Bücher mit dem Tag "starke weibliche hauptfigur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "starke weibliche hauptfigur" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (853)
    Aktuelle Rezension von: _sternenguckerin_

    Plötzlich ist die Wand da. Sie schneidet die Protagonistin von der ganzen Aussenwelt ab und lässt sie völlig allein zurück. Obwohl: Allein ist sie nie. 

    Luchs ist dabei, der Hund und eine Katze. Schliesslich findet irgendwann eine alleingelassene Kuh zu der Protagonistin und das Leben geht weiter. Das Leben geht weiter, obwohl alle Menschen plötzlich weg sind. Obwohl die Protagonistin auf sich allein gestellt ist. Obwohl das Leben nicht mehr so ist, wie es mal war. 

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    Ein sehr ergreifender und doch ruhiger Roman mit viel Tiefe. Besonders gefallen hat mir der liebevolle und verständnisvolle Blick der Protagonistin auf die Tierwelt und die Natur. Gerade in dieser Stille, die sich durch die eher eintönige Handlung ergibt liegt wahnsinnig viel Kraft und die zahlreichen unbeantworteten Fragen scheinen vom Leser oder der Leserin wissen zu wollen, was denn im Leben nn wirklich zählt.

  2. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Ani-rockt

    DarkFantasy vom Feinsten. Mein Jahreshighlight 2021

  3. Cover des Buches Mieze undercover (ISBN: 9783959101394)
    Mina Teichert

    Mieze undercover

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Mieze Moll, ihres Zeichens Hausfrau und Mutter, will wieder arbeiten. Nicht weil sie muss, sondern weil sie die Themen Haushalt, Kindererziehung, Impfungen, Küche, Kindergarten… nicht mehr als alleinige Aufgaben möchte. Sie will zurück in ihren Beruf und gefordert werden. Die Jobsuche gestaltet sich nicht als so einfach wie gedacht, aber dann landet sie als Schreibkraft bei der Polizei. Durch ihr direkt, aber sehr liebenswerte, leider auch manchmal tollpatschige Art bleibt sie aber nicht lange am Schreibtisch.

     

    Ich mochte Mieze von Anfang an sehr gerne, auch ihre Tochter Lou brachte mich häufiger zum Lachen. Sie stolperte von einen „Unglück“ ins nächste, aber mit ihrer Art kann ihr niemand lange böse sein. Da sie aber eine ausgeprägte Beobachtungs- und Kombinationsgabe besitzt kann sie den Ermittlungen durchaus behilflich sein, bringt sich aber auch mal selbst in Gefahr.

     

    Der Vergleich mit Daniela Katzenberger wird ihr schon gerecht. Sie schafft den Spagat prima (im wahrsten Sinne des Wortes :-) )zwischen Haushalt, Kind und Job. Eine tolle, lockere, leichte, lustige, charmante Lektüre für zwischendurch.

     

    Fazit: Hoffentlich folgen noch viele weitere, witzige und spannende Fälle mit Mieze Moll!

  4. Cover des Buches Spinnenkuss: Elemental Assassin 1 (Paperback) - Common (ISBN: 0884176232843)
    von Jennifer Estep und Vanessa Lamatsch von Piper Taschenbuch

    Spinnenkuss: Elemental Assassin 1 (Paperback) - Common

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Blueocean
    Das Buch beginnt damit, dass Gin sich als Auftragsmörderin vorstellt. Wir begleiten sie als Leser am Anfang in einer Psychiatrie bei einer ihrer Aufträge und bekommen so ihre Arbeitsweise mit. Für einige mag dieser Einstieg zunächst vielleicht etwas seltsam vorkommen, doch man kann nicht aufhören weiterzulesen. Dabei lernt der Leser auch, wie es dazu kam, dass sie zur Auftragsmörderin wurde. Doch trotz ihrer Berufswahl und ihrer manchmal mitleidlosen Art, lernt man bald, dass hinter der harten Schale eine facettenreiche Person steckt, die alles machen würde, um die Menschen zu retten und zu helfen, die sie liebt. 
  5. Cover des Buches Die unvergleichliche Miss Kopp schlägt zurück (ISBN: 9783458364313)
    Amy Stewart

    Die unvergleichliche Miss Kopp schlägt zurück

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Archer

    Constance Kopp will weder nähen noch als Anhängsel eines Mannes ihren Lebensunterhalt fristen. Sie möchte ein weiblicher Polizist werden - nicht ganz einfach in New Jersey des Jahres 1915, denn Cop kann nur jemand werden, der wahlberechtigt ist, was Frauen nicht sind. Dennoch macht sie sich unersetzlich bei Sheriff Heath, zumindest bis zu dem Moment, als sie einen Sträfling fliehen lässt. Und das Gesetz sagt eindeutig, dass der Sheriff, in dessen Obhut ein Sträfling entkommt, selbst ins Gefängnis geht. Jetzt hat Constance alle Hände voll zu tun, nicht nur ihren Fehler wieder gutzumachen, sondern auch den Sheriff vor dem Knast zu bewahren und en passant einen Mord aufzuklären. 

