Bücher mit dem Tag "starke frauen und mädchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "starke frauen und mädchen" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls (ISBN: 9783446256903)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Malka_Draper

    Ein buntes Geschichtenbuch für Kinder, welches die Leben und Errungenschaften von 100 außergewöhnlichen Frauen vorstellt. Mit tollen Illustrationen werden in Kurzgeschichten die Frauen, ihre Lebensgeschichte und ihre Erfolge dargestellt.

    Ein großartiges Projekt steht hinter diesem Buch – Kinder nicht nur die männliche Seite der Geschichte, sondern ein differenziertes Bild zu gewährleisten. Frauen*, die oft vergessen werden, deren Leistungen häufig weniger beachtet, weniger berücksichtigt und weniger wertgeschätzt werden. 

    Mit diesem Buch wird versucht, diese männer*dominierende Welt der Wissenschaft, Gesellschaft und Politik so plural und divers darzustellen, wie sie eigentlich ist!

    Wer von uns kann schon behaupten, in der Schule gelernt zu haben, wer Frida Kahlo, Rosa Parks oder Amelia Earhart ist? Und wenn ja, habt ihr dann auch schon mal von Ada Lovelace, Balkissa Chaibou oder Wang Zhenyi gehört? Sie alle waren bedeutsame Pionierinnen* für unsere Welt!

    Dieses Buch bietet endlich die Würdigung für ihre Errungenschaften, Beiträge und Leistungen! Und darüber hinaus kann man auch wirklich etwas lernen über Technik, Geschichte, Literatur, Sport und zahlreiche andere Bereiche.

    Einen Stern Abzug gab es von meiner Seite, da ich an wenigen Stellen historische Ungenauigkeiten ausmachen konnte und ich mir außerdem einen noch etwas stärker literarischen Tenor und narrative Elemente in den Kurzgeschichten gewünscht hätte. Oft waren sie nur wenig spannend oder motivierend erzählt, sondern eher eine vereinfachte biografische Darstellung, was ich doch schade fand.

    Die Illustrationen sind auf jeden Fall sehenswert, sodass das Buch auch als Mitleser*in oder Vorleser*in Freude macht! Vor allem in ihrer Unterschiedlichkeit machen sie die Diversität der erzählten Lebensgeschichten deutlich. Im Anhang erkennt man, wie viele Künstler*innen an der Entstehung beteiligt waren und auch hier wurde sich bemüht, zahlreiche Nationalitäten abzubilden.

    Über 20 000 Unterstützer*innen hatte das Crowdfunding-Projekt und ich denke, dass es bereits einen zweiten und ähnliche Bände gibt, zeigt, wie sehr wir dieses Buch gebraucht haben!

  2. Cover des Buches Die Reise der Amy Snow (ISBN: 9783548289809)
    Tracy Rees

    Die Reise der Amy Snow

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Schmoekerente

    Die Idee der Geschichte klang super. Eine Schatzsuche durch das viktorianische England und eine Suche nach der eigenen Herkunft. Bis Seite 278 habe ich durchgehalten. Dann habe ich aufgegeben. Sowas langweilig und langatmiges habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Daher kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen.

  3. Cover des Buches Fräulein Hedy träumt vom Fliegen (ISBN: 9783458364023)
    Andreas Izquierdo

    Fräulein Hedy träumt vom Fliegen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: graefinrockula

    ***Spoiler-Warnung***

    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll. Nach dem Cover und dem Klappentext bin ich von einer leichten und fröhlichen Geschichte ausgegangen. Dabei entwickelt sich der Roman in eine ganz andere Richtung. Es werden so viele gute Dinge thematisiert und angesprochen, die dringend mehr in unserer Gesellschaft besprochen werden sollten. Ich kann nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

