischen so geübt, dass sie das auch aus größerer Entfernung kann, sodass sie Konflikten komplett aus dem Weg geht. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie immer weiß, wo alle sind und sich deshalb unbehelligt bewegen kann. Durch ihr kindliches Auftreten hält sie sich die Männer vom Leib. Damit ist Daya aber auch ziemlich einsam und allein.

    Als Daya die Kapseln mit den Menschen im Kryoschlaf entdeckt, weiß sie zunächst nicht, was sie machen soll. Ein Mann hat es ihr besonders angetan, weil sie sein Gesicht so schön findet. Daya wird von Gefühlen durchströmt, die ihr bisher unbekannt waren. Als die Kapseln von den Anführern des Gefängnisplaneten entdeckt werden, soll Daya die Menschen darin aufwecken, damit sie versklavt und für die Zwecke der Anführer missbraucht werden können. Doch der Plan funktioniert nicht, aus mehreren Gründen. So treffen auf einmal zwei Welten aufeinander. Eigentlich haben alle das gleiche Ziel: Sie wollen vom Planeten verschwinden. Daya steckt plötzlich zwischen den Fronten. Ich fand ihr Dilemma nachvollziehbar.

    Es war spannend zu sehen, wie sehr sich Daya im Laufe der Handlung weiterentwickelt hat. Zu Beginn gibt sie sich für ein Kind aus, ihr gesamtes Verhalten strahlt das aus. Sie will so wahrgenommen werden, um sich selbst zu schützen, und es gelingt ihr, weil es ihr in Fleisch und Blut übergegangen ist. Im weiteren Verlauf wächst sie über sich hinaus. Denn den Kryomenschen kann sie nichts vormachen, sie durchschauen schnell, dass Daya schon 18 Jahre alt und damit eine Frau ist. Sie beginnt, sich nicht mehr zu verstecken und über sich hinauszuwachsen.

    Die Handlung selbst fand ich allerdings ziemlich vorhersehbar. Es gab kaum Überraschungen. Auch Dayas Gabe, die weit mehr bewirkt als nur die Gefühle anderer zu lesen, war zwar besonders, aber ich habe es mir schon gedacht, was sie noch alles damit machen kann, auch wenn das meiste (zunächst) unbewusst geschehen ist.

    Das Buch habe ich insgesamt gerne gelesen, weil ich so beeindruckt von Dayas Entwicklung war. Die Handlung konnte mich nicht so wirklich überzeugen, sodass ich zwiegespalten bin, was ich von dem Buch halten soll. 

  11. Cover des Buches Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru (ISBN: 9783864253348)
    Andy Mangels

    Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru

     (12)
    Aktuelle Rezension von: startrekch
    Wie schon bei der letzten TV-Folge „Dies sind die Abenteuer…“ wird Band2 als Rückblende erzählt.

    Trip Tucker bekommt hier endlich die Wiedergutmachung die damals am Schluss der Serie niemand begriffen hat. Warum wurde er so sinnlos geopfert? Hier wird genau diese Geschichte nochmals aus anderer Sicht erzählt und auch logisch Weitergeführt.
    Capt.Archer und Shran bekommen auch einige sehr schöne Momente, aber Star dieses Romans ist natürlich Trip Tucker.

    Wer die TV-Serie „Enterprise“ gesehen und gemocht hat und kein Problem mit einem 480 Seiten Roman hat, der kann hier Problemlos zugreifen

    Ich freue mich jetzt riesig auf Band3 Kobayashi Maru und bin gespannt wie es weiter geht. Wird Enterprise jetzt dauerhaft als Rückblende erzählt oder nicht? Schaun ma mal…
  12. Cover des Buches Star Trek - Die Eugenischen Kriege: Der Aufstieg und Fall des Khan Noonien Singh 1 (ISBN: 9783966581745)
    Greg Cox

    Star Trek - Die Eugenischen Kriege: Der Aufstieg und Fall des Khan Noonien Singh 1

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Endlich, der "Khansinn" hat begonnen. Mit einer knapp 9-monatigen Verspätung veröffentlicht der Cross Cult-Verlag die zwei Bände namens "Die eugenischen Kriege" von Greg Cox. Wie schon der Untertitel verrät, handeln diese beiden Romane vom Aufstieg und Fall des Khan Noonien Singh. Dieser klingende Name ist den Fans sicherlich aus der klassischen TV-Serie, dem zweiten Kinofilm ("Der Zorn des Khan" bzw. des 2013er Films "Star Trek: Into Darkness" bekannt.

