Bücher mit dem Tag "star trek"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "star trek" gekennzeichnet haben.

805 Bücher

  1. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment (ISBN: B00A1QFSPK)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Das dunkle Fragment

     (75)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover sieht sehr spannend aus. Farblich ist es auch sehr schön gestaltet und die Titelschrift sehr gut zu erkennen. Es verspricht eine gute Geschichte zu sein im Weltall.

    Meine Meinung zum Buch:

    Viele haben mir diese Reihe empfohlen und nach langer Zeit habe ich beschlossen diese zu beginnen. Ich muss den vielen Lesern recht geben. Schon allein der erste Teil verspricht eine gute Reihe zu sein. Also ich bin auf jeden Fall jetzt schon begeistert.

    Eigentlich lese ich nicht gerne Science-Fiction, aber ich muss zugeben es ist doch sehr spannend die Geschichte zu lesen.

    Schon hier lernte ich viele Charaktere kennen. Es war interessant die alle ein wenig kennen zulernen. Anfänglich hatte ich leichte Probleme, die ganzen Charaktere auseinander zu halten doch von Mal zu Mal wurde es immer besser. Am besten fand ich die Bergungsmission. Es war so spannend und interessant gewesen. Es steht zu 100 Prozent fest, dass ich die Reihe weiter lesen werde.

    Der Schreibstil von Andreas Suchanek war flüssig und sehr leicht zu lesen.

    Mein Fazit:

    Was für ein interessanter Start. Ich bin echt gespannt, wie es weiter geht und wie es sich weiter entwickelt. Aber ich kann jetzt schon sagen, dass der erste Teil echt spannend war.

  2. Cover des Buches Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten (ISBN: 9783981564938)
    Andreas Suchanek

    Heliosphere 2265 - Zwischen den Welten

     (48)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Der Weltraum. So wunderschön in Blau gehalten mit den zwei Planeten und dem Raumschiff. Ich finde, das Cover passt zum Inhaltlichen des Buches.

    Meine Meinung zum Buch:

    Auch diesen Teil hatte ich schon als Hörbuch gehört und war begeistert gewesen. Der zweite Band beginnt ein paar Wochen nach dem ersten. Da es nur ein paar Wochen war, war es realistischer alles zu verfolgen und die Handlungen besser zu verstehen. Dieser Band hat zwei Handlungsstränge. Der eine wird aufgelöst und beendet und der zweite blieb noch offen was natürlich mein Interesse sehr weckt. Im ersten Band hatte man die Einführung gehabt und in diesem Band erfährt man immer mehr über die Hintergründe. Auch über die Charaktere erfährt man mehr, über deren Fähigkeiten, Vergangenheit. Ich traf alte Bekannte Charaktere wieder aber lernte auch neue Charaktere kennen. Sie machen mich echt neugierig. Jetzt freue ich mich aber schon Band 3 lesen zu können.

    Mein Fazit:

    Alte Bekannte traf ich wieder und durfte neue Charaktere kennenlernen. Wieder wurde ich auf ein neues Abenteuer entführt und freue mich Band 3 lesen zu können um zu erfahren wie es weiter geht.

    Ich vergebe 5 von 5 Sterne

  3. Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)
    Dennis E. Taylor

    Ich bin viele

     (50)
    Aktuelle Rezension von: lauravoneden

    Auch wenn ich eigentlich die meiste Zeit Thriller lese, so packt mich mich doch in unregelmäßigen Abständen die Lust auf Science-Fiction. Und so griff ich 2018 ganz impulsiv zu “Ich bin viele”, welches der Auftakt einer nun schon vierteiligen Reihe ist. Nun haben wir inzwischen 2021 und offensichtlich war meine Lust auf Science-Fiction schnell wieder verraucht. Ich muss zugeben, dass ich das Buch angefangen hatte, ihm jedoch wohl nicht die nötige Aufmerksamkeit hatte zukommen lassen. So legte ich das Buch beiseite, um es nun in tatsächlich 2 Tagen zu verschlingen.

    So locker leicht wie das Buch anfängt, so komplex wird es im Laufe der Zeit. Wir steigen schnell in Bobs Leben ein, der scheinbar einiges richtig gemacht hat und deswegen gut Geld verdient und nun für seine Zukuft “vorsorgen” möchte. Nun lesen wir hier halt ein Science-Fiction Buch und deswegen geht es nicht einfach nur um eine nette Rentenanlagemöglichkeit, sondern darum, dass Bob sich nach dem Tod einfrieren lassen möchte. Tja, wer hätte gedacht, dass der Tod so schnell an Bobs Tür klopft, denn kaum ist der Vertrag unterschrieben, wird er auch schon bei einem Verkehrsunfall getötet. Über 100 Jahre später wird Bob tatsächlich “aufgetaut”, allerdings hat er nun keinen Körper mehr, sondern ist eine Künstliche Intelligenz. Obendrein wurde ihm alle Besitze entzogen und er ist Staatseigentum. Im Auftrag des Staates soll er sich nun auf die Reise begeben und für die Menschheit neue bewohnbare Planeten finden…

    Anfangs noch leicht zugänglich und mit viel Humor durchzogen, wird die Geschichte schnell sehr viel komplexer und man muss sich schon sehr konzentrieren, um am Ball zu bleiben. Der gute Bob kann sich außerdem natürlich reproduzieren, deswegen gibt es bald viele neue Bob-Abkömmlinge, die alle einen neuen Namen verpasst bekommen und mit der Zeit wird es etwas unübersichtlich. Außerdem befinden wir uns natürlich im Weltall und da bleiben auch ein paar explosive Weltraumschlachten nicht aus. Leider war ich davon noch nie ein großer Fan, zumindesten in geschriebenen Worten. Das möchte ich allerdings nicht dem Buch ankreiden, mir fehlt es da wohl einfach ein wenig an Fantasie und Vorstellungskraft.

    Trotzdem konnte mich das Buch insgesamt überzeugen. Nicht alle Stränge waren gleicham interessant, doch die Mischung war durchaus gelungen. Was sich durch das ganze Buch gezogen hat, war der wirklich tolle Humor. Sarkastisch und trocken – also genau meins, noch dazu oftmals gespickt mit Verweisen auf die Popkultur der 80er und 90er.

    Wer damals schon nichts mit dem Thema anfangen konnte, der wird mit dem “Bobbiverse” sicherlich auch nicht glücklich. Wer jedoch gerne mal Science-Fiction liest und eine humorvolle Erzählweise zu schätzen weiß, der könnte mit dieser Reihe durchaus glücklich werden.

