Bücher mit dem Tag "statue"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "statue" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596191024)
    Arno Strobel

    Der Sarg

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Laurascrimetime

    Grundsätzlich finde ich das Buch nicht schlecht. Es hat mich gut unterhalten und die Spannung ist definitiv da. Die Idee mit dem Sarg find ich auch total grandios. Ich glaube es gibt keinen schlimmeren Albtraum als in einem Sarg aufzuwachen, nicht mehr heraus zu können und lebendig begraben zu werde. 

    Dennoch ist der Funke nicht wirklich übergesprungen. Ich war zwar gespannt wie es weitergeht, aber es hat mich nicht umgehauen. Das Ende war zu einem gewissen Zeitpunkt vorhersehbar und ich hätte mir gewünscht, dass es zu dem kommt, was Eva sich gedacht hat. Teilweise war ich auch genervt von Evas Gedankengängen. Schade finde ich auch, dass Wiebkes Part immer kleiner wird. Ich hätte mir mehr von solchen Gesprächen zwischen Wiebke und Eva gewünscht wie am Anfang. Vor allem weil ich auch gerne mehr über die Beziehung zwischen Wiebke und Jörg erfahren hätte.

    Alles in allem ein unterhaltsamer Thriller mit ein paar Schwächen. Von mir gibt's 3,5/5⭐

  2. Cover des Buches Marmorkuss (ISBN: 9783839001660)
    Jennifer Benkau

    Marmorkuss

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Achtung: 

    Dies ist meine persönliche Meinung. Meine Meinung wurde nicht gefälscht. Alles was ich schreibe kommt von mir. Falls Du das Buch lesen möchtest, bitte ich dich, bei den Buchhandlungen deines Vertrauens oder bei den kleineren zu kaufen. Sie brauchen unsere Unterstützung. Dieses Buch habe ich auf Youtube im Gelesene Bücher Februar2019 vorgestellt. Schaut gerne darin vorbei. Freue mich auf Euren Besuch

    So wie der Klappentext klingt, klang das für mich wie eine Märchen Geschichte und hatte mich deswegen schon sehr neugierig gemacht. ich möchte nicht spoilern, deswegen sag ich gar nichts. Wenn ihr aber den Klappentext liest und dazu, wie ich die Protagonisten fand, könnt ihr euch vorstellen, wie die Handlung verlaufen wird. .In den ersten hundert Seiten hat die Geschichte braucht um in Ganz gebracht zu werden, aber danach wurde es immer heftiger und spannender. 

    Das Buchcover ist mega schön gemacht. Es erinnert mich ein bisschen an Schneewittchen oder Rapunzel und ist ein Augengucker. Wie gut, das dieses Buch dann auf meine Wunschliste gelandet ist. 

    Der eine Schreibstil ist in der Ich-Form, die andere aus der Sicht der Person, das hat die Geschichte sehr spannend gemacht. 

    Es gibt zwei Perspektiven. Eine Er Sicht, er heißt Jarno und möchte Fotograf werden, aber hasst Ungerechtigkeiten. Erst als er die Chance hatte, stellt sich heraus das die andere Person schwarz arbeitetet und ihn damit sein Leben provoziert und erpresst. Ich an Jarnos Stelle hätte sofort gehandelt und wäre sofort zu Polizei gegangen, nach allem was diese Typen ihn angerichtet hatten. 

    Die zweite Perspektive ist die Klara, die aus einem anderen Jahrhundert kommt und eigentlich verlobt ist und niemand weiß. Sie wird von einer bösen Hexe verfolgt und wacht 100 Jahre später durch einen Kuss auf. Die böse Hexe möchte durch Klara jünger werden und von der bösen Hexe erfährt man nicht viel, nur das sie immer da ist, wo Klara ist. 


  3. Cover des Buches Die Königliche (ISBN: 9783551313195)
    Kristin Cashore

    Die Königliche

     (680)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    In meinen Augen ist die Königliche der zweitstärkste Teil der Trilogie. Ich konnte Bitterblue sehr gut verstehen, was ihre Gedanken und ihr Handeln anging. Die Spannung war von Anfang an da, wenn auch nicht unbedingt wahrnehmbar. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und hat mich gut durch das Buch geleitet. Die Geschichte ist liebevoll ausgearbeitet und hat auch einen nachvollziehbaren Gedanken dahinter. Das Ende hat mich persönlich überrascht und geschockt, da am Ende des Buches alle Geheimnisse aufgedeckt werden, die Jahre zurückreichen. Mit dem Ende an sich bin ich zufrieden, hätte allerdings ein kleines Detail gerne anders gehabt, was ich nicht nennen kann ohne zu spoilern. Die Königliche hat mich in den Bann gerissen und in eine andere Welt entführt und mich begeistert zurückgelassen.

  4. Cover des Buches Magie aus Gift und Silber (ISBN: 9783959914505)
    Lisa Rosenbecker

    Magie aus Gift und Silber

     (115)
    Aktuelle Rezension von: julia-elysia

    Der Beginn der Geschichte hat sich etwas gezogen, dennoch hat man sich durch und durch gefragt, welche Rolle Rya spielt und wer oder was sie eigentlich ist, wenn sie schon nicht zu den Nachfahren Perseus' gehört. Dass sie höchstwahrscheinlich eine Gorgone ist und irgendetwas getan haben musste, weswegen sie versteinert worden war, war einem als Leser ja klar, doch der Plottwist und das Ende haben mich sehr überrascht.