    Das ist schon eine interessante Lektüre gewesen, die uns zum Anfang des 20. Jahrhunderts mitgenommen hat. Wobei sich beim Frauenbashing ja auch hundert Jahre später nicht viel geändert hat. Das Ganze hätte sogar ein herausragendes Buch werden können, wenn es ein bisschen spannender geraten wäre. So hatte es ein paar Längen, gerade zwischendrin, auf die ich gut hätte verzichten können. Auch fand ich einige Handlungen von Constance nicht immer nachvollziehbar, gerade in den entsprechenden Situationen. Alles in allem hat es mich jedoch gut unterhalten können. 3,5/5 Punkten. 

  6. Cover des Buches Gelobtes Land (ISBN: 9783966981200)
    Christine Heimannsberg

    Gelobtes Land

     (45)
    Aktuelle Rezension von: claudi-liest

    Der Klappentext von „Gelobtes Land – HOOP“ ist nicht sehr lang, aber es hat absolut ausgereicht, um meine Neugier für diese Dystopie zu wecken. Das Cover ist sehr schön und schlicht gehalten, wobei ich denke, dass es nicht annähernd hergibt was für eine tolle Geschichte sich dahinter verbirgt.

    Worum es in der Geschichte geht:

    Lore lebt in Europa, das nach einer Naturkatastrophe minimiert wurde. In der neu gebildeten Regierung und den streng - männlich – geführten Clans ist sie als Frau nichts wert und hat sich zu unterwerfen. Lore lebt und arrangiert sich damit, denn sie kennt es nicht anders. Ihr größtes Ziel ist es 19 zu werden und ihre große Liebe Jul zu heiraten. Doch alles ändert sich als ihr jüngerer Bruder, Jame, einen Clan Nachbarn erschlägt. Ihre Mutter verlangt von ihr Jame in Sicherheit zu bringen und den Distrikt zu verlassen, um das „Gelobte Land“ zu suchen, von dem niemand weiß, ob es tatsächlich existiert. Der Natur, Gefahren, Hunger und Durst ausgeliefert, bahnen sich Lore und Jame den Weg Richtung Süden, in der Hoffnung diesen Ort zu finden, der ihnen Sicherheit und Freiheit verspricht.

    Schreibstil und Lesefluss

    Christine Heimannsberger hat einen flotten, anschaulichen, detaillierten und lebendigen Schreibstil – genauso macht lesen Spaß. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und war gefesselt. Die Kapitel sind nicht zu lang und Jedes lässt sich sehr flüssig lesen.

    Die Charaktere, Umgebung und Atmosphäre wurden super transportiert. Besonders die Naturbeschreibungen haben mir sehr gut gefallen und ich habe mich oft „mittendrin“ gefühlt.

    Zur Geschichte:

    Mir fiel es sehr leicht in die spannende Handlung einzusteigen. Die Geschichte beginnt damit wie Lore sich mit Jul trifft und wie sie dann mit Jame flüchten muss. Das jetzige Europa und was dazu geführt hat, dass es so minimiert wurde, ist leicht und verständlich erklärt, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Auch die Tatsache, dass die Frau sich dem Mann unterzuordnen hat wird im verlauf immer wieder sehr deutlich.

    Durch die 335 Seiten begleitet man Lore und Jame auf ihrer gefährlichen Reise und der Suche nach dem „Gelobten Land“. Dabei erfährt man viel über Lore und ihr Verhältnis zur Mutter + Großmutter und wie sie von klein auf geprägt wurde, selbst keine großen Ziele zu haben und alles dafür zu tun sich möglichst anzupassen und nicht aufzufallen. In den Abschnitten JUL erfährt man wie Lore und er sich näher gekommen sind und wie verliebt sie in ihn ist.

    Auf die Regierung + die Clans wird nicht sehr tief eingegangen, aber es tritt deutlich heraus wie viel Macht dieses Konzept über die Menschen hat. Irgendetwas verheimlicht die Regierung, dass wird allerdings nicht in diesem Band aufgelöst, was es umso spannender mach die anderen Bände zu lesen.