  4. Cover des Buches KHAOS (ISBN: 9783959914215)
    Lin Rina

    KHAOS

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Anni-the-Bookprincess

    Diese Rezi findet ihr auch auf meinem Blog: https://anni-the-bookprincess.blogspot.com/2021/02/rezension-khaos-touching-soul.html

    Dieses Buch zu rezensieren ist für mich schwierig. Im Großen und Ganzen hat es mir sehr gefallen, aber mit ein paar Punkten war ich auch gar nicht zufrieden. Insgesamt gebe ich Khaos - Touching Soul schwache 4 Sterne.

    Gekauft habe ich das Buch hauptsächlich wegen dem wunderschönen Cover. Der Titel klingt auch interessant und passt außerdem perfekt zum Buch. Der Klappentext verspricht eine Mischung aus klassischen Sci-Fi-Elementen (fremder Planet und Kryoschlaf), Fantasyelementen (besondere Fähigkeiten des Hauptcharakters) und Romance und ich war sehr gespannt. Das Buch ist außerdem auch von innen wunderschön gestaltet, zum Beispiel mit einigen kleinen Zeichnungen und einem grauen, "auf alt gemachten" Schnitt.

    Zuerst einmal zum Schreibstil, der mir wirklich positiv aufgefallen ist. Lin Rina's Schreibstil webt ihre Worte zu einer wunderschönen und anschaulichen Geschichte, die sich flüssig liest und Bilder im Kopf entstehen lässt. Das hat mir total gut gefallen. Das Erzähltempo des Buches ist recht langsam, es passiert nicht viel bzw es gibt über längere Zeit keine großen Entwicklungen. Manchmal war es mir ein bisschen zu wenig, aber insgesamt hat es sehr gut zur Geschichte gepasst.

    Inhaltlich hält das Buch, was der Klappentext verspricht. Es war allerdings hauptsächlich eine Liebesgeschichte und die gehören nicht unbedingt zu meinen Lieblingsgenres. Manchmal war ich ein bisschen genervt und hätte gerne die Augen verdreht, wenn Daya zum hundertsten Mal erwähnt, wie sehr sie sich zu Khaos hingezogen fühlt, wie gegensätzlich er im Inneren ist und wie sehr sie ihm wider besseres Wissen verfallen ist. Ich hätte mir etwas mehr Sci-Fi und etwas weniger Anschmachten gewünscht. Trotzdem hat mir die Geschichte an sich gut gefallen, weil sie mich einfach in ihren Bann gezogen hat.

    Daya als Hauptcharakter hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie macht eine starke Entwicklung durch und findet zu sich selbst. Ich weiß nicht ganz, was ich von Khaos halten soll. Er ist irgendwie der typische düstere, starke, "halt dich von mir fern" - Typ. Außerdem fand ich ihn manchmal echt besitzergreifend und gemein. Die anderen Charaktere hätten teilweise etwas mehr entwickelt sein können, bzw ich hätte gern allgemein mehr Hintergrundinfos gehabt. Wieso sind diese Menschen genetisch verändert? Wie und warum sind sie auf Dayas Planeten gekommen? Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet. Ein bisschen mehr World Building hätte nicht geschadet. Die Interaktionen zwischen den Charakteren waren aber flüssig, interessant und meist glaubwürdig und ich habe sehr gerne gelesen, wie die Charaktere zusammenarbeiten. Das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde sehr deutlich.

    Alles in allem hat mir das Buch aber gut gefallen und auch der Fokus auf der Liebesgeschichte hat mich gar nicht so gestört wie sonst häufig. Dayas Gabe bringt hier noch mal ein bisschen Abwechslung rein; ich fand diese sehr interessant und eigen und fand es spannend, zu erfahren wie Daya selbst immer mehr über ihre Gabe herausfindet und lernt, damit umzugehen.

    Dayas wiederholte Gedanken zu ihren Gefühlen Khaos gegenüber sowie einige Klischees um Khaos' Charakter haben mich aber wirklich gestört und Hintergrundinfos haben mir schlicht gefehlt, und deshalb reicht es trotz dem tollen Schreibstil und der schönen Idee nicht für eine "bessere" Bewertung.

    Ich würde das Buch denen empfehlen, die mehr auf Charakterentwicklung als auf voranstrebende Handlung stehen. Wenn ihr eine Liebesgeschichte sucht und ein langsames Erzähltempo sowie einen schönen Erzählstil zu schätzen wisst, wird euch Khaos - Touching Soul sicher gefallen! 

  5. Cover des Buches Ich, der Roboter (ISBN: 9783453528420)
    Isaac Asimov

    Ich, der Roboter

     (45)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Mit der Erfindung von Robotern hat die Menschheit im auslaufenden 20. Jahrhundert riesige Schritte in der Entwicklung von Antrieben und die somit der Erkundung des Weltalls gemacht. Die Roboter-Psychologin Dr. Susan Calvin hat diesen Aufstieg des führenden Unternehmens U.S. Robot Company innerhalb dessen Reihen mitgemacht und weiß dementsprechend zu berichten, wie die Roboter in den Alltag der Menschen eingefügt wurden und auch, welche Zweifel sowie Diskussionen es über die obersten Roboter-Gesetze gab. Ein Menschenleben zu bewahren, ist die oberste Priorität - doch lässt sich dies immer zu den jeweiligen Situationen vereinbaren? Calvin fallen da viele Geschichten ein, bei denen die Grenze womöglich überschritten wurde ... was gleichbedeutend mit dem Tod von Menschen zu setzen wäre!

    KOMMENTAR:
    Das Werk 'Ich, der Roboter' ist eigentlich kein Roman. In diesem Buch wurden die ersten Kurzgeschichten des amerikanischen Autors Isaac Asimov geschickt umschrieben zusammen gepackt. So erscheint es, dass die Protagonistin Dr. Susan Calvin die Geschichten einem Reporter erzählt. Beginnend bei der einfachen Story von 'Robbie' und der Beziehung eines kleinen Mädchen zu ihrem mechanischem Freund, wird sich in den Novellen zum einen mit den drei Geboten der Robotik sowie den ethischen Fragen hierzu auseinander gesetzt. Vor allem die Techniker Gregory Powell und Michael Donovan werden oft damit bei ihren Außeneinsätzen auf den verschiedensten Planeten des Sonnensystems damit konfrontiert. Die Geschichten von Asimov sind dabei weniger action-geladen und leben von starken Dialogen wie auch Gedankengängen, welche beim Lesen wirklich zum Nachdenken anregen. Besonders stark sind hierbei die Stories 'Ein Lügner' in der der Roboter Herbie die Gedanken der Menschen vorausschauend erkennen zu scheint und somit die komplette Führung der U.S. Robot Company verwirrt, sowie 'Kleiner verlorener Robot', in der ein Roboter untertaucht und auf beinahe kriminalistische Art und Weise unter vielen anderen Roboter-Exemplaren wieder herausgefischt werden muss. Das Buch wurde so zum Grundstein für das gesamte Asimov-Universum, wobei man schon hier erkennt, wie durchdacht die gesamte Problematik des Verhältnis von Roboter zu Mensch war. Obwohl die Geschichten aus den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts sind, brachten sie wegweisende Artefakte hervor. Das positronische Gehirn, welches die komplexen Gedankengänge und Analysen der Roboter verarbeitet, ist nur eine von vielen. Asimov, der in seiner Abstammung zu russischen Auswanderern gehörte, war ein wahrhaftiger Vorreiter in dieser Sparte und belebte das Genre Science Fiction damit regelrecht. Die Geschichten sind trotz vieler technischer Erklärungen immer noch sehr spannend lesbar und halten den Schmöker-Freund bei der Stange. Besonders, weil sich die Gebote der Robotik auch beim Leser unbewusst in die Hirnwindungen fressen. Sehr nachhaltig angebracht von dem Autor. Wer sich mit dem großen Zukunfts-Epos von Isaac Asimov auseinandersetzen möchte, dem sei wirklich empfohlen mit diesem Buch zu starten. Es vermittelt gerade in der heutigen Zeit ein sehr unheimliches Gefühl, denn Asimovs Zukunft ist heute schon da: Dr. Susan Calvin stieß im Jahre 2007 zur U.S. Robot Company - vor zwölf Jahren also!
    7,9 Sterne