    Einige Szenen haben sich etwas unnötig in die Länge gezogen und das Ende ging dann plötzlich wieder etwas schneller. Doch die Tatsache, wie die griechische Mythologie und die Geschichte um Medusa und ihre Schwestern eingebaut worden war, hat für mich einiges wieder herausgeholt. Mein Historikerinnenherz ist auf jeden Fall aufgeblüht und begeistert gewesen, obwohl es im Verlauf oder in Bezug auf die Spannung der Geschichte noch etwas Platz nach oben gab.

    Die Liebesgeschichte zwischen Nick und Rya hat dafür umso weniger an Dramatik nachgelassen. Man hat mit ihnen mitgefiebert. Dass die beiden eigentlich zu unterschiedlichen Gruppen gehören und sich dennoch ineinander verlieben, ist ja kein neues Motiv in solchen Geschichten, aber nachdem dann herauskommt, wer Rya wirklich ist, wurde es noch spannender.

    Trotz einiger Schwächen gebe ich dem Buch 3,5-4 Sterne.

  5. Cover des Buches Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann (ISBN: 9783802581496)
    Katie MacAlister

    Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Tina_Bookjunkie

    Die amerikanische Protagonistin Aisling Grey reist im Auftrag ihres Onkels nach Paris, um eine ungeheure teure Antiquität als Kurier zu überbringen. Ihre vermeintliche Kundin findet sie jedoch ermordet vor, wobei sie sofort durch geheimnisvolle Symbole erkennt, dass es sich um keinen gewöhnlichen Mord handelt. Überraschenderweise taucht ein geheimnisvoller und höllisch attraktiver Interpol-Agent namens Drake Video auf, der Aisling alles andere als kalt lässt. Der Mord führt sie in eine unbekannte Welt gut verborgen vor den Menschen und lehrt sie, dass der Schein oftmals trügt. Während der Geschichte findet sich Aisling zwischen dem Verlangen einen Mann zu begehren und den wahren Mörder zu finden wieder. 


    Die Persönlichkeiten der Charakter - der scheinbar unnahbare Drake Vireo und der dickköpfigen, emanzipierten sowie frechen Aisling Grey - fand ich äußerst amüsant. Den Dämon Jim mit seinen äußerst unpassenden Kommentaren und unstillbaren Hunger und den Taxifahrer Rene mit seiner selbstlosen und großen Hilfsbereitschaft habe ich auch besonders in Herz geschlossen. 


    An sich hat mir die ganze Geschichte gefallen - Auf der Suche nach dem Mörder mit vielen Hindernissen war es nie langweilig und man war ständig unter Spannung - sei es wegen neuer Aspekte /Gesetze/ Wesen der Anderswelt oder den spannenden Gefühlsmomenten zwischen Aisling und Drake. 


    Das Buch hat einen großen Unterhaltungsfaktor und würde es jedem empfehlen, der freche - aus der klischeehaften weiblichen Rolle ausbrechend wollende -  Protagonistinnen zu schätzen weiß sowie Spaß daran hat die Aufklärung eines Mordes zu verfolgen. Meiner Meinung nach ist ein gewisses Interesse an dem Genre Fantasy für diese Buch-Reihe Vorraussetzung. Manche Szenen in dem Buch sind meiner Meinung nach aber auch in Richtung "Young Adult" anzusiedeln, da es da doch sehr leidenschaftlich zu geht - und die Erzählung wird nicht mit der Erzählung des einleitenden Kusses unterbrochen. 

  6. Cover des Buches Das Vermächtnis. The Legacy (ISBN: 9783862822263)
    Richard Surface

    Das Vermächtnis. The Legacy

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Estrelas

    Der Mord am Großvater und die Suche nach verschollenen Kunstwerken bringen Gabriel auf eine Jagd durch Europa auf der Suche nach der Wahrheit. „Es lag nun an ihm, Tommaso, Gabriel davor zu bewahren, das dritte Opfer des Schopenhauerfluchs zu werden.“

    Der Roman bringt als gute Basis neben den Themen Familie, Kunst und Verbrechen Handlungsorte in Deutschland, Österreich und Italien mit. Gabriels Wunsch, das Familiengeheimnis aufzuklären, ist durchaus nachvollziehbar und sein Abtauchen vor Polizei und Verbrechern spannend in Szene gesetzt. 

    Und doch wirkt an dieser Geschichte einiges befremdlich. Sprunghaftigkeit und Logikfehler dahingestellt, am meisten störte mich, dass die Hauptfigur, die in besagten Ländern lebt, nur Englisch spricht und ich immer wieder mit Anspielungen auf amerikanische Schlachten oder Generäle konfrontiert wurde. Das Europagefühl bleibt durch diese Amerikanisierung auf der Strecke.

  7. Cover des Buches Die Bibel nach Biff (ISBN: 9783442312948)
    Christopher Moore

    Die Bibel nach Biff

     (785)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Die Bibel nach Biff beinhaltet, so wie der Untertitel schon verrät, eine mooresche Biografie des Gottessohnes. Gespickt mit allerlei religiöse Satire und einem Erzähler, der herrlich sarkastisch ist, wird die ganze Geschichte wundervoll infam. Biff, der eigentlich Levi bar Alphaeus heißt, ist dieser besondere Erzähler. Er soll endlich und gut 2000 Jahre nach seinem Tod, sein Evangelium schreiben.