    Die Figur von Fraulein Hedy ist einfach nur einnehmend. Eine starke Frau, die sich ihre Stärke nicht hat nehmen lassen. Vorallem nicht zu einer Zeit, in der von Frauen ein gegeneiliges Verhalten erwartet wird. Hedy ist starrsinnig und intelligent. Sie weiß sich durchzusetzen und das Leben hat sie gelehrt sich zu nehmen was sie will. Ihre Haushälterin und treue Begleiterin Maria ist ein guter Gegenpol zu der vermeintlichen Härte Hedys und setzt lustige und fürsorgliche Akzente. Jan ist einfach nur Jan. Er hat mit den Widrigkeiten des Lebens zu kämpfen und das große Glück in Hedy eine (Groß-)Mutterfigur gefunden zu haben. Ich finde es vorallem schön zu sehen wie sich die Beziehung zwischen Hedy und Jan im Laufe der Geschichte verändert und vertieft. Gerade Jan macht eine unglaubliche Entwicklung durch, die mit sehr vielen Details und Liebe zur Figur dargestellt wird. Wirklich unsympthatisch und mir leider etwas zu rabiat in die Geschichte eingeführt  wurden ist Nick. Dennoch ist er natürlich für die dramatische Wendung in Jans Leben unabdingbar

    Über die Handlung möchte ich trotz Spoilerwarnung nicht zu viel verraten. Wirklich wichtig zu wissen ist hierbei, dass es sich nicht nur um eine lustige und heitere Komöie handelt. Nachdem Hedy und Jan sich beginnen näher kennenzulernen, beginnt Hedy nach mehreren Jahrzehnten an Jan ihre Lebensgeschichte anzuvertrauen, die mich persönlich aus dem Hocker gerissen hat. Dadurch ist in dem Buch die Situation gegeben, dass eine Erzählung in einer Erzählung geschieht. Die Verknüpfungen und Übergänge sind dabei so fließend gestaltet, dass diese Erzählungen zusammen eine unglaublich spannende und tragische Handlung ergeben. 

     

    Legasthenie

    Ich finde es richtig gut, dass Jan eine nicht diagnostizierte Legasthenie hat. Leider ein Thema über das viele Menschen nicht genug Bescheid wissen. Auch, dass es behandelbar ist und wie es behandelbar ist. Auch die Schritte und die Zeit und die Geduld (die Hedy oft nicht hat) um gegen Legasthenie anzukommen werden sehr detailreich beschrieben. Dafür aufjedefall ein großes Lob.

    Mariuhana & Suizid

    Auch zu den Themen geplanter Suizid und dem medizinischem Mariuhanagebrauch werden in dem Buch Stellung bezogen. Das sich Angehörige von so kranken Menschen wie Nick strafbar machen müssen, um ihren geliebten Familienmitgliedern etwas Schmerzlinderung zu ermöglichen ist einfach nur schrecklich. Auch, dass es in Deutschland keine Möglichkeit gibt sein eigenes Leid in einem so schwerwiegenden Fall wie Nick legal zu beenden, lässt einen in tiefer Nachdenklichkeit zurück.

    3. Reich und die Aufarbeitung

    Leider wird auch heute noch in Deutschland die Verbrechen des einzelnen Familienmitglieds im 3. Reich unter den Teppich gekehrt. Es gibt eine kollektiv Schuld aber was jeder einzelne getan hat, soll bitte nicht erwähnt werden. Der langsame Aufbau der Geschichte, lässt einem mit Hedy mitfühlen. All das Leid und die Ungerechtigkeiten, die ihr widerfahren sind, lässt einem ihre Taten gut verstehen.  Ich finde gerade die langsame Erzählweise durch die Einschübe unglaublich gut gelungen. Durch die Vorgeschichte von ihren Eltern über das Familienleben in Pommern und dann die Veränderungen, die das dritte Reich für sie und ihre Familie bringen, hatte ich das Gefühl Hedy auf eine sehr intime und melancholische Art kennenlernen zu können. Die Erzählung in der Erzählung sorgt für einen stetigen Drang das Buch zuende lesen zu wollen, da ich persönlich wissen wollte wie beiden Erzählungen ausgehen.