  6. Cover des Buches Geliebter Roboter (ISBN: 9783453528437)
    Isaac Asimov

    Geliebter Roboter

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Letztlich hatte ich ja bereits „Ich, der Roboter“ von Asimov konsumiert und war von den 1950 erstveröffentlichten Werk begeistert. Somit war es klar dass der Nachfolger auf jeden Fall auch konsumiert werden musste.

    Klappentext:
    Claire Belmont, Ehefrau eines Angestellten der U. S. Robot Company, soll das Modell TN3, genannt Tony, als Haushaltshilfe testen. Nur widerwillig stimmt sie dem Projekt zu, Robots sind ihr nicht ganz geheuer. Aber Tony ist darauf programmiert, ihr jeden Wunsch zu erfüllen – und er erkennt mehr als nur die offensichtlichen … In insgesamt zehn Kurzgeschichten wirft Isaac Asimov in „Geliebter Roboter“ einen Blick in die Zukunft, deren Grundsteine heute schon gelegt werden. Zusammen mit „Ich, der Roboter“ und „Der Zweihundertjährige“ legt Asimov hier auch den Grundstein zu seiner gigantischen Future History, dem Foundation-Zyklus.

    Zum Inhalt:
    Isaac Asimov welcher während seiner Studienzeit mit dem Schreiben von SF-Kurzgeschichten begonnen hat, dürfte den meisten durch „I, Robot“ oder durch seine Robotergesetze ein Begriff sein. Hier liegt nun der zweite Teil der dreiteiligen Reihe aus dem Heyne Verlag vor.

    Zwischen den Buchdeckel befinden sich zwölf Geschichten welche Asimov zwischen 1951 und 1957 erschaffen hat.

    Auch in diesem Werk versetzt Asimov in eine damals Fiktive Zukunft, welche sich heute fast wie eine Vorhersage anhört, allerdings immer noch top aktuelle erscheint.

    Die hier versammelten Storys drehen sich um Fragen wie etwa ob das menschliche Handeln von Maschinen vorherberechnet werden kann oder aber ob ein Zusammenleben zwischen Mensch und KI/Maschine ohne Vorbehalte oder Diskriminierung möglich ist.

    Die Storys hangeln sich dabei immer wieder um einen festen Pro- und Antagonistenstamm auf, welches einem das „reinkommen“ wohlwissend erleichtert.

    Meine Meinung:
    „Ich, der Roboter“ war schon ein gelungenes Leseerlebnis, und „Geliebter Roboter“ steht diesem in nichts nach und ich kann absolut nachvollziehen warum diese Werke als must-read Klassiker gehandelt werden.

    Auch wenn dieses Werk Mitte des letzten Jahrhunderts den Weg zwischen die Buchdeckel gefunden hat, es ist aus meiner Sicht, aufgrund der technischen Entwicklungen z.B. bei Künstlichen Intelligenzen immer noch aktuell und stellt heute immer noch die richtigen Fragen.

    Die kleine Meckerei vom ersten Teil muss ich hier auch übernehmen, aber das Cover ist mir einfach nicht passend genug. Und ein Hinweis noch, der Heyne Verlag kann in die Zukunft schauen, zu mindestens wenn es ums Copyright geht, da steht dann „2018“.

    Meine Wertung:
    4,75 von 5 Robbie`s

  7. Cover des Buches Die Schwarze Harfe (ISBN: 9783952428764)
    Gravity Assist

    Die Schwarze Harfe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Schmiesen
    "Friede verlangt nicht nach Konfrontation, sondern Friede ist Konfrontation - als Ausdruck lebendiger Bewegung und Begegnung."

    Ein außergewöhnliches Werk hält man mit "Die Schwarze Harfe" in den Händen. Allein die hochwertige Aufmachung und die Schwere des fast 800 Seiten langen Buchs lassen Leserherzen höher schlagen. Ein Blick auf den Autor sorgt erst einmal für Staunen: Es handelt sich um ein fünfköpfiges Autorenkollektiv. Wer mehr über Entstehung und "MIttäterschaft" erfahren will, dem empfehle ich dringend die zugehörige Website dieschwarzeharfe.ch. Ein Blick auf diese Seite hat mich nämlich motiviert weiterzulesen. Meine Rezension möchte ich etwas anders aufbauen als sonst und auf einzelne Aspekte gezielt eingehen.

    Der Einstieg...
    fiel mir recht schwer. Laar, Pentaar, Senjasantii? Bromen, Shikani, Ja'en? Sarrakadan, Drial-Vehazzi, Rollm'edo? Um Gottes Willen, dachte ich, Namen über Namen, Bezeichnungen über Bezeichnungen, wie soll ich da jemals durchblicken? Doch tatsächlich lichtet sich der Nebel nach dem ersten Teil - nämlich dann, wenn man mit den beiden Ich-Erzählern in die Handlung einsteigt. Attribut: nicht mehr weglegbar.

    Die Welt...
    besteht eigentlich aus vielen, vielen Welten, Völkern und Mächten. Die Beziehungen sind komplex, insbesondere auf politischer und wirtschaftlicher Ebene. Jedes Detail ist ausgearbeitet, ich hatte oft das Gefühl, besser über die Elawaia (Ring der Sterne) Bescheid zu wissen, als über die Vorgänge auf dem Planeten Erde. Und es hat mir dort auch wesentlich mehr Spaß gemacht. Zudem sind die physikalischen, mathematischen und raumfahrerischen Aspekte mit einer Präzision erklärt, dass man sich als Leser fragt, wer der fünf Autoren wohl den Physik-Nobelpreis erhalten wird. Zu Beginn mögen Details wie Geschwindigkeiten und Abstände langweilig und überfrachtend wirken, aber im Laufe des Lesens fügen sie sich unabdingbar ins Gesamtbild und machen "Die Schwarze Harfe" zu einem Kunstwerk.

