Bücher mit dem Tag "starke fraue"

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9 Bücher

  1. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (261)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  2. Cover des Buches Cottage mit Kater (ISBN: 9783458360889)
    Hermien Stellmacher

    Cottage mit Kater

     (99)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    "Cottage mit Kater" begann gut, wurde aber immer belangloser. 

    Nora zieht für einige Wochen nach Cornwall, um das Cottage eines Freundes zu hüten. Sie freut sich auf den Tapetenwechsel, den sie nach dem Tod ihrer Mutter so nötig hat. Als Autorin erhofft sie sich ruhige Schreibtage und viele gute Ideen. Aber die zu schreibende Geschichte hat ihre Macken und so lässt sich sich nur zu gerne vom kleinen Kater, den sie auf einer Klippe findet, ablenken. Und bald ist Nachbar Phil nicht mehr nur der helfende Schwerenöter, sondern der wandelnde Schreibratgeber und perfekte Koch. 

    Die Story rund um Kater Smuggler, den Nora nach der Rettung an der Backe hat, ist süss, aber bei allem anderen hätte die Autorin die Tipps, die ihre Protagonistin zum Thema "Buch schreiben" bekommt, selbst beherzigen sollen. 

    Es sind zu viele Baustellen (Kater, Phil, Buchprojekt, Trauer um ihre Mutter), die nicht gematcht haben. Am Ende des Romans weiss ich nicht, was uns die Autorin mit ihrer Geschichte erzählen wollte. Spannung ist keine vorhanden und so wirkt der Roman viel zu langweilig. 

    Es las sich eher wie ein Erlebnisbericht einer Autorin, die erzählt, mit welchen Tücken sie beim Schreiben ihres Krimis zu kämpfen hat und die zeitgleich mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat. 

    Fazit: Der Kater war das Beste an der Geschichte - aber das wars dann auch. 

    3 Punkte. 

  3. Cover des Buches Die Spur der Hebamme (ISBN: 9783426636954)
    Sabine Ebert

    Die Spur der Hebamme

     (422)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Spannend gehts im zweiten Band der Hebammen-Reihe weiter. Marthe und Christian sind in Christiansdorf angekommen. Marthe ist mit ihrer Stieftochter Johanna beschäftigt, die Kranken des Dorfes zu pflegen. Dabei gerät Marthe wieder ins Visier, als Hexe verurteilt zu werden. Sie muss von heute auf morgen ihre eigenen Kinder und Stiefkinder im Dort zurücklassen und kaum konnte sie sich umdrehen, fand sie sich im Kerker wieder.

    Dies Methoden, die früher angewandt wurden, um eine Frau der Hexerei zu überführen waren übel. Ich wollte nicht an Marthes Stelle sein. Ich hatte gehofft, dass sie irgendwie entfliehen kann. Kaum war dies überstanden, kam der nächste Schock.

    Der Schreibstil ist gleichbleibend flüssig und ich konnte gut folgen.

    Ich bin gespannt, wie die Reise mit Marthe und den Christiansdorfern weitergeht.

  4. Cover des Buches Die Frau im hellblauen Kleid (ISBN: 9783453422124)
    Beate Maxian

    Die Frau im hellblauen Kleid

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Vorleser2
    Mir hat die Idee sehr gut gefallen, dass der Roman von vier starken Frauen handelt und von ihrem Weg erzählt, wie sie in die Schauspielszene gekommen und zu der Frau geworden, die sie heute sind.
    Jedoch hatte ich in der  Gegenwartszeit  von Beginn an ein Problem mit der Grundkonstellation der Charaktere: Die sehr erfolgreiche und berühmte Großmutter, die Tochter, der der große Durchbruch als Schauspielerin nie gelungen ist und daher in Werbespots über verdauungsfördernden Joghurt mitspielt, und schließlich die Enkelin, die wider mehr nach ihrer Großmutter kommt und der eine große Karriere bevorsteht. Aber auch die Enkelin darf nicht perfekt sein, denn Sophie ist mit einem Mann zusammen, mit dessen Familie schon lange eine Fehde herrscht. Dieser  Dreisprung , wie ich es mal nenne, zwischen erfolgreich - nicht erfolgreich - wieder erfolgreich, aber mit einem "Makel", war mir zugegebenermaßen ein wenig zu klischeehaft ... weiter lesen bei www.dievorleser.blogspot.de
  5. Cover des Buches Das verlorene Medaillon (ISBN: 9783492309820)
    Ellen Marie Wiseman