    Witze auf Kosten Jesus zu machen wird wahrscheinlich dem einen oder anderen christlich-religiösen Menschen sauer aufstoßen. Humor und Religion vertragen sich nicht immer mit einander. Vor allem dort wo Fundamentalismus und Religion aufeinanderstoßen. Hier schon und genau das macht den Reiz der Geschichte aus. Aber es geht nicht nur um eine humorvolle Erzählung des turbulenten Lebens von Josh aka Jesus. Christopher Moore schafft es, ein lebendiges und authentisches Bild der Zeit vor 2000 Jahren zu zeichnen und den Leser tief in den Alltag eines einfachen jüdischen Jungens zu erzählen. Näher geht er darauf im Nachwort ein. Der geneigte Leser sollte daher auch jenes lesen. Wem nun diese göttliche Satire auf Jesus Leben gefallen hat, dem kann ich auch wärmstens John Nivens „Gott bewahre“ oder „Jesus liebt mich“ von David Safier empfehlen.

  8. Cover des Buches Zersplittertes Herz (ISBN: 9783902972033)
    Lexi Ryan

    Zersplittertes Herz

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Zuerst will ich mal klarstellen das ich Liebesromane mag.Das sieht man auch an meiner Bibliothek.Aber dieses Buch war mir einfach zu kitschig.Die Hauptprotagonisten haben mir überhaupt nicht gefallen auch wenn ihre Geschichte tragisch ist, vorallem die von Maggie.Ich müsste spoilern um die verschiedenen Momente zu benennen die ich total unglaubhaft und zum Teil leider auch doof fand.Weil der Schreibstil soweit eigentlich gut und flüssig ist gebe ich trotzdem 3 Sterne.Da ich den Folgeband zusammen mit diesem gekauft habe werde den wohl noch lesen,in der Hoffnung das er mir besser gefällt. 📖 Klappentext: Nach einem Jahr auf der Suche nach sich selbst kehrt Maggie Thompson in ihre Heimatstadt New Hope zurück, um an der Hochzeit ihrer Schwester teilzunehmen.Diese heiratet den Mann,den Maggie einst geliebt und dennoch verlassen hat.Im Fokus ihrer perfekten Familie setzt Maggie alles daran ,ihre wahren Gefühle zu verbergen .Da tritt Asher Logan in ihr Leben.Ein Mann , vor dem sie die Risse in ihrem Herzen nicht verbergen kann.Doch Gefühle zulassen würde bedeuten sich ihren hässlichen Geheimnissen zu stellen und zu lernen,Fehler zu verzeihen...
  9. Cover des Buches Dornenherz (ISBN: 9783649613701)
    Jutta Wilke

    Dornenherz

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Amel

    Nach dem Tod ihrer Schwester fängt Anna an sich selbst zu verlieren und hat das Gefühl ihre Schwester ersetzen zu müssen.
    Während sie allerdings zufällig auf einen Friedhof kommt und anfängt eine Statue abzuzeichnen, fängt sie wieder an sie selbst zu sein.

    Das Cover gefällt mir sehr, sehr gut, sowohl von den Farben als auch von der sonstigen Gestaltung.
    Meiner Meinung nach war das gesamte Buch sehr schön geschrieben und man hat mit den Charakteren mitgefühlt.
    Die Idee mit den verbundenen Geschichten von Anna und Phil und Johanna und Phillip fand ich sehr gut umgesetzt. Durch einige Symbole wurde die Verbindung so umso deutlicher.
    Die Zeitenwechsel haben etwas Abwechslung in das Buch gebracht und auch die angefügten Gedichte fand ich sowohl passend als auch schön.
    Die gesamte Geschichte war recht gut nachvollziehbar und das Ende fand ich sehr passend.

    Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Und ich denke es könnten sowohl Jugendliche, als auch erwachsene lesen.
    Also meiner Meinung nach ist das Buch auf jeden Fall lesenswert.

  10. Cover des Buches Blutpakt (ISBN: 9783453528840)
    Kim Harrison

    Blutpakt

     (244)
    Aktuelle Rezension von: TWDFanST

    Blutpakt ist der 4. Fall für Rachel Morgan, die sympathische Kopfgeldjägerin. Diesmal muss sie ihrem Ex-Freund Nick und Jenks' Sohn retten, die in Gefahr geraten sind. Bald stellt sich heraus, dass die beiden hinter einem alten Werwolfsartefakt, dem sogenannten Fokus, her sind. Rachel muss es schaffen, den Fokus an sich zu bringen, bevor eine Gruppe Werwölfe oder ein Meistervampir das Artefakt in ihren Besitz bringen.


    Blutpakt ist ein typischer Rachel Morgan-Fall. Wie immer haben auch Ivy und Jenks einen großen Anteil an der Geschichte. Auch Rachels Ex-Freund Nick ist - leider - wieder mit von der Partie. Dafür kommen Algaliarept und Trent Kalamack, die interessanteren Charaktere, viel zu wenig vor.

    Trotzdem ist Blutpakt ein Buch, das man als Rachel Morgan-Fan lieben wird.

  11. Cover des Buches In Schönheit sterben (ISBN: 9783548290485)
    Stefan Ulrich

    In Schönheit sterben

     (60)
    Aktuelle Rezension von: SaRah

              In Rom geschieht ein Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit.  Das  Ermittlerduo in Rom begibt sich also auf Täter-und Spurensuch, was sich als  kompliziert herausstellt, da es viele Möglichkeiten gibt.