    Im ersten Band erleben wir die Anfänge des jungen, indischen Übermenschens. Dr. Sarina Kaur hat mit ihrem Unternehmen Chrysalis, versteckt in der indischen Prärie, gentechnische Sensationen erschaffen. Kinder, welche sowohl körperlich als auch mental dem durchschnittlichen Menschen weit überlegen sind. Aufgrund der zahlreichen Bedrohungen und Kriege, deren sich die Menschheit selbst aussetzt, sieht Dr. Kaur die Zukunft und das Überleben der eigenen Rasse in ihren "Kindern". Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, benötigt die Wissenschaftlerin Kollegen aus aller Welt. Dies ruft den außerirdischen Agenten 194, genannt Gary Seven, auf den Plan, welcher von New York aus versucht, die Menschheit vor großen Gefahren zu beschützen. Der außerirdische Agent wird dabei von Roberta Lincoln und einer geheimnisvollen schwarzen Katze namens Isis unterstützt.

    Der Großteil der Handlung dreht sich darum, wie die beiden Agenten in das indische Geheimlabor eingeschleust werden können, um Chrysalis zu stoppen. Dies ist mitunter auch der packendendste Teil des Romans. Der altkluge und humanistische Gary Seven als Top-Agent mit seiner Kollegin erinnern etwas an James Bond. Die außerirdischen Gadgets passen natürlich umso besser dazu, nachdem die Geschichte 1974 beginnt.

    Die Hintergründe zu Chrysalis bleiben zwar im Dunkeln, aber man erfährt viel über die Arbeit der Wissenschaftler und welche Probleme mitunter nach der Erschaffung der Kinder auftreten. Viele von ihnen sind in ihrem Verhalten verstört, während andere wie eben der junge Singh aus der großen Menge mit seinem Stärke, Brillianz aber auch seinem Hochmut herausragt.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22198/star_trek_die_eugenischen_kriege___der_aufstieg_und_fall_des_khan_noonien_singh_i
  13. Cover des Buches Star Trek - Enterprise 1 (ISBN: 9783942649414)
    Andy Mangels

    Star Trek - Enterprise 1

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Trekkie

    Die dritte Staffel von „Enterprise“ ist nicht nur erzählerisch die schwächste, sondern aufgrund vieler negativer Elemente mit Abstand die unbeliebteste der gesamten Serie. Man denke nur an die Anwendung von Folter oder die kaltblütige Ermordung des Klons von Trip Tucker. Einen Roman ausgerechnet in diesem Zeitrahmen anzusiedeln, scheint daher nicht die beste Idee.

    Im Zentrum stehen die Konflikte zwischen dem Sternenflottenpersonal und der MACO-Spezialeinheit, welche stark an die Reibereien zwischen der Sternenflotten-Crew und den Maquis-Mitgliedern auf der U.S.S. Voyager erinnern. Im direkten Vergleich ist die Situation sogar noch schlimmer, da der Maquis wenigstens aus Föderationsbürgern mit ähnlichen Idealen besteht, während die MACOs abgebrühte Militärtypen sind. Sie sehen sich selbst als Haie und bezeichnen die Crew der Enterprise NX-01 abwertend als „Zierfische“.

    Der Konflikt wird exemplarisch zwischen Ensign Mayweather und Corporal Chang geschildert, die sich eine Kabine teilen müssen. Chang ist ein Ordnungsfanatiker, der Mayweather in den Wahnsinn treibt, indem er immer wieder dessen Sachen durcheinander bringt. Der MACO scheint dabei zu vergessen, dass er nur Gast ist. Es ist zwar vorhersehbar, dass die beiden am Ende der aktuellen Mission mehr Respekt voreinander haben, aber sich ein Bett teilen zu müssen wird wohl nie eine Basis für eine tiefere Freundschaft sein.

    Die besagte Mission ist zu einem Zeitpunkt angesiedelt, zu dem die Enterprise noch kaum eine Spur von den Xindi hat und lediglich Hinweisen folgt. Diese führen Captain Archers Außenteam nach Kaletoo, einem Wüstenplaneten, der stark an Tatooine aus „Star Wars“ erinnert. Für derartige Assoziationen sorgt nicht nur das Klima und das doppelte „oo“ im Namen, sondern auch der erste Alien, auf den Archer, Reed, Hayes und die anderen treffen.