    Das verlorene Medaillon

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Die 19-jährige Emma verliert ihre Eltern bei einem Brand und muss nun bei ihrer Tante und ihrem Onkel unterkommen. Dass sie dort eigentlich nicht willkommen ist und man auch oftmals versucht, sie lediglich auszunutzen, wird doch von Anfang an sehr deutlich.

    Die Gegend in der sie lebt, ist geprägt von Armut, Ausbeutung und Tod. Mit Grauen muss Emma feststellen, dass Kinderarbeit, schlechte Arbeitsbedingung und Todesfällen hier zum Alltag gehören. 

     

    Es war auf jeden Fall ein ergreifendes Buch, das die Grausamkeiten mehr als einmal sehr deutlich gemacht hat. Mit Emma hatten wir einen Charakter der sehr tapfer, stark, mutig und auch selbstlos ist. Das Schicksal der Kinder geht ihr sehr zu herzen, sodass sie sich mehr als einmal in Gefahr bringt um ihnen irgendwie helfen zu können. Dabei begegnet sie auch dem Arbeiter Clayton Nash, der genauso für die Rechte der Arbeiter und Kinder kämpft.

     

    Der Einstieg ins Buch ist gut gelungen aber bis es spannend/interessant wurde hat es dann doch gedauert. Ich fand das Buch einfach sehr langatmig und in vielerlei Hinsicht auch sehr vorhersehbar.

    So einige Sachen, die passiert sind, haben halt nicht unbedingt überrascht. Mir hat vor allem ein wenig der Bezug zum Titel gefehlt. Ja schon klar, Emmas Bruder ist gestorben als er am gleichen Ort vor Jahren das Medaillon seiner Schwester aus dem See holen wollte und mit seinem Leben zusammen ist auch das Medaillon verloren. Aber der Zusammenhang wollt sich mir trotzdem nicht so richtig erschließen.

    Auch die Sache mit Clayton Nash, vor dem sie vor allen gewarnt wird und dem sie entsprechend erstmal eher zickig begegnet nur um dann später festzustellen dass er einer von den „Guten“ ist, war dann doch nicht unbedingt schockierend.

    Und das Ende war nun wirklich so weit hergeholt… Das war dann doch zuviel des Guten.

     

    Insgesamt ein schönes Buch, das wichtige Themen behandelt und durchaus Potential hatte, letzten Endes aber doch nur mittelmäßig geworden ist.

  6. Cover des Buches Ein Jahr für die Liebe (ISBN: 9783280056080)
    Yvonne Eisenring

    Ein Jahr für die Liebe

     (31)
    Aktuelle Rezension von: variety
    Die Autorin reist um die Welt und lernt x Männer (etwas) kennen. Sie wirkt dabei für mich etwas gehetzt und verbissen. Das erleichtert das Finden des Richtigen wohl auch nicht gerade...!
    Nach der fünften Station wiederholen sich ihre Aussagen und der Lesegenuss beschränkt sich auf einzelne humorvolle Passagen. Ansonsten habe ich mich gefragt: Für wen (ausser für sich!) hat sie dieses Buch geschrieben?
  7. Cover des Buches Die verbotene Geschichte (ISBN: 9783426513354)
    Annette Dutton