    Der tagtägliche Überlebenskampf von Lore und Jame wird sehr genau beschrieben, es ist deutlich herauszulesen wie hart es für die beiden sein muss, so weit von zu Hause, auf sich alleine gestellt zu sein, ohne zu wissen, ob sie jemals finden wonach sie suchen.

    Vor allem die Natur und wie gewaltig sie sein kann ist sehr atmosphärisch beschrieben und bettet die Geschichte ein.

    Durch die komplette Handlung zieht sich ein roter Faden. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen. Es gab nicht ein Kapitel, dass ich nicht fesselnd, spannend oder berührend fand. Die Erzählung endet packend und macht direkt Lust darauf sofort den zweiten Band (GLOOVE) zu lesen.

    Die Charaktere:

    Die Protagonisten waren 1A ausgearbeitet, sie waren echt und haben mich berührt.

    Lore, ist so ein nettes, mutiges und geduldiges Mädchen, ich fand es bewundernswert, dass sie sich ,in Anbetracht der Tatsache, dass sie nicht sehr nett von ihrer Mutter behandelt wurde, sich ihres Bruders überhaupt annimmt und egal was passiert zu ihm hält.

    Jame, der Inbegriff eines nervigen, verwöhnten 14 Jährigen, der sein Leben lang wie ein kleiner Prinz behandelt wurde. Ich hätte ihn schon auf den ersten Seiten ausgesetzt und hätte mein eigenes Ding gemacht. Aber im Laufe der Geschichte lernt man Jame besser kennen und versteht warum er so handelt und denkt, wie er es eben tut.

    Lore wie auch Jame machen eine sehr große Charakterliche Entwicklung durch, die fantastisch, in angemessenem Tempo, beschrieben wird. Gegen Ende des Buches konnte ich beide in ganz neuem Licht sehen und mochte sogar Jame.

    Meine Meinung:

    So muss Dystopie sein. Spannend, fesselnd + berührend. „Gelobtes Land – HOOP“ ist ein Pageturner, es fiel mir sehr schwer das Buch bei Seite zu legen. Lore + Jame und das was sie durchmachen hat mich berührt. Obwohl auf die Regierung und die Clans nicht tiefer eingegangen wurde, hat es mir ausgereicht, um mir ein sehr gutes Bild davon zu machen wie die Menschen im „neuen Europa“ leben.

    Unterschwellig, aber deutlich genug, war auch immer die Tatsache präsent wie wenig Wert eine Frau in der neuen Ordnung hat. Umso beeindruckender fand ich wie Lore zu ihrem Bruder stand und nicht aufgibt ihren Auftrag umzusetzen. Jame macht es einem – zumindest am Anfang – nicht leicht ihn zu mögen, doch gegen Ende hatte er mich dann. Besonders die Entwicklung der geschwisterlichen Beziehung der beiden war sehr schön und echt beschrieben.

    Christine Heimannbergers Schreibstil war absolut mein Fall.

    Flott, anschaulich, detailliert und fesselnd beschreibt sie die Reise der beiden. Umgebung, die Atmosphäre, Gefühle + die beeindruckende Gewalt der Natur kamen bei mir an. Als ich am Ende war hätte ich am liebsten direkt mit dem zweiten Band (GLOOVE) begonnen, um zu wissen wie es weiter geht. Absolute Leseempfehlung für jeden Dystopie Liebhaber.

  7. Cover des Buches Code Blacklight (ISBN: B07VD7PLQH)
    Aikaterini Maria Schlösser

    Code Blacklight

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    In diesem Thriller geht es um die unscheinbare Lynn, die von der Yakuza als Botin benutzt wird. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven.

    Das Buch fängt seicht an. Kurze Zeit später geht die Spannung los und wird immer unberechenbarer. Wem kann man trauen? Wer weiß Bescheid. Man lebt die paranoiden Gefühle die sich bei Lynn breit machen förmlich mit.

    Den Schreibstil finde ich angenehm. Man kann das Buch gut lesen, ohne das es verwirrende Sätze gibt. Ein paar kleine Rechtschreibfehler über die man hinweg sehen kann gibt es.

    Die Figuren handeln nachvollziehbar . Lediglich gegen Ende fand ich es etwas unrealistisch.

    Das Buch nutzt Fakten und existierende Geräte und paart diese mit futuristischen Geräten. Dieser Spagat ist super gelungen.

    Langsam aber sicher werde ich wohl warm mit Thrillern. Wobei ich das Thema um die yakuza im allgemeinen interessant finde. Spannender Thriller der bei manchen vielleicht etwas aufstoßen würde, da es manche Szenen gibt die einen Triggern könnten. 

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