    Der Inhaber der Landeplattform wird als schneckenartige Kreatur mit einem ein Meter breiten Mund beschrieben. Der Name Grakka scheint zudem eine Mischung aus den Hutten Grappa und Grakkus zu sein. Er führt das Außenteam auf die Spur eines Schmugglers namens Trahve, der mit den Xindi verkehrt. Diesen treffen sie natürlich in der örtlichen Cantina. Hat es „Star Trek“ wirklich so sehr nötig, von der Konkurrenz zu klauen?

    Zumindest geht es in diesem Roman deutlich rauer zu als in „Star Wars“. Archer, Reed, Major Hayes und zwei weitere MACOS entführen Trahve kurzerhand mit dessen eigenem Raumschiff. Übrigens die Helkez Torvo und nicht etwa der rasende Falke. Geheimverstecke gibt es an Bord aber dennoch, nur auf den Wookiee-Copiloten haben die Autoren glücklicherweise verzichtet.

    Um an den Standort einer Xindi-Raffinerie zu kommen, lässt Archer den Schmuggler von den MACOs foltern, womit er Reeds Unmut auf sich zieht. In einer Rückblende wird geschildert, wie Reed als Schüler selbst gemobbt und verprügelt wurde, weshalb er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Allerdings passt es irgendwie nicht, dass er 2138 noch ein Kind gewesen sein soll. Dann wäre er zum Stapellauf der Enterprise im Jahr 2151 erst 25 Jahre alt gewesen, während der Schauspieler zum Serienstart schon 39 war. Die Autoren können offensichtlich nicht rechnen.

    Doch zurück zur Haupthandlung, die wieder einmal durch Folter glänzt. Selbige ist dann obendrein noch überflüssig, da Trahve Captain Archer ohnehin in eine Falle locken sollte. Aus dieser glaubt der Captain nur entfliehen zu können, indem er die Helkez Torvo sprengt und damit Trahves Lebensgrundlage zerstört. Auch das stellt sich als überflüssig heraus, da Mayweather längst mit einem zweiten MACO-Team die Spur eines Xindi-Schiffes zur Raffinerie aufgenommen und selbige mit Sprengsätzen versehen hat. Aber hey, doppelt gesprengt hält besser!

    Allerdings läuft erst mal einiges schief. So bleiben Mayweather und drei MACOs an der Außenhülle des Depots haften. Die Xindi haben offenbar ihre Anwesenheit bemerkt. Nur fällt denen wirklich nichts Besseres ein als ein Haftfeld? Irgendwie schaffen es die Helden natürlich doch zu entkommen, was in etwa so glaubwürdig ist wie die Beschreibung der Shuttle Pods.

    Diese bieten nicht nur neben fünf Personen auch fünf Raumanzügen plus Sprengausrüstung Platz, sondern haben neuerdings sogar eine Luftschleuse. Eine Andockschleuse haben sie in der Serie tatsächlich, aber keine Luftschleuse, die noch dazu einem kompletten Außenteam Platz bietet. Wenn es nach dem Roman geht, hat die Enterprise NX-01 völlig neue Shuttles erhalten, die anscheinend mindestens doppelt so groß wie jene in der Serie sind.

    Mit den alten Shuttle Pods aus der Serie wäre es jedenfalls nicht möglich gewesen, Archers Team mitten im Weltraum aufzunehmen, ohne das Shuttle, welches der Helkez Torvo gefolgt ist, einer tödlichen Dekompression auszusetzen. Unnötig zu erwähnen, dass der Weltraumspaziergang ohne Raumanzug viel zu glimpflich ausgeht. Archer, Reed und die MACOs haben weder Erfrierungen noch Verstrahlungen und es gibt nur eine Verletzung durch die weggesprengte Ausstiegsluke des gekaperten Schiffs. Die zahlreichen Asteroiden und Staubteilchen der Trümmerwolke, in welcher die Xindi-Raffinerie liegt, machen dagegen einen großen Bogen um die ungeschützten Vakuumspaziergänger.