    Die Charaktere...
    muss man einfach lieben. Zwei Ich-Erzähler, die fremdweltliche Shikani und der junge Prinz Ja'en, führen uns durch eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gelesen habe. Ja'ens Entwicklung vom Kind zum Gelehrten ist faszinierend und eindringlich geschildert. An Shikani habe ich mein Herz verloren, denn sie steht für mich für Besonnenheit, Fähigkeit, wahre Zuneigung, Toleranz, Öffnung für das Unbekannte, Spiritualität, Vertrauen, Weisheit. Ein unglaublicher Charakter, den ich wahnsinnig gerne begleitet habe und den ich mir manchmal an meiner Seite wünschen würde.Auch alle anderen Charaktere, die in den Berichten und im Leben der Erzähler auftauchen, sind bis in die Feinheiten ausgearbeitet und vermitteln einen Eindruck von der Vielfältigkeit der Elawaia. Besonders ans Herz gewachsen ist mir außerdem die Besatzung von Shikanis Schiff, der Schwarz-04, denn ihr Zusammenspiel war für mich an Harmonie nicht zu übertreffen. Die Fähigkeiten jedes Einzelnen wurden gewürdigt und voll zum Einsatz gebracht, nicht zuletzt wegen Bromen Cossan, der Shikani in dieser Hinsicht ausgebildet hat. Bromen bleibt während der ganzen Zeit undurchdringlich. Er ist der einzige Charakter, den ich nicht richtig begriffen habe - aber das liegt wohl daran, dass auch Ja'en und Shikani damit so ihre Probleme hatten. Diese Mystik um Bromen und das Gefühl des Fremdseins macht die Geschichte noch authentischer.

    Der Plot...
    ist außergewöhnlich. Viele Akteure werden durch Bromen in einen Krieg verwickelt, dessen Sinn und Zweck zunächst verborgen bleibt. Ja'en und Shikani werden mehr oder weniger direkt in diesen Krieg involviert - Shikani als Laar (Kommandant) der Königlichen Flotte, Ja'en als Thronfolger einer abgesetzten Monarchie. Ihre Reise durch den Ring nimmt den Leser mit zu jedem einzelnen Planeten, sogar ins Zentrum und zu den fremdweltlichen Senjasantii. Nie wirkt es so, als hätten die Autoren krampfhaft versucht, auch noch diese oder jene Welt schnell unterzubringen, im Gegenteil. Jede Station hatte einen Mehrwert für die Charaktere, ihre Entwicklung und die Geschichte. Das hebt "Die Schwarze Harfe" ganz entscheidend von anderen Büchern ab: Die Erkundung des Universums ist kein Selbstzweck, sondern entsteht immer aus einer Notwendigkeit heraus.Die Geschichte wird stark geformt durch die "Träume der Schwarzen Harfe", die Bromen, Shikan, Etani (Ja'ens Mutter) und einige weitere Akteure haben. Sie sind eine Art Zukunftsvision, öffnen allerdings auch den Zugang zur sogenannten "inneren Welt" (im Kontrast zur "äußeren Welt"), ein Konzept, nach dem insbesondere die Senjasantii (Shikanis Volk) leben. Dieses spirituelle Element hat mich persönlich sehr berührt, denn ich erkenne viel Wahrheit hinter dieser Vorstellung. "Die Schwarze Harfe" ist also keineswegs "nur" eine kriegerische Weltraumodysse, im Gegenteil. Hier werden zur Genüge philosophische und metaphysische Dimensionen bedient.

    "Die Schwarze Harfe" lässt mich in ihrer Außergewöhnlichkeit, ihrer Komplexität und ihrer Schönheit begeistert und erstaunt zurück. Habe ich zu Anfang noch gedacht, ich würde das Buch abbrechen, möchte ich mich jetzt kaum von Shikani, Ja'en und Schwarz-04 verabschieden. Gravity Assist ist ein Monumentalwerk gelungen, das Klassikercharakter hat. Ich wünschte, aus diesem Universum gäbe es bald noch mehr zu lesen. 

  8. Cover des Buches Die Stahlhöhlen (ISBN: 9783453527942)
    Isaac Asimov

    Die Stahlhöhlen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Gallert-Oktaeder

    Auf einer Erde in der die Weltbevölkerung auf 8 Billionen angewachsen ist, haben die Menschen sich gigantische Stadtkomplexe unter stählernen Kuppeln erschaffen. Stahlhöhlen, wenn man so will. Wie lange dieses System noch bestehen kann, ohne dass es zu einer Katastrophe kommt ist nur eine Frage der Zeit. Wenn die Lebensmittelversorgung irgendwo auch nur für kurze Zeit ausfallen sollte, könnte das schwerwiegende Folgen haben. Die Medievalists sprechen von einer Rückkehr zu einem Leben unter freiem Himmel (in den Augen der meisten Menschen ein mittlerweile völlig unvorstellbarer und grauenerregender Gedanke), während die Spacer, die selbst die Erde vor langer Zeit verlassen hatten als einzigen Ausweg die Kolonisierung neuer Planeten sehen.

    Als ein Mord auf der Station der Spacer nahe der Megapolis von New York geschieht, fällt der Fall dem Polizeibeamten Elijah „Lije“ Bailey in die Hände. Schnell ist klar, dass dieser Mord die Beziehungen zwischen Stadtbewohnern und Spacern stark beeinträchtigen könnte. Für die Aufklärung wird Elijah von den Spacern R. Daneel Olivaw zur Seite gestellt, einer der von ihm so sehr verhassten Roboter.


    Auch wenn sich Isaac Asimovs Zukunftsvision nicht mit der Welt, in der wir heute leben, gleichsetzen lässt, sind seine Thematiken immer noch aktuell. Die Erdbevölkerung wächst weiter an – im Jahr 2100 sollen es knappe 11 Milliarden sein. Die Angst, dass irgendwann ein Roboter den eigenen Job ersetzt ist momentan weniger spürbar, doch verstärkter Einsatz von Robotern ist ein fortschreitender Prozess, der im Laufe der nächsten Jahrzehnte bestimmt noch an Bedeutung zunehmen wird. Dafür das dieser Roman also nun schon vor fast siebzig Jahren geschrieben wurde, hat er kaum etwas von seiner Aktualität verloren.

    Auch was den Schreibstil angeht, empfand ich beim Lesen, dass der Text gut gealtert ist. The Caves of Steel ließen sich für mich sehr flüssig lesen, insbesondere die Dialoge zwischen Elijah Bailey und seinem Roboterkollegen Olivaw stellten sich als sehr unterhaltsam heraus. Die Kombination dieser beiden Charaktere und ihr Vorgehen als Ermittlerduo war wirklich großartig und machte Spaß zu verfolgen.