    Man lernt den Rechtsanwalt Robert Lichtenwald und die liebe 

    Giada Bianchi 

    aus einer coolen Perspektive kennen. Robert Lichtenwald ist ein sympathischer, liebenswerter Protagonist, Ende 40, und ehemaliger Rechtsanwalt aus München, den dort nichts mehr hält und der sich in der Toskana ein Haus gekauft hat. Seine Bekannte oder auch Freundin Giada und nachher auch Partnerin bei den Mordermittlungen ist eine atemberaubend, sympathische Frau, welche zusätzlichen stark emotional ist.  Giada besitzt im Gegensatz zu Robert einen temperamentvollen Charakter und kann ihre Emotionen nur schwer unterdrücken, was ich ab und zu etwas nervig finde, schlussendlich aber dazu gehört. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, weswegen sie auch so gut zusammen passen. Er ist streng, geradlinig und kann seine Sinne gut beisammen halten und sie ist viel aufgerdrehter und durch das jüngere Alter viel quirliger, sodass der Leser hier echt auch gefühlsmäßig was geboten bekommt. Zusätzlich zu den Charakteren kommen aber noch einige andere Sachen,  wie Grabräuber und eben diese "Liebe", wobei der Mordfall immer im Vordergrund steht.


    Meiner Meinung nach, wird dem Leser nicht langweilig, da Stefan Ulrichs seinen Job wirklich versteht, sympathisch schreibt und dem Leser  gute Unterhaltung bietet. Das erste Buch kenne ich noch nicht, steht aber jetzt auf meiner Wunschliste.


    Der Schreibstil ist hervorragend, detailgetreu und mit Ausnahme von manchen extremen Beschreibungen und fremdartigen Wörtern, gut zu lesen. Mehrfach habe ich mich gefühlt als wäre ich selber in der Toskana und habe zwischendurch richtig Lust auf Urlaub bekommen, gepaart mit dieser unfassbar interessanten Mordgeschichte ist dieses Buch ein Muss für alle Krimifans aber auch für Italienliebhaber.

            

     

  12. Cover des Buches Vampir im Schottenrock (ISBN: 9783802581762)
    Katie MacAlister

    Vampir im Schottenrock

     (308)
    Aktuelle Rezension von: Casri
    Im vierten Band hat Samantha, Sam, die Hauptrolle. Sie gründet eine Detektei, wo sie gleich von dem Vampir Paen aufgesucht wird und für den sie einen Gegenstand suchen soll.

    Sam ist eine Halbelfe mit Sonnenaffinität. Sie ist schräg drauf und ihre Kommentare bringen einen dauernd zum lachen. Paen ist das genaue Gegenteil von Sam. Er ist ein Dunkler, ziemlich düster drauf und wie all die anderen Typen, megascharf.

    Die Suche nach Paens Gegenstand verläuft abenteuerlich und spannend. Besonders da ein weitere Klient auf der gleichen Suche ist.

    Ich war sehr überrascht, dass ca. die ersten 140 Seiten sehr witzig und spannend waren. Meine Freude, dass die Geschichte endlich besser wird, war sehr groß. Aber danach wurde die Enttäuschung umso größer. Die schnulzigen und schmuddeligen Liebesszenen haben nur noch Gänsehaut und Zähneknirschen verursacht. Ich weiß auch gar nicht mehr, wie oft Sam von „Liebe machen“ gesprochen hat. 100x waren es sicherlich! Die Art wie Sam und Paen miteinander gesprochen und rumgemacht haben, haben bei mir beinahe den Würgereiz ausgelöst. Die vorherigen beiden Bücher waren ja schon mies, aber dieses Buch hat es getoppt.

    Das war für mich das letzte Buch von der Autorin. Sie benutzt die gleichen Elemente in jedem ihrer Bücher und gibt den Charakteren einfach nur neue Namen. Sie lutscht ihre eigenen Geschichten extrem aus und die Reihe geht anscheinend immer noch weiter – einfach nur schrecklich...
  13. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (413)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  14. Cover des Buches Feywind (ISBN: B07F8XL1PP)
    Peter Hohmann

    Feywind

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Sharlence

    Endlich bin ich dazu gekommen, "Feywind" zu lesen. Ich hatte es mir schon eine Weile vorgenommen, weil ich die Eherne Garde vom Autor so gerne gelesen habe und dann kam eines zum anderen und "Feywind" flatterte fröhlich als Rezensionsexemplar in meinen Briefkasten <3 


    Dieses Mal tauchen wir in eine wundervolle High Fantasy-Welt ab und begleiten Feywind auf seinem Abenteuer.

    Alles fängt damit an, dass Feywind in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat an der Akademie für arkane Kunst studiert und ist ein offiziell anerkannter Magier geworden und plant nun, zu seinem Vater zurückzukehren. Was er allerdings noch nicht weiß ist, dass die Inquisition, die Magier verachteten und sie jagen und töten, immer mehr an Macht dazugewonnen hat. Einige lieben die Inquisition, retten sie die Menschen doch vor den bösen Machenschaften der Magier, andere stehen ihnen mit Skepsis gegenüber. Auch Feywind traut ihnen nicht über den Weg, er ist sich sicher, es steckt mehr dahinter.

    Und als er einem von einem verwirrt wirkenden Krieger einen Bannzauber nimmt, nimmt das Chaos seinen Lauf. Hals über Kopf muss Feywind vor der Inquisition fliehen, mit Mangdalan, dem Krieger, und Nalda, einer elfischen Prinzessin, an seiner Seite. Gemeinsam reisen sie nach Jalnaptra, der sagenumwobenen Elfenstadt und versuchen, das Geheimnis zu ergründen, wie die Inquisition so stark werden konnte - und was es mit ihrem Erscheinen auf sich hat. Feywind lernt dabei viel über seine eigne Herkunft und die Wahrheit seiner Familie - ebenso wie dem seltsamen Mal in Form einer Klaue auf seiner Schulter.