    Zwei Tote gibt es dennoch zu beklagen. Von Mayweathers Team opfert sich ein junger MACO, um seine schwangere Kollegin Guitierrez zu retten, welche aus unerfindlichen Gründen sterben will. Sie befürchtet zwar, wegen ihrer ungewollten Schwangerschaft unehrenhaft entlassen zu werden, aber deswegen gleich auf eine Selbstmordmission zu gehen, ist doch eine etwas drastische Reaktion. Auf Kaletoo stirbt derweil ein Crewmitglied der Enterprise bei einem Feuergefecht. Beides unnötige Tode, während die absurdesten Manöver glatt laufen.

    Die Xindi selbst kommen nur ganz kurz zu Beginn und Ende des Romans zu Wort. Im Rat herrscht Uneinigkeit über die Verfahrensweise mit den irdischen Eindringlingen. Da Degras Falle mit der Raffinerie jedoch gescheitert ist, stellt sich die Frage, warum die Xindi die Enterprise nicht einfach angreifen und vernichten? Mit den 7 Millionen Opfern beim ersten Angriff auf die Erde hatten sie weniger Skrupel, warum also jetzt mit einer so kleinen Raumschiffbesatzung? 

    Das Argument, ein Angriff könnte die Menschen auf die Spur zur Heimatwelt oder der Waffe der Xindi bringen, ist jedenfalls nicht stichhaltig. Die Xindi-Flotte ist einem einzelnen Erdenschiff in jedem Fall überlegen und Tote können nichts mehr herausfinden und ans Sternenflottenkommando verraten. Wenn die Xindi sich wirklich von der Menschheit bedroht fühlen und ohnehin vorhaben, sie auszurotten, sollten sie kurzen Prozess machen.

    Zu guter Letzt ist die Handlung noch in einen Rahmen eingebunden, der im Jahr 2238 spielt. Dort trifft der untergetauchte Trip Tucker als alter Mann am Mahnmal der Xindi-Opfer auf den jungen James T. Kirk und dessen Familie, was sicherlich eine nette Hommage ist. Das Mahnmal selbst verdeutlicht allerdings, wie sehr der Xindi-Handlungsbogen den Kanon zerreißt, zu dem „Enterprise“ erst in der vierten Staffel zurückgefunden hat.

    Die Opfer des romulanisch-irdischen Krieges, welcher mehrere Jahre andauert, verblassen gegen die Opfer des Xindi-Angriffs von nur einem Tag zu einer unbedeutenden Fußnote der Geschichte. Das ist in etwa so, als würde man 9/11 gegenüber dem 2. Weltkrieg als weitaus schlimmeres Ereignis bewerten und natürlich hat auch die Xindi-Waffe die USA getroffen. So viel Pathos ist einfach nur ärgerlich. Im Fazit also ein Roman, den man genauso wie die 3. Staffel „Enterprise“ lieber vergessen möchte. Zumindest geht es aber danach mit der Serie aufwärts.

  14. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 2: Der Ursprung allen Zorns (ISBN: 9783864258527)
  15. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 3: Ins Herz des Chaos (ISBN: 9783864258534)
  16. Cover des Buches Vendetta. Star Trek. Raumschiff 'Enterprise'. Die nächste Generation. (ISBN: 9783453066304)
    Peter David

    Vendetta. Star Trek. Raumschiff 'Enterprise'. Die nächste Generation.

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Die Geschichte beginnt ganz gut und steigert sich dann sogar. Eine Zeit lang freute ich mich, mal wieder einen guten Star-Trek-Roman in Händen zu halten, aber weh. Nach dem dritten und besten Kapitel kommt leider nichts mehr an dessen Qualität heran – und ab da sind es immerhin noch 350 Seiten bis zum Schluss. Es folgt vieles, was mich störte: Die Ferengi sind mir zu einfältig dargestellt und passen nicht so richtig in die Handlung, bei Captain Korsmo fragte ich mich ständig, wie man so einer labilen Persönlichkeit Führungsverantwortung übertragen konnte, Worf wirkt wie ein klingonisches Klischee und Picards Sehnsüchte sowie Delcaras Beweggründe sind nicht glaubwürdig. Um nur einiges zu nennen. Dazwischen gibt es immer wieder einmal Leerlauf. Das Finale ist dann – typisch Peter David – recht lang. Aber diesmal steigert sich der Autor in regelrechte Übertreibungen hinein, die eher an Fan-Fiction erinnern. Für einen Peter-David-Roman ist Vendetta überraschend enttäuschend. Sehr bedauerlich, da der Schriftsteller es viel besser kann.