    Die Geschichte lässt sich insgesamt als eine Mischung zwischen Krimi und Sci-Fi-Literatur beschreiben, wobei sich Isaac Asimov vor allem intensiv mit dem Thema Roboter auseinandersetzt. Intelligent und spannend geschrieben. 

  9. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 1: Feuer gegen Feuer (ISBN: 9783864258510)
  10. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 2: Der Ursprung allen Zorns (ISBN: 9783864258527)
  11. Cover des Buches Star Trek - Prometheus 3: Ins Herz des Chaos (ISBN: 9783864258534)
  12. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 9: Kalte Berechnung - Lautlose Waffen (ISBN: 9783864257865)
    David Mack

    Star Trek - The Next Generation 9: Kalte Berechnung - Lautlose Waffen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Wer glaubt, dass in diesem zweiten Teil der Lebensweg des „neuen“ Data erzählt wird, muss eine herbe Enttäuschung verkraften: Data ist in diesem Roman nur eine Randfigur. Stattdessen findet man sich in mitten einer politischen Intrige zwischen Typhon-Pakt-Mitgliedern und der Föderation wieder. Leider lässt der Autor dabei dem Leser von Beginn an viele wichtige Informationen zu kommen, sodass er den Helden der Enterprise stets einen Schritt voraus ist. So weiß man was oder warum etwas passiert und wer dafür verantwortlich ist, während David Mack die Figuren von einem Hinweis zum nächsten stolpern und in Unwissenheit agieren lässt. Das ist äußerst langweilig und kein bisschen unterhaltsam. Dass zudem die wenigen übriggebliebenen Charaktere von der Enterprise-D über weite Teile des Buches nur Nebenfiguren darstellen, macht diese Lesekost für TNG-Fans nicht appetitlicher. Insgesamt ist das Werk eine maßlose Enttäuschung, die nicht annähernd an den genialen Mitteilteil des Vorgängerromans heranreicht.

  13. Cover des Buches Star Trek - Legacies 1: Von einem Captain zum anderen (ISBN: 9783966583251)
    Greg Cox

    Star Trek - Legacies 1: Von einem Captain zum anderen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Anlässlich zum 50jährigen Jubiläum von Star Trek, erschien bereits vor fünf Jahren die Star Trek – Legacies Trilogie, welche nun endlich auch nach Deutschland gekommen ist. Dabei begeben wir uns zurück in die Zeit, als Kirk noch Captain der Enterprise war. Wobei die Geschichte noch viel weiter zurückreicht, denn vor 18 Jahren war die Enterprise unter Captain Robert April auf dem Planeten Usilde. Hier lebte seit Jahrzehnten ein noch nicht all zu weit entwickeltes Volk friedlich vor sich hin. Sonden der Föderation haben damals nichts Besonderes entdecken können, doch scheint sich hier einiges arg verändert zu haben.

    Eine seltsame Festung, mit fremdartiger Technologie tauchte plötzlich auf und schon haben wir ein Geheimnis, welches einer Untersuchung bedarf. Captain April schickt die damals noch junge Offizierin Una mit einem Team auf den Planeten, was schließlich Folgen hatte. Interessant, wie hier Greg Cox das Thema der „Obersten Direktive“ umgeht und dennoch versucht, den ungehobelten Charme der damaligen Enterprise aufrechtzuerhalten. Denn wie es zu erwarten war, da sind sie wieder - Klingonen. Wie passt das alles nun zusammen? Es ist bei dieser Mission etwas passiert, was Una unbedingt rückgängig machen will und dafür war ein Abstecher auf der Kirk-Enterprise unabdingbar.

    Rundum endet der Roman allerdings wie er begonnen hat. Es wird etwas gestohlen und Kirk holt es sich hoffentlich wieder. Der Ablauf der Geschichte liest sich daher nicht an allen Stellen ungewöhnlich spannend, vielmehr fühlt man sich an Szenen aus der Serie erinnert, welche hier noch einmal aufgekocht werden. Immerhin in einem neuen Gewand und der Planet Usilde hat einige neue Wesen und eine erstaunliche Technologie zu bieten. Diese Entdeckungen sind sehr typisch für Star Trek, aber genau das, was man als Fan auch lesen will. Cox hat sich einiges ausgedacht, um nicht wieder nur eine humanoide Lebensform zu erschaffen und nur so viel... diesmal wird es etwas schleimiger.

    Spock und McCoy haben sich auch wieder furchtbar lieb, so dass man im Endeffekt klassischer die erste Ausgabe der Sondergeschichte gar nicht beginnen könnte. Selbst das Zusammenspiel der Sternenflottenvorschriften und den damaligen Geschehnissen, fügt sich zusammen. Nur das Warum, des so lange gehüteten Geheimnis, ist etwas zu einfach erzählt. Denn wenn schon fremde Technologie von einem Captain zum anderen weitergegeben wird, warum behält sie nicht einfach der, der sie zu seiner Obhut bekommen hat? Geheimnisse habe noch nie gut getan und es wurde auch wirklich Zeit, dass dieses endet.

    Fazit:
    Klassisch, praktisch, gut! Greg Cox will gar nicht die große Revolution, sondern nimmt den Leser auf eine entspannte und gewohnte Star Trek Reise mit. Es gibt Verfolgungsjagden, Kampfeinlagen, Rätsel, Aliens und ein Objekt, welches nach so vielen Jahren, so viel Ärger anrichtet. Schön zu sehen, dass es den Autoren immer noch gelingt, die Original-Crew der Enterprise in gut konstruierte Abenteuer zu stürzen. Ein Fest für alle Star-Trek-TOS-Fans!

    Matthias Göbel

    Autor: Greg Cox
    Übersetzung: Helga Parmiter
    Taschenbuch: 394 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Veröffentlichung: 16.12.2020
    Erstveröffentlichung: 2020
    ISBN: 9783966583251

  14. Cover des Buches Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote (ISBN: 9783942649926)
    David Mack

    Star Trek - Vanguard 1: Der Vorbote

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    HÖRBUCH VON AUDIBLE Vanguard ist eine Station im abgelegenen Taurus-Sektor. Sowohl Tholianer, Orioner als auch Klingonen sind in Aufregung versetzt worden durch dessen Entstehung, da sie einen kriegerischen Akt der Föderation dahinter vermuten. Die Enterprise unter der Führung von Captain Kirk findet nach einem Unglücksfall die wahre Ursache für die Existenz der Station heraus. Der neue Serienstart beginnt mit einem lauten Knall, Intrigen und Spielchen. Der Sprecher macht seine Sache sehr gut (einschließlich eines orionischen Gesandten mit kohlschem Dialekt), allerdings finde ich die Geschichte zwischendurch ziemlich langatmig. David Mack hat einen Erzählstil, der mich nicht wirklich anspricht. Ich hoffe, die Folgebände von den anderen Autoren werden für mich interessanter.
  15. Cover des Buches Götter der Nacht (ISBN: 9783941248830)
    David Mack

    Götter der Nacht

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Zugegeben kenne ich nur Enterprise und TNG, aber auf der Basis ist dieses Buch nichts weiter als eine grandiose Verwirrung und keineswegs spannend. Neue Rassen kann ich akzeptieren, aber wenn kein Sinn hinter dem Ganzen steht, kann ich nicht mehr mitgehen. Die Aussage fehlt. Den zweiten Band versuche ich noch, den habe ich sowieso da, aber dann entscheidet es sich, ob ich komplett aussteige. Wenn der auch nicht besser ist als dieser, dann war's das.