    Mit "Feywind" hat Peter Hohmann meiner Meinung nach ein fantastisches Abenteuer geschrieben. Obwohl es der erste Band einer auf fünf Bänden ausgelegten Reihe ist, empfand ich die Geschichte als rund; so blieben nur wenige offene Fragen übrig, aber dennoch genug, um sich auf die weiteren Bände zu freuen. Und wie ich den Autoren kenne, wird es da mit Sicherheit eine überraschende und unerwartete Wendung geben, der ich bereits sehnlich entgegenfiebere.


    Feywind ist ein etwas ängstlicherer Charakter, der in dem Buch eine Wandlung durchmacht. So wird er mutiger, lernt, auch mit dem Schwert zu kämpfen und hält zu seinen neu gewonnenen Freunden. Er interessiert sich sehr stark für die Beschwörungen von Dämonen und freundet sich sogar mit einem an: Shnurk, einem kleinen Drachen (und einer der besten Charaktere des Buches!). Da die Geschichte aus Feywinds Perspektive erzählt wird, verbringt man viel Zeit in seinem Kopf. Feywind ist sympathisch, vielleicht gerade, weil er kein typischer Held ist, wie man ihn vielleicht erwartet. Durch seine Ängstlichkeit, aus der er hingegen dann großen Mut schöpft, konnte ich mich gut in ihn hineinversetzten. 

    Aber auch die anderen Charaktere haben es mir angetan: Mangdalan, der Krieger, hinter dessen hatern Schale sich ein weicher Kern befindet, Nalda, die Elfen-Prinzessin, die mit Mangdalan eine Liebesbeziehung führt (und die wirklich süß beschrieben wird), Valena, Feywinds große Liebe und ebenfalls eine Elfin, Shnurk, der Schrumpfdrache ... Die Gruppe erinnerte mich sehr stark an die, die ich damals mit meinen Freunden am D&D bespielt habe. Generell hatte ich beim Lesen des Buches sehr große Rollenspiel-Vibes, was mir sehr gut gefallen hat.

    Schön fand ich es auch, dass die Magie ausgearbeitet wurde. Es wird schnell klar, dass die Magie ein Studium benötigt und man eine gewisse Neigung dazu braucht. Dazu gibt es sogenannte Asbizare, aus denen Magie gewonnen kanalisiert und genutzt werden kann. In der Welt von Feywind herrscht ein Gleichgewichts-Prinzip, heißt, wenn man Magie anwendet, schwächt man sich selbst. Es ist ein einfaches, aber wirkungsvolles Prinzip, dass die Magie zwar mächtig, aber nicht übermächtig darstellt. Spannend fand ich auch den Fakt, dass die Inquisition selbst mit Magie arbeitet, um Magier zusammen. Doppelmoral!

    Die Geschichte beinhaltet viele verschiedene Schauplätze - ich hätte mir gerne eine Karte gewünscht, aber vielleicht gibt es die irgendwann mal in einem der nachfolgenden Bücher :3 Generell konnte ich mir die Orte dank Hohmanns bildlichem Schreibstil stets gut vorstellen. Über den Schreibstil des Autors habe ich in meinen Rezensionen der ehernen Garde ja bereits einiges geschrieben, aber ich erwähne es immer wieder gerne noch einmal. Peter Hohmann schreibt wirklich gut. Er benutzt keine allzu komplizierte Sprache, spickt sie aber manchmal mit Fremdwörtern, die der High Fantasy Atmospähre noch einem einen gewissen Touch gibt und Authentizität der mittelalterlich angehauchten Welt verleiht. Er benutzt viele, gut gewählte Metaphern, beschreibt auf den Punkt genau, dass man es sich als Leser vorstellen kann, aber nciht zu ausführlich, dass man sich langweilen könnte. Ich finde es sehr angenehm, die Bücher von Peter Hohmann zu lesen, die Zeilen fliegen nur so weg und die Zeit vergeht rasend schnell, während man in Feywind versunken ist.

    Es werden viele verschiedene Szenen in der Geschichte abgehandelt - Feywinds Flucht, die Elfenstadt Jalnaptra, Orte, an denen die Akademie steht, der große Endkampf ... sogar verschiedene Sphären kommen zum Einsatz, wie die Welt der Toten oder die der Dämonen. Hier beweist der Autor erneut seinen Einfallsreichtum und die Vielschichtigkeit seiner Welt. Ich gebe zu, mir persönlich war die Welt selbst ein bisschen zu wenig beschrieben - ich musste mir viel zwischen den Zeilen zusammenlesen und die Bausteine selbst aneinanderbauen, um ein etwaiges, ganzes Bild zu bekommen - aber gerade für High Fantasy Anfänger, die von dem Genre ja auch gerne ein bisschen überfordert sind, bei all den neuen Begriffen und Beschreibungen, eignet sich Feywind als Einsteigerlektüre perfekt!