  17. Cover des Buches Star Trek - Voyager 6: Unwürdig (ISBN: 9783864254239)
    Kristen Beyer

    Star Trek - Voyager 6: Unwürdig

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Kirsten Beyers neuestes Werk liest sich flüssig und angenehm. Wie schon Christie Golden vermag die Autorin die Fans schnell in ihre Story zu ziehen. Dabei schafft sie es bravourös neue Figuren und altbekannte Mitglieder der Voyager-Crew zu einer neuen Mannschaft zusammenzuschweißen.

    Tom und B´Elanna sowie ihre Tochter Miral werden endlich wieder vereint. Chakotay und Seven sowie der Doktor kehren ebenfalls an Bord des Raumschiffes Voyager zurück. Zudem ist Reginald Barclay ebenfalls mit dabei auf der Reise in den Delta-Quadranten. Neelix, der beliebte Talaxianer hat ebenso einen Gastauftritt.

    Admiral Batiste ist ein neuer Charakter, der schon im Vorgängerband eingeführt wurde. Der Ex-Mann von Captain Eden erweist sich nicht unbedingt als Sympathie-Träger. Anders sieht es da schon mit dem Counselor aus. Cambridges Methoden sind unorthodox und er versteht es bravourös seine Patienten da zu treffen, wo es wehtut bzw. ihnen ihr Dilemma vor Augen zu führen und bewusst zu machen. Seine ungewöhnliche Herangehensweise an die Probleme seiner Patienten, sowie die manchmal recht amüsante Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Flotte, werden sehr humorvoll präsentiert und dürften garantiert viele Leser zum Schmunzeln verleiten.

    Der Doktor hingegen darf sich einer Verehrerin gewiss sein und scheint endlich seine große Liebe gefunden zu haben.

    Zudem gibt es mit den Indign ein neues Volk, die das mittlerweile verschwundene Borg-Kollektiv wie Götter anbetet. Diese Version zeigt, wie weit Völker gehen, wenn sie ein falsch verstandenes Motiv herbeisehnen. Dies ist vor allem für Seven eine interessante Begegnung, die ihr ihre Vergangenheit noch einmal gut vor Augen führt.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/21903/star_trek_voyager_6_unwuerdig
  18. Cover des Buches Die nackte Sonne (ISBN: 9783453528444)
    Isaac Asimov

    Die nackte Sonne

     (53)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Bevor ich zur großen Lobeshymne starten kann, zunächst ein Wehrmutstropfen das Buch ist 1954 erschienen. Diese Tatsache macht sich an vielen Stellen bemerkbar, viele Beschreibungen der Zukunft in diesem Buch wirken damit ein wenig unrealistisch oder angestaubt. Doch wenn man aufgibt sich verkrampft vorzustellen, dass die Handlung 1000 Jahre in der Zukunft stattfinden soll entfacht das Buch ein wahnsinniges Feuerwerk an Ideen. Ideen die sich weg vom Mainstream wegbewegen, die erfrischend sind und man nicht schon tausendmal in einen Hollywoodstreifen aufgetischt bekommen hat und GENAU das lässt einen das Alter dieses Buch vergessen. Man wird überrascht mit Ideen, Konzepten die in sich schlüssig sind und in seiner Unverbrauchtheit in seinen Bann ziehen.

  19. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 1: Feuer gegen Feuer (ISBN: 9783864258510)
    Christian Humberg

    Star Trek - Prometheus 1: Feuer gegen Feuer

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Trekkie

    Ein bekanntes Raumschiff mit neuen Charakteren bricht auf in ein Abenteuer, welches für das Beste in „Star Trek“ steht: Eine gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen. Durch den Terrorismus einiger weniger werden Vorurteile gegen eine ganze Spezies geschürt. Das ist wesentlich gelungener als die dritte Staffel von „Enterprise“, die sich zwar mit dem gleichen Thema auseinandersetzt, aber dabei kriegerische Handlungen bis hin zu Folter rechtfertigt. „Prometheus“ wäre zudem eine wesentlich bessere Serie gewesen als „Discovery“!

     

    Am Schreibstil gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Das Buch ist spannend geschrieben und die Charaktere sind interessant sowie facettenreich. Als Bonus gibt es Gastauftritte einiger bekannter Seriencharaktere, wobei diese Buchreihe dennoch für sich selbst stehen kann.