  16. Cover des Buches Star Trek - Picard (ISBN: 9783864258633)
    Una McCormack

    Star Trek - Picard

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    Die Amazon Prime-Serie um den ehemaligen Star Trek Enterprise-Kapitän Jean-Luc Picard verwirrte mich anfangs. Da kam diese Vorgeschichte in Buchform wie gerufen, denn sie erzählt, wie Picard die größte Rettungsmission aller Zeiten leitete: 900 Millionen Romulaner mussten aus ihrem Heimatsystem und den umliegenden Sternsystemen auf sichere Planeten umgesiedelt werden, da sich ihr Stern in Kürze zu einer Supernova entwickelt. Warum hilft man einem Feind? Wie viel kann man selbst entbehren? Picard selbst meint dazu: Alles geben, weil es gilt, Leben zu retten. Die logistischen und politischen Herausforderungen stellen das Rahmengerüst dar, in dem sich Picard ganz als Mann der Tat einfügt. Heroische Einzelaktionen finden sich hier nur selten.


    Die Autorin zeigt sich als hervorragende Kennerin des Star Trek Universums und gewährt faszinierende Einblicke in die Alltagswelt der Romulaner. So changiert die Atmosphäre schnell zum Misstrauen und zur Intrige. Es gelingt nicht nur die Einbettung in die Vergangenheit, sondern die neue Serie knüpft auch nahtlos an das Buch an, so dass sich meine Verwirrung beim Serienstart löste. In einigen Schlüsselszenen ist der Roman redundant zur Serie. Zum Erscheinungszeitpunkt waren bereits zwei Folgen gelaufen und wer da bereits die Filme gesehen hatte, nahm sich etwas Spannung im Buch weg. Picards Ton wie auch der der anderen bekannten Protagonisten wie Geordi La Forge oder Raffi wird in der Erzählung punktgenau getroffen.


    Schwierig empfinde ich dagegen die Motivation und das Vorgehen in den einzelnen Handlungssträngen. Um nur ein Beispiel anzuführen, kann ich mir nicht vorstellen, wieso Androiden in der Raumschiffproduktion bei speziellen Teilen nötig sein sollten; es handelt sich schließlich nicht um eine Manufaktur, sondern um industrielle Produktion, die Roboter genausogut erledigen könnten. Und wenn schon Androiden, dann erschließt sich mir der Sinn für Köpfe und menschliche Körper nicht. Möglicherweise ist dies eine generelle Kritik an der Serie, die man diesem Buch im speziellen nicht vorwerfen sollte. Andere Fragen wie beispielsweise nach den Ursachen für die Supernova waren wohl der Serie selbst vorbehalten.


    Wer also bereit ist, solche Bedenken über Bord zu werfen und sich in den tollen Star Trek Kosmos hineinziehen lässt, der findet in diesem Buch eine ordentliche Dosis Picard und insgesamt eine sehr flüssig lesbare, nicht übermässig komplexe Geschichte, die ich gerne jedem Trekkie empfehle. Abzüge gab es nicht nur wegen der angesprochenen Logikprobleme, sondern auch wegen der fehlenden Spannung.

  17. Cover des Buches Kleine Scheißhausgeschichten (ISBN: 9783941404649)
    Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten

     (24)
    Aktuelle Rezension von: RolandB

    Geschichten die nur eine DIN A4 Seite lang sind? Können die überhaupt funktionieren? Kommt da beim Lesen überhaupt etwas rüber? Ja, ich war wirklich sehr kritisch und habe mich nur wegen der guten Erfahrungen mit "Buchland" zu diesem Buch überreden lassen. Und ja, ich habe mich an die Vorgabe des Autors gehalten und pro "Sitzung" nur eine Geschichte gelesen. Und siehe da, durch dieses Buch habe ich gelernt, dass man mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte erzählen kann. Dieses Buch hat dafür gesorgt, dass der Gang zur Toilette zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde. Nur leider kam es dann, wie es halt kommen musste. Das Buch war plötzlich und natürlich völlig unerwartet zu Ende!

    Was soll ich denn nur jetzt auf dem stillen Örtchen lesen?

  18. Cover des Buches Star Trek - Discovery: Der Enterprise-Krieg (ISBN: 9783966580311)
    John Jackson Miller

    Star Trek - Discovery: Der Enterprise-Krieg

     (2)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    Wer bisher die Reise der Discovery mitverfolgt hat, der wird so einige Überraschungen erlebt haben. Nicht nur, dass die erste Staffel so viele Neuheiten beinhaltet hat, dass man in der zweiten Staffel umdenken musste, auch die verblüffende Verbindung zur Original-Serie ist mittlerweile allzeit bekannt. Captain Christopher Pike und Spock sind zurück auf dem Bildschirm. Dieser Roman spielt nun direkt vor den Ereignissen der zweiten Staffel von Star Trek – Discovery. Die Enterprise wurde von der Sterneflotte beauftragt einen Nebel zu untersuchen. Dieser ist so umfangreich, dass die Crew hier mehrere Monate verbringen und jeden Planeten genau unter die Lupe nehmen soll. Indessen überfallen die Klingonen die Föderation.

    Hier wundert man sich schon, dass gerade die Enterprise nicht zurück kommen soll, stattdessen muss sie ihre Mission weiterführen. Es wird auch später nicht klar, aber so muss sich Captain Pike eben doch noch länger in dieser undurchdringlichen Suppe zurechtfinden. Ein Planet der Klasse M erweist sich als recht vielversprechend und auch die ersten Stunden und Tage der Erforschung sind erholsam und lehrreich, doch wie zu erwarten, hält die Gefahr sich nicht lange zurück. Zuerst glaubt man das es ein paar Piraten sind, aber später wird klar, dass dieser Nebel mehr als nur von einem Volk bewohnt ist. Diese scheinen sich seit mehreren Jahrhunderten im Kriegszustand zu befinden.