    Abschließend kann gesagt werden, dass das Buch trotz seiner sehr lustigen Passagen und seiner leichten und bildhaften Sprache nichts für schwache Nerven ist. Hedys und Jans Geschichte ging mir unter die Haut. Das Buch hält den Lesern einen Spiegel vor. Es hat mich dazu gebracht tiefgrundig über mein eigenes Leben nachzudenken. Ganz nach dem Motto: „Sie wissen erst, wer Sie sind, wenn Sie wissen, was Sie tun, wenn niemand hinschaut.“

  4. Cover des Buches Valkyria (ISBN: 9783963570506)
    Clannon Miller

    Valkyria

     (6)
    Aktuelle Rezension von: sylviafors

    Klappentext:

    Die Valkyre Lili und ihre Schwestern mussten aus ihrer Heimat fliehen und verstecken sich seither mitten unter uns. Als ihre uralten Feinde, die Thursen, sie aufspüren und eine von ihnen entführen, schmieden die Valkyria einen haarsträubenden Plan, um sie  zurückzuholen. Aber damit setzen sie Ereignisse in Gang, die niemand vorhergesehen hat.
    Aus dem Inhalt von Band 1: Lili hat die Nase voll von ihren sieben Schwestern. Die haben einen hirnrissigen Plan geschmiedet und ihre jüngste Schwester, die unschuldige Kara, bei dem unheimlichen Waffenhändler Wolf Lohenstein eingeschleust. Sie soll ihn verführen, um den sagenumwobenen Brückenbauer zu stehlen. Natürlich geht der Plan total in die Hose und Lili muss mal wieder die Retterin spielen. Deshalb nimmt sie einen Job als Leibwächterin bei Lohenstein an. Noch ahnt sie nicht, wie tief sie wirklich im Schlamassel steckt.


    Valkyria Saga:

    Valkyria - Schwanengesang
    Valkyria - Wolfszauber
    Valkyria - Elfensturm


    Hauptfiguren:

    Liligrim Streitaxt - Oberhaupt der Valkyria

    Almyt Nebelspeer - Geniale Hackerin
    Elys Feuerhand - Ärztin und Heilkundige
    Liyon Gedankenschwert - Wissenschaftlerin
    Anda Seelenauge – Psionikerin.
    Savi Seelenherz - Empathin
    Liv Todesschrei – Berserkerin
    Kara Schwanengesang


    Handlung:

    Das Buch ist Spitze. Ich habe nicht erwartet, dass es so gut ist. Ich habe es nur gekauft, weil ich Geschichten über Valkyren und nordische Mythologie liebe.

    Ich war zuerst sehr skeptisch, da eine mittelalterliche Welt erwartet habe und keine moderne. Ich musste mich erst mal daran gewöhnen, dass es sich um ein Urban Fantasy handelt. Aber danach war ich einfach begeistert.


    Es geht in dieser Geschichte um Liligrim Streitaxt in unsere Realität ( im Buch heißt es für die Schwestern nur die Spiegelwelt) Oberhaupt der Valkyria. Die Thursen sind in ihre Heimat einmarschieren und haben sie ins Exil vertrieben. Damit blieb den Schwestern nicht anderes übrig als in die Spiegelwelt zu flüchten. Als eines Tages ihre Schwester Savi fälschlicherweise entführt wird, fängt der ganze Schlamassel an.

    Es passiert hier viel Mist und man denkt sich irgendwann, NEIN …, das kann nicht passieren, aber DOCH, es passiert.

    Die Frauen sind im diesen Buch das stärkere Geschlecht, was schon eine echte Sensation darstellt. Es ist sogar für mich als Frau befremdlich, wenn ich lese, wie die Männer als schwach und nervig und nur zur Fortpflanzung und manche zum Kampfen gut sind. Die Männer werden hier so gering geschätzt wie früher die Frauen. Daher ist ein wesentliches Thema hier auch Gleichberechtigung. Was ich sehr gut finde.