    Die verbotene Geschichte

     (69)
    Aktuelle Rezension von: JaninaBernstein

    Kurzzusammenfassung:

    Die Kölner Ärztin Katja ist emotional am Ende: Nach dem Tod ihres Mannes Michael vor mehreren Jahren hat sie sich abgekapselt - sie lässt niemanden an sich ran. Doch dann soll der Leichnam, einer ihr unbekannten Verwandten namens "Phebe Parkinson" verlegt werden - sie beschließt dieser Zeremonie beizuwohnen und reist nach Papua - Neuguinea. So entkommt sie einerseits Großvater Alberts Geburtstag und beschießt gleichzeitig zu der Unfallstelle zu reisen, bei der ihr Mann Michael ums Leben gekommen ist - in Tasmanien, bei einem Hubschrauberabsturz. In Papua- Neuguinea angekommen hat Katja mit den Einheimischen zu kämpfen, denn: Sie sagen Katjas Familie sei verflucht. Katja beginnt zu recherchieren, über ihre Familie, über Phebe aber auch über Phebes beste Freundin Johanna. Katja schafft es mit Hilfe von alten Briefen, Verwandten von Johanna und den Einheimischen die Machenschaften ihrer Familie aufzudecken und so ein klares Bild ihrer Vorfahren zu konstruieren. Was sie entdeckt erschüttert sie und auch ihre Familie.

    Meinung:

    1. Story:

    Die Story rund um Katja von Beringsen, Johanna Kiehl (später Hunter) und Phebe Parkinson ist ein schönes Konstrukt. Hier treffen verschiedene Ereignisse und Verkettungen, welche die drei Frauen zusammen bringt, auf einander - auch, wenn Johanna und Phebe längst tot sind, als Katja die Geschichte rund um ihre Familie und die beiden Frauen entdeckt. Jedoch ist die Story teilweise sehr schwer zu fassen/ greifen. Hierzu komme ich im nächsten Punkt.

    2. Stil:

    Annette Buttons Schreibstil ist sehr einfach und verständlich. Es gibt keine Schachtelsätze, die die Story verkomplizieren oder es schwerer machen, den Inhalt zu fassen. Leider ist die Art der Darstellung etwas komplizierter. Button arbeitet mit vielen verschiedenen Protas, Zeiten und Darstellungsarten: Katja Beringsens Story befinden sich in der Gegenwart, Phebe und Johannas Story in der Vergangenheit und dann gibt es noch ein paar Personen, die in der Zeit springen bzw. die in der Gegenwart noch existieren, zu denen es aber ebenfalls eine Story/ eine Szene in der Vergangenheit gibt. Soweit, so gut - nichts, was zunächst kompliziert erscheint. Jedoch werden zu der Hauptstory, rund um die Gegenwart und Katja, immer wieder Briefe, Artikel oder Nebenstorys zu Johanna oder Phebe ergänzt. Was die Story komplizierter macht: Diese Ergänzungen sind nicht in chronologischer Rheinfolge, sondern teilweise sehr durcheinander. Man ist immer wieder gezwungen zurück zu blättern und zu schauen, in welcher Zeit man sich gerade befindet und ob das Gelesene schon passiert ist oder ob die Szene, die man gerade ließt, noch vor dem bereits Gelesenen angesetzt wurde. Das macht es teilweise super schwer der Story zu folgen. Hinzu kommen die verschiedenen Stämme, welche in Papua- Neuguinea, angesiedelt sind und verschiedene Kriege - auch hier: Sehr schwer zu durchblicken und nachzuvollziehen.

    3. Figuren:

    Die Prota Katja Beringsen ist für mich leider nicht ganz greifbar. Sie ist sehr undurchsichtig und reagiert in vielen Situationen zickig und ist sehr schnell eingeschnappt - für mich leider nicht verständlich. Ebenfalls wird die Beziehung zu Christoph Lambert, ihrem Chef in dem Krankenhaus St. Mary´s, nicht ganz deutlich. Am Ende sind diese zusammen - zu keiner Zeit merkt man ein Knistern zwischen den beiden. Daher kam die Beziehung recht plötzlich und unerwartet. 