    Das wird auch der Crew der U.S.S. Enterprise zum Verhängnis. Der Autor holt jetzt nicht einfach nur ein klassisches Abenteuer aus seinem Ärmel, vielmehr versucht er zu beschreiben, was die Mannschaft innerhalb eines ganzen Jahres miterleben muss. Dabei wird nicht nur auf Pike besonders eingegangen, welcher noch einmal von einem Erlebnis aus seiner Zeit als Jugendlicher berichtet und sich immer wieder daran erinnert. Spock bekommt ebenfalls einen Großteil der Geschichte spendiert und hier gibt es schon die ersten Ausblicke in die zweite Staffel Discovery. Da die deutsche Übersetzung um einiges später eintrifft, wird man als Fan schon wissen, um was sich später alles drehen wird.

    Miller hat sich zu Nutzen gemacht, dass er den Ausgang aller Ereignisse schon vorher kannte und den Leser nur nach und nach an das Geschehen heranlässt. Die Kämpfe sind gut beschrieben, wenn auch des Öfteren etwas zu lang. Interessant fand ich die Kampfanzüge, welche zwar später so nicht in der Serie zu sehen sind, aber hier das Leben des ein oder anderen retten. Die Idee der Völker und die Auflösung des eigentlichen Problems sind schön aufgeschlüsselt und beherbergen einen starken Aspekt, welchen vielleicht auch auf unseren Planeten heimische Volksgruppen sich einmal überlegen sollten. Das Leben in einer Gemeinschaft ist nie einfach und wird immer für Missverständnisse sorgen, nur wer bereit ist zuzuhören und auch mal auf den anderen zuzugehen vermag, hat die Chance die Wahrheit zu erkennen.

    Fazit:
    Hier erfährt man, warum Spock so wurde und warum Pike so ist. Was alles in einem Jahr passieren kann weiß jeder von sich selbst und John Jackson Miller lässt der Crew der Enterprise keine ruhige Minute. Mit einer ordentlichen Portion Action, in einem echten Krieg gefangen und mit seltsamen Wesen die man so noch nie gesehen hat. Das klingt nach Star Trek und es steckt auch viel davon in dieser Geschichte. Mutige Taten, geistreiche Wissenschaftsoffiziere und nur kleine Logikfragen geben dieser Ausgabe alles, was man erwartet. Ein interessanter Einstieg in die Welt von Star Trek – Discovery...

    Matthias Göbel

    Autor: John Jackson Miller
    Übersetzung: Helga Parmiter
    Taschenbuch: 500 Seiten
    Verlag: Cross Cult Verlag
    Erscheinungsdatum: 18.12.2019
    ISBN: 9783966520311

  19. Cover des Buches Star Trek - Typhon Pact 1 (ISBN: 9783864252808)
    David Mack

    Star Trek - Typhon Pact 1

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Star Trek - The Fall 1: Erkenntnisse aus Ruinen (ISBN: 9783864257780)
    David R. George III

    Star Trek - The Fall 1: Erkenntnisse aus Ruinen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    "Destiny" machte es vor. Eine Art "Event", die das literarische "Star Trek"-Universum regelmäßig verändern würde, ganze wie in der Welt der bunten Bilder. Die Sage um die Borg und ihre finale Auseinandersetzung mit der Föderation und ihren Verbündeten war ein Riesenerfolg. Danach kam der "Typhon Pact", der Name eines Bündnisses von der Föderation nicht besonders gut gesinnten Völker. Die Reihe endete mit der Zerstörung von Deep Space Nine und einem scheinbar gelungenen Anschlag auf das Wurmloch bei Bajor.

    Jetzt beginnt "Star Trek: The Fall". Eine fünfteilige Romanreihe, die den Leser bis Januar im besten Fall bestens unterhalten soll. Und den Auftakt schreibt David R. George III, mit "Erkenntnisse aus Ruinen". Der Autor hat unter anderem die "Feuertaufe"-Trilogie der Original Series geschrieben, aber auch "Mission Gamma I: Zwielicht".

    Zwei Jahre sind seit der Zerstörung von Deep Space Nine vergangen. Und innerhalb dieser Zeit ist es der Föderation gelungen, eine neue, bessere Raumstation an der alten Position der Vorgängerstation zu errichten. Schon bald soll sie feierlich eingeweiht werden. Wichtige Würdenträger aus allen Ecken der Galaxie kommen zusammen, unter anderem auch Vertreter von Cardassia oder dem Romulanischen Imperium.

    Doch dann geschieht eine Katastrophe, als eine namenhafte Persönlichkeit vor allen Augen erschossen wird. Niemand weiß, wer der Täter ist. Doch die Konsequenzen des Attentats sind furchtbar! Und vor allem für die Föderation wird nichts mehr so sein, wie früher.

    Es ist ein freudiges Wiedersehen mit alten Gesichtern. David R. George III nutzt diesen Roman, um viele bekannte Deep Space Nine-Figuren wieder auftreten zu lassen. So kehren Benjamin Sisko, Odo, Ro Laren aber auch Nog und Miles O'Brien zurück. Nur, dass sie sich im Laufe der Jahre geändert haben.

    Besonders bei Benjamin Sisko macht sich dies bemerkbar. Während der "Typhon Pact"-Reihe wurde er irrational und unlogisch agierend dargestellt. Als jemand, der die Beziehung zu Kasidy trennte, weil er sich dieser unsicher war. Das war nicht der Sisko, den man aus dem Fernsehen her kannte.

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/22632/star_trek___the_fall_1_erkenntnisse_aus_ruinen
  21. Cover des Buches Star Trek - The Original Series 7: Früher war alles besser (ISBN: 9783864258015)
    Greg Cox

    Star Trek - The Original Series 7: Früher war alles besser

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Splashbooks

    Der vorliegende Band aus der Reihe ´Star Trek Original` bringt interessierte Leseratten auf eine spektakuläre Jagd durch Raum und Zeit. Dabei wird vor allem ein Mitglied der Voyager in den Fokus der Ereignisse gestellt.

    Seven of Nine muss ein Rätsel lösen, um wieder in ihre Zeit zu kommen. Die junge Frau stellt sich Kirk als Annika Seven vor. Dies zeigt, dass sie auf der Voyager dank der Hilfe von Janeway, Tuvok und weiteren Besatzungsmitglieder gelernt hat, ihre menschliche Vergangenheit langsam zu akzeptieren. Zudem ist dies ein kluger Schachzug, um ihre Spuren in der Zeit zu verwischen. Immerhin muss sie äußerst vorsichtig sein, um die Zeitlinie nicht durcheinanderzubringen und so ein Paradoxon auszulösen.

    Kirk, der schon ein wenig Erfahrung mit solchen Dingen hat, kennt die Gefahren ebenfalls. Natürlich findet es sogar Spock reizvoll, mehr über die Zukunft zu erfahren. Doch die Sternenflottenoffiziere wissen, was von ihnen erwartet wird.