    Manche Szenen (wie z.B die, in der Shnurk Feywind etwas erzählt, was ihm auf der Seele lastet), wurden vielleicht ein bisschen schnell abgehandelt, auch die Emotionen kamen ein bisschen zu kurz. Man merkt, dass der Autor genau der Spieleleiter ist, der seine Charaktere in die richtige Richtung schubst, damit die Story weitergeht und sich nicht aufhängt. Ich hätte mir vielleicht ein bisschen mehr Ausführlichkeit gewünscht, aber es gibt ja auch noch vier Bände und kann verstehen, dass in denen mit Sicherheit so viel geplant ist, dass man diese Szenen im ersten Buch noch unterbringen musste. Dieser kleine Kritikpunkt ändert auch nichts an meiner Bewertung, es ist mehr als eine kleine Anregung für den Autoren zu sehen :3


    Ein bisschen fehlten mir die wirklich überraschenden Wendungen. In der Ehernen Garde gab es einige davon, die mich wirklich fasziniert haben, bei Feywind habe ich sie gesucht. Da Feywind aber auch der erste Teil einer Reihe ist, wurde hier mehr Augenmerk auf den Anfang der Geschichte gelegt; Dominosteine wurden aufgestellt, damit man sie irgendwann umstoßen kann, um ein neues Bild zu bekommen. Die Welt selbst musste auch erklärt werden und zum Schluss gab es immerhin eine Information, mit der ich weniger gerechnet habe, die aber perfekt zum roten Faden der Geschichte gepasst hat. 


    Alles in allem kann ich sagen, dass mir "Feywind" von Peter Hohman wirklich gut gefallen hat. Mit der Geschichte durfte ich ein bisschen Nostalgie erleben (vielen Dank dafür :D ), die Charaktere habe ich ins Herz geschlosse (vor allem Shnurk) und ich musste hin und wieder auch schmunzeln :3 Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus, gerade Leser/innen, die in das Genre (neu) einsteigen möchten, kann ich "Feywind" nur ans Herz legen :3 


  15. Cover des Buches Sansibar oder der letzte Grund (ISBN: 9783257600551)
    Alfred Andersch

    Sansibar oder der letzte Grund

     (323)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Also ich habe tatsächlich dieses Buch freiwillig gelesen und es war keine Schullektüre für mich. Um ehrlich zu sein, habe ich jedoch das Buch nur gekauft weil es 1. so schön aussieht und 2. runtergeschrieben auf 3 Euro war, da musste ich einfach zupacken. Anfangs habe ich wirklich nichts gecheckt, doch mit der Zeit bin ich reingekommen und ich fand es wirklich schön zum Lesen. Vorallem "der Junge" empfand ich als eine schöne Figur und ich konnte ihn mir bildlich vorstellen. Auch ansonsten gefiel mir die Geschichte, sie ist aber eigentlich so langweilig und es passiert fast nichts, trotzdem lies ich gerne weiter. Ich hatte auch meine Zeiten, wo ich nicht mehr lesen wollte und auch einfach keine Zeit hatte und es für eine längere Zeit weggelegt habe. Ich hätte mir gewünscht dass zwischen Judith und Gregor etwas mehr passiert wäre und dass er mit ihr mitgegangen wäre, das war wirklich sad. Das mit Knudsen und dem Jungen jedoch war sooo süss und herzerwärmend. Helanders Ende war Heldenhaft und Bewundernswert. Wieso das Buch "Sansibar oder der letzte Grund" heisst verstehe ich bis jetzt immernoch nicht ganz, aber irgendwie ist es egal. Das mit dem Klosterschüler, diese Figur, dass verstand ich auch bis am Schluss nicht. Ich musste dann im Internet rechachieren und dann konnte ich plötzlich alle Puzzleteile zusammensetzen. Ich würde es kein 2. mal lesen, aber die Erfahrung war es wert. Mein Ziel beim Lesen lag leider fertig zu lesen und nicht zu wünschen das es weiter geht...

  16. Cover des Buches Der sixtinische Himmel (ISBN: 9783596189465)
    Leon Morell

    Der sixtinische Himmel

     (57)
    Aktuelle Rezension von: AKSTE

  17. Cover des Buches Das Wunder von Treviso (ISBN: 9783463406008)
    Susanne Falk

    Das Wunder von Treviso

     (62)
    Aktuelle Rezension von: cachingguys

    Das Cover lässt vermuten, dass das Buch den Leser in die 50er Jahre entführt, weit gefehlt, es handelt im Jetzt, wenn die Zeit in dem verträumten norditalienischen Dörfchen Treviso auch still zu stehen scheint. Arm und überaltert hat es nicht viel zu bieten, im Gegensatz zu dem Nachbarort, der seinen Namen und seine Berühmtheit Benito Mussolini verdankt, der dort einmal Halt gemacht hat. Don Antonio, der 67 jähriger Pfarrer, stößt auf eine Notiz in der Zeitung, dass in einem Bergdorf der Anden eine weinende Madonnenstatue entdeckt wurde und zum Erhalt um Spenden gebeten wird. Nur solch ein Wunder könnte sein Dorf Retten. Doch zunächst ereilen ihn ein Hexenschuss und dann auch noch seine Schwester Maria, die ihn Pflegen will. Die im 2. Weltkrieg geschändete Marienstatue, der man die Augen gestohlen hat, wird aus dem Schuppen geholt, mit einem Mechanismus versehen, damit sie auf Knopfdruck, blutige Tränen weint. Der Erfolg folgt auf dem Fuße. Die Presse reagiert sofort und so wird Treviso innerhalb kürzester Zeit zum Touristenmagneten. Die Ruhe dieses verschlafenen Dörfchens ist dahin und der Euro rollt. Wenn da nicht der Abgesandte des Vatikans, Francesco di Renzi wäre, der sich von der Richtigkeit dieses Wunders überzeugen will und natürlich der neidische Nachbarort…Der Stil hat viel Charme und das italienische Flair hat Susanne Falk hervorragend eingefangen. Ein bisschen erinnert die Geschichte an Don Camillo, aber die Geschichten waren ja auch gut. Das Buch ist ein flüssig geschriebener unterhaltsamer, netter Roman. Etwas Leichtes für den Urlaub.