    Schreibstil:

    Ich war zufrieden mit dem Schreibstil und fand das lesen als sehr angenehm und packend. Die Wortwitze und brutale Ausdrucksweise haben mir sehr gut gefallen. Leider war mir die ganze Sprache etwas zu modern. Ich meine, alle kamen aus der realen Welt und dementsprechend müssten die ja wohl etwas anders altmodischer reden oder? Die Sprachweise war mir etwas zu modern und Jugendhaft. Sonst war es sehr humorvoll.


    Fazit:

    Die ganze nordische Mythologie mit der Wissenschaft zu verbinden ist einfach genial. Ein toller Mix aus Mythologie und Science-Fiction. Die Story ist meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt worden. Es ist ein tolles Buch und meine Erwartungen wurden übertroffen.

    Schaut vorbei: Dailybooks

  5. Cover des Buches Boy, Snow, Bird (ISBN: 9781447237136)
    Helen Oyeyemi

    Boy, Snow, Bird

     (2)
    Aktuelle Rezension von: die_moni

    "Boy" so heißt die erste Erzählerin dieses Buches. Es fällt mir schwer sie zu beschreiben, denn sie will einfach in keine Kategorie passen. Sie ist Opfer ihres brutalen Vaters, dem Rattenfänger, reißt von zu Hause aus und landet per Zufall in einer Kleinstadt in Massachusetts. Sie ist jung, 15 Jahre wenn ihre Geschichte beginnt, aber ihre Stimme und ihr Wesen scheinen abgebrüht und selbstbewusst, fast ein bisschen kalt. Sie weiß nicht so recht was sie will mit ihrem Leben, aber sie hat hohe Anforderungen, will sich nicht anpassen oder in eine Rolle zwangen lassen von der der Gesellschaft. Doch dann heiratet sie und die Rolle der bösen Stiefmutter scheint unausweichlich, sie wird zur Täterin.

     

    Doch was ihre Geschichte so faszinierend macht, ist die Art und Weise wie sie die Welt betrachtet. Die Realität scheint durchzogen zu sein von mystischen, märchenhaften Elementen, dunklen Bildern und Vorahnungen. Helen Oyeyemi versteht es mit poetischer Sprache, subtil auf all die Hintergründe und Geschichten zu verweisen, die wir nicht direkt erzählt bekommen. Die man vielleicht gar nicht erzählen kann, die aber die grundlegenden Pfeiler jeder Realität sind.

     

    Erst nach einem guten drittel des Buches kommt das Hauptthema zum Vorschein, dass sich aber auch wieder um Identität dreht. Das der Hautfarbe. Oyeyemi gibt, ohne große Worte und Dramatik, Einblick in die alltäglichen Abgründe der Rassendiskriminierung der 1960er in Amerika. Doch jeder hat seine ganz persönliche Geschichte, trägt seine eigenen tiefen Wunden, ist Opfer und Täter zugleich, liebt und verletzt andere zugleich.

     

    So wechselt Oyeyemi dreimal die Erzählperspektive und wir hören von drei verschiedenen Frauenschicksalen, die sich so nah sind, aber doch nicht weiter voneinander entfernt sein könnten.

     

    Dieses Buch hat mich fasziniert mit seiner wunderschönen Sprache und Symbolik. Und hat mich berührt mit den tiefen Einblicken in die so unterschiedlichen Charaktere. Ich hoffe, dass es auch bald in deutscher Übersetzung erscheint, damit ich es noch mehr Freunden von mir empfehlen kann. Glücklicherweise hat Helen Oyeyemi schon mehrere Bücher geschrieben, ich bin also erstmal versorgt für die nächsten Wochen.

     

     

  6. Cover des Buches Der Schwertkönig (ISBN: 9783293200517)
    Lorna Goodison

    Der Schwertkönig

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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