    Natürlich darf auch ein Zweifler nicht fehlen. Commissoner Santiago, der aus diplomatischen Gründen auf der Enterprise weilt, sieht die Chance dank Sevens Wissen um die Zukunft taktische Vorteile daraus zu ziehen. Die Möglichkeiten wären immens. Da Seven Dank der Borg-Implantate über viele außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, ist dies nur allzu verständlich. Immerhin ist die junge Frau in der Lage medizinisches Wissen und Technologien verständlich zu erklären. Doch sowohl Seven als auch Kirk bleiben standhaft, wenn es um Fragen, die die Zukunft betreffen, geht. Kirk hat da ja ein einschneidendes Erlebnis hinter sich. Damals war es der Wächter der Zeit mit dessen Hilfe ein verwirrter McCoy in die Vergangenheit gelangte und eine Frau rettete. Durch dieses Eingreifen veränderte sich die Zukunft und erst als Kirk die Frau, die er über alles lieben gelernt hatte, sterben ließ, wurde die Zeitlinie wieder in ihre ursprüngliche Laufbahn gelenkt.

    Joan Collins spielte die hinreißende junge Frau namens Edith Keller, in die sich Kirk verliebte. Die Folge spielte in der ersten Staffel der Serie. 1967: Raumschiff Enterprise: Folge 28, Griff in die Geschichte (The City on the Edge of Forever).

    Rest lesen unter:
    http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23521/star_trek___the_original_series_7_frueher_war_alles_besser
  22. Cover des Buches Raumschiff Enterprise 1. Der unwirkliche MacCoy. (ISBN: 9783442237302)
  23. Cover des Buches Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter (ISBN: 9783942649735)
    Michael Jan Friedman

    Star Trek - The Next Generation 01: Tod im Winter

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ralph71
    Handlung: Dr. Crusher begibt sich auf den Planeten Kevratas, eine Welt im romulanischen Territorium, um dort ein Heilmittel gegen eine Seuche zu entwickeln, die die dortige Bevölkerung befallen hat. Das romulanische Imperium ist nicht bereit, eine Einmischung der Föderation in die internen Angelegenheiten zu tolerieren, weil es insgeheim befürchtet, dass in der Folge andere Kolonialwelten gegen die romulanische Vorherrschaft aufbegehren könnten. Sela, Tochter von Tasha Yar, nimmt Dr. Crusher gefangen, woraufhin sich Picard mit zwei ehemaligen Besatzungsmitgliedern des Raumschiffs Stargazer nach Kevratas aufmacht, um den medizinischen Auftrag Dr. Crushers zu erfüllen und sie aus den Händen der Romulaner zu befreien. Bewertung: Der Roman knüpft nahtlos an den letzten Kinofilm der TNG-Reihe an, wobei aber im Gegensatz zu den Kinofilmen wieder mehr Wert auf die handelnden Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und die klassischen TNG-Werte (z. B. Freundschaft und Hilfsbereitschaft) gelegt wird. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Beziehung von Captain Picard zu Dr. Crusher sowie die politischen Unruhen im romulanischen Imperium nach dem Sturz von Shinzon. Mir hat dieser Auftaktroman der TNG-Reihe gut gefallen, weil einerseits qualitativ wie eine der besseren klassischen Fernsehfolgen daherkommt und andererseits auch einen vielversprechenden Handlungsrahmen für die zukünftige Romane dieser Reihe entwirft.
  24. Cover des Buches Die Flucht. Star Trek Voyager 02 (ISBN: 9783453094482)
    Kristine Kathryn Rusch

    Die Flucht. Star Trek Voyager 02

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ameise
    Kurz nachdem es die U.S.S. Voyager in den Delta-Quadranten verschlagen hat, benötigt man bereits dringend Ersatzteile. Der selbsternannte Fremdenführer Neelix meint, auf dem Planeten Alcawell fündig zu werden, gibt allerdings verschämt zu, dass es dort spuken würde. Natürlich fliegen sie trotzdem zu dem Planeten, wo sich tatsächlich eine Unzahl verlassener Shuttles befindet. Torres, Kim und Neelix sollen eines davon untersuchen - und sind kurz darauf spurlos verschwunden. Statt dessen taucht plötzlich ein Fremder auf, und der teilt der entsetzten Janeway Folgendes mit: Ihre vermissten Leute befinden sich ca. 300 000 Jahre in der Vergangenheit, und durch die strengen Vorschriften der "Zeitkontrolle" ist es praktisch unmöglich, sie wieder zurückzuholen... Na bitte - es geht doch! "Die Flucht" beweist, dass es tatsächlich möglich ist, zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Serie einen spannenden Roman zu schreiben. Ganz im Gegensatz zu einigen anderen Star Trek-Romanen übrigens, die ebenfalls recht bald nach dem jeweiligen Pilotfilm erschienen... Die Autoren machen es hier genau richtig: Da sie zu dem Zeitpunkt noch nicht besonders viel über die Figuren wussten, gehen sie bei den Charakterisierungen nicht allzu sehr in die Tiefe. Sie gehen lieber auf Nummer Sicher und beschreiben lediglich das, was schon im Pilotfilm offensichtlich war: dass Torres aufbrausend ist, Tuvok dagegen ruhig und logisch, oder dass Neelix eine Quasselstrippe ist... So unterläuft ihnen noch nicht einmal ein Fehler, als Seska auftaucht, zu diesem Zeitpunkt ja noch als bajoranisches Crewmitglied getarnt. Der einzige Fauxpas betrifft den Holodoc, der hier Zimmerman heißt, so wie es ursprünglich geplant war. Anstatt auf die Personen einzugehen, konzentrieren sich die beiden Autoren auf eine interessante Zeitreisestory, die so originell, raffiniert, spannend und witzig zugleich ist, dass ich diese Geschichte nur allzugern als TV-Episode gesehen hätte. Es wäre ein Highlight der gesamten Serie gewesen! Ich mag übrigens auch, dass hier nichts künstlich in die Länge gezogen wird. Die Voyager braucht Ersatzteile, Neelix macht seinen Vorschlag, und schwupps - sind sie auch schon im Orbit des Planeten - auf Seite 20! Durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch schnell durchlesen, das finde ich ebenfalls sehr angenehm. Die Aliens sind so sympathisch beschrieben, dass ich sie trotz ihrer geradezu absurden Bürokratie sofort mochte. Zeitreisegeschichten liebe ich sowieso, und "Die Flucht" gehört zu den originellsten, die ich jemals gelesen habe. Fazit: Der erste reguläre Voyager-Roman (nach dem Buch zum Pilotfilm) ist von Anfang bis Ende gelungen - deshalb gibt es von mir volle Punktzahl!

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