  18. Cover des Buches Tim und Struppi 5: Der Arumbaya-Fetisch (ISBN: 9783551732255)
    Hergé

    Tim und Struppi 5: Der Arumbaya-Fetisch

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Tim wird darauf aufmerksam, daß im Völkerkundemuseum der legendäre Arumbaya-Fetisch gestohlen wurde, jedoch einen Tag später wieder zurückgestellt wurde. Allerdings ist beim zurückgebrachten Fetisch das Ohr ganz, was nicht der Originalstatue entspricht. Demnach liegt also eine Kopie vor. Er findet heraus, daß zwei Mordbuben hinter dem Fetisch her sind, folgt diesen nach Südamerika und wird dort prompt in einen Staatsstreich verwickelt. Die Passagen über die wechselnden Regime in dem fiktiven südamerikanischen Land sind am lustigsten, ansonsten weiß man nicht so ganz, was die ganze Südamerikarumreiserei mit des Rätsels Lösun g zu tun haben soll. Aber sehr amüsant.
  19. Cover des Buches Engelsbrut (ISBN: 9783802584060)
    Andrea Gunschera

    Engelsbrut

     (90)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Reporterin Eve Hess glaubt einen interessanten Fall an der Angel zu haben, doch dann gerät sie in Lebensgefahr. Hat sie es hier überhaupt mit Menschen zu tun? Nicht nur der Maler Alan Glaser der bei ihr starke Emotionen weckt, scheint unnatürlich stark und mit einer annormal schnellen Heilung gesegnet zu sein ...

    Endlich habe ich diesen Roman von meinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) befreit, und hatte ehrlich gesagt gar keine großen Erwartungen an ihn. Mittlerweile habe ich einige Bücher dieser Art gelesen und nicht alle fand ich gut. Tatsächlich aber hat „Engelsbrut“ mich überraschend gut unterhalten.

    Das liegt allerdings nicht an der Protagonistin, die mir schnell auf die Nerven ging. Trotzig wie ein Kind begibt sie sich wieder und wieder in gefährliche Situationen und kann von Glück sagen, dass sie immer auf Neue gerettet wird. Auch ihre Gefühle für Alan wirken auf mich ziemlich aufgesetzt.

    Gut, dass nicht nur aus ihrer Perspektive erzählt wird. Die anderen Charaktere gefallen mir besser. Vor allem Alan, der mit seiner Abstammung hadert, eine Abstammung, die dem Leser erst nach und nach bekannt wird. Auch Kain, der Auftragskiller, ist interessant.

    Die Autorin erzählt flüssig und die bereits erwähnten Perspektivewechsel tragen zur Spannung bei. Die Geschichte ist düster und recht blutig, ihr Hintergrund interessant, der Titel verrät ja schon ein bisschen. Auf die Sexsezenen hätte ich persönlich gut verzichten können. Dennoch hat der erste Band mich zwar gut unterhalten, mich aber letztlich nicht animiert, die Reihe weiterlesen zu wollen.

    Wer düstere Urban Fantasy mit einem guten Schuss Romance mag, sollte hier einen Blick riskieren. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig).

  20. Cover des Buches Rudernde Hunde (ISBN: 9783596158799)
    Elke Heidenreich

    Rudernde Hunde

     (80)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es handelt sich um kurzweilige Alltags-Geschichten, die gut unterhalten ohne jedoch viel Tiefgang aufzuweisen. Amüsant geschrieben zaubern sie dem Leser immer mal wieder ein Lächeln aufs Gesicht oder stimmen handkehrum nachdenklich. Gefallen hat mir die Anfangs- und End-Geschichten-Idee, die den Kreis schliesst und das Buch wunderbar abrundet.

  21. Cover des Buches Der Fluch der Sphinx (ISBN: 4013900844106)
    Robin Cook

    Der Fluch der Sphinx

     (32)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Die Gräber der Pharaonen, so heißt es wären alle verflucht. Erica Baron, eine junge Ägyptologin, ist fest entschlossen sich von diesen abergläubischen Ängsten nicht beeinflussen zu lassen. Kaum in Kairo angekommen, wird ihr Spürsinn belohnt, in einem Hinterzimmer eines Souvenirladens zeigt man ihr ein außergewöhnliches und uraltes Kunstwerk. Noch während sie das Kunstwerk bestaunt wird der Besitzer des Ladens ermordet. Und das ist nicht der letzte Mord…

    Der Fluch der Sphinx aus der Feder von Robin Cook stammt aus dem Jahre 1979.

    Die Geschichte um die junge Ägyptologin Erica Baron konnte mich nicht wirklich auf eine Reise durch Ägypten mitnehmen. Die Protagonistin, immer wieder gerne als keine wirkliche klassische Schönheit, aber mit einer sinnlichen Ausstrahlung beschrieben, die durch diese Geschichte stolpert, war für mich in vielen Bereichen nicht wirklich überzeugend. Alle Männer waren natürlich sofort von ihr eingenommen und hin und weg von ihr, was ich schon bei dem ersten männlichen Protagonisten mehr als abgedroschen fand, leider folgten diesem dann auch noch ein paar mehr. Auch die Auseinandersetzungen mit ihrem Lebensgefährten, die bis fast zur Hälfte des Buches immer wieder eine Rolle spielten, waren für die Geschichte völlig überflüssig und zehrten auf Grund der Dialoge schon manchmal ein wenig an meinen Nerven.