    Super finde ich die klare Abgrenzung zu Katjas Familie. Die Eltern, werden meistens mit dem Vor- und Zunamen genannt. Das zeigt die persönliche und emotionale Distanz zu einander. Ebenfalls finde ich Bibi "Heinrich von Beringsen", wie auch sein Sohn und Katjas Großvater "Albert von Beringsen" super ausgearbeitet. Beide sind berechnend und grausam - das hebt sie klar von dem Rest der Familie ab. Leider ist das Motiv von Bibi oder auch Heinrich Beringsen nicht ganz so stark, seine Herkunft zu vertuschen. Macht, Geld und Einfluss ist ein recht schwaches Motiv, wie ich finde. Dafür ist er über Leichen gegangen.

    Fazit:

    Alles in allem, ist die Geschichte an sich eigentlich interessant. Jedoch muss ich klar sagen, dass ich eher Sympathie für Johanna und Phebe hege und mit Katja als Hauptprota nicht wirklich viel anfangen kann. Ebenfalls ist die Story nicht ganz so spannend erzählt. Viele der Ereignisse haben mich nicht überrascht oder gepackt. Daher konnte ich die Euphorie, die Katja über ihre Erkenntnisse und Funde der Familiengeschichte gemacht hat, nicht wirklich teilen. Ich würde diese Geschichte leider nicht weiter empfehlen.

  8. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783785744277)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (57)
    Aktuelle Rezension von: brauneye29
    Zum Inhalt:
    1414: Die schöne Marie Schärer lebt ein sorgenfreies und behütetes Leben - bis ihr Vater sie gegen ihren Willen mit dem 
    unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg verheiraten will. Als jedoch Ruppertus Maries Abneigung spürt, fühlt er sich zutiefst gekränkt und zettelt eine Intrige an: Er lässt Marie brutal vergewaltigen und der Hurerei beschuldigen, bis sie schließlich unschuldig verurteilt, gefoltert und halb tot aus der Stadt verbannt wird. 
    Meine Meinung:
    Nach Jahren mal wieder gehört und auch heute gefällt mir das Hörbuch und die Geschichte ungeheuer gut. Spätere Bücher von Iny Lorentz haben mir bei weitem nicht mehr so gut gefallen, die liefen immer so nach Schema F ab. Hier ist die Faszination immer noch hoch und ich habe wieder gebannt die Geschichte von Marie verfolgt. Natürlich gibt es Happy End und das ist auch gut so nach all den furchtbaren Dingen, die Marie erleben musste. 
    Fazit:
    Klare Hörempfehlung
  9. Cover des Buches Schatten im Bernstein (ISBN: 9781503945760)
    Freda Lightfoot

    Schatten im Bernstein

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Micha1985

    Inhalt: Abbie kehrt zur Beerdigung ihrer Mutter nach England zurück. In jungen Jahren ist sie mit ihrem damaligen Freund von dem sie schwanger war nach Paris durchgebrannt. Sie versucht zu verstehen, warum ihre Mutter Selbstmord begangen hat und wird in der Geschichte ihrer Großmutter Millie fündig, die sie zurück bis nach Russland führt...

     

    Fazit:    Hier habe ich ein richtiges Juwel gefunden. Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist absolut mitreißend und die Charaktere sind so toll dargestellt, dass ist einfach richtig richtig mega! Man fiebert in jeder Szene und bei jeden Protagonisten mit... Und immer wieder überrascht einen die Autorin aufs Neue. Ganz nebenbei erfährt man auch noch was über die Geschichte Russlands, was zusätzlich spannend ist. Ich kann dieses Buch jedem nur ans Herz legen!!!

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