  20. Cover des Buches Die Schwarze Harfe (ISBN: 9783952428764)
    Gravity Assist

    Die Schwarze Harfe

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Schmiesen
    "Friede verlangt nicht nach Konfrontation, sondern Friede ist Konfrontation - als Ausdruck lebendiger Bewegung und Begegnung."

    Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen. Meine Rezension möchte ich etwas anders aufbauen als sonst und auf einzelne Aspekte gezielt eingehen.

    Der Einstieg...
    fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

    Die Welt...
    besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

    Die Charaktere...
    muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia. Besonders ans Herz gewachsen ist mir außerdem die Besatzung von Shikanis Schiff, der Schwarz-04, denn ihr Zusammenspiel war für mich an Harmonie nicht zu übertreffen. Die Fähigkeiten jedes Einzelnen wurden gewürdigt und voll zum Einsatz gebracht, nicht zuletzt wegen Bromen Cossan, der Shikani in dieser Hinsicht ausgebildet hat.Bromen bleibt während der ganzen Zeit undurchdringlich. Er ist der einzige Charakter, den ich nicht richtig begriffen habe - aber das liegt wohl daran, dass auch Ja'en und Shikani damit so ihre Probleme hatten. Diese Mystik um Bromen und das Gefühl des Fremdseins macht die Geschichte noch authentischer.

    Der Plot...
    ist außergewöhnlich. Viele Akteure werden durch Bromen in einen Krieg verwickelt, dessen Sinn und Zweck zunächst verborgen bleibt. Ja'en und Shikani werden mehr oder weniger direkt in diesen Krieg involviert - Shikani als Laar (Kommandant) der Königlichen Flotte, Ja'en als Thronfolger einer abgesetzten Monarchie. Ihre Reise durch den Ring nimmt den Leser mit zu jedem einzelnen Planeten, sogar ins Zentrum und zu den fremdweltlichen Senjasantii. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.Die Geschichte wird stark geformt durch die "Träume der Schwarzen Harfe", die Bromen, Shikan, Etani (Ja'ens Mutter) und einige weitere Akteure haben. Sie sind eine Art Zukunftsvision, öffnen allerdings auch den Zugang zur sogenannten "inneren Welt" (im Kontrast zur "äußeren Welt"), ein Konzept, nach dem insbesondere die Senjasantii (Shikanis Volk) leben. Dieses spirituelle Element hat mich persönlich sehr berührt, denn ich erkenne viel Wahrheit hinter dieser Vorstellung. "Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient.

    "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen. 

  21. Cover des Buches Kleine Scheißhausgeschichten (ISBN: 9783941404649)
    Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: RolandB

    Geschichten die nur eine DIN A4 Seite lang sind? Können die überhaupt funktionieren? Kommt da beim Lesen überhaupt etwas rüber? Ja, ich war wirklich sehr kritisch und habe mich nur wegen der guten Erfahrungen mit "Buchland" zu diesem Buch überreden lassen. Und ja, ich habe mich an die Vorgabe des Autors gehalten und pro "Sitzung" nur eine Geschichte gelesen. Und siehe da, durch dieses Buch habe ich gelernt, dass man mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte erzählen kann. Dieses Buch hat dafür gesorgt, dass der Gang zur Toilette zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde. Nur leider kam es dann, wie es halt kommen musste. Das Buch war plötzlich und natürlich völlig unerwartet zu Ende!

    Was soll ich denn nur jetzt auf dem stillen Örtchen lesen?

  22. Cover des Buches Star Trek - The Fall 2: Der karminrote Schatten (ISBN: 9783864257797)
    Una McCormack

    Star Trek - The Fall 2: Der karminrote Schatten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    "The Fall" geht weiter. Und nachdem im ersten Roman die neue DS9-Raumstation im Mittelgrund des Geschehens stand, ist jetzt die Enterprise Fokus der Geschichte. "Der Karminrote Schatten" lautet der Titel des Buches, das von Una McCormack geschrieben wurde. Die Autorin hat zuvor unter anderem auch "Star Trek - Die Welten von Deep Space Nine: Cardassia - Die Lotusblume" geschrieben.