    Die Geschichte selbst hatte wenig Neues zu bieten, ob das 1979 anders war, kann ich heute nicht mehr wirklich beurteilen. Ein „Schatz“, eine Heldin, natürlich ausgestattet mit einem besonderen Anreiz für die Männer, Bösewichte, der ein oder andere Tote der den Weg säumt, eine Verfolgung, die Suche nach dem Schatz in alten Grabkammern ist in knappen Worten die ganze Zusammenfassung des Buches. Aus heutiger Sicht wurden dabei auch noch das ein oder andere Klischee bemüht, was das Ganze für mich nicht gerade aufgewertet hat. Auch wirkte der ganze Ablauf arg konstruiert und vor allem zum Ende hin mehr als unglaubhaft.

    Einzig die Beschreibungen von Kairo, mit seinem Basaren und dem Alltagsleben der Ägypter fand ich interessant und gut beschrieben und ließen einen Hauch von Atmosphäre erahnen.

    Mein Fazit:

    Eine vorhersehbare Geschichte mit einer nicht überzeugenden Protagonistin und einem unglaubhaftem Ende. Hier kann ich diesmal keine Leseempfehlung aussprechen.

  22. Cover des Buches Die drei ??? und der Karpatenhund (drei Fragezeichen) (ISBN: 9783440140635)
    M.V. Carey

    Die drei ??? und der Karpatenhund (drei Fragezeichen)

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Mennarch

    Der Karpatenhund, im Original The invisible Dog ist eine gut geschrieben Story der ersten Geschichten der drei ???. Am Anfang nimmt man tatsächlich noch an, es würde in Mr. Prentices Wohnung spuken. Doch als dann die Ereignisse sich überschatten und Attentate geschehen auf die Nachbarn, wird schnell klar hier geht es um was anderes. Um einen unsichtbaren Gegner und eine unsichtbare Figur namens Karpatenhund. Die drei Detektive geraten schnell in Gefahr und versuchen trotzdem schnell diesen mysteriösen Fall um den Karpatenhund aufzuklären.

  23. Cover des Buches Straße ins Glück (ISBN: 9783426636978)
    Maeve Binchy

    Straße ins Glück

     (27)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Es ist ein Roman, der eher als Sammelsurium von Kurzgeschichten zu bezeichnen ist. Es gibt in diesem Roman verschiedene Kapitel, welche wiederum aus zwei verschiedenen Sichtweisen/Erzählungen bestehen. Im Verlauf des Buches lernt der Leser Menschen kennen, die irgendwie mit dem Städtchen Rossmore verbunden ist. Auch, was die Quelle der heiligen Anna im Wald - die einer Straße weichen soll -  für die einzelnen Personen bedeutet, wird beschrieben.

    Weder Straße noch Quelle sind wirklich im Mittelpunkt der Geschehnisse, sondern spielen nur eine kleine Nebenrolle. Die einzelnen Charaktäre in den Kapiteln sind gut geschildert, wenn auch oft nur oberflächig, da für mehr Schilderungen ein Kapitel zu kurz gewesen wäre. Es ist auch nicht so, wie auf der Buchrückseite beschrieben: „Der Friede im Ort gerät ernsthaft in Gefahr...“ - eine Begegnung von Gegnern und Befürwortern der Straße findet, wenn überhaupt, auch nur im Hintergrund statt.

    Es ist ein Buch, welches man lesen kann – aber nicht muss.
  24. Cover des Buches Halloween Tales (ISBN: 9783738650556)
    LYX Storyboard Autoren

    Halloween Tales

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Egmont LYX Verlag ist eine Plattform, auf der Autoren die Möglichkeit haben, ihre eigenen Geschichten online zu stellen. Auf dieser Plattform entstand unter anderem auch Halloween Tales, ein Buch mit zwanzig Geschichten, die sich alle um das Gruselfest drehen.

    In den Geschichten trifft man unter anderem auf Dämonen und Werwölfe, die versuchen an Halloween Menschen zu erschrecken. Man lernt ein junges Mädchen kennen, das alles daran setzt, um noch einmal mit ihren großen Liebe vereint sein zu können. Oder wie wär es mit einer Dämonenprinzessin, die aus ihrem goldenen Käfig fliehen möchte und sich auf einmal auf einer Halloweenparty wiederfindet?

    Ich fand die verschiedenen Geschichten einfach nur toll. Jede war abwechslungsreich und hatte ihren ganz eigenen Charme. Meine absoluten Favoriten waren Dark Cinderella, Seelensplitterküsse und A Supernatural Halloween. Schön fand ich auch, dass verschiedene Genren berücksichtigt wurden (besonders die paranormale Komödie war mir als Begriff fremd und ich fand die Idee, Halloween einen humorvollen Touch zu geben, einfach nur genial) und ich durch das Buch den ein oder anderen Autor kennenlernen konnte.

    Halloween Tales ist in meinen Augen eine gelungene Sammlung von tollen Geschichten voller Spannung und Grusel und eignet sich auch für Leute, die Halloween mal von einer komplett anderen Seite betrachten möchten :D

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