    Es hat sich einiges auf Cardassia geändert, seit dem Ende des Dominionkrieges. Zum ersten Mal stehen freie Wahlen an und die aktuelle Kastellanin, das politische Oberhaupt, der Welt hat gute Chancen wiedergewählt zu werden. Wenn nur nicht eine kleine, radikale Partei ihr wiederholt Knüppel zwischen die Beine werfen würde. Doch darum soll sich Garak kümmern, der ehemalige cardassianische Botschafter bei der Föderation.

    Das Schicksal meint es jedoch mit ihm und dem geplanten Abzug der Föderation nicht gut. Es gärt in der Bevölkerung und als ein Föderationsoffizier, ausgerechnet auch noch ein Bajoraner getötet wird, scheint der Frieden in weite Entfernung zu rücken. Noch schlimmer ist dann allerdings, dass die Nan Bacco getötet wird und ihr Nachfolger von einem Abzug nichts mehr wissen möchte.

    Bislang zeichneten sich die Romane von Una McCormack vor allem dadurch aus, dass sie überwiegend irgendwie mit Cardassia zu tun hatten und sie vor allem sehr langatmig waren. Sie ist jemand, der sich Zeit lässt. Was nicht immer funktioniert.

    In diesem Fall klappt es allerdings. In aller Ruhe beschreibt sie Cardassias politische Landschaft und wie die Lage vor der Wahl ist. Ausführlich geht sie dabei auf Garaks Rolle in dieser Situation ein und beschreibt detailliert seine Gefühle.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22661/star_trek___the_fall_2_der_karminrote_schatten
  23. Cover des Buches Star Trek - The Fall 1: Erkenntnisse aus Ruinen (ISBN: 9783864257780)
    David R. George III

    Star Trek - The Fall 1: Erkenntnisse aus Ruinen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    "Destiny" machte es vor. Eine Art "Event", die das literarische "Star Trek"-Universum regelmäßig verändern würde, ganze wie in der Welt der bunten Bilder. Die Sage um die Borg und ihre finale Auseinandersetzung mit der Föderation und ihren Verbündeten war ein Riesenerfolg. Danach kam der "Typhon Pact", der Name eines Bündnisses von der Föderation nicht besonders gut gesinnten Völker. Die Reihe endete mit der Zerstörung von Deep Space Nine und einem scheinbar gelungenen Anschlag auf das Wurmloch bei Bajor.

    Jetzt beginnt "Star Trek: The Fall". Eine fünfteilige Romanreihe, die den Leser bis Januar im besten Fall bestens unterhalten soll. Und den Auftakt schreibt David R. George III, mit "Erkenntnisse aus Ruinen". Der Autor hat unter anderem die "Feuertaufe"-Trilogie der Original Series geschrieben, aber auch "Mission Gamma I: Zwielicht".

    Zwei Jahre sind seit der Zerstörung von Deep Space Nine vergangen. Und innerhalb dieser Zeit ist es der Föderation gelungen, eine neue, bessere Raumstation an der alten Position der Vorgängerstation zu errichten. Schon bald soll sie feierlich eingeweiht werden. Wichtige Würdenträger aus allen Ecken der Galaxie kommen zusammen, unter anderem auch Vertreter von Cardassia oder dem Romulanischen Imperium.

    Doch dann geschieht eine Katastrophe, als eine namenhafte Persönlichkeit vor allen Augen erschossen wird. Niemand weiß, wer der Täter ist. Doch die Konsequenzen des Attentats sind furchtbar! Und vor allem für die Föderation wird nichts mehr so sein, wie früher.

    Es ist ein freudiges Wiedersehen mit alten Gesichtern. David R. George III nutzt diesen Roman, um viele bekannte Deep Space Nine-Figuren wieder auftreten zu lassen. So kehren Benjamin Sisko, Odo, Ro Laren aber auch Nog und Miles O'Brien zurück. Nur, dass sie sich im Laufe der Jahre geändert haben.

    Besonders bei Benjamin Sisko macht sich dies bemerkbar. Während der "Typhon Pact"-Reihe wurde er irrational und unlogisch agierend dargestellt. Als jemand, der die Beziehung zu Kasidy trennte, weil er sich dieser unsicher war. Das war nicht der Sisko, den man aus dem Fernsehen her kannte.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22632/star_trek___the_fall_1_erkenntnisse_aus_ruinen
  24. Cover des Buches Star Trek - Voyager 9 (ISBN: 9783959811460)

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